Leetchi.com sperrt Spendenseite für Andreas Ziegler

Die Spendenseite 100.000 Euro gegen die AfD war hingegen nie gesperrt worden…

Solidarität mit Andreas Ziegler nach Antifa–Mordanschlag (Video) +++Update Spendenkonto & PayPal+++

Was war passiert?

Andreas war auf dem Weg zur Grundrechte–Demo in Stuttgart, als er und zwei weitere Kollegen von 50 Linksextremisten überfallen wurden. Wie Augenzeugen berichteten, wurde dem blutend auf der Straße liegenden Andreas eine Gaspistole an den Kopf gehalten, dann haben die Linken abgedrückt. Seit dem Übergriff liegt Andreas nun im Koma und schwebt weiterhin in Lebensgefahr.

Solidarität ist eine Waffe

Wir setzen eine Belohnung für sachdienliche Hinweise für die Ergreifung der Täter aus  und legen für den Anfang 10.000€ in den Topf. Damit der Verfolgungsdruck noch weiter erhöht werden kann, eine Solidaritätskampagne, um sich an der Aktion zu beteiligen. Es ist ferner möglich, sich an der Aktion via PayPal oder normaler Banküberweisung zu beteiligen.

Spendenplattform zensiert Solidarität

Keine zwölf Stunden nach Veröffentlichung unserer Solidaritätsaktion für Andreas, der nach wie vor im Koma liegt, hat die Spendenplattform Leetchi unsere Seite gesperrt.

Es ist unbegreiflich und absolut unfassbar, wie es dazu kommen konnte.

Wir haben sofort Ersatz organisiert und kurzerhand ein Spendenkonto sowie ein PayPalKonto eingerichtet (siehe oben!). Wir lassen uns durch diese Zensur nicht unterkriegen und halten euch auf dem Laufenden, was die zensierte Leetchi–Kampagne betrifft.

Wer sachdienliche Hinweise zur Erfassung und zur Verurteilung der Täter übermittelt, erhält diese Belohnung. Hinweise bitte direkt an die Stuttgarter Polizei!

Update: Andy weiter in Lebensgefahr & Solidarität

Unser Freund und Kollege Andreas ringt weiter um sein Leben: Volle zwölf Tage nach dem brutalen Mordversuch ist Andy noch immer in akuter Lebensgefahr.

Wir sind noch immer fassungslos und halten engen Kontakt mit Andys Angehörigen. Täglich erreichen uns Mails, Anrufe und Nachrichten der Solidarität.

Es gibt unglaublich viele Fragen zu beantworten: Wie konnte es dazu kommen? Warum hat trotz vom Innenministerium beobachtbarer Militarisierung der radikalen Szene niemand etwas unternommen?

Wo war die Polizei?

Wie konnten die Täter entkommen?

Viele weitere Fragen müssen geklärt werden, damit dieser linken Brutalität endlich das Handwerk gelegt werden kann. Doch alles zu seiner Zeit.

Jetzt: Der Solidaritätsaufruf über die Spendenseite Leetchi.com wurde gesperrt und wir bitten alle Spender und Freunde, den zurückerhaltenen Betrag nochmals auf das Spendenkonto oder via PayPal dem im Koma liegenden Andy zukommen zu lassen.

Mittlerweile sind mehr als 34.000 Euro zusammengekommen um Andy aufzufangen und die feigen Täter zufassen.

Wir bitten alle #Leetchi–Spender: Lasst euch von dieser Zensur nicht unterkriegen und seid soldiarisch, er braucht jetzt jeden von uns.

Die Presse berichtet bundesweit über diese Tat, hier, hier, hier, hier, hier, hier und hier auch. Niemand kann jetzt noch sagen, daß er nichts von den radikalen Verstrickungen von Antifa und Gewerkschaften wusste. Wir haben dazu einen Beitrag verfasst, hier abrufbar.

Alle Spendendaten:

Spendenkonto: IBAN: DE10 7603 0080 0950 1251 07
Empfänger: Andreas Brandmeier
BIC: CSDBDE71XXX
Verwendungszweck: Solidarität mit Andy Ziegler

Hier zu PayPal.

Noch immer fällt es schwer, überhaupt Worte für diese Tat zu fassen, aber wir werden nicht aufgeben und beten in jedem wachen Moment für unseren Freund Andy.


Antifa und Gewerkschaft – Hand in Hand

Antifa und Gewerkschaft – Hand in Hand

Nach dem linksradikalen Mordversuch auf unseren Freund und Kollegen Andreas Ziegler erschien gestern in Stuttgart Zeitung der Artikel »IGMetall weist Schuldvorwürfe von Zentrum Automobil zurück« (hier nachzulesen).

In dem Artikel weist die IGMetall-Pressesprecherin Frau Anaik Geißel die Vorwürfe zurück: »Die IG Metall und die Antifa seien in keiner Weise miteinander verstrickt, wie Zentrum Automobil das darstelle

Fakt ist: Allein die Suchanfrage über Google ergibt ungefähr 68.900 Einträge mit direkten und indirekten Verbindungen zwischen Antifa und IGMetall.

Wir haben Bildmaterial recherchiert, daß jeder Journalist mit wenigen Klicks selbst hätte finden und aufgreifen können. Es ist schade, daß grundlegende Recherchestandards in der etablierten Presse vehement nicht eingehalten werden.

So sieht die Nicht–Verstrickung von IGMetall und Antifa in der Realität aus:

Zu dem Artikel der Stuttgarter Zeitung möchten wir selbst folgendes klarstellen:

1. Der Zusatz »rechte Gewerkschaft« entspricht nicht unserem Selbstbild. Wir bezeichnen uns als alternative Gewerkschaft. Die Bezeichnung rechts/links ist in weiten Teilen überholt bzw. nicht mehr zeitgemäß.

2.Wir halten die IGMetall nicht für den Hauptschuldigen für den Vorfall am Rande einer Demo in Stuttgart gegen die Corona Beschränkungen. Die Hauptschuldigen sind natürlich die Täter, die hoffentlich gefasst und verurteilt werden.

Aber der Weg der unweigerlich zu solchen Taten führen kann, wurde durch dokumentierte jahrelange Hetze, falsche Anschuldigungen und bewusste Lügen in und außerhalb der Betriebe maßgeblich von der IGMetall vorangetrieben. Wenn führende Vertreter, wie IGMetall Betriebsrat Michael Claus und IGMetall–Gewerkschaftssekretär Andre Kaufmann, sich unter Spruchschildern wie »Zentrum Automobil zerschlagen« (siehe Bild oben) stellen, liefern sie damit qua Vorbildfunktion die geistige Legitimation für Übergriffe.

3. Die Unterstellung, wir würden aus dem Überfall politisch Profit schlagen wollen, ist schäbig und mit nichts zu belegen. Derartige Aussagen zeigen die moralische Verfasstheit der Personen, welche so etwas äußern.

4. Sollten tatsächlich Funktionäre der IGMetall bedroht werden bzw. zu Gewalt gegen diese aufgerufen werden, ist das zu verurteilen. Das haben wir noch nie anders gesehen. Wir wollen das Gegenteil: Die Kriminalisierung von Menschen muss aufhören, die Diskreditierung und Stigmatisierung von Menschen und politischen Zugehörigkeiten ist ursächlich für die Spaltung der Gesellschaft.

Öffentliche Bildquellen der Screenshots:

http://www.daimler.igm.de/news/meldung.html?id=86417

https://www.flickr.com/photos/igmetall/16305673199/

https://beobachternews.de/2017/06/25/beschaeftigte-wollen-arbeit-4-0-mitgestalten/

https://www.facebook.com/oatrmk/photos/p.1570413323106550/1570413323106550/?type=1&theater

FaceBook Verdi Jugend Stuttgart

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Offenes Antifaschistisches Treffen Rems–Murr (facebook)

 

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