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Gold: Wie erkenne ich falsche Verkäufer?

https://www.gold.de/blacklist-haendler/

Seit geraumer Zeit schiessen vermehrt Webseiten vermeintlich seriöser Edelmetallhändler wie Pilze aus dem Boden. Dabei waren die Seiten auf den ersten Blick für Laien nur schwer von normalen Händlern zu unterscheiden. Dreist wurden ganze Webseiten kopiert, Kontaktdaten fremder Personen missbraucht und mit gefälschten Bewertungen geworben, um Käufer um Ihr Geld zu bringen. Die Betreiber dieser „Shops“ nutzten dabei den Umstand aus, dass bei Edelmetallhändlern die Zahlungsart „Vorkasse“ üblich ist.

Dabei sollte man allerdings eines nicht vergessen: Gold und Silber online kaufen ist keinesfalls per se unsicher, wie einem gelegentlich einige Vertreter der Medien Glauben machen wollen. Mit den nachfolgenden Informationen möchten wir unseren Besuchern einige Tipps und Erkennungsmerkmale mit an die Hand geben, um seriöse Händler von schwarzen Schafen einfach und sicher unterscheiden zu können.

Wo kann man online sicher Edelmetalle kaufen?

Die gute Nachricht zuerst: Alle Händler, die im Preisvergleich bei Gold.de gelistet sind, erfüllen alle Standards für den sicheren Kauf von Edelmetallen. Sie finden eine Übersicht auf unserer Händler-Seite.

Gold.de listet ausschließlich Anbieter, die nachweislich vertrauenswürdig sind. Die Vertrauenswürdigkeit wird durch verschiedene Maßnahmen wie Gewerbe- nachweise, Fragebögen, Testbestellungen und Erfahrungen, häufig aus jahrelangen persönlichen Kontakten, verifiziert. Neue Händler am Markt werden von der Gold.de Redaktion besonders aufmerksam beobachtet.

Selbstverständlich kann es bei turbulenten Marktbewegungen vorkommen, dass es auch bei etablierten Händlern zu Verzögerungen bei den Lieferzeiten kommen kann, aber wichtig ist letztlich, dass die Ware zu dem vereinbarten und vorausbezahlten Preis geliefert wird.

Täuschung wird immer raffinierter

Waren Fake-Shops (vorgetäuschte Onlineshops, die den Anschein eines seriösen Händlers vortäuschen sollen) anfänglich meist nur stümperhaft zusammengebaute Seiten, welche man leicht z. B. am fehlerhaften Impressum und unrealistisch günstigen Preisen erkennen konnte, so hat sich dieses Bild inzwischen gewandelt.

Auf immer perfidere Weise wird versucht, arglose Kunden zu täuschen und an deren Geld zu gelangen, ohne entsprechende Ware zu liefern. Die miesen Tricks sind vielfältig: Dreist werden Bilder, Inhalte, die kompletten Allgemeinen Geschäftsbedingungen renommierter Händler kopiert und komplette Designs übernommen. Teilweise schalten diese „Shops“ sogar bei Google Werbeanzeigen und stehen so oftmals auf den ersten Plätzen in den Anzeigen.

Mittels gefälschter Kundenmeinungen und diverser geklauter Siegel, unter anderem das von Trusted Shops, einem vertrauenswürdigen Shop-Bewertungssystem, soll der Eindruck vermittelt werden, dass es sich um einen ebenso vertrauenswürdigen Anbieter handelt. Klickt man auf die Bewertung, gelangt man entweder auf eine eigens dafür eingerichtete Shop-Bewertungsseite (meist auch eine .com-Domain) oder der Fake-Shop schmückt sich mit fremden Federn und verweist zwar auf eine echte deutsche Shop-Bewertungsseite, allerdings mit den Kundenmeinungen eines anderen echten Händlers, was leicht übersehen werden kann.

Auch die angegebenen Daten im Impressum wirken auf den ersten Blick in Ordnung. Die angegebenen Adressen gibt es oftmals tatsächlich, nur werden hierfür häufig die Kontaktdaten inklusive Telefonnummern vollkommen fremder Personen missbraucht.

viele weitere hilfreiche Tipps hier weiterlesen: https://www.gold.de/blacklist-haendler/

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865 Lobyisten und 2311 Lobbyorganisationen schleichen im Bundestag herum

Der Österreichkorrespondent:

865 Hausausweise für Lobbyisten wurden in diesem Jahr im Bundestag genehmigt – bei 709 Abgeordneten. Weiterhin sind dort 2311 Organisationen gelistet, die darauf hoffen, am Geschehen beteiligt zu werden.

Mit einem Hausausweis können professionelle Interessenvertreter – vor allem aus der Wirtschaft – im Bundestag auch ohne Einladung ein- und aus gehen.

Im Bundestag gibt es neben den Hausausweisen für professionelle Interessenvertreter dort registrierte Verbände und Organisationen. Derzeit sind 2311 Organisationen gelistet, die hoffen, dass sie bei entsprechenden Gesetzgebungsverfahren beteiligt werden.

Allerdings fehlen darin Körperschaften, Stiftungen und Anstalten des öffentlichen Rechts sowie deren Dachorganisationen, „da sie keine Verbände im Sinne der Anlage 2 der Geschäftsordnung des Deutschen Bundestages (GO-BT) sind“.

Auch „regionale Organisationen, deren Interessen bereits auf überregionaler Basis vertreten werden und Einzelfirmen sind nicht registriert“.

http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/der-deutsche-bundestag-865-lobbyisten-mit-hausausweis-und-709-abgeordnete-a2265636.html

Firmen, die man im Auge behalten sollte, wenn es um Künstliche Intelligenz, Datenkraken, Daten mining und Gesichtserkennung geht

Normalerweise ist man als Deutscher nicht so wirklich interessiert an dem irgendwie undurchsichtigen Unternehmens-Monopoly in Asien. Zu viel liegt im Argen im eigenen Stall. Aber es gibt eben immer Dinge, die beginnen weit entfernt und stehen dann plötzlich vor der eigenen Tür – wie aus dem Nichts.

Was die globalen  Datensammelkraken in Deutschland betrifft, kennen werte Leser des Blogs bereits Bertelsmann und Arvato, so daß ich heute einen kurzen Blick nach Osten werfen möchte, wo sich die Asiaten, in diesem Fall vornehmlich die Chinesen, mit millionen- und milliardenschweren start-ups an die Überwachungstechnologie machen.

In China ist alles ein wenig gigantischer als in Europa. Das Land, die Verschmutzung, die Menschenmassen, die Milliardäre, die Korruption und so auch die startups und deren finanzielle Unterfütterung, wenn geschäftstüchtige Chinesen einen boomenden Zukunftsmarkt wittern.

Beginnen wir mit dem in Hong-Kong/China ansässigen start-up im Bereich Künstliche Intelligenz namens SenseTime Group. Das Intro ihrer website besagt: Focused on innovative computer vision and deep learning technologies.

Klingt der erste Teil noch harmlos, phrasenhaft (ja, alles im Technologiebereich muß innovativ sein), so muß man bei Teil 2 absolut hellhörig werden. Deep Learning Technologies

Deep learning – deep state …alles tief und undurchdringlich dunkel. Auch wenn man davon ausgehen kann, daß die Nerds aus der IT Fans von Per Anhalter durch die Galaxis sind und ihr großes Vorbild „Deep Thought“, der tiefe Gedanke, ist.

Im Roman wird ein Computer namens Deep Thought[1] von einer außerirdischen Kultur speziell dafür gebaut, die Antwort auf die Frage aller Fragen, nämlich die „nach dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest“ zu errechnen. Er ist so leistungsfähig, dass er zum Zeitvertreib über die Vektoren sämtlicher Teilchen des Urknalls meditiert. Nach einer Rechenzeit von 7,5 Millionen Jahren erbringt er dann die Antwort, nämlich „Zweiundvierzig“. Diese Antwort ist natürlich unbefriedigend – im Text zusätzlich dadurch pointiert, dass Deep Thought gegenüber den gespannt wartenden, eigens für diesen Moment auserwählten Bedienern die Antwort verzögert und vorausschickt, ihnen werde die Antwort nicht gefallen.

Der Computer weist darauf hin, dass die Frage niemals präzise gestellt wurde (“I think the problem, to be quite honest with you, is that you’ve never actually known what the question is.”). Da er sich selbst auch nicht in der Lage dazu sieht, die Frage zu ermitteln, schlägt er vor, einen noch größeren, von ihm erdachten Computer zu bauen, so komplex, dass das organische Leben einen Teil seiner Arbeitsmatrix bildet. Dieser Computer ist der Planet Erde, der die ihm gestellte Aufgabe jedoch nicht abschließen kann, weil er fünf Minuten vor Ablauf des Programms im Rahmen des Verkehrsprojekts einer Hyperraumumgehungsstraße vom Volk der Vogonen gesprengt wird.

Damit man die Erklärbären in der Computertechnologie verstehen kann, braucht man oft ein spezielles Vokabular und einer der wichtigsten Begriffe ist

ALGORITHMUS.

Das ist eine Art Anleitung, Befehl, längere Befehlsketten, die sagen, welche Schritte wie von z.B. einem Computer ausgeführt werden sollen. So eine Anleitung kann verschiedene Formen haben, so wie es im Alltag verschiedene Gebrauchsanweisungen gibt. Die einfachen Bildchen von Ikea, wo man alles schön nacheinander machen kann (besorgen Sie sich einen Schraubenzieher, öffnen Sie das Paket, nehmen Sie Teil A, legen Sie es auf Teil B) bis hin zu komplexen Anleitungen, in denen viele Variablen, also viele Unbestimmtheiten vorkommen, auf die der Computer jeweils angepasst reagieren muß. Ein einfaches Beispiel Heizung. Die Variable, der veränderliche Wert,  ist zum Beispiel die Temperatur, die ständig gmessen werden muß. Typische Befehlsketten sind zum Beispiel WENN – DANN Schleifen: Wenn der Messwert kleiner als 20°C ist, DANN schicke Strom an das Gasöffnungsventil. WENN Strom fließt, DANN messe die Ventilöffnung. WENN Ventilöffnung größer als…DANN… usw usw.

Also eine ziemlich komplexe Angelegenheit, weil Handlungsanweisungen immer wieder in Schleifen ausgeführt werden und immer wieder mit den verfügbaren Daten, den veränderlichen Meßwerten, abgeglichen werden müssen.

Derartige Algorithmen erscheinen komplex, sind aber im Grunde „einfach“, da man sie mathematisch, mit Formeln, erstellen kann und das Ergebnis sowie die korrekte Ausführung der Handlungsanweisungen relativ einfach überprüfbar ist. Es sind wenige Schichten, sogenannte „Layer“,  auf denen gehandelt wird.

Wenn man allerdings will, daß der Computer aus seinen eigenen Handlungen lernt, wie das bei deep learning der Fall ist, dann wird die Vernetzung so kompliziert, daß nur noch Computer prüfen können, was in seinem „Kollegen“ vor sich geht. Die dazu nötige Rechenleistung, der Stromverbrauch steigt enorm mit der Menge an zu verrechnender Daten, ebenso der Stromverbrauch für die Kühlung und man benötigt eine sehr hohe Rechengeschwindigkeit. Die Layers, die Schichten, stapeln sich, die Vernetzung zwischen Befehlen und Messungen und unterschiedlichen Handlungsanweisungen ähnelt immer mehr der Vernetzung von Nervenbahnen im menschlichen Gehirn, den Neuronen und ihren Verbindungspunkten, den Synapsen.

Daher hat man den Begriff der neuronalen Netzwerke aus der Biologie in die Computertechnik übernommen. Golem hat dazu einen verständlichen Artikel verfasst:

https://www.golem.de/news/deep-learning-maschinen-die-wie-menschen-lernen-1510-116468.html

Deep Learning ist letztlich eine der effektivsten Methoden um Muster zu erkennen und aus unstrukturierten Daten einen sinnvollen Zusammenhang herauszulesen (z.B. aus Einzelpixel ein Gesicht zusammenzusetzen, Tondaten zu einer Sprache, Videos = Bewegung und auch Texte zu extrahieren) sowie Vorhersagen zu machen

Zurück zu SenseTime. Zu den Kunden des chinesischen startups zählen neben vielen asiatischen Firmen auch

Anwendungen: Image recognition, Facial Recognition,Voice Recognition, Sound Recognition, Motion Detection, Natural Language Processing, Data Processing, Predictive Analysis, Sentiment Analysis, Behavioral Analysis & Influence, CRM, Dynamic Search

Finance: Fraud (Betrug) Detection, Automated Trading (Handel) Systems, Risk Analysis, Portfolio Management, Behavior (Verhalten) Data Analysis, Loan/Insurance Underwriting, Manufacturing, Flaw Detection, Smart Manufacturing Systems, Resource Planning, Preventative Maintenance, Automation & Robotics

Security: Video Surveillance, Real-Time Threat (Bedrohung) Detection, DDoS Detection, Threat Hunting, Network Traffic Anomaly Detection, Advanced Persistent Threat Detection, Healthcare (Gesundheitswesen), Medical Imaging Analysis, Tumor Detection, Medical Data Mining, Medical Interpretation & Diagnostics, Personalized Healthcare.

  • Nvidia https://de.wikipedia.org/wiki/Nvidia: ist einer der größten Entwickler von Grafikprozessoren (erste 3D Grafikbeschleuniger/GPU) und Chipsätzen für Personal Computer und Spielkonsolen mit Hauptsitz in Santa Clara, Kalifornien. Die NVIDIA Corporation besitzt keine eigenen Fertigungsstätten und arbeitet somit nach dem Fabless-Prinzip.
  • Mellanox: https://www.mellanox.com/

ein 1999  gegründetes NASDAQ gelistetes, highprofile IT Unternehmen mit Headquaters in USA und Israel, das neben der Privatwirtschaft auch Regierungen als Kunden hat und von Ethernet-Hardware, über superschnelle Datenverarbeitungs- und Speicher-Infrastruktur bis zu Clouds und Software alles anbietet, was man als Regierung und regierungsnaher Dienstleister so braucht.

Das Direktorium und das Management von Mellanox kommt teils aus der israelischen Verteidigung, Satellitentechnik, großteils von Intel/Pentium, teils von McAfee und ein Mitbegründer von Nokia-Siemens und Thyssen Krupp… Nun ja, irgendwo muß man ja seine Brötchen verdienen. Die obligatorischen Nebenjobs in Aufsichtsräten von US amerikanischen Renten und sonstigen Investmentfunds und Marktforschungsunternehmen sind selbstverständlich inbegriffen. Eine Amal Johnson ist zugleich auch im Direktorium von „Intuitiv surgical“, einer millionenschweren Firma, die Robotersysteme für medizinische Operationen entwickelt, deren Chief wiederum von Hillebrand Industries kommt (traditionell Hersteller von Särgen und Urnen seit dem 19. Jahrhundert), die 80% der US Hospitäler mit outsourcing Dienstleistungen, mobilen Sauerstoffgeräten, Babyinkubatoren und Infusionspumpen beliefert. Die Welt ist nicht nur klein, sondern auch eng und flach.

 Das startup SenseTime hat sich im Bereich Künstliche Intelligenz strategisch nun mit Qualcomm , einem großen Chiphersteller, als Investor und Partner zusammengetan, ohne den Wert des Deals zu benennen. Man beruft sich jedoch auf die Ansage, man wolle 500 Mio Dollar an Investorengeldern einsammeln, was die bisher größte Summe wäre die je ein Startup im Bereich der künstlichen Intelligenz bekommen hat.

Der Wert von SenseTime würde so auf 2 Mrd. Dollar steigen, was den in Singapore ansässigen Investor Temasek anlockt. Im Board dieser Firma sitzt u.a. Zoellick https://de.usembassy.gov/de/robert-b-zoellick/: Bundesrepublik Deutschland verlieh ihm das Große Verdienstkreuz für seine Rolle bei der Entwicklung der amerikanischen Strategie für die Wiedervereinigung Deutschlands und seine Tätigkeit als hochrangigster amerikanischer Vertreter bei den „Zwei-plus-Vier-Verhandlungen“  und Wallenberg  https://de.wikipedia.org/wiki/Marcus_Wallenberg sowie  Peter Voser https://de.wikipedia.org/wiki/Peter_Voser  schweizer Ex-CEO von Shell.

Qualcomm, der Chiphersteller und Investor, seinerseits hat erst vor wenigen Tagen in den USA ein Übernahmeangebot von Broadcom abgelehnt. Das unterbreitete ein Kaufangebot: über 103 Mrd. US Dollar.

Das alles sei nur einmal so erwähnt, um die Dimensionen darzustellen, um die es bei der Überwachung, Bildbearbeitung und Datensammlung u. -auswertung geht.

Die Gesichtserkennung, das Hauptgeschäft von SenseTime lockt das Ungeziefer an wie…

Die Hauptsponsoren von SenseTime sind CDH Investments und die mehr oder weniger staatliche chinesische Sailing Capital.

Die chinesische Regierung (respektive 40 Regierungsbezirke) hat die Gesichtserkennung von SenseTime bereits in öffentlichem Raum (Flughäfen und öffentliche Veranstaltungen) getestet. Sie scheint auch bei asiatischen Gesichtszügen hinreichend zu funktionieren,

Qualcomm, der Chiphersteller, schloß während des Trump Besuchs in Peking  seinerseits einen 12 Mrd Dollar Vertrag mit 3 chinesischen Mobiltelefonherstellern.

Die gemeinsame EU Armee ist beschlossen

http://www.reuters.com/article/us-eu-defence-chronology/chronology-europes-long-road-in-search-of-a-common-defense-idUSKBN1DD1IK

Fr, DE und 21 weitere EU Staaten haben nach dem Ausscheiden Englands einen Verteidigungspakt unterzeichnet. Hier einmal die zeitliche Entwicklungslinie:

1949 – NATO Gründung unter militärischer Führung d. USA

1950 –  Die europäische Verteidigungsgemeinschaft als europäische Alternative zur Nato wird diskutiert, um die BRD zu integrieren und eine europäische Armee zu kreieren und Kosten zu teilen. Saint-Malo Declaration: England u. Frankreich etablieren eine gemeinsame Verteidigung, in der England die zetrale Rolle innerhalb Europas zukommt.

2003 – die erste unabhängige militärische Auslandsmission der EU mit UN Deckung: Operation Artemis, in der Democratic Republic of the Congo.

2004 – Formung der EU Defence Agency zur Entwicklung militär.  Fähigkeiten der EU Regierungen.

2007 – Schnelle Eingreif Truppe, sog. EU Battlegroups: 1500 Soldaten unter Befehl des Council of the European Union. Nie im Einsatz.

2009 – Vertrag von Lissabon stärkt die gemeinsame Auslands- u, Sicherheitspolitik und kreiert das Amt eines „EU foreign policy chief“.

2011 – Frankreich u. England leiten eine Kampagne zur Ausschaltung des libyschen Führers (man vermeidet hier offensichtlich, ihn Präsident zu nennen) Muammar Gaddafi, aber kann keine Flugverbotszone ohne US-Flugzeuge errichten.

13.11.2017 – Über 20 EU Minister untgerzeichnen einen Verteidigungspakt zur integrativen militärischen Planung, Waffenentwicklung und Operationen auf der Basis eines 5,8 Mrd. Euro umfassenden Verteidigungsfonds. Bis zum Brexit war England gegen eine solche gemeinsame Verteidigungsvereinbarung. Die EU Regierungschefs werden darauf basierend einen gesetzlich verbindenden entsprechenden Vertrag im Dezember unterzeichnen können. Gabriel nannte dies einen historischen Meilenstein.

Nicht im Bündnis sind (ausser England) Dänemark, Irland, Portugal und Malta. Österreich hingegen (trotz seiner Neutralität) ist mit im Pakt. Und anders wie bei vorhergehenden Versuchen, unterstützt die Nato das EU Projekt.

Das Projekt wird als „Permanent Structured Cooperation“ bezeichnet und England möchte trotz des Brexit nicht aus dem zu erwarteten Geschäft ausgebootet werden, hat es doch in seiner Luftfahrtindustrie und seiner größten Verteidgungsfirma BAE Systems (BAES.L) einiges zu verlieren. Die EU hat signalisiert, daß sie England auf Ausnahmebasis am Geschäft teilhaben lasse würde unter der Voraussetzung daß es sich maßgeblich finanziell und mit seiner Expertise am Aufbau beteiligt.

http://www.reuters.com/article/us-eu-defence/eu-signs-defense-pact-in-decades-long-quest-idUSKBN1DD0PX

BRUSSELS (Reuters) – France and Germany edged toward achieving a 70-year-old ambition to integrate European defenses on Monday, signing a pact with 21 other EU governments to fund, develop and deploy armed forces after Britain’s decision to quit the bloc.

European Union foreign and defence ministers attend a signature ceremony of a defence pact, aiming to mark a new era of European military integration to cement unity after Britain’s decision to quit the bloc, in Brussels, Belgium, November 13, 2017.

First proposed in the 1950s and long resisted by Britain, European defense planning, operations and weapons development now stands its best chance in years as London steps aside and the United States pushes Europe to pay more for its security.

Foreign and defense ministers gathered at a signing ceremony in Brussels to represent 23 EU governments joining the pact, paving the way for EU leaders to sign it in December.

Those governments will for the first time legally bind themselves into joint projects as well as pledging to increase defense spending and contribute to rapid deployments.

“Today we are taking a historic step,” Germany’s Foreign Minister Sigmar Gabriel told reporters. “We are agreeing on the future cooperation on security and defense issues … it’s really a milestone in European development,” he said.

The pact includes all EU governments except Britain, which is leaving the bloc, Denmark, which has opted out of defense matters, Ireland, Portugal and Malta. Traditionally neutral Austria was a late addition to the pact.

Paris originally wanted a vanguard of EU countries to bring money and assets to French-led military missions and projects, while Berlin has sought to be more inclusive, which could reduce effectiveness.

Its backers say that if successful, the formal club of 23 members will give the European Union a more coherent role in tackling international crises and end the kind of shortcomings seen in Libya in 2011, when European allies relied on the United States for air power and munitions.

Unlike past attempts, the U.S.-led NATO alliance backs the project, aiming to benefit from stronger militaries.

The club will be backed by a 5-billion-euro defense fund for buying weapons, a special fund to finance operations and money from the EU’s common budget for defense research.

Members will also be required to submit national plans and be subject to a review system identifying weak spots in European armies with the goal of plugging those gaps together.

Many governments say Russia’s seizure of Ukraine’s Crimea in 2014 was a turning point, after years of defense spending cuts that left Europe without vital capabilities.

“This is a commitment for countries to do better together,” French Foreign Minister Jean-Yves Le Drian said. “It comes at a time of significant tension,” he said, referring indirectly to Russia’s rising military reach and Islamic militants who have attacked European cities.

Despite an Anglo-French-led EU defense integration effort in 1998, Britain blocked formal collaboration on military matters, wary of the creation of an EU army.

Defense integration was revived by France and Germany, with support from Italy and Spain, in a show of unity after Britons voted to leave the EU in June 2016.

The EU had struggled in military and humanitarian missions in the Balkans, Libya and in Africa over the past 20 years and were caught off guard by Russia’s Crimea annexation.

As the EU initiative, known as Permanent Structured Cooperation, has gained momentum, British officials have been pressing for involvement. Britain’s aerospace industry and its biggest defense firm BAE Systems (BAES.L) fear losing out, diplomats said.

British Foreign Secretary Boris Johnson likened London’s support to Gothic architecture, saying: “We are there, like a flying buttress to support the cathedral,” he told reporters.

In a possible compromise, Britain may be able to join in, but only on an exceptional basis if it provides substantial funds and expertise.

Piloten moderner Kampfjets beklagen ein miserables Sauerstoffsystem in ihren Flugzeugen


Im Juni ging das soweit, daß Luke Air Force Base alle F-35 Flüge einstellte, weil 5 Piloten über schwere Sauerstoffmangelsymptome berichteten. Die Flüge wurden 12 Tage später eingeschränkt wieder aufgenommen. Die Sauerstofflage während der Flüge soll künftig gesetzlich verpflichtend kontrolliert werden.

https://www.defensenews.com/naval/2017/11/07/lawmaker-demands-regular-updates-from-the-navy-on-combating-hypoxia

 

Ein neues Flugzeug für die Bundeswehr, das Atombomben für die US Luftwaffe tragen soll

COLOGNE, Germany — German Air Force chief Lt. Gen. Karl Muellner has appeared to make a new push for the F-35 fighter jet to replace the country’s aging Tornado aircraft in the mid-2020s.

Speaking at an industry conference in Berlin on Wednesday and in an interview with Reuters that day, Muellner said his service needs a stealthy fifth-generation fighter capable of attacking targets from far away — a description closely resembling the advertised features of Lockheed Martin’s F-35.

The Air Force is known to favor the F-35 over three other contenders — the F-15E, the F-18 and an upgraded Eurofigher — and Muellner previously has been even more explicit about his desire to get the jets, according to experts in Germany.

Advocates believe the F-35 could quickly meet Germany’s requirements — including the need to carry U.S. nuclear bombs under NATO’s extended deterrence umbrella in Europe — and cement defense ties with the United States at the same time.

But officials at the Federal Ministry of Defence stressed that Muellner was speaking strictly from an operational point of view, leaving out financial, industrial and political considerations that would factor into a new acquisition.

“We are currently in the market survey phase,” a ministry spokesman told Defense News on Thursday, adding that the Air Force will not be the lone decider on which plane to pick. At the same time, Muellner’s opinion would be heard, according to the spokesman.

The ministry expects responses early next year to formal requests for information about all four aircraft types in play, the spokesman said. Based on that, officials in mid-2018 will extend invitations to bid to those vendors that make the cut.

“JSF is not a done deal,” said Christian Moelling, an analyst at the Berlin-based think tank German Council on Foreign Relations, using shorthand for the F-35′s other name, Joint Strike Fighter. Moelling argued one big obstacle to an off-the-shelf aircraft from the Americans is that Germany’s industry would see little benefit in such a scenario.