Norman Lowell

ich interessiere mich ja jederzeit, für kuriose Dinge. Unter anderem, was so auf den europäischen Inseln geschieht.

Auf den Großen, wie UK, Zypern,  Irland, Ibiza und Lesbos, aber auch Malta. Das ist Pflicht für überzeugte EU-Aluhutträger, spielen doch die Malteser Ritter keine geringe Rolle in der Aluhut-Welt.
So wurde es Zeit, auch einmal einen Blick in die Rechte Szene der Insel Malta zu werfen und zu recherchieren, wer dort so auf der Abschußliste Linker Presstituierten steht.
Immerhin ist Malta ja auch in der EU und damit im Wahlkampfmodus.
Und siehe da, man wird fündig. Man findet einen Irren, der sich hüten sollte, jemals Fuß auf Deutschen Boden zu setzen.
Was ihm viele Malteser ankreiden und wo er sicher Anhänger „verschenkt“, ist in der Auswahl seiner Feinde.
Diese sind nämlich ausschließlich Farbige (aus Afrika), die die Insel bunt machen, und als quasi Arbeitssklaven auf einer der vielen Baustellen arbeiten – unterhalb des Mindestlohns, versteht sich – während die drängenden Probleme mit Moslems oder gar den kriminellen osteuropäischen Banden oder der ganz großen Glücksspielmafia…so gut wie nicht thematisiert werden.
Zumindest habe ich nichts darüber gelesen, aber zugegebenermaßen auch nicht sonderlich tief recherchiert.
Vielleicht liegt es daran, daß sich die Schwarzen gut als Opfer eignen, sich nicht wehren und lieber arbeiten, während die Osteuropäer oder Libyer, mit denen die Insel noch starke Bindungen hat, doch schneller einmal zu illegalen Waffen greifen und ihre Ziele womöglich dann unter irgendwelchen Klippen aufgefunden werden, oder ganz offen verunfallen.
Verunfallt sind in den letzten Wochen auch 5 Schwarze. Ein Hit and Run mittels eines unregistrierten KfZ sowie die Verwendung von Schußwaffen erschütterten laut Presse die Insel.
Als nicht nur tatverdächtig, sondern auch geständig, gelten 2 junge maltesische Soldaten, von denen zumindes der eine aussagte, sein Motiv sei gewesen, daß er Schwarze nicht möge.
Und nun stellt man sich natürlich die Frage, ob die ultra-rechte Partei damit etwas zu tun haben könnte.
Nach den Vorgängen in Österreich wird man jedoch irgendwie skeptisch, selbst wenn man weiß, daß der Chef dieser  rechtsaussen-Partei für ein Waffenrecht plädiert, das sich an die Schweiz, Tschechien und Österreich, sowie inzwischen Italien, anlehnt: Jedem unbescholtenen Malteser das Recht auf 1 Lang- und Kurzwaffe zur Selbstverteidgung gewährt haben will.
Wie in der causa Strache fragt man sich auch bei diesem Angriff auf unschuldige Schwarze, ob Menschen tatsächlich so dumm sein können, ihrem Anliegen zwischen Nationalismus und Patriotismus so zu schaden, daß sie sich im Vorfeld von Wahlen maximal diskreditieren.
Bei Strache wurde diskreditiert, mittels eindeutiger dirty campaign. In Malta sind vielleicht nur die Gegebenheiten etwas anders.
Auch die Ermordung der Journalistin Daphne Caruana Galizia wurde politisch instrumentalisiert. Heute weiß man, es war ein Anschlag Krimineller, mafiöser Strukturen und Figuren.
Trotzdem werden von linker und sorosphiler Seite Gerüchte gestreut gegen die damalige (und derzeitige) Regierung, sie hätte wegen der von Galizia recherchierten Panama Papers und die Verwicklung in diese Thematik ein Motiv für die Ermordung gehabt.
Aber auch gegen die Ultra-Rechten richtet sich der Verdacht. So schreibt der linke Journalist Saviour Balzan davon, daß im Jahr 2006 sowohl sein Haus, wie auch das Haus von Galizia, Ziele von Attacken (welcher Art müßte man recherchieren) von Unbekannten geworden seien Quelle.
Als man zur Aufklärung der Taten die Telefongesellschaften um Herausgabe von Mobiltelefondaten bat – werte Leser wissen schon, diese Daten, die hier in der BRiD zu hunderttausenden ungefragt von der Exekutive abgegriffen werden dürfen, aber nie zu Verhaftungen von Terroristen oder Antifanten führen – VERWEIGERTEN die Telefongesellschaften die Datenherausgabe mit der Begründung: Kundenschutz. Ui!
Und es kam, wie es so oft kommt und geschätzter Goldstein, von Goldsteinweb, bereits anprangerte: durch einen Maulwurf wurden ein paar Daten von einer Telefongesellschaft geleakt.
Und aufgrund dieser spärlichen, nichtssagenden, illegalen Datenweitergabe schreibt dieser Herr Journalist Balzan, die Angriffe auf die Häuser stünden in Verbindung mit aktiven Soldaten des Maltesischen Militärs.
Wenn ich an dieser Stelle parteiisch werde, dann nur, weil ich an so vielen Punkten Rechtsstaatlichkeit vermisse… polizeiliche Aufklärung und staatsanwaltliche Aufklärung.
Große Teile des Maltesischen Militärs scheinen räächts-verseucht zu sein. Ich schlage als Pest-Control die Mega-Ultra-Waffe vor: Flinten-Uschi! Die macht nicht nur in der Kombüse klar Schiff! Wie das geht mit Säuberungen im Militär, hat sie bereits gezeigt. Die Expertise ist einzigartig und mit deutscher Gründlichkeit wurde das durchgezogen. Jawoll.
All diese Presseverlautbarungen um die Gefahr von Rechts, die Mordanschläge auf die Schwarzen, das idiotische Geständnis des aktiven Soldaten usw. hat doch irgendwie den Geruch von Planung und Absicht im Umfeld der EU-Wahl um sich wehen.
Liest man dann noch, daß diese ultrarechte Partei seit Jahren ihre Anhängerschaft vergrößert, dann ist die Panik der Linken auf einem kleinen Felsen im Mittelmeer verständlich, die sich bereits eingegeiert sieht von LePen, Orban und Salvini.

From Wikipedia, the free encyclopedia
Norman Lowell
Norman Lowell.jpg
Born July 29, 1946 (age 72)

Valletta, Malta
Residence Attard, Malta
Political party Imperium Europa
Website www.imperium-europa.org

Norman Lowell (Geboren July 29, 1946) ist ein maltesischer Ultranationalist, Schriftsteller und Chef von Imperium Europa, einer rechts-außen Partei. Er ist auch ausgebildeter Bankier, Künstler und Kampfkunst-Experte.

Imperium Europa setzt sich für Europa als Heimat der Weißen ein.

Aufgabe der Partei ist es,

  • „alle europäischen Ureinwohner“ (d.h. europäisch abstammende Völker, aber nicht nichteuropäisch abstammende Einwanderer, die in Europa geboren wurden)
  • unter einer Flagge zu vereinen, daher der Name „Imperium Europa“ (Europäisches Reich), was zu „einer Europid-Bindung führt, die durch
  • Spiritualität geschmiedet wird,
  • dicht gefolgt von Rasse,
  • gepflegt durch Hochkultur,
  • geschützt durch Hohe Politik,
  • durchgesetzt von der Elite“.

Vorschlag für eine institutionelle Reform

Die Partei plädiert für eine temporäre Regierung der nationalen Einheit, ein duales System aus elitären und demokratischen Elementen, um die elitäre Minderheit zu schützen und gleichzeitig demokratische Freiheit zu gewähren. Dies würde dadurch geschehen, dass die Bevölkerung demokratisch einen Präsidenten wählt, der Experten aus allen Bereichen zu einem technokratischen Kabinett auswählt, ähnlich wie 1995 Lamberto Dini in Italien.

Gleichzeitig würde es immer noch das jetzige Parlament geben, das die Nation über die Politik des Kabinetts informiert und gleichzeitig Feedback einholt. Nach vier Jahren würde ein Referendum stattfinden, um festzustellen, ob die Bevölkerung dieses System will oder ob sie zum demokratischen System des Parlaments zurückkehrt. Wenn erstere gewählt wird, würden der Präsident und die Technokraten noch weitere fünf Jahre bleiben, während die Parlamentarier mit einer attraktiven Rente entlassen würden.

In seiner Formulierung verbindet Lowell den Kosmotheismus mit den Ideen von Francis Parker Yockeys Imperium. ein paneuropäisches Buch, das von den einen als langatmig, unrealistisch oder den Nationalsozialismus propagierend abgelehnt und von anderen als herausragendes Meisterwerk gelobt wird.

Norman Lowell nahm an den ersten Wahlen zum Europäischen Parlament teil, die am 12. Juni 2004 in Malta stattfanden, und erhielt 1.603 Erststimmen von insgesamt 250.691 abgegebenen Stimmen (0,64%).

Lowell nahm erneut an den Wahlen zum Europäischen Parlament in Malta am 6. Juni 2009 teil. Er erhielt 3.559 Stimmen, von 322.411 Stimmen etwas mehr als 1%.

Bei den Europawahlen 2014 verdoppelte Norman Lowell seine Stimmen erneut auf über 7.000 und übertraf damit den Vorsitzenden der Grünen, Arnold Cassola.

Lowell kämpfte heftig gegen illegale Einwanderer und war der Kandidat der Partei im 11. und 12. Bezirk bei der Parlamentswahl im März 2008. Er erhielt 84 Stimmen auf Anhieb von beiden Distrikten und erhielt 0,03% der Gesamtstimmen.

Norman Lowell ist ein überzeugter Anhänger und Bewunderer von Carmelo Borg Pisani, dem in Malta geborenen italienischen Faschisten, der, da die britische Herrschaft die lateinamerikanische Seele Maltas zerstörte, für die Vertreibung der Briten und den Anschluß Maltas an Italien eintrat und in diesem Sinne der National Fazist Party beitrat. Pisani studierte in Italen Kunst und so verwundert es mich nicht, daß seine Spionageaktion gegen die Briten grandios fehlschlug und er den Märtyrertod sterben mußte.

Lowell ist bekannt für die Zitate „Carmelo Borg Pisani, presente“ und „Onore a Carmelo Borg Pisani“ während einer Hommage an ihn in einem Interview im Fernsehen One, wo Lowell während eines Interviews den Moderator um eine Gedenkminute für Borg Pisani bat. Lowell stand auf und begann diese Zitate zu sprechen, während er einen Stab in den Händen hielt.

Wegen der Kommentare, die afrikanische Migranten im Land verunglimpften, sowie wegen der Verwendung antisemitischer Rhetorik und Verschwörungstheorien über Juden, der Benutzung der Sprache der weißen Nationalisten an anderen Orten wird er ein Rassist genannt.

Lowell hingegen argumentiert, dass er „weder ein Nazi, noch ein Faschist, noch ein Neonazi“ sei und dass er „innerhalb von fünf Minuten aus einer Nazi-Partei entlassen würde“, weil er „ein starker Libertarian“ sei,.

Allerdings hat er Mein Kampf als „Das Buch“ und Adolf Hitler als „Der Held“ beschrieben und den Nazi-Holocaust als „heiligen Schwindel“ bezeichnet (holy hoax). Er hat auch den iranischen Präsidenten Mahmoud Ahmadinejad gelobt.

Norman Lowell ist Autor von drei veröffentlichten Büchern:

  • Ein Buch für die ganz Wenigen, A Book for the Very Few
  • Imperium Europa – Ein Buch, das die Welt verändert hat , Imperium Europa – A Book that Changed the World und
  • ein aristokratisches Manifest für Imperium Europa (Arktos, 2019) Aristocratic Manifesto for Imperium Europa.

Dionysisches Action Painting

Norman Lowell ist ein engagierter Künstler in seinem eigenen abstrakten Stil, den er „Dionysische Action Painting“ nennt. Er beschreibt es als eine altgriechische Kunstform, die auf „Rausch, Raserei, Ekstase, barbarischen Instinkten“ basiert. Sie fängt Gefühle ein, nicht Figuren, und ist die Sublimierung des Tieres im Menschen in die Kunst.

Am anderen Ende der Skala steht die Apollonische Kunst, die auf Phantasie, Gleichgewicht und Zurückhaltung basiert. (Diese Kategorien sind von Nietzsche übernommen)

Kampfsport

Lowell interessiert sich seit den 1970er Jahren für die orientalischen Kampfkünste, hauptsächlich Hsing I und Tai Chi Ch’uan. Ihre Kombination ist in Ch’uan Shu (Der Weg der Faust) vereint, die Kunst, die er praktiziert. Er ist der Gründer von Ch’uan Shu in Malta.

Kontroversen

Am 27. März 2008 wurde Norman Lowell wegen seiner Verurteilung wegen dreier Vorwürfe des Rassenhasses und einer Beleidigung des maltesischen Präsidenten zu einer zweijährigen Haftstrafe verurteilt, die für 4 Jahre auf Bewährung ausgesetzt wurde. Außerdem wurde ihm eine Geldstrafe von 500 Euro auferlegt.

Vor dem Gerichtsgebäude sprach Norman Lowell zu Reportern und einer kleinen Menge:

„Dies ist ein trauriger Tag, ein sehr trauriger Tag für die Malteser. Die Lichter der Freiheit sind erloschen. Wir gehen in das Mittelalter zurück. Die Medien werden die ersten Opfer des Establishments sein, da sie besonders vorsichtig sein müssen, wenn sie über gewisse Dinge berichten“.

Am 10. Januar 2006 reichte Norman Lowell eine Verleumdungsklage gegen Malta Today Editor Saviour Balzan ein.

Lowell behauptet, dass zwei der Artikel der Publikation, einer mit dem Titel

  • „Norman Lowell organisiert BBQ“ und

ein anderer mit dem Titel

  • „Lowells Neonazis nach einem Brandanschlag in der Presse getroffen“,

sowie ein Leitartikel mit dem Titel

  • „Holen Sie sich die Bastarde jetzt, bevor es zu spät ist“,

eine „koordinierte, strategische und orchestrierte“ Bemühung darstellen, seinen Ruf in der Öffentlichkeit zu untergraben.

Am 30. April 2019 hat Norman Lowell während einer Sitzung seiner Partei Imperium Europa das Konzentrationslager Auschwitz mit dem „Disneyland Polens“ verglichen.

Auf Nachfrage von Lovin Malta, einem beliebten  maltesischen Blog, ob er den Holocaust leugnete, sagte er: „Wie kann man etwas leugnen, was nie passiert ist? … Dieser ganze Schwindel ist die größte Lüge seit der Jungfrau Maria.“

Wie gesagt ein Irrer, der niemals Deutschen Boden betreten darf.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s