Milchwerbung in Japan

Rakunoh Mother’s ist bekannt für seine bizarren Werbeaktionen, heißt es.

zumindest merkwürdig unter dem Blickwinkel des Aluhut, obszön in den Augen so mancher Japaner und unverständlich, wenn man bedenkt, daß viele Asiaten eine ausgeprägte Laktoseintoleranz aufweisen, ist die neueste Milchwerbung allemal. Wer gleich zu der video-Werbung von Rakunoh Mother’s Milchwerbung will, weil er es vor Neugier nicht mehr aushält… bitte runter scrollen.

Die Kumamoto Aso milk farm https://en.japantravel.com/kumamoto/aso-milk-farm/6592 zum Beispiel wurde zu einer Touristenattraktion im Bezirk Kumamoto, wo japanische Kinder neben diversen anderen Aktivitäten und Gastronomie, die seltene Gelegenheit haben, Landwirtschaft erleben, Kühe beobachten und Schafe füttern zu können. The

Das geschätzte Verkaufsvolumen der übergeordneten Morinaga Molkerei mit Hauptquartier in London beläuft sich auf über 5 Mrd. US Dollar jährlich. Das hochtechnologisierte, virtualisierte und verstädterte Japan schafft es, sogar die Landwirtschaft und wohl auch die wilde Natur in eine große virtuelle Märchenspielwiese zu verwandeln. Oder noch lieber und verkausförderlicher: alles Natürliche einer sterilen Kunstwelt entstammen zu lassen. Ich habe versucht herauszufinden, ob die Molkerei zumindest laktosefreie Milch bewirbt, bin aber leider nicht fündig geworden. Die Botschaft „alles Gute kommt von oben“ ist jedenfalls klar, auch wenn man als Aluhutträger die Assoziationskette „Kuh – UFO – Alien – ? “ eher geneigt ist mit „Tierverstümmelung“ zu ergänzen.

 

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