Schwerte: Als eine Muslima in der Kirche predigen sollte, betete ein Gottesdienstbesucher laut das „Vater unser“

erinnert an des Volkslehrers „ich schweige nicht!“ Dank an David Berger, daß er das Interview initiiert hat.

https://www.epochtimes.de/politik/deutschland/schwerte-als-eine-muslima-in-der-kirche-predigen-sollte-betete-er-laut-das-vater-unser-a3062715.html

Ein ganz besonderes Event hatte sich der evangelische Stadtpfarrer von Schwerte am diesjährigen Reformationstag ausgedacht. Eine Muslima durfte die Kanzelrede halten. Das begeisterte freilich nicht alle.

Als am diesjährigen Reformationstag eine Muslima in Schwerte die Kanzelrede in einer evangelischen Kirche halten durfte, kam es zum Eklat. Presseberichten der Regionalpresse zufolge soll ein „AfD-Mitglied“ laut das „Vater unser“ gebetet haben, als die Muslima ihre „Predigt“ beginnen wollte. Ich habe mit dem „Täter“, Hans-Otto Dinse gesprochen.

David Berger: Herr Dinse, in Schwerte wird zur Zeit eifrig und sehr kontrovers über Ihre Aktion diskutiert. Sind die von mir wiedergegebenen Aussagen richtig?

Hans-Otto Dinse: Radio Eriwan würde antworten: Im Prinzip ja, jedoch wurde dieser „Skandalgottesdienst“ erst zum Thema in der hiesigen Lokalzeitung, als ich dort am Montag nach dem Reformationsfest vorstellig wurde und darauf aufmerksam machte. Seither wurde an drei aufeinanderfolgenden Tagen fast ganzseitig darüber berichtet. Die letzten beiden Ausgaben befassten sich mit den Reaktionen der Schwerter Bürgerschaft.

Mir selbst wurde nach dem ersten Artikel der Ruhrnachrichten zu diesem „Ereignis“ mehrfach Mut von mir bisher unbekannten Menschen zugesprochen

Leider bin ich selbst noch nicht zu Wort gekommen, obwohl ich sofort nach dem Erscheinen des ersten Artikels eine Replik schrieb und auch einen Leserbrief an die Zeitung sandte. Mein erster Artikel zum Auftreten der Frau Elenmenler löste auf FB eine enorme Resonanz aus. So wurde er fast 600 mal geteilt und weit über 700 mal kommentiert.

Es scheint, dass unser Auftreten in St. Victor zu einer breiten Diskussion nicht nur in der Schwerter Stadtgesellschaft führt. Mein Angebot an die Ruhrnachrichten, endlich in eine Diskussion über die die Zivilgesellschaft berührende Probleme einzutreten, besteht nach wie vor.

David Berger: Was geschah dann, nachdem Sie angefangen hatten, das „Vater unser“ laut zu beten? Wie reagierte der „Hausherr“, wie die Gottesdienstbesucher?

Hans-Otto Dinse: Ich begann mit dem Gebet in dem Moment als Frau Elemenler (mit Kopftuch bekleidet) die Kanzel betrat. War es bis dahin nur ein vager Gedanke, das Vater unser zu beten, den ich beim Betreten der Kirche hatte, so stach mir das Bild der Normalität, mit der eine Muslima unsere Kirchenkanzel in Besitz nahm, derart ins Herz, dass ich spontan mit dem Gebet begann. Sicher laut sprechend, wie es mir in einem so großen Raum notwendig erschien,.

Pastor Damm und ein anderer Mann, wahrscheinlich der Küster, forderten mich mit barschen Worten auf, sofort die Kirche zu verlassen.

Ich betete nach meinem Verständnis nicht nur für mich, sondern für alle Anwesenden. Der unterhalb der Kanzel, etwa zehn Meter von mir entfernt stehende Pastor Damm kam sofort eiligen Schrittes auf mich zu. Er und ein anderer Mann, wahrscheinlich der Küster, forderten mich mit barschen Worten auf, sofort die Kirche zu verlassen. Kein Wort davon, dass ich vielleicht mein Gebet leise verrichten solle, sondern sofort die unmissverständliche Aufforderung die Kirche zu verlassen. Im Hinausgehen, ca zwanzig Meter bis zur Tür, betete ich weiter das Vater unser.

David Berger: … und wie reagierte Frau Elemenler?

Ebenso hatte ich wohl im Hinterkopf den Gedanken, einige Gläubige würden sich mit mir und meiner Frau solidarisieren und die Kirche verlassen.

Hans-Otto Dinse: Eine besondere Reaktion der Muslima ist mir (uns) nicht gewärtig geworden. Ich hatte sie ja auch nicht unterbrochen, sondern begann mit meinem Gebet bevor sie, nach meinem Verständnis, die Kirche entweihte. Vielleicht hatte ich gehofft, sie würde, er der Pastor würde zur Besinnung kommen, was leider nicht geschah. Zu krumm der Rücken des Herrn Damm bereits, als das er ihn nochmal gerade bekäme. Ebenso hatte ich wohl im Hinterkopf den Gedanken, einige Gläubige würden sich mit mir und meiner Frau solidarisieren und die Kirche verlassen. Das geschah aber auch nicht.

Pastor Damm sprach danach von 120 Besuchern, ein anderer von ca. 100, ich hätte die Anzahl eher auf 60 geschätzt. Wie dem auch sei, keiner folgte uns.

David Berger: Wie erklären Sie sich ein solches Verhalten?

Hans-Otto Dinse: Im Nachhinein scheint klar, warum es so war. Wer geht schon zu einem solchen herausragenden Feiertag der evangelischen Kirche in ein Gotteshaus, in dem eine Muslima predigt? Es ist eine Gruppe von Menschen, die in der Beliebigkeit des Glaubens ihre höchste Befriedigung findet. Also, was soll`s!

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