Archiv der Kategorie: Prepper

Heute den SHTF Preppern gewidmet

der Weltuntergangs-Walzer (auch Gruß an Schloß Weißenstein genannt) – Weltuntergang von seiner schönen Seite – und da man sich zum Ende etwas gönnen darf, gibt es auch zwei Versionen für werte Leser.

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Künstliche Intelligenz sieht in der Dunkelheit

Ein unbrauchbares Foto mit ISO 8000 einer normalen Kamera, aufgenommen im Dunkel.

Rechnerisch kombiniert mit einem Foto einer hochauflösenden Kamera mit 409.600, die die Ränder ausblenden muß, um das beleuchtete Zentrum darstellen zu können.

Ergibt letztlich ein unglaubliches Bild. Verarbeitungszeit: weniger als 1 Sekunde.

Das Training der künstlichen Intelligenz benötigt eine Reihe dunkler Aufnahmen (input Bilder)  und Aufnahmen mit längeren Belichtungszeiten (output Bilder). Darüber lernt das Bildbearbeitungsprogramm Verbesserungen umzusetzen. Derartige Programme sollen in nicht allzu ferner Zukunft für smartphones erhältlich sein, so hofft man zumindest. Wer als Prepper fürderhin auf den Schutz der Dunkelheit zählt, verliert im Rechnen gegen die Künstliche Intelligenz, wie es scheint.

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Verbrennungen durch Wasserdampf

Quelle des Auszuges

Eine Verbrennung durch heißen Wasserdampf kann deswegen leicht unterschätzt werden, weil der Wasserdampf die oberste Hautschicht durchdringt und in den unteren Hautschichten schwere Verbrennungen auslösen können – und dies zunächst fast unsichtbar.

Hintergrund

In Deutschland werden laut Gesundheitsberichterstattung des Bundes pro Jahr rund 17.000 Patienten mit Verbrennungen stationär behandelt. Etwa 65–75% Prozent der Fälle ereignen sich nach Angaben von Verbrennungs-Spezialisten um Prof. Dr. Adrien Daigeler (Berufsgenossenschaftliches Universitätsklinikum Bergmannsheil) im häuslichen Umfeld, 15–25% der Verbrennungen seien Arbeitsunfälle, wobei aufgrund verbesserter Arbeitsschutzmaßnahmen dieser Anteil stetig abnehme.

Laut Daigler und seinen Kollegen sind

  • Flammenverbrennungen (44%),
  • gefolgt von Verbrühungen durch heiße Flüssigkeiten (38%),
  • Explosionen (15%) und
  • Stromverbrennungen (3%),

die häufigsten Ursachen bei Erwachsenen. Akzidentelle Verbrühungen seien bei Kindern deutlich häufiger als bei Erwachsenen. 

Ein großes Problem in der Primärversorgung ist, dass die Ausdehnung der Gewebeschädigung wegen des dynamisch fortschreitenden Prozesses zu Beginn oft schwer beurteilbar ist.

Hautverbrennungen durch Wasserdampf sind dabei häufig besonders tückisch:

Wenn die Haut dem heissen Dampf nur kurze Zeit ausgesetzt ist, kann es sein, dass die Verbrennung oberflächlich harmlos ausschaut – während die untere Hautschicht stark geschädigt ist.

Doch warum ist das so? Ein Forscherteam um Professor René Rossi von der EMPA-Abteilung „Biomimetic Membranes and Textiles“ hat dieses Phänomen untersucht und auch eine Erklärung gefunden. 

Die Empa ist das interdisziplinäre Forschungsinstitut des ETH-Bereichs für Materialwissenschaften und Technologie (ETH: Eidgenössische Technische Hochschule in Zürich).

….

Ist die Haut heissem Wasserdampf ausgesetzt, dringt die Hitze schneller und tiefer in die darunterliegenden Hautschichten ein, als dies bei trockener Hitze der Fall ist. Die Experimente zeigten, dass bereits in den ersten 15 Sekunden der Wassergehalt aller Hautschichten steigt.

Das liegt daran, dass die oberste Hautschicht Poren hat, die meist viel grösser sind als ein Wassermolekül – und der Wasserdampf durch diese ungehindert durchschlüpfen kann.

Erst wenn die Epidermis durch die aufgenommene Wassermenge aufgequollen ist, werden die Poren zu klein für den Wasserdampf. Doch dann ist der Schaden in der unteren Hautschicht bereits angerichtet.

Klinische Bedeutung

Ein Problem bei allen Verbrennungen ist der so genannte Nachbrenneffekt:

Die Epidermis ist ein relativ schlechter Wärmeleiter.

Wenn die Haut einmal Wärme aufgenommen hat – insbesondere in den tieferen Hautschichten – gibt sie diese nur sehr langsam wieder ab.

Das bedeutet, die Hitze kann länger auf das Gewebe einwirken und dieses noch stärker schädigen.

Dieser Effekt wirkt bei Verbrennungen durch Wasserdampf oft besonders stark, da die Hitze so schnell tief eindringen kann.

Verbrennung mit Wasserdampf sollten daher auf jeden Fall sehr ernst genommen werden – und wenn sie noch so harmlaus erscheinen.

Bei kleineren Verletzungen sollte bis zur Linderung des Schmerzes mit Leitungswasser gekühlt werden, rät der Leipziger Verbrennungs-Spezialist Privatdozent Adrian Dragu.

Hier müsse insbesondere darauf geachtet werden, dass durch die Kühlung keine Unterkühlung bzw. Erfrierung stattfinde.

Aus diesen Gründen wird zunehmend von einer Kühlungsbehandlung direkt nach der Verbrennung abgeraten und vielmehr darauf hingewiesen, dass einer sofortigen Vorstellung in einer Klinik mit Erfahrung auf dem Gebiet der Verbrennungsmedizin Vorzug gegeben werden sollte.

Finanzierung durch Stiftungs-Geld für Mitglieder des Forschungsteams

Prepare Messen 2018

http://prepare-messe.com/

Wir leben doch in gesicherten Verhältnissen…?

Viele Menschen nehmen mittlerweile wahr, dass die Welt in Zukunft vielleicht nicht mehr so komfortabel und sicher sein könnte, wie wir sie kennen. Die Generation der Großeltern hat noch die Erinnerung an spärliche Zeiten, in denen eine Vorratskammer für das Wohlergehen der Familie in strengen Wintern entscheidend war, sowie an den zweiten Weltkrieg mit seinen Folgen und der Nachkriegszeit.

Alle später geborenen haben den Luxus in Frieden zu leben und kennen Not und Katastrophen meist nur aus Berichterstattungen über ferne Länder.  Nur wenige  haben Naturkatastrophen oder Unwetter erleben müssen.

Welches sind aber nun die konkreten Bedrohungspotentiale, mit denen sich eine Veranstaltung wie PREPARE!  auseinandersetzen möchte?

Es seien hier nur einige genannt:

  • Naturkatastrophen, extreme Unwetter
  • Ökonomischer Zusammenbruch, sei es durch einbrechende Weltwirtschaft, ausufernde Globalverschuldung oder inflationäre Währungen
  • Der Zusammenbruch von empfindlicher Infrastruktur, z.B. ein mehrwöchiger Stromausfall durch Cyberattacken, Unwetter oder Terroranschläge
  • Zusammenbruch der staatlichen Ordnung oder Teile davon (Indikatoren: G20-Gipfel in Hamburg, No-Go-Areas, Organisierte Kriminalität, Illegale Migration, Sozialer Abstieg und Verarmung von immer mehr Menschen in der EU)
  • Ein möglicher internationaler militärischer Konflikt, der auch auf deutschem Boden stattfinden könnte (Kalter Krieg 2.0)

Jedes einzelne dieser Szenarien würde Ihr Leben und auch auch das jeden anderen Bürgers ohne Vorbereitung schwer treffen.

Nehmen wir nur mal das Szenario eines zweiwöchigen Stromausfalls: Die Supermärkte wären geschlossen, die Hygieneverhältnisse wären katastrophal, da die Infrastruktur für Frischwasser und Abwasser nicht mehr funktionieren würde. Krankenhäuser, Gefängnisse und Kühllager wären betroffen. Benzin wäre nicht mehr erhältlich, da die elektrischen Pumpen an den Tankstellen nicht mehr funktionieren würden. Der öffentliche und private Transport würde zusammenbrechen. Menschen würden ihre Arbeitsstelle nicht mehr erreichen. Geldautomaten würden nicht mehr funktionieren. Und nun stellen Sie sich vor, das ganze passiert im Winter.

Wenn Sie zu denen gehören, die den Realitäten bewusst ins Auge sehen und an Vorsorge, Erfahrungsaustausch und weiterem Wissen interessiert sind, dann ist PREPARE!  Ihre Veranstaltung.

Was erwartet mich bei PREPARE! ?

Wir werden einige hochkarätige Vorträge anbieten von Personen, die aus der Praxis berichten.

Daneben werden in den Workshops konkrete Krisenszenarien behandelt, z.B. die Gewinnung von Trinkwasser aus Oberflächenwasser oder das richtige Verhalten bei Fahrzeug-Überfällen.

Auf einem großen Ausstellungsgelände bieten Unternehmen Ihre Lösungen rund um die Themen Vorsorge, Ausrüstung, Sicherheit und Schutz des eigenen Heims an.

Abends findet ein Get-Together statt mit Live-Musik, Lagerfeuer und Buffet. Es besteht sogar die Möglichkeit auf dem Gelände zu übernachten, entweder im Hotel oder auf einer Campingwiese, die hierfür bereit steht.

Das Programm wird in den nächsten Wochen veröffentlicht.

Die Termine

PREPARE! in Süddeutschland zusammen mit ADVENTURE SOUTHSIDE

PREPARE! 13.-15. Juli 2018
78253 Eigeltingen (Nähe Bodensee, Schweizer Grenze)

Die PREPARE! in Eigeltingen findet parallel zur Messe Adventure Southside statt. Beide Messen sind auf dem gleichen Gelände und Besucher können beide Messen besuchen, wobei nur einmal zu zahlen ist.

Die Adventure Southside ist eine Messe für Weltenbummler, die mit Allradfahrzeugen weltweit unterwegs sind. Gleichzeitig ist sie aber auch die Messe für Bushcraft und Survival in Süddeutschland. Den letzten Begriff kennen Sie sicherlich, aber was ist Bushcraft?  Beide Disziplinen, Bushcraft und Survival, sind verwandt. Während sich allerdings die Bushcrafter in der Natur häuslich einrichten und der Zivilisation entfliehen, wollen die Survivalists einen Notstand schnellstmöglich überwinden, um zurück in die Zivilisation zu gelangen. Die Kenntnisse, die beide Gruppen brauchen, sind jedoch sehr ähnlich. In diesem Jahr erwarten wir auf der Adventure Southside ca. 140 Aussteller und 10.000 Besucher.

PREPARE! in Norddeutschland zusammen mit ADVENTURE NORTHSIDE

PREPARE!  5.-7. Oktober 2018
21493 Basthorst (Nähe Hamburg)

Genau wie die Messe Adventure Southside richtet sich die Adventure Northside an Weltenbummler und ist gleichzeitig die Messe für Bushcraft und Survival in Norddeutschland. Sie findet in 2018 zum vierten Male statt. Dort erwarten wir in diesem Jahr ca. 140 Aussteller und 8.000 Besucher.

eine interessante Fallstudie: Atemaussetzer und Husten bei einem Säugling

die Ärzte ziehen ihre vorsichtigen Schlüsse, indem sie durch ihre Brille blicken. Man kann aber auch zu anderen Überlegungen kommen. Man muß nur immer darauf achten, zwischen Fakt und Schlußfolgerung bzw. Theorie zu unterscheiden.

Hier der verkürzt dargestellte Fall:

Kind, 4 Monate alt, hustet heftig: Kinderarzt diagnostiziert einen Viralen Infekt.

Dann 48 Stunden massive Hustenanfälle, Luftnot und nachfolgend Atemaussetzer von 10-30 Sekunden. Die Eltern fahren in die Notaufnahme. Kein Fieber, Herzfrequenz und Blutdruck sind stabil. Die Sauerstoffsättigung beträgt bei Sauerstoffzufuhr über eine Nasenbrille 95 % („normal“ 99-100%).

Das Kind ist lebhaft, hat auf beiden Lungenseiten normale Atemgeräusche und unregelmäßig wiederkehrenden Husten. Die Atemaussetzer bestehen weiterhin in Abständen von zwei bis drei Minuten.

Die Ärzte erfahren, daß das Kind wegen einer mütterlichen Infektion als Frühchen zur Welt kam und die ersten 10 Wochen Atemunterstützung auf der Frühgeborenenstation benötigte.

Die Verdachtsdiagnose der Ärzte ist zunächst (wohl auch aufgrund der zu frühen Geburt und der damit verbundenen geringeren Lungenausreifung in Mutterleib) eine Entzündung der kleinsten Atemwege.

Eine Lungenentzündung oder Sepsis halten sie aufgrund des fehlenden Fiebers und des unauffälligen Röntgenbilds für unwahrscheinlich.

Keuchhusten wird ebenfalls zurückgestellt (obwohl das Aussetzen der Atmung bei Säuglingen für Keuchhusten nicht untypisch ist), da sowohl der Junge als auch die Familie gegen die Krankheit geimpft sind.

Die Diagnostik läuft an, die Ärzte können aber nicht jedes Ergebnis abwarten (manche Keimnachweise benötigen mehrere wertvolle Tage) und beginnen mit der Behandlung auf Verdacht.

Das Kind erhält Antibiotika und Atemunterstützung, zeigt aber weiterhin Atemaussetzer, so daß die Ärzte schweren Herzens eine Intubation erwägen. Bevor sie diesen Schritt unternehmen, versuchen sie noch eine letzte Alternative: intravenöse Gabe von Koffeincitrat. Studien hatten gezeigt, daß sich dies bei Atemaussetzern zumindest aufgrund von Bronchitis, also der Atemwegsentzündung, positiv auswirken kann.

Bereits eine Stunde nach Gabe von Koffeincitrat sind keine Atemaussetzer mehr zu verzeichnen, 24 Stunden später kann die hilfsweise Beatmung gänzlich eingestellt werden.

Nach 2 Tagen kommen die Ergebnisse der Keimsuche aus dem Labor: es wurde ein für Säuglinge lebensgefährlicher Keuchhustenerreger gefunden. Dies ermöglichte nun die ganz spezifische Antibiotikagabe und das Kind konnte kurze Zeit später entlassen werden. Man war doch erstaunt, wie schnell die Keuchhustensymptome, der auch den „Spitznamen“ 100 Tage Husten hat, abklangen.

Achtung bei Wikipedia: die medizinischen Angaben stimmen NICHT mit den Angaben des Robert Koch Institutes überein! Bitte besser sich beim RKI informieren, auch wenn das RKI bei Impfkritikern einen „gewissen Ruf“ genießt. Am besten selbst vergleichen, dann wird deutlich, was ich meine.

Keuchhustenfälle: Für die neuen Bundesländer Deutschlands zeigen Erhebungen, dass die Erkrankungszahlen steigen.

Diese Aussage lässt sich nur für die neuen Bundesländer machen, weil nur dort eine Meldepflicht für Keuchhusten schon vor 2013 bestand. Die Daten werden mindestens seit 2002 erhoben.

1994: 3,4 Fälle auf 100.000 Einwohner.

2004:  12,3 Erkrankungen auf 100.000 Einwohner (Inzidenz);

2011: knapp 4.200 Keuchhustenfälle in Ostdeutschland gemeldet (28 Fälle auf 100.000 Einwohner laut RKI)

Die früher geringere Zahl an Keuchhusten-Erkrankungen „erklärt“ sich dadurch, dass in der DDR eine Impfpflicht bestand.

Nach der Wiedervereinigung Deutschlands wurden Impfungen auch in den neuen Bundesländern zu freiwilligen Gesundheitsschutzmaßnahmen. In der Folge gingen die Impfraten zurück.

Frage: und damit erklärt man sich den massiven Sprung von 2004 – 2011, wo doch bereits 2004 schon seit ca 14 Jahren keine Impfpflicht mehr bestand? Was hat sich tatsächlich zwischen 2004 und 2011 ereignet? Und wo sind die neuen Zahlen? Hier:

Bereits 21 570 Fälle in der BRiD im Jahr 2017 https://www.bild.de/ratgeber/gesundheit/keuchhusten/keuchhusten-hoechststand-infektionen-erwachsene-gefahr-komplikationen-50163472.bild.html

Das RKI schreibt dazu: Ähnlich wie in anderen west­lichen Ländern werden in Deutschland trotz hoher Impfquoten bei jüngeren Kindern – im Jahr 2014 lag die Impfquote der Schulanfänger bei ca. 95% weiterhin zyklische Anstiege von Pertussis im Abstand von 4 bis 6 Jahren beobachtet…https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Merkblaetter/Ratgeber_Pertussis.html

die letzte Erkrankungswelle (vor 2017) gab es 2011/2012, insgesamt verschiebt sich die Erkrankung aber zunehmend in das Erwachsenenalter (2/3 der Fälle bei über 19 Jährigen), so daß man verstärkt auf die Auffrischimpfung hinweist, da bereits Sprechen, Husten oder Niesen im Abstand von 1m zur Infektion führen kann und es keine lebenslange Immunität nach einer Erkrankung oder Impfung gibt.

Die gute Nachricht: Bei Jugendlichen und Erwachsenen wie auch bei vielen geimpften Kindern verläuft Pertussis oftmals lediglich als lang dauernder Husten ohne die klassischen gefährlichen Begleit­symptome oder Komplikationen wie Lungenentzündung usw. …

Fazit der Ärzte in dem oben geschilderten Fall:

  • Auch wenn die Impfung zu dem Zeitpunkt für das Kind noch keinen sicheren Impfschutz darstellte, so trug sie vermutlich zu dem glimpflichen Verlauf der Krankheit bei.
  • Warum der Säugling auf das Koffein so positiv reagierte, obwohl er nicht an einer Bronchiolitis (Entzündung der kleinsten Atemwege) litt, können sich die Ärzte nicht erklären. Bei der Suche nach Erklärungen ist hilfreich zu wissen, dass die meisten Symptome des Keuchhustens nicht durch die Bakterien selbst verursacht werden, sondern durch Giftstoffe, Toxine, die diese Bakterien erzeugen. Coffein hat nun seinerseits als „Nerven- und Zellgift“ gewisse Wirkungen…
  • Auch in der Literatur finden sie keine Erklärung.
  • Ihren Bericht schließen sie daher mit dem Appell, die Wirkung von Koffein bei Kindern mit Keuchhusten in Studien näher zu untersuchen.

Quelle:

http://news.doccheck.com/de/blog/post/8828-baby-mit-atemnot/?utm_source=DC-Newsletter&utm_medium=E-Mail&utm_campaign=Newsletter-DE-DocCheckNews18.17(Campus)-2018-04-25&user=794a8bebcffb79b71e7350ecbd918d50&n=4622&d=28&chk=47be2a33dc990805d5b3619097a22029

Politisch Preppen mit Vera Lengsfeld

da ich immer ein Haar in der Suppe finde und unter keinen Umständen auf meinen Aluhut verzichte, ein paar Fragen zu diesem Gespräch zwischen Vera Lengsfeld und Heiko Schrang, die sich werte Leser so nebenher einmal stellen können.

  • wer hat die wahre Macht in der BRiD?
  • glauben die beiden tatsächlich, daß die Bevölkerung (!), die Demonstrationen usw. der DDR den Mauerfall / die Öffnung ausgelöst hat? Ich rede hier nicht von den Ursachen, sondern von den Auslösern.
  • wenn der Devisenbeschaffer der DDR um die finanzielle Lage der DDR wußte, dann wußten es auch ALLE Westregierungen, alle Banken und damit alle Westindustrien. D.h. sie alle hatten 6 Jahre Zeit sich für den Tag X in Position zu bringen und Planspiele zu spielen, eine Marionette wie Merkel zu finden und vorzubereiten…
  • warum vollzieht Vera Lengsfeld nicht den Schritt vom Wissen um die Finanzen der DDR („…DDR konnte nur von 1983 bis 89 überleben, weil die DDR von der BRiD FINANZIERT wurde…“) zur heutigen Situation und glaubt, die BRiD würde sich heute(!) selbst finanzieren?
  • Wann erlauben diese Geldgeber eine Transformation? Wer sind DIESMAL die big player?
  • Müßte man nicht genauer hinterfragen: wer und wie sich das heutige System finanziell erhält?
  • Und ist es nicht ein Unding so nebenbei zu erfahren, daß Menschen ABSICHTLICH durch die BRiD Politiker über 6 Jahre länger in einem abgetrennten Käfig gehalten wurden als nötig gewesen wäre? Wieviele Menschen wurden in dieser Zeit in Gefängnisse gesperrt, wieviele Kinder wurden ihren Eltern entrissen? Wieviele Menschen starben in dieser Zeit getrennt von ihren Familien und Verwandten? ohne sie noch einmal wiedergesehen zu haben?
  • ist es nicht eine Schande, daß Vera Lengsfeld das Gerechtigkeits- und Rechtsempfinden des Volkes einfach beiseite wischt und eine Wiederholung der Nicht-Verfolgung politisch Verantwortlicher wie nach dem Krieg zu akzeptieren scheint? Und diesen Fatalismus des Rechtsbankrotts auch für alle Deutschen festschreibt, wenn sie sinngemäß sagt: „…wir müssen nun etwas tun, denn wenn alles zusammenbricht, dann sind die Politiker sowieso weg z.B. in Panama, aber wir Menschen müssen bleiben und die Folgen der heutigen Politikerfehler ausbaden…“
  • warum sagt sie nicht, was NACH Merkel und ihrem System kommen soll? Was erzählt sie UNS  NICHT? Merkel weg, aber Parteiendemokratie bleibt? Lächerlich. Umänderung der Demokratieform? Durch wen legitimiert? Die heutigen Altparteien? Wielange wird wohl DANN die Geschäftsführungsphase = offene Diktatur des Wirtschaftsrechts dauern?
  • Wer steht bereits in den sprichwörtlichen Startlöchern, wie damals die Familie Misere und Kasner und Gauck 1983-89, um uns zu übernehmen?
  • Ich behaupte jetzt einfach einmal unter meinem Aluhut: Vera Lengsfeld weiß als alter Fuchs, was uns blüht. So oder so. Die Diktatur. Nur einmal ist es die schleichende und scheinlegitimierte und daher nur noch schwer zu beseitigende Kasner-Misere-Seilschaftsdiktatur. Und auf ihrem Weg die zweite Variante, die Not-Diktatur, die das Volk noch mit Hilfe von ggf. und sogenannten Rechtsinstitutionen (UN Charta und Co) wieder beseitigen kann. Irgendwann… Doch noch halten sich unsere künftigen Sklavenhalter noch bedeckt.
  • oder vielleicht finden sich manche auch schon auf der Liste 2018?
  • Vielleicht bringen sich daher auch schon gewisse „Truther“ in Stellung?
  • Als kleine Volkshelden? Am besten noch mit einer kleinen „ich war damals Verfolgter“ Geschichte für die kleinen jugendlichen Aktivisten?
  • Oder: „ich halte die zersplitterten Rechten mit Charisma alle zusammen“ Auftrag?
  • Oder: „ich bin respektierter Akademiker mit Lehrauftrag“ für die Akademiker?
  • Also jede gesellschaftlich relevante Gruppe scheint zur Zeit seine Lichtgestalt(en) zu bekommen, mit denen man als künftige Herrscher leichter über Land und Humankapital verfügen kann.
  • zu viel Aluhut? Wer weiß, wer weiß…

SchrangTV Nach dem ersten Interview zur Erklärung 2018 bei Heiko Schrang, explodierte innerhalb von wenigen Tagen die Zahl der Unterzeichner. Mittlerweile haben sich circa 150.000 Menschen der von Vera Lengsfeld gestarteten Initiative angeschlossen. Im Gegenzug haben jedoch die Systemmedien alles unternommen, um die Liste in Misskredit zu bringen. So wurden in diesem Zusammenhang tausende Intellektuelle […]

über Vera Lengsfeld über geheime Fluchtpläne der Politiker — Terraherz

der größte Gefährder der NWO: Prepper

in den USA tauchen Gerüchte auf, daß der Staat eine Liste über Prepper führt, um im Falle eines Crashes auf deren Lager zugreifen zu können. Nicht die Verbrecherbanden sind demnach für die NWO eine Gefahr, sondern vorausschauende, intelligente, informierte Menschen. Diese Sichtweise macht Sinn. Wie kommen Staat/Behörden an solch eine Liste? Bzw. wie gerät man selbst auf eine solche?

Dazu würden insbesondere Rabattkarten benutzt, aber auch die Daten von Kartenzahlungen oder Amazon. Bei uns in Deutschland dürften auch die Postdaten herangezogen werden, wie der eben aufgekommene Post-Skandal nahelegt, aber auch der Besitz des Gelben Scheins/Staatsangehörigkeitsausweises, da man diesen Leuten eine gewisse Preppernähe zuschreibt. Wer hat wann was für wieviel gekauft… Und da hierzulande Prepper nicht oder nur gering bewaffnet sind, wird es ein Leichtes sein, solche „Nester“ auszuheben. In den USA ist das aufgrund der Bewaffnungsmöglichkeit für Jedermann und in unbegrenzter Höhe / Qualität schon bedeutend schwieriger und trotzdem verbreiten sich diesbezüglich Gerüchte und schrecken die Prepperszene auf.

https://hooktube.com/watch?v=lDgkl3BvNQs

Daher der Rat: Barkäufe, Stillschweigen, keine Nutzung von Rabattkarten, vorsicht mit Äußerungen über das Internet, begrenzte Lagerhaltung am eigenen Wohnort und geheimes Ausweichlager/Quartier.

Weniger Schmerzempfinden, wenn man die Hand eines vertrauten Menschen hält

Der Österreichkorrespondent:
In einer kleinen Studie zeigen Forscher, dass Frauen weniger Schmerz empfinden, wenn sie während der potentiellen Schmerzerfahrung die Hand eines geliebten Menschen halten und sich zudem – oder gerade dadurch verstärkt – die Hirnwellen der Partner aneinander angleichen, synchronisieren.

Wie das internationale Team um den Neurologen Pavel Goldstein von der University of Colorado aktuell im Fachjournal “Proceedings of the National Academy of Sciences” (PNAS, DOI: 10.1073/pnas.1703643115) berichtet, wurden Probandinnen in Versuchsreihen bis zu einem bestimmten Grad mittels heißem Wasser Schmerzen zugefügt und dann nach den unterschiedlichen Schmerzempfindungen befragt.

Während in einigen Experimenten der Ehemann oder Lebenspartner der Frau “nur” unmittelbar anwesend war, hielt er sich in anderen Durchgängen in einem Nebenraum auf oder hielt die Hand der Testperson. Zur gleichen Zeit waren beiden Testpersonen an jeweils ein EEG-Gerät angeschlossen um die Hirnaktivität zu messen.

Das Ergebnis zeigt, dass die Frauen durchschnittlich von bis zur Hälfte weniger Schmerzen berichteten, wenn ihnen während der Schmerzerfahrung der geliebte Lebenspartner die Hand hielt. Erstaunlicherweise waren auch die Partner, die ebenfalls gebeten wurden, die Schmerzen der getesteten Frauen einzuschätzen, in der Lage, diese relativ deckungsgleich mit den Aussagen ihrer Partnerinnen zu beschreiben.

Die während der Tests durchgeführte EEG-Messungen beider Partner zeigten zudem, dass jene Frauen am wenigsten Schmerzen empfanden, bei denen die gemessene Hirnaktivität mit jener ihres Partner am ehesten übereinstimmte. Dieses als “personalisierte Synchronisation” bezeichnete Phänomen, in dem Menschen physiologisch ihre Partner widerspiegeln, wird von Neurologen zunehmend erforscht. Die nun vorgelegte Studie zeigt erstmals die Auswirkungen dieses Phänomens auf neurologischer Ebene auf das Schmerzempfinden der Beteiligten.

Zum Thema

Tatsächlich zeigte sich die Angleichung der Hirnwellen beider Partner im sog. Alpha/mu-Band (eine Frequenzwellenlänge, die mit konzentrierter Aufmerksamkeit assoziiert wird) als schwieriger, je deutlicher diese voneinander getrennt waren. Am einfachsten war die “Kupplung” der Partner – einhergehend mit dem reduzierten Schmerzempfinden – beim buchstäblichen Händchenhalten.

Für die Autoren belegt die Studie, dass eben dieses “Händchenhalten” verschiedene Formen der Schmerzlinderung erzeugen kann: Zunächst sei bereits bekannt, dass Berührungen zu körpereigenen Ausschüttung bestimmter Chemikalien im Hirn führt, die uns Schmerzen leichter ertragen lassen. (So erklärt sich auch der Reflex, ein schmerzende Körperstelle zu berühren, drück und zu halten.). Zudem scheine es zu einer Synchronisierung der Gehirne von Paaren zu kommen, die ebenfalls eine Art von analgetischen Effekt in Form einer empathischen Komponente mit sich bringe.

https://www.grenzwissenschaft-aktuell.de/synchronisierte-gehirne-und-weniger-schmerz-durch-han
von Snaptube
https://getsnap.link/hxJhVuT2QRD

In England kommt es zu Panikkäufen in Supermärkten: kein Brot, keine Milch, keine Medikamente…

https://www.express.co.uk/news/weather/925310/UK-snow-weather-forecast-panic-buying-supermarket-food

Es ist die typische menschliche Reaktion auf Ungewohntes:

Zuerst ignoriert man das Neue, alles läuft noch wie gehabt, man beobachtet und hofft auf Rückkehr der Normalität.

Dann treten erste Probleme auf, denen man Priorität einräumen muß.

In der dritten Phase kommt die erste Angst mit der Erkenntnis, daß man nicht auf ein weiteres Andauern der neuen Situation eingerichtet ist.

In der vierten Phase erkennt man, daß es andere auch nicht sind (Nachbarn, Infrastruktur, Transport, Zulieferung, Arbeit, Schule, Sozialsystem, Bank, Reparatur….) und Angst kann sich zur Panik steigern. Die Ordnung des Zusammenlebens, ethisches/moralisches und auch vernünftiges Verhalten gehen zunehmend verloren, wenn es an Erfahrung und damit einhergehender Disziplin fehlt.

Ab diesem Punkt ist alles offen.

UPERMARKET shelves have been emptied across Britain as shoppers panic buy in the face of bone-chilling temperatures and relentless heavy snow brought in by the Beast from the Beast. Shops across the UK are out of basics like bread, milk and medication as panic spreads across the country left under deep snow.

Ein wertvoller Leserbeitrag zu den multitools

man braucht fachkundige und engagierte Menschen und heutzutage insbesondere Rechtsanwälte, die nicht sofort kneifen, wenn es nicht um 0815 Fälle geht. Bzgl. des Waffengesetzes käme sowieso nur 2.2.b als Verbotsgrundlage in Frage. Desweiteren berufen sich Behörden immer auch auf die Durchführungsverordnungen, die dann so gehandhabt werden, als hätten sie Gesetzeskraft. Danke Elmar! Darf Heimdallwarda auf weitere kritische Einwände und Erläuterungen hoffen?

http://www.rechtsanwalt-mettke.eu/sind-multitools-einhandmesser.55.de.html

und hier noch weitere interessante Artikel der Kanzlei:

Teleskopschlagstöcke http://www.rechtsanwalt-mettke.eu/teleskopschlagstoecke.39.de.html

Sprngmesser und Co: http://www.rechtsanwalt-mettke.eu/springmesser-faustmesser-fallmesser.42.de.html

Sind Multitools Einhandmesser?

Leatherman, Gerber und co. im Lichte des § 42a WaffG

Multitool Multifunktionswerkzeug Waffengesetz Waffenrecht § 42a WaffG Rechtsanwalt Anwalt Verteidiger Pflichtverteidiger Fachanwalt für Strafrecht Euskirchen Erftstadt Schleiden Kölner Strasse Raub Betrug Drogen Drogenfund Razzia Haftbefehl Hausdurchsuchung Durchsuchung Schlägerei Messer Einstellung Freispruch Einhandmesser

Unkritisches Multitool: Klingen nur mit 2 Händen zu öffnen

In letzter Zeit wurde in meiner Kanzlei vermehrt die Frage aufgeworfen, ob es sich bei Multifunktionswerkzeugen (Multitools) wie sie z.B. durch die Firmen Gerber, Leatherman und andere vertrieben werden um Einhandmesser im Sinne des § 42a WaffG handelt, die den entsprechenden Führungsbeschränkungen dieses Paragraphen unterliegen.

Eine Internetrecherche zu diesem Thema führte recht schnell zu einem interessanten Beitrag im Knife – Blog vom September 2017, der sich mit der waffenrechtlichen Realität in Bezug auf solche Multitools auseinandersetzt (http://knife-blog.com/2017/09/multitools/).

Da diese Realität nach der dortigen Schilderung des Autors Tom wohl neuerdings ziemlich finster aussieht und bei Polizei und Waffenbehörden mehr und mehr die Ansicht um sich zu greifen scheint, dass Multitools mit einhändig zu öffnender, feststellbarer Klinge als Einhandmesser im Sinne des § 42a WaffG zu werten sind, hier einige Ausführungen zur waffenrechtlichen Einordnung solcher Multifunktionswerkzeuge mit Klingen.

So besagt schon die Formulierung des hier einschlägigen § 42a Abs.1 Nr.3 WaffG, dass es sich zur Annahme der dort genannten Beschränkungen des Führens um „Messer mit einhändig feststellbarer Klinge (Einhandmesser) oder feststehende Messer mit einer Klingenlänge über 12 cm“ handeln muss. Da Multitools bereits dem Namen nach Multifunktionswerkzeuge und keine Messer sind, würden sie bereits schon dem Namen nach nicht dem § 42a WaffG unterfallen. Anders als beim Cuttermesser, der Ziehklinge oder dem Schweizer Offiziersmesser liegt beim Multitool der Schwerpunkt nämlich nicht auf der Messereigenschaft, sondern auf der Verwendung als Werkzeug.

„Kritisches“ Multitool? Eine einhändig zu öffnende Klinge macht aus einer Zange noch kein Messer

Eine Recherche im Bereich der online verfügbaren Feststellungsbescheide des BKA (welches für die waffenrechtliche Einordnung von Messern etc. zuständig ist) ergab (im Oktober 2017) keinen aussagekräftigen Fund zu diesem Thema – so dass eine Einstufung von Multitools als Einhandmesser bis dato wohl nicht erfolgt ist.Doch selbst wenn man eine solche Einhandmessereigenschaft bejahen sollte, dürfte es bei Multitools schwierig werden, einen sozialadäquaten Gebrauch, d.h., dass in § 42a Abs.2 Nr.3 bzw. Abs.3 zum Führen geforderte berechtigte Interesse zu verneinen. Während man bei Behörden schnell in Erklärungsnot kommt, wieso man ein Einhandmesser im Handschuhfach benötigt, ist ein Bedürfnis für eine Zange / einen Schraubenzieher / Dosenöffner / Flaschenöffner etc. deutlich leichter plausibel zu machen.

Auch die von vielen Behörden wohl an den Tag gelegte Haltung „Et is verboten mit dem Dingens ´rumzulaufen, sofern Du mir nit ´ne plausibele Erklärung für dat warum lieferst“ entspricht nicht der Intention des Gesetzgebers.

Die Beschlussempfehlung des Innenausschusses zum Gesetzentwurf der Bundesregierung vom 20.02.2008 liest sich nämlich wie folgt:

 

„Zur Eindämmung von Gewalttaten mit Messern insbesondere in Großstädten wird das Führen von Hieb- und Stoßwaffen sowie bestimmter Messer verboten. Die in Absatz 1 Nr. 3 genannten Einhandmesser besonders in Gestalt von zivilen Varianten so genannter Kampfmesser haben bei vielen gewaltbereiten Jugendlichen den Kultstatus des 2003 verbotenen Butterflymessers übernommen. Auch größere feststehende Messer haben an Deliktsrelevanz gewonnen. Da derartige Messer jedoch auch nützliche Gebrauchsmesser sein können, wird von ihrer pauschalen Einordnung als Waffe in Anlage 1 des Waffengesetzes abgesehen, auch wenn dadurch die bisherige Systematik des Waffengesetzes ausnahmsweise verlassen wird. Die Absätze 2 und 3 regeln die für den Alltag erforderlichen Ausnahmeregelungen, um den sozialadäquaten Gebrauch von Messern nicht durch das Führensverbot zu beeinträchtigen.“

(BT-Drucks. 16/8224, S.17)

Man erkennt hier, dass es bei der Einführung des § 42a WaffG niemals um eine generelle kriminalisierung oder ein generelles Verbot von Einhandmessern ging, sondern dass man lediglich der Polizei eine Möglichkeit geben wollte, kriminellen Jugendlichen solche Messer abzunehmen bevor diese damit Straftaten begehen. Wenn man dazu nun auch noch den Begriff des Einhandmessers so großzügig erweitert, dass auch sämtliche Werkzeuge mit Klingen davon erfasst werden, so stellt dieses eine Überdehnung des gesetzgeberischen Willens dar.

Interessant ist zudem die Aussage des Gesetzgebers, dass die Einhandmesser generell nicht als Waffen im Waffengesetz eingeordnet werden. Das Waffengesetz regelt in § 42a also zugegebenermaßen  etwas, wo es gar nix zu regeln hat.

Wer es genauer wissen will, der schaue sich zunächst § 1 WaffG an. Dieser lautet wie folgt:

(1) Dieses Gesetz regelt den Umgang mit Waffen oder Munition unter Berücksichtigung der Belange der öffentlichen Sicherheit und Ordnung.

(2) Waffen sind

1.Schusswaffen oder ihnen gleichgestellte Gegenstände und

2.tragbare Gegenstände,

a)die ihrem Wesen nach dazu bestimmt sind, die Angriffs- oder Abwehrfähigkeit von Menschen zu beseitigen oder herabzusetzen, insbesondere Hieb- und Stoßwaffen;

b) die, ohne dazu bestimmt zu sein, insbesondere wegen ihrer Beschaffenheit, Handhabung oder Wirkungsweise geeignet sind, die Angriffs- oder Abwehrfähigkeit von Menschen zu beseitigen oder herabzusetzen, und die in diesem Gesetz genannt sind.

(3) Umgang mit einer Waffe oder Munition hat, wer diese erwirbt, besitzt, überlässt, führt, verbringt, mitnimmt, damit schießt, herstellt, bearbeitet, instand setzt oder damit Handel treibt.

(4) Die Begriffe der Waffen und Munition sowie die Einstufung von Gegenständen nach Absatz 2 Nr. 2 Buchstabe b als Waffen, die Begriffe der Arten des Umgangs und sonstige waffenrechtliche Begriffe sind in der Anlage 1 (Begriffsbestimmungen) zu diesem Gesetz näher geregelt.

 

Mit anderen Worten ausgedrückt: das Gesetz regelt den Umgang mit Waffen (und nicht mit Gummibärchen, Haarbürsten Hundekacka ö.ä.). Waffen wiederum sind nach der Definition eben dieses Gesetzes neben Schusswaffen solche tragbaren Gegenstände, die dazu bestimmt sind, Menschen zu verletzten (das trifft nur auf „Kampfmesser“, Bajonette, Degen, Säbel o.ä. zu, aber nicht auf „normale“ Einhandmesser oder gar Multitools), oder tragbare Gegenstände die aufgrund der Beschaffenheit, Handhabungsweise oder Wirkung geeignet sind, Menschen -einfach ausgedrückt- zu verletzten (dieses wäre der Punkt, der für die Beurteilung von Einhandmessern und Multitools relevant wäre) sofern diese im Waffengesetz genannt sind.

Gemäß § 1 Abs.4 WaffG finden sich diese Nennungen der von § 1 Abs. 2 Nr.2 Buchstabe b WaffG umfassten Gegenstände in der Anlage 1 zum Waffengesetz. Messer sind hier im Unterabschnitt 2 Punkt 2.1 benannt, jedoch nur solche Messer

 

-deren Klingen auf Knopf- oder Hebeldruck hervorschnellen und hierdurch oder beim Loslassen der Sperrvorrichtung festgestellt werden können (Springmesser, Punkt 2.1.1)

-deren Klingen beim Lösen einer Sperrvorrichtung durch ihre Schwerkraft oder durch eine Schleuderbewegung aus dem Griff hervorschnellen und selbsttätig oder beim Loslassen der Sperrvorrichtung festgestellt werden (Fallmesser, Punkt 2.1.2)

-mit einem quer zur feststehenden oder feststellbaren Klinge verlaufenden Griff, die bestimmungsgemäß in der geschlossenen Faust geführt oder eingesetzt werden (Faustmesser, Punkt 2.1.3)

-Faltmesser mit zweigeteilten, schwenkbaren Griffen (Butterflymesser, Punkt 2.1.4).

Da also weder Einhandmesser noch Multitools im Waffengesetz genannt sind, unterfallen sie diesem Gesetz bei genauerer Betrachtung gar nicht. Der § 42a Abs.1 Nr.3 WaffG ist also bereits gesetzgeberisch fehlerhaft.

Selbst wenn man nun auf die Idee käme zu sagen, dass die Einhandmesser ja in § 42a WaffG selbst genannt werden und damit §1 Abs.2b WaffG erfüllt ist, so verkennt dieses, dass diese Nennung nach §1 Abs.4 WaffG in der Anlage 1 zum WaffG erfolgen muss. Da hier Einhandmesser und Multitools gerade nicht aufgeführt sind, fehlt dem § 42a WaffG im Hinblick auf diese Gegenstände jegliche Grundlage.

Ich gebe zu, dass diese Ausführungen wohl kaum einen Polizeibeamten davon abhalten werden, ein Einhandmesser oder Multitool auf der Straße zu beschlagnahmen, aber vor höheren Gerichten müsste damit ein Verfahren auf jeden Fall zu „torpedieren“ sein.

Um diesen Beitrag vollständig abzurunden sei erwähnt, dass auch ein gerichtlich festgestellter Verstoß gegen § 42a WaffG kein Verbrechen oder Vergehen, sondern nach §53 Abs.1 Nr. 21a WaffG „lediglich“ um eine Ordnungswidrigkeit handelt – die im Extremfall aber auch gemäß § 53 Abs.2 WaffG mit einer Geldbuße bis zu 10.000€ geahndet werden kann.

Sollten Sie also Probleme beim Führen eines Einhandmessers oder Multifunktionswerkzeuges bekommen, so stehe ich Ihnen als Anwalt und Fachanwalt für Strafrecht gerne in Euskirchen und anderenorts zur Verfügung. Auch wenn Sie anderweitige strafrechtliche Probleme haben oder vom Gericht aufgefordert wurden einen Pflichtverteidiger zu benennen, können Sie gerne auf mich und meine Kanzlei zurückkommen.

Schmerztherapie für Prepper – neue Studie

Kernbotschaft: Bei der Verletzung von Extremitäten linderte eine Kombination aus Ibuprofen und Paracetamol die Schmerzen ebenso gut wie Kombi-Therapien, die ein Opiat enthalten.  dies ist insofern relevant, da beide Mittel für Prepper frei in Apotheken erhältlich sind.

ABER immer Vorsicht! Paracetamol kann unter gewissen Umständen zu Leberschäden führen und auch Ibuprofen hat unerwünschte Wirkungen. Diesbezüglich immer die Fachinformationen studieren. Doch in Notsituationen, wie sie Prepper erwarten, werden Risiken auch anders gewichtet.

https://www.univadis.de/viewarticle/ibuprofen-plus-paracetamol-statt-opiate-bei-verletzungen-des-bewegungsapparats-567105?s1=news

Hauptergebnisse: Eine Kombinationstherapie aus Ibuprofen und Paracetamol ließ die Schmerzen auf der numerischen Rating-Skala um durchschnittlich 4,3 Punkte zurückgehen.

Die Linderung der Schmerzen war damit beinahe genauso gut wie nach der Gabe von Oxycodon und Paracetamol mit 4,4 Punkten.

Die Schmerzlinderung unter der Kombination von Hydrocodon und Paracetamol lag bei 3,5 Punkten,

unter der Kombination von Codein mit Paracetamol bei 3,9 Punkten.

Design: 411 Patienten einer US-amerikanischen Notfallambulanz wurden in vier Gruppen mit verschiedenen Schmerzmittel-Kombinationen randomisiert. Bei den Verletzungen handelte es sich um Frakturen, Zerrungen, Verstauchungen und Muskelschmerzen.

Die Teilnehmer der Gruppen 1 bis 3 erhielten unterschiedliche Opiate in Kombination mit Paracetamol (Gruppe 1: 5 mg Oxycodon plus 325 mg Paracetamol, Gruppe 2: 5 mg Hydrocodon plus 300 mg Paracetamol, Gruppe 3: 30 mg Codein plus 1.000 mg Paracetamol) Die Patienten der vierten Gruppe erhielten kein Opiat, sondern 400 mg Ibuprofen plus 1.000 mg Paracetamol.

Als primärer Endpunkt wurde anhand einer numerischen Rating-Skala der Rückgang der Schmerzen zwei Stunden nach der Einnahme definiert. Eine Schmerzlinderung um mehr als 1,3 Punkte wurde als klinisch relevante Schmerzlinderung eingestuft.

Klinische Bedeutung: Knapp 500.000 Tote durch Überdosierungen mit Opiaten haben in den USA eine Diskussion über deren freizügige Verordnung in der Schmerztherapie ausgelöst. Auch beinahe 20 Prozent der Patienten in chirurgischen Notfallambulanzen werden Opiate verschrieben. Die vorliegende Studie zeigt, dass bei Verletzungen des Bewegungsapparats oft auf Opiate verzichtet werden kann. Eine Kombination von Ibuprofen und Paracetamol bietet sich wegen der unterschiedlichen Wirkmechanismen an.

pöhse Waffenlobby – die GRA äußert sich zum letzten Tatort und die Eddie Eagle Aufklärung von Kindern und Jugendlichen

überall, wo Waffenbesitz nicht sofort kriminalisiert wird, durfte ich erleben, daß man der Jugend und dem Gefahrenbewußtsein große Aufmerksamkeit schenkt und auch in der DDR war der Umgang mit Schußwaffen keineswegs neurotischer Natur.

Einschubfrage: was würde die Eltern von Kindern wohl mehr auf die Barrikaden bringen. Die einwöchige Sexualfrüherziehung im Regel-Unterricht oder eine einstündige Aufklärung zum richtigen Umgang mit Waffen und Munition? Oder ab 16 Jahre das flächendeckende Angebot einer AG „Sportschießen“ ?

Selbstverständlich ist der frühe Umgang mit Waffen in vielen Ländern auch einer kriegerischen oder militärischen Zielsetzung geschuldet, aber obwohl wir hier im friedlich-zvilisierten-demokratischen Westen, nicht wenige dieser Länder als nicht-lebenswerte korrupt-kriminelle und gefährliche rückständig-undemokratische Regime bezeichnen, die keinen demokratischen Rückhalt in ihrer Bevölkerung haben, ist es für mich bemerkenswert, daß gerade deren Regierungen keine Angst vor ihrem eigenen wehrhaften und wehrfähigen Volk zu haben scheinen.

In unseren demokratischen Landen hingegen… da wird schon eine Schreckschußwaffe, ein Multitool oder ein Pfefferspray zu einer nicht akzeptablen Mordwaffe.  Denn die Deutschen (und auch die Franzosen) sind ja im Grunde ihrer Seele blutrünstige Bestien, die einander und ihre gewählten Vertreter heiß- oder kaltblütig schnell einmal niedermetzeln. Und zu blöde sind sie (laut Pisa) auch, als daß sie verantwortungsbewußt mit Schußwaffen umgehen könnten.

Eine Waffe zur Selbstverteidigung ist dem einzelnen Deutschen ebenso verwehrt, wie viele Jahre den Deutschen -als Volk und Staatsgebilde- von den Siegermächten eine eigene Armee verwehrt wurde. Irgendwann erlaubte man dann doch eine Verteidigungsarmee. Leider hat aber das Individualrecht nicht mit dem Staatsrecht gleichgezogen. Weshalb eigentlich nicht? Unsere Regierung führt inzwischen sogar wieder bewaffnete Angriffskriege mit ihrer Verteidigungsarmee, die sich mit Abschaffung der Wehrpflicht zu einer Söldner-Armee gemausert hat. Damit ist unser Staat, unsere Regierung schon längst über das von den Alliierten zugestandene  Selbstverteidigungsrecht hinaus.Der einzelne Mensch aber noch immer in Fesseln.

Ich empfinde es als äußerst merkwürdig, daß der Staat (respektive die Regierung), der in der Vergangenheit anderen Staaten den Krieg erklärt und seine friedliche Bevölkerung in den Krieg gezwungen und getrieben hat, wieder das Recht des Waffentragens und des Waffeneinsatzes bekommt. Der einzelne Mensch, der sich der Kriegsdynamik damals kaum entziehen konnte, aber als der eigentlich Schuldige, als der kriegslüsterne Verursacher hingestellt wird und die Konsequenzen, also die Beschneidung seiner existentiellen Freiheit in einer sich verändernden Welt tragen muß.

Wie immer in unserer manipulierten angeblich freien Gesellschaft, wird den Menschen zumindest oberflächlich das Recht zugestanden, sich zur bewaffneten Selbstverteidigung zu befähigen. Also den Umgang mit Schußwaffen und Munition zu erlernen. Aber eben nicht zur Selbstverteidigung. Explizit nicht zur Selbstverteidigung. Und auch sonst wird der Umgang mit Schußwaffen in weiten Kreisen als „pfui“ oder mindestens als „suspekt“ angesehen. Eine Folge der (Um-)erziehung insbesondere der 70 er Jahre (da begann die stetige Verschärfung des nationalen Waffenrechts) und gewünschten öffentlichen Meinungsbildung. In der Schweiz ist das natürlich anders und in Österreich auch. Dort ist der Wunsch nach bewaffneter Selbstverteidigung (NOCH!) ein völlig legitimer Grund zur Beantragung einer Schußwaffenerlaubnis.

Nun aber zum lesenswerten Artikel der GRA hier, von dem ich einen Ausschnitt einstelle:

https://german-rifle-association.de/waffenlobby-beim-tatort-goldbach/

Die Tatort-Fernsehhandlung:   „…Der verschwundene Nachbarsjunge nahm sich eine Pistole, in der noch eine Kugel im Lauf steckte, und hatte mit dem Mädchen “gespielt”. Dabei kam es zu der tödlichen Schussabgabe (sehr realitätsnah).“

Waffenlobby hätte das verhindern können

Die “böse” Waffenlobby NRA unterrichtet seit Jahrzehnten Grundschulkinder über die Gefährlichkeit von Schusswaffen. Die NRA geht in die Schulen (ohne Waffen) und erklärt den Kindern, was diese tun sollen, wenn sie zufällig eine Schusswaffe finden. Seit 1988 wurden so über 25 Millionen Grundschüler aufgeklärt mit dem Eddie Eagle GunSafe® Program

Wenn du eine Waffe siehst:
STOP!
Nicht anfassen.
Renn weg.
Erzähle es einem Erwachsenen.

Wenn wir in Deutschland eine echte Waffenlobby ala NRA hätten, dann wären die Grundschulkinder aufgeklärt gewesen. Dann hätten sie gewusst, was beim “Spielen” passieren kann. Dann wären sie mit dem Fund eventuell ähnlich vorsichtig umgegangen wie mit einem Feuer im Wald: Sie wären weggelaufen und hätten einem Erwachsenen davon berichtet. (Anmerkung: und man hätte keine glaubwürdige Story für den Tatort gehabt)

Doch kommt kein einziger Tatortkritiker auf diese Diskrepanz.

Liegt das daran, dass niemand über die “guten Taten der Waffenlobby” berichtet?

Ich hatte schon 2014 über dieses Eddie Eagle-Programm geschrieben: Waffen und Kinder: Waffenwahn?  Es gibt auch andere Safety-Kurse der “bösen” Waffenlobby in den USA. Dort wird aufgeklärt, wie man Selbstmorde mit Schusswaffen erschwert, wie man sich bei Notwehrfällen verhält, wie man Waffen sicher aufbewahrt, wie man “Strohmannkäufe” erkennt u.v.m. Diese Kurse haben bewirkt, dass tödliche Unfälle mit Schusswaffen bei Kindern um über 80% zurückgegangen sind, obwohl es immer mehr private Schusswaffen in den USA gibt.

….

Einhandmesser

Victorinox-Dual-Pro-Einhandmesser-0-8371-MWC-rot-schwarz-Rettungsmesser

inzwischen dürften die meisten Leser meines Blogs schon auf dem von mir verlinkten knife-blog gewesen sein (zu dem ich übrigens in keinerlei Beziehung stehe), wo sich überaus wissenswerte Informationen finden. Trotzdem noch einige Hinweise zu Einhandmessern, die sehr beliebt sind für den outdoor-Sport und auch bei der Bundeswehr.

Generell ist das Führen, also grob gesagt das Mitnehmen außerhalb seiner eigenen Räumlichkeiten, ohne daß es sich in einem abgeschlossenen Behältnis befindet, verboten. §42 des Waffengesetzes ist hier anzuwenden.

Ausnahme: das Führen ist für Sport, Spiel und Brauchtum erlaubt.

Dazwischen gibt es für den gewöhnlich denkenden Menschen nicht selten eine Grauzone, in der man sich nicht bewußt ist, daß man eine Gesetzesübertretung begeht. So wie bei den bereits angesprochenen Multitools.

Der Transport eines solchen Einhandmessers muß auf dem Weg zu seiner z.B. outdoor Aktivität (also auf dem Weg zum Ort  des erlaubten Gebrauchs) in einem abgeschlossenen Behältnis erfolgen. Dies soll den leichten Zugriff, die unmittelbare unsachgemäße Verwendung des Messers verhindern.

An einem Fall kann man das gut illustrieren, den man hier im sehr interessanten lawblog nachlesen kann:

Während in Afghanistan deutsche Soldaten Krieg führen, bahnen sich jetzt in Deutschland rechtliche Querelen für arglose Bundeswehrangehörige an. Bei Polizeikontrollen, vor allem in Schleswig-Holstein, sind nämlich Soldaten außerhalb des Dienstes mit einem juristischen Vorwurf konfrontiert worden: Verstoß gegen das Waffengesetz. Ihr Vergehen? Die Soldaten, meist in Uniform auf dem Heimweg ins Wochenende, hatten das „Standardmesser“ der Bundeswehr dabei.

Es handelt sich um ein Taschenmesser (Hersteller: Victorinox), allerdings in Form eines Einhandmessers. Die Besonderheit an Einhandmessern ist, dass sie mit einer Hand geöffnet werden können. Problem: Einhandmesser fallen seit neuestem unter das Waffengesetz. Wer so ein Messer bei sich hat, riskiert ein Bußgeld bis zu 10.000 Euro.

Das Bundesinnenministerium vertritt in einem mir vorliegenden Schreiben eine harte Linie:

Die an Soldaten ausgegebenen Messer vom Typ Bw Einhandmesser Original Victorinox, Jungle Devil und Bw-Kampfmesser Infanterie fallen grundsätzlich unter den Tatbestand des Führensverbots des § 42a Abs. 1 WaffG.

Nur dienstliche Nutzung sei erlaubt. Freizeit, auch in Uniform verbrachte, sei jedoch kein Dienst:

Führt ein Soldat vor oder nach dem Dienst, auch in Uniform, solch ein Messer mit sich, greift das Waffengesetz. Es wird hierbei davon ausgegangen, dass die Bundeswehr es nicht für erforderlich hält, dass ein Soldat auf dem Heimweg oder bei der Fahrt zur Kaserne bzw. Dienststelle ein Kampf- oder Einhandmesser mit sich führt. Auch Schusswaffen und andere an Soldaten ausgegebene Ausrüstungsgegenstände müssen nach dem Dienst grundsätzlich auf dem Bundeswehrgelände verbleiben.

Weiter:

Auch unter dem Gesichtspunkt der Fürsorge der Bundeswehr für junge und charakterlich noch nicht gefestigte Soldaten scheint es vorzugswürdiger, Bundeswehrmesser grundsätzlich in der Kaserne bzw. Dienststelle zu belassen.

Der Reservistenverband hat sich inzwischen auch schon eingeschaltet. Er rät allen Reservisten dringend ab, die zur Ausrüstung gehörenden Einhandmesser bei sich zu führen, und zwar „weder bei dienstlichen Veranstaltungen noch privat“.

Ja, werte Leser, so ist das in unserer bunten Republik. Der Mensch in der Bundeswehr oder in seiner Funktion als Polizist ist vertrauenswürdig und funktionstüchtig (ich bin ja geneigt zu schreiben: funktionssicher). Der selbe Mensch in anderer Funktion, zum Beispiel als PrivatPERSON und Bürger wird zu einem gefährlichen, unkalkulierbaren Risiko. Messer, Gabel, Schere, Licht – ist für deutsche Bürger nicht. Oder so ähnlich.

Einen gut gestalteten Überblick über „erlaubt“ und „verboten“ finden die Leser hier: https://www.nuernberg.de/imperia/md/ordnungsamt/dokumente/internet/faltblatt_-_informationen_zum_aktuellen_waffenrecht.pdf

 

Sie glauben, das Waffenrecht berühre Sie nicht, weil Sie weder Sportschütze noch Jäger noch kriminell sind? – dann kennen Sie die BRiD schlecht

heute  einmal wieder ein Situationsbericht aus Absurdistan und seiner Justiz. Beginnen wir mit einer Geschichte. Eine Hausfrau in bestem Alter, wie man so sagt, macht einen kleinen Ausflug in die Tschechische Republik. Ihr Ziel: der sogenannte Vietnamesenmark (diesen gibt es inzwischen nicht mehr, aber andernorts Polenmärkte)  gleich hinter der Grenze mit seinen Buden und Ständen mit Jacken, Taschen, Gürteln und sonstigen Dingen, die Mann und Frau und Kind so brauchen. Zu günstigen Preisen und mit dem Spaß zum Feilschen inklusive.Frau ersteht eine coole trendy Taschenlampe für geschenkte 20 Euro (es gibt sie aber schon für 15 Euro) und mit dem Schriftzug „Police“ Elektroschocker Polizei QuelleAn der Grenze dann, wo die Zöllner mit Vorliebe Strafen am laufenden Band kassieren für das Mitführen von Reservekanister über 5 Liter wegen illegaler Einfuhr billigen=unverzollten Benzins/Diesel, entdecken die freundlichen Büttel dann die Taschenlampe und stellen fest, diese hat eine Zusatzfunktion, von der die arme Hausfrau keinen blassen Schimmer hatte, aber die erfahrenen Zöllner sehr wohl: ein Elektroschocker!

In der berichtenden Presse war man sich uneins, ob es sich um 100.000 Volt oder 1 Mio Volt handelte, die man damit freisetzen konnte. Wie auch immer, die Dame ist aus allen Wolken gefallen, erhielt eine Strafanzeige und mußte vor Gericht. Übrigens nicht die erste und nicht die letzte, die diesbezüglich mit dem Gesetz in Konflikt kam.

Da in Deutschland das Motto gilt „Unwissenheit schützt vor Strafe nicht“ kann sich jeder vorstellen, wie milde Richter bei dieser STRAFTAT im Sinne des Waffengesetzes urteilen. Und es handelt sich gleich um 2 Straftaten.

Einmal ist ein Elektroschocker ohne deutsches Prüfzeichen ein verbotener Gegenstand zu besitzen und zu führen (ganz generell Umgang in jedweder Form zu haben) und zum Zweiten handelte es sich in diesem Fall um eine als Alltagsgegenstand (Lampe) getarnte Waffe. Das dürfte für die Frau böse geendet haben. Geldstrafe oder bis zu 3 Jahre Knast sieht der Gesetzgeber als würdiges Strafmaß für das Verbrechen vor.

Wobei ich hier noch erläutern will, daß „besitzen“ nicht heißen muß, daß man auch der Eigentümer ist. Also es hätte der Dame nicht geholfen zu sagen, ein tschechischer Freund sei Eigentümer und sie hätte sich das Ding nur kurz geliehen, weil ihr Geldbörschen in einen deutschen Gulli kurz vor der Grenze gefallen sei, den sie nur mal kurz ausleuchten wollte. Also: Die Dame war in Besitz der Taschenlampe, wer der Eigentümer ist spielt keine Rolle.

http://www.mittelbayerische.de/region/neumarkt-nachrichten/taschenlampe-ist-eine-waffe-21102-art835365.html

Und nein, der deutsche Zoll hält es nicht für nötig, deutsche Bürger an seinen Erkenntnissen über drohende shopping Gefahren vorort teilhaben zu lassen, darauf aufmerksam zu machen oder über relevante Gesetzesunterschiede im Nachbarland zu informieren. Ein kleines Faltblatt wäre doch nett und bürgerfreundlich gewesen. Insbesondere da viele Rentner den kleinen shopping-Grenzverkehr nutzen und man nicht davon ausgehen kann, daß diese das internet zu diesem Thema durchforsten (können). Auf die Idee, daß sie eine Straftat begehen könnten, kommen die überhaupt nicht.

Wer noch  einen gewöhnlichen  Elektroschocker von vor 1.1.2011 OHNE PTB Prüfzeichen

Mit PTB-Prüfzeichen besitzt, ein Gerät, das bis dato völlig legal zu erwerben und zu besitzen war, sollte wissen, daß 2010 die Ausnahmeregelung zur Straffreiheit bzgl. des Besitzes, Führens und Erwerbs einer solchen Waffe / Gegenstandes eigentlich (dazu später mehr) abgelaufen ist.

Ja, DU! Du bist jetzt ein Krimineller! Ach, Du wußtest nicht, daß Dein Schwiegersohn in seinem bei Dir untergestellten Umzugskarton auch einen alten E-Schocker ohne Prüfzeichen eingepackt hat?  Und der Schwiegersohn hat das auch völlig vergessen, weil als neuerdings Hartzer er jetzt andere Probleme hat und zudem gar nicht mehr über die Räumlichkeiten verfügt, seine untergestellten Kartons abzuholen und auszupacken? Na, die BRiD Gerichte werden Dir schon zeigen wo es entlang geht, wenn man soetwas bei Dir findet.

Vielleicht kommst Du ja auf die Idee, das gerade entdeckte illegale Teil bei der Polizei abzugeben? Bravo! Kennst Du Monopoly? Die berühmte Aufforderung: Begeben Sie sich in das Gefängnis. Begeben Sie sich direkt dorthin…

Also das Abgeben bei der Polizei könnte möglicherweise unmittelbar in eine Strafanzeige münden, denn Du bist im Besitz eines verbotenen Gegenstandes, hast ihn (womöglich sogar in einem unverschlossenen Behältnis) transportiert und noch dazu in der Öffentlichkeit geführt. Oder hast Du ihn womöglich sogar BENUTZT? Also was tun? An Ort und Stelle vernichten? In die nichtauffindbare Inexistenz des Nirwana bringen wird wohl das Vernünftige sein?

Und nun aber zwei Dokumente bzgl. Taser ohne PTB Prüfzeichen, die Hoffnung spenden.

Das eine ist ein Dokument für die exekutiven Profis der BRiD aus dem Jahre 2017, welches von der Allegmeinverfügung (dh der bis 2010 geltenden Ausnahmegenehmigung) für den Besitz der Elektroschock-Waffe (also einem Gegenstand, der unter das Waffengesetz fällt) handelt.

Und dort steht für die Polizeidienst-Studenten geschrieben, daß nur das Führen eines nachweislich vor dem angegebenen Stichtag bereits in Besitz befindlichen Altgerätes verboten sei, der weitere Besitz aber über die Allgemeinverfügung genehmigt wäre. Nachzulesen hier: http://www.hfpol-bw.de/index.php/infothek-fakultaet-iii/245-waffenrecht

Klicken auf „Waffenrecht für Behörden und Polizei“  Seite 11. Und kleiner Hinweis: den Copyright Disclaimer einer Rechtsfakultät sollte man ernst nehmen.

Das entsprechende Schreiben des Bundeskriminalamts vom 17.12.2010 hier: http://www.polizeiladen.de/downloads/kh-elektroschockerregelungenaltbesitz.pdf

In diesem Schreiben kann man auch nachlesen, wie man sich verhalten sollte, wenn man überraschend zu solch einem verbotenen Gegenstand kommt, von dem man nicht nachweisen kann, dass man ihn vor dem Stichtag bereits in Besitz hatte.

Bis heute ist es aber so, daß bei Auffinden eines Elektroschockers ohne PTB Prüfzeichen durch die Behörden, ersteinmal ein Verfahren eingeleitet wird, um zu klären, ob die Ausnahmegenehmigung greift oder nicht, also ob der Besitz vor dem Stichtag irgendwie nachgewiesen werden kann, oder nicht.

Aktuell wurde diesbezüglich ein Fall in Ingolstadt bekannt, in dem die Behörden bei einem entsprechenden Fund pauschal einen Verstoß gegen das Waffenrecht feststellten, anscheinend ohne den Betroffenen auf den Inhalt des BKA Schreibens vom 17.12.2010 und die Ausnahmegenehmigung hinzuweisen. Dadurch verwehrten sie dem Betroffenen die Möglichkeit, der Behörde die Legalität des Besitzes nachzuweisen.

Wenn dem tatsächlich so gewesen sein sollte, dann ist solch ein Verhalten der Behördemitarbeiter nicht nur unrechtmäßig, sondern meiner Meinung nach moralisch verwerflich. Schlußfolgerung: nur wer die Rechtslage kennt, hat nicht von Anfang an verloren.

Eine andere Interpretation des diesbezüglichen Waffenrechts findet man bei Wikipedia:

a) Distanz-Elektroimpulsgeräte (wie Airtaser) sind in Deutschland seit 1. April 2008 generell verboten und nicht zulassungsfähig.

b) Kontaktgeräte sind unter Einschränkungen erlaubt. Ein Elektroimpulsgerät benötigt gemäß Anlage 2 Nr. 1.3.6 WaffG ein amtliches Prüfzeichen für die gesundheitliche Unbedenklichkeit.

Für Altgeräte bestand ehemals eine Ausnahmegenehmigung des BKA (gemäß § 40 Abs. 4 WaffG) für Erwerb, Besitz und Führen. Diese lief aus zum 31. Dezember 2010.

Seit dem 1. Januar 2011 ist der Umgang nur noch mit Geräten erlaubt, die das Prüfzeichen der PTB tragen. Für Privatpersonen, die vor dem 1. Januar im Besitz eines Gerätes ohne Prüfzeichen waren, besteht die Möglichkeit, beim BKA (Bundeskriminalamt) eine Ausnahmegenehmigung für den Besitz zu beantragen. Das Führen oder Weiterverkaufen dieser Altgeräte ist aber untersagt.

Wikipedia meint also, man müsse einen individuellen Antrag stellen. Ob das rechtlich tatsächlich so ist, habe ich noch nicht herausgefunden.

Denn es stellt sich die Frage, ab wann der Besitzer eines illegalen Altgerätes sich überhaupt strafbar macht. Was ist zum Beispiel, wenn er gar nicht (mehr) wußte, daß er solch ein Gerät überhaupt besitzt? Und es von der Polizei gefunden wird? Kann er dann noch einen Antrag auf Ausnahmegenehmigung stellen? Immerhin kann man nichts beantragen, von dem man keine Kenntnis hat.

Und ist so ein Individualantrag überhaupt vorgesehen in dem Schreiben der Allgemeinen Verfügung von 2010?

Es findet sich keine diesbezügliche Aussage über die Art und Form der ggf. nötigen Individual-Antragstellung. Vielmehr verwendet das Dokument den Plural und Verallgemeinerungen, so daß man davon ausgehen muß, daß es sich hierbei um eine pauschale allgemeine Ausnahmeregelung für all diejenigen handelt, auf die die dort genannten Kriterien zutreffen.

Jegliche andere Maßnahme, als die der generellen Ausnahmegenhmigungserteilung wäre übrigens eine nicht rechtlich begründbare Mißachtung des Eigentumrechts gewesen. Eine unrechtmäßige, verfassungswidrige Enteignung.

Die letztlich zu klärenden Fragen sind daher: Handelt es sich tatsächlich um eine Allgemeine Ausnahmegenehmigung? Wurde damit ganz allgemein verfügt, daß der Altbesitz genehmigt ist, so man den Besitz vor dem Stichtag nachweisen kann? Muß man diese Beweisführung von sich aus initiieren und der Behörde darlegen oder kann man die Legalität des Altbesitzes auch für sich selbst feststellen, indem man zum Beispiel weiß, daß man den Kaufvertrag vor dem Stichtag säuberlich in seinem Ordner liegen hat und diesen bei Anfrage der Behörde vorlegen kann?

Fragen über Fragen. Die Kompetenz der Gesetzgeber bzgl. der Klarheit im Recht ist immer wieder auf`s Neue erstaunlich. Ich werde die werte Leserschaft über weitere Erkenntnisse auf dem Laufenden halten.

 

 

 

 

Den heutigen Tag ernenne ich zum Strom-Gedenktag oder sollte man doch lieber…

Einfach nur so, weil ich froh bin, daß mein Alltag, so nervig er auch sein mag, in geordneten Bahnen verlaufen kann.

Daß ich der Familie nicht sagen muß, sie dürfen ihr Geschäft heute in der Grünanlage verrichten, daß niemand die Bettpfannen der Alten und Kranken mit kaltem Waser aus dem nächsten Fluß reinigen muß, daß die Krematorien funktionieren, die Kläranlagen und die Lüftungsanlagen der Schweinezüchter, daß die Kassen der Supermärkte piepsen, die Zapfsäule bei der Tanke brummt und dass Norddeutschlands Grundwasserpumpen fleissig arbeiten und verhindern, daß ein großer Teil des Landes zum Aquarium wird… Lasset uns Dank sagen… auch für die beständig steigende EEG Umlage, die Ästhetik der sich drehenden (oder stehenden) Rotoren hoch und weit über deutsche Landen, mit tausenden Litern Öl gut geschmiert (wie die Betreiber) sorgen sie zudem für den Erhalt des ökologischen Gleichgewichts der heimischen Vogelpopulation.

Aber nicht, dass werte Leser nun glauben, sie dürften einen der darwinistisch an die veränderte Umwelt unangepassten Milane oder dessen Federn um die Windkraftanlagen mit nach Hause nehmen! Lassen Sie sich nicht erwischen! Darauf steht Strafe, denn Der Besitz von Vogelfedern nahezu aller Arten ist generell genehmigungspflichtig! Sie dürfen sich gerne ausmalen, was Ihnen als deutschem Bürger blüht, wenn Sie nicht nur Federlesen machen, sondern so einen Flugvogel selbst um sein Leben bringen.

§22 Bundesnaturschutzgesetz
Es ist verboten:
4b) lebende oder tote Tiere der besonders geschützten Arten oder Teile dieser Tiere, ihre Eier, Larven, Puppen, sonstige Entwicklungsformen oder Nester sowie hieraus gewonnene Erzeugnisse in Besitz zu nehmen, zu erwerben, die tatsächliche Gewalt darüber auszuüben, zu be- und verarbeiten, abzugeben, feilzuhalten, zu veräußern oder sonst wie in Verkehr zu bringen.

Was sind nun besonders geschützte Tierarten?
Das ist in Anlage 1 geregelt.
2 Vögel: Alle wildlebenden europäischen Arten, soweit sie nicht dem Geltungsbereich dieser Verordnung anzuwendenden Jagdrecht, mit Ausnahme von Haustaube (verwilderte Form), Rabenkrähe, Eichelhäher, Haussperrling, Star, Amsel. [*]

Der Besitz von Federn, außer von Vögeln, die unter das Jagdrecht fallen (allerdings fallen deren Federn dann unter das Wilderei Gesetz!) und den oben aufgezählten Arten, ist somit verboten bzw. genehmigungspflichtig. Exotische Vogelarten sind aus anderen Gründen geschützt.

Obwohl alle Greifvögel in Deutschland seit Anfang der 1970er Jahre unter strengem Schutz stehen, ist die illegale Verfolgung von Greifvögeln nach wie vor ein gravierendes Problem. Ihre Verfolgung stellt eine Straftat dar, die eine Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren nach sich ziehen kann.

Aber die Betreiber der  Anlagen stört das nicht! https://www.nabu.de/news/2016/01/20016.html

Neu ist jedoch die Verfolgung der Greifvögel im Zusammenhang mit Windkraftanlagen: In bislang 42 zusätzlichen im Rahmen der Aktion gemeldeten Fällen aus den Jahren 2010 bis 2015 besteht dringender Verdacht auf die illegale Zerstörung von Großvogelhorsten in Zusammenhang mit bestehenden und geplanten Windkraftanlagen, auch bei drei der registrierten Tötungsdelikte liegt ein entsprechender Zusammenhang nahe. Um eine Gefährdung von Vogelarten auszuschließen, müssen für Windkraftanlagen bestimmte Mindestabstände zu deren Horsten einhalten werden. Um Windkraftanlagen trotzdem bauen zu können, werden daher offensichtlich häufig Horste dieser Vögel zerstört. Der NABU befürwortet den naturverträglichen Ausbau der Windkraft, weist jedoch auf gravierende Versäumnisse bei der Standortwahl und der Umsetzung einzelner Projekte hin. Standorte, die erst mittels Straftaten für Windkraftanlagen „geeignet“ gemacht werden, sind klar abzulehnen. Die meisten Horste sind bereits vor den Planungen einer Windkraftanlage bekannt. Sie werden dementsprechend im Genehmigungsprozess berücksichtigt. Wenn Horste für Windkraftanlagen zerstört werden, zeugt das vor allem von Ignoranz gegenüber geltendem Planungsrecht.

Nun denn. Werte Leser, bleiben wir beim Strom an sich:

Der Kampf gegen Stromausfälle aufgrund der Zunahme von volativem Öko-Strom wird immer teurer: http://www.revierkohle.de/blackouts-muehselig-abgewehrt/

Aufgrund der Zunahme von Windkraftanlagen besteht an windreichen Tagen ein Überangebot an Strom, so dass dieser immer wieder von den Netzbetreibern abgeregelt werden muss, um einen Zusammenbruch der Stromnetze zu verhindern. Die Anspannung im Netz steigt schneller als erwartet, so Urban Keussen von der Firma Tennet. Netzbetreiber Tennet mußte für diesen Abwehrkampf in 2015 rd. 700 Mio. EUR an Kosten aufbringen, darunter 225 Mio. EUR für das Hoch-und Herunterfahren von Kraftwerken, 152 Mio.

http://www.revierkohle.de/eeg-umlagen-steigen-in-2017-deutlich/

2016 stieg die EEG-Umlage von 6,17 Cent auf 6,35 Cent. Von 2010 bis 2016 hat sich der Strompreis um mehr als 200 % erhöht. Und dank des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) mit seiner Lizenz zum Gelddrucken für Öko-Strom-Anbieter wird das auch so weitergehen.

In 2017 soll der Strompreis nach einer Prognose des sog. Think-Tanks „Agora“ von 6,35 auf bis zu 7,3 Cent je kWh steigen. Für eine Durchschnittsfamilie mit zwei Kindern und 3000 kWh Jahresverbrauch steigt der Strompreis somit um 44 EUR. Für Unternehmen hat die Erhöhung aber nicht so bescheidene Auswirkungen. Sie bedroht langsam aber sicher den Industriestandort Deutschland.  

eeg-umlage-2016-400x300

Da man unbeirrt weiter an die Klimaerwärmung durch CO2-Emissionen glaubt, die angeblich von Menschen verursacht wird, hält man an der zum Untergang geweihten Energiewende eisern fest. Koste es, was es wolle. Damit der Offshore-Windstrom vom Norden in den Süden weitertransportiert werden kann, benötigt man rd. 2800 km lange neue Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragungsleitungen. ( wir berichteten hierüber bereits mehrmals) Da viele Bürger in Bayern und anderswo mit einer Verschandelung ihrer Land- schaft rechnen, fordern diese eine unterirdische Verlegung der Kabeltrassen. Die Bundesregierung hat diesem, von CSU-Chef Horst Seehofer vorgetragenem Begehren nachgegeben, was zur Folge hat, das in die Verteilnetze rd. 50 Mrd. EUR bis 2032 investiert werden müssen, erklärte Stefan Kapferer, Vorsitzend- er des Energieverbandes BDEW. Die Kosten für Steuern, Abgaben und Umlagen haben sich in den letzten 18 Jahren vervierfacht und werden sich bis 2032 sicherlich verzehnfachen.

Über die EEG-Umlage wird die Differenz zwischen den staatlich für zwanzig Jahre lang garantierten höheren Abnahmepreisen von Ökostrom und dem Börsenstromtarif bezahlt.

Das bedeutet: je niedriger der Börsenpreis, desto höher die Umlage und umgekehrt.

Mit verschiedenen EEG-Umlagen finanzieren alle Verbraucher eine völlig verfehlte Energiepolitik.

Trotz massiven Ausbaus der Windkraftanlagen auf mittlerweile rd. 32.000 Anlagen mit einer maximalen Nennleistung von 68.925 Megawatt (in Sept. 2016 lt. EEX-Strom- börse) stehen diese nur an vier Monaten im Jahr mit rd. 1.800 Volllastunden zur Verfügung.

Acht Monate stehen die Anlagen mangels ausreichendem Wind still. Und für diesen Stillstand hat der Bürger allein in 2016  5,064 Mrd. EUR bezahlt.

Für alle regenerativen Energieträger zusammen (incl. Netzausbau) sogar 22,3 Mrd. EUR.

Der Erlös für den nicht bedarfsgerecht erzeugten Windstroms an der EEX-Börse in Leipzig belief sich in 2016 gerade einmal auf 225 Mio. EUR. Die restlichen 95,6 % zahlt der Stromverbraucher über seine Stromrechnung.

Der Sachverständigenrat der Bundesregierung kommt denn auch folgerichtig zu der Erkenntnis, das es sich beim EEG um den größten Subventionstatbestand handelt, dem kein schlüssiges Gesamtkonzept zugrunde liegen würde. Auch wäre das EEG marktfern und würde keineswegs zu einer Abmilderung des Klimawandels beitragen.

Und wenn Sie jetzt denken, das eine Erhöhung auf 7,1 bis 7,3 Cent je kWh doch noch ganz moderat ausfällt, dann bedenken Sie bitte, das es sich hier nur um die Erhöhung für Privathaushalte handelt.

Mittelstän- dische Betriebe haben mit ganz anderen (verbrauchs- und lastgangabhängigen) Kosten zu kämpfen. Aber auch Privathaushalte sollten sich nicht zu früh freuen. Denn zu den steigenden Netzentgelten kommen noch 19 % Umsatzsteuer, die Kraft-Wärme-Kopplungs-Um- lage, die Offshore-Umlage (Windkraftanlagen auf hoher See), Umlage für Netzgenteldbefreite stromint-ensive Unternehmen und die Umlage für abschaltbare Lasten (die sog. Redispatch-Kosten für die Zu-und Abschaltung von Kraftwerken, weil Windkraft nicht ausreicht) hinzu.

Und vergessen Sie nicht die Kosten für die unterirdische Verlegung von Hochspannungsübertragungs-Gleich-stromleitungen, die bis 2030 noch einmal mit rd. 50 Mrd. EUR zu Buche schlagen werden. Die erwähnten Redispatsch-Kosten werden in den nächsten Jahren ebenfalls steigen, weil der Ausbau von Windkraftanlagen trotz Deckelung weitergeht. Damit müssen in gleichem Umfang konventionelle Kraftwerke bereitstehen, um einen Rückgang bzw. eine erhöhte Nachfrage umgehend ausgleichen zu können. Wenn dann noch Kraftwerke endügltig abgeschaltet werden sollen, wie von Herrn Bundeswirtschaftsminister Gabriel, Verdi-Chef Bsirske, den Grünen, B.U.ND. und Greenpace gefordert, dann kann man nur noch sagen: gute Nacht, Deutschland.

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Offensichtlich ahnt wohl aber auch die Bundesregierung, das ihre verfehlte Energiewendepolitik zu einem Versorgungsengpass und zu einem Stromausfall grösseren Ausmasses führen könnte.

Daher hat sie vorsorglich eine Bürgerinformation über das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe herausgeben lassen, das mit Tips für Vorsorge und Selbsthilfe bei Stromausfall aufwartet.

Wir denken, dass solche Tips nur bedingt hilfreich sind, da ein Blackout von 2 bis 3 Wochen kaum eine geeignete Vorsorge ermöglicht.

Sie können zwar Batterien, Kerzen, Nato-Esspackete, Schlafsäcke und See-Trinkwasser einlagern, aber bei einer vierköpfigen Familie dürfte der Platz kaum ausreichen.

Und wer zur Miete wohnt, kann zwar eine Chemietoilette benutzen, aber die reicht maximal nur für den fünfmaligen Besuch…und dann ? Außerdem hält die Chemiekalie nur 6 Monate und muß dann ausgetauscht werden. Scheiss Spiel, gell ?

 

Stromausfallkarte: https://stromausfall.org/karte/

Beratung bei Stromausfällen: https://stromausfall.org

oder: http://www.bbk.bund.de/DE/Ratgeber/VorsorgefuerdenKat-fall/Pers-Notfallvorsorge/Stromausfalll/Stromausfall.html

Checkliste für 8 Stunden: https://www.stromausfall.info/php/checkliste-grundausstattung-8-bis-24-stunden_de_18.html

Der neue Hype: Stromausfall bei Banken: http://www.chip.de/news/Das-Blackout-Szenario-Was-passiert-wenn-in-den-Banken-tagelang-der-Strom-ausfaellt_123241744.html

Liste historischer Stromausfälle: https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_historischer_Stromausf%C3%A4lle

Der große europäische Stromausfall von 2006: schlechte Planung und die Unkalkulierbarkeit vernetzter Systeme:  https://de.wikipedia.org/wiki/Stromausfall_in_Europa_im_November_2006

Auslöser war die planmäßige zeitweilige Abschaltung zweier von E.ON (heute Tennet TSO) betriebener Hochspannungsleitungen ConnefordeDiele, die mit der 380-kV-Ems-Freileitungskreuzung die Ems queren, am Abend des 4. November 2006. Diese Abschaltung geschah für die Ausschiffung der Norwegian Pearl, eines auf der Meyer Werft in Papenburg gebauten Kreuzfahrtschiffes. Durch das E.ON-Netz flossen zum Zeitpunkt des Ausfalls fast 10.000 MW (vor allem durch Windenergie erzeugter) Strom von Norddeutschland und Nordeuropa nach West- und Südeuropa.

Laut Untersuchungsbericht der UCTE war diese Abschaltung mangelhaft geplant und durch kurzfristige Änderung gekennzeichnet. Der ursprüngliche Zeitplan der Leitungsabschaltung sah eine erhebliche Reduzierung der Transportleistung vor. Aufgrund von rechtlichen Vereinbarungen konnte diese Reduzierung nicht mehr dem aktualisierten Zeitplan angepasst werden. Zudem wurde die Abschaltung der Leitung vorgezogen, ohne die anderen beteiligten Übertragungsnetzbetreiber Vattenfall (heute 50Hertz Transmission) und RWE (heute Amprion) rechtzeitig zu informieren, so dass diese keine Chancen mehr hatten, ihre Stromerzeugungs- und Netzkapazitäten zum neuen Zeitpunkt an die veränderten Bedingungen anzupassen.

Am 5.1.2016 übten Hacker schon einmal in der Ukraine: http://www.zeit.de/digital/internet/2016-01/stromausfall-hacker-ukraine-blackenergy

Auch die Stromversorgung in Deutschland ist hackbar

Grundsätzlich ist es auch in Deutschland möglich, von außen die Stromversorgung zu beeinflussen. Der Hacker Felix „FX“ Lindner hat das mal für eine Dokumentation an den Stadtwerken Ettlingen demonstriert. Und auf dem 32. Chaos Communication Congress (32c3) im Dezember hat Mathias Dalheimer gezeigt, wie man einen Blackout durch Frequenzmanipulationen verursachen kann.

In Deutschland gibt es kein Bewusstsein dafür, wie man mit kritischer Infrastruktur umgehen soll. Das ist nicht zu tolerieren„, sagt Dalheimer. „Wenn Hacker erst einmal einen Angriffspunkt gefunden haben, können sie bei vielen Stadtwerken einen Stromausfall verursachen, da alle ein verwandtes System nutzen.“

Malware führte zum Blackout

700.000 Menschen saßen in der Ukraine kurz vor Weihnachten im Dunkeln. Hacker hatten offenbar (nichts Genaues weiß man nicht) die Infrastruktur sabotiert, mithilfe einer präparierten Word-Datei….Dazu sollen sie gefälschte E-Mails an Mitarbeiter des Energieversorgers verschickt haben, mit der Werchowna Rada als vermeintlichem Absender, dem ukrainischen Parlament. Der Inhalt sollte die Mitarbeiter zum Herunterladen des Anhangs bewegen…Wer die Datei öffnete, bekam laut ESET angezeigt, dass die Word-Version veraltet sei. Um den Inhalt zu lesen, sollte die Opfer das Ausführen eines Makros erlauben, also einer Befehlssammlung, die bestimmte Aufgaben automatisiert. Wer dann auf „Aktivieren“ klickte, ließ die Malware ins System….

Die Malware-Familie BlackEnergy ist bekannt. Schon 2014 hatten Hacker mit damit auf ähnliche Weise staatliche Organisationen und Unternehmen in Polen und der Ukraine attackiert. Dabei konnten sie auf Passwörter und Dateien zugreifen.

Mittlerweile haben die Täter BlackEnergy mit einem Feature namens KillDisk ausgestattet. Das kann nicht nur Festplatten beschädigen, indem es wichtige Systemdateien löscht. Laut ESET beinhaltet es auch Funktionen zum Sabotieren von Industriesystemen. In diesem Fall sollen sie dazu geführt haben, dass die Verbindung zwischen mehreren Umspannstationen abbrach. Dass solche Steuerungsanlagen im Prinzip anfällig sind, ist bekannt….

15.6.2017: Passagiere wegen Stromausfall nicht in den Brüsseler Flughafen eingelassen – 2 Stunden ohne Information: https://deutsch.rt.com/europa/52365-stromausfall-am-flughafen-von-brussel/

2.1.2017: Bei Stromausfall können Polizei, Feuerwehren, Rettungsdienste, der Zoll und das Technische Hilfswerk nur 2 Stunden funken….Darüber hinaus: Die neue Digitaltechnik kämpft offenbar noch mit Kinderkrankheiten: Während des Amoklaufs im Olympia-Einkaufszentrum (OEZ) in München mit neun Toten habe der Digitalfunk der Polizei zeitweise versagt, Einsatzkräfte der Polizei sollen bis zu fünf Minuten lang nicht erreichbar gewesen sein, berichtete der Bayerische Rundfunk direkt nach dem Vorfall. Der Sender berief sich dabei auf einen internen Bericht des Polizeipräsidiums München.

https://www.welt.de/politik/article160768875/Polizei-kann-bei-Stromausfall-nur-zwei-Stunden-funken.html

…Diese Zeit entspreche nicht den Empfehlungen des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, das eine Notstromversorgung des Funknetzes für mindestens 72 Stunden fordere, heißt es darin weiter. Eine bundesweit flächendeckende Mindestversorgung für diesen Zeitraum „befindet sich in der Umsetzung“….

12.7.2017 http://www.3sat.de/page/?source=/sfdrs/193580/index.html

13.7 http://www.ardmediathek.de/tv/Planet-Wissen/Blackout-pl%C3%B6tzlich-ohne-Strom/SWR-Fernsehen/Video?bcastId=25233996&documentId=44378588

Quod licet Iovi, non licet bovi – MeckPomm und die Prepper Ochsen …

der lateinische Spruch bedeuted:  was dem Jupiter erlaubt ist, darf der Ochse noch lange nicht. In diesem Fall: personenbezogene Daten sammeln. Das darf nur die außerhalb aller Gesetze agierende (!) bundesdeutsche ZITis im Auftrage des Innenministers Maiziere, die mit den MeckPomm Reservisten jetzt schon ihren ersten Großauftrag, Testlauf und Bewährungsprobe bekommt. Darauf Trink Ma Ana!

MECKLENBURG-VORPOMMERN/3026: „Prepper-Szene“ ist keine harmlose Hamster-Truppe (SPD)

Pressemitteilung der SPD-Landtagsfraktion MV vom Donnerstag, 14. September 2017

Martina Tegtmeier: „Prepper-Szene“ ist keine harmlose Hamster-Truppe

Zur Ankündigung des Innenministeriums, eine Kommission einzurichten, die die sogenannte „Prepper-Szene“ im Land untersuchen soll, erklärt die innenpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion Martina Tegtmeier:

„Ich begrüße es sehr, dass diese im Dunkeln agierende Gruppe genau ausgeleuchtet werden soll. Es handelt sich bei diesen Menschen, die sich auf den Zusammenbruch der staatlichen Ordnung vorbereiten offenbar nicht allein um besorgte Bürger, die ein „paar Dosen Ravioli“ auf den Notfall hamstern, wie uns manche weismachen wollen.

Vielmehr müssen wir annehmen, dass es ein rechtes Netzwerk von Menschen gibt, die Waffen und Munition horten, sich auf Schießplätzen treffen, über Chats im Internet austauschen und personenbezogene Daten sammeln.

Es muss auch geprüft werden, welchen politischen Organisationen oder Parteien diese Menschen nahestehen oder ihnen sogar angehören. Ich fürchte, wir haben seit den Durchsuchungen Ende August noch nicht mal die Spitze des Eisbergs gesehen.“

*

Quelle:
Pressemitteilung der SPD-Landtagsfraktion Mecklenburg-Vorpommern
Pressestelle, Lennéstr. 1, 19053 Schwerin
Telefon: 0385-525-2359 o. 0385-525-2360
E-Mail: info@spd-fraktion-mv.de
Internet: http://www.spd-fraktion-mv.de

 

veröffentlicht im Schattenblick zum 15. September 2017

 

http://schattenblick.de/infopool/parl/land/mv-3026.html

 

Vom Prepper zum Faschisten – der Fall Meck-Pomm

https://perspektive-online.net/2017/09/rechte-terrorzelle-war-im-reservistenverband-der-bundeswehr-organisiert/

„Prepper“-Organisation lernte bei der Bundeswehr schießen“

Sie bereiteten sich auf einen Bürgerkrieg vor und darauf, Migranten und Linke zu erschießen. Ende August waren ein Anwalt und ein Polizeikomissar festgenommen worden.  Ihre Wohnungen und die vier weitere Zeugen wurden durchsucht. Nun ist bekannt geworden: sie alle waren zusammen im Reservistenverband der Bundeswehr organisiert.

Der Reservistenverband organisiert ehemalige Soldaten und Unterstützer der Bundeswehr. Zusammen nehmen sie an militärischen, sportlichen oder musikalischen Unternehmen teil. Teilweise kommen Reservisten auch im Rahmen von Bundeswehraktivitäten zum Einsatz, etwa zur Absicherung von militärischen Liegenschaften. In dessen Führungsgremien sind auch BND-Geheimdienstler aktiv.

Nach Informationen der taz sind fünf der Personen, die im Rahmen der Ermittlungen in den Fokus geraten sind, in der Reservistenkameradschaft beim Fliegerhorst Laage organisiert.

Drei der Personen – zwei Zeugen und einer der Beschuldigten, bei dem eine „Todesliste“ gefunden wurde – sind Mitglied in der „Reservistenarbeitsgemeinschaft Schießsport Schwerin-Hagenow.“ In solchen Gruppen wird etwa mit Pistolen oder Karabinern geschossen oder mit der zivilen Variante des Sturmgewehrs G3.

Die Zwei Hauptbeschuldigten, der Anwalt Jan Hendrik H. und der Kriminaloberkommissar Haik J., sowie die Zeugen werden der „Prepper“-Gruppe „Nordkreuz“ zugerechnet. Dabei handelt es sich um einen Zusammenschluss von so genannten „Vorbereitern“ (eng. „Prepper“) im Nordosten Deutschlands. 30 Gleichgesinnte gehören der Gruppe an. Laut dem Zeugen Axel M. Verehrten die beiden Hauptangeklagten den österreichischen Faschisten Walter K. Eichelburg. Dieser entwickelt, dass man sich auf einen Bürgerkrieg vorbereiten müsse gegen eine „Muselrevolte“. Muslime müsse man kreuzigen oder pfählen. „man kann gleich noch einige rote und grüne Politiker und Bürokraten dazu mischen, damit alle sehen, dass sie auch zu den Feinden gehören und was mit ihnen passiert, wenn sie sich nicht freiwillig ergeben.“

Das Netzwerk „Nordkreuz“ war durch Ermittlungen gegen den faschistischen Bundeswehr-Offizier Franco A. bekannt geworden. Innerhalb des Netzwerks finden sich mehrere AfD-Mitglieder.