Die Konferenz der Münzen

„Münzen wissen, Menschen verhalten sich ganz unterschiedlich ihnen gegenüber. Schwaben beispielsweise, so konnte in einer Studie nachgewiesen werden, hätten den Kupferdraht erfunden, weil sie einen Pfennig so lange in der Hand gedreht hätten, bis daraus ein Draht wurde. „Ja, das stimmt“, meinte der Alu-Groschen dazu, auch der Grand Canyon wäre entstanden, weil ein Schwabe dort ein Zehnerle verloren hätte, nach dem er dann so lange suchte und grub, bis er ihn wieder hatte.“

ganzen Beitrag hier: http://glitzerwasser.blogspot.de/2018/02/die-konferenz-der-munzen.html#more

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Frouwe aus ´em Wald findet das ebenfalls geschmacklos…

ich schließe mich dem an und hoffe, daß diesen beiden §$%$&% von den Angehörigen einmal deutlich gemacht wird, was für $%$&$X0XoX%$&§“§$%XoX sie eigentlich sind.
 12. Februar 2018  Ein Symbolbild:
(Bildquelle: RP online)
Es gibt Bilder, die, über ihren unmittelbaren Anlaß hinaus, das Potenzial haben, zum Symbol zu werden. Weil sich in ihnen bündelt, was eine Zeit, einen Zeitgeist ausmacht – und was in der Gesellschaft, für deren Zustand sie zum Symbol werden, falsch läuft.
Der heutige Rosenmontag in Köln hat ein solches Bild geliefert.
Am Rande des Rosenmontagszuges haben die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker und der Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen, Armin Laschet, des Kölner LKA-Beamten im Rang eines Polizeikommissars gedacht, der vor zwei Tagen, am Samstag, den 10. Februar, ermordet worden ist, als er am Chlodwigplatz vor eine fahrende Straßenbahn gestoßen wurde.
Der Bund Deutscher Kriminalbeamter (BDK) hat dazu mitgeteilt: „Der engagierte Kriminalbeamte bekämpfte im Dienst den islamistischen Terrorismus und suchte in seiner Freizeit Ausgleich im Kölner Karneval.“
Frau Reker und Herr Laschet haben sich dafür entschieden, das Angedenken an einen ermordeten Vertreter dieser Staatsmacht – dessen Aufgabe die Bekämpfung der größten unmittelbaren Bedrohung des Westens war: das Terrorismus auf islamischer Grundlage – in Clownskostümierung durchzuführen.
Es ist eingewendet worden, daß dergleichen ein Nicht-Rheinländer nicht verstehen könne; daß Kölnern und anderen Berufsnarren die jecke Uniformierung „heilig sei“; daß dergleichen auch auf Beerdigungen getragen würde. Als Nicht-Kölner ist mir dies nicht aus eigener Anschauung überprüfbar; die Suche auf dem Weltnetz liefert dafür keine Anhaltspunkte. Doch scheint es mir, daß es auch für Kölner Verhältnisse durchaus pietätlos sein dürfte, sich bei dergleichen Anlässen in dieser Weise in der Öffentlichkeit zu präsentieren und per Bild den Rest der Welt daran teilhaben zu lassen. Das Mordopfer war nicht im Beruf Karnevalist, sondern Polizist; seine Aufgabe war die Wahrung der Sicherheit der Bürger; mit seinem Diensteid hat er gelobt, sogar sein Leben für die Wahrung dieser Aufgabe einzusetzen. Die Ausrede, die obersten Repräsentanten der Stadt Köln und dieses Bundeslandes hätten womöglich weder Zeit noch Gelegenheit gehabt, sich für diesen Termin angemessen umzuziehen, sollte man nicht gelten lassen: so etwas ist eine Frage der Organisation; es bedarf dafür keiner Viertelstunde; von Leuten von ihrem Stand darf man als Bürger dieses Staats erwarten, daß sie über einen Stab verfügen, der in der Lage ist, dergleichen auch kurzfristig zu organisieren. Und sollte sich ein Minimum an würdevoller Präsentation im Rahmen eines Rosenmontagszuges nicht einrichten lassen, sollten sie über genügend Anstand verfügen, das auf einen anderen Tag zu verlegen.
Es sei denn, man habe hier ein Signal senden wollen. Nicht bewußt: das sei hier nicht unterstellt. Aber man kann sich schon fragen, warum diesem Staat, seinen Repräsentanten, seinen Politikern, jeder Instinkt fürs das Angemessene, für Dezenz, für Rücksichtnahme abhanden gekommen scheint. Für das, was einmal schlichtweg selbstverständlich war. Als wollte man jedermann, klar sichtbar, mitteilen: unseren Spaß, unsere ausgehöhlten Rituale, lassen wir uns nicht stören durch solch lästige und peinliche Zwischenfälle. Oder, ganz platt gesagt: unsere Dekadenz. Wenn der Ministerpräsident dieses Bundeslandes dergleichen für einen angemessenen Auftritt erachtet, dann sollte das zunächst nur als ein weiters Symptom des Verfalls vermerkt werden. Nach dem jecken Motto: Kann man machen. Aber dann muß diese Politik auch hinnehmen, daß dieses Land, bis in alle Ecken der Realpolitik hinein, als Karnevalsveranstaltung wahrgenommen wird.

Deutschland einmal wieder unter den europäische Spitzenreitern!…bei der Selbstverletzung von Jugendlichen

über dieses Thema kann man viele Seiten schreiben. Auffallend aber ist, daß man bei der Ursachensuche zwei Aspekte fokussiert. Einmal die psychische Umbruchsphase der Pupertät (psychisch-emotionale Instabilität) und zum anderen die individuelle psycho-soziale Grundlage (soziales Umfeld). Wenig thematisiert werden Aspekte wie Spiritualität (z.B. die Gothik-Szene wird als soziales Umfeld gesehen, der damit in Verbindung stehende Satanismus erst gar nicht erwähnt) und die historische Volksvergangenheit (fürchtet man hier den „unwissenschaftlichen Nazi“ Hellinger?), die nicht nur eine Gesellschaft, sondern auch den mentalen Zustand eines Volkes formt.

Sehr interessant ist jedoch die Erkenntnis, daß bei selbstschädigendem Verhalten in der Pupertät später andere dysfunktionale Verhaltensweisen an die Stelle von NSSV treten können.“

Man könnte sich hier die Frage stellen, welche Formen, welche Arten von Verhalten das sein können. In den meisten Fällen werden das Verhaltensweisen sein, die gesellschaftlich eine größere Akzeptanz haben und es den Betroffenen erlauben, als funktionierendes Rädchen in der Gesellschaft zu gelten, einen Job zu finden und seinen Lebensunterhalt zu verdienen.

Das können natürlich Drogen oder Alkohol sein, aber ebenso gut könnte man die Selbstschädigung auf das Sexualleben verlagern oder man könnte zum typisch deutschen Gutmensch werden, zum Antifa-Mitglied, zu jemandem, der es meisterhaft vor sich und anderen verheimlichen kann, daß er den Zwang zur Selbstschädigung in sich trägt.

Ein weiteres interessantes Detail aus der Metaanalyse ergab, „dass NSSV im Jugend- und jungen Erwachsenenalter häufiger beim weiblichen Geschlecht (Odds Ratio: 1,5) auftritt , wobei sich der Geschlechtsunterschied deutlicher in klinischen Stichproben zeigt. Ein Geschlechtsunterschied scheint auch hinsichtlich der Methoden von NSSV zu existieren: Frauen fügen sich öfter Schnittverletzungen zu (1, 16). Hingegen scheinen sich männliche häufiger als weibliche Jugendliche selbst zu schlagen (55,0 % versus 42,4 %).“

Folglich dürfte es auch bei den Kompensationsmechanismen im Erwachsenenalter geschlechtsspezifische Unterschiede geben. Ich greife das obige Beispiel auf und würde zu dem Schluß kommen, daß erwachsene Männer eher den sogenannten Risikosportarten oder Sportarten mit Körpereinsatz anhängen (zum Unterschied zu den „Gesunden“ in diesen Sportarten würde ich vermuten, daß die „Kranken“ sich häufiger zufälllig verletzen oder im Sport unverhältnismäßig „gerne“ quälen und Grenzen überschreiten), während Frauen sich immer wieder aufopfern für etwas, das ihnen definitiv schadet, das sie entwürdigt.

https://www.univadis.de/viewarticle/selbstverletzungen-unter-jugendlichen-sehr-verbreitet-

Was absichtlich verletzendes Verhalten unter Jugendlichen betrifft gehört Deutschland im europäischen Vergleich zu den Spitzenreitern. Zwischen 25 und 35 Prozent aller Jugendlichen haben sich mindestens einmal im Leben selbst verletzt.

Diese Ergebnisse präsentieren Forscher der Universität Ulm in einer Studie im Deutschen Ärzteblatt zu selbstverletzendem Verhalten ohne Suizidabsicht im Jugendalter. Die Autoren gehen in ihrer Veröffentlichung auch auf die leitlinien­gerechte Behandlung ein.

Ritzen, schneiden, schürfen, schlagen oder verbrennen – nichtsuizidales selbstverletzendes Verhalten wird definiert als eine direkte, wieder­holte, sozial nicht akzeptierte Schädigung des eigenen Körpers ohne Selbsttötungs­absicht.

Selbstverletzungen dienen manchmal auch zur Vortäuschung von Straftaten. In der Regel dient dieses Verhalten jedoch der Regu­lation aversiver emotionaler Zustände. Zu den hierfür begünstigenden Risikofaktoren zählen neben begleitenden psychiatrischen Erkrankungen in erster Linie Missbrauch und Vernachlässigung in der Kindheit, aber auch Mobbing. Je öfter sich jemand verletzt umso höher wird die Schmerzschwelle.

Als Behandlung steht die Psychotherapie im Vordergrund. Hierbei sollten jedoch psychische Komorbiditäten mitberücksichtigt werden, so die Autoren. Bislang hat sich keine der unterschiedlichen psychotherapeutischen Behandlungsoptionen als deutlich überlegen erwiesen. Hier bieten sich in erster Linie die kognitive Verhaltenstherapie und dialektisch-behaviorale oder mentalisierte Behandlungsansätze an. Für pharmakologische Therapien gibt es bislang keinen Wirkungsnachweis.

hier geht es zur Studie

Kulturhistorische Einbettung und Definitionen von nichtsuizidalem selbstverletzenden Verhalten: Während die erste wissenschaftliche Arbeit zu selbstverletzendem Verhalten, ein deutschsprachiger Artikel, im Jahr 1846 publiziert wurde, beginnt die aktuelle wissenschaftliche Auseinander setzung mit nichtsuizidalem selbstverletzenden Verhalten (NSSV) in den 1960er Jahren mit Studien zum „wrist cutter syndrom“. Selbstverletzungen bei kulturellen oder religiösen Riten reichen bis in die Antike, zum Beispiel im Rahmen des Attiskults, zurück. Auch heute werden noch religiöse oder kultische Selbstverletzungen praktiziert, beispielsweise die Flagellati onen in großen Religionen sowie bei Naturvölkern. Zudem wird ein Zusammenhang mit verschiedenen Formen der „body modification“ diskutiert und Favazza berichtete von
Selbstverletzungen aus ästhetischen Gründen in Subkulturen. Auch die aktuelle Studienlage stützt die Beobachtung, dass NSSV in einigen alternativen Subkulturen wie Gothic häufiger vorkommt. Aktuell findet eine Debatte um den Stellenwert von NSSV als mögliches eigenständiges Krankheitsbild statt. Im US-amerikanischen Klassifikationssystem „Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders“ (DSM-5) wird in den Forschungskriterien erstmals der Vorschlag gemacht, NSSV als eigenständige Entität anzusehen. Hierbei wird ein Frequenzkriterium definiert (anm ehr als fünf Tagen innerhalb der vergangenen 12 Monate). Auch in den deutschen Leitlinien wird ein Vorkommen an fünf oder mehr Tagen innerhalb von 12 Monaten als repetitives NSSV bezeichnet (3). In den Überlegungen zur internationalen statistischen Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme (ICD-11) (Betaversion)* existiert bislang kein Vorschlag einer eigenständigen Diagnose, jedoch eine Beschreibung von NSSV als „intendierte selbst herbeigeführte Verletzung des Körpers, zumeist durch Schneiden, Aufkratzen, Verbrennen, Beißen oder Schlagen, mit der Erwartung, dass die Verletzung nur zu geringem körperlichen Schaden führt“. Vor allem im britischen und australischen Raum wird auch der Überbegriff „(deliberate) self-harm“ (6), der alle selbstschädigenden Handlungen unabhängig von suizidaler Intention einschließt, verwendet

Neuer Trend unter Jugendlichen: Selbstverletzung (verbale) im Netz

Mittwoch, 7. Februar 2018

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/89101/Neuer-Trend-unter-Jugendlichen-Selbstverletzung-im-Netz US-amerikanische Kinder- und Jugendärzte machen auf einen neuen, besorgniserregenden Trend bei Jugendlichen aufmerksam: „Digital self-harm“, selbstverletzendes Verhalten im Netz, bei dem Jugendliche anonym gemeine Dinge über sich selbst ins Netz stellen oder in sozialen Medien posten.

So hatten in einer Umfrage unter knapp 6.000 amerikanischen Schülern rund sechs Prozent der Jugendlichen angegeben, sie hätten sich im Internet schon einmal selbst bloßgestellt (Journal of Adolescent Health 2017, doi: 10.1016/j.jadohealth.2017.06.012). Als Grund dafür gaben sie vorwiegend Selbsthass, den Wunsch nach Aufmerksamkeit und Depressionen an.

Bislang ist noch nicht umfassend und sicher geklärt, was Teenager dazu bewegt, sich selbst online zu mobben. Experten vermuten jedoch, dass digitale Selbstverletzung zumindest zum Teil Ähnlichkeiten mit körperlichem selbstverletzendem Verhalten wie Ritzen aufweist: Es ist ein Mittel, um mit psychischen Schmerzen und Problemen umzugehen und dient vermutlich auch dazu, im schlechten Selbstbild bestätigt zu werden.

„Wenn Eltern von ihrem Kind erfahren, dass es über soziale Medien gemobbt wird, sollten sie nicht zögern, eine gründliche Untersuchung einzuleiten, um den Ursprung des Cybermobbings aufzuklären“, rät Harald Tegtmeyer-Metzdorf vom Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ). Sollte sich ein Jugendlicher zusätzlich aber auch selbst online beschimpft haben, gelte es, dies als Hilferuf zu verstehen und umgehend geeignete Maßnahmen zu ergreifen.

Die FPÖ musste Aussagen widerrufen, die die MJÖ als „islamistisch“ darstellten, und zudem Kostenersatz leisten

Der Österreichkorrespondent: Die FPÖ und die Muslimische Jugend Österreich (MJÖ) haben sich vor Gericht verglichen. Die FPÖ musste Aussagen widerrufen, die die MJÖ als „islamistisch“ darstellten, und zudem Kostenersatz leisten. Einen Teil des Geldes will die MJÖ an das Mauthausen Komitee spenden.

Wie die MJÖ am Montag in einer Aussendung erklärte, hatte die Jugendorganisation den damaligen FPÖ-Obmann und jetzigen Vizekanzler Heinz-Christian Strache, den FP-Klub und die FPÖ nach einer Pressekonferenz der Partei am 1. Juni 2017 geklagt. Der Grund waren Behauptungen, wonach es „zahlreiche Hinweise“ gäbe, dass die MJÖ „Speerspitze islamistischer Ideologien“ und „Teil eines verschachtelten Netzwerkes“ sei, „über welches sich der politische Islam organisiert“.

Für diese Aussagen konnte die FPÖ allerdings im Verfahren vor dem Handelsgericht Wien keine erhärtenden Beweise vorbringen. Am Sonntag hatte die Partei dies auch in einer Veröffentlichung des Vergleichs erklärt.

Spenden an Antirassismus-NGOs

In der Vergangenheit wurde – etwa in Medienberichten – mehrfach der Vorwurf gegen die Jugendorganisation erhoben, sie stehe der Muslimbruderschaft nahe. Zuletzt in einer von islamischen Organisationen heftig kritisierten Studie – mehr dazu in Studie über Muslimbruderschaft: Beträchtlicher Einfluss.

Laut MJÖ entbehrten Aussagen „über eine vermeintliche Nähe zum politischen Islam und zur Muslimbruderschaft“ jeglicher Grundlage. „Die MJÖ hat das Vergleichsangebot der FPÖ angenommen, weil ihren Forderungen nach Unterlassung dieser Behauptungen, Widerruf und vollem Kostenersatz entsprochen wurde“, heißt es in der Aussendung.

Die MJÖ freue sich „über den juristischen Erfolg“ und spricht von einem gestärkten „Vertrauen in den Rechtsstaat und unsere Demokratie“. Einen Teil der von der FPÖ zu ersetzenden Verfahrenskosten wolle die MJÖ nun „als Zeichen unseres Einsatzes gegen jede Form von Hass und Diskriminierung“ dem Verein ZARA (Zivilcourage und Antirassismus Arbeit), der Dokumentationsstelle für Islamfeindlichkeit und antimuslimischen Rassismus sowie dem Mauthausen Komitee Österreich spenden.

Mehr dazu:

Muslimbruderschaft-Studie: MJÖ überlegt Schritte
(religion.ORF.at; 25.09.2017)

Links:

MJÖ

FPÖ-Vergleichsveröffentlichung

ZARA

Dokustelle

Mauthausen Komitee Österreich
————

http://religion.orf.at/m/stories/2895024/

Richtigstellung: Muslimische Jugend Österreich (MJÖ) 9. 5. 2015 )
Delegation der MJÖ-Gruppe in Paris anlässlich der Anschläge auf „Charlie Hebdo“ zu Besuch in der Österreichischen Botschaft mit Herrn Ges. MMag Thomas Schlesinger

„profil“ hat in der Ausgabe Nr. 5 vom 26.01.2015 unter der Überschrift „Muslim-Schwestern“ falsche Vorwürfe gegen die Muslimische Jugend Österreich (MJÖ) verbreitet.

„profil“ konnte sich überzeugen, dass insbesondere folgende Vorwürfe nicht zutreffen:
Die MJÖ wird nicht aus dem Ausland finanziert und erhält auch keine Zuwendungen von Stiftungen.
Sie ist nicht Mitglied des europäischen Netzwerks Muslimischer Jugend- und Studentenorganisationen „Femyso“, bei dem sie nur für einen kurzen Zeitraum (2003–2005) außerordentliches Mitglied war; insbesondere hat die MJÖ keine ideologischen oder organisatorischen Verbindungen zur Muslimbruderschaft.
Auf der Facebook-Seite der MJÖ sind auch keine islamistischen Einträge aufgetaucht.

https://www.profil.at/oesterreich/richtigstellung-muslimische-jugend-oesterreich-mjoe-5638610

Die Muslimische Jugend (MJÖ) überlegt rechtliche Schritte gegen die Studie zur Muslimbruderschaft in Österreich. Grund seien nicht nur darin erhobene Behauptungen, sondern die Tatsache, dass man in dem „Pamphlet“ überhaupt vorkomme, hieß es am Montag bei einer Pressekonferenz. Auch der ehemalige Präsident der Islamischen Glaubensgemeinschaft (IGGiÖ), Anas Schakfeh, wehrte sich gegen den Inhalt.

„Wir sind irritiert, wir sind gelangweilt, wir sind ang’fäut“ – MJÖ-Vorsitzende Canan Yasar machte aus ihrem Unmut über die „sogenannte Studie“ kein Hehl. Autor Lorenzo Vidino will darin erhoben haben, dass die islamistische Muslimbruderschaft über „beträchtliche Verbindungen und Einfluss“ in Organisationen der Muslime in Österreich – auch der MJÖ – verfüge. Neben der George Washington Universität wird auch die Uni Wien darin als Partner genannt.

https://m.kurier.at/politik/inland/muslimische-jugend-ueber-studie-wir-sind-ang-faeut/288.223.026

Die Muslimische Jugend Österreich (MJÖ) ist die Jugendorganisation der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich und wurde im Jahr 1996 in Linz gegründet. Als Bundesvorsitzende fungieren seit November 2015 Nermina Mumić, Adis Šerifović und Canan Yasar. Sie ist Mitglied der österreichischen Bundesjugendvertretung (BJV). Im März 2017 wurde der Landesvorsitzender Derai Al Nuaimi der Muslimischen Jugend Österreich zu einem Bundesvorsitzenden der Bundesjugendvertretung gewählt.

Profil

Die MJÖ beschreibt sich als unabhängig und will eine „österreichisch-islamische Identität“ kreieren.

„Fern ab von religiösem Extremismus auf der einen und einer völligen Auflösung der eigenen Identität auf der anderen Seite wollen wir eine österreichisch-islamische Identität kreieren“ heißt es in der Selbstdarstellung der MJÖ. Sie wollen eine „Gesellschaft ohne Diskriminierung jeder Art, freien Zugang zur Bildung und mehr Mitbestimmung für Jugendliche“.

Die Muslimische Jugend Österreich spornt junge MuslimInnen dazu an, sich in Österreich auf allen gesellschaftlichen Ebenen einzubringen.

Die Förderung von Bildung ist einer der wichtigsten Ziele der Muslimischen Jugend Österreich, sie versteht sich „als feministische Organisation und strebt eine Gesellschaft an, in der Frauen und Männer in allen Bereichen des Gesellschaftslebens gleichermaßen teilnehmen“.

Die MJÖ hat nach eigenen Angaben rund 30.000 Mitglieder.

Als Besonderheit kann gesehen werden, dass die Muslimische Jugend Österreich nicht nur der älteste deutschsprachige, muslimische Jugendverein in Österreich ist, sondern auch dass sie anders als bei zahlreichen ethnisch organisierten Jugendorganisationen nicht aus einem muslimischen Erwachsenenverein hervorgegangen ist, wie im Falle der Jugendföderation der Millî Görüş (JUWA) oder der Jugend der Islamischen Liga der Kultur.

Die MJÖ ist nicht mit der radikalen, von Mohamed Mahmoud gegründeten Kleingruppierung „Islamische Jugend Österreich“ (IJÖ) zu verwechseln.

Seit dem Jahr 2005 sind die „Jungen Musliminnen Österreich“ (JMÖ) als Frauenorganisation organisatorisch eigenständig und unabhängig vertreten[7] und teils Teilnehmerinnen der Projekte „Fatima 2005“ und „Fatima 2007 – Qualifikationsoffensive für muslimische Mädchen“.

Die „Muslimische Jugend Österreich“ wurde vom ehemaligen Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend unterstützt, dessen Familien- und Jugendagenden 2014 an das neu geschaffene Bundesministerium für Familien und Jugend übertragen wurden.

Geschichte

Die Muslimische Jugend Österreich entstand aus einem Freundeskreis muslimischer Jugendlicher aus Oberösterreich. Der Entschluss, „islamisch aktiv“ zu werden, wurde schon 1995 gefasst. Am 5. März 1996 erfolgte dann die vereinsrechtliche Gründung. 1999 gründete sich die Gruppe unter dem heutigen Namen neu.

Als eine der ersten regelmäßigen Veranstaltungen und Aktivitäten kann das seit 1996 veranstaltete „Linzer Muslim Treffen“ angesehen werden. Ab 2001 folgten regelmäßige Ferienlager im Sommer und Winter, gefolgt von einer Reihe an Länderreisen („Frankreich, Bosnien, Spanien, Türkei, Ägypten, England, Tunesien“).

Am 9. September 2006 fand die 10-Jahre-Feier der MJÖ im Austria Center Vienna in Wien statt. Neben Reden des damaligen Nationalratspräsidenten Andreas Khol, vom damaligen Präsidenten der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich (IGGiÖ) Anas Schakfeh und von Tariq Ramadan wurde musikalische Unterhaltung von Sami Yusuf und dem deutschen Rapper Ammar114 geboten.

Am 11. September 2006 wurde vor einem Lokal der MJÖ in Wien-Rudolfsheim eine Bombenattrappe gefunden mit einem Zettel mit der Aufschrift „4. Juli 1926 – Weimar“, dem Gründungstag der Hitlerjugend und ersten NSDAP-Parteitag. Der Täter, der mittels Rufdatenrückerfassung seiner SMS identifiziert werden konnte, war ein 29-jähriges, ehemaliges Mitglied des Vereins, der die Haltung der MJÖ zu „lasch“ fand. Im Gerichtsverfahren betonte der im 20. Lebensjahr zum Islam konvertierte Mann, die Tat als „Protestaktion gegen die Arbeitsweise der MJÖ“ begangen zu haben, da sie seiner Meinung nach „nicht den richtigen Islam“ vertrete und „zu defensiv“ agiere. Im Februar 2007 wurde der gebürtige Wiener zu 15 Monaten Haft, fünf davon unbedingt, verurteilt.

Seit 2010 tat sich die MJÖ vermehrt auch im mildtätigen Bereich ehrenamtlich hervor. So beteiligte sie sich bereits mehrere male an der humanitären Aktion „72h ohne Kompromiss“der Katholischen Jugend Österreich. 2011 startete die MJÖ erstmals ihr seitdem jährlich stattfindendes, karitatives Projekt „Ramadan – Teilen ohne Grenzen“.

Auch rief sie anlässlich der Hochwasserkatastrophe im Juni 2013 muslimische Jugendliche zur Mithilfe auf und beteiligte sich in Zusammenarbeit mit der Katholischen Jugend Österreich an Hilfs- und Aufräumarbeiten, was neben Zuspruch auch von abweisenden Bemerkungen der FPÖTraismauer begleitet wurde. Auf öffentliche Empörung darüber folgte aber umgehend Distanzierung und Entschuldigungen von FPÖ-Funktionären.

https://austria-forum.org/af/AustriaWiki/Muslimische_Jugend_Österreich

 

    

Nichts ist für unsere Goldstücke zu schade

ein sehr kurzweiliger Artikel von Philosophia Perennis und ganz wunderbar der Absatz mit Reikimeistern und Yogalehrern… wenn diese Politpossen nicht immer so tragisch enden würden für die Menschen hierzulande – von finanziellen bis gesundheitlichen Schäden – dann wäre das alles kabarettreif und zum Schenkelklopfen amüsant. Aber leider ist das alles todernst zu betrachten. Bleibt einem nur, an derartigen Orten Stadtkarten an die Migranten zu verteilen mit den ausgewiesen kürzesten Wegen zu den Bürgermeistern und Stadträten sowie in diesem Fall zum EZB Turm, zur Kopfschmerz-Bank und zur Teutschen Bank. Damit sie zu rechter Zeit auch wissen, wie sie zu den Verantwortlichen ihres weiteren Lebensdesasters gelangen: http://freimaurer-wiki.de/index.php/Logen_in_Frankfurt_am_Main

https://philosophia-perennis.com/2018/02/14/frankfurt-harheim/

Frankfurt-Harheim: Auf ein Gläschen Wein mit Flüchtlingen

Symbolfoto (c) Pixabay CC0

Die Artikel zu Burgwedel und Tübingen haben es schon gezeigt: für die Unterbringung derjenigen, die noch nicht so lange hier sind, soll uns nichts zu teuer sein. Doch was in Frankfurt-Harheim entstehen soll schlägt dem Fass den Boden aus: 18 Reihenhäuser für Flüchtlinge, mitten in einem Neubaugebiet, in dem so ein Reihenhaus sonst nicht unter 600.000€ zu haben ist.

Da frohlocken nicht nur die Steuerzahler, auch die Nachbarn sind bedient: während diese nämlich hart arbeiten, um die kaum getilgten Kredite für die Häuschen am Feldrand des ländlichen Frankfurter Stadtteils abzubezahlen, können es sich die Flüchtlinge laut dem Prospekt des Deutschen Roten Kreuzes, das das Heim betreiben soll, schön machen – lauschig unter neu gepflanzten Apfelbäumen, im vom Hausmeisterservice gepflegten Garten abends bei einem Glas Wein (sic!).

Nicht nur, dass hier diejenigen, die schon länger da sind, direkt vor Augen geführt bekommen, dass Leistungsträger vor allem Transferleistungsträger sind: was passiert, wenn der Wert der Eigenheime wegen der neuen Nachbarn sinkt und die Banken deshalb die Kredite kündigen kann sich ein jeder vorstellen.

Da scheint es gut, dass im Flüchtlingsheim auch Obdachlose unterkommen können sollen: so müsste man sich wenigstens nicht an eine neue Umgebung gewöhnen.

Allerdings hat die Sache einen Haken: auch die Obdachlosen sollen Flüchtlinge sein, nämlich solche, die bereits anerkannt sind und deshalb eigentlich aus dem Flüchtlingsheim ausziehen müssten. Damit sich diese aber nicht auf der Warteliste für Sozialwohnungen hinten anstellen müssen, sollen sie gleich in ihren Reihenhäusern bleiben dürfen.

Diese, beziehungsweise das Grundstück auf dem sie stehen, waren eigentlich im Bebauungsplan für Altenwohnungen vorgesehen. Ein paar Alte sollen tatsächlich alibimäßig einziehen und sich auch gleich um die Flüchtlingsintegration kümmern.

Reikimeister, Yogalehrer und Personen mit sonstigen spirituellen Fähigkeiten sollen das laut Prospekt sein. Es bleibt abzuwarten, ob sich genug esoterische Gutmenschen dafür finden lassen, und ob letztlich nicht diese, und nicht die Flüchtlinge, schwerer in die Dorfgemeinschaft zu integrieren sind.

Falls nicht hat die örtliche SPD auch schon eine Lösung parat: man kann ja auch alte Flüchtlinge hernehmen, um die Seniorenquote zu erfüllen. Manchmal überraschen sogar Linke mit Pragmatismus.

Der Stadtteil-CDU in der konservativen Hochburg Harheim jedoch wurde es bei soviel flüchtlingspolitischem Mumpitz zu bunt: sie trat in offene Opposition zur eigenen Sozialbürgermeisterin, zur Frankfurter CDU und zu Muttis Willkommenspolitik. Bei der Bundestagswahl hat soviel Rückgrat sich noch nicht ausgezahlt. In zwei Wochen ist OB-Wahl in Frankfurt. Es wird spannend.

zur Lage der Nationen

http://www.agmiw.org/wohin-uns-nun-die-reise-fuehrt-33a/

ist nach diesem Cartoon nicht mehr allzu viel zu sagen, nur daß ich mir doch eine größere künstlerische Begabung wünschte, damit ich solch ein Bild auf deutsche Verhältnisse übersetzen könnte.

Aber es gibt zumindest genug in Schriftform zu lesen über den Sumpf in unseren Landen. So wie hier bei Danisch über das sogenannte Bundesverfassungsgericht und die verkommenen Juristen: http://www.danisch.de/blog/2018/02/06/die-juristen-junta-putscht/

Kriminelles Bundesverfassungsgericht:

Ein Leser beklagt sich über meine Blogartikel. Ich hätte zwar ein „Fachblog u.a. für Bundesverfassungsgerichtsfragen”, würde aber nicht genug herausstellen, dass hinter der Flüchtlingseinladung mit anschließender Flüchtlingswelle in Wirklichkeit nicht Angela Merkel, sondern das Bundesverfassungsgericht stecke. Die aber sei nur Laiendarstellerin, nur Verzierung.

Die conditio sine qua non für die Migrationsströme habe niemand anderes als das Bundesverfassungsgericht selbst produziert.

Dazu verweist er auf einen Artikel der Stuttgarter Nachrichten von 2015, der seither wohl etwas in Vergessenheit geraten ist – oder nicht mehr so erwähnt wurde:

Müsste man eine Chronologie der Flüchtlingskrise schreiben, würde alles mit einer fast schon historischen Dummheit beginnen: Das Bundesverfassungsgericht kippte 2012 die Regeln zur Versorgung von Asylbewerbern und schuf in Deutschland eine Art Hartz-IV-Anspruch für alle Armen dieser Welt: 1500 Euro netto für eine fünfköpfige Familie, dazu kostenloses Wohnen – das ist das Angebot, das Deutschland seitdem der Welt macht. Kaum hatte sich das herumgesprochen, kamen die Armen vom Balkan, die bis heute fast 40 Prozent aller Asylbewerber ausmachen. Ein Drittel von ihnen kommt mehr als einmal, denn das Angebot ist zu attraktiv, um es ablehnen zu können.

Aber es war nicht nur der Balkan, wo sich das Angebot herumsprach. Geschäftstüchtige Schleuser unterbreiteten es auch anderen Armen dieser Welt. Diese kamen, machten Fotos vom reichen Deutschland und schickten sie zurück in ihre Heimat. Die kostenlose WLAN-Verbindung stellte der deutsche Staat. Und so zogen immer mehr Flüchtlinge immer mehr neue Flüchtlinge nach sich. „Es ist ein Schneeballsystem“, sagt ein Beamter, der den Flüchtlingsstrom managen muss.

Die Flüchtlinge kamen in ein Land, das erstaunlich naiv ist. Liebe deinen Nächsten, heißt es in der Bibel, aber der Deutsche hebt seine Gefühle gern für den Übernächsten auf. Dass die Flüchtlingszahlen erst nach Erhöhung der Bargeldzahlungen in die Höhe schossen, wurde fast kollektiv vergessen. Stattdessen wurden in der öffentlichen Debatte Krieg und Gewalt als feste Gründe installiert, warum die Zahlen steigen.

Sie schreiben recht schön, dass wir seither Armut importieren, weil sich hier einige wenige an Armut so aufgeilen.

Letztlich aber sei das alles eine Folge grenzenloser Dummheit des Bundesverfassungsgerichts.

Nun, das könnte passen. Wie ich schon früher schrieb, habe ich das Bundesverfassungsgericht schon bei der Vorratsdatenspeicherung als strohdumm erlebt, die haben damals schon nicht gemerkt, dass ihre Anordnungen wirkungslos waren, und da nur einen Showprozess veranstaltet. Der Papier rannte ja noch jahrelang später auf Konferenzen herum und jubelte über sein Urteil und merkte nicht, dass es völlig an der Sache vorbeigegangen war. Schon damals kamen die mir völlig überfordert vor.

Dann natürlich mein eigener Fall, und da habe ich ja herausgefunden, dass die zuständige Richterin Susanne Baer nicht nur ein massives Interesse an der Aufrechterhaltung von Promotionsbetrug hat und den Krieg aller anderen gegen den weißen Mann führt, sondern für die Themen der Verfassungsbeschwerde, nämlich Verfahrens-, Prüfungs- und zugehöriges Verfassungsrecht schlichtweg zu dämlich ist, denn wie sich ja herausstellte, ist sie nicht nur nicht in der Lage, ihren eigenen Studiengang an den Anforderungen des Bundesverfassungsgerichts – ihrer Vorgänger – auszurichten, sondern nicht mal in der Lage ist zu artikulieren, was sie 10 Jahre lang als Professorin eigentlich getan haben will. Und schaut man mal in diese Entscheidung zum Versorgungsanspruch für Asylbewerber, dann ist das nicht nur in verblüffender zeitlicher Nähe zur Nichtannahme meiner Verfassungsbeschwerde, sondern auch die drei Richter sind beteiligt.

Und wenn ich mir nun anschaue, was die letzten 6 Jahre, in denen ich mir diese Hintergründe der Nichtannahme meiner Verfassungsbeschwerde so hervorgebracht hat, dann drängt sich der Gedanke auf, dass hinter der Asylbewerberentscheidung nicht nur dieselben Leute, sondern auch dieselbe Dummheit und dieselbe kriminelle Energie stecken. Denn speziell Baer tritt ja für „Gleichheit durch Ungleichheit” ein, um die ultimative leistungslose Ergebnisgleichheit durchzusetzen, und genau dem wäre meine Verfassungsbeschwerde ja zuwidergelaufen, weil sie gleiche, gesetzliche Promotionsanforderungen durchgesetzt hätte. Zwischen beiden Entscheidungen liegen nur wenige Wochen, und Baer hält sich ja für die Retterin aller außer weißer Männer. Ich bin weißer, heterosexueller Mann, habe bei ihr also von vornherein keine Chance und verloren, während Asylbewerber natürlich für sie zu den armen, unterdrückten und politisch geschützten Wunderkindern gehören und deshalb alles gratis bekommen müssen, so wie Frauen hier Doktorgrade und Professuren.

Nun, meint der Leser im Anschluss an die Stuttgarter Nachrichten, nicht Merkel, sondern diese durchgeknallte Entscheidung unfähiger Verfassungsrichter sei der Auslöser gewesen, weil er nämlich nichts geringeres als die Zusage darstellt, dass sich jeder Mensch der Erde bei uns hier vollversorgen lassen kann.

Drolligerweise retweetet mir just in diesem Augenblick eine Leserin einen Tweet von Anabel zu diesem Thema:

Sie nämlich will erfahren haben, dass da einer den großen Molly mit arabischen Videos macht, in denen er erklärt, wie man hier in Deutschland breit abkassiert.

Das passt wunderbar zusammen. Das Bundesverfassungsgericht gibt hier – unangreifbare – jedem Menschen der Welt einen Vollversorgungsanspruch, und sie kommen dann auch alle zum kassieren.

Passt exakt zur Nichtannahme meiner Verfassungsbeschwerde, denn sie verfolgen ja auch das Ziel, dass einfach jeder, der will, leistungslos Doktorgrad und Professur bekommt, wir haben ja auch schon über 200 Genderprofessorinnen, die wie Baer nichts können, nichts tun, aber unkündbar bis zum Lebensende vom Steuerzahler dick durchfinanziert werden. Das gleiche Prinzip wie Hartz-IV für alle.

Nun war ich ja letzte Woche bei dieser Pressekonferenz zur BND-Verfassungsbeschwerde: Die große schmutzige Verfassungsgerichtszirkusshow. Wo es ja darum ging, dass da ein Ex-Verfassungsgerichtsmitarbeiter erst die Verfassungsbeschwerden entwirft und dann die optimalen Beschwerdeführer aus der ganzen Welt dazucastet.

Ich habe mal bei der Pressestelle des Bundesverfassungsgerichts dazu angefragt, wie sich solche Strohmannbeschwerden mit den Zulässigkeitsanforderungen vertragen können sollen. Als Antwort bekam ich vom Pressesprecher des Bundesverfassungsgerichts:

Sehr geehrter Herr Danisch,

Ihre Anfrage beantworte ich im Hintergrund wie folgt:

Die jeweiligen Spruchkörper des Bundesverfassungsgerichts haben nach dem Gesetz bei jeder einzelnen Verfassungsbeschwerde zu prüfen, ob die jeweilige Beschwerdeführerin oder der jeweilige Beschwerdeführer beschwerdebefugt ist, ob also nicht ausgeschlossen werden kann, dass zumindest die Möglichkeit einer Grundrechtsverletzung besteht und sie/er durch den Akt der öffentlichen Gewalt selbst, unmittelbar und gegenwärtig betroffen ist (Vgl. Art. 93 Abs. 1 Nr. 4a GG, Art. § 90 Abs. 1 BVerfGG und entsprechende Kommentierungen zu diesen Vorschriften). Wenn diese Voraussetzung nicht vorliegt, ist eine Verfassungsbeschwerde unzulässig. Im Übrigen begrüßt das Bundesverfassungsgericht zivilgesellschaftliches Interesse an der Durchsetzung der Grundrechte. Eine Bewertung konkreter Vereinigungen und deren Vorhaben kann das Bundesverfassungsgericht aber aufgrund der gebotenen richterlichen Zurückhaltung nicht vornehmen. Das Bundesverfassungsgericht sucht nicht – wie von Ihnen skizziert – nach „passenden“ Verfahren oder Beschwerdeführern, sondern bearbeitet die Anträge die von außen an das Gericht herangetragen werden.

Freundliche Grüße,

Der Satz, den ich da gelb markiert habe, fiel mir doppelt auf. Denn erstens hatte ich danach nicht gefragt. Zweitens hatte ich den schon mal irgendwo gelesen. Nämlich in einem Artikel des Tagesspiegels zur Gründung dieses ominösen Vereins.

Die “Gesellschaft für Freiheitsrechte” will mit perfekt vorbereiteten Einzelfällen nach Karlsruhe ziehen und Gesetze kippen, die Grundrechte verletzen. Das Bundesverfassungsgericht zeigt sich aufgeschlossen. […]

Das Bundesverfassungsgericht kommentiert politisches Geschehen grundsätzlich nicht. Doch ein Statement über den neuen Verein ist doch zu bekommen. „Das Bundesverfassungsgericht begrüßt zivilgesellschaftliches Interesse an der Durchsetzung der Grundrechte“, sagt ein Sprecher. Eine Bewertung konkreter Vereinigungen und deren Vorhaben könne man aber wegen „der gebotenen richterlichen Zurückhaltung“ nicht vornehmen.

Das stinkt doch meilenweit gegen den Wind, vor allem, wenn der Verein von einem Ex-Mitarbeiter des Bundesverfassungsgerichts und einer Ex-Mitarbeiterin Susanne Baers betrieben wird.

Und auch bei der Sache zum 3. Geschlecht hatte ich hier ja ausführlich beschrieben, dass es enge Verbindungen zwischen der Richterin Baer und den Beschwerdeführervertretern gibt, dass die Beschwerde von Baers Vertretungsprofessorin und dem Zeitverlauf nach wohl an ihrem Institut geschrieben wurde.

Es entsteht immer mehr der Eindruck, dass das Bundesverfassungsgericht sich seine Beschwerden selbst schreiben lässt und nur noch das entscheidet, was es in seiner politischen Agenda entscheiden will, oder eben nur die Verfassungsbeschwerden, die es selbst geschrieben hat.

Auch in meinem damaligen Streit gegen die Uni hatte ich vor den Verwaltungsgerichten zunächst Erfolg, und abwärts ging es erst, nachdem ein neuer Vorsitzender Richter ins Spiel kam, der dann massiv alles gefälscht und manipuliert hat, Schriftsätze zurückgehalten, Fragerecht beschnitten, Gutachter bestochen, Tonbandaufnahmen der Verhandlung heimlich ausgetauscht. Und was kam später ans Licht? Der war bis kurz vorher Mitarbeiter am Bundesverfassungsgericht gewesen.

Es entsteht ein immer dichteres Netz, ein immer stärkerer Eindruck, dass wir einem massiven Verfassungsputsch ausgesetzt sind, dass der Staat aus dem Bundesverfassungsgericht heraus und unter Mitwirkung von dessen ehemaligen Mitarbeitern zersetzt, zerstört, geplündert wird. Ausgerechnet aus dem Bundesverfassungsgericht heraus. Das, wogegen es keine demokratische Gegenwehr mehr gibt.

Und genau das hatte ja auch mal eine Mitarbeiterin Baers auf einer Veranstaltung gesagt: Dass man als Verfassungsrichterin den Staat nach feministischen und genderistischen Gesichtspunkten umbauen könne und niemand könne etwas dagegen machen.

Und auf einmal passen alle diese Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts genau zusammen, ergeben ein geschlossenes Bild einer linksradikalen Zersetzung des Staates, schlimmer als es die RAF je hätte unternehmen können.

Auf einmal haben wir in der Gesamtsicht das Bild einer kriminellen Vereinigung, die sich im Bundesverfassungsgericht gebildet hat.

Eine interessante Frage wäre, wer damals eigentlich auf höhere Asylbewerberunterstützung geklagt hat. Es war keine Verfassungsbeschwerde, sondern ein Klage vor dem Sozialgericht, das die Frage dem Bundesverfassungsgericht vorgelegt hatte. Da stellt sich dann die Frage, ob dieser Kläger auch von Leuten aus dem Bundesverfassungsgericht gecastet wurde und die dem die Klagen geschrieben hatten.

Das stinkt alles gewaltig nach einem Verfassungsputsch aus dem Bundesverfassungsgericht heraus.

Ein Bundesverfassungsgericht, das systematisch den Staat sabotiert und zersetzt.

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