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violette Krawatten, violette Revolutionen

die Verschwörungstheorie anno 2015 wiederaufbereitet, werte Leser, die da lautet:  Clinton-Soros haben den neuen Symboltrend geschaffen, um den Tiefen Staat zu symbolisieren und Trump und das patriotische Lager zu stürzen.

Beginnen wir mit einem eher unschuldig wirkenden statement (nur als Beleg eingestellt). In folgendem interview geht es um einen Telekommunikations CEO, der 2019 in Ruhestand geht und sich für seine Firma trotzdem noch als Netzwerker in der Industrie engagieren will.  Nachdem Breitband und Glasfaser in der Großindustrie an den Mann gebracht wurden, wollen sie nun auch mittelständische und kleine Firmen an die schnellen Übertragungswege anschliessen.

Das Problem ist, daß diese Firma in einem County sitzt, der wirtschaftlich im Abwärtstrend ist und wo nicht nur die Unternehmen schwinden und veralten, sondern auch deren Finanzierungskraft abnimmt.

Er sagt, sein Telekomm-Unternehmen kann nun nicht einfach umziehen in eine Gegend, in der Jugend und Dynamik größer sind, so daß er nun versucht, die Wirtschaft zu fördern und zusammenzubringen, damit die sich an Breitband und Glasfaser anschliessen können, was diesen wiederum ermöglicht zu zahlungsfähigen Kunden seiner Firma zu werden.

An dieser Stelle wird er nun angesprochen auf seine violette Krawatte – das klingt etwas gekünstelt, auch mit dem Kameraschnitt unmittelbar davor, so daß man davon ausgehen muß, daß die Sache mit der Krawatte mindestens so beabsichtigt war wie das Ansprechen des Wirtschaftsnetzwerkes, zumal die Krawattenfarbe auch als Titel gewählt wurde.

Der CEO erklärt die Farbwahl so:

Wir sind ja nun in Washington DC, wo Symbolik eine extrem wichtige Rolle spielt. Und mit unseren Krawatten wollen wir zeigen, daß wir parteienübergreifend sind, nicht Rot und nicht Blau (rot+blau=violett),.

eine gute Strategie, denn wer Geld verdienen will, tut gut daran immer beide Seiten zu bedienen. Kennen wir von den banksterfinanzierten Weltkriegen. Im Grunde ist es ja auch richtig, wenn die Wirtschaft sich aus der Politik heraushält. Kunde ist Kunde und die politische Dimension müßte irrelevant sein. Aber heutzutage kann man sich eine apolitische Wirtschaft überhaupt nicht mehr vorstellen.

Was nehmen wir also hier an erster Botschaft mit:

1. Träger der Farbe Violett senden die Botschaft: wir sind weder Demokraten noch Republikaner, sondern bewegen uns in beiden politischen Sphären, weil wir unsere eigene Agenda haben. Was gäbe der Farbmischmasch von grün, rot, schwarz, blau, gelb… in der BRD? braun…hehehe…

2. Washington ist ein Ort, an dem Symbolik eine herausragende Rolle spielt

Kommen wir zur Verschwörungstheorie.

Alles soll mit folgendem Auftritt der Clintons im Jahr 2016 begonnen haben, der dann auch gleich eine harmlose Erklärung mitangeheftet bekommt.

die Frage, warum die beiden lila trugen, wird nicht wirklich beantwortet. Oder nur oberflächlich, denn außer der uns bereits bekannten Argumentation des überparteilichen Standpunktes: nicht rein demokratisch, nicht rein republikanisch, sondern an einem parteienübergreifenden gemeinsamen Ziel arbeitend, wird auch auf eine spirituelle Dimension hingewiesen. Man wisse von Killary, daß sie spirituell sei. Folglich sei die Farbwahl wohlüberlegt getroffen worden.

Violett in der spirituellen Weltsicht: https://www.seilnacht.com/Lexikon/Violett.htm

wird im englischen Sprachraum als purpur, im Sinne Amethyst-vilolett gesehen: https://www.seilnacht.com/Lexikon/Violett.htm#purpur  und hat entsprechend nocheinmal eine etwas andere Bedeutung.

Am 17.März 2015 erschien ein Buch von Nigel Farage: The Purple Revolution – the year that changed everything. Die violette Revolution, das Jahr, das alles veränderte.

Der 17. März gehört zu den IDEN im römischen Kalender. Berühmt geworden durch den Terminus „Hüte Dich Caesar, vor den Iden des März“.  Am 15. März 44 v.Chr. oder nach römischer Zeitrechnung im Jahr 710 seit der Gründung Roms, wurde Julius Caesar durch eine Adels- oder Palastrevolution, eine Verschwörung getötet. Am 15. März 2016 brachte zum Jahrestag die jüdische Welt einen Abriss jenes hisorischen Ereignisses unter neuer Perspektive: https://www.welt.de/geschichte/article153298631/Der-unbekannte-Strippenzieher-bei-Caesars-Ermordung.html

Und die Frankfurter Allgemeine berichtet am 11.MÄRZ 2016 über ein auf den ersten Blick bedeutungsloses Shakespeare Event in Darmstadt.  Shakespeare, der in EINEM seiner Werke, Julius Caesar, diesen Umsturz, die Verschwörung behandelt, sollte bei diesem event bezüglich Hamlet beleuchtet werden.  Etwas eigenartig mutet es an, daß dieses event ebenfalls pünktlich zu den Iden im März stattfand, obwohl es nicht Julius Caesar, sondern Hamlet als zentrales Thema hatte und ebenfalls purer Zufall, daß eine Stadträtin just ein Zitat aus Julius Caesar und nicht aus Hamlet verlas. Der Artikel in der FAZ lautete:

Was bedeutet es eigentlich, sich vor den Iden des Märzes zu hüten? Und taugt Cäsars Beispiel in der aktuellen politischen Situation?

Aha! Die globale Elite hängt und klebt ja an den alten Geschichten wie der Egel am Wirtstier, nur wir Dummschafe interessieren uns kaum dafür.

https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/politische-zeichen-die-ungeachteten-iden-des-maerz-14117451.html

Als aber vorgestern, anlässlich von Shakespeares vierhundertstem Todestag, in Darmstadt eine schöne Tagung über die Tragödie „Hamlet“ eröffnet wurde, da verlas die Stadträtin Iris Bachmann eine Grußbotschaft des grünen Oberbürgermeisters Jochen Partsch.

„Hüte dich vor den Iden des März“ – mit diesem Zitat begann sie;

vereinzelte Lacher im Publikum gaben ein wohl nicht ganz erwünschtes Echo.

Für den Oberbürgermeister war die weitere Botschaft des Stückes klar, die er den versammelten Kennern nun auseinandersetzen ließ:

Nach Caesars Tod sei es zu „populistischen Unruhen“ gekommen, die der „Heuchler und Demagoge Brutus“ – einer der Caesar-Mörder – geschickt habe ausnutzen wollen. Zum Glück sei ihm in Gestalt von Antonius die maßvolle politische Vernunft entgegengetreten.

Die populistische Demagogie gehört zwar eher zum caesaristischen Repertoire als zu Brutus („Jubelrufe“ finden sich als ständige Caesar-Begleitmusik der Straße in Shakespeares Stück), aber um der guten Sache willen kann man die Zeichen auch mal verbiegen.

Brutus, ein Heuchler?

Jedenfalls nicht für Shakespeare, der sogar den Antonius am Ende sagen lässt: „Dies war der beste Römer unter allen.“ Brutus, ein Republiktreuer alten Schlages, stand ja Caesars Herz am nächsten.

Und so ist es immer. Im Netz findet man seit kurzem den Hashtag #IdendesMaerz. „Auch du, Peter?“ heißt dort der schönste Tweet.

Was dieser verschwurbelte, verwirrende Artikel voller halbwertiger Ausführungen im Feuilleton alles verquerdreht, will ich jetzt gar nicht weiter ausführen, aber es nährt mir den Verdacht, daß dessen Veröffentlichung einem ganz anderen Zweck diente als Kritik eines eines Darmstädter Ereignissen unter die möchteger-gebildeten Leute zu bringen.

Emperor Caligula, der sich als Philosoph in römischer Tradition sieht, hat ebenfalls etwas zur Tyrannis und den Caesaren Mord herausgebracht, da Merkels 4. Amtszeit  welch Zufall -zu den Iden des März, 2062 Jahre nach dem Caesarenmord begonnen hatte.

Zurück zu Nigel Farage und seiner Autobiografie der Violetten REVOLution (rückwärts LOVE), der UKIP Gründung und ihrer heimlichen – kann man sagen Einschleichung? ihrer Standpunkte in die Gemeinschaft der Parlamentarierschaft von Ober- und Unterhaus.

Nirgendwo aber wird dieser eigenartige Buchtitel und die Kombination mit der Farbe Violett thematisiert. Abgesehen von dem üblichen UKIP bashing im mainstream gibt es zumindest in folgender Rezension der Jesuiten Organisation in Britain noch einen interessanten Satz bzgl. der von Farage kritisierten Massenmigration. Was nun die Jesuiten ausgerechnet mit der Thora als Argumentationsbasis zu schaffen haben? Da darf man dann wohl die nächste Aluhut-Türe öffnen:

https://www.thinkingfaith.org/articles/purple-revolution-year-changed-everything

Der „Violetten Revolution“ mangelt es an Politik. Sie muss daher neben der „Politische grundlagen der UKIP“ gelesen werden, die an anderer Stelle angekündigt wurden.

Von diesen politischen Strategien dürften einige als hochproblematisch angesehen werden. Insbesondere von Leuten, die der Meinung sind, dass die Thora Teil der Selbstoffenbarung Gottes an Israel ist und daher eine Quelle, aus der wir das göttliche Gesetz lernen können.

Die Aufforderung in Levitikus 19,34 zur Versöhnung ist eine Herausforderung:

„Der Ausländer, der unter euch wohnt, muss wie euer gebürtiger Sohn behandelt werden. Liebt sie wie euch selbst, denn ihr wart Ausländer in Ägypten. Ich bin der Herr, euer Gott“

und stellt sich dem von Farage gebilligten Vorschlag entgegen, den Kindern von Einwanderern, die weniger als fünf Jahre in diesem Land leben, aber hier bereits Steuern zahlen, die staatliche Bildung zu verweigern (The Independent, 16. März 2015).

Aber es gibt noch jemanden, der zur selben Zeit die Violette Revolution ausrief: G. Soros, Killary und der Tiefe Staat:

https://www.strategic-culture.org/news/2016/11/11/clintons-and-soros-launch-america-purple-revolution/

Die besiegte demokratische Präsidentschaftskandidatin Hillary Rodham Clinton betrat am Morgen nach ihrer überraschenden und unerwarteten Niederlage gegen den Republikaner Donald Trump mit ihrem Mann, dem Ex Präsidenten,  den Ballsaal des New Yorker Art-Deco Hotels in Midtown Manhattan.

Beide trugen violette Kleidung. Die Presse bemerkte sofort die Farbe und fragte nach der Bedeutung. Clinton-Sprecher behaupteten, dass es darum ginge, das Zusammentreffen von demokratischem „Blauem Amerika“ und republikanischem „Rotem Amerika“ in einer vereinten violetten Mischung darzustellen. ja, der tiefe Staat und auch Killary nutzen die Demokratische Partei nur als Vehikel. Sie sind weder Demokraten noch Republikaner, sondern verfolgen ihre eigene satanische Agenda.

Diese Aussage war eine List, wie sie den Bürgern von Ländern bekannt ist, die in der Vergangenheit von den abscheulichen politischen Operationen des internationalen Hedge-Fonds-Tycoons George Soros getroffen wurden.

Die Clintons, die beide Millionen von Dollar an Kampagnenbeiträgen und Spenden der Clinton Foundation von Soros erhalten haben, haben tatsächlich dazu beigetragen, Soros‘ „Purple Revolution“ in Amerika zu starten.

Die Purple Revolution wird allen Bemühungen der Trump-Administration widerstehen, gegen die globalistische Politik der Clintons und des baldigen Ex-Präsidenten Barack Obama vorzugehen. Die lilafarbene Revolution wird auch versuchen, die Trump-Amtszeit durch Straßenproteste im sorosischen Stil und politische Brüche zu verkürzen.

Es ist unwahrscheinlich, daß die Mitarbeiter von Präsident Trump ihm als neuen Präsidenten raten werden, eine abwegige strafrechtliche Untersuchung der privaten E-Mail-Server von Frau Clinton und anderer Fragen im Zusammenhang mit den Aktivitäten der Clinton Foundation durchzuführen, insbesondere wenn die Nation mit so vielen anderen dringenden Problemen konfrontiert ist, darunter Arbeitsplätze, Einwanderung und Gesundheitswesen.

Jedoch sagte der Haus-Aufsicht- und Regierung-Verbesserung-Ausschussvorsitzende Jason Chaffetz, dass er Anhörungen von Hillary Clinton, der Clinton Basis und Mrs Clintons Adjutantin Huma Abedin im republikanisch kontrollierten Kongreß fortsetzen wird. Präsident Trump sollte sich von diesen Bemühungen nicht ablenken lassen. Chaffetz gilt nicht gerade als der treueste Anhänger von Trump.

Amerikas Globalisten und Interventionisten pressen bereits das Narrativ in die öffentliche Meinung, dass Trump „verpflichtet“ sei, die alte Riege aufzufordern, seiner Regierung, insbesondere im Bereich nationale sicherheit und Militär, beizutreten, weil es nicht genug „Experten“ im inneren Kreis von Trump-Beratern und Trump Befürwortern gebe.

Diskreditierte Neokonservative aus dem Weißen Haus von George W. Bush, wie der Irak-Krieg- Mitverschwörer Stephen Hadley, werden als künftige Mitarbeiter in Trumps Team gehandelt.

George H. W. Bush’s Außenminister James Baker, ein ausgemachter Bush-Loyalist, wird auch als Mitglied von Trump’s White House Team ins Gespräch gebracht.

Es gibt aber absolut keinen Grund für Trump, den Rat von alten republikanischen Fossilien wie Baker, Hadley, ehemaligen Außenministern Rice oder Powell, dem verrückten ehemaligen US-Botschafter bei den Vereinten Nationen John Bolton und anderen zu suchen.

Es gibt viele Trump-Anhänger, die über einen reichen Erfahrungsschatz in Fragen der äußeren und inneren Sicherheit verfügen, einschließlich derer afrikanischer, haitianischer, hispanischer und arabischer Abstammung, und die keine Neokonservativen sind, die Trumps Positionen in der oberen und mittleren Ebene besetzen können.

Trump muss sich von plötzlich wohlgesonnenen Neokonservativen, Abenteurern, Militaristen und Interventionisten distanzieren und ihnen nicht erlauben, seine Regierung zu befallen.

Hätte Frau Clinton die Präsidentschaft gewonnen, hätte ein Artikel über die neue Regierung wie folgt lauten können:

„Basierend auf dem Militarismus und dem ausländischen Abenteurergeist ihrer Amtszeit als Außenministerin und den beiden Amtszeiten ihres Mannes Bill Clinton als Präsidentin steht die Welt vor großen amerikanischen Militäraggressionen an mehreren Fronten auf der ganzen Welt. Die designierte Präsidentin Hillary Clinton hat keinen Hehl aus ihrem Wunsch gemacht, Russland militärisch, diplomatisch und wirtschaftlich im Nahen Osten, vor der Haustür Russlands in Osteuropa und sogar innerhalb der Grenzen der Russischen Föderation zu begegnen.

Mrs. Clinton hat die seit langem diskreditierte „Eindämmungspolitik“, die von Professor George F. Kennan nach dem Weltkrieg in Kraft gesetzt wurde, abgestreift. Die Regierung von Frau Clinton wird wahrscheinlich die schärfsten neokalten Krieger der Barack Obama-Regierung fördern, darunter die stellvertretende Außenministerin für europäische und eurasische Angelegenheiten Victoria Nuland, ein persönlicher Favorit von Clinton“.

Der designierte Präsident Trump kann es sich nicht leisten, denen, die sich im selben Netz wie Nuland, Hadley, Bolton und andere befinden, zu erlauben, seiner Regierung beizutreten, wo sie wie eine aggressive Form von Krebs metastasieren würden.

Diese Individuen würden die Politik von Trump nicht ausführen, sondern versuchen, Amerikas Beziehungen zu Russland, China, dem Iran, Kuba und anderen Nationen weiter zu schädigen.

Nicht nur muss Trump mit republikanischen Neokonsisten umgehen müssen, die versuchen, ihren Weg in seine Regierung zu erschleichen, sondern er muss sich mit dem Versuch von Soros befassen, seine Präsidentschaft und die Vereinigten Staaten mit einer lila Revolution zu stören.

Kaum war Trump zum 45. Präsidenten der Vereinigten Staaten erklärt worden, starteten von Soros finanzierte politische Operationen ihre Aktivitäten, um Trump während Obamas Lahme-Enten-zeit (Zeit der Übergabe der Regierungsgeschäfte) zu stören. Die Schnelligkeit der Violetten Revolution erinnert an die Geschwindigkeit, mit der Demonstranten in zwei von Soros gesponserten orangenen Revolutionen, einer im Jahr 2004 und einer zehn Jahre später, im Jahr 2014, auf die Straßen von Kiew, der ukrainischen Hauptstadt, kamen.

Als die Clintons in New York das Violett einführten, brachen in New York, Los Angeles, Chicago, Oakland, Nashville, Cleveland, Washington, Austin, Seattle, Philadelphia, Richmond, St. Paul, Kansas City, Omaha, San Francisco und etwa 200 anderen Städten in den Vereinigten Staaten gewalttätige Demonstrationen aus, die alle von der Soros finanzierten Moveon.org und „Black Lives Matter“ koordiniert wurden.

Die von Soros finanzierte russische Gesangsgruppe „Pussy Riot“ veröffentlichte auf YouTube ein Anti-Trump-Musikvideo mit dem Titel „Make America Great Again“.

Das Video wurde im Internet „viral“. Das Video, das profan und voller Gewalttaten ist, zeigt eine dystopische Trump-Präsidentschaft.

Nadya Tolokonnikova, Mitglied des Pussy Riot, forderte die Anti-Trump-Amerikaner auf, ihren Zorn in Kunst umzusetzen, insbesondere in Musik und bildende Kunst. Die Verwendung von politischem Graffiti ist eine beliebte Sharp-Taktik.

Die Straßenproteste und die Anti-Trump-Musik und -Kunst waren die erste Phase von Soros‘ Violetter Revolution in Amerika.

Der designierte Präsident Trump steht vor einem zweigleisigen Angriff seiner Gegner. Geführt von eingefahrenen Neo-con-Bürokraten, einschließlich des ehemaligen CIA und NSA Director Michael Hayden, des ehemaligen Homeland Security Secretary Michael Chertoff versuchen Bush-Familienloyalisten zu beeinflussen, wen Trump in führende Positionen von Geheimdiensten und Militär erhebt.

Diese neokalten Krieger versuchen, Trump davon zu überzeugen, dass er die Aggressivität und Militanz von Obama gegenüber Russland, China, dem Iran, Venezuela, Kuba und anderen Ländern aufrechterhalten müsse.

Die zweite Front, die gegen Trump aufgestellt wurde, stammt von Soros-finanzierten politischen Gruppen und Medien.

Diese zweite Angriffslinie ist ein Propagandakrieg, der Hunderte von Anti-Trump-Zeitungen, Websites und Sendern nutzt, die versuchen werden, das Vertrauen der Öffentlichkeit in die Trump-Administration von Anfang an zu untergraben.

Eine von Trumps politischen Aussagen, die kurz vor dem Wahltag veröffentlicht wurden, erklärte, dass

  • George Soros,
  • die Vorsitzende der Federal Reserve Janet Yellen, und
  • Goldman Sachs Chief Executive Officer Lloyd Blankfein,

alle Teil einer „globalen Machtstruktur sind, die für die wirtschaftlichen Entscheidungen verantwortlich ist, die

  • unsere Arbeiterklasse beraubt,
  • unser Land seines Reichtums beraubt und
  • dieses Geld in die Taschen einer Handvoll großer Unternehmen und politischer Gruppen gesteckt haben“.

Soros und seine Diener griffen die Aussage sofort auf und brandmarkten sie als  lächerlich und „antisemitisch“.

Präsident Trump sollte auf der Hut sein vor den genannten und ihren Kollegen.

Soros‘ Sohn, Alexander Soros, forderte Trumps Tochter Ivanka und ihren Mann Jared Kushner auf, sich öffentlich von Trump zu distanzieren.

Soros‘ Taktik zielt nicht nur darauf ab, Nationen, sondern auch Familien zu trennen. Trump muss auf der Hut sein vor den gegenwärtigen und zukünftigen Machenschaften von George Soros, einschließlich seiner Violetten Revolution.

siehe dazu auch ZeroHedge: Clintons und Soros starten die violette Revolution: https://www.zerohedge.com/news/2016-11-11/clintons-and-soros-launch-americas-purple-revolution

Minderheiten greifen die Violette Revolution auf

2018 wurde die violette Revolution aufgegriffen von einer Behinderten-Organisation: https://zeroproject.org/be-part-of-the-purple-revolution/

Der 3. Dezember, der Internationale Tag der Menschen mit Behinderungen, wurde 1992 von den Vereinten Nationen ins Leben gerufen und ist heute weltweit als ein Tag anerkannt, der eine gemeinsame Stimme vereint, um Behinderte zu feiern und zu stärken. #PurpleLightUp eine Initiative von PurpleSpace wird Millionen von Stimmen auf der ganzen Welt verstärken.

#PurpleLightUp zielt darauf ab, die Wirtschaftskraft von Menschen mit Behinderungen auf der ganzen Welt zu feiern.

Im Jahr 2017 feierten 56 große Organisationen aus 66 Ländern #PurpleLightUp in irgendeiner Weise. Für 2018 stehen Unternehmen und öffentliche Einrichtungen bereits in der Warteschlange und werden violette Flaggen tragen und ihre Websites „aufputzen“.

Machen Sie mit, indem Sie mit einer Reihe von Optionen mitmachen, einschließlich der Beleuchtung von ikonischen Gebäuden und Brücken, Bürogebäuden, dem Kochen von violetten Cupcakes, lila Kleidercodes, violetten Flaggen, Bootsblogs oder Schleifen an Hunden!

Gehe dorthin, wo deine violette Fantasie dich hinführt!

Stellen Sie sicher, dass Sie Purple Space Ihre Pläne und Ideen mitteilen, während Sie auf den 3. Dezember zusteuern. Kontaktieren Sie Sarah Simcoe, #PurpleLightUp Design and Engagement Lead: sarah@purplespace.org. Weitere Informationen finden Sie auf der Website von Purple Space.

Purple Space

ein angeblich soziales Netwerk, in dem das Team erstaunlicherweise überproportional aus Ex-Polizisten und militärisch Versierten besteht… ich jedenfalls findes das schon etwas verwunderlich. jaja, ich weiß…gefährliche Jobs….das Risiko Behinderte in seinem Umfeld zu haben und sich sozial zu engagieren ist groß…. aber Violett? Ausser Fujitsu, dem Unternehmen aus dem der CEO stammt gibt es auch keine wirklichen strategischen Wirtschaftspartner, so daß man davon ausgehen kann, daß man doch gerne unter sich ist bei den meetings. Woher dann die Finanzierung kommt? Ausschließlich von Fujitsu???? Hahaha…

PurpleSpace ist die weltweit einzige Networking- und Weiterbildungsplattform für behinderte Mitarbeiter, Netzwerk- und Ressourcengruppenleiter und Verbündete aus allen Branchen und Gewerken. Das Team: https://www.purplespace.org/team

Kate startete PurpleSpace im Oktober 2015 als weltweit erste professionelle Entwicklungszentrale für Netzwerke für behinderte Mitarbeiter, die die 850.000 behinderten Mitarbeiter aus allen Mitarbeiternetzwerken zusammenbringt.

Purple space hat sich aus der Arbeit von Kate Nash Associates entwickelt, die sich mit der Unterstützung oder dem Aufbau von Netzwerken für Mitarbeiter mit Behinderungen und Ressourcengruppen für die Organisation beschäftigt: Fujitsu, Barclays, EY, PwC, GSK und Transport für London.

Und das Beste zum Schluß wie immer. Allerdings auf Englisch und zu aufwendig, um zu übersetzen: eine Abhandlung vom über die Violette Revolution auch zum download.

https://www.academia.edu/37864137/The_Purple_Revolution_U.S._Hybrid_Warfare_Coming_Home_To_Roost

 

 

 

 

 

 

Ausnahmsweise eine Petition – Gesundheitsdatenschutz bis 31.10!

ein befreundeter Arzt hat mich auf diese Petition aufmerksam gemacht, die ich sehr gerne unterstütze, denn dem Datenkrak muß mit jedem verfügbarem Mittel Einhalt geboten werden.

Spahn und Tyrannis-Consorten dürfen keinen weiteren Zugriff bekommen auf unsere privatesten Daten.

Überwachung auch von Impfkritikern funktioniert mit der Datensammelmaschine um so leichter!

Wollen wir das unwidersprochen, konkludent zulassen? Wir kämpfen an vielen Fronten, der Gesundheitsdatenkrank in Form der sogenannten Telematik Infrastruktur (TI), die auch der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) zugrunde liegt, gehört zu den wichtigen Fronten!

Habt ihr z.B. gewußt, daß Beamte und Privatversicherte keine elektronische Gesundheitskarte brauchen? Ja… die sogenannten Eliten müssen sich (noch) nicht wie das Deutsch Schaf und Deutsch Rind für die Wurst- und Wollvermarktung lückenlos beobachten lassen. Wie steht so treffend auf den Fleisch waren: „kontrolliert von der Aufzucht bis zur Ladentheke“

Bitte verteilt das weiter an Ärzte, Apotheker, Mitmenschen auch unter 18 Jahre… nehmt teil, damit zumindest 50.000 Unterschriften erreicht werden.

Sehr geehrte Frau Kollegin, sehr geehrter Herr Kollege, sehr geehrte Datenschutzengagierte,

ich sende Ihnen als Mit-TI-Kritiker eine Mail, die jetzt auch per Fax und Mail an rund 1000 Kolleg*innen rausgegangen ist, mit diesem Text:

vor Kurzem habe ich Sie über die

Bundestagspetition „Gesundheitsdaten in Gefahr“

(www.gesundheitsdaten-in-gefahr.de)

informiert. Viele sammeln schon fleißig Unterschriften, fast 1000 sind schon zusammen, aber bis 50.000 ist es noch weit!

Vielleicht darf ich Ihnen noch ein paar Anmerkungen dazu geben:

Info-Faltblatt zur Petition:
am besten nach Ankunft des Patienten in der Praxis ihm das Info-Faltblatt zu lesen geben. Meist wird ohne Nachfrage dann unterschrieben. Sonst eben kurzes Gespräch dazu. Bei mir bisher 99% Zustimmung.

Bestellung von Faltblättern:
unkompliziert unter infomaterial@gesundheitsdaten-in-gefahr.de

Rücksendung der Listen bis 31.10.19,
da u. U. ab Anfang Oktober die Petition auch online im Bundestags-Petitions-Portal zu zeichnen ist, und ab da die Frist von 4 Wochen läuft.

Rücksendung an mich,
da ich die Petition als Hauptpetent eingereicht habe.

Bitte auch Infos weitergeben an Kollegen und Bekannte.

– Aktuelle Meldungen, die unser Vorgehen gegen TI/ePA bestätigen:

* AU bald elektron. von Krankenkasse zu Arbeitgeber, letztlich über die Patienten hinweg (Eigenverantwortung?);
* die Datenschutzbeauftragten des Bundes und der Länder sehen die Praxisinhaber in der datenschutzrechtlichen Verantwortung für die TI – aber auch die Gematik sei mitverantw. für die Konnektoren (äußerst fragwürdig!);
* Start-Ups stehen schon bereit für Vergütungsverhandlungen mit den Kassen für die Gesundheits-Apps, die nun ja vorbei am Gemeinsamen Bewertungsausschuss verschrieben werden sollen (Digitales Versorgungs-Gesetz, DVG, am 20.9. im Bundesrat!), häufig ohne vorherigen Beweis eines Nutzens!

Bitte leiten Sie die Informationen weiter! Anbei nochmals die Dateien, die Sie dafür bzw. zum Unterschriftensammeln brauchen.

Im Raum steht auch die Idee eines bundesweiten Treffens der TI-Kritiker-Verbände ca. Anfang Oktober zum Zeitpunkt, wenn die Petition auch auf dem Petitionsportal des Bundestages online für 4 Wochen gezeichnet werden kann.

Für Ihre Unterstützung bedanken wir uns sehr herzlich!

Mit freundlichen Grüßen

DR. A. MEISSNER, TEGERNSEER LANDSTR. 49, 81541 MÜNCHEN – FAX: 089/62021187 – petition@gesundheitsdaten-in-gefahr.de
zurückschicken, faxen, mailen …

(für das Petitionsteam der Münchner „Widerstandsgruppe“ = ca. 30 Kolleg*innen!)

www.gesundheitsdaten-in-gefahr.de

gewaltsame Proteste seit Wochen vor der indischen Botschaft in London – warum?

Hochinteressant was aus der Region Kashmir wurde, seit der Islam dort Fuß gefasst hat.

Kashmir hatte vormals ein Gemisch von Buddhisten, Hindus und Moslems, Pakistani und Chinesen usw. Da die Region die einzige moslemische Region in Indien war, gestand ihnen Indien als nationaler Minderheit Sonderrechte in Kashmir zu, wo sie die Mehrheit hatten. Dies führte dazu, daß  heute so gut wie alle Hindus aus dieser Region von Kashmir verschwunden sind, daß nur Moslems Land und Immobilien kaufen können und auch andere Schikanen z.B bzgl. des Arbeitsmarktes für Nicht-Moslems gab es. In Folge wurde die Region ethnisch von allen anderen Rassen, insbesondere Hindus gereinigt.

Diese Sonderrechte, wurde den Moslems nun wieder von Indien entzogen. Jeder kann nun wieder in die Region ziehen, jeder kann nun Land und Immobilien kaufen, Arbeitsplätze stehen wieder jedem offen… Diese Gleichstellung führte nun zu einem großen Aufruhr, nur weil nun wieder die Voraussetzungen für Gleichberechtigung herrscht. Aufruhr ist entstanden vor der indischen Botschaft in London, so daß die Inder bei Boris Johnson angefragt haben, ob England noch die Sicherheit der Botschaftsmitarbeiter garantieren könne.

Nun, wo Gleichstellung wieder in Kashmir herrscht, schreien die Moslems Unterdrückung und Rassismus, obwohl nur Vorrechte wieder zurückgedreht wurden. Aber Moslems, der Islam, will immer, fordert geradezu immer eine Sonderstellung. Will immer Privilegien. Die UN kümmert sich nicht um massive Menschenrechtsverletzungen durch den Islam. Wir haben eine Pro-Islam Welt, ser Islam hat geradezu einen goldenen Freifahrtsschein und sie kommen mit allem durch.

Wir müssen daraus lernen: solange Moslems in der Minderheit sind, inszenieren sie sich als Opfer von Ungerechtigkeit, Ungleichheit, Rassismus usw. Aber wenn sie in der Mehrheit sind, verhalten SIE sich als Oppressoren und scheren sich nicht um Gleichheit. Was wird also aus England werden, wenn wir alles so laufen lassen wie bisher? Wir importieren uns sämtliche Probleme und wir wissen, daß sich die moslemischen Gemeinden bereits selbstverwalten unter der Sharia. NOCH können wir handeln, NOCH können wir Schlimmeres verhindern, noch können wir unter englischen Gesetzen und Regierungen leben, weil wir NOCH in der Mehrheit sind. Schließt Euch dem Widerstand an für ein England, das wir lieben, denn sonst wird es kein Großbritannien mehr für zukünftige Generationen geben.

 

„Erschießt sie alle“: Schwarzer Rapper ruft in Schweden dazu auf, Weiße zu versklaven und zu töten

die schwedische Seite sagt alles:  https://samnytt.se/rapartist-fran-lund-uppmanar-till-mord-pa-vita-skjut-dem/

https://deutsch.rt.com/gesellschaft/92227-erschiesst-sie-alle-schwarzer-rapper/

Conable zufolge werden „wir, die Schwarzen“, die „Nummer eins werden und die Weißen übernehmen“.

Wie diese Weißen uns versklavten, sollten wir sie versklaven und sie noch schlechter behandeln“, erklärte er.

Der Rapkünstler meint, dass Schwarze in allen Bereichen die Weißen überholen werden. Zudem werden, so Conable, die Schwarzen das Geld der Weißen an sich nehmen und „die beste Rasse“ aller Zeiten werden.

Wir sind afrikanische Krieger, sie sind nicht auf unserem Niveau. Das ist nur der Anfang, Black Power.

Taxi-Shuttle für Flüchtlingskinder

http://www.pi-news.net/2019/09/syrische-fluechtlingskinder-in-sulz-taeglich-mit-taxi-zum-kindergarten/

Die Kindergärten der Kernstadt Sulz am Neckar (Baden-Würtemberg) platzen aus allen Nähten. Um sie zu entlasten, sollen nun 16 syrische Flüchtlingskinder jeden Tag mit mehreren Taxis in den Kindergarten von Glatt gebracht werden. Diese Ortschaft liegt etwa acht Kilometer außerhalb der Kernstadt von Sulz und wurde 1975 eingemeindet.

Die Ortschaftsräte von Glatt sind von dem Vorhaben nicht sonderlich begeistert. Das liegt aber weniger an den anfallenden Kosten, sondern an der künftigen ethnischen Zusammensetzung in der Einrichtung. Denn 40 Prozent einheimische Kinder sehen sich dann einer Majorität von 60% syrischen Altersgenossen gegenüber, die kein Deutsch sprechen und wahrscheinlich wenig mit ihnen zu tun haben wollen. Jedem ist klar, dass Integration so nicht funktioniert. Jedenfalls nicht in der gewünschten Richtung. Gruppenbildung und Sprachprobleme sind vorprogrammiert.

Deutsche Kinder müssen wegen der Syrer-Kinder wechseln

Zudem würde auch der Glatter Kindergarten damit an seine Kapazitätsgrenze stoßen. Deshalb ist geplant, die beiden Kinder der Pächter des in der Ortschaft gelegenen Hotels Kaiser im 10km entfernten Hopfauer Kindergarten unterzubringen. Es müssen also zwei deutsche Kinder Platz machen, damit alle Syrerkinder in der Glatter Einrichtung untergebracht werden können.

Deshalb plädieren die dortigen Ortschaftsräte dafür, die Flüchtlingskinder auf das ganze Stadtgebiet von Sulz zu verteilen. Der Hauptamtsleiter der Kommune, Hartmut Walter, sieht jedoch keinen Sinn in dieser Maßnahme.

Es wird also darauf hinauslaufen, dass die kleinen Syrer jeden Tag mit dem Taxi zum Kindergarten gebracht und wieder nach Hause gefahren werden. Nachdem sich das Land Hessen jeden einzelnen minderjährigen unbegleiteten Flüchtling im Monat 8.469 Euro kosten lässt, spielt es auch schon keine Rolle mehr, wenn dann die Baden-Würtemberger ihre Flüchtlingskinder mit dem Taxi herumkutschieren.

Und das gebrechliche alte Muttchen, deren Krankenkasse die Übernahme der Kosten für die Taxifahrt zum Arzt gerade abgelehnt hat, kann den Rollator nehmen und sich zu Fuß auf den Weg machen.

aus für Hirschfänger und Co für Dachauer Tracht

mein Rat: boykottiert als Trachtengruppe doch solche Veranstaltung, dann kann der err Bürgermeister das Fass vor leeren Bänken und ohne Blaskapelle anzapfen. Aber bevor das passiert, …

Und so zeigt Dachaus Oberbürgermeister Florian Hartmann (SPD) wahrlich „harte Kante“: In einem Schreiben, das der „JF“ vorliegt, konfrontiert er den Trachtenverein mit den neu eingeführten „Zugangskontrollen„: Ab sofort würden am Eingang „alle Taschen und Rucksäcke auf darin befindliche Waffen wie Messer, Scheren und Pfefferspray“ untersucht. Damit nicht genug: Die zur bayerischen Tracht teilweise zwingend dazugehörenden Hirschfänger sind fortan verboten.

Hartmann erklärt, ein solches Verbot gelte „bereits seit drei Jahren für das Münchner Oktoberfest„, jetzt würde es eben auch für das Dachauer Volksfest erlassen.

Die Aktion nach dem Motto „Man drischt den Sack und meint den Esel“ dürfte für die erstrebte Verbesserung der Sicherheitslage allerdings null Effekt bringen: Die Zahl der Islamisten nämlich, die in bayerischen Trachtenvereinen als Schläfer mitwirken, um dann nach Aktivierung mit Hirschfängern und historischen Prunkwaffen auf Menschenjagd zu gehen, ist recht überschaubar. Näheres war hierzu auch von OB Hartmann nicht zu erfahren.

Die Freiheit stirbt in kleinen Schritten

Es sind immer nur punktuelle Einschränkungen und Verbote, vermeintliche Kleinigkeiten, an denen für sich betrachtet – wie oft beschwichtigend entgegnet wird – natürlich „die Welt nicht untergeht“:

Hier mal ein kleines Trachtenverbot, dort die Streichung von Schweinefleisch aus Schulspeiseplänen, da der Verzicht auf zu kurze Kleidchen, dort die Demontage von Weihnachtsbäumen aus religiöser Rücksichtnahme.

Man gewöhnt sich an alles, vor allem in Deutschland. Sogar an Merkelpoller, an bewaffnete Patrouillen auf Schulhöfen oder Straßenfesten und digitale Totalüberwachung, die noch vor fünf Jahren völlig undenkbar gewesen wären.

Keine von all diesen „Änderungen“ ist, jeweils für sich betrachtet, ein Fanal. Doch in der Summe bewirken all diese Einzelmaßnahmen eben eine unwiderrufliche, sich rapide beschleunigende gesellschaftliche Veränderung, an deren Ende dann ein völlig anderes, ein übrigens alles andere als „buntes“ oder gar „liebenswertes“ Deutschland stehen wird.

Der Lüge der Bereicherung steht im Gegenteil eine durchgängige Verarmung gegenüber. Diese ist zwar (noch) nicht unbedingt materiell zu verstehen (solange die Substanz unseres Staates so komfortabel ist, dass er sich jährlich zweistellige Milliardenttransfers zur Aufrechterhaltung des soziologischen Großexperiments „Integration von Elendsmigranten aus unterentwickelten und kulturfremden Erdteilen“ leisten kann und keiner den multikulturellen Hexensabbat am eigenen Leib zu spüren bekommt).

Kulturell jedoch ist die Verarmung bereits evident, und sie wird durch immer weitere Selbstlimitierung und pervertierte „Mäßigung“ gegenüber den Importkulturen verstärkt. Und wenn jetzt noch im Namen der islamistischen Gefahrenabwehr lokales Brauchtum buchstäblich über die Klinge springen gelassen wird, ist Sarrazins Fazit „Deutschland schafft sich ab“ bald erreicht.

Zuerst lässt man Millionen rechtswidrig ins Land, belügt das Volk, alles werde super und keiner hätte dadurch irgendeinen Nachteil zu gewärtigen. Und am Ende soll dann das derart für dumm verkaufte Volk die Konsequenzen tragen, wenn die importierten Störenfriede Recht und Grundgesetz mit Füßen treten. „Deutschland wird sich verändern, und ich freu mich drauf“: Die Worte Katrin Göring-Eckarts können sie dereinst auf den Grabstein eines großen Kulturvolks meißeln.

https://www.journalistenwatch.com/2019/09/10/naechster-dammbruch-waffenverbot/

liest man nicht überall: von den Tabus aus der Besatzerzeit

zu Ulrich Bausch, dem Autor des Hauptartikels lese man auch hier: https://www.kontextwochenzeitung.de/debatte/411/zum-schweigen-bringen-5709.html

Zum Schweigen bringen

Von Gastautor Ulrich Bausch  Datum: 13.02.2019
In der Reutlinger Volkshochschule wird eine Ausstellung massiv angefeindet, die Flucht und Vertreibung der Palästinenser behandelt.
Der Vortrag des Journalisten Andreas Zumach dort sollte verhindert werden. Unser Autor leitet die Volkshochschule, er sieht die Meinungsfreiheit in der Israeldebatte in Gefahr.

Andreas Zumach ist ein exzellenter Journalist und ein Ausnahmetalent in der Erwachsenenbildung. Er arbeitet überwiegend von Genf aus, als UNO-Berichterstatter für viele Medien, und er ist seit Jahrzehnten gern gesehener Gast in Volkshochschulen und anderen Einrichtungen der Erwachsenenbildung, denn er besitzt die seltene Fähigkeit, komplexe Sachverhalte ohne Vereinfachung verständlich zu machen. Obwohl er hohe Anerkennung genießt, wurde Zumach im Dezember 2018 von der Evangelischen Erwachsenenbildung (EEB) Karlsruhe ausgeladen, für die er den Vortrag „Israels wahre und falsche Freunde“ halten sollte. Der zuständige Dekan Thomas Schalla teilte ihm mit, die Veranstaltung könne aufgrund von „Irritationen verschiedener Art“ nicht stattfinden. Solange Rosenberg von der Jüdischen Kultusgemeinde Karlsruhe hatte bei der EEB interveniert, denn Zumach sei bereits mit israelfeindlichen Äußerungen aufgefallen. Andreas Zumach intervenierte sofort seinerseits, und in der Folge willigte Solange Rosenberg ein, alle Anschuldigungen schriftlich zu widerrufen. Doch trotz schriftlicher Unterlassungserklärung blieb Dekan Schalla bei seiner Absage…. weiterlesen

 

https://www.lpb-bw.de/publikationen/besatzer/us-pol7.htm

Ulrich Bausch

„Langsam glaube ich, auch Hitler war kein Nazi.“
Amerikanische Besatzungsoffiziere zwischen Nähe und Distanz



Thema ist tabu

Das Thema der Beziehung von einheimischen Frauen zu amerikanischen Soldaten ist immer noch einer der Tabu-Bereiche, auch im Nationalarchiv in Maryland, also dort, wo sich das Nationalarchiv von Washington befindet. Man hat mittlerweie eigentlich einen Zugriff auf so ziemlich alles, aber auf die Akten der „Legal Division“ konnte ich trotz vielerlei Anträge keinen Zugriff kriegen. Dort ist alles Material gesammelt, das mit diesem Problemfeld zu tun hat. Es gab viele Fälle, wo Mütter ihre, ja, erwachsenen Töchter mehr oder minder in Kontakt brachten mit Amerikanern – gezielt -, aber aus der schieren Not heraus, weil es Hunger gab. Viele wußten sich wirklich nicht anders zu helfen. Aber diese Akten sind nach wie vor unter Verschluß. Das ist auch den Amerikanern sehr unangenehm.


Politische Hintergründe des Fraternisierungsverbotes

Die Fraternisierung hatte einen Hintergrund, den wir jetzt vielleicht auch aus Zeitgründen nicht so ausführlich darstellen konnten. Ich möchte nur anreißen: Ein ganz wichtiger Aspekt der Fraternisierung liegt ursächlich gar nicht hier in Europa, sondern in den Vereinigten Staaten selbst. Franklin D. Roosevelt hatte enorme Angst vor der öffentlichen Meinung in
den U.S.A., und zwar nicht nur, weil die Isolationisten noch relativ stark waren und es immer noch in der amerikanischen Presse eine heftige Debatte gab. In „Reader’s Digest“, in „Harper’s Magazine“ tobte gewissermaßen ein Artikelkampf gegen eine Invasion Europas. Die haben gesagt: „Was Ihr da macht, das ist ein Massengrab für unsere jungen amerikanischen Männer. Laßt doch Europa Europa sein und bleibt hier!“ Man hatte also enorme Angst vor der öffentlichen Meinung unter anderem deswegen, weil Roosevelt seit dem Jahr 1942 ein ganz schwieriges Problem hatte: Er wußte von einer Sache, die in der amerikanischen Öffentlichkeit auf gar keinen Fall bekannt werden durfte. Es gab sehr extensive Handelsbeziehungen der amerikanischen Industrie mit Hitler. Unter anderem hat die Firma ITT monatlich im Jahr 1944 etwa 50.000 Granatzünder an Hitler geliefert. Diese Geschäfte wurden über die Schweiz abgewickelt. Die Firma STANDARD OIL OF NEW JERSEY hat Hitler mit Benzin versorgt. Die gesamte High-Tech der damaligen Zeit, also etwa die Funk-Ausrüstung für die U-Boote kam aus den U. S.A. – Roosevelt wußte das, er konnte aber nichts dagegen tun. Denn wenn er das gemacht hätte, wäre es bekannt geworden, und das hätte selbstverständlich die Moral der amerikanischen Truppe unterminiert. Stellen Sie sich vor, die amerikanische Öffentlichkeit hätte gewußt, daß die GI’s von den eigenen Zündern zerfetzt werden. Das wäre natürlich fürchterlich gewesen. Von daher war Roosevelt sehr empfindlich, was die Diskussion in der amerikanischen Presse anlangte. Und deshalb war es sehr wichtig, daß man immer unterstreicht: Es gibt keine Fraternisierung, das ist ein feindliches Land. Wir werden alles unterbinden, was zur Verbrüderung führt. General Patton immer: Na ja, Verbrüderung bezieht sich ja nur auf die Männer. Und was die Frauen betrifft, da gab es dann eine schmunzelnde, gewissermaßen Duldung dessen, was grade angesprochen wurde.


1945 gab es keine Nazis mehr

Ich möchte einsteigen mit einem scheinbar harmlosen Zitat, das im Programm steht; ich habe es vor etlichen Jahren im Stadtarchiv Stuttgart gefunden. Da hat ein amerikanischer Offizier einem einheimischen Mitarbeiter gegenüber erklärt: „Langsam glaube ich – auch Hitler war kein Nazi!“ Ich habe dann mal nachgeforscht, wer das eigentlich gesagt hat. Das war ein gewisser John Boxer, und es stellte sich heraus, daß er der Chef einer Abteilung war, über die eigentlich sehr, sehr wenig bekannt war. Im Hauptstaatsarchiv Stuttgart finden wir nur die Notiz. daß die Überlieferung der Information Control Division verschollen sei. Ich hatte dann in Washington das Glück, die Unterlagen zu finden. Diesen zunächst harmlosen Satz fand ich deswegen so spannend, weil in dieser ironischen Anspielung ja relativ viel steckt. Darin steckt die Verwunderung „Ja, wo sind die eigentlich geblieben?“ Das ist natürlich auch eine ironische Provokation, aber es soll heißen: Die NSDAP verschwand gleichsam über Nacht, keiner war dabei, niemand hat etwas gesehen, irgendwie waren wir alle Opfer.

Die „Information Control Division“ wertete das als Ausdruck der deutschen Autoritätshörigkeit, als Ausdruck des deutschen Opportunismus. Da war man frustiert darüber, da war man verärgert darüber. Die „Information Control Division“ hat mehrere Psychoanalytiker unter Leitung des Psychoanalytikers Debbis aus den U.S.A. eirifliegen lassen. Die waren vor allem in Kornwestheim tätig im Internierungslager und hatten den Auftrag, sie sollten doch mal das typische psychologische Profil eines fanatischen Nazis erstellen. Nach zwei Wochen sind sie unverrichteter Dinge wieder abgezogen und haben gesagt: „Entschuldigung, das ist nicht möglich! Das sind eigentlich alles nette Leute, die sagen: ‚Ja, ich war auch nur eine ganz kleine Kartoffel.‘- So das Zitat eines Gauleiters.“ Die Psychoanalytiker waren völlig konsterniert darüber, daß alle irgendwie sagten: „Ja, ja – sicher, wir waren da verwickelt. Aber wir waren gezwungen und wir mußten mitmachen“. John Boxer hat immer wieder den Wunsch geäußert, er möchte wirklich einmal einen Nazi kennenlernen. Herr Herr, der hiesige Polizeichef in Stuttgart.,der kam eines Tages: „So, jetzt habe ich einen gefunden!“ Dann wurde Herr Boxer ins Polizeigefängnis geleitet, und man hat ihm gleichsam eine exotische Blüte, ein ganz seltenes Exemplar vorgeführt und war stolz darauf: Jetzt haben wir endlich einen Nazi gefunden – weil es die ja eigentlich so gut wie gar nicht gibtl!“ Und das war dann ein Gauleiter aus Estland, und dieser hat zunächst einmal sehr ausführlich erklärt, wie sorgältig er 600 Todesurteile geprüft hätte, bis er sie dann schließlich morgens um 6.00 Uhr unterschrieben hätte. Aber eigentlich sei sein Interesse die Rosenzucht, und er würde sich seit Jahren im Rheinland mit Rosenzucht beschäftigen. Und er wollte dann John Boxer in einen Diskurs über Rosenzucht verwickeln.


Skepsis der Amerikaner

Die amerikanischen Besatzungsoffiziere der „Information Control Division“, die zuständig war für Presse, für das Verlagswesen, für Radio, für Musik, für Kino, für Kultur – also Medien, Kultur und Öffentlichkeit, die hatten einerseits den Auftrag, eng mit Einheimischen zusammenzuarbeiten, um Leute zu finden, mit denen man kooperieren könne, und auf der anderen Seite wußten sie nie so genau: Wo sind wir eigentlich dran, können wir den Leuten trauen? Das war eines der großen Probleme. Es war in der Anfangszeit auch völlig unklar, wie lange eigentlich die Besatzungszeit dauern würde. Roosevelt hat offiziell immer für eine sehr, sehr kurze Besatzungszeit plädiert wegen der Ängste der amerikanischen Öffentlichkeit. In den internen Berichten, im „Manual Of Occupation For Germany“, ist bereits bevor Hitler den U.S.A. den Krieg erklärt hatte an einem Handbuch für die Besatzungszeit gearbeitet. Da wurde davon ausgegangen, daß die Besatzungsregierung in Deutschland wahrscheinlich 40 – 50 Jahre arbeiten müßte. Für das Jahr 1980 wurde eine gesamtdeutsche Bevölkerungszahl von maximal 40 Mio. prognostiziert. Man hat unmittelbar nach Kriegsende prominente Einheimische befragt. Beispielsweise gibt es ein sehr umfangreiches Dossier über Martin Niemöller. Er sagte auch, es werde jahrzehntelanges Elend unter Fremdherrschaft geben. Das war zunächst einmal der psychologische Hintergrund, vor dem diese jungen Besatzungsoffiziere Mitte zwanzig hier anfingen zu arbeiten.


Demokratischer Neubeginn

Nun, ein völlig anderes, keineswegs so pessimistisches Bild zeichnen die Erinnerungen der ersten einheimischen Politiker. Da gibt es die Kennmarke des ‚Demokratischen Neubeginns‘ – die lange Zeit selbstverständliches Etikett unserer Geschichtsschreibung war; Reinhold Maier hat da einen nicht unerheblichen Beitrag dazu geleistet. Er hat in einem Aufsatz gesagt, die Amerikaner seien unmittelbar nach dem Krieg, im Juni 1945, ganz erstaunt darüber gewesen, wie demokratisch es hier zugehe: ein Offizier habe gesagt: „Mensch, bei euch geht’s ja gerade so demokratisch zu wie bei uns in Connecticut!“Das Zitat hält der Überprüfung nicht stand. Dieser Offizier hatte den Auftrag, diese einheimischen Politiker in Demokratie zu unterweisen. Er hat mit ihnen Schulungen gemacht, auf einer kurzen Tagung, und am Ende dieser Schulung hat er gesagt: „So, jetzt geht es bei Euch auch demokratisch zu!“ Er wollte eigentlich sich selber loben für seinen Erfolg im Schnellkurs in Demokratie. Aber dieses Reinhold-Maier-Zitat steht gewissermaßen für das Wunschdenken, wonach die Besatzer zur Schaffung einer neuen Demokratie eigentlich gar nicht notwendig gewesen wären. Und diese Perspektive, daß die U.S.-Besatzer eigentlich irgendwie überflüssig waren, macht natürlich nicht deutlich, warum sie dann doch ein paar Jahre hier waren und dies auch für notwendig hielten.


Arbeit der Kulturoffiziere

Es gibt eine ganz andere Lesart der Nachkriegsgeschichte, die ich für genauso falsch halte wie diese These vom voraussetzungslosen demokratischen Neubeginn. Das ist die These, die in den 70er Jahren populär war, die These von der Restauration, die also im Kontext einer kontroversen Debatte über die Rolle der U.S.A. in Indochina entwickelt wurde. Es gibt Kontinuitätslinien im Bereich der Justiz und im Bereich der Wirtschaft. Das wurde zum Teil auch schon in den 50er Jahren berechtigt kritisiert. Aber ein „Status quo ante“ kann natürlich nicht ernsthaft beschrieben werden. Die Transformationsphase muß sehr differenziert beschrieben werden. Es gibt eine ganze Reihe von Arbeiten über die Rolle dieser Kulturoffiziere. Aus Zeitgründen möchte ich jetzt nicht diese Arbeiten analysieren. Nur so viel: Eine ganze Reihe von Autoren gehen davon aus, daß diese jungen Kulturoffiziere eigentlich überfordert gewesen seien. Sie seien zu jung gewesen und nicht hinreichend qualifiziert. Teilweise wird auch die These vertreten, diese Kulturoffiziere hätten den Grundstein für die Demokratiedefizite der 50er und 60er Jahre gelegt, also für das Weiterleben der obrigkeitsstaatlichen Orientierung, denn die jungen 25jährigen Kulturoffiziere hätten diesen stämmigen Routiniers der einheimischen Politik nichts entgegenzusetzen gehabt. Dieser These kann ich nicht folgen. Man kann nachweisen, daß in diesem Bereich der „Information Control Division“ es absolut genug Neuanfänge gegeben hat, und das ist eigentlich vor dem Hintergrund der Beziehung dieser jungen Leute den Einheimischen gegenüber sehr erstaunlich. Diese Abteilung kontrollierte die Bereiche Theater – Musik – Kino – Radio -Verlagswesen – Zeitschriften – Tagespresse.


Zeitungen

Es gelang ihnen, einen tatsächlichen Neuanfang im Journalismus durchzusetzen: die Implantierung des angelsächsischen Journalismusideals, also die scharfe Trennung zwischen Meinung und Meldung, zwischen Nachricht und Kommentar. Wenn Sie die Presse aus der Zeit in den 30er Jahren lesen, werden Sie im hiesigen Journalismus immer eine merkwürdige Gemengelage zwischen Meinung und Meldung finden. Eine saubere Trennung zwischen Nachricht und Kommentar war einfach nicht üblich. Und dies durchzusetzen, ist eine der großen Leistungen der Presseabteilung der „Information Control Division“.


Rundfunk

Aber es gelang ihnen auch, einen staatsunabhängigen Rundfunk durchzusetzen – übrigens gegen den Willen von Reinhold Maier, der der Meinung war, man müsse den Rundfunk unmittelbar unter die Kontrolle der Staatskanzlei stellen. Auch andere Parteien waren dieser Meinung. Die Kommunisten waren der Meinung, man müßte hier scharfe Zensur und Kontrolle üben, um „reaktionäre Propaganda“ zu verhindern – wie sie es formuliert hatten. Und die CDU war der Meinung, man müsse die öffentliche Moral schützen, und deswegen sei eben Kontrolle notwendig, um beispielsweise „Auswüchse an Pornographie“ zu verhindern. Das Spektrum der Begründungen war also sehr unterschiedlich, aber die Vorstellung, daß die Obrigkeit sowohl im Rundfunkbereich als auch im Pressebereich kontrolliert, die hielten die einheimischen Politiker eigentlich für selbstverständlich. Das ging bis in den Kino-Bereich. Reinhold Maier wollte eine eigene, staatlich-kontrollierte württembergische Spielfilmproduktion mit der drolligen Begründung, man müsse doch katholische Propaganda aus Bayern verhindern! Und wenn die Spielfilme jetzt in München produziert würden, sei das eine Gefährdung des hiesigen Pietismus.


Kultur ohne Zensur

Viele einheimische Nachkriegspolitiker hatten die größten Schwierigkeiten, sich mit der Vorstellung anzufreunden, daß es so etwas wie kontrollfreie kulturelle Räume gibt. Daß Kultur von niemand kontrolliert wird, daß es eine unabhängige Presse gibt, war zunächst einmal vielen Einheimischen fremd. Das führte dazu, daß die Mitarbeiter der „Information Control Division“ jahrelang zu den Bürgermeistern beispielsweise hingehen mußten, um zu sagen, es sei einfach nicht ihr Job zu bestimmen, welches Theaterstück gespielt werde und wie oft es Kultur in ihrem Dorf gebe. Hier gab es andere Vorstellungen. Dies aber tatsächlich durchzusetzen, war schwierig. Warum? Die Einheimischen sagten: „Moment mal. Ihr Amerikaner habt uns doch ausgesucht; wer hat mich denn hier zensiert? Wer hat mich denn auf diesen Stuhl gesetzt? Das wart Ihr, und deswegen entscheide ich jetzt auch! Und dann zu sagen, ja, ja, wir wollen schon, daß Sie hier Bürgermeister sind, und wir haben Sie überprüft, und wir finden eigentlich, daß Sie ein Mensch sind, der keine Schuld auf sich geladen hat, aber dennoch haben wir andere Vorstellungen von Demokratie und sind nicht der Meinung, daß es Ihnen zusteht, beispielsweise eine Kinovorführung einfach deswegen zu verbieten, weil Sie der Meinung sind, daß es im Dorf kein Kino geben soll!“ Gerade im Bereich der Spielfilme gab es große Probleme.

Ich möchte nun das, was die „Information Control Division“ im einzelnen getan hat, nicht ausführen, sondern mir geht es eigentlich darum, der Frage nachzugehen: Wie haben sich die Rahmenbedingungen dieser Beziehung eigentlich gestaltet? Und welche Faktoren sind maßgeblich, daß diese Kooperation doch ein Erfolg wurde gemessen an den Erwartungen, die beide Seiten damals hatten. Sowohl die Einheimischen als auch die Amerikaner waren äußerst skeptisch, ob das denn funktionieren würde. Vor diesem Hintergrund sage ich, es ist eigentlich ein verblüffender Erfolg geworden in diesem Bereich.

In den Köpfen der Einheimischen wie der Amerikaner herrschten sehr pauschalierte Bilder über die Situation der jeweils anderen vor, und auf diese möchte ich kurz eingehen.

Die emotionale Befindlichkeit vieler Einheimischer erfuhr eine wesentliche Prägung durch Angst, durch Unsicherheit, durch ein Gefühl der Machtlosigkeit und tiefer Frustration. Da war zunächst einmal die Angst um Angehörige. Man konnte zwar innerhalb von wenigen Wochen vielleicht in Erfahrung bringen, wie es um die Schicksale der Verwandten im Nachbardorf stand, aber es dauerte Monate, bis man herausbekam, wie es eigentlich denen ging, die in einer anderen Besatzungszone lebten. Und Sie wissen alle, daß auf die Heimkehr von Kriegsgefangenen sehnsüchtig jahrelang gewartet wurde. Von den 95.000 Kriegsgefangenen, die bis Ende 1949 ins damalige Land Württemberg-Baden zurückkehrten, waren Mitte 1947 noch nicht einmal 8.000 wieder zu Hause. Angst um die Angehörigen und Angst vor drohender Hungersnot waren vorherrschend. Auch in Stuttgart war es keineswegs selten, daß wir ausgemergelte Kinder mit großen Köpfen und aufgetriebenen Bäuchen sahen. Es gibt eine Studie von Herrn Klett, die er damals in Auftrag gegeben hat, über die
Zuteilungsmengen. Die Leute hatten oft weniger als ein Drittel dessen, was sie eigentlich unbedingt gebraucht hätten zum Überleben.

Dann war aber noch eine sehr viel tiefere Verunsicherung mit Blick auf die nächste Zukunft. Die Möglichkeit, sich auf ein vertrautes soziales Umfeld zu beziehen, war in vielen Fällen nicht mehr gegeben. Im Land draußen, im Strohgäu, aber auch in vielen anderen Bereichen gab es dann sehr schnell demographische Veränderungen: Bis 1950 wurden über 700.000 Heimatvertriebene hier seßhaft. Die größeren Städte waren zerstört. Man hat aus diesem Grund versucht, diese Menschen in ländlichen Dorfgemeinden unterzubringen. Beispielsweise in Unterriexingen kamen auf 600 Einwohner 700 Flüchtlinge. Das war ein Stück Sprengstoff! Die Einheimischen, die Hiesigen sagten: „Das Wenige, was wir jetzt noch haben, sollen wir das auch noch mit den Fremden teilen?“ Und die Fremden sagten: „Wieso sollen wir die Hauptlast des verlorenen Krieges tragen?“ Das war eine schwierige Situation. Dann kam ortsfremde Konfession dazu; mit manchen hatte man sprachliche Verständigungsschwierigkeiten.

Die Probleme mit der Wohnungsnot wurden heute schon angesprochen. Da hat man zu Recht den Kopf geschüttelt, wenn – wie das oben Richtung Sillenbuch war oder auch in anderen Stadtteilen – ganze Straßenzüge gewissermaßen für die Amerikaner freigehalten wurden und diese dann aber zunächst einmal gar nicht einzogen und die Wohnungen dann leerstanden. Das konnte man nicht verstehen. Aber es gab auch das Gefühl der Machtlosigkeit. Lebensmittel wurden zugeteilt, über Wohnraum verfügten die Machthaber je nach Belieben. Die neuen, von der Militärregierung ausgewählten Funktionsträger wurden zwar im Hinblick auf ihre Ernährungslage und die Versorgung mit Wohnraum besser gestellt, aber in ihrer Entscheidungskompetenz waren sie vom Willen der neuen Machthaber eben doch abhängig. Die Amerikaner haben ihre Verbote und Anweisungen sehr häufig nur mündlich ausgesprochen. Das war auch etwas Neues für die einheimischen Funktionsträger. Warum bekomme ich das nicht schriftlich? Wo steht das? Wie soll ich das jetzt abheften, wenn es gar nicht schriftlich ist? Ein großes Problem. Die Amerikaner haben natürlich gesagt: „Eigentlich sind wir ja die Künder von Freiheit und Demokratie, und deswegen wollen wir eigentlich nicht, daß das dokumentiert wird.,daß wir die Freiheit hier per Zwang installieren wollen.“

Die waren sich über diese äußerst widersprüchliche Sache im klaren und haben schon in den Handbüchern der Besatungskonzeption geschrieben, daß das möglicherweise für Amerika selbst schwierig werden wird, wenn man hier versucht, Freiheit gewissermaßen mit Mitteln des Befehls zu installieren. Aber es machte sich dann auch Enttäuschung breit, weil die Politik der Besatzer in vielen Fällen überhaupt nicht nachvollziehbar war. Es gab die „austerity policy“ – also, die Anweisung, den Einheimischen in kühler, strenger Distanz zu begegnen. Das hat die Armee über weite Strecken auch gemacht. Es gibt viele Berichte über hochnäsiges und arrogantes Verhalten der Armee. Viele Stuttgarter waren fassungslos, daß die Armee aus Gründen der Lebensmittelhygiene Lebensmittel verbrannte, und einheimische Kinder zusahen, wie Lebensmittel verbrannt wurden.


Leben der Amerikaner

Ganz anders die Situation der Leute, die auf der amerikanischen Seite Entscheidungskompetenz hatten. Insbesondere waren die Mitarbeiter der „Information Control Division“ absolut privilegiert. Existentielle Sorgen hatten sie nicht, sie waren auch innerhalb der Besatzungsregierung sehr privilegiert. Sie verfügten über die besten Wohnungen in unbeschädigten Stadtvierteln. Sie aßen in erstklassigen Kantinen. Sie hatten eine erstklassige medizinische Versorgung, also auch Zugang zu Penicillin und ähnlichem. Sie konnten über jede Zonengrenze hinweg reisen, und sie waren hervorragend ausgestattet. Der hiesige Verantwortliche für das Verlagswesen, Ewald Schnitzer, hat übrigens eine interessante Biographie. Dieser amerikanische Ewald Schnitzer kam in Wirklichkeit aus Leipzig, hatte in Leipzig im Verlagswesen gearbeitet und wurde dann von der amerikanischen Regierung wieder in diesem Bereich eingesetzt. Er war dabei, wie im Sommer 1945 sechs amerikanische LKW’s in einer Nacht-und-Nebel-Aktion in die sowjetische Zone eindrangen, nach Leipzig fuhren, dort alles wertvolle bibliographische Material beschlagnahmten, alles einluden, was irgendwie wertvoll war, um es hier in die westliche Zone zu bringen. Hier in Stuttgart haben sie es wieder ausgeladen. Dank Ewald Schnitzers Sach- und Ortskompetenz und übrigens gegen jegliche Absprachen mit den Sowjets: das wurde in dieser Nacht-und-Nebel-Aktion gemacht.


Privilegierten-Status

Im wirtschaftlichen Bereich war es ebenso. Die Süddeutsche Apparatefabrik wurde ebenfalls schnell in den Westen transferiert. Warum? Weil die Süddeutsche Apparatefabrik eine hundertprozentige Tochter von ITT war. Ewald Schnitzer war hier in Stuttgart tätig für das Verlagswesen. Er hatte nicht nur für den Dienstwagen einen Chauffeur, er hatte auch für seinen Privatwagen – einen großen, riesengroßen amerikanischen Buick – einen Chauffeur, und dieser amerikanische Buick war lila lackiert. Wenn man sich in dieser Ruinenstadt ein offenes Cabrio, ein großes pinkfarbenes, mit rotem Leder ausgeschlagenes Cabrio vorstellt, und da sitzt dann der Offizier hinten drin, kann man sich denken, was die Einheimischen darüber gedacht haben. Er hat mir erzählt, das sei eine faszinierende Zeit gewesen, und sie waren sich über ihren Privilegierten-Status absolut bewußt. John Boxers Frau schrieb in einem Brief: „Wir haben über’s Wochenende viele Ausflüge gemacht. Ich bin mit John in Paris gewesen und in Luxemburg, in München. Wir sind hier ‚rumgereist. Wir haben ein sehr, sehr luxuriöses Leben gelebt. Wir haben uns immer „Princes of Arcadia“ genannt. Wir lebten auf einer absolut luxuriösen Höhe, die uns manchmal auch unangenehm war, aber so war das eben. Dann waren wir am Wochenende in Berchtesgaden, da gab es einen schönen Offiziersclub. Wir sind schnell auf den Watzmann gestiegen, dann wieder zurück nach Stuttgart.“ In vielen Schreiben finde ich Ähnliches. Ein anderer ICD-Mitarbeiter schreibt: „Am letzten Wochenende waren in Paris so viele Amerikaner, daß einem die Ritz-Bar gerade wie zu Hause vorkam. Emmi ist dann nach Aix-En-Provence gefahren, um eine Schlankheitskur zu machen. Sie kommt Ende Juli wieder zurück, und dann fahren wir ja alle nach Biarritz.“


Amerikaner untereinander

Die Mitarbeiter der „Information Control Division“ befanden sich aber nicht nur gegenüber Einheimischen in einer Vorzugsstellung, sie wurden auch intern angegriffen von anderen Abteilungen der Militärregierung. Sie hatten die weitreichendsten Kompetenzen. Sie sprachen fließend deutsch, sie hatten mit Abstand die beste materielle Ausstattung. Sie hatten schon im September 1945 das Recht, die Uniform abzulegen und Zivilkleidung zu tragen, was also von den anderen mit Neid beobachtet wurde. Sie durften fraternisieren: Sie hatten ein Schriftstück bei sich, das ihnen genehmigte, jedweden Kontakt zu Einheimischen zu pflegen. Dies haben sie in jeder nur denkbaren Hinsicht auch gemacht. Und die anderen Abteilungen haben dann gesagt: „Das sind ja gar keine echten Amerikaner!“ Sie haben auch versucht, diese Abteilung anzuschwärzen. John Boxer sagte mir: „Das war ein großes Problem. Wir waren die Ausnahme, wir waren das Narrenschiff, wir wurden als die Verrücktenzelle betrachtet. Da wurde immer gesagt, wir seien die Unberechenbaren, die sich nicht an die allgemeinen Regeln halten.“ Die „Information Control Division“ war eine Mischung aus Menschen, die hier im deutschsprachigen Raum aufgewachsen waren, die sich mit dem anderen Deutschland identifiziert hatten, mit der Kulturnation, dann zurückkamen in amerikanischer Uniform. Es waren auch Engländer dabei mit marxistischem Parteibuch, die hier mit großem Engagement in der Pressearbeit tätig waren. Es waren Leute aus der amerikanischen Arbeiterbewegung, die nicht immer konfliktfrei, aber mit zum Teil ganz anderen Vorstellungen als andere Abteilungen der Militärregierung hier ihre Arbeit gemacht haben.


Kontroversen

Das State Department hat dann im Jahr 1947/48 eine Initiative gestartet, um die „suspekten“ Personen der „Information Control Division“ loszuwerden. Man hat gesagt, man habe diese Leute ja nur für den Notfall eingesetzt, weil man eben in den ersten Tagen Sach- und Sprachkompetenz vor Ort gebraucht habe, aberjetzt sei das ja nicht mehr notwendig. Es gab dann eine Sonderkonferenz in Berlin. Und Tagesordnungspunkt dieser Konferenz war der „Cold War“, der Kalte Krieg zwischen „Information Control Division“ und anderen Abteilungen der Besatzungsregierung. Man konnte auf die Sachkompetenz dieser Leute nicht verzichten, man hat sie dann weiter ihre Arbeit machen lassen. Und erst sehr viel später, zu Zeiten von McCarthy, bekamen sie größte Schwierigkeiten. Einer der Leute, die hier bei uns Theodor Heuss zensiert hatten, wurden später in den U.S.A. für immer des Landes verwiesen und von McCarthy aus dem Land gejagt. Die Bedeutung der Mc-Carthy-Zeit für die Änderungen der politischen Kultur der U.S.A. ist überhaupt nicht hinreichend erforscht. Aber die Sonderstellung der „Information Control Division“ führte keineswegs jetzt zu einer ‚pauschalen Hinwendung‘ zu den Einheimischen.


Zweifel an der Unschuld der Deutschen

Emil Stranz, ein Presseoffizier in Heidelberg, hat auf seinen Jeep links und rechts und auf die Kühlerhaube hat er dann draufgeschrieben: „Aber gezwungenl“ Das ist idiomatisch nicht besonders glücklich. Er wollte damit durch die Lande fahren und allen sagen: „Ihr behauptet ja alle, man habe Euch gezwungen.“ Oder Fred Taylor, ein Mormone, der in den 20er und 30er Jahren in Deutschland gewesen war. Er war fasziniert von der kulturellen Vitalität dieser späten 20er Jahre, kam dann zurück als Radiooffizier – er war der wichtigste Mann bei ‚Radio Stuttgart‘. Er muß ein sehr, sehr sympathischer Mensch gewesen sein. Er hat als Zauberkünstler gearbeitet; hat in Kindergärten, Jugendhäusern Kunststückchen vorgeführt und hat immer Banjo gespielt. Es gibt Berichte davon, sein Fahrer hätte ihn durch Stuttgarts Trümmerlandschaft gefahren, er sei hinten im Auto gesessen und hätte amerikanische Folksongs mit dem Banjo zum Besten gegeben. Dieser Fred Taylor hatte in seinem Büro, wo er Einheimische empfing, ein großes Bild des Reichsparteitages. Unter dieses Bild hat er groß geschrieben: „Wir waren ja alle dagegen!“ In roten I.ettern. Und so hat er die Einheimischen empfangen. Sehr freundlich, aber er wollte ihnen durch dieses Bild eine klare Botschaft bringen, daß irgendetwas hier nicht stimmte.


Private Kontakte

Die generelle Skepsis auf Seiten der Einheimischen, aber auch auf Seiten der „Information Control Division“, führte dann allerdings zu sehr intensiven privaten Kontakten dort, wo beide Seiten das Gefühl hatten: das geht. Also vor dem Hintergrund, daß beide Seiten aufeinander angewiesen waren, verschafften dann die Begegnungen, die eben zeigten, daß keineswegs alle Amerikaner einen arroganten Kommandostil pflegen und keineswegs alle Einheimischen verkappte Nazis sind, enorme Erleichterung. Man war froh, wenn man endlich jemand gefunden hatte: „Ach, Mensch, mit denen kann man ja doch arbeiten.“ Es kam dann nicht selten zu geheimnisvollen, konspirativen, sehr engen Kontakten. Aber diese freundschaftlichen Beziehungen galten auf beiden Seiten als unziemlich, als ungehörig. Auch Carlo Schmid berichtet in seinen Erinnerungen lediglich von „unfeinen Behandlungen“, die Amerikaner hätten ihn traktiert und unfair behandelt. Schmid unterschlägt die positiven Kontakte, die er auch hatte zu den Amerikanern. Er sagt: „Na ja, als die Amerikaner in Stuttgart einmarschierten“, da sei er vom Counter Intelligence Corps verhaftet worden. Er sei gleich unter die Kategorie des automatischen Arrests gekommen, und man habe dann erst nach einem Tag festgestellt, daß es sich um ein Mißverständnis gehandelt habe.


Carlo Schmid

Aber es gibt eine ganz andere Seite, die auch bei Heuss und auch bei Carlo Schmid in den Berichten nicht auftaucht: Bereits am 7. Juni 1945 fand hier in Stuttgart in der Villa des Industriellen Scheufelen eine Begegnung der ICD und Mitarbeitern von Carlo Schmid statt. Über diese Begegnung berichten die Zeitzeugen, die dabei waren, in den höchsten Tönen. Es muß also faszinierend gewesen sein. Carlo Schmid hat einen Abend lang philosophiert, die jungen Amerikaner waren begeistert über dieses Füllhorn an Kultur und Sprachwitz. Das war die erste Begegnung. Eine weitere Begegnung folgte. Die gesamte Abteilung der „Information Control Division“ hat sich mit dem Kultministerium in dem Weinörtchen Uhlbach getroffen. Da hat man einen Abend lang getrunken, Carlo Schmid aus seiner Baudelaire-Übersetzung „Fleur du mal“ rezitiert, und die Anwesenden waren begeistert, es wurden Weingläser geschwenkt. Es wurde sogar ein konspiratives Bildchen angefertigt. Das Interessante dabei ist das hier: „Der Geist von Uhlbach – 11. August 1945.“ Am 11. August 1945 wurde hier also gemeinsam gezecht! Dieser Geist von Uhlbach muß ganz faszinierend gewesen sein. Es durfte natürlich nicht herauskommen. Weder die Einheimischen haben das erzählt, noch die Beteiligten der „Information Control Division“, denn das hätte natürlich heftigste Reaktionen ausgelöst. Bei Carlo Schmid finden wir über dieses Erlebnis nichts, auch in den verschiedenen Biographien über Carlo Schmid finden wir dazu nichts.


Theodor Heuss

Bei Heuss ist es ähnlich. Schon Boxer hatte zu Theodor Heuss einen sehr frühen Kontakt, er hat lange nach ihm gesucht und hat ihn schließlich in Heidelberg gefunden. Es wurde dann eine wertvolle Flasche Wein getrunken, weil das das Ehepaar Heuss sagte: „Das ist jetzt das Ende des Tausendjährigen Reiches!“ Man habe so lange auf diesen Moment gewartet, und jetzt sei die Zeit reif, diese Flasche zu trinken. Der Fahrer von John Boxer hat dann versucht, diesen davon abzuhalten, weil er glaubte, der Wein sei vergiftet. Das war der Beginn einer sehr langen Freundschaft zwischen John Boxer und Theodor Heuss. Sie hatten noch viele Jahre engen Briefkontakt. Auch William Sailor hatte engen Briefkontakt zu ihm, aber in den Erinnerungen von Heuss finden wir zu diesem Thema nichts.

Man kann nun versucht sein zu sagen, das sei gewissermaßen so was wie eine „nostalgische Unterschlagung“ von Nachkriegshelden, die schlecht zugeben können, daß sie sich nicht nur zäh gegen Besatzer durchgesetzt haben, sondern sich mit diesen auch sehr gut verstanden und von diesen auch profitierten. Aber eine solche Perspektive wäre natürlich verengt, denn die „Information Control Division“ war innerhalb der amerikanischen Gruppe eine sehr untypische Abteilung. Insoweit appelieren die Schilderungen von Heuss und Schmid nicht nur an das verbreitete Verständnis, daß man mit Amis am besten keine gemeinsame Sache macht, sondern spiegeln eben auch die Ebene der Distanz wider, die gegenüber freundschaftlichen Beziehungen wollten daraus auch gar kein Hehl machen. Warum konnte in diesem schwierigen Geflecht zwischen Nähe und Distanz, zwischen Kooperation und Skepsis, wo sich Leute wie John Boxer und William Sailor immer gefragt haben, „Ja, können wir denen trauen?“ erfolgreich gearbeitet werden? Warum dieses Engagement für eine andere Presse, für anderes Theater, für eine andere Kinolandschaft, für unabhängiges Radio u.s.w? Ein Engagement. das jahrelang dauerte.


Pressegesetz

Gerade im Pressebereich war es außerordentlich schwierig, zu einem vernünftigen Pressegesetz zu kommen, die Amerikaner haben gesagt, „Ach, eigentlich wäre uns kein Pressegesetz am liebsten“, aber es gab halt bereits das deutsche Pressegesetz, und deswegen mußte ein zweites her, das das ablöst. Die Amerikaner waren der Meinung, daß das, was es zu regeln gibt, privatrechtlich geregelt werden könnte. Wenn einer verleumdet werde in der Presse, solle er das über eine Zivilklage machen mit einer hohen Schadensersatzklage, dann regele sich das von allein. Aber konnte man diese amerikanische Version von Pressekontrolle nicht installieren und hat jahrelang gebraucht, um hier zu einer Lösung zu kommen.

Eine These am Schluß. warum das meiner Meinung nach doch zum Erfolg geführt hat: Die „Information Control Division“ hat sich einerseits an amerikanischen Demokratieidealen orientiert. also verkürzt charakterisiert, als „Freiheit vom Staat“ und nicht „Freiheit durch den Staat“ und andererseits am anderen Deutschland, an der Kulturnation, wie sie in Jaspers, in Weber und Thomas Mann usw. symbolisiert gesehen wurde. Innerhalb der „Information Control Division“ gab es nie strafende Besatzungskonzepte. Das wurde da dezidiert abgelehnt. Ursächlich hierfür sind die Biographien der Akteure, bei denen es sich eben ganz überwiegend um Exilanten handelte, die sich eine gewisse Doppelidentifikation zu eigen machten. Sie waren einerseits Neuamerikaner, die auch sehr selbstbewußt versuchten, die amerikanische Mission zu verkünden. Gleichzeitig waren sie aber Europäer geblieben, die im deutschsprachigen Raum aufgewachsen waren und ihrer eigenen Identität zuliebe versuchten, die Kulturnation zu retten.

H. Schmidt: das geht für niemanden gut aus

Meine Schlußfolgerung aus dem, was Schmidt sagt:

also was wir seit dem Jahr 2000 erleben, ist der Versuch, die Moslems und Afrikaner zu zivilisieren, sie in das weisse mindset einzubinden, daß wir alle Brüder seien, alle Menschen… und dann nur noch hoffen können, daß es funktioniert und diese Leute, die in einer überwältigenden Mehrheit sind, das glauben und verinnerlicht haben, damit sie uns nicht ausrotten.

Nichts anderes sagt Schmidt hier.

Niederlande Sterbehilfe

Todesfälle und Tötungsvarianten

…Laut niederländischem Statistikamt wurden 2017 150.000 Todesfälle und 170.000 Lebendgeburten registriert.

https://katholisches.info/2019/01/25/sterben-40-prozent-in-den-niederanden-keines-natuerlichen-todes/

Diese Zahl ist jedoch zu korrigieren, da wie in allen Abtreibungsstaaten – das sind Staaten, in denen die Tötung ungeborener Kinder legalisiert ist – die durch Abtreibung getöteten Kinder nicht in die allgemeine Bevölkerungsstatistik einfließen. Im Sinne der Abtreibungslobby gelten die ungeborenen Kinder als inexistent. Sie wurden vom Staat noch in keinem Geburtsregister oder Einwohnerverzeichnis geführt.

Die Zahl der registrierten Abtreibungen wird in den Niederlanden mit jährlich 30.000 angegeben. Hinzukommen Opfer von Mord und Todschlag (50), Drogentote (50), Selbstmorde (1900), Verkehrstote (600).

Die Tötungsarten Abtreibung, Mord und Totschlag machen in den Niederlanden fast 17 Prozent aller Todesfälle aus.

Der „gute Tod“ der Euthansie

Das niederländische Parlament verabschiedete 2001 ein Sterbehilfegesetz. Damit wurden der Euthanasie die Türen geöffnet, die euphemistisch „guter Tod“ genannt wird. 2017 wurden nach diesem Gesetz 6.600 Menschen „suizidiert“. Weitere 1900 Niederländer begingen (gewissermaßen illegal) Selbstmord. Das sind zusammen 8.500 Menschenleben oder fast fünf Prozent aller Todesfälle. Folgt man der offiziellen Statistik, ohne Einrechnung der Abtreibungsopfer, sind es sogar zwei Prozent mehr.

Euthanasie-Befürworter im Parlament von Victoria (Australien)
Euthanasie-Befürworter im Parlament von Victoria (Australien)

Die Zwischenbilanz lautet daher: Tötungsdelikte, Euthanasie und Selbstmord zusammengezählt machen in den Niederlanden 21,5 Prozent aller Todesfälle aus.

Bei 32.000 der registrierten Todesfälle wurde eine palliative Sedierung angewandt, über deren Wirkung gestritten wird. Handelt es sich dabei nur um eine „milde Gabe“, Angst und Schmerzen zu dämpfen oder auszuschalten? Oder wird damit das Sterben beschleunigt? Handelt es sich also um eine versteckte Form der „Sterbehilfe“? Verbunden mit der palliativen Sedierung ist jedenfalls eine Bewußtseinsdämpfung. Die Sinne werden benebelt. Kritiker sehen diese Praxis als Form der Euthanasie, da die Grenzen durch die Dosierung leicht verwischt werden können.

Werden Tötungsdelikte (fast 17 Prozent der Todesfälle), legalisierter und illegaler Suizid sowie palliative Sedierung zusammengezählt ergibt das in den Niederlanden eine Gesamtzahl von über 70.000 Todesfällen oder mehr als 39 Prozent aller Toten des Jahres 2017. Werden noch Drogentote und Verkehrstote eingerechnet, kommt man der Zahl von 40 Prozent aller Todesfälle sehr nahe.

Es läßt sich zumindest sagen, daß zwischen 22 und 40 Prozent aller Todesfälle in den Niederlanden durch den Mensch selbst induziert wurden. Der genaue Wert liegt je nach Lesart irgendwo im Graubereich dazwischen.

„Die Euthanasie ist etwas Normales geworden“

Christopher de Bellaigue veröffentlichte im britischen Guardian einen Bericht über die Anwendung des Sterbehilfegesetzes in den Niederlanden. Dazu besuchte er den Arzt Bert Keizer von der Levenseindekliniek (Lebensendeklinik), in der 2017 750 Personen „suizidiert“ wurden. Keizer ist es gewohnt, die Menschen, die nach dem Sterbehilfegesetz sterben wollen, auch zu Hause aufzusuchen. Dabei erlebt er auch für ihn ungewöhnliche Szenen.

Als er zusammen mit einer Krankenschwester das Zimmer des Mannes betrat, den er töten sollte, standen an die 35 Personen in dem Raum und „tranken, schrien und lachten. Es herrschte ein großer Lärm und ich dachte: ‚Und was mache ich jetzt?‘ Zum Glück wußte der Mann, der sterben wollte, genau, was zu tun war. Plötzlich sagte er: ‚Ok, Jungs‘, und alle haben verstanden. Sie schwiegen, die Kinder wurden rausgebracht, und ich habe ihm die Spritze gegeben.“

Dieses Erlebnis erzählt Keizer, um zu veranschaulichen, daß „die Euthanasie etwas Normales geworden ist“. In den ersten 15 Jahren seit Inkrafttreten des Gesetzes hat sich die Zahl der „auf Wunsch“ euthanasierten fast vervierfacht.

Anfangs konnten nur Erwachsene euthanasiert werden, inzwischen auch Kinder. Es braucht als Bedingung auch keine unheilbare Krankheit im Endstadium mehr, um die tödliche Spritze gesetzt zu bekommen. Es genügt, das Leben als subjektiv „untragbar“ zu empfinden. Das kann von Demenz bis Depression reichen. Sollte der Hausarzt sich weigern, gibt es die Lebenseindekliniek.

„Todespille“ für alle ab 70?

Christopher de Bellaigue geht nach seinen Recherchen davon aus, daß das niederländische Parlament bald auch die „Lebensendepille“ zulassen könnte. Gemeint ist eine „Todespille“ für alle, die aus irgendeinem Grund Lebensmüde sind. Geht es nach dem Vorschlag von Gesundheitsminister Hugo de Jonge und Justizminister Ferdinand Grapperhaus, sollen alle Niederländer, sobald sie 70 werden, diese Pille erhalten – auf Vorrat.

Beide Minister sind Christdemokraten der CDA. Der Jong gehört dem neuen Zusammenschluß der Protestantischen Kirche der Niederlande an, Grapperhaus ist Katholik.

Jubeltränen für die Euthanasie im Italienischen Parlament

Die Euthanasie gehört in den Niederlanden zur „medizinischen“ Grundversorgung, die über die Krankenversicherung abgedeckt wird. Ein Geschäft ist sie auch: Für jede Todesspritze, die gesetzt wird, zahlen die Krankenversicherungen der Lebenseindekliniek 3.000 Euro. Gezahlt wird auch, falls es sich der Kunde im letzten Augenblick noch anders überlegt.

Klinikdirektor Steven Pleiter, gewissermaßen ein Lebensende-Direktor, will aber nicht im Geld das Hauptmotiv des Handelns sehen. Es handle sich, so Pleiter, vielmehr um „Empathie, Ethik und Mitleid“. Das „Mitleid“ hat der Lebenseindekliniek im Jahr 2017 immerhin mehr als zwei Millionen Euro eingebracht.

„Die Krankenversicherungen zahlen lieber eine einmalige Summe“ (für das Töten)

Christopher de Bellaigue bringt es in seinem Bericht wie folgt auf den Punkt:

„Die Krankenversicherungen ziehen es natürlich vor, eine einmalige Summe zu zahlen, um jemand zu töten, als eine enorme Menge Geld auszugeben, um eine lebende, aber unproduktive Person zu pflegen.“

Staatliche Gesetze verändern auch das Gewissen, was im Gesetzgebungsprozeß selten einen Niederschlag findet. Das gilt für die Abtreibung und ebenso für die Euthanasie. Nicht einmal acht Prozent der niederländischen Ärzte weigern sich aus Gewissensgründen die Todesspritze zu setzen, also zu töten, anstatt zu heilen.

Dennoch will Christopher de Bellaigue ein Umdenken erkennen. 2018 wurde die niederländische Ärzteschaft vom Fall einer Kollegin erschüttert. Die Staatsanwaltschaft erhob erstmals Anklage gegen eine Ärztin, weil sie einen Patienten getötet hatte, obwohl dieser klar und deutlich zu verstehen gegeben hatte, nicht sterben zu wollen. Die Ärztin rechtfertigte sich, daß der Patient zu einem früheren Zeitpunkt eine entsprechende Erklärung unterzeichnet hatte.

Auch andere Fälle lösen bei manchen Ärzten ein Umdenken aus. De Bellaigue schildert den Fall eines demenzkranken Patienten der eine Euthanasie-Verfügung unterzeichnet hatte für den Fall, daß sich sein Zustand verschlechtern sollte. In den folgenden Jahren „änderte er aber 20 Mal seine Meinung“. Das hatte damit zu tun, daß „ihn seine Frau dazu zwingen wollte“. Die Ärztin, die ihn behandelte, berichtet, daß nach dem X-ten Meinungswechsel seine Frau bei ihr in der Praxis auftauchte, mit den Fäusten auf den Tisch schlug und rief: „Wenn er nur den Mut fände, der Feigling!“ Die Ärztin weigerte sich, gegen den erkennbaren Willen des Mannes zu handeln. Er wurde dennoch getötet – von einem anderen Arzt, als sie im Urlaub war.

Sie beschloß darauf, ihren Beruf aufzugeben. Sie wußte, daß der Kollege, der sie im Urlaub vertreten würde, ein Euthanasie-Fan ist. Daß er so weit gehen würde, damit hatte sie aber nicht gerechnet. Seither plagen sie Gewissensbisse.

„Ich bin Ärztin, aber nicht einmal imstande den Schutz meiner schutzlosesten Patienten zu garantieren.“

„Eine rote Linie wurde überschritten“

Auch Marc Veld hat Schuldgefühle, obwohl er die Euthanasie nicht grundsätzlich ablehnt. Er hatte seine Mutter im Verdacht, ihrem Leben ein Ende setzen zu wollen, obwohl sie an keiner unheilbaren Krankheit litt. Er sprach daher mit ihrem Hausarzt, der sich aber unzugänglich zeigte. Am 9. Juni 2018 erhielt er einen Anruf vom Hausarzt: „Es tut mir leid, ihre Mutter ist vor einer halben Stunde gestorben“. Der Hausarzt hatte ihr die Todesspritze gesetzt, ohne den Sohn – wie es das Gesetz vorsieht – vorher zu informieren. „Sie hätte noch mehrere Jahre leben können“, so Veld, der sich Vorwürfe macht.

Die Ethikerin Berna Van Baarsen gehörte zehn Jahre einer Kontrollkommission zur Überwachung des Euthanasiegesetzes an. Sie war für dieses Gesetz und hatte an dessen Ausarbeitung mitgewirkt. Im Januar 2018 verließ sie jedoch unter Protest die Kommission. Sie hatte die Akten zu den Fällen getöteter Patienten zu prüfen, die von den Ärzten übermittelt werden müssen. Sie stellte im Laufe der Jahre eine Bürokratisierung des Tötens fest. Es zähle immer mehr, ob der „Tötungsschein“ vom Betroffenen unterschrieben ist, „nicht mehr sein direkter Wille“. Wurde der Schein irgendwann unterschrieben, würden die Ärzte darauf verweisen, sich vor dem Gesetz abgesichert fühlen und die Todesspritze setzen, also bürokratisch exekutieren. Ob der Patient das zu diesem Zeitpunkt wirklich wolle, spiele eine immer geringere Rolle. Für Van Baarsen wurde „eine rote Linie überschritten“. Dagegen protestiert sie seither.

Christopher de Bellaigue schreibt, daß die „Todespille“, die in den Niederlanden noch nicht erlaubt ist, es aber vielleicht bald sein könnte, „vielen Ärzten“, mit denen er sprach, schon zusagen würde. Es würde sie vom Töten befreien. Sie könnten sich wieder „wie vorher darum kümmern, Leben zu retten“.

Das Problem sei, daß die Menschen, die sterben wollen, sich aber nicht selbst töten wollen.

„95 Prozent von denen, die in den Niederlanden die Euthanasierung beantragen, wollen, daß sie ein Arzt tötet. In einer Gesellschaft, die sich rühmt, jede Form von festgelegter Autorität abzulehnen, wollen, wenn es um den Tod geht, aber alle die Mamma. Alle wollen, daß der Staat sie autorisiert und es gutheißt. Sie wollen, daß ihnen jemand sagt: Du bringst dich nicht um, du tust nichts Schlechtes, du handelst gut.“

Davon steht nichts im niederländischen Sterbehilfegesetz.

https://www.katholische-sonntagszeitung.de/Im-Blickpunkt/Rekordjahr-bei-Sterbehilfe-In-den-Niederlanden-werden-sogar-Kinder-und-Demente-getoetet-Freitag-23.-Februar-2018-09-45-00

Im Jahre 2002 waren die Niederlande das weltweit erste Land, das die aktive Sterbehilfe legalisierte. Mittlerweile hat die Zahl der Sterbehilfe-Fälle dort einen neuen Höchststand erreicht. Dem „Euthanasie-Report“ zufolge starben 2016 in Holland 6091 Menschen durch Tötung auf Verlangen. Das sind 17 pro Tag und rund 2000 mehr als 2012. Und ein Ende des Trends ist nicht ansatzweise in Sicht.

Allein 2016 sollen bei der zuständigen Ethikkommission 18 000 Todesgesuche eingegangen sein, und das in einem Land, in dem im gleichen Zeitraum nur rund 148 000 Todesfälle registriert wurden. „In den Niederlanden wurde eine Tür geöffnet, weg von einer Kultur des Sterbens hin zu einer Tötungskultur“, sagt Susanne Kummer vom Institut für Medizinische Anthropologie und Bioethik (Imabe) in Wien, das der Österreichischen Bischofskonferenz untersteht.

„Das System ist entgleist“, bestätigt Psychiater Boudewijn Chabot, der lange als Befürworter und Vorkämpfer des Euthanasiegesetzes seines Landes galt. Chabot ist entsetzt darüber, dass neben Alten und Todkranken immer mehr psychisch- und demenzkranke Menschen von Ärzten getötet werden. Während 2009 zwölf Fälle aktiver Sterbehilfe bei Dementen gezählt wurden, waren es 2016 bereits 141. Bei psychiatrischen Pa­tienten stieg die Zahl von Null auf 60. „Ich weiß nicht, wie wir den Geist wieder in die Flasche zurückbekommen“, sagt Chabot.

Laut Imabe haben vor allem die sogenannten Lebensende-Kliniken immer mehr Zulauf, die meist Sterbehilfe bei Patienten leisten, denen die Hausärzte diese zuvor verweigerten. „75 Prozent der Euthanasiefälle von Patienten mit psychischen Erkrankungen fanden in diesen Kliniken statt.“ Erst kürzlich trat mit Berna van Baarsen wieder ein Mitglied einer der fünf regionalen Eu­thanasie-Prüfungskommissionen aus Protest gegen die Sterbehilfepraxis in ihrem Land zurück.
Kummer zufolge sind in den Niederlanden inzwischen „30 ambulante Todesteams“ unterwegs. Selbst Blinde und Tinnitus-Patienten wurden in dem Land bereits per Giftspritze getötet. 2016 sorgte der Fall eines 41-jährigen Familienvaters für Schlagzeilen, der sich töten ließ, weil er vom Alkohol nicht loskam. Wenn die Eltern zustimmen, ist auch Kindern ab zwölf Jahren erlaubt, sich töten zu lassen. 16-Jährige brauchen dafür nicht mal eine Zustimmung.

„Unerträgliches“ Leid

Anders als in Deutschland, wo der Begriff seit der Nazi-Zeit verpönt ist, gilt „Euthanasie“ in den Benelux-Staaten als positiv besetzt. In Holland etwa ist die aktive Sterbehilfe an all jenen erlaubt, die „unerträglich“ leiden. Von unheilbaren Krankheiten ist in dem Gesetzestext nicht die Rede. „Die Begriffe sind schwammig“, beklagt Bioethikerin Kummer. Zudem sei gerade bei psychisch kranken Patienten fraglich, inwieweit man von einem freien Willen sprechen kann.

„Wir winken heute Fälle durch, die wir noch vor einigen Jahren nicht gestattet hätten“, warnte schon 2015 der Vorsitzende der belgischen Sterbehilfe-Kommission. Dort gibt es inzwischen eine ähnliche Entwicklung wie in Holland. Den Theologen Theo Boer, der bis 2014 einer niederländischen Euthanasiekommis­sion angehörte, erschreckt vor allem, dass in seinem Land bereits etliche Demenzkranke getötet wurden, die ihren Euthana­siewunsch zwar geäußert, diesen aber später nicht mehr wiederholt haben.

Der offiziellen Statistik zufolge gab es 2016 mehr als 400 Fälle, in denen kein förmlich bekundeter Tötungswunsch vorlag. „Die Dämme brechen“, beklagten vor einem Jahr 200 niederländische Ärzte in einer gemeinsamen Erklärung. Gerade steht in dem Land ein Mediziner vor Gericht, der einer Frau die Todesspritze auf Bitten des Pflegeheims verabreicht hatte – ohne Zustimmung der Frau.

„Aktive Sterbehilfe untergräbt das Vertrauensverhältnis von Arzt und Patient massiv“, sagt Kummer. Die Angst geht so weit, dass im Internet seit Jahren empfohlen wird, in den Niederlanden stets eine Karte mit der Aufschrift „Maak mij niet dood, Dokter“ (Töten Sie mich nicht, Herr Doktor) bei sich zu tragen – um nicht „versehentlich euthana­siert“ zu werden.

Während in Holland die Situa­tion offenbar außer Kontrolle geraten ist, hat der Deutsche Bundestag 2015 die organisierte Suizidbeihilfe untersagt. Aktive Sterbehilfe ist hierzulande ohnehin verboten. Für Irritation sorgte Anfang 2017 allerdings ein Urteil des Bundesverwaltungsgerichts, das das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte anwies, an unheilbar kranke Patienten in „extremen Ausnahmefällen“ tödliche Medikamente herauszugeben.

Bisher jedoch verweigerte der zu­ständige Bundesgesundheitsminister Herrmann Gröhe die Umsetzung des Urteils. Jetzt erhielt er juristischen Beistand. In einem Gutachten stellte der ehemalige Bundesverfassungsrichter Udo di Fabio klipp und klar fest, eine Mitwirkung des Staates an Selbsttötungen sei in Deutschland „verfassungsrechtlich nicht haltbar“.

https://www.imabe.org/index.php?id=2480

Niederlande: Zahl der aktiven Sterbehilfe bei psychisch Erkrankten steigt

Ethikerin: Tötung auf Verlangen kippt in eine neue Form des Paternalismus
Euthanasie-Report … 75 Prozent aller Fälle von Tötung-auf-Verlangen betreffen Menschen im Alter zwischen 60 und 90 Jahren. Dazu kommen weitere rund 1.700 Todesfälle, in denen Medikamente zumindest teilweise mit Tötungsabsicht gegeben wurden.
Insbesondere bekommen die sog. Lebensende-Kliniken immer mehr Zulauf: Sie bieten jenen Patienten Sterbehilfe an, deren eigene Ärzte diese abgelehnt hatten. 2016 fanden in diesen Kliniken 75 Prozent der Euthanasiefälle von Patienten mit psychischen Erkrankungen statt (vgl. IMABE 07/17).

„Ärzte, Ethiker und Politiker melden zunehmend Zweifel am eigenen Euthanasie-System an“, sagt Bioethikerin Susanne Kummer.

Gleichzeitig ist aktive Sterbehilfe zu einer normalen Option mutiert, aus dem Leben zu gehen.

Freiwillig – oder eben auch nicht so freiwillig, wie an der immer höheren Zahl von Euthanasie-Fällen bei Menschen mit Demenz kritisiert wird.

„Zuerst wird suggeriert, dass die Entscheidung zum Suizid ein geglückter Testfall von Autonomie ist. Und dann kippt das System stillschweigend in eine neue Form von Paternalismus, ja eklatante Fremdbestimmung“, kritisiert die IMABE-Geschäftsführerin. „Dann nämlich, wenn Menschen auch ohne freie Willensäußerung getötet werden.“ Laut offizieller Statistik geschah dies in 431 Fällen (vgl. Zentrales Statistikbüro, online, 24.5.2017).

Aus Protest gegen die hohe Zahl von Demenzpatienten, die in den Niederlanden durch aktive Sterbehilfe zu Tode kommen, ist eine für die Kontrolle dieser Methode zuständige Medizinethikerin nun zurückgetreten (vgl. Augsburger Allgemeine, online, 31.1.2018).

Berna van Baarsen löste damit eine breite Debatte aus. Sie könne den „deutlichen Wandel“ in der Auslegung der Sterbehilfe-Gesetze hin zu tödlichen Injektionen für Menschen mit Altersdemenz nicht mittragen, begründete sie ihren Schritt (vgl. Medisch Contact, online, 10.1.2018).

Die Zahl der jährlichen Tötungen in dieser Patientengruppe habe sich in den vergangenen fünf Jahren vervierfacht.

Van Baarsen gehörte 10 Jahre einem regionalen Kontrollkomitee an. Sie ist nicht das einzige Mitglied eines Euthanasieprüfungsausschusses, das wegen der Auslegung des Gesetzes zurücktritt.

Vor drei Jahren trat auch der Ethiker Theo Boer zurück und wurde zu einem harten Kritiker des niederländischen Euthanasie-Systems. Die Niederländische Vereinigung für ein Freiwilliges Lebensende (NVVE), die seit den 1970er Jahren eine liberale Euthanasie-Gesetzesregelung zum Ziel ihrer Arbeit machte, zeigt sich besorgt darüber, dass sich Ärzte zunehmend weigern, die Todesspritze zu setzen.

„Welcher Kulturwandel passiert, wenn der Staat Tötungswünsche nur noch regelt, statt seiner Schutzpflicht für Menschen in vulnerablen Situationen wie Krankheit, Alter oder sozialer Isolation nachzukommen, lässt sich in den Niederlanden auf erschreckende Weise beobachten“, betont Kummer.

„Töten ist niemals eine Therapie, Töten heißt Versagen.“

Für die Ethikerin zählt das „Sterben Lassen“-Können, das Ernstnehmen von Wünschen am Lebensende und Fragen der Therapiezieländerung (weg vom kurativen hin zum palliativen Ansatz) zu den Schlüsselkompetenzen von Ärzten und Pflegenden, die sie in ihre Profession einbringen müssen.

Horst Mahler – das Inhumane setzt sich fort

https://volkslehrer.info/videoarchiv/offenkundiger-rechtsbruch-horst-mahlers-offener-brief-aktuell

wieviele echt Kriminelle dürfen mit Fussfessel in den Hausarrest? Ach so…Horst Mahler hat ja keine Füsse mehr, da geht das nicht…setzt sich dann einfach in den Rollstuhl und rollert davon…

Das vierte Rom

https://das4romwanja.wordpress.com/2018/10/31/wanja-flog-ueber-das-kuckucksnest-ahnenerbe-95-gehirnprothesen-brief-an-die-deutsche-akademie-fuer-sprache-und-dichtung-u-a-sprachgesellschaften-fressefreiheit-und-geschichtsfaelschung-der/

Disclaimer gilt selbstverständlich wie immer… und ich stimme auch nicht mit allem überein, geschweige denn mache ich mir Ansichten zu eigen.

die Bilder auf der Seite sind gute Satire.

Deutsch für Deutsche

„tugendhaft“ = Tugend in der Haft d. h. ohne Tugend;
„wohnhaft“ = Haft in eigener Wohnung…

MEM: „Wir ergreifen keine Idee, sondern die Idee ergreift uns und knechtet uns, und peitscht uns in die Arena hinein, daß wir, wie gezwungene Gladiatoren, für sie kämpfen.“    Heinrich Heine

und hier, eine aufmerksame Produktrecherche: Ariel von P&G: https://das4romwanja.files.wordpress.com/2015/11/ariel12-1.pdf

unglaublich, wie man die Leute hinter ihr Geisteslicht führt. Sollte man eigentlich boykottieren. Allerdings dürfte P&G argumentieren, daß mehr Seife in weniger Produkt ist, da 100 ml weniger für die gleiche Anzahl Wäschen reicht. Allerdings wissen die Hersteller genau, daß der Konsument niemals so genau dosiert und pro Wäsche 5 ml weniger einfüllt wie bisher. Dh, der Konsument füllt die gleiche Menge wie immer ab, wenn er nicht sowieso pi Schnauze abmisst und schwupps ist der Gewinn bei P&G. Es könnte sogar sein, daß die gleiche Menge Seife im neuen Produkt ist und der Hersteller einem nur sagt, daß 5ml weniger Waschmittel pro Waschgang die gleiche Reinigungswirkung hat und der Hersteller bisher einfach nur zu hohe Angaben gemacht hat, um mehr Produkt zu verkaufen…

ReformaZionstag

oder auch: Australien

oder:

Aufrecht stehenDebiloiden (= Bio-Roboter, komatöse Vollidioten, Zombie) sind wir alle dann, wenn wir uns von einem Gehirn-Benutzer als Kind zum Gehirn-Besitzer als Erwachsener degradieren lassen;

Debiloiden erkennt man daran, daß er folgende Worte benutzt: Verschwörungstheorie, Demokratie, Pressefreiheit, Nazi, KZ, Rechtsstaat…

Ein Debiloid gehört (in der Regel) einer Herde an (CDU, SPD, AfD, NPD, Linke usw.) da Herdentrieb die dominierende Verhaltensweise darstellt. „AfD“-Funkzionere werden aus dem =en Topf bezahlt wie die CDU, FDP, SPD usw.: „Wess‘ Brot ich eß, des‘ Lied ich sing’…“

Vergangenheit: Politisch Gefangener Studiendirektor a.D. E.-G. Kögel

BGD — Unsere Deutsche Heimat

Nr.72 (1. Quartal 2005)

Auszug


Lassen wir Kraftströme fließen!

Quelle: UN 12/2004 Seite 11

Mit 78 Jahren ein Jahr und 3 Monate Haft für das geschriebene Wort:
Stellvertretend für viele politische Gefangene in der Bundesrepublik Deutschland gehen unsere Grüße in den Tagen des Jahreswechsels an Herrn Studiendirektor a.D. Ernst-Günter Kögel in eine Gefängniszelle in Remscheid.

Ernst-Günter Kögel setzte sich seit den 60er Jahren rastlos und führend in der damaligen »Vereinigung Deutsche Nationalversammlung (VDNV)« für die deutsche Einheit ein, war später Vorsitzender der Vereinigung für Gesamtdeutsche Politik (VGP) und bis vor kurzem Herausgeber der Monatsschrift »Deutschland — Schrift für neue Ordnung«.

Wegen eines in der Folge 3-4/2001 dieser Zeitschrift veröffentlichten Beitrages des (inzwischen verstorbenen) Autors J.P. Ney wurde er als verantwortlicher Herausgeber der Schrift vom Landgericht Wuppertal zu 15 Monaten Haft ohne Bewährung verurteilt, weil die Verbreitung des besagten Artikels den Tatbestand der »Volksverhetzung« (§ 130 StGB) erfüllt habe. Nachdem Revision und Verfassungsbeschwerde erfolglos blieben (üblicher Bescheid: »Die Verfassungsbeschwerde wird nicht zur Entscheidung angenommen»), erhielt der 78jährige die Aufforderung zum Strafantritt am 14. November 2004, genau einen Tag vor seinem 78. Geburtstag am 15. November.

Wir wünschen Herrn Kögel und uns allen, daß die Wünsche Ronald Reagans auch im neuen Jahr in der BRD erfüllt werden mögen! Zeichen der Verbundenheit sind Kraftströme, die ihn stärken werden, Gefängnismauern und Zellengitter standhaft zu ertragen. Seine Anschrift: Ernst-Günter Kögel, z.Zt. JVA Remscheid, Masurenstr. 27, 42899 Remscheid.

[Ein jeder Brief ist eine Brücke die Redaktion]

»Ich hoffe inbrünstig für Sie, daß bald der Tag kommen wird, an dem niemand mehr das Gefängnis fürchten muß wegen eines Deliktes, bei dem es um nicht mehr geht als um das gesprochene oder geschriebene Wort.«

US-Präsident Ronald Reagan im Juni 1988 zu den Menschen im »Reich des Bösen«

Meine Hochachtung gilt Ernst-Günter Kögel und allen Kameraden, die sich ohne Absicherung für Heimat, Volk und Vaterland einsetzen!

VINCAT VERITAS ATQUE JUSTITIA
Es siege Wahrheit und Gerechtigkeit

Liste von Holocaust Leugnern laut Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Holocaustleugnern

Für gelistete Personen werden angeführt:

  • Geburts- und ggf. Todesjahr,
  • die wichtigsten bekannten Mitgliedschaften zur Zeit ihrer Leugnung (Wikilinks nur beim ersten Mal, dann abgekürzt),
  • als Einzelnachweis formatierte Belege bei Namen ohne Wikipedia-Personenartikel,
  • ein kursivierter Name bei Personen, die ihre Holocaustleugnung später zurückgenommen haben.
Name Geburtsjahr, ggf. Todesjahr Mitgliedschaften
Belege
Per Lennart Aae *1940 Nationaldemokratische Partei Deutschlands (NPD)
Mahmud Abbas *1935 PLO, Palästinensische Autonomiebehörde
Floriano Abrahamowicz *1961 Priesterbruderschaft St. Pius X. (Piusbrüder)[1]
Mahmud Ahmadineschād *1956 Regierung des Iran
Mohammed Mahdi Akef 1928–2017 Muslimbrüder[2]
Alev Alatlı *1944 [3]
Ibrahim Alloush *1963 Institute for Historical Review (IHR)[4]
Yusuf al-Qaradawi *1926 Hamas[5]
Bela Ewald Althans *1966 Wiking-Jugend, Aktionsfront Nationaler Sozialisten/Nationale Aktivisten (ANS/NA)
Gaston-Armand Amaudruz 1920–2018 Schweizerische Faschistische Bewegung, Europäische Soziale Bewegung (ESB)
Austin App 1902–1984 [6]
Adrien Arcand 1899–1967 [7]
Emil Aretz Bund für Deutsche Gotterkenntnis[8]
John Ball (Holocaustleugner) IHR[9]
Maurice Bardèche 1909–1998 [10]
Harry Elmer Barnes 1889–1968
Imke Barnstedt *1942 Collegium Humanum (CH), Verein zur Rehabilitierung der wegen Bestreitens des Holocaust Verfolgten (VRBHV)
Alexander Baron [11]
John Tuson Bennett 1937–2013 League of Rights[12]
René-Louis Berclaz *1950 Vérité et Justice[13]
Friedrich Paul Berg *1943 [14]
Roland Bohlinger 1937–2013 [15]
Christopher Bollyn ~*1950 American Free Press[16]
Robert Gregory Bowers *1972 [17]
Philippe Brennenstuhl *1956 Parti Nationaliste Suisse (PNS)[18]
Jerome Brentar 1922–2006 IHR[19]
Robert L. Brock
(„Ben Weintraub“)
*1926 [20]
James von Brunn 1920–2010 [21]
J. G. Burg 1908–1990 [22]
Eric Butler 1916–2006 [7]
Arthur Butz *1933 IHR
Gheorghe Buzatu 1939–2013 Partidul România Mare, Universität Alexandru Ioan Cuza Iași[13]
Willis Carto 1926–2015 Liberty Lobby, IHR[23]
Siegfried Ellwanger Castan 1928–2010 Editora Revisão, Brasilien[24]
Norberto Ceresole 1943–2003 Montoneros[11]
Ali Chamene’i *1939 Regierung des Iran
Thies Christophersen 1918–1997 NPD
Ion Coja *1942 Partidul Democrat Agrar din România (PDAR), Uniunea Vatra Românească[13]
David Cole *1971 Church of the Creator
Henry Coston 1910–2001 Front National[7]
Robert Countess 1937–2005 IHR[25]
Samuel Crowell IHR[26]
Louis Darquier de Pellepoix 1897–1980 Action française, Parti républicain, radical et radical-socialiste
Günter Deckert *1940 NPD
Léon Degrelle 1906–1994
Éric Delcroix *1944 Ordre nouveau, Front National
Thomas Dienel *1961 NPD, Deutsch-Nationale Partei Thüringen
Hellmut Diwald 1924–1993 Zeitgeschichtliche Forschungsstelle Ingolstadt (ZFI)
Ernst Dünnenberger *1939 [27]
David Duke *1950 Knights of the Ku Klux Klan
François Duprat 1940–1978 Front National[28]
Robert Faurisson 1929–2018 IHR, VRBHV
Ditlieb Felderer *1942
Bobby Fischer 1943–2008
Gerhard Förster 1920–1998 Neue Visionen
Georg Franz-Willing 1915–2008 IHR
Gerhard Frey (Politiker) 1933–2013 Deutsche Volksunion (DVU), Deutsche National-Zeitung
Moishe Friedman *1972 Neturei Karta
Benedikt Frings *1957 NPD Köln[29]
Wolfgang Fröhlich *1952 bis 1994 Freiheitliche Partei Österreichs (FPÖ)[30]
Paul Fromm *1949 Stormfront[31]
Hans Gamlich FPÖ, Zur Zeit, VHO[32]
Roger Garaudy 1913–2012 La Vielle Taupe
François Genoud 1915–1996 Nationale Front (Schweiz)
Daniel Giese (Musiker) *1969 oder 1970 Stahlgewitter, Kahlkopf
Bruno Gollnisch *1950 Front National, Identität, Tradition, Souveränität, Allianz der Europäischen nationalen Bewegungen
Wigbert Grabert *1941 Grabert Verlag, Witikobund, Thule-Seminar
Jürgen Graf (Holocaustleugner) *1951
Russ Granata IHR[9]
Nick Griffin *1959 British National Party, British National Front (BNF)
Rudolf Großkopf *1935
John Gudenus 1940–2016 Ring Freiheitlicher Jugend Österreich, FPÖ
Pierre Guillaume (Holocaustleugner) *1940 La Vielle Taupe, AAARGH[33]
Alain Guionnet *1954 [34]
Richard Harwood *1948 BNF
Ursula Haverbeck *1928 Weltbund zum Schutz des Lebens (WSL), Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP), VRBHV, Die Rechte
Werner Georg Haverbeck 1909–1999 Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei (NSDAP), WSL, ÖDP
Rigolf Hennig *1935 Die Republikaner, NPD, Deutsche Liga für Volk und Heimat (DLVH), Gesellschaft für Freie Publizistik (GFP)
Michael A. Hoffman IHR[25]
David L. Hoggan 1923–1988 IHR
Gerd Honsik 1941–2018 Nationaldemokratische Partei (Österreich, 1967–1988) (NDP)
Ahmed Huber 1927–2008 Sozialdemokratische Partei der Schweiz
Eric Hufschmid [35]
Martin Humer 1925–2011 Engelwerk[36]
Eric Hunt [37]
David Irving *1938 DVU
Gerhard Ittner *1958 Thüringer Heimatschutz
Kevin Käther [38]
Klaus Kaping [39]
Ilias Kasidiaris *1980 Chrysi Avgi
James Keegstra [19]
Erich Kern 1906–1991 [40]
Günther Kissel 1917–2011 Witikobund, Pro NRW
Ernst Günter Kögel † 2018 [41]
Richard Krege League of Rights, Adelaide Institute[12]
Klaus Krusche *1946 [42]
Anthony Kubek *1920 [19]
Michael Kühnen 1955–1991 NPD, NSDAP-Aufbauorganisation (NSDAP/AO), Gesinnungsgemeinschaft der Neuen Front (GNF), Freiheitliche Deutsche Arbeiterpartei (FAP), ANS/NA
Gottfried Küssel *1958 Volkstreue außerparlamentarische Opposition, NSDAP/AO, GNF, Deutsche Alternative
Emil Lachout [22]
Philippe Laguérie *1952 Piusbrüder, Institut du Bon Pasteur
Gary Lauck *1953 NSDAP/AO
Jean-Marie Le Pen *1928 Front National
Johann von Leers 1902–1965 [28]
Johannes Lerle *1952
Fred A. Leuchter *1943 IHR
Reiner Link [43]
Walter Lüftl *1933 Arbeitsgemeinschaft für demokratische Politik
Horst Mahler *1936 NPD, VRBHV, Deutsches Kolleg
Tom Marcellus IHR[19]
Victor Marchetti 1929–2018 [19]
Louis Marschalko 1903–1968 [3]
James Martin 1916–2004 [44]
Nishioka Masanori Marco Polo[45]
Carlo Mattogno *1951 IHR
Dieudonné M’bala M’bala *1966
David McCalden 1951–1990 BNF, IHR
Nikolaos Michaloliakos *1957 Chrysi Avgi
Hideo Miki *1955 [19]
Claudio Moffa
Omar Bakri Mohammed *1958 Al-Muhajiroun[46]
David Myatt *1950 oder 1952 British National Socialist Movement, Combat 18
Herwig Nachtmann *1940 NDP
Issa Nakhleh Arabische Liga[47]
Johannes P. Ney [48]
Claus Nordbruch [49]
Walter Ochensberger *1941 [50]
Ted O’Keefe IHR[19]
Herman Otten IHR[19]
Michael Palomino (vormals Palomino-Schulz) *1964 [51][52]
Mariette Paschoud [53]
Udo Pastörs *1952 NPD
William Luther Pierce 1933–2002 National Alliance[54]
Michael Collins Piper IHR[25]
Georges Piscosi-Denescu AAARGH, CODOH[13]
Oleg Platonow IHR[55]
Lajos Polgár 1916–2006 Pfeilkreuzler
Maria Poumier [11]
Karl-Heinz Priester [28]
Hans Püschel *1948 NPD-Liste zur Landtagswahl in Sachsen-Anhalt 2011
Horacio Punset [56]
Ali Akbar Hāschemi Rafsandschāni Regierung des Iran
Ahmed Rami *1946 Radio Islam, VRBHV
Mohammad-Ali Ramin *1954 Islamische Gemeinschaft in Clausthal e.V., Muslim-Markt, Ansare Hisbollah, Regierung des Iran
Abd al-Aziz ar-Rantisi 1947–2004 Hamas
Paul Rassinier 1906–1967 Section française de l’Internationale ouvrière
Dariusz Ratajczak 1962–2010 [57]
Alexander Ratcliffe 1888–1947 Scottish Protestant League, Knights of Kaledonia Klan, British Protestant League
Greg Raven *1941 IHR[58]
Fritz Rebhandl Freies Institut für Humanität und Kreativität[59]
Douglas Reed 1895–1976
Gerhoch Reisegger [60]
Otto Ernst Remer 1912–1997 Sozialistische Reichspartei
Frank Rennicke *1964 Wiking-Jugend, NPD, DLVH, VRBHV
Vincent Reynouard Sans Concession[61]
Michèle Renouf *1946 World Foundation for Holocaust Studies (WFHS)
Jürgen Rieger 1946–2009 Artgemeinschaft – Germanische Glaubens-Gemeinschaft wesensgemäßer Lebensgestaltung, NPD
Ingrid Rimland 1936–2017
George Lincoln Rockwell 1918–1967 American Nazi Party
Manfred Roeder (Rechtsextremist) 1929–2014 Deutsche Aktionsgruppen, NPD
Henri Roques 1920–2014 Phalange française, Europäische Soziale Bewegung
Florentine Rost van Tonningen 1914–2007 Nationaal-Socialistische Beweging, Consortium de Levensboom
Heinz Roth [62]
Germar Rudolf 1964 Die Republikaner
Eric Rudolph *1966 Christian-Identity-Bewegung, Army of God
Hans-Dietrich Sander 1928–2017 VRBHV
Herbert Schaller *1920 [63]
Israel Schamir *1947
Bernhard Schaub *1954 Arbeitsgemeinschaft zur Enttabuisierung der Zeitgeschichte, Partei National Orientierter Schweizer, VRBHV, CH, Europäische Aktion
Franz Josef Scheidl 1890–1971 Sozialdemokratische Partei Österreichs (SPÖ)
Alfred Schickel 1933–2015 ZFI
Hans Schmidt (Holocaustleugner) 1927–2010 Waffen-SS, German-American National Political Action Committee[64]
Erwin Schönborn 1914–1989 Kampfbund Deutscher Soldaten
Meinolf Schönborn *1955 Nationalistische Front, NPD, Europäische Aktion[65]
Herbert Schweiger 1924–2011 Leibstandarte SS Adolf Hitler, FPÖ, NDP
Alfred Seidl 1911–1993 ZFI
Miguel Serrano 1917–2009 Movimento Nacional Socialista de Chile
Issam Sissalem Islamische Universität Gaza[66]
Bradley Smith (Holocaustleugner) 1930–2016 Committee for Open Debate On the Holocaust (CODOH), IHR
Joseph Sobran *1946 IHR[67]
Wilhelm Stäglich 1916–2006 NPD
Keith Stimely 1957–1992 IHR[25]
Axel Stoll 1948–2014
Sylvia Stolz *1963 [68]
Andres J. W. Studer *1936 [59]
Gert Sudholt *1943 GFP, Rudolf-Heß-Gesellschaft
Tomislav Sunić *1953 IHR[24]
Georges Theil *1940 Front National[69]
Serge Thion 1942–2017 Association des anciens amateurs de récits de guerre et d’holocauste, WFHS
Fredrick Toben *1944 Adelaide Institute
Peter Töpfer *1961 Compact (Magazin) („Lasse Söderstrup“)[13]
H. Keith Thompson 1922–2002 National Renaissance Party[25]
Franjo Tuđman 1922–1999 Hrvatska demokratska zajednica, Regierung Kroatiens
Masami Uno *1942 Liberty Information Research Institute[70]
Pedro Varela Geiss *1957 CEDADE
Herbert Verbeke *1941 Vrij Historisch Onderzoek (VHO)
Siegfried Verbeke *1941 Vlaamse Militanten Orde, Vlaams Belang, VHO
Arthur Vogt *1917 Nationale Aktion[71]
Udo Voigt *1952 NPD
Max Wahl 1923–2016 Eidgenössisch-Demokratische Union (bis 1983)[72]
Udo Walendy *1927 Reichsarbeitsdienst, NPD, VRBHV, IHR
Mark Weber *1951 IHR, NSDAP/AO
Ingrid Weckert *1927 Antizionistische Aktion, Deutsche Alternative
Richard Williamson *1940 Piusbrüder (bis 2012)
Michael Winkler (Kolumnist) *1957
Marcel Wöll *1983 NPD[73]
Christian Worch *1956 ANS/NA, FAP, Hilfsorganisation für nationale politische Gefangene und deren Angehörige, GNF
Thomas Wulff *1963 NPD, GNF, DLVH, Nationales und Soziales Aktionsbündnis Norddeutschland, Kampfbund Deutscher Sozialisten
Harun Yahya *1956
Ernst Zündel 1939–2017 Samisdat Publishers, Zundel-Site

Siehe auch

Kategorie:Holocaustleugner

Einzelnachweise

  • Wolfgang Benz: Handbuch des Antisemitismus Band 5: Organisationen, Institutionen, Bewegungen. De Gruyter, Berlin 2015, S. 501
  • Stephen E. Atkins: Holocaust Denial as an International Movement. ABC-Clio, London 2009, ISBN 0-313-34538-4, S. 218
  • R.N. Bali: Perceptions of the Holocaust in Turkey. In: Günther Jikeli, Joëlle Allouche-Benayoun (Hrsg.): Perceptions of the Holocaust in Europe and Muslim Communities. Springer VS, Wiesbaden 2013, S. 65f.
  • Stephen Atkins: Holocaust Denial as an International Movement. London 2009, S. 216.
  • Shaul Bartal, Nesya Rubinstein-Shemer: Hamas and Ideology: Sheikh Yūsuf al-Qaraḍāwī on the Jews, Zionism and Israel. Taylor & Francis, London 2017, ISBN 1-138-30039-X, S. 255
  • Andrew E. Mathis: Holocaust, denial of. In: Peter Knight: Conspiracy Theories in American History: An Encyclopedia, Band 1. ABC-Clio, London 2003, ISBN 1-57607-812-4, S. 322
  • Jean-Yves Camus: Holocaust-Denial. In: Uwe Backes, Patrick Moreau: The Extreme Right in Europe. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2011, ISBN 3-525-36922-0, S. 243.
  • Elke Mayer: Verfälschte Vergangenheit: Zur Entstehung der Holocaust-Leugnung in der Bundesrepublik Deutschland unter besonderer Berücksichtigung rechtsextremer Publizistik von 1945 bis 1975. Peter Lang, 2003, ISBN 3-631-39732-1, S. 228
  • Michael Shermer, Alex Grobman: Denying History, Los Angeles 2002, S. 42.
  • Brigitte Bailer-Galanda, Wolfgang Benz, Wolfgang Neugebauer: Die Auschwitzleugner. Elefanten Press, Berlin 1996, ISBN 3-88520-600-5, S. 322
  • Jean-Yves Camus: Holocaust-Denial. In: Backes / Moreau: The Extreme Right in Europe, Göttingen 2011, S. 261
  • Deborah Lipstadt: Betrifft: Leugnen des Holocaust. 1994, S. 29
  • Jean-Yves Camus: Holocaust-Denial. In: Backes / Moreau: The Extreme Right in Europe, Göttingen 2011, S. 255.
  • Brigitte Bailer-Galanda et al.: Die Auschwitzleugner, Berlin 1996, S. 127 und 129, Fn. 42
  • Jens Mecklenburg: Antifareader. Elefanten Press, Berlin 1996, S. 214
  • David Aaronovitch: Voodoo Histories, Random House, London 2010, ISBN 0-224-07470-9, S. 205
  • Anti-Semitic social media posts may hold clues in fatal Pittsburgh shooting. Reuters, 27. Oktober 2018
  • Martin Langebach, Andreas Speit: Europas radikale Rechte: Bewegungen und Parteien auf Straßen und in Parlamenten. Orell-Füssli, 2013, ISBN 3-280-03766-2, S. 133ff.
  • Brigitte Bailer-Galanda et al.: Die Auschwitzleugner. Berlin 1996, S. 327
  • Stephen Atkins: Holocaust Denial as an International Movement. London 2009, S. 185
  • Paul Jackson, A. Shekhovtsov: The Post-War Anglo-American Far Right: A Special Relationship of Hate. Palgrave McMillan, 2014, ISBN 978-1-137-39621-1, S. 31
  • Juliane Wetzel: Did six Million really die? (Richard E. Harwood, 1974). In: Wolfgang Benz (Hrsg.): Handbuch des Antisemitismus, Band 6: Publikationen. Berlin 2013, S. 154f.
  • Stephen Atkins: Holocaust Denial as an International Movement. London 2009, S. 163–167
  • Jean-Yves Camus: Holocaust-Denial. In: Backes / Moreau: The Extreme Right in Europe, Göttingen 2011, S. 258
  • Alvin H. Rosenfeld: Deciphering the New Antisemitism. Indiana 2015, S. 354
  • Paul Behrens, Olaf Jensen, Nicholas Terry (Hrsg.): Holocaust and Genocide Denial: A Contextual Perspective. Taylor & Francis, London 2017, ISBN 1-138-67273-4, S. 39
  • Hans Stutz: Rassistische Vorfälle in der Schweiz: eine Chronologie und eine Einschätzung. 6. Auflage, Gesellschaft Minderheiten in der Schweiz, 2003, S. 76–78
  • Jean-Yves Camus: Holocaust-denial, in: Backes / Moreau (Hrsg.): The Extreme Right in Europe, Göttingen 2011, S. 250f.
  • Günter Morsch, Astrid Ley (Hrsg.): Neue Studien zu nationalsozialistischen Massentötungen durch Giftgas: Historische Bedeutung, technische Entwicklung, revisionistische Leugnung. Metropol, Berlin 2011, ISBN 3-940938-99-8, S. 392
  • Thomas Grumke, Bernd Wagner: Handbuch Rechtsradikalismus: Personen — Organisationen — Netzwerke vom Neonazismus bis in die Mitte der Gesellschaft. Leske & Budrich, Opladen 2002, S. 260
  • Stephen Atkins: Holocaust Denial as an International Movement. London 2009, S. 204
  • Roger Griffin, Matthew Feldman (Hrsg.): Fascism: Critical Concepts in Political Science, Volume 5: Post War Fascisms. Routledge, London 2003, ISBN 0-415-29020-1, S. 124
  • Philip Mendes: Jews and the Left: The Rise and Fall of a Political Alliance. Springer VS, Wiesbaden 2014, ISBN 978-1-137-00830-5, S. 83.
  • Ludovic Hennebel, Thomas Hochmann: Genocide Denials and the Law. Oxford University Press, 2011, ISBN 0-19-973892-0, S. 245
  • Christopher Hodapp, Alice Von Kannon: Conspiracy Theories and Secret Societies For Dummies. John Wiley and Sons, Indianapolis 2008, ISBN 0-470-18408-6, S. 156
  • „Revisionistische“ E-Mails: Neues von ganz rechts. DÖW, Juli 2011; „Pornojäger“ Martin Humer gestorben. Wienerzeitung, 1. August 2011
  • Steven K. Baum: Antisemitism Explained. University Press of America, 2011, ISBN 0-7618-5578-5, S. 201
  • Matti Steinitz: Leugnen bis zum letzten Atemzug. jungle-world, 17. März 2011
  • „Reichsbürger“ in Hamburg. Belltower.News, 22. April 2008
  • Brigitte Bailer-Galanda et al.: Wahrheit und „Auschwitzlüge“, 1995, S. 40
  • Stephan Braun, Alexander Geisler, Martin Gerster (Hrsg.): Strategien der extremen Rechten: Hintergründe – Analysen – Antworten. Springer VS, Wiesbaden 2009, S. 392
  • Zentrum für Antisemitismusforschung: Jahrbuch für Antisemitismusforschung, Bände 13-14. Campus, Berlin 2004, S. 187
  • Philipp Gessler: Steine des Anstoßes. taz, 8. Juni 2009
  • Brian Doherty: Radicals for Capitalism: A Freewheeling History of the Modern American Libertarian Movement. PublicAffairs, 2007, S. 635.
  • Robert Wistrich: Holocaust Denial: The Politics of Perfidy. Boston 2012, S. 187
  • Konrad Kwiet, Jürgen Matthaus: Contemporary Responses to the Holocaust. Praeger, London 2004, ISBN 0-275-97466-9, S. 154 
  • David G. Dalin, John F. Rothmann: Icon of Evil: Hitler’s Mufti and the Rise of Radical Islam. Random House, 2008, ISBN 1-4000-6653-0, S. 111
  • Michael Fischer: Horst Mahler. Biographische Studie zu Antisemitismus, Antiamerikanismus und Versuchen deutscher Schuldabwehr. KIT Scientific Publishing, 2015, ISBN 3-7315-0388-3, S. 329.
  • Jean-Yves Camus: Holocaust-Denial. In: Backes / Moreau: The Extreme Right in Europe, Göttingen 2011, S. 246.
  • Brigitte Bailer-Galanda et al. (Hrsg.): Wahrheit und „Auschwitzlüge“: zur Bekämpfung „revisionistischer“ Propaganda. Deuticke, 1995, ISBN 3-216-30124-9, S. 31
  • Iso Ambühl: Zürich reagierte prompt: Holocaust im Internet geleugnet. haGalil, 5. Dezember 1999
  • Iso Ambühl: Archiv – Holocaust im Internet geleugnet. Zitiert aus SonntagsZeitung vom 5. Dezember 1999, Website von Aktion Kinder des Holocaust (undatiert)
  • Cyprian Blamires, Paul Jackson (Hrsg.): World Fascism: A-K. ABC Clio, London 2006, ISBN 1-57607-940-6, S. 649.
  • Stephen Atkins: Holocaust Denial as an International Movement. London 2009, S. 102.
  • Grumke / Wagner (Hrsg.): Handbuch Rechtsradikalismus, Opladen 2002, S. 258–261
  • Wolfgang Benz: Handbuch des Antisemitismus Band 6: Organisationen, Institutionen, Bewegungen. Berlin 2015, S. 111.
  • Stephen Atkins: Holocaust Denial as an International Movement. London 2009, S. 139.
  • Stephen Atkins: Holocaust Denial as an International Movement. London 2009, S. 167.
  • Hans Stutz: Rassistische Vorfälle in der Schweiz: eine Chronologie und eine Einschätzung. 6. Auflage, Gesellschaft Minderheiten in der Schweiz, 2003, S. 103
  • Thomas Grumke, Bernd Wagner: Handbuch Rechtsradikalismus, Opladen 2002, S. 186.
  • Jean-Yves Camus: Holocaust-denial, in: Backes / Moreau (Hrsg.): The Extreme Right in Europe, Göttingen 2011, S. 253
  • Thomas Irmer: Roth, Heinz. In: Wolfgang Benz: Handbuch des Antisemitismus Band 2: Personen. De Gruyter, Berlin 2009, S. 696f. 
  • Simone Dinah Hartmann, Stephan Grigat: Iran im Weltsystem: Bündnisse des Regimes und Perspektiven der Freiheitsbewegung. StudienVerlag, 2016, ISBN 3-7065-5822-X, S. 257 
  • Peter H. Merkl, Leonard Weinberg: The Revival of Right Wing Extremism in the Nineties. Routledge, London 1997, ISBN 0-7146-4207-X, S. 237
  • Jens Mecklenburg: Antifareader. Berlin 1996, S. 212.
  • Marvin Perry, Frederick M. Schweitzer: Antisemitic Myths: A Historical and Contemporary Anthology. Indiana University Press, 2008, ISBN 0-253-34984-2, S. 328
  • Alvin H. Rosenfeld: Deciphering the New Antisemitism. Indiana 2015, S. 282.
  • Rainer Erb: Stolz, Sylvia. In: Wolfgang Benz (Hrsg.): Handbuch des Antisemitismus, Band 8: Nachträge und Register. De Gruyter, Berlin 2018, S. 12
  • Lars Rensmann, Julius H. Schoeps (Hrsg.): Politics and Resentment: Antisemitism and Counter-Cosmopolitanism in the European Union. Brill, Leiden 2010, ISBN 90-04-19046-5, S. 291.
  • Deborah Lipstadt: Betrifft: Leugnen des Holocaust. 1994, S. 30
  • Thomas Grumke, Bernd Wagner: Handbuch Rechtsradikalismus, Opladen 2002, S. 259.
  • Stephan Braun et al. (Hrsg): Strategien der extremen Rechten, Wiesbaden 2009, S. 382
  • Fabian Fischer: Die konstruierte Gefahr: Feindbilder im politischen Extremismus. Nomos, 2018, ISBN 3-8452-9346-2, S. 122

 

World Future Fund

das Interessante an dieser Seite ist, daß es dort ersteinmal keine Wertung der Systeme zu geben scheint. Systeme, auch der Totalitarismus, das Schreckgespenst eines jeden Normalos, wird ersteinmal als eine Idee, eine Form unter vielen anderen abgehandelt. Das ist wohltuend, nicht weil ich nun ein ausgesprochener Anhänger einer solchen Idee wäre, sondern weil der Geist sich ruhig und ausgeglichen mit diesem System befassen kann, ohne ständig mit offensichtlichen oder unterschwelligen Emotionen und moralischen Einlassungen bombardiert zu werden.

So sollte Geschichtsvermittlung und Forschung sein. Erst der ideelle Unterbau, die Theorie vermitteln und verstehen und dann erst die Konsequenzen und die praktische Umsetzung behandeln.

Inwiefern diese website authentisch der Wahrheit verpflichtet ist, wie sie von sich behauptet, muß ich durch Lektüre noch prüfen. Aber da werte Leserschaft mündig ist, darf sie dies selbst auch tun.

http://www.worldfuturefund.org/Indexes/reading.htm

Es gibt nichts Mächtigeres als die Wahrheit.

Es gibt nichts Gefährlicheres als die Wahrheit.

Achilles statue | View from the Mirror

Die Machthaber wollen manchmal, dass man glaubt, dass sie Götter sind.

Die Machthaber wollen manchmal, dass man glaubt, dass Widerstand sinnlos ist. Lerne, deine Ketten zu lieben.

Diese Ketten können durch die Liebe zum Geld oder den Wunsch nach sozialer Stellung entstehen.

Aber…. egal wie viele Gefängnisse gebaut werden, egal wie viele Folterkammern geschaffen werden, egal wie viele Lügen von „Bildungssystemen“, Werbung oder riesigen Medienunternehmen verbreitet werden.
Die Wahrheit bleibt die gleiche.

Heute ist die Wahrheit, dass wir in einer Welt leben, die gerade dabei ist, Selbstmord zu begehen.
Die Wahrheit ist, dass wir drastische Reformen brauchen, wie sie auf unserer Website dokumentiert sind.

Was kannst du tun? Diese Leitfäden zeigen dir, wie du dich wehren kannst.

IDEOLOGIE: LERNEN SIE DIE FAKTEN KENNEN

Aufbau einer nachhaltigen Zukunft: Ein Überblick über die Reform

Visionen für die Zukunft

Berichte über den World Future Fund

POLITIK

Leitfaden zur Bürgerbildung

Kalender der politischen Proteste

Präsidentschaftswettlauf 2020

NACHRICHTEN

Was ist Geschichte?

In jeder Zeitgeschichte ist der Blick auf die Vergangenheit, der von der Gegenwart gehalten wird.

Der Wert der Geschichte ist ihre Verbindung zur Wahrheit.

In kranken Gesellschaften ist das Studium der Geschichte meist sehr krank.

Lügen und Wahnvorstellungen über die Vergangenheit werden geschaffen, um die Vergangenheit zu stützen. Kranke Machtsysteme.

Und so ist es auch heute noch. Der amerikanische Imperialismus möchte, dass die Welt glaubt, dass es der Höhepunkt der Weisheit ist.
Die meisten Geschichtsbücher und andere Medien in Amerika sind seit 1945 entstanden.
Ein falscher Blick auf die Vergangenheit wurde geschaffen, um die Machtstruktur der Gegenwart zu stützen.

Wenn man die Weltgeschichte in einer Perspektive von 5000 Jahren betrachtet, rückt Amerika an seinen Platz. Es ist nur eine von vielen Ideen.
Tatsächlich stellen Amerikas Ideen nur einen sehr kleinen Teil der Geschichte dar.

Um voranzukommen, muss unser Planet unterschiedliche Standpunkte respektieren.

Unsere Rolle ist es, dabei zu helfen, eine wirklich globale Vision zu präsentieren.

Hier sind einige wichtige Dokumente zum Lesen.

Wir haben auch eine große Liste von Buch- und Videovorschlägen für diejenigen, die mehr wissen möchten. Diese könnten als Grundlage für College-Kurse dienen.

Bookindex – auch deutschsprachige Inhalte

WER HAT ANSPRUCH AUF HEIMATRECHT ?

Zitat:

So wurden die Vertreibungen, die die Nazis durchführten – von 100,000 Franzosen aus Elsaß und eine Million Polen aus dem Warthegau – als Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschheit in Nürnberg verurteilt.

Es ist eine bekannte Anomalie, dass während die Nazis zum Tode verurteilt wurden, die Alliierten gleichzeitig viel größere Vertreibungen durchführten, als die Nazis begangen hatten.

http://alfreddezayas.com/Lectures/Heimatkassel_de.shtml

KASSEL 9. Oktober 2004

Meine sehr verehrten Damen, meine Herren

Liebe Frau Steinbach

Das Völkerrecht ist der Ausdruck der Verhaltensnormen, die seßhafte Völker über Jahrhunderte entwickelt haben.

Ohne Seßhaftigkeit gibt es keine Staaten und auch kein Völkerrecht.

Seßhaftigkeit ermöglicht die Entwicklung von Kultur, mit seinen vielen Ausdrucksformen in Architektur, Kunst, Literatur und auch Rechtswissenschaften.

Die Garantie der Seßhaftigkeit ist das Heimatrecht.

Das Völkerrechts kennt viele Bereiche.

Besonders wichtig für den Menschen sind die Normen der Menschenrechte. Diese Rechte werden nicht im Leerraum ausgeübt, sondern dort, wo

  • der Mensch wohnhaft ist,
  • wo die Familie ihre Wurzel hat, bzw.
  • wo man seine Heimat hat.

Nur ein Beispiel: Das Selbstbestimmungsrecht der Völker – etwa das Recht auf freie Wahlen – ist ohne Heimatrecht überhaupt nicht vorstellbar.

Wie könnte man das Selbstbestimmungsrecht ausüben, wenn man jederzeit vertrieben werden könnte ?

So wird es klar, daß das Heimatrecht ein primäres Recht ist. Es bildet zugleich eine Grundlage des Völkerrechts und der Menschenrechte, eine Voraussetzung der Weltordnung und des Genusses der anderen Menschenrechte.

Keiner hat es besser formuliert, als der sehr geschätzte und, leider zu früh verstorbene Professor Otto Kimminich in seinem Buch Das Recht auf die Heimat. Er schrieb:

„Das Recht auf die Heimat ist nicht nur das wichtigste der kollektiven Menschenrechte, sondern schafft auch die Voraussetzung für den Genuß vieler individuelles Menschenrechte.“

Dies konstatierte auch der erste Hochkommissar für Menschenrechte, José Ayala Lasso , in seinem Grußwort an die deutschen Vertriebenen am 28. Mai 1995 anläßlich der Feierstunde „Fünfzig Jahre Vertreibung.“ in der Paulskirche zu Frankfurt.

Dies konstatierte Ayala nochmals bei einer Expertenkonferenz in den Vereinten Nationen in Genf im Februar 1997.

Aus dieser Konferenz, an die ich auch teilgenommen habe, entstand der Schlussbericht vom Sonderberichterstatter Awn Shawkat Al-Khasawneh an die UNO-Unterkommission für Menschenrechte. In diesem Bericht wird das Recht auf die Heimat bekräftigt, und Konsequenzen werden daraus gezogen. In einer Erklärung von 13 Punkten werden Vertreibungen eindeutig als völkerrechtswidrig eingestuft, und die verletzten Rechtsgüter werden aufgezählt.

Dieser Erklärung und der Bericht wurden anschließend von der Menschenrechtskommission angenommen, und vom UNO- Wirtschafts- und Sozialrat bestätigt, leider aber noch nicht von der UNO-Generalversammlung. Dies hat auch seine Gründe, denn Al Khasawneh ist inzwischen Richter am Internationalen Gerichtshof in den Haag und Ayala Lasso ist im Ruhestand. Mit anderen Worten, es fehlen die Förderer der Erklärung.

Kein Mensch identifiziert sich mit der Erklärung als seine Erklärung. Und diese Inbesitznahme einer Resolution oder einer Erklärung ist in der Praxis der Vereinten Nationen sehr notwendig. Jemand muß bereit sein, dafür zu kämpfen.

Wie Sie sehen, ist das Recht auf die Heimat keine rein-deutsche Angelegenheit – und auch keine Erfindung von deutschen Völkerrechtslehrern.

Bereits 1931 schrieb der französische Professor Robert Redslob in seinem Kurs an der Académie de Droit International in Den Haag:

„Die Zwangsumsiedlung einer Bevölkerung kann nicht gebilligt werden, denn sie verletzt ein überragendes Recht […] [und] bedeutet die Opferung eines […] höchsten Gutes, das der Mensch unter Berufung auf ein nicht minder heiliges Recht erstrebt: das Heimatland. […] Es gibt en Recht auf die Heimat, und es ist ein Menschenrecht.“

Auch der Belgier Georges Scelle konstatierte in einer Konferenz der Institut de Droit International in Siena 1952:

Jeder Bevölkerungstransfer stellt eine Verletzung der neuzeitlichen internationalen Ethik dar, die die vorrangige Grundlage der internationalen Rechtsordnung ist.

Jeder Massentransfer stellt eine Gewaltanwendung dar, die den allgemeinen Rechtsgrundsätzen widerspricht, ganz gleich, ob es sich um einen innerstaatlichen oder zwischenstaatlichen Transfer handelt.“

Allerdings ist das Heimatrecht – wie andere Rechte – eben ein Anspruch, eine Option. Das heißt : man kann es ausüben oder auch nicht. Es gibt keinen Zwang, in der Heimat zu leben, jedoch gibt es ein Recht, in der Heimat zu verbleiben und nicht von dort vertrieben zu werden. Wenn man vertrieben wird, gibt es dann ein Rückkehrrecht.

Diese sind die zwei Hauptelemente des Heimatrechtes, wie die UNO-Menschenrechtskommission in etlichen Resolutionen behauptet hat

Wie es in Resolutionen der Generalversammlung und des Sicherheitsrates erscheint

Das Primärrecht ist das Recht, in Frieden und Würde in der Heimat zu leben

Das Sekundärrecht, ist das Recht, in die Heimat zurückzukehren.

Die Normen des Völkerrechts sind klar und jedoch die Umsetzung der Normen ist und bleibt mangelhaft

Nach dieser Einführung in die Materie möchte ich die folgende Struktur für den heutigen Vortrag vorschlagen – wir werden die Normen, die Rechtsprechung, die Organe, die Mechanismen und die Umsetzungsmöglichkeiten besprechen.

Aber bevor wir mit der Untersuchung der Normierung des Rechtes auf die Heimat beginnen, erlauben Sie mir noch auf die Frage zu kommen

Wer hat Anspruch auf das Recht auf die Heimat ?

  • Jeder Mensch hat Anspruch auf seine Heimat, nicht auf irgend eine Wohnstätte irgendwann und irgendwo in der Welt, sondern auf die eigene sprachliche und kulturelle Heimat
  • Gewiss jene Menschen, die für Generationen in einem Gebiet leben und dort bleiben wollen
  • Menschen, die geflüchtet sind oder vertrieben wurden, haben ein Rückkehrrecht in die Heimat

Dieses Rückkehrrecht ist von der Generalversammlung und vom Sicherheitsrat der Vereinten Nationen wiederholte male den Kroaten, Bosnisch-Muslimen, Serben (Krajina) zugesprochen worden – ebenfalls den Tutsis, aber auch den geflüchteten Hutus aus Rwanda.

Das Rückkehrrecht steht nicht nur der Vertriebenengeneration zu, sonder auch ihren Kindern und Enkelkindern zu.

Dies wird im General Comment No. 27 des UNO-Menschenrechtsausschusses in Absatz 19 bestätigt. Und in der Praxis konstatieren wir, daß seit 1990 etwa 300,000 Krimtataren von Usbekistan und Kasakhstan zurück in die Heimat auf der Krim zurückkehrten. Und zwar mit Genehmigung und finanzieller Unterstützung der Vereinten Nationen und des Europarates.

Der Anspruch hängt von der Zugehörigkeit zu einer Gruppe ab. Freilich ist das Heimatrecht mit vielen anderen Rechten verbunden – wie z.B. das Eigentumsrecht. Es ist aber ein höheres und primäres Recht. Ein vertriebener ohne Grundbesitz hat ein Anspruch auf Heimatrecht. Er darf zurück in sein land, unabhängig von Eigentum. Wiederum können in vielen Ländern auch Ausländer Grundbesitz haben. Ich wohne in Genf und bin Hausbesitzer, doch habe ich streng genommen kein Heimatrecht in der Schweiz !

Nun ein Wort über kollidierende Ansprüche .

Dies darf kein ernsthaftes Problem darstellen. Wenn die Menschenrechte – einschließlich Minderheitenrechte — geachtet werden, können zwei Anspruchsberechtigte Völker im selben Gebiet leben. So können Deutsche und Polen Heitmatrecht in Schlesien haben, Serben und Kroaten in Serbien und in Bosnien-Herzegowina, Juden und Palästinenser im ehemaligen Mandatsgebiet Palästina.

Die Liebe zu Heimat ist ein positiver Wert. Derjenige, der seine Heimat liebt, tut was für die Heimat und für die künftigen Generationen. Man muß bloß die Menschenrechte von den anderen respektieren.

DIE NORMIERUNG DES RECHTES AUF DIE HEIMAT

Wo finden wir diese Normen ?

Wir finden sie zunächst im Naturrecht bei St. Thomas von Aquin, Suárez, Vitoria, etc.

Aber, da wir in einer sehr positivistischen Welt leben, werde ich lieber auf die Kodifizierung des Rechtes auf die Heimat konzentrieren, auf das, was man hard law bzw. hartes Recht nennt.

Seit der Haagerlandkriegsordnung von 1899 und 1907 die Kriegführung wird durch das sog. „Martens clause“ limitiert:

« Solange, bis ein vollständigeres Kriegsgesetzbuch festgestellt werden kann, halten es die hohen vertragsschliessenden Teile für zweckmässig, festzusetzen, dass in den Fällen, die in den Bestimmungen der von ihnen angenommenen Ordnung nicht einbegriffen sind, die Bevölkerung und die Kriegführenden unter dem Schutze und der Herrschaft der Grundsätze des Völkerrechtes bleiben, wie sie sich ergeben aus den unter gesitteten Völkern feststehenden Gebräuchen, aus den Gesetzen der Menschlichkeit und aus den Forderungen des öffentlichen Gewissens.“

Somit ist es klar, dass die Rechte der Kriegführende beschränkt sind. Ausserdem wird die Zivilbevölkerung in besetzten Gebieten durch Artikel 42 bis 56 geschützt. So bestimmt Artikel 46:

„Die Ehre und die Rechte der Familie, das Leben der Bürger und das Privateigentum sowie die religiösen Überzeugungen und gottesdienstlichen Handlungen sollen geachtet werden. Das Privateigentum darf nicht eingezogen werden.“ Eigentum steht wiedereinmal höher als Menschenleben…

Diese Normen galten für den Ersten und Zweiten Weltkrieg.

Nach dem Krieg wurde die Konvention gegen den Völkermord im Dezember 1948 angenommen und im August 1949 die 4. Genfer Konvention über den Schutz der Zivilbevölkerung im Krieg Artikel 49 ist einschlägig:

„Einzel- oder Massenzwangsverschickungen sowie Verschleppungen von geschützten Personen aus einem besetzten Gebiet … sind ohne Rücksicht auf deren Beweggrund untersagt. […]Jedoch kann die Besatzungsmacht eine vollständige oder teilweise Räumung einer bestimmten besetzten Gegen durchführen, wenn die Sicherheit der Bevölkerung oder zwingende militärische Gründe es erfordern. […] Unmittelbar nach Beendigung der Feindseligkeiten in der beetreffenden Gegend wird die so verschickte Bevölkerung in ihre Heimat zurückgeführt.

[…] Die Besetzungsmacht darf nicht Teile ihrer eigenen Zivilbevölkerung in das von ihr besetzte Gebiet verschleppen oder verschicken.“

daß jemand auf die Idee kommt kulturfremde Dritte in die eigene Heimat zu schleusen, darauf kam natürlich niemand… das wäre unvorstellbar gewesen. Somit nutzen Merkel und Konsorten eine Lücke in der Rechtslage!!

Artikel 85 Absatz 4(a) des ersten Zusatzprotokolls von 1977 zählt zu den „schweren Verletzungen“ die Deportation oder die Überführung der Bevölkerung eines besetzten Gebietes.

Artikel 17 des zweiten Zusatzprotokolls besagt: „Die Verlegung der Zivilbevölkerung darf nicht aus Gründen im Zusammenhang mit dem Konflikt angeordnet werden, sofern dies nicht im Hinblick auf die Sicherheit der betreffenden Zivilpersonen oder aus zwingenden militärischen Gründen geboten ist.

Vertreibungen werden auch als Kriegsverbrechen (Art. 8) und Verbrechen gegen die Menschheit (Art. 8) im Statut des Internationalen Strafgerichtshofes definiert. Somit ist es klar, dass Vertreibungen nicht nur Staatenverantwortlichkeit nach sich zieht, aber auch persönliche strafrechtliche Haftung.

In Friedens- wie in Kriegszeiten gelten auch die Menschenrechtskonventionen, u.a. der Pakt über bürgerliche und politische Rechte von 1966, der Pakt über wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte von 1966, und die Konvention gegen die Rassendiskriminierung von 1966.

Es ist klar, dass Vertreibungen alle diese Konventionen verletzen würden, u.a. dass Recht auf Leben, das Recht auf Privatleben, das Recht auf Familienleben, das Recht auf Privateigentum, Recht auf Gleichbehandlung, Recht auf Arbeit, Recht auf Sozialversicherung, Recht auf Kultur, usw. Man darf e contrario folgen, dass wenn Vertreibungen verboten sind und als Verbrechen eingestuft werden, so gibt es auch ein positives Recht auf die Heimat, als der positiver Ausdruck des internationalen Vertreibungsverbotes.

Hinzu kommen die regionalen Konventionen und Protokollen, wie die Europäische Menschenrechtskonvention von 1950 und 1998, die Amerikanische Menschenrechtskonvention von 1969 und die afrikanische (Banjul) Charta der Menschenrechte und Rechte der Völker von 1981. Alle diese Konventionen verbieten Massenvertreibungen.

ORGANE UND MECHANISMEN

Es ist natürlich nicht genug, Normen zu schaffen. Es müssen Aufsichtsorgane und Tribunale geben, die für die Umsetzung der Normen sorgen.

a) Im universellen Bereich gibt es die UNO-Generalversammlung, der UNO-Sicherheitsrat, die UNO-Menschenrechtskommission, der UNO-Menschenrechtsausschuss, der UNO-Ausschuss gegen die Rassendiskriminierung usw.

b) Im regionalen Bereich gibt es der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg, der Inter-Amerikanische Gerichtshof für Menschenrechte in San Jose Costa Rica, die Inter-Amerikanische Kommission für Menschenrechte in Washington, D.C., die Afrikanische Kommission für Menschenrechte und Rechte der Völker in Banjul, Gambia.

Diese haben viele Möglichkeiten, tätig zu werden, wie z.B., Sonderberichterstatter zu ernennen, Kommissionen in loco zu versenden, Staatenbeschwerden und Individualbeschwerden zu untersuchen.

Die Umsetzung der Entscheidungen und Urteile ist aber selten gesichert, denn Sanktionen kann allein der Sicherheitsrat verhängen. Und die Fünf Großmächte haben Veto-Recht.

c) Neben den internationalen Instanzen gibt es auch nationale Instanzen. So haben Holocaust-Opfer auch in nationalen Gerichten erfolgreich prozessiert. In Deutschland, in Österreich, in den USA. Opfer von ethnischen Säuberungen in Bosnien-Herzegowina haben erfolgreich an die Human Rights Chamber Bosnia-Herzegovina in Sarajevo appelliert.

d) Schließlich gibt es die Institution des diplomatischen Schutzes . Die Bundesrepublik hat jederzeit das Recht – ich würde sagen die Verpflichtung – die Rechte der deutschen Vertriebenen bilateral gegenüber Polen und der Tschechischen Republik, der Slowakei, Ungarn usw. zu vertreten. Die Bundesrepublik könnte ebenfalls den diplomatischen Schutz vor dem UNO-Menschenrechtsausschuss (Staatenbeschwerde) und dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte ausüben. Dies haben die CDU und SPD Regierungen beide unterlassen. Eine arge verpasste Gelegenheit.

RECHTSCHPRECHUNG

Das Recht auf die Heimat ist von vielen Gerichten behauptet worden.

So wurden die Vertreibungen, die die Nazis durchführten – von 100,000 Franzosen aus Elsaß und eine Million Polen aus dem Warthegau – als Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschheit in Nürnberg verurteilt.

Es ist eine bekannte Anomalie, dass während die Nazis zum Tode verurteilt wurden, die Alliierten gleichzeitig viel größere Vertreibungen durchführten, als die Nazis begangen hatten.

Die Nürnberger Rechtsprechung wurde von der UNO-Generalversammlung in Resolution 95(I) einstimmig angenommen und zum geltenden Völkerrecht erklärt.

In den 90er Jahren erlebte die Welt die sog. „ethnischen Säuberungen“ im ehemaligen Jugoslawien. Im Grunde ist der jetzt laufende Prozeß gegen Slobodan Milosevic ein Prozeß wegen der Verletzung des Heimatrechtes der bosnischen Muslimen und der Kossovo-Albaner.

Absatz 35 der Anklage wirft ihm u.a. vor:

„Die rechtswidrige Deportation und Zwangsumsiedlung Tausender Kosovo-Albaner aus ihren Wohnungen im Kosovo folgte wohl geplanten und koordinierten Anstrengungen durch die Führer der Föderativen Republik Jugoslawiens und Serbiens und der Streitkräfte Serbiens und des FRJ…. schwere Bombardierungen und bewaffnete Angriffe auf Dörfer; verbreitete Tötungen, Zerstörung von nichtserbischen Wohngegenden sowie kulturellen und religiösen Stätten; schließlich Zwangsumsiedlungen und Deportationen der nichtserbischen Bevölkerung“

Dies ist internationale Strafjustiz, ein Teil des Völkerrechtes. Aber die Menschenrechtstribunale beschäftigen sich auch mit dem Tatbestand der Vertreibungen als allgemeine Verletzungen des Völkerrechts, als internationale Delikte für die die Staaten haften. So die Europäische Menschenrecthskommission

„Die Vertreibung von griechischen Zyprioten aus ihren Wohnstätten, einschließlich ihrer eigenen Häuser, wofür gemäß der Konvention die Türkei verantwortlich ist, stellt einen Eingriff in die Ausübung der im Artikel 8, Absatz I garantierten Rechte, nämlich des Rechts dieser Menschen auf Achtung ihrer Wohnungen sowie Privat- und Familienleben […] dar.“ (Bericht vom 10. Juli 1976)

Es sind einer Reihe Staatenbeschwerden von Zypern gegen die Türkei, in welchem die Vertreibungshandlungen vom Juli 1974 und die Folgen angezeigt werden. In einer Reihe Urteile hat der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte diese Handlungen als Verletzungen von mehreren Artikeln der Konvention erklärt.

Was Privateigentum betrifft, hat der Europäische Gerichtshof in mehreren Fällen festgestellt, dass die türkische Konfiskation von zypriotischer Privateigentum in Nord-Zypern eine Verletzung des I. Protokolls zur Konvention darstellt. So in seinem Urteil vom 18. Juli 1998 im Fall Titina Loizidou v. Türkei.

Der UNO Menschenrechtsausschuss hat Gelegenheit gehabt, Aspekte von Konfiskationen von Privateigentum zu prüfen. Freilich sind die Konfiskationen von deutschem Eigentum in Polen und in der Tschechoslowakei geschehen, bevor der Pakt über bürgerliche und Politische Rechte und sein Fakultatifprotokoll in Kraft traten, und bevor der Ausschuß selbst etabliert wurde. Darum ist eine Untersuchung der eigentlichen Konfiskationen ratione temporis nicht möglich. Nun hat die Tschechoslowakei seit 1991 eine Reihe Kompensationsgesetzte erlassen. Diese Kompensationsgesetze können vom Ausschuss geprüft werden, da sie im Bereich der zeitlichen Kompetenz des Ausschusses liegen. In mehreren Fällen hat der Ausschuss beschlossen, dass die Restitutionsgesetzte willkürlich und diskriminierend waren, und deshalb eine Verletzung des Artikels 26 des Paktes über bürgerliche und politische Rechte darstellten. So, z.B. im Falle Des Fours Walderode v. Czech Republic und Petzoldova v. Czech Republic.

Das Recht auf die Heimat ist aber viel mehr als Eigentumsrecht. So in vielen Fällen, die mit den Rechten der Autochthonen zu tun haben, hat der Ausschuß Verletzungen des Artikels 17 (Recht auf Familien und Privatleben), Artikels 23 (Besonderer Schutz der Familie) und des Artikels 27 (Minderheiten Recht), so u.a. in den Fällen Kitok v. Schweden, Lubicon Lake Band v. Canada , und im Fall Hopu v. Frankreich. .

Ich bin überzeugt, daß der Menschenrechtausschuß seine Rechtsprechung weit ausbauen kann. Und darum wäre es nützlich, wenn Vertriebene aus vielen Ländern, sich an den Ausschuß wenden würden. Ein Problem liegt darin, daß die meisten Opfer nicht wissen, dass diese Beschwerdeprozedur überhaupt existiert.

UBI JUS IBI REMEDIUM

Wenn es Recht und Gesetz gibt, muss es auch Reparationen geben. Was sind die Reparationen, die Opfer von Vertreibungen verlangen können.

Bei der Verletzung des Rechtes auf die Heimat gibt es mehrere Formen der Wiedergutmachung.

  • Erstens das Rückkehrrecht
  • Zweitens eine Wiedergutmachung für den erlittenen moralischen Schaden
  • Drittens die Restitution des konfiszierten Eigentums
  • Viertens die Entschädigung, wenn Restitution nicht mehr möglich ist

Im Artikel 8 der UNO-Erklärung (Al-Khasawneh Bericht) lesen wir:

„Jeder Mensch hat das Recht, in freier Entscheidung und in Sicherheit und Würde, in das Land seiner Herkunft sowie innerhalb dessen an den Ort seiner Herkunft oder freien Wahl zurückzukehren.

Die Ausübung des Rückkehrrechts schließt das Recht der Opfer auf angemessene Wiedergutmachung nicht aus, einschließlich der Rückgabe von Gütern, die ihnen im Zusammenhang mit dem oder als Ergebnis des Bevölkerungstransfers entzogen wurden, Entschädigung für jegliches Eigentum, das ihnen nicht zurückgegeben werden kann, und allfällige andere, völkerrechtlich vorgesehene Reparationen.2

Völkerrechtliche Delikte haben auch Konsequenzen für Drittstaaten, die die Folgen von Verbrechen gegen die Menschheit, Völkermord und andere schwere Verbrechen nicht anerkennen dürfen.

So Artikel 10 der UNO-Erklärung:

Wo durch diese Erklärung verbotene Taten oder Unterlassungen begangen werden, sind die internationale Gemeinschaft als ganze und die einzelnen Staaten dazu verpflichtet:

a) die durch solche Taten geschaffenen Situationen nicht als rechtmäßig anzuerkennen;

b) im Falle laufender Vorgänge die sofortige Beendigung und die Rückgängigmachung ihrer schädlichen Folgen sicherzustellen;

c) dem Staat, der eine solche Tat begangen hat oder noch begeht, bei der Aufrechterhaltung oder Verstärkung der dadurch geschaffenen Situation keine Hilfe, Beihilfe oder Unterstützung zu gewähren, sei es finanziell oder in anderer Form“

UMSETZUNG

Das Rückkehrrecht ist tagtäglich vom UNO-Hochkommissar für Flüchtlinge gefördert. Millionen von Flüchtlingen und Vertriebenen sind durch UNO-Aktionen in ihre Heimatländer zurückbefördert worden, vor allem in Afrika und in Asien.

In Europa kennen wir das Beispiel der 300,000 Krimtataren, die in den 90er Jahren, auch 40-jährige Verbannung in Asien, zurück in den Krim kamen. Diese Aktion wurde vom Europarat und von der UNO unterstütz und zum Teil finanziert.

Ein Teil der vertriebenen Kroaten, bosnische-Muslimen, Kossovo-Albaner und sogar Serben sind in ihre Heimatorte zurückgekehrt. Andere warten noch, weil die Bedingungen weiterhin ungünstig sind.

Was die Rückgabe von konfiszierten Eigentum bzw. Entschädigung betrifft, haben die baltischen Staaten, Ungran und Kroatien mehr als nur symbolische Geste gemacht.

Im Fall Loizidou v. Türkei , hat die türkische Regierung mehr als eine Million Euros an Frau Loizidou am 3. Dezember 2003 ausgezahlt. Zunächst hat sich die Türkei geweitert, das Urteil des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte in die Tat umzusetzen. Nach mehreren Resolutionen des Ministerkomitees des Europarates und ein Ultimatum im November2003, hat die Türkei endlich eingelenkt.

Bisher hat Frau Loizidou kein Rückkehrrecht in ihre Heimat in Nord-Zypern erzwingen können, denn das Gebiet bleibt nach wie vor von der Türkei militärisch besetzt. Eine ständige Verletzung der Menschenrechte und der vielen Resolutionen der UNO-Generalversammlung und des UNO-Sicherheitsrates.

Weder Rückkehrrecht noch Entschädigung haben die Überlebende des türkischen Völkermords an die Armenier erhalten. Noch ihre Kinder und Enkelkinder.

Dasselbe gilt leider auch für die Palästinenser. Ihr Heimat wird in aller Offenheit vor den Augen der Welt geraubt. Tausende von palästinensischen Zivilisten werden getötet. Wir alle Amerikaner und Europäer tragen eine schwere Verantwortung, denn wir haben diese Verbrechen geschehen lassen. Und keiner wagt es einmal zu sagen – wenn es überhaupt ein Ort gibt, wo internationale humanitäre Intervention nötig ist – dann eben in den von Israel besetzten palästinensischen Gebieten. Es ist ein Trauerspiel.

SCHLUSSGEDANKE

Es ist nicht schwer zu begreifen, dass Vertreibung und ethnische Säuberungen eine Form des Genozids darstellen. Beide wurden als Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschheit in Nürnberg verurteilt. Die Völkermordskonvention von 1948 bekräftigt dies, und zwar rückwirkend.

Eine Konsequenz der Völkermordkonvention ist nämlich, dass die Folgen von Genozid nicht anerkannt werden dürfen.

  • So die Konfiskation jüdischen Eigentums im Zweiten Weltkrieg.
  • Aber dies bedeutet auch, dass die Konfiskation von armenischen Eigentums 1915-16 nicht anerkannt werden können, und daß hier Wiedergutmachung zu leisten ist.
  • Ebenfalls die Konfiskation durch die Türken in Nord-Zypern.
  • Konfiskationen vom palästinensischen Land und von palästinensischen Privateigentum muss auch gewährt werden.

Aber die internationale Gemeinschaft tut nichts, um z.B. der Entscheidung des Internationalen Gerichtshofes vom 9. Juli 2004 in die Tat umzusetzen.

Meine Damen und Herren,

Die Normen des Völkerrechts sind klar:

Das Recht auf die Heimat ist ein fundamentales Recht.

Aber es wird mißachtet ohne Konsequenzen für die Täter, die bisher mit Impunität handeln.

Dies ist leider nichts besonderes in unserer Welt.

Das Völkerrecht ist gewissermassen wie die Zehn Gebote: in dieser Welt werden die zehn Gebote täglich verletzt, und, wie wir wissen, werden nicht alle Sünder in dieser Welt bestraft. Pol Pot, Idi Amin, Edvard Benes, Josef Stalin sind für Ihre Verbrechen nie bestraft worden. Dies impliziert aber nicht, dass ihre Taten keine Sünde waren, keine Verbrechen gegen die Menschheit. Sie blieben jedoch straffrei.

Nun konkret, was sollen wir tun ?

Die folgende Vorschläge möchte ich formulieren – nicht nur als Völkerrechtler, sondern auch auf Grund meiner 22 Jahren mit den Vereinten Nationen.

•  Die deutsche Regierung sollte die Initiative nehmen, die Al-Khasawneh Erklärung zur UNO-Generalversammlung zu bringen

•  eine Arbeitsgruppe der Menschenrechtskommission sollte gebildet werden, um künftige Vertreibungen vermeiden zu helfen. Da könnte das von Erika Steinbach und Peter Glotz gegründete Zentrum gegen Vertreibungen sehr nützlich helfen.

•  Die Erklärung sollte als Protokoll zum internationalen Pakt über Bürgerliche und Politische Rechte aufgenommen werden. In der Alternative, könnte die Erklärung Keim für eine neue Weltkonvention werden.

•  Die deutsche Regierung sollte diplomatischen Schutz für die deutschen Vertriebenen ausüben. Wenn man es ernst mit der Ächtung von Vertreibungen und ethnischen Säuberungen meint, kann man die deutschen Vertriebenen nicht diskriminieren. In Hinblick auf das Ermacora-Gutachten von 1992 müßte die Bundesregierung diplomatischen Schutz ausüben, denn es handelte sich von Völkermord an die vertriebenen Ostdeutschen, und hier ist nicht mehr eine Ermessenfrage, sondern eine Verpflichtung aus dem Völkerrecht und aus dem Artikel 25 der deutschen Grundgesetzes.

•  Staaten, die das Völkerrecht und insbesondere die Menschenrechte schwer verletzen, dürfen nicht in die Europäische Union aufgenommen werden. Das Recht auf die Heimat der Armenier steht noch zur Debatte. Wie kann es erlaubt werden, dass die Türkei noch Tausende armenische Kirchen und Kloster, Tausende Quadratkilometern armenischer Kulturlandes in Anatolien noch besetzen, und daß Sie nie eine Entschuldigung für den Völkermord an 1.5 Millionen Armenier 1915-15 und nie eine Wiedergutmachung getan haben. Was würde die Welt sagen, wenn die Bundesregierung das Eigentum der ermordeten Juden noch in seinen Museen hätte ? In neueste Zeit besetzte die Türkei ein drittel der Insel Zypern und vertrieb 200,000 Zyprioten. Dreißig Jahre danach sind die Türken noch in Nord-Zypern und erlauben kein Rückkehrrecht an die vertriebenen Zyprioten.

•  Das Recht auf die Heimat gilt für alle. Man kann es nicht in Jugoslawien verlangen, Milosevic verurteilen, aber gleichzeitig die Verletzung der Rechte der Palästinenser, der Armenier, der Zyprioten, der Deutschen ignorieren. Die Menschenrechte diskriminieren nicht.

Meine Damen und Herren, Sie haben ein Recht auf die Heimat und sollen darauf bestehen. Wenn ein Opfer für seine Rechte nicht kämpft, so wird es noch schwieriger für andere Opfer sich zu behaupten. Man braucht unbedingt eine Solidarität der Opfer.

Was fehlt – und wir wissen es alle – ist der politische Wille. Was fehlt auch ist intellektuelle Redlichkeit – in Deutschland wie auch in Amerika, wo ständig eine doppelte-Moral angewandt wird, wo mit verschiedenen Maßstäben gemessen wird, wo Opfer in politisch- korrekte und politisch-unerwünschte aufgeteilt werden.

Es liegt an uns zu verlangen, dass die Menschenrechte und insbesondere das Recht auf die Heimat ohne Diskriminierung verwirklicht werden.

Professor Dr. Alfred de Zayas, Genf

Otto Kimminich, Das Recht auf die Heimat, 1989, S. 201.

A. de Zayas, „Die Anglo-Amerikaner und die Vertreibung der Deutschen“ Ullstein-Taschenbuch, 10. Auflage 1998, S. 390-91.

UN Doc. E/CN.4/Sub.2/1997/23

A. de Zayas, Heimatrecht ist Menschenrecht, Universitas, München 2001, S. 73-76

Robert Redslob, Académie de Droit International, in: Recueil des Cours , Bd. 37/III (1931), Den Haag, S. 1ff.

Annuaire de L’Institut de Droit International , Bd. 44/II (1952), S. 176 ff.

Cyprus v. Turkey , Applications Nr. 6780/74 und 6950/75, Bericht vom 10. Juli 1976, S. 72-73. Absatz 209, siehe auch Application Nr. 8007/77, Bericht vom 4. Oktober 1983.

de Zayas, Heimatrecht ist Menschenrecht , S. 90ff.

Felix Ermacora, Die sudetendeutschen Fragen , Langen Müller, München 1992.

Eckart Klein, Diplomatischer Schutz im Hinblick auf Konfiskationen deutschen Vermögens durch Polen , Kulturstiftung der Deutschen Vertriebenen, Bonn, 1992, S. 78-79.

man beginne bei den Allerjüngsten

an dieser Stelle muß auch einmal gesagt werden, daß es ersteinmal gut ist, wenn sich Organisationen und Menschen um Flüchtlinge kümmern. Man denke nur an den Tootsie und Hootoo Konflikt oder Vietnam … Normale Menschen, die mehr oder weniger plötzlich von der Weltgeschichte und Großereignissen überrannt werden, sollten nicht allein gelassen werden.

ABER:

  1. es müssen sich in erster Linie diejenigen darum kümmern, die ganz direkt für diese Not verantwortlich sind also zum Beispiel das Militär der USA, die konflikttragenden Länder, die Religionsgruppe, zu der Flüchtlinge gehören usw.
  2. Wer freiwillig helfen will, d.h. ohne zuvor psychologisch manipuliert und indoktriniert worden zu sein, muss das mit eigenen Mitteln tun und darf weder die Kosten noch sonstige Folgen anderen oder der Allgemeinheit aufzwingen.
  3. spätestens seit der Instrumentalisierung der menschlichen Not für politische Zwecke, die sog. Migrationswaffe, ist es moralisch erlaubt, jegliche Hilfeleistung für Migranten und Migration kommentarlos abzulehnen. Diese Verweigerung ist die Parallele zu der weltweit legitimen Strategie, Erpressern bei Geiselnahmen nicht nachzugeben und Opfer in Kauf zu nehmen.
  4. Eltern haben das Recht, der politischen Indoktrination ihrer Kinder entgegenzuwirken, da  – Zitat:

…fördert dieses Programm Verbindung und Empathie und schafft die Grundlage für eine globale Botschafterschaft in den frühesten Entwicklungsphasen der nächsten Generation.

… für Kinder als Global Citizens, als Weltbürger.

… ist eine historische Erfahrung für Jugendliche, die Samen des Mitgefühls und der Interdependenz pflanzen werden, die ein Leben lang Bestand haben werden.

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Global Citizens is a universal preschool curriculum and set of resources that connects children ages three to five with their peers living in refugee camps.

GC ist also ein universales Vorschulprogramm-Projekt, das Kinder im Alter von 3 bis 5 Jahren mit ihren Pendants/Kollegen verbindet, die in Flüchtlingscamps leben.

Durch empathiebasierte und entwicklungsgerechte Werkzeuge, Aktivitäten und Ressourcen, die auf national anerkannte vorschulische Lernstiftungen treffen, fördert dieses Programm Verbindung und Empathie und schafft die Grundlage für eine globale Botschafterschaft in den frühesten Entwicklungsphasen der nächsten Generation.

Global Citizens wurde gegründet, um den Anfragen von Vorschul- und Kindergartenpädagogen in den USA nachzukommen, die wollten, dass ihre Kinder sich mit Kindern verbinden, die Little Ripples besuchen, ein Programm zur frühkindlichen Bildung, das Flüchtlingsfrauen ausbildet und beschäftigt, um kulturell inspirierte Vorschulbildung anzubieten, um die frühe Entwicklung von Flüchtlingskindern zu verbessern, die Konflikten ausgesetzt sind.

Nachdem sie über den Erfolg von Little Ripples erfahren hatten, wussten die Lehrer hier in den USA, dass es das Leben ihrer Schüler beeinflussen könnte, brauchten aber einen Lehrplan und gebündelte Ressourcen, um die Verbindung effektiv herzustellen.

Global Citizens ist ein 4-wöchiger, 20-stündiger Tages-Lehrplan, der mit einer Vielzahl von Vorschulphilosophien verwendet werden kann und auf diese zugeschnitten ist, einschließlich Dual-Immersion-Sprachprogramme und Vorschulzentren zu Hause.

Jeden Tag beginnt das Programm mit einfachen Achtsamkeits- und Atemübungen, an denen auch die Schüler von Little Ripples teilnehmen.

So wie Little Ripples spielerische und schülergesteuerte Komponenten verwendet, so auch Global Citizens.

unser tägliches Brainwash gib uns heute

Zusätzlich beinhaltet jede tägliche Lektion ein Ziel, Ressourcen und Aktivitäten, die den Schülern etwas über sich selbst und das Leben ihrer Flüchtlingskinder vermitteln, während sie sich auf sozial-emotionale Entwicklung, Sprache und Lesefähigkeit, Sprachentwicklung, Mathematik, Naturwissenschaften, darstellende Kunst, körperliche Entwicklung, Gesundheit und Geschichte/Sozialwissenschaften konzentrieren

Global Citizens fördert Verbindungen und sinnvolle Lernangebote für Kinder als Global Citizens, als Weltbürger.

Es ist eine historische Erfahrung für Jugendliche, die Samen des Mitgefühls und der Interdependenz pflanzen werden, die ein Leben lang Bestand haben werden.

Diese Erfahrung ist ein sicherer Weg, um die Freuden der Teilnahme, der kulturellen Botschaft und des empathiebasierten Lebens in unseren Vorschulgemeinden zu teilen.

Für weitere Informationen zu Global Citizens oder iACT kontaktieren Sie bitte Danielle Kercher unter danielle@iact.ngo