neue Technologien aus dem Militär kommen auf den Zivilmarkt

1. Datenbereinigung in Echtzeit

Mit IoT (Internet of things) könnte sich der ETL-Prozess (Extrahieren, Transformieren und Laden), den die IT mühsam ausführt, um große Datenmengen zu bereinigen, radikal ändern. So werden beispielsweise Drohnen in militärischen Operationen mit maschinellen und tief lernenden Algorithmen programmiert, die es ihr ermöglichen zu bestimmen, welche Daten für eine Mission kritisch sind und welche nicht. Während des Echtzeit-Datenerfassungsprozesses während des Fluges bewerten diese Drohnen alle eingehenden Daten und verwerfen automatisch irrelevante Daten, wodurch die Daten-Nutzlasten drastisch reduziert werden.

2. Gehärtete Sensoren

Sowohl im Mondlandefähre als auch im Mars-Projekt will die NASA gehärtete Sensoren, die extremer Hitze, Kälte, hoher Strahlung und anderen rauen Umweltbedingungen im Weltraum standhalten. Diese neuen gehärteten Sensoren sind zuverlässiger als das, was Unternehmen derzeit in ihrem IoT einsetzen.

3. Maschinelles Lernen und KI

In militärischen Operationen arbeiten Auftragnehmer im kommerziellen Sektor und das DoD (Verteidigungsdepartment) an selbstheilenden Drohnenformationen, bei denen jede Drohne ihr eigenes maschinelles Lernen und ihre eigene künstliche Intelligenz (KI) durchführt, während sie eine Mission fliegt. Mit Hilfe dieses maschinellen Lernens und der KI kann eine Drohnenflotte auf einer Mission erkennen, wann ein Mitglied versagt hat, und dann mit anderen Drohnen kommunizieren, um sich neu zu gruppieren und die Mission ohne Unterbrechung fortzusetzen.

Diese Art von selbstheilendem Failover kann problemlos an Fertigungsstraßen eingesetzt werden, wobei die Maschinen miteinander interagieren und kommunizieren – und bei Ausfall einer einzelnen Maschine alternative Produktionswege entwickeln.

4. Symbiotische Mensch-Maschine-Arbeitsprozesse

In militärischen Operationen ist eine Technologie, die Menschen und Drohnen symbiotisch in Missionen zusammenführt, so konzipiert, dass ein unbemanntes Fahrzeug als Teamkollege mit einem bemannten Flugzeug fliegen kann.

„Effektives bemanntes/unbemanntes Teaming kann die hohe kognitive Arbeitsbelastung reduzieren und es Kriegsführern ermöglichen, sich ausschließlich auf die Missionsplanung und -steuerung zu konzentrieren“, sagte Mark Cole, Geschäftsstrategie und -entwicklung, Intelligence Surveillance and Reconnaissance (ISR) und Unmanned Aircraft System (UAS) Programme, bei Lockheed Martin Skunk Works, einem DoD-Kontraktor.

Diese Mensch-Maschine Symbiose kann bei einem Logistikdienstleister mit 1.000 Fahrzeugen genauso gut funktionieren.

5. Solarenergie

Im NASA-Projekt Lunar Lander ist die Energiequelle der Wahl die Solarenergie, die im Raum unbegrenzt ist und keinen Transport erfordert. Die NASA plant, die Vorteile der grenzenlosen Raumsolarversorgung zu nutzen, indem sie die Logistik auf ihre Fahrzeug-Mondorbits anwendet. Der Plan sieht vor, ein umlaufendes Schiff von der dunklen Seite des Mondes fernzuhalten, so dass es seine Treibstoffversorgung kontinuierlich auffüllen kann, da es immer der Sonnenenergie ausgesetzt ist.

Diese Logistik könnte auch Rechenzentren nutzen, um ebenfalls Wege zur Maximierung ihres Energieverbrauchs zu finden.

6. Altsysteme

Im Weltraum, in der Verteidigung sowie im privaten Sektor besteht der Wunsch, Legacy-Systeme zu erhalten, die weiterhin gut funktionieren. Dh. es ist erwünscht, daß neue Technologien auf bisherigenen aufsetzen können oder mit ihnen kompatibel sind, damit deren „Erbe“ erhalten bleibt und weiterhin nutzbar bleibt bzw. eingebunden werden kann. In diese Legacy-Plattformen wurden bereits erhebliche Investitionen getätigt, die niemand vergeuden will.

Dementsprechend werden Anbieter, die an militärischen Projekten arbeiten, aufgefordert, Technologien zu entwickeln, die rückwärtskompatibel zu bestehenden Technologiebasen sind.

https://www.techrepublic.com/article/6-ways-government-projects-will-influence-big-data-and-iot-in-2019/

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