Ab morgen gehören wir uns möglicherweise nicht mehr selbst, sondern Spahn und seinen Schergen

ein Artikel gegen die Widerspruchslösung zur Organspende, die nun im Bundestag diskutiert wird. Die Organspende wird abgeschafft, den Routine ist keine freiwillige Spende mehr.

Es ist ja nun interessant, dass die feministische „mein Bauch gehört mir“ Propaganda anscheinend nur zum Kindermord taugt. Von den Feministinnen jedenfalls hat man noch keine „ich bin laut“ Aktionen gegen die fortschreitende Industrialisierung der Organ“spende“, des Organ „raubes“, gehört oder gesehen.

Ein weiterer Gedanke kann in einem aufsteigen.

Die Widerspruchslösung bedeuted die Annahme, daß man sich als Mensch nicht seiner selbst bewußt und damit laut Wirtschaftsrecht seinen Besitzanspruch auf seinen lebendigen Leib nicht geltend gemacht hat.

Man ist sozusagen dumpfes Vieh, denn den Menschen unterscheidet (angeblich) vom Tier sein Bewußtsein, oder genauer das Bewußtsein um seiner selbst, um sein Leben in der Zeit und um sein Verhältnis zu Gott usw.

Wer diesen Anspruch nicht geltend macht gegenüber einem Dritten, in diesem Fall den Staat, besitzt sich selbst nicht mehr. Ist sozusagen Freiwild auf Staatsteritorium und zum Abschuß freigegeben.

Die Zustimmungslösung hingegen geht davon aus, daß der Mensch eigentlich Gott gehört, der Mensch aber Besitztum daran hat und über ihn verfügt.

Einen Besitzer muß man fragen, ob man seinen Besitz überlassen bekommt und dieser wird sich den Umgang mit seinem Besitz reiflich überlegen, wenn er weiß, er ist nicht Eigentümer seines Besitztums, sondern Treuhänder. Ein Treuhänder daerf alles mit diesem Besitz tun, nur nicht ihn verkaufen und vorsätzlich beschädigen.

Wenn man als Mensch nun seinen Besitzanspruch gegenüber Dritten nicht geltend macht, dann könnte es auch sein, daß man letztlich getötet werden darf oder verhaftet werden darf, wenn der Staat oder wer immer sich als Berechtigter erklärt, es will.Diese Dritte Partei kann alles und jeder sein, der die Existenz Gottes oder einer höheren Macht als Eigentümer über Mensch und Welt, für sich ablehnt.

Dann wird auch Mord nicht mehr aus Sitlichkeit juristisch geahndet, sondern – wie man es jetzt schon zunehmend beobachten kann – als Eigentumsbeschädigung oder Raub am Staat (dh die Dritte Partei, die sich an Gottesstelle setzt). Wie hoch nun die Strafe für so ein Eigentumsdelikt ist, hängt davon ab, welchen Wert der Staat einem Individuum beimißt.

Falls also die Widerspruchslösung kommt, sollte man sie tunlichst nutzen und sich überlegen, ob man nur ein Kreuzchen setzt bei ICH WILL NICHT, dass mir Organe entnommen werden, oder ob man noch etwas dazu schreibt.

Die Widerspruchslösung ist eine Verleugnung Gottes, eine Kriegserklärung an Gott und seine Schöpfung.

Aber da das bereits mit der Staatsbürgerschaft und mit der Volksseele wie am Schnürchen funktioniert hat, sollte es bei der Organspende auch keine größeren Probleme geben. Es werden sowieso nur 10% widersprechen.

https://www.fr.de/meinung/uebergriffig-13440328.html

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