Mythenmetzgers mystischer Spaziergang

dieser Spaziergang des Mythenmetzgers hat mich so fasziniert, daß ich das video einfach hier einstellen muß für alle die von Euch, die es noch nicht gesehen haben. Solche kraftvollen Orte, solche Wege, solche Naturgeräusche, Quellen und Steinformationen gibt es bei uns in Deutschland! Ich vermute die Vulkaneifel.  Danke Mythenmetzger für dieses Video.

24 Minuten gegen ARD Fake News – Ein Film von Imad Karim

Meine Gegendarstellung bzw. meine Antwort auf die ARD-Diffamierung meiner Person durch Claus Hanischdörfer und Thomas Reutter als redakteur. Hier finden Sie alle Links zu den im Video erwähnten Einspielungen.

ARD-Beitrag vom 31.07.2017: Im Netz der Lügen – Der Kampf gegen Fake News http://www.daserste.de/information/re…

Meine Facebook-Sperre wurde im Bundestag thematisiert https://youtu.be/dSd4P3716CY Facebook Gruppe „Deutschland mon amour“ Wir stellen uns vor: https://youtu.be/XN0RBlv-NC0

Syrerin legt ihren Hidschab حجاب ab und wird bedroht https://youtu.be/lXETj2y3hsQ

Weitere Fundstücke aus Parallelgesellschaften: Muslimische Flüchtlinge verfluchen die Ungläubigen https://youtu.be/autQ8JrbIWc

FB-Gruppe syrischer Flüchtlinge in Deutschland ca. 230.000 Mitglieder https://youtu.be/ItBsCLPqtIg

FB-Gruppe syrischer Flüchtlinge in Deutschland mit 100.870 Mitgliedern https://youtu.be/PAtO4Sebr6I

FB-Gruppe syrischer Flüchtlinge in Deutschland mit 226.384 Mitgliedern https://youtu.be/ZZIswCpXOQY

Making – Of- Trailer für ARD Interview – Regie und Schnitt Belal Mahfouz https://youtu.be/QHZ8dbJ6seA

FOX NEWS behauptet, muslimische Studenten beschweren sich über Kreuze an US katholischen Universität https://youtu.be/tViaWy59dpw

Interview mit Malte Kaufmann – Vergewaltigung (06.36 min.) erwies sich später als Erfindung der Frau (auf meinem Yotube-Kanal ist dokumentiert, dass die Vergewaltigung nicht gestimmt hat.

In der ARD-Reportage wurde mein Kanal bewusst nicht zitiert! https://youtu.be/xa39e2TbB6c

Mein WDR-Film „Pauschal Total, eine Reise zwei Ansichten“, in dem Thomas Reutter als mein Praktikant mitwirkte. https://vimeo.com/217826339

Mein SWR-Film „Muell, Mafia und Milizen“, in dem Thomas Reutter als mein Co-Autor mitwirkte. https://vimeo.com/225979999

Rabbinatsgericht: Keine Heirat messianischer Juden in Israel

Messianische Juden gelten als Christen und dürfen daher nicht in Israel heiraten.
Das hat ein Rabbinatsgericht am Dienstag festgelegt.
Das Rabbinatsgericht in Tel Aviv hat am Dienstag entschieden, dass messianische Juden nicht im Land heiraten dürfen.

Grund dafür ist der Glaube, Jesus sei der Messias. Messianische Juden gehörten daher nicht zum Judentum, sondern zu einer „anderen Religion“, nämlich zum Christentum, hieß es in dem Richterspruch.
In dem konkreten Fall konnten die betreffenden Personen ihre jüdische Herkunft nachweisen. Gegenüber dem Richter machten sie deutlich, dass sie

  • das Neue Testament für wahr halten. Zudem glaubten sie,
  • dass Jesus Gott sei und dementsprechend an die Trinitätslehre.
  • Ferner hätten sie sich taufen lassen.

Urteilsänderung möglich

Insbesondere die Trinitätslehre gilt als dem Judentum fremdes Element.

Die Richter erklärten, es bestehe die Möglichkeit, das Urteil rückgängig zu machen. Bedingung dafür ist, dass das Paar seinen christlichen Glauben aufgibt, sich zum Glauben an den einen Gott bekennt, sich von der Gemeinschaft messianischer Juden löst und von missionarischen Aktivitäten absieht.

In Israel nimmt das Rabbinat und nicht der Staat Trauungen vor. Die Paare müssen dabei jüdisch sein. Paare, die dieses Kriterium nicht erfüllen, weil ein Partner etwa einer anderen Religion angehört, heiraten im Ausland, vorzugsweise in den USA oder auf Zypern. Muslimische Hochzeiten sind hingegen möglich.

30 August 2017, London: Christenmädchen in streng muslimischer Pflegefamilie – UPDATE!

„Times“:…

Ein christliches, fünfjähriges Mädchen soll einem Bericht der britischen „Times“ bei strenggläubigen muslimischen Pflegeeltern untergebracht worden sein. Die Betreuerinnen des muttersprachlich englisch aufgewachsenen Kindes sprächen nicht einmal die Landessprache, das Kind müsse nun arabisch lernen. Außerdem trügen die Betreuerinnen außerhalb des Hauses Niqab oder Burka. Das Mädchen sei dazu aufgefordert worden, seine christliche Halskette abzulegen. Es dürfe sein Lieblingsessen, Spaghetti carbonara, nicht mehr essen, weil es Schweinefleisch enthalte. Als es einmal wieder mit seiner leiblichen Mutter zusammen gewesen wäre, habe das Kind ihr erklärt, dass Weihnachten und Ostern „dumm“ und europäischen Frauen „dumme Alkoholiker“ seien. Das Kind sei verzweifelt, es bettle darum, nicht zu dieser Pflegefamilie zurückzumüssen, weil „sie kein Englisch sprechen“. Das Mädchen lebe seit sechs Monaten bei Pflegeeltern, es habe bereits einmal die Pflegefamilie wechseln müssen.
Der Veröffentlichung der „Times“ ist in Großbritannien eine Welle der Empörung gefolgt. Inzwischen wurden Kommunalbehörden und Parlamentsabgeordnete zu dem Vorfall befragt, die Antworten sind bislang noch dünn. Eine offizielle Bestätigung gibt es bisher für diese Berichte der „Times“ noch nicht.

UPDATE
Das zuständige Gericht hat entschieden, dass das Mädchen in seine Herkunftsfamilie zurückdarf. Dies berichtete die „Times“. Die Entscheidung wurde von Richterin Khatun Sapnara gefällt, die selbst eine praktizierende Muslimin ist. Nach Angaben des „Catholic Herald“ wird das Kind seiner Großmutter anvertraut, damit auch seinen Bedürftnissen bezüglich „Ethnie, Kultur und Religion“ entsprochen werde.

Die zuständige Kommunalbehörte, London Borough of Tower Hamlets, hat nach Angaben der BBC betont, dass die arabischen Pflegefamilien durchaus Englisch sprechen konnten und dass man sich die ganze Zeit darum bemüht habe, leibliche Verwandte des Mädchens als Pflegestelle zu finden.

Wahlprüfstein zum Waffenrecht

Gedanken zur Wahl

https://german-rifle-association.de/btw2017-wahlpruefsteine/

Kritk an den DJV-Wahlprüfsteinen (Deutscher Jagdverband)

So sehr wir (die German Rifle Assoc.) die Öffentlichkeitsarbeit des DJV in den letzten Jahren auch lobten, so sehr müssen wir dieses Mal eine gelbe Karte verteilen.

Es ist zu 100% sicher, dass die AfD in den Bundestag einziehen wird. Von daher wäre es wichtig gewesen (Anm: herauszufinden), welche jagdpolitischen Inhalte diese Partei hat.

Die Ausgrenzung (die AfD will ja keine Regierungsverantwortung übernehmen, deswegen wurde sie nicht befragt) ist nicht stimmig.

Auch in der Opposition übernimmt man politische Verantwortung. Nur durch eine Opposition funktioniert eine Demokratie. Ohne Opposition ist Demokratie wertlos. Und diese fehlte sowohl in den letzten vier Jahren im Bundestag als auch in der DDR.

Kritik an den DJV-Wahlprüfsteinen kam u.a. von JAWINA, die einen offenen Brief des baden-württembergischem Landtagsabgeordnetem Udo Stein (AfD) veröffentlicht hat.

Auch in den Foren von Jagderleben und Wild&Hund hagelte es an Kritik.

Aus der Sicht der Sportschützen hat der Betreiber des Blogs Progun News einen Blick darauf geworfen und sich sehr über die vier Smilies von der CDU wunderte.

Wen wählen?

Bereits 2013 hatten die Wähler mehrheitlich CDU/FPD/AfD gewählt (51%). Doch durch die 5% Hürde kamen FDP und AfD nicht in den Bundestag, weshalb sich die Mehrheitsverhältnisse im Bundestag zu Gunsten von Rot-Rot-Grün verschoben hatten. Dieses Jahr wollen über 57% CDU/FPD/AfD wählen und allen kleinen Parteien werden mehr als 6% zugetraut. Katja schrieb am 2. August:

Falls CDU/CSU zusammen mit FDP und AfD auf mehr als 50% bekommen, werden diese nicht zusammen regieren, weil die AfD ja nicht koalitionsfähig ist, so wie die Grünen und Linken vor 30 Jahren auch. Aber dann können sich CDU/CSU nicht mehr damit rausreden, dass es im Bundestag eine Mehrheit für Verschärfungen gäbe – wie es gerade der Fall war.

Ich glaube nicht, dass es für Schwarz/Gelb reichen wird. Aber selbst bei Jamaika oder GroKo kann sich die CDU nicht mehr rausreden, wenn sie zusammen mit FDP und AfD über 50% hat.

Es geht dieses Jahr nicht mehr um die Frage, ob FDP oder AfD die 5% Hürde schaffen. Das schaffen beide. Es geht auch nicht unbedingt darum, wer mit wem koaliert. Merkel wird Kanzlerin bleiben, solange es keine Mehrheit für R2G gibt – und dies sieht sehr unwahrscheinlich aus.

Es geht dieses Jahr darum, nicht die CDU zu wählen, sondern FDP oder AfD, die beide – dieses Jahr sogar offiziell im Wahlprogramm als Wahlbaustein für die „innere Sicherheit“ – Verschärfungen ablehnen und Erleichterungen einfordern.

Ähnlich sieht es auch Dr. Markus Bartram von prolegal:

Wer heute nach einem noch strengeren Waffengesetz ruft, um Kriminalität und Terrorismus zu bekämpfen, der übersieht absichtlich, dass der legale Waffenbesitz noch nie die Herkunft für Tatwaffen von Terroristen war. Wer sich heute für die Kriminalitätsbekämpfung stark macht, kann nicht zugelassen haben, dass hunderttausende Menschen unregistriert hier leben, täglich hunderte Kriminelle die Grenzen unbehelligt passieren und die Polizei an den Rand der Handlungsunfähigkeit gespart wurde. Wer Überwachungskameras fordert, vergisst, dass diese bisher noch nie einen Anschlag verhindert haben und die automatische Gesichtserkennung gegen Burkas machtlos ist.

Auch im direkten Kontrast zu den bunten Wahlversprechen steht das Abstimmungsverhalten der Politiker zu der neuen Waffenrechtsnovelle, wo außer der FDP und der AfD alle Parteien gegen die Interessen der LWB gestimmt haben.

Deswegen mein persönlicher Appell: Gehen Sie zur Wahl. Es ist zwar so, dass es diesmal nur um das wirklich überschaubare kleinere Übel geht, aber ein „Weiter so“ wie bisher darf es nicht geben und das größere Übel könnte uns den sozialen Frieden im lande kosten – auch wenn er eben diesen vollmundig verspricht.

Fazit

Wer trotz der Wahlprüfsteine SPD/Grüne/Linke wählt, der möge sich nicht beschweren, wenn das Waffengesetz noch restriktiver wird.

Wer trotz der Appelle der Waffenrechts-Aktivisten CDU wählt, der möge in den nächsten vier Jahren genau hinschauen, was sein MdB macht und diesen – wenn nötig – auch direkt kontaktieren.

Es kann nicht sein, dass aus parteipolitischen Erwägungen, sinnvolle Anträge nicht unterstützt werden, weil sie von der “falschen Partei in der Opposition” kommen, so wie aktuell im Thüringer Landtag. Dort hatte Merkel ihre CDU-Kollegen gerügt, weil manche einem Antrag der AfD zugestimmt hatten.

Wir jedenfalls freuen uns auf eine neuen, etwas konservativeren Bundestag mit echter Opposition und sind gespannt auf die künftigen Debatten.

#BTW2017: Wahlprüfsteine und Gedanken zur Wahl

Das wichtigste Thema im September ist und bleibt die Bundestagswahl 2017 (BTW2017). Hier werden die Steine gelegt, wie die Änderung der EU-Feuerwaffenrichtlinie ins nationale Gesetz umgesetzt werden und mit welcher politischen Agenda das Waffengesetz gefüllt wird.

Wir bedanken uns bei den Aktiven, die den Parteien Wahlprüfsteine zum Waffenrecht vorgelegt haben. Hier folgt der Überblick in chronologischer Reihenfolge, sowie einige Gedanken zur Wahl von Katja Triebel (GRA) und Dr. Markus Bartram (prolegal).

DJV Wahlprüfsteine

Ob Wildpflanzen zur Energiegewinnung, Waffenrecht oder Wolfsmanagement: Jagd hat viele Facetten. Der DJV hat fünf Parteien zu jagdpolitischen Themen befragt und die Antworten als Wahlprüfsteine aufbereitet. Was Jägerinnen und Jäger vor der Wahl wissen sollten.

DJV Wahlprüfsteine im Überblick

DJV Wahlprüfsteine im Überblick

VISIER Wahlprüfsteine

Das Team von VISIER hat die sechs Parteien befragt, die voraussichtlich im September 2017 die 5% Hürde schaffen und in den Bundestag einziehen. Die jeweiligen Antworten oder gar Wahlversprechen finden Sie nachfolgend in alphabetischer Reihenfolge entsprechend der Parteinamen. Die Themen sind EU-Waffenrichtlinie, illegale Waffen, Waffengesetz, Schützenwesen und innere Sicherheit.

Visier verzichtet auf eine Zusammenfassung. Von daher verweisen wir auf Katja Triebels Zusammenfassung:

Generell kann man sagen, dass die AfD das Waffenrecht lockern will, dass die FDP die Regelungsdichte verringern will und beide sich ausdrücklich gegen weitere Verschärfungen stark machen. Die CDU/CSU stärkt uns offiziell den Rücken. Die SPD sieht im privaten Waffenbesitz generell eine Gefahr. Die Grünen und Linken wollen mehr Auflagen und Verbote.

BDS Wahlprüfsteine

Die Wahlprüfsteine des Bund Deutscher Sportschützen (BDS) befassen sich mit Waffenrecht, Waffengesetz, Gebühren für Hauskontrollen, der Gemeinützigkeit von IPSC und bessere statistische Grundlagen bei der Schusswaffenkriminalität.

BDS Wahlprüfsteine im Überblick

 

Peter Pilz neues Buch: Heimat Österreich

Gastbeitrag – Österreichkorrespondent:

Auf manche Formulierungen in Peter Pilz‘ neuem Buch „Heimat Österreich“ könnten FPÖ-Stratege Herbert Kickl und H.-C. Strache etwas neidisch sein: Der Ex-Grüne betitelt etwa ein Kapitel mit „Angriff auf Europa“, ein anderes mit „Österreich schützen“. Auf den 137 Seiten finden sich ziemlich viele harte Statements gegen Islamisten, aber auch gegen Rechtsextreme, Nationalisten und auch gegen die Regierungsparteien. Die „Krone“ durfte das erste Buch des Listen-Gründers und Aufdeckers Peter Pilz vorab lesen.

„Was willst einmal arbeiten?‘ – ‚AMS!‘ – das ist keine böse Erfindung, das ist die Realität, mitten in Wien“, kritisiert der Boss der „Liste Pilz“ in seinem neuen Buch auch ganz offen die Einstellung vieler Flüchtlinge. Dazu Peter Pilz auf Seite 84: „Aus der Willkommenskultur droht eine Abweisungskultur zu werden. Die Stimmung ist längst gekippt. Aber es gibt eine Alternative: die Ankommenskultur. Das ist zweierlei: Deutsch lernen und die Grundsätze unserer Kultur verstehen und respektieren.“

„SPÖ und ÖVP denken nicht an die Menschen“

Und Pilz wirft den noch aktuellen Regierungsparteien vor:

„SPÖ und ÖVP haben verlernt, an die Interessen der Menschen zu denken. Sie fragen sich nicht, wie Österreich besser wird. Ihr Hauptinteresse gilt einer anderen Frage: Wie schade ich dem Regierungspartner noch mehr als mir selbst?“

Doch auch seine früheren Parteikollegen bekommen im Buch (Verlag Ueberreuter) etwas Kritik ab: „Wer wollte, konnte es sehen: Die politische Lage hatte sich grundlegend geändert. Es ging plötzlich nicht mehr um Umwelt und Menschenrechte. Es ging (ab 2015, Anm.) um Sicherheit und Ausländer. Meinen Grünen hätte das eine große Öffnung zu genau diesen wahlentscheidenden Gruppen abverlangt.“

Angriff auf Europa“ durch politischen Islam

Pilz analysiert dann unter dem Titel „Unsere Heimat verteidigen“, was zur Unsicherheit in Europa beigetragen hat: Er nennt den politischen Islam, aber auch die Nationalisten, die laut Pilz „Europa zerschlagen“ wollen. Pilz nennt konkret sechs Fehler in der Asylpolitik und im bisherigen Umgang mit den eingesickerten islamistischen Bewegungen. Und er warnt gleichzeitig vor dem „Weg in die Isolation Österreichs“ mit einer ÖVP/FPÖ-Regierung.

Neben den vielen guten Details über den bereits gefährlich starken Einfluss des politischen Islams in Österreich liefert Pilz auch eine kurze, nicht unspannende Zusammenfassung mit den wichtigsten Details zum Eurofighter-Krimi ab.

Spätestens nach Seite 137 wird sich vermutlich bei der Mehrheit der Leser eine Frage aufdrängen: Wie konnten die Grünen diesen Politiker und Anti-Korruptions-Experten aus ihren Reihen wegwählen?

http://mobil.krone.at/phone/kmm__1/story_id__586390/sendung_id__25/story.phtml

Wenn Denunziantentum auf Staatsgewalt trifft

Die Anzeige einer 92 Jährigen gegen ein Ehepaar aus persönlichen Gründen zeitigte äußerst bedenkliche Folgen, als die Polizei – ich vermute nach einem Blick in die Personaliendatenbank mit Eintrag: nachgewiesene deutsche Staatsbürgerschaft – die Vermutung (!) hegte, der Mann sei ein „Reichsbürger“ und habe Zugriff auf Waffen – was wohl soviel heißen soll, er habe eine legale (Schuß-)Waffenbesitzberechtigung in irgendeiner Form, andernfalls hätte die Polizei keinen rechtfertigenden Anhaltspunkt auf Waffen.

Das genügte, um das SEK zu aktivieren und wie zu besten Gestapozeiten früh morgens nicht nur die Haustür des Verdächtigten, sondern auch die Tür des Wohnhauses seiner Eltern in der gleichen Strasse und ein andernorts gelegenes „Ferienhäuschens“ zu sprengen!

Die  – und hier gilt die Unschuldsvermutung insbesondere auch für die HOCHBETAGTEN Eltern – Betroffenen werden definitiv auf den Reparaturkosten und den Kosten der vorläufigen Sicherung der Eingänge sitzen bleiben, dazu gibt es genügend Urteile und auch den Fall des bekannten Sängers Söllner, dem Drogenspürhunde (unter wohlwollender Zulassung durch die Zollbeamten) das Innere seines Autos verwüstet hatten, ohne daß man Betäubungsmittel irgendeiner Art gefunden hätte.

Von der Rufschädigung in so einem kleinen Ort ganz zu schweigen.

Soweit sind wir in unserem Staat, daß Denunziantentum in Kombination mit unliebsamer politischer Gesinnung Leben zerstören kann. Verhältnisse, die wir in unserem Volk nie wieder erleben wollten. Und da sind sie wieder. Wiedergänger.

Und alle, die jetzt glauben, bei den jetzt politisch Unliebsamen, Unbequemen sei solch ein Vorgehen gerechtfertigt, die werden sehen, wie krebsartig sich eine Staatsgewalt-Haltung wie diese sich auch auf sie selbst ausweiten kann. Das dauert vielleicht noch ein wenig, aber die Angst kriecht bereits hoch, viele Menschen halten ihŕe wahre Meinung in der Öffentlichkeit zurück, was man hört und liest ist bereits von den tatsächlichen Meinungen und Überzeugungen durch einen breiten Graben getrennt. Außer der laut schreiende System-Mitläufer-Meinung und einer sich in selbst gesteckten Grenzen bewegenden zugelassenen Kritik, wird man bald nichts mehr vernehmen.

Wir haben Verhältnisse wie sie in sowjetischen und nationalsozialistischen Zeiten ausgeprägt zu finden waren. Deutsche Mitbürger, mir graut vor Euch….

Hier die Geschichte:

Explosion am frühen Morgen

Waffenfunde bei mutmaßlichem „Reichsbürger“ – Er weist die Anschuldigungen zurück

http://www.donaukurier.de/lokales/ingolstadt/Ingolstadt-Vohburg-SEK-DKmobil-Explosion-am-fr-uuml-hen-Morgen;art599,3511398

Ingolstadt/Vohburg (DK) Eine Explosion hat am Donnerstag um kurz nach 5 Uhr die Ruhe in einem Vohburger Ortsteil jäh unterbrochen. Der Knall war auch mehrere Straßen weiter noch zu hören.

Aufgeschreckt aus dem Schlaf trauten manche ihren Augen nicht. Ein ganzer Straßenzug war überfüllt mit Polizeikräften, auch ein Rettungswagen stand bereit. „Ich bin gleich raus und habe gefragt, was los ist“, berichtete ein Anwohner. „Ist geheim“, bekam er lediglich zur Antwort.Die Explosion war das gewaltsame Öffnen der Haustüren zweier Häuser, die kaum 200 Meter voneinander entfernt stehen.

Sondereinsatzkräfte der Polizei stürmten die Gebäude eines 65-jährigen Rentners. Er soll angeblich Anhänger der „Reichsbürger“-Bewegung sein. Die Polizei bestätigte später die Augenzeugenberichte.

In einem der Häuser, gepflegter Vorgarten, Doppelgarage, am Ortsrand mit Blick auf weitläufige Felder lebt der 65-Jährige mit seiner Lebensgefährtin.

Im täglichen Umgang im Dorf beschreiben ihn die Nachbarn als „ruhig und unauffällig“. Jeden Tag geht er mit seinem Schäferhund durch das Dorf spazieren, grüßt, und es gibt keinerlei Probleme.

Doch auf Diskussionen sollte man sich offenbar besser nicht einlassen. „Er vertritt schon radikale Ansichten“, sagt ein Anwohner.

Früher sei auch die Reichsflagge in seinem Garten gehisst gewesen, sagt er. (Anmerkung: Von welcher Reichsflagge spricht der Nachbar hier? 3.Reich? Deutsches Kaiser-Reich? Oder war es womöglich der Preussen Adler? In Bayern?)

Davon war gestern nichts zu sehen.

Auslöser der konzertierten Polizeiaktion, die sich auch auf das elterliche Wohnhaus des Mannes nur wenige Meter weiter, eine Garage sowie ein Ferienhaus in Grenznähe in Niederbayern erstreckte, war laut Polizei die Anzeige einer 92-jährigen Bekannten des Rentners, die im südlichen Landkreis Eichstätt lebt.

Sie beschuldigt ihn des Betrugs und des Diebstahls. Demnach soll der Mann die Frau, um die er sich offenbar gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin in den vergangenen Jahren gekümmert hat, um einige Möbel erleichtert haben, deren Wert auf mehrere Tausend Euro geschätzt wird.

Der jetzige Besuch der Polizei war der Vollzug eines Durchsuchungsbeschlusses des Amtsgerichts Ingolstadt.

„Weit, weit überzogen“ sei dieser Einsatz der Polizei gewesen, sagte der Mann gestern Abend im Gespräch mit unserer Zeitung und wies gerade die Anschuldigungen der älteren Frau deutlich von sich (siehe unterer Artikel) .

Nachdem vor nicht einmal einem Jahr ein mutmaßlicher „Reichsbürger“ einen Polizisten bei einem vergleichbaren Einsatz in Georgensgmünd (Anmerkung: der Einsatz ist mitnichten vergleichbar, denn in Georgensgmünd ging es um die Einziehung legal besessener Schußwaffen und einer längeren vorangegangenen Korrespondenz zwischen dem Betroffenen und den Behörden, hier ist nirgendwo von solchen vorangegangenen Korrespondenzen die Rede und es ging auch nicht um den Vollzug des Waffengesetzes, sondern um die ungeklärten Vorwürfe und Beschuldigungen einer 92 jährigen Frau gegen einen ihr bekannten Mann) erschossen hat, wollten die Einsatzkräfte offenbar auf Nummer sicher gehen.

Wie die Polizei mitteilte, bestand der Verdacht, der Mann könnte Waffen besitzen. Laut Hans-Peter Kammerer vom Polizeipräsidium Oberbayern-Nord bestätigte sich dieser Verdacht bei der Durchsuchung.

In dem Haus lagerten verbotene Präzisionsschleudern mit Armstütze, verbotene Springmesser, ein Elektroschocker und Waffenlaufteile.

Auch was den eigentlichen Grund des Einsatzes betrifft, also die mutmaßlich gestohlenen Möbel, wurden die Beamten fündig. Bei der Durchsuchung wurden Möbel gefunden, die möglicherweise nicht dem Mann gehören, darunter ein Tisch, eine Couch und die Einrichtung eines Kinderzimmers. Außerdem stießen die insgesamt eingesetzten 30 Polizisten auf Unterlagen, die der Reichsbürgerbewegung zugeordnet werden. (Anmerkung: handelt es sich hier um verbotene Kunst, verbotenes Wissen, verbotene Bücher, Feindsender?)

Der Mann und seine Lebensgefährtin, die beide keinen Widerstand leisteten, befinden sich auf freiem Fuß, wie Hans-Peter Kammerer gegenüber dem DK erklärte.

In dem kleinen Ortsteil hat sich der spektakuläre Polizeieinsatz, der über vier Stunden dauerte, schnell rumgesprochen. Der Rentner ist dort kein Unbekannter. Auch wenn er, wie ein Anwohner erzählt, kaum in der Öffentlichkeit auftritt, „sollte man ihn nicht unterschätzen“. Als „radikaler Besserwisser“ würde ihn der Mann, der ihn schon lange kennt, beschreiben. (Ja, wenn Deutsche über ihre Nachbarn tratschen und klatschen können, sind sie glücklich. Am liebsten gegenüber Journalisten und der Staatsgewalt ohne Namensnennung, ohne Bewußtsein über die Folgen ihrer losen Zunge. Napoleon war ein weiser Mann:Es gibt kein gutmütigeres, aber auch kein leichtgläubigeres Volk als das deutsche. Keine Lüge kann grob genug ersonnen werden, die Deutschen glauben sie. Um eine Parole, die man ihnen gab, verfolgen sie ihre Landsleute mit größerer Erbitterung als ihre wirklichen Feinde.“)

Wie die Polizei weiter mitteilt, wird der Rentner demnächst zu den gegen ihn erhobenen Vorwürfen befragt.

„Nichts zuschulden kommen lassen“

Wir haben geschlafen, als die Polizei das Haus gestürmt hat“, erzählte er. Aus dem Bett hätten die Beamten das Paar geholt, die Frau sei mit einer Maschinenpistole bedroht worden, sagte er.

Als „absolut unverhältnismäßig“ bezeichnete er den Einsatz der Polizei. „Sie hätten auch einfach klingeln können“, fügte er hinzu.

Er äußerte sich gegenüber unserer Zeitung dezidiert zu den Vorwürfen.

Einen ganzen Ordner voller Unterlagen legte er vor, um zu beweisen, dass die Anschuldigungen der 92-jährigen Frau aus seiner Sicht falsch sind. Darin finden sich mehrere Briefe und Dokumente, in denen die ältere Frau dem Beschuldigten unter anderem Möbel hinterlässt und weitere Papiere aus dem Sommer 2016, in denen der Vohburger Rentner anbietet, sie zurückzugeben. Den Dokumenten zufolge geht es nicht nur um Möbel, sondern auch um Gold und Bargeld.

„Ich habe mir nichts zuschulden kommen lassen“, sagte der Mann. Er will sofort einen Rechtsanwalt einschalten und rechtliche Schritte prüfen lassen.

Den Waffenbesitz streitet er nicht ab. Die Klinge der Messer – er bezeichnet sich selbst als Sammler – ist nach seinen Angaben minimal zu groß. „Wegen der Messer und den Schleudern wird mir niemand den Kopf abreißen“, sagte er und verwies wiederholt darauf, dass diese Anschuldigungen keinen Großeinsatz der Polizei rechtfertigen.

Auch die Anschuldigung, er sei ein „Reichsbürger“, bestritt er vehement. „Blödsinn, ich bin kein Reichsbürger“, stellte er klar. Er verhehlte nicht, dass er Sympathien für die Bewegung empfindet, verwies auch auf diverse Unterlagen und Informationsmaterial, die er dazu gesammelt hat.

Aber so weit, dass er ein „Reichsbürger“ sei, gingen seine Sympathien nicht, wie er sagte.

Noch am Abend konnten er und seine Lebensgefährtin es nicht fassen, waren sichtlich geschockt, dass die Polizei am frühen Morgen ihr Haus gestürmt hatte. An der Eingangstür waren die Spuren des gewaltsamen Eindringens noch deutlich zu sehen. „Und das alles nur wegen der Lüge dieser Frau“, sagte der Rentner.

Nach seinen Worten hat sich das Paar über drei Jahre lang um die Frau gekümmert. Gekocht, geputzt, gewaschen. Bis die Beziehung gebrochen ist und die Frau Anzeige erstattet hat.

 

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