was wir von Oxyrhynchus lernen können

Dieser Ort mit dem unaussprechlichen Namen ist eine der bedeutendsten Ausgrabungsstätten in Ägypten und sollte das Interesse von allen Aluhutträgern erwecken. Warum, das erfährt werte Leserschaft nun.

Jeder Aluhutträger weiß um die weltweite Bedeutung des Fischkultes, die Vesica Pisces, den Mandorla Kult, daß es bereits in Ägypten Anträge auf Steuerrückerstattung gab… daß man die historische Stadt sogar bezüglich ihrer Migrantensituation untersucht  …nein? Nicht so schlimm, reisen wir nach Oxyrhynchos, ganz ohne CO2 Fußabdruck und auch ohne nur einen Pfennig zu bezahlen. Und wir werden auf NEITH treffen. Die wahre, unsichtbare Muttergöttin der reptiloiden Pharaonen, deren Heimstatt die Welt zwischen Tag und Nacht ist, die Horus zum König erkoren hat und einen der 4 Söhne des Horus beschützt. Ist diese Neith die Göttin aller Adeligen mit Eber auf dem Wappen?

https://en.wikipedia.org/wiki/Oxyrhynchus

die Stadt liegt/lag hier: Oxyrhynchos – Wikipedia

Es heißt, sie sei die Stadt des Osiris: https://www.oxirrinc.com/en/

und hier kann man einen virtuellen Rundgang machen: http://www.ub.edu/museuvirtual/visita-virtual-oxirrinc/el-jaciment.php?idi=EN

Fischkult

es ist aber unklar, wie man auf Osiris kommt, denn lange Zeit war ihr Hauptgott, respektive der Gott, dem die Stadt geweiht war: SETH. Der Konkurrent und Mörder des Osiris.

Und später war es der heilige Fisch Abtu oder deutsch: Abdu. Wiederum ein Seth-Tier. Es gab in Ägypten regelrechte Fischkulte, heilige Fische, obwohl Fisch in der Staatsreligion als „unrein“ galt. Daraus soll man schlau werden. Die Volksreligion versus Staatsreligion… schon damals.

Hier findet man weitere Ungereimtheiten, die darauf schließen lassen, daß die Herrscher Ägyptens NICHT aus dem von ihnen beherrschten Volk stammten. Es dürften FREMDE gewesen sein. Aber woher? Der letzte aus Atlantis? Aliens? Sumerer? Definitiv waren sie nicht von dort, wo Esoteriker sagen, sich der Delfinplanet befinden soll: Sirius B.

https://www.aegypten-geschichte-kultur.de/fisch:

  • Die Fischkulte wurden eher vom Volk gepflegt.
  • Die ägyptische Religion hielt sich hier im Hintergrund und vermied Fische abzubilden….Es gab sogar Speiseverbote.
  • Besonders wurde[n] der Phagros, der Oxyrhynchos und Lepidotos verabscheut. Sie sollen den Phallus des Osiris verschluckt haben. Deshalb spielten [sie] auch als Opferfische im kultische[n] Handeln eine wichtige Rolle. es stellt sich die Frage, ob es für das Volk oder die Staatspriester schlimm war, daß der Fisch das Wichtigste an Osiris einfach gefressen hat.
  • Man verbrannte sie oder zerstampfte sie als Götterfeinde unter den Füßen.
  • Der Oxyrhynchos verzehrte die Leichen ertrunkener Menschen und erhielt dadurch eine angesehene Bestattungsrolle.

…man fand:

  • Abbildungen auf Särgen,
  • Fischfiguren und
  • Fischmumien.
  • Als heilige Fische galten ein Nilkarpfen, der Oxyrhynchos und Lepidotos. V.a. die letzten beiden Fischarten wurden in sogenannten Tempelteichen gehalten. In bestimmten, wenn auch wenigen Gebieten, wurde es den Fischern verboten, diese beiden Fischarten zu fangen.

Quelle: https://www.alexanderancientart.com/744.php

https://www.alexanderancientart.com/object-pics/744b.jpg

dieser Fisch ist die wohl bemerkenswerteste Darstellung eines Oxyrhynchus: … die Hörner Hathors auf dem Kopf…. ein Paar Kobras, die den Fisch begleiten tragen beide eine Krone: die eine die weiße Krone von Oberägypten und die andere die rote Krone von Unterägypten.

Damit werden sie als Nekhbet und Wadjet, die schützenden Göttinnen der beiden Landesteile, identifizierbar, die ursprünglich als Geier und Schlange dargestellt wurden, aber wegen ihrer ähnlichen Funktionenwurden sie auch in ähnlicher Form dargestellt, insbesondere als Kobras.

Ober- und Unterägypten schützen die Stadt Oxyrhynchus…

Hintergrundinformationen:
Die altägyptische Stadt Per-Medjed (modern el-Bahnasa) war die Hauptstadt des 19. oberägyptischen Noms. Von den Griechen wurde sie Oxyrhynchos Polis genannt, was „Stadt der scharfkantigen Fische“ bedeutet. Dies bezieht sich auf eine Fischart, die im Nil lebte und die nach der Mythologie den Penis / Phallus von Osiris nach der Zerstückelung dieses Gottes durch seinen Bruder Seth aß. Es wurde darüber diskutiert, um welche Fischart es sich handelte, und es besteht ein gewisser Konsens darüber, dass es sich um eine Art von Mormyrus handelt.

Laut dem griechischen Historiker Plutarch (1. bis 2. Jahrhundert n. Chr.) waren die Einwohner von Oxyrhynchos und der Nachbarstadt Kynopolis („Stadt des Hundes“) in Feindseligkeiten verwickelt, weil eine Person aus Kynopolis einen heiligen Fisch aß, woraufhin die Einwohner von Oxyrhynchos begannen, Hunde zu fangen und zu essen; dies führte zu einem Bürgerkrieg, der von den Römern beendet werden musste (De Iside et Osiride, 72).

NEITH

Ein weiterer heiliger Fisch war der Latos, ein Nilbarsch, der seine Jungen im Maul ausbrütete und seinen dann ausgeschlüpften Jungen im Maul Schutz bot, wenn Gefahr drohte. Dadurch symbolisierte er den Sonnenzyklus und Wiedergeburt nach dem Tode.

Er wurde mit der Ur- und Kriegsgöttin Neith in Verbindung gebracht auch hier.

Neith, Neid, Nied, Niedhögg… der Neid als Ursache aller Kriege? Jedenfalls wurde sie menschlich und die rote Krone Unterägyptens tragend dargestellt. Quelle

Ägypten-Götter - Neith

und schwupp di wupp müssen wir unseren größeren Aluhut aufsetzen. Ich zitiere:

Sais

In der den Freimaurerei, bei Illuminaten und Pharaonen extrem wichtigen Stadt Sais (= Zau = Sau,Zauis = Zeus?, Wortstamm Za für Zar/Sar? Saisar = Zar von Sais? Caesar? … konnte er deswegen Kleopatra „besiegen“? Weil er ursprünglich Adel aus Sais war?)

Sais war

  • das Zentrum der Verehrung von Neith (die übrigens auch in Memphis ihren eigenen Shrine hat),
  • bzw. in ihrer Erscheinungsform Nebet-Sau (kommt daher die Eber-Verehrung des Alten Adels? Sau = Wildsau = Wildschwein = Eber?) verehrt,
  • dort gab es ein „Haus der Biene„, das Zeichen verschiedener Gottheiten wie Isis, Neith, Nut und Re: https://publications.ub.uni-mainz.de/theses/volltexte/2014/3643/pdf/3643.pdf
  • Neith wird als Osiris´ „Vorsteherin“ bezeichnet.
  • Immer wenn Sais an Bedeutung gewann, erlebte auch Neith ihr Comeback.
  • Sie wurde zur Königsgöttin, welche dem Herrscher die Krone übergibt.
Quelle:    Schiller widmete Sais eine Ballade: Das verschleierte Bild zu Saïs

Das Thema ist ein Klassiker der Antike und frühen Aufklärung. Dabei handelt es sich um die verhüllte Götterstatue der Isis bzw. der Göttin von Sais, die schon in der Antike als die göttliche Verkörperung der Natur angesehen wurde. Über dem Eingang ihres Tempels soll sich eine Inschrift befunden haben, welche je nach Autor etwa so lautete:

Ich bin alles, was ist, was gewesen ist und was sein wird. Kein sterblicher Mensch hat je meinen Schleier gehoben.“– Friedrich Schiller, Vom Erhabenen (1793)

 Skulptur Das verschleierte Bild zu Saïs im Park Luisium

Ein junger Mann kommt auf der Suche nach der Wahrheit nach Saïs in Ägypten. Dort trifft er in einer Rotonde auf ein übergroßes, verhülltes Bild. Auf die Frage, was dort verhüllt sei, antwortet ihm der Hohepriester: „Die Wahrheit“. Er staunt, dass noch niemand diesen Schleier gelüftet habe. Der Hierophant erklärt, dass die Gottheit das verbiete. Aber der junge Mann will es wissen, nachts sucht er es auf und hebt den Schleier. Was hinter dem Schleier verborgen ist, wird nicht gesagt, doch am nächsten Tag finden die Priester den bleichen Jüngling; er spricht nicht über das Gesehene, wird nie wieder froh und findet ein „frühes Grab“. Die Schlusszeilen des Gedichtes sind seine Botschaft:

„Weh dem, der zu der Wahrheit geht durch Schuld,
Sie wird ihm nimmermehr erfreulich sein.“

Das Motiv der verschleierten Isis als die Unfassbarkeit der Natur und ihre Entschleierung durch die Wissenschaft findet sich in zahlreichen naturkundlichen Werken der Aufklärung, so z. B. in Alexander von Humboldt, Ideen zu einer Geographie der Pflanzen (1807).

Als Gegenstück zu Schillers Ballade ist Novalis‘ Kunstmärchen Hyacinth und Rosenblüthe im Romanfragment Die Lehrlinge zu Sais (1799) zu lesen. Hyacinth verlässt seine Geliebte Rosenblüthe, um die Statue der verschleierten Jungfrau zu finden und den Schleier zu lüften. Als ihm dies gelingt, erkennt er das Gesicht von Rosenblüthchen hinter dem Schleier. Die Wahrheit offenbart sich ihm als das, wovon er ausgegangen ist, zugleich – im Gegensatz zur Wahrheit bei Schiller – als eine individuelle und somit nur über das Gemüt zu fassende Wahrheit. Im romantischen Gegenkonzept zu Schiller ist die absolute Wahrheit zwar fassbar, aber nur durch die Erfassung der Innenwelt.

Eine verschleierte Jungfrau erwähnt Novalis auch in den Geistlichen Liedern.

Die zu Grunde liegende Geschichte diente auch neuzeitlichen Autoren als Basis für ihre Arbeiten. Eine davon entstand an der Wiener Filmakademie. Unter der Regie von Henri Steinmetz entstand 2005 in Zusammenarbeit mit dem ZDF/ 3sat der Kurzfilm Das verhangene Bild mit Kathrin Resetarits und Richy Müller.

Neith und die Wiederkunft des Messias – ist der Vatikan die Neith-Priesterschaft?

Im Streit zwischen  Seth und Horus (Sohn seines Bruders und seiner Schwester) um die legitime Herrschaft, wurde Neith angerufen. Sie entschied, daß Horus regieren solle und drohte, den Himmel einstürzen zu lassen, wenn die Streithähne sich ihrem Richterspruch nicht beugen wollten.

Wie passend zu unserer heutigen Situation. Da streiten das weisse Haus in Washington (Oberägypten) und das rote Haus in Rußland (Unterägypten) oder auch das Weiße Haus amerikanischer Freimaurer gegen das Rote Haus der ROThschild….und dann kommt Neith (der Vatikan als Neith-Priesterschaft, Maria-Isis Priester?) und bestimmt HORUS zum Herrscher. Da Neith spirituell auch mit ISIS verbandel und damit Horus Mutter ist, ist sie als Richterin nicht besonders objektiv, oder? Und letztlich bleibt sowieso alles in der Familie.

Und wer ist letztlich Horus? Der Messias, den sie ALLE mit Gewalt über das Armageddon herbeibeschwören wollen? Den ISIS und der Vatikan uns zum Herrscher bestimmt? Ich weiß es nicht.

Bienen

Ist es außerdem Zufall, daß uns in den Scifi und Heldenfilmen, zumindest dort, wo man einmal keine kriegerischen 8-Ecke = Octogone sieht, auf Hexagone, der 6 eckigen Bienenwabe stößt? Ja, sicher, die Wabe ist so ziemlich das stabilste Gebilde, das es gibt und daß man in der Zukunft stark auf Strukturen achten würde, ist klar. Aber vielleicht ist das ja nicht der einzige Grund, warum Scifi Autoren/Filme diese Wabe und das Bild des Bienenstockes, der Bienenkönigin benutzen? Auch das Militär nimmt offensichtlich Anleihen bei den Bienen und nennt unbeMANNte Fluggeräte Drohnen. Weshalb eigentlich? Drohnen bei den Bienen sind männlich. Aber gut, sie brummen (to drone) und Flugzeugdrohnen brummen auch.

Der Film Prometheus Quelle  6 eckige Wabentür inklusive Templer V:

Prometheus-084

Quelle Kirk vor Waben, auf der Brust das Templer V, und nocheinmal V als schwarzer Kragen. Leider passen die Farben der Horuskinder (eines war eine Tochter und wurde später wohl zu einem Mann mutiert – fluid Gender) rot, weiß, gelb und grün nicht zu den Farben der startrek crew.  Gelb Rot Blau (Erläuterung). Das wäre zu schön gewesen. Es bleibt daher bis auf weiteres bei der langweiligen physikalischen Farbenlehre.

phasers.png

Jedenfalls: Saturnische 6-Ecke in Hollywoodfilmen, in Musikvideos, in Comicfilmen. Beehives, also Bienenkörbe, sogenannte „Beuten“, werden in Verbindung gebracht mit Geheimdiensten oder ähnlich kriegerischen Untergrundorganisationen. In der Serie ARROW (Pfeil siehe Neith Insignum) gibt es zum Beispiel H.I.V.E. eine Untergrundorganisation der Rache und Eliminierung (The Hierarchy of International Vengeance and Eliminations), 2017 wurde der Film The Beehive gedreht über das Verhältnis Andy Warhol und Edie Sedgwick. Wer weiß, daß Warhol eine CIA Konstruktion war bzw. sich hat einspannen lassen, der dürfte wissen, was ich meine.

Designs in manchen Scifi Filmen zeigen Bienenwaben oder thematisieren eine Bienenkönigin (vgl. auch die Musikgruppe „Sting“ = Stich eines Insekts, wahrscheinlich aber eher eines saturnischen Skorpiona als der einer Biene, aber wer weiß?).

Das Hexagon als Bienensymbol, als Symbol von ISIS, Neith oder RE könnte auch ein Hinweis sein, daß der Messias in der jeweils verfilmten Geschichte bereits wiedergekommen ist und verehrt wird?

Einige Scifi Filme spielen in einer Zukunft NACH dem großen Krieg, wo bereits 1 Weltregierung, die Horusregierung verwirklicht wurde.

Ein weiteres (neben Neiths oben dargestellten Kriegsinsignien) Symbol, welches ihr zugeordnet wurde, gab Anlass zu Spekulationen. Es handelt sich um ein rechteckiges Gebilde, mit zwei hakenähnlichen, sich verzweigenden Teilen. Sie sind an den schmalen Seiten des Rechtecks angebracht. Es gibt hierfür keine zufriedenstellende und sichere Deutung.

R25

Manche sehen in dem Symbol ein Bogenfutteral, was passen könnte, andere wiederum ein Webe-Schiffchen, (welches man zum Weben von Stoffen und Teppichen verwendet), was aber eher unwahrscheinlich ist. ich sehe beides nicht, auch wenn zur Zeit der griechischen Okkupation sie mit Athene und ihrem Webstuhl in einen Topf geworfen wurde.

In den Texten wird Neith gerne als jemand bezeichnet, der „die Wege öffnet“. In der realen, wie in der spirituellen Welt, wie auch den Weg für den Sonnenlauf. So schreitet sie als Kriegsgöttin voran, gefolgt vom König und seiner Heere. Sie bewacht auch die Körper gefallener Krieger.

Sie segnet die Waffen, nicht nur für den Krieg, sondern auch für das Jagen von Tieren.

Ein anderer Wesenszug war noch wichtiger. Neith galt schon in sehr alten Schriften als

  • Mutter des Sobek (auch Suchos genannt), des Krokodilgottes, den sie an ihrer Brust nährt. Unsere Reptiloiden???
  • Neith wird die „Herrin des Meeres“ genannt (daher auch mit Harpune dargestellt) bzw.
  • Göttin des Wassers, oder gar
  • Tochter des Nils.
  • Damit kam sie in die Nähe der kuhköpfigen Göttin Methyer und verschmolz mit ihr. und wurde selbst auch als Kuh dargestellt. Da die Kuh mit der Himmelskuh (siehe auch nordische Mythologie Audhumla, von deren Milch sich der Urriese Ymir nährte und die den ersten Mann namens Buri –  männliches Kind auf bayerisch: Burli oder Bua -aus Salzstein hervorleckte) gleichgesetzt wurde, ist
  • Neith die Mutter des Re, Urgöttin, aus der alles entstand und die gebären kann ohne männlichen Partner.
  • Sie wird teils mit Amaunet identifiziert und zur Begründerin der Achtheit. Siehe Sean Hross OCTOGON!

Die Namenskombination: Suchos-Neith zeigt ebenfalls den Beginn der Schöpfung an. Im alten Ägypten war es unüblich, einen weiblichen mit einem männlichen Namen zu kombinieren. Es gab nur einen Grund dies zu tun. Man wollte damit ausdrücken, dass es vor der Schöpfung weder männlich noch weiblich gab. Neith ist also Hermaphrodit, beide Geschlechter in einem. Wie passend zur Agenda der Jetztzeit.

Neiths Eigenschaft als Schutzgöttin wurde ein eigenes Kapitel gewidmet: Neith – Schutzgöttin.

Zurück zu den Fischen, dem Fischkult und Oxyrhynchus

Der Phagros und Maiotes galten als Boten der kommenden Überschwemmung, versprachen also eine fruchtbare Ernte.

Oxyrhynchus wurde von Vivant Denon entdeckt, als Napoleon Bonaparte seine berühmte Ägyptenreise (1799-1802) unternahm. Ausgegraben wird seit 1896 durch Englaänder (Universität Oxford). Bis heute ist eine enorme Sammlung von Papyrustexten in griechischer Sprache aus dem ptolemäischen Königreich und dem römischen Ägypten entstanden, die ihresgleichen sucht. Ägypten hat seit über 10 Jahren eine Forschungsgemeinschaft mit der Universität von Barcelona und konzentriert sich  – neben fortlaufender Grabungen – insbesondere auf die schrittweise Veröffentlichung der Funde.

Zu den Texten, die in Oxyrhynchus entdeckt wurden, gehören Stücke von Menander, Fragmente aus dem Thomasevangelium und Fragmente aus Euklids Elementen, Pergamentmanuskripte und neuere arabische Manuskripte auf Papier. Das schottische(!) Nationalmuseum hat sich auch gleich eine Statue unter den Nagel gerissen, die auf 200-300 v.Chr. datiert wurde.

Die Stadtgeschichte

Die Stadt war eine wichtige Handelsstadt Oberägyptens und lag an einem, nicht von Hochwasser betroffenen NilKANAL. Nach der Eroberung Ägyptens durch Alexander den Großen im Jahre 332 v. Chr. wurde die Stadt als hellenistische Stadt namens Oxyrrhynchoupolis wieder aufgebaut (Koine griechisch: Ὀξυρρύγχου Πόλις, lit. ‚Stadt der scharfbrüstigen Fische‘) und die drittgrößte stadt Ägyptens. Nach der Christianisierung Ägyptens wurde es durch seine vielen Kirchen und Klöster berühmt.

Oxyrhynchus blieb in der römischen und byzantinischen Zeit eine bedeutende, wenn auch allmählich an Bedeutung verlierende Stadt. Von 619 bis 629, während der kurzen Zeit des sasanianischen Ägypten, enthalten drei griechische Papyri aus Oxyrhynchus Hinweise auf große Mengen an Gold, die an den Kaiser geschickt werden sollten.

Nach der muslimischen Eroberung Ägyptens im Jahr 641 verfiel das Kanalsystem, von dem die Stadt abhängig war, und Oxyrhynchus wurde verlassen. Heute nimmt die Stadt el Bahnasa einen Teil der alten Stätte ein. ja, so ist das wohl, wenn der Islam in eine funktionierende Wirtschaft einzieht.

Fundgrube Müllhalde

Mehr als 1000 Jahre lang luden die Einwohner von Oxyrhynchus Müll an einer Reihe von Orten draußen im Wüstensand jenseits der Stadtgrenzen ab. Die Tatsache, dass die Stadt nicht auf dem Nil selbst, sondern auf einem Kanal gebaut wurde, war wichtig, denn das bedeutete, dass das Gebiet nicht jedes Jahr mit dem Anstieg des Flusses überschwemmt wurde, ebenso wie die Bezirke am Flussufer. Als die Kanäle austrockneten, fiel der Grundwasserspiegel und stieg nie wieder an. Das Gebiet westlich des Nils hat praktisch keinen Regen, so dass die Müllhalden von Oxyrhynchus allmählich mit Sand bedeckt waren und für weitere 1000 Jahre vergessen wurden.

Da die ägyptische Gesellschaft unter den Griechen und Römern bürokratisch regiert wurde und Oxyrhynchus die Hauptstadt des 19. Noms war, enthielt das Material auf den Oxyrhynchushalden große Mengen an Papyri.

  • Buchhaltung,
  • Steuererklärungen,
  • Volkszählungsmaterial,
  • Rechnungen,
  • Belege,
  • Korrespondenz über administrative, militärische, religiöse, wirtschaftliche und politische Angelegenheiten,
  • Zertifikate und Lizenzen aller Art – all diese wurden periodisch aus Regierungsbüros entfernt, in Korbkörbe gelegt und in der Wüste entsorgt.
  • Privatpersonen haben ihre eigenen Haufen unerwünschter Papyri hinzugefügt.

Da Papyrus teuer war, wurden Papyri oft wiederverwendet: Ein Dokument kann auf der einen Seite landwirtschaftliche Buchhaltung und auf der anderen Seite den Text eines Studenten von Homer haben. Der Oxyrhynchus Papyri enthielt daher eine vollständige Aufzeichnung des Lebens der Stadt sowie der Zivilisationen und Reiche, zu denen die Stadt gehörte.

Die Stadt Oxyrhynchus selbst wurde nie ausgegraben, da die moderne ägyptische Stadt darauf gebaut wurde, aber es wird angenommen, dass die Stadt viele öffentliche Gebäude hatte, darunter ein

  • Theater mit einer Kapazität von 11.000 Zuschauern,
  • ein Hippodrom,
  • vier öffentliche Bäder,
  • ein Gymnasium und
  • zwei kleine Häfen auf dem Bahr Yussef.
  • Es ist auch wahrscheinlich, dass es militärische Gebäude wie Kasernen gab, da die Stadt während der römischen und byzantinischen Zeit mehrmals eine militärische Garnison unterstützte.
  • Während der griechischen und römischen Zeit hatte Oxyrhynchus Tempel zu Serapis, Zeus-Amun, Hera-Isis, Atargatis-Bethnnis und Osiris.
  • Es gab auch griechische Tempel für Demeter, Dionysos, Hermes und Apollo sowie
  • römische Tempel für Jupiter Capitolinus und Mars.
  • In der christlichen Zeit war Oxyrhynchus der Sitz eines Bistums, und die moderne Stadt hat noch immer mehrere alte koptische christliche Kirchen.

….1966 wurde die Veröffentlichung des Papyri offiziell als großes Forschungsprojekt der British Academy angenommen, das gemeinsam von der Oxford University und dem University College London verwaltet und von Parsons geleitet wird. Der Hauptforscher und Administrator des Projekts ist Dr. Nikolaos Gonis. Die Akademie stellte bis 1999 Mittel zur Verfügung; das Projekt wurde dann vom Arts and Humanities Research Board gefördert, das die laufende Arbeit bis 2005 finanzierte.

Heute befinden sich in der Sackler Library, Oxford, rund 100.000 Papyrusfragmente mit ihren Verzeichnissen, Archiven und Fotodaten; sie ist der größte Schatz an klassischen Manuskripten der Welt. Etwa 2.000 Artikel sind unter Glas – der Rest wird in 800 Kartons aufbewahrt. Den größten Teil der Papyri von Oxyrhynchus soll aber Leiden (NL) besitzen.

Die Papyri sind inzwischen eine der wichtigsten Quellen zum Verständnis des Urchristentums geworden, denn man fand bisher unbekannte Teile der Evangelien und diese noch dazu mit weniger Fehlern  behaftet als die mittelalterlichen Abschriften.

 

 

 

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