Nachtrag zu sTESTA

Nach dem publikumswirksamen Auftritt des Innenministers am Berliner Bahnhof zum Testprojekt „Gesichtserkennung“ dürfte der folgende Bericht etwas rückständig sein. Aber die Methode ist ja altbekannt: Immer zuerst verharmlosen, ist alles nur zur Sicherheit und erfasst werden „nur andere“, der Bürger hat doch nichts zu verbergen…, oberflächlich bleiben ist wichtig, denn der Bürger hat weder die Lust noch die mentale Fähigkeit in die Tiefe zu gehen und in die Zukunft zu denken. Jeder lechzt danach, Beruhigendes gesagt zu bekommen, damit man sich aufatmend wieder seinem kleinen Alltag zuwenden kann.

https://netzpolitik.org/tag/sTESTA/feed/

Überwachung

Ein Fall für FindFace? EU-Polizeidatenbanken sollen Fingerabdrücke, Gesichtsbilder und DNA-Daten speichern

Biometriebasierte Datenbanken von EU-Sicherheitsbehörden verschmelzen derzeit zu einem „Kernsystem“. Nun sollen durchsuchbare Gesichtsbilder hinzukommen, auch DNA-Daten sind im Gespräch. Die Neuerungen betreffen zuerst Asylsuchende.

 

Geflüchtete auf der „Balkan-Route“ im Herbst 2015. Die erweiterten Systeme SIS II, EURODAC, VIS und ECRIS betreffen zuerst MigrantInnen.

Das zentrale Schengener Informationssystem (SIS II) könnte zukünftig auch DNA-Daten speichern.

So steht es in einer „Roadmap zur Verbesserung des Informationsaustauschs und des Informationsmanagements“, die bei der britischen Bürgerrechtsorganisation Statewatch online ging. Laut dem von der EU Kommission verfassten Dokument könnten auch Passkopien, biometrisch auslesbare Gesichtsbilder und andere biometrische Daten („biometrics“) im SIS II gespeichert werden.

Statewatch weist darauf hin, dass die geplanten Erweiterungen keine Befassung des Europäischen Parlamentes erfordern würden.

Auch die zentrale Visumsdatenbank (VIS) soll mit Technologie zur Gesichtserkennung ergänzt werden. Zwar enthält das Informationssystem bereits entsprechende Bilddaten, die Möglichkeit zum Durchsuchen existiert jedoch nicht. Es fehlt an entsprechender Software, auch der rechtliche Rahmen müsste geändert werden.

Welche Technologie zur Abfrage der Gesichtsbilder genutzt werden könnte, ist unklar. Derzeit macht die Bilderkennungs-Software FindFace Furore, die sämtliche existierenden Verfahren (etwa von Google oder Facebook) übertreffen soll.

FindFace ist inzwischen auf der gesamten VKontakte-Plattform nutzbar. Einer der russischen Entwickler erklärte, man habe „auch mit Firmen verhandelt, die im europäischen Grenzschutz involviert sind“.

Umsetzung bereits 2017

Die von der Kommission umrissenen Pläne sollen die 2013 eingeführten neuen Funktionen des SIS II nutzen.

Nach jahrelangen Vorbereitungen können in der größten europäischen Polizeidatenbank auch Anhänge gespeichert werden. Hierzu gehören auch Fingerabdrücke. Um diese nutzen zu können, soll das SIS II bis 2017 ein „Fingerabdruckidentifizierungssystem“ (AFIS) erhalten.

Wie das SIS wird auch das AFIS als zentrales System angelegt.

Die im Schengener Informationssystem gespeicherten Gesichtsbilder und DNA-Daten sollen dem Vorschlag zufolge zunächst nicht durchsuchbar sein, sondern erst im Trefferfall zur Verfügung gestellt werden. Damit soll die Identifizierung von Personen bei einer Kontrolle erleichtert werden. Möglich sei eine Umsetzung bereits 2017.

Der Zugriff auf die Daten aus den nationalen SIS-Zentralstellen könnte ab 2018 erfolgen.

Die Erweiterung des Zentralsystems würde von der Kommission finanziert, für ihre dezentralen Kontaktstellen können die Mitgliedstaaten EU-Mittel aus dem „Fonds der Inneren Sicherheit“ beantragen.

Ebenfalls geplant ist die Einführung neuer „Marker“, also einheitlicher Kommentare zu den betreffenden Personen. Im Gespräch ist beispielsweise die Kennzeichnung als „ausländischer Kämpfer“.(Anmerkung: oder Reischbürscher, Kommunist, Pegidaspazierer, GEZ Verweigerer, VR China-Reisender, Iran-Reisender, Rußland-Reisender…)

Gesichtsbilder bald auch im Prüm-Verfahren und EURODAC

Derzeit werden DNA-Daten nur über das dezentrale Prüm-System getauscht.

Im „Treffer/ Kein Treffer-Verfahren“ können die DNA-Datenbanken der Mitgliedstaaten abgefragt werden. Die dazugehörigen Personendaten müssen dann aber gesondert angefordert werden. Über Prüm können auch Fingerabdrücke und Kraftfahrzeugdaten abgeglichen werden, allerdings ist das Verfahren noch nicht in allen Mitgliedstaaten umgesetzt.

Im April wurden Pläne bekannt, das dezentrale Prüm-Verfahren ebenfalls auf Gesichtsbilder zu erweitern, auch hierfür soll 2017 ein Vorschlag erfolgen.

Im Gegensatz zum SIS II sollen die Fotos via Prüm schon jetzt durchsuchbar sein. Nun sollen die Mitgliedstaaten die Möglichkeiten zur Umsetzung der Erweiterung prüfen.

Anfang diesen Monats hat die Kommission einen Vorschlag zur Neufassung der EURODAC-Verordnung vorgelegt.

Die Datenbank speichert Fingerabdrücke von Asylsuchenden und soll Mehrfachanträge verhindern. Nun soll auch das EURODAC-System Gesichtsbilder speichern und mit einer Software zur Gesichtserkennung ausgestattet werden. Auch hier ist noch nichts zur möglicherweise genutzten Technologie bekannt.

„Kernsystem“ für SIS II, EURODAC, VIS und ECRIS

Die von Statewatch veröffentlichte „Roadmap“ geht auf eine Forderung des deutschen Bundesinnenministers Thomas de Maizière (CDU) zurück, der im März diesen Jahres die Zusammenlegung von „Datentöpfen“ gefordert hatte.

Der deutsche Vorschlag sieht die Einrichtung eines „Kernsystems“ für alle Informationssysteme vor, in denen biometrische Daten verarbeitet werden.

Hierzu soll auch das Europäische Strafregisterinformationssystem (ECRIS) gehören, in dem strafrechtliche Urteile aus den EU-Mitgliedstaaten gespeichert werden. Geplant ist der Ausbau auch auf Drittstaatsangehörige, derzeit wird eine entsprechende neue Richtlinie diskutiert.

Zu den verpflichtend zu speichernden Daten kommen nun Fingerabdrücke hinzu. Dies ist eine wesentliche Neuerung, denn für EU-Staatsangehörige ist dies (Anmerkung: „noch“?) nicht vorgeschrieben.

Ursprünglich sollten die daktyloskopischen Daten des ECRIS dezentral in den Mitgliedstaaten verbleiben, jedoch haben die EU-InnenministerInnen nun die zentrale Speicherung auf EU-Ebene beschlossen.

Das von de Maizière gewünschte „Kernsystem“ wird also zunächst für die Systeme SIS II, EURODAC, VIS und ECRIS eingerichtet.

Nach gegenwärtigen Plänen wird die biometrische Sammelstelle bei der Agentur für das Betriebsmanagement von IT-Großsystemen in Estland angesiedelt, die Abfrage der Daten erfolgt über sTESTA-Netzwerk.

Es bleibt aber nicht bei den vier biometrischen Datenbanken im „Kernsystem“: Die EU-Mitgliedstaaten haben sich auf ein neues „Einreise-/Ausreiseregister“ verständigt, in dem als fünfte Datenbank ebenfalls biometrische Daten aller EU-Drittstaatenangehörigen erfasst werden sollen.

 

 

Das wahre Ausmaß des schwedischen Daten-lecks mit seinen Auswirkungen auf die Bürger in Deutschland und ganz Europa

Ich muß nocheinmal darauf hinweisen, in der vernetzten Welt gibt es keinen begrenzten Schaden. Und was in Schweden passiert ist, betrifft uns ganz direkt und wird nach Murphy’s Law früher oder später auch unsere Gesundheitsdaten erfassen.

Der äußere Ausdruck, also die Oberfläche der zentralisierten Datensammelei, ist die elektronische Gesundheitskarte, die von der Masse aller Menschen einfach so hingenommen wurde (ist ja so bequem).

Inzwischen wird deutlich, daß man diese Karte langsam nicht mehr braucht, denn die dahinterliegende Infrastruktur ( dh Infrastruktur der mit der Administration betrauten großen IT-Konzerne) ist bereits weit fortgeschritten.

Neben der Totalüberwachung unserer finanziellen Existenz z.B. über die Vernetzung der Banken mit Finanzbehörden und Zoll, die jede Veränderung in unseren finanziellen Strukturen sofort und weltweit (Ende des Jahres 80 Länder!) untereinander austauschen,  ist der Zug zur totalitären Gesundheitsüberwachung ohne nennenswerte Gegenwehr und Beachtung bereits aus dem Bahnhof gefahren.

Da gibt es dann Grüppchen, die kämpfen gegen die Impfpflicht, andere gegen den RFID Chip, andere für Cannabisfreigabe…. Du meine Güte! Wer sieht, daß all das peanuts sind, wenn die Datenkrake fertig ist? Wenn alle Strukturen in Gesetz und übergeordneten „Staatsverträgen“ gegossen sind, sitzen all diese Guerillatrüppchen im AgentOrange besprühten blattlosen Wald.

Also was ist in Schweden passiert?

https://www.privateinternetaccess.com/blog/2017/07/swedish-transport-agency-worst-known-governmental-leak-ever-is-slowly-coming-to-light/

Die schwedische Verkehrs Agentur hatte all ihre Daten in eine Cloud transferiert – mit dem kleinen Schönheitsfehler, daß die Cloud keine Cloud war, sondern  quasi private Computer von Leuten, die sich bei der Verkehrsagentur hatten listen lassen, um öffentlich zugängliche Daten zB über KFZ Zulassungen zu bekommen.

Unter den Daten waren aber diesmal auch die Namen von Armeepiloten, polizeilich Verdächtige, Personen im Zeugenschutzprogramm, Fotos, Adressen usw. Als man das bemerkte, wurden die Empfänger angeschrieben und gebeten, diese Daten freundlicherweise doch in Eigenregie zu löschen….

Der verantwortliche Direktor kam vor Gericht und wurde zur härtesten Strafe verurteilt, die je ein schwedisches Regierungsmitglied erhalten hat: Gehaltskürzung um 50%.

Und das war nicht der einzige schwedische Faux Pas:  Sie gaben damit das gesicherte EU intranet STESTA (IBM und sein serbischer!! subcontrator NCR, ehemals AT&T) den Russen preis.

Über sTESTA: http://www.datenschmutz.de/moin/sTesta

Die Datenabfragen auf der Grundlage von des Vertrag von Prüm, die Abfragen der Asylbewerber-Fingerabdruckdatenbank EURODAC, das Europol-Informationssystem und, das Visa-Informationsssystems VIS, die Abfragen beim geplante Schengen-Informationssystem SIS II, die Kommunkation des CECIS und die Abfragen von FIU.net geschehen über dem privaten Netzwerk sTESTA (secured Trans European Services for Telematics between Administrations).   

 

Privates Netzwerk

  sTesta ist ein privates Netzwerk mit eigenen Leitungen außerhalb des Internets, das 2008 das alte TESTA-Netz ablöste. Realisiert wurde sTesta von HP (Equant/Hewlett Packard). Um Abhören zu Verhindern wird zusätzlich das Protokoll IPsec verwendet (siehe VerSchlüsselung).    

Quellen

 

Die NASA plant den Yellowstone Supervulkan anzubohren

Diese Druckentlastungsbohrung solle dazu führen, daß der Vulkan nicht explodiert. Wilcox, ein ehemaliges Mitglied des NASA Advisory Council on Planetary Defence   meint, daß diese Intervention genau zu dem befürchteten Szenario, das man eigentlich verhindern wolle (dramatische globale Auswirkungen bis zur Vernichtung der Menscheit)  führen könnte, das man vermeiden wolle. Wilcox sagt aber auch, daß man dringend etwas gegen die akute Bedrohung durch diesen Vulkan tun müsse, da ein Ausbruch bevorstehe: Wilcox said Yellowstone is so urgent because an eruption is basically imminent, explaining: “Yellowstone explodes roughly every 600,000 years, and it is about 600,000 years since it last exploded, which should cause us to sit up and take notice.”

Nasa YEllowstone supervolcano plan

http://www.dailystar.co.uk/news/latest-news/638636/yellowstone-supervolcano-eruption-nasa-plan-trigger-explosion

 

Also ich plädiere dafür, daß man  das Herumpfuschen an lebendigen großen Systemen endlich nachhaltig unterläßt. Und nur weil einer einmal in einem Beratungsgremium saß, ist das keine Empfehlung für seine Intelligenz und Kompetenz. Nur weil Theorien besagen „alle 600.000 Jahre“ und die 600.000 langsam um sind… einen völlig überdrehten Aktionismus zu entwickeln und die Menschen zu verschrecken ist schon mehr als grenzwertig. Sehr wahrscheinlich haben wir noch 1000 Jahre Zeit, um unsere Technik weiterzuentwickeln oder uns anderweitig von der Erdoberfläche zu tilgen.

Gedanken zu Carl Icahn

Carl Icahn, Milliardär, begeisterter Pokerspieler, Milliardär, Trump Mentor und der sog. Master of the universe:  https://www.youtube.com/watch?v=ZyKIvnied-ohatte Trump in den 90 er Jahren Geld geliehen und verloren, als Trump den Bach hinunter ging. Dafür wurde er vom Präsidenten zum Berater gemacht.  Nun ist er zurückgetreten, um Trump nicht zu schaden. Icahn ist berüchtigt als Zerstörer von Firmen  https://de.wikipedia.org/wiki/Carl_Icahn, ein Heuschreck, mit Betonung auf Schreck, vermute ich einmal. Er hat auch einen Ruf, daß er überall, wo er sich einkauft, sofort hohe Positionen sichert und massiv den Vorstand manipuliert. Unter den 100 einflußreichsten Menschen und Milliardär in der Klasse von Warren Bufffet mutet es eigenartig an, daß er Trump einflüsterte, den amerikanischen Mittelklass-Arbeitern Steuersenkungen in Aussicht zu stellen und zu kolporieren, die Superreichen sollten mehr Steuern zahlen. Als ob eine veränderte Steuergesetzgebung von Superreichen-Privatpersonen irgendetwas bewirken würde. Zum einen benötigt die Veränderung von Steuergesetzen eine nicht geringe Zeit (ist ja auch immer eine gute Strategie, etwas Populistisches zu fordern, von dem man weiß, daß es -wenn überhaupt – erst weit in der Zukunft verwirklicht werden kann), zum Zweiten haben die Superreichen ihr Vermögen nicht auf einem privaten Sparkassenkonto, sondern in Stiftungen, Firmen, Holdings usw.  und zum Dritten ist es sehr Praktisch, wenn man als „betroffener“ Milliardär seine Finger in der Erstellung der Gesetze hat. Ein Firmenblutsauger, der sich Zeit seines Lebens nicht um die Schicksale derjenigen gekümmert hat, die er gefeuert hat, deren Arbeitsplätze er vernichtet hat und deren Firmen er zerstückelt und an Aasgeier aus seiner Riege verscherbelt hat, dem soll man nun abnehmen, daß er für das Volk Gutes tun will. Er selbst sagt, er sorgt sich um das Volk auf einer makroskopischen Ebene, indem er alles, was nicht effektiv und gesund ist zerstört. Der Mann scheint mir doch sehr vom Neodarwinismus geprägt zu sein, es erinnert mich an den berühmte Satz: Wo gehobelt wird, da fallen Späne und ähnliche Dinge. Es fehlen nur noch Begriffe wie „gesunder Volkskörper“ … Andererseits verstehe ich seine Herangehensweise: Hole die hochnäsigen ineffektiven CEOs von den Golfplätzen und finde den einen, der kein Depp ist, sondern fähig und arbeitswillig und der den Job der 5 Schmarotzer in der Führungsriege allein erledigen kann. Icahn konstatiert auch, dass in den Führungsetagen man oft freundschaftlich so vernetzt und in Abhängigkeiten ist, daß man als Interner keine effektiven Neuerungen, Neuausrichtungen und Verbesserungen vornehmen kann, deshalb bräuchte man ihn. Er scheint auch die berühmte Diplomarbeit gelesen zu haben, daß aufgrund systemischer Gegebenheiten die Unfähigen in Führungspositionen zu nehmen (müssen). Zumindest wiederholt er diese Erkenntnisse. Er wettert gegen Blackrock (zu passive Strategie) und die Wallstreet und auch die FED Gelddruckerei als Symtombehandlung gegen strukturelle Wirtschaftsprobleme. Die Firmeneigentümer (Aktionäre) müssten wieder gegen die Boards und CEOs die Gewalt über ihre Firmen zurückgewinnen. (Anm: Was in Deutschland lange üblich war und sich bewährt hatte wurde zerstört, weil man unbedingt den amerikanischen Trends hinterher rennen musste. Und nun besinnen sich die Amerikaner eines Besseren und wir sitzen auf den Scherben).

Wenn ein Mann wie Icahn und Trump die amerikanische Industrie wieder stark machen will, und gleichzeitig die großen Datenclouds für die deutsche Industrie in den USA lagern, dann sollten bei uns alle Alarmglocken und Sirenen schrillen!

In seinem Haus hängen martialische Kriegsgemälde aus Europa. Habe ich schon geschrieben, welcher Volksgruppe er zugehörig ist? Ein weiterer „Aktivist“ wie diese agressiven Hedgefondsmanager sich nennen ist Ackmann. Ackman (jaja…ein Schneider aus der Ukraine, der in USA einfach so zum Hedgefondmanager wurde…)  versucht, durch Einflussnahme Unternehmensentscheidungen zu erzwingen. So kritisierte er öffentlich die Geschäftskonzepte von Herbalife und MBIA und sorgte so für Kursstürze. Bei Allergan forderte er den Rücktritt des Vorstandschef und unterstützte die Übernahme durch Valeant.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/bill-ackman-der-wall-street-star-mach-milliardenverluste-a-1140469.html

Mit ihm hatte Icahn einen publikumswirksamen Streit (wie Vater und Sohn) im TV. Aber wie glaubhaft ist so ein Streit, wenn man die Gemeinsamkeiten auf Wiki so betrachtet… Hier kann man sich ein Interview mit beiden ansehen.

Und warum nur haben diese Reichen immer eine Vorliebe dafür, Waisenhäuser einzurichten und sich Schwangeren in Notsituationen zuzuwenden? Ich frag ja nur….

http://www.zeit.de/politik/ausland/2017-08/carl-icahn-donald-trump-berater-ruecktritt

 

 

 

Wie sind die Russischen Labyrinthe (Babylone) entstanden?

bloggermymaze

Die Babylone sind sicher mit den weitverbreiteten Trojaburgen im Norden Europas verwandt. Jedoch sehen sie etwas anders aus.
Direkt nach dem Eingang gibt es eine Verzweigung und somit die Möglichkeit in zwei Richtungen weiter zu gehen. Und dann kommt oft keine eigentliche Mitte, sondern in einer Doppelspirale geht es einfach wieder zurück.

Die Trojaburg von Visby (Insel Gotland, Schweden) Die Trojaburg von Visby (Insel Gotland, Schweden), Quelle: Ernst Krause, Die Trojaburgen Nordeuropas, 1893, Fig. 1, S. 4

Doch wie könnten sie sich entwickelt haben?
In Fennoskandinavien haben sich zahlreiche Steinlabyrinthe bis auf den heutigen Tag erhalten. Besonders im östlichen Gebiet, von Finnland bis zur russischen Kolahalbinsel sind die Babylone zu finden. Oft liegen sie in Küstennähe und auf Inseln. Hier siedelten die Ureinwohner Nordeuropas, die Samen. Es ist möglich, dass die Babylone etwas mit der Samischen Mythologie zu tun haben.
Sie sind vermutlich ab dem 13. Jahrhundert bis in unsere Zeit hinein entstanden. Und sie wurden alle auf die gleiche Weise gebaut: Mit auf den Boden gelegten…

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Über die Wiederentdeckung eines bronzezeitlichen »katastrophischen Quartetts«

Gegen den Strom

Abb. 1 Das berühmte Gemälde "Der Sturz des Phaethon" von Peter-Paul Rubens, entstanden um 1604/1605. In der antiken Überlieferung vom Göttersohn Phaethon, der bei seiner Irrfahrt über den Himmel und dem nachfolgenden Sturz auf die Erde die Welt in Flammen setzt, erkennen nicht wenige ForscherInnen inzwischen den Nachhall eines wahrhaft kataklysmischen Ereignisses am Ende der Bronzezeit. Inzwischen ist allerdings davon auszugehen, dass dieses Ereignis keineswegs singulärer Natur war, sondern lediglich eine von diversen kosmisch bedingten großen Katastrophen darstellt, die "vielerlei Untergänge der Menschen" hervorriefen, wie einst schon Platon berichtete.

Abb. 1 Das berühmte Gemälde „Der Sturz des Phaethon“ von Peter-Paul Rubens, entstanden um 1604/1605. In der antiken Überlieferung vom Göttersohn Phaethon, der bei seiner Irrfahrt über den Himmel und dem nachfolgenden Sturz auf die Erde die Welt in Flammen setzt, erkennen nicht wenige ForscherInnen inzwischen den Nachhall eines wahrhaft kataklysmischen Ereignisses am Ende der Bronzezeit. Inzwischen ist allerdings davon auszugehen, dass dieses Ereignis keineswegs singulärer Natur war, sondern lediglich eine von diversen kosmisch bedingten großen Katastrophen darstellt, die „vielerlei Untergänge der Menschen“ hervorriefen, wie einst schon Platon berichtete.

Es haben schon viele und vielerlei Untergänge der Menschen stattgefunden und werden auch fernerhin noch stattfinden, die umfänglichsten durch Feuer und Wasser, andere, geringere aber durch unzählige andere Ursachen. Denn was auch bei euch erzählt wird, dass einst Phaethon, der Sohn des Helios, den Wagen seines Vaters bestieg und, weil er es nicht verstand auf…

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Facebook testet Mechanismus gegen fake news

https://de.newsroom.fb.com/news/2017/08/neue-tests-gegen-falschmeldungen/

…Wir beginnen ab sofort (3.8.2017) damit, verbessertes maschinelles Lernen zu nutzen. So wollen wir noch mehr potenzielle Falschmeldungen identifizieren, um diese an externe Faktenprüfer weiterzuleiten. Wenn ein Artikel von den unabhängigen Faktenprüfern überprüft wurde, zeigen wir gegebenenfalls die Darstellung des Themas der Faktenüberprüfung unter dem ursprünglichen Beitrag an. Die Menschen möchten – in Ergänzung zu dem Hinweis, dass der Wahrheitsgehalt eines Artikel von den externen Faktenprüfern angezweifelt wird – mehr Kontext, um fundierte Entscheidungen darüber treffen zu können, was sie lesen und was sie teilen. Wir werden weiterhin im Zusammenhang mit Related Articles und anderen Bemühungen rund um den News Feed Updates testen, um Falschmeldungen auf Facebook zu reduzieren sowie Kontext bei eventuell auftauchenden Falschmeldungen zu bieten.

Wir machen diesen Test in Deutschland, in Frankreich, in den Niederlanden und in den USA verfügbar.

Hat das Auswirkungen auf meine Seite?

Wir gehen davon aus, dass Seiten keine signifikanten Veränderungen bei ihrer Reichweite bemerken werden. Sie sollten weiterhin genau die Geschichten und Artikel posten, die für ihre Zielgruppen relevant sind.

Mehr Informationen zu unseren Bemühungen gegen Falschmeldungen und Fehlinformationen finden Sie im Blogpost von Adam Mosseri, VP, News Feed von April 2017: https://de.newsroom.fb.com/news/2017/04/einsatz-gegen-falschmeldungen/.

Jugendliche sollen auf Strafverfahren vorbereitet werden?

Derzeit sitzen im Oslebshauser Jugendknast zehn Personen zwischen 14 und 18 Jahren ein, für die alternativ auch eine intensivpädagogische Unterbringung infrage käme. In dem künftigen Lesumer Haus sollen straffällig gewordene Heranwachsende auf anstehende Jugendstrafverfahren vorbereitet werden – in der Hoffnung, ihr weiteres Abgleiten auf der schiefen Bahn zu stoppen. „Die Maßnahme bietet somit eine pädagogische Alternative zur Untersuchungshaft“, heißt es in einem internen Papier der Sozialbehörde, das dem WESER-KURIER vorliegt.

Was bitte hat die Vorbereitung auf ein Strafverfahren mit der Prävention weiterer krimineller Handlungen zu tun? Wird den jungen Tätern da erklärt, wie gut gespielte Reue und Einsicht vor deutschen Richtern das Strafmaß auf gleich oder fast gleich Null reduziert? Nicht für die Schule lernen wir, sondern für`s weitere kriminelle Leben.

Und wo Staats-Geld ist, sind die klammen Kirchen nicht weit. Bei minimalen Investitionskosten, von staatswegen zugesicherter Bezahlung, auch unter minimaler Auslastung des Hauses, für 10 Jahre, da ist man gerne christlich humanitär sozial bunt integrationsverpflichtet. 360 Euro pro kriminellem Flüchtling Tagessatz bzw. 11.000 Euro monatlich pro Kopf verspricht- nach Abzug der Kosten für billige Sozialarbeiter und Praktikanten/Zivis – eine schöne Rendite. Im Knast kostet zum Vergleich ein minderjähriger Flüchtling 114 Euro pro Tag. Und dabei wird die Auszahlung an die evangelische Kirche nicht nach tatsächlicher Belegung erfolgen, sondern eben nach der errechneten hypothetischen  Maximalbelegung. Das heißt pro Jahr um die 1 Mio Euro, egal ob ein Jugendlicher, die sich übrigens frei bewegen dürfen,  oder 5 betreut werden.

http://www.weser-kurier.de/bremen/bremen-stadt_artikel,-neues-projekt-fuer-junge-straftaeter-in-lesum-_arid,1637545.html

 

Unsere Pressefreiheit ist soviel freier als die in der Türkei, auf den Philippinen oder im Iran

ein falsch beschuldigter Teilnehmer an 1.Mai Demo, ein mutmaßlicher Reichsbürger oder gleich gar keine Begründung:

G20: Journalisten klagen wegen Akkreditierungsentzug

Rafael Heygster fotografierte während des G20-Gipfels für den WESER-KURIER. Doch dann wurde ihm die Akkreditierung für die Berichterstattung entzogen.

Neun Journalisten haben wegen des Entzugs der Akkreditierung für den G20-Gipfel in Hamburg Klage gegen das Bundespresseamt eingereicht. Wie ein Sprecher des Berliner Verwaltungsgerichts am Donnerstag bestätigte, wollten die Journalisten nachträglich feststellen lassen, dass der Schritt damals rechtswidrig war.

Weder das Bundeskriminalamt noch das Bundespresseamt (BPA) hätten bisher stichhaltige Gründe für den Schritt genannt, begründete die Bundesgeschäftsführerin der Deutschen Journalisten-Union (dju) Cornelia Haß, die Klage. „Jetzt müssen die Gerichte klären, ob der Umgang mit unseren Mitgliedern einer juristischen Prüfung standhält. Ich habe da berechtigte Zweifel“, sagte Haß. „Der Tagesspiegel“ hatte zunächst darüber berichtet.

Auf dem G20-Gipfel im Juli hatten 32 überprüfte Journalisten kurzfristig ihre Zulassung wieder verloren. Die Namen standen auf einer Liste, die das Bundeskriminalamt an die Polizisten an den Eingängen zum Gipfel verteilt hatte. Tatsächlich entzogen wurden die Akkreditierungen neun Journalisten, darunter einem freien Mitarbeiter vom „Spiegel“ und einem Fotografen des WESER-KURIERs.

Ein Sprecher des Bundespresseamtes sagte am Donnerstag auf Anfrage, kein Antrag für eine Akkreditierung sei bis zum Ablauf der Frist aus Sicherheitsgründen abgelehnt worden. Erst während des Gipfels am 6. und 7. Juli habe eine Neubewertung der Sicherheitslage stattgefunden. Darin seien unter anderem „Entwicklungen der Gipfelsituation und der Gegebenheiten im Pressezentrum“ eingeflossen. Auf Anraten und in Absprache mit dem Bundeskriminalamt habe das Bundespresseamt dann entschieden, 32 Personen die Akkreditierung zu entziehen.

Das Innenministerium hatte danach mitgeteilt, dass auf der Liste verurteilte linksextreme Straftäter und ein mutmaßlicher „Reichsbürger“ gestanden hätten. Regierungssprecher Steffen Seibert hatte den Entzug der Akkreditierungen verteidigt. Anders zu handeln, wäre unverantwortlich gewesen. (dpa)

Seminar für den Umgang mit Querulanten und Verweigerern

https://www.berliner-journalisten-schule.de/seminare/change-management/

wirbt für ihr Veränderungs-Seminar 14. / 15. September 2017, jeweils 9.00 bis 17.00 Uhr:

Kaum eine Branche unterliegt derzeit größeren Innovationszwängen als die Medien. Zugleich sind viele Verlage aus vielerlei (auch guten) Gründen sehr strukturkonservativ. Das kann den notwendigen Wandel erschweren oder sogar verhindern. Auch Kommunikationsabteilungen und Pressestellen von Unternehmen und Verbänden müssen sich auf die Umbruchsituation einstellen.

Von Wegen und Zielen handelt dieses Seminar, dessen Teilnehmer lernen, koordiniert und gemeinsam die Hürden in Change-Prozessen zu identifizieren und zu überwinden, mit Bremsern, Bedenkenträgern und Verweigerern umzugehen und Multiplikatoren und Avantgardisten zu identifizieren und prozessfördernd einzusetzen.

 

Zielgruppe

Der Kurs Change Management richtet sich an leitende Mitarbeiter in Verlagen und Redaktionen, Chefredakteure, Ressortleiter, Redaktionsleiter, Verlagskautfleute. Willkommen sind darüber hinaus Mitarbeiter in Kommunikationsabteilungen und Pressestellen von Unternehmen und Verbänden.

Wenn zwei das Gleiche tun ist es noch lange nicht das Selbe

das durften wir wieder einmal beim Prozess gegen Stürzenberger anschaulich miterleben. Und hier kommt gleich der nächste Anschauungsfall:  https://www.derstandard.de/story/2000062840873/aegypten-sperrt-internetseite-von-reporter-ohne-grenzen

Geht es nur mir so, oder sehe ich Geister, wenn ich Parallelen, ja geradezu Kopien zu nachfolgender Meldung in Deutschland zu erkennen meine?

Ägypten sperrt Internetseite von Reporter ohne Grenzen

ROG: „Digitaler Blackout weist auch auf die Angst des Regimes hin“   18. August 2017, 15:23

Ägyptens Regierung geht weiter gegen aus ihrer Sicht missliebige Internetseiten vor. Die in Paris ansässige Organisation Reporter ohne Grenzen (ROG) teilte am Freitag mit, ihr Webauftritt sei seit Anfang der Woche erstmals in Ägypten gesperrt. Sie rief die Behörden auf, dafür eine Erklärung zu geben.

Über 130 Seiten gesperrt

In den vergangenen Monaten hat Ägyptens Regierung Menschenrechtlern zufolge mehr als 130 Internetseiten gesperrt. Nicht mehr aufgerufen werden kann seit Kurzem auch das Webangebot Qantara.de, das von der Deutsche Welle verantwortet und vom deutschen Auswärtigen Amt gefördert wird. Die Behörden werfen den gesperrten Seiten vor, sie würden Terrorismus und Extremismus unterstützen sowie Lügen verbreiten.

Dieser massive digitale Blackout in Ägypten ist nicht nur ein ernster Angriff auf die Informationsfreiheit“, erklärte Reporter ohne Grenzen. „Er weist auch auf die Angst des Regimes hin, dass eine informierte Öffentlichkeit eine Gefahr für seine Stabilität sein könnte.“ Seit dem Sturz des frei gewählten Präsidenten Mohammed Mursi im Jahr 2013 regiert Ägyptens vom Militär gestützte Führung das Land mit harter Hand. Tausende sitzen aus politischen Gründen in Haft. (APA/dpa, 18.8.2017)

Gleich eine komödiante Nachricht heute morgen vom ZDF und wie mir das Lachen darüber im Halse stecken blieb

Zuersteinmal für die geneigten Leser, die Meldung, damit sie wissen, worum es geht:

Neue Sendung „Plan B“: ZDF startet im Oktober neues Dokumentationsformat

Konstruktiver Journalismus statt Gesellschaftsmagazin: Das ZDF zeigt ab dem 7. Oktober ein neues Dokumentationsformat, das das kürzlich eingestellte Magazin „ML Mona Lisa“ ersetzen soll.

Mainz (dpa) − „Plan B“ werfe einen lösungsorientierten Blick auf aktuelle Probleme und sei damit die erste Dokumentationsreihe im deutschen Fernsehen, die diesenkonstruktiven Ansatz verfolge, teilte ein Sprecher des Senders am Dienstag in Mainz mit. Ausgestrahlt werden soll das neue Format immer samstags um 17.35 Uhr. Zunächst hatte die „Süddeutsche Zeitung“ darüber berichtet.

Die 30-minütige Sendung thematisiert nach ZDF-Angaben gesellschaftliche Probleme wie steigende Mieten, die Vereinbarkeit von Beruf und Familie, die Frage nach gerechten Löhnen oder Konzepte gegen Altersarmut. „In der nachrichtlichen Berichterstattung und in etablierten Dokumentationsformaten werden Probleme meist ausführlich und in Gänze dargestellt. Wir wollen in unserem neuen Format das jeweilige Problem dagegen kurz umreißen und dafür zeigen, dass es bereits viele verschiedene Möglichkeiten gibt, diese in den Griff zu bekommen“, sagte „Plan B“-Redaktionsleiter Christian Dezer.

http://www.focus.de/finanzen/news/wirtschaftsticker/plan-b-zdf-startet-im-oktober-neues-dokumentationsformat_id_7499895.html

 

Mir schwoll schon der Kamm bei der Nennung der aktuellen gesellschaftlichen Probleme, die anmuten, als hätte man sie aus der Mottenkiste von vor 30 Jahren gekramt, als die Welt noch bieder und in Ordnung war. Doch damit nicht genug. Der Bericht nennt dann sogar noch die Begriffe „konstruktiv“und „lösungsorientiert“ im Zusammenhang mit dem Zwangs-in-die-Ferne-Starren, was mir ärgerlicherweise einen hartnäckigen Schluckauf nach dem Frühstück bescherte. Mit der in Aussichtstellung: „In 30 Minuten würden gesellschaftliche Probleme kurz umrissen und gezeigt, daß es bereits „viele Möglichkeiten gibt, diese in den Griff zu bekommen“  bekam ich auch noch ein nervöses Lidzucken.

Wir schaffen das jetzt auch im ZDF. Es gibt keine Probleme, nur Lösungen. Leute, denkt doch nicht so negativ. Ihr schafft das schon. Die ewigen Nörgler und Schwarzseher…äh ich meine …Miesepeter…und Demokratieabgabeverweigerer dürfen keinen Nährboden bekommen. Wir vom Zwangsvollstrecker Propaganda Sender sagen Euch deutschen Dödeln jetzt einmal pro Woche, was ihr Schlaues den Miesmachern und reischbürscherischen AfD Unterminierern unseres bunten Staates entgegnen könnt. Wir machen jetzt nicht mehr nur den Erklärbär, nein, denn nach dem Erklärbär müßt ihr ja trotzdem wieder eigenständig denken! Das können wir Euch nicht zumuten. Viel zu gefährlich. Mutti und Opi Schäuble mit ihrem dicklichen Waisenknaben ohne Ahnung haben Euere Zukunft und die des Landes und überhaupt  alles ganz wunderbar durchdacht. Die sind nämlich sehr gescheit. Und deshalb zeigen wir Euch, daß es schon längst für alle Probleme eine Lösung von Papa Staat gibt.

Wir vom Zwangs-in-die-Ferne-Starren haben außerdem ein tiefgründiges Geschichtsbewußtsein und einmal recherchiert, wie dieses Problem der volksimmanenten Miesepeterei früher gelöst wurde. Denn Geschichte wiederholt sich ja bekanntlich. Und da sind wir fündig geworden! Bei der vorbildhaften Aktion gegen Miesmacher und Kritikaster 1934: https://de.wikipedia.or/wiki/Aktion_gegen_Miesmacher_und_Kritikaster

Durch eine Aktion gegen Miesmacher und Kritikaster (kurz Miesmacher-Aktion) versuchte die Reichspropagandaleitung der NSDAP im Frühjahr 1934, einem Stimmungsumschlag in der Bevölkerung entgegenzuwirken und spontane Unmutsäußerungen und laute Kritik von enttäuschten Volksgenossen und Parteiangehörigen einzudämmen. Vermutlich auf Initiative Adolf Hitlers eröffnete Joseph Goebbels am 11. Mai 1934 mit einer Rede im Berliner Sportpalast diesen „Feldzug gegen Miesmacher und Kritikaster, gegen Gerüchtemacher und Nichtskönner, gegen Saboteure und Hetzer“. Die Kampagne wurde reichsweit bis Ende Juni 1934 fortgeführt…..

Die Aktion wurde (mehr oder weniger fehlgeschlagen) eingestellt, aber in der geschichtlichen Aufarbeitung konstatiert Gunther Schmitz eine direkte Linie, die vom „Muckerer-Feldzug“ des Jahres 1934 zum offenen Justiz-Terror des Jahres 1944 führte. 

 

Der Berg Sesam – öffne Dich

Der Berg, ahd. perac, mhd. berc, birgt und verbirgt. Er ist Inbegriff von Bergung und Hilfe. Die Verben bergen und verbergen bedeuten hüten und (sich) schützen, behütet sein, in guter Hut sein. Damit im Zusammenhang steht auch Burg, noch deutlicher als Berg, als Zufluchtsstätte zu verstehen. Im Lateinischen ist arx, Burg, urverwandt mit dem gotischen alhs, und dem althochdeutschen alah. Hier schließt sich der sprachgeschichtliche Kreis. Die Burg war der Zufluchtsort der Dorfgemeinschaft, wenn Feinde nahten. Grundidee beider, Berg und Burg, ist der figürliche Hintergrund von „in Sicherheit sein, in Sicherheit bringen“. Burg, Berg und Gebirge sind so verstanden Feste und Festung, sie gewährten Schutz vor Angriffen und Begehrlichkeiten. Wie eine Burg bot ein unzugänglicher Berg mit geheimen Höhlen und Gängen Schutzraum für Gemeinschaft, Familie, Hab und Gut.

weiterlesen:http://gsimon.de/sesam-oeffne-dich-schaetze-verborgen-in-der-tiefe-des-berges/

 

 

ein Schulz-Zitat ist fake

Ich denke, die derzeitigen Politiker verbreiten genug realen Mist, da braucht man keine Falschaussagen und sollte Satire entsprechend kennzeichnen, damit es keine Mißverständnisse gibt. Dank an einen sehr guten Freund, der für mich die Recherche übernommen hat.

Angeblich habe Schulz folgendes gesagt:

“Der Tod von einigen Deutschen ist ein kleiner Preis für die Sicherheit tausender Syrer”

Stimmt das?

NEIN! Abermals wurde von einem Politiker, nach Renate KünastStefanie von Berg und Sigmar Gabriel, ein Plakat mit einer FALSCHAUSSAGE in Umlauf gebracht. Eine Verifizierung via Suchmaschine zeigt, dass es keinerlei Quellen zu diesem Satz gibt [1].

Wir haben im Netz das grafische ORIGINAL Bild gefunden und dieses mit dem FAKE verglichen. Es handelt sich um eine Fälschung.

Es wurde einfach der orange Hintergrund und der Original-Text wegretuschiert und durch eine Aussage ersetzt, die es in dieser Form nie gegeben hat!

Im Vergleich:

Aus beiden Dateien haben wir eine animierte Datei erstellt, an der man sofort erkennen kann welche Details im Netz geändert / gefaket wurden:

http://www.mimikama.at/allgemein/das-gefaelschte-zitat-von-martin-schulz/

Im Dezember sprach er sich für ein europaweites Verbot von Fake News aus, nun ist er selbst betroffen: Ein gefälschtes Zitat von Martin Schulz geht derzeit durch die sozialen Netzwerke. Ein Vorgeschmack auf den Wahlkampf?

Eigentlich war es nur eine Frage der Zeit: Eine Woche nach Bekanntgabe seiner Kanzlerkandidatur haben Urheber sogenannter Fake-News im Internet damit begonnen, Martin Schulz zu attackieren. Auf Facebook machte ein Bild des designierten SPD-Vorsitzenden die Runde, das mit dem Zitat „Der Tod von einigen Deutschen ist ein kleiner Preis für die Sicherheit tausender Syrer“ versehen ist. Die Bildmontage legt nahe, Schulz mache mit dieser vermeintlich von ihm selbst getätigten Aussage Werbung für seine Person.

Martin Schulz-Zitat ist eine Fälschung

https://www.vorwaerts.de/artikel/urheber-fake-news-nehmen-martin-schulz-ins-visier

dem deutschen Ingenieur ist selbst der Gleisbau schon zu schwör

Waren Gefrierrohre dafür verantwortlich, daß bei Arbeiten an einem Tunnel  „schwerwiegende, technische Störungen“ aufgetreten sind, die „Erdbewegungen ausgelöst“ hatten, in deren Folge Gleise abgesunken sind? Auch Wohnhäuser mussten wegen der Absenkung evakuiert werden. Von der Bahn gibt es keine weiteren Informationen dazu wielange diese Störung den Verkehr auf dieser hochfrequentierten Strecke lahm legen wird.

Die Rohre – mit einer Kühlflüssigkeit von -33°C befüllt – sollten dem Boden Wärme entziehen und den Untergrund über den entstehenden Eisring während der Arbeiten stabilisieren und genau das verhindern, was dann passiert ist. Das Ausland , exakter „Die Basler Zeitung“ spart entsprechend nicht mit Häme, denn die Verspätungen im Gütertransport hat für Wirtschaftsunternehmen unüberschaubare Folgen (Lieferverzögerung – Vertragsstrafen usw).

Hier lesen, was die Basler Zeitung online über das Drittweltland Deutschland und seine seit Jahren steigende Großkotzigkeit gegenüber anderen Ländern schreibt,

zB man solle  erwägen „…doch ein paar Juristen nach Deutschland zu schicken, die Berlin die Bedeutung von Unterschriften unter Verträge erklären.“ :

https://opposition24.com/peinliches-tunnel-debakel-rastatt/348465

Ja, nicht erst nach der pünktlichen Eröffnung des grandiosen Gotthard Tunnels, dürfen die Schweizer solche Kritik üben. Die Deutschen haben sich das redlich verdient.

 

 

Realsatire: NRW-Umweltministerin will 110.000 Euro teure Tesla-Dienstlimousine ausschalten, weil der Akku zu schwach ist

http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/akku-zu-schwach-nrw-umweltministerin-will-110-000-euro-teuren-tesla-dienstwaagen-ausschalten-a2196346.html

110.000 Euro soll der Tesla-Luxuswagen das NRW-Umweltministerium gekostet haben. Der damalige NRW-Umweltminister wollte mit dem E-Wagen ein Zeichen für den Umweltschutz setzten. Doch nun droht dem Wagen das Aus: Das E-Fahrzeug habe keine ausreichende Akku-Kapazität und sei „als Dienstlimousine nicht ausreichend geeignet“, heißt es nun aus dem Ministerium.

„Viel Getuschel im Landtag“ gab es im letzten Jahr, als der frühere NRW-Umweltminister Johannes Remmel (Grüne) den Luxuswagen Tesla S90 D anschaffen ließ.

Mit dem Elektro-Wagen wollte der Grünen-Politiker ein Zeichen für den Ausbau der Elektromobilität setzen. Mehr als 110.000 Euro soll das gute Stück gekostet haben, meinte das NRW-Umweltministerium Ende letzten Jahres. Die „Bild“-Zeitung berichtete.

Probleme: Keine ausreichende Akku-Kapazität und nicht genug Ladestationen