5G Funknetz zur Kontrolle aller Maschinen – Elektrosmog egal – Berliner die Versuchskannickel

Mobilfunkstandard 5G darf nicht zugelassen werden

Interview mit Jörn Gutbier
Internationale Wissenschaftler empfehlen ein Moratorium beim Ausbau der fünften Generation für Telekommunikation (5G), bis potenzielle Risiken für die menschliche Gesundheit und die Umwelt vollständig durch industrieunabhängige Wissenschaftler erforscht sind. 5G wird die Exposition gegenüber elektromagnetischen Feldern im Hochfrequenzbereich stark erhöhen. Es ist erwiesen, dass diese Technik für Menschen und die Umwelt schädlich ist. Die Redaktion hat hierzu ein Interview mit Jörn Gutbier geführt.
Was ist 5 G, und mit welchen Zielen führt die Industrie 5 G ein?

Jörn Gutbier: Mit 5G ist die fünfte Generation Mobilfunk gemeint, die so leistungsfähig sein soll, dass damit die explodierenden mobilen Datenmengen bewältigt werden können: Dauersendende Smartphone Apps und Infotainmentgeräte, Smart Home Anwendungen, Industrie 4.0, Steuerung des autonomen Autos, Energiesteuerungen.

Milliarden neuer Geräte sollen über 5G kommunizieren. Das Besondere: nicht mehr das menschliche Bedürfnis nach Kommunikation untereinander ist der Haupttreiber der ständig zunehmenden Datenmengen, sondern „tote Dinge“ werden zukünftig Massen an Daten produzieren, die sich dann autonom austauschen.

Minister Dobrindt verspricht bei der Einführung, dass „die bestehenden hohen Sicherheitsstandards beim vorbeugenden Gesundheitsschutz in allen Entwicklungsphasen erhalten bleiben. Parallel wird der Bund die Einführung von 5G gegenüber der Öffentlichkeit mit transparenten Informationen begleiten“.

Diese Aussagen sind in vielerlei Hinsicht bemerkenswert.

1. Es gibt keine hohen Sicherheitsstandards im Mobilfunkbereich. Die bestehenden Grenzwerte schützen uns Menschen und die Umwelt nicht.

2.: Zur Gesundheitsverträglichkeit der 5G-Technologie gibt es keine Forschung.

3.:  Zu den Auswirkungen des Frequenzmixes aus GSM, UMTS, LTE, WLAN und nun bald 5G und sonstigen Funkanwendungen gibt es keinerlei Untersuchungen. Der Bund stellte 80 Millionen Euro Fördermittel für die 5G-Forschung und Entwicklung bereit, aber keinen Cent für die Begleitforschung zu gesundheitlichen Auswirkungen.

 

Erstaunlich ist, dass Herr Dobrindt wohl bereits Proteste befürchtet. Wie dann die versprochenen „transparenten Informationen“ der Bundesregierung zur Beruhigung der Bevölkerung aussehen, hat diagnose:funk schon vielfältig analysiert.

Das Grundprinzip ist Desinformation und Verharmlosung. Es geht nur darum, auch dieses Milliardengeschäft abzusichern. Das sieht man exemplarisch in der Schweiz. Dort wurde vom Ständerat erst kürzlich eine Grenzwerterhöhung abgelehnt, die einer reibungslosen 5G-Einführung dienen sollte.

Jetzt fordern die Lobbyisten wieder eine Grenzwerterhöhung. Was für eine Moral: die Technik wird nicht dem Menschen angepasst, sondern der Mensch soll sich den Risiken profitabler Technik unterwerfen.

5G soll u.a. mit Kleinzellen arbeiten, ist das nicht besser wie die großen Sendeanlagen, also ein kleineres Übel?

Jörn Gutbier: In der Theorie ja, wenn die Industrie nach Prinzipien der Strahlungsminimierung planen würde, wozu zum Beispiel die konsequente Trennung der Außen- und Innenversorgung gehören würde.

Dieser Planungsansatz ist Grundvoraussetzung für eine strahlungsarme Mobilfunkversorgung.

Doch es geht aktuell ausschließlich um Funktionalität. Auch die kleine Zelle in der Straßenlampe, die sogenannte  Picozelle, soll nach den Wünschen der Industrie genau das machen, was bis jetzt die großen Sendeanlagen (Makrozellen) tun – jegliches Hindernis wie Gebäudewände und Kellerdecken mit unsinnig hohen Sendeleistungen einfach durchstrahlen.

Vorsorge, Minimierung, Strahlenschutz ist im 5G-Strategiepapier nirgendwo zu erkennen. Deshalb lehnen wir diese Strategie ab und eine ungeprüfte Technologie sowieso. Weitere Aspekte sind ebenso nicht zu unterschätzen: Funklöcher, also strahlungsfreie Gebiete soll es zukünftig nicht mehr geben – eine Katastrophe nicht nur für die schwerstbetroffenen elektrohypersensitiven Menschen. Die geplante lückenlose Bestrahlung ermöglicht auch eine Totalüberwachung.  

Durch das geplante Internet der Dinge und das autonome Fahren mit Elektroautos wird eine intelligente Energieversorgung, Energieeinsparung, saubere Luft, also eine ökologische Wende versprochen. Was ist da dran?

Die Elektromobilität selbst bietet ein großes Potenzial für Energieeinsparungen, saubere Luft in den Städten, Lärmminderung und mehr Unabhängigkeit in der Energieversorgung. Allerdings muss sie auf regenerativen Energien basieren.

Die geplanten Vernetzungen der Autos führen aber zu einem massiven Ausbau mobiler Funkdienste, sowie Milliarden neuer Geräte, was Energieeinsparungen zunichte macht. Sie führen vor allem zu einem Anstieg der Elektrosmogbelastung. Den Hype um das Internet der Dinge sehen wir eher als eine große Show zum Verkauf neuer Dinge, die eigentlich kein Mensch wirklich braucht.

Die Folge wird sein:

-Noch mehr Ressourcen werden verbraucht, was letztlich die Ausbeutung der Umwelt und die Klimakatastrophe beschleunigt.

– Milliarden neuer Steuergeräte brauchen zudem Mengen an Strom. So steht bereits fest, dass das SmartMeter keine Energieeinsparungen mit sich bringt, sondern nur Verantwortung verlagert.

– Die Überwachung wird organisiert und es entstehen neue Anbietermonopole, die dann kräftig abkassieren werden.

Eine ökologische Wende wäre auch ohne eine Digitalisierung von fast Allem und ohne den massiven Ausbau der Kommunikationswege durch Funktechniken möglich. Es ist eigentlich pervers: Die Bitkom-Industrie gaukelt uns vor, die Welt besser machen zu wollen, verseucht aber unsere gesamte Welt mit gesundheitsschädlichem Elektrosmog, dem niemand entrinnen kann.

Und dann soll auch noch das umgesetzt werden, wogegen wir bereits 2010 in der Auseinandersetzung über die untaugliche TETRA-Funktechnologie protestiert haben. Die Bundesregierung will nun die öffentlichen Sendeanlagenstandorte – die vielfach wegen ihrer Privilegierung zum Beispiel auch in Naturschutzgebiete gebaut werden konnten, dem kommerziellen Ausbau von 5G Anlagen zur Verfügung stellen.

Was fordert diagnose:funk?

Wir schließen uns den Forderungen des internationalen 5G Appells, den über 180 Wissenschaftler unterzeichnet haben, an. Sie fordern ein Moratorium des Ausbaus. Wir fordern Politiker und Gesundheitsbehörden auf, die Bedenken hunderter Wissenschaftler und die bisherige Studienlage ernst zu nehmen.

Wir brauchen dringend weniger Strahlung und nicht noch mehr. Wir fordern Langzeitforschungen zu 5G, Forschungsprojekte zu den Wirkungen des Frequenzmixes und dem Zusammenwirken mit anderen Umweltschadstoffen, wie z.B. Feinstaub und Wohngiften. Im 5G Strategiepapier der Bundesregierung wird angedroht, die bisherigen unzureichenden Abstandsregelungen noch weiter zu lockern, um Sender in „Ampeln, Verkehrsschilder, Stadtmöbel, Leitplanken, Gullideckel“ installieren zu können. Dagegen fordern wir neue Grenzwerte, die medizinische Erkenntnisse einbeziehen.

Was kann der Einzelne tun?

Helfen Sie mit, den 5G Appell in den Kommunen, sowie bei den Umweltverbänden zu verbreiten. Fragen Sie nach: Wo sollen 5G Sender installiert werden? Die StadträtInnen und lokalen Gesundheitsbehörden müssen Gutachten über die Unschädlichkeit verlangen.

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1) Das C-Netz, das 1985 startete wird als 1G bezeichnet (erste Generation). Es war das erste kommerzielle , damals noch analoge zellulare Mobilfunknetz, mit einer größeren Zahl von Nutzern. 1992/93 kam mit erst mit GSM900 und dann mit GSM1800, das sog. D-Netz und das E-Netz, die zweite Generation Mobilfunk (2G) auf den Markt. Diese (erste digitale) kommerzielle Mobilfunknetz ist im Gegensatz zum analogen C-Netz, heute noch, in leicht verbesserter Form, im flächendeckenden Einsatz. Ab 2001 wurde das UMTS-Netz aufgebaut und stand ab 2004 auch in Deutschland als dritte Generation (3G) zur Verfügung. Mit UMTS wurden die mobilen Endgeräte Internetfähig gemacht. Seit Ende 2010 wird die 4. Generation Mobilfunk (4G) mit der LTE-Technik (Long Term Evolution + LTE-Advanced) auf- und ausgebaut. 5G wird nun als Next-Generation-Mobile-Network bezeichnet und baut aus LTE auf.

(2) Zu den Grenzwerten siehe den diagnose:funk Brennpunkt: Warum Mobilfunk-Grenzwerte und die SAR-Werte für Handys nicht schützen, 2011, download: https://www.diagnose-funk.org/publikationen/diagnose-funk-publikationen/brennpunkt

(3) Aktuelle Planungen z.B. der Telekom beabsichtigen, sog. Picozellen in die Straßen auf 2,3 m Höhe zu montieren. Diese sind genehmigungsfrei und halten nach Aussage der Telekom in 30 cm Abstand den Grenzwert ein. Das bedeutet, dass eine unter einer UMTS-Zelle stehende Person mit Leistungsflussdichten von ca. drei Watt pro Quadratmeter (3.000.000 µW/m²) am Kopf bestrahlt werden kann. Die diskutierten Vorsorgewerte liegen bei 100 und 1 Mikrowatt pro Quadratmeter (Schutz- und Vorsorgevorschläge des BUND).

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Die 5 G Strategie der deutschen Bundesregierung

„Mit dem im November 2016 in Kraft getretenen Gesetz zur Erleichterung des Ausbaus digitaler Hochgeschwindigkeitsnetze (DigiNetz-Gesetz) wurden daher bereits Vorgaben erlassen zu

a) der Mitnutzung öffentlicher Versorgungsinfrastrukturen für Glasfaser und der Mitverlegung von Glasfaser im Rahmen öffentlicher Straßenbaumaßnahmen und

b) der Nutzung öffentlicher Trägerstrukturen zur Errichtung von Antennen für Micro- und Picozellen.

Für die Mitnutzung öffentlicher Versorgungsinfrastruktur im Rahmen des Glasfaserausbaus wurde bereits eine Arbeitsgruppe aus Vertretern der Länder, der kommunalen Spitzenverbände und der Telekommunikationsbranche eingerichtet, die Hinweise zu technischen Umsetzungsfragen sowie Verfahrensfragen des DigiNetz-Gesetzes erarbeitet. Im Rahmen dieser Arbeitsgruppe wird untersucht, welche der vom DigiNetz-Gesetz umfassten passiven Trägerinfrastrukturen wie Ampeln, Verkehrsschilder, Stadtmöbel, Leitplanken, Gullideckel in besonderer Weise für den 5G-Rollout für eine Mitnutzung geeignet sind … Darüber hinaus werden wir gemeinsam mit den Ländern untersuchen, mit welchen rechtlichen Maßnahmen eine Erweiterung der klassischen Sendemastinfrastruktur möglich ist. Wir suchen zudem nach Lösungen, wie öffentliche Liegenschaften von Bund, Ländern und Kommunen für Mobilfunkantennen leichter zugänglich gemacht werden können.

Netzrollout unterstützen – Gesundheitsschutz beibehalten: Mit dem Aufbau von Kleinzellennetzen in Innenstädten, der steigenden Zahl privater Mobilfunkendgeräte sowie der Entwicklung von „Smart Cities“ / „Smart Villages“ und dem Internet der Dinge steigt die Anzahl der Geräte, die in der Nähe von Menschen elektromagnetische Felder aussenden. Deshalb werden die erforderlichen Genehmigungsverfahren an Komplexität zunehmen. Wir untersuchen deshalb den Optimierungsbedarf bei den derzeitigen Genehmigungs- und Entscheidungsprozessen auf kommunaler Ebene und bei der Bundesnetzagentur. Wir prüfen insbesondere, ob Anpassungsbedarf hinsichtlich geltender Abstandsregelungen für Antennenstandorte im sog. Standortbescheinigungsverfahren besteht. Für den Aufbau kleinzelliger Mobilfunknetze (sog. Small Cells) schaffen wir frühzeitig verlässliche Rahmenbedingungen. Dabei bleibt gewährleistet, dass die Akzeptanz der Bevölkerung und die bestehenden hohen Sicherheitsstandards beim vorbeugenden Gesundheitsschutz in allen Entwicklungsphasen erhalten bleiben. Parallel wird der Bund die Einführung von 5G gegenüber der Öffentlichkeit mit transparenten Informationen begleiten.“

(Aus der Veröffentlichung der Bundesregierung:
5 G Strategie für Deutschland, 2017, S.15)

gute Opfer – schlechte Opfer

Der Österreichkorrespondent:

In Politik und Medien des Westens wird Ost-Ghuta als Hölle auf Erden deklariert. Und das zurecht: In Ost-Ghuta wird gekämpft und gestorben. So wie zuvor in Mossul und Rakka.

Stets waren islamistische Terroristen die Gegner, aber die mediale Betrachtung ist unterschiedlich. Während Mossul und Rakka von den USA eingeebnet wurden, ist es nun die syrische Armee, die gegen die Fundamentalisten kämpft.

Und darum werden in Äußerungen westlicher Medien und Politiker aus „unvermeidbaren zivilen Opfern“ in Mossul und Rakka, „abgeschlachtete Zivilisten“ in Ost-Ghuta.

Es kommt scheinbar immer darauf an, wer jemanden umbringt.

https://www.youtube.com/watch?v=3RLIwjq_QUU&sns=em

Ex-Bundeskanzler von Österreich Gusenbauer (SPÖ) wird von USA beschuldigt ein „undercover“ bezahlter Lobbyist von Janukowitsch gewesen zu sein

Allein 1 einziger Politiker (Manafort) kurz unter die Lupe genommen und man findet sich im Treibsand. USA-Manafort berät lange und ganz offiziell den ukrainischen Präsidenten Janukowitsch. Der wird ein böser Junge als er ab einem gewissen Zeitpunkt lieber Putins Kredite nimmt und damit in die bisher fütternde Hand seines US-Herrchens beißt. Wer ab da noch Janukowitsch oder seine Richtung unterstützt, steht auf der schwarzen Liste, auch wenn er weiterhin nicht mehr und nicht weniger tut als bisher auch (z.B. bezahlten Lobbyismus). Daß die Ukrainer mit ihren (Nach-)Kriegserfahrungen keine Lust auf Rußland als engeren Partner hatten und daher Janukowitsch als nicht mehr tragbar empfanden, ist ihnen nicht zu verdenken, aber das bedeuted noch lange nicht, daß sie westliche Scharfschützen auf dem Maidan wollten, deren Auftraggeber die ganze Region für ihre eigenen Ziele ins Unglück stürzten. Man sieht an der Ukraine sehr deutlich, wie die gesellschaftlichen Befindlichkeiten von Fremdinteressen vereinnahmt werden ohne Rücksicht auf Verluste. Es genügt ein schwacher Moment, eine Stunde, ein geeigneter Satz, ein unüberlegter Akt und die Fremdmächte schlagen zu.

Der Österreich-Korrespondent: Über seine damalige Bezahlung wollte der Ex-Kanzler nichts sagen. GELD? OMERTA! Nicht ohne … Grund.

Österreichs Ex-Bundeskanzler Alfred Gusenbauer (SPÖ) hat sich laut US-Behörden 2013 an verdecktem Lobbying für den damaligen ukrainischen Präsidenten Viktor Janukowitsch in den USA beteiligt.

Das folgt aus einer Anklage gegen den Ex-Wahlkampfmanager von US-Präsident Donald Trump, Paul Manafort. Gusenbauer weist das zurück.

Konkret soll eine Gruppe ehemaliger hochrangiger europäischer Politiker, angeführt von einem „früheren europäischen Kanzler“, für die Ukraine in Washington lobbyiert haben.

Das gab der Sonderermittler Robert Mueller, der die mögliche Beeinflussung der US-Präsidentschaftswahl durch Russland untersucht, am Freitag bekannt.

Das Nachrichtenmagazin „Politico“ behauptet, bei dem Kanzler, der das von Manafort intern als „Hapsburg-Gruppe“ (Schreibweise so im Original, Anm.) bezeichnete Team an Ex-Politikern quasi anführte, handle es sich um den früheren SPÖ-Chef Gusenbauer.

Hintergrund sind Muellers Ermittlungen rund um Manafort, Lobbyist und zeitweiliger Wahlkampfleiter von Trump.

Dieser hatte jahrelang den ukrainischen Präsidenten Janukowitsch beraten und für ihn lobbyiert.

Manafort war zuvor von Mueller bereits angeklagt worden – am Freitag folgten weitere Anklagepunkte. In der Anklageschrift finden sich als Nebentangente Manaforts Lobbyingaktivitäten für die Ukraine. Der Name des „europäischen Ex-Kanzlers“ wird darin nicht genannt.

Bild: Gusenbauer im Juni letzten Jahres bei seiner Aussage als Zeuge im Eurofighter-Ausschuss im Parlament.

Gusenbauer betonte in einem Statement gegenüber Ö1, der BBC und gegenüber der APA, er habe sich ausschließlich für einen europäischen Weg der Ukraine engagiert.

„Der Plan bestand darin, dass die informell als ‚Habsburg-Gruppe‘ bezeichneten Ex-Politiker den Anschein erwecken, die Regierung der Ukraine unabhängig zu beurteilen. Sie waren jedoch tatsächlich bezahlte Lobbyisten der Ukraine“, schrieb Mueller dagegen in seiner Anklageschrift.

Mueller wirft Manafort in dem Zusammenhang vor, Lobbyingaktivitäten einer ausländischen Regierung sowie einer ausländischen Partei nicht gemeldet zu haben. Seit dem Foreign Agents Registration Act (FARA) von 1938 ist das in den USA eine Straftat.

Laut APA lassen die vom US-Justizministerium publizierten Dokumente keinen Zweifel, dass von Gusenbauer die Rede ist.

Laut einer FARA-Meldung des US-Lobbyingunternehmens Mercury Public Affairs, das damals für die zwischengeschaltete Brüsseler NGO Europäisches Zentrum für eine moderne Ukraine tätig war, traf der österreichische Ex-Kanzler am 5. und 6. Juni 2013 drei US-Abgeordnete, parlamentarische Mitarbeiter sowie einen Vertreter eines bekannten US-amerikanischen Thinktanks.

Weitere „ehemalige europäische Kanzler“ waren im ukrainischen Kontext nicht aktiv.

Gusenbauer selbst dementierte am Samstag die Darstellung Muellers: „Ich habe niemals für Herrn Janukowitsch oder die Parteien der Regionen Aktivitäten gesetzt“, sagte er in einem Telefonat mit Ö1. Sein Interesse habe 2012 und 2013 lediglich darin bestanden, dass die Ukraine näher an Europa herangeführt werde, so der ehemalige Bundeskanzler – Audio dazu in oe1.ORF.at

Genau genommen handelt es sich bei den Ukraine-Ermittlungen um eine Nebentangente in Muellers Arbeit. Der Sonderermittler ist allerdings berechtigt, sein Mandat weit auszulegen. Das dient dazu, Druck auf mögliche Involvierte ausüben zu können, mit den Ermittlern zu kooperieren. Diese Strategie steht offenbar auch hinter den Ukraine-Ermittlungen Muellers gegen Manafort

– Manafort habe er damals etwa zweimal bei Veranstaltungen getroffen, unter anderem auch in Washington, bestätigte Gusenbauer.

– Mit Manaforts Aktivitäten in der Ukraine und für Janukowitsch habe er selbst aber nie etwas zu tun gehabt.

– Von einer zwischengeschalteten NGO in Brüssel und der Bezeichnung „Hapsburg-Gruppe“ wisse er nichts.

– Über seine damalige Bezahlung wollte der Ex-Kanzler nichts sagen.

– Gusenbauer sagte laut APA aber, dass die damaligen Aktivitäten „remuneriert“ gewesen seien.

Janukowitsch hatte sich im Herbst 2013 plötzlich von einem Freihandels- und Assoziierungsabkommen mit der EU zugunsten von kurzfristigen Krediten aus Moskau abgewandt. Damit brachte er die Massen gegen sich auf.

Im Februar 2014 kam es zu heftigen Straßenkämpfen, bei denen mehr als hundert Menschen getötet wurden.

Die Zuspitzung der Proteste führte zum Sturz von Janukowitsch.

Er floh zunächst ins ostukrainische Donezk und setzte sich später mit russischer Hilfe nach Russland ab. Seitdem lebt er dort im Exil.

Gusenbauer hatte erst im Vorjahr während des Nationalratswahlkampfes für Aufsehen gesorgt: Er soll SPÖ-Chef Christian Kern den israelischen Wahlkampfmanager Tal Silberstein empfohlen haben. Das stellte sich als Bumerang heraus, denn Silberstein wurde im Sommer in seiner Heimat mitten im Nationalratswahlkampf wegen des Vorwurfs von Geldwäsche und Korruption zwischenzeitlich verhaftet.

Silberstein war zudem laut SPÖ-Angaben für jenes Dirty-Campaigning in Sozialen Netzwerken verantwortlich, das für große Aufregung im Wahlkampf und gegenseitige Beschuldigungen vor allem zwischen SPÖ und ÖVP sorgte. Nach wochenlanger Kritik musste Gusenbauer als Leiter des SPÖ-internen Renner-Instituts zurücktreten.

Links:  EU-Assoziierungsabkommen mit Ukraine (Wikipedia)

„Politico“-Artikel

BBC-Bericht
http://orf.at/m/stories/2427838/2427839/

Der Österreichkorrespondent zum Bevölkerungsaustausch

Die Vereinten Nationen fordern für die EU-Länder wie Deutschland, Frankreich und Italien einen »Bevölkerungsaustausch« mit Migranten aus Nahost und Nordafrika. Offenkundig ist der Asyl-Tsunami von langer Hand geplant.

http://www.anonymousnews.ru/2017/05/31/vereinte-nationen-fordern-vollstaendigen-bevoelkerungsaustausch-fuer-deutschland/

Die UN-Völkermordkonvention, das “Übereinkommen über die Verhütung und Bestrafung des Völkermordes” (“Convention on the Prevention and Punishment of the Crime of Genocide”, CPPCG) (UN-Genocide-Konvention) ist eine der ältesten Menschenrechtsabkommen der Vereinten Nationen. Sie wurde von der Generalversammlung der Vereinten Nationen bereits am 9. Dezember 1948 beschlossen und trat am 12. Januar 1951 in Kraft.

Die UN-Völkermordkonvention wird oftmals nicht zu den Menschenrechtsübereinkommen der Vereinten Nationen gezählt, denn durch Völkermord ist nicht — wie bei den bürgerlichen und den sozialen Menschenrechten — ein einzelnes Individuum betroffen, sondern eine Gruppe, ein Volk. Nichts desto trotz schützt diese Konvention grundlegende Menschenrechte: das Recht auf Leben und den Schutz vor seiner Ausrottung aus nationalistischen, rassistischen, religiösen oder ethnischen Gründen. Die UN-Völkermordkonvention schützt damit eines der wichtigsten Menschenrechte der dritten Generation, verstanden als kollektives Recht der Völker.

Auf den folgenden Seiten möchten wir dem interessierten Leser die Völkermordkonvention näher vorstellen.

www.voelkermordkonvention.de

Hier eine interessante Verhaltensanalyse zu den Zeugen des Massakers in Florida

zuerst die unreifen Kinder/Schüler, die sich normal in Hinsicht auf ihr Alter verhalten. Insbesondere, so wie ich in meinem Artikel schon schrieb, wenn sie sich hinter eingeübte Verhaltensweisen zurückziehen können. Lachen sie, wenn es nichts zu lachen gibt, heißt dies, sie sind in einer Situation, mit der sie nicht wirklich umgehen können.

Nicht ganz berechtigt finde ich die Einschätzung der Sprecherin, daß das blondhaarige Mädchen, das erzählt, daß es definitiv einen zweiten Schützen gegeben hat, die Unwahrheit sagt und wie eben alle Kinder/Teenager sehr schlechte Zeugen abgeben.

Ich denke zwar auch, daß Kinder und Jugendliche sehr leicht beeinflußbar und manipulierbar sind, aber andererseits sind sie auch hervorragende Beobachter. Alles hängt also an der Befragung und der Zeitspanne zwischen Ereignis und Erzählung. Diese Erzählung ist zeitnah und wahrscheinlich entstanden, nachdem sie ihre Version bereits der Polizei mitgeteilt hat. Dadurch hat sich ihre Version gefestigt.

Eine Übereinstimmung mit der Sprecherin finde ich aber in der Einschätzung des dann folgenden TV Interviews mit Hogg. „Der Teenager ist ein Psychopath!“

Er imitiert erwachsenes Verhalten und wirkt gefühlskalt, emotionslos, völlig selbstbeherrscht. Und wieder verweise ich auf meinen Artikel und darauf, daß Hogg eine ADHS Diagnose hat, die zu 95% aller Fälle und in USA wohl zu 99% mit Ritalin behandelt wird. Ritalin ermöglicht es den Kindern, sich zu konzentrieren, macht sie wacher für das Leben. Aber es greift auch ein in die Fähigkeit Empathie zu empfinden und zu fühlen. Zusammen mit der Kombination „Vater, der als Ausbilder beim FBI arbeitete“ und ein ADHS Söhnchen großzuziehen hatte, dürfte das Ergebnis genau so aussehen wie Hogg Junior.

Wollen wir hoffen, daß der arme Junge dieses ganze Tohuwabohu um sich und seine Person auch verkraftet, er liebevolle Unterstützung von seiner sicher ehrgeizigen Familie erhält, sonst finden wir ihn womöglich in wenigen Jahren unter anderen Vorussetzungen wieder in den Schlagzeilen. Meine Hoffnung ist, daß die internet Meute diesen jungen Mann bald in Ruhe läßt, denn er zählt zu der Kategorie „denn sie wissen nicht, was sie tun“ und ihm ist nicht klar, daß die Medienindustrie die Menschen aussaugt und nur mehr die Hülle ausspuckt, wenn ihre Opfer nicht mithalten können und unbrauchbar werden.

 

Schlaglichter auf die Schießerei in Florida und den Zeugen Hogg

Wie bereits bei den vorausgegangen Ereignissen, gibt es auch diesmal wieder so einige Ungereimtheiten und Informations-Bruchstücke, die mehr verschleiern als aufklären. Zwischen den Möglichkeiten, daß es wahrlich die Tat eines kranken jungen Mannes war und der Möglichkeit, daß alles vo A bis Z erstunken und erlogen ist, führt der Weg der Wahrheitssucher durch einen Dschungel von Informationen, die nicht nur hinsichtlich ihres Inhaltes schwierig zu bewerten sind, sondern auch bezüglich ihrer Herkunft, ihrer Entstehung und ihrer, ich will einmal sagen, ihrer Autoren. Vielleicht empfiehlt es sich daher ersteinmal seine Meinung dazu nicht in Stein zu meißeln, sonder flexibel zu bleiben.

Da gibt es einmal das Original-Video, das Hogg in der Schule aufgenommen hat: Die junge Frau ist ja sooo traumatisiert, wie sie selbst ganz cool erzählt. Und natürlich sind die laschen Waffengesetze völlig abzulehnen.

Eine Einstellung (in einem Klassenzimmer) zeigt den Moment, als die Polizei eintritt. Die in der Ecke des Raumes versammelten Schüler sind wenig angespannt, und einer dreht sich lachend in die Kamera. Ihr Verhalten insgesamt ist routiniert, das heißt, es wurde in der Vergangenheit lehrplanmäßig sicher eingeübt, wie man sich in einem Ernstfall zu verhalten hat, auch wenn laut dem Schüler Hogg noch nie eine Großübung an der Schule stattgefunden habe. Aber auch weniger reale Übungen, wie sie in den US Schulen üblich sind, verhindern Panik und Traumatisierung dadurch, daß man lernt, sich an Regeln zu halten, an einen festen Ablauf. Das Gehirn ist beschäftigt, schränkt seinen Fokus ein und distanziert sich von dem realen (Trauma initiierenden) Ereignis. Insofern ist das schauspielerhafte Verhalten der Schüler nicht gänzlich surreal, sondern möglicherweise Folge der Übungen und des Trainings.

Und so unterhält Hogg sich in obigem Video auch nicht über das aktuelle Geschehen in dem Gebäude, in dem er sich befindet, sorgt sich auch nicht, um die Mitschüler (mit dem Vater hat er wohl telefoniert), sondern präsentiert „völlig traumatisiert“ der Öffentlichkeit eine Abhandlung über striktere Waffengesetze, denn auch damit hat man sich im Unterricht sicher ausführlich beschäftigt.

Es ist wie in den Erdbebengebieten, sagen wir einmal in Tokio. Beben, bei denen wir Deutsche panisch reagieren würden, gehören dort zur Lebensrealität und da der Mensch krank würde, in einem andauernden Zustand am Rande des Panischen, entwickelt das Gehirn des Einzelnen, wie auch der Gruppen über Gewohnheit eine Strategie, wie mit diesem Bedrohungsproblem umgegangen werden kann. Das Verhalten der Schüler, das, was sie sagen und tun, kann man also nicht wirklich für die Wahrheitsfindung heranziehen. Zu stark ist die überlagernde Schicht des eingelernten Notprogramms und des Intellekts.

Was sagt Hogg sonst so über sich: Sein Vater arbeitete früher beim FBI und sie seien erst vor wenigen Jahren nach Florida gezogen. Er sei 17 Jahre alt und Leiter des Studenten TV Senders an der Marjory Stoneman Douglas High School in Parkland, Florida.

Da es in Amerika eine Pflicht ist, auch außerschulische Aktivitäten mit möglichst großer Ernsthaftigkeit zu verfolgen, so man eine -wie auch immer geartete- Karriere anstrebt, erscheint es mir ersteinmal wenig verdächtig, daß er seine Ferien und Freizeit dafür verwendet, den Kontakt zu Medien aller Art zu suchen und Erfahrungen in allen sich bietenden Metiers zu sammeln. Die großen Medienanstalten bieten in diesem Zusammenhang auch Führungen an und man kann sich dort auch einmal als Moderator fühlen und einen „Touristen“ Film erstellen lassen als Erinnerung an den Besuch. Der Vorwurf, Hogg sei ein crisis actor, ein Krisenschauspieler, bedarf schon noch etwas härterer Fakten.

Nun hat er durch das Großereignis aber tatsächlich auch eine immense Platform bekommen und einen großen Karrieresprung gemacht. Geradezu ein Sechser im Lotto. Er kommt nun an die ganz großen Fische im Medien-Pool heran. Ein echter Zufall…

Der Vorwurf des False Flag, der nun schon reflexartig bei den alternativen Medien hochkocht, dürfte auch in die Planungen (so es sie denn geben sollte) eingeflossen sein, oder glaubt werte Leserschaft diese Leute bei den Geheimdiensten sind dumm und blöde zu gleich? Nach dem x-ten Ereignis und der immer gleichen Reaktion der Skeptiker, müßten die Planer einen IQ unterhalb 80 haben, wenn sie diesen Reflex ignorieren würden. Im Gegenteil ist anzunehmen, daß sie die bisherigen Reaktionen und den zeitlichen Verlauf der Informationsprozessierung im Netz sehr genau analysiert haben und ihre Erkenntnisse über das Verhalten der Alternativen nutzen. Für die nächste Planung oder im Umgang mit Information zum Beispiel.

Es stellt sich nun die Frage, ob denn, falls das Ereignis tatsächlich orchestriert gewesen sein sollte, der Papa an der Wissensquelle dies so nebenher für seinen Sprößling genutzt haben KÖNNTE? Das würde aber auch bedeuten, daß die Planungen mindestens 1-2 Jahre alt sein müssen und (jetzt Vorsicht Aluhut pur) der Sprößling Informationen geliefert haben KÖNNTE über die Innenstruktur der Schule? Aber evtl. war das überhaupt nicht notwendig.

Eine weitere Unstimmigkeit liegt in der Angabe, daß Hogg bereits an seiner alten Schule in Kalifornien graduiert haben soll. Und zwar im Jahr 2015 laut Schul-Jahrbuch und angeblich ehemaliger Klassenkameraden. Da man in den USA mit 17 graduiert, kann seine jetzige Altersangabe nicht stimmen. Er müßte demnach mindestens 19 Jahre alt sein, andere behaupten 21. Beweise für das eine oder andere stehen noch aus, jeder Behauptung folgt sofort ein Gegenbeweis.

Was mich stutzig macht ist der Verdacht, daß dieser ehrgeizige Jüngling Hogg sich schon darin zu üben scheint, künstlich Ereignisse zu generieren, die er dann in die Medien bringt. Ich wäre fast geneigt zu sagen: ausschlachtet. So gab es einen Vorfall an einem kalifornischen Strand (August 2017), bei dem sein Freund ein sogenanntes Boogie Board der Strandwache auf einen Mülleimer legte. Ein Wächter kam und forderte die Jungen etwas ungehalten auf, das zu unterlassen, worauf der Freund etwas provozierend erwiederte, er habe nicht gewußt, daß es „ein Verbrechen sei Euer eigenes Boogie Board auf einen Strand-Mülleimer zu legen“. Blue Boogieboard Fiberclad 27 Bodyboard

Daraufhin fühlte der Wächter sich wohl bemüßigt, diese Grünschnäbel etwas zurechtzustutzen (ist ja nun wirklich nicht hygienisch, wenn solch ein board weiterverliehen wird, auch wenn das Meerwasser desinfizierend wirkt) … Hogg filmte das Ganze und stellte es nachher ins internet, wo es immens viele Aufrufe erzeugte. Er verstärkte die Reaktion noch, indem er sagte, sie hätten sich von dem Mann sehr bedroht gefühlt und er wäre unberechenbar gewesen.Na dann soll er doch einmal die fragen, die mit seinem Vater und Konsorten Kontakt bekommen haben. Wie das Bedrohungsgefühl dabei war. Aber Hogg Senior ist natürlich der beste Amerikaner überhaupt, kämpft nur gegen die bösen Jungs und ist nun im Ruhestand sehr schlecht auf Trump zu sprechen, der es wagt das „Ansehen“ der Waffenbrüder in der Öffentlichkeit so zu ramponieren.

Hogg junior sagt im Video, er sei noch immer „overwhelmed“, also „überwältigt“ von dem dem Video folgenden Medienrummel. Ja, ja du Bürschchen…  spätestens die nächste Generation muß für jeden Superlativ einen Supersuperlativ erfinden, weil ihr heute aus jeder Mücke einen Elefanten macht und euch dermaßen übertrieben in das Rampenlicht der Öffentlichkeit stellt, daß es auf keine Kuhhaut mehr geht.

Hat man Lust auf etwas zu essen, dann „ist man am verhungern“, bei einem Zeckenbiß braucht man den Notarzt und bekommt man einmal nicht gleich sofort seinen Wunsch erfüllt, ist das eine tiefgreifende Lebenserfahrung, die einen nachhaltig traumatisert.

Hogg hatte zwei Diagnosen in seiner Kindheit, zum einen Dyslexie (also eine Leseschwäche) und ADHS.

https://heavy.com/news/2018/02/david-hogg-florida-school-shooting-california-video/

Letztere Diagnose läßt es nicht unwahrscheinlich erscheinen, daß er Ritalin bekam oder sogar noch immer einnimmt. Wie wir inzwischen wissen, hat diese Substanz nicht nur die Fähigkeit die Kinder aufzuwecken und damit ihre Konzentrationskraft und damit die schulischen Leistungen zu erhöhen, sondern führt unter Umständen auch zu einer Minderung der Empathiefähigkeit. Empathie ist etwas, das ich aus Hoggs politischen Floskeln nicht heraushöre.

Was mich an diesem jungen Mann aber am meisten stört ist, daß die schulische Abrichtung und die politische Agenda in den Schulen ganze Arbeit geleistet hat. Seine Wortwahl und das, was er zu sagen hat, als auch seine Ausdrucksweise. Alles wirkt wie wiedergegeben aus dem Schulunterricht. Wiedergekäutes, sozusagen. Zu den Vorwürfen, er sei ein crisis actor sagte er:  „I just think it’s a testament to the sick immaturity and broken state of our government when these people feel the need to peddle conspiracy theories about people that were in a school shooting where 17 people died and it just makes me sick. It’s immature, rude, and inhuman for these people to destroy the people trying to prevent the death of the future of America because they won’t.“

„Ich denke, es ist ein Zeugnis für kranke Unreife und den völlig desolaten Zustand unserer Regierung, wenn solche Leute glauben, das Bedürfnis zu haben, mit Verschwörungstheorien hausieren gehen zu müssen und so über die reden, die bei einem school shooting dabei waren, in dem 17 Menschen starben. Sowas macht mich krank. Es ist unreif, roh und unmenschlich, denn diese Leute zerstören diejenigen, die versuchen den Tod der Zukunft von Amerika zu verhindern (deshalb weil sie es selbst nicht verhindern).“

Also ich frage mich bei solchen Aussagen schon, wieviel davon von seinem verehrten Vati stammt oder aus dem Unterricht und ob nicht die Regierung der letzten Jahre an seinem eigenen desolaten Intellekt verantworlich ist. Hogg ist ein Verfechter strikter Waffengesetze, der jetzt, nach dem Ereignis, „schon den Gedanken nicht mehr erträgt, daß Waffen in einem Haus sein könnten, in dem er sich aufhält“.

Erscheint es der werten Leserschaft nicht auch sehr ambivalent, daß er während des shootings ein völlig theoretisches politisches Interview fabriziert, die Gunst der Stunde nutzend, wie es sich für einen Reporter gehört, aber andererseits denjenigen Herzlosigkeit vorwirft, die (mehr oder weniger paranoid) versuchen, der Wahrheit auf die Spur zu kommen, weil sie sich nicht für dreckige Geheimdienst- oder Regierungsoperationen mißbrauchen lassen wollen? Oder aufklären wollen, warum tatsächlich Menschen sterben mußten? Worin liegt mehr Herzlosigkeit? In dem Versuch, zur Tatzeit, als Menschen starben, eine politische Ansicht und Agenda zu propagieren, oder in der Bemühung die Wahrheit zu finden?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Geschichte von Amberly – Barrel Rider

Eine Frau, die das dekadente Gendergequatsche nicht nötig hat: Amberly war in ihrer Schulzeit eine erfolgreiche Barrel-Reiterin in Rodeos. Sie wird durch einen Unfall querschnittgelähmt und reitet weiter. Sie trainiert ihre Pferde selbst und nimmt weiterhin an Wettkämpfen teil, obwohl sie die für gewöhnlich wichtigsten Lenkungsmöglichkeiten des Pferdes, ihre Beine, nicht mehr zur Verfügung hat.

Kratom – ein natürliches Schmerzmittel der Gegenwart und Zukunft, aber wie immer: die Dosis ist entscheidend

es gibt Schmerzzustände und Menschen die sprechen auf unterschiedliche Mittel unterschiedlich gut an. Manchen Menschen hilft Diclofenac i.v. besser als oral, manche vertragen es schlecht und müssen auf Ibuflam/Ibuprofen…. ausweichen. Bei Männern hilft Aspirin besser gegen Kopfschmerzen als bei Frauen vor den Wechseljahren und manche Schmerzzustände reagieren sehr gut auf Cannabinoide, wieder andere nur auf Opioide. Also warum nicht das Spektrum um Kratom erweitern?

Es wäre zumindest wünschenswert, wenn Ärzte darüber bescheid wüßten und den geeigneten Patienten diesbezüglich Hilfestellung und Information geben könnten. Eine ärztliche Begleitung wäre wünschenswert, dann müßte man Kratum auch nicht in das Betäubungsmittelkorsett zwingen. Nicht das Mittel ist gefährlich, nur der unbegleitete Anwender. Und wer High werden will, der tut das so wie seit hundert Jahren auch, trotz Verboten und Betäubungsmittelgesetzen. Man muß Kratom auch nicht auf Rezept haben.

Tee aus den Blättern des Kratombaums soll sedierend und euphorisierend wirken. Als Legal High wird Kratom immer beliebter. Mediziner sehen in der Substanz ein potenzielles Mittel zur Drogensubstitution. Es wirkt ähnlich stark wie das Opiat Morphin, birgt aber auch Risiken.

Cafés in New York bieten Tee aus Blättern des südostasiatischen Kratombaums an, eine Tasse Tee für 10 $. Die Blätter werden in Thailand und Malaysia, trotz dortigen Verbots, als Volksmedizin und Rauschdroge eingesetzt. Ein deutscher Kratomgroßhandel berät zu speziellen Fragen, es ist zu lesen: „Sie können große Mengen kaufen, wir haben alles vorrätig, auch 100 oder 500 kg sind kein Problem.“ Brisant ist, dass Kratom ähnlich wie starke Opiate, wie Morphin, wirkt.

Obwohl der Baum zu den Kaffeegewächsen gehört, agieren einige seiner Inhaltsstoffe als Opioide. Die aktiven Alkaloide Mitragynin und 7-Hydroxymitragynin modulieren nachweislich Opioidrezeptoren (OR) und wirken als partielle Agonisten an M-Opiatrezeptor (MOR) und als kompetitive Antagonisten an κ-Rezeptoren (KOR) und δ-Rezeptoren (DOR). Außerdem sind beide Alkaloide G-Protein-gekoppelte Agonisten des MOR, so die Ergebnisse einer Studie. Eine weitere Studie belegt, dass Kratom auch als Agonist am α2-Adenorezeptor agiert und antientzündlich wirkt. Der Autor der Studie kritisiert allerdings fehlende Daten zur humanen Pharmakokinetik und Toxikologie.

Analgetisch, aber nicht atemdepressiv?

Diese sehr heterogene und komplexe Beeinflussung des Opiatsystems erklärt die analgetische Wirkung, aber auch die Begründung, warum die Gefahr einer Atemdepression sehr gering zu sein scheint. Ähnliche Wirkprofile weisen die Opioide Buprenorphin und Nalbuphin auf. Die geringe oder fehlende Wirkung auf die Atmung ist üblich für Opioide mit partialagonistischer Wirkung. Es wird nur der Rezeptorteil belegt, der für die Analgesie, aber nicht für die Atemdepression verantwortlich ist. Um diese Annahmen zu belegen, sind Humanstudien zwingend erforderlich.

Die Mitragyna-Alkaloide scheinen auch unterschiedliche Aktivitäten an anderen zentralen Rezeptoren auszuüben. So wurden Wirkungen auf adrenerge, serotonerge und dopaminerge Bindungsstellen nachgewiesen. Es bedarf weiterer Forschung, um den komplexen Wirkmechanismus der Mitragyna-Alkaloide aufzuklären und ihr volles therapeutisches Potenzial zu erschließen. Chin et al. sehen in der Modifikation der enthaltenen Alkaloide ein großes medizinisches Potenzial. Die Mitragynaderivate können als potente Schmerzmittel oder in der Suchtmedizin als Substitutionsmittel geeignet sein. Der Autor einer Studie sieht in Kratom ein Potenzial als Mittel zur Drogensubstitution. Es wirkt anxiolytisch und vermag einen Suchtdruck zu unterdrücken.

Die Affinität des 7-Hydroxymitragynin-Derivates MGM-9 zum Kappa-Opioid-Rezeptor könnte die Auswirkungen der Drogenabhängigkeit möglicherweise begrenzen. „Weitere Derivate zeigten im Vergleich zu Morphin überlegene antinozizeptive Effekte. Die strukturelle Modifikation von Mitragynin und 7-Hydroxymitragynin kann Verbindungen mit höherer Wirksamkeit und geringeren Nebenwirkungen im Vergleich zu Morphin erzeugen“, so die Autoren. Sie betonen aber auch, dass weitere klinische Studien am Menschen erforderlich sind, um die Verwendung dieser Substanzen im klinischen Umfeld zu validieren.

Mehr Droge als Arznei?

Dem grundsätzlich positiven Potenzial von Kratom als mögliches Therapeutikum steht die Gefahr der unkontrollierten Verbreitung über das Internet gegenüber. Die amerikanische Drogenbehörde Drug Enforcement Administration (DEA) möchte die Opioide Mitragynin und 7-Hydroxymitragynin als „Schedule I“-Droge einstufen. Damit wäre es in derselben Gefahrenklasse wie Heroin, Ecstasy, Meskalin und Psilocybin. Das ist die höchste Verbotsstufe für Drogen mit hohem Abhängigkeitspotenzial, jedoch ohne medizinischen Nutzen. Die DEA hat die US-Gesundheitsbehörde Food and Drug Administration (FDA) beauftragt, den möglichen Nutzen zu prüfen. Außerdem hat die FDA die Zollbehörden angewiesen, Importe zu beschlagnahmen. Als Begründung werden 36 Todesfälle genannt, zu denen es nach dem Konsum von Kratom gekommen sein soll.

Die FDA warnt vor Kratom und sieht sich besorgt: „Studien belegen, dass Kratom ähnliche Wirkungen und Risiken wie Opiate aufweist und auch auf ähnliche Weise missbraucht werden kann. Missbrauch, Sucht und Todesfälle sind dokumentiert. In einer Zeit, in der wir einen kritischen Punkt in der Opioidepidemie erreicht haben, ist die zunehmende Verwendung von Kratom als Alternative oder Ergänzung zum Opioidgebrauch äußerst besorgniserregend“. Der Rettungsmediziner Dr. Lukas Kolm vom Wentworth-Douglass Hospital sieht in Kratomzubereitungen ebenfalls eine gesundheitliche Gefahr und betont, viele Konsumenten nähmen es „blind“ und seien sich nicht im Klaren darüber, wie es auf ihren Körper wirkt.

Lasst das Kratom frei

Die American Kratom Association will hingegen ein Verbot von Kratom unbedingt verhindern. Die Lobbyarbeit ist erfolgreich: 51 Abgeordnete des Repräsentantenhauses der USA haben in einem Brief gegen die Pläne der DEA protestiert. Die DEA hob die Bekanntmachung der Notfallplanung vorerst auf und eröffnete eine öffentliche Stellungnahme.

Der Pharmakologe Gerald Gianutsos, University of Connecticut School of Pharmacy warnt vor einer Fehleinschätzung. Die meisten therapeutischen und pharmakologischen Effekte werden in anekdotischen Darstellungen beschrieben. Erst seit etwa fünf Jahren existieren wissenschaftlich fundierte Studien zu der Pflanze.  Einige unerwünschte Wirkungen, die bei der hochdosierten Anwendung von Kratom berichtet werden, sind Tachykardie, Schwindel, Hypotonie, Verstopfung, Tremor, Anorexie, Krampfanfälle und Psychose.

„Es gibt ein leichtes, euphorisches High. Wie das Gefühl, das bleibt, wenn man sich im Kreis dreht, wenn der Schwindel nachlässt“, so eine der unzähligen Beschreibungen über die Rauschwirkung von Kratom. „Kratompräparate werden von vielen als ein sicheres und legales, psychoaktives Produkt angepriesen, das die Stimmung verbessert, Schmerzen lindert und Vorteile bei der Opiatabhängigkeit bietet“, so der Pharmakologe Oliver Grundmann der Universität Florida.

Andere Zielgruppe als Cannabis

Der Wissenschaftler führte eine Online-Umfrage unter fast 10.000 Kratom-Nutzern durch. Die Ergebnisse zeigen ein anderes Profil der User, als man es von einer „illegalen“ Freizeitdroge erwarten würde. Mehr als die Hälfte der Nutzer sind zwischen 31 und 50 Jahre alt. 82 Prozent haben mindestens ein College besucht. Fast 30 Prozent der Befragten beziehen ein Haushaltseinkommen von über 75.000 Dollar pro Jahr. Viele dieser Befragten benutzen Kratom, um sich entweder selbst von verschreibungspflichtigen Opioiden zu entwöhnen oder die Droge allein zu benutzen, um Schmerzen zu behandeln. Bezeichnenderweise produzieren die Kratomalkaloide jedoch wenig bis keine Atemdepression. Toleranz und Abhängigkeit scheinen sich langsamer zu entwickeln als bei herkömmlichen Opiaten.

Blutwerte bleiben unverändert

In einer kleinen Querschnittstudie wurde bei 58 regelmäßigen Kratom-Usern und 19 gesunden Kontrollpersonen untersucht, ob es unter Kratom zu einer Veränderung der Blutparameter kommt. Die Ergebnisse zeigten, dass es keine signifikanten Unterschiede in den hämatologischen und klinisch-chemischen Parametern traditioneller Kratombenutzer und gesunder Probanden gab. Lediglich die HDL- und LDL-Cholesterinwerte lagen über dem normalen Referenzbereich. Der langfristige Kratomkonsum über fünf Jahre verändert die hämatologischen und biochemischen Parameter nicht.

Die Aussagekraft dieser malaysischen Studie erscheint gering. Sagt sie doch nichts über die physischen und psychischen Gefahren von Kratom aus. Auch dass in den Zubereitungen potenziell toxische Verunreinigungen enthalten sein können, wird nicht erwähnt oder untersucht.

In Deutschland legal

Bereits im Jahr 2010 wurde die Aufnahme von Kratom in das deutsche Betäubungsmittelgesetz durch den Sachverständigen-Ausschuss des Bundesinstitutes für Arzneimittel und Medizinprodukte geprüft. Die Beschlussfassung zu Kratom wurde vertagt, wie schon mehrere Male zuvor. Auch in dem Gesetz über neue psychoaktive Substanzen (NpSG) sucht man die Pflanze vergeblich. Bereits im Juni 2016 berichtete DocCheck darüber. Weil der Erwerb über das Internet derzeit so einfach ist wie Schuhe kaufen, sollte über eine Einstufung als Betäubungsmittel diskutiert werden.

http://news.doccheck.com/de/newsletter/4551/30808/?utm_source=DC-Newsletter&utm_medium=E-Mail&utm_campaign=Newsletter-DE-DocCheck+News+18.08+%28Campus+%29-2018-02-21&user=794a8bebcffb79b71e7350ecbd918d50&n=4551&d=28&chk=35f28b6fcd7ac7dc09cb9e3373f74e4f

Gender-Ideologie crasht die Universitäten

Ivar Arpi von der Schwedischen  Tageszeitung Svenska Dagbladet interviewt Jordan Peterson:

Gender kann nie science, nie Wissenschaft sein. Es war ein intelligenter Schachzug der Ideologen in einem Coup von Neusprech aus „Studien“ über Geschlechterrollen die „Wissenschaft“ der Geschlechter zu machen. In Schweden wie auch in Kanada gerieten Professoren und Dozenten in die Schlagzeilen, die wegen politischer Inkorrektheit, Verstößen gegen die Genderdoktrin, ihrer Lehrtätigkeit enthoben worden waren. Wir sehen inzwischen, daß die guten, fähigen Leute die Universitäten verlassen. Dadurch wird die Lehre schlecht und folglich auch die Wissenschaft, die die Gesellschaft beeinflußt.

Unsere Gesellschaft hat ein Paradies geschaffen für Menschen mit massiven und deutlichen Persönlichkeitsstörungen und man hat ihnen Positionen der Macht überlassen. Dies gilt besonders auch für Feministinnen und Genderideologen, aber auch für unmännliche schwache Männer. Uns werden von Ideologen immer nur halbe Wahrheiten erzählt über alle Themen, seien sie geschichtlich, politisch oder religiös.

Genderideologen versuchen die Männer in einen Schuldkult marxistischer Art zu treiben. Eine Schuld allein deswegen, weil sie der Gruppe, genannt Männer, zugehörig sind. Das ist eine sehr gefährliche Sache. Auch der Versuch, die männliche Agression dadurch kontrollieren zu wollen, daß man kleine Jungen in der Art von Mädchen erzieht, sozialisiert, ist gleichermaßen gefährlich. Die jungen Männer von heute sind so verunsichert, haben so wenig Selbstwertschätzung, daß sich viele bei kleinsten Schwierigkeiten zurückziehen, aus den Schulen, den Universitäten und den Ehen und Beziehungen und nie wirklich erwachsen werden. Unter anderem, weil man ihre Männlichkeit und ihr Streben nach Erfolg durch Wettkampf und Wettstreit als raubtierhaft verunglimpft.  Es gibt aber nichts gefährlicheres als schwache Männer, das sollte man diesen jungen Männern sagen. Reißt Euch zusammen, rafft Euch auf, tretet Euch in den Hintern und macht etwas aus Euerem Männerleben!

Viele junge Menschen durchleben Phasen der Unsicherheit und die künstlich durch die Medien getriebenen Themen über Psychische Erkrankungen, Transgender, Homosexualität u.v.m. führen dann zu pathologischen Zuständen, erfundenen Diagnosen bei diesen Menschen. Menschen die eigentlich gesund sind. Modeerkrankungen sind das, die das Leben gesunder Menschen, gesunder Kinder ruinieren. …

Excerpt, edited from the Google English translation of the full article: „In a Facebook group for Jordan B Peterson’s Swedish enthusiasts I ask what he means to the team members. The answers are illustrative. ‚He has given me a stronger faith and a tidy student apartment I can be proud of,‘ writes one. ‚One great thing is that he has explained the value and importance of the Bible, which is impressive considering that I’m an atheist. Meanwhile, I have listened to Jordan B Peterson I have lost 8 kg, cleaned my home (better), handled my relationships and am more effective in my job,‘ wrote another. A man who watches Jordan B Peterson’s videos with his equally enthusiastic wife says that doing so made them both to try to become better people… Another writes: ‚In addition, he got me to talk to God again, even if it is ‚just‘ God is in my psyche.‘ Peterson says, ‚I give public lectures in which I talk about responsibility and truth. Afterwards, many will come up to me, mostly young men, and want to talk. They say things like „I was a nihilist, I was desperate, I was suicidal, I was destructive and bitter, but when I heard what you had to say about the myths I took myself out of the dark hole I was in.“

Person after person has been saying the same thing. And I have received thousands of such letters…‘ “ Additional relevant links:

My new book: 12 Rules for Life: An Antidote to Chaos: https://jordanbpeterson.com/12-rules-…

Dr Jordan B Peterson Website: http://jordanbpeterson.com/

Self Authoring Suite: http://selfauthoring.com/

Understand Myself personality test: http://understandmyself.com/

Podcast: https://jordanbpeterson.com/jordan-b-…

Reading List: https://jordanbpeterson.com/2017/10/g…

Twitter: https://twitter.com/jordanbpeterson

Patreon: https://www.patreon.com/jordanbpeterson

 

 

Frauen müssen Freiwild bleiben

über Banner bei der Antifanten Gegendemo zum Frauenmarsch ..

Definition „Wild“: Wild (ahd. wildi ‚ungezähmt‘, ‚verirrt‘) ist ein Sammelbegriff für die im Zusammenhang mit Jagd relevanten Säugetiere und Vögel. Der Begriff „Wild“ grenzt sich damit gegen den des Wildtieres ab, der allgemein alle freilebenden Tiere umfasst.

Wild im Sinne der Wildbiologie umfasst die Gesamtheit der auf der Erde vorkommenden jagdbaren Landwirbeltiere, zum Unterschied von fischbaren (Fische) oder sammelbaren (Schnecken, Frösche, Insekten) Tieren. Nach Jagdrecht gelten als Wild die „jagdbaren wildlebenden Tiere“, also die in den jagdrechtlichen Vorschriften aufgelisteten Arten. Wild nach dieser Definition bleiben selbst die Arten, die nach dem Jagdrecht ganzjährig geschont werden.

In Deutschland, Österreich und der Schweiz regeln Jagdgesetze und -verordnungen die Jagd (und als Teilbereich davon die Hege). Diese jagdrechtlichen Vorschriften enthalten einen abschließenden Katalog der jagdbaren Tiere und geben dem Begriff Wild damit seine Legaldefinition.

Situation in Deutschland

Im § 2 des Bundesjagdgesetzes werden wildlebende Tiere, die dem Jagdrecht unterliegen, als Wild definiert. Es sind Jagdzeiten und Schonzeiten festgelegt. Die Jagdzeiten sind keine zwingende Einrichtung, sondern können in den Landesjagdgesetzen unterschiedlich festgelegt sein. Es gibt Wildarten, die ganzjährig geschont sind und demzufolge nicht bejagt werden dürfen. Sie sind aber durch das Jagdgesetz der Obhut und der Sorge für ihre Wohlfahrt dem Jagdausübungsberechtigten unterstellt (Hegeverpflichtung nach § 1 Abs. 1 BJagdG) und werden so zwingend durch den Jagdausübungsberechtigten geschützt. Die Bundesartenschutzverordnung sieht dies für Tiere, die nicht „Wild“ sind, nicht vor. Teile von Wild, auch wenn dies eine ganzjährige Schonzeit genießt, dürfen vom Jagdausübungsberechtigten angeeignet werden, ebenso natürlich verendete Tiere (Fallwild). Teilweise bestehen Abgabe- und Handelsverbote. Aneignung durch andere erfüllen den Tatbestand der Wilderei.

Im § 2 werden die zugehörigen Wildarten aufgelistet.

Liste der Tierarten, die laut Bundesjagdgesetz dem Jagdrecht unterliegen und somit rechtlich „Wild“ sind: …..

Zusatz: Frauen

 

Strafrechts Anwalt zum neuen Polizei-Aufgaben-Gesetz in Bayern: die Transformation der Polizei

neue Aufgaben zum Beispiel:

betrifft „Gefährder“ seit Herbst:

Aufenthaltsverbot und Aufenthaltsanordnung auszusprechen durch die Polizei und erst nachträglich vom Betroffenen gerichtlich anfechtbar.

Vorbeugende In-Haft-Nehmung wie bisher, allerdings darf der Richter grenzenlos diese je dreimonatige Haft verlängern.

Nun wird im Landtag verhandelt: Übersichtsaufnahmen bei Demonstrationen und Abgleich mit anderen Behörden wie Einwohnermeldeamt bei „unübersichtlichem Gelände“, Postbeschlagnahmung und Öffnung durch Richterauftrag, Nutzung falscher Identitäten ohne Richter, erweiterter Spitzel / V Männer Einsatz, Versteckte Überwachung von Wohnungen, Rechtsanwälten, Ärzten, Wanzenplatzierung, Eindringen in Kommunikationsmedien, Clouds, Daten löschen und VERÄNDERN erlaubt.

Der meiner Ansicht nach wirksamste Einbruchschutz

Das Hauptproblem bei Einbrüchen ist, daß eine Alarmanlage noch lange keine Lösung ist, kein Polizei-Einsatz, keine Beweissicherung damit verbunden ist, keine Intervention darstellt. 2% der Einbrecher kehren zurück, wenn sie beobachten, daß es auf den Alarm keine Reaktion der Umwelt gibt.

Gerade die neue Technik aber erweitert die Möglichkeiten einer Intervention und Beweismittelsicherung ungemein. Ganz zu schweigen davon, daß die neuen Überwachungsmöglichkeiten auch verhindern können, daß Dritte ihre eigene Überwachung oder Sprengstoffe unbemerkt bei einem platzieren können. So will unser Staatsschutz gerne die mobile Information des KFZ Fahrers und Dedektion von Erschütterungen am Auto gerne verbieten. Und zwar direkt bei den Herstellern und Verkäufern, weil die moderne Technik so gut ist, daß die „Dienste“ keine Tracking Devices und Wanzen mehr unbemerkt anbringen können.

Also intelligente Überwachung und Intervention bei Abwesenheit ist die eine Sache:

und die Sofortintervention ist die Zweite:

Die Nebelanlage

Es gibt verschiedene Arten von Nebelanlagen und ebenso verschiedene Größen und damit verschiedene Preisklassen. Es gibt sie für Gebäude, aber auch für Autos. Remote und automatisiert… je nach Rechtslage und Gefährdungslage. Es gibt auch ähnliche Anlagen mit Reizgas, aber die Eigengefährdung oder Gefährdung Unbeteiligter ist hier ein stark einschränkender Faktor. Zudem weiß man, daß CS Gas (mit Prüfzeichen und erlaubtem Einsatz gegen Menschen) nicht immer und bei jedem wirksam ist. Das wirksamere Pfefferspray hat im Objektschutz aber ein Nicht-Zulassungs-Problem (nur zur Hundeabwehr). Es wird schwierig, wenn man seinen Verkaufsraum oder Tresorraum mit Pfeffergas ausrüstet, um den Raum gegen mögliche Hundeangriffe zu sichern. Bei Ställen, bzw. Sattelkammern, landwirtschaftlichen Geräteräumen usw. mag das ja noch irgendwie verklausulierbar sein, aber ansonsten eher nicht.

Wenn man sich also durch das Politik- u. Staatsversagenversagen in diesem Land schon in Unkosten begeben muß, um seine eigene Sicherheit zu gewährleisten und sein Eigentum zu schützen, dann ist so eine Nebelanlage sicher überlegenswert.

https://www.hausjournal.net/einbruchschutz-nachruesten-kosten

Ob bei Installation solcher Anlagen auch die Versicherungen Rabatte geben, müßte man im Einzelfall aushandeln, ist aber nicht unwahrscheinlich.

Professionell durchgeführte Umbaumaßnahmen können als „haushaltsnahe Dienstleistungen“ von der Steuer abgesetzt werden. Wie bei anderen Handwerkerleistungen werden dabei 20 Prozent des Arbeitslohns, der Fahrt- und Maschinenkosten plus die anteilige Umsatzsteuer von der Steuerschuld abgezogen – in Höhe von maximal 1.200 Euro. Ausgaben für Material werden bei der Steuererklärung nicht berücksichtigt. Achten Sie für das Absetzen von der Steuer darauf, dass die genaue Tätigkeit des Handwerkers zum Einbruchschutz auf der Rechnung nachzuvollziehen ist. Und bezahlen Sie per Überweisung, denn Barzahlung wird vom Finanzamt in der Regel nicht anerkannt.

 

Hier noch ein paar eindrückliche video-Beispiel: http://www.bandit-gmbh.de/

Die Vorteile liegen klar auf der Hand. Während jeder Einbrecher ersteinmal orientierungslos wird, kann er die Menschen im Gebäude weder zielgerichtet bedrohen noch Geiseln nehmen. Auch kann er geplante Diebstähle nicht ausführen und wird in seiner Flucht behindert. Der Nebel ist ungiftig und hinterläßt auch keine giftigen Rückstände, das Opfer gewinnt wertvolle Zeit, kann Hilfe herbeirufen und sich verstecken oder durch seine eigene Ortskenntnis die Flucht ergreifen. Es gibt natürlich auch Anlagen, die man direkt mit der Polizei verbinden kann.

https://www.koenigalarm.com/produkte-news/nebelanlagen/

und so könnten die technischen Daten aussehen:

Stromversorgung: AC 100-120V oder 220 – 240V

  • Durchschnittlicher Stromverbrauch: 60W
  • Funkreichweite bis zu 150 Meter (ohne Hindernisse)
  • Nebelgeschwindigkeit: ca. 283m³/Minute
  • Eingenebelter Bereich: ca. 10 x 10 x 2,5 m
  • 500 ml Nebelflüssigkeit können aufgenommen werden
  • Frequenzen: 433,92 MHz oder 869.25 MHz
  • Abmessungen: 43,5 x 29,7 x 13,6 mm
  • Gewicht: ca. 16 kg
  • Lieferumfang: 500 ml Flüssignebel, Fernbedienung


oder hier Nebelklassen eines spezifschen Systems (nicht normiert):

Informationen zu den Nebelklassen von White Safe

Die Einteilung in Nebelklassen hilft bei der Orientierung und der Bedarfsklärung für Nebelgeräte. Die WHITE SAFE® Nebelklassen im Einzelnen:

n1Nebelklasse N1

  • Nebelausstoß 200 – 300 m³/min
  • Anwendung in kleineren Räumen oder Bereichen bei stationärem Einbau
  • Raumvolumen ca. 300 m³ bei 60 sec.
    (VdS 75 m³ bei 10 sec.)

Nebelklasse N2n2

  • Nebelausstoß 500 – 600 m³/min
  • Anwendung in mittleren Räumen oder Bereichen bei stationärem Einbau
  • Raumvolumen ca. 600 m³ bei 60 sec.
    (VdS 150 m³ bei 10 sec.)

Nebelklasse N3n3

  • Nebelausstoß 900 – 1000 m³/min
  • Anwendung in größeren Räumen oder Bereichen bei stationärem Einbau
  • Raumvolumen ca. 990 m³ bei 60 sec.
    (VdS 250 m³ bei 10 sec.)

Nebelklasse N4n4

  • Nebelausstoß 5000 m³/min
  • Anwendung in großen Räumen oder Bereichen bei stationärem Einbau
  • Raumvolumen ca. 5000 m³ bei 60 sec.

 

Hier ein aktueller Fall:  ZülpichBissige Hunde, schrille Alarmanlage? Von wegen! Bei einem Einbruch in einen Kiosk wurden die Täter auf skurrile Weise in die Flucht geschlagen – von einer Nebelanlage!

Wehr rückte aus

Mittwoch gegen 3.29 Uhr wurde die Feuerwehr zu einem Brand im Einkaufsmarkt Bonner Straße alarmiert. Vor Ort gab es aber gar kein Feuer…

Dafür stellten die Wehrmänner einen Einbruch fest. Unbekannte hatten versucht, aus dem Kiosk des Einkaufsmarktes Zigaretten zu klauen. Dabei ging offenbar die installierte Nebelanlage los  – und rief nicht nur die Feuerwehr auf den Plan, sondern vertrieb auch die Einbrecher.  „Neben dem entstandenen Schaden machten die Diebe offenbar keine oder nur geringe Beute“, so ein Polizeisprecher.

Frouwe aus ´em Wald: Große Defizite bei Grundschülern in Mathe und Deutsch: Berliner Bildungssenatorin will VERA-3 geheim halten

Die Ergebnisse der VERA-Vergleichsarbeit bei Drittklässlern in Mathe und Deutsch ist besorgniserregend. Die Hälfte der Kinder bleibt unter den Mindestanforderungen. Auch die „Heimlichtuerei“ der Senatsverwaltung, was die Veröffentlichung der Ergebnisse betrifft, darf alarmieren.

Die aktuellen Ergebnisse der VERA-Vergleichsarbeit bei Berliner Drittklässlern offenbaren erneut enorme Defizite was das Schreiben und Rechnen betrifft.

75%  der 24.000 Berliner Grundschüler schaffen im Bereich Rechtschreibung nicht den Regelstandard, den die Kultusministerkonferenz festsetzte. 50%  bleibt sogar unter den Mindestanforderungen, schreibt der „Tagesspiegel“ , dem die Ergebnisse der VERA-Vergleichsarbeit bereits vorliegen.

Berliner Senat wollte Ergebnisse nicht veröffentlichen

Wäre es nach der Berliner Bildungssenatorin Sandra Scheeres gegangen, wären die Ergebnisse der VERA-Vergleichsarbeit unter Verschluss geblieben.

Doch auch diesmal pochte der Neuköllner SPD-Abgeordnete Joschka Langenbrinck auf die Herausgabe von Daten aus dem Bildungsbereich. Seit Jahren sorgt Langenbrinck dafür, dass Informationen ans Licht kommen, die die Berliner Senatsverwaltung für Bildung lieber verschweigen würde.

Dies betraf in der Vergangenheit auch Themen wie Schulgewalt und Schuldistanz. Der SPD-Mann macht sich mit seiner Vehemenz aber nicht nur Freunde.

Diesmal musste Langenbrinck laut „Tagesspiegel“ sogar mit dem erst kürzlich getroffenen Urteil des Bundesverfassungsgerichts zu den Auskunftrechten von Abgeordneten (Az. 2 BvE 2/11) argumentieren, um Scheeres zur Herausgabe zu bewegen.

Die 24.000 Berliner Grundschüler waren 2017 in Deutsch und Mathematik geprüft worden.

Hälfte der Schüler erreicht nicht die Minimalanforderung

Wie auch 2015 erreichte knapp die Hälfte der Kinder nicht einmal die Minimalanforderung im Bereich Rechtschreibung. Ein Viertel schaffte nur den „Mindeststandard“.

Dreiviertel blieben somit unter dem „Regelstandard“, den die Kultusministerkonferenz (KMK) bis zum Ende der – bundesweit vierjährigen – Grundschulzeit festgelegt hat, schreibt der „Tagesspiegel“.

Weiter heißt es, dass wenn man nur die Kinder deutscher Herkunft nimmt, es kaum besser aussieht. Bei ihnen liegen 40 Prozent auf der schlechtesten Stufe und nur fünf Prozent schaffen den „Optimalstandard“. Was die Kinder anderer Herkunftssprachen angeht, so liegen 60 Prozent unter dem „Mindeststandard“.

Fragliche Lernmethoden

Mit ein Grund für diese Entwicklung könnten auch die Lehrmethoden zur Rechtschreibung an den Schulen in der Hauptstadt sein. An den Berliner Schulen wird größtenteils in der Schulanfangsphase die Methode „Schreiben nach Gehör“ angewendet.

Kritiker sehen hierin einen Grund dafür, dass sich das Bewusstsein für das richtige Schreiben verzögert ausprägt. Auch sehen Kritiker gerade bei Kindern mit Migrationshintergrund, große Schwierigkeiten über diese Lernmethode das Schreiben zu erlernen.

Einige Bundesländer sind daher wieder zur traditionellen Vermittlung der Rechtschreibung übergegangen.  (und die Versuchskannickel-Kinder können jetzt sehen, wie sie mit ihrem staatlich verhunzten Hirn in Zukunft fertig werden! Eltern, ihr habt das mitverbrochen!)

Beim Lesen sieht es etwas besser aus

Die Ergebnisse beim Lesetest sind etwas besser ausgefallen. Hier sind es immerhin noch 30 Prozent, die unter dem Mindeststandard bleiben. 18 Prozent erreichten die beste Stufe.

Im Bereich Mathematik – Größen und Messen– lag die Spitzengruppe sogar unter 10 Prozent. Hier waren es mehr als ein Drittel, die nicht einmal die einfachsten Aufgaben bewältigt bekamen. Bei den nicht deutschsprachigen Kindern sogar die Hälfte.

Ergebnis vom Vergleichstest ist besorgniserregend

Alles in allem hat sich das Gesamtergebnis verschlechtert.

Dabei ist zum einen zu berücksichtigen, dass der Test vom Vorjahr auch andere Bereiche abfragte. (Ergebnisse werden gerne manipuliert, indem man die Testverfahren verändert, das kennt man ja zur Genüge)

2016 wurde in Deutsch das Zuhören, in Mathe Zahlen und Operationen verglichen. Außerdem wurden 2017 die Kinder der Willkommensklassen mit ihren Flüchtlingskindern aufgelöst und Regelklassen zugeordnet, was Einfluss auf das Ergebnis hatte.

Doch auch davon abgesehen sind die Testergebnisse alarmierend und besorgniserregend. Da stellt sich die Frage, ob gerade daher die Ergebnisse nicht mehr veröffentlicht werden sollen?

Offiziell wird immer darauf verwiesen, dass die Daten hauptsächlich der Schule dienen sollen, also als ein Hilfswerkzeug zur Schulentwicklung und Verbesserung der Unterrichtsqualität.

Durch den VERA-Vergleichstest sollen Schulen besser sehen, wo die Leistung ihrer Schüler im Vergleich zu den bundesweit festgelegten Kompetenzen als auch im Vergleich zu den Parallelklassen in der eigenen Schule liegen. Außerdem können sich so Schulen mit anderen Schulen in ähnlicher sozialer Lage vergleichen.

Außerdem wird argumentiert, dass die Daten nicht geeignet seien, um die langfristige Entwicklung zu beobachten, weil jedes Jahr ein anderer Bereich abgefragt wird und die Aufgaben unterschiedlich gewichtet werden.

Besteht ein öffentliches Interesse an dem Bericht?

Doch ist der aktuelle Kompetenzstand im Vergleich mit anderen Bundesländern und Schulen im eigenen Bundesland nicht auch für die Öffentlichkeit interessant? Warum soll die Öffentlichkeit davon nichts erfahren?

Jürgen Zöllner (SPD) hat sich in seiner Zeit als Berliner Bildungssenator ganz bewusst aus Transparenzgründen für die Veröffentlichung eines Landesberichtes zu der VERA-Vergleichsarbeit eingesetzt – Brandenburg schloss sich dem an.

Allerdings kann es laut „Tagesspiegel“ sein, dass sich die KMK auf neue VERA-Richtlinien einigt. Dann würden die Daten „gegebenenfalls perspektivisch in der bisherigen Form gar nicht mehr vorliegen“, so ein Sprecher von Bildungssenatorin Sandra Scheeres.

Dann hätten nur noch das Institut für Schulqualität der Länder Berlin und Brandenburg  (ISQ)  und die Senatsverwaltung Einblick in den Bericht. Dann wäre nur für sie erkennbar, wie groß die Risikogruppe der Kinder ist, die nach vier Jahren den „Regelstandard“ wahrscheinlich nicht erreicht werden.

Politiker kritisieren die „Heimlichtuerei“

SPD-Politiker Langenbrinck fand in seiner Haltung zur Transparenz Unterstützung in der CDU-Fraktion. Die „Heimlichtuerei“ der Senatorin sei „peinlich“, kritisieren die Politiker. Es sei ein „bildungspolitischer Irrweg“, wenn Berlins Schulsenatorin die Ergebnisse „zum Staatsgeheimnis“ erkläre, so CDU-Fraktionsschef Florian Graf und die schulpolitische Sprecherin Hildegard Bentele, gegenüber dem „Tagesspiegel“.

Aus den Reihen der FDP sagte Bildungsexperte Paul Fresdorf laut „Tagesspiegel“: Das schlechte Abschneiden bei den Vergleichsarbeiten zeige deutlich, „wie groß der Scherbenhaufen ist, vor dem Frau Scheeres nach 21 Jahren sozialdemokratischer Bildungspolitik in Berlin steht.“

The Salt Pit – eines der geheimen Foltergefängnisse der USA und ein faszinierender Künstler

Einer breiteren Öffentlichkeit bekannt wurde The Salt-Pit, die Salz-Grube, im Norden Kabuls durch zwei Vorfälle: Einmal, als der Afghane Gul Rahman  ګل رحمان‎ am 29. Oktober 2002 zusammen mit einem Arzt und einem warlord gefangengenommen wurde und am 20 November 2002 dort mit nacktem Unterkörper an den Betonboden angekettet erfror (andere Quellen nennen fälschlich das Jahr 2003). Sieben Jahre lang wurden sein Name und sein Grab geheimgehalten, obwohl sein Tod gemeldet worden war, aber natürlich nicht der Familie. Der für Gul R. verantwortliche (unerfahrene?) Offizier Jose Rodriguez erhielt 2500 Dollar für kontinuierlich gute Arbeitsleistung, eine Strafverfolgung gab es nicht.

Nach Sprachgebrauch der US-Regierung unter Obama und mit Einverständnis von Bush und D.Cheney war der Tod des Mannes, der 1994 eigenhändig den späteren Präsidenten Karzai   (nicht nur in Indien, sondern auch in USA studiert) aus dem Gefängnis befreit und in ein  „safe house“ gebracht hatte, einer der „Fehler“ im Zuge des Kampfes gegen den Terror.

Ein wirklich tragischer Fehler, wenn man bedenkt, dass die Verhaftung im Zuge einer gemeinsamen Operation mit US-Agenten und pakistanischen Sicherheitskräften (was immer das bedeuten mag) gegen die Hezb-e-Islami Gulbuddin in Islamabad erfolgte, Karzai zudem eine US-Marionette war und Verbindungen zur CIA pflegte. Vgl auch: Foltern mit System: http://www.zeit.de/politik/ausland/2014-12/usa-folter-bericht-cia-barack-obama

Noch folgende kurze Anmerkung zu Karzais Familiengeschäften: Als sein Vater 1999 umgebracht wurde, entkamen Hamid und sein Bruder Ahmad Wali Karzai nur knapp. Nach der Bluttat erbte Hamid den Titel des Khans der 500.000 Popalzai und wurde ein Führer im bewaffneten Widerstand gegen die Taliban. Ahmad Wali Karzai galt bis zu seiner Ermordung durch die Taliban am 12. Juli 2011 als der größte Drogenproduzent/-händler Afghanistans, der unter anderem auf der Lohnliste des US-amerikanischen Geheimdienstes CIA stand.

Auch im Fall Karzai / Afghanistan erwies sich Deutschland als williger Vasall der USA: Wiki:  Nach den Terroranschlägen am 11. September 2001 arbeitete Karzai mit den USA zusammen, um das Taliban-Regime zu stürzen und eine neue Regierung aufzubauen. Bis zum Eintreffen der US-amerikanischen Truppen in Kandahar am 25. November 2001 hatte Karzai mit den Taliban ein Übereinkommen geschlossen, das ihnen Generalamnestie und Mullah Omar einen freien Abzug aus der Stadt zusicherte. Die USA erklärten aber, sich nicht an dieses Abkommen zu halten. Bereits am 4. Dezember 2001 wurde er auf der Afghanistan-Konferenz auf dem Petersberg bei Bonn zum Präsidenten der Übergangsregierung ernannt.

Von der Gefangensetzung und Befreiung und dem Foltermord an Karzais Befreier findet sich in Wiki nichts.

Zurück zu dem Örtchen „The Salt Pit“, dem Codenamen für eine Ziegelfabrick, die der CIA für seine Zwecke der Folter nutzte. Gul Rahmans Befragung wurde intensiviert durch 48 stündigem Schlafentzug, Lärmüberlastung, totale Finsternis, Isolation, Kaltwasser- und rohe Behandlung. Gul R. soll laut dem CIA Bericht der einzige Gefangene gewesen sein, der unter CIA Gewahrsam gestorben ist.

 

Senate Intelligence Committee’s report of CIA torture

CIA report zum Tode Gul Rahman
Im Oktober 2015 klagte die  American Civil Liberties Union  gegen die beiden Psychologen James Mitchell und John Jessen, die das Folterprotokoll erstellt hatten, das zu Gul R. s Tod führte, sie scheiterten aber im Juli 2017 am U.S. District Judge Justin Lowe Quackenbush , der feststellte, daß die Beschuldigten staatliche Immunität hätten und regte eine außergerichtliche Einigung der Anwälte an.
Sofern ein Leser einmal The Salt Pit besuchen möchte, kann ich die wahrscheinlichen Koordinaten liefern:Coordinates: 34°34′36.48″N 69°17′25.80″E / 34.5768°N 69.2905°E

Der Fotograf Trevor Paglen nimmt für sich in Anspruch der einzige Zivilist zu sein, der zumindest aus sicherer Entfernung Fotos des Salt Pit gemacht hat. Er entdeckte den Ort aufgrund El Masris Beschreibungen und Google Earth, reiste nach Afghanistan und wußte in dem Augenblick, daß er auf dem richtigen Weg war, als er einem Ziegenhirten mit einer US Baseballkappe und den Logos Kellogg, Brown & Root begegnete.  Das von großer Distanz aufgenommene Foto wurde 2006 in der Bellwether Gallery in New York City  gezeigt, zusammen mit weiteren Dingen, die Paglens Suche nach geheimen Regierungsprojekten (http://www.paglen.com/?l=news) dokumentierten. Wer das Foto kaufen wollte, mußte etwas tiefer in die Tasche greifen: 20.000 US$ sollte es damals kosten.

weitere Werke z.B.: They watch the moon (Echelon in West Virginia)

oder „Code Names of the surveillance state“ – Codenamen des Überwachungsstaates:

eine Video-Installation aus über 4,000 National Security Agency (NSA) und Government Communications Headquarters (GCHQ) Überwachungsprogrammen. Die Codenamen werden in Endlosschleife auf öffentliche Gebäude projeziert und sind bewußt sinnfrei, oft lustig/skurill und sarkastisch gewählte Worte oder Phrasen ohne wahrnehmbare Verbindung zu den Inhalten des jeweiligen Programms.  “Bacon Ridge” zum Beispiel ist eine NSA Einrichtung in Texas, “Fox Acid” ein NSA-kontrollierter Internet server, um malware in web browser einzuschleusen und “Mystic” ist ein Programm, um jedes Telefongespräch von den Bahamas abzuhören und zu speichern.

Und nun zum zweiten Fall, der „The Salt Pit“ in Deutschland bekannt machte:  Der Fall des „Deutschen“ Khalid El-Masri

Khalid El-Masri, oder  Al-Masri wurde aus Mazzedonien nach Afghanistan entführt, weil sein Name einem von den USA gelisteten Terrorverdächtigen ähnelte. Für die einen ist er ein unschuldiges Opfer, für andere ist er durch seine Verbindungen zur islamistischen Szene in Süddeutschland und seine weitere kriminelle Entwicklung keineswegs ein Unschuldslamm.

Wir erinnern uns, in Mazedonien hielt man seinen Pass für eine Fälschung und benachrichtigte die regionale CIA Stelle (die gibt es ja wie die gelbe Post in allen Regionen, man muß nur wissen hinter welcher Tür – wie bei einem Adventskalender). Die machte kein großes Aufhebens und verhörte El Masri unter Folter (Schläge und Drogen) bis man nach 2 Monaten feststellte, daß der Pass keine Fälschung war. Die ganze Geschichte ist weiter unten zu lesen.

Am 18. Mai 2006 wies der Richter (U.S. Federal District Judge) T.S. Ellis, III von Virginia die Klage El Masris gegen die CIA und die drei privaten Transportfirmen ab mit der Begründung, daß eine öffentliche Verhandlung ein zu großes nationales Sicherheitsrisiko darstellen würde. Auch die Berufung dagegen wurde abgewiesen. Im Oktober 2007 verweigerte auch der U.S Supreme Court  die Anhörung.

Wiki:

Einige deutsche Regierungsvertreter und Behörden gerieten in die Kritik, nachdem bekannt wurde, dass sie über die illegale Gefangennahme informiert waren, zeitweise geriet auch der Bundesnachrichtendienst in den Verdacht der Beteiligung eines seiner Mitarbeiter an einem Verhör al-Masris.

2007 erließ das Amtsgericht München trotz Protesten der USA international ausgeschriebene Haftbefehle gegen 13 CIA-Mitarbeiter, die im Verdacht standen, an al-Masris Entführung nach Afghanistan beteiligt gewesen zu sein.

Er versuchte seit seiner Freilassung mit verschiedenen rechtlichen Mitteln, Schadensersatz zu erhalten und einzelne Personen zur Verantwortung zu ziehen, darunter den damaligen CIA-Direktor George Tenet.

Im Dezember 2012 erzielte er einen Teilerfolg vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte gegen Mazedonien, das gemäß dem Gericht bei seiner Auslieferung an US-Behörden gegen seine Grundrechte verstoßen habe und ihm daher Entschädigung zahlen muss.

Al-Masri kam seit seiner Freilassung wegen diverser Gewaltdelikte mit dem Gesetz in Konflikt, wofür er zu einer Haftstrafe verurteilt wurde. Bis zu seiner Entführung hatte er nie eine Straftat begangen, Gutachter haben sein aggressives Verhalten mit einer für Folteropfer typischen psychischen Schädigung erklärt und gingen davon aus, dass er die Taten ohne die Entführung wahrscheinlich nie begangen hätte.

Khaled al-Masri wurde als Sohn libanesischer Eltern in Kuwait geboren und wuchs im Libanon auf.

1985 kam al-Masri als Asylbewerber in die Bundesrepublik Deutschland.

Seinen Asylantrag begründete er damit, Mitglied in einer islamistischen bewaffneten Vereinigung namens „al-Tawhid“ gewesen und aus diesem Grunde auch gefoltert worden zu sein.

Die Organisation al-Tawhid (dt. „Einheit der Gläubigen“) hat ihren Ursprung in Jordanien und unterstützt den „Kampf gegen Ungläubige“.

Die sunnitisch-palästinensische Bewegung hat sich laut Generalbundesanwalt dem „militanten Islamismus“ verschrieben.

Al-Masri erhielt 1994 die deutsche Staatsangehörigkeit.

Nach der Scheidung von seiner deutschen Frau heiratete er seine zweite Frau, Aischa. Er ist gelernter Schreiner und lebte mit seiner Frau und sechs Kindern in Senden, Bayern.

CIA-Affäre

Al-Masri wurde Ende 2003 in Mazedonien zunächst von dortigen Behörden festgehalten, weil sein Name mit dem eines mutmaßlichen Al-Qaida-Mitglieds übereinstimmt und man seinen deutschen Pass für gefälscht hielt. Die mazedonischen Behörden hielten ihn anschließend für 23 Tage unter Kontaktsperre in einem Skopjer Hotel fest. Nach Hinweisen an den US-amerikanischen Außengeheimdienst CIA entführte dieser al-Masri nach Afghanistan und hielt ihn dort über mehrere Monate fest.

Nach seiner eigenen Aussage, die er wiederholt sehr detailliert und widerspruchsfrei gemacht hatte, wurde er nackt ausgezogen, dann wurden ihm Windeln angezogen, man gab ihm Drogen und einen Einlauf, und er wurde geschlagen. Daraufhin trat er in einen Hungerstreik. Er lernte andere Häftlinge kennen, unter anderem den mittlerweile ebenfalls freigelassenen Algerier Laid Saidi, der seinen Fall ähnlich schildert.

Als sich sein Pass als echt herausstellte und CIA-Direktor George Tenet sowie die damalige Nationale Sicherheitsberaterin Condoleezza Rice von dem Fall erfuhren, wurden deutsche Behörden informiert.

Laut Angaben des CIA erhielt al-Masri als Entschädigung für seine fünfmonatige Inhaftierung bei seiner Entlassung 14 500 Euro (etwa 17 700 US$ zum damaligen Wechselkurs).

3000 Euro, die al-Masri bei seiner Verhaftung in Mazedonien mit sich führte, konnten vom CIA nicht mehr ausfindig gemacht werden.

Zuvor hatte das CIA-Hauptquartier für al-Masri eine Entschädigung von bis zu 50 000 US$ autorisiert.

Laut CIA führten Bedenken, al-Masri könne durch das Mitführen von mehr als 40 000 Euro in Bargeld bei seiner Einreise nach Deutschland die Aufmerksamkeit der Behörden erwecken dazu, dass ihm nur eine geringere Summe ausgehändigt wurde.

Al-Masri musste sich bei seiner Freisetzung verpflichten, über seine Hafterfahrungen weder mit Medien- noch deutschen Behördenvertretern zu sprechen und wurde gewarnt, dass er weiterhin durch das CIA überwacht werden würde.

Ende Mai 2004 wurde al-Masri ohne jegliche finanzielle Mittel oder Vorabinformation seiner Familie auf einem albanischen Waldweg unmittelbar an der mazedonischen Grenze ausgesetzt.

Er gab an, beim Grenzübergang seinen Reisepass und seine anderen persönlichen Gegenstände ausgehändigt bekommen zu haben. Am 3. Juni erreichte er Deutschland. Er hatte seit seiner Verschleppung 18 kg Körpergewicht abgenommen.

Die Verschleppung wurde durch die deutsche Journalistin Souad Mekhennet enthüllt. Gemeinsam mit ihrem amerikanischen Kollegen Don van Natta Jr. berichtete sie am 9. Januar 2005 in der New York Times von al-Masris Festnahme und brachte die CIA-Affäre ins Rollen. Die Enthüllungen wurden von zahlreichen internationalen Medien übernommen und führten zu einer medialen Kontroverse über die Schuld von al-Masri und der Behörden.

Am 16. Oktober 2006 sendete das SWR Fernsehen in seinem Magazin „Report Mainz“ unter der Überschrift Neues zum Fall El-Masri: Gab es Kontakte in die Islamistenszene? einen Bericht, in dem gefragt wurde, warum al-Masri ins Visier seiner Entführer geraten war, ob es vielleicht doch Gründe gegeben hatte, warum gerade er verschleppt wurde. Nach Auswertung geheimer Polizeiunterlagen kamen die Autoren der Sendung zu der Ansicht, dass al-Masri in ein Netzwerk radikaler Islamisten eingebunden war.

Al-Masri hatte über das am 28. Dezember 2005 von der bayerischen Staatsregierung geschlossene Multikulturhaus in Neu-Ulm offenbar Kontakt zu Mitgliedern der extremistischen Moslemszene gehabt, u. a. zu dem Islamisten Reda Seyam. Eventuell kannte er durch Kontakte im Multikulturhaus in Neu-Ulm Mamdouh Mahmud Salim, Osama bin Ladens Finanzchef, mitverantwortlich für die Anschläge auf die US-Botschaften in Nairobi und Daressalam mit Hunderten von Toten. Auch Mohammed Atta, einer der Piloten des Anschlags am 11. September 2001 in New York, und Said Bahaji, Cheflogistiker ebenjener Anschläge, waren nach dem SWR-Bericht vom 16. Oktober 2006 schon im Multikulturhaus in Neu-Ulm.

Auch Fritz G., der am 4. September 2007 unter Terrorverdacht festgenommen wurde, ging dort häufig ein und aus.

Die American Civil Liberties Union hatte im Namen al-Masris Klage gegen die USA und insbesondere gegen den früheren CIA-Chef George Tenet erhoben. Der Vorwurf lautete Verstoß gegen die Menschenrechte und zugleich Verstoß gegen US-Recht. Die USA hatten eine Einreise al-Masris zu einer entsprechenden Pressekonferenz verboten.

Ein US-Bundesgericht in Alexandria bei Washington hat die Klage gegen den Geheimdienst CIA im Mai 2006 abgewiesen. Zur Begründung hieß es, der Fall berühre „Staatsgeheimnisse“, die geschützt werden müssten. Al-Masri legte Berufung ein. Mittlerweile konnte al-Masri in die USA einreisen, um dort dem Beginn des Berufungsprozesses beizuwohnen und Interviews zu geben. Die Berufung wurde Anfang März 2007 abgewiesen.

Da im Dezember 2005 bekannt wurde, dass bundesdeutsche Behörden sowie der damalige Innenminister Otto Schily frühzeitig informiert waren, hat der Fall öffentliches Interesse sowohl in Deutschland als auch in den USA hervorgerufen. Spekulationen über eine Beihilfe deutscher Behörden bei der Verschleppung al-Masris erhielten auch durch dessen Aussage Nahrung, bei seiner Vernehmung sei ein deutschsprachiger Bundesnachrichtendienst-Ermittler anwesend gewesen, der sich „Sam“ genannt habe.

Al-Masri sagte aus, diesen anhand eines Fotos der Online-Zeitung Saar-Echo als Beamten des Bundeskriminalamts und ehemaliges Mitglied der Mehlis-Kommission identifiziert zu haben. Der Beschuldigte bestritt, „Sam“ zu sein, erklärte, er sei zu dem damaligen Zeitpunkt im Urlaub gewesen und erwirkte später eine Gegendarstellung, in der er erklärte, niemals in Afghanistan gewesen zu sein, sondern zu dem angegebenen Zeitpunkt „nachweislich in Deutschland im Dienst“ gewesen zu sein. Die Münchner Staatsanwaltschaft ging noch anderen Spuren zu „Sam“ nach, verdächtigt wurden auch konkret Angehörige des CIA. Bisher konnte „Sam“ jedoch noch nicht identifiziert werden.

Al-Masri schilderte seine Erfahrungen vor dem Bundestags-Ausschuss zur Untersuchung von BND-Aktivitäten im Irak und CIA-Flügen im Inland. Dort herrschte die einhellige Meinung, dass ihm Unrecht geschehen sei, aber Uneinigkeit zu der Frage, welche Rolle deutsche Behörden dabei gespielt haben und wie weiter untersucht werden soll.

Im Januar 2006 fand auf Anordnung des Amtsgericht München die Überwachung des Telefonanschlusses von al-Masris Rechtsanwalt statt.

Das Gericht ging davon aus, dass eventuell die Täter der Entführung telefonisch mit al-Masri oder dem Anwalt in Verbindung treten könnten.

Die gegen die Entscheidungen des Amtsgerichts und des Landgerichts, welches die Anordnung bestätigt hatte, erhobene Verfassungsbeschwerde war erfolgreich.

Die 3. Kammer des Zweiten Senats des Bundesverfassungsgerichts hob im Beschluss vom 30. April 2007 – 2 BvR 2151/06 – die Entscheidungen auf, da sie den Rechtsanwalt in seinen Rechten (Fernmeldegeheimnis / Berufsausübung) verletzen.

(daraus lernte man und eine entsprechende Gesetzesänderung wurde auf den Weg gebracht)

Ende Januar 2007 erließ das Amtsgericht München Haftbefehle gegen 10 CIA-Mitarbeiter, die im Verdacht stehen, an al-Masris Entführung nach Afghanistan beteiligt gewesen zu sein. Ihnen werden Freiheitsberaubung und gefährliche Körperverletzung vorgeworfen. Das Bundesministerium der Justiz gab die Haftbefehle zur internationalen Fahndung frei. Die USA protestierten dagegen und versuchten erfolglos, die internationale Fahndung zu verhindern. S

So sind seitdem 10 der 13 mutmaßlichen CIA-Agenten, die an al-Masris Entführung beteiligt gewesen sein sollen und durch von spanischen Behörden übermittelte Hotellisten enttarnt worden sind, in den 186 Interpol-Mitgliedsstaaten „mit dem Ziel der Festnahme zwecks Auslieferung nach Deutschland“ zur Fahndung ausgeschrieben – und damit für die USA praktisch nicht mehr international einsetzbar. (darf ich einmal laut lachen??)

Die USA, selbst Interpol-Mitgliedstaat, kündigten an, eine Auslieferung zu verweigern, woraufhin diese auch nicht von deutscher Seite beantragt wurde. Die Namen der drei Piloten des Entführungsfluges der Firma Aero Contractors wurden von investigativen Journalisten als Harry Kirk Elarbee (alias Kirk James Bird), Eric Robert Hume (alias Eric Matthew Fain) und James Kovalesky (alias James Richard Fairing) recherchiert. Al-Masri berichtete über seine Entführung in der Los Angeles Times.

Der Oberste Gerichtshof der Vereinigten Staaten in Washington lehnte am 9. Oktober 2007 den Antrag von al-Masri ab, sich mit seiner Klage auf Schadenersatz gegen den US-Geheimdienst CIA wegen seiner Verschleppung nach Afghanistan zu befassen. Eine Begründung wurde nicht gegeben. Mit der Ablehnung von al-Masris Antrag bestätigten die Richter die Entscheidung eines Berufungsgerichts in Richmond, USA vom März 2007, das eine Behandlung der Angelegenheit unter Verweis auf den Schutz von Staatsgeheimnissen abgelehnt hatte und damit ebenfalls weitgehend die Position der Regierung Bush vertrat. Sein Rechtsanwalt sagte, „der Rechtsweg in den USA [sei] vorerst ausgeschöpft“.

Al-Masri verklagte im Juni 2008 das Bundesministerium der Justiz. Ein Sprecher des Verwaltungsgerichts Berlin bestätigte den Eingang einer Klageschrift am 9. Juni 2008. Die Bundesregierung soll mit dieser Klage gezwungen werden, die Auslieferung von 13 CIA-Agenten aus den USA zu beschleunigen, die der Beteiligung an seiner Entführung im Jahr 2004 verdächtigt werden.

Im Dezember 2012 erkannte der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg die Überstellung Al-Masris an den US-amerikanischen Geheimdienst als Grundrechtsverletzung an. Mazedonien wurde zur Zahlung eines Schmerzensgeldes in Höhe von 60.000 Euro verurteilt.

Straftaten und psychiatrische Gutachten

Körperverletzung

Anfang Februar 2007 wurde bekannt, dass die Staatsanwaltschaft Ulm gegen al-Masri wegen vorsätzlicher Körperverletzung ermittelt. Al-Masri hatte einen Mitarbeiter der Prüfgesellschaft Dekra verprügelt. Dieser hatte ihn abgemahnt, weil er zu viele Stunden seiner Ausbildung zum LKW-Fahrer verpasst hatte, woraufhin al-Masri ausrastete und zuschlug. Über seinen Anwalt bedauerte er den Vorfall und kündigte an, sich bei seinem Opfer zu entschuldigen und die Verantwortung zu übernehmen, und gab als Grund für seinen Ausraster seine „schwere Traumatisierung“ an.

Brandstiftung in einem Großhandelsmarkt

Am 17. Mai 2007 wurde al-Masri wegen Brandstiftung festgenommen und danach in eine psychiatrische Klinik in der Stadt Memmingen eingeliefert. Ihm wurde vorgeworfen, einen Brand in einem Metro-Großhandelsmarkt in Neu-Ulm gelegt zu haben. Er richtete einen Schaden von knapp 90.000 Euro an. Laut Staatsanwalt sei allerdings das Feuer so laienhaft gelegt worden, dass es sich nie zu einem Großbrand hätte ausweiten können. Al-Masri hatte sich zuvor mehrfach mit Angestellten der Großhandelskette über einen defekten iPod gestritten, soll eine Verkäuferin angespuckt und Drohbriefe geschrieben haben. Der Leiter der Abteilung für Forensische Psychiatrie an der Universität München Norbert Nedopil, von al-Masris Anwalt Manfred Gnjidic mit der psychiatrischen Begutachtung seines Mandanten beauftragt, sieht in al-Masris Verhalten Reaktionen, die für Folteropfer typisch seien.

In einem Artikel der Jungen Welt äußerte sich Manfred Gnjidic, der Anwalt al-Masris, dass Geheimdienste vermutlich US-amerikanischer Provenienz al-Masri in den Monaten zuvor immer wieder eingeschüchtert hätten und zur Mitarbeit erpressen wollten. Bei der Festnahme vor dem Metro-Markt sagte al-Masri wörtlich: „Wäre ich damals nur auf das Angebot der Amerikaner eingegangen, hätte ich jetzt nicht die Schwierigkeiten.“ Da er und seine Familie häufig von Unbekannten verfolgt wurden, hätte er Angst um seine Kinder gehabt und sie wochenlang nicht in den Kindergarten gehen lassen. Einmal seien al-Masri Ende 2006 bei einer nächtlichen Autofahrt nach Biberach auf der vierspurigen Bundesstraße fünf Wagen 20 Kilometer lang gefolgt und hätten ihn von vorne und hinten eingekeilt. Ein anderes Mal habe ihm ein älterer Herr in einem türkischen Lebensmittelgeschäft, „wo ansonsten kein Deutscher hingeht“, hinter den Regalen aufgelauert und ihn bedroht.

Am 11. Dezember 2007 verurteilte das Landgericht Memmingen al-Masri wegen gefährlicher Körperverletzung, Beleidigung, Hausfriedensbruch und Brandstiftung zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren, die aber unter der Auflage, seine Therapie fortzusetzen, auf Bewährung ausgesetzt wurde. Das Gericht hob die Ereignisse vor al-Masris Taten strafmildernd hervor, sagte jedoch, dass auch selbst widerfahrenes Unrecht keine Berechtigung sei, selbst Unrecht auszuüben. Strafmildernd wurde al-Masri sein umfassendes Geständnis, seine familiäre Situation und dass er vor der CIA-Entführung nie eine Straftat begangen hat, angerechnet. Der psychiatrische Gutachter geht davon aus, dass er ohne die vorherigen traumatischen Erlebnisse die ihm vorgeworfenen Straftaten nicht begangen hätte. Da auf die Revision verzichtet wurde, ist das Urteil rechtskräftig.

Angriff auf den Oberbürgermeister von Neu-Ulm

Am 11. September 2009 überfiel al-Masri den Neu-Ulmer Oberbürgermeister Gerold Noerenberg in dessen Büro und schlug ihn so, dass Noerenberg anschließend ärztlich versorgt werden musste. Al-Masri hatte bereits kurz zuvor versucht, Zugang zu Noerenbergs Büro zu bekommen, konnte aber von Rathausmitarbeitern daran gehindert werden. Al-Masri wurde zwei Stunden nach seiner Flucht festgenommen und in der Justizvollzugsanstalt Kempten inhaftiert. Über sein Motiv gibt es keine klaren Erkenntnisse. In einem Schreiben aus der U-Haft äußerte er sich erzürnt darüber, dass die Stadt Neu-Ulm immer neue Bordellbetriebe genehmigte und dadurch inzwischen die Räumlichkeiten des Multikulturhauses als solches genutzt werden.

Am 30. März 2010 wurde al-Masri vom Landgericht Memmingen wegen vorsätzlicher Körperverletzung zu zwei Jahren Haft ohne Bewährung verurteilt.

Körperverletzung eines JVA – Bediensteten

Während der Verbüßung dieser Haftstrafe schlug er im Juli 2010 in der Justizvollzugsanstalt Kempten (Allgäu) einem Bediensteten so heftig ins Gesicht, dass der Mann fünf Wochen lang dienstunfähig war. Dafür wurde al-Masri im April 2011 zu weiteren vier Monaten ohne Bewährung verurteilt. Mitte 2012 beantragte eine Journalistin Besuchsgenehmigung zur Durchführung eines Interviews. Der Antrag wurde von der JVA Kempten (Allgäu) abgelehnt. Die Strafvollstreckungskammer beim Landgericht Kempten (Allgäu) verpflichtete am 10. Oktober 2012 die Anstalt den Besuch zu genehmigen. Dagegen legte die Anstalt Rechtsbeschwerde ein, welche am 28. Februar 2013 vom Oberlandesgericht München zurückgewiesen wurde. Es könne nicht „generell davon ausgegangen werden, ein Presseinterview mit einem Strafgefangenen werde regelmäßig dessen Eingliederung i.S.v. Art 28 Nr. 2 BayStVollzG behindern“. Im Oktober 2013 wurde er nach einem Gerichtsurteil aus der Haft entlassen. Nach vier Tagen Freiheit wurde Masri am Neu-Ulmer Hauptbahnhof erneut festgenommen. Der Berufungsprozess begann am 18. November 2013. Wegen Fluchtgefahr blieb der Beschuldigte während der Dauer des Prozesses in U-Haft. Al-Masri ignorierte das Gericht und seinen Anwalt und schwieg. Am 11. Dezember 2013 wurde er zu 7 Monaten Haft verurteilt, am 14. Mai 2014 wurde er aus der Haft entlassen.

Siehe auch

 

  • Murat Kurnaz – nach Guantanamo verschleppter und gefolterter Deutschtürke
  • Maher Arar – kanadischer Staatsbürger, der nach Syrien verschleppt und dort gefoltert wurde
  • Black Site – internationale Geheimgefängnisse der USA