Die armen friedfertigen Rohingya

Inzwischen ist es schon so, daß ich geradezu getriggert bin, wenn ich medial groß aufgezogen von der Vertreibung einer bis dato noch nie gehörten „Volksgruppe“ von Hinter dem Mond zweimal links, höre, zu denken: Moslems. Friedliche Moslems. Von kriegerischen Christen zu Unrecht verfolgt….

Diesmal war es nur beinahe richtig, denn die Unmenschen sind diesmal keine Christen, sondern Buddhisten. Das hat man ja „noch nie“ gehört. Gut, daß Buddhisten sich untereinander meucheln, wie unter den tibetischen Lamas, oder Hindus in Indien, wenn Nichtgläubige ihre heiligen Kühe antasten … aber, daß Hunderttausende vor Buddhisten fliehen aus Angst vor einem Völkermord? Ein Volk flieht, weil es zufällig eben moslemisch ist… Ob der Grüne Chrystal-Meth Beck in den Sommerferien schnell einmal „Das Heerlager der Heiligen“ gelesen hat, als er die Deutschen aufforderte, die Rohingya sofort nach Deutschland zu holen? Oder gerade das Gegenteil, es versäumt hat, dieses dystopische Buch zu lesen?

Die geneigten Leser dürfen sich im Folgenden etwas erhellende Hintergrund (Ausschnitt aus einem verlinkten Artikel) zum Konflikt in Maynmar zu Gemüte führen:

http://peymani.de/myanmar-am-pranger-der-wehrhafte-staat-als-zielscheibe-der-journalisten/

Wer dieser Tage die Auslandsnachrichten verfolgt, wird unweigerlich mit einem Konflikt konfrontiert, der sich im fernen Asien abspielt. Aus dem zwischen Bangladesch und Thailand gelegenen Myanmar wird berichtet, dass Buddhisten systematisch Jagd auf eine kleine muslimische Volksgruppe machen. Die sich selbst „Rohingya“ nennende religiöse Gruppierung ist eine von 135 verschiedenen Ethnien im ehemaligen Birma und beansprucht einen Teil des Landes im Nordwesten für sich, weil dieser angeblich schon vor eintausend Jahren muslimisch geprägt gewesen sei. Zwar haben Historiker herfür keinerlei Belege gefunden, doch lassen sich die vielfach illegal eingewanderten „Rohingya“ davon nicht beirren. Von der Regierung Myanmars als Volksgruppe nicht anerkannt und damit auch nicht wahlberechtigt, besetzen sie ein Areal auf dem Staatsgebiet an der Grenze zu Bangladesch, um dort einen islamischen Gottesstaat zu errichten. Seit der Unabhängigkeit Myanmars im Jahr 1948 gab es immer wieder blutige Auseinandersetzungen. Jetzt ist der weit ins vergangene Jahrhundert zurückreichende Konflikt neu entflammt, nachdem paramilitärische „Rohingya“-Einheiten mehrere Polizeistation angegriffen hatten und Myanmars Armee daraufhin zum Gegenschlag ausholte……

….Die von den Engländern aus dem muslimischen Bangladesch in ihre damalige Kolonie Birma hereingeholten Zwangsarbeiter, zu denen sich später muslimische Seenomaden gesellten, sorgen nämlich seit Jahrzehnten für Unruhe. Sie haben sich zunehmend radikalisiert und werden inzwischen von ultrakonservativ-sunnitisch geprägten Ländern wie Saudi-Arabien und Pakistan unterstützt, die mit dem „IS“ paktieren. Bezeichnenderweise nennen Deutschlands Journalisten die „Rohingya“ trotz zahlreicher Hinweise auf eine Zusammenarbeit mit radikal-islamischen Gruppen jedoch bewundernd Rebellen, ganz wie wir es aus den Bürgerkriegen im Mittleren Osten kennen. Die Demokratie-Ikone Myanmars, Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi, bezichtigen sie hingegen der Kollaboration mit einem Unrechtsregime. Schon wird die Aberkennung des Nobelpreises gefordert. Wer sich dem Islam entgegenstellt, macht sich zur „Persona non grata“.

Ziel der Berichterstattung ist offenbar, Muslime einmal mehr als Opfer und den Islam als verfolgte Religion darzustellen

…..In diesem Land möchte ich Journalisten sagen hören, dass Myanmar zwar weit entfernt von einer Demokratie ist, aber jedes Recht und die Pflicht hat zu verhindern, dass sich eine radikal-religiöse Gruppierung eines Teils des Staatsgebietes bemächtigt.

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Ein Kommentar zu “Die armen friedfertigen Rohingya”

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