Undercover Polizist aufgelaufen

es gibt unbescholtene Leute, die haben verständlicherweise schwer etwas dagegen, dass V-Leute der Polizei oder privater Geheim- und Schnüffeldienste wie der CIA und FBI…. sich in ihrem Umfeld tummeln und Menschen zu Straftaten animieren. Dies beginnt bei Drogenhandel und hört bei Hatespeech in internet Foren noch lange nicht auf.

Im Laufe der Zeit entwickelt man ein Gefühl dafür, wann sich die Schnüffeldienste eingeklinkt haben und zum Beispiel unter verschiedenen Alias Namen eine Pseudokonversation aufbauen, um ein gewünschtes Ergebnis, zum Beispiel eine strafbare Äußerung, ein Verkaufsgeschäft, oder eine Information über jemanden/etwas zu erhalten.

Jüngstes Beispiel stammt aus FBI Beweismaterial. Darin sind Screenshots von chat-Verläufen auf 8chan, die zur Überführung von „Tätern“ dem Gericht vorgelegt werden mußten. 8chan erkennt automatisch, von welchem Computer eine Nachricht stammt und kennzeichnet die jeweils eigen verfassten Nachrichten mit „you“.  Der chat Partner wiederum sieht nur seine verfassten Nachrichten mit „you“ gekennzeichnet.

Als nun der „Beweis-chat“ in Form von screenshots vorgelegt wurde, sah man, daß mehrere alias Namen mit „you“ markiert waren, also allesamt von dem gleichen Computer und damit von der gleichen (FBI) Person stammten. Für den Chat Partner war das natürlich nicht ersichtlich und er dachte, er unterhält sich mit mehreren verschiedenen Personen.

Im folgenden video nun hat ein unbescholtener Bürger so einen V-Mann entdeckt und ist auf ein Lockangebot eingegangen. Der V-Mann als angeblicher Drogeninteressent wartet in seinem Auto auf die zugesagte Lieferung von „buds“, Slang für Drogen.

In normalem Englisch sind buds aber Blütenknospen von Blumen und exakt diese hat der angebliche Drogenverkäufer in einer Tüte bei sich, als er sich dem V-Mann nähert.

Geschicktes Verhandeln führt dazu, daß der V-mann die Tüte „buds“ ungesehen annimmt und 20 Euro dafür zahlt.

Der Verkäufer konfrontiert ihn sodann mit der Behauptung: Ich weiß, daß Du von der Polizei bist. Der andere streitet das ab. Der Verkäufer beharrt darauf, geht lachend zurück zu seinem Auto und sagt, daß er nicht nur wisse, daß der Käufer ein Polizist ist, sondern, daß er ihn auch gefilmt hat (das war es dann mit weiterer V-Mann Tätigkeit, weil enttarnt).

Kaum sitzt der Blumenblütenverkäufer wieder in seinem Auto, kommt schon die Polizei mit gezogener Waffe, um den angeblichen Dealer zu stellen… der kichert und stellt dann das Video ab.

Schade, hätte noch gerne ein paar Minuten länger gesehen. Ist ja kein ungefährliches Unterfangen. In der BRiD folgen auf derartige Unternehmungen monatelange Schikanen durch die Geprellten. Mir sind bereits Fälle von Falschaussagen von „ohne Sicherheitsgurt angetroffen“, „ohne Freisprechanlage im Verkehr telefoniert“, bei „STOP“ nicht bis zum Stehen angehalten…zu Ohren gekommen. 2 ++ Offizielle gegen einen allein im Auto … da hat man keine guten Karten vor Gericht. Das nur als Warnung, falls jemand sich mit dem Gedanken trägt, ähnliches in der BRiD zu wagen.

3 Kommentare zu „Undercover Polizist aufgelaufen“

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