man verschweigt uns die ethnischen/rassischen Unterschiede bei den Covid-Verläufen

Einführende Erläuterung:

https://www.regenhealthsolutions.info/2020/09/12/racial-ethnic-variation-in-nasal-gene-expression-of-transmembrane-serine-protease-2-tmprss2/

Einführende Erläuterung:

Verschiedene Rassen/Ethnien haben unterschiedliche Enzyme bzw. produzieren unterschiedliche Mengen davon.

Diese Enzymproduktion ist großteils genetisch festgelegt.

Enzyme sind Eiweisse, von denen man nicht weiß, ob sie ein gewisses Grad von Leben haben oder nicht.

Enzyme steuern so gut wie alle Vorgänge im Körper:

Nahrungsspaltung, Beladen von Transporteiweissen mit Molekülen, Ein- und Ausschleusung durch Zellmembranen, Aufbau, Abbau, alle Umwandlungsprozesse, sie bremsen, sie beschleunigen, sie öffnen und schliessen „Türen“, sie leiten Signale weiter und steuern die Energieversorgung ….

Untersucht wurde nun ein spezielles Enzym der Schleimhaut der Nase und seine Bedeutung für das Eindringen von Covid in die Zellen, wo er es sich ann vermehren kann.

Die Nase ist Eintrittspforte für das Virus. Und ausgerechnet diese Nasenschleimhaut verletzt man bei der Testung… die Schwarzen sollten sich solchem Nasen-Test verweigern mit Berufung auf diese Studie.

Aber man lese:

In einer Studie, die heute im JAMA veröffentlicht wurde, berichten Mount Sinai Wissenschaftler (jaja…der Sinai Berg in Manhattan…

https://de.wikipedia.org/wiki/Mount_Sinai_Hospital_(New_York)

)

über Ergebnisse, die ein Licht auf die unverhältnismäßigen Auswirkungen von COVID-19 auf Schwarze werfen, deren Infektions- und Sterblichkeitsraten in einigen Gebieten doppelt und dreimal so hoch sind wie ihr Anteil an der Bevölkerung.

ein absoluter Rassist, dieses Covid-19! oder so designed?
– Rassisch-ethnische Variation-in-nasalem-Gen-Ausdruck Download –

Unsere Studie deutet auf einen Faktor hin, der teilweise zum [erhöhten] COVID-19-Risiko unter Schwarzen beitragen könnte".

Supinda Bunyavanich, MD, MPH, Studienleitende Autorin und Professorin, Genetik & Genomik und Pädiatrie, Icahn School of Medicine am Mount Sinai

„Das Virus, das COVID-19 verursacht, SARS-Cov-2, verwendet die transmembrane Serinprotease 2 (TMPRSS2) [ein spezielles Enzym] , um den Eintritt und die Ausbreitung im Körper zu erleichtern“, sagt Dr. Bunyavanich.

„Der Grad, in dem eine Person TMPRSS2 exprimiert [= hat], kann Einfluss darauf haben, wie leicht das Virus in den Körper eindringen und sich ausbreiten kann.

Wir stellten fest, dass

die nasale Expression (also das Vorkommen des Enzyms in der Nase]

von TMPRSS2

bei Schwarzen signifikant höher war als bei Asiaten, Latinos, Menschen mit gemischter Rasse/Ethnizität und Weißen.

Ein wichtiger Punkt ist, dass die Genexpression [= die Aktivität des Gens, das den Befehl gibt das Enzym herzustellen]

eine dynamische [= nicht starre] Widerspiegelung der persönlichen, sozialen und umweltbedingten Geschichte ist [also der Kultur und Rasse] und dass viele komplexe Faktoren zu gesundheitlichen Unterschieden beitragen“.

In dieser retrospektiven [dh. ein Vorgang aus der Vergangenheit wird betrachtet] Analyse

stützten sich Dr. Bunyavanich und seine Kollegen auf eine Querschnittsstudie

mit 305 Patienten

unterschiedlicher Rasse/ethnischer Herkunft

im Alter von 4 bis 60 Jahren

im Gesundheitssystem Mount Sinai, von denen sie Nasenproben entnahmen.

„Einer der wichtigsten Aspekte unserer Ergebnisse ist die entscheidende Bedeutung der Einbeziehung verschiedenster Teilnehmer an klinischen Studien“, sagt Dr. Bunyavanich.

„In klinischen Studien mit TMPRSS2-Inhibitoren [Inhibitoren sind Stoffe, die etwas hemmen, in diesem Fall hemmen sie das Enzym TMPRSS2] können je nach rassischem/ethnischem Hintergrund unterschiedliche Wirkungen auftreten. Das ist politisch völlig inkorrekt, denn wir sind doch alle GLEICH!

Im weiteren Sinne müssen wir uns auch mit den sozialen Determinanten der Gesundheit, den wirtschaftlichen Ungleichheiten und dem unterschiedlichen Zugang zur Gesundheitsversorgung befassen, die die rassischen/ethnischen Unterschiede in der Gesundheitsversorgung vorantreiben“, so Dr. Bunyavanich. Blablubb…. man will keinesfalls die watchdogs der political correctness triggern, denn nein, es sind nicht die rassengenetischen Unterschiede, die Krankheitsverläufe steuern, sondern es kann ja nur daran liegen, dass Schwarze aufgrund ihrer Diskriminierung in der Gesundheitsversorgung schlechter gestellt sind und deshalb eine höhere Sterblichkeit usw. haben. Die Natur würde natürlich niemals einen Schwarzen mit Schwachstellen ausrüsten. Schwarze sind den Weissen physisch immer überlegen… In der Medizin gibt es für solches pathologisches Denken den englischen Begriff: DENIAL.

In einer früheren Studie, die ebenfalls in JAMA veröffentlicht wurde, untersuchten Dr. Bunyavanich und Kollegen dieselbe Kohorte, um besser zu verstehen, warum COVID-19 bei Kindern möglicherweise seltener vorkommt.

„In dieser Studie fanden wir

eine altersabhängige

Expression [= Produktion und damit Vorkommen]

des SARS-CoV-2-Rezeptors [ein Rezeptor in der Zellmembran kann einen ganz bestimmten Stoff erkennen, der an die Zellmembran herantritt und er kann ihn festhalten und ein/aus-schleusen oder bei Anheftung des Stoffes/Moleküls ein Signal in das Zellinnere senden, woraufhin die Organe in den Zellen irgendetwas tun oder nicht mehr tun…]

der Rezeptor wird Angiotensin-Converting-Enzym 2 (ACE2) genannt

und findet sich im Nasenepithel [= Schleim-Haut],

wobei die Werte bei Kleinkindern am niedrigsten waren und

mit zunehmendem Alter bis ins Erwachsenenalter anstiegen.

Eine niedrigere Expression [= Vorkommen] von ACE2 könnte dazu beitragen, zu erklären, warum Kinder bei der Pandemie weitgehend verschont geblieben sind, während sie möglicherweise auf einen potenziellen Biomarker für die Anfälligkeit für SARS-CoV-2 hinweist“, sagt Dr. Bunyavanich.

Soll also heissen, man erhofft sich einen Test zu entwickeln, mit dem herausfinden kann, wer besonders empfindlich auf Covid-SARS2 reagiert, wer ein großes Erkrankungsrisiko hat.

Dieser Test zielt auf die ACE2 Bestimmung (sogenannter Biomarker)

Viel ACE2 = hohes Risiko, wenig ACE2 = geringes Risiko. Hat man ein hohes Risiko, kann man sich z.B. impfen lassen oder man bekommt sofort eine bestimmte Therapie….oder muß einen höheren Krankenversicherungsbeitrag zahlen….

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