Rechtsstaat, wo biiiist Duuu – Ein Fall Verbraucher gegen Stromanbieter

Bald ist es wieder soweit – am Jahresende wechseln manche Meschen ihren Stromanbieter. Aber so risikolos wie das oft dargestellt wird, sind die Beziehungen zwischen Verbraucher und Lieferant keineswegs. Daher verlinke ich hier einen geradezu typisch ablaufenden Rechtsfall in unserem „Rechtsstaat“. Auf daß die werte Leserschaft vor jeglichen Kontakten mit Gerichten verschont bleiben möge und wenn es sich nicht vermeiden läßt, aus Erfahrungen anderer zumindest ein paar der zahlreichen Fallstricke vermeiden kann. Denn der „unseriöse“ Stromanbieter ist eine Sache, die Haltung der deutschen Gerichte bei Prozessen eine zweite. Ist der Gegner die Hyäne, so scheinen die Gerichte die Löwen für die bürgerliche Gazelle.

http://verbraucherhilfe-stromanbieter.de/erfahrungen-mit-unserioesen-stromanbietern/

Im Folgenden schildere ich Ihnen ausführlich meine Erfahrungen im Umgang mit einem unseriösen Stromanbieter. Ich erhoffe mir, dass Sie durch meine Erfahrungen lernen und unnötige Fehler, die ich begangen habe, vermeiden können.

1. Vertragsschluss über ein Vergleichsportal

Über ein Vergleichsportal habe ich Ende Oktober 2013 einen Stromanbieter ausgewählt, der durch günstige Konditionen und gute bis sehr gute Kundenbewertungen (4,5 von 5 Sternen bewertet und 94% würden zu diesem Anbieter wechseln) überzeugte.

Der Vertragsabschluss verlief problemlos. Leidglich der genaue Vertragsbeginn war mir unklar, weil mir der Stromversorger in zwei E-Mails unterschiedliche Liefertermine mitteilte – einen im Rahmen der Auftragsbestätigung und eine separate E-Mail mit neuem Versorgungsbeginn. Zudem erschien mir die Abschlagszahlung sehr hoch.

Fehler 1: Gute Kundenbewertungen auf Vergleichsportalen schützen Sie nicht vor unseriösen Stromanbietern. Der Grund liegt wahrscheinlich darin, dass die meisten Kunden nur den konfliktfreien Vertragsabschluss bewertet haben.

2. Missglückter Stromanbieterwechsel

Im ersten Jahr meiner Stromversorgung erhielt ich eine sehr hohe Rückerstattung, weil meine Abschläge viel zu hoch veranschlagt waren. Das Unternehmen passte die Abschläge allerdings nicht an. Vor diesem Hintergrund entschied ich mich den Stromanbieter zu wechseln. Ich teilte dem neuen Anbieter den nächstmöglichen Kündigungstermin mit. Leider handelte es sich um den falschen Termin. Bei meinem Stromanbieter beginnt die Vertragslaufzeit inzwischen mit dem Tag der Antragsannahme und nicht mit dem Belieferungsdatum. Der Wechsel des Stromanbieters verschob sich daher um fast ein ganzes Jahr. Das Ausmaß dieses Fehlers wurde mir erst Anfang 2016 bewusst.

Fehler 2: Sie sollten den tatsächlichen Vertragsbeginn kennen (Vertragsannahme- oder Belieferungsdatum?) und am besten zwei Monate vor Kündigungsfrist kündigen. Ansonsten besteht die Gefahr, dass Sie zum falschen Zeitpunkt kündigen und vor Kündigungsfrist den Zeitpunkt nicht mehr korrigieren können. Dem Thema, wie Sie den Stromanbieter richtig kündigen, habe ich einen eigenen Beitrag gewidmet.

Fehler 3: Lassen Sie sich auf zu hohe Abschlagszahlungen nicht ein. Die Abschlagszahlung sollte sich am bisherigen Verbrauch orientieren (§41 (2) EnWG). Es ist nicht zulässig, dass der Verbraucher in Vorleistung tritt. Weiterführende Details finden Sie hier.

3. Jahresabrechnung 2015 mit versteckter Preiserhöhung

Stromanbieter sind verpflichtet, nach sechs Wochen die Jahresabrechnung zu erstellen. Mein Stromanbieter überschritt diese Frist und erst auf meine Mahnung  hin wurde mir die Abrechnung zugesendet. Meine Stromrechnung fiel über 50% höher aus als erwartet. Zunächst bin ich von einem Rechenfehler ausgegangen, bis mir der Versorger einen Tag später auf das Preisinformationsschreiben hinwies. Ich bemängelte umgehend die versteckte Preiserhöhung und deutete an, notfalls die Schlichtungsstelle und das Vergleichsportal einzuschalten. Daraufhin wurde mir in einem Standardschreiben ein Lösungsangebot angekündigt und es wurde darauf hingewiesen, dass das Unternehmen vier Wochen Zeit hat, eine Lösung zu finden. In einem kurzen Telefonat und in einer E-Mail wurde mir dann ein Lösungsangebot mitgeteilt, bei der die Grundpreiserhöhung von 6,98€ nur noch 12,95€ betragen würde. Die Begründungen für dieses Lösungsangebot wiesen inhaltliche Fehler auf und das Unternehmen war immer noch davon überzeugt, mich ordnungsmäßig über die Preiserhöhung unterrichtet zu haben. Mit Verweis auf die inhaltlichen Fehler lehnte ich das Angebot ab und bat um ein erneutes Telefonat. Bei sämtlichen E-Mails des Stromanbieters handelte es sich nach meiner Einschätzung um Standardtexte – auf meine individuellen Fragen wurde nicht eingegangen. Als ich zwei Wochen später noch immer keine Nachricht vom Versorger erhielt, erkundigte ich mich über das weitere Vorgehen.

Fehler 4: Bestätigen Sie nicht, dass Sie die E-Mail mit der Preiserhöhung vom Stromanbieter erhalten haben. Der Stromanbieter trägt die Beweisschuld, dass die E-Mail bei Ihnen eingegangen ist.

4. Mein Stromversorger reicht eine Feststellungsklage gegen mich ein

Kurz danach erhielt ich eine kurze Nachricht, dass das Unternehmen die ordentliche Gerichtsbarkeit beanspruchen möchte. Ich war verwirrt, denn schließlich habe ich nach wie vor meine Abschläge ohne Verzug in voller Höhe geleistet. Ich bin fest davon ausgegangen, dass es sich erneut um einen Standardtext handelt und das Unternehmen mich nicht verklagen kann. Ich bat erneut um ein Telefonat und kündigte an, mich an die Schlichtungsstelle zu wenden. Die Schlichtungsstelle ist für Verbraucher kostenlos und Unternehmen zahlen eine Pauschale von mindestens 100€.

Wenige Tage später versendete ich alle notwendigen Dokumente an die Schlichtungsstelle und hoffte so, mein Problem lösen zu können. Ich habe auch versucht das Vergleichsportal einzuschalten. Dem Unternehmen schilderte ich meinen Fall telefonisch. Ein Mitarbeiter erklärten mir, dass das Unternehmen nur im ersten Vertragsjahr zuständig sei und somit in meinem Fall keinen Einfluss habe. Ich musste feststellen, dass das Vergleichsportal nach wie vor den Stromanbieter vermittelte und den zahlreichen Beschwerden durch Verbraucher und Verbraucherschützern anscheinend keine Beachtung schenkte. Zudem habe ich den Eindruck gewonnen, dass das Vergleichsportal keine Qualitätskontrolle seiner Kooperationspartner vornahm.

Am 31.01.2016 hat mich meine Freundin zum David Guetta-Konzert in Stuttgart eingeladen. Das Konzert konnte ich leider nicht in vollen Zügen genießen, denn kurz zuvor fand ich einen gelben Brief vom Amtsgericht im Briefkasten. Es war tatsächlich möglich, dass der Stromversorger Klage gegen mich einreicht! Die Konsequenz daraus ist, dass die Schlichtungsstelle nicht mehr vermitteln darf. Das Unternehmen versucht so die Kosten der Schlichtungsstelle zu umgehen – und womöglich hilft diese Vorgehensweise auch, rebellische Kunden einzuschüchtern, da hohe Gerichtskosten drohen. Ich muss gestehen, das Unternehmen hatte damit tatsächlich Erfolg in den ersten zwei Wochen. Ich war schockiert und das kundenunfreundliche Vorgehen hat mir meine Laune ganz schön verdorben. Ich konnte es nicht fassen, dass ein Unternehmen ein unqualifiziertes Vergleichsangebot vorschlägt, in den zahlreichen Standard-E-Mails nicht auf meine spezifischen Fragen und Gesprächsangebote eingeht und dann auch noch klagen darf.

Fehler 5: Lassen Sie sich vom Stromanbieter nicht einschüchtern und Ihre gute Laune verderben.

5. Probleme mit meinem Rechtsanwalt

Nach dem ersten Schock ließ ich mich nicht weiter einschüchtern. Ich informierte mich im Internet über den Sachverhalt und holte mir dann juristischen Rat. Zuerst ging ich zum Rechtsanwalt meines Unternehmens. Sofort fiel ihm auf, dass die Klage nicht ordentlich begründet ist. In der Klageschrift heißt es:

„Es wird festgestellt, dass dem Beklagten keine weiteren Ansprüche aus dem Stromliefervertag mit der Vertragsnummer XXX zustehen“.

Selbstverständlich stehen mir nach wie vor Rechte aus dem Stromliefervertrag zu, da ich nach wie vor noch Strom vom Stromanbieter beziehe! Ferner war der Rechtsanwalt überrascht, dass die Preiserhöhung derart versteckt war. Zudem äußerte er die Vermutung, dass die Ankündigung der Grundpreiserhöhung sittenwidrig und nicht durchsetzbar sei.

Weil der Rechtsanwalt meines Unternehmens keine Mandate annimmt, suchte ich mir einen Rechtsanwalt in meiner Nähe. Diesem Rechtsanwalt legte ich einen Ordner mit sämtlichen Erkenntnissen zu meinem Fall vor. Mit dieser Vorarbeit sollte es ein Leichtes sein, die Klageerwiderung zu schreiben. Was ich allerdings nicht bedachte, war, dass der Rechtsanwalt aufgrund des geringen Streitwerts lediglich ein Honorar knapp über 200€ erhält. Dies ist sehr wenig, weil die Kanzlei zahlreiche Schriftwechsel mit dem Gericht bearbeiten muss und der Rechtsanwalt für eine ordentliche Vorbereitung mindestens einen halben Tag benötigt. Somit bin ich aus Sicht des Rechtsanwalts kein finanziell lukrativer Kunde, für den sich eine ordentliche Verteidigung lohnt. Folglich hat der Rechtsanwalt nur ein kurzes Schreiben angefertigt, indem bemängelt wurde, dass die Klage nicht substituiert sei und es wurde hinterfragt, ob die Muttergesellschaft des Stromanbieters gegen mich klagen dürfe. Der Umstand, dass die Preiserhöhung sittenwidrig versteckt war und dass die Begründung der Preiserhöhung unzureichend ist, wurde nicht thematisiert, weil dies deutlich mehr Zeit beansprucht hätte. Der eigentliche Nutzen, den ich mir erhofft habe, wurde mir somit verwehrt. Ich war vom Rechtsanwalt enttäuscht. Im Nachhinein habe ich allerdings auch ein wenig Verständnis. Es ist nun mal für Rechtsanwälte nachteilig, Mandate mit derart niedrigen Streitwerten anzunehmen.

6. Ein Gerichtstermin mit vielen Überraschungen

Der Stromanbieter ließ lange auf eine Antwort warten. Erst einen Arbeitstag vor dem Gerichtstermin wurde die Klage neu formuliert:

„Es wird festgestellt, dass dem Beklagten gegenüber der Klägerin für die Vertragslaufzeit bis zum xx.1xx.2015 aus dem Vertragsverhältnis mit der Vertragsnummer XXX keine weiteren Ansprüche zustehen.“ Zudem wurde begründet, warum die Muttergesellschaft gegen mich klagen durfte.

Weil der Stromanbieter eine Feststellungsklage gegen mich einreichte, darf das Unternehmen auch die Spielregeln festlegen. In dem Gerichtstermin wird somit nur das Jahr 2015 behandelt. Dass die Preiserhöhung auch noch bis Herbst 2016 zu höheren Kosten führt, war hingegen nicht Gegenstand der Klage. Dies war ein cleverer Spielzug des Unternehmens! Eine juristische Vorbereitung auf den Gerichtstermin war so nicht möglich.

Dennoch lehnte das Gericht eine Vertagung ab. Überrascht war ich auch, dass mein Rechtsanwalt nicht am Gerichtstermin teilnehmen wolle. Er erklärte mir, wir hätten besprochen, dass sein Honorar i.H.v. 200€ nur den Schriftverkehr beinhalten würde. Diese Abmachung war für mich neu. Der Rechtsanwalt beruhigte mich, dass ich lediglich Schriftsatzrecht beantragen müsse, dann könnte man ohne Probleme den Sachverhalt der versteckten Preiserhöhung schriftlich anbringen. Sonst müsste ich mich nicht äußern. Dieses Versprechen beruhigte mich und ich war einigermaßen gelassen, meinen ersten Gerichtstermin weitestgehend unvorbereitet und ohne juristischen Beistand zu bestreiten.

Fehler Nr. 6: Stellen Sie sicher, dass Ihr Rechtsanwalt genügend Zeit ihrem Fall widmet, ansonsten besteht die Gefahr, dass der Stromanbieter Ihren Rechtsanwalt austrickst. Halten Sie zudem schriftlich fest, welche genauen Leistungen das Honorar umfasst.

Anfang April 2016 fand allerdings ein 50-minütiger Gerichtstermin statt. Es reichte nicht einfach nur Schriftsatzrecht zu beantragen. Ich wurde befragt, musste mich erklären und am Schluss wurde ein Vergleichsangebot durch die Richterin formuliert. Ferner teilte der gegnerische Rechtsanwalt und die Richterin mir mit, dass mein Rechtsanwalt vorab die versteckte Preiserhöhung in der Klageerwiderung hätte ansprechen und begründen müssen. Es wäre zwar möglich, dies schriftlich nachzureichen. Es sei allerdings unklar, ob dies in der Entscheidung noch berücksichtigt werden könne.

7. Mir wurde empfohlen, das Schlichtungsangebot anzunehmen

Eine Woche später erhielt ich über meinen Rechtsanwalt den Vergleichsvorschlag der Richterin. Es handelte sich um einen Kompromiss. Der Stromanbieter und ich sollten uns in der Mitte treffen. Leider umfasste die Feststellungsklage nur das Jahr 2015 – die versteckte Preiserhöhung benachteiligt mich aber auch im Jahr 2016. Dies war aber nicht Gegenstand des Vergleichs. Am gleichen Abend fertigte ich noch ein Schreiben an, in der ich das Vergleichsangebot ablehne und die versteckte Preiserhöhung thematisierte – also das, was mein Rechtsanwalt hätte bereits einreichen sollen. Dieses Schreiben sendete ich an meinen Rechtsanwalt mit der Bitte, kurz drüber zu lesen und das Schriftstück dann an das Amtsgericht weiterzuleiten. Zwei Tage später rief mich der Rechtsanwalt an und sagte, dass ich unbedingt den Vergleich annehmen sollte. So wie der Vergleich durch die Richterin formuliert war, würde ich sehr wahrscheinlich verlieren, wenn ich den Vergleich nicht annehmen würde.

8. Auch der Stromanbieter nimmt das Schlichtungsangebot an – zahlt aber erst nach erneuter Mahnung

Ich erfahre nur indirekt, dass auch der Stromanbieter das Schlichtungsangebot der Richterin angenommen hat. In einem Schreiben bittet das Unternehmen „um Hereingabe einer schriftlichen Quittung bezüglich des gezahlten Betrages“ – was auch immer das heißen mag. Die Vergleichszahlung ging weder bis zum 03.05.2016 ein, an dem das Unternehmen behauptet hat seiner Verpflichtung nachgekommen zu sein, noch bis zum 16.05.2016, an dem ich eine schriftliche Quittung ausstellen sollte. Daraufhin schrieb ich am 20.05.2016 erneut dem Kundenservice des Unternehmens an. Ich fragte, bis wann mir die Vergleichszahlung überwiesen wird und forderte das mir seit Ende 2015 zustehenden Guthaben bis zum 30.05.2016 zu überweisen. Anstatt mir die Fragen zu beantworten, wurde mir am 24.05.2016 nur eine korrigierte Abrechnung für 2015 zugeschickt. Das war schon alles. Am 27.05.2016 erhielt ich eine Nachricht von meinen Rechtsanwalt, dass die Vergleichszahlung bei der Kanzlei eingegangen sei, die sie mir zeitnah überwiesen.

Erstes Zwischenfazit

Ich fasse zusammen: Ich bin Opfer einer versteckten Preiserhöhung geworden, der Energieversorger verklagte mich, um die Kosten der Schlichtungsstelle zu umgehen und aufgrund mangelndem juristischen Beistand war ich gezwungen, ein unvorteilhaftes Vergleichsangebot anzunehmen. Ich war im Recht – habe aber kein Recht bekommen!

Die Auseinandersetzung geht weiter

Weil das Vergleichsangebot nur für den Abrechnungszeitraum des Jahres 2015 gilt und die versteckte Preiserhöhung sich zu meinem Nachteil bis ins Jahr 2016 auswirkt, habe ich die versteckte Preiserhöhung erneut bemängeln. Die Auseinandersetzung geht somit weiter. Ich werde auf eine friedliche und außergerichtliche Klärung des Sachverhalts hinarbeiten und aus meinen Fehlern im bisherigen Umgang mit dem Stromversorger lernen.

Logik-Rätsel

mit deutschen Untertiteln

10 Menschen werden von Aliens entführt – die Entführer versprechen, alle freizulassen, wenn sie ein Rätsel lösen können.

Alle müssen sich so der Größe nach aufstellen, dass ein jeder die Reihe vor ihnen überblicken kann. Die Entführer verteilen dann von hinten nach vorne schwarze oder weisse Hüte nach dem Zufallsprinzip, ohne daß der Einzelne sich umdrehen oder sonstwie kommunizieren darf. Niemand kennt die Farbe des eigenen Hutes oder die Farbe des Hutes des Hintermanns. Nur die Hüte der Vordermänner.

Sind die Hüte verteilt, muß jeder erraten, welche Hutfarbe er selbst hat.

Dazu dürfen einzig und allein die Worte „schwarz“ oder „weiß“ gerufen werden. Die Entführer erlauben 1 Fehlantwort. Bei einer zweiten Fehlantwort würden alle verspeist

Die Entführer erlauben den Menschen zudem, sich im Vorfeld eine Strategie auszudenken, um gemeinsam die Aufgabe zu lösen.

 

 

Leser Kommentar – vielen Dank: DeausdemWald

Quelle

Sag ich’s euch, geliebte Bäume?

Sag ich`s euch, geliebte Bäume?
Die ich ahndevoll gepflanzt,
Als die wunderbarsten Träume
Morgenrötlich mich umtanzt.
Ach, ihr wißt es, wie ich liebe,
Die so schön mich wiederliebt,
Die den reinsten meiner Triebe
Mir noch reiner wiedergibt.
Wachset wie aus meinem Herzen,
Treibet in die Luft hinein,
Denn ich grub viel Freud und Schmerzen
Unter eure Wurzeln ein.
Bringet Schatten, traget Früchte,
Neue Freude jeden Tag;
Nur dass ich sie dichte, dichte,
Dicht bei ihr geniessen mag.
Goethe´s Beitrag zur Deutschen Kultur

Der Baum

Der Baum, auf dem die Kinder
Der Sterblichen verblühn,
Steinalt, nichts desto minder
Stets wieder jung und grün.
Er kehrt auf einer Seite
Die Blätter zu dem Licht,
Doch kohlschwarz ist die zweite
Und sieht die Sonne nicht.
Er setzet neue Ringe,
So oft er blühet, an,
Das Alter aller Dinge
Zeigt er den Menschen an.
In seine grüne Rinden
Drückt sich ein Name leicht,
Der nicht mehr ist zu finden,
Wenn sie verdorrt und bleicht.
So sprich, kannst du’s ergründen
Was diesem Baume gleicht?
Schiller´s Beitrag zur Deutschen Kultur

 

Filmen im Strassenverkehr verboten

Videoüberwachung ist nur für Staatsbüttel, Dashcams sind böse… erinnert mich an den Fall des Einbrechers, der über die hauseigene Überwachungskamera seines Opfers gefilmt und erkannt werden konnte. Der Verbrecher verklagte dann sein Opfer, weil besagte Kamera, ihn auf öffentlicher Strasse aufgenommen hatte und nicht erst auf dem Grundstück des Hauseigentümers. Das Opfer mußte eine saftige Strafe an den Einbrecher zahlen (ich glaube es war ein vierstelliger Betrag). Und ob dieses neue Urteil auch den vielen LKW Fahrern aus dem Osten bekannt ist? Die fahren fast ausnahmslos mit Dashcam.

Und wie ist das bei den Fahrradfahrern? Viele nehmen ihre Touren während des Fahrens auf. Und Gleitschirmflieger/Piloten? Das ist auch Verkehr mit Verkehrsteilnehmern…  oder ist das mit einem Zweck oder genauer einem speziellen Anlass verbunden? Und wer entscheidet, welcher Anlass nun erlaubt ist? Ist eine anlasslose Landschaftsaufnahme höher zu werten wie die potentielle Staftataufnahme oder Unfallaufnahme?

Wir leben in irren Zeiten.

http://www.t-online.de/auto/recht-und-verkehr/id_82362906/urteil-anlassloses-filmen-im-auto-ist-nicht-erlaubt.html

Frau wegen Videoaufnahmen im Verkehr verurteilt

02.10.2017,

Autofahrer dürfen ihren Wagen laut einem Urteil des Münchner Amtsgerichts nicht mit Kameras ausstatten, um Sachbeschädigungen an dem Fahrzeug zu dokumentieren.

Frau muss Geldstrafe zahlen

Das Gericht hat eine 52-Jährige zu einer Geldstrafe von 150 Euro verurteilt, weil sie gegen das Datenschutzgesetz verstoßen habe (Urteil vom 9. August 2017, Az.: 1112 OWi 300 Js 121012/17). Die Münchnerin hatte im August 2016 ihr Auto geparkt, in dem vorne und hinten Videokameras installiert waren. Als ein anderes Fahrzeug ihren Wagen beschädigt hatte, ging sie mit den Aufnahmen zur Polizei.

Recht auf Selbstbestimmung verletzt

Der zuständige Richter argumentierte, das anlasslose Filmen im öffentlichen Raum verletze das Recht auf Selbstbestimmung gefilmter Personen. Er hielt der Frau aber zugute, dass das Fahrzeug schon einmal beschädigt worden sei und die Frau „subjektiv einen Anlass hatte, die Kameras einzusetzen“. Gegen das Urteil wurde Rechtsbeschwerde eingelegt; es ist damit noch nicht rechtskräftig.

Generell kann ein Verstoß gegen das Bundesdatenschutzgesetz den Angaben nach mit einer Geldbuße von bis zu 300.000 Euro geahndet werden. Im aktuellen Fall berücksichtigte das Gericht allerdings, dass die Frau nur 1500 Euro netto verdiene.

pöhse Waffenlobby – die GRA äußert sich zum letzten Tatort und die Eddie Eagle Aufklärung von Kindern und Jugendlichen

überall, wo Waffenbesitz nicht sofort kriminalisiert wird, durfte ich erleben, daß man der Jugend und dem Gefahrenbewußtsein große Aufmerksamkeit schenkt und auch in der DDR war der Umgang mit Schußwaffen keineswegs neurotischer Natur.

Einschubfrage: was würde die Eltern von Kindern wohl mehr auf die Barrikaden bringen. Die einwöchige Sexualfrüherziehung im Regel-Unterricht oder eine einstündige Aufklärung zum richtigen Umgang mit Waffen und Munition? Oder ab 16 Jahre das flächendeckende Angebot einer AG „Sportschießen“ ?

Selbstverständlich ist der frühe Umgang mit Waffen in vielen Ländern auch einer kriegerischen oder militärischen Zielsetzung geschuldet, aber obwohl wir hier im friedlich-zvilisierten-demokratischen Westen, nicht wenige dieser Länder als nicht-lebenswerte korrupt-kriminelle und gefährliche rückständig-undemokratische Regime bezeichnen, die keinen demokratischen Rückhalt in ihrer Bevölkerung haben, ist es für mich bemerkenswert, daß gerade deren Regierungen keine Angst vor ihrem eigenen wehrhaften und wehrfähigen Volk zu haben scheinen.

In unseren demokratischen Landen hingegen… da wird schon eine Schreckschußwaffe, ein Multitool oder ein Pfefferspray zu einer nicht akzeptablen Mordwaffe.  Denn die Deutschen (und auch die Franzosen) sind ja im Grunde ihrer Seele blutrünstige Bestien, die einander und ihre gewählten Vertreter heiß- oder kaltblütig schnell einmal niedermetzeln. Und zu blöde sind sie (laut Pisa) auch, als daß sie verantwortungsbewußt mit Schußwaffen umgehen könnten.

Eine Waffe zur Selbstverteidigung ist dem einzelnen Deutschen ebenso verwehrt, wie viele Jahre den Deutschen -als Volk und Staatsgebilde- von den Siegermächten eine eigene Armee verwehrt wurde. Irgendwann erlaubte man dann doch eine Verteidigungsarmee. Leider hat aber das Individualrecht nicht mit dem Staatsrecht gleichgezogen. Weshalb eigentlich nicht? Unsere Regierung führt inzwischen sogar wieder bewaffnete Angriffskriege mit ihrer Verteidigungsarmee, die sich mit Abschaffung der Wehrpflicht zu einer Söldner-Armee gemausert hat. Damit ist unser Staat, unsere Regierung schon längst über das von den Alliierten zugestandene  Selbstverteidigungsrecht hinaus.Der einzelne Mensch aber noch immer in Fesseln.

Ich empfinde es als äußerst merkwürdig, daß der Staat (respektive die Regierung), der in der Vergangenheit anderen Staaten den Krieg erklärt und seine friedliche Bevölkerung in den Krieg gezwungen und getrieben hat, wieder das Recht des Waffentragens und des Waffeneinsatzes bekommt. Der einzelne Mensch, der sich der Kriegsdynamik damals kaum entziehen konnte, aber als der eigentlich Schuldige, als der kriegslüsterne Verursacher hingestellt wird und die Konsequenzen, also die Beschneidung seiner existentiellen Freiheit in einer sich verändernden Welt tragen muß.

Wie immer in unserer manipulierten angeblich freien Gesellschaft, wird den Menschen zumindest oberflächlich das Recht zugestanden, sich zur bewaffneten Selbstverteidigung zu befähigen. Also den Umgang mit Schußwaffen und Munition zu erlernen. Aber eben nicht zur Selbstverteidigung. Explizit nicht zur Selbstverteidigung. Und auch sonst wird der Umgang mit Schußwaffen in weiten Kreisen als „pfui“ oder mindestens als „suspekt“ angesehen. Eine Folge der (Um-)erziehung insbesondere der 70 er Jahre (da begann die stetige Verschärfung des nationalen Waffenrechts) und gewünschten öffentlichen Meinungsbildung. In der Schweiz ist das natürlich anders und in Österreich auch. Dort ist der Wunsch nach bewaffneter Selbstverteidigung (NOCH!) ein völlig legitimer Grund zur Beantragung einer Schußwaffenerlaubnis.

Nun aber zum lesenswerten Artikel der GRA hier, von dem ich einen Ausschnitt einstelle:

https://german-rifle-association.de/waffenlobby-beim-tatort-goldbach/

Die Tatort-Fernsehhandlung:   „…Der verschwundene Nachbarsjunge nahm sich eine Pistole, in der noch eine Kugel im Lauf steckte, und hatte mit dem Mädchen “gespielt”. Dabei kam es zu der tödlichen Schussabgabe (sehr realitätsnah).“

Waffenlobby hätte das verhindern können

Die “böse” Waffenlobby NRA unterrichtet seit Jahrzehnten Grundschulkinder über die Gefährlichkeit von Schusswaffen. Die NRA geht in die Schulen (ohne Waffen) und erklärt den Kindern, was diese tun sollen, wenn sie zufällig eine Schusswaffe finden. Seit 1988 wurden so über 25 Millionen Grundschüler aufgeklärt mit dem Eddie Eagle GunSafe® Program

Wenn du eine Waffe siehst:
STOP!
Nicht anfassen.
Renn weg.
Erzähle es einem Erwachsenen.

Wenn wir in Deutschland eine echte Waffenlobby ala NRA hätten, dann wären die Grundschulkinder aufgeklärt gewesen. Dann hätten sie gewusst, was beim “Spielen” passieren kann. Dann wären sie mit dem Fund eventuell ähnlich vorsichtig umgegangen wie mit einem Feuer im Wald: Sie wären weggelaufen und hätten einem Erwachsenen davon berichtet. (Anmerkung: und man hätte keine glaubwürdige Story für den Tatort gehabt)

Doch kommt kein einziger Tatortkritiker auf diese Diskrepanz.

Liegt das daran, dass niemand über die “guten Taten der Waffenlobby” berichtet?

Ich hatte schon 2014 über dieses Eddie Eagle-Programm geschrieben: Waffen und Kinder: Waffenwahn?  Es gibt auch andere Safety-Kurse der “bösen” Waffenlobby in den USA. Dort wird aufgeklärt, wie man Selbstmorde mit Schusswaffen erschwert, wie man sich bei Notwehrfällen verhält, wie man Waffen sicher aufbewahrt, wie man “Strohmannkäufe” erkennt u.v.m. Diese Kurse haben bewirkt, dass tödliche Unfälle mit Schusswaffen bei Kindern um über 80% zurückgegangen sind, obwohl es immer mehr private Schusswaffen in den USA gibt.

….

Erntedank

https://heimdallwardablog.files.wordpress.com/2017/10/f1d7a-jahreskreis-kelten.png

Quelle

Ich bin keltisch und auch germanisch betrachtet definitiv verspätet, wenn ich heute allen Ahnen-Verbundenen ein frohes Erntedankfest wünsche, das sich die christliche Kirche unter den Nagel gerissen hat und manch einer hofft, daß es dieser Sekte ebendort auch so richtig schmerzt. Unter den Nägeln darf es ruhig brennen…

Nichtsdestotrotz: Ein gutes Fest! Ausreichend Met und Köstlichkeiten und natürlich auch „a rechte Liab“ wie es früher hieß.

Tuerkranz-Herbst-Tuerkraenze-herbstlich-Erntedank-Deko-Getreidekranz-Strohblumen

Aber ist ein alter Hut.

https://i0.wp.com/martinus-apotheke-pulheim.de/images/10_2006.jpg

Quelle

und deshalb: wer die Ahnen nicht ehrt, ist der Zukunft nicht wert.

https://www.zillertal.at/fileadmin/_processed_/almabtrieb_c_zillertaltourismus_marco_rossi__5_.jpg

Quelle

Alles Neu macht der …Oktober…für Drohnen-Halter – die neue Quadrokopter und Co Verordnung

Ab dem 1. Oktober 2017 gelten weiter verschärfte Regelungen – zum Beispiel benötigen alle Drohnen über 250 Gramm nun eine feuerfeste Plakette mit Name und Anschrift.
Sämtliche Informations-Downloads, Formulare und Apps findet die Leserschaft hier:
http://www.chip.de/news/Drohnen-Fuehrerschein-Ab-1.-Oktober-darf-nicht-mehr-jeder-fliegen_108244107.html

Plakettenpflicht für alle Drohnen

Damit im Schadensfall der Besitzer einer Drohne schnell ermittelt werden kann, müssen ab dem 1. Oktober 2017 alle unbemannten Flugobjekte eine Plakette mit Namen und Adresse des Eigentümers tragen, sofern sie mehr als 250 Gramm wiegen.
Kostenpflichtig z.B. bei dem Deutschen Modellflieger Verband (DMFV) bestellbar.

Drohnen-Führerschein für schwere Flugmodelle

Ab einem Gewicht von 2 Kg ist jetzt auch ein Kenntnisnachweis notwendig.
Eine Bescheinigung ist beim Luftfahrt-Bundesamt ab 16 Jahren erhältlich,
beim Luftsportverein wie beim Deutschen Modellflieger Verband online schon ab 14 Jahren.
Besitzer einer gültigen Pilotenlizenz brauchen keine spezielle Bescheinigung zu beantragen.
Zum Üben bietet die Lufthansa mit SafeDrone ein Online-Training an.

Flugverbotszonen für mehr Sicherheit

Drohnen-Regeln nach Gewicht: Nur Geräte unter 250 Gramm bleiben verschont
Was sich 2017 alles geändert hat, findet man in der Verordnung zur Regelung des Betriebs von unbemannten Fluggeräten .
Webapp-Tipp: Das Fliegen in den Kontrollzonen von Flughäfen ist verboten. Wo diese Bereiche liegen, findet man auf der kostenlosen Airmap oder am Smartphone mit der offiziellen App der Deutschen Flugsicherung.
Für noch mehr Sicherheit gilt das Flugverbot nun auch
– für Menschenansammlungen,
– Einsatzorte von Polizei und Feuerwehr,
– sensible Bereiche wie Bundesbehörden, Industrieanlagen, Gefängnisse u. Naturschutzgebiete.
Drohnen, die über eine Kamera verfügen oder schwerer als 250 Gramm sind, dürfen über Wohngrundstücken nur mit der ausdrücklichen Erlaubnis der Betroffenen fliegen, egal ob gefilmt wird oder nicht.
Für Piloten von Quadrocoptern und anderen Drohnen: Die neue Drohnenverordnung wurde im Bundesgesetzblatt veröffentlicht.
Besitzer einer Drohne sollten sich am besten noch vor dem ersten Flug über das gültige Recht informieren. Die Drohnen-Verordnung des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur klärt über alle rechtlichen Aspekte auf.

100 Meter Maximalflughöhe und ständiger Sichtkontakt

Als maximale Flughöhe unabhängig vom Gewicht sind 100 Meter festgesetzt, höher  nur mit einer behördlichen Ausnahmeerlaubnis.
Bei Drohnen unter 5 Kilogramm muss ständiger Sichtkontakt bestehen.
Bei schwerern Flugmodellen kann die Landesluftfahrtbehörde eine Erlaubnis zum Fliegen außerhalb der Sichtweite ausstellen.

Erlaubnispflicht für Nachtflüge

Falls die Drohne mehr als 5 Kilogramm wiegt oder Nachts geflogen werden soll, ist grundsätzlich eine Erlaubnis der Landesluftfahrtbehörde nötig.
Egal ob zur gewerblichen Nutzung oder privat.
Allerdings ist keine Erlaubnis zum kommmerziellen Gebrauch bei Drohnen unter 5 Kilogramm notwendig, so wie es früher der Fall war.

Drohne fliegen mit VR-Brille

Solange man nicht höher als 30 Meter fliegt, darf man Drohnen auch aus der Ego-Perspektive steuern, sofern das Gewicht des Quadrocopters unter 250 Gramm liegt.
Bei Drohnen mit mehr Gewicht braucht man zwingend einen Aufpasser, der das Flugobjekt ständig in Sichtweite hat.

Wissensarchivierung – Leserfeedback

Da das Archivierungsthema auf größeres Interesse gestoßen ist, insbesondere die Technik, habe ich für Euch noch ein video und nach Hinweisen von interessierten und informierten Lesern (Danke!)  bzgl Glas DVD und Slicium noch ein wenig gegoogelt. Also nachdem es entgegen meiner Ansicht nicht so ist, daß digitalisierte information auf Glas/Silicium ebenso zerfällt wie auf gewöhnlichen Speichermedien, sondern man von unbegrenzter Haltbarkeit ausgeht, könnte ich mir nur noch vorstellen, daß man der analogen Speicherung nur deswegen den Vorzug gibt, weil man sie auch mit primitiven Mitteln wieder auslesen kann? Sie leicht zu verfielfältigen, sprich zu teilen ist? Sie billiger ist? Schreibt Euere Meinung.

http://www.chip.de/news/Super-Speicher-Glas-Festplatte-haelt-1-Million-Jahre_63044209.html

Im Optoelektronischen Forschungszentrum der Universität Southampton wird derzeit ein Speichermedium für die langfristige Datenaufbewahrung entwickelt. Die 360 Terabyte große Glas-Festplatte soll Daten eine Million Jahre speichern können.

 

„Superman Memory“


Das Speichermedium der Zukunft weist Spezifikationen auf, mit denen herkömmliche Festplatten nicht ganz mithalten können. Die Disks bestehen aus geschmolzenem Quarz. Die Ähnlichkeit zu den „Erinnerungs-Kristallen“ aus den Superman-Filmen hat ihnen den Beinamen „Superman Memory“ eingebracht. Jede Disk hat ein Speichervolumen von 360 Terabyte und widersteht Temperaturen von bis zu 1.000 Grad Celsius. Die Wissenschaftler der Universität Southampton und der ebenfalls beteiligten Technischen Universität von Eindhoven sprechen den Quarz-Disks eine Haltbarkeit von einer Million Jahre zu, aber das ist nur ein Anhaltspunkt: Von äußeren Einwirkungen abgesehen ist die Disk theoretisch ewig haltbar.

Ewige Haltbarkeit


Mit einem Femtosekunden-Laser schrieben die Wissenschaftler eine erste, rund 300 Kilobyte große Nachricht in die Nanostrukturen des geschmolzenen Quarzes. „Es ist hochspannend, sich zu überlegen, dass wir das erste Dokument geschaffen haben, das wahrscheinlich die Spezies Mensch überleben wird“, so Projektleiter Peter Kazansky vom Optoelektronischen Forschungszentrum Southampton. „Diese Technologie könnte die letzten Beweise für die menschliche Zivilisation sichern: Es wird nicht alles in Vergessenheit geraten.“ Derzeit suchen die Forscher nach Partnern aus der Industrie, um die Glas-Festplatten in die kommerzielle Produktion zu bringen.

Detaillierte Informationen zur neuen Technologie finden Sie im offiziellen Dokument zur Glas-Festplatte 5D Data Storage by Ultrafast Laser Nanostructuring in Glass.