Die nächste und letzte Goldlieferung scheint angekommen

http://www.mdr.de/nachrichten/wirtschaft/inland/hmp-goldreserve-deutschland-100.html

„Holt unser Gold heim!“ – das forderte vor fünf Jahren eine Bürgerinitiative mit Tausenden Unterstützern. Der Grund dafür: Zwar besitzt die Bundesbank die zweitgrößten Goldreserven der Welt, ein Großteil lagerte damals aber in Tresoren im Ausland, insbesondere in den USA. Weil manche bezweifelten, dass das Gold überhaupt existiere, entschloss sich die Bundesbank zu einer Rückholaktion. Thomas Flieger aus Mühlhausen fragt, was aus dem ausgelagerten deutschen Staatsschatz geworden ist.

 Bis 2020 wollte die Deutsche Bundesbank die Hälfte ihrer Goldreserven nach Deutschland holen.

Doch das Projekt ist bereits abgeschlossen. Schon vergangenes Jahr kam der letzte Barren aus New York an.

Diesen Sommer erreichte das letzte Gold aus Paris Deutschland und lagert nun angeblich in Frankfurt am Main.

In Summe seien fast 54.000 Barren heimgekehrt, sagt Bundesbankvorstand Carl Ludwig Thiele: „Alle Barren, die nach Deutschland kamen, sind hier vollständig überprüft worden. Es wurden keine Abweichungen von unseren Bilanzpositionen festgestellt. Sorgen, die Einzelne hatten, stellten sich als unbegründet heraus.“

Ja, das sollen wir jetzt glauben? Wurden Barren nicht ungefragt ein- und umgeschmolzen? Und woher will Thiele überhaupt wissen, was die Prüfungen ergaben? Weil es ihm gesagt wurde und er keine deutschen Beobachter / Prüfer in die USA schicken durfte? Weil die Amis bestimmt haben, welche verfügbaren Barrennummern geliefert werden (können)? Dabei pfeiffen es die ausländischen Spatzen von den Dächern: die USA hat uns betrogen und tut es bis heute. Das Gold wurde bereits mehrfach verleast und gehandelt und niemand weiß inzwischen, wer der rechtmäßige Eigentümer ist. Daher muß der Rest auch in USA bleiben und ein Teil mußte eingeschmolzen werden. Insbesondere der Teil, der mit neuen Barren ersetzt wurde, denn der hätte ja auch einen netten Tungsten-Kern haben können.

 

Damit lagern nun 50 % der deutschen Goldreserven in Deutschland, 37 % bleiben in New York, 13 % liegen in London.

Und Verharmlosung von Seiten eines „Experten“ aus Halle, Herr Gropp: ein „bisschen“ Gold im Ausland sei schon sinnvoll:

Einen Barren zurückzuholen, kostet etwa 150 Euro und wenn man es irgendwann verkaufen will, will man das Gold an den Handelsplätzen haben. Und die wichtigsten Handelsplätze für Gold sind New York und London. Deswegen ist es sinnvoll, noch ein bisschen Gold dort zu lagern.“

Man sollte besser echte Goldexperten befragen, wie Herrn Bachheimer oder Professor Bocker…

 

Die heutigen Reserven haben einen Wert von ungefähr 120 Mrd. Euro.

Und schon kommen Verkaufsbegehrlichkeiten – was will man mit dem ollen barbarischen Gold,  raus muß der Ladenhüter: Man könnte sie zu Geld machen und zum Beispiel in marode Schulen investieren. Doch ganz so einfach sei es nicht, sagt Gropp. „Wenn die Bundesbank jetzt ankündigte, sie wolle Gold verkaufen, können Sie sich vorstellen, was mit dem Goldpreis passieren würde. Der würde ordentlich fallen. Deswegen müsste die Bundesbank das über einen langen Zeitraum hinweg, man schätzt so 20 Jahre, nach und nach verkaufen und, 100 Milliarden durch 20 geteilt, wäre nicht so fürchterlich viel für die Schulen.“ Für Reint Gropp stellt sich die Frage nach einem Verkauf nicht. Also zumindest hier ist er vernünftig, aber dazu muß man nicht Experte sein. Das weiß jeder mit gesundem Menschenverstand, nur Journalisten und Grünlinge haben da einen Überschuß an Mangel an Hausverstand.

Das Gold ist der Notgroschen der Deutschen, trotz aufgehobener Golddeckung der Währungen (Bretton Woods).

Bundesbankvorstand Thiele sagt, in Krisenzeiten könne man die Reserve trotzdem einsetzen. „Nahezu alle Notenbanken der Welt haben Gold als Teil ihrer Währungsreserven.

In Deutschland kommen 41 kg Gold je eintausend Einwohner

In Italien 40 kg je tausend Einwohner

in Frankreich 36 und in den Niederlanden ebenfalls 36.

 

Die Briten können dreimal mehr Gold aus USA holen, als man es den Deutschen gestattet.

Published on Aug 23, 2017

Germany’s central bank completed its plan to repatriate the country’s gold reserves from New York and Paris, three years ahead of schedule. Initially expected to take until 2020, the plan involved returning 374 tons of gold from Paris, and 300 tons from New York. But for Vince Lanci, editor for marketslant.com and the founder of Echobay Partners, the timelines do not add up. “You are dealing with something heavy that has to be moved so it does take time, but you don’t need seven years to move that much gold,” explained Lanci. Frankfurt now holds just over half of Germany’s total 3,378 tons of gold reserves, with 36.6% left in New York and 12.8% in London.

 

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