Nebenwirkung des Waffenexportstopps gegen die Saudis

Bundespolizei, Zoll und Marine wollen sieben eigentlich für Saudi-Arabien gebaute Schiffe übernehmen, falls der Rüstungsexportstopp in das Land um weitere sechs Monate verlängert wird. Das meldet das Redaktionsnetzwerk Deutschland unter Berufung auf Kreise der Bundesregierung. Die sechs Patrouillenboote und ein Ausbildungsschiff sind bereits von der Bremer Lürssen-Gruppe fertig gebaut worden und sollten eigentlich an Saudi-Arabien geliefert werden. https://www.zeit.de/news/2019-03/27/bund-uebernimmt-fuer-saudi-arabien-gebaute-boote-190327-99-572051

na, da empfindet man ein Embargo doch gar nicht mehr als so schlimm… ganz im Sinne der Nachhaltigkeit und beinahe soetwas wie second hand Schnäppchen. Was die Saudis dazu sagen, wenn man ihr Eigentum einfach an andere abgibt? Das ist ähnlich, als würde man ein falsch geparktes Auto abschleppen und der Abschleppdienst das Auto weiterverhökern. Vielleicht sagt die Werft, sie bauen zum selben Preis einfach etwas Moderneres, denn nach so vielen Monaten sind die Boote doch schon veraltet. Jedenfalls hat die BRiD verdeckt eine Werft vor massivem Schaden bewahrt. Bleibt zu hoffen, daß es in der BRiD Marine auch Personal gibt, das diese Boote überhaupt besetzen kann. Wir erinnern uns….https://www.tagesspiegel.de/politik/bundeswehr-fregatten-ohne-besatzung/23787406.html Aber das Ausbildungsschiff kommt gelegen.

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