Ein Beispiel für das Böse der Linken EU Agenda und der no border Ideologie – Baustelle EU-Republik Teil 5

Auf dem Weg der Erkennung der Lüge und des Bösen schreiten wir im zu analysierenden Text voranhttps://www.socialeurope.eu/europe-reconstruction-free-world

Die so genannten vier Freiheiten (freier Personen-, Waren-, Dienstleistungs- und Kapitalverkehr) sind die größte Errungenschaft des europäischen Integrationsprojekts nach dem Krieg; sie sind jedoch kein neues Phänomen in der europäischen Geschichte, sondern nur ein Schritt zur Wiederherstellung der historischen Normalität: Die Abwesenheit von Grenzen war der natürliche Zustand in Europa vom Mittelalter bis weit in das 19.Jahrhundert.

Lüge Nummer 12. Die Lüge der nicht vorhandenen Grenzen kennen wir bereits. Als ob man nicht von Fürstentum zu Fürstentum Schlagbäume durchqueren mußte, als ob es keine Leibeigenen gegeben hätte, als ob ein Friedrich Schiller nicht widerrechtlich als Untertan und damit Eigentum seines Fürsten nicht in ein anderes Fürstentum geflüchtet wäre, in dem das Recht seines Fürsten nicht galt. Auf dieser Flucht mußte er abenteurlich an jeder Grenze befürchten entdeckt und ausgeliefert zu werden. Denn es war ausgemachte Sache unter den Fürsten, daß man das Eigentum seines blaublütigen Bruders nicht stahl, selbst wenn man sich mit ihm Schlachten lieferte. Wie konnte es zu den napoleonischen Kriegen kommen, wie zu den Kriegen zwischen Preussen und Bayern usw. usw. wenn es keine Territorien mit Grenzen gegeben hätte? Wo hätte man den Feind Bayern denn verortet, wenn nicht auf seinem Territorium?

Nun kommt zu dieser alten Lüge der Grenzenlosigkeit in Europa noch die Lüge über die Errungenschaft der „4 Freiheiten“ hinzu.

Eine Errungenschaft ist etwas Positives, etwas Förderliches, etwas, das den Menschen Gutes bringt. Oder habe ich da etwas mißverstanden? WEM brachten diese Neoliberalistischen Errungenschaften denn tatsächlich Vorteile? Zu neoliberalistischen Zielen liest man gut verständlich hier: http://www.diesseits.de/schwerpunkt/bundestagswahl-2013/1376604000/was-neoliberalismus kann ich jedem nur ans Herz legen. Jeder muß heutzutage gewisse Begriffsinhalte kennen und meist sind sie auch gar nicht so kompliziert, sondern werden nur zur Tarnung kompliziert „gemacht“ oder verwendet.

Eine weitere Lüge innerhalb dieser Lüge ist, daß diese Errungenschaften umgesetzt wären. Alle 4 Freiheiten des Neoliberalismus. Nein, dem ist nicht so. Wir befinden uns nämlich gerade mittendrin in der Umsetzungsphase des freien Personenverkehrs. Dieser aber nicht mehr nur in der EU, wie viele noch nostalgisch glauben möchten. Nein, der freie, ungezügelte Kapitalverkehr ist umgesetzt, der Dienstleistungsverkehr ebenfalls, am Warenverkehr hapert es noch an manchen Stellen, aber der Personenverkehr, die globale Verschiebbarkeit von Menschen, die Heimatlosigkeit, die Entwurzelung… die findet in diesem Augenblick statt. Geplant von EU Eliten der ersten Stunde und von Psychopathen wird sie nun umgesetzt. Heimatland ist eine der wichtigsten Lebensgrundlagen und so ist die Nation. Meinetwegen auch das Reich – deutscher Nation.

Man will uns glauben machen, alles sei bereits geschehen. Doch halt, wir können noch einwirken. NOCH! Die 4 Freiheiten zur Ausbeutung und Versklavung der Menschen sind keineswegs eine vollendete Tatsache, sondern NOCH eine Lüge, damit wir resignieren und aufgeben.

Im Mittelalter war der Deutsche Reichstag eine peripatetische – eine Art mobile – Versammlung ohne festen Standort der deutschen Kurfürsten in verschiedenen europäischen Städten von Luxemburg bis Prag, die nicht alle noch innerhalb der Grenzen der heutigen Bundesrepublik liegen.

Lüge Nummer 13. Wenn Territorialherren sich in verschiedenen Gebieten treffen, ist das kein Beleg für Grenzenlosigkeit. Das Deutsche Reich war wirklich viel viel größer, das Österreichische auch. Wollen Rote Socken tatsächlich daran rühren? Zudem gab es ab 1663 bis 1806 zu Regensburg den Immerwährend Reichstag als feste Institution. Diese Institutionalisierung schritt überall voran und damit veränderte sich auch die staatliche, herrschaftliche Struktur.

Für verschiedene Personengruppen gelten überdies verschiedene Grenzen. Nur weil zum Beispiel Staatsoberhäupter um die Welt jetten oder Abgesandte mit Diplomatengepäck scheinbar unkontrolliert und grenzenlos den Erball bereisen, ist das kein Beleg für Grenzenlosigkeit oder Nutzlosigkeit von Grenzen. Gereist ist der Mensch schon immer und Grenzen folgten den Menschen, ihrem Willen und der Macht. Die Überwachung der Grenzen ist eine andere Sache, die an vielen Komponenten hängt. Fakt ist aber, daß bereits vor über 2000 Jahren die Bewohner eines Gebietes einmal im Jahr zusammen die Grenzen ihres Gebietes abliefen. Und Grenzsteinmanipulation war seit jeher eines der schwersten Delikte überhaupt. Innerhalb von Grenzen ist der Mensch souverän und selbstbestimmt. Unpolitische Grenzen gibt es nicht.

Mittelalterliche Schüler folgten ihren Lehrern von Rotterdam bis nach Bologna.

über Grenzen, durch Schlagbäume und mit Erlaubnis und Empfehlungsschreiben ihrer hiesigen und dortigen Herren, kirchlicher wie weltlicher. In jeder Reichsstadt mußte man sich als Neuankömmling melden und sich erklären. Es spielt keine Rolle, ob ein Grenzübertritt direkt an der Grenze festgestellt und registriert wird oder erst 200 km im Landesinneren, wenn der Souverän jederzeit die Möglichkeit zur Ausweisung oder Sanktionierung bis zur Tötung hat. Hat der Herrscher keine Souveränität, muß er Fremde bereits an der Grenze am Übertritt hindern. Zwei völlig unterschiedliche Sachverhalte.

Soweit zu KEINE Grenzen.

In der Geschichte war der Grenzschutz nicht so institutionalisiert wie heute.Soweit war man damals nicht, es war nicht in dm modernen Maße nötig. Damals konnte es einem jedoch durchaus geschehen, daß man als Ausländer aus einem anderen Fürstentum und ohne schützende Macht im Hintergrund, zum Militärdienst gezwungen, der Wilderei, oder der Streunerei angezeigt wurde usw. lebensgefährliche Angelegenheit.

Kulturelle, kulinarische, sprachliche, religiöse und geografische Grenzen, sicherlich, aber nicht nationale, waren in Europa wichtig und spürbar,

Lüge Nummer 13: man lese einmal über die Wegelagerei und die mannigfachen Zollhäuschen, die die Händler und Pilger und Kaufleute passieren mußten. Ohne Bestechung lief da nichts. Die Waren verteuerten sich immens und aus diesem lukrativen Zollgeschäft gingen dan auch derer von Thurn und Taxis und das heutige Postwesen hervor.

Man kann natürlich auf dem Begriff „National“ herumreiten, verschleiert damit aber nur die historische Realität existenter territorialer Grenzen wie beschrieben. Grenzüberschreitendes Reisen war damals vorwiegend ein Problem der Eigentumsverhältnisse:  Als Herr über seine Untertanen verlor man nicht gerne (heute würde man sagen:) produktives Vermögen, eine Seele, an den Nachbarn. So wie man seine Schafe und Rinder nicht auf fremde Weiden ausbrechen lässt.

Für den „bereicherten“ Territorialherren war es hingegen meist unproblematisch, denn er hatte keine Verpflichtung diesen Neuzugang mit und aus seinem Vermögen zu alimentieren. Das Familienband oder die Zunft/Gilde oder auch die Söldnergemeinschaft oder Kirche sorgte für Leben, Überleben und konformes Verhalten. Hatte man keine Familie in der Fremde, keinen Patron, sah es schlecht aus. Die Lebenserwartung sank massiv.

Völlig anders heute. Überschreitet ein Fremder die Grenze, heißt es sofort der „Staat“, Steuerzahler und die Menschen des Territoriums seien stante pede zur Vollalimentation verpflichtet. Hätte man dies einem Territorialherren damals zur Auflage gemacht, wäre sofort Schicht im Schacht gewesen – für den Eindringling.

aber diese kulturellen Grenzen spalteten nicht, im Gegenteil, sie verbanden Europa miteinander.

Lüge Nummer 14. Es waren keine kulturellen Grenzen. Es waren zu der im Text veranschlagten Zeit Fürstentümer, Bistümer und Lehen. Königtümer… Territorien mit fest zugehöriger Bevölkerung. Die Menschen gehörten zu dem jeweiligen Gebiet wie der Baum, der Wald, der Fluß, der Fels. Man lese dazu auch die Geschichte der Böhmischen Freibauern.

Der Begriff von einer Spaltung Europas, wie er hier gebraucht wird, ist kein historischer. Das Problem der Spaltung ist kein historisches, außer vielleicht, man betrachtet die Zeit der Besetzung Spaniens durch die Mauren als Spaltung. Was durchaus legitim wäre. Es gab aber bereits eine, nein zwei große europäische Spaltungen. Und dies waren die Spaltungen der Kirche. Sie zerriss tatsächlich Europa bis hinein in die Familien. Führten zu Massenauswanderungen wegen Verfolgung. Selbst die aus England nach Holland geflohenen religiösen Gruppen mußten vor ihrer Auswanderung nach Amerika König Charles I um die Reise- und Ansiedlungsgenehmigung bitten. Darum verhandeln, daß sie ausreisen durften und ein entsprechendes Schriftstück erhielten, um Grenzen passieren zu können. Schreiberlinge setzen sechs.

Selbst topographische Grenzen wie Flüsse oder Berge konnten homogene Kulturräume nicht trennen: Die Basken leben südlich und nördlich der Pyrenäen, die Tiroler südlich und nördlich des Brenners. Der Rhein hingegen wurde nie zur Staatsgrenze Frankreichs. Und vom Kernland der Habsburger über Böhmen und Mähren nach Galicien gelangte man auf Wege, die Hunderte von Kilometern lang keine Grenzen überschritten.

Warum vermischt man hier Kulturräume und Nationen? Zu Zeiten, als Reisen per se gefährlich und aufwendig war und man dies nicht aus Jux und Tollerei tat, als man keine Ansprüche stellen konnte…hatten Grenzen einen anderen Stellenwert. Grenzen werden wichtig, wo Neuankömmlinge das Leben und das Miteinander, den Wohlstand und die Gesundheit, sowie das Rechtswesen der bereits dort lebenden Menschen beeinflußen und es um Eigentumsrechte geht. In der Wüste ist der Grenzverlauf eher unwichtig außer – und das ist wichtig – wo sich eine Oase oder der Zugweg der Karawanenhändler befindet. Dort, wo Lebensgrundlagen liegen werden Grenzen gesichert und es werden blutige Kämpfe um den Grenzverlauf ausgetragen. Im Kleinen für die Familie, im Großen für die Geburtsgemeinschaft, die Nation.

Vor 1914 brauchte man kein Visum, um mit dem Taxi von Paris nach Moskau zu fahren und man musste auch nicht Europa verlassen, wenn man mit dem Bus von Wien nach Lemberg fuhr und in Budapest hielt.

Lüge Nummer 15 richtiggestellt: auch heute verläßt man Europa nicht. Oder verwechselt ihr hier die Bürokratten EU wiedereinmal mit Europa?

Ich bin geneigt „Rote Socken Vollhonks“ hinter diesen Satz zu schreiben, verkneife mir diesen Zusatz aber. Das wäre unfein. Werte Leser: es steht hier NICHT und nirgendwo das Wort „Vollhonks“ Es war nur ein Gedanke.

Vor 1914″, schrieb Heinrich Mann, „war das Ausland“ nur eine Redewendung.“

Man muß nicht mit allem übereinstimmen, was ein Mann von sich gibt. Es gäbe das Wort „Ausland“ nicht, wenn es keine Realität dazu gäbe. Ebenfalls würde niemand ein solches Wort kennen, wenn es nicht benutz würde, also Teil des erfahrenden Lebens wäre.

Aber es gab bereits damals Internationalisten, wie die Manns, und noch weit vorher die Juden oder die Fugger oder auch die Zigeuner und den Adel. Was bedeutete für solche Menschen „Ausland“? Ähnlich geht es heute wohl einer Paris Hilton, einer Onassis, einem Epstein oder dem Sohn von Helmut Kohl.

Und auch wenn man in früherer Zeit Reisefreiheit hatte, schlicht weil es immer  unkontrollierbarer wurde zu wissen, wer sich wohin begab, so war diese Freiheit nicht mit Alimentierungs- oder sonstigen Bürgerrechten in dem bereisten Staat/Territorium verbunden. Man hatte als Zugereister kein politisches Mitspracherecht in der Gemeinde, in der Stadt, wo man sich niederlassen wollte. Man hatte keine Ansprüche und keine Sicherheit.

Kollidierte das Leben nicht mit dem Leben der Mitbürger war alles gut. Der Bürgermeister konnte jeden hinauswerfen oder anklagen lassen. Und heute? Jeder soll überall auf alles Rechte haben. Es ist nicht die Reisefreiheit, sondern es sind die Bürden und das Unrecht, das damit verknüpft wird, dem Grenzen gesetzt werden müssen. Reisefreiheit darf man nicht mit Bleiberecht gleichsetzen. Für diesen Versuch vergebe ich den Titel Lüge Nummer 16.

 

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s