zu Beschlüssen, die die Melkleistung der Bürger erhöhen, ist die Politkaste immer bereit, einig und fähig

Bundeskabinett beschließt Sozialversicherungsrechengrößen 2018

wie bereits 2015, 2016, 2017… locker flockig erhöht. Quelle: https://rsw.beck.de/aktuell/meldung/bundeskabinett-beschliesst-sozialversicherungsrechengroessen-2018

die jährliche Anhebung dieser Größen bedeuted unter anderem: höhere Einnahmen für den Staat respektive die Sozialversicherungen (und ihre Träger). Einmal, weil sich zum Beispiel diejenigen ohne ausreichender Einkommenserhöhung plötzlich unterhalb der Befreiungsgrenze wiederfinden und in die Pflichtversicherung fallen, zum anderen, weil sich daraus der Mindestbeitrag für die Pflicht-Mitgliedschaft errechnet, auch wenn sich im Niedriglohnsektor oder für einen gewöhnlichen Angestellten/Handwerker/Selbständigen das Einkommen nicht oder nicht in gleichem Maße erhöht hat. Er darf mehr zahlen. Jeder darf mehr in die Sozialkassen zahlen.

Das Bundeskabinett hat am 27.09.2017 die Verordnung über die Sozialversicherungsrechengrößen 2018 beschlossen.
Danach steigt die Bezugsgröße auf, 3.045 Euro/Monat (2017: 2.975 Euro/Monat)
Diese Bezugsgröße wird herangezogen z.B. für: die Festsetzung oder Berechnung
– der Höhe des Mindestbeitrags für freiwillige Mitglieder in der gesetzlichen Krankenversicherung
– der Höhe des Beitrags von versicherungspflichtigen Selbstständigen in der gesetzlichen Rentenversicherung.
– Die Bezugsgröße (Ost) steigt auf 2.695 Euro/Monat (2017: 2.660 Euro/Monat).
Die Verordnung bedarf noch der Zustimmung des Bundesrats.

Versicherungspflichtgrenze in gesetzlicher Krankenversicherung steigt

Rentenversicherung:

Die Beitragsbemessungsgrenze in der allgemeinen Rentenversicherung erhöht sich auf 6.500 Euro/Monat (2017: 6.350 Euro/Monat)

und die Beitragsbemessungsgrenze (Ost) auf 5.800 Euro/Monat (2017: 5.700 Euro/Monat).

gesetzliche Krankenversicherung:

Die bundesweit einheitliche Versicherungspflichtgrenze in der gesetzlichen Krankenversicherung (Jahresarbeitsentgeltgrenze) steigt nach der Neuregelung auf 59.400 Euro (2017: 57.600 Euro).

Die ebenfalls bundesweit einheitliche Beitragsbemessungsgrenze für das Jahr 2018 in der gesetzlichen Krankenversicherung soll künftig 53.100 Euro jährlich (2017: 52.200 Euro) beziehungsweise 4.425 Euro monatlich (2017: 4.350 Euro) betragen.

Anpassung folgt Einkommensentwicklung

Wie das Bundesministerium für Arbeit und Soziales mitteilte, werden mit der Verordnung die maßgeblichen Rechengrößen der Sozialversicherung gemäß der Einkommensentwicklung im Jahr 2016 turnusgemäß angepasst.

Die den Sozialversicherungsrechengrößen 2018 zugrundeliegende Einkommensentwicklung im Jahr 2016 betrug nach Angaben des Ministeriums im Bundesgebiet 2,42%,

in den alten Bundesländern 2,33% und

in den neuen Bundesländern 3,11%.

Bei der Ermittlung der jeweiligen Einkommensentwicklung werde auf die Veränderung der Bruttolöhne und -gehälter je Arbeitnehmer ohne Personen in Arbeitsgelegenheiten mit Entschädigungen für Mehraufwendungen („Ein-Euro-Jobs“) abgestellt.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s