Der Österreichkorrespondent: Krisenmanager gibt 5 Tipps, wie Sie jetzt handeln müssen! – Alle!

Gilt für ALLE! Die meisten haben gar keine Ahnung von alldem. Das System ist aber PSYCHOPATHISCH! 
So ist es. Guter Rat nicht erst für Notlagen!
In der BRiD gibt es inzwischen die Absolution für eine befristete Nichtzahlung vertraglicher Verpflichtungen.
Eine Art Stundung. Das ändert aber nichts an der Tatsache, daß zu einnem späteren Zeitpunkt die aufgelaufenen Schulden zurückzuzahlen sind.
Aufgeschoben ist nicht aufgehoben.
Die Aufschiebung bedeuted letztlich nicht die finanzielle Entlastung, sondern NUR die Entlastung der Gerichte, da Fristen ausgesetzt werden und später zu laufen beginnen.
Jeder, der glaubt, der Staat würde ihn finanziell entlasten wollen, der sollte aufwachen! Die Maßnahme ist reiner Eigennutz. Das dicke Ende kommt nur etwas später.
Die deutsche Wirtschaft steht weitgehend still. Viele Kleinunternehmer sitzen auf ihren Kosten und erzielen keine Einnahmen mehr. Bund und Länder wollen mit Milliarden helfen, doch für viele Betroffene tickt die Uhr.

Was Kleinunternehmer jetzt sofort machen müssen.

Der erfahrene Krisen-Experte David Rölleke rät Unternehmen, die sich in einer wirtschaftlichen Notlage befinden, die folgenden fünf Punkte:

1. Stellen Sie einen Ist-Bestand her

Die entscheidende Fragen lauten:

Wie viel Geld ist noch da und wie viele Verbindlichkeiten habe ich im nächsten Monat?

Rechnen Sie nur mit dem Geld, das auf dem Konto ist und nicht mit eventuellen Zahlungseingängen.

Berechnen Sie auch, wie viel Sie zum Leben brauchen.

Auch wenn hier viele Unternehmer getreu dem Motto „meine Mitarbeiter zuerst“ handeln – Ihnen ist nicht damit geholfen, wenn Sie privat kein Geld mehr haben und nachts nicht schlafen können.

In solch einem Zustand retten Sie kein Unternehmen auf der ganzen Welt.

2. Reden Sie mit Ihrem Steuerberater

Auch wenn sich im Internet derzeit auffällig viele Experten tummeln, die Ihnen sofortige finanzielle Hilfe versprechen, lautet mein Rat:

Ziehen Sie lieber einen Vertrauten hinzu, der Ihnen wohlgesonnen ist, bevor Sie in die Falle tappen.

Aktuell verliert man ja auch den Überblick, weil es zahllose Meldungen zum Thema „Soforthilfe“ gibt.

Glauben Sie mir: Ihr Steuerberater ist der erste Mensch, der informiert ist, wenn er diese Hilfen für Sie beantragen kann.

Reden Sie auch mit ihm über eventuelle Kredite. Ganz wichtig: Passen Sie auf, dass Sie nicht in der Not eine unternehmerisch falsche Entscheidung treffen.

3. Erstellen Sie eine Liste mit Ihren Verbindlichkeiten, welche zum nächsten Monat fällig sind

Prüfen Sie hier Ihre Zahlungsziele und legen Sie eine absteigende Tabelle mit allen notwendigen Angaben an.

Die Summe der Verbindlichkeiten gleichen Sie dann bitte mit dem Geschäftsguthaben ab – so bekommen Sie einen Überblick, wie viele Mittel Ihnen fehlen.

Es klingt ganz einfach, doch schon hier scheitern derzeit viele Unternehmen.

Beachten Sie hier auch ganz klar bestehende Daueraufträge, die Sie bereits angefertigt haben.

4. Offen mit allen sprechen, die noch Geld von Ihnen bekommen

Hier rate ich Ihnen, eine E-Mail oder einen Brief zu schreiben, in der Sie ganz offen mitteilen, dass Sie auf aufgrund der aktuellen Situation möglicherweise nicht in der Lage sind, Ihre Verbindlichkeiten pünktlich zu begleichen.

Schreiben Sie auch ganz offen, dass Sie bereits nach Optionen suchen und den Zwischenstand umgehend kommunizieren.

In vielen Fällen konnte hier bereits ein Zahlungsaufschub von zehn Tagen realisiert werden. Das gilt für Sie als Geschäftsführer geschäftlich sowie privat.

5. Finger weg vom Privatvermögen

Hier rate ich den Unternehmen, ihr Privatvermögen zumindest vorerst zu halten und nicht die fleißig angesparten Bausparverträge und Sparkonten zu kündigen, um die Verbindlichkeiten begleichen zu können.

Denn so kommt es im schlimmsten Fall nicht nur zum geschäftlichen Ruin, sondern auch zum privaten.

Besprechen Sie auch dieses Vorgehen unbedingt mit dem Steuerberater, bevor Sie aus der Emotion heraus unklug handeln.

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