EDEKA Boomerang

War einmal ein Bumerang;
War ein weniges zu lang.
Bumerang flog ein Stück,
Aber kam nicht mehr zurück.
Publikum – noch stundenlang –
Wartete auf Bumerang.

(J.Ringelnatz)

So einen Boomerang erhoffen sich meist Gutmenschen bei ihren undurchdachten Aktionen könnte man meinen. Ist wohl immer auch ein Stück Überheblichkeit dabei. Die Überzeugung, dass z.B. die Kunden dumme Konsumenten seien, die man nicht nur manipulieren könne, sondern wie Grenzdebile anzuleiten seien. In diesem Fall kam der Boomerang in Form von „gemischten Reaktionen“ (ich kann mir lebhaft vorstellen, was man damit gemeint haben könnte) der Kunden zurück…

EDEKA Hamburg:  https://www.welt.de/regionales/hamburg/article167858048/Viele-Fragezeichen-nach-Edekas-leeren-Regalen.html#Comments#new_tab

Wer am Samstag in der Edeka-Filiale in der Hamburger HafenCity einkaufen wollte, hat nicht mehr die Produkte seiner Wahl bekommen – auf großen Teilen der Verkaufsfläche herrschte gähnende Leere.

Kleine Schilder gaben Hinweise auf die Gründe dafür: „So leer ist ein Regal ohne Ausländer“ stand etwa in der Käsetheke. An der Salatbar war zu lesen, dass die Auswahl heute Grenzen kenne.

In der Weinabteilung fand sich der Hinweis, dass es „ohne Vielfalt ziemlich langweilig“ wäre.

Die Aktion, so scheint es, ist ein Zeichen gegen Protektionismus und für offene Grenzen.

Rasend schnell verbreiteten sich am Wochenende Bilder der Aktion in sozialen Medien. Viele Nutzer loben die „gelungene Aktion“, die in vielen Märkten in Deutschland umgesetzt werden solle. Doch oftmals finden sich in den Kommentarspalten auch kritische Stimmen.

So fragt etwa jemand, was „internationaler Handel mit Rassismus und Diskriminierung zu tun habe“, andere sprechen von einer „sinnfreien Aktion“ und kritisieren die offensichtlich hohe Zahl an Importprodukten – sie fordern grundsätzlich mehr regionale Produkte in den Märkten.

Die Supermarktkette war offenbar von den gemischten Reaktionen überrascht. Die Marktleitung des betroffenen Edeka-Marktes wollte am Montag eine Anfrage nicht beantworten und verwies auf die Zentrale – doch auch dort gab man sich auf einen Fragenkatalog der WELT zugeknöpft.

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Nur so viel: Man führe sehr wohl zahlreiche regionale Lebensmittel im Sortiment, aber „erst gemeinsam mit Produkten aus anderen Ländern schaffen wir in unserem Sortiment die einzigartige Vielfalt“, sagte eine Sprecherin. Es handele sich, so betonte es die Sprecherin mit Nachdruck, um eine gemeinsame Aktion der Edeka und keinen Alleingang des Marktes in der HafenCity. Mehr wolle man für den Moment aber nicht mehr dazu sagen. Nach Informationen der WELT war der Markt für den Dreh eines eigenen Edeka-Werbefilms hergerichtet worden – ob und wann dieser erscheint: unklar.

Edeka hatte in der Vergangenheit bereits mit verschiedenen Marketingkampagnen für Aufsehen gesorgt – beispielsweise mit den Social-Media-optimierten „Supergeil“- oder #heimkommen-Spots.

 

USA: Master of Disaster – Germersheim wehrt sich gegen Erweiterung des Giftlagers der US Army

Die immer kurzweilig zu lesenden Einlassung zu aktuellen Geschehnissen des Rechtsanwaltes Herrn Lutz Schaefer ließen mich aufmerksam werden auf die geplante Erweiterung des US-Gefahrstofflagers bei Germersheim. Es formiert sich Widerstand, auch weil man befürchtet, daß der Umgang der US-Army mit den Giften nicht sorgfältig erfolgen könnte. Denn es ist ja nicht ihre Heimat in die das Gift austritt und auch wenn es ihre Heimat wäre, dann blickt man auf die vertuschten Umweltskandale in den USA und das bisschen Restvertrauen löst sich in Luft auf.

2015: SILVERTON, Colo. – The shocking mining spill that temporarily turned the Animas River bright orange exposed a dirty secret of the West: Tens of thousands of old mines may be leaching toxic waste into the nation’s waterways. „This is not just an isolated problem. There are mines like this all over the West,“ said Roger Flynn, an adjunct professor at the University of Colorado Law School in Boulder. 

Die Karte zeigt, wo durch ein einziges Ereignis das giftige Wasser die Umwelt verseuchte. 3 Millionen gallons (1 Gallone ca 4 Liter) flossen zum Powell See. Und das nicht nur einmal. (1 Meile ca 1,6 km)

  • Oder: https://en.wikipedia.org/wiki/Camp_Lejeune_water_contamination    bis 1985 wurden US Army Angehörige und Familien in Camp Lejeune mit Leitungswasser versorgt, das mit über 70 giftigen Chemikalien verseucht war, die die zulässigen Grenzwerte 240 bis 3400 fach überschritten. Die Belastung des Wassers soll Verantwortlichen bekannt gewesen und vertuscht worden sein. Wieviele in der Folge an Krebs u.a. erkrankten und starben ist bis heute unbekannt. Untersuchungen über Kontaminationen in US Marine Basen begannen erst 2009 und 2012 unterzeichnete Obama dann einen Act zur Regelung der Gesundheitsversorgung von Geschädigten.
  • 2016:  https://watchers.news/2016/05/04/radioactive-vapors-at-hanford-nuclear-site-affect-26-workers-washington/  26 Menschen atmeten in einem nuklearen Endlager in Hanford / Washington am Columbia Fluß radioaktiv verseuchte Luft ein, als wiedereinmal 13000 Liter radioaktiver Flüssigkeit in die Umwelt gelangten. SEIT JAHREN ist das nukleare Leck BEKANNT! Der nukleare Abfall (56 Mio Gallonen) stammt aus der Plutoniumherstellung für die Kriegsindustrie. Die Tanks stammen aus der Zeit zwischen 1940 und 1970!
  • Noch ein radioaktives Disaster 2016, diesmal in New York:  https://watchers.news/2016/02/09/radioactive-spill-at-the-nuclear-plant-site-in-new-york-us/

Es kam zu einem Anstieg der Radioaktivität um 65 000 %. Richtig gelesen! Ursache? Man will es nicht glauben, es geschah während einer Instandhaltungsübung, in der man hochradioaktives Wasser umleitete, aber die Pumpe zum Filter kaputt war.

die Liste ist lang.

Hier weitere Berichte zu Germersheim:

 

https://www.rnf.de/germersheim-buergerinitiative-sammelt-3333-unterschriften-gegen-us-gefahrstofflager-147828/

Eine Bürgerinitiative hat nach eigenen Angaben 3333 Unterschriften gegen die geplante Erweiterung des US-Gefahrstofflagers in der Südpfalz vorgelegt. Vertreter der Initiative „Gegen Gefahrstofflager“ übergaben die Listen am Montag dem Germersheimer Landrat Fritz Brechtel (CDU), wie beide Seiten mitteilten. Die Gegner führen vor allem Sicherheitsmängel an. Am Montag endete zudem die Frist, bis zu der Einwände beim Kreis vorgelegt werden können. Bis zum Mittag waren nach Angaben einer Kreissprecherin etwa 40 Stellungnahmen eingegangen. Brechtel sagte, der Kreis als zuständige Behörde werde alle Punkte sehr genau prüfen. Ein Erörterungstermin im September, bei dem darüber gesprochen werden sollte, werde vermutlich nicht zu halten sein. „Die Verlängerung des Verfahrens ist nach heutiger Sachlage absehbar“, saget der Landrat. Für das Lager waren bisher 70 Tonnen Gefahrstoffe genehmigt, nun liegt ein Antrag für die drastische Erweiterung vor. Auch 50 Tonnen „sehr giftiger Stoffe“ könnten dazukommen. Die Unterzeichner bezweifeln, dass das US-Militär die Sicherheit der Bürger
gewährleisten kann. Das hätten Unglücke der jüngsten Zeit gezeigt. Eine US-Logistikeinheit hatte erklärt, die US-Streitkräfte hätten
einen Plan zur Verhinderung von Lecks oder für Reaktionen im Notfall.(dpa/lrs)

 

frühere Meldungen:

https://www.saarbruecker-zeitung.de/saarland/blickzumnachbarn/rheinland-pfalz/gefahrgut-der-us-armee-erhitzt-die-gemueter_aid-2480781

Germersheim. In der Pfalz will das Militär tonnenweise teils giftige und brennbare Stoffe lagern. Anwohner fürchten Umweltschäden und Anschläge.

….Bis zu 1900 Tonnen zum Teil giftiger, ätzender und brennbarer Gefahrstoffe will die US-Armee dort sammeln. Das hat Politiker vor Ort auf den Plan gerufen. Eine Bürgerinitiative soll ins Leben gerufen werden. Bytzek, ein Sicherheitsingenieur aus der Automobilindustrie, ist Mit­initiator…..

Die Lingenfelder fürchten den Faktor Mensch (Anm: und terroristische Anschläge)

Nur wenige Kilometer entfernt hat 2013 in Harthausen ein Mann auf dem Gelände eines Gasversorgers zwei Lastwagen angezündet. Die Druckwelle der Explosionen brachte in Harthausen Fenster zum Zerbersten und deckte Dächer ab. Bis Lingenfeld war der Knall zu hören.

Auch die Explosion im Oktober 2016 beim Chemieriesen BASF in Ludwigshafen – ausgelöst durch das Versehen eines Mitarbeiters einer Fremdfirma – hat bei den Lingenfeldern Spuren hinterlassen. Der Wehrleiter der Freiwilligen Feuerwehr der Verbandsgemeinde Lingenfeld kam bei dem Großbrand ums Leben.

Sein Nachfolger Steffen Andres sagt, früher sei seine Truppe noch zu Störfallen auf den US-Stützpunkt gerufen worden. Seit mehr als fünf Jahren habe man den Stützpunkt aber nicht mehr betreten. Auch gemeinsame Übungen gebe es nicht mehr.

 

https://www.neues-deutschland.de/artikel/1058532.ein-giftlager-gleich-in-der-nachbarschaft.html

Ein Giftlager gleich in der Nachbarschaft

Rheinland-Pfalz: US-Depot für Gefahrgut soll wachsen

Bisher waren auf dem Gelände lediglich 70 Tonnen zur Lagerung genehmigt. Gelagert werden auf dem US-Stützpunkt »übliche Konsumgüter für den Betrieb von Kraftfahrzeugen« und andere Gebrauchsgüter der US-Truppen, darunter Schmieröl, Enteisungs- und Hydraulikflüssigkeit, wie eine Anfrage der AfD-Fraktion beim Mainzer Umweltministerium ergab. 50 Tonnen »sehr giftiger Stoffe« könnten demnach hinzukommen.

Deren Lagerung hat die »Defense Logistics Agency/Distribution Europe«, Teil der weltweit größten Logistikeinheit des US-Verteidigungsministeriums beantragt – neben der Hallenerweiterung um das 27-fache. Bis zum 25. Juli war der Antrag für das mit 1,3 Millionen Euro veranschlagte Projekt öffentlich einsehbar, Einwände können noch bis 7. August eingebracht werden.

…. »Das Lager könnte ein Ziel terroristischer Angriffe sein«, sagt der Germersheimer Bytzek. »Wenn da ein Lastwagen Geschwindigkeit aufnimmt, hat er genug kinetische Energie, um den Zaun zu durchbrechen.« Er selbst habe bisher etwa 20 Einzeleinwendungen eingebracht.

»Wir Bürger wissen nicht genau, was da gelagert wird«. Oft sei nur von Lagerklassen die Rede, ohne genaue Stoffbezeichnung. Unter den »sehr giftigen Stoffen« ist in den ausgelegten Unterlagen Dimethylsulfat aufgeführt. Das sei ein Kampfstoff aus dem Ersten Weltkrieg, so Bytzek.

Die »immense Erweiterung« des Lagers stört auch den Lingenfelder Ortsbürgermeister, Erwin Leuthner (CDU).

Die Orts- und die Verbandsgemeinde Lingenfeld haben sich gegen die Umbaumaßnahmen gestellt, die Halle liegt auf ihrem Gebiet. »Bei allen Ratsmitgliedern haben die Alarmglocken geläutet«, sagt Peter Beyer, der Vertreter des Lingenfelder Verbandsbürgermeisters. Nun gehe das Ganze bis nach Berlin, sagt Leuthner.

Was die Baumaßnahmen betreffe, werde der Vorgang von rheinland-pfälzischen Behörden dem Verteidigungsministerium zur Entscheidung vorgelegt, sagt eine Sprecherin der Kreisverwaltung Germersheim.

Ortsbürgermeister Leuthner kritisiert mangelnde Informationen, über mögliche Terrorismusgefahr habe das US-Militär nicht aufgeklärt.

Ihn stört ein Gutachten der Prüfgesellschaft SGS-TÜV Saar. Die hatte festgestellt, dass die Ladefläche zum Be- und Entladen von Lastwagen vor der Halle nicht für den besonderen Umgang mit wassergefährdenden Stoffen ausgelegt sein müsse. »Aber genau beim Verladen passieren die meisten Unfälle«, sagt Leuthner.

Eine Sprecherin der »Defense Logistics Agency« teilt mit Blick auf das Sicherheitskonzept mit:

»Die US-Feuerwehr ist ausgebildet in der Identifizierung von Gefahrgütern, der Eindämmung zum Schutze der Umwelt und der fachgerechten Sanierung von Gefahrgütern – unabhängig davon, ob der Störfall in einer Lagerhalle oder beim Transport passiert«. dpa/nd

„Robuster Zusammenhang“ zwischen E-Zigaretten-Konsum als Einstieg zum Tabakrauchen bei Jugendlichen gefunden

Studie

Für Schulkinder kann das Probieren einer E-Zigarette der Einstieg zum Rauchen von konventionellen Zigaretten sein, besagt eine neue Studie.

Während es eine signifikante Debatte bezüglich einer möglichen Verbindung zwischen dem „Dampfen“ (E-Zigaretten-Rauchen) und Tabakkonsum gegeben hat, sagen die Autoren einer neuen Studie, der Bereich sei weiterhin zu wenig erforscht.

Forscher führten eine 12-monatige prospektive Studie mit fast 3.000 Jugendlichen an 20 verschiedenen Schulen in England durch, wobei sie Daten zu E-Zigaretten- und Zigarettenkonsum und betreffenden Überzeugungen und einer Nachbeobachtung nach 12 Monaten erfassten. Die selbstberichteten Daten wurden anhand der Kohlenmonoxidwerte im Atem validiert.

Über ein Drittel der befragten Jugendlichen berichtete, E-Zigaretten zu konsumieren. Gerade 4,4 % hatten Zigaretten probiert, nicht aber E-Zigaretten, und 18,2 % hatten bereits beides konsumiert, während knapp über 61 % weder das eine noch das andere versucht hatten.

Bei der Nachbeobachtung ein Jahr später wurde beobachtet, dass jene, die E-Zigaretten probiert hatten oder konsumierten, signifikant eher begonnen hatten, Tabak zu rauchen, nämlich zu 34 %, verglichen mit nur 9 % bei den Nichtkonsumenten. Der Konsum von E-Zigaretten war, im Vergleich mit Niemals-Konsumenten, auch mit einem mäßigen Anstieg des Zigarettenkonsums verbunden.

Die in Tobacco Control veröffentlichten Ergebnisse werden durch ähnliche Ergebnisse aus den USA widergespiegelt, wo Wissenschaftler herausfanden, dass der E-Zigaretten-Konsum in einem Zusammenhang mit dem Zigarettenkonsum steht.

Wieder eine kritische website weniger

https://www.konjunktion.info/

Als im Jahre 2011, bei der damaligen Bilderberg-Konferenz in St. Moritz, erstmals das Thema „Internet“ groß auf die Agenda im Zusammenhang mit „Sicherheit und Wirtschaft (Economic and National Security in a Digital Age) gesetzt wurde, hatte ich bereits die ersten Artikel dazu geschrieben, dass es nur noch eine Frage der Zeit ist, bis das Internet, wie wir es damals kannten, ein Relikt vergangener Tage sein wird. Heute können wir tagtäglich diese Entwicklung live mitverfolgen, was aus dem ursprünglich zur freien Meinungsäußerung bestens geeigneten Medium Internet geworden ist. Ein Raum, in dem die „Schere im Kopf“ allgegenwärtig ist. Ein Raum, in dem durch eine vorauseilende (Selbst-)Zensur, kritischen Geistern der Boden entzogen wird.

Einen privaten Blog zu betreiben, der sich kritisch mit den Geschehnissen dieser Zeit beschäftigt, wird daher aus verschiedenen Gründen immer schwieriger.

Seien es rechtliche Bedenken aufgrund der neuesten maaßlosen Gesetzesmaßnahmen oder wegen irgendwelcher Kommentatoren, die es nicht verstehen wollen, dass der Blogbetreiber nicht nur für den Inhalt der Artikel verantwortlich zeichnet, sondern auch für deren Kommentare selbst haftbar gemacht werden kann.

Auch sind die zunehmenden Maßnahmen, die gegenüber kritischen Stimmen (Thorsten Schulte, Oliver Janich, Heiko Schrang, Jo Conrad, usw.) eingeleitet worden sind, ein Punkt, den es zu bedenken gilt.

Leider sehe ich mich daher gezwungen die Online-Präsenz http://www.konjunktion.info vorübergehend (oder ggf. dauerhaft) offline zu nehmen. Wie lange sich diese Auszeit hinziehen wird oder ob sie gar von Dauer sein wird, kann ich aktuell noch nicht sagen.

Ich bitte um Verständnis für diese Maßnahme.

Wer möchte, kann mir gerne mittels klassischer Mail (kontakt[bei]konjunktion.info) seine Gedanken dazu mitteilen.

Viele Grüße, Konjunktion

Ein teuflisches Spiel: der vertuschte globale Religionsweltkrieg, Naftali Neugebauer und PRIKK

irgendwie scheint mir, daß ein globales „Spiel“ (teuflisches Spiel) mit religiösem Hintergrund gespielt wird, ohne daß dies in seiner vollen Bedeutung erkannt wird. Ja, sicher, wir wissen, dass der Islam seine Religion benutzt, um seine Kriege zu rechtfertigen und seine Kämpfer zu indoktrinieren (während der christliche Westen seine Wirtschaftskriege tunlichst hinter einer unchristlichen Ersatzreligion „Demokratie und Westliche Werte“ verbirgt, weil ein gläubiger Christ nicht an diesen Kriegen teilnehmen dürfte), aber in den Medien werden sämtliche Ereignisse diesbezüglich auf eine politische Ebene transferiert. Wer die Attacken-Ereignisse religiös interpretiert, gerät sofort unter öffentlichen Beschuß.

Das beginnt schon bei dem Begriff Terrorismus. So steht auf Wiki:

…sind Gewaltaktionen gegen Menschen oder Sachen (wie Entführungen, Attentate, Sprengstoffanschläge etc.) zur Überwindung einer politischen Ordnung …

Ein Allahu Akhbar rufender Angreifer, der in den Medien als Terrorist bezeichnet und von der Justiz als solcher behandelt wird, ist etwas völlig anderes, als der gleiche Mensch, der mit dem gleichen Ruf für seinen Glauben und seine Religion mordet. Was für eine politische Ordnung wollen diese Angreifer also überwinden? Wenn sie in einen deutschen Weihnachtsmarkt rasen? durch eine französische Strasse? auf einer Brücke vor dem englischen Parlament? Sind das ausschließlich politische Racheakte von Einzelpersonen? Haben wir mehr und Organisierteres zu erwarten?

Das Eingeständniss der Existenz religiöser Mörder (also nicht Mörder, die nebenbei auch Christen oder Moslems sind, sondern Mörder aus religiösem Antrieb) hätte die ganze Welt (USA…) und die Konzepte der Vereinten Nationen, die uns als eine Art Ersatzreligion, als ein weltliches, politisches Glaubensbekenntnis gegeben worden waren, massiv erschüttert. Ein Graben hätte sich aufgetan, über den keine Brücke führt.

Eine essentielle Frage, ein Widerspruch tut sich also auf, wenn einerseits der Islam als reine Glaubenslehre kolportiert und jegliche politische Intention bei uns negiert wird, andererseits ganz real aber Allahu Akhbar Attacken als Terrorismus, also politisch motivierte Taten, behandelt werden. Ahja! Es sind Terroristen, die zufällig Moslems sind…. und verlautbaren, daß sie Christen morden wollen. Oder wie kürzlich in Spanien vor dem kosheren Restaurant wohl auch Juden.

Solange die moslemischen Terroristen innerhalb ihres eigenen Glaubensgebietes und/oder gegen ihre Glaubensbrüder kämpften, gab es keinen Widerspruch. Es war schlicht der Krieg um die politische Macht innerhalb eines Glaubenssystems oder gegen Fremdmächte.

Schwieriger war es schon zwischen den Moslems und Israel, wobei Israel nie ein Problem hatte, den Islam als das zu sehen, was er ist: die untrennbar verbundene Einheit von Religion und Politik.  Israel hat hier intensive Erfahrung und ein klares Bewußtsein dazu, was allerdings dazu führte, daß aus dem christlichen Westen in völliger Verkennung der Wirklichkeit oftmals harsche Kritik gegen Israel geübt wurde. Ich spreche hier nicht von dem Unrecht, das den Menschen auf beiden Seiten widerfährt und angeprangert wird, sondern von dem Umstand, daß man Israel vorwirft, einen Glaubenskrieg zu führen, zum Beispiel um den Tempelberg. Aber genau darum geht es eben AUCH. Es geht um die politische Vorherrschaft von Religionen.

Sobald nun aber der moslemische Krieg mit Al Qaida in die nicht moslemische Außenwelt eintrat, riß die Kluft für uns auf und machte Maßnahmen nötig, für die Zukunft sicherzustellen, daß das Wort „Glaubenskrieg“ maximal als Fremdwort in Erscheinung treten würde. Als Fremdwort, das impliziert: nur für die anderen ein Glaubenskrieg, aber doch nicht für uns und nicht gegen unseren Glauben: Der Jihad.

Mich würde nicht wundern, wenn es bereits Jahre vorher Warnungen und Aufweckversuche aus Israel an Europa und die USA diesbezüglich gegeben hätte. Vielleicht verfügen Leser hier über entsprechende Berichte?

Aluhut: Geht man davon aus, daß der IS wie Al Qaida eine Kreation des CIA ist und auch der Mossad mit seinem Wissen Geburtshilfe geleistet hat, dann muß man sich fragen Wozu? Wozu brauchte man dieses Konstrukt des IS? In erster Linie natürlich zur Rechtfertigung der politischen Destabilisierung im Nahen Osten. Könnte es aber nicht auch sein, daß man eine einzelne Gruppe brauchte, auf die man den Begriff Terror und Terroristen anwenden konnte, ohne daß jedem noch normal denkenden Bürger gleich der Begriff „Glaubenskrieg“ in den Sinn kam?

War es wirklich ein unglücklicher Zufall, eine dumme Unachtsamkeit, daß  Colin Powell am 5. Februar 2003 vor dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen nicht nur behauptete, Iraks Diktator Saddam Hussein unterstütze al-Qaida, sondern auch gleich noch vor einem Millionenpublikum den Statthalter im Irak der Öffentlichkeit namentlich vorstellte: Abu Musab az-Zarqawi?

Wikipedia berichtet dazu: Dieser bis dahin  den allermeisten Menschen unbekannte Jordanier erhielt dadurch einen unbeabsichtigten  „Ritterschlag“ vom amerikanischen Erzfeind. Die Gruppe um Zarqawi besaß seitdem die größte Anziehungskraft für Dschihadisten im Irak, mit großen Vorteilen bei der personellen und finanziellen Ressourcengewinnung.

Soso… unbeabsichtige Werbung für eine im Aufbau befindliche Sekte…

„Glaubenskrieg“ in der bürgerlichen Vorstellung, das wäre der Supergau gewesen für alles. Ob für die Tolerierung der Migrantenströme, für die päpstliche Doktrin der Gleichheit (nicht nur Gleichwertigkeit) aller und insbesondere monotheistischer Religionen, für die Kriege, die man geführt hat und bis heute führt. Assoziationen mit den Kreuzzügen hätten das Interesse an früheren Epochen und längst überwunden geglaubte Vorstellungen geweckt und die Freimaurer hätten alle ihre 300 Jahre währenden Bemühungen für gescheitert erklären müssen. Dabei hatte die Einheit, das Miteinander der drei Religionen unter dem Schirm gemeinsamer Handelsinteressen doch bei den Khazaren im ersten Jahrtausend nach Christus so schön funktioniert! Dumm, daß die Rus das zerstört haben. Rus…Rus(s)land war schon damals ein Spielverderber.

Nichtsdestotrotz, das damals erfolgreiche Konzept schreit geradezu nach Wiederholung und wie man an der eifrigen Überführung der Nationen in Wirtschaftskorporationen mit nur noch virtuellen Grenzen sehen kann, waren die Protagonisten des Projektes schon recht erfolgreich.

Also Glaubenskrieg ist ein no-go und unter diesem Aspekt muß man auch die Aussage des Großmufti Saudi-Arabiens, ʿAbd al-ʿAzīz Āl asch-Schaich  sehen. Er nannte IS und al-Qaida „Feinde Nummer Eins des Islam“. Diese Leute wissen, daß es essentiell wichtig ist, nicht den Eindruck eines Glaubenskrieges entstehen zu lassen. Egal ob es nun einer ist, oder nicht,.

Im Internet findet man  inzwischen eine große Zahl von belegten Zitaten von Moslems, die den politischen und religiösen Herrschaftsanspruch des Islam über Europa (und die nicht moslemische Welt) belegen. Und auch mit welchen Strategien und Methoden man das erreichen möchte kann man nachlesen. Ausufernde Gewalt einer bestimmten Gruppe gegen die zu erobernden Nationen und Völker sind zum jetzigen Zeitpunkt aber nicht förderlich, daher muß der IS an der langen Leine geführt werden. Geburten Jihad und Gutmenschentum, gepaart mit politischem Kalkül und unter Logenschutz haben nicht nur schon den Boden bereitet, nein, die Saat sprießt schon und man freut sich auf die Ernte, die nicht durch vorzeitige Gewaltanwendung gefährdet werden darf. So erkläre ich mir, daß die Situation seit Jahren nur am Köcheln gehalten wird und weder abkühlen noch überkochen darf.

Zu einem Glaubenskrieg gehören aber immer zwei. Und diese zweite Partei ist der jüdische Glaube. Dieser hat sich überall in höchsten Schlüsselpositionen niedergelassen. Von Hollywood bis Bankenwelt findet man überall Personen jüdischen Glaubens – ein großes Netzwerk- die es völlig (fast) ohne sich selbst in einen offenen blutigen Krieg zu involvieren zur qualitativen Dominanz gebracht haben, so daß sich immer stärker die Theorie einer jüdischen Weltverschwörung herausgebildet hat.

Und nun fragt man sich, wo bleiben hier die Christen? Dem jüdischen Glauben historisch nah und doch nicht brüderlich verbunden, vielleicht so eine Art Kain und Abel Verhältnis vor dem Mord des einen am anderen. Christen sind die natürlichen Konkurrenten der Juden im Glauben, die einander historisch viel Leid zugefügt haben.

Biedern sich die Christen dem Islam deswegen so an? Weil er dem ungeliebten älteren Bruder einmal eine Abreibung verpassen soll, nach dem Motto, wenn zwei sich streiten, freut sich der Dritte? Dafür spricht, daß auch jüdische Islamkritiker die ganze Härte der Zensur zu spüren bekommen, wenn sie den Islam kritisieren, wie Naftali Neugebauer (siehe unten). Aber vielleicht ist es auch nur ein Kollateralschaden, den die Firma des ebenfalls jüdischen Herrn Zuckerberg billigend in Kauf nimmt, weil der ältere Bruder das selbige Spiel des sich freuenden Dritten betreibt? Fragen und Spekulationen die noch ihrer Antwort harren.

Und dazwischen sitzen die Freimaurer, der Luzifer-ISIS-Baal-Sonnen Kult, die als einzige von dieser ungesunden Dreierbeziehung, die nur in einem Desaster enden kann, profitieren, weil sie eine „Lösung“ für die ständigen Glaubenskriege anbieten: Alle Religionen vereint mit dem Band des ökonomischen Profits und unter Handelsgesetzen. Man muß nur sicherstellen, daß nicht die „Rus“ das schöne Werk wieder (zer)stören.


rote Hervorhebung durch mich:

Berlin – Vor rund 14 Tage wurde Naftali Neugebauer an einem Freitag – zu Beginn von Schabbat – gelöscht, wie auf PRIKK berichtet. Nach der erfolgreichen juristischen Intervention des beauftragten Anwalt Steinhöfel wurde das gelöschte Profil von Naftali Neugebauer ohne weitere Begründung von Facebook innert weniger Tage wieder hergestellt.

Augenscheinlich sind aber Schaden wie Kosten für Neugebauer entstanden. Diese Schadens- und Zermürbungspolitik will Facebook, so kann man spekulativ vermuten, fortsetzen. Denn jede Löschung verlangt fast zwingend nach einer kostenpflichten anwältliche Intervention.

Die Nervosität noch unbekannter Kreise ist augenscheinlich. Sie wollen kritische Sachbuchprojeke verhindern, aber auch die weitere Verbreitung des unabhängigen Social Media PRIKK, welches sich als freie Alternative aus Europa zu Facebook präsentiert, wo keine Zensur und Meiunungsfreiheit herrscht.

Von einer weiteren rechtlichen Verfolgung bei der ersten Löschung sah Naftali Neugebauer – auch auf Anraten des Anwalts – ab, da Facebook indirekt durch sein Mail zur Aktivierung des Profils einen Irrtum, wenn auch nur in losen Worten, andeutete. Nun wurde – wieder zu Beginn von Schabbat – Neugebauer neuerlich gelöscht. Die Crowd meldete sofort Alarm und eine Solidaritätswelle wogt aktuell durch das deutschsprachige Facebook für Naftali Neugebauer.

 Hintergrund und mutmaßlicher Grund seien augenscheinlich die beiden Crowdfundingprojekte, die bald auf PRIKK starten werden, und die Neugebauer auf Facebook verbreitete: Das wissenschaftliche Sachbuchprojekt „Kritisches Handbuch Islam“ vom „Autorenkollektiv im Namen der Freiheit“ und das ebenfalls wissenschaftliche Sachbuchprojekt „Die Geschichte der jüdischen Familie Todesco„.

 

Beide geplanten Sachbuchprojekte stehen zahlreichen Interessen, die augenscheinlich gegen Demokratie, Aufklärung und Wissenschaft sind, entgegen.

Neugebauer: „Die beiden Projekte wird Facebbok oder/und unbekannte Kreise nicht verhindern können. Je mehr sie zensieren und löschen, umso so eher werden diese Projekte Wirklichkeit werden. Ich kann nur alle User einladen, meine Freunde auf Facebook: Schafft Euch ein zweites Standbein auf PRIKK, um auch den Kampf für Meinungsfreiheit auf Facebook erfolgreich weiter fortsetzen zu können. Wir sind die safe base für Freiheit und Meinungsfreiheit. Das hat seinen Preis und schafft ein wenig Unbequemlichkeit, aber so ist es…

https://www.prikk.world/news/wirtschaft/start-ups/was-ist-prikk

PRIKK ist eine Plattform, um Dein Leben kostenlos* zu boosten. PRIKK besteht aus fünf Modulen:

  • Crowdfunding
  • Tagesaktuelle News
  • Jobplattform
  • Social Media
  • Marktplatz

Grundsätzlich

Es gibt zwei Kategorien von Usern: den Gast-PRIKKER (nicht-registriert) und den PRIKKER (registriert). Alle Services auf PRIKK (ausgenommen das Schalten von Stellenanzeigen, Werbung aller Art und die Transaktionskosten beim Crowdfunding (3% inkl. MwSt.) sind für den PRIKKER kostenfrei. Als Gast-PRIKKER bist Du nicht registriert und Du kannst dich umschauen; freilich viele der kostenlose Service – Dein Blog, Crowdfunden*, Deine Jobsuche, kommentieren, liken, Marktplatz, Social Media etc. pp. – sind nicht möglich. Dazu musst Du Dich kostenfrei registrieren und PRIKKER werden. Es ist kostenlos* (Bitte beachte den Text zum Stern am Ende des Beitrages!)


zum Mitschreiben, welche Straftaten IS-Migranten in Europa ungestraft verüben dürfen

Walid Salihi, ein 18-jähriger Syrer beantragt in Deutschland 2014 Asyl und kommt nach Recklinghausen:

  •  dort rekrutiert er Kämpfer für den Islamischen Staat
  • sechs Monate später eine Durchsuchung von Salihis Unterkunft:  eine Schusswaffe gefunden.
  • zwischen 2011 und 2015 beantragt er unter verschiedenen falschen Namen Asyl  in DE, Österreich,  Italien, Rumänien, Schweden und der Schweiz.
  • begeht in mehreren Ländern Straftaten: u.a. Körperverletzung, Diebstahl und Waffendelikte.
  • im Februar 2014: sexuelle Übergriffe auf Frauen in einer Kölner Diskothek
  • Im selben Monat: Angriff auf einen Obdachlosen, Attackierung von einem Passanten und Versuch, einen Mitbewohner in der Asylunterkunft zu erwürgen.
  • Am 31. Dezember 2015: Vorort als ein Mob muslimischer Migranten in der Kölner Innenstadt sexuelle Überfälle auf Hunderte deutsche Frauen verübte
  • Am 7. Januar 2016 stürmte Salihi in ein Polizeirevier im Pariser 18. Arrondissement und rief „Allahu Akbar.“ In den Händen hatte er ein Fleischermesser sowie eine Flagge des Islamischen Staates und trug etwas, das wie ein Sprengstoffgürtel aussah. Polizisten eröffneten das Feuer und töteten ihn.

Der Präsident des Bundeskriminalamts (BKA), Holger Münch, etwa sagte im Oktober 2015: „Wir haben nicht einen Fall bislang, in dem sich das bestätigt hat, dass Mitglieder einer terroristischen Vereinigung aus Syrien oder Irak hier nach Deutschland kommen, um gezielt Anschläge zu begehen.“

Weiter sagte er: „Wenn Sie schauen, welchen Risiken man sich auch aussetzt, wenn man zum Beispiel über das Mittelmeer nach Deutschland kommt, dann glaube ich gibt’s einfachere Möglichkeiten, um hierher zu kommen, wenn man das planen würde. Dafür braucht man keinen Flüchtlingsstrom.“

Der Präsident des Bundesnachrichtendienstes (BND), Gerhard Schindler, sagte: „Es ist unwahrscheinlich, dass Terroristen die waghalsige Bootsflucht über das Mittelmeer wagen würden, um nach Europa zu gelangen.“

Der deutsche Politikwissenschaftler Peter Neumann, Direktor des Internationalen Zentrums für das Studium von Radikalisierung und politischer Gewalt am King’s College in London, sagte:

„Es gibt nicht einen einzigen Hinweis, einen belegten Hinweis darauf, dass sich ein IS-Sympathisant nach Europa eingeschmuggelt hätte. Und es gibt noch weniger Hinweise darauf, dass dies eine aktive Strategie des Islamischen Staates gewesen sei. Und es ist auch wichtig, dass Politiker hier keine Stimmungsmache betreiben und die Ängste der Bevölkerung noch verstärken.“

„In den letzten Wochen gab es eine Serie von Videos des Islamischen Staates, wo ganz klipp und klar gesagt wurde, dass Unterstützer des Islamischen Staates im Islamischen Staat bleiben sollen, dass sie nicht versuchen sollen, auszuwandern und dass es diese aktive Einschleusungsstrategie, von der manchmal berichtet wird, dass es die nicht gibt.“

 am 13. November 2015, verübten Dschihadisten des Islamischen Staates, von denen die meisten als Flüchtlinge getarnt nach Europa gelangt waren, die koordinierten Anschläge in Paris, bei denen 137 Menschen starben und 400 verletzt wurden.  

von Soeren Kern, Gatestone Institute

weiterlesen in der langen Liste über das Geschehenlassen von schlimmsten Straftaten und ihre politische Verharmlosung (Danke Eric, der Wikinger)

https://haolam.de/artikel_27960.html

Der Blessing Brief und das Deutsche Gold

Bitte den letzten Absatz von Karl Blessing selbst lesen. Über den Link zur Bundesbank kann man sich den Blessing Brief / the Blessing letter herunterunterladen.

Der sogenannte „Blessing-Brief“, datiert auf den 30. März 1967[1], entstammt einem Schriftwechsel des damaligen Präsidenten der Deutschen Bundesbank, Karl Blessing, mit William Martin, früherer Vorsitzender des Federal Reserve Board der US-amerikanischen Zentralbank. In diesem geht Blessing auf die Sorgen der Amerikaner ein, die Deutsche Bundesbank könne massenhaft US-Dollar in Gold eintauschen.

Hintergrund dieser amerikanischen Befürchtungen beruhen auf dem in dieser Zeit gültigen Bretton-Woods Abkommen, welches eine Golddeckung des Dollars vorsah.

Die Amerikaner hatten sich im Rahmen dieses Abkommens dazu verpflichtet, Dollar jederzeit in Gold umzutauschen.[2]

Seit Ende der 1950er Jahre fürchteten sich die Amerikaner jedoch vor einem umfangreichen internationalen Gebrauch dieses Umtauschrechts, insbesondere durch die Europäer, wo sich aufgrund der hohen militärischen  Präsenz und der expandierenden Investitionen der amerikanischen Industrie Dollarüberschüsse angesammelt hatten.[3]

Ein massenhafter Umtausch hätte die amerikanischen Goldreserven aufbrauchen und den Glauben an eine tatsächliche Golddeckung des Dollars aufheben können.

Mitte der 60er Jahre wurde diese Gefahr besonders akut – Grund hierfür war die damalige wirtschaftliche Situation der Vereinigten Staaten, die im Zuge des Vietnamkrieges und den damit verbundenen Aufrüstungskosten bereits ein hohes Zahlungsbilanzdefizit verzeichneten. [4]Verstärkt wurde der Druck durch die höhere Inflation in den Vereinigten Staaten, die sich aufgrund des im Bretton-Wood System festgelegten Festkurssystems auch auf die europäischen Länder zu übertragen drohte.[5]

Ein tatsächlicher Abbau des amerikanischen Defizits hätte die US-Regierung jedoch zu einer restriktiveren Handelspolitik, weniger Investitionen oder einen Abzug amerikanischer Truppen aus Europa bewegen können. Konsequenzen, die in Europa nur wenige Politiker  tragen wollten.

Die Amerikaner bauten daher, um das Vertrauen in den Dollar stabil zu halten, auf eine Politik der gegenseitigen Abmachungen auf beiden Seiten des Atlantiks – diese zielte auf eine fortwährende Haltung von Dollarüberschüssen in Europa ab, was die Haltung des eigenen Zahlungsbilanzdefizits ermöglichte.[6]

 

Vor diesem historischen Hintergrund ist auch der sogenannte „Blessing-Brief“ einzuordnen.

In diesem verspricht Karl Blessing sinngemäß, von einem massenhaften Umtausch von Dollar in Gold Abstand zu nehmen. Er betont, dass diese Zurückhaltung der deutsche Beitrag zur internationalen monetären Kooperation sei und der Prävention jeglicher störender Effekte auf den internationalen Währungsreserven- und Goldmärkten diene.[7]

Im Zusammenhang mit dem „Blessing-Brief“ wird in der historischen Forschung oftmals Bezug auf ein Blessings Interview mit der Zeitschrift „Der Spiegel“ aus dem Jahr 1971 genommen, in welchem Karl Blessing seine damaligen Zugeständnisse selbst in Frage stellt – Ich erkläre Ihnen heute, daß ich mich selber persönlich schuldig fühle auf dem Gebiet. Ich hätte damals rigoroser sein müssen gegenüber Amerika. Die Dollar, die bei uns anfielen, die hätte man einfach rigoros in Gold umtauschen müssen.“[8] Er habe jedoch damals unter anderem die außenpolitischen Konsequenzen, die der Abzug amerikanischer Truppen aus Deutschland nach sich gezogen hätte, gefürchtet und dem Drängen der Amerikaner nachgegeben.[9]

https://www.bundesbank.de/Redaktion/DE/Standardartikel/Themen/2013_01_18_gold_historischer_ueberblick_blessing_brief.html;jsessionid=0000NPoZQKKD8CgjhkhfGR3yz5B:-1?nsc=true&https=1