Frouwe aus ´em Wald heute mit spitzbübischem Lächeln über die Schäbli

Arme Chäfli:

(Kommentare unter diesem Link : https://www.journalistenwatch.com/2019/02/27/sawsan-chebli-araber/)

Auch die Kommentare unterm eigentlichen Gezwitscher von Chäfli sind gut.

Mit ihren 6.284 Tweets seit Dezember 2016 will Sawsan Chebli doch nur verschämt darauf hinweisen, dass sie mit ihrem Job als „Bevollmächtigte des Landes Berlin beim Bund und Staatssekretärin für Bürgerschaftliches Engagement und Internationales“ nicht ausgelastet, ja diskriminierend unterfordert ist.

Sie braucht einfach eine anspruchsvollere Aufgabe

  • Man muss ihr nur ein Papier geben wo auf beiden Seiten: „Bitte wenden“ steht…
  • Das wären ein Herausforderung und Tagesaufgabe für sie….

    • Es ist nicht mehr lange hin, da werden wieder viele Fußgänger auf den Autobahnen unterwegs sein. Es sind genau die, welche die Polin ins Land holte, nur sind sie dann auf dem Heimweg nach Arabinesien oder Afrikanesien. Unter ihnen schleppt sich eine Frau mit einem seltsamen Gang in Richtung Grenze. Es ist Swsnsnw. Und sie hat sich bereits einen Wolf gelaufen.. Ich sehe es ganz deutlich,“ sagte Irlmaier und lächelte verschmitzt.

    Die franz.-BRiD Zusatzvereinbarung von Aachen im Wortlaut

    siehe auch Kommentare!

    https://augengeradeaus.net/2019/02/deutsch-franzoesische-ruestungvorhaben-export-veto-nur-in-gravierenden-faellen/#more-32839

    France and Germany:

    – Highlight that they are bound by the same European and international commitments in the field of arms export control and licensing of exports, in particular the Council Common Position 2008/944/CFSP of 8 December 2008 defining common rules governing control of exports of military technology and equipment and the Arms Trade Treaty;

    – Recognize their respective competence to authorize transfer or export, from their territories, of defence products from major programmes conducted in cooperation, or that have been developed by the French-German industrial fabric;

    – Recognize that Germany conducts its national export control on the basis of its national legislation and the Policy Principles of the Government of the Federal Republic of Germany for the Export of War Weapons and Other Military Equipment of January 19, 2000 and that France conducts its national export control on the basis of its national legislation and regulations, including relevant provisions of the Defense Code;

    – Recognize the importance for the economic and political success of their industrial and governmental cooperation of reliable transfer and export perspectives;

    – Undertake to reduce administrative burden on export controls, thus ensuring the success of their common programmes and facilitate French-German industrial partnerships.

    1 – Principles applicable to major programmes conducted in cooperation (including NGWS and MGCS) and to their subsystems.

    The following principles will be implemented:

    – The parties will mutually inform one another, well in advance of formal negotiations, of the opportunity of sales to third countries, and transfer the information needed for the other party’s analysis. This mutual transfer of information includes discussions on the conditions permitting, from the exporting country’s point of view, to conduct the operation in compliance with common European and international commitments;

    – The parties will not oppose a transfer or export to a third country proposed by one of the cooperating States, except on an exceptional basis, where their direct interests or national security are compromised. ;

    – In the event of one State opposing a transfer or export, it shall inform the other party as soon as possible and within at most two months of learning about the proposed transfer or export. The Parties will immediately launch high-level consultations to share analysis and identify appropriate solutions. A State opposing an export undertakes in this case to do everything possible to propose alternative solutions.

    2 – Principles applicable to defence products from cooperation, developed by one Party’s manufacturer and incorporated into a system of the other Party

    The following principles will be implemented:

    – The Parties will not oppose an export or transfer by the other State of a system incorporating defence products developed in its territory under or following cooperation projects, except on an exceptional basis where their direct interests or national security are compromised

    – In this case, the opposing party shall inform the other party as soon as possible, and within at most two months of learning about the proposed export. The Parties will immediately launch high-level consultations to share analysis and identify acceptable solutions.

    3 – Principles applicable to defence products developed by one Party’s manufacturer and incorporated into a system of the other Party

    Defence products developed by one Party’s manufacturer (outside the framework of cooperation projects) and incorporated by the manufacturers of the other Party shall be subject to the de minimis principle: so long as the portion of the activity of the manufacturers of one State in the defence systems transferred or exported by the other State remains below a percentage jointly determined beforehand, the Party will issue the respective export authorizations without delay.

    4. The parties decide to establish a permanent body to consult each other on all matters pertaining to the principles on transfers and exports as outlined above.

    Also im Wesentlichen, wie schon bekannt: die Suche nach Kompromissen und eine gemeinsame Kommission – a permanent body – zur Klärung der Exportfragen. Vor allem aber: Der Grundsatz, dass keines der beiden Länder den Exportplänen des anderen widerspricht, so lange nicht dessen direkte Interessen oder die nationale Sicherheit beeinträchtigt sind. Das bietet genügend Stoff für Diskussionen, wo das anfängt.

    (Der Wortlaut wurde am heutigen Freitag als erstes vom Fachinformationsdienst Griephan Briefe veröffentlicht; aber es gibt auch weitere Quellen dafür in Berlin.)

    Elahan :    Siehe Amtsblatt der Europäischen Union
    GEMEINSAMER STANDPUNKT 2008/944/GASP DES RATES
    vom 8. Dezember 2008
    betreffend gemeinsame Regeln für die Kontrolle der Ausfuhr von Militärtechnologie und Militärgütern

    https://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ.do?uri=CELEX:32008E0944:DE:HTML

    Die acht Kriterien des Gemeinsamen Standpunkts im Wortlaut

    Kriterium 1: Einhaltung der internationalen Verpflichtungen der Mitgliedsstaaten, insbesondere der vom UN-Sicherheitsrat oder der Europäischen Union verhängten Sanktionen, der Übereinkünfte zur Nichtverbreitung und anderen Themen sowie sonstiger internationaler Verpflichtungen

    Kriterium 2: Achtung der Menschenrechte und des humanitären Völkerrechts durch das Endbestimmungsland

    Kriterium 3: Innere Lage im Endbestimmungsland als Ergebnis von Spannungen oder bewaffneten Konflikten

    Kriterium 4: Aufrechterhaltung von Frieden, Sicherheit und Stabilität in einer Region

    Kriterium 5: Nationale Sicherheit der Mitgliedsstaaten und der Gebiete, deren Außenbeziehungen in die Zuständigkeit eines Mitgliedsstaats fallen, sowie nationale Sicherheit befreundeter und verbündeter Länder

    Kriterium 6: Verhalten des Käuferlandes gegenüber der internationalen Gemeinschaft unter besonderer Berücksichtigung seiner Haltung zum Terrorismus, der Art der von ihm eingegangenen Bündnisse und der Einhaltung des Völkerrechts

    Kriterium 7: Risiko der Abzweigung von Militärtechnologie oder Militärgütern im Käuferland oder der Wiederausfuhr von Militärgütern unter unerwünschten Bedingungen

    Kriterium 8: Vereinbarkeit der Ausfuhr von Militärtechnologie oder Militärgütern mit der technischen und wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit des Empfängerlandes, wobei zu berücksichtigen ist, dass die Staaten bei der Erfüllung ihrer legitimen Sicherheits- und Verteidigungsbedürfnisse möglichst wenige Arbeitskräfte und wirtschaftliche Ressourcen für die Rüstung einsetzen sollten

    Aus den Kommentaren als Anregung:

      • …wird zwischen beiden das Prinzip der Nichteinmischung vertraglich festgeschrieben.
      • „… permanent body to consult each other …“ hat den Zweck in politisch korrekter Diktion zur Gesichtswahrung vor eigener Öffentlichkeit ein „sich in die Suppe zu spucken“ auszuschließen, und zwar ohne Gefährdung lukrativer Exportoptionen und SicherheitsPolitischer Einflussnahme.
      • Das Papier ist nichts anderes, als das Schmidt-Debre-Abkommen ergänzt, um ein Veto Feigenblatt im Falle, daß der Waffenexport des Partners gegen Nationale Interessen oder die Nationale Sicherheit des anderen Partners verstoßen würde. (Anm: dies war eine Forderung Frankreichs)
      • Meiner persönlichen Meinung nach, sollte man sich im Nahen Osten wirklich mal zurückhalten:
      • sowohl Muammar el-Gaddafi als auch Saddam Hussein bekamen ihre Giftgasfabriken aus Deutschland.
      • Die Saudis haben eine Munitionsfabrik von Rheinmetall hingestellt bekommen.
      • Reicht es noch nicht langsam? – Ich empfehle mal die Reden des iranischen Außenministers anzuschauen z.B. bei der MSC.…Der Westen hat eben echt keinen guten Track-Record was den Nahen Osten angeht: die USA (und Deutschland mit ihnen), haben sich regelmäßig auf die falsche Seite der Geschichte geschlagen und die ärgsten Diktatoren unterstützt, ja sogar den Einsatz chemischer Waffen erst ermöglicht!Sich dann mal anzuhören wie das vom “receiving end” her gesehen wird, ist da ja wohl das Mindeste. – Dass die Kurden gegen den IS jetzt Waffen erhalten haben und der Iran seinen Atomdeal, geht in dem Lichte bei mir schon fast als Wiedergutmachung durch.
      • glaube nicht, daß Frankreich ein Papier akzeptieren wird, welches Deutschland an beliebiges, moralisches Veto-Recht geben wird. Lieber wird Frankreich auf Rüstungsprojekte mit Deutschland verzichten und das Kampfflugzeug lieber mit GB, statt mit Deutschland entwickeln.
      • Zu: “…Der Grundsatz, dass keines der beiden Länder den Exportplänen des anderen widerspricht, so lange nicht dessen direkte Interessen oder die nationale Sicherheit beeinträchtigt sind. Das bietet genügend Stoff für Diskussionen, wo das anfängt.”…Wenn man das nicht regelt ist das entweder Blauäugigkeit oder Absicht.
      • SaudiArabien erfüllt viele der oben aufgeführten Kriterien nicht und somit kann entspannt ein Exportverbot (Anm: wg. Fällen wie zB Kashoggi) begründet werden.
      • …Wenn GB das nicht so sieht, dann kann die dortige Regierung gerne anhand der Kriterien erläutern warum das nicht so wäre. Die Kriterien sind auch keine UND, sondern eine ODER Verknüpfung. Es genügt also, wenn nur ein Kriterium nicht erfüllt ist um ein Exportverbot zu begründen….Fordert nicht gerade GB, im Fall von Skripal Europa zu, Sanktionen auf?
      • …Wie sinnvoll es ist, es sich mit Freunden zu verscherzen, um was fürs eigene Gewissen zu tun, aber sein Auto gleichzeitig mit Benzin aus Saudi Arabien zu betreiben, das muss sich jeder selbst beantworten
      • Das Staatsinteresse im Falle von Waffenherstellung und -handel hat eben inhärente Interessenkonflikte: Autarkie vs Standardisierung im Bündnis, Erhalt größerer Herstellerkapazitäten und wettbewerbsfähiger Preise vs potentieller Destabilisierung anderer Weltregionen durch Waffenexporte etc. Dem Druck der eigenen Wirtschaft nachzugeben halte ich für einen Fehler: Wo wenn nicht da, bei Produktion und Verkauf militärischer Waffen, muß es ein Primat der Politik geben.
      • Erpressungsversuche mit Arbeitsplatzverlusten sind nachrangig, die Drohung die lokale Produktion komplett einzustellen / das Know-How von Militärsparten ins verbündete Ausland zu verkaufen / transferieren mag sogar einer Vereinheitlichung der Palette dienen, bzw. wäre bei Transfer ins nicht so freundliche Ausland als eine Gefährdung der nationalen Sicherheit einzustufen und mit Zwangsverstaatlichung / Enteignung zu beantworten.
      • ob eine solche Vereinbarung die ersten Rechtsstreits übersteht. Man kann ja nicht einfach mit einem bilateralen Abkommen das bestehende Exportrecht aushebeln. Oder soll es hier Anpassungen geben?
      • Die Vereinbarung wird sicherlich nicht zu Rechtsstreitigkeiten führen, denn sie „bindet“ politisch die Regierungen. Da der Export von Waffen wiederum durch die BReg genehmigt wird. Ist diese der Adressat auf deutscher Seite. Und die BReg wird sich ja nicht selbst verklagen. FRA wiederum kann die BReg nicht verklagen aufgrund solcher politischer Absprachen und die Rüstungsunternehmen sind kein „Vertrags“-Partner und deswegen nicht klageberechtigt.
      • Nachdem in Twitter zu lesen war, daß nicht nur EF, Tornado und Meteor blockiert werden von Deutschland, sondern auch Casa 295 oder A 330 MRTT, welche biedes keine deutschen Waffensysteme sind, ist klar, daß Airbus als Rüstungsanbieter auf Dauer nicht überleben kann, wenn nicht bald eine Vereinbarung mit Frankreich und dann auch mit GB getroffen wird. Weil sonst Airbus seinen Rüstungsbereich nur verkaufen oder muß alle deutschen Werke schließen, weil es nicht mehr Exportfähig ist, wenn Deutschland die europäische Rüstungsindustrie weiterhin sabotiert.
      • Wenn sebst Casa 295 nicht mehr exportiert werden darf, obwohl kein deutsches Waffensystem, dann blockiert Deutschland offensichtlich alles, wo nur eine deutsche Schraube verbaut sein kann.
      • Und bei dem Abkommen mit Frankreich hilft es damit nicht, wenn dieses nur für die Zukunft gilt, sondern nur, wenn es auch für laufende Rüstungsprojekte gelten soll, was mir bisher unklar ist?…..und bei der Gelegenheit kann man das Vorghen der Türkei auch gleich mit in die Verhandlungen der Europäer zum Thema Rüstungsexporte auf die Tagesordnung nehmen.
      • Was dort entlang der Grenze im Süd-Osten geschieht geht noch weit über das Vorgehen von RUS hinaus.
        Viele Ereignisse der letzten Jahre, Bombardierung von Teilen des Nordirak, die Zerstörung von zwölf kurdischen Städten in der Osttürkei uvm findet kaum Beachtung und macht die NATO unglaubwürdig.
    • 1. Zum Gemeinsame Standpunkt gibt es einen Nutzerleitfaden, mithilfe dessen die einzelnen Nationen die 8 Kriterien teils unterschiedlich und viel weniger restriktiv interpretieren als deren Wortlaut zunächst klingt.
    • 2. Der Gemeinsame Standpunkt befindet sich derzeit in der Endphase einer regelmäßigen Überprüfung durch die zugeständige Arbeitsgruppe COARM. Den Ergebnissen der Überprüfung wird eine neue Fassung auch des Nutzerleitfadens folgen.
    • Mit ihren Aktivitäten signalisieren FRA un GB auch, dass sie deutschen Bestrebungen, den Gemeinsamen Standpunkt ggf verschärfen zu wollen, nicht entgegen kommen wollen. Die Beschwerden von Ländern wie GB und FRA resultieren zu Teilen auch daraus, dass in DEU bei vielen Gemeinschaftsprojekten die Endmontage für Exportzwecke in diesen Ländern stattfindet und DEU nur Kompnenten zuliefert.

    Attac-Urteil des Bundesfinanzhofs: Auch das Ende der Gemeinnützigkeit der Amadeu-Antonio-Stiftung?

    von https://sciencefiles.org

    das wäre ja eine sehr erfreuliche Entwicklung. Lesenswerter Beitrag mit noch etwas Spekulation, da das Urteil noch nicht veröffentlicht wurde.

    https://volksbetrugpunktnet.wordpress.com/2019/02/26/attac-urteil-des-bundesfinanzhofs-auch-das-ende-der-gemeinnuetzigkeit-der-amadeu-antonio-stiftung/

    Campingplatz Mißbrauchsfall weitet sich aus

    Während anfänglich noch beschwichtigt wurde bzgl. der Behördendimension, wächst das nun wie ein Krak. Aber statt echte Strafen werden die Versager einfach nur versetzt. Daran krankt Deutschland: man kann sich gutbezahlt in allem aus der Verantwortung stehlen, nur nicht, wenn man kleiner Buchhalter bei den Nazis war:

    https://www.freenet.de/nachrichten/topnews/skandal-um-luegde-weiterer-ranghoher-polizist-muss-gehen_7083602_4702792.html

    …Inzwischen seien allein 60 Ermittler mit der Aufarbeitung von über 1000 Missbrauchsfällen beschäftigt. Zudem werde unter anderem wegen Strafvereitelung im Amt und wegen Verletzung der Fürsorgepflicht gegen 14 Beschuldigte bei Behörden ermittelt. Darunter seien 2Polizisten und 8 Jugendamtsmitarbeiter.

    und:

    So sei der eigentlich zu sichernde Asservatenraum meistens offen geblieben. Mit der Sichtung von 155 Datenträgern vom Campingplatz sei ein Polizeianwärter beauftragt worden, der alles in fünf Stunden gesichtet haben will. Dies sei unmöglich….

    Die sind nur noch irre: Gerangel um Prüffall AfD

    Die gehören allesamt ihrer Ämter enthoben, so ein Kasperltheater.

    https://www.freenet.de/nachrichten/topnews/verfassungsschutz-darf-afd-nicht-als-prueffall-bezeichnen_7082804_4702792.html

    Der Verfassungsschutz hat die AfD zum „Prüffall“ erklärt. Das ist erlaubt.

    Die Art und Weise, wie die Behörde diese Entscheidung öffentlich gemacht hat, ist aber nach Einschätzung eines Gerichts nicht rechtens.

    Der Verfassungsschutz darf die AfD nicht mehr öffentlich als „Prüffall“ bezeichnen.

    Das Verwaltungsgericht Köln gab am Dienstag einem entsprechenden Eilantrag der Partei statt. Es führte in seinem Beschluss unter anderem aus, die Bezeichnung als „Prüffall“ könne potenzielle Wähler abschrecken.

    Gegen den Beschluss kann das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) Beschwerde vor dem Oberverwaltungsgericht in Münster einlegen. „Die Einlegung einer Beschwerde wird geprüft“, teilte eine Sprecherin der Behörde mit.

    Darüber hinaus wollte sich der Verfassungsschutz zunächst nicht zu dem Beschluss äußern.

    Die Klage der AfD richtete sich nicht dagegen, dass das Bundesamt die Aktivitäten und Positionen der Partei prüft, sondern nur dagegen, dass das Amt dies öffentlich gemacht hatte.

    Dies hat aus Sicht der Partei einen „stigmatisierenden Charakter“. Dieser Einschätzung stimmte das Verwaltungsgericht zu.

    Der Bezeichnung „Prüffall“ komme in der Öffentlichkeit eine negative Wirkung zu, teilte das Gericht mit. Dieser Eingriff in die Rechte der AfD sei „rechtswidrig und auch unverhältnismäßig“.

    Da das BfV die Abgabe einer Unterlassungserklärung abgelehnt habe und sein Vorgehen für rechtmäßig halte, bestehe auch eine Wiederholungsgefahr.

    Maßgeblich für die Entscheidung sei, dass das Bundesverfassungsschutzgesetz für eine solche Entscheidung keine Rechtsgrundlage enthalte.

    Das Gericht stellte in seinem Beschluss aber auch fest, es habe seine Entscheidung „unabhängig von der inhaltlichen Richtigkeit“ der Einschätzung durch das BfV getroffen. Es führte aus: „Ob die Antragstellerin durch das Bundesamt zurecht als „Prüffall“ eingestuft wurde, ist hier nicht Gegenstand des Verfahrens.“

    Die AfD feierte die Entscheidung dennoch als Sieg auf ganzer Linie. Die Vorsitzende der Bundestagsfraktion, Alice Weidel, forderte, BfV-Präsident Thomas Haldenwang solle „seinen Schlapphut nehmen und abdanken“.

    Ihr Co-Vorsitzender Alexander Gauland kommentierte ihre Forderung mit den Worten: „Das muss der Innenminister entscheiden.“

    Parteichef Jörg Meuthen erklärte: „Die Entscheidung belegt eindrucksvoll, dass das Vorgehen des Bundesamtes für Verfassungsschutz und insbesondere seines Präsidenten Haldenwang nicht im Einklang mit den Prinzipien des Rechtsstaates steht.“ Damit sei die „politisch motivierte Instrumentalisierung“ des Verfassungsschutzes gegen die AfD vorerst gescheitert.

     

    Haldenwang hatte am 15. Januar in Berlin während einer Pressekonferenz erläutert, weshalb der Verfassungsschutz die AfD als „Prüffall“ einstuft. Der Kölner Medienanwalt Ralf Höcker, der die AfD vertritt, erklärte: „Man kann ja vieles prüfen, aber man muss sich dabei nicht mit Scheinwerfern beleuchten und von einem Blasorchester begleiten lassen.“

    Eine Partei kann zum Prüffall werden, wenn die Behörden erste Anzeichen für extremistische Bestrebungen erkennen. Bei einem Prüffall ist eine Beobachtung mit V-Leuten oder anderen nachrichtendienstlichen Mitteln grundsätzlich nicht erlaubt.

    Noch genauer anschauen werde sich seine Behörde in Zukunft den rechtsnationalen „Flügel“ der AfD und die Nachwuchsorganisation „Junge Alternative“, hatte Haldenwang damals erklärt. Diese Gruppierungen behandelt das BfV als „Verdachtsfall“.

    Gauland sagte mit Blick auf die Parteijugend und den „Flügel“ des Thüringer AfD-Fraktionschefs Björn Höcke: „Wir werden uns juristisch auch in dem anderen Fall wehren, aber das bedarf längerer Vorbereitung.“

    Höcke kommentierte den Beschluss des Kölner Gerichts mit den Worten, Haldenwang habe „auf diese Weise das Ansehen des gesamten Verfassungsschutzes ruiniert“.

    Der innenpolitische Sprecher der Unionsfraktion, Mathias Middelberg sagte, das Urteil zeige, „dass die Hürden für ein Tätigwerden und konkret für öffentliche Äußerungen des Verfassungsschutzes gegenüber politischen Parteien zu Recht hoch sind“. Gut sei, dass die Prüfung der AfD gleichwohl fortgesetzt werden könne.

    Der FDP-Innenpolitiker Benjamin Strasser sagte: „Auch wenn der Verfassungsschutz sie nicht mehr so nennen darf: Die AfD bleibt ein Prüffall für die Demokratie.“

    Musik ohne Lehre

    Central Intelligence Agency

    Kylean Hross, der Sohn von J. Hross, dem Pharaonenjäger,  ist 18 Jahre alt und hatte keine einzige Klavierstunde in seinem ganzen Leben. Leute, macht es ihm nach! Seid frei und tut, zu was Euere Leidenschaft und Euere Talente Euch befähigen.
    leukylean@gmail.com
    I’m proud to see, he has the survival gene in his system – his survival mode was and still his HIS PIANO. Thank you all, you good people; you are my virtual 3D friends in my computer, and I hope, we see us all one day. Revolutionary Greetings: Sean. https://www.youtube.com/watch?v=3vs0M…

    Der Reservistenverband ist empört über die geplante Umsetzung der neuen EU Feuerwaffenrichtlinie

    ja, Reservisten und BW, ihr habt sowieso bald ausgedient und werdet Treue der Heimat EU schwören müssen auf Seiten von Esten, Spaniern, Frogs. Belgiern, Polen, Serben, Albanern… um die Interessen Israels, der Balten, der Polen und weiß Gott wessen noch alles bis zum Tode am Hindukusch, in Saud´s Arabien und in Mali zu verteidigen. Zum Trost kommt Euch aber dann auch 3 Wettertaft Uschi und das Stasi Gesinde an der Front besuchen und alle dürft Ihr rufen: Jou! Wir schaffen das! Jetzt, wo wir schon einmal da sind.

    https://www.reservistenverband.de/php/evewa2.php?d=1550830394&menu=0110&newsid=43654

    Aufgrund der Änderungen der Europäischen Feuerwaffenrichtlinie im Mai 2017 ist auch der deutsche Gesetzgeber gefordert, diese in nationales Recht umzusetzen.

    Das Bundesministerium des Inneren (BMI) hat den betroffenen Verbänden am 17. Januar Referentenentwürfe zum Dritten Waffenrechtsänderungsgesetz (09.01.2019) und zur Verordnung zur Änderung der Allgemeinen Waffengesetz-Verordnung (04.01.2019) zur Kommentierung zur Verfügung gestellt.

    Für den Reservistenverband äußert sich der Bundesschießsportbeauftragte, Hans-Jürgen Heinze:

    Wir kommen zu folgender Bewertung:

    1. Es ist zunächst nicht nachvollziehbar, wieso den betroffenen Verbänden bei diesen gravierenden Änderungen und der Menge dieser Änderungen keine angemessene Frist für die Stellungnahme gewährt wurde.
    2. Es entsteht der Eindruck, dass eine intensive und kritische Auseinandersetzung mit den Inhalten des Entwurfs und damit ein sachlicher Beteiligungsprozess nicht gewünscht ist.
    3. Inhaltlich sind einige wesentliche Teile der Entwürfe für uns nicht hinnehmbar, da sie unsere Schützinnen und Schützen vollkommen unnötig und unverhältnismäßig weiteren Belastungen bei der Ausübung ihres Sports aussetzen.
    4. Das konkrete Ziel, die missbräuchliche Verwendung von Feuerwaffen für kriminelle und terroristische Zwecke zu verhindern und so die Sicherheit der Bürger zu erhöhen, wird mit den geplanten Änderungen nicht erreicht.
    5. Vor allem die geplanten Neuregelungen der Bedürfnis-Überprüfungen sind für den VdRBw nicht nachvollziehbar, zumal diese Verschärfung nicht durch die Vorgaben der EU-Feuerwaffenrichtlinie gefordert ist. Mit den Bezeichnungen „soll“, „regelmäßige Abstände“ und „mindestens nach Ablauf von drei Jahren“ ist zu befürchten, dass in extrem kurzen Abständen Nachweise über das Schießen verlangt werden – natürlich zu Lasten der Schützen und verbunden mit einem hohen Verwaltungs- und Kostenaufwand für Vereine und Verbände und auch für die zuständigen Behörden.
    6. Stark zu kritisieren und nicht hinnehmbar ist die Neuregelung der Magazine für Schusswaffen mit höherer Ladekapazität (mehr als 10 Patronen bei Magazinen für Langwaffen bzw. mehr als 20 Patronen bei Magazinen für Kurzwaffen). Diese bisher frei zu erwerbenden Magazine werden künftig als verbotene Gegenstände bezeichnet. Personen, die vor dem 13. Juni 2017 solche Magazine besessen haben, laufen Gefahr, ohne entsprechend beantragte Erlaubnis einen verbotenen Gegenstand erworben und somit gegen das Waffenrecht zu verstoßen.

    Als Fazit bleibt:

    Viele der eingebrachten Vorschläge stellen die in der Regel besonders rechtstreuen Sportschützen in die Ecke von Kriminellen und Terroristen und sind zudem sehr kostenintensiv.

    Dies hat zu Recht bei unseren Mitgliedern großes Unverständnis und auch Empörung hervorgerufen.

    Das deutsche Waffenrecht ist bereits eines der schärfsten weltweit, deshalb lehnt der VdRBw die Umsetzung der EU-Feuerwaffenrichtlinie in dieser Form ab und hat dies dem BMI mit Schreiben vom 7. Februar auch deutlich mitgeteilt.

    Aufgrund

    • des Umfangs der beabsichtigten Änderungen,
    • der weit über die erforderlichen Regelungen zur Umsetzung der EU-Richtlinie hinausgeht, und
    • die große Bedeutung einiger Regelungen für unsere Mitglieder,

    hält der VdRBw darüber hinaus eine förmliche mündliche Anhörung der betroffenen Verbände für dringend geboten.

    Wir sind dabei in Absprache mit anderen Verbänden und sprechen hier soweit möglich mit einer geschlossenen Stimme. Sie werden über den weiteren Verlauf auf diesem Weg und über die Kanäle des Reservistenverbandes informiert.“

    Soros wünscht sich offenbar einen demokratischen Polizeistaat?

    …..Der nächste Wendepunkt werden die Wahlen zum Europaparlament im Mai 2019 sein. Leider werden die anti-europäischen Kräfte an der Urne einen Wettbewerbsvorteil genießen. Dafür gibt es mehrere Gründe, darunter das nicht mehr zeitgemäße Parteiensystem in den meisten europäischen Ländern, die praktische Unmöglichkeit einer Vertragsänderung und den Mangel an rechtlichen Instrumenten zur Disziplinierung von Mitgliedstaaten, die gegen die Gründungsprinzipien der Europäischen Union verstoßen. Die EU kann Bewerberländern das Gemeinschaftsrecht aufzwingen, doch fehlt es ihr an ausreichenden Befugnissen, um dessen Einhaltung durch die Mitgliedstaaten zu erzwingen.

    EU-Führung wie Politbüro der UdSSR

    In einem Punkt muss man George Soros allerdings uneingeschränkt zustimmen, wenn er meint:

    Die aktuelle Führung erinnert an das Politbüro zum Zeitpunkt des Zusammenbruchs der Sowjetunion, das damals weiter seine Ukasse erließ, als ob sie noch relevant wären. (The current leadership is reminiscent of the politburo when the Soviet Union collapsed – continuing to issue ukazes as if they were still relevant.)

    alles lesen unter https://websitemarketing24dotcom.wordpress.com/2019/02/26/soros-laesst-katze-aus-dem-sack-instrumente-zur-disziplinierung-von-mitgliedstaaten-sollen-her/

    Die NGO´s hinter den mittelamerikanischen Karawanen

    …Die Hauptverantwortliche für die Organisation und Führung dieser Horde von Migranten – von den meisten Medien euphemistisch als „Karawane“ bezeichnet – ist

    Pueblo Sin Fronteras (PSF, „People Without Borders“ – Menschen ohne Grenzen), eine gemeinnützige Organisation mit Sitz in Chicago, die 2001 von Roberto Corona, einem in Mexiko geborenen Aktivisten, der sich für die Förderung der Rechte illegaler Einwanderer in den Vereinigten Staaten einsetzt, gegründet wurde.

    PSF ist eine Schwestergruppe von zwei weiteren in Chicago ansässigen Unternehmen,

    • dem Centro Sin Fronteras (CSF) und seiner Extension,
    • La Familia Latina Unida (LFLU, „The United Latin Family“).

    PSF ist Mitglied des

    • National Day Laborer Organizing Network (NDLON), das sich zum Ziel gesetzt hat, „die Zivil-, Arbeits- und Menschenrechte der Tagelöhner in Amerika zu schützen und auszuweiten“, von denen etwa 75% illegale Einwanderer sind. Darüber hinaus zielt NDLON darauf ab, diese Arbeitnehmer als einheitliche, politisch aktive Demografie zu „mobilisieren“ und zu „organisieren“ und die Arbeitgeber zu zwingen, „sicherere, humanere Umgebungen“ zu schaffen, in denen Tagelöhner „ihren Lebensunterhalt verdienen“ können, damit sie „zur Gesellschaft beitragen und sich in die Gemeinschaft integrieren“ können.

    PSF beschrieb sich selbst als „ein Kollektiv von Freunden“, die „in ständiger Solidarität mit den Vertriebenen“ stehen und begann 2008, Karawanen von Migranten und Flüchtlingen aus Mittelamerika in die USA zu führen.

    Die Organisation verpflichtet sich, nicht nur

    • „humanitäre Hilfe und
    • Rechtsberatung“  zu leisten, sondern auch
    • „Solidaritätsbrücken zwischen den Völkern zu bauen und
    • durch Gier verursachte Grenzmauern abzubauen“.
    • Oberstes Ziel ist die „Abschaffung der Grenzen“ und
    • die Erleichterung der freien, unregulierten Freizügigkeit mittelamerikanischer Migranten in die Vereinigten Staaten.

    Die Exekutivdirektorin von PSF ist Emma Lozano (siehe Bild oben),

    • eine linke Aktivistin, die als
    • Co-Pastorin der Lincoln United Methodist Church in Chicago und als
    • Präsidentin und Gründerin des Centro Sin Fronteras fungiert.
    • Der verstorbene Bruder von Frau Lozano, der linke Gemeindeorganisator Rudy Lozano, war der Vater von Pepe Lozano, einem Aktivisten der Kommunistischen Partei USA und der Jungen Kommunistischen Liga.

    In der Lincoln United Methodist Church im Jahr 2014 veranstaltete PSF einen Workshop, der etwa 600 Personen dabei half, Schutz zu beantragen oder wieder zu beantragen, im Rahmen von Präsident Barack Obamas Deferred Action for Childhood Arrivals (DACA) Executive Action von 2012, die Hunderttausende junger illegaler Einwanderer (unter 31 Jahren) vor Abschiebung schützte. soweit zu childhood = Kindheit – mit 31 deklariert Obama die Migranten noch als Kinder?

    Im vergangenen Frühjahr half PSF bei der Organisation einer „Karawane“, in der Hunderte von asylsuchenden Migranten aus Mittelamerika beschlossen, illegal in die Vereinigten Staaten einzureisen. Mitorganisator dieser „Karawane“ war das CARA Family Detention Pro Bono Project, eine Koalition aus dem

    • Catholic Legal Immigration Network (Katholen)
    • dem American Immigration Council (Staat)
    • dem Refugee and Immigrant Center for Education and Legal Services (Weiterbildung und Rechtsberatung)
    • der American Immigration Lawyers Association. (Rechtsanwälte)

    Am 23. März 2018 veröffentlichte die PSF die oben genannte „Karawane“ mit einer Pressemitteilung, in der sie Mexiko und die Vereinigten Staaten aufforderte,

    • „unsere Rechte als Flüchtlinge und unser Recht auf menschenwürdige Arbeit zu respektieren, um unsere Familien unterstützen zu können“;
    • „die Grenzen zu öffnen, weil wir so viele Bürger sind wie die Menschen in den Ländern, in denen wir leben und/oder reisen“; und
    • alle „Deportationen zu beenden, die Familien zerstören“.

    Schließlich löste sich die von der PSF geführte Gruppe in Mexiko-Stadt auf und erreichte nie die Vereinigten Staaten.

    Die viel größere PSF-geführte Horde, die am Sonntag versuchte, die US-Grenze zu überschreiten, war ursprünglich vor etwa sechs Wochen von Honduras, Guatemala und El Salvador aufgebrochen.

    Als seine Mitglieder und Organisatoren offen ihre Absicht erklärten, die amerikanischen Einwanderungs- und Asylgesetze gewaltsam zu brechen, warnte Präsident Donald Trump die Regierungen dieser drei Länder davor, dass, wenn sie diese massive Bewegung auf ihrem eigenen Boden nicht auflösen würden, die amerikanische Auslandshilfe für diese Nationen stark eingeschränkt würde.

    In einer Pressemitteilung vom 21. Oktober beschuldigte PSF Trump und die Vereinigten Staaten, mit „repressiven Taktiken“ den Menschen in Mittelamerika „Angst und Rassismus“ einzujagen. Darüber hinaus forderte die Organisation, dass Mexiko sich zu einem „Heiligtumsland“ mit weit offenen Grenzen erklärt.

    Rep. Elijah Cummings of Maryland – einer von vielen Kongressdemokraten, die sich ebenfalls auf die Seite der Tausenden von „Karawanen“-Mitgliedern gestellt haben, die sich dem amerikanischen Recht widersetzen – hat erklärt, dass die Migranten „hereinkommen““ und sofort um „Asyl ersuchen dürfen“.

    Die Position von Cummings ist ein Symbol dafür, dass die Demokratische Partei nachweislich und unwiderlegbar zu einer Partei geworden ist, deren Hauptziel es ist, die Natur der amerikanischen Wählerschaft durch offene Grenzen und die massenhafte, ungehinderte Einwanderung von ungebildeten Bauern der Dritten Welt, die von nun an bis zum Ende der Zeit in überwältigender Zahl für die Demokraten stimmen werden, grundlegend zu verändern.

     

    Der Österreichkorrespondent: Kickl kündigt Nachtruhe in Asylzentren an

    high five season 6 GIF by CBBC

    Innenminister Herbert Kickl (FPÖ) erläuterte am Montag in einer Pressekonferenz seine aktuellen Vorhaben in den Bereichen Asyl und Fremdenwesen. Er kündigte dabei eine „Nachtruhe“ für Asylwerber in den ab März existierenden „Ausreisezentren“ – also den bisherigen Erstaufnahmezentren – an.

    Zur nächtlichen Ausgangssperre zwischen 22 und sechs Uhr müssten Asylwerber sich freiwillig verpflichten, erklärte der Innenminister. Wer sich nicht daran halte, werde in ein anderes Zentrum „abseits der Ballungszentren“ verlegt. Es gebe allerdings keine Anreize, dorthin zu kommen, sagte Kickl. Denn in diesen Zentren gebe es „nichts“, wo man sich nächtens vergnügen könne.

    Zuletzt war auch über die Einführung einer „Sicherungshaft für gefährliche Asylwerber“ diskutiert worden. Hier habe sich Kickl nun an SPÖ und Neos gewandt, um das Vorhaben gemeinsam umzusetzen. Das EU-Recht lasse entsprechende Pläne zu, die rechtliche „Lücke“ liege in Österreich. Derzeit würden konkrete Verfassungsänderungen ausgearbeitet.

    Der Österreichkorrespondent: wegen existenzvernichtenden Gerichtsurteils – Almbauern werden Wanderwege sperren

    ja, schließt die Wege für alle Idioten und Urlauber. Spart CO2 und Instandhaltungsarbeit, die Viehcher haben mehr Ruhe…Mich wundert, ob es ebenso hohe Leistungen geben wird, wenn demnächst ein Wolf einen Menschen totbeißt. Ach ich vergaß, die LinksgrünenIxen sind ja nicht Besitzer des Wolfes.

    „Das Urteil würde das Aus für unsere Almen bedeuten“
    Die Mehrheit der Österreicher steht hinter unseren Bauern. 
    UND NICHT HINTER GEHIRNLOSEN RICHTERN! 
     
    POLITIK FOLGT RECHT? <> RECHT FOLGT POLITIK? 
     
    OFFENBAR AUCH: RECHT FOLGT IDIOTEN. 
    Es sorgt für Entsetzen und Unverständnis – nicht nur bei den Betroffenen, sondern auch bei der Mehrheit der Österreicher.
    Nach dem Urteil gegen einen Tiroler Almbauern, der nach dem Tod einer deutschen Urlauberin zu einer Strafe von 490.000 Euro verurteilt wurde, geht nun Angst und Sorge bei Österreichs Landwirten und Almbesitzern um, weshalb sich so mancher bereits zu einem drastischen Schritt entschloss – nämlich der Sperre von Wanderwegen, die über seine Almen führen.

    Zu groß ist die Furcht vor ähnlichen Konsequenzen, die dem besagten Almbauern nach dem Urteil des Innsbrucker Gerichts blühen. Wie bereits mehrfach berichtet, war der Mann zu einer existenzbedrohenden Geldstrafe verurteilt worden, nachdem eine Urlauberin aus Deutschland, die ihren Hund bei sich hatte, auf seiner Alm von Kühen angegriffen und zu Tode getrampelt worden war.

    „Das Urteil würde das Aus für unsere Almen bedeuten“
    „Die Umstände sind tragisch, das Urteil würde aber das Aus für unsere Almen bedeuten“, hatte sich etwa Bauernbund-Präsident Georg Strasser fassungslos und erschüttert über das Urteil gezeigt.

    Angeführt wurde in der Urteilsbegründung etwa, dass der Almbauer das Gebiet hätte einzäunen können. Der Gerichtsentscheid rief zuletzt auch die Politik auf den Plan.

    „Eine Folge daraus könnte sein, dass Landwirte nicht mehr erlauben, dass Wanderer ihre Gründe überqueren. Denn das freie Wegerecht nach dem Forstgesetz gilt für den Wald, nicht aber für freie Weideflächen.

    Dadurch wären aber sehr viele Wanderziele nicht mehr erreichbar und viele Bergtouren nicht mehr möglich“, hatte auch Wolfgang Kuttnig von der Wirtschaftskammer Kärnten zu bedenken gegeben.

    „Werde unsere bösartigen Rinder trotzdem auf die Alm treiben“
    Und offenbar genau diesen Weg schlug jetzt bereits so mancher Almbesitzer ein und kündigte diesen Schritt auch in den sozialen Medien an.

    „Ab sofort gilt auf meinen Almflächen im Nockgebiet für Jedermann/Frau und Hund ein absolutes Betretungsverbot“, ließ einer der Landwirte etwa auf Facebook wissen. Man könne sich derartige Urteile nicht leisten, führte der Almbauer weiter aus. „Ich werde unsere bösartigen Rinder trotzdem wieder auf die Alm treiben“, ließ er überdies wissen.

    Auch ein weiterer Almbauer kündigte die Sperre mehrerer Wanderwege, die über seine Almen führen, an, da er nicht bereit sei „von Freizeithungrigen und deren Anwälten (Rechtsschutzversicherungen) an den Pranger gestellt zu werden und von Generationen praktizierte Almwirtschaft zerstören zu lassen“.

    Beim Blick auf die Kommentare zeigt sich. Die Mehrheit der Österreicher steht hinter unseren Bauern. Zwar wird deren Entscheidung bedauert, die Almen für Wanderer zu sperren – der Großteil jedoch kann die Reaktion nachvollziehen.

    https://www.krone.at/1870372

    Warum weigert sich die BRiD Regierung, IS Gefangene nachhause zu holen?

    meine Überlegung nach der Münchner Rede von Kasnerin:

    die in Syrien Verhafteten haben sicher tiefes Wissen aus allererster Hand, wer wen finanziert und politisch – militärisch in Syrien unterstützt hat.

    Man stelle sich einmal vor, einer dieser IS-Leute würde vor einem deutschen Gericht oder in einem Presseinterview in der BRiD etwas erzählen…. etwas von dem, was wirklich vorgegangen ist…. in Syrien…

    Und diese Berichte nicht nur von einem, sondern von zig- Kämpfern.

    Trump weiß das und bedroht mit seiner Forderung nach der Rücknahme dieser Leute das ganze Lügengebäude der Regierung Merkel.

    Deshalb meidet Merkel bei der Sicherheitskonferenz auch offensichtlich dieses Rücknahmethema wie der Teufel das Weihwasser. Bei der Aufnahme von Guantanamo-Gefangenen war das längst nicht so mit Panik verbunden.

    Die Rücknahme der IS Kämpfer ist ganz definitiv ein wichtiger Punkt einer Sicherheitskonferenz, mehr als ein Humboldt, dem Merkel in ihrer Rede einige mehr Sätze widmete.

    Diese IS Kämpfer müssen daher möglichst weit weg von der deutschen Öffentlichkeit gehalten werden. Syrisch-kurdische Gefängnisse sind da sehr geeignete Örtlichkeiten für diesen Zweck. Ein Billy Six, der da vielleicht hingereist wäre, wird praktischerweise in Venezuela bis auf weiteres vollversorgt.

    Schreibt gerne Euere Kommentare hierzu.

    Frouwe aus ´em Wald: ein mutiger junger Mann gegen Indoktrination an Schulen

    neverforgetniki

    Mein neuer Text ist für alle, die zu ihrer eigenen Meinung stehen und für ihre Werte kämpfen, auch wenn das heute nicht immer einfach ist!
    Ich freue mich sehr auf euer Feedback, teilen ist erlaubt!!

    „Standhaft bleiben“

    Du bist direkt und ehrlich, genau das ist deine große Kraft
    Dir geht es um die Sache, ihnen geht es um die bloße Macht
    Deine Gedanken sind so frei, dass viele deshalb Angst bekommen
    Denn während du klar siehst, ist ihre Sicht immer nur ganz verschwommen
    Sie treiben nur ziellos, du schwimmst gegen den Strom
    Doch du bleibst stark, bist schon lange das harte Leben gewohnt
    Dein starkes Herz verlangt danach, immer die Wahrheit zu sehen
    Anders zu sein als alle ist eigentlich gar kein Problem
    Du hast schon lange verstanden, dass die Gesellschaft nur am Heucheln ist
    Und weißt es deshalb zu schätzen, wenn du mal ehrliche Leute triffst
    Du beugst dich nicht den Zwängen einer dunklen Welt
    Sondern sorgst dafür, dass sie sich nun für uns erhellt
    Deine Art zu leben wird hier niemals jedem imponieren
    Doch du hast nur diese eine Chance, etwas im Leben zu probieren
    Bitte bleib standhaft, trete stets für deine Meinung ein
    Wenn die Welt zu laut wird, dann wird es halt Zeit zum Schreien

    weil sie insgeheim lieben, was sie verdammen müssen – die satanischen Päderasten im Klerus

    …Bei Opferverbänden und kritischen Theologen löste die Rede Empörung aus. „Anstatt konsequent aus der Opferperspektive die Verantwortung der Kirche zu benennen, (war es) routiniertes und uninspiriertes Abspulen von Selbstverständlichkeiten“, sagte Thomas Schüller, Direktor am Institut für Kanonisches Recht an der Universität Münster, der Deutschen Presse-Agentur. Die Rede (Anm. des Papstes) sei „ein Fiasko“ gewesen.

    Matthias Katsch vom deutschen Opferschutzverband Eckiger Tisch twitterte, die Rede sei „der schamlose Versuch, sich an die Spitze der Bewegung zu setzen, ohne sich der Schuld und dem Versagen zu stellen und wirkliche Veränderung anzugehen“….

    In seiner Grundsatzrede verteidigte Franziskus die Kirche gegen Kritik. Er forderte, sie müsse sich „über alle ideologischen Polemiken und die journalistischen Kalküle erheben, die oftmals die von den Kleinen durchlebten Dramen aus verschiedenen Interessen instrumentalisieren“. Er sprach von einem „Gerechtigkeitswahn, der von den Schuldgefühlen aufgrund der vergangenen Fehler und dem Druck der medialen Welt hervorgerufen wird“. Am Ende betonte er, dass die meisten Geistlichen unschuldig seien.

    https://www.freenet.de/nachrichten/topnews/papst-beendet-spitzentreffen-zu-kampf-gegen-missbrauch_7078944_4702792.html

    ich wäre für die Verschreibung kirchneigener und altbewährter Medizin:  den Scheiterhaufen. Der soll in der Vergangenheit schon viele Menschen gereinigt und Gott zugeführt haben.

    Auch das Flagellantentum würde ich gerne fördern. Diese Glaubensrichtung hat jegliche körperliche Regung strengstens gegeißelt und hatte auch ansonsten sehr moderne und gesunde Ansichten (siehe unten in rot). Ich überlege mir, ob man den ganzen Kardinälen und dem Antichristen so eine ganze Wagenladung Geißeln schicken sollte? 

    Die Kryptoflagellanten

    Es handelte sich um eine Sekte, die nach den spätmittelalterlichen Verboten der Geißlerumzüge als Geheimgesellschaft hauptsächlich in Thüringen in der Region des Südharzes entstand und von der Inquisition entdeckt wurde.

    Aus den Inquisitionsdokumenten kann man entnehmen, dass die Sekte mit der Flagellation das kirchliche Monopol der Heilsvermittlung ablehnte.

    An Stelle der kirchlichen Hierarchie stand hier die pneumatische, asketisch-enthusiastische Gemeinschaft im Vordergrund. Sie wiesen eine gewisse Ähnlichkeit mit den frühchristlichen Circumcellionen in Nordafrika auf, was wohl auf die Beurteilung zeitgenössischer Kritiker eingewirkt hat.

    Der Anführer dieser Thüringer Flagellanten war Konrad Schmid, über den sonst nur wenig bekannt ist. … wird in Prozessberichten als der biblische Endzeitzeuge Enoch angesehen und hatte für 1369 den Weltuntergang vorausgesagt. Überliefert sind seine Prophetica Conradi Smetis und die Akten der Nordhäuser Inquisition von 1369, die Prozessberichte von Sangerhausen und Umgebung von 1414, Mühlhausen 1420, Nordhausen 1446, Göttingen 1453, Sondershausen und Stolberg und Umgebung 1454 sowie Schloss Hoym (Diözese Halberstadt) 1481. Die Prozesse von 1414 und 1454 waren zweifellos die größten.

    So wurden

    • 1414 zwischen 83 und 91 Personen in Sangerhausen und Umgebung verbannt.
    • 1454 kam es in Stolberg zu 30 und
    • in Sangerhausen zu 22 Todesurteilen.

    Wenn auch die Inquisitionsprotokolle durchaus keine objektiven Berichte über die Ansichten der Kryptoflagellanten wiedergeben, so lassen sich doch gewisse Grundinformationen durch Vergleich der verschiedenen Protokolle als glaubhaft herauspräparieren:

    • Sie waren der Auffassung, dass Sünden ausschließlich durch die Selbstgeißelung gebüßt würden.
    • Seit den Geißlerzügen sei die Bluttaufe an die Stelle der Wassertaufe getreten und
    • habe alle kirchlichen Sakramente abgelöst.
    • Die Sektenmitglieder begriffen offenbar die Selbstgeißelung als Befreiung von einer fehlgeleiteten kirchlichen Sakramentenpraxis und
    • als Möglichkeit, die von der Kirche verstellte Unmittelbarkeit zu Gott wiederherzustellen.
    • Die Kirche wurde für wertlos erklärt und
    • mit dem Antichristen identifiziert.
    • Die Flagellanten würden daher nach dem Tode unmittelbar zu Gott gelangen.
    • Diese Ansichten waren offenbar in eine unmittelbare Endzeiterwartung eingebettet.
    • In allen Protokollen wird die Ablösung der kirchlichen Sakramente durch die Geißelung besonders hervorgehoben.
    • Daneben findet sich auch der übliche Topos aller Ketzerbeschreibungen, dass sie unzüchtigen Ritualen gefrönt hätten.

    Im 18. Jahrhundert wurde die „moderne raffinierte Unzucht“ der Flagellation mit der aufklärerischen Kirchenkritik verbunden. Geile Priester und Nonnen wurden zum bevorzugten Gegenstand polemischer Kirchenkritik. Wollüstige Phantasien würden vor allem durch Kleriker verbreitet, wobei die Jesuiten an erster Stelle standen.

    Aber auch Rabbiner waren davon betroffen.

    Der Beichtstuhl wurde zum Ort der Verführung und die Flagellation zur sexuell stimulierenden Buße. Ein typisches Beispiel ist das Buch Flagellantismus und die Jesuitenbeichte, das Karl Fetzer unter dem Pseudonym Giovanni Frusta 1834 veröffentlichte. Er war Rechtsanwalt und linker Abgeordneter der Paulskirchenversammlung. In seinem Werk berichtet er mehrere einschlägige Skandale, in denen Beichtväter das Vertrauen von Frauen ausnutzten, diese zu flagellantischen Bußen zu bestimmen.

    Die Flagellation wird in der Literatur der Aufklärung und im 19. Jahrhundert als eine Praktik verstanden, die letztlich ausschließlich sexuelle Bedeutung hat und Teil eines perversen Wahnsystems wird. Der aufgeklärte Diskurs lehrt, dass es bei der Flagellation nie um etwas anderes als die Sexualität gegangen sei, und ersetzt so das Religiöse nachträglich durch das Sexuelle, aus dem der Sinn des größten Teils religiöser Praktiken abzuleiten sei. „Verirrte Phantasie“, „überreizte Sinne“ und „Hysterie“ werden nun zu den Deutungsmustern der Wahrnehmung der Vergangenheit.

    Eines der Beispiele Fetzers war der Fall des Père Girard und der Cathérine Cadière, das er einem 1748 erschienen anonymen Werk Therese philosophe, das von Marquis de Sade einem Marquis d’Argent zugeschrieben wurde, entnommen hatte. Hier wurde erstmals durch einen in der Geschichte auftretenden Arzt ein Zusammenhang zwischen Flagellation und ihren Wirkungen mit der Humoralpathologie hergestellt:

    Das spirituelle Klosterleben habe den Säftehaushalt der Protagonistin ins Ungleichgewicht gebracht. Die geilen Gedanken, die dadurch entstünden, vermehrten den Liquor genitalis, der nach damals gültiger Ansicht analog zum männlichen Samen von der Frau beim Orgasmus ausgestoßen wird. Das führe schließlich zur Nymphomanie.

    Dieses Werk wurde zur Vorlage für das Werk La Philosophie dans le boudoir von Marquis de Sade. Er nahm auch in seiner Histoire de Juliette darauf Bezug. In all diesen Werken wird die Flagellation zum Gipfel der sinnlichsten Erfahrung ohne irgendeinen die Person transzendierenden Anspruch.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Flagellanten

    Die Lehre von Buße, Beichte und Versöhnung, die das Sakrament dem innerkirchlichen Raum zugewiesen hatte, wurde nun in eine öffentliche Inszenierung übertragen und trat so in Konkurrenz zum kirchlichen Bußritus. Von Seiten der Kirchenleitung wurde daher immer darauf bestanden, dass die Geißlerzüge von Geistlichen betreut würden und die Teilnehmer vorher eine reguläre Beichte ablegen müssten. Man wollte verhindern, dass die Selbstflagellation den kirchlichen Bußritus ersetzte. Das Herumziehen, das Wandern in die Fremde, wenn auch nur für begrenzte Zeit, die Gesten der Versöhnung und die egalitäre Eingliederung der Geißler in die Gemeinschaft hatten gegenüber dem festgesteckten Rahmen der Kirche ein subversives Element….

    ngrégation des Pénitents de l’Annonciation-de-Notre-Dame. Dort trat der König als Bruder unter Brüdern auf, trug ein völlig verhüllendes Bußgewand mit zwei Sehschlitzen, einen Rosenkranz und eine Geißel am Gürtel. Am Tag Mariä Verkündigung peitschten sich der König und eine Reihe anderer adliger Mitglieder öffentlich aus. Das führte bei den Gegnern zu Häme und Spott über den für seinen luxuriösen Lebenswandel bekannten König. Trotzdem bildeten sich rasch weitere flagellantische Büßergemeinschaften. Unter jesuitischen Einfluss lebten auch in Deutschland im 16. Jahrhundert zur Fastenzeit und am Karfreitag in allen größeren Städten die Geißelprozessionen wieder auf. Das führte zu heftiger Kritik und Polemik von protestantischer Seite, die sich besonders an einer geplanten Geißelprozession für den Karfreitag 1605 entzündete.

     

    Impfen: Was Deutschland von Mali lernen kann

    In Deutschland nimmt die Impfmüdigkeit zu. Kaum jemand erinnert sich noch an die vielen Todesopfer durch Krankheiten wie Masern. Ganz anders im bitterarmen Mali: Dort sind die Spritzen als Lebensretter begehrt….

    http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/mali-keine-spur-von-impfmuedigkeit-a-1251152.html#ref=rss

    dumb thats so raven GIF

    Ja, so hätte uns der Speichel gern…dumm und folgsam. IQ 2018 https://www.laenderdaten.info/iq-nach-laendern.php

    Rang – Land – IQ – Verdienst – Bildungsausgaben – Durchschnittstemperatur

    101 Mali 64 315 € 11 € 36,0 °C
    102 Demokratische Republik Kongo 63 189 € 3 € 30,0 °C
    103 Eritrea 63 207 € 8 € 29,2 °C
    104 Guinea-Bissau 62 253 € 10 € 32,9 °C
    105 Äthiopien 61 156 € 6 € 27,1 °C
    106 Senegal 60 646 € 31 € 35,7 °C
    107 Gambia 60 469 € 10 € 32,8 °C
    108 Osttimor 60 1.607 € 37 € 30,9 °C
    109 Gabun 60 3.991 € 155 € 29,7 °C
    110 São Tomé und Príncipe 58 779 € 43 € 28,6 °C
    111 Äquatorialguinea 56 2.757 € 119 € 30,2 °C

    Mali: „Die derzeitige die Menschenrechte betreffende Lage ist mit langjährigen und ungelösten Problemen verbunden. Menschenrechtsverletzungen wurden sowohl im Norden als auch im Bereich unter Kontrolle der Regierung begangen“, erklärte der UN-Menschenrechtsrat unter Berufung auf Missbräuche seit Januar 2012. Der Rat stellte fest, dass „im nördlichen Mali seit Januar 2012 schwerwiegende Menschenrechtsverletzungen stattgefunden haben, einschließlich Massenhinrichtungen und Tötungen ohne Gerichtsverfahren.“

     

    Kennen wir: wenn Gesetze unbequem werden, werden sie nach gusto geändert

    da hält man selbstverständlich zusammen, ganz unbürokratisch… und möglichst versteckt.

    …Eigentlich ist das Umweltinformationsgesetz ein mächtiges Werkzeug, um den Staat transparent zu machen. Wer auf Basis des Gesetzes Gutachten oder Daten mit Umweltbezug von Behörden verlangt, erhält sie im Regelfall innerhalb eines Monats. Eine E-Mail genügt.

    Es sei denn, man wendet sich an Behörden in Sachsen. Dann rennt man nämlich nicht nur gegen eine Mauer des Schweigens. Man riskiert auch, dass die regierende Koalition aus CDU und SPD extra den Landtag in Bewegung setzt, um interne Dokumente geheimzuhalten, wie Recherchen von netzpolitik.org zeigen.

    Brisanter Bericht über Milliardenrisiken

    Mit der Mauer des Schweigens bekam es die Umweltorganisation Greenpeace im Sommer 2018 zu tun, als sie einen Sonderbericht des Sächsischen Rechnungshofs anforderte.

    In dem Gutachten geht es um Sicherheitsleistungen im Bergrecht.

    • Der Rechnungshof wirft der Staatsregierung darin angeblich vor, dass sie Milliardenrisiken für Steuerzahler verursacht hat.
    • Der zuständige Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD) hatte es offenbar versäumt, gegenüber dem Braunkohlekonzern Vattenfall Garantien einzufordern.

    Eigentlich ein klarer Fall für das Umweltinformationsgesetz, das auf eine EU-Richtlinie zurückgeht: Behörden müssen demnach in Punkto Umweltschutz besonders transparent agieren.

    Der Sächsische Rechnungshof sah das allerdings anders.

    Die Landesbehörde wies die Anfrage von Greenpeace nach dem Sonderbericht erst ab und reagierte auf den Widerspruch der Organisation nach sechs Monaten mit einem 40-seitigen Ablehnungsschreiben, unterschrieben vom Präsidenten des Rechnungshofs, dem CDU-Politiker Karl-Heinz Binus. Das versendete es auch an andere Antragsteller.

    Sollte der Rechnungshof sich erhofft haben, die Antragsteller damit einzuschüchtern, lag er damit allerdings falsch. Greenpeace reichte gegen die Ablehnung Klage vor dem Verwaltungsgericht Leipzig ein.

    Und der Rechnungshof erkannte offenbar, dass seine Chancen schlecht standen.

    • Im November 2018 beauftragte die Behörde den Leipziger Staatsrechtler Christoph Degenhart mit ihrer Verteidigung und
    • setzte die schwarz-rote Koalition in Sachsen von der Klage in Kenntnis.

    Die begann sogleich ebenfalls damit, sich des Falles anzunehmen.

    Gesetzesänderung kurz vor Weihnachten

    Und zwar im Verborgenen: Die Fraktionen der CDU und der SPD entschieden, den Rechnungshof einfach vom Gesetz auszunehmen.

    Wo kein Auskunftsanspruch, da keine Auskunft.

    Statt aber dafür einen eigenen Gesetzentwurf zu erstellen, brachten sie die Gesetzesänderung einfach in einem anderen unter.

    Am 16. November stimmten CDU und SPD einer Änderung des Haushaltsgesetzentwurfs zu, der sich letztlich auch auf Seite 56 der Beschlussempfehlung des Haushaltsausschusses findet: Artikel 24 des fachfremden Haushaltsbegleitgesetzes 2019/2020 sah vor, das Umweltinformationsgesetzes zu ändern.

    Über die laufende Klage gegen den Rechnungshof verlor die Regierung kein Wort. Kurz vor Weihnachten beschloss der Landtag mit den Stimmen von CDU und SPD den Gesetzentwurf, am 1. Januar trat er in Kraft…. alles lesen unter https://netzpolitik.org/2019/lex-greenpeace-sachsen-aendert-heimlich-gesetz-um-gutachten-geheimzuhalten/

    Paraguay bezahlte Argentinien in Bitcoin (BTC)

    Laut einem neuen Bericht haben Argentinien und Paraguay Bitcoin in einer ersten Transaktion verwendet, um eine Zahlung für ein Exportgeschäft zwischen den Ländern zu tätigen….

    Die beiden südamerikanischen Länder nutzten die weltweit größte Kryptowährung, um eine Transaktion abzuschließen. Dabei ging es um den Kauf von Pestiziden und Begasungsprodukten aus Argentinien.

    Paraguay zahlte rund 7.100 Dollar in Bitcoin (BTC), um die Transaktion abzuschließen.

    Die Bitcoin-Zahlung wurde sofort über den Finanzdienstleister Bitex in argentinische Pesos umgewandelt.

    Damit wurde die erste offizielle Zolloperation, die mit Bitcoins bezahlt wurde, erfolgreich abgeschlossen.

    Bitex wickelt unter anderem die Zahlungen von Airbnb in Chile ab.

    Zudem bietet der Dienstleister Zahlungen in Bitcoin vor allem für Kunden an, die Mikrozahlungen zwischen 150 und 5.000 US-Dollar tätigen wollen.

    Der Service ist grenzüberschreitend für viele südamerikanische Staaten verfügbar.

    Zudem sind Zahlungen in die USA, China und Australien möglich.

    https://cryptomonday.de/bitcoin-news-paraguay-bezahlt-argentinien-in-btc/

    Der Österreichkorrespondent: Nach Venezuela ist Nicaragua dran

    Heimdallwarda verweisen ergänzend auf das Schaubild: die Logik Imperialer Kriege auf diesem Blog. Die Kriegsvorbereitung gegen den Iran sind nun in die nächste Phase getren.

    Bitte zum Lesen Originalseite besuchen. http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2019/02/erfundener-us-kriegsgrund-eine-al-kaida.html?m=1

    Meine Fresse. Es braucht unbedingt einen Regimechange in Israel. Die sind das Übel unsere Erde. Gemeinsam mit den Schlägertrupps der USNato.

    Wer meint, alle Lügen um einen Krieg begründen zu können haben die Kriegshetzer in Washington schon gebracht, den kann ich eines besseren belehren. Die „Washington Times“ hat einen Artikel veröffentlicht in dem steht, Beamte des Trump-Regimes behaupten, der Iran ist eine „Allianz“ mit der Terrororganisation Al-Kaida eingegangen und das wäre „eine rechtliche Begründung für US-Militärangriffe“ gegen den Iran.

    Die Überschrift lautet:

    EXKLUSIV: Iran-Al-Kaida-Allianz kann juristische Begründung für US-Militärattacke liefern„.

    Wie bitte??? Das ist die gleiche Lüge wie, „der Irak hat Massenvernichtungswaffen„, mit dem das Bush-Regime 2003 den Angriffskrieg gegen den Irak begründet hat.

    Nicht zu fassen, dass Trump so tief sinkt und so unverschämt lügt, um einen Krieg gegen den Iran starten zu können … alles nur für Israel, so wie der Irak-Krieg auch nur für Israel war … und der gegen Libyen … und der gegen Syrien!!!

    Kein einziges dieser Länder hat jemals eine Bedrohung für die Vereinigten Staaten dargestellt, sondern die Kriegsgründe wurden nur mit ungeheuerlichen Lügen und massiver Propaganda über die Fake-News-Medien dem Weltpublikum verkauft.

    Warum? Weil Israel niemanden im Nahen und Mittleren Osten als „Nachbar“ duldet, der sich nicht dem verbrecherischen zionistischen Regime unterwirft.

    Jetzt wollen sie einen Krieg gegen den Iran mit der völlig absurden Behauptung verkaufen, ausgerechnet der schiitische Iran arbeitet eng mit den Sunniten der Al-Kaida zusammen.

    Wie blöd meinen die Kriegsverbrecher sind wir?

    Der Iran bekämpft die Al-Kaida überall, aber besonders in Syrien, mit Hilfe der Hisbollah!

    Dazu noch, wie wir alle wissen, ist die Al-Kaida eine Erfindung der CIA!!!

    NIE IM LEBEN kann es eine Allianz zwischen dem Iran und Al-Kaida geben.

    Das ist so lachhaft … wenn es nicht wieder um den nächsten Krieg mit Hunderttausenden Toten ginge!

    Ich übersetze aus der „Washington Times“:

    Der Iran versorgt hochrangige Al-Kaida-Operative mit verdeckten Verstecken, um Kämpfer, Geld und Waffen über den Mittleren Osten zu verbreiten, laut Offiziellen der Trump-Administration, die warnen, die lange schwer fassbare, komplexe Verbindung zwischen zwei Feinden Amerikas hat sich in eine unakzeptable globale Sicherheitsbedrohung verwandelt.

    Mit dem Rückgang des einst prominenten Islamischen Staat aus dem Rampenlicht, hat die Washington Times erfahren, dass die Administration sich vermehrt auf die unwahrscheinliche Allianz zwischen dem Iran und Al-Kaida fokusiert, was einige Quellen sagen, ist das Augenmerk für eine potenzielle Rechtfertigung für einen militärischen Angriff gegen den Iran und seinen Stellvertretern.

    Skeptiker haben seit langem bezweifelt, dass der Iran, der dieses Jahr sein 40-jähriges Bestehen als schiitische muslimische Theokratie begangen hat, mit einer radikalen sunnitisch-islamistischen Gruppe wie Al-Kaida gemeinsame Sache finden könnte, aber US-Vertreter argumentieren, dass ein Zusammenfliessen von Interessen – und ein gemeinsamer Feind – daraus bestehen die USA und ihre Verbündeten – haben ein Mass an verdeckter Zusammenarbeit und Koordination gebracht, das neue Höhen erreicht hat.

    Was hier behauptet wird ist komplett erstunken und erlogen und wieder ein Déjà-vu.

    Der Iran ist und war nie ein Feind Amerikas, sondern genau umgekehrt, die USA wollen seit 1979 den Iran mit allen Mitteln vernichten. Weil der Iran sich nicht dem Imperium unterwirft.

    Jedes Land das enorme Energieressourcen hat, diese aber nicht den anglo-amerikanischen Ölkonzernen zur Ausraubung und Ausbeutung preisgibt, wird entweder mit einem Regimewechsel beglückt, oder wenn das nicht funktioniert, militärisch angegriffen.

    Siehe den aktuellen Fall VENEZUELA!!!

    Präsident Maduro ist ein „Diktator“, ist ja klar, und der Iran formiert eine „Allianz“ mit der Al-Kaida, noch klarer.

    Weil den Kriegsverbrechern in Tel Aviv und Washington sonst nichts einfällt, graben sie die alte Lüge „Al-Kaida“ aus.

    Denn vor dem Angriffskrieg gegen den Irak haben die gleichen Kriegshetzer behauptet, Saddam Hussein hätte mit der Al-Kaida zusammengearbeitet und wäre sogar an 9/11 mitschuldig!

    Dabei hat Saddam die Al-Kaida bekämpft und es gab keine radikal-islamischen Terroristen im Irak. Die kamen erst als das Land von den Amerikanern besetzt und kontrolliert wurde.

    Diese „Terrororganisation“, eine Gruppe von nützlichen Idioten von der CIA rekrutiert, finanziert und bewaffnet, wird immer dann hervorgeholt, wenn man eine „Bedrohung“ benötigt, die man bekämpfen muss.

    Der sogenannte „Krieg gegen den Terror“ nach 9/11 war und ist ein Krieg mit und für Terror!!!

    Iran-Krieg-Konferenz in Warschau 

    Die von den USA organisierte „Sicherheitskonferenz über den Mittleren Osten“ von vergangener Woche in Warschau war tatsächlich eine Iran-Krieg-Konferenz, als Vorbereitung darauf. 

    Die Kriegshetzer in der ersten Reihe: US-Vizepräsident Mike Pence, Kriegsverbrecher Netanjahu und US-Aussenminister Mike Pompeo.

    Rudi Giuliani, Trumps persönlicher Anwalt, sagte bei einer Versammlung von Anti-Iran-Gruppen in der Nähe des Tagungsortes, „der Iran ist der Hauptsponsor von Terrorismus auf der Welt.

    So eine Umkehrung der Wahrheit, denn Washington ist der wirkliche Hauptsponsor von Terrorismus auf der Welt, um Länder die nicht folgen zu destabilisieren, damit man einen Kriegsgrund hat.

    Ausserdem soll gerade Giuliani, der ehemalige Bürgermeister von New York, sein Lügenmaul halten, war er doch einer der beteiligten Helfer für die False-Flag-Attacke von 11. September 2001!

    Es wird sogar von US-Grossmäulern behauptet, Venezuela würde mit der ISIS kooperieren!!! Was für ein Schwachsinn, wo doch Caracas eng mit Damaskus und Teheran auf dem Öl-Sektor zusammenarbeitet.

    Wenn aber die ISIS-Terroristen aus Syrien nach Venezuela „migriert“ sind, kann man das Land angreifen … oder nicht … oder doch?

    Aber dem Kriegsverbrecher Netanjahu ist die Wahrheit über den wirklichen Zweck des Warschauer Treffens rausgerutscht, es ginge um einen Krieg gegen den Iran.

    Auf Twitter schrieb er: „Was bei diesem Treffen wichtig ist, und es ist nicht geheim … es ist ein offenes Treffen mit Vertretern der führenden arabischen Ländern, die mit Israel zusammensitzen, um das gemeinsame Interesse zu fördern, Krieg mit dem Iran.

    Da haben wir es, Netanjahu gibt es zu und die Wahrheit über was sie mit dem Iran vorhaben kam raus.

    Dieser Tweet wurde übrigens ein Stunde später gelöscht, aber ich habe ihn als Beweis gesichert:

    Es steht auf Englisch: „… the common interest of war with Iran.“

    Israel will die arabischen Länder dazu bringen, gemeinsam mit den USA, den Iran anzugreifen.

    Diese Kriegsplanung ist für sich schon ein ungeheuerliches Verbrechen und Netanjahu müsste in Den Haag vor Gericht stehen, wegen „Vorbereitung eines Angriffskrieges“ verurteilt werden und lebenslang ins Gefängnis.

    Ja „müsste“, wird aber nicht passieren, weil Israel ALLES DARF!!!

    Und wer das kritisiert, dem wird mit der „Antisemitismuskeule“ eines über den Schädel gehauen.

    Na dann machen wir uns darauf gefasst, dass wir ab jetzt vermehrt diese „Iran-Al-Kaida-Allianz“ von den kontrollierten Lügenmedien in den Nachrichten präsentiert bekommen, im Vorlauf zu einem Krieg gegen den Iran.

    ————

    UPDATE: Noch eine Kriegsdrohung gefällig? Nach Venezuela kommt Nicaragua dran!

    Ja, denn Trumps oberster Sicherheitsberater und sein „Chef“ John Bolton hat jetzt auch Nicaragua mit einem „Regimewechsel“ bedroht. 

    Wie Präsident Trump am Montag sagte, Ortegas Tage sind gezählt und Nicaraguas Bevölkerung wird bald frei sein, hat Bolton in einem Tweet am Mittwoch geschrieben.

    Mit „frei sein“ meint Bolton, sie werden von ihren Bodenschätzen „befreit“. 

    Bolton hat vergangenen November bei einer Rede die Politik für Lateinamerika dargelegt. Er sprach vor der „Troika der Tyrannei“ – Venezuela, Nicaragua, Kuba – die sozialistisch sind und aus der westlichen Heimsphäre beseitigt werden müssen.

    In rot die Länder in Lateinamerika, in denen Washington von 1948 bis 2019 einen Putsch versucht oder ausgeführt hat.

    Es fehlt aber Kuba auf der Karte, denn Washington organisierte einen militärischen Angriff kubanischer Exilanten auf Kuba.

    Dieser wurde am 17. April 1961 mit verdeckter Unterstützung der CIA von Guatemala aus durchgeführt und hatte den Sturz der Revolutionsregierung unter Fidel Castro zum Ziel.

    Ab 1961 versuchte die CIA über 50 Mal Fidel Castro zu ermorden und die US-Regime verhängten schärfste Wirtschaftssanktionen gegen Kuba, die einem Totalboykott gleichkommen, als Strafe gegen Kuba, weil es nicht eine „Kolonie“ Washingtons werden will.

    Wenn Washington sich wirklich für „Freiheit“ interessieren würde, müssten die Amerikaner als aller erstes die Menschen (und besonders die Frauen) in Saudi-Arabien vom aller schlimmsten Terrorregime der Welt befreien und einen Regimewechsel in Riad vornehmen.

    Wird nicht passieren, solange die Kryptojuden der Wahhabiten den US-Dollar mit der Ölpreisanbindung stützen und am Leben erhalten.

    Der Österreichkorrespondent: satanisch Sexgeile – die Linksgrünen und Kirche

    Satan Schönborn? Auf Lügen gibt es Fegefeuer…

    Im Fernsehen hat Kardinal Schönborn gegenüber der ehemaligen Nonne Doris Wagner behauptet, die Kirche verzichte im Falle von Gerichtsverfahren auf Verjährung. Dies ist unwahr, denn die Praxis der letzten Jahre zeigt: die Kirche hat in jedem einzelnen Fall Verjährung eingewendet, wenn ein Opfer sich an das Gericht wandte.

    So wurden in zahlreichen Fällen zivilrechtliche Schadenersatzleistungen verhindert – und das angesichts schwerster Gewaltstraftaten von sadistischer Folter, jahrelangen Schlägen, perversen Vergewaltigungen an Kindern, die Leben zerstört haben.

    Betroffene, die Klagen einreichen, sehen sich bei Gericht mit einem Verjährungseinwand der Kirche konfrontiert. „Im Zivilverfahren wird die Verjährung nur dann schlagend, wenn der Beklagte diese aktiv einwendet. Der Beklagte könnte natürlich darauf verzichten und den Einwand gar nicht erst erheben, was moralisch jedenfalls angebracht wäre, zumal die Straftaten zuvor erfolgreich vertuscht wurden“, erklärt Rechtsanwalt Dr. Roman Schiessler, der die Plattform Betroffener kirchlicher Gewalt juristisch berät.

    In der Folge bleibt dann den Betroffenen nur noch der Gang zur Klasnic-Kommission, die bekanntermaßen nur lächerlich geringe Beträge von 5.000 bis 15.000 Euro aus der Handkassa (Stiftung) der Kirche zuspricht – es sind Almosen angesichts zerstörter Lebenmit schwerwiegenden Folgewirkungen wie chronischer Krankheit, Sucht und Suizidversuchen. Dafür spendet ein Kardinal Marx dann aber auch 50.000 Euro für das Schlepperschiff SeaEye.

    „Im Schnitt bekommen die Betroffenen weniger von Klasnic ausbezahlt, als diese vermutlich monatlich als ehemalige Landeshauptfrau der Steiermark Pension einstreift, ärgert sich Sepp Rothwangl von der Plattform Betroffener kirchlicher Gewalt. „Wie unrühmlich ihr Abgang damals war, wird den Älteren noch bekannt sein.“

    Kirche baut sich eigene Rechtsordnung auf Kosten der Steuerzahler

    Gemessen an der riesigen Anzahl von Kirchenopfern seien die nun von Waltraud Klasnic feierlich präsentierten Zahlungen kümmerlich und die durchschnittlichen 30 Therapiestunden beschämend gering.

    Ein Teil der Therapiestunden werde außerdem auf die Krankenkassen und somit auf die Steuerzahlenden abgewälzt. Erklärt wird dies – nachdem es zuvor immer hartnäckig bestritten wurde – mit angeblich vielschichtigen Krankheitsbildern, deren Ursachen multikausal seien.

    Dazu Rechtsanwalt Schiessler: „Welche konkreten anderen Schadensursachen oder andere Schädiger sollen das sein? Welche Multikausalität liegt hier vor? In solchen Fällen – Vorsatzdelikten – gilt § 1302 ABGB, somit eine solidarische Haftung aller Schädiger, sofern es überhaupt andere Schädiger oder Schadensursachen als die Kirche und deren Angehörige gibt. Wenn es solche weiteren Schädiger überhaupt gibt, dann könnte sich die Kirche aber an diesen regressieren (§ 1302 ABGB). Dann wäre jedoch das Prozess- und vor allem auch das Insolvenzrisiko der Kirche selbst enorm. Deswegen werden solche Prozesse von der Kirche – mit dem Verjährungseinwand – unter allen Umständen vermieden“, analysiert Schiessler.

    „Die Alt-Landeshauptfrau ist perfekt im verschleiern und beschönigen, weswegen sie ja wohl auch vom Kardinal und später vom ÖSV eingebucht wurde“, so Rothwangl weiter: „Gerne betont Klasnic die Ehrenamtlichkeit ihrer Tätigkeit. Dabei verschweigt sie, dass sie bei der Agentur Dreischritt beteiligt ist, die wiederum Auftragnehmer der Kirche ist und sogar die Domain www.opfer-schutz.at betreibt.“

    Herberstein: Der Stolperstein für Waltraud Klasnic

    Die Herberstein- Affäre war eine von vielen Pleiten, die zum Wahldebakel der steirischen ÖVP 2005 führte – vor allem die persönliche Freundschaft zwischen Waltraud Klasnic und Schlossherrin Andrea Herberstein.https://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/374239/Der-Stolperstein-fuer-Waltraud-Klasnic

    „Hirschmann“-Affäre wird zum Flächenbrand

    Klasnics Outing bringt Bundes-VP in Nöte

    „Bitte die Frage an die richtige Adresse zu richten, ich habe damit nichts zu tun.“ Nur wenige Stunden nachdem die steirische Landeshauptfrau Waltraud Klasnic zum wiederholten Male bekräftigt hatte, von den Geldzuwendungen und Jobangeboten an Gerhard Hirschmann nichts zu wissen, outete sich Klasnic völlig überraschend und bringt damit auch die Bundespartei und einige VP-Landeshauptleute in Bedrängnis. https://mobil.derstandard.at/2173430/Hirschmann-Affaere-wird-zum-Flaechenbrand

    Die grünen Päderasten

    Vor allem in den 80er-Jahren hatten Päderasten ganze Arbeitsgemeinschaften der Ökopartei gekapert und von dort aus versucht, ihre Forderungen nach Straffreiheit für Sex mit Kindern politisch durchzusetzen. Besonders schlimm trieben es die Pädophilen im alternativen Vorzeigebezirk Kreuzberg. Dort hielt sich bis zur Verhaftung eines grünen Parteimitglieds zu Beginn der 90er-Jahre eine Anlaufstelle für pädosexuelle Täter. „Das Wegschauen sehen wir als institutionelles Versagen“, bat die Grünen-Landesvorsitzende Bettina Jarasch jetzt, mehr als 20 Jahre danach, um Entschuldigung. Die Partei sei „blind vor den Opfern sexuellen Missbrauchs“ gewesen.

    Doch damit ist das Kapitel noch nicht abgeschlossen. Denn in dem Konvolut finden sich nicht nur Hinweise auf grüne Täter. Der Bericht gewährt auch Einblick in eine verquere Gedankenwelt, die vor allem in den 80er-Jahren nicht nur bei radikalen Minderheiten, sondern bis in den Mainstream der grünen Partei reichte. Sex mit Kindern galt im grünen Ideenkosmos lange als akzeptabel…

    Das linke Netzwerk der Kinderschänder

    Es vergeht kaum noch ein Tag, an dem nicht Enthüllungen über Missbrauchsfälle an Kindern bekannt werden. Auch Österreich stellt dabei keine Ausnahme dar. Grundsätzlich sind Kinder per Gesetz vor Übergriffen jeder Art geschützt. Problematisch wird es allerdings, wenn Kinder in einem Netz, gewoben aus Missbrauch, Verharmlosung und Vertuschung gefangen sind.

    Schillerndster Protagonist einer verharmlosten, vertuschten, ja sogar tolerierten und teilweise bewunderten Kinderschänderszene war der mittlerweile 86-jährige Otto Mühl, der im November 1991 wegen einer Reihe von Sittlichkeitsdelikten, allen voran Unzucht mit Unmündigen, sowie Verstößen gegen das Suchtgiftgesetz zu sieben Jahren Haft verurteilt worden war. Zuvor war der „Künstler“ und Kommunengründer von der SPÖ-Prominenz geradezu hofiert worden und konnte jahrelang auf seinem Hof im Burgenland seinem Treiben unbehelligt nachgehen. Und auch nach seiner Haftentlassung ließ die linke Seilschaft ihren Genossen nicht im Stich. So sorgte eine von Direktor Claus Peymann initiierte Lesung Mühls im Wiener Burgtheater am 11. Februar 1998 für Empörung. Dass ihm in den folgenden Jahren Ausstellungen im Museum Angewandter Kunst, in der Secession und im Leopold Museum gewidmet waren, wirft ein bezeichnendes Licht auf den augenzwinkernden Umgang linksbewegter Künstlerkreise mit verurteilten Kinderschändern.

    Vom Kinderheim Wilhelminenberg bis Natascha Kampusch

    Mächtig bis übermächtig scheint hierzulande der Vertuschungsapparat zu sein. Im Fall Natascha Kampusch deuten viele Spuren in die Pädophilenszene. Noch kurz vor seinem angeblichen Selbstmord kündigte der Polizei-Oberst Franz Kröll an, kurz vor der Lösung des Falles zu stehen und ein Netzwerk aufzudecken, das in höchste Kreise der Politik reiche. Der Name eines „gewichtigen Politikers“ soll in diesem Zusammenhang der Tageszeitung Kurier zugespielt worden sein. Für FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache „stinkt dieser Fall zum Himmel“.

    Jahrzehnte lang vertuscht wurden auch die unglaublichen Vorgänge in Kinder- und Jugendheimen der Gemeinde Wien. Erst ein engagierter Rechtsanwalt brachte im Herbst dieses Jahres den Stein ins Rollen, indem er für zwei Missbrauchsopfer und ehemalige Zöglinge des vormaligen Kinderheimes am Wilhelminenberg Entschädigungsansprüche anmeldete und damit an die Öffentlichkeit ging. Obwohl die Missstände SPÖ-Bürgermeister Häupl geraume Zeit bekannt waren, wurde nichts unternommen. Im Gegenteil: Berichte wurden zensuriert und alles von oberster Stelle vertuscht. Der freiheitliche Klubobmann im Wiener Landtag, Johann Gudenus spricht in diesem Zusammenhang von einem roten Netzwerk bestehend aus der ehemaligen SPÖ-Stadträtin Gertrude Fröhlich-Sandner, der Magistratsabteilung 11 und den Heimerziehern.

    ….

    Charamsa: Abrechnung mit „homophober“ Kirche

    In seinem Buch „Der erste Stein“ rechnet der ehemalige Vatikan-Prälat Krzysztof Charamsa mit der römisch-katholischen Kirche ab. Dabei teilt er kräftig gegen einen homophoben Klerus aus, auch die Päpste Benedikt XVI. und Franziskus bleiben nicht verschont. Es war ein kleines Erdbeben, das der polnische Priester im Oktober 2015, am Vorabend der Weltbischofssynode im Vatikan, mit seinem Outing verursachte: Öffentlich gestand er, in einer homosexuellen Beziehung zu leben. Seine Posten als Assistenzsekretär der Internationalen Theologischen Kommission und als Dozent an zwei päpstlichen Universitäten verlor Charamsa sofort, ebenso sein Priesteramt. Er lebt heute mit seinem Lebensgefährten in Barcelona.

    Seine Erfahrungen vor und nach dem Outing verarbeitete Charamsa in einem Buch, das kürzlich auf Deutsch erschien. Brisant ist es vor allem, weil Charamsa alles andere als ein einfacher Priester war: Der Pole, der nicht nur hochrangiger Priester und Dozent, sondern auch Mitglied der Kongregation für den Glauben war, hatte Einblick in Bereiche des Vatikans, die so noch nie zuvor bloßgestellt wurden. Charamsa rechnet in „Der erste Stein“ ab – die katholische Geistlichkeit bekommt ordentlich ihr Fett ab.

    „Hälfte aller Geistlichen schwul“

    Er zeichnet darin das Bild einer homophoben, gleichzeitig mehr oder minder unverhohlen „schwulen“ katholischen Kirche: „Auf der Grundlage meiner persönlichen Erfahrungen gehe ich davon aus, dass ungefähr die Hälfte aller katholischen Geistlichen schwul ist.“ Dennoch „vernichtet die Kirche die Schwulen in spiritueller, psychologischer und sozialer Hinsicht und treibt sie nicht selten auch in den Tod“.

    Kirche „besessen vom Sex“

    Offen schildert der 45-Jährige, wie er seinen späteren Freund und Ehemann kennenlernte – erst einmal als One-Night-Stand: „Und in jener Nacht hatte ich Gott erblickt, der mich liebte, mich umarmte, mich akzeptierte, weil er mich verstand. Und zum Glück begann Gottes mediokre Kirche vor meinem inneren Auge zu verblassen.“ Einer Kirche, „die besessen ist vom Sex, die der Sex krank macht“. Etwa beim Sakrament der Beichte gehe es „in Wirklichkeit in allererster Linie um Sex in allen möglichen Spielarten“. Um diesen Punkt zu verdeutlichen, zitiert der Autor auch Wiens Erzbischof Kardinal Christoph Schönborn, der gesagt habe: „Die Kirche dringt in die Schlafzimmer der Menschen ein, sucht sie aber nie in ihren Wohnzimmern auf.“

    ……

    Sechzehn katholische Geistliche liegen bei ihrer Priesterweihe, die von Papst Franziskus geleitet wird, auf dem Boden des Petersdoms.Foto: Alessandra Tarantino/AP/dpa

    Regelrechter Verleih von „Lustknaben“ aus Kinderheim

    In der „Bild“ äußerten sich ebenfalls Betroffene sexuellen Missbrauchs durch Kleriker oder Autoritätspersonen in kirchlich geführten Einrichtungen wie Kinderheimen.

    „Ich setze keine großen Hoffnungen auf den Gipfel. Dafür hat mich die katholische Kirche zu viele Jahre zutiefst enttäuscht“, sagte etwa der 70-jährige Rudolf Kastelik, der nach eigenen Angaben regelmäßig im Waschraum des St. Josef Kinder- und Jugendheims in Bad Oldesloe von pädosexuellen Geistlichen missbraucht wurde.

    Eigentlich müssten wir als Opfer auch in Rom dabei sein. Grundsätzlich wünsche ich mir, dass wir Zeitzeugen gehört und offene Türen in der katholischen Kirche finden.“

    Es habe einen regelrechten „Verleih“ von Knaben zum Zwecke des sexuellen Missbrauchs gegeben, dem auch die Geschwister Kastelik ausgesetzt gewesen wären.

    Auch der 58-jährige Alexander Probst meldete sich zu Wort. Er sei in jener Zeit sexuell missbraucht worden, da er als Kind für die Regensburger Domspatzen sang.

    Solange die Kirche nicht prinzipiell bereit ist, bestimmte Dinge in Abläufen zu ändern, wird das System erhalten bleiben.“

    Die Aufarbeitung des Missbrauchs bei den Domspatzen, dem in der Zeit zwischen 1945 und 2015 insgesamt 547 Kinder ausgesetzt gewesen sein sollen, sei seiner Ansicht nach allerdings vorbildhaft gewesen. lachhaft!

    Das Jahr 2018 mit einer Vielzahl öffentlich gewordener Missbrauchsvorwürfe an Kleriker, vor allem in den USA, war für die Katholische Kirche eines, wie es Wiens Erzbischof Christoph Kardinal Schönborn bereits mit Blick auf 2010 als „annus horribilis“ bezeichnet hatte. In jenem Jahr waren vor allem in Österreich und Deutschland zahlreiche Vorwürfe sexuellen Missbrauchs gegen Kleriker und Verantwortliche für kirchliche Einrichtungen laut geworden. Im Jahr 2002 standen bereits Einrichtungen in den USA und in Irland im Mittelpunkt von Enthüllungen.

    Einige Beispiele sind aus den linksalternativen Internaten wie der mittlerweile geschlossenen „Odenwaldschule“ bekannt geworden. Hinzu kommen Missbrauchsfälle im privaten Umfeld, etwa durch Stiefväter oder Lebenspartner alleinerziehender Mütter, bis hin zu Gefängnissen, staatlichen Erziehungsheimen oder Fällen von Menschenhandel. Sexueller Missbrauch in der Katholischen Kirche werde jedoch in ungleich stärkerem Maße medial und politisch thematisiert.

    Dennoch gibt es Anhaltspunkte dafür, dass das Problem des sexuellen Missbrauchs innerhalb der Katholischen Kirche ein systemisches ist – und ein flächendeckendes Phänomen, das auf allen Ebenen des Klerus präsent ist.

    Zustände auf Kuba sollen Rücktrittsgedanken in Benedikt erweckt haben

    Im jüngst erschienenen Buch „In the Closet of the Vatican“ behauptet der französische Autor Frederic Martel, dass etwa 80 Prozent der katholischen Priester homosexuell veranlagt seien, davon lebte aber nur ein Teil diese Tendenz aus.

    Das Buch basiere nach eigenen Angaben auf einer vierjährigen Recherche und mehr als 1.500 Interviews. Martel will auch mit 41 Kardinälen und 52 Bischöfen gesprochen haben. Einige Priester, so Martel, hätten auch untereinander Affären gehabt, andere hätten männliche Prostituierte besucht.

    Ein besonders drastisches Beispiel beschrieb Martel im Zusammenhang mit dem Besuch des Papstes Benedikt XVI. auf Kuba im Jahr 2012. Das Portal „Life Site News“ berichtete jüngst darüber.

    Unter Berufung auf mehrere Quellen berichtet Martel, Benedikt sei von dem moralischen „Morast“, der sich ihm dort geboten hätte, so überwältigt gewesen, dass er darob in Tränen ausbrach. Martel schreibt, die dortigen Beobachtungen hätten ihn dazu veranlasst, erstmals über eine Abdankung nachzudenken – die im darauffolgenden Jahr dann auch tatsächlich erfolgte.

    Bedingt durch rigide Pressezensur und die Unzugänglichkeit für ausländische Medien, möglicherweise auch aus weltanschaulichen Erwägungen sei, so Martel, bislang wenig über die Verwicklung katholischer Kleriker in sexuellen Missbrauch auf Kuba an die Öffentlichkeit gedrungen.

    Martel sei jedoch fünf Mal in Havanna gewesen, um zu recherchieren, und habe herausgefunden, dass insbesondere in der Diözese der Hauptstadt selbst über Jahrzehnte hinweg eine Kultur sexueller Ausschweifungen und Pädophilie innerhalb des Klerus Platz gegriffen habe, die jedes vorstellbare Maß übersteige.

    Kubas Kirche „in hohem Maße kompromittiert“

    Das kommunistische Regime sei darüber im Bilde, allerdings verwende es seine Erkenntnisse nicht, weil es der Führung als taktisch klüger erscheine, das belastende Material für sich zu behalten. Als Kompromat helfe es, sich die Loyalität des Klerus in politischen Fragen zu sichern.

    Im Gegenzug dulde man sogar Sextourismus aus vatikanischen Kreisen selbst, die extra zu diesem Zweck auf die Zuckerinsel reisten. Roberto Veiga, einer früherer Chefredakteur einer katholischen Zeitung auf Kuba, sprach gar von „Schwarzen Messen an Sonntagen, Orgien, Fällen von Pädophilie und Prostitution“. Die kubanische Kirche, so verriet er Martel, sei „in hohem Maße kompromittiert“.

    Inwieweit auch in Nicaragua, wo eine starke Nähe des Klerus zur sozialistischen Führung besteht, Strukturen dieser Art eine Rolle spielen, ist unklar. Bereits in den 1980er Jahren, als kommunistische Vereinigungen „solidarische Ernteeinsätze“ in Nicaragua organisiert hatten, galt es als offenes Geheimnis, dass eine Vielzahl an Aktivisten auch mit der Erwartungshaltung reiste, die Möglichkeit sexueller Kontakte zu sehr jungen Knaben und Mädchen zu erlangen – und anschließend zu Hause damit zu prahlen.

    Dass die sozialistische Führung vor diesem Hintergrund geneigt sein könnte, auch innerhalb der Kirche – im Austausch mit politischer Stromlinienförmigkeit – Umtriebe dieser Art zu dulden, liegt zumindest nicht außerhalb jedweder Lebenserfahrung.

    …….

    SEXUELLE GEWALTPädophilie im linken Sumpf

    Die Grünen wollten in den achtziger Jahren sexuelle Beziehungen zu Kindern erlauben. Davon wollen Sie heute nichts mehr wissen. Doch die propädophile Ideologie der 68er wirkt bis heute nach und ist in der Pornographie inzwischen allgegenwärtig.

    Es waren nicht nur die Grünen. Es waren auch nicht nur die 68er. Es war der Zeitgeist, der allerdings war links beziehungsweise liberal. Es war einfach angesagt bei (fast) allen, die sich als fortschrittlich verstanden: Dass doch nichts dabei sei, wenn Erwachsene mit Kindern… denn die wollten es doch auch. Und es war kein Zufall, dass sich diese Haltung im Laufe der 70er Jahre auf breiter Front Bahn brach. Angeführt vom harten Kern der Pädophilen, die sich nun ungeniert als „Pädosexuelle“ bezeichneten und als „Kinderfreunde“ verklärten. „Verbrecher ohne Opfer“ waren sie in der Zeit nicht nur für die taz. Doch es sind die 68er und ihre Erben, die Grünen, die in den ihnen nahestehenden Publikationen nicht nur das Recht der Kinder auf eine eigene Sexualität propagierten, sondern auch das Recht der Erwachsenen (sprich: Männer) auf die Sexualität mit Kindern.

    Die Grünen waren es, die gleich 1980 auf ihrem zweiten Parteitag die Streichung des § 176 debattierten, der die Sexualität mit Kindern unter 14 Jahren unter Strafe stellt, sowie den § 174 (sexueller Missbrauch von minderjährigen Schultzbefohlenen).

    Fünf Jahre später winkte der Landesparteitag der Grünen in NRW den SchwuP-Antrag durch. Mit 76 zu 53 Stimmen wurde die Legalisierung von Sex Erwachsener mit Kindern unter 14 beschlossen, sofern es sich um „einvernehmlichen Sex“ handele. Die Grünen NRW kamen nicht in den Landtag.

    Inspiriert worden war der Antrag u.a. von der grünen BAG SchwuP (Bundesarbeitsgemeinschaft Schwule, Päderasten und Transsexuelle). Der Koordinator der SchwuP, Dieter Ullmann, war da wegen Kindesmissbrauchs schon mehrfach im Gefängnis gewesen. Und übrigens war bei der SchwuP auch der Grüne Volker Beck aktiv – oder, um es mit seinen heutigen Worten zu sagen: „ein, zweimal da“.

    Auf der Basis des § 176, der Kindesmissbrauch mit bis zu 10 Jahren Gefängnis bestraft, wurden damals laut Spiegel jährlich 20-25.000 Täter verurteilt. Bedenkt man, dass das nur die Spitze des Eisberges ist – weil die meisten kindlichen Opfer zu verwirrt, eingeschüchtert oder abhängig sind, um sich überhaupt zu wehren –, dann ahnt man das Ausmaß des Verbrechens.

    Auch nicht pädophile Männer – also mit ihrem Begehren nicht unbedingt zwanghaft auf vorpubertäre Kinder fixierte – frequentierten inzwischen den „Kinderstrich“ am Bahnhof Zoo oder fuhren nach Thailand und Mexiko, um dort Kinder noch billiger zu kaufen. Die Frauen zu Hause waren einfach zu unbequem geworden – und die Kinder nicht mehr ganz so verfügbar.

    Es war die Zeit, in der Roman Polanski angeklagt wurde, die 13-jährige Samantha Geimer unter Nötigung und Drogen vergewaltigt zu haben, und der Regisseur die Tat zwar gestand, sich jedoch der Gefängnisstrafe in den USA 1977 durch Flucht nach Europa entzog. In Paris lebt und arbeitet Polanski seither unbehelligt. (Und tat sich gleich nach dem Fall Geimer mit der damals erst 14-jährigen Nastassja Kinski zusammen.) Als das Verfahren in Amerika 2009 wieder hochkam und die US-Richter die Auslieferung Polanskis forderten, konnte der bekennende Päderast sich der Sympathie einer überwältigenden Mehrheit im europäischen Kulturmilieu sicher sein. Polanski hat in Europa bis heute mit keinerlei Konsequenzen zu rechnen.

    Es war auch die Zeit, in der EMMA beim Presserat einen Antrag auf Rüge wegen Kinderpornografie stellte. Anlass war ein Spiegel-Cover im Mai 1977, auf dem eine 12-Jährige abgebildet war. Titelzeile „Die verkauften Lolitas“. Eva Ionesco, die Tochter des Dramatikers, hat später als Erwachsene ihre Mutter verklagt. Die Fotografin Irina Ionesco hatte die Fotos gemacht und verkauft. Die Tochter fühlte sich missbraucht und forderte die Zensur dieser weltweit von ihr als „Lolita“ kursierenden Bilder. 2012 bekam sie recht, doch nur zum Teil.

    Die propädophile Ideologie von damals wirkt bis heute nach, ja ist in der grenzenlos verbreiteten Pornografie inzwischen allgegenwärtig.

    Dennoch: Wenn heute Wahlen wären, würden 39 Prozent aller EMMA-Leserinnen die Grünen wählen. Das ergab unsere Leserinnen-Analyse 2013. Das zeigt, dass die Grünen es verstanden haben, diese dunkle Seite ihrer Politik vergessen zu machen. Honoriert wird eine gewisse Frauenpräsenz (vom „Feminat“ 1984 bis zu Künast oder Göring-Eckardt heute), sowie die Übernahme feministischer Forderungen, die Finanzierung von Projekten wie Frauenhäuser etc.

    Doch in der Sexualpolitik, dem Kern des Feminismus, sieht es bei näherem Hinsehen schon ganz anders aus. So waren und sind die Grünen weiterhin gegen jegliche Einschränkung von Pornografie. Und sie sind die Vorreiter einer Verharmlosung von Prostitution, für sie „ein Beruf wie jeder andere“. Das passt zur Verharmlosung des Missbrauchs von Kindern: Die herrschenden Alt-Grünen sind gegen Herrschaftsverhältnisse im gesellschaftlichen Bereich, leugnen jedoch die Machtverhältnisse im Privaten. Das gilt für das Machtgefälle zwischen Freiern und Prostituierten ebenso wie für das zwischen Erwachsenen und Kindern. – Dürfen wir also auch bei der Prostitution, diesem „Beruf wie jeder andere“, nun 30 Jahre warten, bis ihre Verharmlosung und Akzeptanz als Skandal empfunden wird?

    Übrigens gleicht sich die Argumentation frappant: Ganz wie die Kinder mit den Pädophilen machen es die Frauen mit den Freiern angeblich „einvernehmlich“ und „freiwillig“ – und es ist doch auch eigentlich nichts dabei, oder? Noch 1988 forderte der heutige parlamentarische Geschäftsführer der Grünen, Volker Beck, in einem Beitrag für die Pädosexuellen-Streitschrift „Der pädosexuelle Komplex“ eine „Entkriminalisierung der Pädosexualität“. Und heute? Er distanziert sich inzwischen davon. Doch propagiert er nun im gleichen Geist die Verharmlosung und Akzeptanz der Prostitution. Beck wörtlich: „Wenn Leute etwas anbieten, andere es kaufen wollen und es keine ökologischen oder sozialen Nebenwirkungen gibt, die man dringend unterbinden muss, dann nehme ich das zur Kenntnis und störe mich nicht weiter daran.“ Das erklärte Volker Beck jüngst apropos der Prostitution. – Sexualität als Ware. Man kann einen solchen Grad an Zynismus kaum fassen.

    Als EMMA 1977 erstmals über Inzest/Missbrauch schrieb, versank das Dossier im Schweigen, sowohl bei den Leserinnen wie bei den Medien. Es war zu früh. Das Tabu war noch zu mächtig. Doch in den 80er Jahren bildeten sich erste Selbsthilfegruppen, drang das Drama allmählich an die Öffentlichkeit.

    Die Reaktion ließ nicht lange auf sich warten. 1991 lancierte der Sozialpädagoge Reinhart Wolf das Schlagwort vom „Missbrauch des Missbrauchs“. Der Rektor der Alice-Salomon-Fachhochschule und Gründer der „Kinderschutzzentren“ (!) sowie seine Frau Angela diagnostizierten in der linken Pädagogenzeitschrift Päd Extra den „sexualpolitischen Rollback einer Anti-Sex-Allianz“. Die setze sich zusammen aus „religiösen Rechten und einem Teil der feministischen Bewegung“. Wolf war als Vorsitzender des SDS (Sozialistischer Studentenbund Deutschland) in den 68ern ganz wie Amendt einer der Leader der Studentenbewegung gewesen. Mit der hatten autonome Feministinnen sich als erste angelegt wg. besonders bigottem Machotums.

    1992 veröffentlichte Katharina Rutschky, eine ehemalige Lehrerin, in dem linken Klein-Verlag ihre Schrift „Erregte Aufklärung“. Ein paar Jahre zuvor war sie erstmals in den Medien aufgetaucht, als Streiterin gegen EMMAs PorNO-Kampagne: Das sei neue Prüderie und Männerhass. Rutschky, die 2010 verstarb, blieb bis zuletzt auf Antifeminismus spezialisiert und machte sich damit als „Essayistin“ einen Namen.

    In dem Kampf von Feministinnen gegen den Missbrauch von Kindern ortete Rutschky in „Erregte Aufklärung“ die pure „Wahnbildung“ und einen „dogmatischen Männerhass“. Ihre Hauptgegnerinnen waren, neben EMMA, die Selbsthilfeorganisationen Wildwasser und Zartbitter. Ihnen warf sie als Motiv die Absicht der Bereicherung via Fördergelder und Planstellen vor. Bei der Eröffnung eines Kongresses der Pädophilen(freundlichen)-Organisation AHS erklärt Rutschky, die Schließung dieser Selbsthilfeorganisationen sei ihr „größter Weihnachtswunsch“.

    Rutschky erhielt über lange Jahre viel Beifall, von taz bis FAZ. Das von ihr popularisierte Schlagwort vom „Missbrauch des Missbrauchs“ wurde zur gängigen Redewendung und spielt seither in fast jeder einschlägigen Gerichtsreportage der Spiegel-Reporterin Gisela Friedrichsen sowie bei vielen GerichtsgutachterInnen eine Rolle; übrigens längst eine größere Rolle als der Missbrauch selber.

    Überflüssig zu sagen, dass Rutschky und Wolf zusammenarbeiteten. Sie bedankte sich in „Erregte Aufklärung“ bei ihm für die „Anregung“ zum Buch. Und beide waren sowohl mit der bekennenden Pädophilen-Vereinigung ZEGG sowie der FDP-nahen AHS verbandelt.

    Das waren Zeiten. Wenn einer wie der renommierte Sozialpädagoge Helmut Kentler, Professor an der Universität Hannover und Gerichtsgutachter, in seinen „wissenschaftlichen“ Schriften allen ernstes den Richtern empfahl, straffällige Jugendliche „bei pädagogisch interessierten Päderasten“ unterzubringen – dann schrie niemand Skandal (nur EMMA), sondern wurde zustimmend genickt. Tatsächlich ergingen Urteile, die „Kinderfreund“ Kentlers guten Rat befolgten und die Jungen den Pädophilen quasi auf Gedeih und Verderb auslieferten. Denn die mussten sich ja auch noch erkenntlich zeigen bei den „Kinderfreunden“. Übrigens: Kentler gründete in Bielefeld zusammen mit Hartmut Hentig die „Laborschule“ (womit wir ganz dicht an der Odenwald-Schule wären).

    Und heute? Vor 20 Jahren sprach ein Richter in New York ein vernichtendes Urteil gegen einen Mann, den wir alle kennen und den viele bis heute uneingeschränkt schätzen. Der Mann heißt Woody Allen.

    Richter Elliot Wilk erkannte 1993 den auf Sorgerecht für seine Kinder Klagenden als „schuldig in allen Punkten“ und erteilte der Beklagten, Mia Farrow, das alleinige Sorgerecht für die drei gemeinsamen Kinder. Er verurteilte moralisch das Verhältnis von Woody Allen zu seiner „sozialen“ Tochter Soon-Yi hinter dem Rücken von Mia Farrow (die damals Minderjährige ist heute die Ehefrau von Allen).

    Die New York Times: „In einem vernichtenden Urteil von 33 Seiten warf Richter Wilk Herrn Allen vor, er habe mit einer Tochter seiner Lebensgefährtin eine Liebesaffäre begonnen, habe Familienmitglieder gegeneinander aufgewiegelt und habe von den wichtigsten Dingen im Leben seiner Kinder keine Ahnung. Der Richter beschrieb Woody Allen als einen ‚eigennützigen, unzuverlässigen und unsensiblen‘ parent. Das Gericht stellte in so gut wie allen Punkten seine elterliche Eignung in Frage und nannte Allens Verhalten den Kindern gegenüber ‚missbrauchend und gefühllos‘.“

    Auch hielt der Richter den vom Kinderarzt angezeigten sexuellen Missbrauch der damals siebenjährigen Dylan keinewegs für ausgeschlossen; wenn auch nicht für beweisbar, die Indizien seien „unklar“. Es war Dritten aufgefallen, dass die kleine Dylan Angst vor ihrem Vater hatte und wie ein Baby brabbelte oder wie ein Hund bellte, sobald er auftauchte. Befragt warum, erklärte das Mädchen immer wieder, er habe sie „überall geküsst“ und seine Finger in sie „reingesteckt“: „Er hat gesagt, wenn ich in dem Film vorkommen will, bleibt mir nichts anderes übrig. Er hat einfach immer wieder reingestoßen.“

    Woody Allen ist, ganz wie Roman Polanski, bis heute ein Kult-Regisseur und Ehrengast auf allen Filmfestivals. Wie es den von ihnen missbrauchten Kindern geht, fragt niemand. Stimmen, die, bei allen künstlerischen Verdiensten, an die moralischen Verfehlungen dieser Männer erinnern und damit auch an die Fragwürdigkeit solcher Idole, gelten als „sex negativ“, prüde und rachsüchtig. Man muss doch auch mal vergessen können…

    Vergessen möchten auch die altgedienten Grünen, die entweder von Anbeginn an mitgemacht haben oder aber seit Jahrzehnten Verantwortung tragen für das Verschweigen und Weiterwurschteln. Die Älteren schicken jetzt die Jüngeren vor, die sich „auf die Gnade der späten Geburt berufen“ können, spottete Die Welt.

    Ganz zu schweigen von Daniel Cohn-Bendit, 68, der als Person das Verbindungsglied zwischen 68ern und Grünen ist. Der hatte in seinen 1975 veröffentlichten Lebenserinnerungen munter von seinem Streichelsex als Kindergärtner mit einer Fünfjährigen berichtet. Fast vierzig Jahre lang sah der Paradelinke keinen Grund, sich selbstkritisch dazu zu äußern oder gar zu entschuldigen. Auf meinen Text von 2001 reagierte er bis heute nicht. Nun in die Enge getrieben, behauptet Cohn-Bendit einfach, diese Passage in seinen Lebenserinnerungen sei „Fiktion“ gewesen. Wohlwollender Kommentar der Alt-Grünen Marieluise Beck in der Zeit: „Dany ist jemand, mit dem öfter mal die Pferde durchgehen.“

    Ein Wissenschaftler, der Parteienforscher Prof. Franz Walter, soll es jetzt richten. Ihn beauftragte die Partei mit der Aufarbeitung der Rolle der Grünen bei der Verharmlosung bzw. Propagierung von Sex mit Kindern. Auf seinen Bericht darf man in der Tat sehr gespannt sein. Und nach Abschluss könnte er sich auch von der FDP mit der gleichen Aufgabe betreuen lassen.

    Doch auch die Medien dürfen sich durchaus nach ihrer Verantwortung fragen. Ich erinnere mich nur zu gut, wie ich 2010 zu Beginn des Ruchbarwerdens des Missbrauchs in katholischen Internaten in einer Live-Talkshow auch auf den Skandal in der Odenwald-Schule, also im progressiven Milieu, hinwies. Die Moderatorin schnitt mir hart das Wort ab. Als ich im Verlauf der Sendung noch einmal darauf aufmerksam machen wollte, fiel meine Anmerkung ins Leere. Und das, obwohl zu diesem Zeitpunkt bereits alles über die Odenwald-Schule auf dem Tisch lag.

    Es ist also gut, dass endlich auch darüber geredet wird.

    Diese „Art von Sexualdarwinismus“ begann in den 70er Jahren: „Das Recht des Stärkeren über den Schwächeren. Keiner fragt mehr: Wie kommt das in mich rein? Was richte ich damit an? Da wird nur noch gefragt: Was tue ich mir an, wenn ich meinen Bedürfnissen nicht nachkomme?“ Der das 1980 sagte, stand nicht gerade im Verdacht, prüde zu sein oder etwas gegen die 68er zu haben. Im Gegenteil. Er war selber einer und schrieb mit „Sexfront“ die Bibel der sexuellen Befreiung Jugendlicher. Es ist (der inzwischen verstorbene) Günter Amendt.

    In dem Gespräch, das ich im Frühling 1980 für EMMA mit ihm führte, war es für den 68er selbstverständlich, auch die Frauen im Blick zu haben. Amendt: „Ich halte das auch für eine Reaktion auf das Nicht-mehr-so-zur-Verfügung-Stehen der Frauen. Schon ist man beim Kind gelandet.“ Der Sexualpädagoge, zu der Zeit auch Vorstandsmitglied der „Deutschen Gesellschaft für Sexualforschung“, und ich, wir kamen von zwei verschiedenen Seiten: er von der linken, ich von der feministischen. Doch uns einte die Sorge um die Schwächsten im Glied: die Kinder. Denn ihnen drohte nun im Namen der „sexuellen Freiheit“ die totale Auslieferung an die Erwachsenen.

    Wir führten das Gespräch im Wahljahr 1980, wenige Wochen nach Gründung der Grünenals Partei im Januar und ein paar Wochen vor dem „Marsch auf Bonn“ (Spiegel) der Pädophilen, zu dem die „Allgemeine Homosexuelle Arbeitsgemeinschaft“ (AHA) aufgerufen hatte. Die AHA forderte „die Abschaffung der Bestrafung von Sexualität überhaupt“ und präzisierte, dass dies auch „für Sexualität zwischen Erwachsenen und Kindern“ zu gelten habe.

    Keineswegs nur die Partei der Grünen hatte dieses Anliegen zu ihrer Sache gemacht. Gewisse Kreise in der FDP standen der Forderung auf „Freiheit für Pädophile“ ebenfalls sehr wohlwollend gegenüber.

    Den Marsch durch die Institutionen hatten die Pädophilen Anfang der 70er Jahre angetreten – und zwar da, wo die Kinder sind, unter Pädagogen. So hatte die progressive Fachzeitschrift betrifft: Erziehung 1973 orakelt: „Schadet es Kindern, wenn über Sexualität zwischen Erziehern und Erzogenen nicht nur gesprochen wird?“ Zwischen Erziehern und Erzogenen. Hier ging es also noch nicht einmal „nur“ um Erwachsene und Kinder, sondern auch noch um Lehrer und Abhängige. Passend dazu veröffentlichte das Pädagogenblatt eine Karikatur, die darüber spöttelte, dass man für Gewalt gegen ein Kind nur drei Monate Gefängnis mit Bewährung bekäme – für „Schmusen“ mit dem Kind jedoch fünf Jahre ohne Bewährung.

    In diesem Diskurs waren die homosexuellen Pädophilen federführend, obwohl die heterosexuellen Pädophilen in der Mehrheit sind. Sie vermischten ihre Forderung geschickt mit dem Kampf gegen die Diskriminierung Homosexueller. Und sie setzten Pädophilie (Sex mit nicht geschlechtsreifen Kindern) gleich mit Päderastie (Sex mit minderjährigen Jugendlichen). Darum war das Gespräch zwischen dem offen homosexuellen Amendt und mir auch durchaus strategisch gedacht: Wir hofften, damit sowohl in die (frauen)politische wie linke als auch in die (sexual)wissenschaftliche Szene einzuwirken. Denn wir waren uns einig in der grundsätzlichen Haltung: Es handelt sich bei der Beziehung zwischen Erwachsenen und Kindern – ganz wie der zwischen Männern und Frauen – um eine ungleiche, also um ein Herrschaftsverhältnis. Pädophilie ist eine emotionale und sexuelle Ausbeutung Schwächerer.

    Die Gesetzesänderung konnte verhindert werden. Doch der Geist, in dem ernsthaft darüber nachgedacht wurde, hält bis heute an. Und da spielten die Grünen und mit ihnen die taz eine entscheidende Rolle.

    Der als links geltende Rechtswissenschaftler Rüdiger Lautmann zum Beispiel konnte ungestört weiter an der Universität Bremen lehren, obwohl er bereits 1978 den sexuellen Missbrauch von Kindern als „Straftaten ohne Opfer“ bezeichnet hatte. Auf dem Deutschen Soziologentag im April 1979 war Lautmann dann maßgeblich an dem Antrag beteiligt, den Pädophilie-Paragraphen 176 ersatzlos zu streichen. Wer hätte ihn auch stören sollen? Zusammen mit Lautmann, der den „Arbeitskreis Homosexualität und Gesellschaft“ initiiert hatte, forderten die FDP-nahe „Humanistische Union“ ebenso wie die „Schwulengruppen“ der Jungdemokraten, Jungsozialisten und die „Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft“ die ersatzlose Streichung des § 176. Wäre das nicht verhindert worden, wäre der sexuelle Missbrauch von Kindern heute in Deutschland straffrei.

    Damals war dieser Geist nicht nur Teil des Backlash auf die Emanzipation der Frauen, sondern auch eine Reaktion auf die öffentliche Benennung und Verurteilung des größten Tabus: des Missbrauchs von Kindern. Der passiert, wie wir heute wissen, in drei von vier Fällen innerhalb der Familie und ihrem Umkreis, und er betrifft jedes vierte bis dritte Mädchen sowie jeden zehnten bis zwölften Jungen.

    %d Bloggern gefällt das: