550 Seiten Wahl-Regierungsprogramm und nur 5 Mal kommt das Wort Deutsche-r vor

Früher hieß Menschland Deutschland, und die darin wohnten hießen Deutsche. So, wie in Italien die Italiener leben und in Spanien die Spanier. Das Bad Godesberger Programm der SPD von 1959 – nicht naziverdächtig – beginnt mit den Worten: „Die Sozialdemokratische Partei Deutschlands lebt und wirkt im ganzen deutschen Volke“.

Doch seit zwei Jahren hat sich Deutschland sehr verändert. Es kommen sehr viele Menschen nach Deutschland hinein, die ganz anders aussehen, ganz anders denken, ganz anders leben wollen und sich auch ganz anders verhalten als die Deutschen, denen das Land bisher gehört hat, und das ihre angestammte Heimat war. Weil aber nun schon sehr viele von diesen neuen Menschen hier sind, und täglich mehr Menschen aus ganz anderen Kulturen nach Deutschland hereinkommen, und die Parteien, die das Land regieren auch sagen, es darf jeder kommen, egal wieviele, und weil diese Menschen hier auch so leben und sich verhalten sollen, wie sie wollen, gehört das Land nicht mehr den Deutschen.

Das ist logisch. Wenn es in einer Bäckerei nur noch eine Ecke gibt, wo man Backwaren bekommt, und der Laden ansonsten Kleidung, Bücher, Kinderspielzeug und Möbel verkauft, ist es keine Bäckerei mehr, sondern ein Kaufhaus.

Deshalb schreiben die Parteien in ihren Wahlprogrammen auch nicht mehr von „Deutschen“. Alle Parteien vermeiden in ihren Regierungsprogrammen für die Wahl im September penibel das Wort „Deutsche“ oder „deutsche Bürger“. Nimmt man die Regierungsprogramme der vier großen Parteien und zählt, wie oft sie alle zusammen das Wort „Deutscher“ oder „Deutsche“ benutzen, so kommt man, wie Professor Helmut Berschin dankenswerterweise eruiert hat, auf fünf mal. Auf 550 Seiten insgesamt. Dreimal bei CDU/CSU, jeweils einmal bei SPD und den GRÜNEN, DIE LINKE verwendet das Wort „Deutsche“ gleich überhaupt nicht, nennt allerdings, so Berschin, eine Untergruppe, die „Ostdeutschen“ zweimal. Stattdessen benutzen alle Parteien durchgängig das Wort „Menschen“. Und hin und wieder „Bürger“.
Das ist kein Zufall.

Liebe Leser, das ist eine der seltenen Sternstunden, in denen die Politiker einmal ausnahmsweise ehrlich sind und auch offen zeigen, was sie wirklich vorhaben. Zum ersten Mal kündigen alle Wahlprogramme das an, was die Politiker auch tatsächlich umsetzen werden: Es soll und wird keine Deutschen mehr geben, sondern nur noch Menschen aller Art, die in einem Land leben, das irgendwie noch Deutschland heißt. Aber auch das wird man dann entsprechend ändern.

Gesamten Artikel lesen:  https://dieunbestechlichen.com/2017/08/wahlen-in-der-republik-menschland/

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