Bundesverfassungsgericht rollt Rundfunkbeitrag auf – die Hoffnung stirbt zuletzt

Stellt das Bundesverfassungsgericht den Rundfunkbeitrag grundlegend auf den Prüfstand? Ja, so zumindest die „Neue Juristischen Wochenschrift“ (NJW), die berichtet, dass die Verfassungsrichter jetzt einen Katalog mit bohrenden Fragen unter anderem an alle Landesregierungen verschickt haben…..

Im Artikel von NJW heißt es weiter, dass sich nun auch Bundestag und Bundesrat, die Landtage sowie die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten äußern sollen. Mit besonderer Spannung wird das Urteil der Karlsruher Richter deswegen erwartet, weil die deutsche Rundfunkverfassung weitgehend auf deren Rechtsprechung und nicht auf konkrete Vorgaben im Grundgesetz zurückgeht.

Mittlerweile haben sich aber durch das Aufkommen von Privatsendern und Internet die Rahmenbedingungen geändert: Ursprünglich ging das Gericht von einem Auftrag von ARD und ZDF zur Grundversorgung aus, weil Radio- und Fernsehfrequenzen knapp seien.

weiterlesen: https://www.journalistenwatch.com/2017/09/30/bundesverfassungsgericht-rollt-rundfunkbeitrag-auf/

 

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Planet Wahnsinn & Homo Irrensis: auch Nestlé pumpt ganze Landstriche wasserleer – 200 Dollar für 500.000 Tonnen Wasser

der Österreichkorrespondent:

Das Geschäft mit dem Wasser ist längst zu einer äußerst lukrativen Einnahmequelle geworden. Insbesondere der Nestlé-Konzern verdient mit teils kruden Methoden Milliarden für das flüssige Gold. Im amerikanischen Bundesstaat Michigan soll Nestlé eine ganze Gegend leer pumpen.

Dafür zahlt der Getränke-Gigant eine lächerlich geringe Gebühr. Nicht nur die Anwohner leiden darunter, sondern auch ein ganzes Ökosystem.

Es gilt als besonders frisch und authentisch: „Ice Mountains – 100% Spring Water“ ist in den gesamten USA ein äußerst beliebtes Wasser, das vom Nestlé-Konzern produziert und verkauft wird. Insgesamt 4,8 Millionen Flaschen pro Tag.

Für das „Frühlingswasser“ verwendet Nestlé das Oberflächenwasser der Schneeschmelze und pumpt dieses ab. 500.000 Tonnen Wasser entnimmt der Konzern und zahlt dafür eine Gebühr von gerade mal 200 Dollar – die Wasserflaschen erlösen am Ende über 100 Millionen Dollar (Die Wasserprivatisierung: EU bricht weiteres Versprechen!).

Normalerweise fließt das Wasser in Bäche und Flüsse. Das Ausbleiben des Wassers zerstört dadurch das empfindliche Ökosystem der Gegend. Die Anwohner der kleinen Stadt Evart sind entrüstet.

So auch die Anwohnerin Maryann Borden. Der kleine Fluss hinter ihrem Häuschen ist inzwischen nicht mehr als ein winziges Rinnsal. Was geschehen ist? „Nestlé ist hergekommen“, sagte sie in einem Interview mit der „New York Times“.

Wasser als Handelsgut

Nestlé gilt als Vorreiter der Wasser-Privatisierung. Der damalige CEO Peter Brabeck-Letmathe hatte sich in der Vergangenheit schon öfter kontrovers zu den Methoden von Nestlé geäußert. Wasser sei ein normales Handelsgut und kein Menschenrecht und nur ein marktgerechter Preis könne die natürlichen Ressourcen schützen.

Für die Menschen der Gegend bedeutet dies übersetzt: Das Wasser ist bei Nestlé besser aufgehoben. Maryann Borden sorgt sich um die Folgen: „Ich kann nicht verstehen, warum sie so viel Wasser entnehmen dürfen? Wie soll sich die Gegend davon erholen?“

Denn anders als ein Farmer fügt Nestlé das Wasser nicht dem lokalen Wasserkreislauf wieder hinzu. Das schädigt die Umwelt massiv.

„Frühlingswasser ist etwas ganz Besonders, das ist eine Kostbarkeit“, schwärmt Nelson Switze, von Nestlé USA. Er ist verantwortlich für das nachhaltige Wirtschaften. „Wir bringen das zu den Leuten. Sie können es genießen, wenn sie es brauchen. Das ist eine einzigartige Erfahrung.“

Paradox: Obwohl Nestlé nur einen winzigen Obolus für das Wasser bezahlt und die Natur unter dem aggressiven Wasserraub leidet, profitieren die Anwohner davon.

Denn „Ice Mountain“ sorgt in der Stadt Evart für Jobs und Steuereinnahmen. Der Finanzbeamte der Stadt ist überzeugt, dass der Deal mit Nestlé, die Stadt über die nächsten 100 Jahre bringen würde.

In Anbetracht des aggressiven Ausbeutung stellt sich allerdings die Frage, was die Stadt am Ende davon hat.

http://derwaechter.net/200-dollar-fuer-500-000-tonnen-wasser-wie-nestle-eine-ganze-gegend-leer-pumpt-video

Planet WAHNSINN – HOMO IRRENSIS: Coca Cola trocknet in Mexiko die Brunnen aus

der Österreichkorrespondent:

Der Erfrischungsgetränkegigant Coca-Cola ist wegen Brunnen in die Schusslinie geraten, die im südlichen Mexiko installiert wurden und die eine Wasserknappheit für die dort ansässigen Gemeinden verursachen, wie Truthreport berichtet.

Drei Meilen von der maxikanischen Gemeinde San Cristobal de Las Casas (Chiapas) entfernt, liegt San Felipe Ecatepec, ein indigene Kleinstadt, deren Wasserversorgung derzeit nicht gesichert ist. „In den vergangenen vier Jahren haben unsere Brunnen angefangen auszutrocken“, sagt Juan Urbano, dem gerade erst eine dreijährige Amtszeit als Präsident des kommunalen Territoriums von San Felipe Ecatepec geglückt ist: „Die Leute gehen manchmal zwei Stunden am Tag, um an Wasser heranzukommen.“

Das fehlende Wasser kann auf eine Abfüllanlage zwischen San Felipe und San Cristobal zurückgeführt werden, die von FEMSA für Coca-Cola betrieben wird, einem multinationalen Getränke- und Einzelhandelsunternehmen mit Hauptsitz in Monterrey (Mexiko). 2016 verbrauchte die Anlage über eine Million Liter Wasser pro Tag. Daher geriet die kommunale Entwicklung ins Stocken.

In Chiapas, das über den höchsten Prop-Kopf-Anteil erneuerbarer Wasserressourcen in ganz Mexiko verfügt, hat derzeit ein Drittel der Bevölkerung keine sichere Trinkwasserversorgung. „Wir haben die Regierung zwölf Jahre lang gebeten, einen tiefen Brunnen zu bohren“, sagt Urbano. „Wir sind zur Kommunal-, Landes- und Bundesregierung gegangen, aber sie haben nichts unternommen.“

Laut Artikel 115 der mexikanischen Verfassung, wird von der Regierung verlangt, alle Kommunen mit sauberem Wasser und einer ordentlichen Abfallbeseitigung zu versorgen, jedoch haben die mexikanischen Behörden ihre Verantwortung missachtet. Laut einer Studie von ECOSUR, einer universitären Forschungseinrichtung Mexikoas, sind mittlerweile Salmonellen zu einem Problem geworden. Bei dieser Forschung fand ECOSUR hohe Mengen an bakteriellen Krankheitserregern im Wasser, einschließlich Kolibakterien, die auf das Vorkommen von Fäkalien im Wasser hindeuten.

Die Situation in Chiapas hat auch weltweite Aufmerksamkeit erlangt. Léo Heller, der UN-Sonderberichterstatter für das Menschenrecht auf sauberes Trinkwasser und Abwasserentsorgung, erinnerte sich bei einer am 12. Mai abgehalteten Pressekonferenz an seinen Besuch in Chiapas, während der er sagte, dass die zusammengetragenen Beweismittel den mexikanischen Staat belasten. Er glaube, dass Mexiko unittelbar gegen das von ihm selbst zugesicherte Menschenrecht auf sauberes Wasser und Abwasserentsorgung verstoße. Es gibt auch zunehmenden Druck von öffentlichen Gesundheitsorganisationen wie El Poder del Consumidor (Macht der Verbraucher), die argumentiert, dass der Limonadenkonsum zu Mexikos Zunahme an Diabetes und Fettleibigkeit beigetragen hat. Eine landesweite statistische Erhebung über Gesundheit und Ernährung von 2012 behauptet, dass Diabetes die Haupttodesursache in Mexiko sei, indem 13 Millionen Menschen davon betroffen seien. Eine weitere Studie ergab, dass einer von sechs Diabetes-Fällen direkt mit dem Limonadenkonsum in Zusammenhang gebracht werden könnte.

Gemeindevorsteher in San Felipe Ecatepec werden bei der bevorstehenden Nationalversammlung von Indigenen ihre Beschwerden vorbringen, bei der indigene Probleme aufgezeigt werden, während für nächstes Jahr die mexikanischen Präsidentschaftswahlen angesetzt sind.

http://derwaechter.net/gigantische-coca-cola-abfuellanlage-trocknet-in-mexiko-brunnen-aus-und-verursacht-wasserknappheit

Milchwerbung in Japan

Rakunoh Mother’s ist bekannt für seine bizarren Werbeaktionen, heißt es.

zumindest merkwürdig unter dem Blickwinkel des Aluhut, obszön in den Augen so mancher Japaner und unverständlich, wenn man bedenkt, daß viele Asiaten eine ausgeprägte Laktoseintoleranz aufweisen, ist die neueste Milchwerbung allemal. Wer gleich zu der video-Werbung von Rakunoh Mother’s Milchwerbung will, weil er es vor Neugier nicht mehr aushält… bitte runter scrollen.

Die Kumamoto Aso milk farm https://en.japantravel.com/kumamoto/aso-milk-farm/6592 zum Beispiel wurde zu einer Touristenattraktion im Bezirk Kumamoto, wo japanische Kinder neben diversen anderen Aktivitäten und Gastronomie, die seltene Gelegenheit haben, Landwirtschaft erleben, Kühe beobachten und Schafe füttern zu können. The

Das geschätzte Verkaufsvolumen der übergeordneten Morinaga Molkerei mit Hauptquartier in London beläuft sich auf über 5 Mrd. US Dollar jährlich. Das hochtechnologisierte, virtualisierte und verstädterte Japan schafft es, sogar die Landwirtschaft und wohl auch die wilde Natur in eine große virtuelle Märchenspielwiese zu verwandeln. Oder noch lieber und verkausförderlicher: alles Natürliche einer sterilen Kunstwelt entstammen zu lassen. Ich habe versucht herauszufinden, ob die Molkerei zumindest laktosefreie Milch bewirbt, bin aber leider nicht fündig geworden. Die Botschaft „alles Gute kommt von oben“ ist jedenfalls klar, auch wenn man als Aluhutträger die Assoziationskette „Kuh – UFO – Alien – ? “ eher geneigt ist mit „Tierverstümmelung“ zu ergänzen.

 

Schuldgeldsysteme brauchen Zuwanderung – eine kurze Erklärung

Gründe für die CDU forcierte Politik der Masseneinwanderung

Sehr interessante Aspekte hierzu auf http://www.politikbildung.de/

Um die Hintergründe der Masseneinwanderungspolitik zu verstehen ist es zunächst wichtig folgendes zu erkennen:

1. Das Schuldgeld-System verursacht Staatsverschuldung.

2. Staatsverschuldung benötigt endloses Wirtschaftswachstum

3. Endloses Wirtschaftswachstum benötigt ab einem bestimmten Punkt Einwanderung

1. Warum verursacht das Schuldgeld-System Staatsverschuldung?

Geld wird durch Schulden erschaffen.

Die Geldmenge ist genauso hoch, wie die Schuldenmenge.

Ist niemand verschuldet, existiert auch kein Geld mehr.

Für Verschuldung, erhalten die Großkapitalbesitzer leistungsloses Kapital in Form von Zinsen, was zu einer Umverteilung des Reichtums von vielen Lohnarbeitern zu wenigen Kapitalbesitzern führt. Es sammelt sich mehr Geld bei der Kapitalelite an und die Verschuldung muss ansteigen damit die Lohnarbeiter nicht plötzlich ohne Kapital dastehen.

2. Warum benötigt Staatsverschuldung endloses Wirtschaftswachstum?

Je höher ein Staat verschuldet ist, desto höher sind die Zinsleistungen die eine Volkswirtschaft jährlich erbringen muss.

Um diese Zinsleistungen zu bedienen muss ein Staat also jährlich steigende Steuereinnahmen verbuchen.

Steigende Steuereinnahmen sind nur mit steigendem Wirtschaftswachstum möglich.

3. Warum benötigt endloses Wirtschaftswachstum ab einem bestimmten Punkt Einwanderung?

Die durch das Schuldgeld-System bestimmte Gesellschaft des endlosen Wirtschaftswachstums kann kaum noch Wert auf die Familie gelegt werden, weil beide Elternteile arbeiten müssen um überleben zu können. Dies führt dazu, dass die Zahl der Geburten dramatisch sinkt und die Deutschen bereits heute die geringste Geburtenrate der Welt haben.

Damit Wirtschaftswachstum generiert wird, muss nicht nur die Produktion, sondern auch der Konsum ansteigen.

Eine in ihrer Zahl sinkende und alternde Bevölkerung hat geringeren anstelle von ansteigendem Konsum.

Durch Einwanderung vermag man die Staatsverschuldung auf mehr Köpfe zu verteilen und mehr Konsumenten zu importieren was letztlich dazu führt, dass das Wirtschaftswachstum der BRD steigt.

Die Antwort auf dieses Problem ist aber nicht die Masseneinwanderung, sondern eine Abkehr vom Schuldgeld-System bedingten endlosen Wirtschaftswachstum hin zu einem nachhaltigen Geldsystem.

Die Initiative bemüht sich um ein breites Meinungsspektrum. Meinungen und Beiträge müssen nicht die Sichtweise der Initiative widerspiegeln. Die Initiative teilt desweiteren mit, dass bei den hochgeladenen Videos stehts nur der Inhalt der Videoauszüge relevant ist und nicht die Personen, welche den Inhalt präsentieren. Mehr Informationen über die Initiative: http://www.esdp-initiative.de

Das Video an sich nimmt beispielhaft Südkorea in den Fokus, aber es trifft auf alle verschuldeten Industriestaaten zu. Auf der website fand ich diese informative Grafik samt Erläuterung (die Inhalte/Definitionen können sicher diskutiert werden und sind nicht als absolut zu nehmen!):

„Wenn die Worte nicht stimmen, dann ist das Gesagte nicht das Gemeinte. Wenn das, was gesagt wird, nicht stimmt, dann stimmen die Werke nicht. Gedeihen die Werke nicht, so verderben Sitten und Künste. Darum achte man darauf, daß die Worte stimmen. Das ist das Wichtigste von allem.“ – Konfuzius.

Rechts und Links

Die Frage nach ‚Links‘ und ‚Rechts‘ ist nicht unkompliziert, lässt sich aber trotzdem vereinfacht auf die zentrale Frage nach ‚Zentralisierung‘ gegen ‚Subsidiarität‘ bzw. Globalisierung vs Nationalisierung herunterbrechen. Alles weitere (wie beispielsweise Sozial, Liberal, Militaristisch, Pazifistisch, Demokratisch, Autokratisch) kann mit ‚Links‘ oder ‚Rechts‘ je nach Ideologie kombiniert werden.

Mit ‚Links‘ oder ‚Rechts‘ verhält es sich genauso wie mit ‚Warm‘ oder ‚Kalt‘, sie haben keine feste Definition, sondern sind abhängig vom aktuellen Zeitgeist und von der Perspektive des Betrachters, welcher in seiner Wahrnehmung stets nur ein perspektivisches Sehen besitzt. Der subjektive Bezug zum jeweiligen Begriff ergibt sich aus der eigenen Position: Für einen Linksextremen beispielsweise erscheint ein Rechter als rechtsextrem und für einen Rechtsextremen erscheint ein Rechter als links.

Sozial

Sozial ist im Kontext einer politischen Strömung ein wirtschaftlicher Begriff, er legt fest dass für eine Marktwirtschaft relativer Erwerbsgleichheit (Stichwort ‚Soziale Gerechtigkeit‘) eine gewisse staatliche Autorität unerlässlich ist. Je ausgeprägter eine soziale Strömung, desto stärker der staatliche Eingriff in die Marktwirtschaft. Sowohl Linke als auch Rechte Strömungen können einen Sozialstaat oder sozialistischen Staat ausrufen. Als sozialextremistische Form ist der Kommunismus zu nennen, da bei diesem der staatliche Eingriff in die Marktwirtschaft ein Maximum erreicht.

Liberal

Liberal ist ein Begriff der sehr oft zu Missverständnissen führt weil er von manchen aus wirtschaftlicher Sicht (freier Markt) und von manchen – wie in den USA – aus gesellschaftlicher Sicht (Freiheitlichkeit) verwendet wird und damit unterschiedliche Bedeutungen hat. Darum ist es besser, wenn an bei wirtschaftliberal von Liberal spricht und bei gesellschaftsliberal von freiheitlich spricht um Missverständnisse zu vermeiden, das hat sich bis heute jedoch noch nicht durchgesetzt.

Liberal ist im politischen Kontext in Deutschland die Freiheit des Marktes. Liberal ist ein wirtschaftlicher Begriff, er legt fest dass der Marktwirtschaft möglichst freie Hand gelassen werden sollte und ein staatlicher Eingriff je nach liberaler Ausprägung gar nicht oder nur eingeschränkt sinnvoll ist. Liberal ist beispielsweise die Durchsetzung des Kapitalismus in einer freien Marktwirtschaft. Liberal wird oft mit Freiheit der Gesellschaft verwechselt, obwohl die Freiheit der Marktwirtschaft gemeint ist. Die Extremisten der Liberalen sind die Libertären – diese halten jederlei staatlichen Eingriff grundsätzlich für destruktiv. Um eine Verwechslung der Freiheit des Marktes mit gesellschaftlicher Freiheit zu vermeiden, bezeichnet man die gesellschaftliche Freiheit als ‚freiheitlich‘. Wer Missverständnisse unbedingt vermeiden möchte kann auch von ‚marktliberal‘ oder ‚wirtschaftsliberal‘ sprechen.

Der heute Stand des fortlaufenden Prozesses des zunehmenden Liberalismus in der westlichen Welt wird oft auch als Neoliberalismus bezeichnet.

Patriotismus

Der Begriff Patriotismus wird besonders in Deutschland vielfach missverstanden. Patriotismus ist nicht Rechtsextrem (Nationalismus) sondern nur Heimatliebe (und oftmals Volksbezug). Dies ist fern vom opportunistischen Nationalismus, welcher andere Völker abwertet und versucht diese zu übervorteilen. Vielmehr wird im gemäßigt rechten Rahmen davon ausgegangen dass nur ein gesundes eigenes Volk in der Lage dazu ist anderen Völkern zu helfen. Eine patriotische Weltanschauung hat nichts mit Faschismus oder Rassismus zu tun wie von politischen Gegnern der Patrioten gerne propagiert wird.

Globalismus

Globalisierung ist der fortlaufende Prozess der Reduzierung von Grenzen bis hin zum Extrem der ‚One World Ideologe‘. Der Globalismus ist das gegenteilige Extrem zum Nationalismus, vertreten durch Linksextreme und somit anti-völkische (und oftmal auch anti-nationale) Gruppierungen. Ein Globalist kennt kein Heimatgefühl sondern sieht sich als Weltbürger, er kennt keine Kultur, sondern sieht jede Kultur für unnötig und ist folglich für die Multikulturalität im Sinne einer ‚One World Ideologie‘ und somit die Angleichung bzw. Vermischung aller Völker durch Völkerwanderungen ohne jede Rücksicht auf deren Fortbestand. Die liberalen Milliardäre versuchen aus opportunistischen Gründen den Globalismus zu fördern, um die globalisierte freie Marktwirtschaft weiter auszubauen und die Plutonomie zu stärken.

Globaler Kapitalismus

Der Globale Kapitalismus, bzw. Globale Liberalismus ist die Vermischung von Globalismus und Liberalismus mit dem Ziel der Förderung der Plutonomie. Die einflussreichsten der liberalen Großkapitalisten sind aus Mittel zum Zweck gleichzeitig auch Globalisten, denn die Globalisierung stärkt den freien Markt, was der Ausbeutung der Lohnarbeiter dient. Diese Globalisten wollen die voranschreitende Globalisierung nutzen, um den globalisierten Kapitalismus zu erzwingen, mit dem Ziel die Plutonomie zu stärken und die nationalen Sozialstaaten zu schwächen.

Hierfür nutzt der Liberale Globalist welcher gleichzeitig Großkapitalist ist, seinen Einfluss auf die Medien und somit auf die Politik zur Meinungsbeeinflussung der Wähler um die linksextremistische Ideologie des Globalismus in den Völkern salonfähig zu machen. Dies spielt den liberalen Kapitalisten in die Hände, weil die Mulitkulturalität gestärkt wird und das Gemeinschaftsgefühl sowie der Sozialstaat geschwächt werden. Ein individuelles oder kollektives Verantwortungs-bewusstsein für das Gemeinschaftswohl des gesamten Volkes existiert in diesem linksliberalen Rahmen dann nicht mehr und der Sozialstaat wird geschwächt.

Nationaler Libertarismus

Während viele Libertäre die Abschaffung des Staates (Anarchie) fordern und ihren Libertarismus so definieren, gibt es noch den Libertarismus innerhalb eines existierenden Staates bei dem es sich darum nicht um Anarchie handelt. Der Nationale Libertarismus ist eine Wirtschaftsideologie bei der ein Staat keinerlei Eingriff in die Marktwirtschaft hat aber trotzdem noch im Sinne des Erhalts der gesellschaftlichen Ordnung existiert

 

Passierschein für Überläufer – zu Lehr- und Informationszwecken

sicher ist das Propaganda, also politische Werbung, und sie war und ist allgegenwärtig, im Krieg und im Frieden. Hier finde ich sehr interessant zu lesen, mit welchen Inhalten, man damals geworben hat. Das hätte bezogen auf die kommunistische Rote Armee womöglich ganz ähnlich in einer amerikanischen SU-Zeitung zur Zeit des Kalten Krieges gegen die sowjet-kommunistischen Kräfte stehen können oder anders gesagt, mit ziemlich ähnlichen Angeboten haben die westlichen Geheimdienste sowjetische Überläufer angeworben: besseres Leben, neue Identität, ein Häuschen in Montana…

Bemerkenswert finde ich den ersten Satz: „Vorzeiger dieses [Passierscheins] wünscht kein sinnloses Blutbad im Interesse…“ Das ist geradezu Friedensnobelpreis verdächtig, wenn man zum Maßstab nimmt, für was ein Präsident Obama diese Ehrung erhalten hat.

Ziemlich unpassend hingegen finde ich die ebenso propagandistisch wirkende Überschrift des Bundesarchives, das freundlicherweise diese Materialien online gestellt hat. Siehe unten. Diese suggereriert im Gesamtbild, die Propaganda sei perfide und lügnerisch gewesen.

Warum sollten die Propagandisten in Deutschland oder „die Deutschen“ nicht auch das gemeint haben, was sie in der Prawda schrieben? Was sagt es über den Anbieter eines Produktes aus, wenn er es vorzieht die Vorzüge seines Produktes zu betonen? Was sagt es aus, wenn der Anbieter seinen Konkurrenten schlecht macht, um sich selbst besser darzustellen? (siehe dazu den Fall Silberstein in der Österreichschen Politik) und was sagt es aus über den Anbieter eines Produktes, wenn er dem Kunden mit ernsten Konsequenzen droht, wenn er das Produkt ablehnt und sich für das Konkurrenzprodukt entscheidet?

Will die deutsche Bundesregierung lieber das Bild der Deutschen als blutrünstiges Volk vermittelt und bestätigt sehen? Oder warum diskreditiert sie den Aufruf zur bzw. die Werbung mit der Vermeidung von Blutvergießen? Und ja, es gehört sicher ausführlich beleuchtet, wie da geworben wurde. Ich bitte um Vervollständigung der Information zum Passierschein durch die deutsche Bundesregierung auf der website. Ich informiere mich mit großem Interesse. Aber bitte nicht propagandistisch einseitig.

Und wie ist das in modernen Zeiten, wenn die humane demokratische USA über Syrien, dem IS-Kriegsfeind, 60.000 Flyer abwirft https://www.welt.de/politik/ausland/article138833820/Wer-vom-IS-rekrutiert-wird-landet-im-Fleischwolf.html

mit dieser Grafik?

 

https://www.welt.de/img/politik/ausland/mobile138834389/7141620777-ci23x11-w1600/A-leaflet-created-by-the-U-S-Department-of-Defense-to-be-dropped-over-Syria-is.jpg

Man stelle sich vor, wenn die USA Flyer abgeworfen hätte mit der Botschaft: „Der Inhaber dieses Flyers möchte kein sinnloses Blutvergiessen. Er verläßt und meidet den IS und wird von den westlichen Armeen mit offenen Armen aufgenommen, erhält Schutz und Versorgung für sich und seine Familie und kommt in den Genuß der Religionsfreiheit….Dafür bürge ich, Obama – Präsident der VSA“

Da hätte der Verfasser sich wahrscheinlich vor Lobeshymnen aus Stockholm und Berlin nicht mehr retten können. Und wer weiß, der Zulauf zum IS wäre womöglich sofort zum Erliegen gekommen.  Nun, zum Friedensnobelpreis hat es der Flyer nicht gebracht, aber einen shitstorm hat er auch nicht ausgelöst. Als „düstere“ Warnung wurde die bildliche Verhackstückung  betitelt, während der deutsche Passierschein als geradezu perfide Propaganda vermittelt wird.

Der gegen den IS gerichtete Flyer enthält 2 Botschaften. Einmal, daß der IS nur Kanonenfutter braucht, so weit so wahrscheinlich, aber zum Zweiten auch die unmißverständliche Drohung, daß die Armee der Westmächte, insbesondere der USA, diejenigen durch den Fleischwolf drehen, die sich dem IS anschliessen. Das Passierscheinangebot von damals erscheint mir dann doch etwas attraktiver.

Und wenn ich mir so recht überlege… an ihren Taten sollst Du sie erkennen…die deutsche Regierung scheint ihrer humanitären Linie von damals gegen den Feind dann doch bis heute treu geblieben zu sein und hat ihn, potentielle und tatsächliche Kämpfer, nicht nur nach Deutschland eingeladen, sondern nach Deutschland gebracht, versorgt ihn und seine Familie…hauptsache er nimmt nicht Teil am Blutvergiessen im Kriegsgebiet. Hoffen wir nur, daß sich die Überläufer nicht irgendwann enttäuscht fühlen und sich ihrer antrainierten Fähigkeiten erinnern oder glauben, ihr altes Leben sei erstrebenswerter als ihr neu-deutsches.

Die deutsche Bundesregierung schreibt zu dem Passierschein Folgendes:

Eine deutsche „Prawda“ – die „Wahrheit“ aus der Hand der Wehrmacht

https://www.bundesarchiv.de/oeffentlichkeitsarbeit/bilder_dokumente/01065/index-4.html.de

Der hier gezeigte zweisprachige Passierschein ist Bestandteil der letzten Seite einer Prawda-Ausgabe vom August 1941. Ursprünglich nur in Form von Flugblättern verteilt, wurden solche Passierscheine ab der dritten Erscheinungsnummer auch regelmäßig auf den Seiten der Prawda abgedruckt. Der über dem eigentlichen Dokument stehende Aufruf bedeutet ins Deutsche übertragen das Folgende: „Rotarmisten! Mit diesem Passierschein werdet Ihr von den Deutschen freundlich empfangen!“ Und weiter in kleineren Lettern: „Soldaten-Rotarmisten! Wenn Ihr Eure Heimat liebt und für Euch und Eure Angehörigen ein helles und glückliches Leben ohne die bolschewistische Knute wollt, werft Eure Waffe fort und lauft zu den Deutschen über! Reißt den beiliegenden Passierschein aus und bewahrt ihn auf. Mit einem einzigen Passierschein kann eine unbeschränkte Anzahl von Offizieren und Soldaten der Roten Arbeiter- und Bauern-Armee auf die Seite der deutschen Truppen übergehen!“ Und noch einmal in großen Buchstaben: „Rausreißen und aufbewahren!“

Noch mehr Werbung… und zugehörige Fallstricke

http://www.gamestar.de/artikel/team_fortress_2,3078085.html

„Ein russischer TV-Sender hat im Rahmen einer Dokumentation über den Ersten Weltkrieg eine Fan-Grafik zu Team Fortress 2 als US-Propaganda gegen Deutschland dargestellt.“

https://i0.wp.com/3images.cgames.de/images/gamestar/226/tf2-propaganda_2556312.jpg

„Kleines Mißgeschick“…, was müssen aber auch ständig die deutschen Wehrmachtsoldaten, bzw Anklänge an deren Uniformen, als Vorlage für abscheuliche Gegner herhalten? Als seien die damaligen Soldaten hochspezialisierte Berufssöldner gewesen und nicht gewöhnliche Männer, Handwerker, Bauern, Arbeiter, Schulabgänger, Studenten … und als gäbe es keine Alternativen für Bösewichte.

Die Spieleindustrie sorgt dadurch für eine Zementierung der negativen Assoziationen von Deutschen in den Köpfen junger Menschen, vorwiegend junger Männer, von denen man nur hoffen kann, daß sie aufgrund ihrer vor den Computerkonsolen verplemperten Zeit niemals auf einen Deutschen treffen werden, gegen den sich diese eingeimpften Ressentiments richten können. Warum gegen diese alten und neuen Spiele und Spielfilme, in denen fremde Völker als grausame Feinde dargestellt werden, keine Klagen wegen Volksverhetzung erhoben werden? Vielleicht, weil bei imaginären US-Hollywood-Dramen und shooter-games über die Weltkriege eine Volksverhetzung nicht opportun erscheint?

Aber auch andere sind andernorts schon über „Games“ gestolpert:

„…ein englischer TV-Sender 2011 [hielt] ein Arma-2-Video für einen Realfilm und platzierte die Aufnahmen prominent in einer reißerischen Dokumenation über die IRA und den Diktator Muammar al-Gaddafi. In einem BBC-Bericht über die Syrien-Krise wurde wiederum das Logo des United Nations Space Command aus der Shooter-Serie Halo anstelle des UN-Logos gezeigt…“