Todesfälle mit „benefit“ (Nutzen)

Nach den eigenartigen Todesfällen von Bankstern, Kritikern des Medizinsystems, Zeugen im Dutreaux Fall, des Erfinders der IceBucket Aktion, Barschel, Haider, ….kam kürzlich der Tod eines einflußreicher Impfkritikers hinzu und jetzt auch der Brandermittler im NSU Prozeß F.D. Stolt …  sie sterben wie die Fliegen… man möchte gerne wissen, wer die Fliegenpatsche in Händen hält, um ihm/ihnen das Handwerk zu legen.

https://www.jungewelt.de/artikel/335107.tod-eines-brandermittlers.html

Manche Todesfälle im Zusammenhang mit den NSU-Ermittlungen sind sicher Zufall. Allerdings sind es inzwischen ziemlich viele: Zum Beispiel der Neonaziausteiger Florian Heilig, der 2013 wenige Stunden vor einer geplanten Vernehmung in seinem Auto auf dem Cannstatter Wasen in Stuttgart verbrannte, dessen Exfreundin, die an einer Lungenembolie verstorben sein soll, sowie deren Verlobter, mutmaßlich Selbstmörder – oder der Ex-V-Mann »Corelli«, der 2014 einer unentdeckten Diabeteserkrankung erlegen sein soll.

Nach all dem hat nun die Familie des international bekannten Brandermittlers und Kriminaltechnikers Frank Dieter Stolt privat eine Obduktion in Auftrag gegeben, weil der 62jährige kürzlich in einem Krankenhaus bei Mannheim gestorben und die Todesursache unklar ist, dies berichtete am Montag das Internetmagazin Telepolis.

Von öffentlichem Interesse sei der Fall, weil Stolt auch im Rahmen der NSU-Ermittlungen mit Untersuchungen beauftragt war. Dabei äußerte er sich öffentlich auch kritisch zu manchen Ermittlungen. So beispielsweise im Zusammenhang mit dem Brand des Wohnmobils in Eisenach am 4. November 2011. In dem Fahrzeug waren die mutmaßlichen NSU-Terroristen Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos tot aufgefunden worden. In der ARD-Dokumentation »Die Akte Zschäpe« von 2015 kritisierte Stolt unter anderem das Verhalten des Polizeichefs Michael Menzel, der sich in das Wohnmobil begeben und mit einer Harke darin herumgesucht hatte.

Außerdem wurde eine dort entdeckte Polizeiwaffe herausgeholt, die später als die des Polizeibeamten Martin A. identifiziert wurde, der im April 2007 in Heilbronn Opfer eines Anschlags geworden war, bei dem seine Kollegin Michèle Kiesewetter starb.

»Ein Brandort ist ein Tatort«, sagte Stolt in der Sendung. Dort habe beispielsweise nicht jeder »herumzurennen«. Stolt, der auch ausgebildeter Feuerwehrmann und Feuerwehrlehrer war, kritisierte auch den Umgang mit den Fotos, die die Feuerwehr am Tatort Eisenach im Inneren des ausgebrannten Fahrzeuges gemacht hat. Die wurden nämlich vom Einsatzleiter der Polizei, Menzel, beschlagnahmt.

Kritik äußerte der Fachmann auch am Vorgehen in der Zwickauer Frühlingstraße. Dort war ebenfalls am 4. November 2011 die gemeinsam von Beate Zschäpe, Böhnhardt und Mundlos genutzte Wohnung explodiert. Im Brandschutt wurden zahlreiche Indizien und Beweisstücke für einen Zusammenhang mit der Ceska-Mordserie an neun Mi­granten und dem Polizistinnenmord von Heilbronn sichergestellt. (jW)

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