Der Österreichkorrespondent: Nun sind sie da: Abhebebeschränkungen bei Banken

Hamburg, Heidelberg und Nordrhein-Westfalen

Banken begrenzen Ausgabe von Bargeld wegen hoher Nachfrage

Einzelne Banken und Sparkassen haben offenbar angesichts einer verstärkten Nachfrage nach Bargeld Grenzen für Barabhebungen eingeführt oder bestehende gesenkt.

Leser der F.A.Z. berichten übereinstimmend, sie hätten Schwierigkeiten gehabt, bei ihrem Institut an Beträge von 10.000 Euro oder mehr zu kommen.

Die Beispiele stammen aus Hamburg, Heidelberg und Nordrhein-Westfalen. Auf Anfrage bestätigte die Sparda-Bank Baden-Württemberg, die unter anderem in Heidelberg tätig ist, aber auch beispielsweise in Stuttgart, dass seit Mittwoch ihre Filialen geschlossen seien.

An den Automaten sei die Bargeldverfügung auf 1000 Euro am Tag begrenzt.

Damit wolle man „die notwendige Bargeldversorgung auch in der Breite sicherstellen“, sagte ein Sprecher der F.A.Z.; „Wir hatten einige wenige Kunden, die Anfang der Woche große Geldbeträge von 50.000 oder 100.000 Euro abheben wollten.“

Dies sei derzeit nicht möglich und auch aus Sicherheitsgründen nicht ratsam.

3 Gedanken zu „Der Österreichkorrespondent: Nun sind sie da: Abhebebeschränkungen bei Banken“

  1. Dies sei derzeit nicht möglich und auch aus Sicherheitsgründen nicht ratsam.

    Na, dankeschön für die Fürsorge der Bankenmanager, die besser wissen wie wir unbedarfter Pöbel, wieviel von unserem Bargeld wir noch sicher selbst in Händen halten dürfen!

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  2. In Österreich scheint es ein derartiges Verhalten der Banken schon länger zu geben. Behebungen von über 10.000 Euro müssen z.B. bei der BAWAG/PSK zwei Tage vorher angekündigt werden, damit man den Bargeldbetrag nach Terminvereinbarung abholen kann.

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  3. das waren bisher logistische „Probleme“ also so eine Art „just in time“ für das Bargeld hahaha. Ab jetzt ist es die Furcht vor dem Bankrun, der wohl so langsam anläuft. Mit jeder Woche, die der lockdown anhält, werden die Meschen mißtrauischer und die Gefahr steigt. Einmal kann man den lockdown vielleicht noch verlängern, dann ist vertrauensmäßig Schicht im Schacht. Es wundert, daß die FAZ von diesen örtlichen Beschränkungen berichtet. Soetwas kann die Schafherde loslaufen lassen. Will man das? Auch der Bericht des IfO Instituts ist in dieser Hinsicht eigenartig. Sie müssen wohl des Anscheins nach berichten, damit man ihnen keine Vorhaltungen machen kann. Die Wahrheit glaubt sowieso keiner.

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