Gott bewahre – uns vor alten und neuen Bundeskanzlern dieser Art

muß die FDP diesen Typen jetzt unbedingt wieder ins Spiel bringen? https://www.express.co.uk/news/world/897951/germany-news-angela-merkel-chancellor-step-down-fdp-cdu-coalition

Ins Horrorkabinett der letzten Jahrzehnte würde dieses Gesicht allerdings passen.

Der Stern titelte: https://www.stern.de/politik/deutschland/jens-spahn—jung–schwul–konservativ—ziel–kanzleramt-7588500.html

Jung, schwul, konservativ. Jens Spahn geht seiner Parteichefin Angela Merkel schwer auf die Nerven. Auf seinem Weg nach ganz oben muss das kein Nachteil werden. Porträt eines Angriffslustigen.

Forderung nach Abschaffung der Rente mit 63 http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/jens-spahn-cdu-politiker-spricht-von-rentenpolitischem-rambo-a-1175660.html

Ja und dann hier, ein Kindergartenartikel aus der Zeit, für die dümmlichen deutschen Leser auf Drittklässlerniveau: http://www.zeit.de/politik/deutschland/2017-09/jens-spahn-cdu-bundestagswahl/seite-2

Es sind Äußerungen wie diese, die vermuten lassen, dass Spahn Rechtspopulismus mit Rechtspopulismus bekämpfen will. „Ich bin kein Rassist“, wehrt sich Spahn bei jeder Wahlkampfveranstaltung. Herkunft sei ihm völlig egal. Ihm gehe es darum, auf kulturelle Probleme hinzuweisen. Auch den Vorwurf der SPD, ein Nationalkonservativer zu sein, weist er entschieden zurück. Er sieht sich selbst vielmehr als „liberal-konservativ“. Verlässlichkeit, Verantwortungsbewusstsein, Leistungsbereitschaft und ein gesundes Bewusstsein für Heimat auf der einen, eine liberale Einstellung in gesellschafts- und wirtschaftspolitischen Fragen – so beschreibt er sein politisches Koordinatensystem, während er in seinem schwarzen Dienstwagen durch Mecklenburg-Vorpommern saust.

Doch klar ist auch: Spahns Erfolg in den Medien und an der Parteibasis gründet vor allem auf seiner Lust an der Provokation. Dabei beherrscht er durchaus auch die Kunst des Zurückruderns.

Davon, dass man die Sozialausgaben zugunsten der Rüstungsausgaben ja mal etwas weniger steigern könne, hat er schon lange nicht mehr gesprochen. Und als bekannt wurde, dass er in ein Start-up-Unternehmen investiert hatte, das Steuererklärungssoftware verkaufte, begriff er schnell, dass er einen Fehler gemacht hatte.

Frühere Forderungen nach der Rente mit 69 oder mehr hat er mittlerweile in den Hinweis abgewandelt, dass künftig ohnehin viel mehr Menschen freiwillig länger als bis 67 arbeiten würden. So wie sein „Vadder“ zum Beispiel, erzählt er den Rentnern in einer direkt an der Peene gelegenen Gaststätte in dem kleinen Örtchen Loitz. Der „Vadder“ sei heute so entspannt wie er ihn sich früher oft gewünscht hätte. Und die „Mudda“ sei auch froh, dass der alte Herr was zu tun habe. Verständnisinniges Kichern. Spahn, der immer frei spricht und dabei gerne hin und her läuft, weiß, wie man schwierige Botschaften verpackt.

Was habe ich nur verbrochen, in derartigen Zeiten leben zu müssen…

 

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