X-MEN und die Schwulen Agenda

Anfangen werde ich die Reihe über versteckte Propaganda mit dem Film X-Men und diesem Aufklärungsvideo dazu. Die dazu erhältlichen Untertitel sind hilfreich, nutzen aber denjenigen nicht soviel, die nicht ganz so fit in Englisch sind. Ich werde mich also mit diesem Video befassen und weitere und aktualisierte Informationen zu Teilbereichen dazugeben, die den deutschen Zuschauern womöglich nicht so bekannt sind. Ein richtiges Fazit bzgl. des X-Men Falles wird es nicht geben, der Artikel ist ergebnisoffen und „nur“ eine Darstellung von Zusammenhängen und Koinzidenzen.

Warum also X-Men? Aufmerksam darauf geworden bin ich, weil der Direktor des Films Bryan Singer der Pädophilie beschuldigt wurde und das verlinkte youtube Video anhand von Originalaussagen darauf eingeht. Eine weitere Anschuldigung von Seiten der Zuschauer lautet, Singer habe dem Film eine verdeckte Agenda zugrundegelegt und wolle die Zuschauer, insbesondere junge Menschen bzgl. homosexueller Neigungen manipulieren.

Nachdem der Druck aus der Öffentlichkeit immer größer wurde, bekannte sich B.Singer tatsächlich dazu, daß seine Identität als Jude und bekennender Bisexueller seine Sicht auf eines der Hauptmotive der X-Men-Filme, den Umgang mit Minderheiten, entscheidend beeinflusste. Er habe aber nicht gewollt, daß dies offensichtlich würde, schon gar nicht für diejenigen, die für dieses Thema sensibilisiert sind. Er nannte das „flying under the Gaydar“ , also nicht von den internen?/externen? Beobachtern der Schwulenbewegung entdeckt werden, in Anlehnung an „unter dem Radar fliegen“ . Dabei fällt mir auf: RA-dar – die  Strahlen / Augen  / Scanner des Sonnengottes RA? von RA-dio – RA-dius – die Strahlen – RA-di-us und di von die = der Tag? diu = während, anhaltend, dauernd?

Hauptankläger im Prozeß gegen Singer und andere Hollywoodgrößen war Michael Egan,  der im Jahr 2014 drei seiner „Peiniger“, den ehemaligen Disney executive David Neuman und den ehemaligen  TV executive Garth Ancier vor Gericht brachte und selbst die deutschen Medien auf sich aufmerksam machte,  aber im Prozeßverlauf seine Klagen wieder zurückzog, da Egans Anwalt, Jeff Herrman, das Mandat aufkündigte, weil er eine außergerichtliche Einigung mit Singer verhandelt hatte, die Egan aber ablehnte. Der Anwalt schrieb einen Entschuldigungsbrief an Neuman und Ancier (nicht aber an Singer), in dem er sagte, daß er erst während des Prozesses davon Kenntnis erlangte, daß die Anschuldigungen unwahr seien. Der Anwalt zahlte eine siebenstellige Summe an die fäschlich (?) Beklagten als Entschädigung. Das einstweilig eingestellte Verfahren gegen Singer kann wieder aufgenommen werden, sobald Egan einen Anwalt gefunden hat (und ihn bezahlen kann), der ihn vertritt.

Wieder einer jener Fälle, wo man nicht weiß, was wirklich hinter den sprichwörtlichen Kulissen ablief und abläuft. Ob der insolvente Egan einfach nur durch Erscheinen in der Presse Einnahmen generieren wollte? Dagegen spricht, daß er eine außergerichtlichen Einigung (100.000 Dollar) ablehnte und sich mit seiner Klage von seiner einzigen Einnahmequelle und einer Zukunft in der Filmindustrie abschnitt. Oder ob die mächtige Hollywood Industrie, ihren Einfluß geltend machen konnte? Einer der Beklagten legte eine schriftliche Erklärung Egans vor aus dem Jahr 2003, in dem dieser erklärte, daß keine sexuellen Kontakte zwischen ihnen stattgefunden hätten und er immer angemessen behandelt worden sei. Da stelle ich mir schon die Frage, welcher Arbeitgeber macht das ohne Anlaß? Und dann noch 10 Jahre vor Klageerhebung? Wahrscheinlich nur Hollywood, das bis zum Hals in diesem Sumpf der Lügen, Verleumdung, Gewalt, Sex, Drogen, und sonstiger Abgründe steckt.

update:

Was weiterhin für die Glaubwürdigkeit Egans spricht, ist der Fall“Collins-Rector“. Egan wurde als Teenager Modell den 3 Chefs (zum Teil selbst noch in jugendlichem Alter) von Digital Entertainment Network (DEN) vorgestellt. Collins-Rector, Chad Schackley und Brock Pierce. In diese Computerfirma, die Kurzfilme für das noch rudimentäre Internet produzierte (so eine Art youtube Vorläufer),  investierten Hollywood Größen Millionen. Egan, Mark Ryan und Alexander Burton beschuldigten die 3 DEN Geschäftsführer, sie über Jahre sexuell mißbraucht und zu diesem Zweck auch an andere Hollywoodgrößen vermittelt zu haben. In Gegenleistung versprach und gab man ihnen Filmrollen und sorgte für ihre Karriere in der Filmindustrie.  (Auch im Fall Egan gegen Singer, soll Singer dem Kinder-Modell Egan eine Rolle in den X-Men Filmen versprochen haben.) Die drei Angeklagten flohen aus dem Land, das Gericht urteilte zu Gunsten der drei jungen Kläger, aber die verhängte Entschädigung wurde nie vollständig bezahlt. Von den drei Verurteilten wurde nur Collins-Rector als Sextäter in das Register für Sexualstraftäter aufgenommen.

Die Washington Post berichtete zudem noch, daß der Mitankläger Alexander Burton anstelle von Egan eine X-Men Rolle (als Pyro) bekam. Laut der Washington Post nach einer Whirl-Pool (hot tub) Session mit Bryan Singer.

US amerikanische Gerichte haben zudem ein von Deutschland unterschiedliches Verfahren, so daß man auch hier nur spekulieren kann, was da wirklich vorging. Blickt man auf unseren NSU Prozeß oder auf den Prozeß zum Oktoberfest-Anschlag, wird einem aber vielleicht klarer, was es so alles mögliche geben kann im Laufe eines Prozesses. Alles in allem bleiben uns auf den billigen Stehplätzen der Zuschauertribüne die wesentlichen Dinge aber verborgen. Umso mehr lohnt es sich ein wenig zu graben.

Michael Egan beschreibt also wie er als 15 Jähriger, ebenso wie andere Jungen auch, mehrfach in einer Villa mißbraucht, gegen seinen Willen alkoholisiert, unter Drogen gesetzt und mit dem Tode bedroht worden war. Seine Aussage: wir waren nichts anderes als Fleisch für sie, und wenn ich das beschreiben sollte, was dieses Haus für mich war, dann kann ich nur sagen, das reine Böse, gelangte auch in die deutsche Presse.

Kurz vor Eröffnung des Gerichtsverfahrens Egan gegen Singer outete sich der ehemalige, aus vielen Filmen (Goonies, Gremlins, stand by me, Lost Boys ….) bekannte Kinder u. Teenie Star Corey Feldman als Mißbrauchsopfer (min 3:05). Er schildert, wie er als Jugendlicher umzingelt war von Pädophilen und vergleicht sie mit „vultures“ also Aasgeier. Auch bezichtigt er einen „noble man of Hollywood“ für den Tod seines Freundes Corey Haim verantwortlich zu sein, der 2010 an einer Lungenentzündug starb. Er selbst könne unglücklicherweise den Verantwortlichen nicht exponieren, aber es gebe jemanden, der könne es und der schaue sicher auch dieses Interview.

Dieser Satz und die auffällig blondierten Haare (als Zeichen von mindcontrol) könnten darauf hinweisen, daß er dem mindcontrol Programm und der Kontrolle der Filmindustrie noch nicht annähernd entronnen ist. Fälle wie dieser und die gescheiterten Klage von Michael Egan tragen in großen Lettern die Warnung an alle Mißbrauchsopfer: seht ihr, was passiert, wenn ihr uns bloßstellen wollt? NICHTS! Uns passiert Nichts, aber ihr seid unglaubwürdig geworden, arbeitslos, finanziell ruiniert, psychisch kaputt und geächtet in der großen Familie der Filmindustrie.

In diesem Sinne ist es auch nicht unwahrscheinlich, daß Feldmann bewußt zu seinem outing gebracht wurde. Die blondierten Haare…keine Namensnennungen…unbewiesene Anschuldigungen… ein zahnloser Tiger.

Feldman und Haim waren häufig Gäste und Werbezugpferde des Alphys Soda Pop Club im berühmten Hollywood Roosevelt Hotel. Dieser Club war drei kurze Jahre lang von 1986 bis 1989 die einzige Discothek und eine Art Nachtclub für unter sechzehnjährige Stars und Sternchen der Filmindustrie, in dem die jungen Berühmtheiten eigentlich auch Alkohol hätten bekommen können, aber der Hit waren kostenlose – wir würden heute sagen: Bio-Softdrinks der Marke Original New York Zeltzer Seltzer. Eigentümer der Firma und damit Sponsoren des Clubs waren Randy Miller und sein Vater Alan Miller. Randy Miller war eng befreundet mit Feldman und Haim und hatte einen Faible für Raubkatzen, die er bei sich führte (inklusive einem Tierarzt, der dann doch recht freizügig mit Beruhigungsmitteln für die Tiere umging, damit sie während der Ausflüge auch brav blieben).

Mitbegründer des Clubs waren der damals noch keine 20 Jahre alte Magier und Fernsehstar Danny Scott  (war schon damals eine Berühmtheit und reiste 3 Jahre lang mit D.Copperfield) und der Namensgeber Alphy Hoffman, den Corey Haim als Unsympathling beschrieb, ihm aber zugute hält, daß er den Kindern nie Alkohol oder Drogen angeboten habe. Das hinderte die größenwahnsinnigen kids natürlich nicht daran, sich das Zeugs ab einem bestimmten Alter anderweitig zu besorgen. Nachdem der Sodaclub langweilig und die Besucher den Kinderschuhen entwachsen waren, wurde der Club zu „Alphy’s Private Teen Club“ , woraus dann eine erfolgreiche Fernsehpräsentation namens „Alphy’s Hollywood Power Party“ für  „Saban Entertainment“ wurde. Die Saban Logos bis 2011 findet man in diesem Kurzfilm.

An dieser Stelle empfehle ich den Lesern, sich über den Multimilliardär und israelischen-Ägypter Chaim Saban zu informieren, denn er hatte auch seine Finger im Leo Kirch Skandal und mischt(e?)  fleißig in der deutsch-europäischen Fernsehlandschaft mit. Er ist ein Freund von Bill Clinton, ein Unterstützer Obamas, rief den Fox-Kinderkanal ins Leben…

Und da will uns Wikipedia erzählen, daß ein sehr armer Ägypter  namens Saban als Junge mit seiner armen Familie einfach mal nach Tel Aviv zieht, von dort mit Schulden im Gepäck nach Paris fliegt, dann wundersam als Musikproduzent und Gitarrespieler die Titelmelodie für Dallas machen darf, mit 500.000 Dollar nach Los Angeles fliegt und zum Multimilliardär und Medienmogul wird? Einfach so?

Zurück zum Roosevelt Hotel, das nach längerer Zeit des Niedergangs (und in dem es vielfältig spuken soll) in den 80 er Jahren wieder zu altem Glanz restauriert wurde. Berühmtheit erlangte der swimmingpool, der 1989 von David Hockney bemalt wurde. Aufsehen erregte die Bemalung auch deswegen, weil die Sicherheitsbehörde ersteinmal die Nutzung des Pools nicht erlaubten, weil das Bild das Auge der Bademeister verwirren würde und damit die Sicherheit nicht gewährlistet sei. Ob Einflußnahme durch die mächtige Filmindustrie oder Einsicht der Behörde, der Pool wurde schließlich doch noch freigegeben.

Und wie es „der Zufall“ will, lese ich gerade in der Stuttgarter Zeitung einen eben veröffentlichten, leider recht oberflächlichen Bericht zu Hockneys 80. Geburtstag.

Hockney war neben Andy Warhole, der berühmteste Popart Künstler seiner Zeit und bekennender Schwuler. In den 80 er Jahren begann er Porträtfotos zu fragmentieren und neu zusammenzusetzen, so wie wir das heute in vielen Varianten zur  Darstellung des seelischen Zustandes von Multiplen Persönlichkeiten kennen. Nachdem er sich dann noch dem Phänomen Raum-Zeit gewidmet hatte, wurde er unzufrieden mit „der Einäugigkeit“ der Kamera und wandte sich wieder der Malerei zu. Er war zudem Mitbegründer des Museums für Moderne Kunst in L.A. (1979) und Berater für das Politmagazin Standpoint.

Da ich jetzt nicht weiß, in wieweit die Leser mit der Tatsache vertraut sind, daß die Kunstrichtung „Moderne Kunst“ und „Popart“ Kunstprodukte im wahrsten Sinne des Wortes sind, will ich hier nur kurz erwähnen, daß zu Zeiten des Kalten Krieges diese Kunstrichtungen nicht nur von der CIA „geschaffen“ wurde, um der Überlegenheit der europäischen-russischen Kunst etwas entgegenzusetzen, sondern, daß Museen, Professoren und alle wichtigen Persönlichkeiten der Kunstszene von der Malerei, Bildhauerei, Architektur bis zur Musik vom Geheimdienst kontaktiert und aufgefordert wurden, als echte Patrioten in ihrem Sinne tätig zu werden. Das führte dann eben zu einer regelrechten Selektion, Bewerbung und Protegierung ganz bestimmter Künstler. Museen für diese „moderne Kunst“ wurden aus der Taufe gehoben und Studienfächer angeboten, d.h. die Lehrstühle dafür wurden großzügig finanziert. Modern Art ist also nicht unbedingt und 100% das, was die meisten Menschen von ihr glauben, das sie sei.

Als geneigte Leser ist es Euch jetzt sicherlich aufgefallen, daß man sich in diesem Netzwerk zwischen Homo- u. sonstigen Sexuellen, Juden, Meinungs- und Geschmacksbildnern und CIA zwar verirren, aber nie verlaufen kann, denn man trifft immer auf „die Gleichen“ bzw. „die gleichen Interessen“ an den wichtigen Schaltstellen.

Zurück zum Video Minute 4:30. Hier erfährt man, was bzw. WER wirklich hinter der Gleichberechtigungsbewegung der Homosexuellenszene steckt, die immer vehementer und leider erfolgreicher nicht nur die Ehe für alle fordert, nein, die Ehe ist nur eine Stufe zum  eigentlichen Ziel: dem Adoptionsrecht! Dem Schlüssel zum legalen Zugriff Pädophiler auf die Kinder und die Mehrung der Pädophilen und Homosexuellen ganz im Sinne des Homosexuellen Manifests (link und Erklärung weiter unten).

Die treibende Kraft dahinter ist NAMBLA  ! Die North American Man Boy Love Association.   Dabei handelt es sich um eine einflußreiche Pädophilengruppierung, die über den Begründer der Schwulenbewegung Harry Hay auf das Engste mit den Anliegen der Homosexuellen verbunden ist. Man Lese dazu: Der Pädophilen Elefant im Schwulen Aktivisten Schrank.

Alle deutschen Homosexuellen sollten sich daher gut überlegen, ob sie diese Anliegen nach Ehe und Adoptionsrecht mittragen und sich von den Pädophilen instrumentalisieren lassen wollen.

Wie ist das nun mit der Homsexuellen Propaganda? Marshall Kirk und Hunter Madsen veröffentlichten 1989 einen Bestseller mit dem etwas glitschigen mehrdeutigen Titel: “ After the Ball – wie Amerika seine Angst und seinen Hass auf Schwule in den 90 ern überwinden wird“. Das Buch ist eine Handlungsanweisung, eine Direktive für das schwule Hollywood, für Homosexuellen Organisationen und Institutionen, wie und mit welchen Mitteln und Methoden man die Homosexualität propagieren und in der Gesellschaft als Norm verankern kann.

Zitat: „…stelle Schwule als Opfer der Umstände und Unterdrückung dar, nicht als aggressive Herausforderer…Schwule müssen dargestellt werden als schutzbedürftige Opfer, so daß sich die „straights“, also die Geraden / Richtigen / Heteros, sich reflexartig (zu)neigen und die Rolle des Beschützers einnehmen.

Ich weiß jetzt nicht, wer von unserer Regierung dieses Buch gelesen hat, es müssen einige sein, denn diese Strategie scheint auf die Migranten, die uns überfluten, übertragen worden zu sein. Erfolgreich, wie ich festellen muß. Wobei sich mein Beschützerinstinkt sofort in seiner Höhle verkriecht, wenn er am Christopher Street Day die durchtrainierten Körper dieser gay Hilfsbedürftigen erblickt. Ebenso bei den Massen an schutzwürdigen jungen zähen Migranten…

Damit noch nicht genug. Mc Kellen, der pädophile Schwule, der gerne bei seinen Hotelbesuchen die ausliegenden Bibeln aufschlägt – nein, nicht um darin Führung und Hoffnung zu finden. sondern, um die Seite herauszureissen, auf der Gottes Wort besagt: der Mann darf nicht beim Manne liegen, das ist Gotteslästerung. (min 9:30), dieser McKellen sagt über X-Men: das ist nicht nur eine Phantasiegeschichte, das ist eine Parabel.

Auch die beiden Drehbuchschreiber für X-men  werden (bei min 6:00) entsprechend zitiert, daß der wichtigste Punkt im Film sei, zu vermitteln, daß Schwule = Mutanten sind. Mutanten sind die neue Metapher, das neue Gedankenbild für Schwule und sexuelle Orientierung.

Der Direktor der X-Men, Singer,  sagt bei min 7:30 ebenfalls, daß die ausgegrenzten Mutanten zu betrachten seien wie die Homosexuellen und er antwortet genervt auf die Nachfragen: „… diese Filme werden von abermillionen Menschen gesehen… und darin gibt es eine coming out Szene eines Mutanten! …for God’s sake!“

Ja, um Gottes Willen… den Gott anrufen und dann aber dessen in der Bibel geschriebenes Wort versuchen inexistent zu machen, indem diese Leute die Seiten aus einem Buch reißen? Infantil! Ist für mich die einzige Bezeichnung für soetwas. Außer natürlich, ihr Gott ist nicht der christliche Gott…

Zitat Min 8:49: MUTANT is the new GAY.

Wer sich jetzt an die Serie: „Orange is the new Black – mein Jahr im Frauenknast“ erinnert fühlt, mit der zugehörigen lesbisch-sonstwiesexuellen Agenda, der könnte sich jetzt lächelnd einen Aluhut aufsetzen.

„juicy“ sagt „der Ami“ hier für „schlüpfrig“.

und  nur als Vorgriff ein Bild:

https://i1.wp.com/cdna.tid.al/e189337dd6427bf6cec6d1a4e8c927bd27d2bb87_600.jpg

das man im Hinterkopf behalten sollte, denn es sagt klar aus, worum es in diesen ganzen Filmen immer auch geht. Um Propaganda.

Nachtrag/update:

Die Schauspielerin sitzt in X-Form, das auch durch den V-Ausschnitt des Kittels und die Anordnung der grünen Boxen verstärkt hervorgehoben wird. Wie das X- bei X-Men, bedeuted das X die Geschlechtslosigkeit oder  in der Agenda das variable, unbestimmte Geschlecht.  1 X förmiges Geschlechtschromosom allein in unserem Chromosomensatz macht uns bereits krank. Wir brauchen ein zweites Chromosom, entweder ein zweites x-Förmiges , dann wird das Kind weiblich, oder ein y-Förmiges, dann wird das Kind männlich. Es gibt aber auch XXX oder XXY u.ä.  Welche Krankheiten daraus resultieren, kann man kurzgefaßt hier nachlesen.

Vielleicht sollte man zu den grünen Boxen noch anmerken, daß GRÜN, insbesondere Smaragd Grün in seiner okkulten Bedeutung, immer mehr in den Vordergrund rückt.  Die Smaragdgrüne Stadt (emerald city) in „the wizard of oz“, ebendort auch die böse grüne Hexe, die Comic Verfilmung „the green arrow“, bei Goethe das Märchen von der grünen Schlange, die grün-blauen echsenhaft schimmernden Ureinwohner von Pandora im Film Avatar, das sind so -neben grünen Männchen vom Mars und der Grünen pädophilenfreundlichen Partei- so die ersten Grünassoziationen in diesem Zusammenhang. Will man noch etwas Zahlenmystik in das Bild interpretieren, dan zählt man 3×20 weisse Fensterquadrate und 18 Boxebquadrate rechts plus 18  (3×6 = 666) Boxen links (666), also 36 Boxen.  60 plus 36 = 6 * 6 also  6(0)66 .  Nette Spielerei, die man sicher noch ein ganzes Stück weiter treiben kann und letzlich an dieser Stelle nur erwähnt wird, um den Hang der Auftraggeber und Macher derartiger Filme zum Okkulten herauszustellen.

Aber nun wissen wir zumindest, weswegen in den letzten 15 Jahren die Mutanten – Superheroes – und Cyborgs wie die Pilze aus dem Filmboden schossen. Nicht nur sollten wir an menschliche Robotor und Robotermenschen gewöhnt werden, wir sollten zudem Schwule und Pädophile als bedauernswerte Mutanten mit Superkräften wahrnehmen lernen, die nichts für ihre Neigung können aber letztlich einzigartige Fähigkeiten haben und den normalen „straights“ damit überlegen seien.

Diesen Mythos darf man getrost vergessen, denn der Gründer des Human Genom Projects veröffentlichte 2007 eine Studie, nach der Homosexualität keine genetische Ursache hat. Die sexuelle Orientierung ist nicht fest angelegt in unserer DNA, sondern sei eine Entscheidung, die der Mensch irgendwann in seinem Leben selbst trifft. Also von Genmutation keine Spur und damit auch kein Mutant. Von besonderen Fähigkeiten brauchen wir gar nicht zu sprechen. Insbesondere nicht, wenn es um an genetischen Erkrankungen leidende Menschen geht!

Und wer noch immer an einer zugrundeliegenden Botschaft zweifelt und den Film X-Men als pure Unterhaltung sehen will, darf bei min 6:31 lesen, was der Drehbuchschreiber von Dreamworks Zack Stentz dazu schreibt: „ sorry, Du liegst falsch. Ich habe bei dem Film mitgeschrieben und sage Dir: die Schwulenrechte, die Nach-Holocaust jüdische Identität, die Bürgerrechts Allegorien sind absichtlich dort drin. Joss Whedon kreierte die ganze Heilungsgeschichte in seinen Comics spezifisch als Schwulen-Allegorie und Bryan Singer wob seine Gefühle bzgl. des Außenseiterdaseins in den Film….“

Als krönender Abschluß bei min 10:57 gibt es noch ein Michael Swift (Aktivist der Homosexuellen Bewegung und Verfasser des Homosexuellen Manifests) Zitat von 1987, das man eigentlich als Spinnerei eines irren beiseite legen müßte, wenn sich nicht das bereits machbare gerade realisieren würde und dieser Wutschrift eine erschreckende Realität verleihen würde: „Wir werden euere Söhne, die Embleme euerer schwachen Männlichkeit, euerer seichten Träume und vulgären Lügen, in den Hintern ficken (sodomize). Wir werden sie verführen in den Schulen, eueren Schlafräumen, Sporthallen, …in eueren Jugendgruppen, in den Klos euerer Kinos…, in euerem Kongress, wo auch immer Männer auf Männer treffen. Euere Söhne werden unsere Minions (Lakaien) sein und tun, wie wir befehlen. Sie werden geformt nach unserem Bild. Sie werden nach uns schmachten und uns anhimmeln….Frauen ihr ruft nach Freiheit…und sagt, daß ihr unzufrieden seid mit eueren Männern…so geht und lebt mit euresgleichen, wir werden euere Männer befriedigen, wir werden sie trösten, lehren und umarmen…, denn nur Männer können wissen, was Männer wollen…die Familieneinheit, Grundlage für Lug, Betrug und Mittelmäßigkeit  und Gewalt….wird abgeschafft, Zeugung und Aufzucht perfekter Jungen wird in genetischen Laboren stattfinden, Bubengemeinschaften werden in einem  homosexuellem Umfeld leben….alle unbekehrbaren Hetrosexuellen wird der Prozess gemacht und sie werden ausgeschlossen aus der Gesellschaft…. Zittert Hetero-Schweine, wenn wir ohne unsere Masken vor Euch erscheinen

Und noch ein weiterer psychopathischer Text, diesmal des Satanisten Aleicster Crowley (min 12:02) aus „Die Tragödie der Welt“: „Ich werde öffentlich für das größte Geheimnis kämpfen…die Sodomie (Analsex)… um sie als aristokratische Tugend auszurufen, die unsere Mitelschicht lieber imitieren sollte, wenn sie klug ist…Lasst mich die Buben Englands verführen, und die Alten sollen wie sie sind ins Grab fallen. Aber diese Jungen werden zu Männern und sie werden den neuen Himmel und die neue Erde bringen.“

Und während Crowley sich um die esoterisch Empfänglichen, den Adel, das Bürgertum und um die Frauen „kümmerte“, sorgte ein gewisser Prof. A. Kinsey mit seinen menschenverachtenden, geradezu bösartigen wissenschaftlichen Gender-Versuchen an Kindern, für die richtige Einstellung der Akademiker. Aber das ist eine extra Geschichte.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bundes-weh-r oder Bundes-We(h)r?

ich stelle folgende Rede einfach einmal so in den Raum. Ebenso die Kommentare.

Bundeswehr und Tradition: Zum Beispiel Richthofen

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/1/12/Bundesarchiv_Bild_183-2004-0430-501%2C_Jagdstaffel_11%2C_Manfred_v._Richthofen.jpg

Eigentlich hatte ich gehofft, die Debatte über die Bundeswehr und ihre Traditionspflege käme – nach zig Einträgen und Tausenden von Kommentaren allein hier im Blog – langsam ein wenig zur Ruhe. Dennoch scheint ein weiterer Eintrag nötig: Die Rede, die der stellvertretende Kommodore des Taktischen Luftwaffengeschwaders 71 Richthofen, Oberstleutnant Gero Finke, am vergangenen Wochenende beim Richthofentreffen in Wittmund gehalten hat, dürfte die Diskussion erneut anfachen.

Finkes Rede wurde bereits von der Lokalpresse aufgegriffen, und damit ist es ohnehin nur eine Frage der Zeit, bis sie weitere Kreise zieht. Deshalb dokumentiere ich sie hier (weitgehend) im Wortlaut:

Traditionen pflegen wir auch mit diesem alljährlichen Richthofentreffen.
Unser Namensgeber, Manfred Freiherr von Richthofen, starb am 21. April 1918. Ein Jahr zuvor – am 26. Juni 1917 – gründete er das erste Deutsche Jagdgeschwader, das folgerichtig den Namen JG 1 erhielt. Mit der Einsatztaktik, mehrere Jagdstaffeln zu einem großen Verband, sprich einem Geschwader, zusammenzuführen, um lokal schnell eine deutliche Luftüberlegenheit herzustellen, schlug Richthofen wie häufig zuvor neue und zukunftsweisende Wege ein, die sich bis heute in den Organisationsstrukturen aller Luftwaffen so weltweit wiederfinden.
Die Traditionsgemeinschaft Richthofen zusammen mit mir hat daher dieses fast genau auf den heutigen Tag 100jährige Jubiläum zum Anlass genommen, es als Motto unseres heutigen Richthofentreffens zu wählen. Darum steht auf der Einladungskarte, die Sie vor einigen Monaten erhalten haben: „100 Jahre vom JG 1 zum Taktischen Luftwaffengeschwader 71 Richthofen.“
Was einige Wochen nach dem Versand der Einladungen dann folgte, konnte ich nicht vorhersehen und es machte mich sprachlos.
Die Vorgänge um einen rechtsradikalen Oberleutnant A. waren aufgedeckt worden und beschäftigen seitdem die Bundeswehr und die Öffentlichkeit im Allgemeinen. Seitdem steht das Thema Traditionen in der Bundeswehr und der Umgang mit ihnen im Focus. Es ist folglich für uns in der Truppe ein stark beherrschendes Thema. Daher ist es mir nicht nur ein persönliches Anliegen, zu diesem Themenkomplex im Rahmen dieses ausgesprochen traditionsbewussten Richthofentreffens ein paar Worte zu sagen. Nein, zeitgleich mit der kurzfristigst befohlenen bundeswehrweiten Suche nach Wehrmachtsdevotionalien im Rahmen der Aufarbeitung der Vorgänge um Oberleutnant A. bekam ich einen Brief vom Kommandierenden General der Luftwaffe.
Ich zitiere auszugsweise:
„In Ihrer Einladung stellen Sie die diesjährige Veranstaltung auch unter das Motto „100 Jahre vom Jagdgeschwader 1 zum Taktischen Luftwaffengeschwader 71 Richthofen“. Durch diesen missverständlichen Titel wird eine direkte Verbindung des Taktischen Luftwaffengeschwader 71 Richthofen zu den ehemaligen Richthofen-Geschwadern der Kaiserzeit sowie des Dritten Reiches hergestellt und damit eine ungebrochene Traditionslinie unserer Luftwaffe zur Wehrmacht impliziert.
Dies widerspricht dem Traditionsverständnis der Bundeswehr und damit auch der Luftwaffe. Ich weise Sie an, während der Veranstaltung das gewählte Motto in Bezug auf das vorgenannte Traditionsverständnis richtigzustellen und keinen Zweifel an der kritischen Auseinandersetzung der Luftwaffe mit der Geschichte zu belassen. Ich erwarte diesbezüglich eine eindeutige Klarstellung.“
Zitat Ende
Ich frage mich nun: Wie konnte das passieren? Was hat dazu geführt, dass es eine solche Anweisung geben muss? Wieso stehen ich, die Traditionsgemeinschaft Richthofen und möglicherweise das Geschwader insgesamt in einem Verdacht, die Gräueltaten eines menschenverachtenden, mörderischen Regimes eventuell zu befürworten oder wertzuschätzen? Wieso müssen wir uns von etwas distanzieren, neben dem wir selbstverständlich niemals gestanden haben?
Die kürzeste Erklärung, die ich auch im Rahmen meiner diversen Diskussionen im Kreise der Soldaten zu dieser Anweisung hörte, könnte lauten: wir befinden uns kurz vor einer Bundestagswahl. Damit wäre schon alles zusammengefasst. Die unsäglichen, inakzeptablen Vorgänge um einen Oberleutnant A. und seine Kumpanen, die sich als rechtsradikale Spinner mit staatsgefährdenden Straftaten im Hinterkopf herausstellen, haben so, kurz vor den Wahlen, zu einem Absicherungsaktionismus geführt, der in den heute zu beobachtenden Ausprägungen und Befehlen gipfelte.
Diese Antwort ist sicherlich in Teilen richtig, in meinen Augen aber deutlich zu kurz gegriffen.
Es werden derzeit immer noch Geschichte und Tradition vermischt und verwechselt. Es werden Anschuldigungen und Generalverdachte ausgesprochen – oder unabsichtlich impliziert – , die unhaltbar sind und das innere Gefüge der Truppe schwer belasten. Es werden Bilder ab und wieder aufgehängt. Stuben werden ohne Verdachtsmomente durchsucht.
Der hektische Aktionismus der letzten Tage und Wochen wird der Bedeutung und Wichtigkeit dieses Themas nicht gerecht und beweist keinen souveränen Umgang mit einem für eine Armee – und besonders unsere Deutsche Bundeswehr – so wichtigen Thema. Eine Armee, die auch 61 Jahre nach ihrer Gründung offensichtlich immer noch nicht in sich selbst ruhen kann und darf, sondern bei der kleinsten Störung ihrer verdienten, tiefen gesellschaftlichen und staatsbürgerlichen Verankerung in den Verdacht gerät, den Staat stürzen, Menschen anderer Religionen oder Überzeugungen systematisch vernichten und brandstiftend durch Europa und die Welt ziehen zu wollen. Ich finde das beschämend!
Ich finde es auch schwach von einzelnen Presseorganen und politisch motivierten Kreisen uns in der Bundeswehr insgesamt immer wieder in ein solches Licht zu stellen, wenn es denn nur den eigenen fraglichen Motivationen genüge tut.
Aber bei genauerem Nachdenken bin ich auch stolz, in einer Armee zu dienen, die die Werte eines Staates verteidigt, der genau dieses ermöglicht. Pressefreiheit und Meinungsfreiheit des Einzelnen sind zwei der elementaren Grundpfeiler unseres freiheitlich demokratischen Staates – unserer offenen, toleranten Gesellschaft. Wir sehen aktuell, wie es in anderen Ländern der Welt, auch in Europa und sogar in NATO-Staaten, um diese Themen bestellt ist.
Die Bundeswehr wirbt übrigens derzeit in einer sehr aufwändigen Kampagne unter anderem mit dem Slogan: „Wir kämpfen auch dafür, dass du gegen uns sein kannst.“
Das finde ich absolut treffend und gut. Und es suggeriert Souveränität im Umgang mit anderen Meinungen. Mit einem stolzen Blick auf die Verdienste der Bundeswehr der letzten 61 Jahre, auf die jahrzehntelangen Leistungen der überwältigenden Mehrheit ihrer Soldaten, würde ich mir daher auch eine viel gelassenere und mutigere Bearbeitung der aktuellen Vorfälle wünschen.
Auf die kurz vor einer Bundestagswahl natürlich rein politisch motivierte Frage – mit dem Ziel, die Verteidigungsministerin unter Beschuss zu nehmen – , ob es noch mehr solche Figuren wie den besagten Oberleutnant A. in der Truppe gebe – hätte man souverän antworten können: „Möglich, das werden wir genau und gründlich prüfen.“ Damit wäre in meinen Augen weniger Verunsicherung in der Truppe entstanden, als durch die extrem kurzfristige und inhaltlich nicht klar geregelte Suche nach Wehrmachtsdevotionalien, aus der man höchstens den Eindruck einer verschreckten und nicht im Vertrauen auf die Truppe ruhenden Führung ableiten müsste.
Natürlich gibt es Menschen wie Oberleutnant A, die es leider in die Truppe schaffen und dort viel zu lange nicht auffallen. Und leider gibt es auch Vorgesetzte, die ihrer Verantwortung aus welchen Gründen auch immer manchmal nicht gerecht werden und so die vorhandenen Mechanismen und Regelwerke – wie in diesem Falle zum Beispiel den MAD – nicht nutzen. Aber das ist die absolute Ausnahme in einer Truppe von fast 180.000 Menschen. Menschen im Übrigen wie Sie und Ihr Nachbar – und ich. Denn die Truppe ist – und so soll es auch sein – ein Spiegelbild der Gesellschaft. Die Bundeswehr wurde genau mit dieser Idee des Staatsbürgers in Uniform gegründet.
Eines Staatsbürgers, der den freiheitlich demokratischen Staat, in dem wir leben, verteidigt, gerade weil er dessen Werte und Traditionen schätzt.
Auf diesen Ideen fußte auch die Idee der Wehrpflicht, die eine möglichst große Transparenz und Erfahrung mit der Funktionsweise, den Abläufen und den Aufträgen der Bundeswehr für möglichst viele Bürger erreichen sollte. Ich persönlich empfehle daher auch die Wehrpflicht – oder alternativ verpflichtende soziale Aufgaben – dringend wieder einzuführen – selbstverständlich auch für Frauen. Unsere Landes- und Bündnisverteidigung beginnt nicht bei der Bundeswehr und im Fernsehen. Sie betrifft alle Bürger, die von diesem Schutz und der Sicherung unserer Werte und Interessen profitieren wollen. Dieser Schutz ist nicht per se gegeben. Das haben die Ereignisse der letzten Monate, in denen unsere Nachbarn und wir selbst Opfer von terroristischen Angriffen geworden sind, klar vor Augen geführt. Deshalb sollte sich jeder Bürger für die Verteidigung und Wahrung unserer Werte und Traditionen engagieren – sei es auch nur für eine begrenzte Zeit, die aber dann auf jeden Fall Verständnis weckt für diejenigen, die diese wichtige und unverzichtbare Aufgabe zum Wohle aller zu ihrem Beruf gemacht haben.
Ich könnte mir in diesem Zusammenhang auch einen Bundestag der Zukunft vorstellen, überwiegend besetzt mit Mitgliedern, die in der Bundeswehr in irgendeiner Form gedient haben und die somit die Verhältnisse und Vorgänge der Bundeswehr aus eigener Erfahrung kennen. So könnten sie noch fundiertere Entscheidungen treffen, sei es im Hinblick auf die mittlerweile weltweiten Einsätze oder die sehr komplizierten Zusammenhänge bei der Ausrüstungsbeschaffung.
Dann wäre auch allen ganz klar, dass wir eben nicht einfach nur eine Firma in Konkurrenz zu anderen sind. Die Verteidigung unseres Landes ist kein Job wie jeder andere. Ich kenne beispielsweise keine Firmen, die von ihren Mitarbeitern per Eid erwarten, dass diese bereit sind im Extremfall ihr Leben für die Sicherung der Firmenphilosophie zu geben. Oder zum Schutz anderer Mitarbeiter. Und besser noch besonders zum Schutz der Geschäftsführung. Darüber hinaus sind wir in einem weiteren Aspekt absolut nicht vergleichbar, den man sich in einer öffentlichen oder politischen Debatte auch nicht wirklich traut anzusprechen. Von uns Soldaten wird erwartet, dass wir höchst professionell in der Verteidigung unserer Gesellschaft sind und im Extremfall bereit sein müssen dafür auch andere Menschen zu töten.
Um dieses sicherzustellen, steckt die Bundesregierung jedes Jahr Milliarden von Euro in die Ausbildung und die Ausrüstung unserer Männer und Frauen. Sicher – zuallererst in der Hoffnung, dass die bloße Androhung, dass wir unsere Aufgabe exzellent beherrschen, schon ausreicht, die tatsächliche Ausführung zu vermeiden. Wir schicken unsere Mitarbeiter aber inzwischen zur Verteidigung der Demokratie auch in Länder wie Afghanistan, den Irak oder Mali, in denen es leider nicht mehr nur mit dem professionellen Eindruck getan ist. Dort sollen und müssen sie sich – wenn es denn gar nicht mehr anders geht – auch aktiv mit der Waffe durchsetzen können, weil sonst ihr eigenes Leben in Gefahr gerät. Dort gibt es Menschen, die exakt nur darauf aus sind unsere Mitarbeiter töten zu wollen.
Spätestens wenn man sich dieses vor Augen führt, wird klar, dass wir keine Firma sind. Und es wird auch klar, dass wir unter diesen widrigen Voraussetzungen im Vergleich niemals der attraktivste Arbeitgeber sein können. Es wird aber auch klar, dass wir auf keinen Fall nur Mitarbeiter haben wollen, die genau nur diese Aspekte attraktiv finden. Denn dann sind wir sehr schnell bei einer Söldner-Armee. Söldner, die nur für das Geld kämpfen – und eben nicht für ihre Mitbürger, nicht für ihre Werte und auch nicht für ihre Traditionen.
Nein, wir wollen den Staatsbürger in Uniform. Der gut verankert in unserer Gesellschaft ist und deren Werte und Traditionen schätzt und, wenn nötig, mit seinem Leben verteidigt.
Traditionen beruhen auf selbstbestimmten, ausgewählten Werten. Es ist somit richtig sie immer wieder zu prüfen und zu hinterfragen, ob sie noch zu unserer Gesellschaft passen. Das hat unsere Ministerin nun im Lichte der Geschehnisse der letzten Wochen veranlasst. Sie hat angewiesen, den Traditionserlass von 1982 zu überarbeiten. Das halte ich auch für dringend geboten. Was unsere Gesellschaft und unser Land an Veränderungen seit 1982 erlebt hat, ist schließlich eine Menge. Aus dem kalten Krieg mit permanenter nuklearer Bedrohung, in eine Wiedervereinigung mit gleichzeitigem Zerfall der Sowjetunion und dem vermeintlichen Wegfall des Feindes. Mit der Bundeswehr aus der starren Verteidigung der Landesgrenzen ohne nennenswerte Einsätze hin zu einer Armee, die weltweit im Einsatz ist.
Um so weiter wir heute unsere Soldaten wegschicken, um so länger sie weg sind und um so gefährlicher der Auftrag ist, um so wichtiger ist es ihnen Ankerpunkte mitgeben zu können. Damit sie sich auch zu jeder Zeit bewusst sind, wofür sie das alles tun und ihr Leben riskieren.
Und für solche Zeiten und Situationen sind Traditionen manchmal unerlässlich oder zumindest sehr hilfreich.
Wir dienen hier in Wittmund zum Beispiel in einem Jagdgeschwader. Auch wenn wir mittlerweile mit dem Begriff „Taktisches Luftwaffengeschwader“ eine etwas sperrige Bezeichnung dafür gefunden haben, so fliegen wir immer noch Jagdflugzeuge. In einer hoffentlich nie eintretenden, kriegerischen Auseinandersetzung mit uns nicht wohlgesonnenen Menschen wäre auch heute unser Auftrag, andere Jagdflugzeuge als letztes Mittel der Wahl abzuschießen, es dabei selber zu überleben und dieses so lange durchzuführen, bis die andere Seite besiegt wurde. In solchen ultimativen Grenzerfahrungen ist es wertvoll, sich daran erinnern oder einen Halt darin finden zu können, dass andere Menschen so etwas schon bestanden haben.
Und dass manche es nicht einfach nur bestanden haben, sondern ihre Aufgabe in fliegerisch vorbildlichster Art und Weise getan haben. Solche Menschen können dann Vorbilder sein, an denen man sich ausrichtet und eventuell ihre Herangehensweise, oder ihre Einstellung kopiert. Diese Persönlichkeiten können vielleicht sogar einem selber helfen, motivierter und damit noch besser zu werden, um länger überleben zu können und um dem Auftrag noch gerechter zu werden.
So eine Persönlichkeit war Manfred von Richthofen.
Er hat keine Symphonien oder Gedichte geschrieben. Er hat keine Baudenkmäler oder Kulturstätten errichtet. Er hat keine Kunstwerke von übernatürlicher Schönheit erschaffen. Er war lediglich der beste Jagdflieger seiner Zeit, den selbst seine Gegner bewunderten. Er war so gut, so professionell, so ansteckend motivierend, dass er in Kürze selber zur Legende wurde. Er und das Image, das mit seinem Namen verbunden ist, ist sein Lebenswerk.
Natürlich muss man heute die Gesamtleistung und den Menschen selber auch kritisch analysieren und sich dabei nicht von Mythen und Legenden blenden lassen. Aber man muss auch fair dabei bleiben und den Kontext der Zeit damals nicht aus dem Auge verlieren – ein brutaler, insgesamt menschenverachtender Weltkrieg, in dem Richthofen nur 25 Jahre alt wurde. Zu diesem Zeitpunkt war er der erste Geschwader-Kommodore. Er hat Taktiken und Verfahren entwickelt, die bis heute gelten. Und trotz heutiger rückblickender Kritik an seiner Person wurde er damals sogar von seinen ärgsten Feinden respektiert und geehrt. Wenn man heute irgendjemanden irgendwo auf der Welt fragt, wer der beste Jagdflieger aller Zeiten ist, dann verspreche ich die 100% Antwort: der rote Baron. Manfred von Richthofen.
Das betrachte ich auch aus heutiger Sicht als eine Leistung, die wir als Soldaten der Bundeswehr ruhig in dem Kanon unserer Traditionen belassen können.
Lassen Sie uns aber auch mit Stolz auf uns selber blicken. Das, wofür der Name Richthofen seit 61 Jahren in der Bundeswehr mit diesem Geschwader steht – die hervorragenden Leistungen, die die Soldatinnen und Soldaten und zivilen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die in diesem Geschwader dienten, erbracht haben – bilden schon längst selber eine tadellose und herausragende Tradition. Wir Richthofener haben uns über sechs Jahrzehnte das Vertrauen unserer Demokratie erarbeitet und es verdient.
Wir müssen uns also ganz sicher nicht von etwas distanzieren, neben dem wir niemals standen.
Lassen Sie uns deshalb alle täglich weiter daran arbeiten und dafür sorgen, dass man sich auch in Zukunft auf den Schutz eines Richthofen-Geschwaders – ganz in der Tradition seines Gründers – verlassen kann.

(Die Kommentare zu diesem Eintrag stehen auf moderiert.)

(Archivbild 23. April 1917: Jagdstaffel I, Jagdstaffel 11, Manfred v. Richthofen – Abgebildete Personen: Richthofen (in der Albatros D.III). Von links nach rechts, stehend: unbekannt (möglicherweise Leutnant Karl Allmenroeder); Hans Hintsch; Vizfeldwebel Sebastian Festner; Leutnant Karl Emil Schaefer; Oberleutnant Kurt Wolff; Georg Simon; Leutnant Otto Brauneck. Sitzend: Esser; Krefft; Leutnant Lothar von Richthofen – Bundesarchiv Bild 183-2004-0430-501 unter CC-BY-SA 3.0)

Ankündigung des nächsten Beitrags

ich werde die nächsten Tage, voraussichtlich bis Samstag, für Euch Übersetzungsarbeiten von einigen youtube Videos über die okkulte Bedeutung von Blockbustern machen, für alle die, denen Englisch nicht locker flockig ins Gehör schmeichelt. Ich habe diese Videos gewählt, da sie noch einmal etwas detailiertere Einsichten geben als alle videos, die ich dazu auf deutsch gesehen habe. Ich kann natürlich nicht Simultanübersetzen, aber mit einer Zusammenfassung, um was es geht, kann man sich diese videos ansehen und wird sicher die Bilder und den Textinhalt gut zusammenbringen können. Die interessanten Aspekte werde ich  zum besseren Auffinden mit den Videolaufzeiten versehen. Gewähr für die richtige Übersetzung gebe ich natürlich keine… Schöne Tage bis dahin.

Pax Romana – Pax Amerikana

Vanaland

Nun gewöhnlich schau ich mich etwas in de Blogs meiner Leser um, man ist ja neugierig. Seit kurzem folgt diesem Blog eine neue Leserin die ich hiermit herzlich willkommen heiße. Dort fand ich folgende Zeilen die mich zu diesem Artikel bewogen:

Wir gedenken heute der Ermordung Caesars, der an den Iden des März, dem 15. März des Jahres 44 v. Chr., einem Attentat im Theater des Pompeius, zum Opfer fiel.

Ja was hat er denn geleistet das wir ihm gedenken sollen?

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Pharaonen und Freimaurer auf Malta update – einmal Valletta und zurück

Im ersten Artikel über freimaurerische Einflüsse in der Stadt- bzw. Landschaftsgestaltung auf Malta, habe ich die großen Linien zwischen Marienkirche, Spencer Obelisk, Triton-Brunnen, dem Parlament, dem Großmeister Palast, der St. Johns CoCathedral und den Tempel von Tarxien miteinander in Zusammenhang gebracht.

Heute geht es um kleinräumigere Strukturen innerhalb dieses Dreiecks, die ebenso offensichtlich dem Totenkult gewidmet sind. Ausgangspunkt der Betrachtung ist diesmal der Triton Brunnen vor dem City Gate Vallettas. Wie bereits festgestellt ist der Brunnen quasi die Spitze einer kleinen dreieckigen Grünanlage . Die nördliche Seitenlinie des Dreicks zieht zum Spencer Obelisk und die süd/östliche zum Tarxien Tempel (ich nenne sie ab jetzt kurz Südlinie) bzw.  zum Hypogäum. Je nachdem.

Vom Tritonbrunnen ausgehend direkt auf der Südlinie befindet sich nach 225,44 m ein weiterer Obelisk. Das War Memorial  von Floriana.

File:War Monument (Floriana).jpeg

Eingeweiht wurde es am 11. 11.1938 zum Gedenken an die im ersten WK getöten Soldaten. 1949 wurde die Widmung auf den WK II erweitert. Der Obelisk ist an seinen Seiten als Kreuz gestaltet, er ist umgeben von Landesflaggen und 2 Ewige Feuer brennen rechts und links in hohen Schalen. Jährlich finden dort Kranzniederlegungen statt.  Der Ort gehörte unter dem  Sovereign Military Order of Malta (SMOM) -also dem bis vor kurzem noch völlig souveränen Malteserorden (der heute mit 106 Staaten diplomatische Beziehungen unterhält)- spätestens ab dem Jahr 1582 zu einer Hinrichtungsstätte. Die letzte öffentlichte Hinrichtung erfolgte 1878, Mord, Raub und Totschlag gab es auf der kleinen Insel vom höchsten Klerus bis hinunter zu den Sklaven, die auch schon mal versuchten den Großmeister zu meucheln…. Frauen wurden auf Malta weder im 19. noch 20. Jahrhundert hingerichtet.

Erwähnenswert ist, daß 2016 ein regelrechter Putsch im Malteserorden inszeniert wurde, durch den der Vatikan / Papst und seine Büttel  in Form einer zwielichtigen Untersuchungskommission, die allesamt in einer millionenschweren Finanztransaktion zwischen Frankreich und Italien zusammenstecken, die Souveränität des Ordens de facto beseitigen konnten und eine Unterordnung unter den Papst erzwangen. Ob sich der MalteserOrden nocheinmal aus dieser Falle befreien kann, darf bezweifelt werden.

Zurück zu dem Kriegerdenkmal-Obelisk. Von dort aus führt eine breite Strasse in Richtung Spencer Obelisk zurück. Sieht man sich diese Strecke an, so findet man, daß über mehrere hundert Meter eine Reihe von Palmen gepflanzt wurden. Wer sich mit den Grundlagen der esoterischen Freimaurerei beschäftigt hat weiß, daß Pflanzen laut dieser Lehre, insbesondere Bäume, kosmische Energien bündeln und vertikal leiten können. Diese Palmenbäume vermitteln sehr stark das Bild, als seien sie lebendige „Springbrunnen“. Am Ende der Palmenreihe kommt man mitten auf dieser stark befahrenen Strasse wieder an einen echten Brunnen. Obligatorischer Gegenpart zu dem Osiris-Obelisk mit seinen Feuerschalen… Auf dem Brunnen mit seinen eingravierten Wassersymboliken, die stark an die neolithischen Tempelgravuren erinnern, thront ein Löwe mit Blick zurück in Richtung Obelisk, respektive Valletta. Geht man weiter an dem Brunnen vorbei, macht die Strasse eine Biegung, vermutlich folgt sie hier den natürlichen Gegebenheiten, und man kommt zu einem „Triumphbogen ähnlichen Tor“ namens Bombi.

Quelle: http://www.culturemalta.org/69/102/Valletta-and-Floriana-Fortifications

Das ursprüngliche Tor mit nur einem Bogen

wurde 1721 von dem Franzosen , Bauingenieur und Mitglied des Malteserordens  DeMondion in barockem Stil errichtet in Erinnerung an die Standhaftigkeit gegen die Türkenbelagerung. Der linke Torbogen kam 1868 hinzu und ist der „bequemeren Zugänglichkeit für das Volk“ gewidmet.  Das Tor war früher ein Zutrittstor durch die Festungsmauer. Diese Mauer wurde aber in den letzten 100 Jahren immer weiter abgerissen, um dem steigenden Verkehrsaufkommen gerecht zu werden. Da diese Mauer und die Wehranlage heute völlig verschwunden sind, macht das Tor nun den Eindruck eines Triumphbogens.

Es gibt nun in der Gesamtbetrachtung auch unter Berücksichtigung des heutigen Verkehrs, eine Flußrichtung von West nach Ost: Marienkirche/Spencer-Obelisk/Bombi nördlich schwenkend zum Tritonbrunnen und nach Valletta hinein (durch das St. Anna Tor zum Parlament/Gericht/St. Johns CoCathedral – Großmeister Palast).

Und eine gegensätzliche Bewegungsrichtung aus der Stadt wieder hinaus, um den Triton Brunnen herum ein paar Meter nach Süden zum Kriegerdenkmal-Obelisk, entlang der Palmen zum Löwen-Brunnen und wieder über Bombi  und Spencer Obelisk zur Marienkirche. Dieser Rückfluß erscheint mir aber in starkem Maße künstlich erzeugt zu sein, durch die Baumpflanzung und den Löwenbrunnen geradezu geführt. Denn die „natürlichere“ Flußlinie erscheint mir vom Tritonbrunnen über den Kriegerobelisk /den ehemaligen Richtplatz zum Hypogäum bzw. dem Tempel von Tarxien zu ziehen.

Es ist spekulativ, ob nun solche Ab-, Um- oder Zuleitungen, Kreisführungen usw…. etwas mit den betroffenen Orten bewirken. Das zu untersuchen überlasse ich hier lieber denjenigen, die sich dazu befähigt und berufen fühlen.

 

 

 

 

 

 

SHTF: Erste Hilfe bei Brandverletzungen Teil 3 – Wundpflege

Aber was tun, wenn man in einem SHTF  keinen Zugang zu schneller high-tech Hilfe hat? Darum soll es ja in diesem Blogbeitrag gehen.
Wie Ihr in den vorangegangenen Artikeln gelesen habt, gibt es nicht allzuviel Handlungsspielraum für den Ersthelfer. Alles konzentriert sich darauf, so schnell als möglich in eine Spezialklinik zu kommen.
Ist man in einem SHTF Szenario, dann kommt es in aller erster Linie auf die sorgfältige Wundpflege an, auf die ich daher versuche, so gut es in einem Blog eben möglich ist, einzugehen.
Bitte lest den Disclaimer und den Haftungsauschluß der SHTF Reihe in den vorangegangenen Artikeln. Jeder muß sich selbst anhand von Quellenstudium kundig machen, ich übernehme keine Verantwortung für Vollständigkeit und Richtigkeit der folgenden Informationen.
Also, es gibt zumindest etwas Hoffnung:
In dieser Studie hat sich eine außerordentlich gute Wirksamkeit gegen Infektionserreger ohne Nebenwirkungen von Nano-kristallinem-Silbergel für Brandwunden 2. Grades gezeigt.
Es erwies sich wirksamer und nebenwirkungsfreier als alle anderen bisher in der Medizin genutzen Silberprodukte, die zwar keimreduzierend, aber auch zellschädigend wirken.
Die Heilungsdauer bei eher lokalen Schädigungen und sorgfältiger / professioneller Wundpflege belief sich auf 6 – 8 Wochen, bei stark verringertem Infektionsrisiko, wobei 50%  der Wunden bereits nach 4 Wochen zugeheilt waren. Man muß aber beachten, daß Gele eine stark auskühlende Wirkung haben und Brandverletzte nur noch über eine eingeschränkte eigene  Temperaturregulationsfähigkeit verfügen.
Die WHO (Weltgesundheitsorganisation) empfiehlt bei schweren Verbrennungen das abgestorbene Gewebe in den ersten Tagen bei jedem Verbandswechsel regelmäßig zu entfernen und keine alkoholischen Lösungen zur Desinfektion zu verwenden.
Verfärbungen und Blutungen sowie eine Entzündung des umliegenden Gewebes weisen auf eine Infektion hin, die dringend einer spezifischen Antibiotika Therapie bedarf. Auftretendes Fieber hingegen muß kein Infektionszeichen sein, sondern tritt relativ häufig auf, bis die Wunde sich verschlossen hat.
Bei Handverbrennungen wird geraten, die Hände kontinuierlich für 48h  mindestens leicht über Herzhöhe zu halten (minimiert die Schwellung) und anschließend mit leichten Bewegungsübungen zu beginnen.
Die Finger (ebenso Zehen) sollten immer einzeln verbunden werden, um ein Verkleben miteinander zu vermeiden!

Hier gibt es eine Studienauswertung zu den verschiedenen Verbänden, die man sich bei Interesse einmal durchlesen kann.

Über das stadiengerechte Wundmanagement kann man hier nachlesen,
Vielleicht will sich der ein oder andere Leser etwas von den erwähnten Produkten  besorgen.
Über Neuentwicklungen im Bereich Wundversorgung bietet z.B. die Initiative chronische Wunden (ICW) eine zertifizierte Zusatzqualifikation zum „Wundexperten ICW“.
Für leichte Verbrennungen leisten übrigens die in der Apotheke erhältlichen Brandwundengele, die auch juckreizstillend wirken, gute Dienste. In der Prepperszene bekannte antibakterielle Gelverbände sind Burnshield oder Water Jel.
Wie eine kleine (weniger als handtellergroße) Verbrennung 2. Grades ambulant von einem Arzt versorgt werden kann, ist hier zu sehen.
Die Wunde war ca 1 Tag alt und nicht infiziert. Der Patient hatte sie zuhause anfangs mit Leitungswasser gekühlt und mit einem Hautdesinfektionsmittel besprüht. Der Arzt behandelt die Wunde mit einem desinfizierenden Brandgel und legt einen Silikon-Schaumverband auf, der – solange weder Rötung, Schmerz oder Schwellung … auftreten – für 2-3 Tage verbleiben kann und der Wunde Ruhe zur Heilung läßt. Eine prophylaktische Antibiotikagabe erfolgt nicht!
Grundsätzlich gilt bei jeder Wundversorgung:
– Eigenschutz durch Handschuhe und
– möglichst gute Selbsthygiene, um die Wunde so gut es geht vor Verunreinigung und Infizierung zu schützen.
Entsprechende keimreduzierende Flüssigseifen gibt es in der Apotheke und sind für jeden Prepper empfehlenswert. Man kann mit ihnen auch sehr gut Wunden reinigen zB Tierbisse, Dornenstiche…
UND es gibt sogar Shampoo-Hauben für die Haare (desinfizierende Einmalwaschauben), die ohne Wasser auskommen. Nur so nebenbei ewähnt.
– auch in einem SHTF Szenario ist das sterile Arbeiten an der Wunde ein Überlebensfaktor für den Betroffenen. Tips hierzu:
– aseptische (= nicht infizierte) Wunden werden vor (infizierten) septischen Wunden versorgt
– der bestehende Verband wird mit unsterilen Handschuhen entfernt, und auf Durchfeuchtung, Blut, Eiterablagerung und die Wunde selbst auch hinsichtlich der fünf Entzündungszeichen (Rötung, Schwellung, Schmerzen, Überwärmung und Funktionseinschränkung) sowie Wundheilungsstörungen inspiziert, dann werden die Handschuhe möglichst übergestülpt und das Material im Abwurf entsorgt.
Für die weitere Wundpflege möglichst steril und mit sterilen Handschuhen arbeiten und sich die nötigen Dinge steril von einem Helfer reichen lassen. Der Helfer kann zB auch das betroffene Körperteil hochhalten und einem das Arbeiten erleichtern.
– die Pflegeperson darf sich nicht nah über die Wunde beugen oder direkt über ihr sprechen. Ein Mundschutz ist angebracht.
– die Wundreinigung erfolgt bei aseptischen Wunden von innen nach außen und
bei septischen Wunden von außen nach innen.
Wischt man zB mit einem sterilen Tuch in einem kreisförmigen Zug von innen nach aussen, darf dieses Tuch kein zweitesmal an die Wunde angesetzt werden. Auch nicht in einem SHTF Szenario. Würde man das tun, dann kann man die ganze Versorgung auch gleich bleiben lassen. Besser zuerst die Wunde ausgiebig berührungslos spülen und dann bei Materialknappheit einmal zum Schluß steril über die Wunde wischen.
Als Spül- und Desinfektionslösungen (mit denen man auch verklebte Verbände lösen kann) werden genannt:
1. Wahl: Ringer-Lösung (Apotheke) mit allen im Körper vorkommenden Elektrolyten inklusive Kalium und Calcium, die bei der physiologischen Kochsalzlösung fehlen
2. Lavasept® hat ein breites Wirkungsspektrum gegen Bakterien und Pilze, ist hypoallergen und stört das Zellwachstum nicht
3. Octenisept® ist ein farbloses wässriges Desinfektionsmittel für oberflächliche Wunden und Schleimhäute, es stört die Wundbeobachtung nicht und kann 1:1verdünnt werden. Ist aber leicht giftig für die Zellen. Vorsicht, es gibt auch eine alkoholhaltige Variante mit roter Verschlußkappe, die ist hier nicht gemeint.
Die links im Folgenden sind zwar auf englisch, aber führen zu einer Vielzahl von profesionellen Lehrvideos  meist in englischer Sprache, die man sich zumindest ansehen kann und die oft sehr anschaulich gestaltet sind.
Videos auf deutsch sind selten, was ich sehr schade finde, aber medizinisches Wissen wird hier bei weitem mehr als z.B.  in den USA  als „Geheimwissen“ behandelt, wahrscheinlich aus Angst, falsche / ungenügende Informationen zu verbreiten und die Menschen in der Selbstbehandlung zu ermuntern, was immer die Gefahr birgt, nicht rechtzeitig professionelle Hilfe aufzusuchen und die Situation zu verschlimmern!
Mein dringender Rat ist an dieser Stelle: solange wir den Luxus einer high tech Medizin und Zugang zu gut ausgebildeten Ärzten zur Verfügung haben, sollten wir das nutzen und weder uns noch andere unnötig durch laienhaftes Handeln in Gefahr bringen. Doch alles Wissen und alle medizinischen Kenntnisse,  die man sich jetzt aneignet, können im SHTF Fall nützlich werden. Insbesondere auch in der Assistenz von medizinischem Fachpersonal.
Interaktive Wundtherapeutika: bitte immer vor Anwendung die zugehörige und den Produkten beiliegende Fachinformation studieren! Hier kann ich nur einen Überblick/Ausschnitt über die  gegenwärtig häufig benutzten Produkte geben, mehr nicht! Als Ausgangspunkt für eigene Recherchen  zu diesem Thema.
Hydrokolloide binden Wundsekret  gut an Quellsubstanzen
Calcium-Alginate binden Wundsekret an Alginate, gelieren und bleiben damit gut in der Wundregion.
Silberimprägnierte Aktivkohle bei infizierten Wunden bindet Gerüche (die Nebenwirkung von Silber beachten)
Hydropolymere Schaumstoffverbände: erlauben Verdunstung von Wundsekret, ohne dass das Wundbett austrocknet (Heilung braucht eine gewisse Feuchte!) und polstern die Wunde.
Hydrofaser = Carboxymethylzellulose (Aquacel® , ConvaTec) sehr saugfähig bei viel Sekretbildung, aber nicht einsetzen bei trockenen Wunden. Die brauchen Hydrogele zur Befeuchtung.
Gaze – und Silikonauflagen: ermöglichen aufgrund ihrer geringen Haftung einen atraumatischen Verbandwechsel.
Polyacrylatkissen Tender Wet®: besitzt einen Polyacrylat-Kern mit Spül-Saugwirkung, dieser kann z.B. förderliche Ringer-Spüllösung speichern und nach und nach an die Wunde abgeben. Das Kissen nimmt andererseits aber auch leicht das eiweißhaltige Wundsekret auf.
Semipermeable (halbdurchlässige) Wundfolien: ermöglichen durch ihre Transparenz gute Wundbeobachtung ohne Verbandwechsel, schützen die Wunde vor eindringenden Keimen und sind wasserdicht, können jedoch kein Wundsekret aufnehmen.
Sorbact® ist einseitig mit Fettsäureester beschichtet, die wasserabweisende Oberfläche zieht die ebenfalls wasserabweisende Oberfläche von Bakterien und Pilzen an und sorgt somit für eine guteWundreinigung. Eine weitere Schicht kann Wundsekret aufsaugen.
Promogran® bindet Enzyme, die bei Wundsekretansammlung infolge von Wundheilungsstörungen wichtige Wachstumsfaktoren inaktivieren würden und sorgt für eine feuchtes Wundmilieu
Suprasorb C®  der hydroaktive Kollagenschwamm bindet Wundsekret, reinigt die Wunde und fördert die Granulation und Epithelisierung
Integra®  zeitweiliges Hautersatzprodukt mit einer die Zellneubildung fördernden quervernetzten Rinderkollagenschicht und einer Hautersatzschicht aus Silikon. Sie dient der Hautregeneration; nach der Bildung neuer Haut kann die Silikonschicht entfernt werden

Dexpanthenol:  fördert Zellwachstum und Epithelisierung  (insbesondere das Abheilen von Narben), lindert Juckreiz und Spannungsgefühle der frischen Narbe.

Prontosan W® (Johnson & Johnson):  enthält Polihexanid zur Wundreinigung, wird unverdünnt angewandt, sorgt für eine feuchte Wundbehandlung, ist gut gewebeverträglich.
Hyaluronsäure: ein natürlicher körpereigener Stoff, sorgt als steriles Granulat für eine feuchte Wundbehandlung und fördert das  Zellwachstum
Für eine effektive Wundheilung ist es notwendig, den Wundbelag (eine Mischung aus
Zelltrümmern, verdickten Fibrinbelägem, Keimem, nekrotischem Gewebe und Wundsekretresten)  durch lokale Wundspülung sorgfältig zu entfernen.
Erst danach kann ein phasengerechter Wundverband seine Funktion erfüllen und die Wunde schnell heilen.
Wird eine Wunde feucht gehalten, können Zellen besser wandern und werden vor dem Austrocknen bewahrt, was ansonsten zum Absterben führen würde. Feucht gehalten nehmen die Schmerzen rascher ab und die Heilung, besonders die Epithelwanderung, ist deutlich beschleunigt.
Nicht mehr zu verwendende Wundtherapeutika:
Bitte nie Mehl, Puder, Vaseline, Zahnpasta, Kohlblätter und derartige Hausmittel auf eine Wunde geben.
Salben und Pasten schaffen kein feuchtes Wundmilieu und können nur schwer wieder entfernt werden (erschwerte Wundreinigung, wobei die starke Wundmanipulation die Zellneubildung stört)
enzymhaltige Salben (z.B. Iruxol) greifen die Wundränder an und können zu Allergien führen
farbstoffhaltige Lösungen wie Povidon, Iod, Rivanol, Kristallviolett, Brilliantgrün verfärben die Wunde, verhindern die Wundanalyse aufgrund der Verfärbung und stören zum Teil die Wundheilung, infolge von Austrocknung und Allergisierung.
Honig wurde früher zur Wundbehandlung eingesetzt, weil der Zucker die Flüssigkeit aus den Bakterien zieht. Rechtlich betrachtet ist Honig aber kein zugelassenes Wundtherapeutikum. Allerdings gibt es auf Honig basierende zugelassene Gele.
Mehr zur alternativen Wundbehandlungen, wenn sonst nichts anderes verfügbar sein sollte, folgt.

 

 

SHTF: Erste Hilfe bei Verbrennungen Teil 2

Im ersten Teil hatte ich darauf hingewiesen, daß in einem SHTF Szenario, das Risiko für Verbrennungen relativ hoch ist, meines Erachtens sogar höher als für irgendeine andere Verletzungsart, u.a., da viele Menschen im Umgang mit offenem Feuer nicht mehr geübt sind.

Und ich bin auf die mit einer Verbrennung einhergehenden Schäden eingegangen, die nicht nur lebenslange Beeinträchtigungen hervorrufen können, sondern auch dazu führen, daß 30% der Schwerbrandverletzten selbst unter den heutigen medizinischen high-tech. Bedingungen  (siehe auch  hier),  versterben (Zuschwellende Atemwege, Multiorganversagen, Infektionen, Ödeme behindern die Durchblutung innerer Organe … ) und der Rest eine jahrelange Nachsorge, oft mit vielen Folgeoperationen brauchen.

Daher ist die erste und wichtigste Empfehlung: Feuerlöscher, am Besten mit verschiedenen Inhaltsstoffen und Größen, Löschdecken, Brandmelder, ggf. Brandwachen am nächtlichen Feuer, Schutzhandschuhe, ggf. Atemschutzmasken (wobei eigentlich nur Masken mit Sauerstoffflaschen sinnvoll sind) , Übung und Vorsicht im Umgang mit Feuer, Beachtung des Brennverhaltens von Woll- und Kunststoffbekleidung, Kenntnis über den Umgang mit Säuren/Laugen und Kenntnisse über die Gefährdung durch stromführende Leitungen sind das aller aller Wichtigste. Vermeidung, Vermeidung, Vermeidung von Brandverletzungen !!!

Disclaimer und Haftungsauschluß entnehmt bitte den vorhergenden Artikeln der SHTF Reihe. Ich schließe jegliche Haftung und Verantwortung für die hier eingestellten Informationen und Handlungsfolgen aus und gebe keinen medizinischen Rat, sondern stelle nur freiverfügbare Infomationen zusammen. Meine Beiträge ersetzen weder Arzt noch fachliches Training. Bitte wendet Euch hierzu an die entsprechenden med. Fachleute.

Wenn es nun aber doch einmal passiert ist, welche Handlungsanweisungen geben die gegenwärtig in Prüfung befindlichen Leitlinien?

1. Rettung des Betroffenen aus der Gefahrenzone unter bzw. nur bei gegebenem  ausreichendem Selbstschutz,
2. die Überprüfung und Sicherung der Vitalfunktionen: an erster Stelle die Atmung, da der Puls evtl nicht spürbar, aber trotzdem vorhanden sein kann und durch das lange Suchen ggf. wertvolle Beatmungszeit verloren geht.
Bei Bewußtlosigkeit und Atmung: den Betroffenen in die stabile Seitenlage bringen.
Fehlt die Atmung oder ist sie abnormal ist eine Reanimation mittels Herzdruckmassage und Beatmung erforderlich.
Ist der Verletzte bei Bewußtsein, was die meisten Brandverletzten sind, empfiehlt sich ggf. ein leichtes Hochlagern der Beine zur Kreislaufstabilisierung oder andere geeignete Lagerung . Wichtig ist, nichts gegen den Widerstand des Betroffenen durchsetzen zu wollen, denn man weiß nicht, was der Verletzte sonst noch hat. Es gilt; der Verletzte hat „immer“ recht.
Anschaulich ein realer mir bekannter Vorfall aus einem Provinzkrankenhaus, der wie ein Witz klingt: ein Patient, der wegen einer kleineren Operation dort weilte, wurde von einer engagierten Schwester begrüßt: Guten Morgen, Sie dürfen jetzt einmal aufstehen und mit mir ins Bad gehen! Der Patient: Ich kann nicht aufstehen. Die Schwester: natürlich können Sie das, ich helfe Ihnen… und so ging das eine Weile hin und her, die Schwester wurde langsam ungehalten. Bis zuletzt der Patient sagte: Gute Frau, ich kann nicht aufstehen, ich bin querschnittsgelähmt.
3. Parallel sollte die Ersteinschätzung der thermischen Verletzung hinsichtlich Ausmaß und Tiefe, sowie möglicher vorhandener Begleitverletzungen erfolgen. Beachte: meist wird selbst von Medizinern anfänglich die Verletzungstiefe der Brandwunde unterschätzt.
Für die Einschätzung des flächenhaften Ausmaßes der Brandverletzung = VKOF = verbrannte Körperoberfläche  gibt es z.B. die 9 er Regel:
die doppelten Zahlen zB 18 + 18 gelten für vorne = 18% und hinten = 18%, dh der gesamte Rumpf macht eine Oberfläche von 36% an der gesamten Körperoberfläche aus.
Die Handfläche des Betroffenen entspricht ca 1% seiner Körperoberfläche.
Auch das kann hilfreich für die Abschätzung sein.
Bei Kindern ist der Kopf im Verhältnis zum Körper größer und wird meist mit 18% gerechnet. Bei einem Erwachsenen mit 9%.
Quelle (Übrigens findet man dort auch eine sehr gute Zusammenstellung sämtlicher typischen Notfälle und Ersthelfer Maßnahmen) hier:  Pharmazeutische Zeitung
4. Neben der Einleitung einer adäquaten Volumentherapie (intravenöse 0,9% NaCl-Flüssigkeitsgabe von nicht mehr als 1000 ml bis zum Eintreffen in der Spezialklinik) und
5. Schmerzmittelgabe ist besonders
6. bei Kühlung betroffener Areale (manche Ersthelfer sind evtl. nicht auf aktuellem Wissenstand und haben unnötig bereits stark und großflächige Kühlung unternommen, oder die Außentemperatur ist niedrig z.B. Regen im Winter und brennendes KFZ oder der Verletzte kam in Kontakt mit kaltem Löschwasser der Feuerwehr…)
7. auf den Erhalt der Körperkerntemperatur des Patienten zu achten. D.h. Schutz vor Auskühlung ist eine sehr wichtige Maßnahme. Meist wird empfohlen, nur bei kleinflächigen Verbrennungen in den ersten 15 Minuten mit klarem Wasser um die 20°C zu kühlen.
8. Frühzeitig ist der Transport in eine spezialisierte Klinik  zu organisieren.
Einen sehenswerten medizinischen Fachvortrag von Dr. Metnitz mit sehr anschaulichen Bildern für Notärzte findet man hier.
Das Fazit daraus ist: unter derzeitigen guten Umständen nur das Allernotwendigste tun, die Kleidung am Verletzten belassen, Wunden nur steril abdecken, keine komplizierten Verbände anlegen, keine Salben oder Hausmittel auftragen … und den Betroffenen schnellstmöglich (unter 30 Minuten bis maximal 6 Stunden in Fällen von Abgeschiedenheit laut WHO) in eine spezialisierte Klinik verbringen.
Nach diesem Vortrag weiß man, daß die Aussichten relevante Brandverletzungen (10% VKOF bei Kindern und 15% VKOF = verbrannte Körperoberfläche bei Erwachsenen mit Verbrennungen Grad2 ) in einem SHTF Szenario ohne Hospitalisierung zu überleben nicht gerade rosig sind siehe: Wohnungsbrand und Rauchgasvergiftung .
Das Gleiche gilt für Brandverletzungen, die ohne Unterbrechung einmal im Kreis herum um ein Körperteil verlaufen.