STIKO: 2+1 statt 3+1 bei Sechsfachimpfung im Säuglingsalter

was soll man dazu sagen. Wer der bisherigen Doktrin 3mal +1 nicht folgte oder folgen wollte, wurde von den Kinderärzten in ernstem Ton belehrt… manchmal auch abgekanzelt… man wolle doch nicht ein unverantwortliches Elter sein! Man wäre schuld, wenn … man solle unbedingt 3+1 folgen … das RKI empfehle dies aus gutem Grund … Es ist erwiesen, das Immunsystem kann nicht durch eine Mehrfachimpfung überlastet werden…  wir wollen auch die Impfversager „erwischen“ …. sonst wiegen Sie sich als Elter doch in falscher Sicherheit …  es kostet Sie ja nichts … da sind wir auf der sicheren Seite.

Und nun, für die Eltern aus heiterem Himmel, genügt auch eine dreimalige Impfung. Eine Entschuldigung für das belehrende Verhalten eines Großteils der Ärzteschaft,  den psychologischen Zwang, auch der Bürokraten beim RKI und den Gesundheitsämtern, bleibt man den Eltern schuldig. Ja das war eben bisher Standard der Wissenschaft und alles nach bestem Wissen und Gewissen. Hat ja auch nicht geschadet. Oder? Oder vielleicht doch? Die meisten impfgeschädigten Kinder erleiden/erlitten wohl ihre fatale Schädigung bei der zweiten Impfung.

Aber man kann davon ausgehen, daß Institutionen wie das RKI nicht aus Menschenfreundlichkeit und Einsicht die Anzahl Impfungen verringern. Der Grund dürfte viel banaler sein: Das Geld.

Und vielleicht auch, weil die Eltern die zweite der 4 Impfungen einfach nicht akzeptiert haben oder die erste Impfung mit acht Wochen schon nicht wollten. Das scheint auch dem RKI und den Ärzten aufgefallen zu sein, wenn sie in ihre Excel Tabellen blickten und feststellen mußten, daß dort Lücken klafften.

Durch Corona wurde Big Pharma ein großer Finanzkuchen zugeschoben. Nun muß man an der Stellschraube des anderen Pols, der finanziellen Grundlage der Krankenkassen und ihrer Lobby schrauben. Auch die wollen ihren Profit.

Naturgemäß erfolgt die Profitmaximierung und Steuerung bei den Kassen entweder über Beitragserhöhungen oder durch Einsparmöglichkeiten. Das RKI fand letztere Option am passendsten. Die Zahlen, wieviel jeder Impfbesuch die Kassen kostet liegen ja vor. http://www.impfschaden.info/impfungen-allgemein/kosten.html

Nun sind wieder alle zufrieden. Die Kassen, Big Pharma, die Datensauger … nur die Ärzte schauen (noch) in die Röhre, aber wir können uns sicher sein, dass durch die künftige Verbreitung von Corona-Test-Kits in den Praxen auch hier kompensierende Einnahmemöglichkeiten geplant sind. Wir bitten die Ärzteschaft um noch ein wenig Geduld und danken für Ihr Verständnis. Sie können die „Einsparung“ eines Impftermins den Eltern sicher gut erklären.

    • Robert Koch-Institut

Kernbotschaft

Die Ständige Impfkommission (STIKO) hat ihre Empfehlung für die Sechsfachimpfung im Säuglingsalter aktualisiert. Danach sollen Säuglinge die Sechsfachimpfung zukünftig nach dem 2+1-Schema erhalten, das Impfdosen im Alter von 2, 4 und 11 Monaten vorsieht.

Die bisherige zweite Impfstoffdosis im Alter von 3 Monaten entfällt. Dadurch wird ein Impftermin in den ersten vier Lebensmonaten eingespart.

Nur Frühgeborene sollten weiter nach dem 3+1-Schema geimpft werden.

Vereinfachung des Impfplans

Mit der Reduktion des Impfschemas verfolgt die STIKO die Ziele,

  • den Impfplan zu vereinfachen,
  • Arzttermine für Säugling und Eltern einzusparen
  • und so die zeitgerechte und vollständige Umsetzung der Sechsfachimpfungen für Ärzte und Eltern zu erleichtern,

heißt es in einer Mitteilung des Robert Koch-Instituts (RKI).

Die verfügbaren Sechsfachimpfstoffe sind für beide Impfschemata zugelassen.

Um einen sicheren Impfschutz zu vermitteln, sei es laut STIKO bei diesem reduzierten Impfschema besonders wichtig, frühzeitig im Alter von 8 Wochen mit der Impfserie der Grundimmunisierung zu beginnen und die folgenden Impfungen zu den empfohlenen Zeitpunkten im Alter von 4 und 11 Monaten durchzuführen.

Für einen zuverlässigen Langzeitschutz sei es besonders wichtig, zwischen der 2. und 3. Impfstoffdosis einen Abstand von mindestens 6 Monate einzuhalten (daher die Bezeichnung „2+1“).

Impfserie mit dem ersten Lebensjahr vollenden

Weiterhin empfiehlt die STIKO, die Impfserie um den ersten Geburtstag abzuschließen, damit die Kleinkinder auch bei frühem Kindergarteneintritt geschützt sind. Die Empfehlung der zeitgerechten Impfung galt auch schon für das 3+1 Schema (mit 3 Dosen in kurzem Abstand und 1 Dosis nach längerem Abstand).

Allerdings wurde in Deutschland nur ein kleiner Anteil der Säuglinge zu den empfohlenen Zeitpunkten geimpft.

Frühgeborene, die vor der vollendeten 37. Schwangerschaftswoche geboren sind, sollten aufgrund des noch nicht ausgereiften Immunsystems weiterhin nach dem 3+1 Schema geimpft werden und Impfungen im Alter 2, 3, 4 und 11 Monaten erhalten, so die STIKO.

Sorge vor Überforderung des Immunsystems

Das RKI macht darauf aufmerksam, dass die seit Jahrzehnten erfolgte routinemäßige Grundimmunisierung von Säuglingen gegen

  • Diphtherie,
  • Pertussis,
  • Tetanus,
  • Poliomyelitis,
  • Haemophilus influenzae Typ b und
  • Hepatitis B

maßgeblich dazu beigetragen habe, die Krankheitslast massiv zurückzudrängen, auch bei Pertussis (Keuchhusten) sei ein starker Rückgang zu verzeichnen.

Dennoch werden jährlich etwa 450 Pertussisfälle bei ungeimpften oder nicht ausreichend geimpften Säuglingen in Deutschland gemeldet.

Es gebe keine Hinweise darauf, dass Mehrfachimpfstoffe (im jungen Alter) die Immunabwehr überlasten könnten. Das RKI fordert deshalb Pädiater auf, die Sorgen der Eltern im Gespräch aufzugreifen und die Vorteile eines frühzeitigen Impfbeginns zu erklären.

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