Heimdallwarda schliessen für heute

die Festivität beginnt alsbald…

Allen Kameraden, Freunden und ihren Familien viel Freude heute Nacht und morgen!

Dank auch an Unfuck U für die Wünsche! Uns werden seine Fähigkeiten in dieser Nacht sehr fehlen.

Aber wer weiß, vielleicht ersteht er als Busch-Cernunnos plötzlich vor uns …

Sean Hross zu Corona und die Schweiz connection

Novartis /  Ciba-Geigy Menschenversuche mit Grippeimpfungen z.B. in  Polen an Obdachlosen …  Mengele soll entgegen der offiziellen Geschichtsschreibung noch bis in die 60 er Jahre in der Schweiz gelebt und für/mit big Pharma gearbeitet haben.

Die ethisch, moralisch bedenklichen Angelegenheiten werden von Novartis im Ausland durchgeführt. Polen bis Wuhan … in der Türkei wurde Novartis der Bestechung angeklagt … ebenso in Korea, Japan, Griechenland, China, USA 2019 kurz vor dem Covid Ausbruch in China! …

Novartis ist der Grund, weshalb ihr eingesperrt seid! Novartis zahlte Trumps Reachtsanwalt 400.000 Dollar um Zugang zu bekommen zu der US Regierung.

Trump ist nichts als ein Geschäftsmann, ein Schweizer aus der Pfalz. Die deutsche Pfalz wurde von den Schweizern im Mittelalter von den Ureinwohnern bereinigt und von den schweizer Pharaonen = dem Adel besiedelt …

Novartis Logo = künstliche Befruchtung… das sind Vampire! Im Zentrum des weltweiten Kinderhandels.

Predictive policing ja – body cams nein. Ohne Gerichtsverfahren kann man lange Zeit weggesperrt werden. Man sieht nur einen Psychiater … wahrscheinlich mit Novartis Verbindung.

Es geht um Kontrolle. Absolute Kontrolle. Es wird immer einfacher, daß weisse Männer weggesperrt werden. Frauen und Nachbarn können immer leichter denunzieren. Es ist Krieg gegen Maskulinität, Männer und ihre Söhne. man bemächtigt sich dafür leichter der Frauen und Töchter …

Krieg gegen die Menschheit!

 

 

Maikönig und Maibaumwerfen

Maifest Maibaum Kindertanzgruppe San Diego/Ca:

http://www.germanclubsandiego.org/ http://www.dgemuetlichen.com/

Die Gemütlichen Schuhplattler performed at the 1st annual Maifest held at the German American Societies of San Diego in El Cajon, CA.

May is here! We celebrated Maifest in the biergarten with DJ Juergen, a Traditional Maypole Dance, and the election of our Maikönigin (May Queen …

 

Beltane – Fire Drummers

ab 8 Minuten bringt die auf einer „Stange“ montierte Kamera die ersten Bilder des Festes…

In Corona Zeiten stelle man sich vor, daß alle 20 m ein Trommlernest steht/sitzt und über Kilometer viele Menschen zusammen spielen…  während Maikönigin und Maikönig die Reihen/Nester abgehen mit Fackeln und Blumenmädchen… von Dorf zu Dorf … spontan …

Wissenschaft über Beltane

laßt diese idiotischen politischen  1. Mai Demonstrationen und begeht den Lebenskultus!

https://encyclopedia2.thefreedictionary.com/Beltane

Beltane war ein keltischer oder nordwesteuropäischer Feiertag, der am ersten Mai gefeiert wurde.

Obwohl Folkloristen vermuten, dass die Wurzeln dieser Feierlichkeit bis in die Antike zurückreichen, stammen die meisten Informationen, die wir über diesen Feiertag haben, aus der Folklore und den Volksbräuchen, die in den letzten mehreren hundert Jahren aufgezeichnet wurden. Aufgrund dieser Beweise sind Wissenschaftler zu dem Schluss gekommen, dass das Fest den Beginn der Sommersaison und die Öffnung der entlegeneren Weideflächen für Weidetiere markierte.

Um ihre Tiere zu segnen und vor Schaden zu bewahren, hielten die Menschen spezielle Feuerzeremonien ab. Sie entzündeten frische Flammen, errichteten zwei Lagerfeuer und zogen zwischen ihnen hindurch. Sie trieben auch ihre Herden und Herden zwischen den Feuern hindurch. Man glaubte, dass dieses Ritual alle, die daran teilnahmen, reinigen und schützen sollte.

Einige Folkloreschnipsel deuten darauf hin, dass die Menschen an diesem Tag auch Hausbrände löschten, die später mit frisch entzündeten Flammen wieder angezündet wurden. In Irland hielt man es einst für unglücklich, einem Nachbarn auf Beltane Feuer zu leihen. Diejenigen, die darum baten, waren wahrscheinlich Hexen. Die Folklore warnt auch davor, dass Feen und Hexen auf Beltane besonders aktiv waren. Tatsächlich liegt Beltane genau sechs Monate von Halloween entfernt, einer weiteren Gelegenheit, die mit einem verstärkten Kontakt zwischen der natürlichen und der übernatürlichen Welt in Verbindung gebracht wird. Einige Schriftsteller sind zu dem Schluss gekommen, dass der Schleier zwischen diesen beiden Welten an diesen Wendepunkten des Jahres als besonders dünn empfunden wurde.

Eine Gruppe von Forschern ist der Meinung, dass das Wort „Beltane“ aus einem alten gälischen Satz stammt, der „Feuer des Bel“ bedeutet. Viele gehen davon aus, dass Bel der Name eines heidnischen Gottes ist. Einige Kommentatoren vermuten, dass der Gott Baal sein könnte, die heidnische Gottheit des Nahen Ostens, die in der Bibel als Götze angeprangert wird. Andere schlagen vor, dass sich der Name des Festes auf den heidnischen Gott Belanus bezieht, der in Österreich populär und auch in Frankreich und Italien bekannt ist. Diese Interpretation erscheint weniger wahrscheinlich, da in der antiken und mittelalterlichen Kultur der britischen Inseln nur wenige Hinweise auf diesen Gott gefunden wurden. Noch eine andere Interpretation legt nahe, dass das „bel“ von Beltane die im Keltischen gebräuchliche Vorsilbe „bel“ ist, die hell, glücklich oder glückbringend bedeutet. Nach dieser Interpretation bedeutet der Name des Festes „helle Feuer“ oder „Glücksfeuer“.

Einige Schriftsteller vermuten, dass sich die neue Feuerzeremonie, die die Osternacht eröffnet, zumindest teilweise aus diesen alten heidnischen Feuerbräuchen entwickelt haben könnte (siehe auch Osterfeuer). Frühchristliche Missionare missbilligten diese Frühlingsfeuer, konnten die Menschen jedoch nicht davon überzeugen, diese alte Praxis aufzugeben. Der Legende nach lieferte der Heilige Patrick, der im fünften Jahrhundert Irland zum Christentum bekehrte, eine Lösung für dieses Problem, indem er die flammenden Schornsteine als Osterfeuer übernahm. Im neunten Jahrhundert wurde das Osterfeuer in die Liturgie der westlichen Kirche integriert, wo es immer noch zum Anzünden der Osterkerze verwendet wird. Einige Folkloristen glauben, dass Beltane eine alte keltische Observanz war. Andere glauben, dass das Fest in den Regionen Nordwesteuropas beobachtet worden sein könnte, in denen die Menschen stark von Herden und Tierherden abhängig waren, die sie saisonal von den Weidegründen im Flachland zu den Hochländern zogen. In der Tat wurden Spuren der Feuerzeremonien im Zusammenhang mit Beltane in der englischen, irischen, walisischen, schottischen, dänischen, schwedischen, norwegischen, deutschen und österreichischen Folklore und Volksbräuchen gefunden, die mit dem Tag in Verbindung stehen. In germanischen und skandinavischen Ländern überlebte das Fest in einer veränderten Form bis in die christliche Zeit, als es als Walpurgisnacht bekannt wurde. In dieser Nacht zündeten die Menschen Freudenfeuer an, um Hexen zu verscheuchen, von denen man annahm, dass sie an diesem Abend besonders aktiv waren (siehe auch Osterhexen). Beltane fällt auch mit dem Maifeiertag zusammen, einem anderen alten Volksfeiertag, der die Ankunft des Frühlings ehrt.

In den letzten Jahren haben zeitgenössische Heiden, die auch als Neopaganer oder Hexen bezeichnet werden, den alten Beltane-Feiertag wiederbelebt. Sie feiern ihn mit Lagerfeuern, Tänzen, dem Pflücken von Wildblumen und Zeremonien zu Ehren der Fruchtbarkeit, die durch die Vereinigung männlicher und weiblicher Prinzipien in der Natur hervorgerufen wird.

Weiterführende Lektüre

Cooper, J. C. Das Lexikon der Feste. London, England: Thorsons, 1990. Frazer, James George. Der neue goldene Zweig. Theodor H. Gaster, Hrsg. New York: S. G. Phillips, 1959. Hutton, Ronald. Stationen der Sonne. Oxford, England: Oxford University Press, 1996. Weiser, Francis X. Das Osterbuch. New York: Harcourt, Brace and Company, 1954.
Beltane (Gürtelinie)
Art des Feiertags: Altertum, religiös (neopaganisch), Kalender/Saison
Datum der Beobachtung: 30. April oder 1. Mai
Wo gefeiert wurde: Bretagne, Irland, Isle of Man, Schottland, Wales
Symbole und Bräuche: Beltane-Kuchen, Freudenfeuer, Carline, Baum oder Maibaum
Verwandte Feiertage: Imbolc, Lughnasa, Gabun, Maifeiertag, Samhain, Sommersonnenwende, Wintersonnenwende, Frühlings-Tagundnachtgleiche

Keltische Völker lebten ab etwa 500 v. Chr. in Irland, Schottland, England und Nordfrankreich. C . E . bis etwa 100 C . E ., als die Römer den größten Teil des keltischen Europas eroberten. Über die alte keltische Religion ist definitiv wenig bekannt. Die Kelten selbst hinterließen spärliche schriftliche Berichte. Julius Cäsar, der die Römer in keltische Länder führte, schrieb, wie auch andere griechisch-römische Schriftsteller der Antike, über seine Eindrücke vom Volk.

In den 1960er Jahren entstanden die modernen neopagischen und wikkanischen Bewegungen in Großbritannien, den Vereinigten Staaten und anderen englischsprachigen Ländern. Sie folgen einer naturverbundenen Religion, die lose mit alten keltischen und anderen Glaubensrichtungen verbunden und von alten europäischen Volksbräuchen inspiriert ist. Sie feiern acht Sabbate, bekannt als die acht Speichen des Rades des Jahres, zu denen SUMMER SOLSTICE, WINTER SOLSTICE , VERNAL EQUINOX, BELTANE, SAMHAIN, IMBOLC, LUGHNASA und MABON gehören.

Zusammen mit IMBOLC (1. Februar), LUGHNASA (1. August) und SAMHAIN (1. November) war Beltane eines der vier großen keltischen Feste – das letzte, das gefeiert wurde, bevor sich der Kreis des keltischen Jahres wieder zum Hochsommer schloss und von vorne begann. Seinen Namen verdankt es dem alten Gott Bel, der auch als Beli, Belin oder Belinus bekannt ist und möglicherweise mit dem phönizischen oder kanaanitischen Wort Ba’al, was „Meister“ bedeutet, in Verbindung gebracht wird. Bellus bedeutet im Lateinischen „schön“, und tan bedeutet „Feuer“ auf Cornisch (tine auf Irisch oder Gälisch), daher ist es nicht überraschend, dass sowohl der Gott Bel als auch die mit dem Fest verbundenen Rituale Feuer beinhalten.

Bel war der junge Sonnengott, das Gegenstück zum älteren Gott Bran. Sein Fest stand im Mittelpunkt der zweiten Hälfte des keltischen Jahres, so wie das wichtigste Fest in der ersten Jahreshälfte Lughnasa war (Bran und Lugh waren Götter desselben Typs). Da die Kelten glaubten, dass jeder Tag mit dem Untergang der Sonne in der Nacht zuvor begann, wurde Beltane in der Nacht des 30. April zu Ehren des Sonnengottes mit dem Anzünden von BONFIRES gefeiert. Die Feuer wurden sowohl für Reinigungs- als auch für Fruchtbarkeitsriten verwendet, und eine Reihe von Aberglauben wurde sowohl mit Flammen als auch mit Asche verbunden.

Es wird angenommen, dass in Beltane ein noch älteres Hirtenfest überlebt hat, das mit dem ersten Austrieb der Herden auf die wilde Weide einherging. Es war eine Jahreszeit, in der Hexen und Feen angeblich in großer Zahl unterwegs waren, und in Irland hieß es, wer töricht genug sei, sich am Beltane-Vorabend an einem Feentanz zu beteiligen, werde erst am folgenden 1. Mai freigelassen. Beltane wird noch immer in Irland, im schottischen Hochland, in Wales, in der Bretagne und auf der Isle of Man beobachtet. In den Vereinigten Staaten haben viele der Bräuche, die ursprünglich mit Beltane in Verbindung gebracht wurden, bei der modernen Einhaltung des MAY DAY überlebt – einschließlich der Anfertigung von Blumengirlanden und des Tanzes um ein geschmücktes MAYPOLE .

SYMBOLE UND BRÄUCHE

Beltane-Kuchen

Ein großer Kuchen aus Haferflocken oder Gerste, der so genannte Beltane-Kuchen, wurde üblicherweise bei Dorffesten auf Beltane serviert. Die Person, die für das Fest zuständig war, teilte den Kuchen und den Beltane-Kuchen

jedem ein Stückchen geben. Ein bestimmtes Stück hieß „Beltane CARLINE“, und wer es bekam, drohte damit, dass er in das BONFIRE geworfen oder verschiedenen Scheinfolterungen unterworfen würde.

Manchmal wurde das CARLINE-Stück mit Holzkohle aus dem Lagerfeuer beschmiert, bis es völlig schwarz war. Dann wurden alle Kuchenstücke in eine Haube gesteckt, und jeder musste seine Portion herausziehen, während er eine Augenbinde trug. Wer das schwarze Stück herauszog, musste ein Scheinopfer an Baal ertragen, dessen guter Wille für eine ertragreiche Ernte unerlässlich war. Statt ins Feuer geworfen zu werden, durfte die Person dreimal durch die Flammen springen.

In einigen Gegenden Schottlands wurden am ersten Maitag gegen Mittag Haferflockenkuchen einen Abhang hinuntergerollt. Der Aberglaube war, dass die Person, deren Kuchen vor dem Erreichen des Bodens zerbrach, sterben oder Pech haben würde, bevor das Jahr vorbei war. Es gibt auch Hinweise darauf, dass diese Beltane-Kuchen in ländlichen Gebieten ein ganzes Jahr lang aufbewahrt wurden, um Zaubersprüche zu verhindern, die die Kuhmilch ruinieren würden.

Feuer

In der Antike wurden die Freudenfeuer, die in der Nacht des 30. April im zentralen Hochland Schottlands mit großer Zeremonie entzündet wurden, oft von Menschenopfern begleitet, was vielleicht der Grund dafür ist, dass die Beltane-Feuer als „Knochenfeuer“ bezeichnet wurden. Schließlich wurden die Menschenopfer verschont, aber die Menschen glaubten immer noch, dass die Feuer magische Kräfte besäßen. Da der Kontakt mit dem Feuer symbolisch für den Kontakt mit der lebensspendenden Sonne stand, sprangen die Menschen durch die Flammen, um Unglück vorzubeugen und Unfruchtbarkeit zu heilen. Auf der Insel Man wurden Äste oder Zweige des Vogelbeerbaums dreimal um das Feuer in Richtung der Sonne (d.h. nach rechts) getragen und dann nach Hause gebracht, um die Familie und die Tiere vor dem Bösen zu schützen. Auch heute noch wird der Ebereschenzweig in Irland oft als Glücksbringer über den Herd gehängt.

Die Beltane-Feuer wurden auch mit Reinigung in Verbindung gebracht. Die Bauern trieben ihr Vieh zwischen zwei Bränden hindurch – eine Praxis, die von der gesamten Gemeinschaft eine Menge Stups und Anstoß erforderte -, um es von Krankheiten zu befreien, wenn es den Strapazen des Winters entkam. Dann wurden sie auf neue Weiden gebracht, oft auf höher gelegene Flächen, wo sie Zugang zu nahrhaften Frühlingsgräsern hatten. Der Brauch, das Vieh am MAI TAG oder am Abend davor durch oder zwischen Brände zu treiben, hielt sich in Irland bis vor relativ kurzer Zeit. Der irische Ausdruck idir dá teine lae Bealtaine („zwischen zwei Beltane-Bränden“) kann frei übersetzt werden als „in einem Dilemma“.

Der walisischen Folklore zufolge schützten die Lagerfeuer, die Anfang Mai entzündet wurden, die Felder vor Hexerei, damit gute Ernten folgen würden. Selbst die Asche des Feuers galt als wertvoller Zauber gegen Unglück, Unfruchtbarkeit und Krankheiten. Früher war es üblich, einen Graben in die Grasnarbe zu schneiden, der eine Art Bank für die Zuschauer bildete, und dann in der Mitte einen Haufen Holz oder anderen Brennstoff anzulegen. Das Feuer wurde mit einem ausgeklügelten und primitiven System zur Erzeugung von Funken durch Reibung entzündet, wie der irische Begriff teine éigin (Feuer aus Reibestäben) beweist, der sich auf das Beltane-Feuer bezieht. Manchmal saßen die Dorfbewohner um diesen Tisch aus Torf und aßen Pudding und Haferflockenkuchen (siehe BELTANE CAKE ), die in der Glut des Feuers getoastet worden waren.

Carline

Der Begriff Carline bezieht sich auf eine Hexe oder eine alte Frau. Er wurde auf die Person angewandt, die, nachdem sie das geschwärzte Stück des Gürteltörtchens erhalten hatte, routinemäßig verschiedenen Scheinfolterungen unterzogen wurde – darunter auch, dass sie fast ins FEUER geworfen oder flach auf dem Boden ausgestreckt und „geviertelt“ wurde. Nachdem die Wagenkolonne diese Folterungen überstanden hatte, behandelte ihn der Rest der Dorfbewohner wie jemanden, der bereits tot war. Diese Behandlung setzte sich fort, nicht nur für die Dauer der Feierlichkeiten, sondern ein ganzes Jahr lang.

Die ganze Idee der Beltane-Karawane geht wahrscheinlich auf alte Zeiten zurück, als auf Beltane Menschenopfer gebracht wurden. Das Opfer war damals in der Regel eine Frau, was vielleicht darauf hindeutet, dass der Brauch Teil eines primitiven weiblichen Fruchtbarkeitskultes war.

Baum oder Maibaum

Die Vorstellung von einem zentralen Baum oder Pol an der Achse des Kosmos ist eigentlich eine sehr alte Idee, die in vielen Kulturen zu finden ist. Der Brauch, um einen geschmückten Maibaum zu tanzen, könnte keltischen Ursprungs gewesen sein und war vermutlich ein Teil der ursprünglichen Beltane-Feierlichkeiten. Er war offensichtlich als Phallussymbol gedacht, wie man an den verschiedenen Fruchtbarkeitsritualen sehen kann, an denen junge Menschen und Nutztiere beteiligt waren, die Teil des Festes waren (siehe BONFIRES ). Als der Maibaum jedoch im Rahmen der Feier des MAY DAY nach Amerika kam, verärgerten seine phallischen Assoziationen die puritanischen Behörden so sehr, dass sie versuchten, den Brauch zu verbieten.

WEITERFÜHRENDE LITERATUR

Bellenir, Karen. Religiöse Feiertage und Kalender. 3. Aufl. Detroit: Omnigraphien, 2004. Frazer, Sir James G. Der goldene Zweig: Eine Studie über Magie und Religion. New York: Macmillan, 1931. Gulevich, Tanya. Enzyklopädie von Ostern, Karneval und Fastenzeit. Detroit: Omnigraphik, 2002. Heinberg, Richard. Feiern Sie die Sonnenwende: Ehrung der Jahreszeitenrhythmen der Erde durch Fest und Zeremonie. Wheaton, IL: Quest-Bücher, 1993. Beltane

Henderson, Helene, Hrsg.: Feiertage, Festivals und Feiern des Weltwörterbuchs. 3. Aufl. Detroit: Omnigraphik, 2005. Hutton, Ronald. Die heidnischen Religionen der alten britischen Inseln: Ihre Natur und ihr Vermächtnis. Oxford: Blackwell, 1991. König, John. Das Jahr der keltischen Druiden: Jahreszeitliche Zyklen der alten Kelten. London: Blandford, 1995. Leach, Maria, Hrsg. Funk & Wagnalls Standard-Lexikon für Folklore, Mythologie & Bein- ende. San Francisco: Harper & Row, 1984.

http://www.beltane.org
Beltane (Religion, Spiritismus und Okkultismus)

Die Herkunft des Namens ist fraglich. Cormac, Erzbischof von Cashel, schlug 908 n. Chr. vor, dass es sich um eine Kombination aus dem Namen des Gottes Bel (Baal oder Bil) mit dem keltischen Wort teine, was Feuer bedeutet, handelt. Er wird unterschiedlich buchstabiert: Beltane, Beltene, Beltine, Beal-Tene oder Bealltain. Auch bekannt als Walpurgisnacht, Rood Day, Rudemas und May Day, ist dies einer der acht großen Hexensabbate.

In früheren Zeiten war das Jahr grob in zwei Hälften geteilt: die Sommermonate, in denen man Getreide anbauen konnte, und die Wintermonate, in denen man sich auf die Jagd nach Nahrung begeben musste. Die Fruchtbarkeitsgöttin war in der ersten Hälfte des Jahres vorherrschend, in der zweiten der gehörnte Gott. Die Jahreszeiten wechselten in Beltane (Maiabend) und Samhain (Novemberabend), die nach wie vor die beiden größten Wicca-Feste sind.

Beltane war sicherlich der Beginn des Sommers für die Kelten. Es war das zweite ihrer vier Feste (nach Imbolc, am Februarabend) und eine Zeit, in der sie den Gott Belenos besänftigten. Dies geschah mit Gaben, Ritualen und mit Opfern von Kuchen und abgetrennten Köpfen, von denen die Kelten glaubten, sie könnten den Gott für die Lebenden anflehen. Das Vieh wurde durch den reinigenden Rauch ritueller Ballenfeuer aus Eiche und grüner Eibe getrieben, um Gesundheit und Fruchtbarkeit zu erhalten. Das Fest wurde mit Fruchtbarkeit in Verbindung gebracht, sowohl für Tiere als auch für Feldfrüchte.

Bel war „der Helle“ mit sonnenähnlichen Eigenschaften, obwohl er laut den Farrars eigentlich kein Sonnengott war (die erwähnen, dass in Irland niemand ein Beltane-Feuer anzünden konnte, bevor nicht das erste Feuer auf dem Tara-Hügel vom Hochkönig entzündet worden war). Die Druiden führten zu Ehren der Sonne Chortänze auf. Das Feuer musste durch Reibung, durch Reiben zweier Stöcke aneinander oder durch das Schlagen von Feuerstein entzündet werden. Die Iren bezeichnen das Beltane-Feuer manchmal als teine éigin, was „Feuer durch Reiben von Stöcken“ bedeutet.

Der Sprung über das Belfeuer war eine der Traditionen von Beltane und in der Tat der meisten Hauptfeste. Einzelpersonen sprangen über die Flammen, um Fruchtbarkeit und Gesundheit zu sichern und als spirituelle Reinigung zum Schutz im kommenden Jahr. Paare nahmen sich an den Händen und sprangen zusammen in dem Glauben, dass dadurch ihre Ehen in Gesundheit und Glück besiegelt werden würden. Rinder und Schafe würden zwischen zwei Feuern oder durch die Asche eines Feuers getrieben werden.

Das zentrale Thema von Beltane scheint Sexualität und Fruchtbarkeit gewesen zu sein. In den frühen Tagen der Hexerei war es eine Zeit der rituellen Paarung. Am Vorabend des Festes gingen Männer und Frauen auf die Suche nach Blumen und grünen Ästen, wobei sie oft über Nacht blieben. Phillip Stubbes, der Puritaner, kommentierte dies in Anatomie des Missbrauchs (1583): „Ich habe von Männern mit großem Ansehen, Krediten und Ansehen glaubwürdig gehört, dass von den vierbändigen, dreiköpfigen oder hundert Dienstmädchen, die in der Nacht zum Woode aufbrachen, kaum ein dritter Teil von ihnen unbefleckt nach Hause zurückkehrte. Die Ansicht des Volkes ist treffend in Rudyard Kiplings Worten zusammengefasst, die von den modernen Wiccans als ihr „Maiabendgesang“ übernommen und manchmal beim Tanz um den Maibaum gesungen wurden: Oh, erzähle den Priestern nicht von unseren Riten, denn sie würden es Sünde nennen; aber wir werden die ganze Nacht im Wald sein und den Sommer herbeiwünschen!

Am ersten Tag des Mai huldigten die Römer ihren Lares, den Hausgöttern. Auch Maia, der Tochter des Atlas und einer der Plejaden, wurde gehuldigt. Durch Zeus wurde Maia Mutter des Hermes. Sie gab dem Monat Mai ihren Namen.

Der Druidenkalender fordert Sie auf, „vor Sonnenaufgang aus einem Brunnen zu trinken“.

Wascht euch im Morgentau und schmückt euch mit Grün. die Sonne aufgehen zu sehen, um den Maibaum zu tanzen und sich sonst der Jahreszeit hinzugeben.

Ein Waldspiel, das in Indiskretion gipfelt, ist an der Tagesordnung“.

Das Waschen im frühen Morgentau war eine beliebte Beltane-Praxis, von der man glaubte, sie mache den Badenden schöner. Samuel Pepys bezieht sich in seinem berühmten Tagebuch auf diese Praxis. Viele Hexen sammeln auch den Tau, um ihn für Tränke und Zaubersprüche zu verwenden.

Der Weißdorn wurde mit Beltane in Verbindung gebracht.

Graves kommentiert, dass „seine spätere orgiastische Verwendung mit dem Kult der Göttin Flora korrespondiert, und. … erklärt die mittelalterliche Gewohnheit der Engländer, am Maimorgen auszuziehen, um Weißdornzweige zu pflücken und um den Maibaum zu tanzen.

Die Weißdornblüte hat für viele Männer einen starken Duft nach weiblicher Sexualität“.

1. Mai
Beltane (auch Beltine oder Beltein buchstabiert) ist der keltische Name für den ersten Tag des Mai ( siehe Maifeiertag), der das alte keltische Jahr in zwei Hälften teilte.

Es wurde geglaubt, dass jeder Tag mit dem Sonnenuntergang in der Nacht zuvor begann, so dass Beltane zu Ehren des Sonnengottes mit dem Anzünden von Freudenfeuern gefeiert wurde. Das Vieh wurde durch das „Beltane-Feuer“ – oder zwischen zwei Bränden – getrieben, um es vor Krankheiten zu schützen, bevor es für die neue Jahreszeit auf die Weide gebracht wurde. Manchmal folgten die Menschen dem gleichen Ritual, um Unglück vorzubeugen und Unfruchtbarkeit zu heilen. Der Kontakt mit dem Feuer war symbolisch für den Kontakt mit der lebensspendenden Sonne.
Zusammen mit Lammas (1. August), Hallowmas (Allerheiligen, 1. November) und Kerzenmalereien (2. Februar) gehörte Beltane zu den britischen Quartalstagen, an denen Mieten fällig waren und Schulden beglichen wurden. In Teilen Irlands, im schottischen Hochland, in Wales, in der Bretagne und auf der Isle of Man wird dieser Tag immer noch begangen, wobei sich die meisten Feierlichkeiten um das Feuer drehen und alte Fruchtbarkeitsriten widerspiegeln.
Siehe auch Mittsommertag
QUELLEN:
AmerBkDays-2000, S. 334
BkDays-1864, Band I, S. 571
DictFolkMyth-1984, S. 135, 181, 203, 304, 789
FestSaintDays-1915, S. 104
OxJahr-1999, S. 190, 205
RelHolCal-2004, S. 272

Es ist wieder so weit! Beltane!

https://morgenwacht.wordpress.com/2020/04/30/beltane-walpurgisnacht-2/

20 Rezepte für die Beltane Party:

https://www.autostraddle.com/20-recipes-all-night-beltane-party-412595/

Geht hinaus (haltet Euch an die Hygieneregeln) … laßt Euch das Feuer und das Leben nicht nehmen… seid nicht brav und gottlos wie die Christen … und eh der Hahn dreimal gekräht hat, wirst du mich dreimal verleugnet haben… die Christen haben 2020 ihren Herrn verleugnet… an Karfreitag bis Ostern … wie damals …

https://www.circlesanctuary.org/index.php/celebrating-the-seasons/beltane-lore-rites

Beltane-Brauchtum

Bereiten Sie einen Maikorb vor, indem Sie ihn mit Blumen und gutem Willen füllen, und geben Sie ihn dann jemandem, der Heilung und Fürsorge braucht, z.B. einem eingeschlossenen oder älteren Freund.

Bilden Sie einen Kranz aus frisch gepflückten Blumen, tragen Sie ihn im Haar und spüren Sie, wie Sie Freude und Schönheit ausstrahlen.

Kleiden Sie sich in leuchtende Farben.

Tanzen Sie den Maibaum und spüren Sie, wie Sie das göttliche Weibliche und Männliche in sich ausbalancieren.

Segnen Sie am Maiabend Ihren Garten auf die alte Art und Weise, indem Sie mit Ihrem Liebhaber in ihm Liebe machen.

Wünschen Sie sich etwas, während Sie über ein Lagerfeuer oder eine Kerzenflamme springen, um Glück zu bringen.

Begrüßen Sie den Mai in der Morgendämmerung mit Gesang und Tanz.

Going A-Maying & Bringing in the May – Fröhliches Beisammensein und Naturverbundenheit. * Mittelpunkt zwischen Frühlingsäquinoktium und Sommersonnenwende. * Im heidnischen Rom, Floralia, fand vom 27. April bis 3. Mai das Fest der Blumengöttin Flora und der Blüte des Frühlings statt. Am 1. Mai wurden Opfergaben an Bona Dea (als Mutter Erde), die Lares (Hausheilige Schutzgeister) und Maia (Göttin der Vermehrung) dargebracht, von der der Mai seinen Namen hat. * Die römisch-katholische Tradition der Krönung von Marienstatuen mit Blumen am 1. Mai hat römisch-heidnische Wurzeln. * Markiert die zweite Hälfte des Keltischen Jahres; eines der vier keltischen Feuerfestivals. Ergänzend zu Samhain ist es eine Zeit der Weissagung und der Gemeinschaft mit den Feenvölkern/Naturgeistern. * Pastorale Tradition, Schafe, Kühe und anderes Vieh auf die Weide zu treiben. * Im heidnischen Skandinavien wurden zu dieser Zeit Scheinkämpfe zwischen Winter und Sommer ausgetragen. * Aufbauend auf einer älteren Tradition dieser Zeit als Feiertag für die Massen, war der 1. Mai im zwanzigsten Jahrhundert vielerorts ein Feiertag der Arbeiter. * Einige sagen, dass der Muttertag in den USA, Mexiko und anderswo heidnische Wurzeln hat.
Miniatur Mibaum

Zu den Formen gehören Pfahl, Baum, Strauch, Kreuz; kommunal oder privat; dauerhaft oder einjährig. * In Deutschland wurde die Tanne am Maiabend von jungen unverheirateten Männern gefällt, Äste entfernt, geschmückt, auf dem Dorfplatz aufgestellt und die ganze Nacht bewacht, bis am 1. Mai ein Tanz stattfand. * In England wurden permanente Maibäume auf Dorfplätzen aufgestellt. In einigen Dörfern gab es auch kleinere Maibäume auf den Höfen der Haushalte. * Maibaumbänder, mit zwei ineinander verflochtenen Kreisen; um den geschmückten Busch/Baum herum wurde im Uhrzeigersinn im Kreis getanzt.
Blumen & Grünholz

VSammeln und Austausch von Blumen und Grünzeug am Vorabend des Mai, vor dem Morgengrauen des Maitages, Beltane. * Ausschmücken von Häusern, Scheunen und anderen Gebäuden mit grünen Knospenzweigen, einschließlich Weißdorn. * Herstellung und Tragen von Girlandenkränzen aus Blumen und/oder Grünen. * Maikörbe wurden Freunden, Eingeschlossenen, Liebenden und anderen Personen gegeben oder heimlich auf Türschwellen aufgestellt. * Die Maischale war Punsch (Wein oder alkoholfrei) aus Waldmeisterblüten.

kleine Beltane-Feuer

Traditionell werden heilige Hölzer durch den Funken von Feuerstein oder durch Reibung entzündet – im irisch-gälischen Gälischen wurde das Beltane-Feuer teine eigin (Feuer aus Reibestäben) genannt. * Springen Sie über das Beltane-Feuer, bewegen Sie sich durch das Feuer oder tanzen Sie im Uhrzeigersinn um das Feuer herum. * Vieh wurde zur Reinigung und Fruchtbarkeitssegnung durch es hindurch oder zwischen zwei Feuer getrieben. * In der Antike entzündeten druidische Priester es an heiligen Orten; später entzündeten christliche Priester es auf Feldern in der Nähe der Kirche, nachdem sie einen christlichen Gottesdienst abgehalten hatten. * Rowan-Zweige wurden dreimal um das Feuer getragen und dann über die Feuerstellen gehängt, um die Häuser zu segnen. * In der Vergangenheit gehörten zu den Beltane-Gemeinschaftsbräuchen der Feuerreinigung die symbolische Opferung von Bildnisknöpfen auf dem Beltane-Kuchen (aus Gerste) am Feuer oder, im Mittelalter, das Scheinopfer von Beltane Carline (Altes Weib), die ein geschwärztes Stück Beltane-Kuchen erhielt; Maibäume in Spanien wurden jeweils mit einem männlichen Bildnis gekrönt, das später verbrannt wurde. Zeitgenössische Heiden verbrennen heiliges Holz und getrocknete Kräuter als Opfergaben in ihren Beltane-Feuern.
Mai-Gewässer

Im Maiabendtau wälzen oder das Gesicht vor der Morgendämmerung im Maitau waschen für Gesundheit, Glück und Schönheit. * Kopf und Haare im Beltane-Regen nass machen, um den Kopf zu segnen. * Segnen von Quellen, Teichen und anderen heiligen Gewässern mit Blumen, Girlanden, Bändern und anderen Gaben. * Sammeln von heiligem Wasser und Hellsehen in heiligen Quellen, Brunnen, Teichen und anderen heiligen Gewässern.
Heilige Vereinigung & Fruchtbarkeit

Vereinigung mit dem Land im Mittelpunkt, oft mit tatsächlicher Paarung draußen auf dem Land, um Felder, Herden, Heimat zu segnen. * Maikönigin (Maibraut) als Personifizierung der Erdgöttin und Göttinnen der Fruchtbarkeit. * Maikönig (Maibräutigam) als Verkörperung des Vegetationsgottes, Jack-in-Green – oft mit grünen Blättern bedeckt. * In der Circle Sanctuary befindet sich neben Maikönigin & Maikönig auch das Maien-Geist-Paar, ein bereits verbundenes Paar. * Symbolische Vereinigung von Göttin und Gott in Wahl/Auswahl, Krönung, Prozession, Maibaumtanz, Festessen. * Morris Tänzer und Umzüge (mit Hag & Jack-in-Green), um die Fruchtbarkeit im Land zu wecken.

https://www.circlesanctuary.org/index.php/celebrating-the-seasons/beltane-lore-rites

 

Der Österreichkorrespondent: Traue keiner Statistik: So tricksen sich Politiker die Wahrheit zurecht

<> „Arme“ werden immer Ärmer!

damals wie heute… sie verschwinden aus der allgemeinen Wahrnehmung, weil man sie nirgendwo antrifft. Sie gehen nicht ins Kino, abends nicht mit in die Kneipe, nicht ins Cafe, nicht in den Golf Club, selten ins Schwimmbad und sie gehen nicht shoppen… Man traf sie früher in den Parks, wenn sie es in ihren kleinen Wohnungen nicht mehr ausgehalten haben…

so wurde in der Zeit der Clinton-Administration die Zusammensetzung des Warenkorbs verändert
Während die USA demnach offiziell eine Inflationsrate von angenehmen zwei Prozent auswiesen, wären es nach „alter“ Definition fast sechs Prozent gewesen… 
20.08.2013
Die gefühlte Inflation liegt weit über der offiziell ausgewiesenen. Kein Wunder. Denn Schönrechnerei und Manipulation von Statistiken ist tägliche Praxis – nicht nur in der Politik. FOCUS Online zeigt, wo am heftigsten geschraubt und verzerrt wird.
Manchmal klaffen gefühlte und gemessene Wirklichkeit recht weit auseinander. Jüngstes Beispiel: der Preisanstieg. Wegen der stark anziehenden Lebensmittelpreise ist die Inflation in der Wahrnehmung der deutschen Verbraucher deutlich höher als die offizielle Teuerungsrate. Nach Berechnungen der Großbank UniCredit lag die „gefühlte Inflation“ im Juli auf dem Jahreshoch von 2,9 Prozent, während der vom Statistischen Bundesamt berechnete offizielle Wert nur 1,9 Prozent beträgt.

Im Unterschied zum Statistikamt gewichten die UniCredit-Ökonomen die untersuchten Waren nach ihrer Kaufhäufigkeit. „Da Obst, Gemüse und andere Nahrungsmittel regelmäßig gekauft werden, fallen den Verbrauchern die Preiserhöhungen hier besonders stark auf“, sagte Rees. Sie fließen daher mit einem Gewicht von 27 Prozent in die Berechnungen von UniCredit ein, während Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke in der offiziellen Statistik nur zu gut zehn Prozent eingehen. Preissenkungen bei langlebigen Gütern wie Computern werden dagegen weniger beachtet, da diese Waren nur selten gekauft werden.

Solche Fälle, in denen offizielle Zahlen an der Lebenswirklichkeit vieler Menschen vorbeigehen, sind keine Seltenheit. FOCUS Online dokumentiert die prominentesten Statistik-Tricks.

Neuer Warenkorb, neue Rate

Ein anderes Beispiel dafür, wie eklatant sich die Zusammensetzung des Warenkorbs auf die Inflationsrate auswirkt, liefern die USA. Dort wurde in der Zeit der Clinton-Administration die Zusammensetzung des Warenkorbs verändert – und siehe da: Die Inflationsrate sank beträchtlich. Noch heute führt ein nostalgischer US-Ökonom namens John Williams auf einer Internetseite die Berechnung unter den alten Kriterien fort. Während die USA demnach offiziell eine Inflationsrate von angenehmen zwei Prozent auswiesen, wären es nach „alter“ Definition fast sechs Prozent.

……..

Man brachte sich früh um die Gates Agenda in Geldabgreif-Stellung

die Wirtschaftswelt und mit ihr die Politik suchte lange verzweifelt nach einer Geldverarbeitungsmaschine, nach einem Ausweg aus der Wirtschafts- und Finazkatastrophe, die immer näher kam und kommt.

Man suchte und suchte und fand „die Gesundheit“ als einzigen unbearbeiteten Acker und wie bei dem ausgerufenen Krieg gegen die Chimäre „Terror“ entdeckte man in der „Gesundheit“ ein lohnendes Zielobjekt von gleicher Unschärfe wie in dem Feindbild „Terror“.

Gesundheit ist beliebig definierbar, wandelbar, höchst subjektiv, moralisch umrahmbar, an Angst und Hoffnung koppelbar, unerschöpflich in seiner Ausbeutbarkeit, unerreichbares Ziel, alle betreffend …

Überwachung, insbesondere digitalisierte Überwachung, an Gesundheit zu koppeln ist daher für die Eliten wie der ewige Krieg gegen den Terror an Genialität nicht zu übertreffen und nur vergleichbar mit der Erfindung des perpetuum mobiles.

Sch*** auf die Folgen, nur noch auf diesem Feld Gesundheits-Überwachung läßt sich das massenhafte, frei und geradezu herrenlos herum floatende Kapital auffangen, absorbieren … und eine Implosion vermeiden, oder zumindest hinauszögern.

Zugleich kann man politisch alle Massnahmen ergreifen, die bei Scheitern der Weltwirtschaft und der Experimente, den Eliten durch Diktatur, Meinungsmanipulation, Überwachung, Kontrolle und Machtausübung = Erpressung… ihren Kopf retten können.

MIG Fonds investieren in Temedica und wealthpilot

bitte u.a. bei Heimdallwarda nach Motschmann, BioNTech(Covid Tests, Digitale Gesundheit), cg phone, Christoph Huber (in Zusammenarbeit mit zwei türkischen Wissenschaftlern) suchen …

Zum Beispiel der deutsche Risikokapitalgeber:

MIG Fonds investieren in Temedica und wealthpilot

http://deal-advisors.com/mig-fonds-investieren-in-temedica-und-wealthpilot

 

  • MIG Fonds investieren in das digitale Healthcare Start-up Temedica im Rahmen einer Series B-Finanzierung
  • Bereits im Dezember beteiligten sich MIG Fonds an wealthpilot, einem jungen Unternehmen der Finanzindustrie
  • Bei beiden neuen Investments ist erstmals auch der jüngst aufgelegte MIG Fonds 16 aktiv
  • MIG setzt damit das hohe Tempo bei der Portfolioerweiterung fort. Seit Mitte 2018 sind mit
  • Kewazo,
  • Everlife (November),
  • GWA,
  • Liva Healthcare und
  • IQM
  • nun insgesamt sieben neue Beteiligungsunternehmen hinzugekommen.

Biontech ist auch dazu gekommen.

Die MIG Verwaltungs AG (MIG AG) hat sich Anfang Januar mit den MIG Fonds 2, 8, 10, 12 und 16 im Rahmen einer Series B-Finanzierung an der Temedica GmbH, München, beteiligt.

An der Finanzierung in Höhe von 17 Millionen Euro partizipieren neben bestehenden Gesellschaftern wie

  • Bernd Wendeln und
  • G+J Digital Ventures
  • zudem Santo Venture Capital und
  • Salvia

als Neuinvestoren.

Temedica entwickelt

  • digitale Therapiebegleiter
  • in Form von Smartphone-Apps,
  • die sich an Patienten zur Unterstützung ihres Heilungsverlaufs und
  • zur Sicherstellung einer nachhaltigen medizinischen Versorgung richten.

Für eine langfristige und nachhaltige Verbesserung der Gesundheit bedarf es häufig Verhaltensänderungen und einer aktiven Begleitung der Therapie.

Temedica entwickelt dafür zu vielfältigen Indikationen digitale Lösungen, die Patienten in die Lage versetzen, ihren Heilungsprozess proaktiv zu unterstützen sowie das Entstehen von Erkrankungen zu verhindern.

Einige Produkte werden in Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern entwickelt, wobei ein großer Fokus auf medizinischer Evidenz liegt.

Wir lesen hier Schlagworte, Wortehülsen, die man in diesen Kreisen benutzen und bedienen muß, weil sie von Geldgebern und Genehmigungserteilern erwartet werden. Diese Worthülsen entprechen meist gesetzlichen Anforderungen, WHO Regeln, globalen Übereinkünften und sonstigen bürokratischen Regelwerken. Liest man diese Begriffe, werden sie „abgehakt“ und als „Anforderung erfüllt“ deklariert

Das junge Unternehmen hat zwei herausragende Besonderheiten:

Zum einen können durch eine breite Aufstellung und Nutzung von Synergien digitale Medizinprodukte schnell und effizient in den Markt gebracht werden.

Zum anderen nutzt Temedica Erkenntnisse aus medizinischen Daten aus der ‘realen Welt’ (sog. Real-World Evidence), um bisher unbekannte Einblicke in Zusammenhänge rund um das Auftreten von Krankheiten und Symptomen zu generieren.

Also Datenkrak… Einsatz von KI? Auf welche Daten haben sie Zugriff? Wie? Durch was und wen? Saugen sie die Daten vorwiegend von ihren Nutzern oder auch von anderen Quellen? Werden sie wie Biontech staatlich beauftragt? subventioniert? Dass eine Zusammenarbeit zwischen MIG und Gates besteht, wurde bereits in einem früheren Artikel erwähnt.

Michael Motschmann, General Partner der MIG AG, sagt:

„Mit dem intelligenten digitalen Ansatz von Temedica ergänzen wir unser traditionell starkes Standbein im Health-Bereich. Wir wollen damit an dem großen Potenzial des Zukunftsmarktes für Digital Health Dienstleistungen teilhaben.“

Bereits im Dezember 2019 engagierte sich die MIG AG bei einem weiteren digitalen Geschäftsmodell.

Die MIG Fonds 14 und 16 investieren dabei in das neue Beteiligungsunternehmen wealthpilot GmbH, München, im Rahmen einer erweiterten Series A-Finanzierung in Höhe von insgesamt 1,9 Millionen Euro.

Die beiden MIG Fonds tragen die Hälfte des Volumens von jeweils 950.000 Euro. MIG Fonds 14 und 16 halten zusammen 10,4 Prozent an wealthpilot.

An dem Start-up ist als weiterer Investor unter anderem BayernKapital beteiligt.

Um das Geschäftsmodell zu etablieren, sammelte wealthpilot bislang 6,9 Millionen Euro von Kapitalgebern ein.

Das stark wachsende Münchner Finanztechnologie-Start-up zielt auf hybrides Vermögensmanagement.

Die digitale Infrastruktur von wealthpilot ermöglicht

  • Vermögensberatern,
  • Vermögensverwaltern,
  • Family Offices,
  • Banken oder
  • Maklerpools,

ihre Kunden auch in Zukunft persönlich zu betreuen.

Der hybride Ansatz kombiniert die Vorteile persönlicher Beratung mit der effizienten Software-as-a-Service-Plattform (SaaS) von wealthpilot.

Das Modell wird verstärkt nachgefragt:

Mittlerweile analysieren Berater über 17 Milliarden Euro an Vermögenswerten mit der wealthpilot-Software, im August 2018 waren es noch rund vier Milliarden Euro.

Mit den neu eingeworbenen Mitteln will wealthpilot Vertrieb und Marketing ausbauen sowie Internationalisierung und Produktentwicklung vorantreiben.

Das Finanztechnologie-Unternehmen wurde 2017 gegründet und hat mittlerweile am erweiterten Standort München und in dem im Juli 2019 eröffneten Büro in Graz rund 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Insgesamt arbeiten mit der Lösung von wealthpilot aktuell mehr als 5.000 Banken, Versicherungen, Maklerpools, Vermögenberater und -verwalter, Steuerberater, Family Offices und deren Privatkunden.

An den beiden Finanzierungen von wealthpilot und Temedica ist erstmals auch der MIG Fonds 16 beteiligt.

Dem Wagniskapitalgeber MIG AG gelingt es damit, mit dem jüngsten MIG Fonds in nur sechs Monaten die ersten Investitionen zu tätigen. Für die Anleger des MIG Fonds 16, so Michael Motschmann, „ist es eine gute Nachricht, dass wir in kurzer Zeit vielversprechende Start-ups als Investitionsziele identifizieren konnten.“

Mit den beiden neuen Beteiligungsunternehmen setzt das MIG-Management die rasche Folge von Neuinvestitionen fort. In weniger als zwei Jahren wurden Erstinvestments in insgesamt sieben neue Start-ups getätigt.

Michael Motschmann erläutert: „Dabei haben die Firmen häufig auch eine starke digitale Ausrichtung. Wir bilden somit einen wesentlichen Zukunftstrend bei unseren Investitionsentscheidungen ab.“ Das von der MIG AG verwaltete Beteiligungsportfolio umfasst aktuell 25 junge Unternehmen.


Christoph Huber

Christoph Huber, 14. Februar 2019

Christoph Huber (* 14. Februar 1944 in Wien) ist ein österreichischer Hämatologe, Onkologe und Immunologe mit den Forschungsschwerpunkten Tumor-Abwehr und Stammzelltransplantation. Von 1990 bis zu seiner Emeritierung im Jahr 2009 war er Direktor der III. Medizinischen Klinik und Poliklinik an der Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Christoph Huber studierte von 1962 bis 1968 Medizin an der Universität Innsbruck, verbrachte von 1968 bis 1974 auch seine Ausbildung zum Facharzt für Innere Medizin in Innsbruck bei Herbert Braunsteiner und schloss diese Ausbildung 1976 nach mehreren Auslandsaufenthalten mit der Habilitation ab. 1981 erfolgte am Fred Hutchinson Cancer Research Center seine Ausbildung in klinischer Knochenmarktransplantation bei Edward Donnall Thomas, mit der Folge, dass Huber 1983 in Wien eine der ersten europäischen Stammzelltransplantations-Einrichtungen gründete und leitete. 1986 wurde er an der Universität Innsbruck zum Professor für Klinische Immunbiologie und Leiter der gleichnamigen Abteilung ernannt.

1990 wurde Huber zum Ordinarius für Innere Medizin und Leiter der III. Medizinischen Klinik und Poliklinik der Universitätsmedizin Mainz berufen. In einer Würdigung anlässlich seiner Emeritierung im Jahr 2009 hieß es: „Dieser Ruf war mit der Erwartung der Etablierung eines international wahrnehmbaren Forschungs- und Versorgungszentrums für Hämatologie, Onkologie und Stammzelltransplantation verbunden. […] Die gestellten Aufgaben wurden gelöst und eine führende Schule für Hämatologie, Onkologie und Immunologie begründet, die inzwischen zahlreiche Ordinariate in Deutschland und anderen europäischen Ländern besetzt hat.“ Neben diesen Schwerpunkten habe sich Huber erfolgreich für den Neubau der Kliniken für Innere Medizin, den Ausbau des Schwerpunkts Pneumologie und für die Etablierung der akademischen Palliativmedizin an der Universitätsmedizin Mainz eingesetzt.

Zur klinischen Umsetzung seiner Forschungsarbeiten hat Huber im Jahr 2001 mit Partnern und Finanzinvestoren die BioTech-Firma Ganymed Pharmaceuticals und anschließend mit Uğur Şahin BioNTech gegründet, einen Spezialanbieter von personalisierten Krebsimmuntherapeutika. Ferner war er am Aufbau des Instituts für Translationale Onkologie (TRON) der Universitätsmedizin Mainz beteiligt, das seit dem Jahr 2019 mit dem Helmholtz-Institut für Translationale Onkologie (HI-TRON Mainz) kooperiert,und er ist Vorstand des Mainzer Cluster Individualisierte Immunintervention (Ci3) e.V., dessen Ziel es ist, die Rhein-Main-Region im Gebiet der individualisierten Immunintervention „an der internationalen Spitze zu etablieren.“

Christoph Huber ist langjähriger Präsident der Association for Cancer Immunotherapy (CIMT). Er wohnt in Innsbruck und ist Autor von mehr als 200 wissenschaftlichen Publikationen.

Ehrungen

RKI korrigiert Ansteckungsrate nach unten

https://t.me/oliverjanich/25200

Das Lügengebäude #COVID1984 kommt vollkommen ins Wanken. Nach dem gestrigen Versuch die Zahlen politisch korrekt nach oben zu lügen kommt schon heute ( welch Wunder) die Kehrtwendung. Der Wert bricht um 25 % ( ein Viertel !!!) ein. (z)
https://www.rnd.de/wissen/neue-ermittlung-der-ansteckungsrate-rki-korrigiert-wert-drastisch-nach-unten-6C6X477NMR5PGNPK5MXNLBFD4U.html?

Frouwe aus ´em Wald: Covid Zwischenbilanz als snippets

 

https://www.rusfunker.com/2020/04/belarus-gegen-das-virus-und-den-rest.html

https://de.sputniknews.com/gesellschaft/20200429326987122-fleischerei-anti-masken-aushang/

https://www.spiegel.de/kultur/frank-castorf-ueber-angela-merkel-und-corona-moechte-mir-nicht-sagen-lassen-dass-ich-mir-die-haende-waschen-muss-a-5ff19227-383c-4168-a1da-6aef96950855

https://www.t-online.de/finanzen/boerse/news/id_87782756/verband-dihk-schlaegt-digitales-ticketsystem-fuer-fussgaengerzonen-vor.html

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https://www.mittellaendische.ch/2020/04/07/covid-19-eine-zwischenbilanz-oder-eine-analyse-der-moral-der-medizinischen-fakten-sowie-der-aktuellen-und-zukünftigen-politischen-entscheidungen/

vehementer Widerspruch zu Dr. Vogts Ansichten. Da wird aus vollen Propagandarohren geschossen…  grenzt an Körperverletzung …wichtiger Artikel für alle, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, Propagandaargumenten etwas entgegenzusetzen oder sich auf eine Diskussionsrunde im mainstream vorbereiten wollen. Genau diese Argumente werden einem nämlich begegnen. Heimdallwarda haben nicht nicht durchgehalten, all den Schwachsinn an Argumentation bis zu ende zu lesen und gingen lieber in die Natur und an die frische Luft…

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als historisches Dokument der Propaganda:  Der ganze Artikel von Dr. Vogt vo 7.4 – gefolgt vom update am 20.4.2020

COVID-19 – eine Zwischenbilanz oder eine Analyse der Moral, der medizinischen Fakten, sowie der aktuellen und zukünftigen politischen Entscheidungen

Prof. Dr. med. Dr. h.c. Paul Robert Vogt - Bild: zvg
Prof. Dr. med. Dr. h.c. Paul Robert Vogt – Bild: zvg

DMZ – FORSCHUNG / MEDIZIN / POLITIK ¦
GASTKOMMENTAR von Prof. Dr. med. Dr. h.c. Paul Robert Vogt

Überlegungen eines besorgten Schweizer Bürgers

 Vorwort: wieso nehme ich überhaupt Stellung?

Aus 5 Gründen:

1. bin ich mit meiner Stiftung «EurAsia Heart – A Swiss Medical Foundation» seit mehr als 20 Jahren in EurAsien tätig, habe fast ein Jahr in China gearbeitet und seit 20 Jahren eine kontinuierliche Verbindung zum «Union Hospital of Tongji Medical College/Huazhong University of Science and Technology» in Wuhan, wo ich eine meiner vier Gastprofessuren in China habe. Die 20-jährige Verbindung zu Wuhan habe ich auch in den jetzigen Zeiten konstant aufrechthalten können.

2. ist COVID-19 nicht nur ein Problem der mechanischen Beatmung, sondern betrifft das Herz in ähnlicher Weise. 30% aller Patienten, welche die Intensivstation nicht überleben, versterben aus kardialen Gründen.

3. ist die letzt-mögliche Therapie des Lungenversagens eine invasiv-kardiologische, respektive kardiochirurgische: die Verwendung einer «ECMO», der Methode der «extrakorporellen Membran-Oxygenation», d.h. die Verbindung des Patienten mit einer externen, künstlichen Lunge, welche bei diesem Krankheitsbild die Funktion der Lunge des Patienten so lange übernehmen kann, bis diese wieder funktioniert.

4. bin ich – ganz einfach – um meine Meinung gefragt worden.

5. sind sowohl das Niveau der medialen Berichterstattung wie auch sehr viele Leser-Kommentare nicht ohne Widerspruch hinzunehmen und zwar in Bezug auf Fakten, Moral, Rassismus und Eugenik. Sie benötigen dringend einen Widerspruch durch zuverlässige Daten und Angaben.

Die dargelegten Fakten entstammen wissenschaftlichen Arbeiten, welche ein «peer-review» durchlaufen haben und in den besten medizinischen Zeitschriften publiziert worden sind. Viele dieser Fakten waren bis Ende Februar bekannt. Hätte man diese medizinischen Fakten zur Kenntnis genommen und wäre man fähig gewesen, Ideologie, Politik und Medizin zu trennen, wäre die Schweiz heute mit grosser Wahrscheinlichkeit in einer besseren Lage: wir hätten pro Kopf nicht die zweitmeisten COVID-19-positiven Leute weltweit und warum soll das nun schlecht sein? Könnte / würde man auf all die anderen Covid Wildstämme testen … was käme dann heraus?

und eine bedeutend kleinere Zahl an Menschen, welche ihr Leben im Rahmen dieser Pandemie verloren haben. Wirklich?

Zudem hätten wir mit grosser Wahrscheinlichkeit keinen partiellen, unvollständigen «Lock-down» unserer Wirtschaft und keine kontroversen Diskussionen, wie wir hier wieder «herauskommen».

Anmerken möchte ich noch, dass alle wissenschaftlichen Arbeiten, die ich erwähne, bei mir im Original erhältlich sind.

1. Die Zahlen in den Medien

Es ist verständlich, dass alle das Ausmass dieser Pandemie auf die eine oder andere Art erfassen möchten. Nur, die tägliche Rechnerei hilft uns nicht weiter, da wir nicht wissen, wie viele Personen lediglich folgenlos Kontakt mit dem Virus hatten und wie viele Personen tatsächlich krank geworden sind. Jaja… Zahlenrechnerei ausschließlich solange, wie man damit Angst erschaffen kann. Sprechen Zahlen nicht mehr FÜR das gewünschte Narrativ, das aufgetischte Märchen, soll man plötzlich ablassen davon. Sollen dann plötzlich keinen Mehrwert mehr bringen.

Die Anzahl asymptomatischer COVID-19 Träger ist wichtig, um Vermutungen (sic!) über die Ausbreitung der Pandemie machen zu können.

Um brauchbare Daten zu haben, hätte man jedoch zu Beginn der Pandemie breite Massentests durchführen müssen. Hättet Ihr Orwellianer gerne! Daher wird das so kommen. Irgendwann einmal… derzeit gibt es andere Prioritäten, die Gates vorgibt.

Heute kann man nur noch vermuten, wie viele Schweizer Kontakt mit COVID-19 hatten. Eine Arbeit mit einer amerikanisch-chinesischen Autorenschaft hat schon am 16. März 2020 publiziert, dass auf 14 dokumentierte mit 86 nicht-dokumentierten Fällen von COVID-19-positiven Personen zu rechnen ist.

In der Schweiz muss man deshalb damit rechnen, dass wohl 15x bis 20x mehr Personen COVID-19-positiv sind, als in den täglichen Berechnungen dargestellt wird. daher ist auch die Todesrate viel niedriger…

Um den Schweregrad der Pandemie zu beurteilen, bräuchten wir andere Daten:

  • eine exakte, weltweit gültige Definition der Diagnose «an COVID-19 erkrankt»: a) positiver Labortest + Symptome; b) positiver Labortest + Symptome + entsprechender Befund im Lungen-CT; oder c) positiver Labortest, keine Symptome, aber entsprechende Befunde im Lungen-CT.
  • die Anzahl hospitalisierter COVID-19-Patienten auf der Allgemeinabteilung
  • die Anzahl COVID-19-Patienten auf der Intensivstation
  • die Anzahl beatmeter COVID-19-Patienten
  • die Anzahl von COVID-19-Patienten am ECMO
  • die Anzahl an COVID-19 Verstorbenen
  • die Anzahl infizierter Ärzte und Pflegepersonen

Nur diese Zahlen ergeben ein Bild vom Schweregrad dieser Pandemie, respektive von der Gefährlichkeit dieses Virus. Die aktuelle Anhäufung von Zahlen ist derart ungenau und hat einen Touch von «Sensations-Presse» – das letzte, was wir in dieser Situation noch brauchen.

Bürokratie, Bürokratie, Bürokratie … teuer, aufwendig, unsinnig… AUSSER, die Eliten planen biologische Kriegsführung en vogue  zu machen. Also wenn geplant ist, in Zukunft biologische Organismen einzusetzen für a) gentechnisch veränderte Organismen in Landwirtschaft, Medizin, weltweiter Bevölkerungskontrolle, Tierzucht, Freilandversuchen usw. usw., dann muß man all diese infrastrukturellen Grundlagen schaffen und deren Schaffung der „Welt“ plausibel machen. Ja, die Menschen und Experten dazu bringen, daß sie diese Bürokratie, die Statistik, die Kontrollorgane … dafür FORDERN.

2. «Eine gewöhnliche Grippe»

Handelt es sich hier nur um «eine gewöhnliche Grippe», die jedes Jahr vorüberzieht und gegen die wir üblicherweise «nichts» unternehmen – oder um eine gefährliche Pandemie, welche rigide Massnahmen benötigt?

Um diese Frage zu klären, muss man bestimmt keine Statistiker fragen, die noch nie einen Patienten gesehen haben.

Warum nicht? Warum soll man Statistiker ausschliessen? Statistiker wissen am besten um die Fallstricke ihrer Wissenschaft und mathematischer Modelle. Es fragt sie nur keiner. Würde man Statistiker in die Talkshows laden, dann wäre der Covid Hype wohl morgen vorbei.

Die reine, statistische Beurteilung dieser Pandemie ist sowieso unmoralisch.

Wie bitte? Jetzt wird die Moral eingeführt? War es denn nicht von Anbeginn so, daß die Moralisten die nakten Zahlen für sich gekapert haben? Und tun sie es nicht weiterhin? Laßt doch die statistiker einmal zu Wort kommen…

Fragen muss man die Leute an der Front.

Keiner meiner Kollegen – und ich natürlich auch nicht – und niemand vom Pflegepersonal kann sich erinnern, dass in den letzten 30 oder 40 Jahren folgende Zustände herrschten hahaha…Freud schlägt zu! Der Mann wollte sicher die einzigartige Covid19 Situation herausstellen, stattdessen sagt er die Wahrheit

, nämlich dass:

  1. ganze Kliniken mit Patienten gefüllt sind, welche alle dieselbe Diagnose besitzen; wo gab es überfüllte Kliniken?
  2. ganze Intensivstationen mit Patienten gefüllt sind, welche alle dieselbe Diagnose aufweisen; wo gab es überfüllte Intensivstationen?
  3. 25% bis 30% der Pflegenden und der Ärzteschaft genau jene Krankheit auch erwerben, welche jene Patienten haben, die sie betreuen; hat jemals Personal sich auv Covid-Wildstämme oder Influenza testen lassen? Nein, man war eben krank und kam nach Genesung wieder zur Arbeit…
  4. zu wenig Beatmungsgeräte zur Verfügung standen; wo soll das gewesen sein? Und gab es solche kurzfristigen Engpässe nicht auch schon früher? In Deutschland und Österreich jedenfalls gibt es immer wieder derartige Engpässe an Betten, an Intensivplätze, an Polytraumaplätze, an Isolationsbettenn… wer kennt sie nicht die Situation der Betten auf den Gängen? Der Umverteilung von Patienten auf umliegende Krankenhäuser…
  5. eine Patientenselektion durchgeführt werden musste, nicht aus medizinischen Gründen, sondern weil wegen der schieren Anzahl an Patienten schlicht das entsprechende Material gefehlt hat; Was heißt hier Material? Welches Material?
  6. die schwerer erkrankten Patienten alle dasselbe – ein uniformes – Krankheitsbild aufgewiesen haben; Das ist bei Influenza nicht anders, wie bei allen infektiösen Erkrankungen und die Arbeit auf einer Intensivstation ist in gewisser Weise eintönig…
  7. die Todesart jener, die auf der Intensivstationen verstorben sind, bei allen dieselbe ist; diesen Beweis möge man erbringen und dabei Todesart und Ursachen nicht miteinander vermischen.
  8. Medikamente und medizinisches Material auszugehen drohen. Diese BEDROHUNG besteht oft, sie wird nur nicht publik. Und der Materialmangel lag doch nicht an der massenhaften Verwendung, sondern am zusammengebrochenen Nachschub über eine hochkomplexe globale Lieferkette!

Aufgrund von 1-8) ist es klar, dass es sich um einen gefährlichen Virus handelt, der dieser Pandemie zugrunde liegt.

Unzulässige Schlußfolgerung.

Heimdallwarda haben nun keine Lust mehr für derartige Zeitverschwendung. Werte Leserschaft darf sich weiter kritisch mit dieser Propaganda auseinandersetzen, wenn sie möchte.

Die Behauptungen, eine «Influenza» sei genau gleich gefährlich und koste jedes Jahr gleich viele Opfer ist falsch.

Zudem ist die Behauptung, man wisse nicht, wer «an» und wer «wegen» COVID-19 sterbe, ebenso aus der Luft gegriffen.

Vergleichen wir Influenza und COVID19: hat man das Gefühl, bei Influenza seien immer alle Patienten «wegen» Influenza gestorben und nie einer «mit»?

Jaja… da kommt schon wieder das Gefühl… man macht sich die Argumente der Gegner zu eigen. Man merke sich: der Gegner lernt und im Krieg sind alle Mittel erlaubt. Copyright ist inexistent.

Sind wir Mediziner im Rahmen der COVID-19-Pandemie nun alle plötzlich so verblödet, dass wir nicht mehr unterscheiden können, ob jemand «mit» oder «wegen» COVID-19 stirbt, wenn diese Patienten eine typische Klinik, typische Laborbefunde und ein typisches Lungen-CT aufweisen?

Aha, bei der Diagnose «Influenza» waren natürlich alle immer hellwach und haben immer die ganze Diagnostik bemüht und waren immer sicher: nein, bei der Influenza sterben alle «wegen» und nur bei COVID-19 viele «mit».

Hat niemand behauptet, ausser dieser Vogt… Kritiker haben nur darauf hingewiesen, daß diese Unterscheidung bis dato generell NICHT oder selten gemacht wurde!

Zudem: wenn es in einem Jahr in der Schweiz angeblich 1600 Influenza-Tote gab, so sprechen wir über 1600 Tote über 12 Monate – ohne präventive Massnahmen. Bei COVID-19 gab es jedoch 600 Tote in 1(!) Monat und das trotz massiver Gegenmassnahmen.

Wann gab es Gegenmassnahmen? Als „alle“ schon infiziert waren? Und die 1600 Influenzatote … gab es da vielleicht auch 600 in einem Monat und der Rest verteilte sich davor und danach? So darf Wissenschaft nicht argumentieren. Zahlen und Fakten bitte im Vergleich.

Aber jetzt ist wirklich Schluß zu dem Stuß …

Radikale Gegenmassnahmen können die Verbreitung von COVID-19 um 90% senken – man kann sich also vorstellen, welches Szenario ohne Gegenmassnahmen herrschen würde.

Zudem: in einem Monat wurden in der Schweiz >2200 Patienten wegen COVID-19 hospitalisiert und es wurden gleichzeitig bis zu 500 Patienten auf verschiedenen Intensivstationen hospitalisiert. Nie hat jemand von uns auch nur annähernd solche Zustände im Rahmen einer «Influenza» gesehen.

Im Rahmen einer «gewöhnlichen» Influenza erwerben ca. 8% der Betreuenden ebenfalls eine Influenza, aber niemand stirbt daran. Bei COVID-19 werden 25% bis 30% der Betreuenden infiziert und das ist mit einer signifikanten Mortalität verbunden. Dutzende von Ärzten und Pflegepersonen, die COVID-19 Patienten betreut haben, sind an derselben Infektion verstorben.

Zudem: suchen Sie einmal die harten Zahlen zu «Influenza»! Sie werden keine finden. Was sie finden, sind Schätzungen: ca. 1000 oder 1600 in der Schweiz; ca. 8000 in Italien; ca. 20’000 in Deutschland. Eine FDA-Studie (US Food and Drug Administration) hat untersucht, wie viele der 48’000 Influenza-Toten eines Jahres in den USA wirklich wegen klassischer Influenza-Pneumonie gestorben sind. Resultat: alle möglichen Krankheitsbilder wurden unter «Tod durch Pneumonie» subsummiert, so z.B. auch die Lungenentzündung eines Neugeborenen, der bei der Geburt Fruchtwasser in die Lunge aspiriert hat. Die Anzahl der effektiv «wegen Influenza verstorbenen» – Patienten sank in dieser Analyse dramatisch weit unter 10’000 ab.

 

Auch in der Schweiz kennen wir die genaue Anzahl von Patienten nicht, die jährlich an Influenza versterben. Und dies trotz Dutzender massiv überteuerter Datenerfassungs-Systeme; trotz sinnloser Doppel- und Triple-Erfassung der Daten durch Kliniken, Krankenkassen und Gesundheitsdirektionen; trotz eines sinnlosen und überteuerten DRG-Systems, das nur Nonsens produziert. Wir können nicht mal exakt die Zahlen von hospitalisierten Influenza-Patienten pro Monat liefern! Aber Millionen und Milliarden für überteuerte und kontraproduktive IT-Projekte verschwenden.

 

Aufgrund des aktuellen Wissensstandes kann man insgesamt nicht von einer «gewöhnlichen Grippe» reden. Und deshalb ist die widerstandslose Durchseuchung der Gesellschaft auch kein Rezept. Ein Rezept, notabene, welches Grossbritannien, die Niederlande und Schweden versucht und nacheinander aufgegeben haben.

 

Aufgrund des aktuellen, mangelhaften Wissensstandes sagen auch die Zahlen des Monats März überhaupt nichts aus. Wir können glimpflich davonkommen, oder eine Katastrophe erleben. Rigide Massnahmen bewirken, dass die Kurve der Kranken flacher verläuft. Es geht aber nicht nur um die Höhe der Kurve, es geht auch um die Fläche unter der Kurve und diese repräsentiert am Ende die Anzahl Toter.

 

3. «Es sterben nur alte und kranke Patienten»

Prozentzahlen – Nebendiagnosen – Moral und EUGENIK

Das Alter der in der Schweiz Verstorbenen liegt zwischen 32 und 100 Jahren. Zudem gibt es einige Studien und Berichte, welche zeigen, dass auch Kinder an COVID-19 verstorben sind.

 

Ob wegen COVID-19 nun 0.9% oder 1.2% oder 2.3% versterben ist sekundär und bloss Futter für Statistiker. Relevant ist die absolute Anzahl an Toten, die diese Pandemie verursacht. Sind 5000 Tote weniger schlimm, wenn sie 0.9% aller COVID-19-Träger darstellen? Oder sind 5000 Tote schlimmer, wenn sie 2.3% aller COVID-19-Träger darstellen?

 

Angeblich beträgt das durchschnittliche Alter der verstorbenen Patienten 83 Jahre, was von vielen – von zu vielen in unserer Gesellschaft – wohl als vernachlässigbar abgetan wird.

 

Die lässige Grosszügigkeit, wenn andere sterben, ist in unserer Gesellschaft nicht zu übersehen. Das andere, das sofortige Geschrei und die immediaten Schuldzuweisungen, wenn es einem selber oder nächste Angehörige trifft, kenne ich zur Genüge.

 

Alter ist relativ. Der eine US-Präsidentschafts-Kandidat ist heute 73 und der andere ist 77 Jahre alt. Mit guter Lebensqualität ein hohes, selbstbestimmtes Alter zu erreichen, ist ein hohes Gut, für das wir in der Schweiz ins Gesundheitswesen investiert haben. Und es ist das Resultat der Medizin, dass man auch mit drei Nebendiagnosen bei guter Lebensqualität ein hohes Alter erreichen kann. Diese positiven Errungenschaften unserer Gesellschaft sind nun plötzlich nichts mehr wert, sondern, mehr noch, nur noch eine Last?

 

Zudem: wenn 1000 über 65-Jährige oder 1000 über 75-Jährige untersucht werden, die bisher meinten, sie seien gesund, haben nach einem gründlichen Check wohl >80% neu 3 „Nebendiagnosen“, besonders wenn es sich um die weit verbreiteten Diagnosen „hoher Blutdruck“ oder „Zucker“ handelt.

 

Gewisse Medien-Artikel und Leser-Kommentare – viel zu viele, meiner Meinung nach – überschreiten bei dieser Diskussion jede Grenze, haben den üblen Geruch der Eugenik und es kommen Erinnerungen an bekannte Zeiten auf. Muss ich wirklich jene Jahreszahlen nennen? Es erstaunt mich, dass unsere Medien nicht bemüht sind, in dieser Sache einmal Klartext zu schreiben. Es sind ja unsere Medien, welche diese erbärmlichen Meinungsäusserungen in ihren Kommentarspalten publizieren und so stehen lassen. Und ebenso erstaunlich ist, dass die Politiker es nicht für notwendig erachten, einmal eine klare Stellungnahme zu diesem Punkt abzugeben.

 

4. Diese Pandemie war angekündigt

War die Schweiz minimal auf diese Pandemie vorbereitet? NEIN.

Hat man Vorkehrungen getroffen, als COVID-19 im China ausgebrochen ist? NEIN.

Hat man wissen können, dass eine COVID-19-Pandemie über die Welt ziehen wird?

JA, SIE WAR ANGEKÜNDIGT UND DIE DATEN LAGEN BIS MÄRZ 2019 VOR.

 

  1. SARS war 2003.
  2. MERS war 2012.
  3. 2013 hat der Deutsche Bundestag Katastrophen-Szenarien diskutiert: wie bereitet sich Deutschland auf Katastrophen, z.B. Überschwemmungen vor. In diesem Rahmen wurde auch diskutiert, wie Deutschland auf eine zukünftigen SARS-Pandemie reagieren muss! Ja, im Jahre 2013 hat der Deutsche Bundestag eine SARS-Corona-Pandemie in Europa und Deutschland simuliert!
  4. In 2015 wurde eine experimentelle Gemeinschaftsarbeit von Forschern aus drei US-Universitäten, Wuhan und einem italienischen Forscher aus Varese, der in Bellinzona ein Labor hat, publiziert. Diese produzierten synthetisch hergestellte Corona-Viren im Labor und infizierten damit Zellkulturen und Mäuse. Grund der Arbeit: man wollte einen Impfstoff respektive monoklonale Antikörper produzieren, um gegen die nächste Corona-Pandemie gewappnet zu sein.
  5. Ende 2014 hatte die US-Regierung Forschung an MERS und SARS wegen der Gefährlichkeit für Menschen für ein Jahr ausgesetzt.
  6. 2015 hielt Bill Gates eine weit beachtete Rede und meinte: die Welt sei auf die nächste Corona-Pandemie unvorbereitet.
  7. 2016 erschien erneut eine Forschungsarbeit, welche mit Corona-Viren hantierte. Das «Summary» dieser Publikation muss man sich auf der Zunge zergehen lassen, denn es handelt sich hier um die perfekte Beschreibung dessen, was aktuell abläuft:
    “Focusing on SARS-like CoVs, the approach indicates that viruses using the WIV1-CoV spike protein are capable of infecting human alveolar endothelium cultures directly without further spike adaptation. Whereas in vivo data indicate attenuation relative to SARS-CoV, the augmented replication in the presence of human Angiotensin-Converting-Enzyme Typ 2 in vivo suggests that the virus has significant pathogenic potential not captured by current small animal models.”
  8. Im März 2019 wurde in der epidemiologischen Studie von Peng Zhou aus Wuhan gesagt, dass u.a. aufgrund der Biologie der Corona-Viren in den Fledermäusen („bat“) in China vorausgesagt werden kann, dass es in Kürze eine erneute Corona-Pandemie geben werde. Mit Sicherheit! Man könne nur nicht genau sagen wann und wo, aber China werde der hot-spot sein.

Im Prinzip waren das 8 KONKRETE, DEUTLICHE WARNUNGEN INNERHALB VON 17 JAHREN, dass so etwas kommen wird. UND DANN KOMMT ES TATSÄCHLICH! Im Dezember 2019, 9 Monate nach Peng Zhou’s Warnung. Und die Chinesen informieren die WHO nachdem sie 27 Patienten mit atypischer Pneumonie ohne Todesfall gesehen haben. Noch am 31. Dezember beginnt die Reaktionskette von Taiwan, die aus insgesamt 124 Massnahmen bestand – alles bis zum 03. März 2020 publiziert. Und nein, es wurde nicht auf Taiwanesisch-chinesisch in einer Asiatischen Medizinischen Zeitschrift publiziert, sondern unter Mitarbeit der University of California im „Journal of American Medical Association“.

 

Das Einzige was man tun musste: ab dem 31. Dezember 2019 „bat + coronavirus“ in «PubMed», der U.S. National Library of Medicine, eingeben und alle Daten lagen vor. Und man musste nur die Publikationen bis Ende Februar 2020 verfolgen, um zu wissen, 1) was auf uns zukommt und 2) was zu tun ist.

 

Uzbekistan hat im Dezember ihre 82 Studenten aus Wuhan zurückbeordert und alle in Quarantäne gesteckt. Am 10. März habe ich von Uzbekistan aus, weil ich nach meiner Meinung gefragt worden war, die Schweiz gewarnt: Parlamentarier, Bundesrat, BAG, Medien. 

 

Und was hat die Schweiz seit der Meldung China’s an die WHO am 31. Dezember 2019 gemacht? Unsere Landesregierung, unser BAG, unsere Experten, unsere Pandemiekommission? Es sieht so aus, dass sie nichts mitbekommen haben. Natürlich, die Situation ist heikel. Sollte man die Bevölkerung informieren? Panik säen? Wie vorgehen? Was man wenigstens hätte tun können: die exzellenten wissenschaftlichen Arbeiten der Chinesischen und Amerikanisch-Chinesischen Wissenschaftler studieren, die in den besten Amerikanischen und Englischen Medizinischen Zeitschriften publiziert worden sind.

 

Man hätte wenigstens – und das wäre ohne Information an die Bevölkerung, ohne Panik zu säen, machbar gewesen – man hätte wenigstens das notwendige medizinischen Material auffüllen können. Dass die Schweiz mit ihrem 85-Milliarden-schweren Gesundheitswesen, in welchem eine durchschnittliche 4-köpfige Mittelstandsfamilie die Krankenkassen-Prämien nicht mehr bezahlen kann, nach 14 Tagen lauem Gegenwind an der Wand steht, über zu wenig Masken, zu wenig Desinfektionsmittel und zu wenig medizinischem Material verfügt, ist eine Schande. Was hat die Pandemie-Kommission gemacht? Wenn das keine PUK braucht. Aber keine, die nur mit Politkern besetzt ist.

 

Und so hat sich das behördliche Versagen bis heute fortgesetzt. Keine der von Singapur, Taiwan, Hongkong oder China erfolgreich eingesetzten Massnahmen wurden angewendet. Keine Grenzschliessung, keine Grenzkontrollen, jeder konnte und kann immer noch problemlos in die Schweiz immigrieren ohne überhaupt kontrolliert zu werden (habe ich am 15. März selber so erfahren).

 

Es waren die Österreicher, welche die Grenze zur CH geschlossen haben und es war die italienische Regierung, welche Ende März endlich die SBB gestoppt hat und so weiter und so fort. Und noch heute gibt es keine Quarantäne für Personen, die in die Schweiz einreisen.

 

Wurde die Forschungsgruppe von Antonio Lanzavecchia in Bellinzona konsultiert? Antonio Lanzavecchia, der an den oben erwähnten Forschungsarbeiten zu den synthetisch hergestellten Corona-Viren als Co-Autor beteiligt war? Wie kann es sein, dass Hr. Lanzavecchia am 20. März in einem kleinen Tessiner TV-Sender sagt, dass dieses Virus extrem ansteckend und extrem resistent sei – das BAG am 22. März, 2 Tage später also, von einem «Silberstreifen am Horizont» schreibt?

 

Wie kann es sein, dass eine gemischt Amerikanische-Chinesische Autorenschaft am 06. März im «Science» publiziert, dass nur eine kombinierte Grenzschliessung und eine lokale Ausgangssperre effektiv sind, dann aber die Verbreitung des Virus um 90% einzudämmen vermögen – das BAG und Bundesrat aber mitteilen, dass Grenzschliessungen nichts bringen, «weil sich die meisten sowieso zu Hause anstecken» würden.

 

Das Maskentragen wurde für nicht notwendig befunden – aber nicht, weil dessen Effektivität nicht bewiesen wäre. Nein, weil man schlicht nicht genügend Masken zur Verfügung stellen konnte. Man müsste lachen, wenn es nicht so tragisch wäre: statt die eigenen Versäumnisse einzugestehen und sie immediat zu korrigieren, hat man lieber den Deutschen Botschafter einbestellt. Was hat man ihm gesagt? Dass das 85-Milliarden-schwere Schweizer Gesundheitswesen keine Masken hat, um seine Bürger, Pflegende und Ärzte zu schützen?

 

Die Serie von peinlichen Pannen lässt erweitern: Hände-Desinfektion! Empfohlen, da wirksam und schon zu Zeiten der Spanischen Grippe empfohlen. Haben wir von unseren Entscheidungsträgern je gehört, welche Desinfektionsmittel denn wirksam sind und welche nicht? Haben wir nicht, obwohl am 06. Februar 2020 ein Summary von 22 Arbeiten im «Journal of Hospital Infection» publiziert worden ist, welches schon damals berichtete, dass Corona-Viren bis zu 9 Tage auf Metall, Plastik und Glas überleben können und welche drei Desinfektionsmittel das Virus innert 1(!) Minute killen und welche nicht. Natürlich konnte man das richtige Desinfektionsmittel nicht konkret empfehlen: der Bürger hätte dann gemerkt, dass gar nicht genug davon vorhanden ist, weil das Pandemie-Lager, welches Ethanol (62%iges bis 71%iges Ethanol killt Corona-Viren innerhalb einer Minute) bereithalten sollte, 2018 aufgelöst worden war.

 

Als die Schwierigkeiten der Pandemie auch für das BAG offensichtlich wurden, liess man verlauten, dass Patienten, welche auf die Intensivstation müssten, sowieso schlechte Chancen hätten. Dies im klaren Widerspruch zu 4 bis dahin publizierten wissenschaftlichen Arbeiten, welche übereinstimmend berichten, dass 38% bis 95% aller Patienten, die auf die Intensivstation mussten, nach Hause entlassen werden konnten.

 

Ich will hier keine weiteren Punkte erwähnen. Klar sind zwei Dinge: die Pandemie wurde seit 2003 mindestens 8x angekündigt. Und nachdem ihr Ausbruch am 31. Dezember 2019 der WHO gemeldet worden war, hätte man 2 Monate Zeit gehabt, die richtigen Daten zu studieren und die richtigen Konsequenzen zu ziehen. Taiwan zum Beispiel, dessen 124 Massnahmen früh publiziert worden sind, hat am wenigsten Infizierte und Todesfälle und hat keinen «Lock-down» der Wirtschaft durchführen müssen.

 

Die Massnahmen der Asiatischen Ländern wurden aus politischen und diffusen Gründen als für uns nicht machbar qualifiziert. Einer davon: das Tracking Infizierter. Angeblich unmöglich und das in einer Gesellschaft, die ihre privaten Daten ohne Probleme an iCloud’s und Facebook auslagert. Tracking? Wenn ich jeweils in Tashkent, Peking oder Yangon aus dem Flugzeug steige, dauert es 10 Sekunden und Swisscom heisst mich im jeweiligen Land willkommen. Tracking? Nein gibt es bei uns nicht.

 

Hätte man sich besser orientiert, hätte man gesehen, dass gewisse Länder ohne rigide Massnahmen ausgekommen sind. In der Schweiz hat man allenfalls semi-rigide oder gar keine Massnahmen ergriffen, sondern hat die Bevölkerung im eigentlichen Sinne durchseuchen lassen. Rigidere Massnahmen wurden zu spät ergriffen. Hätte man reagiert, hätte man vielleicht keine solchen Massnahmen ergreifen müssen – und könnte sich die aktuellen Diskussionen um einen «Ausstieg» ersparen. Von den ökonomischen Folgen will ich gar nicht reden.

 

5. Politische Aspekte – Propaganda

Warum hat man nicht nach Asien geschaut? Es gab genug Zeit. Oder anders: wie hat man nach Asien geschaut? Die Antwort ist klar: arrogant, ignorant und besserwisserisch. Typisch europäisch, oder sollte ich sagen, typisch schweizerisch?

 

Xi Jinping war noch nett, als er meinte, Europa sei wegen seines «Narzissmus» innert kürzester Zeit das weltweite Zentrum der Pandemie geworden. Ich würde hinzufügen: wegen seiner Arroganz, seiner Ignoranz und seines unsäglichen Besserwissertums.

 

In den Kommentarspalten haben immer mehr Leser unserer Medien bemerkt, dass wir vielleicht aufhören sollten, andere konstant zu belehren, wenn wir selber pro Kopf mit Spanien zusammen die höchste Rate an COVID-19-positiven Leuten und eine der höchsten Sterberaten haben.

 

Europa scheint unbelehrbar. Amerika – zumindest seine Wissenschaftler und ein Teil seiner politischen Journalisten – haben anders reagiert. Amerika hat die exzellenten wissenschaftlichen Arbeiten Chinesischer Autoren anerkannt und sie in ihren besten Medizinischen Zeitschriften publiziert. Selbst im «Foreign Affairs», der wichtigsten Essay-Zeitschrift zur internationalen Politik finden sich Arbeiten mit Überschriften wie: «Was die Welt von China lernen kann»; und «China hat eine App und der Rest der Welt braucht einen Plan»; ferner, dass die «internationale Kooperation der Wissenschaftler ein Beispiel dafür sei», wie man in anderen Bereichen «multipolar zusammenarbeiten müsse» und wie die Welt nun einmal «interconnected» sei. Selbst der oft zitierte Anthony Fauci, Trump’s Chef-Virologie, rühmte im «Foreign Affairs» die Zusammenarbeit mit den Chinesischen Kollegen.

 

Dass die US-Politführung das nicht umgesetzt hat, ist nicht das Problem der Wissenschaftler, welche, inklusive WHO, die exzellente Arbeit der Chinesen vor Ort lobten: «the Chinese know exactly what they do»; «and they are really, really good at it».

 

Dagegen veröffentlichte das Deutsche Magazin DER SPIEGEL einen Artikel mit der Überschrift «Tödliche Arroganz» und damit meinten sie nicht Amerika, sondern das überhebliche Europa.

 

Was sind die Fakten?

  1. Nach der SARS-Epidemie hat China ein Überwachungsprogramm installiert, welches eine auffällige Häufung atypischer Lungenentzündungen so früh wie möglich melden sollte. Als 4 Patienten in diesem Land mit seiner gigantischen Bevölkerung in kurzer Zeit eine atypische Lungenentzündung zeigten, hat das Überwachungssystem Alarm ausgelöst
  2. Nachdem bei 27 (andere Quellen sagen: 41) Patienten in Wuhan eine atypische Pneumonie diagnostiziert worden war, aber noch kein einziger Todesfall vorlag, hat die chinesische Regierung am 31. Dezember die WHO informiert.
  3. Am 07. Januar 2020 hat dasselbe Team von Peng Zhou, welches im März 2019 vor einer Corona-Pandemie gewarnt hatte, das vollständig definierte Genom des verursachenden Virus an die Welt weitergegeben, damit so schnell wie möglich weltweit Test-Kits entwickelt, eine Impfung erforscht und monoklonale Antikörper hergestellt werden können.
  4. entgegen der Meinung der WHO haben die Chinesen Wuhan im Januar mit einem «travel ban» und einer Ausgangssperre lahmgelegt.
    Ich erspare es mir, auf die anderen Massnahmen einzugehen, welche in China getroffen worden sind. Nach Meinung internationaler Forschungsteams hat China mit diesen früh und radikal einsetzenden Massnahmen Hunderttausenden von Patienten das Leben gerettet.
  5. am 31. Dezember 2019 hat Taiwan alle Flüge aus Wuhan gestoppt. Die weiteren 124 Massnahmen Taiwans sind im «Journal of American Medical Association» publiziert – rechtzeitig. Man hätte sie nur zur Kenntnis nehmen müssen.

Ohne Zweifel hat die «Command and Control»-Struktur Chinas initial zu einer Unterdrückung relevanter Informationen geführt, umgekehrt jedoch später bei der Begrenzung der Pandemie umso effektiver funktioniert. Der Umgang mit dem Augenarzt Li Wenliang ist schrecklich, passt jedoch zu solchen Ereignissen. Als 1918 der amerikanische Landarzt Loring Miner in Haskell County im US-Bundesstaat Kansas mehrere Patienten mit Grippesymptomen sah, welche an Heftigkeit alles Bisherige übertrafen, hat er sich an den „United States Public Health Service“ gewandt und um Unterstützung gebeten. Diese wurde im verweigert. Drei Patienten von Haskell County wurden zum Militärdienst eingezogen. Albert Gitchell, der Küchenunteroffizier – der Patient NULL – verbreitete das Virus in jener Kompanie, für die er kochte und die nach Europa verlegt wurde. 40 Tage später gab es in Europa 20 Millionen Infizierte und 20’000 Tote. Die 1918 Pandemie hat mehr Tote verursacht, als der 1. Weltkrieg.

 

Die Klagen des Westens über die «Behandlung» von Li Wenliang sind berechtigt, aber triefen von Doppelmoral, weiss man doch, welches Schicksal Whistleblower im Westen mit seinen tollen Werten widerfahren. Auch die US-Regierung versuchte, medizinische Informationen zu filtern, indem die führenden Virologen Amerikas von Trump angewiesen worden waren, jede öffentliche Aussage zuvor mit Mike Pence, dem Vize-Präsidenten, zu besprechen, was im kürzlich erschienen «Science» unter dem Titel «Do us a favor» als «unacceptable» bezeichnet und mit China verglichen worden ist.

 

Politik ist das eine, die wissenschaftlichen Arbeiten sind das andere. Bis Ende Februar 2020 sind derart viele, exzellente wissenschaftliche Arbeiten mit Chinesischen und gemischt Amerikanisch-Chinesischen Autoren erschienen, dass man hätte wissen können, um was es bei dieser Pandemie geht und was man vorkehren sollte.

 

Warum hat man alles verpasst?

Weil weder Politiker, noch Medien und die Mehrzahl der Bürger nicht fähig sind, in einer solchen Situation Ideologie, Politik und Medizin zu trennen. Eine virale Pneumonie ist ein medizinisches und kein politisches Problem. Dank des politisch-ideologisch begründeten Ignorierens medizinischer Fakten hat sich Europa in kürzester Zeit selber zum weltweiten Pandemie-Zentrum gemacht – mitten drin die Schweiz mit der zweithöchsten pro Kopf Infektionsrate.

 

Politik und Medien spielen hier eine besonders unrühmliche Rolle. Statt sich auf das eigene Versagen zu konzentrieren, wird die Bevölkerung durch ein fortgesetztes, dümmliches China-Bashing abgelenkt. Dazu kommen, wie immer, Russland-Bashing und Trump-Bashing. Man muss Trump keinesfalls mögen – aber bis die USA bezüglich der COVID-19-Todesfälle pro Kopf gleichauf mit der Schweiz liegt, müssen sie 30’000 Tote haben.

 

Wie kann man konstant andere Länder kritisieren, wenn man mit dem zweitteuersten Gesundheitswesen der Welt pro Kopf am zweitmeisten Infizierte hat und weder genügend Masken, noch genügend Desinfektionsmittel, noch genügend medizinisches Material vorweisen kann? Die Schweiz wurde von dieser Pandemie nicht überrascht – nach dem 31. Dezember 2019 hat man mindestens 2 Monate Zeit gehabt, die dringendst notwendigen Vorkehrungen zu treffen. Und zu diesem Verhalten haben die Medien beileibe genug dazu beigetragen. Die mediale Berichterstattung erschöpft sich im Schönreden, was Bundesrat und BAG veranlassen sowie im Kritisieren anderer Länder.

 

Beispiele von dümmlichem China-Bashing gibt es genug: «die Chinesen sind schuld»! Wer so etwas behauptet, versteht nichts von Biologie und Leben überhaupt. «Alle Pandemien kommen aus China»: die Spanische Grippe war in Tat und Wahrheit eine Amerikanische Grippe, HIV kam aus Afrika, Ebola kam aus Afrika, die Schweinegrippe aus Mexico, die Cholera-Epidemie der 60er-Jahre mit Millionen von Toten aus Indonesien und MERS aus dem Nahen Osten mit Zentrum Saudi-Arabien.

 

Ja, SARS kam aus China. Aber die Chinesen haben im Gegensatz zu uns gelernt, wie «Foreign Affairs» am 27. März 2020 schreibt: «Past Pandemics Exposed China’s Weakness. The Current One Highlights Its Strengths”.

 

Wenn konstant behauptet wird, die Zahlen, welche China zur COVID-19-Pandemie veröffentlicht, seien sowieso alle beschönigt, was heisst dann das? Heisst das, dass wir deshalb nichts unternehmen müssen? Oder heisst es nicht viel mehr, dass es sich – sind dies Zahlen wirklich beschönigt – um eine noch viel gefährlichere Pandemie handelt, für die wir in Europa Vorkehrungen treffen sollten? So viel zur Logik von sinnlosem, politischem Nach-Geplapper.

 

Mit konstanten Aussagen wie «die Chinesen lügen sowieso nur» «Taiwan kann man nichts glauben»; «Singapur, eine Familien-Diktatur, lügt sowieso» kommt man dieser Pandemie nicht bei. Auch hier agiert die US-Zeitschrift «Foreign Affairs» – bestimmt nicht per se China-freundlich – intelligenter, wie man am 24. März 2020 lesen kann: «The U.S. and China Could Cooperate to Defeat the Pandemic. Instead, Their Antagonism Makes Matters Worse”. Und am 21. März: “It Takes a World to End a Pandemic. Scientific Cooperation Knows No Boundaries – Fortunately”.

 

Ich kann die Kritik von Lukas Bärfuss nur begrüssen. Insbesondere seine Aussage:

«Warum die entsprechenden Fabriken nicht mehr in Biberist stehen. Sondern in Wuhan. Und ob dieses Allokationsproblem vielleicht nicht nur Zellulose betrifft, sondern auch Information, Bildung, Nahrung und Medikamente».

Diese Aussage trifft ins Schwarze und demaskiert unsere Arroganz und Ignoranz.

 

Reicht es nicht, dass der Westen zu Beginn dieser Pandemie hochnäsig und mit einer gewissen Schadenfreude nach China geschaut hat? Muss jetzt die Unterstützung der westlichen Staaten durch China auch noch bösartig diffamiert werden? China hat bis heute 3.86 Milliarden Masken, 38 Millionen Schutzanzüge, 2.4 Millionen Infrarot-Temperatur-Messgeräte und 16’000 Beatmungsgeräte geliefert. Nicht Chinas angeblicher Weltmachtsanspruch, sondern das Versagen der westlichen Länder hat dazu geführt, dass der Westen buchstäblich am medizinischen Tropf Chinas hängt.

 

6. Woher stammt dieses Virus?

Auf unserem Globus gibt es ungefähr 6400 Säugetier-Arten. Fledermäuse (bats) und Flughunde machen 20% der Säugetier-Population aus. Es gibt 1000 verschiedene Arten von Fledermäusen und Flughunden. Es sind die einzigen Säugetiere, die fliegen können, was ihren grossen Bewegungsradius erklärt.

 

Fledermäuse und Flughunde beherbergen eine Unzahl von Viren. Wahrscheinlich sind Fledermäuse und Flughunde in der Entwicklungsgeschichte die Eintrittspforte von Viren in den Stammbaum der Säugetiere gewesen.

 

Es gibt zahlreiche gefährliche Viren, welche von den «Bats» auf den Menschen übergesprungen sind und für viele Krankheiten verantwortlich sind: Masern, Mumps, Tollwut, Marburg-Fieber, Ebola und andere, seltenere, nicht weniger gefährliche Krankheiten. Auch bei anderen Säugetieren haben von «Bats»-stammende Viren immer wieder zu Massensterben in der Schweine-, Hühner- oder Vogelzucht geführt.

Dies sind entwicklungs-geschichtlich Jahr-Millionen alte biologische Vorgänge. Auch in der DNA gesunder Menschen finden sich Reste von viraler Gensequenzen, die über die Jahrtausende «eingebaut» worden sind.

 

SARS und MERS haben die Forschung an Corona-Viren intensiviert, gerade weil man mit einer baldigen, neuen Corona-Viren-Epidemie, respektive Pandemie gerechnet hat. 22 der 38 bekannten und noch lange nicht definitiv klassifizierten Corona-Viren wurden von chinesischen Forschern in extenso studiert, siehe u.a. Peng Zhou’s Publikation zur Epidemiologie der «bat coronaviruses in China» sowie die anderen, oben erwähnten Publikationen Amerikanischer Autoren. Peng Zhou hat im März 2019 eine baldige, neue Corona-Epidemie vorausgesagt und zwar aus folgenden Gründen:

  1. hohe Biodiversität in China;
  2. hohe Anzahl an «Bats» in China;
  3. hohe Bevölkerungsdichte in China = nahes Zusammenleben zwischen Tier und Mensch;
  4. hohe genetische Variabilität der «Bats», d.h. eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass sich das Genom einzelner Coronavirus-Typen spontan im Rahmen zufälliger Mutationen verändern kann;
  5. hohe aktive genetische Rekombination von Corona-Viren, heisst: Corona-Viren verschiedener Typen tauschen untereinander Genom-Sequenzen aus, die sie dann für den Menschen aggressiver machen können;

Die Tatsache, dass viele dieser Viren – Corona-Viren, aber auch Ebola- oder Marburg-Viren – zusammen in diesen «Bats» hausen und zufällig genetisches Material austauschen können

Obwohl nicht bewiesen, hat Peng Zhou auch die Essgewohnheiten der Chinesen angesprochen, welche die Wahrscheinlichkeit einer Transmission dieser Viren von Tieren auf den Mensch erhöhen. Peng Zhou hat in seinem Artikel vom März 2019 vor einer Corona-Pandemie gewarnt. Und er schrieb, dass er nicht sagen könne, wann genau und wo diese Pandemie ausbrechen würde, aber dass China mit grosser Wahrscheinlichkeit ein «hot-spot» sein werde. So viel zur wissenschaftlichen Freiheit notabene. Peng Zhou und seine Gruppe aus Wuhan haben weitergeforscht und sie waren es, die bereits am 7. Januar das Genom von COVID-19 identifiziert und der ganzen Welt mitgeteilt hatten.

 

Es gibt 4 Theorien, wie dieses Virus auf den Menschen übergesprungen ist:

  1. Das COVID-19-Virus ist von einer Fledermaus direkt auf den Menschen übertragen worden. Dasjenige Virus, welches in Frage kommt und genetisch zu 96% mit dem aktuellen «COVID-19» Virus übereinstimmt, kann jedoch von seiner Struktur her nicht an das «Angiotensin-Converting-Enzyme» (ACE) Typ 2 in der Lunge andocken. Das Virus benötigt aber dieses Enzym, um in die Lungenzellen (und in die Zellen des Herzens, der Niere und des Darmes) eindringen und diese zerstören zu können.
  2. Ein COVID-19-Virus sprang vom Pangolin, einem Malaysischen Säugetier mit Schuppen, welches illegal in China eingeführt worden sei, auf den Menschen und war zunächst nicht Krankheits-erregend. Im Rahmen konsekutiver Mensch-zu-Mensch-Transmissionen hat sich dieses Virus an die beim Menschen vorliegenden Rahmenbedingungen dank Mutation oder Adaptation angepasst und konnte schliesslich an den ACE2-Rezeptor andocken und in die Zellen eindringen, womit die Pandemie «startete».
  3. Es gibt einen Elternstamm dieser beiden COVID-19-Viren, der bis anhin leider unentdeckt blieb.
  4. Es handelt sich um ein synthetisches Labor-Virus, denn genau daran wurde geforscht und der biologische Mechanismus der Krankheits-Erregung ist ja im Detail schon 2016 beschrieben worden. Die angefragten Virologen verneinen natürlich diese Möglichkeit, können sie aber auch nicht ausschliessen, nachzulesen im eben publizierten «Nature Medicine»: «The proximal origin of SARS-CoV-2» von Kristian Andersen.

Das Besondere an diesen Tatsachen ist, dass Corona-Viren zusammen mit dem Ebola-Virus auf ein und demselben «Bat» leben können, ohne dass die Fledermaus erkrankt. Einerseits ist dies wissenschaftlich interessant, weil vielleicht Immunmechanismen gefunden werden können, die erklären, wieso diese Fledermäuse nicht erkranken. Diese Immunmechanismen gegenüber Corona-Viren und dem Ebola-Virus könnten Erkenntnisse liefern, die für den Homo sapiens von Bedeutung ist. Anderseits sind diese Tatsachen beunruhigend, weil man sich vorstellen kann, dass sich aufgrund der hohen, aktiven, genetischen Rekombination ein Supervirus bilden kann, welches eine längere Inkubationsdauer als das aktuelle COVID-19-Virus, aber die Letalität des Ebola-Virus aufweist.

 

SARS wies eine 10%ige Mortalität auf, die Mortalität von MERS betrug 36%. Es war nicht das Verdienst des Homo sapiens, dass SARS und MERS sich nicht so schnell ausgebreitet haben, wie jetzt COVID-19. Das war einfach nur Glück. Die Behauptung, dass ein Virus, welches eine hohe Mortalität habe, sich nicht ausbreiten könne, weil es ja viel zu schnell seinen Wirt umbringe, war zu den Zeiten richtig, als eine „infizierte“ Kamelkarawane von X’ian Richtung Seidenstrasse losgezogen ist und wegen der hohen Mortalität in der nächsten Karawanserei gar nicht mehr ankam. Heute geht das Ruckzuck. Heute sind alle massivst vernetzt. Ein Virus, das in 3 Tagen tötet, geht trotzdem um die Welt. Alle kennen Peking und Shanghai. Ich kenne Wuhan seit 20 Jahren. Keiner meiner Kollegen und Bekannten hat je etwas von Wuhan gehört. Aber hat man gesehen, wie viele Ausländer es in Wuhan – in einer Stadt, die „niemand“ kennt – gab und wie sie blitzschnell in alle Weltregionen verteilt wurden? Das ist die heutige Situation.

 

7. Was wissen wir? Was wissen wir nicht?

Wir wissen,

dass es sich um ein aggressives Virus handelt;

  1. dass die mittlere Inkubationszeit 5 Tage dauert; die maximale Inkubationszeit ist noch nicht klar;
  2. dass asymptomatische COVID-19 Träger andere Personen anstecken können und dass dieses Virus „extrem ansteckend“ und „extrem resistent“ (A. Lanzavecchia) ist;
  3. wir kennen die Risiko-Populationen;
  4. dass es in den letzten 17 Jahren nicht gelungen ist, weder eine Impfung, noch einen monoklonalen Antikörper gegen Corona-Viren zu entwickeln;
  5. dass es überhaupt noch nie gelungen ist, eine Impfung gegen welches Corona-Virus auch immer zu entwickeln;
  6. dass auch die so genannte „Grippe-Impfung“ entgegen der gängigen Werbung nur einen minimalen Effekt ausweist.

Was wir nicht wissen:

  1. ob nach durchgemachter Infektion eine Immunität vorliegt, oder nicht. Gewisse Daten weisen darauf hin, dass der Mensch ab dem 15. Tag Immunglobuline der G-Klasse entwickeln kann, welche eine erneute Infektion mit demselben Virus verhindern sollten. Aber es ist noch nicht definitiv bewiesen;
  2. wie lange eine allfällige Immunität schützen könnte;
  3. ob dieses COVID-19-Virus stabil bleibt, oder ob sich im Herbst analog der üblichen Grippe-Welle erneut ein leicht verändertes COVID-19 über ganze Welt verbreitet, gegen welches keinerlei Immunität vorliegt;
  4. ob uns die höheren Temperaturen des Sommers helfen, weil die Hülle des COVID-19 bei höheren Temperaturen instabil ist. Hier muss erwähnt werden, dass das MERS-Virus sich im Nahen Osten in den Monaten Mai bis Juli verbreitet hatte, als die Temperaturen höher waren, als sie bei uns je sind;
  5. wie lange es dauert, bis eine Population so durchseucht ist, dass der R-Wert <1 ist:
    Wenn man zu einem bestimmten Zeitpunkt 1 Million Zürcher testet, sollen aktuell angeblich 12% bis 18% COVID-19 positiv sein. Um der Pandemie ihren Pandemie-Charakter zu nehmen, müsse der R-Wert <1 sein, d.h. circa 66% der Bevölkerung müssen mit dem Virus Kontakt gehabt und Immunität entwickelt haben. Niemand weiss, wie lange, wie viele Monate es dauern wird, bis die Durchseuchung, die aktuell 12% bis 18% betragen soll, 66% erreicht hat! Aber man kann davon ausgehen, dass die Weiterverbreitung des Virus von 12% bis 18% auf 66% der Bevölkerung weiterhin schwerkranke Patienten generieren wird.
  6. wir wissen also nicht, wie lange wir mit diesem Virus zu tun haben werden. Zwei Berichte, welche der Öffentlichkeit nicht zugänglich sein sollten (U.S.- Government COVID Response Plan sowie ein Bericht des Imperial College London) kommen unabhängig voneinander auf eine „Lock-down“-Phase von bis zu 18 Monaten;
  7. und wir wissen nicht, ob uns dieses Virus epidemisch/pandemisch oder vielleicht sogar endemisch beschäftigen wird;
  8. wir haben nach wie vor keine anerkannte und breit anwendbare, definierte Therapie; eine solche haben wir auch bei der Influenza nie präsentieren können.
    Vielleicht sollten Behörden und Medien einmal die Fakten auf den Tisch legen, statt alle zwei Tage Meldungen von einer scheinbar erfolgreichen Impfung, die nicht mehr weit weg ist, zu präsentieren.

8. Was können wir aktuell tun?

Die Frage nach den besten Lösungsansätzen kann ich auch nicht beantworten. Ob die Schweiz die Pandemie überhaupt noch eindämmen kann, oder ob die Durchseuchung der Bevölkerung unbeeinflusst weiterläuft, weil man initial alle Massnahmen verschlafen hat, ist möglich.

 

Wenn dem so ist, kann man nur hoffen, dass wir diese „Politik“ nicht mir zu vielen Toten und Schwerkranken bezahlen. Und dass nicht zu viele Patienten an den Langzeitfolgen einer COVID-19-Infektion leiden, wie z.B. einer „dank“ COVID-19 neu erworbenen Lungenfibrose, einem gestörten Glucose-Metabolismus sowie neu auftretenden kardiovaskulären Erkrankungen. Die langfristigen Konsequenzen einer durchgemachten SARS-Infektion sind bis 12 Jahre nach angeblicher Heilung dokumentiert. Hoffen wir, dass sich COVID-19 anders verhalten wird.

 

Die Aufhebung des „Lock-down“, respektive die Rückkehr zur dem, was wir als normal empfinden, ist sicherlich der Wunsch eines jeden. Welche Schritte bei der Rückkehr zur Normalisierung mit nachteiligen Folgen verbunden sein werden – d.h. mit einem Wieder-Aufflammen der Infektionsrate – kann niemand voraussagen. Jeder Schritt Richtung Lockerung ist im Grunde genommen ein Schritt ins Unbekannte.

 

Wir können nur sagen, was nicht machbar ist: eine aktive Durchseuchung der nicht-Risiko-Gruppen mit dem COVID-19-Virus ist mit Sicherheit ein absolutes Hirngespinst. Es kann nur Leuten in den Sinn kommen, die keine Ahnung von Biologie, Medizin und Ethik haben:

  1. kommt es mit Sicherheit nicht in Frage, Millionen von Gesunden Mitbürgern absichtlich mit einem aggressiven Virus zu infizieren, von welchem wir eigentlich überhaupt nichts wissen, weder das Ausmass der akuten Schädigung, noch die Langzeitfolgen;
  2. je grösser die Anzahl Viren pro Population, desto grösser die Wahrscheinlichkeit einer zufälligen Mutation, welche das Virus noch aggressiver machen könnte. Also sollten wir sicher nicht aktiv mithelfen, die Anzahl Viren pro Population zu erhöhen.
  3. Je mehr Leute mit COVID-19 infiziert sind, desto wahrscheinlicher wird es, dass sich dieses Virus noch „besser“ an den Menschen adaptiert und noch desaströser wird. Es wird ja angenommen, dass das bereits einmal passiert ist.
  4. bei staatlichen Reserven von angeblich 750 Milliarden, ist es ethisch und moralisch verwerflich, aus blossen wirtschaftlichen Überlegungen Millionen von gesunden Personen zu infizieren.
  5. Die gewollte Infizierung gesunder Leute mit diesem aggressiven Virus würde eines der fundamentalen Prinzipien der gesamten Medizingeschichte aus reinen, kurzfristigen ökonomischen „Bedenken“ akut aushebeln: das Prinzip des „primum nil nocere“. Ich würde mich als Mediziner weigern, an einer derartigen Impfaktion überhaupt teilzunehmen.

Die Bestimmung der COVID-19 IgM- und IgG-Antikörper-Konzentration im Blut geht scheinbar mir der Neutralisierung des COVID-19-Virus einher. Die quantitative und qualitative Diagnostik dieser Antikörper wurde bis jetzt nur in einer kleinen klinischen Studie mit 23 Patienten untersucht. Ob die Massenbestimmung der Antikörper im Blut einen kontrollierten «Lock-down» sicherer machen, indem sich vorerst nur nicht mehr ansteckende und nicht mehr ansteckbare Personen frei bewegen können, kann derzeit nicht beantwortet werden. Ebenso unklar ist, wann diese Methode klinische valide und breit anwendbar sein wird.

 

9. Zukunft

Diese Pandemie wirft viele politische Fragen auf. „Foreign Affairs“ mit Donald Trump und Anthony Fauci auf dem Cover schreibt am 28. März 2020 dazu: „Plagues Tell Us Who We Are. The Real Lessons of the Pandemic will be Political“.

 

Diese politischen Fragen werden nationaler und internationaler Art sein.

 

Die ersten Fragen werden ganz bestimmt unser Gesundheitswesen betreffen. Mit einem 85-Milliarden-Budget hat es die Schweiz – was die Anzahl Corona-Patienten pro 1 Million Einwohner betrifft – weltweit auf Rang 2 geschafft. Gratuliere! Was für eine Schande! Grundlegendes und billiges Material fehlt in der Schweiz nach 14 Tagen. Das kommt davon, wenn selbsternannte «Gesundheitspolitiker», «Gesundheits-Ökonomen» und IT-Experten Milliarden in Projekte wie e-Health, elektronische Gesundheitskarte, überteuerte Klinik-Informationssysteme (man frage einmal das Kantonsspital Luzern!), tonnenweise Computer und «Big Data» investieren und so vollkommen zweckentfremdet Milliarden aus dem Gesundheitswesen abziehen. Und Ärzteschaft und FMH sind buchstäblich zu blöd, endlich einmal dagegen aufzustehen. Sie lassen sich lieber jede Woche als Abzocker und Kriminelle titulieren. Die Schweiz muss endlich untersuchen, wie viel von 1 Million Kassengelder noch für medizinische Leistungen aufgewendet werden, welche direkt dem Patienten zugutekommen und wie viel Geld zweckentfremdet in Branchen-fremde Lobby-Vereinigungen fliesst, die sich schamlos am 85-Milliarden-Kuchen bereichern, ohne je einen Patienten gesehen zu haben. Und natürlich braucht es endlich eine adäquate Qualitätskontrolle medizinischer Leistungen. Auf die weiteren Massnahmen im Rahmen der Reorganisation des Schweizerischen Gesundheitswesens möchte ich hier nicht eingehen.

 

Die internationalen Fragen betreffen vor allem unser Verhältnis zu China und den Asiatischen Ländern überhaupt. Kritische Stellungnahmen: ja. Aber konstantes, dümmliches „Bashing“ anderer Nationen kann kein Rezept dafür sein, globale Probleme gemeinsam anzugehen – von „Lösen“ möchte ich gar nicht sprechen. Anstatt sinnlose Propaganda nachzuplappern, sollte man sich vielleicht einmal mit Autoren auseinandersetzen, die tatsächlich ausgewogen auf hohem Niveau etwas zu sagen haben, so z.B.:

  • Pankaj Mishra: „Aus den Ruinen des Empires“
  • Kishore Mahbubani: „The Asean Miracle. A Catalyst for Peace“
  • „Has the West lost it?“
  • „Can Asians think?“
  • Lee Kuan Yew: „One man’s view of the world“
  • David Engels: „Auf dem Weg ins Imperium“
  • Noam Chomsky: „Wer beherrscht die Welt“
  • Bruno Macàes: „The Dawn of Eurasia“
  • Joseph Stiglitz: „Reich und Arm“
  • Stephan Lessenich: „Neben uns die Sintflut“
  • Parag Khanna: „Unsere asiatische Zukunft“

Lesen heißt noch lange nicht, allen diesen Autoren in allem Recht zu geben. Aber es wäre für den Westen – inklusive die Schweiz – von grossem Wert, Besserwisserei, Ignoranz und Arroganz hier und dort durch Fakten, Verständnis und Kooperation zu ersetzen. Die Alternative besteht ja nur darin, zu versuchen, unsere vermeintlichen Konkurrenten früher oder später in einem Krieg zu eliminieren. Was man von dieser „Lösung“ halten soll, kann jeder selber entscheiden.

In diesem Sinne kann man nur darauf hoffen, dass sich die Menschheit eines Besseren besinnt. Träumen ist immer erlaubt.

Die Herausforderungen sind global. Und die nächste Pandemie steht vor der Tür. Und diese wird vielleicht durch ein Super-Virus verursacht werden und ein Ausmass annehmen, das wir uns lieber nicht vorstellen möchten.

09.04.2020: Der Gastkommentar und die Veröffentlichung des Manuskriptes „COVID-19 – eine Zwischenbilanz oder eine Analyse der Moral, der medizinischen Fakten, sowie der aktuellen und zukünftigen politischen Entscheidungen“ von Prof. Dr. med. Dr. h.c. Paul Robert Vogt vom 7.4.2020 in unserer Zeitung findet international riesige Beachtung und Zustimmung.

In den ersten beiden Tagen wurde der Artikel bereits über 350’000 mal gelesen und tausendfach geteilt. Wir haben deshalb bei Prof. Dr. med. Dr. h.c. Paul Robert Vogt nachgefragt und 10 Fragen gestellt, die aktuell im Raum stehen.

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COVID-19 – Update von Prof. Paul R. Vogt

DMZ – WISSENSCHAFT / FORSCHUNG / POLITIK ¦

 

KOMMENTAR von Prof. Dr. med. Dr. h.c. Paul Robert Vogt

 

Seit Publikation des Manuskripts und Interviews bei «Der Mittelländischen Zeitung» DMZ hat sich mein Office in ein internationales «Virologie-Zentrum» verwandelt. Nebst über 2000 Leser-Kommentaren per Mail, WhatsApp oder SMS, erhielt ich viele Hinweise von Experten aller Fachrichtungen, so z.B. von Virologen, Immunologen, Statistikern, Epidemiologen oder Infektiologen. Ich bin all’ diesen Experten zu Dank verpflichtet.

 

Obwohl viele Fragen offenbleiben, kristallisieren sich Möglichkeiten, welche einen Weg aus dieser Krise zeigen und einen Blick in die Zukunft erlauben, z.B. ob uns dieses Virus konstant begleiten oder «bloss» saisonal wiederkehren wird und wie wir uns dagegen wappnen könnten. Ziel muss sein, menschliches Leid ohne weiteren Lock-down zu verhindern.

 

COVID-19: gefährlich oder nicht – kleine Statistik

COVID-19 ist hoch-infektiös. Wie man in allen Ländern fast identisch beobachten konnte, steigt die kumulierte Zahl der Infizierten ohne Gegenmassnahmen täglich um rund 40%, was einer Verdoppelung der Infizierten alle 2 Tage entspricht oder einer Verhundertfachung pro Woche. Die Infektionsrate ist auch deshalb höher als die bei einer Grippe, weil man bei COVID-19, im Gegensatz zur Grippe, auf keine zuvor Geimpfte trifft.

 

Die durchschnittliche Dunkelziffer der Infizierten liegt je nach Land zwischen 30 bis 90%.

 

Die Sterberate von COVID-19 ist – wie wir aus geschlossenen Populationen (Kreuzfahrtschiffen) wissen – rund 20x höher als die der Grippe.

 

Der Vergleich der absoluten Zahlen Infizierter und der absoluten Todeszahlen zwischen Ländern oder Kantonen ist Unsinn. Das ist genauso aussagekräftig wie die Behauptung, in den USA hätte es mehr Autos als im Andorra. Damit solche Vergleiche aussagekräftig werden, müssen die Todeszahlen pro 100’000 Einwohner gerechnet werden; und auch die Anzahl Patienten auf den Intensivstationen müssen pro 100’000 Einwohner angegeben werden. Leider steht die Schweiz bei beiden Quoten nicht besonders gut da. Bei den Todeszahlen je 100’000 Einwohner ist man in der «Spitzengruppe» (zusammen mit Italien, Spanien, Frankreich und Grossbritannien). Bei der Zahl der Intensivbetten lediglich im Mittelfeld. Pro Einwohner gibt es in den USA und Deutschland dreimal so viele Intensiv-Betten.

 

Der Vergleich der Gesamtzahl der Toten mit der Gesamtzahl der Infizierten vom selben Tag ist ebenso falsch. Richtig wäre, die Anzahl Toter heute durch die Anzahl tatsächlich Infizierter (inklusive Dunkelziffer) vor 16 Tagen zu dividieren, denn vom Zeitpunkt des «Infiziert-werdens» bis zum Tod vergehen durchschnittlich 16 Tage. Und darum muss man die Gesamtzahl der Toten mit der Gesamtzahl der Infizierten vor 16 Tagen vergleichen.

 

Diese Methode heisst «Kaplan Meier Estimator» und wird von allen Lebensversicherungen benutzt. Wieso wurde diese Methode bei der COVID-19 Pandemie bis jetzt nie angewendet? Weil sie eine höhere Todesrate, d.h. die wahre Todesrate ergeben hätte, die man nicht zur Kenntnis nehmen will.

 

Ältere COVID-19-Patienten haben zwar absolut ein höheres Sterberisiko. Das haben ältere Personen gemäss allgemeinen Sterbetafeln sowieso. Das relative Risiko, wegen COVID-19 zu versterben, ist deshalb in allen Altersgruppen beinahe identisch und entspricht einer Verdoppelung. Bei einem 85-jährigen Mann erhöht COVID-19 die Wahrscheinlichkeit, das nächste Jahr nicht zu erleben, von 8% auf 16%, bei einem 45-Jährigen von 0.13% auf 0.33%, was sogar mehr als einer Verdoppelung entspricht. In jeder Altersgruppe ist das Sterberisiko bei Männern in etwa doppelt so hoch wie bei Frauen.

 

Die Europäischen Länder haben weder aus China, noch aus Südkorea, Taiwan oder Singapur etwas gelernt. Südkorea, Taiwan und Singapur sind ohne nationalen Lock-down ausgekommen – und haben heute Todeszahlen je 100’000 Einwohner, die einem Bruchteil der unsrigen entsprechen. Zudem verordneten die Europäischen Länder ihren Lock-down zu spät. Nimmt man als Referenzmassstab 0.01 Tote je 100’000 Einwohner, so kann man folgendes sehen:

  1. China: Lock-down am 24.01.2020 bei 0.002 Toten je 100’000 Einwohner und damit 3 Tage, bevor 0.01 Tote erreicht wurden;
  2. Deutschland: Lock-down am 13.03.2020 bei 0.008 Toten je 100’000 Einwohner und damit 3 Tage, bevor 0.01 Tote erreicht wurden;
  3. USA: Lock-down bei 0.05 Toten je 100’000 Einwohner = 7 Tage nachdem 0.01 Tote erreicht wurden;
  4. Italien: Lock-down bei 0.13 Toten je 100’000 Einwohner, 7 Tage, nachdem 0.01 Tote erreicht wurden
  5. Schweiz: Lock-down bei 0.15 Toten je 100’000 Einwohner, 9 Tage, nachdem 0.01 Tote erreicht wurden.

Da die Verspätung in eine Zeit fällt, in der das Virus sich täglich um 40% ausbreitet, bedeutet einen Verspätung um eine Woche eine um einen Faktor 100 höhere Zahl an Infizierten und Toten – eine Hypothek, die man später nicht mehr aufholen kann. Und dabei hatte man 2 Monate Vorlauf, die Ergebnisse aus Wuhan zu studieren.

 

Den Vorlauf, bzw. die Jahre zuvor, hätte man natürlich auch nützen können, um 800 Millionen Masken (100 pro Person), 800‘000 Tests und genügend Desinfektionsmittel einzulagern, um so zusammen mit anderen Massnahmen einen Lock-down verhindern zu können. Die Kosten dieser Investitionen liegen bei circa 1 bis 1.5 Milliarden und das entspricht gerade mal 1.6% bis 2.5% des 60 Milliarden-schweren Massnahmen-Pakets welches der Bundesrat zur Abfederung der wirtschaftlichen Folgen des Lock-down beschlossen hat und was wo möglich gar nicht reichen wird.

 

Der realitätsnahe Spielfilm «Contagion» hat 2011 alles einmal durchgespielt. Auch dort fängt alles mit einer Fledermaus in China an. Einige der Virologen, die heute täglich interviewt werden, waren damals im Filmteam als Berater tätig. Und die Politiker im Film redeten wie die Politiker heute („alles im Griff“, „nur eine Grippe“, „das öffentliche Leben muss weitergehen“, „keine Panik“).

 

Die Pandemie war angekündigt. Die Geheimdienste, zum Beispiel das «National Center for Medical Intelligence» (NCMI) informierten schon Ende November über eine mögliche Pandemie mit einem «cataclysmic effect», d.h. vor einer Katastrophe.

 

Von den im Influenza-Pandemie Plan Schweiz von 2018 beschriebenen Prinzipien und Massnahmen («Strategien und Massnahmen zur Vorbereitung auf eine Influenza-Pandemie») haben wir nichts gesehen. In den Monaten Dezember bis März wurden unsere Behörden von verschiedenen Seiten mehrfach auf diese Gefahr hingewiesen und aufgefordert «endlich etwas zu tun».

 

Der Ursprung von COVID-19

Die Herkunft des Virus ist nicht geklärt. Die Aussagen der Virologen gehen in die eine, jene der Politik in die andere Richtung. Die Politik erschöpft sich in Schuldzuweisungen und für gewisse Länder ist es klar: „China war’s“. Dahinter steckt die Absicht, „China dafür zahlen zu lassen“. Oder anders: „China hat uns einen großen finanziellen Schaden zugefügt. Wir sind deshalb berechtigt, unsere Schulden zu annullieren“. Eine Mischung aus Geopolitik und finanziellen Absichten. Der Ton im „Foreign Affairs“ hat sich geändert: „Don’t Count on China to Lift the Global Economy”; “The Pandemic Won’t Make China the World’s Leader”; oder wie es die “Washington Post” formuliert: “State Department cables warned of safety issues at Wuhan lab studying bat coronaviruses”.

 

Die Virologen sehen das anders. 27 führende Virologen aus 9 Ländern (USA, Europa, Australien) haben im «Lancet», einer renommierten, britischen Medizinzeitschrift einen Artikel verfasst («Statement in support of the scientists, public health professionals and medical professionals of China combatting COVID-19»). Weil die Aussage von Bedeutung ist, möchte ich sie hier zitieren:

 

«The rapid, open, and transparent sharing of data on this outbreak is now being threatened by rumours and misinformation around its origins. We stand together to strongly condemn conspiracy theories suggesting that COVID-19 does not have a natural origin. Scientists from multiple countries have published and analysed genomes of the causative agent, severe acute respiratory syndrome coronavirus 2 (SARS-CoV-2), and they overwhelmingly conclude that this coronavirus originated in wildlife, as have so many other emerging pathogens.»

 

Dr. Gunnar Jeremias, der Biowaffen-Experte in der «Interdisziplinären Forschungsgruppe zur Analyse biologischer Risiken an der Universität Hamburg» erteilt «Verschwörungstheoretikern eine Absage: „So etwas kann man im besten Labor der Welt nicht herstellen!”

 

Die Spannung steigt: ist COVID-19 gar kein Corona-Virus? Indische und chinesische Forscher berichten, dass COVID-19 ein HIV/Ebola-ähnliches Genom aufweise, welches COVID-19 befähigt, sich 1000-fach stärker an menschliche Zellen zu binden, als das SARS-Coronavirus. Die Inkorporation eines HIV/Ebola-Genoms in das COVID-19 wird jedoch als «bizarre» Mutation bezeichnet und dieses spezifische Genom, welches COVID-19 so infektiös macht, fehlt in allen anderen Corona-Viren, wie z.B. SARS oder MERS. Ob es sich tatsächlich um ein HIV/Ebola-Genomfragment handelt oder nicht ist fraglich, da es in verschiedenen Viren immer wieder Sequenzen mit hoher Similarität gibt.

 

Die Forschung an Corona- und anderen Viren ist längstens international. Amerikanische Institute sind mit Europäischen und Europäische sind mit Asiatischen Instituten vernetzt und Viren werden untereinander ausgetauscht. Die Ziele dieser Forschung bestehen u.a. darin, Impfstoffe oder Antikörper gegen gefährliche Viren zu finden. Die Idee, «normale» Influenzaviren mit Ebola-Viren zu kreuzen, sind nicht neu und solche Experimente sollten z.B. ab 2008 in Nord-Europäischen Hochsicherheits-Laboren durchgeführt werden. Ferner sind am Erasmus Medical Center in Rotterdam, Niederlande, von Prof. Frank Grosveld 2 Antikörper gegen das SARS-Coronavirus entwickelt worden, welche im Labor auch an COVID-19 andocken, was grosse diagnostische und therapeutische Aussichten bietet. Zurzeit wird daran aktiv im Tierversuch geforscht (nach persönlicher Kommunikation und mit Erlaubnis von Herrn Prof. U.D. Dr. rer. nat. Tobias a. Knoch, Leiter der Arbeitsgruppe Biophysical Genomics, Dept. Cell Biology, Erasmus Medical Center, Rotterdam, Niederlande).

 

Ich möchte mich hier auf diese Bemerkungen beschränken. Aufklärung tut sicher Not. Biologische Experimente mit gefährlichen Viren fristen in der öffentlichen Wahrnehmung ein Schattendasein, der Druck auf die politischen Akteure ist gering. Dr. Gunnar Jeremias, den ich oben bereits erwähnt hatte, hofft, dass die globale COVID-19-Pandemie wenigstens etwas Gutes hat und zu mehr Transparenz, Öffentlichkeit und damit verbunden, möglicherweise strikteren Regulierungen führt.

 

Was uns erwartet

Inzwischen dürfte jedermann klar sein, dass das COVID-19 kein normales Grippe-Virus ist. In Deutschland verstarben zwischen 2001 und 2019 5575 Personen an serologisch bestätigter Influenza und/oder Influenza-Subtypen, also durchschnittlich 310 pro Jahr und das bei einer Bevölkerung von rund 82 Millionen (Robert-Koch-Institut: «Bericht zur Epidemiologie der Influenza in Deutschland Saison 2018/2019»). In der Schweiz fielen innerhalb von nur 45 Tagen 1368 Patienten COVID-19 zum Opfer – bei einer 10x kleineren Bevölkerung als sie Deutschland besitzt und trotz eines Lock-down, wenn auch eines inkompletten.

 

COVID-19 ist kein normales Grippe-Virus und das dürfte durch die neusten genetischen Forschungsresultate auch von Seiten seines Genoms klar sein.

 

Italienische Experten erwarten nicht, dass COVID-19 wie das SARS-Virus komplett eliminiert werden kann. Die Ausbildung einer Herdenimmunität dürfte zudem viele Monate dauern und auch zu einer erheblichen Zahl vom Toten führen: angenommen es sterben nur 0.25% wären das für die Schweiz bei einer 70%igen Durchseuchungsrate 15’000 und für Deutschland 140’000 Tote.

 

Welche Szenarien bestehen:

  1. COVID-19 bleibt eine saisonal wiederkehrende Infektion mit einer im Vergleich zu Influenza deutlich höheren Sterberate.
  2. COVID-19 setzt sich endemisch in der Bevölkerung fest und es kommt immer wieder zu lokalisierten «Ausbrüchen», die identifiziert werden können, ohne jedesmal über einen Lock-down diskutieren zu müssen.
  3. COVID-19 setzt sich endemisch in der Bevölkerung fest, aber es gibt eine Impfung, ähnlich derjenigen gegen Hepatitis B.
  4. COVID-19 setzt sich endemisch in der Bevölkerung fest, aber es gibt eine antivirale, medikamentöse Kombinationstherapie ähnlich jener gegen HIV. Während HIV lebenslang therapiert werden muss, reicht bei COVID-19 eine 10-tägige «Tripletherapie», deren Komponenten bekannt sind und die sich auch bereits in klinischen Studien befindet. Im Rahmen einer solchen Therapie könnte COVID-19 in eine Krankheit umgewandelt werden, die bei ersten Symptomen mit einem frei verkäuflichen Test, ähnlich einem Schwangerschaftstest, zu Hause diagnostiziert und auf ambulanter Basis mit einer 5- bis 10-tägigen, medikamentösen Therapie behandelt werden kann.
  5. COVID-19 verhält sich saisonal und überrennt uns im Herbst in einer mutierten Form: der Albtraum.

Stehen weder Impfung noch Therapie zur Verfügung, wird uns ein im Herbst 2020 wiederkehrendes COVID-19 vor dieselben Probleme stellen, die wir heute erleben. Wir haben Zeit uns darauf vorzubereiten und dieselben Nachlässigkeiten zu vermeiden.

 

Vorbereitung auf eine neue Welle: Herbst 2020

Nehmen wir an, COVID-19 kehrt im Herbst zurück und wir verfügen nach wie vor weder über eine Impfung, noch über eine definierte, medikamentöse Therapie. Ziel der Pandemie-Bekämpfung muss es dann sein, menschliche Opfer zu vermeiden ohne einen erneuten Lock-down diskutieren zu müssen.

 

Die wesentlichen und billigen Grundlagen einer solchen Pandemie-Bekämpfung liegen im Masken-Tragen, Desinfektion und Abstandhalten. Diese früh und konsequent durchgeführten Massnahmen können die Verbreitung des Virus aus der Luft und von Oberflächen um bis zu 99% reduzieren, ohne einen Lock-down durchführen zu müssen. Lokale Hot-Spots mit hoher Infektiosität müssten nur kurzfristig selektiv isoliert werden und zwar nach innen und nach aussen (Travel ban; Ausgangssperren).

 

Diese basalen Massnahmen würden durch breites Testen in Kombination mit Tracking-Infizierter zur Aufspürung von Infektions-Herden ergänzt werden.

 

Frühzeitiges Erkennen, schnelle Reaktionszeit und hohe Geschwindigkeit in der Umsetzung der Massnahmen entscheiden, wie eine Pandemie verhindert, erstickt oder limitiert werden kann. Die USA und Südkorea meldeten ihren ersten COVID-19-positiven am gleichen Tag. Da die USA die Pandemiegefahr nicht rechtzeitig wahrgenommen haben, zählen sie heute rund 750’000 gemeldete (aber rund 3 Millionen tatsächlich) Infizierte und 40’000 Tote; Südkorea dagegen gemeldete 11’000 Infizierte und 234 Tote; Taiwan 398 Infizierte, 6 Tote und keinen Lock-down. Die Zahlen in den USA und Europa sind umgerechnet auf die Einwohnerzahl bis zu 100mal so hoch wie in den oben genannten asiatischen Ländern.

 

Wie haben diese Länder das gemacht:

  • National organisierte Antwort anstatt regionalen (kantonalen) Flickenteppich.
  • Schnelle Fallermittlung, Eindämmung und Ressourcenzuweisung.
  • Untersuchung von Passagieren auf Direktflügen von «hot-spots» auf Fieber und die kardinalen COVID-19-Symptome, bevor sie das Flugzeug verlassen können. Dies wurde in Taiwan noch am gleichen Tag eingeführt, an dem China die WHO informierte (31. Dezember).
  • Dokumentierung der Reisegeschichte der letzten 14 Tage: Überwachung von Personen mit niedrigem Risiko mit einer Regierungs-App; Quarantäne von Personen mit höherem Risiko und/oder mit Symptomen und Überwachung via Mobile-Phone, um den Kontakt mit nicht-Infizierten zu limitieren.
  • Verpflichtender Download einer Regierungs-App bei der Einreise, welche ein Personen-Tracking erlaubt.
  • Gebührenfreie Hotline, um verdächtige Symptome zu melden.
  • Tägliche Meldung von möglichen COVID-19 Symptomen via Regierungs-App.
  • Sofortige Eigen-Produktion von Test-kits und Masken: Südkorea produzierte mehr als 350’000 Test-Kits und testete mehr als 20’000 Personen pro Tag.
  • Neun Tage nach dem ersten COVID-19 Patienten verteile Südkorea mehr als 700’000 Masken an gefährdete Gruppen und Arbeitsplätze.
  • 2 Wochen nach dem ersten COVID-19 Patienten stand ein Test zur Verfügung der die Resultate in 6 Stunden lieferte.
  • Einen Monat nach dem ersten COVID-19-Fall Installation von «drive-through» Teststellen, die tägliches Testen trotz Abstandhalten erlauben.
  • Ausgedehnte Test ermöglichten, die Apps mit real-time Daten zu füllen.
  • Definition von designierten Standorten, wo exklusiv Infizierte behandelt wurden.
  • Abgabe von Bargeld an Haushalte unterhalb des medianen Einkommensniveaus.
  • Verteilung von Nahrungsmitteln («home delivery service») verbunden mit Gesundheitskontrollen von Personen, die unter Quarantäne stehen.
  • Zentralisierte Organisation der Abgabe vom Masken mit behördlich-verordneter Preisregulierung: während eine Maske in Südkorea $1.27 kostete, führte die dezentralisierte Organisation der USA zu einem Kampf der einzelnen Staaten untereinander um Masken, was den Preis einer Maske auf $30 trieb.
  • 10 Tage bevor die WHO «Public Health Emergency of International Concern» ausrief, verfügte Taiwan über 44 Millionen chirurgische Masken, 1.9 Millionen N95 Masken und 1100 Unterdruck-Isolationsräume.
  • Digitale Überwachung mittels anonymer Bluetooth-Signale, welche den Mobile-Phone-Besitzer automatisch warnen, wenn er sich einem Infektions-Herd nähert, um nicht-Infizierte von Infizierten zu trennen.
  • Überwachungskameraaufnahmen und Geolokalisierungsdaten, um festzustellen, wer gefährdet ist, sobald eine infizierte Person identifiziert wurde.
  • Beruhigung und Aufklärung der Öffentlichkeit bei gleichzeitiger Bekämpfung von Fehlinformationen anstelle täglicher, reisserischer Mitteilung von «Fallzahlen», die weder für die Öffentlichkeit, noch für Experten interpretierbar sind.
  • Tägliche Presse-Briefings eines Epidemiologen mit Angabe von konkreten Verhaltensregeln.

COVID-19: Analyse eines Systemversagens

Eine moderne Gesellschaft funktioniert durch das Ineinandergreifen verschiedener Systeme: Wirtschafts-System, politisches System, Militär, juristisches System, medizinisches System und alle anderen gesellschaftlichen Subsysteme nach Niklas Luhmann. Die Schweiz ist im weltweiten Vergleich ein wohlhabendes Land mit hoher Lebensqualität. Das Land blieb seit Dekaden von Katastrophen verschont und die Fähigkeit, in Notsituationen schnell zu reagieren, scheint etwas abhanden gekommen zu sein.

 

Im Rahmen eines nationalen Notstandes offenbarten sich die Schwächen der einzelnen Systeme sowie ihrer Kooperation untereinander: schon einen Tag nach dem Lock-down am 16. März jammerte die Wirtschaft; die politischen Entscheidungen fielen aus, kamen zu spät, oder gar nicht; das Militär wurde mobilisiert, aber hatte zum Teil gar nichts zu tun; das juristische System sprach diffus von «Einschränkungen der Menschenrechte», konnte aber keinen Kompass dafür geben, wie das Verhältnis zwischen individueller Freiheit und gesellschaftlicher Pflicht im Rahmen einer Pandemie austariert werden sollte.

 

Die oberste «Behörde» meines eigenen Berufstandes, die FMH (Federation Medicorum Helveticorum), versagte total. Ich hätte von der Schweizerischen Ärztegesellschaft erwartet, dass sie in dieser Situation eine «medizinische Task Force» einberuft, welche die besten Kräfte unseres Landes anweist, alle weltweit vorhandenen Fakten und jedes mögliche, medizinische Detail zur dieser Pandemie zu sammeln, zu analysieren und diese in einer z.B. 2-täglichen medizinischen Pressekonferenz in konziser Form der Öffentlichkeit zu präsentieren, um diese zu beruhigen. Die gleichzeitige Information der Behörden sollte dazu dienen, ihre Entscheidungen im medizinischen Sinne zu optimieren – schliesslich ist die Pandemie primär ein medizinisches Problem. Stattdessen finde ich in der «Schweizerischen Ärztezeitung» eine 1-seitige Publikation, in der mir eine Juristin Anleitungen geben will, wie ich korrekt Patienten selektioniere. Und das zu einem Zeitpunkt, zu dem diese Fragen angesichts existierender Kapazitäten gar kein Thema war. Und ferner, wie kann es sein, dass einer politischen Behörde, in deren Geschäftsleitung keiner einziger Mediziner sitzt, die täglichen Pressekonferenzen zu einem medizinischen Problem in monopolistischer Art überlassen werden?

 

COVID-19 offenbarte ein Systemversagen bei den präventiven Massnahmen sowie zu Beginn der Pandemie. Wirtschaft, Politik und Medizin/Wissenschaft haben verschiedene Ziele, welche bei der Prävention und Bewältigung einer Pandemie unter einen Hut gebracht werden müssen. Als schädlich erweist sich die Tatsache, dass die Entscheidungsträger des Westens – im Gegensatz zu China – nie den Ehrgeiz zeigten, die Pandemie zu eliminieren und das Virus zu eradizieren. Wäre uns das geglückt, müssten wir uns jetzt nicht mit den möglichen (Schreckens)Szenarien der nächsten Monate auseinandersetzen. Die oben genannten asiatischen Länder haben gezeigt, wie man die Kurve der kumulativen Todesfälle nach unten drücken kann.

 

Die Konsum-Gesellschaft als Ganzes liess sich zu leicht auseinander dividieren: in eine «low-risk» Gruppe und in eine Gruppe der «Alten» und «Schwachen» mit ihren Nebendiagnosen, die man besser nicht mehr intubieren sollte, angefangen bei den ü80-Jährigen, gefolgt von den ü75, ü70 und so weiter. Ein älterer Kommentarschreiber hat dies treffend in der kürzest möglichen Form formuliert: «Gestern noch die am meisten beworbene Konsumgruppe; heute schon Risikogruppe; so schnell kann es gehen…»!

 

Dazu gesellte sich das übliche «Überlegenheitsgefühl» des Westens mit seinen «besten Gesundheitswesen der Welt». Wir reden nur noch von Globalisierung, Big Data, Digitalisierung und künstlicher Intelligenz und schauen ins Silicon Valley. Dabei haben wir verpasst, dass gewisse Länder in Asien fortschrittlicher sind und eine Pandemie um Welten effektiver zu managen wissen. Die allgemeine Sterblichkeit in Südkorea ist 20% niedriger als in der Schweiz und dies bei nahezu identischem Altersdurchschnitt. Ja, initial war diese «Epidemie» weit weg, dachten wir. Und uns, «die Guten» wird es mit Bestimmtheit nicht treffen; es trifft nur «die Bösen».

 

Ich hoffe, wir werden im Rahmen des Lock-down besser aufpassen und auch einmal diese Länder beobachten, welche dank professioneller Vorbereitung nur wenige Tote zu beklagen haben und sogar einen Lock-down vermeiden konnten.

 

Aufhebung des Lock-down

Die Aufhebung des Lock-down ist per se unvermeidlich. Wirtschaft hin oder her. Aber wir sind gewarnt: im Rahmen der Lockerung ihrer Massnahmen erlebten sogar Länder wie Singapur und Südkorea einen zweite Welle. Jeder Lockerungs-Schritt muss von einem genauen Monitoring begleitet werden: entscheidend sind die Anzahl Hospitalisierter pro 100’000 Einwohner und die Anzahl Patienten auf den Intensivstationen pro 100’000 Einwohner.

 

Steigt die Anzahl hospitalisierter Patienten schon mit dem ersten Schritt aus dem Lock-down an, müssen konsequent jene Massnahmen eingeführt werden, welche die Übertragung des Virus zu 99% vermeiden: Masken, Desinfektionsmittel und Abstandhalten: ohne Kontakt keine Ansteckung! Eine breitere Testung der Bevölkerung macht nur Sinn, wenn alle Bürger innerhalb von zwei Tagen getestet werden könnten, denn nur das gibt ein momentanes, epidemiologisches Bild, welches weiterhilft. Die technischen Möglichkeiten einer ultra-schnellen Massentestung sind vorhanden. Die zeitraubende Testung einer jeweils kleineren Anzahl von Personen macht nur Sinn, wenn eine digitale Überwachungstechnik vorliegt, die mit diesen Daten gefüttert werden kann.

 

Können wir diese Pandemie nicht ersticken und stehen weder Impfung noch medikamentöse Therapie zur Verfügung, sollte die Gesellschaft die vorübergehende Einschränkung der persönlichen Freiheit zugunsten des gesamt-gesellschaftlichen Wohls akzeptieren; und auch, um damit einen weiteren Lock-down zu verhindern. Sollte es so weit kommen, gehe ich davon aus, dass die stabile Demokratie der Schweiz es schafft, Überwachungsmassnahmen, welche in einer Notsituation eingeführt worden sind, auch wieder zu stoppen.

 

Die Pandemie hat die Schweiz hart getroffen und unser Land befindet sich mit Spanien, Italien, Frankreich und England bei den fünf Nationen mit der grössten Anzahl Todesfälle pro 100’000 Einwohner. Die Pandemie ist noch nicht bewältigt und wir wissen nicht, was in den nächsten Monaten noch auf uns zukommen wird, zumal Mutationen oder weitere Vermischungen mit anderen Viren ja erst durch die Verbreitung entstehen und selektiert, d.h. letztlich gezüchtet werden. Insofern ist eine radikale Verhinderung der Verbreitung auch die beste Prävention vor der Entstehung neuer Corona-Varianten.

 

Zudem gilt es Langzeitschäden einer überstandenen COVID-19-Infektion zu vermeiden. Erste Fallberichte und kleine Patienten-Serien zeigen, dass diese weitaus schwerwiegender sein können als nach einer Infektion mit dem SARS-Coronavirus, da sie aufgrund von Mikrothrombosen in den kleinen Lungenvenen zu einem teilweisen Funktionsausfall der Lunge mit Lungenhochdruck und nachfolgender Herzschwäche führen – eine chronische Erkrankungen mit wenig therapeutischen Möglichkeiten und entsprechend hohen Folgekosten.

 

Die Tatsache, dass ein Corona-Virus möglicherweise ein HIV/Ebola-Genom enthält – z.B. durch Einkreuzung bei der Infektion eines HIV/Ebola-positiven Patienten durch COVID-19 und anschliessender Weiterverbreitung – sollte Warnung genug sein. Sollte eines Tages ein Super-bug entstehen, der das «Corona-Genom der schnellen Verbreitung» mit dem «Ebola-Genom der 90%igen Sterberate» kombiniert, sollten wir über ein fortschrittliches, interdisziplinäres Pandemie-Konzept verfügen, welches auch wirklich funktioniert.

 

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Gastkommentar und Interview von und mit Prof. Dr. med. Dr. h.c. Paul Robert Vogt

Im Bundesgesundheitsministerium sitzen Vollpfosten und die Dr. Schiffmann Partei hat bereits mehr Mitglieder als AfD

Auf Empfehlung des Gesundheitsministeriums benutzen Krankenhäuser, Praxen und Pflegeheime Schutzmasken mehrfach, nachdem sie auf 70 Grad erhitzt wurden. Das zuständige Fachinstitut stellt nun fest: Diese Methode ist ungeeignet. Doch die Praxis wird bislang nicht geändert.

https://www.n-tv.de/panorama/Empfohlene-Maskenaufbereitung-unwirksam-article21746637.html

Partei Widerstand2020 von Dr. Bodo Schiffmann hat mit über 35.000 mehr Mitglieder als die AfD.
Aufruf von Bodo Schiffmann an Politiker, die in Landtag und Bundestag sitzen aus ihrer Partei auszutreten, um in die Widerstand2020 einzutreten. Damit wäre ohne Wahl die Partei Widerstand2020 in den politischen Gremien vertreten!

erste Probanden in der BRiD geimpft

Die Firma Biontech – 2 Türken, 1 Huber, Millionen Dollar von Hexal (https://de.wikipedia.org/wiki/Andreas_und_Thomas_Str%C3%BCngmann) und die Gates Stiftung…

BioNTech wurde 2008 auf der Grundlage langjähriger Forschungsarbeiten von Uğur Şahin, Christoph Huber und Özlem Türeci gegründet. Der Schwerpunkt der Unternehmenstätigkeit liegt auf der Entwicklung und Herstellung von Technologien und Medikamenten für individualisierte Krebsimmuntherapien.

An der Gründung beteiligt waren Andreas und Thomas Strüngmann mit einem Startkapital von rund 180 Millionen US-Dollar

(Andreas und Thomas Strüngmann sind eineiige Zwillinge. Sie bauten – nach dem Verkauf des Generika-Unternehmens durachemie – seit 1986 das Unternehmen Hexal auf, das zum zweitgrößten Generika-Hersteller Deutschlands aufstieg. Im Februar 2005 verkauften die Brüder das Unternehmen mitsamt ihrem Anteil von 68 Prozent an Eon Labs für 7,5 Milliarden US-Dollar an Novartis. Danach wurden beiden Stellungen bei Sandoz angeboten, einem Tochterunternehmen von Novartis, die sie jedoch nicht annahmen.

Das Forbes Magazine listete die Brüder 2006 mit je 3,75 Milliarden Dollar Vermögen auf Platz 185 der reichsten Menschen der Welt. In der Ausgabe des Jahres 2015 wurden sie mit je 3,1 Milliarden Dollar auf Rang 534 geführt.

2007 gründeten die beiden das Ernst-Strüngmann-Forum, eine dem Frankfurt Institute for Advanced Studies angegliederte Konferenzreihe über Gegenwartsprobleme. Ebenfalls besaß die Familie Strüngmann bis Mai 2013 mehr als 10 Prozent der Aktien der IVG Immobilien. Darüber hinaus waren die Brüder über die Athos Service GmbH ab Februar 2008 mit 25 % an der Conergy AG beteiligt. Die Beteiligung an dem Solarunternehmen wurde nach der Reaktorkatastrophe in Fukushima im März 2011 verkauft.

Über ihre Beteiligungsgesellschaften Santo Holding und Athos Service GmbH halten die Gebrüder Strüngmann größere Anteile an Firmen im Biotech- und Gesundheitsbereich. Im Jahr 2004 kaufte die Santo Holding (Deutschland) GmbH die Südwestbank. 2014 investierten die Brüder weitere 350 Mio. Euro in die Bank. Im Juli 2017 verkauften sie die Südwestbank an die österreichische Bank Bawag P.S.K. Zum Kaufpreis wurden keine Angaben gemacht.

Im Juli 2008 unterzeichneten die Brüder einen Kooperationsvertrag mit der Max-Planck-Gesellschaft zur Gründung eines privaten Forschungsinstituts, das sich medizinisch-naturwissenschaftlichen Projekten – vornehmlich auf dem Gebiet der kognitiven Neurowissenschaften – widmen soll. Sitz der Einrichtung mit dem Namen Ernst Strüngmann Institut (ESI gGmbH), das von den Brüdern mit mehr als 200 Mio. Euro ausgestattet wurde, ist Frankfurt am Main. Das Institut ist eine assoziierte Forschungseinrichtung der Max-Planck-Gesellschaft. Seit 2009 ist der Neurophysiologe Pascal Fries wissenschaftlicher Direktor des Instituts.

2014 wurde Klinge Pharma zusammen mit den Produkten von den Brüdern Strüngmann erworben. Andreas Strüngmann ist verheiratet und hat zwei Kinder, beide Brüder leben am Tegernsee in Oberbayern.)

sowie Michael Motschmann (siehe auch Encrypting: https://certgate.com/en/products/cgphone/) und Helmut Jeggle

…..the head of 20 different companies and occupies the position of Chairman-Supervisory Board for BioNTech SE, Co-Managing Director at A&T Grundstück 1 GmbH, Managing Director at AT Newtec GmbH, Co-Managing Director at Jossa Arznei GmbH, Co-Managing Director at A&T Grundstück 2 GmbH, Co-Managing Director at SWB Holding GmbH (Bayern), Co-Managing Director at Santo Service GmbH, Managing Director at Avitop GmbH, Co-Managing Director at Neuraxpharm Holding GmbH, Managing Director & Chief Financial Officer at Nx Biotech GmbH, Managing Director at Salvia GmbH, Managing Director at Horus Sentilo Projektentwicklungsgesellschaft mbH, Co-Managing Director at Palais Berlin 1 GmbH, Chairman-Management Board at Sidroga AG, Chief Operating Officer & Co-Managing Director at Athos Service GmbH, Co-Managing Director at Santo Holding (Deutschland) GmbH, Co-Managing Director at Objektgesellschaft Berlin Passauer Straße 5-7 mbH, Managing Director at Santo Venture Capital GmbH and Managing Director at ATS Beteiligungsverwaltung GmbH.

He is also Co-Managing Director at AT Impf GmbH and Managing Director at Apceth Biopharma Manufacturing Co. Gmbh and on the board of 5 other companies.

In his past career Helmut Jeggle held the position of Managing Director at Klinge Pharma GmbH (Bayern), Managing Director at apceth Biopharma GmbH, Head-Business Planning & Analysis at Sandoz International GmbH and Head-Business Planning & Analysis at H e x a l AG.

Helmut Jeggle received an undergraduate degree from Neu-Ulm University of Applied Sciences and an MBA from Stuttgart Institute of Management & Technology GmbH.

 

. Christoph Huber, Michael Motschmann und Helmut Jeggle sind seit der Unternehmensgründung im Jahr 2008 Mitglieder des Aufsichtsrats. Helmut Jeggle ist seither Vorsitzender des Aufsichtsrats. 2018 wurde der Aufsichtsrat um Ulrich Wandschneider erweitert.

Im Januar 2019 gab BioNTech die Änderung seiner Gesellschaftsform von einer deutschen Aktiengesellschaft („AG“) in eine europäische Aktiengesellschaft („Societas Europaea“ oder „SE“) bekannt.[5] Mit Stand von August 2019 beschäftigte das Unternehmen mehr als 1.100 Mitarbeiter. Bis August 2019 hatte BioNTech durch Privatplatzierung von Aktien und Kooperationen ein Kapital in Höhe von 1,3 Milliarden USD eingeworben. Zu den Aktionären von BioNTech gehören das Strüngmann Family Office (Mehrheitsaktionär), die Fidelity Management & Research Company, die Invus Group, LLC, Janus Henderson Investors, die MIG Fonds, die Redmile Group, die Salvia GmbH und mehrere europäische Family Offices.[3]

Im September 2019 unterzeichnete BioNTech eine Vereinbarung mit der Bill & Melinda Gates Foundation (BMGF) zur Entwicklung von HIV– und Tuberkulose-Programmen. Ziel ist es, Impfstoff– und Immuntherapiekandidaten zur Vorbeugung von HIV- und Tuberkulose-Infektionen sowie zur dauerhaften antiretroviralen therapiefreien Remission von HIV-Erkrankungen zu identifizieren und präklinisch zu entwickeln.[6]

Am 10. Oktober erfolgte der Börsengang von BioNTech an der US-Technologiebörse Nasdaq. Hier wird BioNTech unter dem Kürzel „BNTX“ gehandelt.[7]

Im Dezember 2019 gaben die Europäische Investitionsbank und BioNTech bekannt, dass dem Unternehmen eine Finanzierung in Höhe von 50 Millionen Euro im Rahmen der Investmentoffensive für Europa gewährt wird.[8]

Wissenschaftlicher Beirat

BioNTech wird seit seiner Gründung von einem wissenschaftlichen Beirat unter der Leitung von Rolf Zinkernagel und Hans Hengartner unterstützt. Rolf Zinkernagel ist emeritierter Professor an der Universität Zürich und ehemaliger Leiter des Instituts für Experimentelle Immunologie in Zürich. 1996 erhielt Zinkernagel den Nobelpreis für seine Entdeckung, wie das Immunsystem virusinfizierte Zellen erkennt. Hengartner ist Immunologe und emeritierter Professor an der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) Zürich und der Universität Zürich.[3]

Kooperationen

BioNTech hat sieben Kooperationsvereinbarungen mit biopharmazeutischen Partnern geschlossen, um seine Ressourcen in den Bereichen Wissenschaft und Entwicklung zu erweitern. Zu den biopharmazeutischen Partnern gehören: Genentech, Sanofi SA, Genmab A/S, Genevant Sciences GmbH, Eli Lilly and Company, Bayer AG und Pfizer Inc.[3] Mit Pfizer ist derzeit eine Kooperation zur Entwicklung eines Impfstoffes gegen das Coronavirus im Gespräch.[9]

Darüber hinaus unterhält BioNTech Forschungskooperationen mit der University of Pennsylvania („Penn“) und dem Forschungsinstitut TRON (Translationale Onkologie) an der Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz.[3]

BioNTech hat eine strategische Partnerschaft mit Siemens geschlossen, um eine automatisierte und papierlose Produktionsanlage für individualisierte mRNA-basierte Immuntherapien zu errichten.[3]

BioNTech Partnerprogramme:[3]

Biopharmazeutische Partner Kooperation
Genentech Forschung, Entwicklung, Herstellung und Vermarktung von pharmazeutischen Produkten, die NeoepitopmRNA enthalten; einschließlich Entwicklungskandidaten für die individualisierte Neoantigenspezifische Immuntherapie (iNeST).
Sanofi S.A. Entwicklung und Vermarktung von mRNA-basierten Therapeutika zur intratumoralen Applikation bei soliden Tumoren.
Genmab A/S Forschung, Entwicklung und Vermarktung von bispezifischen Antikörpern auf Polypeptidbasis gegen bestimmte Zielkombinationen zur Behandlung von Krebs. Der erste Produktkandidat, DuoBody-PD-L1x4-1BB, ist im Juni 2019 in eine Phase-1/2a-Studie bei soliden Tumoren eingetreten.[10]
Genevant Sciences GmbH Entwicklung von mRNA-basierten Proteinersatztherapien für seltene Erkrankungen.
Eli Lilly and Company Erforschung neuer Tumorzielstrukturen sowie dazugehöriger T-Zell-Rezeptoren (TCRs).
Bayer AG Entwicklung von mRNA-basierten Impfstoffen und Therapeutika speziell für die Anwendung bei Tieren.
Pfizer Inc. Entwicklung von mRNA-basierten Impfstoffen zur Influenza-Prävention.
Andere Kooperation
University of Pennsylvania Entwicklung und Vermarktung von mRNA-basierten Immuntherapien zur Behandlung von Infektionskrankheiten.[11]
Translationale Onkologie (TRON) Entwicklung neuer Diagnostika und Arzneimittel für die Therapie von Krebs und anderen schweren Krankheiten.
Siemens AG Strategische Partnerschaft, um eine vollautomatisierte, papierlose und digitalisierte kommerzielle cGMP-Produktionsstätte für individualisierte Immuntherapien zu errichten.

Forschung

Onkologie

Krebs wird durch Abnormalitäten verursacht, die als somatische Mutationen bezeichnet werden. Diese Mutationen können sich im Laufe der Zeit im Genom von Zellen ansammeln und zu einer malignen Transformation führen. Der Prozess der Karzinogenese beinhaltet das Versagen des Immunsystems, solche transformierten Zellen zu erkennen und auszurotten.[12][13]

Ziel der Immuntherapie in der Onkologie ist es, das Immunsystem zu nutzen, um bösartige Zellen als „fremd“ zu erkennen und Mechanismen zu überwinden, mit denen sich die Krebszellen der Immunabwehr entziehen. Das Immunsystem soll derart aktiviert werden, dass es in der Lage ist, das Tumorwachstum zu begrenzen und bösartige Zellen zu zerstören. Aufgrund ihrer zufälligen Natur führen krebserzeugende genetische Veränderungen zu einer Gesamtheit von Mutationen (dem „Mutanom“), das für den Tumor jedes einzelnen Patienten einzigartig ist.[14][15] Die Forschung nutzt das patientenspezifische Mutanom, um Medikamente für eine individualisierte Krebsimmuntherapie zu entwickeln. Hierbei wird die Behandlung für den einzelnen Patienten maßgeschneidert.[16] Die Entwicklung von Krebsimmuntherapien, die auf jeden Patienten individuell zugeschnitten sind, steht im Mittelpunkt der Forschungsaktivitäten von BioNTech.[3]

mRNA-Therapeutika

BioNTech erforscht Wirkstoffe auf Basis des Botenmoleküls Messenger-RNA (mRNA) als potenzielle neue Medikamentenklasse. mRNA bringt genetische Information zu den Ribosomen, dem Ort in der Zelle, wo Proteine gebildet werden. In den Ribosomen wird die genetische Information der mRNA in entsprechende Proteine übersetzt. Erste mRNA-basierte Produktkandidaten sind als Krebsimmuntherapeutika und Impfstoffe gegen Infektionskrankheiten bereits in die klinische Entwicklung eingetreten.[17][16][18] Als Medikament liefert die hergestellte mRNA Anweisungen an eine Zielzelle, um ein gewünschtes therapeutisches Protein herzustellen. Bei der Behandlung von Krebs richtet sich das hergestellte Protein gegen Zielstrukturen, die direkt von den Mutationen der Krebszellen abstammen. Auf diese Weise soll der Krebs bekämpft werden.[17]

BioNTech hat mehrere Formate und Formulierungen von mRNA entwickelt, um genetische Informationen an Zellen zu liefern, wo sie zur körpereigenen Herstellung von Proteinen für therapeutische Zwecke verwendet werden.[3][17][19][20][21][22][23][24][25][26][16][27][28]

BioNTech erforscht mehrere mRNA-basierte Therapieplattformen für die Krebsimmuntherapie, insbesondere für die individualisierte Krebsimmuntherapie. Zu den am Menschen getesteten Plattformen gehören FixVac, iNeST und mRNA-basierte intratumorale Immuntherapien. Darüber hinaus entwickelt das Unternehmen zwei Plattformen, auf denen mRNA verwendet wird, um entweder RiboMabs (eine neue Klasse von mRNA-kodierten Antikörpern) oder RiboCytokines (eine neue Klasse von mRNA-kodierten Zytokinen) direkt im Patienten zu exprimieren.[3]

  • FixVac-Produktkandidaten (Fixed Vaccine Combination) sind Krebsimmuntherapien für eine bestimmte Krebsart. Sie richten sich gegen Antigene, die bei Patienten mit der betreffenden Krebsart häufig gefunden werden (serienmäßig produzierte Antigen-Immuntherapie). Diese Produktkandidaten enthalten ausgewählte Kombinationen von mRNA, die bekannte, krebsspezifische Antigene kodieren.[3]
  • iNeST-Produktkandidaten sind individualisierte neoantigenspezifische Immuntherapien. BioNTech hat erstmals ein On-Demand-Herstellungsverfahren entwickelt, um Patienten auf der Grundlage des spezifischen Mutationsprofils (dem „Mutanom“) ihres Tumors individuell behandeln zu können. Das Unternehmen untersucht diesen Behandlungsansatz bei metastasierten Melanomen und bei mehreren soliden Tumoren in Zusammenarbeit mit Genentech.[3]

Mit dem Produktkandidaten BNT121 liegen erste Daten aus einer Phase-1-Studie bei 13 Patienten mit metastasiertem Melanom vor. Bei neun Patienten wurde ein stabiles progressionsfreies Überleben von bis zu 41 Monaten beobachtet.[3]
Zudem verringerte sich die kumulative Rezidivrate signifikant im Vergleich zum Zeitraum vor der Behandlung.[16] Die ersten Produktkandidaten für individualisierte Krebstherapien hatte BioNTech mithilfe einer eigenen mRNA-Technologieplattform entwickelt. Seit 2016 wird die Plattform gemeinsam mit Genentech als individualisierte neoantigenspezifische Therapie (iNeST) entwickelt.[3]

  • Intratumorale Immuntherapie: Die intratumoralen Immuntherapie-Produktkandidaten werden als Zytokin-kodierende mRNA direkt in einen Tumor injiziert. Ziel ist es, die Tumor-Mikroumgebung zu verändern und die T-Zell-Aktivität zu fördern. Die Injektion der mRNA direkt in den Tumor erfolgt, um Toxizitäten außerhalb der Zielstrukturen zu vermeiden. BioNTech entwickelt in Zusammenarbeit mit Sanofi eine mRNA-basierte intratumorale Therapieplattform.[3]
  • RiboMabs (mRNA-kodierte monoklonale Antikörper) sind eine neuartige Klasse von mRNA-basierten Therapeutika. Sie zielen darauf ab, mithilfe der entsprechenden mRNA die gewünschten Antikörpern direkt im Körper des Patienten herzustellen.[3]
  • RiboCytokines (mRNA-kodierte Zytokine) bilden eine weitere neuartige Klasse von mRNA-basierten Therapeutika. Hier ist das Ziel, dass mithilfe entsprechender mRNA die gewünschten Zytokine direkt im Körper des Patienten hergestellt werden. Zytokine spielen eine zentrale Rolle bei der Kontrolle der Immunantwort auf Krankheitserreger und auf bösartige Zellen.[3]

Programmierbare Zelltherapien (Engineered Cell Therapies)

BioNTech entwickelt eine Reihe neuer Zelltherapien, um die T-Zellen des Patienten so zu verändern, dass sie sich gezielt gegen krebsspezifische Antigene richten.[29][30] Dazu gehören zwei Plattformen zur Behandlung von soliden Tumoren: Eine Plattform für T-Zellen mit chimärem Antigenrezeptor (CAR-T-Zellen) und eine Plattform für T-Zellrezeptor (TCR)-Programme. BioNTech untersucht unter anderem einen CAR-T-Produktkandidaten, BNT211, der sich gegen Claudin-6 (CLDN6) richtet. Das Antigen CLDN6 ist spezifisch für solide Tumoren.[3][31]

Antikörper der nächsten Generation

BioNTech entwickelt Antikörper der nächsten Generation (Checkpoint-Immunmodulatoren und zielgerichtete Krebsantikörper), um die Immunantwort des Patienten auf Krebs zu modulieren.[3][28][31][32][33][34][35]

In Zusammenarbeit mit Genmab erforscht BioNTech bispezifische Antikörper, die als duale Immunmodulatoren fungieren. Hierfür wendet das Unternehmen die von Genmab entwickelte DuoBody-Technologie an.[3][28][31]

Im Jahr 2019 erwarb BioNTech von MabVax einen Antikörper (MVT-5873 bzw. BNT321) mit einer neuartigen Wirkweise. Bei BNT321 handelt es sich um einen vollständig humanen monoklonalen IgG1-Antikörper, der sich gegen Sialyl Lewis A (sLea) richtet. sLEA ist ein neues identifiziertes Epitop, das spezifisch in Bauchspeicheldrüsenkrebs und anderen soliden Tumoren exprimiert wird.[36]

Small Molecule-Immunmodulatoren

BioNTech erforscht niedermolekulare Wirkstoffe (Small Molecules) zur spezifischen Immunmodulation. Ziel ist es, die Aktivität anderer Wirkstoffe durch die Immunmodulation zu steigern.[37] In diesem Zusammenhang entwickelt das Unternehmen einen niedermolekularen Toll-like-Rezeptor-7 (TLR7) basierten Immunmodulator für die Behandlung solider Tumoren. TLR7 spielt eine wichtige Rolle bei der Aktivierung der angeborenen Immunantwort. Bei vielen Krebsarten werden Tumore durch eine entzündungshemmende Umgebung geschützt. Dadurch wird die Fähigkeit des Immunsystems, Krebszellen anzugreifen, verringert. TLR7-Agonisten können hier eine direkte zelluläre Immunantwort auslösen.[3]

Infektionskrankheiten

Neben dem Bereich Onkologie hat BioNTech auch mRNA-Plattformen für die Entwicklung von mRNA-basierten Impfstoffen gegen Erreger von Infektionskrankheiten implementiert. Es bestehen Kooperationen mit Pfizer und der University of Pennsylvania („Penn“).[3] Im August 2019 schloss BioNTech mit der Bill & Melinda Gates Foundation ein Investitionsabkommen, um die Entwicklung von Immuntherapien zur Vorbeugung und/oder Behandlung von HIV, Tuberkulose und bis zu drei weiteren Infektionskrankheiten voranzutreiben.[6]

Das Unternehmen arbeitet in Zusammenarbeit mit Fosun an einem Impfstoff gegen SARS-CoV-2. Hierzu hat das Paul-Ehrlich-Institut am 22. April 2020 eine klinische Studie Phase 1/2 für das Impfstoffprogramm BNT162 genehmigt. Die Zulassung einer weiteren Studie in den Vereinigten Staaten wird erwartet.[38] Einen Tag darauf begannen Biontech und das Pharma-Unternehmen Pfizer mit der klinischen Prüfung ihres Covid-19-Impfstoffkandidaten BNT162. Zwölf Studienteilnehmer wurden in Deutschland seit dem Studienstart am 23. April 2020 mit BNT162 geimpft, wie die beiden Unternehmen mitteilten.[39]

Seltene Erkrankungen

Im Bereich der seltenen Erkrankungen hat BioNTech Plattformen für die Entwicklung von mRNA-basierten Proteinersatztherapien implementiert. Ziel ist es, die benötigten Proteine mithilfe der mRNA direkt im Körper des Patienten zu kodieren und herzustellen. BioNTech teilt sich die Kosten und Gewinne mit Genevant Sciences.[3]

Technologien

Formulierungen für mRNA-Therapeutika

BioNTech verwendet für die mRNA-Wirkstoffkandidaten mehrere Formulierungen.[3]

  • Lipoplex (LPX) Formulierung: BioNTech hat eine RNA-Lipoplex-Formulierung auf Liposomenbasis entwickelt, RNA-LPX. Diese Formulierung ermöglicht die intravenöse Verabreichung von mRNA-Krebsimmuntherapien. RNA-LPX wird für die FixVac- und iNeST-Plattformen verwendet.[3]

Die LPX-Formulierung bettet die mRNA zwischen einer Lipiddoppelschicht ein und sorgt dafür, dass die notwendige mRNA für Tumorantigene in lymphoiden Kompartimenten wie der Milz in dendritische Zellen geschleust wird. Die dendritischen Zellen präsentieren die Tumorantigene und lösen so eine Immunantwort aus.[3][25]

  • Lipid-Nanopartikel (LNP): Für andere Anwendungen verkapselt BioNTech die mRNA in Lipidnanopartikeln. Diese Formulierungen werden für die RiboMabs- und RiboCytokines-Plattformen sowie für die Proteinersatz-Plattformen für seltene Erkrankungen verwendet.[3]
  • Polyplexe: Das Portfolio von BioNTech umfasst auch Polyplexe, die in bestimmten Entwicklungsprogrammen verwendet werden. Hierbei wird die mRNA an ein Polymer gebunden und bildet dann Nanopartikel.[3]

Antikörper-Entdeckungsplattformen

  • Kaninchen-basierte Plattform zur Identifizierung neuer Antikörper: Mit der Übernahme der Antikörperproduktionseinheit der MAB Discovery GmbH im Jahr 2019 integrierte BioNTech eine Kaninchen-basierte Antikörper-Entdeckungsplattform, mit der funktionelle monoklonale Antikörper (mAbs) erzeugt und entwickelt werden können.[40]
  • Human-basierte Plattform zur Identifizierung neuer Antikörper: BioNTech erwarb im Jahr 2019 von MabVax Therapeutics die Plattform HuMab zur Selektion neuer Antikörper für Humantherapeutika. Die Identifizierungstechnologie von HuMab fokussiert auf abnormale Kohlenhydrat-Targets, die bei soliden Tumoren hochreguliert sind.[3]

Standorte

Der Hauptsitz von BioNTech befindet sich in Mainz. Das Unternehmen betreibt in Deutschland drei GMP-zertifizierte Produktionsstätten zur Herstellung von mRNA-Therapeutika und programmierbaren Zelltherapien („Engineered Cell Therapies“). Die Standorte sind Idar-Oberstein (BioNTech Innovative Manufacturing Services GmbH), Martinsried (BioNTech Small Molecules GmbH), Neuried (BioNTech SE) und eine vierte Einrichtung in Berlin, die peptidbasierte Dienstleistungen und Produkte für verschiedene Bereiche der biomedizinischen Forschung anbietet (JPT Peptide Technologies GmbH).[3] Im Jahr 2019 wurden die Standorte um eine Tochtergesellschaft in San Diego, USA, erweitert (BioNTech Research & Development, Inc.).[3]

Pipeline

Zur BioNTech-Pipeline gehören mRNA-basierte Produktkandidaten, programmierbare Zelltherapien (engineered cell therapies), Checkpoint-Immunmodulatoren, zielgerichtete Krebsantikörper und niedermolekulare (small molecules) Immunmodulatoren. Die Indikationsbereiche, für die Produktkandidaten entwickelt werden, umfassen Krebserkrankungen, Infektionskrankheiten und seltene Erkrankungen. Im September 2019 befanden sich mehr als 20 Produktkandidaten in der Erforschung, von denen einige bereits in klinische Studien eingetreten sind.[3]

Klinische Entwicklungspipeline von BioNTech (Stand: September 2019):[3]

Produkt Substanzklasse Indikationen Phase Kooperation ClinicalTrials.gov / Publikation
BNT111 RNA-Wirkstoff Fortgeschrittenes Melanom 1 BioNTech hält alle Rechte Lipo-MERIT study
BNT113 RNA-Wirkstoff HPV-positiver Kopf- und Halskrebs 1 BioNTech hält alle Rechte HARE-40
BNT114 RNA-Wirkstoff Dreifach rezeptornegativer Brustkrebs 1 BioNTech hält alle Rechte TNBC-MERIT
BNT121 RNA-Wirkstoff Metastasiertes Melanom 1 Genentech Sahin et al. Nature 2017
RO7198457 (BNT122) RNA-Wirkstoff Erstlinientherapie des Melanoms in Kombination mit Pembrolizumab 2 Genentech NCT03815058
RO7198457 (BNT122) RNA-Wirkstoff Lokal fortgeschrittene oder metastasierte solide Tumoren 1 Genentech NCT03289962
SAR441000 (BNT131) RNA-Wirkstoff Solide Tumoren 1 Sanofi NCT03871348
DuoBody-PD-L1x4-1BB Bispezifischer Antikörper Metastasierte oder nicht resezierbare solide Tumoren 1 Genmab GEN1046

Literatur

Dresden: Reiseveranstalter protestieren mit Bus Convoi

https://t.me/videodump1/5962

https://www.sachsen-fernsehen.de/bus-demo-in-dresden-reisebranche-fordert-hilfe-743379/

Dresden- Um auf die bedrohte Situation von Reisebüros und -veranstaltern sowie Busunternehmen aufmerksam zu machen, demonstrieren Reiseveranstalter und Busunternehmen am Mittwoch in Dresden.

Die Initiatoren sind Rainer Maertens von Maertens – meine Reisewelt GmbH Dresden und René Lang von Lang Reisen. Sie haben die Demonstration mit 50 Reisebussen in Dresden organisiert.

Der Buskorso will am Vormittag zum Sächsischen Landtag fahren, um die Forderungen aus der Branche an den Freistaat zu übergeben.