Schlagwort-Archive: Fakten

Liste von Windkraftunfällen

nachdem sich gerade eine Windkraftanlage im Südharz nicht bremsen läßt und der Betreiber nicht kontaktiert werden konnte, hier einmal eine Liste von Windkraftunfällen bis März 2017 (ohne die Verkehrsunfälle der Schwertransporter und auch ohne die Arbeitsunfälle):

http://www.windpark-kl-ost.de/informationen/81-tabellentest

Advertisements

Das EU-Schuldenranking – von der DE Geschäftsführung erfährt man immer nur die halbe Wahrheit

Zur Lage in Deutschland: ….Deutschland kann seine Nachhaltigkeitslücke (Neusprech für Schulden) gegenüber dem Vorjahr um 15 Prozentpunkte verringern.

Die Platzierung des Vorjahres kann somit zumindest gehalten werden: Deutschland verweilt im Ranking auf Platz 9.  Angesichts der optimalen Rahmenbedingungen und guten wirtschaftlichen Entwicklung kann man diese Stagnation allerdings auch als Armutszeugnis und miserable Bilanz der Großen Koalition sehen.

In den Medien werden zur Volksberuhigung immer nur die expliziten Schulden von 68% des BIP angegeben und die impliziten Schulden unter den Teppich gekehrt. Die Gesamtschulden hingegen betragen sagenhafte 130% des BIP. Mehr dazu finden werte Leser weiter unten.

Letztes Jahr errechnete der Bund der Steuerzahler auf seiner interessanten website:

Die deutsche Staatsverschuldung verharrt trotz Rekordsteuereinnahmen und niedriger Zinsausgaben auf einem sehr hohen Niveau. Bund, Länder und Gemeinden sowie ihre Extrahaushalte waren Ende 2016 mit rund 2.006 Milliarden Euro verschuldet.

Zur Veranschaulichung dieser Zahl dient folgendes Gedankenspiel:

  • Ab sofort werden keine neuen Schulden mehr aufgenommen
  • und die öffentliche Hand gesetzlich verpflichtet, neben allen anderen Ausgaben jeden Monat eine Milliarde Euro an Schulden zu tilgen.
  • Mit dieser Verpflichtung würde es bis ins Jahr 2184 dauern, um den Schuldenberg der Bundesrepublik Deutschland vollständig abzutragen.

Und nun nehme man die europäische Verschuldung von 217% des BIP und überlege sich, wielange diese Abzahlung dauert, wenn die BRiD für 68% seines BIP schon 170 Jahre braucht bei monatlicher Tilgung von 1 Mrd Euro. Die aufzubringenden Zinszahlungen -von 64 Mrd Euro 2016 – sind nur wegen der Zinsmanipulationen der Zentralbanken nicht explodiert. Die Zentralbänkster wissen ganz genau, daß das System ohne ihre Manipulation schon längst über dem Jordan wäre.

Und für mich immer wieder erstaunlich, wenn man bedenkt, wie hierzulande Bürger und kleinere Unternehmen durchfilzt werden bis zum letzten Daten-Bit: Es gibt für die BRiD KEINE genauen Zahlen über die Gläubigersituation!! Das bedeuted aber auch, daß man die wirklichen Schulden, Fälligkeiten und auch WEM man etwas schuldet und und und überhaupt nicht sicher erfassen kann. Und diese Schachtel der Pandora will man auch nicht öffnen.

Der Bund der Steuerzahler:

  • Am höchsten ist der Bund verschuldet. Auf ihn entfallen 63 Prozent der Staatsschulden.
  • Danach folgen die Länder mit 30 Prozent.
  • Die Schulden der Gemeinden schlagen mit 7 Prozent zu Buche.
  • Der Gesamtschuldenstand der öffentlichen Haushalte (in Abgrenzung der Maastricht-Kriterien) lag im Jahr 2016 bei 68,3 Prozent des Bruttoinlandproduktes (BIP).

Über die Gläubigersituation gibt es keine genauen statistischen Angaben. Die Bundesbank schätzt (!!!), dass Deutschland

  • nur rund 25 Prozent seiner Schulden bei inländischen Kreditinstituten hat
  • und etwa 60 Prozent der Schulden im Ausland liegen.
  • Die übrigen Gläubiger sind Privatleute, Sozialversicherungen, Bausparkassen und Versicherungen.

Die Stiftung Marktwirtschaft (Hintergrund-Info! dort nachlesbar) ist eine aus dem Frankfurter Institut für wirtschaftspolitische Forschung und dem Kronberger Kreis hervorgegange neoliberale (Lobby-) Organisation. Sie ist Mitglied des Stockholm Network. Sie ist „liberal“ im negativst möglichen Wortsinn, antisozial und meilenweit entfernt von libertär. So wie man das von allem erwartet, was in seinem Namen „Frankfurter xy“ trägt.

Dieser Stiftung ist die Merkeldiktatur natürlich ein Dorn im Auge, eine unliebsame Konkurrenz. Das Merkelregime, das man langsam in Anlehnung an die Chinesische Viererbande als sechser Bande bezeichnen sollte (Kasner, Gollum, Maasmännchen, Erzengel, die S-S-Zwillinge Seehofer-Söder und die Steinlaus), maßt sich nämlich nicht nur an über Bürger und Menschen diktatorisch zu bestimmen, sondern auch über die Wirtschaft und den Finanzmarkt.

Unter dem Schlagwort „Mehr Mut zum Markt“ „berät“ die Stiftung über Publikationen, Studien und parteiische Expertenrunden die Entscheidungsträger in Politik und Wirtschaft sowie Multiplikatoren in Medien und Publizistik.

Ihre Forderungen nach

  • Deregulierung des Arbeitsmarktes,
  • einer stärkeren privaten Vorsorge bei Rente, Pflege und Krankenversicherung,
  • einer Senkung der Unternehmenssteuern,
  • einer Wiedereinführung von Studiengebühren und
  • der Ablehnung eines Mindestlohns

entsprechen weitgehend den Positionen der Arbeitgeberverbände. Die Leitungsgremien der Stiftung werden von Unternehmern, Managern und Wirtschaftsverbänden dominiert.

Der Kuratoriumsvorsitzende, Nikolaus Schweickart, und das Vorstandsmitglied Bernd Raffelhüschen gehören dem Arbeitgeber-Netzwerk Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) an.

Eine beachtliche Zahl von Mitgliedern ist dem Wirtschaftsflügel der CDU zuzurechnen.

Mehr über diese Oraganisation über obigen Hintergrund Info Link.

https://www.stiftung-marktwirtschaft.de/inhalte/presse-und-aktuelles/pressedetails/eu-nachhaltigkeitsranking-2017/show/News/

12. Dezember 2017

EU-Nachhaltigkeitsranking 2017

Stabilisierung der Staatsverschuldung auf hohem Niveau: Dank der guten konjunkturellen Lage und der Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank schlägt sich der jüngst erkennbare Trend zur Haushaltskonsolidierung auch im EU-Nachhaltigkeitsranking 2017 der Stiftung Marktwirtschaft nieder.

Gegenüber dem Vorjahr sind die Gesamtschuldenstände in 19 der 28 EU-Mitgliedstaaten gesunken.

Zwar ist im EU-Schnitt eine Verringerung der Nachhaltigkeitslücke um 39 Prozentpunkte festzustellen. Insgesamt leidet Europa aber weiterhin unter einer erdrückenden Schuldenlast von 217 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP).

Spitzenreiter des Nachhaltigkeitsrankings ist 2017 erneut Kroatien. Erstmals seit fünf Jahren kann mit dem Balkanstaat die gegenwärtige Fiskalpolitik eines EU-Mitgliedslands wieder als nachhaltig bezeichnet werden, da das implizite Vermögen die expliziten Schulden übersteigt.

Methode

Das EU-Nachhaltigkeitsranking basiert auf einer ehrlichen Berechnung der Schuldenlast.

Die fiskalische Tragfähigkeit der öffentlichen Haushalte in Europa wird auf Basis aktuell vorliegender Finanz- und Wirtschaftsdaten analysiert und die Entwicklung der Staatsverschuldung sowohl im Vergleich zum Vorjahr als auch langfristig dargestellt. Neben den explizit ausgewiesenen Staatsschulden berücksichtigt das Ranking absehbare künftige Defizite der öffentlichen Haushalte (implizite Schulden) bzw. nach geltender Gesetzeslage zwingende Ausgaben, denen keine Reserven gegenüberstehen (z.B. Beamten­pensionen).

Ergebnisse

Die meisten europäischen Staaten setzen die Konsolidierung der öffentlichen Haushalte im Jahr 2017 fort.

Die explizite Staatsverschuldung stabilisiert sich, lag aber Ende 2016 nur in 12 von 28 Staaten unterhalb der 60 Prozent-Schuldenstandsgrenze des Stabilitäts-und Wachstumspaktes (SWP).

Hingegen haben es 25 Staaten geschafft, ihre aktuellen Haushaltsdefizite unter die 3 Prozent-Defizitobergrenze des Stabilitäts- und Wachstumspaktes zu drück­en.

Neben Kroatien können auch Portugal und Italien ein – allerdings deutlich geringeres – implizites Vermögen ausweisen.

Auch fallen deren explizite Schuldenstände wesentlich höher aus.

Deutschland kann seine Nachhaltigkeitslücke gegenüber dem Vorjahr um 15 Prozentpunkte verringern. Die Platzierung des Vorjahres kann somit zumindest gehalten werden: Deutschland verweilt im Ranking auf Platz 9.

Angesichts der optimalen Rahmenbedingungen und guten wirtschaftlichen Entwicklung kann man diese Stagnation allerdings auch als Armutszeugnis und miserable Bilanz der Großen Koalition sehen.

  • Schlusslicht des Rankings 2017 ist Luxemburg, dessen Nachhaltigkeitslücke um 90 Prozentpunkte steigt und so mit Schulden in neunfacher Höhe seiner ausgewiesenen Wirtschaftsleistung konfrontiert ist.
  • Auch in Irland, Slowenien und Belgien führt der Einfluss der demografischen Alterung und des damit einhergehenden Anstiegs der öffentlichen Ausgaben für Renten, Gesundheits- und Pflegeleistungen zu hohen impliziten Schuldenständen.
  • In Spanien, Rumänien und Frankreich ist hingegen die derzeitige Haushaltspolitik Grund der hohen Schuldenstände. Hier müssen dringend Konsolidierungsmaßnahmen ergriffen werden.

Fazit

Insgesamt bleibt der Konsolidierungsbedarf weiterhin hoch. Nur ein EU-Staat kann nachhaltige öffentliche Finanzen nachweisen. Selbst in Staaten wie beispielsweise Deutschland, in denen die Lage der öffentlichen Haushalte aktuell scheinbar wenig bedenklich ist, erfordert die langfristige Konsolidierung ehrgeizigere Zielvorgaben oder einfacher ausgedrückt: Nicht mehr kleckern, sondern klotzen!

Der Verfassungsschutz NRW skizziert den kommenden Bürgerkrieg Neonazis vs Moslems

Bücherleser-Blog zu Terror in der BRD

Ja was ist denn mit dem Staatsfernsehen los? Hat da jemand aus dem Kanzleramt einen „Kehrt Marsch, Attacke Islam-Befehl“ erteilt?

Welcher Transatlantiker hat denn da das Terrorzaepfchen Elmar Thevessen veranlasst, gemeinsam mit BND-Fachkraft Rainer Fromm (Dr. WSG Hoffmann… kein Scherz, der hat darueber promoviert) die Augen ganz weit gegenueber der Realitaet zu oeffnen?

Den Rainer Fromm hatten wir ja bereits fuer seine Doku „Tod im Wohnmobil“ gelobt, die war schon recht Schorlau-inspiriert.

Aber jetzt gibt es ploetzlich „echten islamischen Terror“ in Europa, statt „psychisch gestoerter Maenner“, und das im verseuchten Luegenpresse-Funk?

www.zdf.de/dokumentation/zdfzoom/zdfzoom-das-drehbuch-des-terrors-100.html

Das Drehbuch des Terrors
Verweigern Sicherheitsbehörden in Europa den Austausch von Daten über verdächtige Islamisten? Können Terroristen immer noch ungehindert reisen, Netzwerke aufbauen und Anschläge vorbereiten?

Beitragslänge:43 min Datum:18.12.2017

Ein Jahr nach dem Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt stößt „ZDFzoom“ auf erschreckende Erkenntnisse. Die Zahl der Attacken hat deutlich zugenommen, die islamistische Szene in Europa wächst weiter und…

Ursprünglichen Post anzeigen 1.110 weitere Wörter

Staatliche Ausgaben für Kindes-Unterhalt stark gestiegen

Vermehrungsrate von Zweit- und Drittfrauen dürfte hier eine nicht unbeachtliche Rolle spielen. Kommentare beachten….

ttps://de.nachrichten.yahoo.com/staatliche-ausgaben-für-kindes-unterhalt-stark-gestiegen-111424151.html

Die staatlichen Ausgaben für Kindes-Unterhalt sind in den vergangenen Monaten stark gestiegen, weil Bund und Länder seit dem 1. Juli für Kinder bis zu 18 Jahre einspringen, wenn Väter oder Mütter keinen Unterhalt zahlen. Die Zahl der Empfänger von Unterhaltsvorschuss sei von rund 400.000 auf rund 700.000 gestiegen, berichtete die „Bild“-Zeitung am Samstag. Allein in Nordrhein-Westfalen seien seit Juli 90.000 Anträge eingegangen, in Niedersachsen mehr als 40.000.

Familienministerin Katarina Barley

Seit dem 1. Juli haben alleinerziehende Mütter und Väter Anspruch auf Unterhaltsvorschuss für Kinder bis zu 18 Jahren – davor lag die Altersgrenze bei zwölf Jahren. Zudem entfiel die bisherige Höchstbezugsdauer von insgesamt sechs Jahren. Der Vorschuss in Höhe von bis zu 268 Euro pro Monat wird vom Staat gewährt, wenn der andere Elternteil keinen Unterhalt zahlt.

Familienministerin Katarina Barley (SPD) sagte der „Bild“-Zeitung, die starke Nachfrage mache die angespannte finanzielle Situation vieler Alleinerziehender und ihrer Kinder deutlich. „Alle werden die Leistungen, die ihnen zustehen, erhalten.“

Ohne Kommentar zu den ungelöschten Kommentaren auf YAHOO! :

– das Geld geht in die Vielweiberei der Islam und Djihadgeburten
– ja, der Kinderanteil bei Ausländern ist ca. 1.5x so hoch wie bei Deutschen, da wird schon mal alles positiv weiterentwickelt. Für Deutsche Kinder doch nicht – was denkt ihr überhaupt
Ja Merkels Neuvolk scheint sehr fruchtbar aber arbeitsunwillig zu sein
– Mama, seit wir von Afrika hierhergekommen sind, bekommen wir alles geschenkt! Ja Kind, in Deutschland sorgt die heilige Angela für uns. Aber Mama, da sind doch sicher nicht alle einverstanden damit!? Ja Kind, das sind die Rassisten!
– Gebährmaschinen sorgen für viel Kindergeld, aber nicht für Germany People.
– Kein Wunder,wenn Deutschland soviel Kanaken-Bälger mit durchfüttert!!
– deutsches Geld für deutsche Kinder. Nägerstaler für die restliche Brut.
– Kindes-Unterhalt gehört abgeschafft. Wurde schließlich von einem Moslem erfunden.
Der hieß, warte mal, ahja, ALI MENTE. Genau. So hatte er geheißen.
– Katarina Barley (SPD)! darum mag euch niemand..das Volk weiss,was ihr wollt..darum wird euch niemand mehr wählen!
– IHR sollt euch mal betrachten! NUR für euch selbst! für das Volk und land habt ihr nicht mehr viel übrig! so,wie ich schreibe,wirds auch viele CDU sympatisanten geben(gewesene),darum ist die Situation im land,wie sie ist..Parteien haben geredet,von neuanfang..machen aber mit den gleichen köpfen,die eigentlich abgewählt wurden,und nicht mehr gewünscht werden,weiter..es wurde nichts dazugelernt..bei der nächsten Wahl folgt das Debakel,da bin ich mir sicher!
da wundert mich nichts mehr,weshalb die SPD untendurch ist..nur kaputte Ideen..
sagenhaft,welche leute die SPD gebracht hat. so unverschämt und blöd kann keine Partei sein,aber trotzdem auf des volkes stimmen hoffen! genau das ist euer untergang! für wie blöd haltet ihr eigentlich euer Volk?? ich war Bauarbeiter,bin Frührentner..wundere mich,welche Ideen diese leute publizieren mögen..da ist es doch kein wunder,eine andere Partei zu wählen..nur kaputte Ideen! nein danke! ihr braucht euch nicht zu wundern! ich wäre in meinem herzen SPD-wähler gewesen,doch EURE Gesinnung? ganz gewiss nicht mehr! IHR seid das nächste mal geschichte!
– Klar NRW wieder ganz vorne – warum nur ? Nix Deutsch , aber wo es was gibt sind sie immer ganz vorn

Neue Krebsmedikamente oft (nicht immer!) nutzlos

zu den „neueren“ Therapiemethoden für gewisse Krebserkrankungen gehören Immunglobuline. Diese zeigen oftmals eine erstaunlich gute Wirkung.

https://www.gesundheit-aktiv.de/index.php?option=com_content&view=article&id=996:teure-bittere-pille&catid=78:nachrichten&utm_source=newsletter_175&utm_medium=email&utm_campaign=krebsmedikamente-depression-impfen-anthroposophika-medien-paedagogik

Im Oktober 2017 wurde eine Studie veröffentlicht, die zu dem Schluss kommt, dass rund die Hälfte der neu zugelassenen Krebsmedikamente für die Patienten keinen relevanten zusätzlichen Nutzen zeigt. (Anm. die andere Hälfte jedoch sehr wohl)

Erstmals wurden systematisch alle Zulassungen ausgewertet, die die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) zwischen 2009 und 2013 für Krebstherapien erteilt hat. Die Wissenschaftler fanden heraus, dass nur gut die Hälfte der zugelassenen Mittel lebensverlängernd wirkte oder zumindest die Lebensqualität verbesserte.

„Das ist eine erschreckende Zahl“, kommentierte Prof. Wolf-Dieter Ludwig, Krebsmediziner und Vorsitzender der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft in der „Tagesschau“ vom 30. November 2017. Jetzt seien die Zulassungsbehörde und auch die Bundesregierung gefragt, damit Patienten nicht „wie im Blindflug“ behandelt werden müssten.

Milliardenschwerer Markt
Dass es in der Krebsmedizin um viel Geld geht, zeigen die stetig steigenden Arzneimittelkosten. Heute bezahlen die Kassen für neue Krebstherapien bis zu 100.000 Euro pro Jahr und Patient.

Die EMA geht seit einigen Jahren verstärkt dazu über, Medikamente gegen Krebs schneller auf den Markt zu bringen.

Viele Experten halten eine solche beschleunigte Zulassung nur selten für gerechtfertigt, da eine vorübergehende Besserung noch nichts über die Lebensqualität oder ein längeres Überleben aussagt.

Sie raten, dass neue Arzneimittel in länger angelegten Studien zeigen sollten, dass sie dem bisherigen Standard überlegen sind. Das Bundesgesundheitsministerium dagegen hält die gesetzlichen Bestimmungen für ausreichend.

Patienten besser informieren
„Die Ergebnisse der Studie sind erschreckend. Pharmakonzerne verdienen massiv an neuen Krebsmedikamenten“ kommentiert Stefan Schmidt-Troschke, Geschäftsführer von GESUNDHEIT AKTIV, die aktuellen Zahlen. „Die Patienten werden über die Fakten im Unklaren gelassen.

Wenn man bedenkt, was man mit dem Geld machen könnte, das die Krankenkassen – und damit wir alle! – für die Arzneimitteltherapie aufbringen, zum Beispiel in der Pflege auf onkologischen Stationen oder in der Palliativmedizin! Wir von GESUNDHEIT AKTIV setzen uns dafür ein, Patienten so aufzuklären, dass sie selbstbestimmt entscheiden können, welche Art der Therapie sie haben möchten.“

Quelle:
“Neue Krebsmedikamente – teuer und oft nutzlos“, Tagesschau online, 30. November 2017

Original-Studie: „Availability of evidence of benefits on overall survival and quality of life of cancer drugs approved by European Medicines Agency: retrospective cohort study of drug approvals 2009-13“, BMJ2017; 359doi (Published 04 October 2017)