Archiv der Kategorie: Gastbeiträge

Der Österreichkorrespondent: ‚Es ist eine Frechheit, aus fleißigen Unternehmern, Geschäftsführern und Mitarbeitern, plötzlich Bittsteller zu machen‘

Ex-FPÖ-Politiker in offenem Brief gegen die Regierung: ‚Es ist eine Frechheit, aus fleißigen Unternehmern, Geschäftsführern und Mitarbeitern, plötzlich Bittsteller zu machen‘

Die Wirtschaftshilfe der Regierung wegen der Coronavirus-Krise gerät immer mehr in die Kritik. Viele Unternehmer seien durch die Schließungen und dem fehlenden Umsatz gezwungen, Mitarbeiter zu kündigen – und dass trotz des Regierungs-Notfallplans. „Zu bürokratisch“ und „zu wenig“ kritisieren einige.

Die Regierung reagierte bereits und will den Härtefallfonds von einer auf zwei Milliarden Euro aufstocken. Am Freitag wird sie den 15 Milliarden Euro schweren Nothilfefonds vorstellen, der für Unternehmen gedacht ist, die von der Schließung bedroht sind.

Doch einige Unternehmer halten nicht viel von den neuen Gesetzes-Novellen der Regierung und fragen sich warum das alte Epedemiegesetz kürzlich „gekippt“ worden sei. Ex-FPÖ-Politiker HC Strache geht nun in einem offenen Brief sogar soweit, die Opposition aufzufordern die neuen Novellierungen der Regierung in einem „Pakt für die kleinen Unternehmen, EPU’s und Bürger“, nicht mehr mitzutragen und dagegen zu stimmen. Es sei eine Frechheit, so Strache „aus fleißigen Unternehmern, Geschäftsführern und Mitarbeitern, plötzlich Bittsteller zu machen. Und sie dann, ohne Hilfe oder Unterstützung bei den neuen bürokratischen Hürden alleine zu lassen!“

Strache schreibt im offenen Brief auf Facebook:

„Offener Brief an die parlamentarische Opposition!
 
Ich fordere die parlamentarischen Oppositionsparteien zu einem „Pakt für die kleinen Unternehmen, EPU’s und Bürger auf“. Die Opposition sollte ab nun keine von der Regierung vorgelegten Gesetzesmaterien im Verfassungsrang mehr beschließen bzw. diese solange nicht mehr unterstützen, bis die Novellierung des Epidemiegesetz aus dem Jahr 1950 repariert wird!
 
Die EPU’s und Kleinunternehmen bis 25 Mitarbeiter müssen wieder ihr Recht auf Entschädigung im Falle einer Epidemie bzw. Pandemie und Umsatzeinbrüchen bei von der Regierung verordneten Ausgangsbeschränkungen und Arbeitsverboten erhalten!
 
Denn nur so kann man den Rechtsanspruch für eine Ausfallshaftung für die EPU’s und kleinen Unternehmen wieder in Kraft setzen und diese von türkis-grünen Bittstellern zu gesetzlich Anspruchsberechtigten machen, wie es auch zuvor gesetzlich geregelt war. Das hilft auch einer Massenarbeitslosigkeit vorzubeugen und dieser entschieden entgegenzuwirken.
 
Die EPU‘s, Kleinst-, Kleinunternehmen und Arbeitnehmer/Angestellte müssen vor den schädlichen Beschlüssen und Maßnahmen – wie der jüngsten Novellierung des Epidemiegesetzes – der türkis-grünen Regierung geschützt werden.
 
Die Betroffenen brauchen Unterstützung- rasch und vor allem unbürokratisch! Es ist eine Frechheit, aus fleißigen Unternehmern, Geschäftsführern und Mitarbeitern, plötzlich Bittsteller zu machen. Und sie dann, ohne Hilfe oder Unterstützung bei den neuen bürokratischen Hürden alleine zu lassen!
Zahlreiche Menschen stehen nun vor dem beruflichen „Aus“ und von der Politik werden sie dabei eiskalt im Stich gelassen.
So ein Zustand ist untragbar! Gerade in einer Zeit wo es „den Zusammenhalt“ mehr denn je braucht!
 
Nach der Krise sollte ein parteiloser Innenminister eingesetzt werden um sicher zu gehen, dass die durch die Krise gerechtfertigten Einschränkungen von Freiheitsrechten wieder ausnahmslos rückgängig gemacht werden.
Sonst haben wir bald auch ein erhebliches Demokratieproblem!
 
Hochachtungsvoll
 
HC Strache“

Prof DDr Martin Haditsch, Facharzt Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie COVID-19 – Fakten & Politik-Idioten

sehr gut!! ansehen und anhören.

Der Österreichkorrespondent:   Am 30.03.2020 veröffentlicht

and die übrig gebliebenen Vernunftbegabten …

Nicht übereinstimmen kann man mit demRuf nach Durchimpfung! Das spielt den Machenschaften von Gates in die Hände.

Aber bzgl. der logischen Konsequenz hat er absolut recht!.

Der Österreichkorrespondent: es sickert durch – Hamburg prüft Todesumstände von Infizierten – Nicht alle sind an Corona gestorben

Für Hamburg listet die RKI-Statistik bislang zwölf Corona-Tote auf. Wie sich nach einer medizinischen Überprüfung herausstellte, sind es in Wirklichkeit nur acht. Jetzt setzt sich das Bundesland für eine bundesweite genauere medizinische Beurteilung der Todesumstände ein.

In Hamburg werden alle Corona-Verstorbenen rechtsmedizinisch dahingehend untersucht, ob die Infektion mit dem neuartigen Erreger letztlich auch todesursächlich war.

Die offiziellen Meldezahlen des RKI erfassen alle Todesfälle, bei denen eine Corona-Infektion festgestellt wurde. Aussagen über einen kausalen Zusammenhang werden damit nicht zwingend getroffen.

Offiziell zwölf Corona-Tote – tatsächlich aber nur acht

Für Hamburg listet die RKI-Statistik bislang zwölf Corona-Tote auf. Nach der von der Hamburger Gesundheitsbehörde angewandten Methode unter Einschluss rechtsmedizinischer Erkenntnisse sind es nur acht.

Bereits bei Meldungen über den vermeintlich ersten Corona-Toten in Hamburg vor zweieinhalb Wochen hatte das zu abweichenden Berichten geführt.

Es handelte sich um einen 76-jährigen Hospizbewohner mit schweren Vorerkrankungen, bei denen durch einen Test mehrere Tage nach seinem Tod posthum eine Infektion festgestellt worden war. Die Gesundheitsbehörde betonte nach Bekanntgabe des Falls am 16. März, die Todesursache müsse noch genauer ermittelt werden.

Durch die in Hamburg übliche Vorgehensweise werde bei sämtlichen Todesfällen im Zusammenhang mit der derzeitigen Corona-Pandemie „medizinisch differenziert nachgewiesen, welche nicht nur mit, sondern ursächlich durch eine Covid-19-Erkrankung gestorben sind“, erklärte die Gesundheitsbehörde der Hansestadt.

Dadurch komme ein Unterschied in der Zahl der gemeldeten Todesfälle zustande, wenn diese mit der Zählung des RKI verglichen werde.

Der Österreichkorrespondent: Arzneimittel-Importeure warnen vor Verknappung bei Medikamenten – Liste wächst; Dummheit!

Sie horten alle, um oft später wegzuschmeißen. Dazu die dummen Ärzte… 
Die Liste der knappen Produkte wird jeden Tag länger“, sagte Jörg Geller, Vorstandsmitglied des Verbands der Arzneimittel-Importeure Deutschlands
Die Arzneimittel-Importeure warnen vor einer Verschärfung der Medikamentenengpässe in Deutschland.
„Die Knappheit einzelner Medikamente hat sich durch
  • die teilweise geschlossenen Grenzen innerhalb Europa,
  • Hamsterkäufe von Verbrauchern sowie
  • zu großzügige Verschreibungen von Ärzten

bereits deutlich verschärft. Und die Liste der knappen Produkte wird jeden Tag länger“, sagte Jörg Geller, Vorstandsmitglied des Verbands der Arzneimittel-Importeure Deutschlands (VAD), den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Mittwochsausgaben).

Aufgrund der hohen Nachfrage werden einzelne Medikamente bereits zu höheren Preisen gehandelt als vor der Corona-Krise.

Der VAD-Vorstand forderte die EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen auf (CDU), die Grenzen für den Warenverkehr in Europa schnell wieder zu öffnen.

„Handelsbeschränkungen und Exportverbote für Medikamente müssen aufgehoben werden.

Europa muss in der Krise solidarisch zusammenhalten und nicht nationalstaatlich egoistisch handeln“, so Geller weiter.

Well Done Applause GIF by MOODMAN

Grundstoffimport per Luftfracht

Auch die deutschen Pharma-Hersteller sehen eine Verschärfung der Situation.

„Die Preise von Wirkstoffen und die Logistikkosten sind aufgrund des Ausfalls von Zulieferern und Transportmitteln weltweit deutlich angestiegen“, sagte der Sprecher des Bundesverbands der Arzneimittel-Hersteller (BAH), Christof Weingärtner, den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

Der Import von Wirkstoffen per Flugfracht habe sich teilweise verzehnfacht.

Zudem gebe es einzelne Engpässe bei der Seefracht.

Dies betreffe neben Roh- und Hilfsstoffen auch den Nachschub an Schutzkleidung, Masken und Desinfektionsmitteln. „Damit sind auch die Herstellungskosten vieler Arzneimittel über den möglichen Verkaufspreis gestiegen“, so der BAH-Sprecher weiter.

Die Arzneimittelproduzenten setzen derzeit alles daran, „dass die Versorgung mit Arzneimitteln und Medizinprodukten trotz steigender Nachfrage und unter schwierigen Bedingungen sichergestellt ist“, sagte Weingärtner und bezog sich dabei auf das Ergebnis einer aktuellen Umfrage unter den Verbandsmitgliedern.

Die Unternehmen hätten ihre Kapazitäten erweitert, fahren Sonderschichten – auch am Wochenende. „Für einen gewissen Zeitraum sind die Unternehmen zuversichtlich, die Produktion aufrecht zu erhalten“, so der BAH-Sprecher weiter.

Es komme jedoch darauf an, „wie lange die Situation anhält“.

Grooosser Feldversuch und global geplanter Stresstest der Resilienz der Wirtschaft, der Regierungen und Gesellschaften.

Abhängigkeit von asiatischen Lieferanten

Generell liegen die seit Jahren bestehenden Arzneimittelengpässe daran, dass mehrere Wirkstoffe und Medikamente aus Kostengründen nur noch von wenigen Herstellern in Niedriglohnländern in Asien – wie Indien oder China – produziert werden und nicht mehr in Europa.

Das wird sich nun wohl ändern … hoffentlich!

Auch Indien hat bereits Exportverbote für mehrere Medikamentenwirkstoffe verhängt.

Allein im Jahr 2019 habe sich die Zahl der registrierten Lieferengpässe in Deutschland auf 18 Millionen Packungen im Vergleich zum Vorjahr (9,3 Millionen) fast verdoppelt, berichten Zeitungen der Funke-Mediengruppe unter Berufung auf das Deutsche Arzneiprüfungsinstitut.

 

Engpassliste hier:
https://www.gelbe-liste.de/lieferengpaesse

betrifft meist nur klinische Medikamente, Impfstoffe oder auch nur spezielle Hersteller. Bei Herstellern können Engpässe auch aus anderen Gründen auftreten z.B. Wartungsarbeiten, Maschinenausfall … also das ganz normale Nicht-Corona Chaos.

BEDENKICH ist der Engpass bei einer Vielzahl von Antibiotika!

Aber immerhin ist beinahe ausschließlich das Unternehmen Ratiopharm betroffen. Man sieht also, wer vorwiegend in Aien fertigen läßt. Nämlich dieser Moloch-Konzern. Bigbig Pharma.

Wirte dürfen Speisen nicht mehr zum Abholen anbieten | Geschäftsideen verboten, Überleben auch

und wieder zeigt sich, wie gründlich man die Wirtschaft und den Erfindergeist zu zerstören sucht. Alles, was jetzt so „erfunden“ wird, wird Teil der nächsten Verbotswelle. Es soll kein Entrinnen geben. Corona ist der Feldversuch für den wahren Ernstfall. Den globalen Ernstfall des Wirtschaftscrash und der Welt-Tyrannis.

In Österreich scheint die Eskalation angeblicher Schutzabsichten aber auch an mangelnder Voraussicht und Inkompetenz zu liegen…

Mehrere Wiener Lokale boten Kunden an, bestellte Gerichte selbst abzuholen. Das ist aber verboten, wie erst jetzt klar wird.

Die Pizzeria Disco Volante hat die Abholmöglichkeit am Dienstag zwischenzeitlich eingestellt. Am Nachmittag entschieden sich die Inhaberinnen aber dann doch, das kontaklose Abholservice weiter anzubieten. Der Grund: ein E-Mail der Wiener Wirtschaftskammer, das inzwischen eingelangt ist.

„Die Abholung müsste so funktionieren“, heißt es darin. „Prämisse ist, dass es zu keiner Gruppenbildung kommt und die Hygienevoraussetzungen erfüllt sind.“ Nachsatz: Es könne täglich ein neuer Erlass vom Sozialministerium kommen, der Abholservices „kategorisch verbietet“.

Sollte es soweit kommen, bliebt der Pizzeria noch die Möglichkeit, zu liefern. Das ist nämlich definitiv erlaubt.

Der Österreichkorrespondent: Krisenmanager gibt 5 Tipps, wie Sie jetzt handeln müssen! – Alle!

Gilt für ALLE! Die meisten haben gar keine Ahnung von alldem. Das System ist aber PSYCHOPATHISCH! 
So ist es. Guter Rat nicht erst für Notlagen!
In der BRiD gibt es inzwischen die Absolution für eine befristete Nichtzahlung vertraglicher Verpflichtungen.
Eine Art Stundung. Das ändert aber nichts an der Tatsache, daß zu einnem späteren Zeitpunkt die aufgelaufenen Schulden zurückzuzahlen sind.
Aufgeschoben ist nicht aufgehoben.
Die Aufschiebung bedeuted letztlich nicht die finanzielle Entlastung, sondern NUR die Entlastung der Gerichte, da Fristen ausgesetzt werden und später zu laufen beginnen.
Jeder, der glaubt, der Staat würde ihn finanziell entlasten wollen, der sollte aufwachen! Die Maßnahme ist reiner Eigennutz. Das dicke Ende kommt nur etwas später.
Die deutsche Wirtschaft steht weitgehend still. Viele Kleinunternehmer sitzen auf ihren Kosten und erzielen keine Einnahmen mehr. Bund und Länder wollen mit Milliarden helfen, doch für viele Betroffene tickt die Uhr.

Was Kleinunternehmer jetzt sofort machen müssen.

Der erfahrene Krisen-Experte David Rölleke rät Unternehmen, die sich in einer wirtschaftlichen Notlage befinden, die folgenden fünf Punkte:

1. Stellen Sie einen Ist-Bestand her

Die entscheidende Fragen lauten:

Wie viel Geld ist noch da und wie viele Verbindlichkeiten habe ich im nächsten Monat?

Rechnen Sie nur mit dem Geld, das auf dem Konto ist und nicht mit eventuellen Zahlungseingängen.

Berechnen Sie auch, wie viel Sie zum Leben brauchen.

Auch wenn hier viele Unternehmer getreu dem Motto „meine Mitarbeiter zuerst“ handeln – Ihnen ist nicht damit geholfen, wenn Sie privat kein Geld mehr haben und nachts nicht schlafen können.

In solch einem Zustand retten Sie kein Unternehmen auf der ganzen Welt.

2. Reden Sie mit Ihrem Steuerberater

Auch wenn sich im Internet derzeit auffällig viele Experten tummeln, die Ihnen sofortige finanzielle Hilfe versprechen, lautet mein Rat:

Ziehen Sie lieber einen Vertrauten hinzu, der Ihnen wohlgesonnen ist, bevor Sie in die Falle tappen.

Aktuell verliert man ja auch den Überblick, weil es zahllose Meldungen zum Thema „Soforthilfe“ gibt.

Glauben Sie mir: Ihr Steuerberater ist der erste Mensch, der informiert ist, wenn er diese Hilfen für Sie beantragen kann.

Reden Sie auch mit ihm über eventuelle Kredite. Ganz wichtig: Passen Sie auf, dass Sie nicht in der Not eine unternehmerisch falsche Entscheidung treffen.

3. Erstellen Sie eine Liste mit Ihren Verbindlichkeiten, welche zum nächsten Monat fällig sind

Prüfen Sie hier Ihre Zahlungsziele und legen Sie eine absteigende Tabelle mit allen notwendigen Angaben an.

Die Summe der Verbindlichkeiten gleichen Sie dann bitte mit dem Geschäftsguthaben ab – so bekommen Sie einen Überblick, wie viele Mittel Ihnen fehlen.

Es klingt ganz einfach, doch schon hier scheitern derzeit viele Unternehmen.

Beachten Sie hier auch ganz klar bestehende Daueraufträge, die Sie bereits angefertigt haben.

4. Offen mit allen sprechen, die noch Geld von Ihnen bekommen

Hier rate ich Ihnen, eine E-Mail oder einen Brief zu schreiben, in der Sie ganz offen mitteilen, dass Sie auf aufgrund der aktuellen Situation möglicherweise nicht in der Lage sind, Ihre Verbindlichkeiten pünktlich zu begleichen.

Schreiben Sie auch ganz offen, dass Sie bereits nach Optionen suchen und den Zwischenstand umgehend kommunizieren.

In vielen Fällen konnte hier bereits ein Zahlungsaufschub von zehn Tagen realisiert werden. Das gilt für Sie als Geschäftsführer geschäftlich sowie privat.

5. Finger weg vom Privatvermögen

Hier rate ich den Unternehmen, ihr Privatvermögen zumindest vorerst zu halten und nicht die fleißig angesparten Bausparverträge und Sparkonten zu kündigen, um die Verbindlichkeiten begleichen zu können.

Denn so kommt es im schlimmsten Fall nicht nur zum geschäftlichen Ruin, sondern auch zum privaten.

Besprechen Sie auch dieses Vorgehen unbedingt mit dem Steuerberater, bevor Sie aus der Emotion heraus unklug handeln.

Der Österreichkorrespondent: NR. 1 = Ukraine will den Staatsbankrott – Zahlungsunfähigkeit aus „Katastrophengründen“ | Bankster Run

Wenn die Regierung die Zahlungsunfähigkeit erklären wird, wird ihr keine Privatbank oder Fonds Kredite geben.
BANKSTER RUN. WER RENNT SCHNELLER?! 
Die einzige Finanzierungsquelle bleibt eine immense Emission von Hrywnja vonseiten der Nationalbank. Diese wird zu einer unkontrollierten Inflation und Abwertung führen, was zwangsläufig eine weit verbreitete Unzufriedenheit der Bevölkerung zur Folge haben wird.
 

Es beginnen Gespräche über die mögliche Verkündigung einer Zahlungsunfähigkeit aus Katastrophengründen.

Weshalb es nicht wert ist, das zu tun, und was kann mit dem Land im Falle eines solchen Szenarios passieren? Eine Erklärung von Ökonomen und Forschungszentren.

In einigen Kreisen wird über die Möglichkeit diskutiert, aus Katastrophengründen den Zahlungsausfall zu erklären, das heißt die Zahlung von Staatsschulden zu verweigern.

Blaupause für Europa

Wir betonen aufs Schärfste die negativen Folgen solcher öffentlicher Diskussionen und die Realisierung eines solchen Schrittes für

  • das Image des Staates in der Welt,
  • das Wohlergehen der ukrainischen Bürger und
  • folglich für die Beziehung der Bürger zur Staatsmacht.

Es ist möglich, den Bankrott des Landes zu verhindern, wenn

  • in der schwierigen Phase
  • die Mittel aus dem Programm des Internationalen Währungsfonds
  • maximal genutzt werden,
  • Mittel von der Europäischen Union für den Haushalt in Anspruch genommen werden,
  • aber auch – wenn möglich – Verhandlungen über eine neue Kreditgarantie von den USA geführt werden.

eine Geldquelle reicht schon nicht mehr, man braucht den IWF, die EU und die USA. Aber die haben gerade andere, eigene Sorgen Die Krim wird einmal mehr drei Kreuze schlagen, daß sich Putin um sie gekümmert hat.

Die wichtigsten Dinge, die man unbedingt über den Zahlungsausfall wissen muss:

  • Wenn der Zahlungsunfähigkeit erklärt wird, verschwindet die Schuld nicht.
  • Es ist politisch unmöglich, die Zahlungseinstellung für alle ausländischen Verpflichtungen zu erklären.
  • Die Zahlungsunfähigkeit „gibt kein Geld frei“ für andere Zwecke.
  • Die Zahlungseinstellung bremst die wirtschaftliche Erholung.
23. März 2020

Staatsbankrott Ukraine

Der Österreichkorrespondent: Die digitale Zentralbankwährung geht in den Testlauf

Der E-Euro kommt – Banque de France startet Testläufe

Die Banque de France hat erste Tests für eine digitale Zentralbankenwährung (Central Bank Digital Currency, CBDC) gestartet. Die Zentralbank in Frankreich prüft den Einsatz des digitalen Euros im Interbanken-Bereich.

Die Banque de France will die Möglichkeiten eines digitalen Euros austesten. Der E-Euro im Sinne eines digitalen Zentralbankengeldes (Central Bank Digital Currency, CBDC) soll zunächst im Interbanken-Verkehr getestet werden. Damit, so erläutert es die französische Zentralbank in einer öffentlichen Mitteilung vom 30. März, will sie den Einsatz des digitalen Geldes im Clearing und der Abwicklung von tokenisierten Assets testen. Sie leistet damit in gewissem Sinne Pionierarbeit – allerdings nur in Europa.

Banque de France will Pionierarbeit leisten

Einen E-Euro in Form von digitalem Zentralbankengeld soll das bestehende Geldsystem keinesfalls ergänzen, teilt die Banque de France weiter mit.

awkward rent a car GIF by Sixt

Viel eher gehe es darum, zu testen, inwiefern ein E-Euro die Effizienz der Zahlungsflüsse im Geldverkehr verbessern könne.

digital underground humpty dance GIF

Davon verspricht sie sich eine „verbesserte Finanzierung der Wirtschaft“.

mas GIF

Frouwe aus ´em Wald: Pandemie Übungen von 2007 in der BRiD zeigen, wohin die Reise geht

ah ja… und daraufhin hat man sich durch Abverkauf und Verschenken von Schutzausrüstung massiv und mit Nachdruck darauf vorbereitet.

Artikel aus dem Jahr 2007 über eine Pandemie-Großübung von Bund und Ländern, in der sich 12 Millionen Menschen in Deutschland mit einem »asiatischen Grippe-Virus« infizieren.

[..]

https://www.welt.de/politik/article1344930/Horror-Szenario-mit-100-000-Grippe-Toten.html

ähnliche Übungen auch schon 2010 s. SZ ..

[..]

»Wir gehen davon aus, dass diese Pandemie früher oder später kommt« sagte der Chef des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz.

https://www.sueddeutsche.de/wissen/grippewellen-uebung-die-simulierte-pandemie-1.788811

Die Übungen der Vergangenheit und der Gegenwart zeigen wohin die Reise geht.

Der Österreichkorrespondent:Pestkreuz in den Vatikan gebracht – DORT, WO ES HINGEHÖRT!

VATIKAN = PEST SEIT MEHR ALS 1,5 JAHRTAUSENDE! 
Die übrigen, die wir für wahrhaft toll und wahnsinnig erklären, haben die Schande ketzerischer Lehre zu tragen. Auch dürfen ihre Versammlungsstätten nicht als Kirchen bezeichnet werden.

Endlich soll sie vorab die göttliche Vergeltung, dann aber auch unsere Strafgerechtigkeit ereilen, die uns durch himmlisches Urteil übertragen worden ist.

Nördlich des Zirkus befand sich ein kleiner Friedhof, auf dem angeblich der Apostel Petrus begraben wurde. Später wurde dort ein Denkmal gebaut, und im 4. Jahrhundert ließ Kaiser Konstantin an dieser Stelle eine große Grabeskirche errichten – die erste Peterskirche. Der Vatikan wurde zum zentralen Wallfahrtsort der Petrusverehrung.

Christentum wird zur Staatsreligion im Römischen Reich – 27. Februar 380

Das Dekret des oströmischen Kaisers Theodosius I. hatte weitreichende Folgen: Es verband die jüdisch-christlichen Wurzel des europäischen Kontinents mit der griechisch-römischen Kultur.

Bis zum Konzil von Nicäa im Jahr 325 wurden Christen verfolgt, ihr Vermögen konfisziert und ihre Kirchen angezündet.

Besonders unter Kaiser Diokletian (ca. 245 – 316) hatten die Christenverfolgungen zugenommen.

Diokletian wollte alte heidnische Kulte wieder aufleben lassen und zu einer Art Staatsreligion machen. Aber seine antichristliche Politik scheiterte und wurde von einem seiner Nachfolger Kaiser Konstantin I. (ca. 285 – 337) aufgehoben.

Militär und Verwaltung funktionierten gut im Imperium Romanum. Ein gemeinsamer Wirtschaftsraum hatte für Wohlstand gesorgt. Die allen im römischen Staatsgebiet lebenden Menschen verliehenen Bürgerrechte sorgten für wachsenden Zusammenhalt – jedoch nicht bei der Religionsausübung.

Konzil von Nicäa

Am 19. Juni 325 griff Konstantin in einen kirchlichen Konflikt ein.

Zur Schlichtung lud er die christlichen Bischöfe zu einem Konzil nach Nicäa, in der Nähe des heutigen Istanbul, ein.

Ziel dieses Konzils, das mehr als 300 Kirchenvertreter besuchten, war nicht die Durchsetzung des Christentums als Staatsreligion, sondern die Herstellung eines Religionsfriedens, der das Römische Reich stabilisieren sollte.

Nach langen Debatten schloss sich Kaiser Konstantin I. einem Kompromiss an, nach dem Jesus und Gott eine Wesenseinheit darstellten. Mit der Unterzeichnung dieser Definition durch die anwesenden Kirchenmänner hörten die Christenverfolgungen auf.

Aber für die Anhänger des christlichen Glaubens kam es noch besser.

Am 27. Februar 380 unterzeichnete der oströmische Kaiser Theodosius I. (347 – 395) in Thessaloniki in Gegenwart des weströmischen Kaisers Valentinian II. (371 – 392) und dessen mitregierenden Halbbruder Gratian (359 – 383) ein Dekret, mit dem das Christentum zur Staatsreligion erklärt und die Ausübung heidnischer Kulte unter Strafe gestellt wurden.

Aber der Wortlaut des Dekrets „Cunctos populos“ beinhaltete nicht nur die Sonderstellung des Christentums, sondern auch die Verfolgung der Andersgläubigen:

Alle Völker, über die wir ein mildes und maßvolles Regiment führen, sollen sich, (…) zu der Religion bekehren, die der göttliche Apostel Petrus den Römern überliefert hat, (…) und zu dem sich der Pontifex Damasus klar bekennt wie auch Bischof Petrus von Alexandrien (…).

Das bedeutet, dass wir gemäß apostolischer Weisung und evangelischer Lehre eine Gottheit des Vaters, Sohnes und Heiligen Geistes in gleicher Majestät und heiliger Dreifaltigkeit glauben.

Nur diejenigen, die diesem Gesetz folgen, sollen, (…) katholische Christen heißen dürfen.

Die übrigen, die wir für wahrhaft toll und wahnsinnig erklären, haben die Schande ketzerischer Lehre zu tragen. Auch dürfen ihre Versammlungsstätten nicht als Kirchen bezeichnet werden.

Endlich soll sie vorab die göttliche Vergeltung, dann aber auch unsere Strafgerechtigkeit ereilen, die uns durch himmlisches Urteil übertragen worden ist.

Symbiose zwischen Antike und Christentum
Mit gleichem Eifer wie vorher Christen und Juden wurden nun die Andersgläubigen drangsaliert.
Heidnische Kultveranstaltungen waren Hochverrat, Tempel und Heiligtümer wurden ebenso zerstört wie das Orakel von Delphi, die legendäre Weissagungsstätte des antiken Griechenlands.
Dennoch markiert dieser 27. Februar 380 ein Markstein der europäischen Geschichte, weil sich an jenem Tag die jüdisch-christlichen Wurzeln mit der griechisch-römischen Antike verbanden und eine bis heute wirkende Symbiose eingingen.
Die griechisch-römische Vorgeschichte des Kontinents und die jüdisch-christliche Religion haben Europa entscheidend geprägt – im Guten wie im Schlechten. Denn in den kommenden Jahrhunderten wurden unter dem Kreuz der Christen nicht nur die Armen gespeist, sondern auch die Kritiker und Abweichler im Namen des Herrn ermordet.

Der Amtssitz der Päpste war bis ins 14. Jahrhundert nicht der Vatikan, sondern der etwa fünf Kilometer östlich davon gelegene Lateranpalast. „Vatikan“ bezeichnete zunächst einen am rechten Tiberufer gelegenen Hügel (lateinisch mons vaticanus). Dort befand sich in der Antike der Zirkus des Kaisers Nero, in dem Martyrien und Hinrichtungen zahlreicher Christen und Juden stattgefunden haben sollen. Nördlich des Zirkus befand sich ein kleiner Friedhof, auf dem angeblich der Apostel Petrus begraben wurde. Später wurde dort ein Denkmal gebaut, und im 4. Jahrhundert ließ Kaiser Konstantin an dieser Stelle eine große Grabeskirche errichten – die erste Peterskirche. Der Vatikan wurde zum zentralen Wallfahrtsort der Petrusverehrung. In den folgenden Jahrhunderten entstanden weitere Gebäude auf dem Hügel, vor allem so genannte scholae, die Wallfahrern verschiedener Nationalitäten Unterkünfte, Kapellen und Friedhöfe boten, aber auch Wehranlagen hatten. Unter Leo IV. wurde 847 bis 852 zum Schutz vor den Sarazenen die noch heute zum Teil bestehende Leoninische Mauer um den gesamten Wallfahrtsort errichtet. Es entstand die sogenannte Leostadt.

Der Bischof von Rom konnte im Verlauf der Spätantike seinen Anspruch auf Vorrang innerhalb der Christenheit weitgehend durchsetzen und kann spätestens seit Gregor dem Großen (um 600) als Papst bezeichnet werden. Nach dem Zerfall des Römischen Reiches beanspruchten die Päpste unter Berufung auf die (im 15. Jahrhundert als Fälschung enttarnte) „Konstantinische Schenkung“ die weltliche Herrschaft über das Territorium um Rom, das zur Keimzelle des künftigen Kirchenstaats wurde. Im Jahre 751 wurde ihnen dieser Staat durch die Pippinische Schenkung endgültig garantiert, nachdem die Päpste einige Jahre zuvor aufgehört hatten, die Oberhoheit des oströmisch-byzantinischen Kaisers anzuerkennen. Die Päpste residierten zunächst nicht im Vatikan, sondern im Lateranpalast; die Kathedrale des Papstes als Bischof von Rom ist bis heute die Lateranbasilika außerhalb der Vatikanstadt.

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Vatikanstadt

Das Pestkreuz

Ein römisches Kruzifix aus der Pestzeit ist am Donnerstag in den Vatikan gebracht worden. Mitte März war Papst Franziskus zu dem als wundertätig verehrten Kreuz in einer römischen Kirche gepilgert.

Den Bittgang legte er teils zu Fuß und lediglich gefolgt von einigen Personenschützern durch die menschenleere Innenstadt Roms zurück. Das lebensgroße Abbild des gekreuzigten Jesus war während der Pest 1522 in Prozessionen durch Rom getragen worden, bis die Seuche nach 16 Tagen abebbte.

Seit dem frühen 19. Jahrhundert hängt es in der Kirche San Marcello al Corso. In Erinnerung an das Ende der Pest von 1522 war das Kreuz jahrhundertelang jeweils an Gründonnerstag zum Petersdom getragen worden.

Indes ist ein weiterer Corona-Test bei Papst Franziskus negativ ausgefallen.
Zuvor hatten Meldungen über einen infizierten Mitarbeiter des vatikanischen Staatssekretariats Aufsehen erregt, der in der päpstlichen Residenz Santa Marta wohne. Er werde im Krankenhaus behandelt, sein Zustand sei nicht besorgniserregend. Der Vatikan hat die Angaben bislang nicht bestätigt.

Nach offiziellen Zahlen vom Dienstag wurden bisher vier Personen im Vatikan positiv getestet. Alle seien schon vor dem Testergebnis vorsichtshalber unter Quarantäne gestellt worden. Der Papst war bereits Anfang des Monats einem Test unterzogen worden, als er unter einer hartnäckigen Erkältung litt. Auch damals fiel das Ergebnis negativ aus.

Frouwe aus ´em Wald: Coronavirus: Irreführung bei den Fallzahlen nun belegt

Bislang vermieden es das Robert Koch-Institut und die Bundesregierung, die Anzahl der wöchentlich in Deutschland durchgeführten Corona-Tests zu erheben und zu veröffentlichen. Stattdessen wurden mit aus dem Zusammenhang gerissenen Fallzahlen Angst und Panik geschürt. Amtliche Daten belegen nun erstmals, dass die rasante Zunahme der Fallzahlen im Wesentlichen aus einer Zunahme der Anzahl der Tests resultiert.

https://multipolar-magazin.de/artikel/coronavirus-irrefuhrung-fallzahlen

und: http://archive.fo/wip/mG0Ps

PAUL SCHREYER, 28. März 2020,

Das Coronavirus gibt in Medien und Politik weiter den Takt vor. Tag für Tag wird die Öffentlichkeit mit hohen Zahlen neuer positiv Getesteter beunruhigt. Kamen am 9.3. noch 300 neue Fälle dazu, so waren es am 16.3. schon 1.900 und am 23.3. sogar 3.200 „Neuinfizierte“ (richtiger: positiv Getestete). Die Gesamtmenge der Fälle in Deutschland stieg in diesen zwei Wochen von etwas über 1.000 auf beängstigende 32.000. Aktuell (28.3.) sind es etwa 50.000.

Vermittelt wurde mit diesen Zahlen, dass das Coronavirus sich rasant über das Land ausbreitet. Mitten in diesem bedrohlichen Anstieg beschloss die Bundesregierung am 22.3. mit dem sogenannten „Kontaktverbot“ die massive und beispiellose Einschränkung der Freiheitsrechte – auf unbestimmte Zeit. Die Öffentlichkeit verharrte in Angststarre – und tut das zum großen Teil noch immer.

Wie schon in einem früheren Artikel erwähnt, ist die Entwicklung der Fallzahlen nur dann aussagekräftig, wenn diese fortlaufend ins Verhältnis zur Anzahl der jeweils durchgeführten Tests gesetzt werden. Mit anderen Worten: Wenn in einer Woche (oder in einem Land) 10.000 Tests durchgeführt werden und dabei 1.000 Infektionen festgestellt werden, in der nächsten Woche (oder in einem anderen Land) aber 20.000 Tests und 2.000 Infektionen, dann ist daraus keine höhere Ausbreitung des Virus abzuleiten, sondern nur eine größere Zahl der Messungen. Um Gewissheit über die fortlaufende Ausbreitung des Virus zu gewinnen, muss daher fortlaufend auch die jeweilige Zahl der durchgeführten Tests betrachtet werden.

Am Montag, dem 23.3. wandte sich Multipolar mit entsprechenden Anfragen an das Robert Koch-Institut (RKI) und das Bundesgesundheitsministerium (BMG). Das BMG antwortete am Dienstag, dass es keine Meldepflicht für Tests gäbe, weshalb dem Ministerium die Gesamtzahl aller in Deutschland vorgenommenen Tests „nicht vorliegen“ würde.

Das RKI reagierte zunächst ausweichend und verwies auf die Kassenärztliche Bundesvereinigung. Auf Nachfrage, ob das RKI diese Daten nicht selbst erhebe und wie es dann die Entwicklung der Ausbreitung des Virus und dessen Gefährlichkeit seriös abschätzen könne, schwieg die Behörde über mehrere Tage. Als wir am Donnerstag nochmals nachhakten, teilte eine Sprecherin mit:

„Zur Gesamtzahl der Tests gibt es Schätzungen. Sie liegen bei 300.000 bis 500.000 Tests pro Woche. Die Zahl der Erkrankungen pro Zeiteinheit lässt eine gute Einschätzung der Situation zu. Die Dunkelziffer kann durch Antikörpertests bestimmt werden, solche Tests sind in den kommenden Wochen zu erwarten.“

Da auch in dieser Auskunft keine konkreten Informationen zur Entwicklung der Anzahl der Tests mitgeteilt wurden, fragten wir erneut nach:

„Die Anzahl der Tests hat sich in den vergangenen Wochen aber aller Wahrscheinlichkeit nach stark verändert. Daher ist die isolierte Betrachtung der Fallzahlen wissenschaftlich kaum aussagekräftig, um die Veränderung der Gefährdung der Gesellschaft zu messen. Nochmals die Frage mit der Bitte um eine klare Antwort: Warum erhebt und veröffentlicht das RKI nicht auch diese Zahlen, so dass sich alle ein klareres Bild von der Situation machen können?“

Wieder kam erst keine Antwort, nach einem weiteren Nachhaken am Telefon dann aber am Freitagnachmittag schließlich die überraschende Auskunft, das RKI habe Daten dazu in seinem Lagebericht vom Donnerstag (26.3.) veröffentlicht. Offenbar war das der RKI-Pressestelle bei der Auskunft am Donnerstag selbst noch nicht bekannt gewesen.

Anzahl der durchgeführten Tests in einer Woche verdreifacht

Ein Blick in diesen Bericht zeigt nun erstmals: Der Anstieg der Fallzahlen wurde durch Regierung und Medien bislang stark irreführend präsentiert. Auf Seite 6 des Lageberichts findet sich eine Tabelle zur Anzahl der Tests in den Kalenderwochen 11 und 12 – das entspricht dem Zeitraum vom 9.3. bis zum 22.3. Daraus ist ersichtlich, dass in KW 11 fast 8.000 Personen in Deutschland positiv getestet wurden, in KW 12 fast drei mal so viel, knapp 24.000. Diese Zahlen sind aus den Medien bereits bekannt.

Was man bislang nicht wusste: Die Anzahl der durchgeführten Tests in Deutschland betrug in KW 11 knapp 130.000, in KW 12 aber fast 350.000. Nicht nur die Zahl der positiv getesteten Fälle hat sich also ungefähr verdreifacht, sondern auch die Menge der Tests. Die tatsächliche Steigerung der Fälle, bezogen auf die Anzahl der Tests, beträgt lediglich einen (!) Prozentpunkt: In Kalenderwoche 11 wurden knapp 6 % der Untersuchten positiv getestet, in KW 12 hingegen 7 %.

Diese Daten zur Entwicklung der Testmenge wurden im RKI-Lagebericht vom 26.3. erstmals aufgeführt – drei Tage nach der Multipolar-Anfrage. Behördenchef Lothar Wieler erwähnte in seiner Pressekonferenz mit Gesundheitsminister Jens Spahn am 26.3. diese neuen Informationen allerdings NICHT. Auch die Multipolar-Redaktion hätte sie wahrscheinlich übersehen, da auch wir nicht ständig den täglich neu erscheinenden etwa 10-seitigen RKI-Lagebericht lesen, und die Pressestelle der Behörde erst nach mehrfachem präzisen Nachfragen überhaupt darauf hinwies.

Im folgenden Lagebericht vom 27.3. wurden die Informationen übrigens wieder entfernt – sie finden sich also bislang ausschließlich im Lagebericht vom 26.3. Es scheint, als sei die Behörde nicht an einer größeren Verbreitung dieser Daten interessiert.

Änderung der Testkriterien

Am 25.3. änderte das RKI außerdem die Kriterien, nach denen Ärzte zukünftig entscheiden sollen, wer getestet wird. RKI-Chef Wieler sprach von einer „strategischen Maßnahme“. Die entscheidende Änderung: „Das bisherige Kriterium, dass Patienten in einem Gebiet mit COVID-19-Fällen gewesen sein müssen, entfällt“. Ein Fachjournal berichtet dazu:

„Nach wie vor gilt: Es sollen nur Menschen getestet werden, die respiratorische [die Atmung betreffende; P.S.] Symptome zeigen UND Kontakt zu einem bestätigtem COVID-19-Fall hatten, in der Pflege, einer Arztpraxis oder im Krankenhaus tätig sind oder einer Risikogruppe zugehören. Patienten mit akuten respiratorischen Symptomen, aber OHNE die oben genannten Zweitbedingungen, sollten nur getestet werden, wenn hinreichende Testkapazität verfügbar ist.“

Aus dem Wegfall eines Kriteriums folgt, dass sich die Anzahl der Tests – und damit der zu erwartenden neuen Fälle – weiter erhöhen wird, während die Beibehaltung der übrigen Zugangsbeschränkungen für den Test (Fokussierung auf Risikogruppen) dafür sorgen dürfte, dass die Sterblichkeitsrate zukünftig relativ hoch liegen wird. Es gibt vernünftige Gründe für diese Kriterien, dennoch sollte man die zu erwartenden Auswirkungen auf die zukünftigen Zahlen, die auch eine psychologische und damit politische Wirkung haben werden, im Auge behalten.

Den aktuellen Daten des RKI (27.3.) zufolge beträgt der Anteil der Verstorbenen an den positiv Getesteten 0,6 %. Deren Durchschnittsalter (!) liegt laut Aussage von RKI-Chef Wieler bei 81 Jahren. Daraus lässt sich kaum eine extreme Gefährdung für die gesamte Bevölkerung ableiten – zumal bislang völlig unklar ist, ob für den Tod in der Mehrzahl dieser Fälle tatsächlich das nachgewiesene Virus-DNA-Material ursächlich ist, oder aber andere Vorerkrankungen.

Probleme mit den PCR-Tests

Davon abgesehen, dass die verwendeten PCR-Tests bislang nicht amtlich geprüft und bewertet (validiert), sondern lediglich von miteinander kooperierenden Instituten befürwortet wurden, sind PCR-Tests generell mit großen Unsicherheiten behaftet, wie ein kürzlich veröffentlichter Beitrag erklärt:

„PCR ist ultra-sensitiv, das heißt, es lassen sich absurd niedrige Konzentrationen von DNA nachweisen. Andererseits ist die Methode nur mäßig spezifisch, weil PCR alles verstärkt, an das die Primer [beim Test verwendete DNA-Bausteine; P.S.] andocken können. Das ist der Fluch der PCR-Methode. Hier spielt zum einen die Probenreinheit hinein. Ist die zu untersuchende DNA ausreichend gereinigt, oder gibt es Reste von anderer DNA? (…)

Es bedarf zudem eines sogenannten Goldstandards, das heißt einer von PCR unabhängigen Methode, um nachzuweisen, dass PCR das Richtige verstärkt. Das sind in der Regel serologische Tests, die allerdings bei Viren schwierig sind, da Viren teilweise schwer zu kultivieren und zu isolieren sind. Man ist deshalb in den letzten Jahren, auch mangels Alternativen, dazu übergegangen PCR zu seinem eigenen Goldstandard zu erklären. Das ist äußerst fragwürdig. (…)

Schwierig wird es, wenn sich in einer Probe pathogene (krankmachende) und harmlose Viren befinden, die gegebenenfalls ähnliche Gensequenzen aufweisen. Waren die Primer ausreichend spezifisch oder gibt es Kreuzreaktionen der harmlosen Viren mit den Primern für die mutmaßlich gefährlichen Viren? Hier hilft häufig nur die Vermutung. (…)

Ob man mit PCR etwas findet oder nicht hat nichts mit der Frage zu tun, ob die betreffende Spezies, zu der die untersuchte DNA gehört, ursächlich für die Krankheit ist. (…) Es gibt eine Vielzahl von viralen Erregern, die leichte oder schwere Atemwegserkrankungen hervorrufen können, zum Beispiel Grippeviren. Die müsste man in allen Fällen jeweils mit PCR nachweisen oder eben nicht, um sie auszuschließen. Jedoch, wenn man nur nach SARS-CoV-2 mit PCR schaut, wird man auch nur das finden oder eben SARS-CoV-2 zuordnen. Ob SARS-CoV-2 (ausschließlich) ursächlich für die Atemwegserkrankung ist, lässt sich damit nicht sagen. [Hervorhebung P.S.] (…)

Die Stimmung in der Biomedizin ist so: Alles was gefährlich bis tödlich scheint, treibt die Forschung voran. Und Forschung ist immer gut. Kann man denn jemals genug wissen? Jedoch statt Wissen zu schaffen, reicht es häufig genug nur bis zu einem einigermaßen widerspruchsfreien Konsens. Das stört, solange die Forschungsmilliarden und die Profite fließen, niemanden. (…) PCR-Diagnostik ist ein Milliarden-Markt. “

Alles in allem rechtfertigen die vorliegenden wissenschaftlichen Daten in keiner Weise die beschlossenen politischen Maßnahmen. Das Manipulationspotenzial – und damit auch die Versuchung es auszunutzen – ist zur Zeit groß. Die fortlaufende Fixierung auf die reinen Fallzahlen, ohne Einordnung in den Zusammenhang, und insbesondere die Entscheidung, diese Zahlen zur Messlatte der Politik zu machen, ist manipulativ und gefährdet aktuell den Bestand der Bürgerrechte in Deutschland und vielen anderen Ländern. Die ehemalige Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger mahnt:

„Für bedenklich halte ich, dass das Gesundheitsministerium per Rechtsverordnung von allen Vorschriften des Infektionsschutzgesetzes und anderer Gesetze abweichen kann. Gesetze sollen nur vom Parlament und nicht von der Exekutive quasi als Blankoermächtigung geändert werden. (…) Auch in Krisensituationen gelten die Gewaltenteilung und die Grundrechte.“

Dass die Regierung zunehmend autoritär und außerhalb von Kontrollinstanzen agiert, zeigt beispielhaft folgende Meldung vom 28.3.:

„Kanzleramtschef Braun schließt mögliche Lockerungen in den kommenden Wochen konsequent aus. (…) ‚Wir reden jetzt bis zum 20. April nicht über irgendwelche Erleichterungen‘, betonte der CDU-Politiker (…). Die Messlatte für schwächere Vorsichtsmaßnahmen sei die Geschwindigkeit, mit der die Infektionen zunähmen. ‚Zehn, zwölf oder mehr Tage‘ müsse es dauern, bis sich die Fallzahlen verdoppeln, dann könne über Lockerungen debattiert werden, so Braun weiter. Derzeit dauere es etwa drei Tage, bis sich die Krankheitsfälle verdoppeln.“

Damit liegt der Ball beim Robert Koch-Institut. Man kann sich denken, wie groß der politische Druck auf die Wissenschaftler dort derzeit ist.

Diskussion

1 Kommentar

STEPHAN GEUE, 28. März 2020, 13:25 UHR

Die Frage der Testhäufigkeit, der Testqualität, des Realismus der „Fallzahlen“, also der Anzahl positiv oder zumindest vermeintlich positiv getesteter Menschen, möchte ich nicht weiter kommentieren, da mir dazu keine tiefer gehenden Kenntnisse zur Verfügung stehen. Ich denke, ein ziemlich objektiver Indikator für die Höhe der Fallzahlen ist die Anzahl der Todesfälle. Natürlich ist zu berücksichtigen, dass wir bei den Opfern dieser Krankheit einen außergewöhnlich hohen Anteil an Vorgeschädigten bzw. Vorerkrankten haben, sodass sich immer die Frage stellt: Ist der betreffende Patient an COVID-19 gestorben, oder kam das „nur“ noch hinzu? (RT-deutsch berichtet von 97% Vorerkrankten unter den italienischen Todesfällen.) Aber da würde ich sagen: Wenn jemand bereits zwei Herzinfarkte hatte und stirbt nun an einer nichtbakteriellen Lungenentzündung, dann ist das ein COVID-19-Fall – Testgüte hin oder her.

Bekannt ist inzwischen auch, wie viele Tage zwischen einer Infektion und dem Tod vergehen, wenn es sich denn um einen tödlichen Verlauf handelt. Daraus lassen sich einigermaßen verlässliche Zahlen über die Zahl der tatsächlich Infizierten zurückerrechnen, vorausgesetzt, das Gesundheitssystem des betreffenden Landes war noch nicht überlastet (überlastet heißt hier konkret: Patienten, die eigentlich einen Intensivplatz benötigten, können aus Kapazitätsgründen keinen bekommen, unabhängig davon, ob sie an COVID-19 oder an einer anderen Erkrankung leiden). Diese Zahlen sind allerdings nicht sehr nützlich, denn sie betreffen die Situation vor 14 Tagen, und man möchte natürlich wissen, wie sie jetzt sind, insbesondere um abschätzen zu können, wie wirksam die eingrenzenden Maßnahmen (Shutdown) sind.

Ich habe heute einen Artikel von Tomas Pueyo (https://medium.com/@tomaspueyo/coronavirus-the-hammer-and-the-dance-be9337092b56) gelesen, in dem er – in Zusammenarbeit mit einer ganzen Reihe weiterer Menschen – zusammengetragen hat, was ihm an Aspekten zur Pandemie sinnvoll zu wissen erscheint, um einschätzen zu können, welche Maßnahmen geboten sind und welche nicht. Ich empfehle diesen Artikel sehr zur Lektüre, obgleich seine Zahlen mittlerweile veraltet sind, aber die Vielfalt der Überlegungen ist das aus meiner Sicht Bestechende daran.

Herr Schreyer kritisiert das zunehmend Autoritäre des Agierens der Regierung. Ich möchte zurückfragen: Wie sollte sie denn sonst agieren angesichts von Corona-Partys? Was er meiner Ansicht nach zu Recht kritisiert, ist das Handeln außerhalb von Kontrollinstanzen. Was ich an Kritik hinzufügen möchte: Sie agiert mit einer Handvoll von Nichtfachleuten. Tomas Pueyo ist zwar von seiner testierten Qualifikation her Ingenieur, also auch ein solcher Nichtfachmann. Ihn unterscheidet aber von Jens Spahn u.a., dass er sich für den Artikel mit vielen Menschen zusammengesetzt und Wissen zusammengetragen und kollektiv aggregiert hat. Gewiss würde auch Spahn argumentieren, dass er sich von Drosten, dem RKI und was weiß ich noch wem beraten lässt. Aber er ist die entscheidende Instanz, alle übrigen nur Vertreter der beratenden. Und welche Aspekte letztlich die maßgeblichen sind für die Auswahl einer Strategie, den Beschluss einer neuen Maßnahme, das bleibt zumindest aus meiner Sicht im Unklaren, wird nicht transparent. Hier sehe ich Nachbesserungsbedarf, nicht so sehr bei der aktuellen Einschränkung von Bürgerrechten, denn diese haben keinen abstrakten Wert, sondern den konkreten Zweck, die – nicht allein materielle – Wohlfahrt von Individuum wie Gesellschaft zu sichern und zu verbessern. Die Missachtung von zivilen Weisungen, die gegenwärtig noch weit entfernt sind von bürgerkriegsähnlichen Bedingungen, die letztlich dazu führt, dass diese Wohlfahrt massiv beschädigt wird, rechtfertigen m.E. den größten Teil der gegenwärtigen Einschränkungen, hier und da sicherlich noch weiter gehende Eingriffe.

Der Österreichkorrespondent: Attali und wie man eine Pandemie optimal nutzt

der Attali hat auch Retortenkinder … die Armen…

 Täglich aktuelle Meldungen und Kommentare auf Telegram: https://t.me/oliverjanich

 ▶︎ Schwindelambulanz Sinsheim / Dr. Bodo Schiffmann: Corona11 https://www.youtube.com/watch?v=lebIK…

Frankreich unter Macron und Attali https://katholisches.info/2018/07/03/…

„Der Pate“ hinter Macron: Jacques Attali und dessen apokalyptische Zukunftswelt https://katholisches.info/2017/05/17/…

Der Großorient, Macron und der Karlspreis https://katholisches.info/2017/12/15/…

Der Logenschatten über Frankreich – Worum es hinter dem Konflikt um die Homo-„Ehe“ geht https://katholisches.info/2012/12/12/…

Jacques Attali: Changer, par précaution https://blogs.lexpress.fr/attali/2009… ▶︎ TrauKeinemPromi: Die Machtstrukturen hinter Corona – Sie wollen eine Weltregierung! https://www.youtube.com/watch?v=cQ0kE…

Corona: Ab 80-Jährige werden in Frankreich eingeschläfert https://19vierundachtzig.com/2020/03/… Bill Gates Wants Socialist Medicine to Combat Coronavirus — Without the Socialists https://www.jacobinmag.com/2020/03/bi…

„Den täglichen Tod nehmen wir nicht wahr“ https://www.sueddeutsche.de/wirtschaf… Bill Gates Calls For National Tracking System For Coronavirus During Reddit AMA https://www.forbes.com/sites/mattpere…

This company you’ve never heard of says it knows who isn’t socially distancing https://mashable.com/article/social-d…

Corona: Unternehmen weiß, wer keinen sozialen Abstand hält https://futurezone.at/digital-life/co…

They’re called the Good Club – and they want to save the world https://www.theguardian.com/world/200…

International Health Division https://en.wikipedia.org/wiki/Interna…

Dritter Corona-Toter in Berlin – Dienstag bereits 1425 Corona-Infizierte https://www.bz-berlin.de/berlin/aktue…

Corona als Beschleuniger des Systemwechsels? Die SPD träumt schon von Verstaatlichung https://www.journalistenwatch.com/202…

Die Rätediktatur der Virologen https://jungefreiheit.de/politik/deut…

Maßnahmen gegen Corona: Alles, was Recht ist https://www.tagesschau.de/inland/coro…

Edward Snowden warnt: Corona-Überwachung wird Virus überleben https://t3n.de/news/edward-snowden-wa…

GOP details Pelosi’s $2.5 trillion ’socialist wish list‘ in coronavirus aid package https://www.washingtontimes.com/news/…

Colleges Create AI to Identify ‘Hate Speech’ – Turns Out Minorities Are the Worst Offenders https://pluralist.com/ai-censorship-c…

Der Österreichkorrespondent: CORONA Bonds!!

EU: Grenzenlos neues Geld – Corona-Bonds möglich – Der Goldesel wird geschlachtet; Die Steuerzahler

„Da alle Länder massiv von der aktuellen Verbreitung und von den Folgen des Corona-Virus betroffen sind, ist es sinnvoll, größtmögliche Flexibilität anzuwenden“, ist Finanzminister Blümel überzeugt.
In Brüssel fällt wiedereinmal ein Tabu:
Damit die Mitgliedstaaten auf die Corona-Krise reagieren und Geld in die Wirtschaft pumpen können, werden die Verschuldungsregeln der EU ausgesetzt – zum ersten Mal in der Geschichte der Europäischen Union.

… Möglich wird das über die „allgemeine Ausweichklausel“ im Stabilitäts- und Wachstumspakt.

Im Kampf gegen die wirtschaftlichen Folgen des Coronavirus hat die EU-Kommission bereits vergangene Woche vorgeschlagen, die europäischen Schulden- und Defizitregeln auszusetzen.

Laut den im Maastricht-Vertrag festgeschriebenen Regeln darf die jährliche Neuverschuldung der Mitgliedstaaten maximal drei Prozent der Wirtschaftsleistung betragen.

Insgesamt darf das Haushaltsdefizit höchstens 60 Prozent des BIP ausmachen. Die strengen Regeln waren auf Drängen Deutschlands eingeführt worden.

Corona-Bonds möglich

Nun liegen sie auf Eis. Nationale Regierungen sollten so viel wie nötig in die Wirtschaft pumpen können, sagte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen. Die hat bei der Bundeswehr schon fleissig geübt, wie man etwas vollständig ruiniert. Nun darf sie ihre Fähigkeiten an und in der EU zeigen. Go Urschl go!

Und auch Österreichs Finanzminister Gernot Blümel befürwortete im Vorfeld des Gesprächs mit seinen Amtskollegen die „allgemeine Ausweichklausel“.

Von der Leyen schloss auch nicht aus, sogenannte Corona-Bonds einzuführen, eine Variante der umstrittenen Euro-Bonds, also Gemeinschaftsanleihen mehrerer Mitgliedstaaten.

Der Vorteil davon wäre, dass sich damit alle EU-Länder zu den gleichen Bedingungen finanzieren könnten.

Derzeit muss etwa Italien deutlich mehr Zinsen für Kredite zahlen als wirtschaftlich starke Staaten wie Deutschland.

Mit Corona-Bonds würden sich starke mit schwachen Ländern verbünden und gemeinsame Anleihen ausgeben. Italien würde dann deutlich niedrigere Zinsen zahlen.

Gemeinsme Haftung, gemeinsame Verluste und völlige Aushebelung von Marktgrundlagen. Go Urschl go!

Immer mehr Experten sprechen sich für eine solche Maßnahme aus. Von Urschls Sohnemann kommende Experten? Von EU Geldern abhängigen Experten? Von der EU Droge völlig high fliegende „Ex“ perten?

Sie diene dem europäischen Zusammenhalt und der Verhinderung einer Eurokrise.

emma stone awww GIF

Auch in der Europäischen Zentralbank (EZB) mehren sich die Rufe nach Corona-Bonds.

devil playing GIF

„Lösungen müssen gefunden werden, um zu verhindern, dass der Coronavirus-Notfall eine zweite Schuldenkrise wird“, schrieb Portugals Notenbankchef und EZB-Ratsmitglied Carlos Costa am Montag in einem an die Nachrichtenagentur Reuters gesendeten Bericht. Die Länder sollten gemeinsame „Corona-Anleihen“ erwägen.

750 Milliarden für den Notfall

Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte vergangene Woche ein umfassendes Notfall-Programm zur Stützung der Wirtschaft beschlossen.

Es sieht bis Ende 2020 neue Käufe von Staatsanleihen und anderen Wertpapieren im Volumen von 750 Milliarden Euro vor.

devil satan GIF

Damit summieren sich die für dieses Jahr anvisierten Wertpapierkäufe der EZB mittlerweile auf rund 1,1 Billionen Euro.

Laut der EU-Kommission könnte die von der Coronavirus-Krise ausgelöste Rezession in der EU deutlich heftiger ausfallen als bisher gedacht.

Im Jahr der internationalen Finanzkrise 2009 war die Wirtschaft der EU um 4,3 Prozent geschrumpft, in der Eurozone waren es 4,5 Prozent.

Der Rückgang der Wirtschaftsleistung könnte 2020 vergleichbar sein, aber auch deutlich höher ausfallen.

Sicher ist: Unter der durch das Coronavirus ausgelösten Krise leiden unzählige Sparten. Ob Tourismus, Gastronomie, Luftfahrt oder die Bauwirtschaft: Sie alle haben bereits eklatante Verluste eingefahren – und die Krise ist noch lange nicht vorüber.