The spectator: Bei den US-Sanktionen gegen Venezuela ging es immer um einen Regimewechsel

Sir: Entgegen dem Eindruck von Jason Mitchell hat Venezuela keine sozialistische Wirtschaft („Maduros Wahnsinn“, 25. August).

Sie hat eine „gemischte“ Wirtschaft (und darin liegen einige ihrer Probleme, wie z.B. das Horten von Lebensmitteln durch regierungsfeindliche Privatunternehmen).

Der Privatsektor ist groß und in zahlreichen Wirtschaftszweigen tätig: von Lebensmitteldistribution bis Pharmazeutika.

Bei den Sanktionen der USA gegen Venezuela ging es immer um einen Regimewechsel, und diese Sanktionen bedeuten eine Blockade des Landes.

Amerikanische und europäische Banken haben sich geweigert, venezolanische Zahlungen für medizinische Hilfsgüter abzuwickeln, und pharmazeutische Unternehmen haben sich geweigert, Exportzertifikate für Krebsmedikamente auszustellen – und damit ihre Einfuhr nach Venezuela verhindert.

Obwohl diese Sanktionen völkerrechtswidrig sind, werden sie so lange fortgesetzt, bis das „Experiment der Sozialdemokratie“ in Venezuela zerschlagen ist. Kein Land könnte diese wirtschaftliche Strangulierung überleben, ungeachtet ihrer politischen Färbung.

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