Das Recht sich mit geeigneten Mitteln der Selbstverteidigung auszustatten, ist beinahe überall auf der Welt größer als in der BRiD

Alles, was hier gezeigt wird,  ist in  der BRiD entweder verboten oder zumindest abklärungsbedürftig! Da nun die Urlaubssaison wieder ansteht, ist es gut zu wissen, mit was man im Ausland konfrontiert sein kann oder was man sich im Ausland zulegen darf.

Siehe Waffenrechtsauszug unten .

Bolawrap:  US Polizei und Spanien nutzt es, es ist in USA aber auch für jeden Bürger erhältlich. Jeder Schuss kostet 30 US$. Man stellt sich den Einsatz für agitierte Personen vor oder „Flüchtende“.

Man kann nur hoffen, dass sie niemals auf den Hals zielen…

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Waffenrecht – Übersicht

Grundsätzlich ist der Umgang mit Waffen erst ab 18 Jahren gestattet.

https://www.berlin.de/polizei/service/waffenbehoerde/sonstige-waffen-und-verbotene-gegenstaende/

Sonstige Waffen und verbotene Gegenstände

Hieb- und Stoßwaffen

Nach dem Gesetzeswortlaut sind Hieb- und Stoßwaffen Gegenstände, die “…ihrem Wesen nach dazu bestimmt sind, unter unmittelbarer Ausnutzung der Muskelkraft durch Hieb, Stoß, Stich, Schlag oder Wurf Verletzungen beizubringen”.

Hierunter fallen z. B. (Teleskop-) Schlagstock, Bajonett, Degen, Dolch, Säbel, Schwert.

Ihr Besitz ist ab 18 Jahren frei, das Führen außerhalb des persönlichen, befriedeten Besitztums (eigene Wohnung, eigenes Grundstück, eigene Gewerberäume) allerdings gemäß §42a Waffengesetz verboten.

Weitere Ausführungen zum Verbot des Führens >>hier

Messer

Bildvergrößerung: Einhandmesser

Bild: Polizei Berlin

Unter “Einhandmessern” sind Messer zu verstehen, die mit nur einer Hand geöffnet werden können und deren Klinge nach dem Öffnen arretiert.

Sie verfügen also über eine Vorrichtung wie Griffloch, Knopf oder Hebel, die das einhändige Öffnen ermöglicht. Sie fallen außer § 42a WaffG (Verbot des Führens) nicht unter das Waffengesetz.

Weitere Ausführungen zum Verbot des Führens >>hier.

Anscheinswaffen

Bildvergrößerung: Anscheinswaffen MP und Faustfeuerwaffe

Bild: Polizei Berlin

Anscheinswaffen sind Schusswaffen, die in ihrem Gesamterscheinungsbild äußerlich den “Anschein von Feuerwaffen” hervorrufen und bei denen zum Antrieb der Geschosse keine heißen Gase verwendet werden. Das gleiche gilt für solche unbrauchbar gemachten Waffen und deren Nachbildungen.

Bedeutung hat dies vor allem für Soft-Air-Waffen. Das Waffengesetz hebt nunmehr die bisherige Spielzeugregelung auf, so dass Soft-Air-Waffen erst ab einer Bewegungsenergie über 0,5 Joule unter das Waffengesetz fallen. Ihr Führen ist dennoch verboten, wenn diese Waffe zugleich den Tatbestand der Anscheinswaffe erfüllt.

Ausgenommen von dieser Regelung sind Gegenstände, die “erkennbar nach ihrem Gesamterscheinungsbild zum Spiel oder für Brauchtumsveranstaltungen bestimmt sind”. Dies sind insbesondere Imitate, deren Größe die einer entsprechenden Feuerwaffe um 50 Prozent über- oder unterschreitet oder z.B. bunte Wasserpistolen. Nicht erfasst sind auch Druckluftwaffen sowie Schreckschuss-, Reizstoff- und Signalwaffen, die ohnehin wegen ihrer Waffenscheinpflichtigkeit den strengeren allgemeinen Führungsvorschriften des Waffengesetzes unterliegen.

Verbotene Gegenstände und Schusswaffen

Fragen zu verbotenen Gegenständen und zur Beantragung von Ausnahmegenehmigungen beantwortet das Bundeskriminalamt Wiesbaden.

Folgende Waffen u.a. sind komplett verboten, d. h., man darf diese Waffen ohne Ausnahmegenehmigung des Bundeskriminalamtes weder erwerben noch besitzen. Wer dagegen verstößt, begeht eine Straftat; es können Geldstrafen oder Gefängnisstrafen bis zu fünf Jahren verhängt werden.

Bildvergrößerung: Pumpgun und Airtaser

Bild: Polizei Berlin
  • Vorderschaftrepetierflinte (sog. Pumpgun), bei der anstelle des Hinterschafts ein Kurzwaffengriff vorhanden ist.
    Ferner sind seit dem 01.04.2008 solche Vorderschaftsrepetierflinten verboten, deren Gesamtlänge kleiner als 95 cm bzw. die Lauflänge kürzer als 45 cm ist.
  • Airtaser (Distanz-Elektroimpulsgerät), welches mit dem Abschuss- oder Auslösegerät durch einen leitungsfähigen Flüssigkeitsstrahl einen Elektroimpuls überträgt oder durch Leitung verbundene Elektroden zur Übertragung eines Elektroimpulses am Körper aufbringt.

Schon nach geltender Rechtslage waren Elektroimpulsgeräte, die Gesundheitsgefahren hervorrufen können, verbotene Waffen. Seit 1. April 2008 sind auch Distanz-Elektroimpulsgeräte (sogenannte Air-Taser) verboten, denn sie weisen eine erhöhte Gefährlichkeit auf: Die Hemmschwelle ihres missbräuchlichen Einsatzes ist wegen der Möglichkeit, aus einer gewissen Entfernung und mit ferngesteuerter Auslösung zu reagieren, herabgesetzt. Damit ist das Risiko einer Gesundheitsgefährdung kaum kalkulierbar.

Die komplette Liste verbotener Waffen finden Sie im Waffengesetz (Anlage 2 zu § 2 Abs. 2 bis 4 – Waffenliste).

Abbildungen von verbotenen Gegenständen und Schusswaffen

zur Bildergalerie

Bildvergrößerung: Pistole PSM, Kal. 5,45 mm x 18

Bild: Polizei Berlin

Mehrschüssige Pistolen Kal. 6,3 mm

Wegen der besonderen Gefährlichkeit von mehrschüssigen Pistolen im Kaliber 6,3 mm (Durchschlagen von Schutzwesten) sind diese Waffen seit dem 01.04.2008 verboten. Hierbei handelt es sich nach dem Gesetzeswortlaut genau um “mehrschüssige Kurzwaffen, deren Baujahr nach dem 01.01.1970 liegt, für Zentralfeuermunition in Kalibern unter 6,3 mm, wenn der Antrieb der Geschosse nicht ausschließlich durch Zündsatz erfolgt”.

Weitere Verbotene Waffen sind verdeckte Hieb- oder Stoßwaffen (u.a. Stockdegen, Feuerzeugmesser, Messer als Gürtelschnallen), Fall- und bestimmte Springmesser.

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Ausnahme: Jugendliche ab 14 Jahren dürfen Reizstoffsprühgeräte, die ein amtliches Prüfzeichen tragen, z.B. Reizstoffsprühdosen, erlaubnisfrei erwerben, besitzen und in der Öffentlichkeit führen.

Das Waffenrecht verwendet für den Umgang mit Waffen folgende Begriffe:

Erwerb und Besitz

Erlaubnisfrei

Zur Tierabwehr bestimmte Pfeffersprays unterliegen keinerlei waffenrechtlichen Bestimmungen.

Erlaubnispflichtig

  • wesentliche Teile von Schusswaffen (z. B. Lauf oder Verschluss)
  • Schalldämpfer, wenn diese für erlaubnispflichtige Schusswaffen bestimmt sind

generelles Umgangsverbot

Führen

Erlaubnisfrei

Erlaubnispflichtig

generelles Verbot

Verbot des Führens bestimmter Waffen und Messer

Seit dem 1. April 2008 ist es gemäß § 42 a WaffG verboten, Anscheinswaffen, Hieb- und Stoßwaffen sowie Messer mit einhändig feststellbarer Klinge (Klingenlänge unbeachtlich) oder feststehende Messer mit einer Klingenlänge über 12 cm zu führen. Der Verstoß hiergegen stellt eine Ordnungswidrigkeit dar und kann mit einer Geldbuße bis zu 10.000 Euro sowie Einziehung der Gegenstände geahndet werden.

Ausnahmen gelten für die Verwendung bei Foto-, Film- oder Fernsehaufnahmen oder Theateraufführungen und für den Transport in einem verschlossenen Behältnis. Dies kann z.B. eine eingeschweißte Verpackung oder eine mit einem Schloss verriegelte Tasche sein.

Weiterhin ist eine gesetzliche Ausnahme für denjenigen gegeben, der ein „berechtigtes Interesse“ hat. Darunter fallen die Verwendung im Zusammenhang mit der Berufsausübung, die Brauchtumspflege und der Sport. Auch ein „allgemein anerkannter Zweck“ begründet eine Ausnahme von dem Verbot – damit ist beispielsweise der Pilzsammler, ein Picknick oder die Gartenpflege gemeint. Diese Ausnahme gilt jedoch nicht für das Führen der Anscheinswaffen, hier wird im Allgemeinen kein „berechtigtes Interesse“ erkannt werden können. Kein berechtigtes Interesse ist es nach der Gesetzesintention weiterhin, ein Messer zu Verteidigungszwecken mit sich zu führen.

Die in der neuen Vorschrift des Waffengesetzes (WaffG) genannten Waffen und Messer sind keine generell verbotenen Gegenstände. Der Erwerb und Besitz ist unter Berücksichtigung der übrigen Vorschriften des WaffG nach wie vor erlaubt, das Führen außerhalb des persönlichen, befriedeten Besitztums (eigene Wohnung, eigenes Grundstück, eigene Gewerberäume) allerdings gemäß § 42a Waffengesetz verboten

Aber: Das bereits seit dem 01.04.2003 bestehende Verbot des Besitzes/Umgangs mit z.B. Butterflymessern, Faust-, Fall- und Springmessern etc. (vgl. Waffenliste , Anlage 2 Abschnitt 1 des WaffG) gilt unverändert fort. Ein Verstoß hiergegen ist nicht nur eine Ordnungswidrigkeit, sondern eine Straftat.

Schießen

Das Schießen in der Öffentlichkeit ist außer im Falle von Notwehr und Notstand erlaubnispflichtig und wird nur in besonderen Fällen als Ausnahmegenehmigung gestattet. Erlaubnisfrei ist das Schießen auf einer zugelassenen Schießstätte.

Kinder und Jugendlichen ist das Schießen mit erlaubnisfreien Luftdruck-, Federdruck- und CO2-Waffen an ortsveränderlichen Schießstätten (Schießbuden) auf Volksfesten, Jahrmärkten u.ä. Veranstaltungen bei Anwesenheit einer verantwortlichen Aufsichtsperson gestattet. Bei Kindern darf die Aufsichtsperson nur einen Schützen bedienen. Zuwiderhandlungen gegen die Beaufsichtigungspflicht bei Kindern sind Ordnungswidrigkeiten.

Der Betrieb eines ortsveränderlichen (oder ortsfesten) Schießstandes ist nach dem Waffengesetz erlaubnispflichtig (>> Antragsformular).

Erlaubnisfrei ist das Schießen ferner u.a. auf dem eigenen befriedeten Gelände, wenn sichergestellt ist, dass das Geschoss das Gelände nicht verlassen kann oder nur mit Kartuschenmunition geschossen wird.

Verbringen

Als Verbringen bezeichnet man die Ein- und Ausfuhr von Waffen und Munition in oder aus der Bundesrepublik Deutschland zum dauerhaften Verbleib. Hierfür ist eine vorherige Einwilligung der entsprechenden Staaten erforderlich. Eine Einfuhrerlaubnis nach Deutschland ist generell nötig. Eine Ausfuhrerlaubnis nur, wenn die Ausfuhr in einen Mitgliedstaat der Europäischen Union erfolgt. Der Antrag kann hier heruntergeladen werden: Verbringungserlaubnis

 

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