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Frouwe aus ´em Wald: Polen und die Fälschungen seiner Geschichte

Disclaimer gilt.

http://www.danzigfreestate.org/loeser-in-german.html

Else Löser1982
Selbstverlag ELSE LÖSER
D 6750 Kaiserslautern
Auf der Vogelweide 14

VORTRAG

(in der Broschüre erweitert)

Im Jahre 1981 gehalten:

in Aumühle/Hbg., August;
in Mannheim, September;
in der Steiermark, Oktober.

Weitere Veranstaltungen sind fest vorgeplant.

»Hab nur den Mut, die Meinung frei zu sagen und ungestört! Es wird den Zweifel in die Seele tragen, dem, der es hört. Und vor der Luft des Zweifels flieht der Wahn. Du glaubst nicht, was ein Wort oft wirken kann«.

Johann Wolfgang von Goethe

Dem Thema meiner Ausführungen

Polen und die Fälschungen seiner Geschichte

möchte ich einige Angaben zu meiner Person vorausschicken, die erklären, woher ich mit den polnischen Gegebenheiten so vertraut bin.

Ich bin im ehemaligen Kongreßpolen, das damals vom zaristischen Rußland annektiert war, geboren und aufgewachsen. Meine und meiner Vorfahren Erlebnisse und Erinnerungen reichen zurück in die Zeit vor dem ersten Weltkrieg.

Manches weiß ich aus Berichten meiner Eltern und Großeltern, vieles aus eigener Erfahrung. Erst nach dem Ersten Weltkrieg siedelten sich meine Eltern in Bromberg/Westpreußen an. Dies taten damals viele tausende deutsche Familien, die nach der Wiedererrichtung Polens nicht in einem polnischen Staat leben wollten und auf diese Weise versuchten, ins Abstimmungsgebiet und dadurch ins Deutsche Reich zu gelangen.

Nachdem die ersten Abstimmungsgebiete überwältigende deutsche Mehrheiten bis zu 97 und 98% erzielt hatten, verhinderten die Polen alle weiteren Abstimmungen. Oberschlesien wurde trotz eindeutiger deutscher Mehrheit durch polnische Aufstände solange terrorisiert und die deutschen Einwohner blutig zusammengeschlagen, bis der Völkerbund unter dem Druck, den Intrigen und Erpressungen Frankreichs es aufgeteilt hat.

Westpreußen ging daher ohne Abstimmung verloren. Wir wurden gezwungenermaßen polnische Staatsbürger.

Ich habe also Polen erlebt und erlitten und ich kenne den polnischen Volkscharakter aus eigener Erfahrung.

In Deutschland weiß man kaum etwas oder gar nichts vom Wesen und von den Zielen der Polen; arglos nimmt man alle Lügen und Verleumdungen als gegebene Wahrheiten hin.

Daher möchte ich aufklärend wirken, denn nur wenn wir die Geschichte und die Entwicklung Polens und der Polen ganz genau kennen, kann es eines Tages zu einer Verständigung kommen.

Voraussetzung zu jeder Versöhnung ist die Wahrheit auf beiden Seiten.

Solange die eine Seite hemmungslos lügt und die andere dazu schweigt oder schweigen muß, aus welchen Gründen es auch immer sei, gibt es keine Versöhnung und keine Wiedergutmachung des Unrechts. Die Lüge zerstört jeden Ansatz einer Versöhnung. Nur die Wahrheit nach beiden Seiten kann heilend wirken.

Ich will also versuchen Ihnen Polen in seiner grausamen Wirklichkeit, in seinem Tun und Lassen begreiflich zu machen. Dabei muß ich aufhistorische Gegebenheiten eingehen.

Seit Jahrzehnten gibt es im polnischen Volk ein böses Sprichwort, dasjenige von der ewigen Feindschaft zwischen Polen und Deutschen. Es heißt: Póki świat światem, Polak Niemcowi nie bedzie bratem. In der Übersetzung heißt das so: Solange die Welt bestehen wird, wird der Pole niemals des Deutschen Bruder sein. Ein wahrlich böses Wort, für das es im deutschen Sprachgebrauch nichts entsprechendes gibt. Hier kommt die ganze Wucht des polnischen Hasses zum Ausdruck.

Woher kommt dieser gnadenlose Haß? Ist er denn geschichtlich begründet? Nein, ganz und gar nicht.

….

violette Krawatten, violette Revolutionen

die Verschwörungstheorie anno 2015 wiederaufbereitet, werte Leser, die da lautet:  Clinton-Soros haben den neuen Symboltrend geschaffen, um den Tiefen Staat zu symbolisieren und Trump und das patriotische Lager zu stürzen.

Beginnen wir mit einem eher unschuldig wirkenden statement (nur als Beleg eingestellt). In folgendem interview geht es um einen Telekommunikations CEO, der 2019 in Ruhestand geht und sich für seine Firma trotzdem noch als Netzwerker in der Industrie engagieren will.  Nachdem Breitband und Glasfaser in der Großindustrie an den Mann gebracht wurden, wollen sie nun auch mittelständische und kleine Firmen an die schnellen Übertragungswege anschliessen.

Das Problem ist, daß diese Firma in einem County sitzt, der wirtschaftlich im Abwärtstrend ist und wo nicht nur die Unternehmen schwinden und veralten, sondern auch deren Finanzierungskraft abnimmt.

Er sagt, sein Telekomm-Unternehmen kann nun nicht einfach umziehen in eine Gegend, in der Jugend und Dynamik größer sind, so daß er nun versucht, die Wirtschaft zu fördern und zusammenzubringen, damit die sich an Breitband und Glasfaser anschliessen können, was diesen wiederum ermöglicht zu zahlungsfähigen Kunden seiner Firma zu werden.

An dieser Stelle wird er nun angesprochen auf seine violette Krawatte – das klingt etwas gekünstelt, auch mit dem Kameraschnitt unmittelbar davor, so daß man davon ausgehen muß, daß die Sache mit der Krawatte mindestens so beabsichtigt war wie das Ansprechen des Wirtschaftsnetzwerkes, zumal die Krawattenfarbe auch als Titel gewählt wurde.

Der CEO erklärt die Farbwahl so:

Wir sind ja nun in Washington DC, wo Symbolik eine extrem wichtige Rolle spielt. Und mit unseren Krawatten wollen wir zeigen, daß wir parteienübergreifend sind, nicht Rot und nicht Blau (rot+blau=violett),.

eine gute Strategie, denn wer Geld verdienen will, tut gut daran immer beide Seiten zu bedienen. Kennen wir von den banksterfinanzierten Weltkriegen. Im Grunde ist es ja auch richtig, wenn die Wirtschaft sich aus der Politik heraushält. Kunde ist Kunde und die politische Dimension müßte irrelevant sein. Aber heutzutage kann man sich eine apolitische Wirtschaft überhaupt nicht mehr vorstellen.

Was nehmen wir also hier an erster Botschaft mit:

1. Träger der Farbe Violett senden die Botschaft: wir sind weder Demokraten noch Republikaner, sondern bewegen uns in beiden politischen Sphären, weil wir unsere eigene Agenda haben. Was gäbe der Farbmischmasch von grün, rot, schwarz, blau, gelb… in der BRD? braun…hehehe…

2. Washington ist ein Ort, an dem Symbolik eine herausragende Rolle spielt

Kommen wir zur Verschwörungstheorie.

Alles soll mit folgendem Auftritt der Clintons im Jahr 2016 begonnen haben, der dann auch gleich eine harmlose Erklärung mitangeheftet bekommt.

die Frage, warum die beiden lila trugen, wird nicht wirklich beantwortet. Oder nur oberflächlich, denn außer der uns bereits bekannten Argumentation des überparteilichen Standpunktes: nicht rein demokratisch, nicht rein republikanisch, sondern an einem parteienübergreifenden gemeinsamen Ziel arbeitend, wird auch auf eine spirituelle Dimension hingewiesen. Man wisse von Killary, daß sie spirituell sei. Folglich sei die Farbwahl wohlüberlegt getroffen worden.

Violett in der spirituellen Weltsicht: https://www.seilnacht.com/Lexikon/Violett.htm

wird im englischen Sprachraum als purpur, im Sinne Amethyst-vilolett gesehen: https://www.seilnacht.com/Lexikon/Violett.htm#purpur  und hat entsprechend nocheinmal eine etwas andere Bedeutung.

Am 17.März 2015 erschien ein Buch von Nigel Farage: The Purple Revolution – the year that changed everything. Die violette Revolution, das Jahr, das alles veränderte.

Der 17. März gehört zu den IDEN im römischen Kalender. Berühmt geworden durch den Terminus „Hüte Dich Caesar, vor den Iden des März“.  Am 15. März 44 v.Chr. oder nach römischer Zeitrechnung im Jahr 710 seit der Gründung Roms, wurde Julius Caesar durch eine Adels- oder Palastrevolution, eine Verschwörung getötet. Am 15. März 2016 brachte zum Jahrestag die jüdische Welt einen Abriss jenes hisorischen Ereignisses unter neuer Perspektive: https://www.welt.de/geschichte/article153298631/Der-unbekannte-Strippenzieher-bei-Caesars-Ermordung.html

Und die Frankfurter Allgemeine berichtet am 11.MÄRZ 2016 über ein auf den ersten Blick bedeutungsloses Shakespeare Event in Darmstadt.  Shakespeare, der in EINEM seiner Werke, Julius Caesar, diesen Umsturz, die Verschwörung behandelt, sollte bei diesem event bezüglich Hamlet beleuchtet werden.  Etwas eigenartig mutet es an, daß dieses event ebenfalls pünktlich zu den Iden im März stattfand, obwohl es nicht Julius Caesar, sondern Hamlet als zentrales Thema hatte und ebenfalls purer Zufall, daß eine Stadträtin just ein Zitat aus Julius Caesar und nicht aus Hamlet verlas. Der Artikel in der FAZ lautete:

Was bedeutet es eigentlich, sich vor den Iden des Märzes zu hüten? Und taugt Cäsars Beispiel in der aktuellen politischen Situation?

Aha! Die globale Elite hängt und klebt ja an den alten Geschichten wie der Egel am Wirtstier, nur wir Dummschafe interessieren uns kaum dafür.

https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/politische-zeichen-die-ungeachteten-iden-des-maerz-14117451.html

Als aber vorgestern, anlässlich von Shakespeares vierhundertstem Todestag, in Darmstadt eine schöne Tagung über die Tragödie „Hamlet“ eröffnet wurde, da verlas die Stadträtin Iris Bachmann eine Grußbotschaft des grünen Oberbürgermeisters Jochen Partsch.

„Hüte dich vor den Iden des März“ – mit diesem Zitat begann sie;

vereinzelte Lacher im Publikum gaben ein wohl nicht ganz erwünschtes Echo.

Für den Oberbürgermeister war die weitere Botschaft des Stückes klar, die er den versammelten Kennern nun auseinandersetzen ließ:

Nach Caesars Tod sei es zu „populistischen Unruhen“ gekommen, die der „Heuchler und Demagoge Brutus“ – einer der Caesar-Mörder – geschickt habe ausnutzen wollen. Zum Glück sei ihm in Gestalt von Antonius die maßvolle politische Vernunft entgegengetreten.

Die populistische Demagogie gehört zwar eher zum caesaristischen Repertoire als zu Brutus („Jubelrufe“ finden sich als ständige Caesar-Begleitmusik der Straße in Shakespeares Stück), aber um der guten Sache willen kann man die Zeichen auch mal verbiegen.

Brutus, ein Heuchler?

Jedenfalls nicht für Shakespeare, der sogar den Antonius am Ende sagen lässt: „Dies war der beste Römer unter allen.“ Brutus, ein Republiktreuer alten Schlages, stand ja Caesars Herz am nächsten.

Und so ist es immer. Im Netz findet man seit kurzem den Hashtag #IdendesMaerz. „Auch du, Peter?“ heißt dort der schönste Tweet.

Was dieser verschwurbelte, verwirrende Artikel voller halbwertiger Ausführungen im Feuilleton alles verquerdreht, will ich jetzt gar nicht weiter ausführen, aber es nährt mir den Verdacht, daß dessen Veröffentlichung einem ganz anderen Zweck diente als Kritik eines eines Darmstädter Ereignissen unter die möchteger-gebildeten Leute zu bringen.

Emperor Caligula, der sich als Philosoph in römischer Tradition sieht, hat ebenfalls etwas zur Tyrannis und den Caesaren Mord herausgebracht, da Merkels 4. Amtszeit  welch Zufall -zu den Iden des März, 2062 Jahre nach dem Caesarenmord begonnen hatte.

Zurück zu Nigel Farage und seiner Autobiografie der Violetten REVOLution (rückwärts LOVE), der UKIP Gründung und ihrer heimlichen – kann man sagen Einschleichung? ihrer Standpunkte in die Gemeinschaft der Parlamentarierschaft von Ober- und Unterhaus.

Nirgendwo aber wird dieser eigenartige Buchtitel und die Kombination mit der Farbe Violett thematisiert. Abgesehen von dem üblichen UKIP bashing im mainstream gibt es zumindest in folgender Rezension der Jesuiten Organisation in Britain noch einen interessanten Satz bzgl. der von Farage kritisierten Massenmigration. Was nun die Jesuiten ausgerechnet mit der Thora als Argumentationsbasis zu schaffen haben? Da darf man dann wohl die nächste Aluhut-Türe öffnen:

https://www.thinkingfaith.org/articles/purple-revolution-year-changed-everything

Der „Violetten Revolution“ mangelt es an Politik. Sie muss daher neben der „Politische grundlagen der UKIP“ gelesen werden, die an anderer Stelle angekündigt wurden.

Von diesen politischen Strategien dürften einige als hochproblematisch angesehen werden. Insbesondere von Leuten, die der Meinung sind, dass die Thora Teil der Selbstoffenbarung Gottes an Israel ist und daher eine Quelle, aus der wir das göttliche Gesetz lernen können.

Die Aufforderung in Levitikus 19,34 zur Versöhnung ist eine Herausforderung:

„Der Ausländer, der unter euch wohnt, muss wie euer gebürtiger Sohn behandelt werden. Liebt sie wie euch selbst, denn ihr wart Ausländer in Ägypten. Ich bin der Herr, euer Gott“

und stellt sich dem von Farage gebilligten Vorschlag entgegen, den Kindern von Einwanderern, die weniger als fünf Jahre in diesem Land leben, aber hier bereits Steuern zahlen, die staatliche Bildung zu verweigern (The Independent, 16. März 2015).

Aber es gibt noch jemanden, der zur selben Zeit die Violette Revolution ausrief: G. Soros, Killary und der Tiefe Staat:

https://www.strategic-culture.org/news/2016/11/11/clintons-and-soros-launch-america-purple-revolution/

Die besiegte demokratische Präsidentschaftskandidatin Hillary Rodham Clinton betrat am Morgen nach ihrer überraschenden und unerwarteten Niederlage gegen den Republikaner Donald Trump mit ihrem Mann, dem Ex Präsidenten,  den Ballsaal des New Yorker Art-Deco Hotels in Midtown Manhattan.

Beide trugen violette Kleidung. Die Presse bemerkte sofort die Farbe und fragte nach der Bedeutung. Clinton-Sprecher behaupteten, dass es darum ginge, das Zusammentreffen von demokratischem „Blauem Amerika“ und republikanischem „Rotem Amerika“ in einer vereinten violetten Mischung darzustellen. ja, der tiefe Staat und auch Killary nutzen die Demokratische Partei nur als Vehikel. Sie sind weder Demokraten noch Republikaner, sondern verfolgen ihre eigene satanische Agenda.

Diese Aussage war eine List, wie sie den Bürgern von Ländern bekannt ist, die in der Vergangenheit von den abscheulichen politischen Operationen des internationalen Hedge-Fonds-Tycoons George Soros getroffen wurden.

Die Clintons, die beide Millionen von Dollar an Kampagnenbeiträgen und Spenden der Clinton Foundation von Soros erhalten haben, haben tatsächlich dazu beigetragen, Soros‘ „Purple Revolution“ in Amerika zu starten.

Die Purple Revolution wird allen Bemühungen der Trump-Administration widerstehen, gegen die globalistische Politik der Clintons und des baldigen Ex-Präsidenten Barack Obama vorzugehen. Die lilafarbene Revolution wird auch versuchen, die Trump-Amtszeit durch Straßenproteste im sorosischen Stil und politische Brüche zu verkürzen.

Es ist unwahrscheinlich, daß die Mitarbeiter von Präsident Trump ihm als neuen Präsidenten raten werden, eine abwegige strafrechtliche Untersuchung der privaten E-Mail-Server von Frau Clinton und anderer Fragen im Zusammenhang mit den Aktivitäten der Clinton Foundation durchzuführen, insbesondere wenn die Nation mit so vielen anderen dringenden Problemen konfrontiert ist, darunter Arbeitsplätze, Einwanderung und Gesundheitswesen.

Jedoch sagte der Haus-Aufsicht- und Regierung-Verbesserung-Ausschussvorsitzende Jason Chaffetz, dass er Anhörungen von Hillary Clinton, der Clinton Basis und Mrs Clintons Adjutantin Huma Abedin im republikanisch kontrollierten Kongreß fortsetzen wird. Präsident Trump sollte sich von diesen Bemühungen nicht ablenken lassen. Chaffetz gilt nicht gerade als der treueste Anhänger von Trump.

Amerikas Globalisten und Interventionisten pressen bereits das Narrativ in die öffentliche Meinung, dass Trump „verpflichtet“ sei, die alte Riege aufzufordern, seiner Regierung, insbesondere im Bereich nationale sicherheit und Militär, beizutreten, weil es nicht genug „Experten“ im inneren Kreis von Trump-Beratern und Trump Befürwortern gebe.

Diskreditierte Neokonservative aus dem Weißen Haus von George W. Bush, wie der Irak-Krieg- Mitverschwörer Stephen Hadley, werden als künftige Mitarbeiter in Trumps Team gehandelt.

George H. W. Bush’s Außenminister James Baker, ein ausgemachter Bush-Loyalist, wird auch als Mitglied von Trump’s White House Team ins Gespräch gebracht.

Es gibt aber absolut keinen Grund für Trump, den Rat von alten republikanischen Fossilien wie Baker, Hadley, ehemaligen Außenministern Rice oder Powell, dem verrückten ehemaligen US-Botschafter bei den Vereinten Nationen John Bolton und anderen zu suchen.

Es gibt viele Trump-Anhänger, die über einen reichen Erfahrungsschatz in Fragen der äußeren und inneren Sicherheit verfügen, einschließlich derer afrikanischer, haitianischer, hispanischer und arabischer Abstammung, und die keine Neokonservativen sind, die Trumps Positionen in der oberen und mittleren Ebene besetzen können.

Trump muss sich von plötzlich wohlgesonnenen Neokonservativen, Abenteurern, Militaristen und Interventionisten distanzieren und ihnen nicht erlauben, seine Regierung zu befallen.

Hätte Frau Clinton die Präsidentschaft gewonnen, hätte ein Artikel über die neue Regierung wie folgt lauten können:

„Basierend auf dem Militarismus und dem ausländischen Abenteurergeist ihrer Amtszeit als Außenministerin und den beiden Amtszeiten ihres Mannes Bill Clinton als Präsidentin steht die Welt vor großen amerikanischen Militäraggressionen an mehreren Fronten auf der ganzen Welt. Die designierte Präsidentin Hillary Clinton hat keinen Hehl aus ihrem Wunsch gemacht, Russland militärisch, diplomatisch und wirtschaftlich im Nahen Osten, vor der Haustür Russlands in Osteuropa und sogar innerhalb der Grenzen der Russischen Föderation zu begegnen.

Mrs. Clinton hat die seit langem diskreditierte „Eindämmungspolitik“, die von Professor George F. Kennan nach dem Weltkrieg in Kraft gesetzt wurde, abgestreift. Die Regierung von Frau Clinton wird wahrscheinlich die schärfsten neokalten Krieger der Barack Obama-Regierung fördern, darunter die stellvertretende Außenministerin für europäische und eurasische Angelegenheiten Victoria Nuland, ein persönlicher Favorit von Clinton“.

Der designierte Präsident Trump kann es sich nicht leisten, denen, die sich im selben Netz wie Nuland, Hadley, Bolton und andere befinden, zu erlauben, seiner Regierung beizutreten, wo sie wie eine aggressive Form von Krebs metastasieren würden.

Diese Individuen würden die Politik von Trump nicht ausführen, sondern versuchen, Amerikas Beziehungen zu Russland, China, dem Iran, Kuba und anderen Nationen weiter zu schädigen.

Nicht nur muss Trump mit republikanischen Neokonsisten umgehen müssen, die versuchen, ihren Weg in seine Regierung zu erschleichen, sondern er muss sich mit dem Versuch von Soros befassen, seine Präsidentschaft und die Vereinigten Staaten mit einer lila Revolution zu stören.

Kaum war Trump zum 45. Präsidenten der Vereinigten Staaten erklärt worden, starteten von Soros finanzierte politische Operationen ihre Aktivitäten, um Trump während Obamas Lahme-Enten-zeit (Zeit der Übergabe der Regierungsgeschäfte) zu stören. Die Schnelligkeit der Violetten Revolution erinnert an die Geschwindigkeit, mit der Demonstranten in zwei von Soros gesponserten orangenen Revolutionen, einer im Jahr 2004 und einer zehn Jahre später, im Jahr 2014, auf die Straßen von Kiew, der ukrainischen Hauptstadt, kamen.

Als die Clintons in New York das Violett einführten, brachen in New York, Los Angeles, Chicago, Oakland, Nashville, Cleveland, Washington, Austin, Seattle, Philadelphia, Richmond, St. Paul, Kansas City, Omaha, San Francisco und etwa 200 anderen Städten in den Vereinigten Staaten gewalttätige Demonstrationen aus, die alle von der Soros finanzierten Moveon.org und „Black Lives Matter“ koordiniert wurden.

Die von Soros finanzierte russische Gesangsgruppe „Pussy Riot“ veröffentlichte auf YouTube ein Anti-Trump-Musikvideo mit dem Titel „Make America Great Again“.

Das Video wurde im Internet „viral“. Das Video, das profan und voller Gewalttaten ist, zeigt eine dystopische Trump-Präsidentschaft.

Nadya Tolokonnikova, Mitglied des Pussy Riot, forderte die Anti-Trump-Amerikaner auf, ihren Zorn in Kunst umzusetzen, insbesondere in Musik und bildende Kunst. Die Verwendung von politischem Graffiti ist eine beliebte Sharp-Taktik.

Die Straßenproteste und die Anti-Trump-Musik und -Kunst waren die erste Phase von Soros‘ Violetter Revolution in Amerika.

Der designierte Präsident Trump steht vor einem zweigleisigen Angriff seiner Gegner. Geführt von eingefahrenen Neo-con-Bürokraten, einschließlich des ehemaligen CIA und NSA Director Michael Hayden, des ehemaligen Homeland Security Secretary Michael Chertoff versuchen Bush-Familienloyalisten zu beeinflussen, wen Trump in führende Positionen von Geheimdiensten und Militär erhebt.

Diese neokalten Krieger versuchen, Trump davon zu überzeugen, dass er die Aggressivität und Militanz von Obama gegenüber Russland, China, dem Iran, Venezuela, Kuba und anderen Ländern aufrechterhalten müsse.

Die zweite Front, die gegen Trump aufgestellt wurde, stammt von Soros-finanzierten politischen Gruppen und Medien.

Diese zweite Angriffslinie ist ein Propagandakrieg, der Hunderte von Anti-Trump-Zeitungen, Websites und Sendern nutzt, die versuchen werden, das Vertrauen der Öffentlichkeit in die Trump-Administration von Anfang an zu untergraben.

Eine von Trumps politischen Aussagen, die kurz vor dem Wahltag veröffentlicht wurden, erklärte, dass

  • George Soros,
  • die Vorsitzende der Federal Reserve Janet Yellen, und
  • Goldman Sachs Chief Executive Officer Lloyd Blankfein,

alle Teil einer „globalen Machtstruktur sind, die für die wirtschaftlichen Entscheidungen verantwortlich ist, die

  • unsere Arbeiterklasse beraubt,
  • unser Land seines Reichtums beraubt und
  • dieses Geld in die Taschen einer Handvoll großer Unternehmen und politischer Gruppen gesteckt haben“.

Soros und seine Diener griffen die Aussage sofort auf und brandmarkten sie als  lächerlich und „antisemitisch“.

Präsident Trump sollte auf der Hut sein vor den genannten und ihren Kollegen.

Soros‘ Sohn, Alexander Soros, forderte Trumps Tochter Ivanka und ihren Mann Jared Kushner auf, sich öffentlich von Trump zu distanzieren.

Soros‘ Taktik zielt nicht nur darauf ab, Nationen, sondern auch Familien zu trennen. Trump muss auf der Hut sein vor den gegenwärtigen und zukünftigen Machenschaften von George Soros, einschließlich seiner Violetten Revolution.

siehe dazu auch ZeroHedge: Clintons und Soros starten die violette Revolution: https://www.zerohedge.com/news/2016-11-11/clintons-and-soros-launch-americas-purple-revolution

Minderheiten greifen die Violette Revolution auf

2018 wurde die violette Revolution aufgegriffen von einer Behinderten-Organisation: https://zeroproject.org/be-part-of-the-purple-revolution/

Der 3. Dezember, der Internationale Tag der Menschen mit Behinderungen, wurde 1992 von den Vereinten Nationen ins Leben gerufen und ist heute weltweit als ein Tag anerkannt, der eine gemeinsame Stimme vereint, um Behinderte zu feiern und zu stärken. #PurpleLightUp eine Initiative von PurpleSpace wird Millionen von Stimmen auf der ganzen Welt verstärken.

#PurpleLightUp zielt darauf ab, die Wirtschaftskraft von Menschen mit Behinderungen auf der ganzen Welt zu feiern.

Im Jahr 2017 feierten 56 große Organisationen aus 66 Ländern #PurpleLightUp in irgendeiner Weise. Für 2018 stehen Unternehmen und öffentliche Einrichtungen bereits in der Warteschlange und werden violette Flaggen tragen und ihre Websites „aufputzen“.

Machen Sie mit, indem Sie mit einer Reihe von Optionen mitmachen, einschließlich der Beleuchtung von ikonischen Gebäuden und Brücken, Bürogebäuden, dem Kochen von violetten Cupcakes, lila Kleidercodes, violetten Flaggen, Bootsblogs oder Schleifen an Hunden!

Gehe dorthin, wo deine violette Fantasie dich hinführt!

Stellen Sie sicher, dass Sie Purple Space Ihre Pläne und Ideen mitteilen, während Sie auf den 3. Dezember zusteuern. Kontaktieren Sie Sarah Simcoe, #PurpleLightUp Design and Engagement Lead: sarah@purplespace.org. Weitere Informationen finden Sie auf der Website von Purple Space.

Purple Space

ein angeblich soziales Netwerk, in dem das Team erstaunlicherweise überproportional aus Ex-Polizisten und militärisch Versierten besteht… ich jedenfalls findes das schon etwas verwunderlich. jaja, ich weiß…gefährliche Jobs….das Risiko Behinderte in seinem Umfeld zu haben und sich sozial zu engagieren ist groß…. aber Violett? Ausser Fujitsu, dem Unternehmen aus dem der CEO stammt gibt es auch keine wirklichen strategischen Wirtschaftspartner, so daß man davon ausgehen kann, daß man doch gerne unter sich ist bei den meetings. Woher dann die Finanzierung kommt? Ausschließlich von Fujitsu???? Hahaha…

PurpleSpace ist die weltweit einzige Networking- und Weiterbildungsplattform für behinderte Mitarbeiter, Netzwerk- und Ressourcengruppenleiter und Verbündete aus allen Branchen und Gewerken. Das Team: https://www.purplespace.org/team

Kate startete PurpleSpace im Oktober 2015 als weltweit erste professionelle Entwicklungszentrale für Netzwerke für behinderte Mitarbeiter, die die 850.000 behinderten Mitarbeiter aus allen Mitarbeiternetzwerken zusammenbringt.

Purple space hat sich aus der Arbeit von Kate Nash Associates entwickelt, die sich mit der Unterstützung oder dem Aufbau von Netzwerken für Mitarbeiter mit Behinderungen und Ressourcengruppen für die Organisation beschäftigt: Fujitsu, Barclays, EY, PwC, GSK und Transport für London.

Und das Beste zum Schluß wie immer. Allerdings auf Englisch und zu aufwendig, um zu übersetzen: eine Abhandlung vom über die Violette Revolution auch zum download.

https://www.academia.edu/37864137/The_Purple_Revolution_U.S._Hybrid_Warfare_Coming_Home_To_Roost

 

 

 

 

 

 

Ausnahmsweise eine Petition – Gesundheitsdatenschutz bis 31.10!

ein befreundeter Arzt hat mich auf diese Petition aufmerksam gemacht, die ich sehr gerne unterstütze, denn dem Datenkrak muß mit jedem verfügbarem Mittel Einhalt geboten werden.

Spahn und Tyrannis-Consorten dürfen keinen weiteren Zugriff bekommen auf unsere privatesten Daten.

Überwachung auch von Impfkritikern funktioniert mit der Datensammelmaschine um so leichter!

Wollen wir das unwidersprochen, konkludent zulassen? Wir kämpfen an vielen Fronten, der Gesundheitsdatenkrank in Form der sogenannten Telematik Infrastruktur (TI), die auch der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) zugrunde liegt, gehört zu den wichtigen Fronten!

Habt ihr z.B. gewußt, daß Beamte und Privatversicherte keine elektronische Gesundheitskarte brauchen? Ja… die sogenannten Eliten müssen sich (noch) nicht wie das Deutsch Schaf und Deutsch Rind für die Wurst- und Wollvermarktung lückenlos beobachten lassen. Wie steht so treffend auf den Fleisch waren: „kontrolliert von der Aufzucht bis zur Ladentheke“

Bitte verteilt das weiter an Ärzte, Apotheker, Mitmenschen auch unter 18 Jahre… nehmt teil, damit zumindest 50.000 Unterschriften erreicht werden.

Sehr geehrte Frau Kollegin, sehr geehrter Herr Kollege, sehr geehrte Datenschutzengagierte,

ich sende Ihnen als Mit-TI-Kritiker eine Mail, die jetzt auch per Fax und Mail an rund 1000 Kolleg*innen rausgegangen ist, mit diesem Text:

vor Kurzem habe ich Sie über die

Bundestagspetition „Gesundheitsdaten in Gefahr“

(www.gesundheitsdaten-in-gefahr.de)

informiert. Viele sammeln schon fleißig Unterschriften, fast 1000 sind schon zusammen, aber bis 50.000 ist es noch weit!

Vielleicht darf ich Ihnen noch ein paar Anmerkungen dazu geben:

Info-Faltblatt zur Petition:
am besten nach Ankunft des Patienten in der Praxis ihm das Info-Faltblatt zu lesen geben. Meist wird ohne Nachfrage dann unterschrieben. Sonst eben kurzes Gespräch dazu. Bei mir bisher 99% Zustimmung.

Bestellung von Faltblättern:
unkompliziert unter infomaterial@gesundheitsdaten-in-gefahr.de

Rücksendung der Listen bis 31.10.19,
da u. U. ab Anfang Oktober die Petition auch online im Bundestags-Petitions-Portal zu zeichnen ist, und ab da die Frist von 4 Wochen läuft.

Rücksendung an mich,
da ich die Petition als Hauptpetent eingereicht habe.

Bitte auch Infos weitergeben an Kollegen und Bekannte.

– Aktuelle Meldungen, die unser Vorgehen gegen TI/ePA bestätigen:

* AU bald elektron. von Krankenkasse zu Arbeitgeber, letztlich über die Patienten hinweg (Eigenverantwortung?);
* die Datenschutzbeauftragten des Bundes und der Länder sehen die Praxisinhaber in der datenschutzrechtlichen Verantwortung für die TI – aber auch die Gematik sei mitverantw. für die Konnektoren (äußerst fragwürdig!);
* Start-Ups stehen schon bereit für Vergütungsverhandlungen mit den Kassen für die Gesundheits-Apps, die nun ja vorbei am Gemeinsamen Bewertungsausschuss verschrieben werden sollen (Digitales Versorgungs-Gesetz, DVG, am 20.9. im Bundesrat!), häufig ohne vorherigen Beweis eines Nutzens!

Bitte leiten Sie die Informationen weiter! Anbei nochmals die Dateien, die Sie dafür bzw. zum Unterschriftensammeln brauchen.

Im Raum steht auch die Idee eines bundesweiten Treffens der TI-Kritiker-Verbände ca. Anfang Oktober zum Zeitpunkt, wenn die Petition auch auf dem Petitionsportal des Bundestages online für 4 Wochen gezeichnet werden kann.

Für Ihre Unterstützung bedanken wir uns sehr herzlich!

Mit freundlichen Grüßen

DR. A. MEISSNER, TEGERNSEER LANDSTR. 49, 81541 MÜNCHEN – FAX: 089/62021187 – petition@gesundheitsdaten-in-gefahr.de
zurückschicken, faxen, mailen …

(für das Petitionsteam der Münchner „Widerstandsgruppe“ = ca. 30 Kolleg*innen!)

www.gesundheitsdaten-in-gefahr.de

der Österreichkorrespondent: wenn das „Unterbewusstsein“ spricht

… – Die Wahre Seite! BÖSARTIGKEIT!

https://m.youtube.com/watch?v=aMAIiqruRQk

Merkel: „Antisemitismus ist unsere staatliche und bürgerliche Pflicht“ – Wahrheiten von Politikern

Der Österreichkorrespondent: Sie fallen einfach vom Motorrad…

https://www.youtube.com/watch?v=RZ3rFU-5mGM

Afrika: Ich arbeite 12 Stunden am Tag – Millionen nehmen Tramadol gegen die SKLAVISCHEN Arbeitsumstände

Das Opioid Tramadol wurde zu einer Alltagsdroge in Togo und anderen afrikanischen Ländern.

Viele Menschen wollen mit Tramadol ihren harten Alltag besser bewältigen, ihre Müdigkeit überwinden und sich leistungsstärker fühlen.

Das ist natürlich ein Irrtum, denn bei längerem Gebrauch werden sie abhängig davon, und die Auswirkungen auf ihre Gesundheit lebensgefährlich.

hmmmm immer wieder das Sklaventhema in Afrika… ich kann es schon nicht mehr hören.

Der Österreichkorrespondet: 100 Jahre – Der kuriose Vertrag von Saint-Germain und die Folgen

KOMMEN JETZT DIE LÜGEN ALLE HERVOR?! 
Deutschland nährte Frankreich mit 6 Milliarden jährlich und gibt sich nun unter Merkel und van der Leyen völlig an Frankreich ab. Das wahre Versailles braucht keinen Vertrag… Österreich kam noch glimpflich davon.

FWF-Forschungsprojekt zum „Vernichtungsfrieden“

Ein vom Wissenschaftsfonds FWF gefördertes Projekt, an dem die ÖAW sowie die Unis Graz, Linz und Wien beteiligt sind, hat eine umfassende Analyse des Vertrages zum Gegenstand. Ergebnis soll der erste juristische bzw. rechtshistorische Kommentar zum Vertrag von Saint-Germain sein.

Vor 100 Jahren hat Staatskanzler Karl Renner den Vertrag von Saint-Germain unterschrieben.

Er beinhaltete das Anschlussverbot und Gebietsverluste – aber auch wenig bekannte und kuriose Bestimmungen, wie drei Experten in einem Gastbeitrag schreiben.

https://science.orf.at/stories/2991152/

Beim Tee zerstückelten sie Österreich-Ungarn

mit video- Karte der Zeitereignisse

Nach dem Grundsatz des Selbstbestimmungsrechts forderte Österreich 1918 den Anschluss an die deutsche Republik. Doch die Siegermächte teilten das Habsburgerreich 1919 in Saint-Germain „gleichgültig und verantwortungslos“ auf.

„Wir sind vollständig eingesperrt. Mir hat man ein Auto und die Freiheit zu Ausfahrten gestattet, aber ich mache bis jetzt absichtlich keinen Gebrauch davon. Bettlerstolz!“: So beschrieb der Sozialdemokrat und Staatskanzler Karl Renner die Atmosphäre, in der die Delegation der Deutschösterreichischen Republik den Friedensverhandlungen 1919 in Saint-Germain-en-Laye bei Paris beiwohnen musste. „Die Sieger schreiten ohne viel zu fragen einfach über solche Zwergstaaten, wie wir sie sind, hinweg.“

Im Oktober 1918 hatte sich die Armee Österreich-Ungarns buchstäblich aufgelöst. Am 3. November war der Waffenstillstand unterzeichnet worden, der bereits erhebliche Geländeverluste verlangte. Am 11. November verzichtete Kaiser Karl I. auf „jeden Anteil an den Staatsgeschäften“. Am 12. November wurde die Republik Deutschösterreich innerhalb ungeklärter Grenzen proklamiert. Der Staat verstand sich als Teil der Deutschen Republik, die am Tag zuvor in Berlin ausgerufen worden war. Parallel dazu erklärten die Völker der österreichisch-ungarischen Doppelmonarchie ihre Unabhängigkeit….

Penibel achteten die französischen Gastgeber darauf, dass die Österreicher wie in einem „Interniertenlager“, so ein Delegationsmitglied, lebten. Sie sollten keinen Kontakt zu amerikanischen Diplomaten aufnehmen können, die sich durchaus noch an das 14-Punkte-Programm ihres Präsidenten von 1918 erinnerten, in denen vom „Selbstbestimmungsrecht der Völker“ als Grundlage der künftigen Friedensordnung die Rede gewesen war.

„Bei der Liquidation der Habsburgermonarchie wurde der Grundsatz der nationalen Selbstbestimmung faktisch außer Kraft gesetzt“, schreibt der Freiburger Historiker Jörn Leonhard. Nämlich für die 6,5 Millionen Bewohner der Republik ebenso wie für die 3,5 Millionen Deutsch sprechenden Bewohner der cisleithanischen Reichshälfte, die vor allem im Norden Böhmens und in Südtirol die Bevölkerungsmehrheit bildeten. Der Konstituierenden Nationalversammlung in Wien wurde die angestrebte „Vereinigung mit dem deutschen Mutterlande“ kategorisch verweigert, den Sudetendeutschen und Südtirolern nicht einmal eine Volksabstimmung zugestanden….

Wie gegenüber den Deutschen in Versailles wurde die Übergabe des ersten Vertragsentwurfs im Juni 1919 in Saint-Germain als Entwürdigung inszeniert. Vor dem Tribunal der Sieger und assoziierten Mächte musste Renners Delegation an einem Tischchen Platz nehmen. Böhmen und Mähren gingen an die Tschechoslowakei, Galizien an Polen, Südtirol, Istrien und Teile Kärntens an Italien, die Bukowina an Rumänien und Dalmatien, Krain sowie Teile der Untersteiermark und Kärntens an das Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen. Von Ungarn erhielt Österreich das deutschsprachige Burgenland.Franz Joseph I., Kaiser von Österreich (1848-1916) und König von Ungarn (1867-1916); Schönbrunn 18 .8. 1830 - ebd. 21. 11. 1916. - "Kaiser Franz Josef I. / Regierungs-Antritt 1848 / 50jähr. Regierungs-Jubiläum 1898 / Besuch in Berlin im Mai 1900". - Bildposkarter. Farblithographie, anonym. Berlin (Verlag W. Hagelberg) 1900. Privatsammlung. |

Noch drastischer fiel die endgültige Fassung aus, übermittelt am 20. Juli. Darin wurde Österreich wie Deutschland als Schuldiger des Krieges gebrandmarkt und zur Zahlung von Reparationen verpflichtet. Sein Heer wurde auf 30.000 Berufssoldaten begrenzt. Damit werde sein Land auf „eine lästige Verlegenheit“ reduziert, klagte ein österreichischer Teilnehmer.

Alle Versuche Renners und seiner Kollegen, wenigstens einzelne Punkte abzumildern, scheiterten.

Österreich habe 1914 einen „von langer Hand vorbereiteten Krieg“ entfesselt und müsse nun „seinen vollen Anteil an der Verantwortlichkeit für das Verbrechen, das über die Welt ein solches Unheil gebracht hat, auf sich nehmen“, erklärte der französische Ministerpräsident Georges Clemenceau bei der Präsentation des fertigen Vertrages…

.Nicht allein die Machtlosigkeit seines Landes und die dramatische Versorgungslage führten zu dem klaren Verhältnis von 97 Ja- gegen 23 Nein-Stimmen bei der Abstimmung über den Vertrag, sondern auch die Argumentation von Staatskanzler Renner:

Österreich habe

endlich die überkommenen Fesseln des Habsburger Vielvölkerstaates abgestreift. Nun endlich „können (wir) uns ausbilden, können ein Staat werden nicht nur von musterhafter Freiheit, sondern auch von musterhafter Arbeitsamkeit und von musterhaften wirtschaftlichen Erfolgen“.

es kam anders…alles lesen:

https://www.welt.de/geschichte/article199996636/Saint-Germain-1919-Beim-Tee-zerstueckelten-sie-das-Habsburgerreich.html

Wie der Versailler Frieden zum Nahostkonflikt führte

Bei den Verhandlungen 1919 ging es um das Ende des Ersten Weltkrieges – also auch um die europäischen Kolonien. Gerade die Erwartungen der Menschen hier wurden schwer enttäuscht, sagt Historiker Jörn Leonhard.

 

„Wenn wir bewusst auf die Verarmung Mitteleuropas hinarbeiten“

Um die aufgeputschte öffentliche Meinung daheim zu befriedigen, steigerten französische und britische Politiker 1919 ihre Forderungen an Deutschland in unvorstellbare Höhen. Mit dramatischen Folgen…..

 

Trotzdem zahlte Deutschland die verlangten 20 Milliarden. Das reichte aber nicht, um die Populisten bei den Siegermächten zu befriedigen. Auf öffentlichen Druck hin verlangten Frankreich, Großbritannien und andere Staaten eine Gesamtsumme von mindestens 226 Milliarden Goldmark bis 1963, die in jährlichen Raten von zwei bis sechs Milliarden gezahlt werden sollten.

Hinzu kommen sollten während dieser Zeit zwölf Prozent des Wertes der deutschen Exporte – faktisch also der gesamte potenzielle Gewinn oder sogar mehr. Jeder Ökonom sah auf den ersten Blick, dass diese Forderung kontraproduktiv sein musste. Doch als Deutschland sich weigerte, besetzten französische Truppen die Städte Düsseldorf und Duisburg. Schließlich musste das Reich einen komplizierten Zahlungsplan akzeptieren, der eine Gesamtschuld von 132 Milliarden Goldmark vorsah.

mit video über die Stellungskrieglandschaft

gewaltsame Proteste seit Wochen vor der indischen Botschaft in London – warum?

Hochinteressant was aus der Region Kashmir wurde, seit der Islam dort Fuß gefasst hat.

Kashmir hatte vormals ein Gemisch von Buddhisten, Hindus und Moslems, Pakistani und Chinesen usw. Da die Region die einzige moslemische Region in Indien war, gestand ihnen Indien als nationaler Minderheit Sonderrechte in Kashmir zu, wo sie die Mehrheit hatten. Dies führte dazu, daß  heute so gut wie alle Hindus aus dieser Region von Kashmir verschwunden sind, daß nur Moslems Land und Immobilien kaufen können und auch andere Schikanen z.B bzgl. des Arbeitsmarktes für Nicht-Moslems gab es. In Folge wurde die Region ethnisch von allen anderen Rassen, insbesondere Hindus gereinigt.

Diese Sonderrechte, wurde den Moslems nun wieder von Indien entzogen. Jeder kann nun wieder in die Region ziehen, jeder kann nun Land und Immobilien kaufen, Arbeitsplätze stehen wieder jedem offen… Diese Gleichstellung führte nun zu einem großen Aufruhr, nur weil nun wieder die Voraussetzungen für Gleichberechtigung herrscht. Aufruhr ist entstanden vor der indischen Botschaft in London, so daß die Inder bei Boris Johnson angefragt haben, ob England noch die Sicherheit der Botschaftsmitarbeiter garantieren könne.

Nun, wo Gleichstellung wieder in Kashmir herrscht, schreien die Moslems Unterdrückung und Rassismus, obwohl nur Vorrechte wieder zurückgedreht wurden. Aber Moslems, der Islam, will immer, fordert geradezu immer eine Sonderstellung. Will immer Privilegien. Die UN kümmert sich nicht um massive Menschenrechtsverletzungen durch den Islam. Wir haben eine Pro-Islam Welt, ser Islam hat geradezu einen goldenen Freifahrtsschein und sie kommen mit allem durch.

Wir müssen daraus lernen: solange Moslems in der Minderheit sind, inszenieren sie sich als Opfer von Ungerechtigkeit, Ungleichheit, Rassismus usw. Aber wenn sie in der Mehrheit sind, verhalten SIE sich als Oppressoren und scheren sich nicht um Gleichheit. Was wird also aus England werden, wenn wir alles so laufen lassen wie bisher? Wir importieren uns sämtliche Probleme und wir wissen, daß sich die moslemischen Gemeinden bereits selbstverwalten unter der Sharia. NOCH können wir handeln, NOCH können wir Schlimmeres verhindern, noch können wir unter englischen Gesetzen und Regierungen leben, weil wir NOCH in der Mehrheit sind. Schließt Euch dem Widerstand an für ein England, das wir lieben, denn sonst wird es kein Großbritannien mehr für zukünftige Generationen geben.

 

„Erschießt sie alle“: Schwarzer Rapper ruft in Schweden dazu auf, Weiße zu versklaven und zu töten

die schwedische Seite sagt alles:  https://samnytt.se/rapartist-fran-lund-uppmanar-till-mord-pa-vita-skjut-dem/

https://deutsch.rt.com/gesellschaft/92227-erschiesst-sie-alle-schwarzer-rapper/

Conable zufolge werden „wir, die Schwarzen“, die „Nummer eins werden und die Weißen übernehmen“.

Wie diese Weißen uns versklavten, sollten wir sie versklaven und sie noch schlechter behandeln“, erklärte er.

Der Rapkünstler meint, dass Schwarze in allen Bereichen die Weißen überholen werden. Zudem werden, so Conable, die Schwarzen das Geld der Weißen an sich nehmen und „die beste Rasse“ aller Zeiten werden.

Wir sind afrikanische Krieger, sie sind nicht auf unserem Niveau. Das ist nur der Anfang, Black Power.

Taxi-Shuttle für Flüchtlingskinder

http://www.pi-news.net/2019/09/syrische-fluechtlingskinder-in-sulz-taeglich-mit-taxi-zum-kindergarten/

Die Kindergärten der Kernstadt Sulz am Neckar (Baden-Würtemberg) platzen aus allen Nähten. Um sie zu entlasten, sollen nun 16 syrische Flüchtlingskinder jeden Tag mit mehreren Taxis in den Kindergarten von Glatt gebracht werden. Diese Ortschaft liegt etwa acht Kilometer außerhalb der Kernstadt von Sulz und wurde 1975 eingemeindet.

Die Ortschaftsräte von Glatt sind von dem Vorhaben nicht sonderlich begeistert. Das liegt aber weniger an den anfallenden Kosten, sondern an der künftigen ethnischen Zusammensetzung in der Einrichtung. Denn 40 Prozent einheimische Kinder sehen sich dann einer Majorität von 60% syrischen Altersgenossen gegenüber, die kein Deutsch sprechen und wahrscheinlich wenig mit ihnen zu tun haben wollen. Jedem ist klar, dass Integration so nicht funktioniert. Jedenfalls nicht in der gewünschten Richtung. Gruppenbildung und Sprachprobleme sind vorprogrammiert.

Deutsche Kinder müssen wegen der Syrer-Kinder wechseln

Zudem würde auch der Glatter Kindergarten damit an seine Kapazitätsgrenze stoßen. Deshalb ist geplant, die beiden Kinder der Pächter des in der Ortschaft gelegenen Hotels Kaiser im 10km entfernten Hopfauer Kindergarten unterzubringen. Es müssen also zwei deutsche Kinder Platz machen, damit alle Syrerkinder in der Glatter Einrichtung untergebracht werden können.

Deshalb plädieren die dortigen Ortschaftsräte dafür, die Flüchtlingskinder auf das ganze Stadtgebiet von Sulz zu verteilen. Der Hauptamtsleiter der Kommune, Hartmut Walter, sieht jedoch keinen Sinn in dieser Maßnahme.

Es wird also darauf hinauslaufen, dass die kleinen Syrer jeden Tag mit dem Taxi zum Kindergarten gebracht und wieder nach Hause gefahren werden. Nachdem sich das Land Hessen jeden einzelnen minderjährigen unbegleiteten Flüchtling im Monat 8.469 Euro kosten lässt, spielt es auch schon keine Rolle mehr, wenn dann die Baden-Würtemberger ihre Flüchtlingskinder mit dem Taxi herumkutschieren.

Und das gebrechliche alte Muttchen, deren Krankenkasse die Übernahme der Kosten für die Taxifahrt zum Arzt gerade abgelehnt hat, kann den Rollator nehmen und sich zu Fuß auf den Weg machen.

aus für Hirschfänger und Co für Dachauer Tracht

mein Rat: boykottiert als Trachtengruppe doch solche Veranstaltung, dann kann der err Bürgermeister das Fass vor leeren Bänken und ohne Blaskapelle anzapfen. Aber bevor das passiert, …

Und so zeigt Dachaus Oberbürgermeister Florian Hartmann (SPD) wahrlich „harte Kante“: In einem Schreiben, das der „JF“ vorliegt, konfrontiert er den Trachtenverein mit den neu eingeführten „Zugangskontrollen„: Ab sofort würden am Eingang „alle Taschen und Rucksäcke auf darin befindliche Waffen wie Messer, Scheren und Pfefferspray“ untersucht. Damit nicht genug: Die zur bayerischen Tracht teilweise zwingend dazugehörenden Hirschfänger sind fortan verboten.

Hartmann erklärt, ein solches Verbot gelte „bereits seit drei Jahren für das Münchner Oktoberfest„, jetzt würde es eben auch für das Dachauer Volksfest erlassen.

Die Aktion nach dem Motto „Man drischt den Sack und meint den Esel“ dürfte für die erstrebte Verbesserung der Sicherheitslage allerdings null Effekt bringen: Die Zahl der Islamisten nämlich, die in bayerischen Trachtenvereinen als Schläfer mitwirken, um dann nach Aktivierung mit Hirschfängern und historischen Prunkwaffen auf Menschenjagd zu gehen, ist recht überschaubar. Näheres war hierzu auch von OB Hartmann nicht zu erfahren.

Die Freiheit stirbt in kleinen Schritten

Es sind immer nur punktuelle Einschränkungen und Verbote, vermeintliche Kleinigkeiten, an denen für sich betrachtet – wie oft beschwichtigend entgegnet wird – natürlich „die Welt nicht untergeht“:

Hier mal ein kleines Trachtenverbot, dort die Streichung von Schweinefleisch aus Schulspeiseplänen, da der Verzicht auf zu kurze Kleidchen, dort die Demontage von Weihnachtsbäumen aus religiöser Rücksichtnahme.

Man gewöhnt sich an alles, vor allem in Deutschland. Sogar an Merkelpoller, an bewaffnete Patrouillen auf Schulhöfen oder Straßenfesten und digitale Totalüberwachung, die noch vor fünf Jahren völlig undenkbar gewesen wären.

Keine von all diesen „Änderungen“ ist, jeweils für sich betrachtet, ein Fanal. Doch in der Summe bewirken all diese Einzelmaßnahmen eben eine unwiderrufliche, sich rapide beschleunigende gesellschaftliche Veränderung, an deren Ende dann ein völlig anderes, ein übrigens alles andere als „buntes“ oder gar „liebenswertes“ Deutschland stehen wird.

Der Lüge der Bereicherung steht im Gegenteil eine durchgängige Verarmung gegenüber. Diese ist zwar (noch) nicht unbedingt materiell zu verstehen (solange die Substanz unseres Staates so komfortabel ist, dass er sich jährlich zweistellige Milliardenttransfers zur Aufrechterhaltung des soziologischen Großexperiments „Integration von Elendsmigranten aus unterentwickelten und kulturfremden Erdteilen“ leisten kann und keiner den multikulturellen Hexensabbat am eigenen Leib zu spüren bekommt).

Kulturell jedoch ist die Verarmung bereits evident, und sie wird durch immer weitere Selbstlimitierung und pervertierte „Mäßigung“ gegenüber den Importkulturen verstärkt. Und wenn jetzt noch im Namen der islamistischen Gefahrenabwehr lokales Brauchtum buchstäblich über die Klinge springen gelassen wird, ist Sarrazins Fazit „Deutschland schafft sich ab“ bald erreicht.

Zuerst lässt man Millionen rechtswidrig ins Land, belügt das Volk, alles werde super und keiner hätte dadurch irgendeinen Nachteil zu gewärtigen. Und am Ende soll dann das derart für dumm verkaufte Volk die Konsequenzen tragen, wenn die importierten Störenfriede Recht und Grundgesetz mit Füßen treten. „Deutschland wird sich verändern, und ich freu mich drauf“: Die Worte Katrin Göring-Eckarts können sie dereinst auf den Grabstein eines großen Kulturvolks meißeln.

https://www.journalistenwatch.com/2019/09/10/naechster-dammbruch-waffenverbot/

Des Buches Seele

Ein stiller Raum – – Es starren an den Wänden
Die Geister, denen du dich anvertraut,
Gefesselt und gebunden in den Bänden,
An denen stolz empor dein Auge schaut.
Du dünkst dich Herrscher hier in diesem Reiche,

Ein großer Mann beim kleinen Lampenlicht.
Ein Andrer dachte einst von sich das Gleiche,
Und wie du weißt, war er es dennoch nicht.

Du suchst nach Wahrheit schon seit vielen Jahren;
Du frugst nach ihr beständig Geist um Geist
Und konntest doch das Eine nur erfahren,
Daß du von ihr selbst heute noch nichts weißt.
Wie kamst du wohl dazu, grad die zu fragen,

Aus denen nichts als die Verneinung spricht?

Nur ich allein kann dir die Wahrheit sagen,
Doch diese eine Wahrheit – – glaubst du nicht!

Die Wahrheit nur kann dir die Wahrheit sagen,
Und diese liegt in der Verneinung nicht.

Du suchtest mit dem fragenden Verstande,
Der aus dir selbst und nicht von oben stammt,
Und darum fühltest du nach jedem Bande
Zu immer neuen Fragen dich verdammt.
Du hast, wie Faust, dem Geiste dich verschrieben,
Der mit dem Fluß der Rede dich besticht,
Und wirst auf diesem Flusse fortgetrieben,
Wozu, wohin, das sagt die Rede nicht.

Du wolltest herrschen als der Herr und Meister
Und bist jetzt nur noch im Gehorchen groß.
Du wurdest Schüler, Famulus der Geister
Und wirst als Lehrling sie nicht wieder los.
Sie treiben Mummenschanz mit dem Scholaren
Und thun, als sei das ihre ernste Pflicht.
Von ihrer Weisheit kannst du nichts erfahren,
Denn wahre Weisheit giebts bei ihnen nicht. – – –

Ein stiller Raum – – Auf blühenden Terrassen
Naht sich als lieber Gast der Sonnenschein.
Nun ist er da. Die offnen Fenster lassen
Ihn mit dem Duft der Rosen willig ein.

Er schaut sich um bei dir, tritt an die Wände
Und breitet über sie sein frohes Licht.
Was liest er dort? Die Titel deiner Bände?
O nein; für ihn giebt es ja Titel nicht.

Wohl auch für dich hat es sie einst gegeben,
Als du den Menschengeist nach Wahrheit frugst.
Dann aber sahst du mich herniederschweben,
Der du dein offnes Herz entgegentrugst.
Da schwanden vor dir alle irdschen Namen;
Nur ich allein bins, die noch zu dir spricht.
Und selbst die Geister sagen Ja und Amen,
Denn mich verneinen, dürfen sie ja nicht.

Ich bringe Buch um Buch dir zugetragen,
Um dir zu zeigen, wer es für dich schrieb.
Nicht Menschennamen hab ich dir zu sagen,
Und doch gewinnst du grad die Menschen lieb.
Ich laß vor dir den stolzen Geist verschwinden,
Weil er dein Urtheil und dein Herz besticht.
Du sollst des Buches reine Seele finden
Und sie zwar lieben, doch – – vergöttern nicht.

Und trittst du dann mit einem deiner Bände
Zum Rosenstrauch im lieben Sonnenschein,
So denk, ich öffnete dir meine Hände,
Und leg ein Rosenblatt ins Buch hinein.
Ich werde es mit meinen Blättern küssen
Aus Liebe und geschwisterlicher Pflicht,
Und wenn sonst alle Blätter welken müssen,
Dies Blatt von dir nimmt mir der Winter nicht.

Karl May.

 

arme Syrer

…Insgesamt wird zehn Männern und einer Frau vorgeworfen, sich zwischen Dezember 2018 und Juli 2019 gewerbsmäßig und organisiert zu illegalen Geldgeschäften verabredet zu haben.

Die Beteiligten stammen überwiegend aus Syrien.

Sie sollen Geld ins Ausland verschoben und dafür Provisionen kassiert haben.

Sie sollen für die Geldgeschäfte nach Angaben der Staatsanwaltschaft keine Erlaubnis im Sinne des Zahlungsdienstegesetzes gehabt zu haben.

Es soll sich um Summen im sechsstelligen Bereich gehandelt haben, sagte Stahlmann-Liebelt. Die Herkunft des Geldes ist den Angaben zufolge derzeit nicht bekannt. Das Geld sei mutmaßlich in mehrere Länder geflossen….

https://de.nachrichten.yahoo.com/terror-verdacht-razzien-norddeutschland-061944885.html

was bei uns die Swastika ist in USA ein brennendes Kreuz

jeder hat eben seine Empfindlichkeiten. Es ist aber interessant, daß Einschüchterung ebenso hoch geahndet wird wie sexueller Mißbrauch …

https://de.yahoo.com/nachrichten/wei%C3%9Fer-usa-muss-wegen-holzkreuz-verbrennung-elf-jahre-021641899.html

Oberlokis – Hagen Grell und frei3. Spenden oder Spendenbetrug? — Terraherz

Hagen Grell und frei3. Spenden oder Spendenbetrug?

Und heute das weit überfällige Video zu Hagen und Frei3. Ich erkläre in diesem Film, um wen es sich bei Hagen Grell handelt und zeige viele Widersprüche und Lügen auf, mit denen er immer wieder versucht hat, seine Spender bei der Stange zu halten.

über Oberlokis – Hagen Grell und frei3. Spenden oder Spendenbetrug? — Terraherz

liest man nicht überall: von den Tabus aus der Besatzerzeit

zu Ulrich Bausch, dem Autor des Hauptartikels lese man auch hier: https://www.kontextwochenzeitung.de/debatte/411/zum-schweigen-bringen-5709.html

Zum Schweigen bringen

Von Gastautor Ulrich Bausch  Datum: 13.02.2019
In der Reutlinger Volkshochschule wird eine Ausstellung massiv angefeindet, die Flucht und Vertreibung der Palästinenser behandelt.
Der Vortrag des Journalisten Andreas Zumach dort sollte verhindert werden. Unser Autor leitet die Volkshochschule, er sieht die Meinungsfreiheit in der Israeldebatte in Gefahr.

Andreas Zumach ist ein exzellenter Journalist und ein Ausnahmetalent in der Erwachsenenbildung. Er arbeitet überwiegend von Genf aus, als UNO-Berichterstatter für viele Medien, und er ist seit Jahrzehnten gern gesehener Gast in Volkshochschulen und anderen Einrichtungen der Erwachsenenbildung, denn er besitzt die seltene Fähigkeit, komplexe Sachverhalte ohne Vereinfachung verständlich zu machen. Obwohl er hohe Anerkennung genießt, wurde Zumach im Dezember 2018 von der Evangelischen Erwachsenenbildung (EEB) Karlsruhe ausgeladen, für die er den Vortrag „Israels wahre und falsche Freunde“ halten sollte. Der zuständige Dekan Thomas Schalla teilte ihm mit, die Veranstaltung könne aufgrund von „Irritationen verschiedener Art“ nicht stattfinden. Solange Rosenberg von der Jüdischen Kultusgemeinde Karlsruhe hatte bei der EEB interveniert, denn Zumach sei bereits mit israelfeindlichen Äußerungen aufgefallen. Andreas Zumach intervenierte sofort seinerseits, und in der Folge willigte Solange Rosenberg ein, alle Anschuldigungen schriftlich zu widerrufen. Doch trotz schriftlicher Unterlassungserklärung blieb Dekan Schalla bei seiner Absage…. weiterlesen

 

https://www.lpb-bw.de/publikationen/besatzer/us-pol7.htm

Ulrich Bausch

„Langsam glaube ich, auch Hitler war kein Nazi.“
Amerikanische Besatzungsoffiziere zwischen Nähe und Distanz



Thema ist tabu

Das Thema der Beziehung von einheimischen Frauen zu amerikanischen Soldaten ist immer noch einer der Tabu-Bereiche, auch im Nationalarchiv in Maryland, also dort, wo sich das Nationalarchiv von Washington befindet. Man hat mittlerweie eigentlich einen Zugriff auf so ziemlich alles, aber auf die Akten der „Legal Division“ konnte ich trotz vielerlei Anträge keinen Zugriff kriegen. Dort ist alles Material gesammelt, das mit diesem Problemfeld zu tun hat. Es gab viele Fälle, wo Mütter ihre, ja, erwachsenen Töchter mehr oder minder in Kontakt brachten mit Amerikanern – gezielt -, aber aus der schieren Not heraus, weil es Hunger gab. Viele wußten sich wirklich nicht anders zu helfen. Aber diese Akten sind nach wie vor unter Verschluß. Das ist auch den Amerikanern sehr unangenehm.


Politische Hintergründe des Fraternisierungsverbotes

Die Fraternisierung hatte einen Hintergrund, den wir jetzt vielleicht auch aus Zeitgründen nicht so ausführlich darstellen konnten. Ich möchte nur anreißen: Ein ganz wichtiger Aspekt der Fraternisierung liegt ursächlich gar nicht hier in Europa, sondern in den Vereinigten Staaten selbst. Franklin D. Roosevelt hatte enorme Angst vor der öffentlichen Meinung in
den U.S.A., und zwar nicht nur, weil die Isolationisten noch relativ stark waren und es immer noch in der amerikanischen Presse eine heftige Debatte gab. In „Reader’s Digest“, in „Harper’s Magazine“ tobte gewissermaßen ein Artikelkampf gegen eine Invasion Europas. Die haben gesagt: „Was Ihr da macht, das ist ein Massengrab für unsere jungen amerikanischen Männer. Laßt doch Europa Europa sein und bleibt hier!“ Man hatte also enorme Angst vor der öffentlichen Meinung unter anderem deswegen, weil Roosevelt seit dem Jahr 1942 ein ganz schwieriges Problem hatte: Er wußte von einer Sache, die in der amerikanischen Öffentlichkeit auf gar keinen Fall bekannt werden durfte. Es gab sehr extensive Handelsbeziehungen der amerikanischen Industrie mit Hitler. Unter anderem hat die Firma ITT monatlich im Jahr 1944 etwa 50.000 Granatzünder an Hitler geliefert. Diese Geschäfte wurden über die Schweiz abgewickelt. Die Firma STANDARD OIL OF NEW JERSEY hat Hitler mit Benzin versorgt. Die gesamte High-Tech der damaligen Zeit, also etwa die Funk-Ausrüstung für die U-Boote kam aus den U. S.A. – Roosevelt wußte das, er konnte aber nichts dagegen tun. Denn wenn er das gemacht hätte, wäre es bekannt geworden, und das hätte selbstverständlich die Moral der amerikanischen Truppe unterminiert. Stellen Sie sich vor, die amerikanische Öffentlichkeit hätte gewußt, daß die GI’s von den eigenen Zündern zerfetzt werden. Das wäre natürlich fürchterlich gewesen. Von daher war Roosevelt sehr empfindlich, was die Diskussion in der amerikanischen Presse anlangte. Und deshalb war es sehr wichtig, daß man immer unterstreicht: Es gibt keine Fraternisierung, das ist ein feindliches Land. Wir werden alles unterbinden, was zur Verbrüderung führt. General Patton immer: Na ja, Verbrüderung bezieht sich ja nur auf die Männer. Und was die Frauen betrifft, da gab es dann eine schmunzelnde, gewissermaßen Duldung dessen, was grade angesprochen wurde.


1945 gab es keine Nazis mehr

Ich möchte einsteigen mit einem scheinbar harmlosen Zitat, das im Programm steht; ich habe es vor etlichen Jahren im Stadtarchiv Stuttgart gefunden. Da hat ein amerikanischer Offizier einem einheimischen Mitarbeiter gegenüber erklärt: „Langsam glaube ich – auch Hitler war kein Nazi!“ Ich habe dann mal nachgeforscht, wer das eigentlich gesagt hat. Das war ein gewisser John Boxer, und es stellte sich heraus, daß er der Chef einer Abteilung war, über die eigentlich sehr, sehr wenig bekannt war. Im Hauptstaatsarchiv Stuttgart finden wir nur die Notiz. daß die Überlieferung der Information Control Division verschollen sei. Ich hatte dann in Washington das Glück, die Unterlagen zu finden. Diesen zunächst harmlosen Satz fand ich deswegen so spannend, weil in dieser ironischen Anspielung ja relativ viel steckt. Darin steckt die Verwunderung „Ja, wo sind die eigentlich geblieben?“ Das ist natürlich auch eine ironische Provokation, aber es soll heißen: Die NSDAP verschwand gleichsam über Nacht, keiner war dabei, niemand hat etwas gesehen, irgendwie waren wir alle Opfer.

Die „Information Control Division“ wertete das als Ausdruck der deutschen Autoritätshörigkeit, als Ausdruck des deutschen Opportunismus. Da war man frustiert darüber, da war man verärgert darüber. Die „Information Control Division“ hat mehrere Psychoanalytiker unter Leitung des Psychoanalytikers Debbis aus den U.S.A. eirifliegen lassen. Die waren vor allem in Kornwestheim tätig im Internierungslager und hatten den Auftrag, sie sollten doch mal das typische psychologische Profil eines fanatischen Nazis erstellen. Nach zwei Wochen sind sie unverrichteter Dinge wieder abgezogen und haben gesagt: „Entschuldigung, das ist nicht möglich! Das sind eigentlich alles nette Leute, die sagen: ‚Ja, ich war auch nur eine ganz kleine Kartoffel.‘- So das Zitat eines Gauleiters.“ Die Psychoanalytiker waren völlig konsterniert darüber, daß alle irgendwie sagten: „Ja, ja – sicher, wir waren da verwickelt. Aber wir waren gezwungen und wir mußten mitmachen“. John Boxer hat immer wieder den Wunsch geäußert, er möchte wirklich einmal einen Nazi kennenlernen. Herr Herr, der hiesige Polizeichef in Stuttgart.,der kam eines Tages: „So, jetzt habe ich einen gefunden!“ Dann wurde Herr Boxer ins Polizeigefängnis geleitet, und man hat ihm gleichsam eine exotische Blüte, ein ganz seltenes Exemplar vorgeführt und war stolz darauf: Jetzt haben wir endlich einen Nazi gefunden – weil es die ja eigentlich so gut wie gar nicht gibtl!“ Und das war dann ein Gauleiter aus Estland, und dieser hat zunächst einmal sehr ausführlich erklärt, wie sorgältig er 600 Todesurteile geprüft hätte, bis er sie dann schließlich morgens um 6.00 Uhr unterschrieben hätte. Aber eigentlich sei sein Interesse die Rosenzucht, und er würde sich seit Jahren im Rheinland mit Rosenzucht beschäftigen. Und er wollte dann John Boxer in einen Diskurs über Rosenzucht verwickeln.


Skepsis der Amerikaner

Die amerikanischen Besatzungsoffiziere der „Information Control Division“, die zuständig war für Presse, für das Verlagswesen, für Radio, für Musik, für Kino, für Kultur – also Medien, Kultur und Öffentlichkeit, die hatten einerseits den Auftrag, eng mit Einheimischen zusammenzuarbeiten, um Leute zu finden, mit denen man kooperieren könne, und auf der anderen Seite wußten sie nie so genau: Wo sind wir eigentlich dran, können wir den Leuten trauen? Das war eines der großen Probleme. Es war in der Anfangszeit auch völlig unklar, wie lange eigentlich die Besatzungszeit dauern würde. Roosevelt hat offiziell immer für eine sehr, sehr kurze Besatzungszeit plädiert wegen der Ängste der amerikanischen Öffentlichkeit. In den internen Berichten, im „Manual Of Occupation For Germany“, ist bereits bevor Hitler den U.S.A. den Krieg erklärt hatte an einem Handbuch für die Besatzungszeit gearbeitet. Da wurde davon ausgegangen, daß die Besatzungsregierung in Deutschland wahrscheinlich 40 – 50 Jahre arbeiten müßte. Für das Jahr 1980 wurde eine gesamtdeutsche Bevölkerungszahl von maximal 40 Mio. prognostiziert. Man hat unmittelbar nach Kriegsende prominente Einheimische befragt. Beispielsweise gibt es ein sehr umfangreiches Dossier über Martin Niemöller. Er sagte auch, es werde jahrzehntelanges Elend unter Fremdherrschaft geben. Das war zunächst einmal der psychologische Hintergrund, vor dem diese jungen Besatzungsoffiziere Mitte zwanzig hier anfingen zu arbeiten.


Demokratischer Neubeginn

Nun, ein völlig anderes, keineswegs so pessimistisches Bild zeichnen die Erinnerungen der ersten einheimischen Politiker. Da gibt es die Kennmarke des ‚Demokratischen Neubeginns‘ – die lange Zeit selbstverständliches Etikett unserer Geschichtsschreibung war; Reinhold Maier hat da einen nicht unerheblichen Beitrag dazu geleistet. Er hat in einem Aufsatz gesagt, die Amerikaner seien unmittelbar nach dem Krieg, im Juni 1945, ganz erstaunt darüber gewesen, wie demokratisch es hier zugehe: ein Offizier habe gesagt: „Mensch, bei euch geht’s ja gerade so demokratisch zu wie bei uns in Connecticut!“Das Zitat hält der Überprüfung nicht stand. Dieser Offizier hatte den Auftrag, diese einheimischen Politiker in Demokratie zu unterweisen. Er hat mit ihnen Schulungen gemacht, auf einer kurzen Tagung, und am Ende dieser Schulung hat er gesagt: „So, jetzt geht es bei Euch auch demokratisch zu!“ Er wollte eigentlich sich selber loben für seinen Erfolg im Schnellkurs in Demokratie. Aber dieses Reinhold-Maier-Zitat steht gewissermaßen für das Wunschdenken, wonach die Besatzer zur Schaffung einer neuen Demokratie eigentlich gar nicht notwendig gewesen wären. Und diese Perspektive, daß die U.S.-Besatzer eigentlich irgendwie überflüssig waren, macht natürlich nicht deutlich, warum sie dann doch ein paar Jahre hier waren und dies auch für notwendig hielten.


Arbeit der Kulturoffiziere

Es gibt eine ganz andere Lesart der Nachkriegsgeschichte, die ich für genauso falsch halte wie diese These vom voraussetzungslosen demokratischen Neubeginn. Das ist die These, die in den 70er Jahren populär war, die These von der Restauration, die also im Kontext einer kontroversen Debatte über die Rolle der U.S.A. in Indochina entwickelt wurde. Es gibt Kontinuitätslinien im Bereich der Justiz und im Bereich der Wirtschaft. Das wurde zum Teil auch schon in den 50er Jahren berechtigt kritisiert. Aber ein „Status quo ante“ kann natürlich nicht ernsthaft beschrieben werden. Die Transformationsphase muß sehr differenziert beschrieben werden. Es gibt eine ganze Reihe von Arbeiten über die Rolle dieser Kulturoffiziere. Aus Zeitgründen möchte ich jetzt nicht diese Arbeiten analysieren. Nur so viel: Eine ganze Reihe von Autoren gehen davon aus, daß diese jungen Kulturoffiziere eigentlich überfordert gewesen seien. Sie seien zu jung gewesen und nicht hinreichend qualifiziert. Teilweise wird auch die These vertreten, diese Kulturoffiziere hätten den Grundstein für die Demokratiedefizite der 50er und 60er Jahre gelegt, also für das Weiterleben der obrigkeitsstaatlichen Orientierung, denn die jungen 25jährigen Kulturoffiziere hätten diesen stämmigen Routiniers der einheimischen Politik nichts entgegenzusetzen gehabt. Dieser These kann ich nicht folgen. Man kann nachweisen, daß in diesem Bereich der „Information Control Division“ es absolut genug Neuanfänge gegeben hat, und das ist eigentlich vor dem Hintergrund der Beziehung dieser jungen Leute den Einheimischen gegenüber sehr erstaunlich. Diese Abteilung kontrollierte die Bereiche Theater – Musik – Kino – Radio -Verlagswesen – Zeitschriften – Tagespresse.


Zeitungen

Es gelang ihnen, einen tatsächlichen Neuanfang im Journalismus durchzusetzen: die Implantierung des angelsächsischen Journalismusideals, also die scharfe Trennung zwischen Meinung und Meldung, zwischen Nachricht und Kommentar. Wenn Sie die Presse aus der Zeit in den 30er Jahren lesen, werden Sie im hiesigen Journalismus immer eine merkwürdige Gemengelage zwischen Meinung und Meldung finden. Eine saubere Trennung zwischen Nachricht und Kommentar war einfach nicht üblich. Und dies durchzusetzen, ist eine der großen Leistungen der Presseabteilung der „Information Control Division“.


Rundfunk

Aber es gelang ihnen auch, einen staatsunabhängigen Rundfunk durchzusetzen – übrigens gegen den Willen von Reinhold Maier, der der Meinung war, man müsse den Rundfunk unmittelbar unter die Kontrolle der Staatskanzlei stellen. Auch andere Parteien waren dieser Meinung. Die Kommunisten waren der Meinung, man müßte hier scharfe Zensur und Kontrolle üben, um „reaktionäre Propaganda“ zu verhindern – wie sie es formuliert hatten. Und die CDU war der Meinung, man müsse die öffentliche Moral schützen, und deswegen sei eben Kontrolle notwendig, um beispielsweise „Auswüchse an Pornographie“ zu verhindern. Das Spektrum der Begründungen war also sehr unterschiedlich, aber die Vorstellung, daß die Obrigkeit sowohl im Rundfunkbereich als auch im Pressebereich kontrolliert, die hielten die einheimischen Politiker eigentlich für selbstverständlich. Das ging bis in den Kino-Bereich. Reinhold Maier wollte eine eigene, staatlich-kontrollierte württembergische Spielfilmproduktion mit der drolligen Begründung, man müsse doch katholische Propaganda aus Bayern verhindern! Und wenn die Spielfilme jetzt in München produziert würden, sei das eine Gefährdung des hiesigen Pietismus.


Kultur ohne Zensur

Viele einheimische Nachkriegspolitiker hatten die größten Schwierigkeiten, sich mit der Vorstellung anzufreunden, daß es so etwas wie kontrollfreie kulturelle Räume gibt. Daß Kultur von niemand kontrolliert wird, daß es eine unabhängige Presse gibt, war zunächst einmal vielen Einheimischen fremd. Das führte dazu, daß die Mitarbeiter der „Information Control Division“ jahrelang zu den Bürgermeistern beispielsweise hingehen mußten, um zu sagen, es sei einfach nicht ihr Job zu bestimmen, welches Theaterstück gespielt werde und wie oft es Kultur in ihrem Dorf gebe. Hier gab es andere Vorstellungen. Dies aber tatsächlich durchzusetzen, war schwierig. Warum? Die Einheimischen sagten: „Moment mal. Ihr Amerikaner habt uns doch ausgesucht; wer hat mich denn hier zensiert? Wer hat mich denn auf diesen Stuhl gesetzt? Das wart Ihr, und deswegen entscheide ich jetzt auch! Und dann zu sagen, ja, ja, wir wollen schon, daß Sie hier Bürgermeister sind, und wir haben Sie überprüft, und wir finden eigentlich, daß Sie ein Mensch sind, der keine Schuld auf sich geladen hat, aber dennoch haben wir andere Vorstellungen von Demokratie und sind nicht der Meinung, daß es Ihnen zusteht, beispielsweise eine Kinovorführung einfach deswegen zu verbieten, weil Sie der Meinung sind, daß es im Dorf kein Kino geben soll!“ Gerade im Bereich der Spielfilme gab es große Probleme.

Ich möchte nun das, was die „Information Control Division“ im einzelnen getan hat, nicht ausführen, sondern mir geht es eigentlich darum, der Frage nachzugehen: Wie haben sich die Rahmenbedingungen dieser Beziehung eigentlich gestaltet? Und welche Faktoren sind maßgeblich, daß diese Kooperation doch ein Erfolg wurde gemessen an den Erwartungen, die beide Seiten damals hatten. Sowohl die Einheimischen als auch die Amerikaner waren äußerst skeptisch, ob das denn funktionieren würde. Vor diesem Hintergrund sage ich, es ist eigentlich ein verblüffender Erfolg geworden in diesem Bereich.

In den Köpfen der Einheimischen wie der Amerikaner herrschten sehr pauschalierte Bilder über die Situation der jeweils anderen vor, und auf diese möchte ich kurz eingehen.

Die emotionale Befindlichkeit vieler Einheimischer erfuhr eine wesentliche Prägung durch Angst, durch Unsicherheit, durch ein Gefühl der Machtlosigkeit und tiefer Frustration. Da war zunächst einmal die Angst um Angehörige. Man konnte zwar innerhalb von wenigen Wochen vielleicht in Erfahrung bringen, wie es um die Schicksale der Verwandten im Nachbardorf stand, aber es dauerte Monate, bis man herausbekam, wie es eigentlich denen ging, die in einer anderen Besatzungszone lebten. Und Sie wissen alle, daß auf die Heimkehr von Kriegsgefangenen sehnsüchtig jahrelang gewartet wurde. Von den 95.000 Kriegsgefangenen, die bis Ende 1949 ins damalige Land Württemberg-Baden zurückkehrten, waren Mitte 1947 noch nicht einmal 8.000 wieder zu Hause. Angst um die Angehörigen und Angst vor drohender Hungersnot waren vorherrschend. Auch in Stuttgart war es keineswegs selten, daß wir ausgemergelte Kinder mit großen Köpfen und aufgetriebenen Bäuchen sahen. Es gibt eine Studie von Herrn Klett, die er damals in Auftrag gegeben hat, über die
Zuteilungsmengen. Die Leute hatten oft weniger als ein Drittel dessen, was sie eigentlich unbedingt gebraucht hätten zum Überleben.

Dann war aber noch eine sehr viel tiefere Verunsicherung mit Blick auf die nächste Zukunft. Die Möglichkeit, sich auf ein vertrautes soziales Umfeld zu beziehen, war in vielen Fällen nicht mehr gegeben. Im Land draußen, im Strohgäu, aber auch in vielen anderen Bereichen gab es dann sehr schnell demographische Veränderungen: Bis 1950 wurden über 700.000 Heimatvertriebene hier seßhaft. Die größeren Städte waren zerstört. Man hat aus diesem Grund versucht, diese Menschen in ländlichen Dorfgemeinden unterzubringen. Beispielsweise in Unterriexingen kamen auf 600 Einwohner 700 Flüchtlinge. Das war ein Stück Sprengstoff! Die Einheimischen, die Hiesigen sagten: „Das Wenige, was wir jetzt noch haben, sollen wir das auch noch mit den Fremden teilen?“ Und die Fremden sagten: „Wieso sollen wir die Hauptlast des verlorenen Krieges tragen?“ Das war eine schwierige Situation. Dann kam ortsfremde Konfession dazu; mit manchen hatte man sprachliche Verständigungsschwierigkeiten.

Die Probleme mit der Wohnungsnot wurden heute schon angesprochen. Da hat man zu Recht den Kopf geschüttelt, wenn – wie das oben Richtung Sillenbuch war oder auch in anderen Stadtteilen – ganze Straßenzüge gewissermaßen für die Amerikaner freigehalten wurden und diese dann aber zunächst einmal gar nicht einzogen und die Wohnungen dann leerstanden. Das konnte man nicht verstehen. Aber es gab auch das Gefühl der Machtlosigkeit. Lebensmittel wurden zugeteilt, über Wohnraum verfügten die Machthaber je nach Belieben. Die neuen, von der Militärregierung ausgewählten Funktionsträger wurden zwar im Hinblick auf ihre Ernährungslage und die Versorgung mit Wohnraum besser gestellt, aber in ihrer Entscheidungskompetenz waren sie vom Willen der neuen Machthaber eben doch abhängig. Die Amerikaner haben ihre Verbote und Anweisungen sehr häufig nur mündlich ausgesprochen. Das war auch etwas Neues für die einheimischen Funktionsträger. Warum bekomme ich das nicht schriftlich? Wo steht das? Wie soll ich das jetzt abheften, wenn es gar nicht schriftlich ist? Ein großes Problem. Die Amerikaner haben natürlich gesagt: „Eigentlich sind wir ja die Künder von Freiheit und Demokratie, und deswegen wollen wir eigentlich nicht, daß das dokumentiert wird.,daß wir die Freiheit hier per Zwang installieren wollen.“

Die waren sich über diese äußerst widersprüchliche Sache im klaren und haben schon in den Handbüchern der Besatungskonzeption geschrieben, daß das möglicherweise für Amerika selbst schwierig werden wird, wenn man hier versucht, Freiheit gewissermaßen mit Mitteln des Befehls zu installieren. Aber es machte sich dann auch Enttäuschung breit, weil die Politik der Besatzer in vielen Fällen überhaupt nicht nachvollziehbar war. Es gab die „austerity policy“ – also, die Anweisung, den Einheimischen in kühler, strenger Distanz zu begegnen. Das hat die Armee über weite Strecken auch gemacht. Es gibt viele Berichte über hochnäsiges und arrogantes Verhalten der Armee. Viele Stuttgarter waren fassungslos, daß die Armee aus Gründen der Lebensmittelhygiene Lebensmittel verbrannte, und einheimische Kinder zusahen, wie Lebensmittel verbrannt wurden.


Leben der Amerikaner

Ganz anders die Situation der Leute, die auf der amerikanischen Seite Entscheidungskompetenz hatten. Insbesondere waren die Mitarbeiter der „Information Control Division“ absolut privilegiert. Existentielle Sorgen hatten sie nicht, sie waren auch innerhalb der Besatzungsregierung sehr privilegiert. Sie verfügten über die besten Wohnungen in unbeschädigten Stadtvierteln. Sie aßen in erstklassigen Kantinen. Sie hatten eine erstklassige medizinische Versorgung, also auch Zugang zu Penicillin und ähnlichem. Sie konnten über jede Zonengrenze hinweg reisen, und sie waren hervorragend ausgestattet. Der hiesige Verantwortliche für das Verlagswesen, Ewald Schnitzer, hat übrigens eine interessante Biographie. Dieser amerikanische Ewald Schnitzer kam in Wirklichkeit aus Leipzig, hatte in Leipzig im Verlagswesen gearbeitet und wurde dann von der amerikanischen Regierung wieder in diesem Bereich eingesetzt. Er war dabei, wie im Sommer 1945 sechs amerikanische LKW’s in einer Nacht-und-Nebel-Aktion in die sowjetische Zone eindrangen, nach Leipzig fuhren, dort alles wertvolle bibliographische Material beschlagnahmten, alles einluden, was irgendwie wertvoll war, um es hier in die westliche Zone zu bringen. Hier in Stuttgart haben sie es wieder ausgeladen. Dank Ewald Schnitzers Sach- und Ortskompetenz und übrigens gegen jegliche Absprachen mit den Sowjets: das wurde in dieser Nacht-und-Nebel-Aktion gemacht.


Privilegierten-Status

Im wirtschaftlichen Bereich war es ebenso. Die Süddeutsche Apparatefabrik wurde ebenfalls schnell in den Westen transferiert. Warum? Weil die Süddeutsche Apparatefabrik eine hundertprozentige Tochter von ITT war. Ewald Schnitzer war hier in Stuttgart tätig für das Verlagswesen. Er hatte nicht nur für den Dienstwagen einen Chauffeur, er hatte auch für seinen Privatwagen – einen großen, riesengroßen amerikanischen Buick – einen Chauffeur, und dieser amerikanische Buick war lila lackiert. Wenn man sich in dieser Ruinenstadt ein offenes Cabrio, ein großes pinkfarbenes, mit rotem Leder ausgeschlagenes Cabrio vorstellt, und da sitzt dann der Offizier hinten drin, kann man sich denken, was die Einheimischen darüber gedacht haben. Er hat mir erzählt, das sei eine faszinierende Zeit gewesen, und sie waren sich über ihren Privilegierten-Status absolut bewußt. John Boxers Frau schrieb in einem Brief: „Wir haben über’s Wochenende viele Ausflüge gemacht. Ich bin mit John in Paris gewesen und in Luxemburg, in München. Wir sind hier ‚rumgereist. Wir haben ein sehr, sehr luxuriöses Leben gelebt. Wir haben uns immer „Princes of Arcadia“ genannt. Wir lebten auf einer absolut luxuriösen Höhe, die uns manchmal auch unangenehm war, aber so war das eben. Dann waren wir am Wochenende in Berchtesgaden, da gab es einen schönen Offiziersclub. Wir sind schnell auf den Watzmann gestiegen, dann wieder zurück nach Stuttgart.“ In vielen Schreiben finde ich Ähnliches. Ein anderer ICD-Mitarbeiter schreibt: „Am letzten Wochenende waren in Paris so viele Amerikaner, daß einem die Ritz-Bar gerade wie zu Hause vorkam. Emmi ist dann nach Aix-En-Provence gefahren, um eine Schlankheitskur zu machen. Sie kommt Ende Juli wieder zurück, und dann fahren wir ja alle nach Biarritz.“


Amerikaner untereinander

Die Mitarbeiter der „Information Control Division“ befanden sich aber nicht nur gegenüber Einheimischen in einer Vorzugsstellung, sie wurden auch intern angegriffen von anderen Abteilungen der Militärregierung. Sie hatten die weitreichendsten Kompetenzen. Sie sprachen fließend deutsch, sie hatten mit Abstand die beste materielle Ausstattung. Sie hatten schon im September 1945 das Recht, die Uniform abzulegen und Zivilkleidung zu tragen, was also von den anderen mit Neid beobachtet wurde. Sie durften fraternisieren: Sie hatten ein Schriftstück bei sich, das ihnen genehmigte, jedweden Kontakt zu Einheimischen zu pflegen. Dies haben sie in jeder nur denkbaren Hinsicht auch gemacht. Und die anderen Abteilungen haben dann gesagt: „Das sind ja gar keine echten Amerikaner!“ Sie haben auch versucht, diese Abteilung anzuschwärzen. John Boxer sagte mir: „Das war ein großes Problem. Wir waren die Ausnahme, wir waren das Narrenschiff, wir wurden als die Verrücktenzelle betrachtet. Da wurde immer gesagt, wir seien die Unberechenbaren, die sich nicht an die allgemeinen Regeln halten.“ Die „Information Control Division“ war eine Mischung aus Menschen, die hier im deutschsprachigen Raum aufgewachsen waren, die sich mit dem anderen Deutschland identifiziert hatten, mit der Kulturnation, dann zurückkamen in amerikanischer Uniform. Es waren auch Engländer dabei mit marxistischem Parteibuch, die hier mit großem Engagement in der Pressearbeit tätig waren. Es waren Leute aus der amerikanischen Arbeiterbewegung, die nicht immer konfliktfrei, aber mit zum Teil ganz anderen Vorstellungen als andere Abteilungen der Militärregierung hier ihre Arbeit gemacht haben.


Kontroversen

Das State Department hat dann im Jahr 1947/48 eine Initiative gestartet, um die „suspekten“ Personen der „Information Control Division“ loszuwerden. Man hat gesagt, man habe diese Leute ja nur für den Notfall eingesetzt, weil man eben in den ersten Tagen Sach- und Sprachkompetenz vor Ort gebraucht habe, aberjetzt sei das ja nicht mehr notwendig. Es gab dann eine Sonderkonferenz in Berlin. Und Tagesordnungspunkt dieser Konferenz war der „Cold War“, der Kalte Krieg zwischen „Information Control Division“ und anderen Abteilungen der Besatzungsregierung. Man konnte auf die Sachkompetenz dieser Leute nicht verzichten, man hat sie dann weiter ihre Arbeit machen lassen. Und erst sehr viel später, zu Zeiten von McCarthy, bekamen sie größte Schwierigkeiten. Einer der Leute, die hier bei uns Theodor Heuss zensiert hatten, wurden später in den U.S.A. für immer des Landes verwiesen und von McCarthy aus dem Land gejagt. Die Bedeutung der Mc-Carthy-Zeit für die Änderungen der politischen Kultur der U.S.A. ist überhaupt nicht hinreichend erforscht. Aber die Sonderstellung der „Information Control Division“ führte keineswegs jetzt zu einer ‚pauschalen Hinwendung‘ zu den Einheimischen.


Zweifel an der Unschuld der Deutschen

Emil Stranz, ein Presseoffizier in Heidelberg, hat auf seinen Jeep links und rechts und auf die Kühlerhaube hat er dann draufgeschrieben: „Aber gezwungenl“ Das ist idiomatisch nicht besonders glücklich. Er wollte damit durch die Lande fahren und allen sagen: „Ihr behauptet ja alle, man habe Euch gezwungen.“ Oder Fred Taylor, ein Mormone, der in den 20er und 30er Jahren in Deutschland gewesen war. Er war fasziniert von der kulturellen Vitalität dieser späten 20er Jahre, kam dann zurück als Radiooffizier – er war der wichtigste Mann bei ‚Radio Stuttgart‘. Er muß ein sehr, sehr sympathischer Mensch gewesen sein. Er hat als Zauberkünstler gearbeitet; hat in Kindergärten, Jugendhäusern Kunststückchen vorgeführt und hat immer Banjo gespielt. Es gibt Berichte davon, sein Fahrer hätte ihn durch Stuttgarts Trümmerlandschaft gefahren, er sei hinten im Auto gesessen und hätte amerikanische Folksongs mit dem Banjo zum Besten gegeben. Dieser Fred Taylor hatte in seinem Büro, wo er Einheimische empfing, ein großes Bild des Reichsparteitages. Unter dieses Bild hat er groß geschrieben: „Wir waren ja alle dagegen!“ In roten I.ettern. Und so hat er die Einheimischen empfangen. Sehr freundlich, aber er wollte ihnen durch dieses Bild eine klare Botschaft bringen, daß irgendetwas hier nicht stimmte.


Private Kontakte

Die generelle Skepsis auf Seiten der Einheimischen, aber auch auf Seiten der „Information Control Division“, führte dann allerdings zu sehr intensiven privaten Kontakten dort, wo beide Seiten das Gefühl hatten: das geht. Also vor dem Hintergrund, daß beide Seiten aufeinander angewiesen waren, verschafften dann die Begegnungen, die eben zeigten, daß keineswegs alle Amerikaner einen arroganten Kommandostil pflegen und keineswegs alle Einheimischen verkappte Nazis sind, enorme Erleichterung. Man war froh, wenn man endlich jemand gefunden hatte: „Ach, Mensch, mit denen kann man ja doch arbeiten.“ Es kam dann nicht selten zu geheimnisvollen, konspirativen, sehr engen Kontakten. Aber diese freundschaftlichen Beziehungen galten auf beiden Seiten als unziemlich, als ungehörig. Auch Carlo Schmid berichtet in seinen Erinnerungen lediglich von „unfeinen Behandlungen“, die Amerikaner hätten ihn traktiert und unfair behandelt. Schmid unterschlägt die positiven Kontakte, die er auch hatte zu den Amerikanern. Er sagt: „Na ja, als die Amerikaner in Stuttgart einmarschierten“, da sei er vom Counter Intelligence Corps verhaftet worden. Er sei gleich unter die Kategorie des automatischen Arrests gekommen, und man habe dann erst nach einem Tag festgestellt, daß es sich um ein Mißverständnis gehandelt habe.


Carlo Schmid

Aber es gibt eine ganz andere Seite, die auch bei Heuss und auch bei Carlo Schmid in den Berichten nicht auftaucht: Bereits am 7. Juni 1945 fand hier in Stuttgart in der Villa des Industriellen Scheufelen eine Begegnung der ICD und Mitarbeitern von Carlo Schmid statt. Über diese Begegnung berichten die Zeitzeugen, die dabei waren, in den höchsten Tönen. Es muß also faszinierend gewesen sein. Carlo Schmid hat einen Abend lang philosophiert, die jungen Amerikaner waren begeistert über dieses Füllhorn an Kultur und Sprachwitz. Das war die erste Begegnung. Eine weitere Begegnung folgte. Die gesamte Abteilung der „Information Control Division“ hat sich mit dem Kultministerium in dem Weinörtchen Uhlbach getroffen. Da hat man einen Abend lang getrunken, Carlo Schmid aus seiner Baudelaire-Übersetzung „Fleur du mal“ rezitiert, und die Anwesenden waren begeistert, es wurden Weingläser geschwenkt. Es wurde sogar ein konspiratives Bildchen angefertigt. Das Interessante dabei ist das hier: „Der Geist von Uhlbach – 11. August 1945.“ Am 11. August 1945 wurde hier also gemeinsam gezecht! Dieser Geist von Uhlbach muß ganz faszinierend gewesen sein. Es durfte natürlich nicht herauskommen. Weder die Einheimischen haben das erzählt, noch die Beteiligten der „Information Control Division“, denn das hätte natürlich heftigste Reaktionen ausgelöst. Bei Carlo Schmid finden wir über dieses Erlebnis nichts, auch in den verschiedenen Biographien über Carlo Schmid finden wir dazu nichts.


Theodor Heuss

Bei Heuss ist es ähnlich. Schon Boxer hatte zu Theodor Heuss einen sehr frühen Kontakt, er hat lange nach ihm gesucht und hat ihn schließlich in Heidelberg gefunden. Es wurde dann eine wertvolle Flasche Wein getrunken, weil das das Ehepaar Heuss sagte: „Das ist jetzt das Ende des Tausendjährigen Reiches!“ Man habe so lange auf diesen Moment gewartet, und jetzt sei die Zeit reif, diese Flasche zu trinken. Der Fahrer von John Boxer hat dann versucht, diesen davon abzuhalten, weil er glaubte, der Wein sei vergiftet. Das war der Beginn einer sehr langen Freundschaft zwischen John Boxer und Theodor Heuss. Sie hatten noch viele Jahre engen Briefkontakt. Auch William Sailor hatte engen Briefkontakt zu ihm, aber in den Erinnerungen von Heuss finden wir zu diesem Thema nichts.

Man kann nun versucht sein zu sagen, das sei gewissermaßen so was wie eine „nostalgische Unterschlagung“ von Nachkriegshelden, die schlecht zugeben können, daß sie sich nicht nur zäh gegen Besatzer durchgesetzt haben, sondern sich mit diesen auch sehr gut verstanden und von diesen auch profitierten. Aber eine solche Perspektive wäre natürlich verengt, denn die „Information Control Division“ war innerhalb der amerikanischen Gruppe eine sehr untypische Abteilung. Insoweit appelieren die Schilderungen von Heuss und Schmid nicht nur an das verbreitete Verständnis, daß man mit Amis am besten keine gemeinsame Sache macht, sondern spiegeln eben auch die Ebene der Distanz wider, die gegenüber freundschaftlichen Beziehungen wollten daraus auch gar kein Hehl machen. Warum konnte in diesem schwierigen Geflecht zwischen Nähe und Distanz, zwischen Kooperation und Skepsis, wo sich Leute wie John Boxer und William Sailor immer gefragt haben, „Ja, können wir denen trauen?“ erfolgreich gearbeitet werden? Warum dieses Engagement für eine andere Presse, für anderes Theater, für eine andere Kinolandschaft, für unabhängiges Radio u.s.w? Ein Engagement. das jahrelang dauerte.


Pressegesetz

Gerade im Pressebereich war es außerordentlich schwierig, zu einem vernünftigen Pressegesetz zu kommen, die Amerikaner haben gesagt, „Ach, eigentlich wäre uns kein Pressegesetz am liebsten“, aber es gab halt bereits das deutsche Pressegesetz, und deswegen mußte ein zweites her, das das ablöst. Die Amerikaner waren der Meinung, daß das, was es zu regeln gibt, privatrechtlich geregelt werden könnte. Wenn einer verleumdet werde in der Presse, solle er das über eine Zivilklage machen mit einer hohen Schadensersatzklage, dann regele sich das von allein. Aber konnte man diese amerikanische Version von Pressekontrolle nicht installieren und hat jahrelang gebraucht, um hier zu einer Lösung zu kommen.

Eine These am Schluß. warum das meiner Meinung nach doch zum Erfolg geführt hat: Die „Information Control Division“ hat sich einerseits an amerikanischen Demokratieidealen orientiert. also verkürzt charakterisiert, als „Freiheit vom Staat“ und nicht „Freiheit durch den Staat“ und andererseits am anderen Deutschland, an der Kulturnation, wie sie in Jaspers, in Weber und Thomas Mann usw. symbolisiert gesehen wurde. Innerhalb der „Information Control Division“ gab es nie strafende Besatzungskonzepte. Das wurde da dezidiert abgelehnt. Ursächlich hierfür sind die Biographien der Akteure, bei denen es sich eben ganz überwiegend um Exilanten handelte, die sich eine gewisse Doppelidentifikation zu eigen machten. Sie waren einerseits Neuamerikaner, die auch sehr selbstbewußt versuchten, die amerikanische Mission zu verkünden. Gleichzeitig waren sie aber Europäer geblieben, die im deutschsprachigen Raum aufgewachsen waren und ihrer eigenen Identität zuliebe versuchten, die Kulturnation zu retten.

H. Schmidt: das geht für niemanden gut aus

Meine Schlußfolgerung aus dem, was Schmidt sagt:

also was wir seit dem Jahr 2000 erleben, ist der Versuch, die Moslems und Afrikaner zu zivilisieren, sie in das weisse mindset einzubinden, daß wir alle Brüder seien, alle Menschen… und dann nur noch hoffen können, daß es funktioniert und diese Leute, die in einer überwältigenden Mehrheit sind, das glauben und verinnerlicht haben, damit sie uns nicht ausrotten.

Nichts anderes sagt Schmidt hier.