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Gender-Ideologie crasht die Universitäten

Ivar Arpi von der Schwedischen  Tageszeitung Svenska Dagbladet interviewt Jordan Peterson:

Gender kann nie science, nie Wissenschaft sein. Es war ein intelligenter Schachzug der Ideologen in einem Coup von Neusprech aus „Studien“ über Geschlechterrollen die „Wissenschaft“ der Geschlechter zu machen. In Schweden wie auch in Kanada gerieten Professoren und Dozenten in die Schlagzeilen, die wegen politischer Inkorrektheit, Verstößen gegen die Genderdoktrin, ihrer Lehrtätigkeit enthoben worden waren. Wir sehen inzwischen, daß die guten, fähigen Leute die Universitäten verlassen. Dadurch wird die Lehre schlecht und folglich auch die Wissenschaft, die die Gesellschaft beeinflußt.

Unsere Gesellschaft hat ein Paradies geschaffen für Menschen mit massiven und deutlichen Persönlichkeitsstörungen und man hat ihnen Positionen der Macht überlassen. Dies gilt besonders auch für Feministinnen und Genderideologen, aber auch für unmännliche schwache Männer. Uns werden von Ideologen immer nur halbe Wahrheiten erzählt über alle Themen, seien sie geschichtlich, politisch oder religiös.

Genderideologen versuchen die Männer in einen Schuldkult marxistischer Art zu treiben. Eine Schuld allein deswegen, weil sie der Gruppe, genannt Männer, zugehörig sind. Das ist eine sehr gefährliche Sache. Auch der Versuch, die männliche Agression dadurch kontrollieren zu wollen, daß man kleine Jungen in der Art von Mädchen erzieht, sozialisiert, ist gleichermaßen gefährlich. Die jungen Männer von heute sind so verunsichert, haben so wenig Selbstwertschätzung, daß sich viele bei kleinsten Schwierigkeiten zurückziehen, aus den Schulen, den Universitäten und den Ehen und Beziehungen und nie wirklich erwachsen werden. Unter anderem, weil man ihre Männlichkeit und ihr Streben nach Erfolg durch Wettkampf und Wettstreit als raubtierhaft verunglimpft.  Es gibt aber nichts gefährlicheres als schwache Männer, das sollte man diesen jungen Männern sagen. Reißt Euch zusammen, rafft Euch auf, tretet Euch in den Hintern und macht etwas aus Euerem Männerleben!

Viele junge Menschen durchleben Phasen der Unsicherheit und die künstlich durch die Medien getriebenen Themen über Psychische Erkrankungen, Transgender, Homosexualität u.v.m. führen dann zu pathologischen Zuständen, erfundenen Diagnosen bei diesen Menschen. Menschen die eigentlich gesund sind. Modeerkrankungen sind das, die das Leben gesunder Menschen, gesunder Kinder ruinieren. …

Excerpt, edited from the Google English translation of the full article: „In a Facebook group for Jordan B Peterson’s Swedish enthusiasts I ask what he means to the team members. The answers are illustrative. ‚He has given me a stronger faith and a tidy student apartment I can be proud of,‘ writes one. ‚One great thing is that he has explained the value and importance of the Bible, which is impressive considering that I’m an atheist. Meanwhile, I have listened to Jordan B Peterson I have lost 8 kg, cleaned my home (better), handled my relationships and am more effective in my job,‘ wrote another. A man who watches Jordan B Peterson’s videos with his equally enthusiastic wife says that doing so made them both to try to become better people… Another writes: ‚In addition, he got me to talk to God again, even if it is ‚just‘ God is in my psyche.‘ Peterson says, ‚I give public lectures in which I talk about responsibility and truth. Afterwards, many will come up to me, mostly young men, and want to talk. They say things like „I was a nihilist, I was desperate, I was suicidal, I was destructive and bitter, but when I heard what you had to say about the myths I took myself out of the dark hole I was in.“

Person after person has been saying the same thing. And I have received thousands of such letters…‘ “ Additional relevant links:

My new book: 12 Rules for Life: An Antidote to Chaos: https://jordanbpeterson.com/12-rules-…

Dr Jordan B Peterson Website: http://jordanbpeterson.com/

Self Authoring Suite: http://selfauthoring.com/

Understand Myself personality test: http://understandmyself.com/

Podcast: https://jordanbpeterson.com/jordan-b-…

Reading List: https://jordanbpeterson.com/2017/10/g…

Twitter: https://twitter.com/jordanbpeterson

Patreon: https://www.patreon.com/jordanbpeterson

 

 

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Frauen müssen Freiwild bleiben

über Banner bei der Antifanten Gegendemo zum Frauenmarsch ..

Definition „Wild“: Wild (ahd. wildi ‚ungezähmt‘, ‚verirrt‘) ist ein Sammelbegriff für die im Zusammenhang mit Jagd relevanten Säugetiere und Vögel. Der Begriff „Wild“ grenzt sich damit gegen den des Wildtieres ab, der allgemein alle freilebenden Tiere umfasst.

Wild im Sinne der Wildbiologie umfasst die Gesamtheit der auf der Erde vorkommenden jagdbaren Landwirbeltiere, zum Unterschied von fischbaren (Fische) oder sammelbaren (Schnecken, Frösche, Insekten) Tieren. Nach Jagdrecht gelten als Wild die „jagdbaren wildlebenden Tiere“, also die in den jagdrechtlichen Vorschriften aufgelisteten Arten. Wild nach dieser Definition bleiben selbst die Arten, die nach dem Jagdrecht ganzjährig geschont werden.

In Deutschland, Österreich und der Schweiz regeln Jagdgesetze und -verordnungen die Jagd (und als Teilbereich davon die Hege). Diese jagdrechtlichen Vorschriften enthalten einen abschließenden Katalog der jagdbaren Tiere und geben dem Begriff Wild damit seine Legaldefinition.

Situation in Deutschland

Im § 2 des Bundesjagdgesetzes werden wildlebende Tiere, die dem Jagdrecht unterliegen, als Wild definiert. Es sind Jagdzeiten und Schonzeiten festgelegt. Die Jagdzeiten sind keine zwingende Einrichtung, sondern können in den Landesjagdgesetzen unterschiedlich festgelegt sein. Es gibt Wildarten, die ganzjährig geschont sind und demzufolge nicht bejagt werden dürfen. Sie sind aber durch das Jagdgesetz der Obhut und der Sorge für ihre Wohlfahrt dem Jagdausübungsberechtigten unterstellt (Hegeverpflichtung nach § 1 Abs. 1 BJagdG) und werden so zwingend durch den Jagdausübungsberechtigten geschützt. Die Bundesartenschutzverordnung sieht dies für Tiere, die nicht „Wild“ sind, nicht vor. Teile von Wild, auch wenn dies eine ganzjährige Schonzeit genießt, dürfen vom Jagdausübungsberechtigten angeeignet werden, ebenso natürlich verendete Tiere (Fallwild). Teilweise bestehen Abgabe- und Handelsverbote. Aneignung durch andere erfüllen den Tatbestand der Wilderei.

Im § 2 werden die zugehörigen Wildarten aufgelistet.

Liste der Tierarten, die laut Bundesjagdgesetz dem Jagdrecht unterliegen und somit rechtlich „Wild“ sind: …..

Zusatz: Frauen

 

Strafrechts Anwalt zum neuen Polizei-Aufgaben-Gesetz in Bayern: die Transformation der Polizei

neue Aufgaben zum Beispiel:

betrifft „Gefährder“ seit Herbst:

Aufenthaltsverbot und Aufenthaltsanordnung auszusprechen durch die Polizei und erst nachträglich vom Betroffenen gerichtlich anfechtbar.

Vorbeugende In-Haft-Nehmung wie bisher, allerdings darf der Richter grenzenlos diese je dreimonatige Haft verlängern.

Nun wird im Landtag verhandelt: Übersichtsaufnahmen bei Demonstrationen und Abgleich mit anderen Behörden wie Einwohnermeldeamt bei „unübersichtlichem Gelände“, Postbeschlagnahmung und Öffnung durch Richterauftrag, Nutzung falscher Identitäten ohne Richter, erweiterter Spitzel / V Männer Einsatz, Versteckte Überwachung von Wohnungen, Rechtsanwälten, Ärzten, Wanzenplatzierung, Eindringen in Kommunikationsmedien, Clouds, Daten löschen und VERÄNDERN erlaubt.

Der meiner Ansicht nach wirksamste Einbruchschutz

Das Hauptproblem bei Einbrüchen ist, daß eine Alarmanlage noch lange keine Lösung ist, kein Polizei-Einsatz, keine Beweissicherung damit verbunden ist, keine Intervention darstellt. 2% der Einbrecher kehren zurück, wenn sie beobachten, daß es auf den Alarm keine Reaktion der Umwelt gibt.

Gerade die neue Technik aber erweitert die Möglichkeiten einer Intervention und Beweismittelsicherung ungemein. Ganz zu schweigen davon, daß die neuen Überwachungsmöglichkeiten auch verhindern können, daß Dritte ihre eigene Überwachung oder Sprengstoffe unbemerkt bei einem platzieren können. So will unser Staatsschutz gerne die mobile Information des KFZ Fahrers und Dedektion von Erschütterungen am Auto gerne verbieten. Und zwar direkt bei den Herstellern und Verkäufern, weil die moderne Technik so gut ist, daß die „Dienste“ keine Tracking Devices und Wanzen mehr unbemerkt anbringen können.

Also intelligente Überwachung und Intervention bei Abwesenheit ist die eine Sache:

und die Sofortintervention ist die Zweite:

Die Nebelanlage

Es gibt verschiedene Arten von Nebelanlagen und ebenso verschiedene Größen und damit verschiedene Preisklassen. Es gibt sie für Gebäude, aber auch für Autos. Remote und automatisiert… je nach Rechtslage und Gefährdungslage. Es gibt auch ähnliche Anlagen mit Reizgas, aber die Eigengefährdung oder Gefährdung Unbeteiligter ist hier ein stark einschränkender Faktor. Zudem weiß man, daß CS Gas (mit Prüfzeichen und erlaubtem Einsatz gegen Menschen) nicht immer und bei jedem wirksam ist. Das wirksamere Pfefferspray hat im Objektschutz aber ein Nicht-Zulassungs-Problem (nur zur Hundeabwehr). Es wird schwierig, wenn man seinen Verkaufsraum oder Tresorraum mit Pfeffergas ausrüstet, um den Raum gegen mögliche Hundeangriffe zu sichern. Bei Ställen, bzw. Sattelkammern, landwirtschaftlichen Geräteräumen usw. mag das ja noch irgendwie verklausulierbar sein, aber ansonsten eher nicht.

Wenn man sich also durch das Politik- u. Staatsversagenversagen in diesem Land schon in Unkosten begeben muß, um seine eigene Sicherheit zu gewährleisten und sein Eigentum zu schützen, dann ist so eine Nebelanlage sicher überlegenswert.

https://www.hausjournal.net/einbruchschutz-nachruesten-kosten

Ob bei Installation solcher Anlagen auch die Versicherungen Rabatte geben, müßte man im Einzelfall aushandeln, ist aber nicht unwahrscheinlich.

Professionell durchgeführte Umbaumaßnahmen können als „haushaltsnahe Dienstleistungen“ von der Steuer abgesetzt werden. Wie bei anderen Handwerkerleistungen werden dabei 20 Prozent des Arbeitslohns, der Fahrt- und Maschinenkosten plus die anteilige Umsatzsteuer von der Steuerschuld abgezogen – in Höhe von maximal 1.200 Euro. Ausgaben für Material werden bei der Steuererklärung nicht berücksichtigt. Achten Sie für das Absetzen von der Steuer darauf, dass die genaue Tätigkeit des Handwerkers zum Einbruchschutz auf der Rechnung nachzuvollziehen ist. Und bezahlen Sie per Überweisung, denn Barzahlung wird vom Finanzamt in der Regel nicht anerkannt.

 

Hier noch ein paar eindrückliche video-Beispiel: http://www.bandit-gmbh.de/

Die Vorteile liegen klar auf der Hand. Während jeder Einbrecher ersteinmal orientierungslos wird, kann er die Menschen im Gebäude weder zielgerichtet bedrohen noch Geiseln nehmen. Auch kann er geplante Diebstähle nicht ausführen und wird in seiner Flucht behindert. Der Nebel ist ungiftig und hinterläßt auch keine giftigen Rückstände, das Opfer gewinnt wertvolle Zeit, kann Hilfe herbeirufen und sich verstecken oder durch seine eigene Ortskenntnis die Flucht ergreifen. Es gibt natürlich auch Anlagen, die man direkt mit der Polizei verbinden kann.

https://www.koenigalarm.com/produkte-news/nebelanlagen/

und so könnten die technischen Daten aussehen:

Stromversorgung: AC 100-120V oder 220 – 240V

  • Durchschnittlicher Stromverbrauch: 60W
  • Funkreichweite bis zu 150 Meter (ohne Hindernisse)
  • Nebelgeschwindigkeit: ca. 283m³/Minute
  • Eingenebelter Bereich: ca. 10 x 10 x 2,5 m
  • 500 ml Nebelflüssigkeit können aufgenommen werden
  • Frequenzen: 433,92 MHz oder 869.25 MHz
  • Abmessungen: 43,5 x 29,7 x 13,6 mm
  • Gewicht: ca. 16 kg
  • Lieferumfang: 500 ml Flüssignebel, Fernbedienung


oder hier Nebelklassen eines spezifschen Systems (nicht normiert):

Informationen zu den Nebelklassen von White Safe

Die Einteilung in Nebelklassen hilft bei der Orientierung und der Bedarfsklärung für Nebelgeräte. Die WHITE SAFE® Nebelklassen im Einzelnen:

n1Nebelklasse N1

  • Nebelausstoß 200 – 300 m³/min
  • Anwendung in kleineren Räumen oder Bereichen bei stationärem Einbau
  • Raumvolumen ca. 300 m³ bei 60 sec.
    (VdS 75 m³ bei 10 sec.)

Nebelklasse N2n2

  • Nebelausstoß 500 – 600 m³/min
  • Anwendung in mittleren Räumen oder Bereichen bei stationärem Einbau
  • Raumvolumen ca. 600 m³ bei 60 sec.
    (VdS 150 m³ bei 10 sec.)

Nebelklasse N3n3

  • Nebelausstoß 900 – 1000 m³/min
  • Anwendung in größeren Räumen oder Bereichen bei stationärem Einbau
  • Raumvolumen ca. 990 m³ bei 60 sec.
    (VdS 250 m³ bei 10 sec.)

Nebelklasse N4n4

  • Nebelausstoß 5000 m³/min
  • Anwendung in großen Räumen oder Bereichen bei stationärem Einbau
  • Raumvolumen ca. 5000 m³ bei 60 sec.

 

Hier ein aktueller Fall:  ZülpichBissige Hunde, schrille Alarmanlage? Von wegen! Bei einem Einbruch in einen Kiosk wurden die Täter auf skurrile Weise in die Flucht geschlagen – von einer Nebelanlage!

Wehr rückte aus

Mittwoch gegen 3.29 Uhr wurde die Feuerwehr zu einem Brand im Einkaufsmarkt Bonner Straße alarmiert. Vor Ort gab es aber gar kein Feuer…

Dafür stellten die Wehrmänner einen Einbruch fest. Unbekannte hatten versucht, aus dem Kiosk des Einkaufsmarktes Zigaretten zu klauen. Dabei ging offenbar die installierte Nebelanlage los  – und rief nicht nur die Feuerwehr auf den Plan, sondern vertrieb auch die Einbrecher.  „Neben dem entstandenen Schaden machten die Diebe offenbar keine oder nur geringe Beute“, so ein Polizeisprecher.

The Salt Pit – eines der geheimen Foltergefängnisse der USA und ein faszinierender Künstler

Einer breiteren Öffentlichkeit bekannt wurde The Salt-Pit, die Salz-Grube, im Norden Kabuls durch zwei Vorfälle: Einmal, als der Afghane Gul Rahman  ګل رحمان‎ am 29. Oktober 2002 zusammen mit einem Arzt und einem warlord gefangengenommen wurde und am 20 November 2002 dort mit nacktem Unterkörper an den Betonboden angekettet erfror (andere Quellen nennen fälschlich das Jahr 2003). Sieben Jahre lang wurden sein Name und sein Grab geheimgehalten, obwohl sein Tod gemeldet worden war, aber natürlich nicht der Familie. Der für Gul R. verantwortliche (unerfahrene?) Offizier Jose Rodriguez erhielt 2500 Dollar für kontinuierlich gute Arbeitsleistung, eine Strafverfolgung gab es nicht.

Nach Sprachgebrauch der US-Regierung unter Obama und mit Einverständnis von Bush und D.Cheney war der Tod des Mannes, der 1994 eigenhändig den späteren Präsidenten Karzai   (nicht nur in Indien, sondern auch in USA studiert) aus dem Gefängnis befreit und in ein  „safe house“ gebracht hatte, einer der „Fehler“ im Zuge des Kampfes gegen den Terror.

Ein wirklich tragischer Fehler, wenn man bedenkt, dass die Verhaftung im Zuge einer gemeinsamen Operation mit US-Agenten und pakistanischen Sicherheitskräften (was immer das bedeuten mag) gegen die Hezb-e-Islami Gulbuddin in Islamabad erfolgte, Karzai zudem eine US-Marionette war und Verbindungen zur CIA pflegte. Vgl auch: Foltern mit System: http://www.zeit.de/politik/ausland/2014-12/usa-folter-bericht-cia-barack-obama

Noch folgende kurze Anmerkung zu Karzais Familiengeschäften: Als sein Vater 1999 umgebracht wurde, entkamen Hamid und sein Bruder Ahmad Wali Karzai nur knapp. Nach der Bluttat erbte Hamid den Titel des Khans der 500.000 Popalzai und wurde ein Führer im bewaffneten Widerstand gegen die Taliban. Ahmad Wali Karzai galt bis zu seiner Ermordung durch die Taliban am 12. Juli 2011 als der größte Drogenproduzent/-händler Afghanistans, der unter anderem auf der Lohnliste des US-amerikanischen Geheimdienstes CIA stand.

Auch im Fall Karzai / Afghanistan erwies sich Deutschland als williger Vasall der USA: Wiki:  Nach den Terroranschlägen am 11. September 2001 arbeitete Karzai mit den USA zusammen, um das Taliban-Regime zu stürzen und eine neue Regierung aufzubauen. Bis zum Eintreffen der US-amerikanischen Truppen in Kandahar am 25. November 2001 hatte Karzai mit den Taliban ein Übereinkommen geschlossen, das ihnen Generalamnestie und Mullah Omar einen freien Abzug aus der Stadt zusicherte. Die USA erklärten aber, sich nicht an dieses Abkommen zu halten. Bereits am 4. Dezember 2001 wurde er auf der Afghanistan-Konferenz auf dem Petersberg bei Bonn zum Präsidenten der Übergangsregierung ernannt.

Von der Gefangensetzung und Befreiung und dem Foltermord an Karzais Befreier findet sich in Wiki nichts.

Zurück zu dem Örtchen „The Salt Pit“, dem Codenamen für eine Ziegelfabrick, die der CIA für seine Zwecke der Folter nutzte. Gul Rahmans Befragung wurde intensiviert durch 48 stündigem Schlafentzug, Lärmüberlastung, totale Finsternis, Isolation, Kaltwasser- und rohe Behandlung. Gul R. soll laut dem CIA Bericht der einzige Gefangene gewesen sein, der unter CIA Gewahrsam gestorben ist.

 

Senate Intelligence Committee’s report of CIA torture

CIA report zum Tode Gul Rahman
Im Oktober 2015 klagte die  American Civil Liberties Union  gegen die beiden Psychologen James Mitchell und John Jessen, die das Folterprotokoll erstellt hatten, das zu Gul R. s Tod führte, sie scheiterten aber im Juli 2017 am U.S. District Judge Justin Lowe Quackenbush , der feststellte, daß die Beschuldigten staatliche Immunität hätten und regte eine außergerichtliche Einigung der Anwälte an.
Sofern ein Leser einmal The Salt Pit besuchen möchte, kann ich die wahrscheinlichen Koordinaten liefern:Coordinates: 34°34′36.48″N 69°17′25.80″E / 34.5768°N 69.2905°E

Der Fotograf Trevor Paglen nimmt für sich in Anspruch der einzige Zivilist zu sein, der zumindest aus sicherer Entfernung Fotos des Salt Pit gemacht hat. Er entdeckte den Ort aufgrund El Masris Beschreibungen und Google Earth, reiste nach Afghanistan und wußte in dem Augenblick, daß er auf dem richtigen Weg war, als er einem Ziegenhirten mit einer US Baseballkappe und den Logos Kellogg, Brown & Root begegnete.  Das von großer Distanz aufgenommene Foto wurde 2006 in der Bellwether Gallery in New York City  gezeigt, zusammen mit weiteren Dingen, die Paglens Suche nach geheimen Regierungsprojekten (http://www.paglen.com/?l=news) dokumentierten. Wer das Foto kaufen wollte, mußte etwas tiefer in die Tasche greifen: 20.000 US$ sollte es damals kosten.

weitere Werke z.B.: They watch the moon (Echelon in West Virginia)

oder „Code Names of the surveillance state“ – Codenamen des Überwachungsstaates:

eine Video-Installation aus über 4,000 National Security Agency (NSA) und Government Communications Headquarters (GCHQ) Überwachungsprogrammen. Die Codenamen werden in Endlosschleife auf öffentliche Gebäude projeziert und sind bewußt sinnfrei, oft lustig/skurill und sarkastisch gewählte Worte oder Phrasen ohne wahrnehmbare Verbindung zu den Inhalten des jeweiligen Programms.  “Bacon Ridge” zum Beispiel ist eine NSA Einrichtung in Texas, “Fox Acid” ein NSA-kontrollierter Internet server, um malware in web browser einzuschleusen und “Mystic” ist ein Programm, um jedes Telefongespräch von den Bahamas abzuhören und zu speichern.

Und nun zum zweiten Fall, der „The Salt Pit“ in Deutschland bekannt machte:  Der Fall des „Deutschen“ Khalid El-Masri

Khalid El-Masri, oder  Al-Masri wurde aus Mazzedonien nach Afghanistan entführt, weil sein Name einem von den USA gelisteten Terrorverdächtigen ähnelte. Für die einen ist er ein unschuldiges Opfer, für andere ist er durch seine Verbindungen zur islamistischen Szene in Süddeutschland und seine weitere kriminelle Entwicklung keineswegs ein Unschuldslamm.

Wir erinnern uns, in Mazedonien hielt man seinen Pass für eine Fälschung und benachrichtigte die regionale CIA Stelle (die gibt es ja wie die gelbe Post in allen Regionen, man muß nur wissen hinter welcher Tür – wie bei einem Adventskalender). Die machte kein großes Aufhebens und verhörte El Masri unter Folter (Schläge und Drogen) bis man nach 2 Monaten feststellte, daß der Pass keine Fälschung war. Die ganze Geschichte ist weiter unten zu lesen.

Am 18. Mai 2006 wies der Richter (U.S. Federal District Judge) T.S. Ellis, III von Virginia die Klage El Masris gegen die CIA und die drei privaten Transportfirmen ab mit der Begründung, daß eine öffentliche Verhandlung ein zu großes nationales Sicherheitsrisiko darstellen würde. Auch die Berufung dagegen wurde abgewiesen. Im Oktober 2007 verweigerte auch der U.S Supreme Court  die Anhörung.

Wiki:

Einige deutsche Regierungsvertreter und Behörden gerieten in die Kritik, nachdem bekannt wurde, dass sie über die illegale Gefangennahme informiert waren, zeitweise geriet auch der Bundesnachrichtendienst in den Verdacht der Beteiligung eines seiner Mitarbeiter an einem Verhör al-Masris.

2007 erließ das Amtsgericht München trotz Protesten der USA international ausgeschriebene Haftbefehle gegen 13 CIA-Mitarbeiter, die im Verdacht standen, an al-Masris Entführung nach Afghanistan beteiligt gewesen zu sein.

Er versuchte seit seiner Freilassung mit verschiedenen rechtlichen Mitteln, Schadensersatz zu erhalten und einzelne Personen zur Verantwortung zu ziehen, darunter den damaligen CIA-Direktor George Tenet.

Im Dezember 2012 erzielte er einen Teilerfolg vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte gegen Mazedonien, das gemäß dem Gericht bei seiner Auslieferung an US-Behörden gegen seine Grundrechte verstoßen habe und ihm daher Entschädigung zahlen muss.

Al-Masri kam seit seiner Freilassung wegen diverser Gewaltdelikte mit dem Gesetz in Konflikt, wofür er zu einer Haftstrafe verurteilt wurde. Bis zu seiner Entführung hatte er nie eine Straftat begangen, Gutachter haben sein aggressives Verhalten mit einer für Folteropfer typischen psychischen Schädigung erklärt und gingen davon aus, dass er die Taten ohne die Entführung wahrscheinlich nie begangen hätte.

Khaled al-Masri wurde als Sohn libanesischer Eltern in Kuwait geboren und wuchs im Libanon auf.

1985 kam al-Masri als Asylbewerber in die Bundesrepublik Deutschland.

Seinen Asylantrag begründete er damit, Mitglied in einer islamistischen bewaffneten Vereinigung namens „al-Tawhid“ gewesen und aus diesem Grunde auch gefoltert worden zu sein.

Die Organisation al-Tawhid (dt. „Einheit der Gläubigen“) hat ihren Ursprung in Jordanien und unterstützt den „Kampf gegen Ungläubige“.

Die sunnitisch-palästinensische Bewegung hat sich laut Generalbundesanwalt dem „militanten Islamismus“ verschrieben.

Al-Masri erhielt 1994 die deutsche Staatsangehörigkeit.

Nach der Scheidung von seiner deutschen Frau heiratete er seine zweite Frau, Aischa. Er ist gelernter Schreiner und lebte mit seiner Frau und sechs Kindern in Senden, Bayern.

CIA-Affäre

Al-Masri wurde Ende 2003 in Mazedonien zunächst von dortigen Behörden festgehalten, weil sein Name mit dem eines mutmaßlichen Al-Qaida-Mitglieds übereinstimmt und man seinen deutschen Pass für gefälscht hielt. Die mazedonischen Behörden hielten ihn anschließend für 23 Tage unter Kontaktsperre in einem Skopjer Hotel fest. Nach Hinweisen an den US-amerikanischen Außengeheimdienst CIA entführte dieser al-Masri nach Afghanistan und hielt ihn dort über mehrere Monate fest.

Nach seiner eigenen Aussage, die er wiederholt sehr detailliert und widerspruchsfrei gemacht hatte, wurde er nackt ausgezogen, dann wurden ihm Windeln angezogen, man gab ihm Drogen und einen Einlauf, und er wurde geschlagen. Daraufhin trat er in einen Hungerstreik. Er lernte andere Häftlinge kennen, unter anderem den mittlerweile ebenfalls freigelassenen Algerier Laid Saidi, der seinen Fall ähnlich schildert.

Als sich sein Pass als echt herausstellte und CIA-Direktor George Tenet sowie die damalige Nationale Sicherheitsberaterin Condoleezza Rice von dem Fall erfuhren, wurden deutsche Behörden informiert.

Laut Angaben des CIA erhielt al-Masri als Entschädigung für seine fünfmonatige Inhaftierung bei seiner Entlassung 14 500 Euro (etwa 17 700 US$ zum damaligen Wechselkurs).

3000 Euro, die al-Masri bei seiner Verhaftung in Mazedonien mit sich führte, konnten vom CIA nicht mehr ausfindig gemacht werden.

Zuvor hatte das CIA-Hauptquartier für al-Masri eine Entschädigung von bis zu 50 000 US$ autorisiert.

Laut CIA führten Bedenken, al-Masri könne durch das Mitführen von mehr als 40 000 Euro in Bargeld bei seiner Einreise nach Deutschland die Aufmerksamkeit der Behörden erwecken dazu, dass ihm nur eine geringere Summe ausgehändigt wurde.

Al-Masri musste sich bei seiner Freisetzung verpflichten, über seine Hafterfahrungen weder mit Medien- noch deutschen Behördenvertretern zu sprechen und wurde gewarnt, dass er weiterhin durch das CIA überwacht werden würde.

Ende Mai 2004 wurde al-Masri ohne jegliche finanzielle Mittel oder Vorabinformation seiner Familie auf einem albanischen Waldweg unmittelbar an der mazedonischen Grenze ausgesetzt.

Er gab an, beim Grenzübergang seinen Reisepass und seine anderen persönlichen Gegenstände ausgehändigt bekommen zu haben. Am 3. Juni erreichte er Deutschland. Er hatte seit seiner Verschleppung 18 kg Körpergewicht abgenommen.

Die Verschleppung wurde durch die deutsche Journalistin Souad Mekhennet enthüllt. Gemeinsam mit ihrem amerikanischen Kollegen Don van Natta Jr. berichtete sie am 9. Januar 2005 in der New York Times von al-Masris Festnahme und brachte die CIA-Affäre ins Rollen. Die Enthüllungen wurden von zahlreichen internationalen Medien übernommen und führten zu einer medialen Kontroverse über die Schuld von al-Masri und der Behörden.

Am 16. Oktober 2006 sendete das SWR Fernsehen in seinem Magazin „Report Mainz“ unter der Überschrift Neues zum Fall El-Masri: Gab es Kontakte in die Islamistenszene? einen Bericht, in dem gefragt wurde, warum al-Masri ins Visier seiner Entführer geraten war, ob es vielleicht doch Gründe gegeben hatte, warum gerade er verschleppt wurde. Nach Auswertung geheimer Polizeiunterlagen kamen die Autoren der Sendung zu der Ansicht, dass al-Masri in ein Netzwerk radikaler Islamisten eingebunden war.

Al-Masri hatte über das am 28. Dezember 2005 von der bayerischen Staatsregierung geschlossene Multikulturhaus in Neu-Ulm offenbar Kontakt zu Mitgliedern der extremistischen Moslemszene gehabt, u. a. zu dem Islamisten Reda Seyam. Eventuell kannte er durch Kontakte im Multikulturhaus in Neu-Ulm Mamdouh Mahmud Salim, Osama bin Ladens Finanzchef, mitverantwortlich für die Anschläge auf die US-Botschaften in Nairobi und Daressalam mit Hunderten von Toten. Auch Mohammed Atta, einer der Piloten des Anschlags am 11. September 2001 in New York, und Said Bahaji, Cheflogistiker ebenjener Anschläge, waren nach dem SWR-Bericht vom 16. Oktober 2006 schon im Multikulturhaus in Neu-Ulm.

Auch Fritz G., der am 4. September 2007 unter Terrorverdacht festgenommen wurde, ging dort häufig ein und aus.

Die American Civil Liberties Union hatte im Namen al-Masris Klage gegen die USA und insbesondere gegen den früheren CIA-Chef George Tenet erhoben. Der Vorwurf lautete Verstoß gegen die Menschenrechte und zugleich Verstoß gegen US-Recht. Die USA hatten eine Einreise al-Masris zu einer entsprechenden Pressekonferenz verboten.

Ein US-Bundesgericht in Alexandria bei Washington hat die Klage gegen den Geheimdienst CIA im Mai 2006 abgewiesen. Zur Begründung hieß es, der Fall berühre „Staatsgeheimnisse“, die geschützt werden müssten. Al-Masri legte Berufung ein. Mittlerweile konnte al-Masri in die USA einreisen, um dort dem Beginn des Berufungsprozesses beizuwohnen und Interviews zu geben. Die Berufung wurde Anfang März 2007 abgewiesen.

Da im Dezember 2005 bekannt wurde, dass bundesdeutsche Behörden sowie der damalige Innenminister Otto Schily frühzeitig informiert waren, hat der Fall öffentliches Interesse sowohl in Deutschland als auch in den USA hervorgerufen. Spekulationen über eine Beihilfe deutscher Behörden bei der Verschleppung al-Masris erhielten auch durch dessen Aussage Nahrung, bei seiner Vernehmung sei ein deutschsprachiger Bundesnachrichtendienst-Ermittler anwesend gewesen, der sich „Sam“ genannt habe.

Al-Masri sagte aus, diesen anhand eines Fotos der Online-Zeitung Saar-Echo als Beamten des Bundeskriminalamts und ehemaliges Mitglied der Mehlis-Kommission identifiziert zu haben. Der Beschuldigte bestritt, „Sam“ zu sein, erklärte, er sei zu dem damaligen Zeitpunkt im Urlaub gewesen und erwirkte später eine Gegendarstellung, in der er erklärte, niemals in Afghanistan gewesen zu sein, sondern zu dem angegebenen Zeitpunkt „nachweislich in Deutschland im Dienst“ gewesen zu sein. Die Münchner Staatsanwaltschaft ging noch anderen Spuren zu „Sam“ nach, verdächtigt wurden auch konkret Angehörige des CIA. Bisher konnte „Sam“ jedoch noch nicht identifiziert werden.

Al-Masri schilderte seine Erfahrungen vor dem Bundestags-Ausschuss zur Untersuchung von BND-Aktivitäten im Irak und CIA-Flügen im Inland. Dort herrschte die einhellige Meinung, dass ihm Unrecht geschehen sei, aber Uneinigkeit zu der Frage, welche Rolle deutsche Behörden dabei gespielt haben und wie weiter untersucht werden soll.

Im Januar 2006 fand auf Anordnung des Amtsgericht München die Überwachung des Telefonanschlusses von al-Masris Rechtsanwalt statt.

Das Gericht ging davon aus, dass eventuell die Täter der Entführung telefonisch mit al-Masri oder dem Anwalt in Verbindung treten könnten.

Die gegen die Entscheidungen des Amtsgerichts und des Landgerichts, welches die Anordnung bestätigt hatte, erhobene Verfassungsbeschwerde war erfolgreich.

Die 3. Kammer des Zweiten Senats des Bundesverfassungsgerichts hob im Beschluss vom 30. April 2007 – 2 BvR 2151/06 – die Entscheidungen auf, da sie den Rechtsanwalt in seinen Rechten (Fernmeldegeheimnis / Berufsausübung) verletzen.

(daraus lernte man und eine entsprechende Gesetzesänderung wurde auf den Weg gebracht)

Ende Januar 2007 erließ das Amtsgericht München Haftbefehle gegen 10 CIA-Mitarbeiter, die im Verdacht stehen, an al-Masris Entführung nach Afghanistan beteiligt gewesen zu sein. Ihnen werden Freiheitsberaubung und gefährliche Körperverletzung vorgeworfen. Das Bundesministerium der Justiz gab die Haftbefehle zur internationalen Fahndung frei. Die USA protestierten dagegen und versuchten erfolglos, die internationale Fahndung zu verhindern. S

So sind seitdem 10 der 13 mutmaßlichen CIA-Agenten, die an al-Masris Entführung beteiligt gewesen sein sollen und durch von spanischen Behörden übermittelte Hotellisten enttarnt worden sind, in den 186 Interpol-Mitgliedsstaaten „mit dem Ziel der Festnahme zwecks Auslieferung nach Deutschland“ zur Fahndung ausgeschrieben – und damit für die USA praktisch nicht mehr international einsetzbar. (darf ich einmal laut lachen??)

Die USA, selbst Interpol-Mitgliedstaat, kündigten an, eine Auslieferung zu verweigern, woraufhin diese auch nicht von deutscher Seite beantragt wurde. Die Namen der drei Piloten des Entführungsfluges der Firma Aero Contractors wurden von investigativen Journalisten als Harry Kirk Elarbee (alias Kirk James Bird), Eric Robert Hume (alias Eric Matthew Fain) und James Kovalesky (alias James Richard Fairing) recherchiert. Al-Masri berichtete über seine Entführung in der Los Angeles Times.

Der Oberste Gerichtshof der Vereinigten Staaten in Washington lehnte am 9. Oktober 2007 den Antrag von al-Masri ab, sich mit seiner Klage auf Schadenersatz gegen den US-Geheimdienst CIA wegen seiner Verschleppung nach Afghanistan zu befassen. Eine Begründung wurde nicht gegeben. Mit der Ablehnung von al-Masris Antrag bestätigten die Richter die Entscheidung eines Berufungsgerichts in Richmond, USA vom März 2007, das eine Behandlung der Angelegenheit unter Verweis auf den Schutz von Staatsgeheimnissen abgelehnt hatte und damit ebenfalls weitgehend die Position der Regierung Bush vertrat. Sein Rechtsanwalt sagte, „der Rechtsweg in den USA [sei] vorerst ausgeschöpft“.

Al-Masri verklagte im Juni 2008 das Bundesministerium der Justiz. Ein Sprecher des Verwaltungsgerichts Berlin bestätigte den Eingang einer Klageschrift am 9. Juni 2008. Die Bundesregierung soll mit dieser Klage gezwungen werden, die Auslieferung von 13 CIA-Agenten aus den USA zu beschleunigen, die der Beteiligung an seiner Entführung im Jahr 2004 verdächtigt werden.

Im Dezember 2012 erkannte der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg die Überstellung Al-Masris an den US-amerikanischen Geheimdienst als Grundrechtsverletzung an. Mazedonien wurde zur Zahlung eines Schmerzensgeldes in Höhe von 60.000 Euro verurteilt.

Straftaten und psychiatrische Gutachten

Körperverletzung

Anfang Februar 2007 wurde bekannt, dass die Staatsanwaltschaft Ulm gegen al-Masri wegen vorsätzlicher Körperverletzung ermittelt. Al-Masri hatte einen Mitarbeiter der Prüfgesellschaft Dekra verprügelt. Dieser hatte ihn abgemahnt, weil er zu viele Stunden seiner Ausbildung zum LKW-Fahrer verpasst hatte, woraufhin al-Masri ausrastete und zuschlug. Über seinen Anwalt bedauerte er den Vorfall und kündigte an, sich bei seinem Opfer zu entschuldigen und die Verantwortung zu übernehmen, und gab als Grund für seinen Ausraster seine „schwere Traumatisierung“ an.

Brandstiftung in einem Großhandelsmarkt

Am 17. Mai 2007 wurde al-Masri wegen Brandstiftung festgenommen und danach in eine psychiatrische Klinik in der Stadt Memmingen eingeliefert. Ihm wurde vorgeworfen, einen Brand in einem Metro-Großhandelsmarkt in Neu-Ulm gelegt zu haben. Er richtete einen Schaden von knapp 90.000 Euro an. Laut Staatsanwalt sei allerdings das Feuer so laienhaft gelegt worden, dass es sich nie zu einem Großbrand hätte ausweiten können. Al-Masri hatte sich zuvor mehrfach mit Angestellten der Großhandelskette über einen defekten iPod gestritten, soll eine Verkäuferin angespuckt und Drohbriefe geschrieben haben. Der Leiter der Abteilung für Forensische Psychiatrie an der Universität München Norbert Nedopil, von al-Masris Anwalt Manfred Gnjidic mit der psychiatrischen Begutachtung seines Mandanten beauftragt, sieht in al-Masris Verhalten Reaktionen, die für Folteropfer typisch seien.

In einem Artikel der Jungen Welt äußerte sich Manfred Gnjidic, der Anwalt al-Masris, dass Geheimdienste vermutlich US-amerikanischer Provenienz al-Masri in den Monaten zuvor immer wieder eingeschüchtert hätten und zur Mitarbeit erpressen wollten. Bei der Festnahme vor dem Metro-Markt sagte al-Masri wörtlich: „Wäre ich damals nur auf das Angebot der Amerikaner eingegangen, hätte ich jetzt nicht die Schwierigkeiten.“ Da er und seine Familie häufig von Unbekannten verfolgt wurden, hätte er Angst um seine Kinder gehabt und sie wochenlang nicht in den Kindergarten gehen lassen. Einmal seien al-Masri Ende 2006 bei einer nächtlichen Autofahrt nach Biberach auf der vierspurigen Bundesstraße fünf Wagen 20 Kilometer lang gefolgt und hätten ihn von vorne und hinten eingekeilt. Ein anderes Mal habe ihm ein älterer Herr in einem türkischen Lebensmittelgeschäft, „wo ansonsten kein Deutscher hingeht“, hinter den Regalen aufgelauert und ihn bedroht.

Am 11. Dezember 2007 verurteilte das Landgericht Memmingen al-Masri wegen gefährlicher Körperverletzung, Beleidigung, Hausfriedensbruch und Brandstiftung zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren, die aber unter der Auflage, seine Therapie fortzusetzen, auf Bewährung ausgesetzt wurde. Das Gericht hob die Ereignisse vor al-Masris Taten strafmildernd hervor, sagte jedoch, dass auch selbst widerfahrenes Unrecht keine Berechtigung sei, selbst Unrecht auszuüben. Strafmildernd wurde al-Masri sein umfassendes Geständnis, seine familiäre Situation und dass er vor der CIA-Entführung nie eine Straftat begangen hat, angerechnet. Der psychiatrische Gutachter geht davon aus, dass er ohne die vorherigen traumatischen Erlebnisse die ihm vorgeworfenen Straftaten nicht begangen hätte. Da auf die Revision verzichtet wurde, ist das Urteil rechtskräftig.

Angriff auf den Oberbürgermeister von Neu-Ulm

Am 11. September 2009 überfiel al-Masri den Neu-Ulmer Oberbürgermeister Gerold Noerenberg in dessen Büro und schlug ihn so, dass Noerenberg anschließend ärztlich versorgt werden musste. Al-Masri hatte bereits kurz zuvor versucht, Zugang zu Noerenbergs Büro zu bekommen, konnte aber von Rathausmitarbeitern daran gehindert werden. Al-Masri wurde zwei Stunden nach seiner Flucht festgenommen und in der Justizvollzugsanstalt Kempten inhaftiert. Über sein Motiv gibt es keine klaren Erkenntnisse. In einem Schreiben aus der U-Haft äußerte er sich erzürnt darüber, dass die Stadt Neu-Ulm immer neue Bordellbetriebe genehmigte und dadurch inzwischen die Räumlichkeiten des Multikulturhauses als solches genutzt werden.

Am 30. März 2010 wurde al-Masri vom Landgericht Memmingen wegen vorsätzlicher Körperverletzung zu zwei Jahren Haft ohne Bewährung verurteilt.

Körperverletzung eines JVA – Bediensteten

Während der Verbüßung dieser Haftstrafe schlug er im Juli 2010 in der Justizvollzugsanstalt Kempten (Allgäu) einem Bediensteten so heftig ins Gesicht, dass der Mann fünf Wochen lang dienstunfähig war. Dafür wurde al-Masri im April 2011 zu weiteren vier Monaten ohne Bewährung verurteilt. Mitte 2012 beantragte eine Journalistin Besuchsgenehmigung zur Durchführung eines Interviews. Der Antrag wurde von der JVA Kempten (Allgäu) abgelehnt. Die Strafvollstreckungskammer beim Landgericht Kempten (Allgäu) verpflichtete am 10. Oktober 2012 die Anstalt den Besuch zu genehmigen. Dagegen legte die Anstalt Rechtsbeschwerde ein, welche am 28. Februar 2013 vom Oberlandesgericht München zurückgewiesen wurde. Es könne nicht „generell davon ausgegangen werden, ein Presseinterview mit einem Strafgefangenen werde regelmäßig dessen Eingliederung i.S.v. Art 28 Nr. 2 BayStVollzG behindern“. Im Oktober 2013 wurde er nach einem Gerichtsurteil aus der Haft entlassen. Nach vier Tagen Freiheit wurde Masri am Neu-Ulmer Hauptbahnhof erneut festgenommen. Der Berufungsprozess begann am 18. November 2013. Wegen Fluchtgefahr blieb der Beschuldigte während der Dauer des Prozesses in U-Haft. Al-Masri ignorierte das Gericht und seinen Anwalt und schwieg. Am 11. Dezember 2013 wurde er zu 7 Monaten Haft verurteilt, am 14. Mai 2014 wurde er aus der Haft entlassen.

Siehe auch

 

  • Murat Kurnaz – nach Guantanamo verschleppter und gefolterter Deutschtürke
  • Maher Arar – kanadischer Staatsbürger, der nach Syrien verschleppt und dort gefoltert wurde
  • Black Site – internationale Geheimgefängnisse der USA

 

 

Die Arbeiterwohlfahrt AWO „Einfach mein Recht“ – neue Aktion für Flüchtige und Migranten

Werte Leser, bitte lesen Sie bis zum Schlußsatz… da bleibt einem wieder einmal die Spucke weg, auch wenn man inzwischen schon weiß, was in diesem Land läuft.

Aufmerksam geworden bin ich auf die haarsträubende AWO-Aktion über ein Bettelvideo von einer afghanischen Schule und den Aufruf einer Frau, Constanze Westenberger, die wohl bei der AWO arbeitet oder sich dort engagiert (Kreditorenbuchhaltung?). Falls dem nicht so sein sollte, dann werde ich nach entsprechender Inkenntnissetzung dies natürlich revidieren. Aber im Augenblick erscheint die Verbindung plausibel.

Beworben wird in dem Video eine sehr heruntergekommene Schule in Afghanistan mit den Worten „Spenden Sie für die Guldan Mädchenschule….“ Im Video macht der Schulleiter aber klar, daß es eine gemischte Schule ist, in der wegen der Geschlechtertrennung morgens Mädchen und nachmittags die Jungen unterrichtet werden. Es scheint mir schon sehr billig, wie man hier versucht, den Deutschen Spender über den Tisch zu ziehen mit dieser „Mädchenmasche“ und auch nur die Mädchen filmt in ihren langen Umhüllungen. Ansonsten gibt es keine weiteren Informationen über den Ort, den Lehrer, den Unterrichtsstoff oder sonst etwas. Das braucht der deutsche Spender auch nicht zu wissen. Es genügt, wenn er sein Börserl für Afghanistan öffnet. Wir deutsche Sklavenarbeiter dürfen gerne die ganze Welt retten, wenn es nach der AWO geht. https://www.awo.org/

Gleich auf der Eingangsseite der AWO ein klares Statement:

05.02.2018 | Pressemitteilung

AWO startet Infoseite „Einfach mein Recht“

Von: Mona Finder

 

Erklärfilme und Infos über das Recht auf Schutz, das Recht auf Teilhabe und das Recht auf Bleiben.

 

Neu in Deutschland angekommene Menschen müssen ihre Rechte und Möglichkeiten der Teilhabe kennen und bei deren Inanspruchnahme unterstützt werden. „Der AWO Bundesverband möchte geflüchtete Menschen darüber informieren, welche Rechte ihnen zustehen. Sie sollen über die Information hinaus erfahren, wo sie bei Bedarf Beistand für die Durchsetzung ihrer Rechte bekommen“, erklärt AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker. Um möglichst viele Menschen zu erreichen, geht heute www.einfachmeinrecht.awo.org an den Start.

In vier Sprachen wird dort grundlegend informiert und hilfreiche  Informationsmaterialien für Geflüchtete, aber auch Migrantinnen und Migranten zur Verfügung gestellt.

So klären beispielsweise Flyer in acht Sprachen, verschiedene Plakate, sowie drei Erklärfilme über das Recht auf Schutz, das Recht auf Teilhabe und das Recht auf Bleiben auf.

Zudem können Beratungsstellen zu verschiedenen Themen, wie Gesundheit und Arbeit, gesucht werden, die zu diesen Themen weiterführend beraten und unterstützen.

„Grundsätzlich geht es darum, den Menschen zu verdeutlichen, dass sie einen Anspruch auf Unterstützung haben und ihnen, falls es notwendig sein sollte, die Möglichkeit offen steht, sich beraten und unterstützen zu lassen“, erklärt Brigitte Döcker.

Genau hier setzt das Projekt „Einfach mein Recht“ an. Dank der Förderung durch Aktion Deutschland hilft sowie der Begleitung und Unterstützung durch Schutzsuchende aus Berliner Flüchtlingsunterkünften ist dies gelungen.

Ab dem heutigen Tag werden die Materialien online zur Verfügung  gestellt.

Nutzen Sie Ihre Rechte! Finden Sie hier die richtige Beratungsstelle, die Sie darüber informiert.

Sie haben viele Rechte in Deutschland. Es gibt professionelle, kostenlose Beratungsstellen, die Sie dabei unterstützen, alle notwendigen Informationen zu erhalten um Ihre Rechte durchzusetzen.
Es gibt Beratungsstellen die nicht Teil des Staates, sondern unabhängige Stellen sind, die in Ihrem Interesse handeln und keine Informationen ungefragt weiter geben.

 

Also ich finde es mehr als unverschämt, daß hier gegen die Staatsorgane gehetzt und der Eindruck vermittelt wird, das Rechtssystem sei beliebig und beugbar und die Staatsorgane nicht ernstzunehmen. Andererseits ist es wohl naiv, wenn man diese Tatsache leugnet, denn daß dies der Realität entspricht, das erleben und lesen wir Deutschen in Deutschland und alle, die hier rechtmäßig unter Mühen eingewandert sind als Arbeitnehmer oder Ehegatten, tagtäglich. Die Erosion des Rechtsstaates durch stetes Verletzen des gesunden Rechtsempfindens wird kein gutes Ende nehmen für alle Beteiligten. Wie prophezeihte einst der Mühlhiasl:

Gesetze werden gemacht, die niemand mehr achtet, und Recht wird nimmer Recht sein. Aber aus Krieg und Not wird keiner etwas sich merken. Wieder wächst der Übermut.

Der Glauben wird so klein werden, daß man ihn unter den Hut hineinbringt. Den Herrgott werden sie von der Wand reißen und im Kasten einsperren. Kommt aber eine Zeit, da werden sie ihn wieder hervorholen, aber es wird zu spät sein, weil die Sach ihren Lauf nimmt.

 

Die Konferenz der Münzen

„Münzen wissen, Menschen verhalten sich ganz unterschiedlich ihnen gegenüber. Schwaben beispielsweise, so konnte in einer Studie nachgewiesen werden, hätten den Kupferdraht erfunden, weil sie einen Pfennig so lange in der Hand gedreht hätten, bis daraus ein Draht wurde. „Ja, das stimmt“, meinte der Alu-Groschen dazu, auch der Grand Canyon wäre entstanden, weil ein Schwabe dort ein Zehnerle verloren hätte, nach dem er dann so lange suchte und grub, bis er ihn wieder hatte.“

ganzen Beitrag hier: http://glitzerwasser.blogspot.de/2018/02/die-konferenz-der-munzen.html#more