Warum die Deutschen sich von der Schuld lösen sollten – Dresden

Dresden and Why Should Germans Snap Out of the   (das Volk, das man nicht nennen darf) induced White Guilt

Dresden and Why Should Germans Snap Out of the Jew Induced White Guilt

Übersetzung / Zusammenfassung nach bestem Wissen & Gewissen, den Inhalt mache ich mir mangels Beweisen und Wissen nicht zu eigen, sondern ich möchte damit bekannt machen, wie im Ausland diese Thematik öffentlich und zensurfrei erötert wird. Vorsicht! Heftiges Bildmaterial:

http://dailywesterner.com/news/2017-08-08/dresden-and-why-should-germans-snap-out-of-the-jew-induced-white-guilt/

Ein Besuch in Dresden beweist, daß die Deutschen von einem monumentalen Schuldgefühl  erdrückt werden, das dem Selbstmord des gesamten Westens den Weg bereitet.

Bis vor kurzem glaubte ich an die Verjährung der Schuld, die von unseren Vätern begangen wurde, aber während meines Besuches in Dresden neulich, wurde ich eines Besseren belehrt. Ich dachte, daß Generationen nach dem 2.WK die Deutschen zumindest eine kleine Verringerung de ihnen angehängten angeblichen Alleinschuld am Weltkrieg, ja beiden Weltkriegen, und dem versuchten Genozid an einer liebenswerten unschuldigen Rasse/religiösen Gruppe, verspüren würden.

Aber nein, diese spezielle Art des Bösen scheint bis in die DNA, das Erbgut der Deutschen eingedrungen zu sein. Als ob deutsche Babys von weissen Müttern schon mit blutgetränkten Händen geboren würden. Wie Kinder in eine Religion geboren werden, werden sie in Schuld geboren. Ironischerweise erleichterten die Bemühungen Hitlers und des 3. Reiches zu definieren, wer Deutscher ist und wer nicht, auch zu bestimmen, wem man die ewige Schuld geben kann – nämlich allen, die nichts anderes als Deutsche sind. Nicht-Deutsche Bürger Deutschlands sind da außen vor.

Was hat mich zu dieser festen Überzeugung gebracht? Dresden! Genauer der Mord von Dresden während zweier apokalyptischer Tage im Februar 1945. Dieses Thema hat mich gefesselt, seit ich vor langer Zeit „Die Zerstörung Dresdens“  von David Irving  The Destruction of Dresden by David Irving, gelesen hatte.

Aus diesem Buch stammen auch die meisten hier gebrachten Fakten und Zahlen, neben denen aus dem Buch von Thomas Goodrich’s Hellstorm: The Death of Nazi Germany, 1944–1947.

Niemand kann diese beiden Bücher lesen, ohne gezwungenermaßen festzustellen, daß das Verbrennungsopfer , der Dresden vernichtete ein Kriegsverbrechen war, das an Bösartigkeit dem gegen Hiroshima, Nagasaki und Tokyo gleichkommt. Aber eine Schuld an diesen Greueltaten wurde nie zum Ausdruck gebracht oder gar zugegeben und wird auch nie zugelassen werden. Platitüden und Vereinfachungen wurden stattdessen geboten.

Schon gleich bei Ankunft informierte mich ein schwatzhafter Rezeptionist über eine unbedingt zu besuchende Touristenattraktion. Eine Ausstellung, die ein Denkmal an die Zerstörung Dresdens vor 70 Jahren sein solle. Ich war sofort interessiert und naiv nahm ich an, daß, auch wenn keine Hoffnung bestand, daß die Schuld ausgelöscht wäre, zumindest der kleinste Finger in die Richtung der wirklich Verantwortlichen zeigen würde.

Die wirklich große Ausstellung in einem ursprünglichen Gaswerk von 30 Meter Höhe empfängt den Besucher mit Beerdigungsmusik und der Ausstrahlung einer Kathedrale. Auf drei offenen Stockwerken wurde ein gigantisches 360° Foto-Panorama der Stadt kurz nach dem Angriff installiert, welches in Kombination mit Lichtblitzen und dumpfen bombenartigen Klängen den Betrachter in das volle Ausmaß der Zerstörung hineinzieht.

Wie auch immer, ich erwartete etwas mehr – eine Art Gedenken oder zumindest Erwähnung der vielen Menschen, die solch einen grauenhaften Tod erleiden mußten. Aber nichts! Nicht einmal die Erwähnung der absurd niedrigigen offiziellen Schätzung von 25 000 Toten.

Aber damit ich nicht sage, es habe keine Opfer gegeben. Bei meiner weiteren Erkundung fand ich diese – kleine Photoporträts mit Begleitrechnungen gequälter Leben.

Natürlich! Wie alles im Krieg, speziell in Deutschland, dreht sich alles um die Juden. Alle traurig eingefrorenen Gesichter stammen von Juden, den wahren Opfern der Dresdner Greueltat. Daß die Juden zum Zeitpunkt des Angriffs nicht in Dresden waren, ist ein Faktum, das aber eine gute story nicht verderben sollte. Sie waren weggebracht worden vor dem Angriff und wer weiß, wieviele davon in späteren Jahren in Israel wieder auftauchten, ganz im Gegensatz zu den Dresdnern, deren Zahl ein Sportstadium füllen könnten. Sie würden nie wieder irgendwo auftauchen. Aber: „oh, wie haben wir gelitten!“

Die unablässigen Leidensgeschichten vermeiden bemerkenswert die Erwähnung der zehntausenden Deutschen, die zu Asche verbrannten, atomisiert, wie Ungeziefer zerquetscht oder schlicht ihren Verstand an diesen beiden Februartagen verloren, als der Krieg schon verloren war und nur wegen der Forderung nach bedingungsloser Kapitulation noch andauerte.

Dies wurde von Goebbels clever ausgebeutet, um den nicht unbegründeten Eindruck zu vermitteln, daß Deutschland in jedem Falle ausgelöscht würde. Der infame Morgenthau Plan, dessen Verwirklichung zu millionen toten Deutschen geführt hätte, und Kaufmanns Buch: Deutschland muß untergehen (Germany must perish), in dem der deutsche Genzid durch Sterilisation gefordert wurde, bestärkte diese Ängste. Da war es besser, aufrecht zu sterben.

Ganz auf Linie mit der Versicherung, daß die Juden die wahren Opfer Dresdens waren, liegt die erstaunliche Meinung , daß die Zerstörung der kulturellen Metropole von Dresden schon lange vorher, mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten, begonnen hätte.  Es ist ja eine akzeptierte Tatsache, daß die Geschichte von den Kriegsgewinnern geschrieben wird, aber es ist unfaßbar, daß die Verlierer das geradezu enthusiastisch hinnehmen.

Die Methode des Angriffs auf Dresden wurde bis zur Perfektion verfeinert von „Bomber“ Harris, dem Commander des RAF Bombergeschwaders, der von Churchill mit der totalen Zerstörung deutscher Städte unter maximaler Todesopfer beauftragt worden war.

Dicht besiedelte Arbeiterklasse Gebiete waren dafür selbstverständlich das geeignetste Ziel und brachten zudem den Bonus, daß die Kriegsproduktion gestört wurde, durch tote oder obdachlose arbeiter. Unerschöpflich energetisch, hingebungsvoll und mit der Effizienz eines bösen Genies ging Harris an seine Aufgabe.

So hatte er morallose Wissenschaftler, die mathematische Formeln entwickelten, um die Toten pro Tonne Explosionsstoff zu errechnen. Vor Dresden war bereits 1944 Hamburg ein Triumph, der wissenschaftlich ausgewertet wurde. In einer Nacht wurden dort mehr Menschen getötet als während der ganzen Londoner „Blitz“ Offensive.Eine offensichtlich beabsichtigte und vorhergesehene Konsequenz des Angriffs auf Hamburg war der Feuersturm. Dieser Hurricane aus Flammen durch myriaden von Brandbombenverursachten Winde, die so starkwaren, daß sie sogar Lokomotiven in Bewegung setzten. Sie wurden in das Vakuum gesogen, das die aufsteigende superheiße vulkanische Hitze hinterließ. Die Stadt wurde zu einem Hochofen, was  den Tätern wie ein Extrageschenk unter dem Weihnachtsbaum erschienen sein muß.

Während all dem wurde die Geschichte aufrechterhalten, daß die teuflische Zerstörung Deutschland eine chirurgische Auslöschung militärischer und strategischer Ziele wäre.

4 Jahre durch den grausamsten Krieg, den es je gab, hatte Dresden ein geradezu ein verzaubertes Leben geführt, ohne große Schäden und es wiegte sich in trügerischer Sicherheit, denn außer der ost-west Eisenbahnlinie, auf der Soldaten transportiert wurden, hatte die Stadt keinen militärischen Wert. Die Bewohner in ihrer Naivität glaubten, es gäbe ein stillschweigendes Übereinkommen, daß das kulturelle Äquivalent Oxfords und der architektonische Schatz der Dresdner Altstadt (Florenz des Nordens) vom Krieg verschont bliebe, denn es sei immerhin ein kulturelles Erbe nicht nur für Deutschland, sondern für die gesamte zivilisierte Welt. Es war unvorstellbar, daß es angegriffen würde, noch dazu von Angehörigen der gleichen Rasse. Aber genau das geschah.

Weil Dresden als sicherer Hafen galt war es vollgepackt mit Flüchtlingen aus dem Osten. Dresdens Einwohnerzahl schwoll durch die Flüchtlinge, Verwundeten Soldaten und POWs an von 650 000 auf über 1 050 000. Wie hätten sie wissen können, daß sie der Einsatz in einem teuflischen Spiel werden würden? Daß sie nicht aufgrund militärischer Überlegungen, die den Krieg auch nur um eine Stunde hätten verkürzen können, sondern aus rein politischem Kalkül zerstört würden. Man wollte Stalins berechtigter Behauptung, daß die Sowjet Union die Hauptlast des europäischen Krieges trug und seiner Beschwerde, daß die Alliierten (trotz massiver Kriegsgerätelieferung aus den USA) nicht genügend Unterstützung böten, den Wind aus den Segeln nehmen. Was wäre dafür besser geeignet gewesen als eine ganze Stadt auszuradieren. (ironischerweise bestritt Stalin, jemals soetwas gefordert zu haben, nachdem dieser Frevel weltweite Empörung hervorgerufen hatte. Ähnlich versuchte Churchill sich von dieser Obszönität zu distanzieren und ließ – so sagt man – Harries hängen).

Effizient und wissenschaftlich wie immer bereitete sich Bomber Harris mit der US Airforce auf seine neue Aufgabe vor. Es sollte ein dreiphasiger Angriff werden. Die ersten beiden in dichter Folge bei Nacht, damit bei der zweiten Welle auch die Rettungskräfte getroffen werden können und in der dritten Angriffswelle würde mit den fliegenden Festungen der US Airforce, die eine noch größere Bombenladung hatten als die britischrn Lancester, ein Spaziergang im Park werden.

Die deutschen Luftwaffen Piloten würden verzweifelt andernorts kämpfen oder wegen zerstörter Kommunikationswege mit demHauptquartier auf den Flugbasen festsitzen. Die gefürchteten 88mm FLAK gab es in Dresden nicht und die Stadt war völlig schutzlos.

35 000 Tonnen explosives Material sollte auf Dresden fallen, bis hin zu den 2 und 4 Tonnen Blockbuster, die ganze Strassenzüge ausradieren konnten,  Zeitbomben, die erst hochgingen, wenn die Menschen nach dem Angriff in ihre Wohnungen zurückkehrten,  und sich tief eingrabende Bomben für diejenigen, die sich in Luftschutzkellern in Sicherheit bringen wollten. Die Auswahl an Bomben war wie die Anzahl verschiedener Golfschläger bei einem Turnier.

Besonderes Augenmerk galt den Zündstoffen, die den Feuersturm von Hamburg wiederholen sollten. Der Phosphor klebte dabei an den Menschen und machte sie zu menschlichen Fackeln. Und so begann es. Als die Sirenen angingen, flüchteten die Menschen in Luftschutzkeller, die für sie zu Todesfallen wurden, und die sog. Weihnachtskerzen begannen zu fallen. Magnesium Marker, die von Aufklärern (Lancester) abgeworfen wurden. Dann fielen die höllischen Brandbomben, die die Stadt erleuchteten und Bombenexplosionen ließen die Erde beben. Kurze Zeit später berichtet ein Bomberpilot von einem vierzig  Quadratmeilen großen Brand und ein anderer fragt sich, wie das für die armen Schweine da unten sein musste.Was dort unten wirklich vor sich ging, übersteigt jedes Vorstellungsvermögen von einer Hölle. Die Glücklichsten erstickten, weil das Feuer allen Sauerstoff entzog oder sich in den Kellern Kohlenmonoxi/dioxid sammelte. Die weniger Glücklichen wurden von Zyklonen in die Flammen gesogen wie Puppen oder Kleider und Haut entzündeten sich auf ihrer Flucht, viele Mütter und ihre Kinder fand man in flüssigem Bitumen (Schmelzpunkt 1600 Grad Celsius:) Glas und Sandstein schmolz zu lavagleichen Strömen.

Das Bahnhofsviertel war zu der -zeit eine Stadt in der Stadt wegen der Flüchtlinge und der Verwundeten sowie den Ärzten und Sanitätsdiensten. Es gab dort ein großes unterirdisches Areal, zu dem die Menschen nun panisch in Massen flohen, da es in der Stadt keine richtigen Luftschutzbunker gab. Der Ort hielt den direkten Angriffen jedoch nicht stand. Zuerst starben die Menschen und Verletzten, die noch in den Zügen waren, dann diejenigen, die daraus flüchteten. Allein von dort wurden tausende Tote geborgen in den folgenden Tagen, während man die Bahngleise wieder aufbaute. In Dresden selbst blieben viele verschollen.

Das Feuer in Dresden konnte man in dieser Nacht 200 km weit sehen und die Bomberpiloten begannen, sich zu schämen – ihr Leben lang. Für die Dresdner, die dem Inferno entkommen waren und in der Kälte zitterten war es jedoch noch nicht vorbei. Bei Tagesanbruch kam die US Airforce – in ähnlicher Stärke der vorangegangenen britischen Welle – wagemutig, denn jeder, der sie kommen sah, hätte sie angreifen können. Aber die Deutschen konnten nur zusehen. Daß der Rauch des nächtlichen Feuers die Exaktheit des Angriffs behinderte machte nicht wirklich etwas, denn egal wo sie hinfielen, sie würden bereits auf Schutt und Asche fallen. P51 wurden aus niedriger Höhe abgeworfen auf die Menschengruppen im Park und am Elbestrand wurden sie beschossen mit Kanonen und Maschinengewehrfeuer. Ein Amerikaner, der für sein Gefühl  wahrscheinlich zu wenig Ziele getroffen hatte, wählte sich die Überreste des Zoos und erschoß in einer anhaltenden Maschinengewehrsalve die einzig überlebende Giraffe. Das war das Heldentum, das an diesem Tag zur Schau getragen wurde.

 

Irving beziffert die Zahl der Toten auf 135 000. Dafür erforschte er Primärquellen, in diesem Fall die Liste von Hans Voigt, einem arbeitslosen Lehrer von Dresden (alle Schulen waren geschlossen und zu Lazaretten umfunktioniert). Er wurde mit der Aufzeichnung von der  Vermissten-Nachweis-Zentrale (Central Bureau of Missing Persons) damit beauftragt, die Abteilung Tote (Dead Persons Department) zu organisieren.  Die ultimativ enormste Unternehmung ihrer Art in der Geschichte überhaupt. Mit typisch teutonischer Effizienz sammelte er eine Gruppe von 70 Personen um sich und weiteren 300 von der Vermissten Nachweis Zentrale. Das System arbeitete in einer Art komplexer  doppelter Buchführung, indem die eine Gruppe die Leichen zählte und die andere Gruppe die Listen erstellte und anschließend beides miteinander verglich.

40 000 Tote wurden über Dokumente und Wertgegenstände identifiziert, alles darüberhinaus waren unidentifizierbare menschliche Überreste.Während der Zählungen wollten die Angehörigen ihre Toten haben, um sie nicht dem Schicksal eines Massengrabrs anheim fallen zu lassen, aber es wurde ihnen nicht gestattet. Die Zählung fand wegen der Seuchengefahr unter großem Zeitdruck statt und ab einem bestimmten Zeitpunkt mußten Begräbnisse zugunsten der Verbrennung auf großen Holzstössen in den Strassen aufgegeben werden.

Der Film Slaughterhouse-Five, basierend auf dem Buch von Kurt Vonnegut (einer der vielen POWs , die die Rettungsoperationen durchführten) zeigt in einer Szene, was nur bei dem geringsten Verdacht auf Plünderung drohte: Exekution durch Erschießen.

Dort, wo von den Menschen nur noch Asche geblieben war, konnte nur noch auf wissenschaftliche Schätzung und Schlußfolgerung zurückgegriffen werden. Irving bezieht sich bei seiner Beschreibung auf Voigt: „Die untersten Stufen waren glitschig. Der Kellerboden war bedeckt mit 30 cm einer flüssigen Mixtur aus Blut, Fleisch und Knochen. Eine kleine hochexplosive Bombe hatte 4 Stockwerke durchschlagen und war im Keller explodiert“. Es konnte festgestellt werden, daß dieser Keller bei Einzelluftangriffen üblicherweise mit 300 Menschen belegt war. Diesmal waren es zwei aufeinanderfolgende Angriffe gewesen.

In der Ausstellung im Dresdner Gaswerk findet sich kein Wort über dies alles. Ich verließ das Gebäude so in Gedanken, daß ich kaum die Chemtrails am Himmel wahrnahm. Zurück im Hotel besorgte ich mir eine Karte mit den Sehenswürdigkeiten von Dresden.

Eigenartigerweise fand sich das Panometer im Gaswerk nicht darauf. Aber in einem kleinen Abschnitt mit dem Titel: 5 Minuten in Geschichte las ich: „13. Februar 1945 – die Altstadt wurde beinahe komplett zerstört  [beinahe? die Stadt wurde ausgehöhlt wie ein Apfel und auf 10 Quadratmeilen komplett zerstört]  und tausende Menschen starben [zumindest an dieser Stelle ein Hinweis, daß Menschen starben] … wieauchimmer, wir sollten nicht vergessen daß viele Drsdner “ … participated willingly in the Nazi regime. [italics are mine] Übersetzt: willig am Nazi Regime teilnahmen.

Ich mußte den Satz mehrmals lesen, um sicher zu sein, das nicht mißverstanden zu haben. Aber nein, das war, was dort stand. Also die zehntausende, die in Dresden so grausam  ihr Leben ließen, bekamen einfach, was sie verdienten. Sie waren infiziert mit dem National Sozialismus, somit war es rechtens, daß sie ausgebrannt wurden wie ein Krebsgeschwür. Aber die Menschen, von denen wir sprechen, sind das Volk des Schreibers jener Zeilen – Vorfahren, die in vielen Kulturen Respekt und Achtung wert sind, sogar Verehrung. Wie können sie so einfach, so brutal entwürdigt werden? Nach weiterer Überlegung kristallisierte sich eine Antwort heraus. Wenn eine Blutlinie getrennt werden kann, dann kann es auch die Blutschuld. Wenn das nicht geht, kommt es zu einer Notlösung und die ist eine allgemeine deutsche Geisteshaltung, die sich ausdrückt in „wir sind stolz darauf, nicht stolz zu sein“.

Dieser Mangel an Stolz ist wahrlich erstaunlich. Während überall in Deutschland sog. Stolpersteine aus Messing in die Gehwege vor ehemals von Juden bewohnten Häusern eingelassen werden und die Deutschen an ihre Schuld erinnern (das dafür verwendete Wort ist „ermordet“ und ein großzügiges Holocaust Museum steht anklagend im Zentrum ihrer Hauptstadt) existiert kein einziger Stein zum Gedenken an die Millionen Deutschen, die während des Krieges und der Jahre danach  umgekommen sind – und im Fall Dresden und all der anderen Städte, die unter den Bombenteppich fielen, ermordet wurden. (Wer den ganzen Horror will, der lese Goodrichs Höllensturm)

Aus unterdrückten Kenntnissen ist es unwahrscheinlich daß die Millionen deutscher POWs, die ihres Status beraubt wurden oder gar in Eisenhowers Todeslager waren, auch nur erwähnt werden.  Während die Landschaft der Sieger nur so gesprenkelt ist von Kriegsmalen, wird man keine derartigen Tribute für die riesige Zahl deutscher Männer und am Ende deutscher Buben finden, die mit übernatürlicher Tapferkeit ihr Leben für ihr Volk und ihre Nation gaben. Es spielt keine Rolle, daß sie zum Schluß ausgezehrt und am Verhungern nur noch füreinander und zum Schutz der – vor einer unvorstellbaren bestialischen Horde – Flüchtenden bis zur letzten Kugel kämpften. Comrade Ehrenburg ließ die flüchtenden Deutschen jagen mit den Worten: „Brecht den Rassenstolz dieser Deutschen Frauen“ und „Tötet, tötet, tötet“.

Im Harz gibt es ein Denkmal in Bad Harzburg, das an die gefallenen Soldaten des letzten Französisch-Preussischen Krieges 1870-71 erinnert. Dies ist der letzte Krieg, an den sich die Deutschen mit Stolz erinnern dürfen.

Die traurige Ironie ist, daß Deutsche versuchen, sich von ihren Vorfahren abzutrennen, aber es ist vergebens. Noch nichteinmal die Cartoons mit einem bluttruefenden Hitler, mit denen sich die deutschen Linken sich selbst amüsieren, wird sie retten. Dies wird bewiesen durch das ständige Bedürfnis zur Wiedergutmachung, am deutlichsten illustriert von Frau Merkels losgetretener Flüchtlingskrise und dem tödlichen Virus des Islam.

Die Deutsche Schuld ist zu wertvoll, um sie jemals auslaufen zu lassen. Die Deutschen werden ewig „Hitlers willige Helfer“ sverwandelt wurde inein. Das Wunder ist, daß durch eine Art geistiger Alchemie das, was giftig hätte sein sollen, nämlich der unsterbliche Haß auf das, was ihnen angetan wurde, in immerwährende Schuld verwandelt wurde.

 

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8 Kommentare zu “Warum die Deutschen sich von der Schuld lösen sollten – Dresden”

  1. Hey, du musst ein bisschen aufpassen. Das Wort Holocaust muss da oben raus, auch „Jew induced“ und vielleicht noch ein paar andere Sachen, wegen §130 StGB.

    Der meint das so (und ist ein Depp), es ist hier aber strafbar und die Behörden können deine Identität rausfinden.

    Du hast dir soviel Mühe gemacht, deshalb will ich auch nicht einfach sagen, dass du den Eintrag ganz rausnehmen solltest, nur ist der dailywesterner nun wirklich kein bekanntes Blatt oder gar die Stimme im Ausland.

    Also die Informationen (ich prüf die jetzt nicht nach) wären schade zu verlieren. Vielleicht kannst du eigenmächtig kürzen, es zu deinem Text machen und fairerweise sagen, worauf er basiert.

    Ich bin gegen den §130 StGB und will nur nicht, dass du Ärger bekommst.

    Mal davon abgesehen…ist dir aufgefallen, dass gerade die wildesten antisemitischen Verschwörungstheorien rumgereicht werden. Ich hab aufgehört den Blog Runenkrieger irgendwie noch zu konsultieren und beim Blog Honigmann war das Vergnügen auch kurz. Letzterem folge ich noch. Die sollen ihren Kram ruhig posten können, aber ehrlich, da müsste schon mal auch eine Diskussion in den alternativen Medien her. Die Verbreiten lauter Unwahrheiten, Belegen nix und verbreiten die wildeste Hetze. Das schadet ja auch denen, die gute Arbeit machen.

    Wir Juden sind übrigens ein Volk, keine religiöse Gruppe oder Rasse, falls du sein race irgendwie übersetzen möchtest.

    Schönen Abend
    Ben

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      1. danke für den Comment, ich möchte diesen Text definitiv nicht zu meinem eigenen machen. Ich finde es wichtig, Texte möglichst ungefiltert den nicht so im Englischen bewanderten Lesern zugänglich zu machen, wie sonst soll man sonst eine wirklichkeitsnahe Haltung entwickeln? Chinesen lesen das, Russen lesen das, Amerikaner und Engländer…. nur Deutsche sollen nicht wissen dürfen, was im Ausland zu deutschen Themen geschrieben wird? Ich bin so naiv und nehme das mit der Informationssfreiheit und der Nicht-Zensur einfach noch immer viel zu oft für bare Münze. „wenn Du wissen willst, wessen Sklave Du bist, dann mußt Du nur schauen, wen Du nicht kritisieren darfst“ oder so ähnlich…. Danke fürs Korrekturlesen und weiter kritisch bleiben!

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      2. Gerne. Wie gesagt, ist leider schon das Verbreiten von Schriften strafbar. Ich stimme dir natürlich zu, dass das möglich sein sollte. Absolut!

        Ich kann dir das folgende Video empfehlen. Da wird viel gesagt, was du vielleicht eigentlich sagen wolltest.

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  2. „Ganz auf Linie mit der Versicherung, daß die Juden die wahren Opfer Dresdens waren,… “

    Das hab ich noch nie gehört. Die Nazis erklärten Dresden für „judenrein“. Es gab noch vereinzelt versteckte Juden. Ich hab noch nie gehört, dass Juden als Opfer der Dresdner Bombennacht bezeichnet wurden.

    Kaufmanns Buch ‚Germany must perish‘ würde ich noch krasser übersetzen mit ‚Deutschland soll verrecken‘. Das Buch fand keinen Verleger (self-published), spielte also in den USA vermutlich gar keine Rolle. Allerdings war es wohl gut für die Nazi-Propaganda.

    Ich bin hin- und hergerissen, ob die NS-Themen im Moment besprochen werden sollten (keine Sprechverbote, du weißt schon, Empfehlungen). Wir leben in einer Zeit, in der so viele so tun, als würden sie aus versehen alles falschverstehen. Im Moment ist das Thema tötlich.

    Und, wie gestern schon erwähnt, es gibt auch ein paar merkwürdige Leute, die auch hierzulande schreiben, als gäbe es keine Sprechverbote. Schau dir das mal an.
    https://derhonigmannsagt.wordpress.com/2017/08/07/juden-erklaeren-warum-sie-millionen-von-muslimen-in-den-westen-bringen/

    Auf lange Sicht wäre das Beackern der Nazi-Sache natürlich wünschenswert. Es gab ja auch schon Anläufe wie die „Unfähigkeit zu Trauern“ von Margarete Mitscherlich oder „Eichmann in Jerusalem – Die Banalität des Bösen“ von Hannah Arendt. Immer wieder Anläufe.

    Die Dresdensache scheint die Leute besonders zu wurmen, aber ich glaube fast schon, dass es gar nicht mehr so sehr um das tatsächlich bestehende kollektive Traume geht, das die Bomben auslöste (und nicht nur in Dresden), sondern um einen Platz in der Opferhierarchie. Dem namenlosen Autor von dem unbekannten dailywesterner würde ich das mal unterstellen. Wäre sein Name bekannt, würde er übrigens auch in den USA beruflich, finanziell und gesellschaftlich vernichtet (und gerade dieser unargumentative Umgang damit ist auch der Grund, weshalb dieser Stuss noch blüht).

    Ich glaub, wenn wir die Oppression Olympics loswerden, können wir erst wirklich einsteigen über die Verletzungen der Bombennächte zu sprechen. Sonst wird das ganze als Leichenzählerei abgeschossen.

    HIer noch mal PragerU. Keine Universität ;-).

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    1. Es gibt genug Informationsquellen für jeden Aspekt. Ich sehe Teile des Blogs weiterhin als Spiegel für das, was ausländische Medien so bringen, aber oftmals nicht für deutschsprachige Leser lesbar gemacht wird. Dort, wo ich glaube, mir eine eigene Meinung gebildet zu haben, bringe ich sie kenntlich zum Ausdruck. Bei allen anderen Themen enthalte ich mich und stelle Information einfach nur zur freien Verfügung. Jeder Leser darf wie Goldsteinweb zur Erweiterung dieser Information beitragen. Prädikat: sehr wertvoll und willkommen, auch wenn ich jetzt diese Thematik nicht weiter verfolgen werde. Das Gras wächst ständig weiter und Sprossen bis reife Samen überlasse ich gerne anderen kompetenteren Bloggern.

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      1. Klingt gut. (Ich schau mir den Text nicht nochmal an, das juristische Risiko musst du selbst abschätzen)

        Gestern hat sich Jürgen Fritz verrannt. Ich glaub, die Sichtung von antisemitischem Quatsch häuft sich, weil das Finis Germania doch nicht so lammfromm ist wie ich dachte. Das muss dich aber nicht stören. LG Ben.

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      2. ich habe soweit kein Problem mit Änderungen und habe die beiden Stellen revidiert, die Dir aufgefallen sind, ob das so genügt, weiß ich nicht. Vielleicht muß man an derartigen Stellen XX setzen… Wenn man solch einen langen Text übersetzt sieht man den Inhaltswald vor lauter Bäumen nicht mehr und besonders erbaulich ist das Thema ebenfalls nicht. Ich bin privilegiert in Dir einen kompetenten „Revisor“ als follower zu haben. Wer hat das schon? Daher weiter kritisch bleiben. Heimdallwarda

        Gefällt 1 Person

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