Archiv der Kategorie: Gastbeiträge

Wiederholungstäter ORF?

sie tun es immer wieder – manipulieren über Auslassung.

Wer findet die 2 Fehler (Auslassungen) von inhaltlicher Tragweite?

Der Österreichkorrespondent:

http://orf.at/m/stories/2434855/

[…]  Am Ort des mutmaßlichen Giftgasangriffs in Syrien sind nach russischen Angaben Chemikalien aus deutscher und britischer Produktion gefunden worden. […]

Das chemische Element Chlor als solches ist nicht verboten, es wird von Chemieunternehmen auch in Deutschland synthetisch hergestellt. Chlorverbindungen finden sich etwa in Reinigungsmitteln und werden zur Desinfizierung von Schwimmbadwasser eingesetzt.(ha! jetzt wo es für Euch Intriganten unangenehm wird, erwähnt ihr auch einmal, daß Chlor auch andere Verwendung hat als nur Kampfstoff . Aber daß es zur Trinkwasserreinigung sein könnte, was jedem einleuchten würde, insbesondere in südlichen Ländern, Kriegs- und Krisengebieten, das schreibt der ORF nicht. Stattdessen Reinigungsmittel und Schwimmbäder… )

In Gasform kann Chlor für den Menschen tödlich sein, sein Einsatz als Kampfstoff ist international geächtet.

Auf Chlorgasangriff folgten Raketen

Der Westen machte die mit Russland verbündete syrische Armee für den mutmaßlichen Chlorgasangriff auf Duma verantwortlich. Die USA, Frankreich und Großbritannien reagierten mit Raketenangriffen auf militärische Ziele. Damaskus und Moskau weisen jede Verantwortung zurück.

Seit Tagen wartet ein internationales Expertenteam in Syrien auf die Erlaubnis zur Untersuchung des mutmaßlichen Angriffsorts in Syrien. Ihre Untersuchung könnte Klarheit über den eingesetzten Stoff bringen. Der Westen wirft Russland und Syrien vor, die Mission auszubremsen, um Beweise zu manipulieren.

und hier kommt Auslassung No 2: Es muss heissen:

„Seit Tagen wartet ein internationales Expertenteam in Syrien auf die Erlaubnis der UN zur Untersuchung des mutmaßlichen Angriffsorts in Syrien.“

Allein die UN entscheidet laut Berichten, wann sie das Expertenteam an den Zielort läßt. Niemand anderes.

 

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David Kriesel: Traue keinem Scan…

Der Österreichkorrespondent: Wie das? Logisch. Auch Technik ist nicht unfehlbar. Das alles beruht auf SOFTWARE – Vom Menschen geschaffen.
Der Scanner (egal welcher) rechnet! Der sieht nix! Er rechnet nach einer Software – von der Industrie (Menschen) gestrickt.  Und: Errechnete! Bilder (z.B. MRT) MÜSSEN dann noch von Menschen INTERPRETIERT werden.
Fehlerquellen multiplizieren sich…   (>> der falsche Krebs etc.)
Diese Wahrheiten – verschwiegen. System bedingt.
Kopierer, die spontan Zahlen im Dokument verändern: Im August 2013 kam heraus, dass so gut wie alle Xerox-Scankopierer beim Scannen Zahlen und Buchstaben einfach so durch andere ersetzen.
Da man solche Fehler als Benutzer so gut wie nicht sehen kann, ist der Bug extrem gefährlich und blieb lange unentdeckt: Er existiert über acht Jahre in freier Wildbahn.

 

ORF Qualitätsjournalismus

Russlandbashing mit Boomerangeffekt im ORF

FPÖ Außenministerin Kneissl beginnt Besuch in Russland

….Für die Ministerin ist der Besuch eine politische Gratwanderung, sitzt sie doch für die FPÖ in der Bundesregierung, deren russlandfreundliche Haltung umstritten ist.

Der Österreichkorrespondent:  Typisch ORF wieder mal. FAKE NEWS! Kneissl ist NICHT FPÖ! PARTEILOS!
Karin Kneissl (* 18. Jänner 1965 in Wien) ist eine österreichische parteilose Politikerin, ehemalige Diplomatin, Energieanalytikerin und Nahostexpertin. Seit 18. Dezember 2017 ist sie Bundesministerin für Europa, Integration und Äußeres der Republik Österreich
Überschattet von der jüngsten Zuspitzung des Konflikts zwischen dem Westen und Russland beginnt FPÖ-Außenministerin Karin Kneissl heute einen Antrittsbesuch in Moskau.
Zum Auftakt war ein Vortrag an der Diplomatischen Akademie und die Eröffnung eines österreichischen Sprachinstituts in Moskau geplant, ihren Amtskollegen Sergej Lawrow wollte Kneissl morgen treffen.

Die feierliche Eröffnung des Österreich Instituts Moskau war für 17.30 Uhr (16.30 Uhr MESZ) geplant. Russland ist das erste Land außerhalb der unmittelbaren österreichischen Nachbarschaft, das ein solches Institut erhält. Die Republik Österreich betreibt damit in zehn Städten solche Institute zur Abhaltung von Deutschkursen.

Die russische Regierung steht im Westen wegen des Giftanschlags auf den Ex-Doppelagenten Sergej Skripal sowie der Unterstützung für den syrischen Machthaber Baschar al-Assad, der mehrfach Giftgas gegen sein Volk eingesetzt haben soll, am Pranger. Kneissl hat jeweils Vermittlungsdienste Österreichs angeboten.

Für die Ministerin ist der Besuch eine politische Gratwanderung, sitzt sie doch für die FPÖ in der Bundesregierung, deren russlandfreundliche Haltung umstritten ist.

3x Wahrheiten auf RT Deutsch

Der Österreichkorrespondent:

Die könnten schon lange arbeiten. Die wissen genau warum sie zögern. Logisch. Und später kommt dann die Ausrede: „Können nix mehr feststellen. Alles verdampft.
Damit wäre der satanische Westen geschützt…   es gibt ja nix zu finden.

„Ob und wann OPCW-Team Duma betritt, hängt allein von UN ab – nicht von Russland oder Syrien“

Russlands Ständiger Vertreter bei den Vereinten Nationen, Wasilli Nebensja, hat die Vereinigten Staaten und deren Verbündete dazu aufgefordert, ihre aggressiven Aktionen und Drohungen gegen Syrien, die zudem völkerrechtswidrig seien, zu unterlassen. Ihr Vorgehen würde einen möglichen Frieden in weite Ferne rücken, betonte er am gestrigen Dienstag während des Treffens des UN-Sicherheitsrates in New York. Der russische Gesandte erklärte auch, dass „die Lage im Osten Ghutas insgesamt stabil“ sei und dass eine gemeinsame humanitäre Arbeit von Russland und Syrien betrieben werde, um das Wohlergehen der Anwohner zu fördern. Der Ständige Vertreter Syriens bei den den UN, Baschar al-Dschafari, betonte, dass es allein von der Entscheidung des UN-Sicherheitsteams abhänge, ob und wann die OPCW-Mission in Duma ihre Untersuchungen aufnimmt. Wenn das Team die Sicherheitslage zumindest als „gut“ bewertet, wird das Team der Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) seine Arbeit am Mittwoch aufnehmen, sagte er. Die Vereinigten Staaten und ihre Verbündeten behaupteten, dass die syrischen Regierungstruppen am 7. April in Duma Chemiewaffen gegen Zivilisten eingesetzt hätten. Sie beriefen sich dabei primär auf die von ihnen selbst finanzierte und den Islamisten nahe stehende NGO der „Weißhelme“. Deren Behauptungen wurden von Damaskus und Moskau als „Fake-News“ zurückgewiesen. Dennoch starteten am 14. April die USA, Großbritannien und Frankreich Luftangriffe gegen mehrere Regierungsziele in Damaskus, ohne eine offizielle Untersuchung des Falles abzuwarten. Für deutsche Untertitel bitte die Untertitelfunktion auf YouTube aktivieren.
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„Die Partei“, ein Zusammenschluss nicht ganz so ernstzunehmender deutscher Hobby-Politiker, wurde nicht nur von Satirikern gegründet, sondern trat von Beginn an auch mit ulkigen Forderungen und Parolen auf wie „Einführung der Faulenquote“, „Artenschutz für die Grünen“ und „Der Russe ist an allem schuld“. Nun hat sie mal wieder den Vogel abgeschossen und klettert mit einem Auftritt ihres Vorsitzenden, Martin Sonneborn, im Europaparlament die YouTube-Trendcharts nach oben. Sonneborn ist EU-Abgeordneter der Partei für Arbeit, Rechtsstaat, Tierschutz, Elitenförderung und basisdemokratische Initiative und machte dem französischen Präsidenten, Emmanuel Macron, am gestrigen Dienstag eine gehörige Ansage im Europaparlament, der es natürlich an Witz nicht fehlen sollte: „Wenn man nur eine Minute Zeit hat, kann man viele Probleme Europas nur in aller Kürze anreißen… Smiley“, schreibt er zu seinem Video. In diesem zieht er den französischen Präsidenten mit den Mitteln der Satire in gekonnter Weise durch den Kakao.
Er beginnt mit der Kritik an den Luftangriffen in Syrien durch Frankreich, Großbritannien und England. „Es ist verboten, Marschflugkörper in fremde Länder zu schießen“, doziert er, um dann seine Kritik auch an seinen Politiker-Kollegen aus der FDP und Vorstandmitglied des US-Netzwerkes „Atlantik-Brücke“, Alexander Graf Lambsdorff, zu richten.
Dieser hatte es bedauert, dass Deutschland sich nicht an den Luftangriffen beteiligte, beziehungsweise dass die Kanzlerin Angela Merkel „sofort jede Unterstützung an dieser Stelle ausgeschlossen hat“. Er solle doch einfach alleine in den Krieg ziehen, denn die Bundeswehr könnte auf Grund ihres maroden Zustandes nicht mitkommen und tauge höchstens noch als „Abwurfmaterial über Assads Palast“.
„Zuerst wird aufgeklärt, dann wird geschossen“, mahnt Sonneborn in Richtung Macron und spielt damit darauf an, dass der eigentliche Vorwand für die Luftangriffe, Syriens Präsident Baschar al-Assad habe einen vermeintlichen Giftgas-Angriff auf Zivilisten durchführen lassen, immer noch unbewiesen und zweifelhaft ist.
Dennoch entschied Frankreich, sich an den Luftangriffen zu beteiligen, obwohl an deren Ausführungstag das Untersuchungsteam der OPCW erst in Syrien eingetroffen war, um herauszufinden, ob ein solcher Angriff überhaupt stattgefunden habe.
Sonneborn wollte von Macron wissen, wie dieser das Vorgehen mit den Grundsätzen der weltbekannten Schriftsteller der französischen Aufklärung, Voltaire und Diderot, vereinbaren wolle und spielte in diesem Zusammenhang auf Macrons viel ältere Frau an. Diese könne er ja fragen, wie das vereinbar wäre, denn sie könne die Galionsfiguren aus dem 18. Jahrhundert vielleicht noch persönlich kennen.
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Russische Soldaten haben am Dienstag ein mutmaßliches Chemielabor der Islamisten im Keller eines Hochhauses in Duma in Ost-Ghuta entdeckt.
In diesem fanden die Soldaten Gerätschaften zur Herstellung von Chemiewaffen sowie Vorräte von dafür erforderlichen Komponenten.
In einer Erklärung des russischen Verteidigungsministeriums dazu heißt es, dass Chemikalien wie Chlor, Thiodiglycol – ein Vorstufenprodukt bei der Herstellung von Senfgas – sowie Diethylamid gefunden wurden.
Laut Radwan Kakhal, der in Duma wohnt, hätten die Leute, die im Keller arbeiteten, niemandem erlaubt, in dessen Nähe zu kommen.
„Niemand durfte hierher. Das letzte Mal haben sie uns sogar aus der zerstörten Moschee in der Nähe rausgeschmissen“, sagte er. „Außerdem fanden die Spezialisten im Lager einen Kanister mit Chlor, ähnlich jener Chemikalie, die von den Kämpfern verwendet wurde, um eine der von ihnen verbreiteten Falschmeldungen zu inszenieren.
Schlussfolgernd kann man annehmen, dass dieses Labor durch illegale, bewaffnete Formationen für die Produktion dieser chemischen Substanzen benutzt wurde“, zitiert die Nachrichtenagentur TASS Alexander Rodionow, einen russischen ABC-Experten.
Mehrere westliche Staaten, angeführt von den Vereinigten Staaten, behaupten, dass am 7. April in Duma syrische Regierungstruppen Chemiewaffen gegen Zivilisten eingesetzt hätten.
Diese Behauptung weisen Damaskus und Moskau zurück und sprechen von „Fake-News“.
Am 14. April starteten die USA, Großbritannien und Frankreich trotz fehlender Beweise Luftangriffe gegen mehrere Regierungsziele in Damaskus. Für deutsche Untertitel bitte die Untertitelfunktion auf Youtube aktivieren.
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Anklagen auf Hochverrat gegen 12 Mitglieder des „Staatenbund Österreich“

Der Österreichkorrespondent:

Was war der Auslöser für die Gründung & „Extremismus“?
Wie sagte nicht nur der hoch eloquente ehemalige israelische Minister of Foreign Affairs, Abba Eban über den SechsTageKrieg:  https://www.jewishvirtuallibrary.org/six-day-war-statement-to-general-assembly-by-foreign-minister-eban
… Blockades have traditionally been regarded, in the pre-Charter parlance, as acts of war. To blockade, after all, is to attempt strangulation – and sovereign States are entitled not to have their States strangled. The blockade is by definition an act of war, imposed and enforced through armed violence. Never in history have blockade and peace existed side by side. From 24 May onward, the question who started the war or who fired the first shot became momentously irrelevant

Blockaden waren traditionell Kriegshandlungen, heute Strangulationsversuche und souveräne Staaten haben das Recht darauf, nicht stranguliert zu werden. Die Blockade ist definitionsgemäß ein Kriegs-Akt, errichtet und durchgesetzt mittels Waffengewalt. Niemals in der Geschichte hat eine Blockade und Friede nebeneinander existiert. Seit dem 24. Mai  wurde die Frage, wer den Krieg begonnen hat und den ersten Schuß abgegeben hat irrelevant...

Und ich bin mir jetzt nicht sicher und habe es im Netz auch nicht auf die Schnelle gefunden, aber auch Netanyahu (Ben, hilf einmal aus hier, wenn Du mitliest und das Zitat kennst) sagte, daß es irrelevant sei, wer den ersten Schuß abgegeben hat, sondern daß es von Bedeutung sei, was zu dem ersten Schuß geführt habe.

In dieser Hinsicht gebe ich dem Österreichkorrespondenten recht, daß man immer auch den Vorlauf betrachten muß. So nebenbei kann man auch die Weltkriege und auch den Boykott Russlands und des Irans auf Grundlage der Rede des hochintelligenten Abba Eban analysieren.

Ein Jahr nach der Festnahme von 26 „Staatsverweigerern“ ist die Anklage fertig:

Laut Staatsanwaltschaft Graz müssen sich 12 Personen unter anderem wegen versuchter Bestimmung zum Hochverrat vor Gericht verantworten.

Die Ermittlungen gegen mehrere führende Persönlichkeiten im sogenannten „Staatenbund Österreich“ liefen seit Oktober 2016, bevor am 20. April 2017 in einer ersten Verhaftungswelle 26 Verdächtige festgenommen wurden – mehr dazu in Prozesse gegen Staatverweigerer in Sicht (28.7.2017) und in Staatsverweigerer beschäftigen Grazer Justiz (17.2.2017).

Hochverrat, Nötigung, Betrug

Nun liegt die Anklageschrift gegen zwölf Personen vor, zwei von ihnen – darunter die „Präsidentin“ des Vereins – befinden sich nach wie vor in Untersuchungshaft – mehr dazu in „Staatenbund“: Steirische „Präsidentin“ in Haft (21.4.2017). Laut Staatsanwaltschaft Graz müssen sie sich wegen versuchter Bestimmung zum Hochverrat, Beteiligung an einer staatsfeindlichen Verbindung, Nötigung, Bestimmung zum Missbrauch der Amtsgewalt und Betrug verantworten.

„Militärische Übergangsregierung geplant“

Das Verbrechen der versuchten Bestimmung zum Hochverrat liegt laut Staatsanwaltschaft deshalb vor, weil einige der Angeklagten mehrmals versucht haben, Mitglieder des Bundesheeres zu „Verhaftungen“ auf der Grundlage von selbst ausgestellten Haftbefehlen zu bewegen.

Ziel sei es gewesen, eine „militärische Übergangsregierung“ zu bilden „und dabei alle ‚Schlüsselpositionen‘“ zu besetzen – „wobei es bloß mangels Mitwirkung der betreffenden Führungsoffiziere des Österreichischen Bundesheeres sowie dessen Generalstabschefs beim Versuch blieb“.

Das Verbrechen der staatsfeindlichen Verbindungen wird allen zwölf Angeklagten vorgeworfen, weil der Verdacht besteht, die Beschuldigten hätten seit Oktober 2015 „Verbindungen, deren Zweck es war, auf gesetzwidrige Weise die Unabhängigkeit, die Staatsform oder eine verfassungsmäßige Einrichtung der Republik Österreich oder eines ihrer Bundesländer, zu erschüttern“ gepflegt, indem sie den „Staatenbund Österreich“ im Oktober 2015 gründeten, der über 2.600 Mitglieder hatte.

Die Punkte

  • versuchte Bestimmung zur Nötigung der Regierung bzw. von Mitgliedern der Regierung,
  • versuchte Bestimmung zum Missbrauch der Amtsgewalt und
  • versuchte Nötigung

beziehen sich ebenfalls auf die vom „Staatenbund“ ausgestellten Haftbefehle, die Mitglieder von Regierung, Behörden oder Banken betrafen: Den Betroffenen wurde mit Haftstrafen oder Schadenersatzforderungen gedroht, außerdem kündigte man die Eintragung in ein internationales Schuldenregister an.

Eigene Nummerntafeln und „Landbuch“

Der Vorwurf des

  • teilweise schweren und gewerbsmäßigen Betruges

wird gegen alle zwölf Angeklagten erhoben: Es geht dabei um dubiose Geschäfte, mit denen der gesamte Betrieb finanziert wurde.

So wurden Nummerntafeln für Autos um 100 Euro verkauft. In diesem Preis war nach Angaben der Verkäufer alles eingeschlossen, auch die Versicherung, sämtliche Abgaben an den Staat würden in Zukunft entfallen.

Dass diese Tafeln zu Polizeistrafen und Ärger bei Unfällen wegen Nichtversicherung führen könnten, verschwieg man den Abnehmern.

Den Mitgliedern wurde auch eingeredet, dass das Grundbuch aufgelassen würde – eine Eintragung in das – frei erfundene – „Landbuch“ sollte da Abhilfe schaffen.

Mit 100 Euro konnte man sich ein angebliches Recht auf seinen Besitz dauerhaft sichern, auch Exekutionen wären dadurch nicht möglich. Immerhin rund 50.000 Euro nahmen die Staatsverweigerer damit in eineinhalb Jahren ein.

Prozess noch im Sommer möglich

Auf Hochverrat steht eine Freiheitsstrafe von zehn bis 20 Jahren, auf staatsfeindliche Verbindung sechs Monate bis fünf Jahre. Der Prozess könnte nach Angaben des Leiters der Staatsanwaltschaft, Thomas Mühlbacher, noch im Sommer stattfinden.

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Kinder spielen Tote und Kämpfer – die österreichische Regierung handelt jetzt und gebietet den Beschwichtigern Einhalt! Tu felix Austria!

update: In BRiD-Herford das gleiche: https://koptisch.wordpress.com/2018/04/15/moschee-laesst-kinder-krieg-spielen/

Der Österreickorrespondent:

Kinder exerzieren in Tarnuniformen in Wiener ATIB-Moschee

Stadtrat Czernohorszky alarmiert Amt für Jugend und Familie und Kultusamt von Kanzler Kurz

Wie der FALTER berichtet, rückt die Stadt Wien in die prominente ATIB-Moschee in der Brigittenauer Dammstraße aus. SPÖ-Stadtrat Jürgen Czernhorsky hat das Amt für Jugend und Familie angewiesen, „jugendgefährdenden Umtriebe“ zu untersuchen. Er fordert auch das Kultusamt im Bundeskanzleramt dazu auf, „endlich tätig zu werden“.

Anlass für die Inspektion sind FALTER-Recherchen über nationalistische Umtriebe in dem Wiener Gotteshaus. So sind im Internet Fotos aufgetaucht, die kleine Buben zeigen, die in Tarnuniform in der Moschee exerzieren, salutieren und türkische Fahnen schwenken müssen. Kleine Mädchen wurden für das nationalistische Spektakel mit Kopftüchern verkleidet. „Ich bin fassungslos, was hier abgeht“, sagt eine Vertreterin der Glaubensgemeinde, die jedoch nicht namentlich zitiert werden will.

https://www.falter.at/archiv/wp/kinder-exerzieren-in-tarnuniformen-in-wiener-atib-moschee/

Eine ausführliche Recherche über die Unterwanderung der Islamischen Glaubensgemeinde durch die Vertreter der Erdoğan-Regierung und die faschistischen Grauen Wölfe lesen Sie im FALTER 16/18.

AKTUELL: Moschee-Affäre: Kinder mussten als Leichen posieren. Kriegsspiele in Moscheen schon im Jahr 2016 durchgeführt. Türkische Religionsbehörde ATIB in Erklärungsnot.

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Auch der ORF hat die Falter-Aufdeckung aufgegriffen:

Die Affäre um die Kriegsspiele mit Kindern in einer ATIB-Moschee in der Dammstraße (Anm.: Wien) wird immer größer. Nun wurden Fotos veröffentlicht, die belegen sollen, dass bereits im Jahr 2016 Schlachten mit Kindern nachgestellt wurden.

….. Die Fotos stammen aus einer der größten Moscheen Wiens, dem Gotteshaus des zur türkischen Religionsbehörde gehörenden Vereins ATIB, der in Wien auch Kindergärten betreibt – mehr dazu in Kinder übten in Tarnuniformen in Moschee.

Die Kinder mussten die Schlacht von Gallipoli aus dem Jahr 1915 nachstellen, ein Gemetzel im Ersten Weltkrieg, welches das Osmanische Reich gewonnen hatte.

Von keinen Einzelfällen sprach Integrationsexperte Kenan Güngör in der ZIB2.

Er sieht aufgrund des großen Einflusses der türkischen Regierung auf ATIB ein strukturelles Problem. „Deswegen ist es nicht überraschend, aber sehr verstörend und sehr problematisch“, so Güngör – mehr dazu in Kinder in Tarnanzügen: „Keine Einzelfälle“.

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ATIB Moschee

Die Union der Türkisch-Islamischen Kulturvereine in Europa (ATIB) ist ein direkter Ableger des türkischen Amts für Religion (Diyanet) und verfolgt die Linie der türkischen Regierung.

Die Islamische Glaubensgemeinschaft in Österreich (IGGÖ) distanzierte sich offiziell von dem Spektakel. Die Optik sei nicht gut.

Personelle Konsequenzen – der Präsident der Glaubensgemeinde, Ibrahim Olgun, ist selbst Vertreter der ATIB – blieben aber bisher aus.

Regierung prüft Schritte bis hin zu Auflösung

….. „Das hat in Österreich keinen Platz. Hier wird es null Toleranz geben“, sagte Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) am Mittwoch beim Pressefoyer nach dem Ministerrat. Auch Vizekanzler Heinz-Christian Strache (FPÖ) sprach von „völlig untragbaren“ Vorfällen. „Kultusamt und Innenministerium werden hier geschlossen vorgehen. Die rechtlichen Möglichkeiten reichen bis hin zur Auflösung der jeweiligen Moschee oder des Vereins“, so Kurz.  … Der FPÖ-Minister hofft zudem, dass nun „so mancher Integrationsfantast aufwacht“.

Auch der Bundeskanzler betonte, dass das Schönreden von Problemen in Zusammenhang mit dem politischen Islam aufhören müsse.

So schockierend die Bilder von kleinen Kindern in paramilitärischen Tarnanzügen seien und so sehr solche Sachen nicht stattfinden dürften, so froh sei er auch, dass solche Fälle an die Öffentlichkeit und Behörden herangetragen werden.

Kurz appellierte daher: „Ich kann nur jeden bitten, wenn er solche Informationen hat, die Behörden zu informieren.“ Er selbst sei in den vergangenen Jahren immer wieder damit konfrontiert worden, dass es solche Fehlentwicklungen gar nicht gebe und seine Kritik am politischen Islam nur politisch motiviert sei.

….  Kritik übten Kurz und Strache auch an der Stadt Wien. Diese müsse endlich aufhören, islamische Vereine und Kindergärten mit Fördermitteln zu unterstützen. Es dürften keine Steuergelder für die Schaffung von Parallelwelten ausgegeben werden.

„Es ist bezeichnend, dass solche Fälle immer wieder in Wien auftreten“, meinte Kurz. „Ich fordere die Stadt Wien auf, endlich die Subventionen und Förderungen für diese Vereine einzustellen“, ergänzte Strache.

Kanzler und Vizekanzler sehen sich durch die Vorfälle auch in ihren Plänen für ein Kopftuchverbot an Kindergärten und Volksschulen bestärkt. Auf den Fotos waren nämlich auch etliche verschleierte oder mit Kopftuch bekleidete Mädchen zu sehen. „Das darf es bei uns auch nicht geben“, so Kurz. Der Kanzler wünscht sich in puncto Kopftuchverbot deshalb die Unterstützung von SPÖ und Stadt Wien.

Gudenus fordert Rücktritt von IGGÖ-Präsident

Der geschäftsführende FPÖ-Klubobmann Johann Gudenus forderte angesichts des Skandals um kriegspielende Kinder in der ATIB-Moschee den Rücktritt Olguns. „Olgun ist selbst prominentes Mitglied des Vereins ATIB, der in Österreich als verlängerter Arm der türkischen Regierung fungiert und die IGGÖ beherrscht. Es ist völlig unmöglich, dass der Präsident von diesen mehrfach durchgeführten Umtrieben in der Wiener Moschee Dammstraße nichts wusste. Damit bestätigt sich auch meine Ansicht, dass die IGGÖ von türkischen Nationalisten und Islamisten durchsetzt ist. So etwas hat in Österreich keinen Platz und ist völlig inakzeptabel“, so Gudenus.

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ATIB Moschee

Gudenus, auch geschäftsführender Landesparteiobmann der Wiener FPÖ, übte in diesem Zusammenhang außerdem heftige Kritik an der Wiener SPÖ. „Die SPÖ hofiert seit Jahren Vereine wie ATIB und ist dort regelmäßig auf Wählerfang. Da kann man nur mehr auf Goethes Zauberlehrling verweisen: Die ich rief, die Geister, werd ich nun nicht los.“

Frouwe aus`em Walde: Syrien und Assad aus der Sicht Imad Karims

https://www.journalistenwatch.com/2018/04/16/imad-karim-und-ibrahim-gruenes-die-ganze-wahrheit-ueber-den-syrienkrieg/

Imad Karim hat auf seiner Facebook-Seite einen Beitrag von Ibrahim Grünes aus dem Jahr 2016 geteilt, der genau die Entwicklung in Syrien erklärt und aufzeigt, worum es dort geht.

 Syrien verstehen!

das, was Ibrahim Günes im Jahre 2016 schrieb und die Situation in Syrien zu erklären versuchte, entspricht meiner Einschätzung. Ich bin selber Halbsyrer, verbrachte viele Schulferien bei meinen Großeltern dort, habe später für den WDR den Film „Mein Urgroßvater Mohammad Ali“ realisiert, der ingesamt 32 mal in den ARD Fernsehanstalten wiederholt wurde und ich kenne die Verhältnisse im historischen aber auch im zeitgeschichtlich-aktuellen Kontext in Syrien ziemlich gut, da ich auch u.a. täglich mit meinen syrischen Freunde in Kontakt stehe.

Bashar Al-Assad war absolut westlich orientiert und auch westlich sozialisiert. Er verachtete jegliche Gewalt und hatte daher nicht selten massive verbale Auseinandersetzungen mit seinem Vater aber insbesondere mit seinem streitsüchtigen und sehr militanten Bruder Basel.

Basel sollte später seinen Vater beerben und darüber war Bashar, der in London praktizierende Augenarzt froh.

Der Unfalltod seines Bruders Basel zwang ihn Präsident zu werden.

Bashar ist absolut säkular denkender Mensch und hatte nicht selten viele sehr lustige Witze über Religionen, ALLE Religionen gemacht.

Nun wurde er über Nacht Präsident, weil er es musste. Das tut mir nun aber wirklich leid… So wie Kim auch plötzlich als Schuljunge in das harte N-Korea mußte. Und Maha Vajiralongkorn erst kürzlich seinen geliebten Starnberger See verlassen mußte, um in Thailand den ungeliebten Königsthron zu besteigen. Das Leben ist einfach ungerecht.

Mit seiner aus seiner Londoner Zeit mitgebrachten Naivität dachte er, er würde mit den strenggläubigen Muslimen sozialen und politischen Frieden erzielen, wenn er ihnen entgegenkommen würde.

Das denken wohl alle Idealisten, wenn sie plötzlich von hardcore Darwinisten umgeben sind. Zwei Welten treffen aufeinander. Träumer versus harte Realität.

Er gab eine Generalamnestie und baute innerhalb von 10 Jahren 18000 neue Moscheen. Später sollte sich herausstellen, dass das ein fataler Fehler war.

Der Moscheenbau ist nicht das Problem. Die Imame und mangelnde Kontrolle oder besser gesagt die Oberhoheit über die verfolgte gesellschaftliche Ausrichtung ist das Problem. Das muß man klar konstatieren.

Seit 2011 muss er mit den militanten Schiiten (Hisbollah und Iran) eine Allianz schließen, um seine sunnitischen Gegner abwehren zu können. Jetzt beginnen die Iraner das traditionell sunnitische Syrien zu schiitisieren, also vom Regen in die Taufe! Freud läßt grüßen? Er meint hier wohl TRaufe.

ob die von Karim an dieser Stelle gebrachte Darstellung nun eine nachfolgenswerte Sichtweise ist, daran hege ich Zweifel. Ich bin nun absolut kein Nahostexperte, aber mir erscheint es bedenklich, wenn man einen als Teufel Gebrandmarkten (sunnitischer, oder doch weltlicher? Assad) damit zu unterstützen versucht, indem man andere ebenfalls erklärte Bösewichte als „zu Recht erklärte Bösewichte“ deklariert und nun seinerseits marginalisert (schiitischer Iran). Nach dem Motto: nicht ich, sondern DER!

Karim zeigt damit, daß er sich womöglich auch instrumentalisieren läßt im Sinne derjenigen, die seit Jahrhunderten wissen, daß man über Religionsunterschiede die Menschen beliebig gegeneinander ausspielen kann. Ich bin strikt dagegen, den Iran als Feindbild zu etablieren. Dazu ist die ganze Angelegenheit im Nahen Osten viel zu komplex und verfahren und die Hexenküche mit viel zu vielen Köchen ausgestattet.

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Und jetzt zum Beitrag von Ibrahim Günes:
Syrien – Die Wahrheit..

Warum die Assad-Familie – Hafez und Bashar Al-Assad – so lange an der Macht ist? Was das alles mit dem Krieg zu tun hat? Ist es wirklich eine Revolution oder steckt da mehr dahinter ?!

Weiterlesen unter obigem link

Die das Gras wachsen hören