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ein Schulz-Zitat ist fake

Ich denke, die derzeitigen Politiker verbreiten genug realen Mist, da braucht man keine Falschaussagen und sollte Satire entsprechend kennzeichnen, damit es keine Mißverständnisse gibt. Dank an einen sehr guten Freund, der für mich die Recherche übernommen hat.

Angeblich habe Schulz folgendes gesagt:

“Der Tod von einigen Deutschen ist ein kleiner Preis für die Sicherheit tausender Syrer”

Stimmt das?

NEIN! Abermals wurde von einem Politiker, nach Renate KünastStefanie von Berg und Sigmar Gabriel, ein Plakat mit einer FALSCHAUSSAGE in Umlauf gebracht. Eine Verifizierung via Suchmaschine zeigt, dass es keinerlei Quellen zu diesem Satz gibt [1].

Wir haben im Netz das grafische ORIGINAL Bild gefunden und dieses mit dem FAKE verglichen. Es handelt sich um eine Fälschung.

Es wurde einfach der orange Hintergrund und der Original-Text wegretuschiert und durch eine Aussage ersetzt, die es in dieser Form nie gegeben hat!

Im Vergleich:

Aus beiden Dateien haben wir eine animierte Datei erstellt, an der man sofort erkennen kann welche Details im Netz geändert / gefaket wurden:

http://www.mimikama.at/allgemein/das-gefaelschte-zitat-von-martin-schulz/

Im Dezember sprach er sich für ein europaweites Verbot von Fake News aus, nun ist er selbst betroffen: Ein gefälschtes Zitat von Martin Schulz geht derzeit durch die sozialen Netzwerke. Ein Vorgeschmack auf den Wahlkampf?

Eigentlich war es nur eine Frage der Zeit: Eine Woche nach Bekanntgabe seiner Kanzlerkandidatur haben Urheber sogenannter Fake-News im Internet damit begonnen, Martin Schulz zu attackieren. Auf Facebook machte ein Bild des designierten SPD-Vorsitzenden die Runde, das mit dem Zitat „Der Tod von einigen Deutschen ist ein kleiner Preis für die Sicherheit tausender Syrer“ versehen ist. Die Bildmontage legt nahe, Schulz mache mit dieser vermeintlich von ihm selbst getätigten Aussage Werbung für seine Person.

Martin Schulz-Zitat ist eine Fälschung

https://www.vorwaerts.de/artikel/urheber-fake-news-nehmen-martin-schulz-ins-visier

dem deutschen Ingenieur ist selbst der Gleisbau schon zu schwör

Waren Gefrierrohre dafür verantwortlich, daß bei Arbeiten an einem Tunnel  „schwerwiegende, technische Störungen“ aufgetreten sind, die „Erdbewegungen ausgelöst“ hatten, in deren Folge Gleise abgesunken sind? Auch Wohnhäuser mussten wegen der Absenkung evakuiert werden. Von der Bahn gibt es keine weiteren Informationen dazu wielange diese Störung den Verkehr auf dieser hochfrequentierten Strecke lahm legen wird.

Die Rohre – mit einer Kühlflüssigkeit von -33°C befüllt – sollten dem Boden Wärme entziehen und den Untergrund über den entstehenden Eisring während der Arbeiten stabilisieren und genau das verhindern, was dann passiert ist. Das Ausland , exakter „Die Basler Zeitung“ spart entsprechend nicht mit Häme, denn die Verspätungen im Gütertransport hat für Wirtschaftsunternehmen unüberschaubare Folgen (Lieferverzögerung – Vertragsstrafen usw).

Hier lesen, was die Basler Zeitung online über das Drittweltland Deutschland und seine seit Jahren steigende Großkotzigkeit gegenüber anderen Ländern schreibt,

zB man solle  erwägen „…doch ein paar Juristen nach Deutschland zu schicken, die Berlin die Bedeutung von Unterschriften unter Verträge erklären.“ :

https://opposition24.com/peinliches-tunnel-debakel-rastatt/348465

Ja, nicht erst nach der pünktlichen Eröffnung des grandiosen Gotthard Tunnels, dürfen die Schweizer solche Kritik üben. Die Deutschen haben sich das redlich verdient.

 

 

Realsatire: NRW-Umweltministerin will 110.000 Euro teure Tesla-Dienstlimousine ausschalten, weil der Akku zu schwach ist

http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/akku-zu-schwach-nrw-umweltministerin-will-110-000-euro-teuren-tesla-dienstwaagen-ausschalten-a2196346.html

110.000 Euro soll der Tesla-Luxuswagen das NRW-Umweltministerium gekostet haben. Der damalige NRW-Umweltminister wollte mit dem E-Wagen ein Zeichen für den Umweltschutz setzten. Doch nun droht dem Wagen das Aus: Das E-Fahrzeug habe keine ausreichende Akku-Kapazität und sei „als Dienstlimousine nicht ausreichend geeignet“, heißt es nun aus dem Ministerium.

„Viel Getuschel im Landtag“ gab es im letzten Jahr, als der frühere NRW-Umweltminister Johannes Remmel (Grüne) den Luxuswagen Tesla S90 D anschaffen ließ.

Mit dem Elektro-Wagen wollte der Grünen-Politiker ein Zeichen für den Ausbau der Elektromobilität setzen. Mehr als 110.000 Euro soll das gute Stück gekostet haben, meinte das NRW-Umweltministerium Ende letzten Jahres. Die „Bild“-Zeitung berichtete.

Probleme: Keine ausreichende Akku-Kapazität und nicht genug Ladestationen

EDEKA Boomerang

War einmal ein Bumerang;
War ein weniges zu lang.
Bumerang flog ein Stück,
Aber kam nicht mehr zurück.
Publikum – noch stundenlang –
Wartete auf Bumerang.

(J.Ringelnatz)

So einen Boomerang erhoffen sich meist Gutmenschen bei ihren undurchdachten Aktionen könnte man meinen. Ist wohl immer auch ein Stück Überheblichkeit dabei. Die Überzeugung, dass z.B. die Kunden dumme Konsumenten seien, die man nicht nur manipulieren könne, sondern wie Grenzdebile anzuleiten seien. In diesem Fall kam der Boomerang in Form von „gemischten Reaktionen“ (ich kann mir lebhaft vorstellen, was man damit gemeint haben könnte) der Kunden zurück…

EDEKA Hamburg:  https://www.welt.de/regionales/hamburg/article167858048/Viele-Fragezeichen-nach-Edekas-leeren-Regalen.html#Comments#new_tab

Wer am Samstag in der Edeka-Filiale in der Hamburger HafenCity einkaufen wollte, hat nicht mehr die Produkte seiner Wahl bekommen – auf großen Teilen der Verkaufsfläche herrschte gähnende Leere.

Kleine Schilder gaben Hinweise auf die Gründe dafür: „So leer ist ein Regal ohne Ausländer“ stand etwa in der Käsetheke. An der Salatbar war zu lesen, dass die Auswahl heute Grenzen kenne.

In der Weinabteilung fand sich der Hinweis, dass es „ohne Vielfalt ziemlich langweilig“ wäre.

Die Aktion, so scheint es, ist ein Zeichen gegen Protektionismus und für offene Grenzen.

Rasend schnell verbreiteten sich am Wochenende Bilder der Aktion in sozialen Medien. Viele Nutzer loben die „gelungene Aktion“, die in vielen Märkten in Deutschland umgesetzt werden solle. Doch oftmals finden sich in den Kommentarspalten auch kritische Stimmen.

So fragt etwa jemand, was „internationaler Handel mit Rassismus und Diskriminierung zu tun habe“, andere sprechen von einer „sinnfreien Aktion“ und kritisieren die offensichtlich hohe Zahl an Importprodukten – sie fordern grundsätzlich mehr regionale Produkte in den Märkten.

Die Supermarktkette war offenbar von den gemischten Reaktionen überrascht. Die Marktleitung des betroffenen Edeka-Marktes wollte am Montag eine Anfrage nicht beantworten und verwies auf die Zentrale – doch auch dort gab man sich auf einen Fragenkatalog der WELT zugeknöpft.

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Nur so viel: Man führe sehr wohl zahlreiche regionale Lebensmittel im Sortiment, aber „erst gemeinsam mit Produkten aus anderen Ländern schaffen wir in unserem Sortiment die einzigartige Vielfalt“, sagte eine Sprecherin. Es handele sich, so betonte es die Sprecherin mit Nachdruck, um eine gemeinsame Aktion der Edeka und keinen Alleingang des Marktes in der HafenCity. Mehr wolle man für den Moment aber nicht mehr dazu sagen. Nach Informationen der WELT war der Markt für den Dreh eines eigenen Edeka-Werbefilms hergerichtet worden – ob und wann dieser erscheint: unklar.

Edeka hatte in der Vergangenheit bereits mit verschiedenen Marketingkampagnen für Aufsehen gesorgt – beispielsweise mit den Social-Media-optimierten „Supergeil“- oder #heimkommen-Spots.