Studie: Hundehaltung ist gut für die Gesundheit

Meine Forderung: Krankenkassen sollen sich an der Hundesteuer beteiligen! Gegenüber den Einsparungen wäre eine Beteiligung an dieser Unrechts-Abgabe ein Klacks. Hunde zu halten war und ist ein kulturgeschichtlicher Charakterzug. Hunde waren nicht nur Mittel zum Zweck wie Jagd, Herdenschutz, Hofschutz, sondern sie waren Herzensangelegenheit. So verfiel auch Tristan dem Zauber eines Hündchens aus Avalon namens Petitcrü und in der Einsiedelei hatte er (mit Isolde) seinen geliebten Jagdhund Hüsdan bei sich.

Einer der bekanntesten Jagdhunde der griechischen Mythologie ist Lailaps. Ein unsterblicher Hund, den Zeus der Europa schenkte als sie auf Kreta ankamen. Diesem Hund konnte keine Beute entgehen:

Von Europa kamen diese Gaben auf ihren Sohn Minos, den König von Kreta. Dieser wiederum wurde einst von einer Krankheit gequält, von der man sagte, seine Gemahlin Pasiphaë hätte sie ihm als Zauber auferlegt. Prokris heilte den König und erhielt Speer und Hund zum Dank; sie nannte das Tier Lailaps.

In einer anderen Version stammten die Gaben von Artemis, der Göttin der Jagd. Prokris hatte sich nämlich mit ihrem Gemahl Kephalos überworfen; Speer und Hund sollten der Versöhnung der beiden leidenschaftlichen Jäger dienen. Nachdem Prokris nach Thorikos heimgekehrt war, machte sie Kephalos die beiden Wunderwaffen zum Geschenk.

Zu jener Zeit nun wurde Theben von einem menschenfressenden Fuchs heimgesucht, der von den Göttern wegen eines Frevels der Nachfahren des Kadmos als Strafe gegen Theben gesandt wurde. Dionysos hatte ihn auf dem Berg Teumessos, der zwischen Theben und Chalkis, nahe Ypato (Hypatos), liegt, groß gezogen. Von hier verwüstete er allenthalben den Landstrich, zerriss Mensch und Tier, und konnte immer nur zeitweilig dadurch besänftigt werden, dass man ihm jeden Monat einen Knaben der Stadt als Opfer vorwarf. Der Fuchs war zudem durch göttliche Fügung dazu ausersehen, dass niemals ein Jäger ihn fangen könne. Jeden Monat setzten die Thebaner daher ein Kind aus, damit das Untier sie verschone. Da begab es sich, dass Amphitryon den Beistand des Thebanerkönigs Kreon benötigte; dieser machte zur Bedingung, dass zuerst der Plage ein Ende bereitet und der Fuchs getötet werde. So erbat Amphitryon sich Lailaps aus. Der unermüdliche Hund nahm die Verfolgung auf – da der Fuchs jedoch uneinholbar schnell war, drohte die Jagd ewig zu währen. Schließlich griff Zeus selbst ein und verwandelte beide Tiere zu Stein. Es heißt auch, sie seien an das Himmelsgewölbe versetzt worden, als die Sternbilder Canis Major und Minor.

Lailaps soll mit jenem „goldenen Hund“ identisch sein, der schon bei Zeus’ Heranwachsen eine Rolle spielte. Denn als der Gott noch ein Kind war, verbarg ihn seine Mutter Rhea vor seinem Vater Kronos: In einer Höhle des Berges Ida wurde der Säugling von der Ziege Amaltheia genährt; ein goldener Hund, von Hephaistos gefertigt, beschützte sie. Nachdem Zeus seinen Vater gestürzt und die Macht am Olymp übernommen hatte, wurde das Tier zum Bewacher des Zeusheiligtumes auf Kreta. In der Geschichte von Pandareos wird noch erzählt, wie dieser den Hund stahl und zu Tantalos brachte, und welches unrühmliche Ende die Sache nahm.

Zudem – und wohl unabhängig davon – hörte auch ein Jagdhund des Aktaion auf den Namen Lailaps.

Weiteres über Hunde bei den Germanen:  https://midgardnachrichten.wordpress.com/2016/03/21/der-hund-bei-den-germanen/

Hundebesitz kann womöglich vor kardiovaskulären Krankheiten schützen und das Leben verlängern: Hundebesitzer (Single-Haushalte) hatten eine um 33 Prozent verminderte Gesamtmortalität, lebten also im Durchschnitt länger als Menschen ohne Hunde. Kardiovaskuläre Todesfälle waren bei Hundbesitzern um 36 Prozent seltener, Myokardinfarkte um 11 Prozent. Bei Haushalten mit mehreren Personen ging das Vorhandensein eines Hundes mit einer um elf Prozent geringeren Gesamtmortalität und mit einer um 15 Prozent geringeren Rate kardiovaskulärer Todesfälle einher.

Prospektive Kohorten-Studie mit den Daten von mehr als 3,4 Millionen im Durchschnitt 57 Jahre alten Menschen (52 Prozent Frauen), die 2001 keine kardiovaskulären Erkrankungen hatten. Beobachtungsdauer bis zu 12 Jahre. Hundebesitz (Ein- und Mehr-Personen-Haushalte): 13,1 Prozent (n = 448 298).

Klinische Bedeutung

Die Kohorten-Studie bestätigt frühere Studien und Empfehlungen. So hat zum Beispiel die „American Heart Association“ vor einigen Jahren schon nach Auswertung wissenschaftlicher Publikationen die Schlussfolgerung gezogen, dass der Besitz eines Haustieres, insbesondere eines Hundes, möglicherweise mit einem verminderten kardiovaskulären Risiko einhergeht. Die häufigste Erklärung dafür dürfte die Tatsache sein, dass der Besitz eines Hundes oft dazu führt (und zwingt), dass der Besitzer sich regelmäßig bewegt. Außerdem können Hunde – wie auch andere Haustiere – eine Wohltat für die Psyche sein, wie ebenfalls einige Studien gezeigt haben.

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