Hauptschulabschluß in 7 Wochen Sommerkurs

http://www.kn-online.de/News/Nachrichten-aus-Neumuenster/Sieben-Wochen-in-Neumuenster-gebueffelt-Schulabschluss

Sieben Wochen in Neumünster gebüffelt

Die Arbeit hat sich gelohnt. Mit strahlenden Gesichtern nahmen 25 junge Menschen ihre Zeugnisse an der Elly-Heuss-Knapp-Schule (EHKS) in Neumünster entgegen. Innerhalb von sieben Wochen intensiven Unterrichts haben die 24 Flüchtlinge und eine Deutsche ihren Hauptschulabschluss gemacht. …

vgl. auch den Kommentar : http://www.guidograndt.de/2017/09/28/keine-fake-news-integration-im-hau-ruck-verfahren-fluechtlinge-erhalten-hauptschulabschluss-schon-nach-7-wochen/

 

Auch ich komme ins Grübeln… warum dauert das für deutsche Schüler dann beinahe 5 Jahre bis sie die Hauptschul REIFE erlangen? Und wer hat das bezahlt? Haben die werten Leser schon einmal versucht, so einen Service zu bekommen? Ach, Sie zahlen den Nachhilfeunterricht Ihres Sprösslings selbst, weil der Lehrer so demotiviert ist und keine Ahnung von Pädagogik hat?

Und mit welchen Noten schnitten diese crash-Kurs Schüler ab? Gerade so mit 4,x? Oder 1,0? Dazu darf ich Bekannte aus dem Schul- und Lehrprüfungswesen zitieren: „Wir dürfen niemanden mehr durchfallen lassen…“, „wir dürfen nur extremste Fälle durchfallen lassen…“, „die Noten werden nach Klassenniveau vergeben, das bedeuted, daß in einer miserablen Klasse ein Schüler mit einer Zwei im Zeugnis in einer normalen oder sogar besseren Klasse oder einem anderen Jahrgang für die gezeigte Leistung eine Vier oder Fünf bekommen hätte.“

Entweder sind die Zugewanderten sehr intelligent,

oder haben bereits im Ausland eine gute höhere Schule besucht, so daß sie im Grunde nur noch Deutsch und Geschichte neu lernen mußten, aber die Grundlagen oder sogar erweitertes Wissen bereits vorhanden waren.

Oder sie mußten sich den ganzen „überflüssigen Kram“ (halb ironisch) im Schulwesen nicht „reinziehen“, sondern nur das Prüfungsrelevante.  Warum läßt man die hier geborenen Kinder dann seit Jahrzehnten den ganzen Ballast schleppen? Gäbe es da nicht Sinnvolleres?

Oder: unser ganzes staatliches ineffiziente Schulsystem gehört abgeschafft, weil ineffizient, langweilig, ungesund, veraltet, demotivierend, die Forschungsergebnisse aus der Gehirn- und Lernforschung ignorierend… Ich plädiere für die Möglichkeit zum freiwilligen, u.U.auch genehmigungspflichtigen homeschooling mit intermittierenden Pflichtwochen (3-4x im Jahr) zum monitoring, also zur frühzeitigen Erkennung von Fehlentwicklungen, die durchaus beim homeschooling auftreten können sowie naturwissenschaftlichen Zusatzangeboten (AG´s, Interessensgruppen) für die man z.B. ein kleines Labor oder sonstige technische Ausstattungen (handwerkliche Vorausbildung) benötigt. Das hätte desweiteren den Vorteil, daß die Klassen kleiner würden für die Kinder, die besser und lieber(!) in einer Klassengemeinschaft lernen. Eine win-win Situation für alle Beteiligten.

Aber diese Idee ist illusorisch, solange „das System“ die Schule als Umerziehungslager, als Kaderschmiede für brave gehorsame Untertanen und Steuerzahler gebraucht.

 

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