Ärzteaktion Rote Karte für die Datenkrake im Gesundheitswesen: die Telematik Infrastruktur und elektronische Gesundheitskarte

so langsam wachen auch die Ärzte auf! Patientenunterstützung wäre nun angesagt, damit der Fokus nicht nur auf die Geldverschwendung, sondern auch auf den geradezu nicht vorhandenen Datenschutz und nicht einhaltbare Datensicherheit gelegt wird. Wer nicht will, daß sein Gesundheits- oder Krankenzustand millionenfach in die Öffentlichkeit gelangen kann, daß sein Zustand, seine Medikation und sein medizinischer Bedarf kommerziell ermittelt und verarbeitet wird über Metadaten und intelligente Informationszusammenführung … der darf hier gerne aktiv werden, oder auch bei seinen Ärzten einmal nachfragen.

update: Kommentar von Emilio (unten) beachten.

Zitat (Quelle siehe unten):

Es gehe darum, »weniger Verteilungsdiskussionen zu führen«. Statt dessen sei der Schlüssel zum Erfolg die Fähigkeit, große Datenmengen zu erheben, zu übertragen und zu verarbeiten. Profite werden mit persönlichen Informationen gemacht: »Die künftige Bundesregierung muss rasch die gesetzlichen Grundlagen für die Nutzung von Gesundheitsdaten schaffen.«(Bericht in der Zeitung jw)

https://patientenrechte-datenschutz.de/2018/03/27/aktion-rote-karte-fuer-die-telematik-infrastruktur/

Auf Initiative von Zahnärzten und Ärzten aus Bayern ist die Aktion „Rote Karte für die TI“ entstanden. Mittels Postkarten konfrontieren Ärzte und Zahnärzte die neuen Bundestagsabgeordneten und den neuen Bundesgesundheitsminister mit den Sicherheitslücken und den Problemen bei der technischen Umsetzung des Online-Anschlusses in den Praxen, wie den hohen Kosten und Betriebsunterbrechungen. Ziel ist, möglichst einen Stopp des Projektes zu erreichen.

oder: https://freie-aerzteschaft.de/aktion/

oder http://www.meinegklage.de/

http://iuzb.de/?p=23446

https://i0.wp.com/iuzb.de/wp-content/uploads/2018/03/28870467_157399788304391_1798689319532101632_o.jpg

https://i2.wp.com/iuzb.de/wp-content/uploads/2018/03/28958642_157908234920213_6740782937203015680_o.jpg

Liebe Kolleginnen und liebe Kollegen,

die Aktion „Rote Karte für die TI“ ist eine Möglichkeit des persönlichen Protests gegen die übereilte Einführung der Telematikinfrastruktur im Gesundheitswesen, die momentan für die Betroffenen nichts bringt außer Kosten und Ärger.

Die „Rote Karte“-Aktion wendet sich an die politischen Entscheidungsträger persönlich, somit z.B. an die Bundestagsabgeordneten des eigenen Wahlkreises, die 41 Mitglieder des Ausschusses für Gesundheit im Deutschen Bundestag oder auch an den Bundesgesundheitsminister oder die Kanzlerin. Rote Karten können natürlich auch von Patienten genutzt werden oder von Mitarbeitern.

Wer gerne „Rote Karten“ haben will, kann uns seine Mail-Adresse per Messenger zusenden, dann erhält er etwa 50 Stück kostenfrei, solange der Vorrat reicht. Die Karten können aber auch über unsere eMail-Adresse

rote-karte-fuer-ti@gmx.de

angefordert werden.

Eine zweite Auflage mit einem etwas anderen Text kommt nächste Woche, gerade entwerfen wir eine Karte, die noch besser für Patienten geeignet wäre…

Herzliche Grüße  Ihr Dr. Stefan Verch

Weitere Informationen bitte hier:
https://www.facebook.com/Rote.Karte.TI/
http://www.facebook.com/Rote.Karte.
http://www.stoppt-die-e-card.de/index.php?/archives/367-Rote-Karte-fuer-die-TI.html http://www.stoppt-die-e-card.de/index.php?/archives/367-Rote-Karte-fuer-die-TI.html

http://www.stoppt-die-e-card.de/index.php?/archives/365-Kennzeichung-chronisch-Kranker-auf-EGK-Verfassungsbeschwerde-eingelegt.html
Kennzeichung chronisch Kranker auf EGK – Verfassungsbeschwerde eingelegt

IT-Ingenieur Rainer K. hat beim Bundesverfassungsgericht eine
https://patientenrechte-datenschutz.de/wp-content/uploads/2018/03/VerfBeschw_anon.pdf
http://www.stoppt-die-e-card.de/exit.php?url_id=823&entry_id=365
Verfassungsbeschwerde gegen die Kennzeichnung von Behandlungsprogrammen auf der Elektronischen Gesundheitskarte (EGK) eingereicht.
“Diese Speicherung ist mangels Rechtsgrundlage illegal” erklärt sein Anwalt Jan Kuhlmann, zugleich Vorsitzender des Vereins Patientenrechte und Datenschutz e.V.. https://www.gesetze-im-internet.de/sgb_5/__291.html
http://www.stoppt-die-e-card.de/exit.php?url_id=806&entry_id=365

Alle Daten, die auf der EGK gespeichert werden dürfen, sind im Sozialgesetzbuch V aufgelistet. Eine Kennzeichnung der Teilnehmer an Behandlungsprogrammen der Krankenkassen für chronische Krankheiten findet sich dort nicht.”

https://patientenrechte-datenschutz.de/kennzeichung-chronisch-kranker-auf-elektronischer-gesundheitskarte-verfassungsbeschwerde-eingelegt/
http://www.stoppt-die-e-card.de/exit.php?url_id=807&entry_id=365
https://patientenrechte-datenschutz.de/kennzeichung-chronisch-kranker-auf-elektronischer-gesundheitskarte-verfassungsbeschwerde-eingelegt/
http://www.stoppt-die-e-card.de/index.php?/archives/363-Unerschoepfliche-Geldquelle-fuer-IT-Industrie.html
„Unerschöpfliche Geldquelle für IT – Industrie“

http://freie-aerzteschaft.de/wp-content/uploads/2018/03/Klaus-Guenterberg.png http://www.stoppt-die-e-card.de/exit.php?url_id=803&entry_id=363″>

Dr. Klaus Günterberg

2003 wurde die Einführung der Telematikinfrastruktur (TI) beschlossen. Die elektronische Gesundheitskarte (eGK) unterscheidet sich von der früheren Krankenversichtertenkarte bisher nur durch das Passbild. Der Gesetzgeber hat nun für 2018 Termine zur verpflichtenden Einführung der TI gesetzt und Sanktionen beschlossen. Die Folgen des TI-Projekts für Patienten und Ärzte stellt Dr. Klaus Günterberg in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift „Frauenarzt“ dar.

http://freie-aerzteschaft.de/wp-content/uploads/2018/03/FRAUENARZT-2-2018-IT-Projekt.pdf http://www.stoppt-die-e-card.de/exit.php?url_id=804&entry_id=363
Das deutsche TI-Projekt aus ärztlicher Sicht – Laden Sie sich den Artikel von Dr. Klaus Günterberg hier herunter.http://www.stoppt-die-e-card.de/index.php?/archives/362-Profite-werden-mit-persoenlichen-Informationen-gemacht.html
Profite werden mit persönlichen Informationen gemacht

Die Konzerne geben die Richtung vor. Dieter Kempf, Präsident des Bundesverbands der deutschen Industrie (BDI), diktierte am Donnerstag der Politik die Spielregeln. »Ich erwarte von jeder künftigen Bundesregierung, sich entschlossen für freien Handel und eine prosperierende Weltwirtschaft einzusetzen«, so Kempf…….

Es gehe darum, »weniger Verteilungsdiskussionen zu führen«. Statt dessen sei der Schlüssel zum Erfolg die Fähigkeit, große Datenmengen zu erheben, zu übertragen und zu verarbeiten. Profite werden mit persönlichen Informationen gemacht: »Die künftige Bundesregierung muss rasch die gesetzlichen Grundlagen für die Nutzung von Gesundheitsdaten schaffen.«(Bericht in der Zeitung jw)

Aufschlussreich tatsächlich. Wurde doch bisher die zentralisierte Totalvernetzung im Gesundheitswesen seit 16 Jahren immer mit ganz anderen Argumenten begründet.  Milliardeneinsparungen im Gesundheitswesen, bessere Qualität, nur durch das eGK Projekt werden die Menschen vermeintlich gerettet wenn sie auf der Straße umfallen. Nach 16-  jähriger Planung , einigen verschwendeten Milliarden, immer neuen Sicherheitsproblemen wird jetzt endlich Tacheles gesprochen. Und zu befürchten ist, dass in einem künftigen E-Health Gesetz die Versicherten genötigt werden, ihre Daten im Tausch gegen Gesundheitsleistungen freizugeben.