16.September in Köln: 25. kurdisches Kultur Festival mit dem Slogan „Freiheit für Öcalan, Status für Kurdistan, Friede im Nahen Osten“

Ob diese Zusammenkunft nun eine Art Massendemo der PKK ist oder eine Kulturveranstaltung ist schwer zu sagen, denn Kultur und Politik werden immer häufiger untrennbar miteinander verflochten. Kultur ist eben weit mehr als eine Maß Bier, billige Dirndl und Blasmusik… für alle Länder in der Welt wird diese enge Verflechtung ihrer Kultur mit der Politik anerkannt, nur für zwei Länder nicht. Das eine ist die USA, denn der wird eine Kultur (ausser Kaugummi und Cowboyhut) gleich von vornherein abgesprochen und das andere ist Deutschland. Hier hat Kultur brav zu sein, apolitisch, bis zur Auflösung in einer Leitkultur. Alle kulturformenden Opfer, Kriege, Auseinandersetzungen, die Feindschaften, die Siege… all das würde am liebsten nicht mehr thematisiert, zumindest gewinne ich diesen Eindruck.

Es könnte die deutschen Menschen ja dazu bringen zu überlegen, ob der status quo oder die derzeitige kulturelle und politische Entwicklung nicht einer neuerlichen Auseinandersetzung bedarf, oder wenn es ihrer nicht bedarf, trotzdem bevorsteht?

Nun zum Artikel:

Er besagt, daß die von der PKK begangegenen Straftaten 2016 um 97,6% auf 1597 Fälle gestiegen sei. Obwohl die PKK international als terroristische Vereinigung eingestuft sei, erlaube ihr Deutschland Demonstrationen, Spendensammeln und Mitglieder zu werben. Der Kampf gegen den Terrorismus, dem sich Deutschland verpflichtet fühlt, bestehe nur aus Worthülsen. 14000 der in Deutschland lebenden Kurden sollen laut Verfassungsschutz der PKK angehören.

Auch die Gülen Anhänger (FETÖ) seien inzwischen verstärkt in Deutschland aktiv, deren Anhänger hier auch Asyl erhielten und ein Sprecher der FETÖ erklärte, Deutschland solle das neue Zentrum der FETÖ werden.

Erdogan habe 4000 Akten über Verdächtige an Deutschland übersandt, aber keine Rückmeldung erhalten, was dazu geführt habe, daß man deutschen Abgeordneten den Zugang zu Incirlink verweigert habe. Die Reaktion der dt. Regierung war die Truppenverlegung von Incirlink nach Jordanien.

Die Spannungen wuchsen, als die türkische Regierung einen Deutschen wegen Spionage und terroristischen Verbindungen verhafteten. 10 Verdächtige wurden während einer Razzia auf der Insel Büyükada/Istanbul festgenommen, darunter der Deutsche Peter Steudtner, der Schwede Ali Gharavi und Amnesty International Türkei Director İdil Eser.  Ihnen werden Planungen zur Unruhestiftung vorgeworfen. 6 kamen in Haft, 4 unter richterliche Beobachtung.

https://www.dailysabah.com/eu-affairs/2017/08/08/terrorist-pkk-followers-to-hold-yet-another-mass-gathering-in-germany

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