Nachrichten aus´em Wald: Was innerhalb der Erde… Pilze und Schwammerl

C. F. Schimper
Was innerhalb der Erde
Geheim gezettelt werde,
Man kann es weder sehen
Noch wissend übergehen.
Urplötzlich reift das Ganze,
Kommt Hut an Hut im Kranze,
Ganz gleiche, viele hundert,
Daß jeder sich verwundert,
Stehn mit behextem Fleiße
Gestielt im „Hexenkreise“!
Ein Augenschmaus von Bildern
Auszug:
„Ich wurde überflutet von einem Meer von Farben. Diese Bänder rauschender Flüssigkeit. Es war, als wäre man unter Wasser, in einem Meer von verschiedenen Farbbändern. Manchmal lösten sie sich zu Mustern mit Bedeutung auf und dann wieder waren es nur diese schönen Strudel aus Farbe. Es war abwechselnd bedrohlich und beeindruckend. Es war ein radiales Design, wie ein Mandala, bei dem die Farben aus der Mitte zu den Seiten führte, die jeweils eine andere Farbe und Muster zeigten.“ Young fühlte, daß er in der Mitte des Kreises eingefroren wäre, bis er eine Entscheidung traf. „Ich konnte sehen, daß jedes Farbband eine andere Lebenserfahrung war. Ein anderer Weg, den man nehmen könnte. Und ich war in der Mitte, wo alles begann. Ich konnte jeden Pfad wählen, den ich wollte. Es war eine unglaublich Freiheit, aber ich mußte einen wählen. In der Mitte zu bleiben, hieße zu sterben. Ich konnte keine Wahl treffen. Ich konnte einfach keine auswählen. Und dann bin ich gestorben.“
Während dieser Tortur schrieb Young eine Notiz an sich selbst. Sobald der Trip vorbei war, fand er sie und las „Niemand sollte dies durchmachen müssen. NIEMALS!“ „Ich habe nicht den Drogentrip gemeint,“ sagte er später. „Ich meinte diese Wahl, die man treffen müsse. Ich meinte ein Ego zu haben und es sterben lassen zu müssen, um in Freiheit zu leben. Ich mußte sterben, um zu werden, wer ich sein könnte. Ich habe mit dieser Bereitschaft zu sterben meine Wahl getroffen.“ Young verbrachte nach dieser Erfahrung noch ein paar Stunden auf Trips, in was er als angenehmen Abstieg beschrieb. Es erlaubte ihm, den Tod seines Ichs zu reflektieren und wie es ihn als Person auf eine zutiefst religiöse Weise befreit hatte.
Auszug:
Auch viele Sagen der Germanen weisen auf eine tiefe Verehrung des Fliegenpilzes hin, so wurde berichtet, daß Wothan, der germanische Gott der Extase und der Erkenntnis für die Entstehung der Fliegenpilze zuständig ist. Der Sage nach reitet Wotan nebst Gefolge zur Wintersonnenwende durch die Wolken. Immer dort, wo nun der Geifer seines Pferdes auf die Erde fällt, sollen dann genau neun Monate später im Herbst Fliegenpilze aus dem Boden sprießen.

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