Studie: „Christlicher Nationalismus“ fördert pro-Waffen-Haltungen und was man dagegen tun sollte

das wichtigste Fazit:

Der christliche Glaube und Patriotismus sind starke, vielleicht sogar die stärksten Waffen gegen divide et impera, gegen teile und herrsche, gegen politische Aufhetzung. Siehe unten Studienergebnis.

der Gutmenschenrat für die Heilung von der christlich-patriotischen Waffen-Krankheit:

Waffengegner müssten sich deshalb darauf einlassen und „christlichen Nationalismus“ neu definieren ja, wir wissen, die linken Teddybärenwerfer hatten bisher die Deutungshoheit in Pippi Langstrumpf Manier. Und manipulieren ist ihr Hobby. So sehr, daß die meisten sogar den Bockmist selbst glauben, den sie ausstreuen.

indem sie etwa zeigten, dass es auch christlich sein kann, gegen Waffen zu sein. Ich möchte den Christen sehen, der das bezweifelt. Natürlich KANN es christlich sein… aber es ist unchristlich dem anderen seine Freiheit zu nehmen und ihn gezwungenermaßen der weltlichen Gesetzgebung zu unterwerfen. Kein wahrhaftiger Christ wird mit seiner Waffe ein Massaker begehen. Also was für ein Gerede! Kein Wertschätzer des 2nd amendment hat je einen anderen dazu manipulieren wollen, daß er sich eine Schußwaffe anschafft, geschweige denn trägt. Aber die Nannies der Freiheitsfeinde, die Blockwarte und Kontrolleure, denen Freiheit und Selbstbestimmung  ein Dorn im Auge sind, mischen sich 24/7 ein in alles, was freie Menschen tun können, sollen, müssen, dürfen.

Anstatt einfach an „die Vernunft“ zu appellieren, sei es erfolgversprechender, zu verändern, welche gesellschaftlichen Werte als christlich verstanden würden. Kotz

Bei Martin Luther King und der Rassentrennung habe schließlich genau das auch funktioniert. Ja, und wir sehen heute mit welchem Ergebnis: Grausamste Morde an weissen Farmen und schlimmster Niedergang eines einst blühenden Landes. Yippeah!

https://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft/weltweit/studie-christlicher-nationalismus-foerdert-pro-waffen-haltungen/

Eine neue Studie hat eine Korrelation zwischen Waffenbesitz und „christlichem Nationalismus“ in den USA gefunden. Christliche Nationalisten wünschten sich, dass der Staat möglichst „christlich“ sei. Ihre Interpretation dieses Begriffs dürften christliche Waffengegner nicht unhinterfragt lassen…..Die Waffen sind für christliche Nationalisten nicht das Problem. Dahinter steht also für christliche Nationalisten die Überzeugung:

Die Waffen sind nicht das eigentliche Problem, sondern ein Werteverfall, eine „Unchristlichkeit“ der Kultur und des öffentlichen Raumes. Die Waffe selbst sei für sie laut Studie sogar ein heiliges, schützenswertes Gut. …Die amerikanische Verfassung, auf die sich der Staat gründet, sei göttlich inspiriert, das darin zugesicherte Recht, eine Waffe zu tragen, sei also ein göttliches Gebot. Für wie dumm hält man uns hier? Als ob diese Christen nicht wüßten, welchen Stellenwert die göttlichen Gebote haben! Nein, als göttliches Gebot sehen diese Leute es sicher nicht, aber als ihr Naturrecht, ihr von Gott gegebenes Recht, sich gegen alle zu verteidigen, die ihnen Gewalt antun wollen. Daher ist es zwar „geboten“ sich verteidigen zu können, ein GÖTTLICHES Gebot ist es jedoch nicht.

…Für viele Amerikaner sind Waffen ein christlicher Wert, den sie wie jeden anderen an ihre Kinder weitergeben möchten. Wie bitte? Waffe ist ein Wert? Weitergabe der Waffe? Da hat man aber etwas falsch verstanden. Nicht die Waffe ist der Wert, sondern das Recht und die Fähikeit sich effektiv, sein Leben, seine Familie, seine Freiheit und sein Recht eigenständig und eigenverantwortlich zu verteidigen. Und dieser WERT wird weitergegeben. Alles andere ist Sklaverei und Bevormundung.

Waffen spenden Identität….vor allem für „weiße Männer, die wirtschaftliche Bedrängnis erlebt haben“…. böten diesen Menschen „moralische und emotionale Unterstützung“. Die Rolle einer Schusswaffe dafür, was es für diese Menschen heiße, ein „echter Amerikaner“ zu sein, sei nicht zu unterschätzen.

Was für eine Chuzpe! Der gebrochene, unfähige, weisse Mann braucht einen Potenzverstärker! Das ist die Aussage hinter dieser Unverschämtheit. Und dahinter steht schon gleich das implizite Angebot: geht doch in Therapie! Ihr seid eine Gefahr und Gottseidank gibt es hierulande den wachsweichen Begriff der Zuverlässigkeit!

Das Phänomen hat also nur sehr indirekt mit dem Glauben selbst zu tun: Obwohl die Wahrscheinlichkeit, eine Handfeuerwaffe zu besitzen, bei theologisch konservativen Amerikanern höher ist, ist sie bei den „religiös aktiven“ – also etwa regelmäßigen Betern oder Kirchgängern – geringer. Ui, das sind also die echten Christen, weil sie „aktiv“ in Gebetshäuser dackeln? Der Rest „schützt“ sein Christentum nur vor? Mir schwant hier Arroganz aus den Worten zu träufeln, auch wenn es ein „objektiver Befragungspunkt“ ist, so zieht man doch seine Rückschlüsse, wer unter welchen Aspekten der bessere Christ sein soll. Und warum werden nur Handfeuerwaffen hier erwähnt?

Es ist also weniger die Gottesbeziehung selbst, sondern vielmehr das Maß, in dem das Christentum als Teil der amerikanischen Identität verstanden wird, das zu Pro-Waffen-Haltungen beiträgt. Ja und den Mist glaubt jemand? Gerade die persönliche Gottesbeziehung spielt hier hinein! Wer Gott als allgegenwärtig erlebt und allumfassend, der schließt ihn auch gesellschaftlich und völkisch nicht aus. Ebensowenig aus seinem Recht, aus seinem Alltag, aus seinem Tun, aus seinem Beruf.

„Es ist egal, ob eine Person im traditionellen Sinne religiös ist. Sie kann unabhängig von Kirchenmitgliedschaft oder Gottesdienstbesuch eine symbiotische Beziehung zwischen dem Christentum und der Zivilgesellschaft befürworten“, heißt es in der Studie…. das Phänomen könne „nicht einfach einer spezifischen religiösen Tradition oder Verhaltensweise zugeordnet werden“. Hatten sie nicht vorher behauptet, Kirchgänger seien als aktive und wohl damit bessere Christen weniger feuerwaffenaffin? Und jetzt KANN man was? Eine symbiotische Beziehung…das klingt schon wieder absolut pathologisch, als ob man sich davon „emanzipieren“ müßte. Als ob man in einer Kleinkindphase stecken würde. Als ob man das Christentum aus der Gesellschaft exorzieren müßte.

Zwar sei die Quote der Waffenbesitzer bei Evangelikalen am höchsten, aber das liege nicht am Evangelikalismus selbst, sondern daran, dass unter Evangelikalen auch die Quote der christlichen Nationalisten am höchsten sei. jaja, aber das hat natürlich nichts mit dem persönlichen Verhältnis zu Gott zu tun, das ja laut dem Jesuiten Franzi sowieso höchst gefährlich ist! Selbst lesen und selbst denken, das tun nur Ketzer! Gut, daß die Evangelikalen einen Deck schert, was dieser Jesuit so von sich gibt.

So gebe es in den so genannten „Mainline Churches“, also unter tendenziell liberalen Protestanten, zwar weniger Waffenbesitzer, aber das Verhältnis zu den christlichen Nationalisten unter ihnen bleibe gleich. Ein Evangelikaler, der kein christlicher Nationalist ist, sei im Schnitt sogar weniger pro Waffe als ein christlicher Nationalist anderer Konfession.

Entscheidend ist nicht das Christentum selbst, sondern seine Rolle im öffentlichen Raum.

… Die Waffenfrage sei für viele ein „symbolisches Schlachtfeld“, in dem es nicht einfach um öffentliche Sicherheit, sondern um tieferliegende Fragen von Identität und moralischen Verfall gehe. Ähnlich verhalte es sich mit Themen wie Rechten für Homosexuelle oder Sozialfürsorge…. bo eh! Das ist jetzt aber echt link(s).

Doch wer gilt überhaupt als christlicher Nationalist?

Um das zu ermitteln, haben die Forscher eine Skala des christlichen Nationalismus erstellt. Sie stellen ihren Interviewpartnern Fragen wie „ist der Erfolg der Vereinigten Staaten Teil von Gottes Plan?“. Jede Antwort bringt eine gewisse Punktzahl, an der dann abgelesen werden kann, wie stark die Person dem christlichen Nationalismus anhängt. witzig. Klingt wie diese Selbsterkennungstests in den Frauenzeitschriften meiner Großtante.

Personen aus diesem Spektrum hat die Studie dann nach ihrer Meinung zu Waffengesetzen gefragt. Das Ganze wurde mit verschiedenen demografischen Faktoren wie Alter, Geschlecht oder ethnische Herkunft abgeglichen. Das Ergebnis: Je höher ein Befragter auf der Skala des christlichen Nationalismus punktet, desto unwahrscheinlicher ist es, dass er für schärfere Waffengesetze ist – unabhängig von demografischen Faktoren.

….Das beweise die starke Korrelation zwischen Pro-Waffen-Haltungen und christlichem Nationalismus. Dieser führe zu einem „tiefen kulturellen Gräben“ in der Waffen-Debatte. Der christliche Nationalismus sei sogar so stark, dass er andere, normalerweise ausschlaggebende Faktoren außer Kraft setze. So sei es auf die Gesamtbevölkerung gesehen etwa deutlich wahrscheinlicher, dass jemand aus einer ländlichen Gegend gegen schärfere Waffengesetze sei. Bei christlichen Nationalisten mache es aber keinen Unterschied, ob sie auf dem Land oder in der Stadt wohnen. Gleiches gelte für die politische Zugehörigkeit. Demokraten seien normalerweise viel stärker gegen Waffen als Republikaner – nicht so die christlichen Nationalisten unter ihnen.

Der christliche Glaube und Patriotismus sind also starke Waffen gegen divide et impera, gegen teile und herrsche, gegen Aufhetzung.

….Christlicher Nationalismus sei zwar ursprünglich ein „weißes evangelikales Phänomen“, er sei aber über dieses Milieu hinaus in die gesamte Gesellschaft eingezogen.

 

Das Urteil der Studie: Die Gruppen reden aneinander vorbei. So berufen sich die Befürworter stärkerer Waffengesetze auf die Vernunft und auf sachliche Überlegungen zur öffentlichen Sicherheit. Bei den Gegnern erreichten sie damit allerdings nichts, weil für diese kulturelle Werte und ihre amerikanische Identität im Vordergrund stünden. Das Argument, dass strenge Waffengesetze ja in anderen Ländern auch funktionieren würden, greift insofern nicht, weil die Waffe für die christlichen Nationalisten ein „heiliger“ Bestandteil christlich-amerikanischen Lebens ist.

Wäre Amerika christlicher, so der Gedankengang, wären Amokläufe auch kein Problem. Waffen zu verbieten wäre nach dieser Logik ein Eigentor, weil der Verlust der Waffe der Verlust eines gottgegebenen Rechts wäre, der die „Entchristlichung“ Amerikas beschleunigen würde.

….Waffengegner müssten „erkennen, dass für viele Amerikaner das Recht, Waffen zu tragen, aufs Engste mit ihrem Glauben an die Vereinigten Staaten als einer christlichen Nation verwoben ist“.

Waffengegner müssten sich deshalb darauf einlassen und „christlichen Nationalismus“ neu definieren – indem sie etwa zeigten, dass es auch christlich sein kann, gegen Waffen zu sein. Anstatt einfach an „die Vernunft“ zu appellieren, sei es erfolgversprechender, zu verändern, welche gesellschaftlichen Werte als christlich verstanden würden. Bei Martin Luther King und der Rassentrennung habe schließlich genau das auch funktioniert.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s