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Geheimdienste als geladene Gäste auf der Oktoberfest-Wiesn

etwas spät die Meldung, aber „süffisant“ – Prost!  und im übrigen: die waren alle nur dienstlich dort. Nach deren bombigen Aktion 1980 sind „sie“ auf den Augustiner Geschmack gekommen und seither ist die Theresienwiesn sicherer als Fort Knox.  Wer zerbombt auch freiwillig sein eigenes Wirtshaus?

http://www.focus.de/regional/muenchen/oktoberfest/oktoberfest-muenchen-top-secret-der-bnd-laedt-zum-wiesn-treff-der-spione_id_7658741.html

In welchem Zelt sie wohl feiern? Ob sie Hendl essen, Bier trinken oder lieber Karussell fahren? Verschlusssache. Geheimdienste bleiben auch beim Oktoberfest gerne unerkannt. Bekannt ist nur: Jahrelang lud der Bundesnachrichtendienst befreundete Spitzel auf die Wiesn ein.

Der damalige Grünen-Abgeordnete Hans-Christian Ströbele hatte vor gut zwei Jahren eine parlamentarische Anfrage gestellt und vor allem nach den Kosten gefragt. Mit Ausnahme von 2011 seien seit 2005 „zentral organisierte Großveranstaltungen mit Vertretern ausländischer Nachrichtendienste auf dem Münchner Oktoberfest durchgeführt“ worden, hieß es damals in der Antwort des Bundeskanzleramts.

40 000 Euro für Spitzel-Treffen

„Die Termine werden mit Fachgesprächen verbunden, um den direkten Nutzen für das dienstliche Interesse zu ziehen“, erläuterte damals der zuständige Staatssekretär Klaus-Dieter Fritsche. Der BND übernehme Bewirtungskosten in Höhe von 40 bis 50 Euro pro Person.

Dafür bekommt man auf der Wiesn beispielsweise ein halbes Hendl und drei Maß Bier. Ein Maulwurf hatte Ströbeles Aufmerksamkeit damals auf die Wiesn-Treffs gelenkt. Der anonyme BND-Mitarbeiter berichtete von Gesamtausgaben von gut 40.000 Euro im Jahr 2014.

Ob die Geheimdienstler sich von Terrorsorgen und miesem Wetter abschrecken lassen, bleibt offen. Nutzt mancher Promi die Wiesn gern als Laufsteg, so bleibt der BND lieber inkognito – und die Höhe seiner Wiesn-Kosten ungewiss.

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Seelenvolles von der Frouwe aus´em Walde

Von den Elben
Vor vielen Jahren haben wir den mittelhochdeutschen Text “Von den Elben” des Minnesängers Heinrich von Morungen vertont. Nun haben wir zu dieser Melodie einen neuhochdeutschen Text verfasst. Man kann sich vorstellen, wie die Erzählerin dieses Liedes mit einer elbengleichen Schönheit auf einer langen Reise ist. Dieses Lied handelt von jenem Moment, in dem die Erzählerin das Wesen dieser Elbengleichen zu verstehen beginnt und bezaubert wird von den Schönheit Elben.
Von den elben wirt entsen vil manic man:
So bin ich von grozer liebe entsen.
Von der besten die ie man ze friunt gewan.
Wil si aber mich dar umbe ven
Und zunstaten sten. mac si dan rechen sich
Unde tuo des ich si bite: so fröit si mich,
Daz min lip vor wunne muoz zergen.

Swenne ir lichten ougen so verkeren sich
Daz si mir aldureh min herze sen.
Swer da enzwischen danne get und irret mich.
Dem müeze al sin wunne gar zergen!
Ich muoz vor ir sten und warten der frouwen min
Rehte also des tages diu kleinen vogellin:
Wenne sol mir iemer liep gesehen?




Von den Elben werden viele Männer verzaubert.
so bin auch ich durch den großen Liebreiz
der Allerbesten, die je ein Mann geliebt hat,
verzaubert worden.
Will sie mich aber deswegen hassen
Und mir schaden, dann soll sie Rache nehmen,
in dem sie das tut, worum ich sie bitte.
Dann erfüllt sie mich so mit Freude,
dass ich vor Glückseligkeit sterben muss.

Wenn mich das Licht ihrer Augen so trifft,
dass sie mir durch das Herz sehen,
wer dann dazwischen tritt und mich stört,
dem soll all seine Freude zunichte werden!
Denn ich stehe dann da und warte auf meine Herrin,
wie die kleinen Vögel auf den Tag.
Wann werde ich jemals Liebe erfahren?

Sprachgebrauch – trocken, anregend, belustigend zum Ende

Ein sprachlich interessanter Absatz aus dem Artikel: „wie war das mit deinem Geld auf deinem Konto“, der es lohnt, von mir mit Messer und Gabel „seziert“ zu werden.

https://treueundehre.wordpress.com/2016/11/20/wie-war-das-mit-dem-geld-auf-deinem-konto/

.…Dieser Vertrag nennt sich ARBEITSVERTRAG. Selbst dieser Vertrag ist eine Täuschung, weil DU als ARBEITnehmer eingetragen bist und nicht als derjenige, der seine ARBEIT gibt. ….

Das ist also der interessante und nachdenkwürdige Satz, um den es geht.

Arbeitnehmer ist im allgemeinen Sprachgebrauch jemand, der eine angebotene Arbeitsgelegenheit annimmt.

Arbeitgeber jemand, der eine Arbeitsgelegenheit anbietet.

Man kann nun seinen Standpunkt verändern (immer gut!) und sagen:

Der Arbeitgeber ist ein Arbeitskraft-zur-Verfügungsteller und

der Arbeitnehmer ein Arbeitskraft-Annehmender.

Das hätte aber das damals empfundene Machtverhältnis nicht richtig wiedergegeben.

Und so  schreibt auch Wiki dazu ganz in diesem Sinne:

Der Begriff Arbeitnehmer ist nicht sofort einleuchtend, da im Arbeitsverhältnis der Beschäftigte seine Arbeit gegen Geldleistung (Lohn) zur Verfügung stellt. Der Arbeitnehmer gibt also eigentlich Arbeit, er nimmt den Lohn.  (Anm: der Begriff LOHNEMPFÄNGER hat sich nicht wirklich durchgesetzt, vielleicht, weil er zu wenig beschönigt?)

Der Ursprung des Begriffes leitet sich jedoch nicht aus dem Lohnarbeitsverhältnis, sondern von den Bezeichnungen „Dienstnehmer“ und „Dienstgeber“ ab, die im frühneuzeitlichen Österreich des 18ten Jahrhunderts die Beziehungen zwischen Herren und Dienstboten kennzeichneten: dem Herren zu dienen war eine Gnade, die dem Untergebenen gewährt wurde.

Mit der Entstehung kapitalistischer Industriegesellschaften wandelten sich die Begriffe jedoch und wurden zur Kennzeichnung des Lohnarbeitsverhältnis benutzt. Im deutschsprachigen Raum hielten sie Mitte des 19. Jahrhunderts in Form des Paars „Arbeitgeber“ und „Arbeitnehmer“ Einzug in Rechtstexte und Verordnungen.

In Medien und Publizistik sind aufgrund der mißverständlichen Verkehrung von „geben“ und „nehmen“ je nach Präferenz auch die Begriffe abhängig Beschäftigte, Lohnarbeiter, Mitarbeiter, oder schlicht Arbeiter bzw. Angestellte gebräuchlich (siehe auch den untenstehenden Abschnitt „Kritik am Begriff“).

Wäre es auch nicht sehr umständlich, immer „Arbeitsgelegenheitannehmender“ sagen oder schreiben zu müssen? Wer von uns sagt noch „Automobil“ oder „Automobilbahn“ oder „Fernsprechgerät“ oder „elektronische versendete oder empfangene Post“  „Schienenverkehrsmittel“ ?

Andererseits ist es sehr zu begrüßen, daß man die alltäglich verwendete Begrifflichkeit einmal aus dem Brei der Unbewußtheit herauf holt und beginnt zu denken. Denn, wenn ein ursprünglicher Begriff verkürzt oder in seiner Verwendung verändert wird, dann ändert sich auch seine…ich will einmal sagen „Schwingung“. Also das, was an Bedeutung mitschwingt, wie in diesem Fall, das mitschwingende „Machtverhältnis„.

Dieses bewußte Erkennen wiederum verändert unser Denken und Fühlen mit, in und über diese Begriffe und damit verändert sich mit unserer Sprache auch unsere Haltung und unsere Handlungen.

Praktische Verkürzungen für den Alltagsgebrauch und in der Umgangssprache sind natürliche Bestrebungen“, aber führen dazu, daß Exaktheit in Bezeichnungen und eine bewußte Entscheidung über die geeigneten Begriffswahl verloren gehen. Arbeitgeber, Arbeitnehmer… jeder weiß, wen man damit meint, aber nur die Wenigsten machen sich über das dadurch ausgedrückte Machtverhältnis Gedanken oder woher die Begriffe kommen. Obwohl es zwei Zugangswege zu Sprachbegriffen gibt. Den Intellektuellen über Wörterbücher /Wikipedia und den anderen über die Fantasie, die freie spielerische Assoziation.

Die genannten Begriffe sind langweilig alltäglich, werden meist mit trockenen und unliebsamen Themen verknüpft, erscheinen im Recht, in der Wirtschaft, in der Politik, im Sozialwesen…aber nicht im privaten Bereich. Kein Mensch würde auf die Idee kommen, zu sagen „ich bin Arbeitnehmer“, wenn er/sie bei dem ersten Date im Kerzenlicht von dem begehrten Gegenüber gefragt wird: „Und? Was machst Du so?“

Die Bereitschaft, eine exakte Begrifflichkeit in einem bestimmten Zusammenhang (Kontext) zu verwenden, ist daher meist gering (und wird unter Umständen durch vergangene Schulerfahrungen leider auch verstärkt), denn man hat sich seinem Umfeld so angepasst, oder das Umfeld hat jeden von uns so geprägt, daß die Mitglieder in dieser kleinen Umfeldgemeinschaft bei den gewählten Worten meist wissen, was gemeint ist. Man hat sich stillschweigend und meist aus Erfahrung auf eine Bedeutung geeinigt. Aber nicht alle Menschen sind Teil dieser stillschweigenden Übereinkunft. Und da beginnen auch die Fallstricke, die Unstimmigkeiten, Fehlannahmen und die Manipulation.

Deutlich wird das, wenn man einmal sein Lebensumfeld wechselt / wechseln muß und plötzlich nicht mehr selbst-verständ-lich ver-stand-en wird und mühsam um die richtigen Worte ringen muß, um sich zu erklären. Es ist, als ob man eine neue Sprache lernen würde.

Der Verzicht auf Exaktheit führt also einerseits leicht zu Mißverständnissen, die manchmal schnell und manchmal nicht mehr richtigzustellen sind, andererseits bietet er ein unendlich großes Feld für Manipulation, Lügen ohne zu lügen, Verdrehungen und beabsichtigter gedanklicher Verwirrung.

Denn, wenn 10 Menschen von ein und dem selben Begriff unterschiedliche Vorstellungen haben, oder wenn 9 von 10 Menschen die gleiche, aber nur ein einziger eine leicht andere Vorstellung hat, dann hat das Folgen für die Gemeinschaftsstruktur. Meist kommt es dabei zu einer Machtverschiebung.

Wenn man überzeugt davon ist, daß man verstanden hat, was der andere gesagt hat, dann fragt man meist nicht weiter nach (das ständige Nachfragen wäre auch der Erstarrungstod für jegliche lebendige und sinnvolle Kommunikation) und beginnt in Folge in eine bestimmte Denkrichtung zu laufen. Dies kann sogar soweit gehen, daß mit Begriffen eine reflexartige Denkbewegung ausgelöst werden kann, die vergleichbar ist mit körperlichen Reflexen oder auch Gefühlsreaktionen. Im Englischen nennt man so einen Auslöser „Trigger“. Die Reaktion auf einen Trigger kann dann ebenfalls wieder Trigger für die nächste Denkreaktion sein und so fort.

Wie auch im Körperlichen, kann man Denkprozesse konditionieren, das heißt, ich kann durch häufige Wiederholung und Verbindung mit anderen Begriffen und Gedankenabfolgen, vielleicht sogar unterstützt durch Bilder oder Geräusche oder Gefühle, Denkprozesse, Denkverläufe beeinflussen.

Wer das erkannt hat und der Manipulationsgefahr durch Begriffsverwässerung oder Umdeutung oder Verknüpfung durch mehr Exaktheit entgegenwirken möchte, der muß sich darauf einstellen nicht nur müde belächelt und als eigenartiger Kauz betrachtet zu werden.

Derjenige wird auch als anstrengend empfunden, es wird der Vorwurf der Kleinlichkeit und Haarspalterei aufkommen und Unmut und Unverständnis werden folgen. Selbst wenn man hin und wieder auf Verständnis treffen sollte, dann wird es heißen: „und? aber es hat doch keine Auswirkung… wir alle leben doch damit. Ob man das jetzt so oder so nennt… Hauptsache, das Gegenüber weiß, was gemeint ist…und man bekommt, was man will…letztlich ist doch alles das Selbe.“ Insbesondere Esoteriker der Rosa-Regenbogen-Osho Fraktion tendieren zu dieser „alles ist eins“ Auffassung, weil es einfacher ist, diesen unentwickelbaren Gordischen Sprach-Knoten mit dem Schwert der Nicht-Akzeptanz zu zerschlagen als daran zu arbeiten,  das begonnene Mammutwerk der westlichen Wissenschaft, Begriffe tot zu definieren, auf die nächste, lebendige Ebene zu heben.

Wohin die esoterische Ignoranz einerseits und die wissenschaftlich abgetötete Definition andererseits führen, sehen wir heute am Zustand unserer Sprache.

Um nocheinmal zurück zu kommen auf die Hoffnung, man bekäme auch mit einer Wischiwaschi Begrifflichkeit das, was man will,  nun, so muß ich enttäuschen. Meist ist das nicht der Fall, und man bemerkt es noch nicht einmal.

Und wenn man bemerkt, daß man etwas nicht bekommt oder anderes bekommt als man dachte, dann grübelt man ersteinmal über alle anderen Ursachen nach als darüber, ob man eventuell eine unpassende Begrifflichkeit gewählt haben könnte. Denn jeder, der Deutsch kann, weiß doch, was ich meine…

Man wird sogar durch Begriffe und beeinflußte Denkprozesse so getäuscht, daß man überhaupt nicht in Betracht zieht, daß man anderes würde haben wollen, als einem dargeboten wird. Man bemerkt nicht, daß das Denken immer nur über Autobahnen gelenkt wurde, während im Denken auch Bundesstrassen, Feldwege, Radwege und Trampelpfade existieren, die zu völlig anderen Orten führen und vielfältige Aus-, Über- und Einblicke gewähren.

Und alles ausschließlich über eine sehr begrenzte Anzahl verwendeter „Trigger“ Worte.

Wachen Menschen, wie zum Beispiel den „Freemen“, A. Clauss oder auch Heimatkulturverbundenen bis hin zu Fritz Mauthner oder Mario Prass  u.v.a. (ohne hier sagen zu wollen, daß ich mit deren Ansichten übereinstimme) ist es meiner Meinung nach zu verdanken, daß die exakte Begriffsverwendung wieder in das Bewußtsein rückt und das Grimm´sche Wörterbuch wie auch Rechts- und Wirtschaftswörterbücher, der Duden wieder zur Hand genommen werden. Die bewußte Sprache ist eben nicht nur etwas für den gelehrten Elfenbeinturm, oder diplomierte Fremdsprachenübersetzer, sondern unabdingbare Lebensgrundlage für Gesellschaften, die komplexer gestaltet sind als „primitive“ Klein-Gruppierungen, in denen es ausschließlich um die existenznahen Bedürfnisse geht, die -sprachlich gesehen- überschaubar bleiben.

Mein Appell ist daher, sich auf das Abenteuer der Mutter-Sprache einzulassen und sich damit aus der Fremdsteuerung Schritt für Schritt zu befreien. Und daß das keine bierernste Angelegenheit sein muß,  sondern sehr lustig sein kann, beweist folgende Geschichte:

Ein guter Freund besuchte einmal eine schweizer Familie mit Pflegekindern und während des Mitagessens kam man auf das Thema „Sprache“ und der Freund fragte, ob jemand wüßte, woher das Wort „rasenmähen“ käme. Nun, um die Wiese kurz zu halten hatte man in der Vergangenheit nur Schafe zur Verfügung und die „machen MÄH“ also sie mähen. Seither heißt das: Rasen mähen. Solle man mir etwas anderes beweisen!

 

Was wiegt schwerer in der österreichischen Politik: Kindesmißbrauch oder eine eingestürzte Brücke?

Der Österreichkorrespondent:

Der Kinderpsychiater Ernst Berger, der mit früheren Missbrauchs-Opfern Gespräche führt, sagt, dass es in den Wiener Kinderheimen bis in die neunziger Jahre hinein Gewalt gegeben hat. Betroffene hätten zudem von „fast systematischen Sadismus“ berichtet, sagte Berger im Ö1-Morgenjournal. Damit widerspricht er der These, dass es Kindesmissbrauch in den Wiener Heimen „nur“ in den 1960er und 1970er Jahren gegeben hätte. Und damit kann sich Bürgermeister Michael Häupl nicht mehr der Verantwortung entziehen. Er ist seit 1994 im Amt.

SPÖ-Bürgermeister Häupl hatte im Wiener Gemeinderat sogar mutmaßliche Kinderschänder sitzen.

Der Wiener Bürgermeister und SPÖ-Vorsitzende hat sich bei den Opfern bis dato noch nicht entschuldigt. Briefe, die er von sexuell missbrauchten Menschen bekommt, beantwortet er nicht einmal. So also geht ein Mann, der immer wieder „soziale Gerechtigkeit“ an seine Fahnen heftet,  mit Leuten um, die in Wien Schreckliches erleben mussten. Nun kann er sich als oberster Stadtchef auch der Verantwortung nicht mehr entziehen: Denn der Kinderpsychologe Ernst Berger stellte klar: „In den Wiener Heimen war Gewalt gegen Kinder bis in die 1990er Jahre üblich.“ Als Michael Häupl 1994 zum Bürgermeister gewählt wurde, war die Quälerei der Kinder noch lange nicht vorbei, sondern voll im Gange. Häupl war der Chef dieses Systems, das solche Zustände zuließ. Dennoch fordert keiner seinen Rücktritt. Was freilich die Frage aufwirft, ob der Einsturz einer Brücke das ärgere Verbrechen ist, als massenweise Kindesmissbrauch. So musste der damalige SP-Stadtrat Fritz Hofmann seinen Hut nehmen, als im August 1976 die Reichsbrücke in Wien einstürzte. Häupl dagegen sitzt weiter fest im Sattel.  Weder Hofmann noch Häupl haben mit den Ereignissen direkt zu tun, aber sie sind die Verantwortlichen dafür. Schwer verständlich, warum bei Hofmann, bei dem es um eine Brücke ging, und bei Häupl, bei dem es um menschliche Schicksale geht, mit zweierlei  Maß gemessen wird.

Psychiater Berger hat bisher jedenfalls 100 Gespräche mit Betroffenen ausgewertet. Sie erzählten von entwürdigenden Situationen, von sexueller Gewalt waren 40 der 100 Gesprächspartner betroffen. Zum Teil durch Erzieher, aber auch durch Nonnen, die Wiener Heime führten. Die Langzeitfolgen sind schlimm: Nur ein Drittel der Gesprächspartner von Berger habe es später zu einer stabilen Partnerschaft gebracht. Zwölf Prozent hätten später keine Partnerschaften, 55 Prozent instabile Partnerschaften gehabt. 27 Prozent sind laut dem Kinderpsychiater kriminell geworden.

https://www.unzensuriert.at/content/007351-Kindesmissbrauch-H-upl-kann-sich-nicht-abputzen

Es reicht! Wie unappetitlich muss die Sache eigentlich noch werden? Kaum ein Tag vergeht, wo nicht über neue, völlig irrwitzige und degoutante Missbrauchsfälle im Wirkungsbereich der Stadt Wien berichtet wird. Und immer häufiger werden Namen von SPÖ-Politikern bekannt, die in die schmutzigen Sexspiele mit Minderjährigen verwickelt sein sollen. Der Wiener FPÖ-Klubobmann Johann Gudenus nannte in einer Pressekonferenz die Namen der  mutmaßlichen Täter und verlangte vom „Obervertuscher“ Michael Häupl lückenlose Aufklärung.

Die schmutzigen Fälle im Einzelnen:

FPÖ-Klubobmann Johann Gudenus und Landesgeschäftsführer Hans-Jörg
Jenewein informierten über die Missbrauchsfälle im roten Umfeld.
Foto: Presse-Fotograf Helmut D. (onlineredaktion-ew@hotmail.com)

• Hunderte wehrlose Kinder wurden von Bediensteten des Heims Wilhelminenberg erniedrigt, gefoltert, vergewaltigt, für Sexspiele an Perverse vermietet. Die ehemalige SPÖ-Abgeordnete Irmtraut Karlsson hat in ihrem damaligen Bericht 14 von 34 Wiener Kinderheimen als „Kindergefängnisse“ bezeichnet. Damit dieses System über Jahre hinweg reibungslos und unbehelligt funktionieren konnte, mussten Leute darin verwickelt sein, die über Macht und das Wissen verfügten, diese Dinge zuzudecken.

• Warum dieses „System“ so gut funktioniert hat, ist vor allem auch deswegen zu erklären, weil augenscheinlich bis in die höchsten SPÖ-Bereiche die Nutznießer und Lobbyisten dieser Kinderschänder zu finden sind. Vor ein paar Tagen wurde bekannt, dass Otto Pramel, Zentralbetriebsrat, hoher Funktionär der Wiener Arbeiterkammer und in den 1980er- und 90er-Jahren als SP-Gemeinderat der Stadt Wien, über Jahre hinweg zumindest einen Zögling mehrmals sexuell missbraucht haben soll. Der Stadt Wien und Bürgermeister Michael Häupl sind die Vorwürfe – laut Kurier – seit dem Jahr 2010 bekannt. Der Ex-Zögling aus dem Lehrlingsheim, hat mehrere Schreiben an Häupl versendet. Darin gab er auch den sexuellen Missbrauch durch den ehemaligen Gemeinderat bekannt. Häupl antwortete dem Schreiber nicht einmal.

• Unmittelbar danach wurde ein neuer Fall von schwerem sexuellen Missbrauch bekannt. Wiederum betrifft es einen ehemaligen Gewerkschaftsfunktionär, wiederum war er im Faulbett der Wiener SPÖ zu Hause und wiederum war er Wiener Landtagsabgeordneter und Gemeinderat. Dieser steht im dringenden Verdacht, in einem Wiener Gesellenheim als Jugendbetreuer der Gewerkschaft einen damals 18- Jährigen sexuell missbraucht zu haben.

• Wie ORF.at berichtet, steht ein Erzieher der Volkshilfe Wien im Verdacht, Buben im Kinderwohnheim in Pitten (Bezirk Neunkirchen, NÖ) missbraucht zu haben. Zu den sexuellen Misshandlungen soll es in den Jahren 1987 und 1999 gekommen sein. Unfassbar, dass der Erzieher daraufhin eine Stelle in einem anderen Heim erhalten haben soll, wie in der Zeit im Bild behauptet wurde. Aufgeflogen sei das Ganze Mitte 2010, als zwei kleine Buben bei eindeutigen sexuellen Handlungen erwischt wurden. Daraufhin, und das ist der nächste Skandal in dieser unappetitlichen Geschichte, trennte sich die Volkshilfe Wien zwar von diesem Erzieher, aber einvernehmlich und inklusive Abfertigung für 19 Dienstjahre.

Gudenus: Kommission ist ein Kuriositätenkabinett

Für FPÖ-Klubobmann Johann Gudenus stellen sich viele Fragen:  „Hier hat die SPÖ massiven Aufklärungsbedarf! Welche Leichen liegen noch im Keller? Welche Fälle sind Bürgermeister Häupl noch bekannt? Und mit welchen Überraschungen ist hier noch zu rechnen?“

Jetzt, nachdem die Gräueltaten publik geworden sind, gründet Rot-Grün schnell eine neue Kommission, welche die Vorwürfe untersuchen soll und setzt als Vorsitzende ausgerechnet Dr. Barbara Helige ein – die ehemalige Präsidentin der Richtervereinigung, die sogar als rote Justizministerin im Gespräch war, wundert sich Gudenus.

Sie wolle nicht das System untersuchen, sondern allein die bekannt gewordenen Gräueltaten im ehemaligen Heim am Schloss Wilhelminenberg. Helige habe der FPÖ einen Brief geschrieben und darum ersucht, jene Opfer, die sich an die FPÖ gewandt haben, der Kommission bekannt zu geben.

Wir haben jedoch kein Vertrauen in diese Kommission! Diese Kommission ist ein Kuriositätenkabinett der rot-roten Wiener Stadtregierung, eine Kommission von Genossen und Freunderln, die von Haus aus kein Interesse an der Aufklärung von politischen Verantwortlichkeiten hat“, befürchtet Gudenus.

Was weiter verwundert?

Die Presse hält sich mit der Berichterstattung über die Missbrauchsfälle im roten Umfeld auffällig zurück. Man stelle sich nur vor, was los wäre, wenn es sich bei den Verdachtsfällen um FPÖ-Politiker handeln würde.

https://www.unzensuriert.at/content/006742-Kindesmissbrauch-Wie-viele-Leichen-hat-die-SP-noch-im-Keller

Schweden deklariert Wikinger zu Moslem

Es wird bizarr werte Leser. Nicht nur, daß die Schweden ihre archäologischen Kulturfunde vernichten, nein, jetzt wollen sie uns auch noch glauben machen, daß ein, nein sogar MANCHE! Wikinger Moslems waren.

 

Der Österreichkorrespondent: Das war höchstens Beute, ihr Flaschen! Von anderen Handelsschiffen…

Eine Gruppe schwedischer Wissenschaftler hat neue Beweise dafür gefunden, dass sich manche Wikinger zum Islam bekannt haben, meldet die Zeitung „The Independent“.

In einem Wikinger-Grab haben schwedische Wissenschaftler ein Stück Seidenstoff gefunden, auf dem das Wort ‚Allah‘ und der Name ‚Alī ibn Abī Tālib‘, des Vetters des Propheten Mohammed und einer zentralen Figur des Islam, aufgestickt worden waren. Der Fund soll aus dem 9./10. Jahrhundert stammen.

سر نقش كلمة „الله“ على ملابس الفايكينغ! — https://t.co/SWd5FENbIhpic.twitter.com/7W74r2ERiH

— Lebanon News Network (@lebnewsnetwork) October 13, 2017

Zunächst dachten die Archäologen, dass sich im Grab ein Schmuckstück befunden habe. Die Wissenschaftlerin Annika Larsson von der schwedischen Universität Uppsala (Uppsala universitet, Uppsala) stellte aber fest, dass auf dem Stoff die kufische Schrift – eine der ältesten kalligrafischen Formen der arabischen Schrift – zu sehen war. Laut Larsson war in diesem Grab ein Wikinger beerdigt worden, der wahrscheinlich Anhänger des Islam war.

„Ein interessantes Detail ist, dass das Wort ‚Allah‘ spiegelverkehrt abgebildet ist. Vielleicht hatte man versucht, es so zu schreiben, dass ein Gebet von links nach rechts gelesen werden kann“, so Larsson.

Im Koran sei geschrieben, dass jeder, der ins Paradies gelange, Seidenkleider tragen werde. Das könne die Verbreitung von Seide unter den Wikingern und das Erscheinen solcher Inschriften erklären.

Darüber hinaus soll dieser Seidenstoff mit der Inschrift davon zeugen, dass die Wikinger in einem engen Kontakt mit anderen Kulturen – darunter auch mit der islamischen Welt – standen.

„Natürlich gab es auch Handelsbeziehungen. Wenn man aber lange mit jemandem Handelsverkehr hat, fängt man an, Kulturwerte zu übernehmen“, sagte Larsson.

Laut Medien waren ähnliche Funde auch zuvor entdeckt worden. In einem skandinavischen Grab des 9. Jahrhunderts wurde ein silberner Ring gefunden, auf dem kufische Buchstaben zu sehen waren. Die Inschrift werde als „Für Allah“ oder „Allah“ interpretiert.

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https://de.sputniknews.com/panorama/20171014317860199-wissenschaftler-islam-allah-wikinger-zusammenhang/

Zensur-Maas wirkt sich aus: Fakten aus dem Robert-Koch-Institut nicht in deutschen sozialen Netzwerken verbreitbar

Ursprünglich veröffentlicht auf philosophia perennis: (David Berger) Erst gestern hat mich Twitter informiert, dass die Zensurabteilung einen meiner Tweets vom 9.Oktober sozusagen in Quarantäne nehmen musste. Er verstoße gegen die Twitter-Richtlininien zur Hassrede in Frankreich (sic!). Gleichzeitig wurde der Tweet allerdings nur für die deutschen Leser unsichtbar geschaltet .. Gemeint war dabei folgender…

über Zahlen des Robert-Koch-Instituts werden von Twitter zu Hassrede erklärt — Unser schönes Deutschland

Malta Autobombe – stammte sie von Mordfällen 2012 und 2013?

http://www.maltatoday.com.mt/news/court_and_police/81414/man_accused_of_taxi_drivers_murder_claims_three_bombs_are_unaccounted_for

Es geht um einen Mord vor 5 Jahren. Der Taxifahrer Matthew Zahra soll den 41 jährigen Jason Galea mit nicht sehr familienförderlichen Fotos erpresst haben.  Anm.: in den Maltesischen Zeitungen stehen übrigens allermeist neben Alter, Name, Herkunft und Geschlecht auch die Wohnorte der Beteiligten, sowohl der verdächtigten Täter, wie auch der Opfer.

Daraufhin soll Galea mit einem Komplizen, Ronald Urry, den Taxifahrer im Jahr 2012 auf ein Feld gelockt, erschossen und dort vergraben haben. In dem gleichen Feld fand man auch den 2013 ermordeten M. Camilleri und dessen Sohn Mario.

Galea sagte nun gegenüber der Polizei aus, daß Mario 3 Bomben (explosive devices) mit der Erlaubnis des Taxifahrers  in seiner Garage gelagert gehabt hätte und deren Verbleib unbekannt sei. Galea vermutet, daß eine dieser Bomben im Mord an Daphne Caruana Galizia zur Anwendung kam und die beiden anderen noch irgendwo „im Umlauf“ seien. Galea forderte von dem für seinen Mordfall verantwortlichen Polizei Inspektor Fabian Fleri Auskunft darüber, ob diesen Hinweisen überhaupt nachgegangen worden sei. Galea sei seit seinem Hinweis zur Autobombe nicht von der Polizei kontaktiert worden und fühlte sich abgewimmelt.

Der Magistrat Josette Demicoli versuchte, Galea zu erklären, daß der Inspektor Fleri ihn rechtlich nicht OHNE DIE PRÄSENZ SEINES ANWALTS habe einbestellen oder befragen dürfen! Anm.: im Vergleich zu Deutschland ist das doch ein signifikant bürgerrechtlich erstaunlicher Sachverhalt, nicht wahr? Der Inspektor dürfe von sich aus auch keine Ermittlungen anstellen, die nicht mit Galeas Fall zu tun hätten.

Das ist deswegen relevant, weil Galea zur Zeit keinen Verteidiger hat und einen Pflichtverteidiger verlangt. Der Antrag ist seit seinem Eingang in normaler Bearbeitung. Die causa Galea wird im November verhandelt.