Der Österreichkorrespondent: Umzingelt

der Christchurch Täter war in dutzenden Ländern und den allermeisten Regierungen geht das am A*** vorbei. Des Attentäters Fazit z.B. über Frankreich fällt vernichtend aus. Pakistan lobt er über den grünen Klee, da dort so wunderare und freundliche Menschen leben. In Pakistan leben zu 98% sunnitische Moslems. Und dann geht er in eine sunnitische Moschee und schießt solche wunderbaren Menschen nieder? Er reist nach N-Korea und nach Israel u.v.m. seine Eltern sind 1948 aus Israel über UK nach Australien gewandert. Bisher liest man soetwas nicht im Mainstream, so daß diese Information nicht verifizierbar ist. Anders als die Bestätigung, daß wiedereinmal eine große Polizei- und Antiterrorübung just an dem Tag eines Anschlages stattfand.

Es ist klar, das Polizei und Verfassungsschutz in alle Richtungen ermitteln müssen, ggf.im Rahmen eines Amtshilfe-Ersuchens auch in Österreich. Aber gab es eigentlich ein offizielles Ersuchen aus NZ an Österreich? Oder ist man dort so dienstbeflissen und setzt die Maschinerie auch unnötig in Gang? Weil es gerade so schön passt, noch ein paar mehr Eingriffe in die Privatsphäre „Verdächtiger“ (IB) richterlich genehmigt zu bekommen?,

Dem Manifest auch noch ein rein „Rechts“ Gepränge zu geben, erscheint ebenfalls dreist. Und da die Nazikeule nicht mehr zieht, hat man mit dem Begriff Neurechte gleich ein neues Framing geschaffen. Die Bürger in aller Welt fühlen sich bestimmt schon umzingelt von Reichsbürger Cowboys, Neurechten, Altrechten, Neo-Neu-Nazis und Altnazis, extremen Nationalisten, Putinverstehern, Maga-Kappen Trägern, Trump-Anhängern, Holocaustleugnern, Volkslehrern, Identitären, Gelbwesten, Pegida Spaziergängern, Völkischen, völkischen Siedlern, Kaisertreuen, EU Kritikern, Orban Verehrern, Salvini Wählern, Preppern, Kickl-Zustimmern, Strache Unterstützern, Haider Fans, gefährlichen Nicht-Impfern, Selbstversorgern, Freidenkern, Gendertoillettenverweigerern, Zopf- und Dirndlträgerinnen,…

Der Anschlag von Neuseeland sorgt nun für Ermittlungen des österreichischen Verfassungsschutzes und eine Kickl-Erklärung.

Ein 28-Jähriger tötete in Neuseeland 50 Menschen in einer Moschee. Wenige Monate vorher war er in Österreich, hatte unter anderem Steyr und Salzburgbesucht. Auf seinem Facebook-Profil, das mittlerweile gelöscht wurde, postete er Fotos von der Reise. Das österreichische Innenministeriumbestätigte am Donnerstag, dass der Verdächtige tatsächlich im Land war und erklärte gleichzeitig, dass der Verfassungsschutz Ermittlungen aufgenommen hat.

Laut dem BMI-Sprecher Christoph Pölzlwürden die Ermittlungen in alle Richtungen gehen. Informationen über konkrete Anhaltspunkte zu Verbindungen nach Österreich würden noch nicht veröffentlicht. Mit ersten Ermittlungsergebnissen sei frühestens in einer Woche zu rechnen, sagte Pölzl. Innenminister Herbert Kickl (FPÖ) kündigte dann am Donnerstagnachmittag an, am 28. März im Plenum des Nationalrats eine Erklärung über die aktuelle Situation vor dem Hintergrund des Terroranschlags in Neuseeland abgeben zu wollen.

Bei den Ermittlungen könnten neurechte Gruppierungen wie die Identitäre Bewegung ins Visier des Verfassungsschutzes geraten, und zwar aus folgendem Grund: Der Attentäter von Christchurch veröffentlichte ein Manifest, das sich neurechter, identitärer Rhetorik bedient. Das geht aus einer Analyse des österreichischen Dokumentationsarchives (DÖW) hervor.

Besonders ausgiebige rhetorische und ideologische Überschneidungen liegen mit „neurechten“ Gruppierungen wie der Identitären Bewegung (IB) vor. Schon der Titel des Manifests, „The Great Replacement“, greift die maßgeblich von dieser popularisierte Figur des „Großen Austauschs“ auf, der aktuell in westlichen Ländern im Gange sei.

Auszug aus der Analyse des DÖW
Im Sommer 2015 zog die IB Österreichim Rahmen einer Demo durch die Wiener Innenstadt. Auf einem Banner, der von der ersten Reihe des Demozugs getragen wurde, stand „Stoppt den Austausch“ (Replacement, Anm.).

Auch Identitäre analysieren

Martin Sellner, Chef der IdentitärenBewegung Wien, äußerte sich ebenfalls zu dem Anschlag und verurteilte, dass Verbindungen zu seiner Bewegung gezogen würden. In einem Videoblog, der über eine Stunde dauert, wolle er sich klar von dieser Tat und jeder Form des Terrorismus distanzieren und zeigen, warum es keine Verbindung zwischen den Identitären und dieser Tat gibt.

Menschen zu töten, sei durch nichts zu rechtfertigen oder zu beschönigen, und weiter: „Genauso wenig ist aber zu rechtfertigen, Leute die damit nichts zu tun haben, die nie zu so etwas aufgerufen haben, die so etwas überhaupt nicht vertreten in ihrer Weltanschauungsstrategie, dafür verantwortlich zu machen, wie das jetzt Linke machen“, sagt Sellner. Das sei moralisch verwerflich.

Österreichbezug

In der Analyse des DÖW wird des Weiteren auf Österreichbezüge im Manifest des mutmaßlichen Terroristen von Christchurch hingewiesen. So schreibt der 28-Jährige beispielsweise über die „Türkenbelagerung“ Wiens im Jahr 1683 und nennt Österreich in diesem Zusammenhang als eines der Länder, in dem der erhoffte Aufstand beginnen könnte. Seine Reise soll ihn übrigens unter anderem nach SteyrKlagenfurt und Salzburg geführt haben. Das Einreise-Datum dürfte der 26. November 2018 gewesen sein.

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