Keine Rechtsanwälte wollen die Grundrechte verteidigen

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Rechtsanwalt Markus Haintz aus Ulm im Kurzunterview.

Dass Rechtshilfesuchende keine Anwälte finden ist nicht neu. GEZ Verweigerer, Waffenrechtsgeschädigte, Behördenwillküropfer, Jugendamtopfer, Impfgeschädigte, Gematik-Kritiker und Gesundheitsgesetz-Opfer ..  um nur einige derjenigen zu nennen, die so gut wie keine Anwälte finden, die sich an die damit verbundene Thematik heranwagen, geschweige denn mit Herz sich solch einem Mandat widmen wollen.

Zuviel Arbeit und fehlende Expertise.Letzteres hat Herr Haintz natürlich nicht angesprochen. Eine Krähe und andere Krähe …   Das wäre Berufsstandschädigung in der Öffentlichkeit und zöge einen schweren, womöglich existenzgefährdenden Rüffel nach sich. Wen interessiert schon die Wahrheit?

Diese Blösse will sich keiner geben. Das Gros der den Bürgern zur Verfügung stehenden Rechtsanwälte hat inzwischen so eine schlechte Ausbildung, daß man nun noch die allergewöhnlichsten Streitigkeiten mit Ihnen angehen kann. Wer als Laie schon eine oder zwei Gerichtsverhandlungen durchgestanden hat, kann oft guten Gewissens auf diesen Geldfresser verzichten, weil er dann weiß, wie Verfahren ablaufen und sich selbst und sein Anliegen vertretend viel mehr Zeit und Mühe in seinen Fall legt, als es ein Rechtsanwalt tun würde.

Das Problem liegt  aber nicht bei den Nullachtfünfzehn Fällen, sondern bei den grundlegenden Gesetzesbrüchen, die seit mehreren Jahren am laufenden Band erfolgen.

Die Rechtsanwälte wissen genau, dass sie nicht zu befürchten haben. Es ist der Wunsch nach leicht verdientem Geld, oder euphemistisch ausgedrückt: nach Effizienz, nach Ausgewogenheit zwischen Aufwand und Bezahlun, was diese Rechtsverdreherzurückzucken läßt.

Aber warum ist es so ein Aufwand? Nur deswegen, weil sich der Feld-Wald-Wiesen Anwalt und die Anwältin der / die so gerne den Rotary Club besucht, von den Grundlagen des Rechtssystem KEINEN blassen Schimmer haben.

Sie müßten ihr Studium ergänzen in Verfassungsrecht, Staatsrecht, EU-Recht, Menschenrecht, Besatzungsrecht, Naturrecht, Rechtstheorie, Geschichte des Rechts …

Kein Abiturient, der vor 10, 20 Jahren aufgrund von Boston Legal oder Ally McBeal die Juristerei zu seinem Studienfach gemacht hat, hatte auch nur eine blasse Ahnung von dem, was wirklich wichtig ist und wo die tatsächliche Musik spielt, auf welchem Parkett die Puppenspieler tanzen. Man machte seine Scheine, war froh, wenn man mit einem ausreichend, vielleicht befriedigend den Kurs bestanden hatte. Abgehakt. Weiter geht es. Im nächsten Semester Jugendrecht, Familienrecht, Verkehrsrecht … das ist cool, damit kann man etwas anfangen. Gestern erst ist dem besten Kumpel einer in den Mercedes gebrummt, nun exakter den seines Vaters. Und der sollte am besten nicht wissen, daß der vielversprechende Sprößling auf Koks ist …

 

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