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Schuldkult – Selbstzerfleischung oder Fremdagenda für Wolfsburg?

Ein Besucher hat auf Twitter Kritik an der Wolfsburger Autostadt geäußert: Einen Tag könne man durch die Stadt laufen, doch nichts erinnere an die schreckliche Zeit, zu der Volkswagen gegründet wurde…

Seit 20 Jahren gibt es auf dem Gelände des Volkswagen-Werks in Wolfsburg die „Erinnerungsstätte an die Zwangsarbeit“,…

https://www.t-online.de/region/wolfsburg/news/id_86983670/wolfsburg-autostadt-von-volkswagen-erntet-heftige-kritik.html

 

 

Anonymus klärt auf: Hindafing Staffel 2 Folge 5.

Danke für den Hinweis, woher dieser Filmausschnitt stammt! Bisher haben wir nur spekuliert.

Arte?! Filmausschnitt über die Nation, Deutschland GmbH, den Personalausweis, das Volk, die Bundeswehr und den Krieg

 

https://www.bitchute.com/video/SxAb99MNM06g/

Man sagt uns alles…

 

HEIMAT-VERTEIDIGUNG – Reserve ohne Ruh

Mit psychologischem Gespür wählten die Planer des Bundesverteidigungsministeriums die Truppenbezeichnung.
Sie verschmolzen die Vokabel „Heimat“ mit dem seit Lettow-Vorbeck erinnerungsseligen Begriff „Schutztruppe“. Das ergab: „Heimatschutztruppe“.
Zu dieser neuen Bundeswehrformation werden in diesem Jahr etwa 10 000 Gediente einberufen – Vorhut einer Reservisten-Armee, die bis 1969 rund 50 000 Mann umfassen soll. Zweck der Heimatschutztruppe: Schutz und Verteidigung lebenswichtiger Anlagen – etwa Brücken, Kraftwerke, Versorgungsdepots – in der Heimat*.
Auf Dienstpflicht-Basis ist die Heimatschutztruppe genau das, was unter der schwerfälligen Bezeichnung „Territorial-Reserve“ auf Freiwilligen-Basis nicht gediehen ist. Als Bundesverteidigungsminister Kai-Uwe von Hassel 1963 zum Dienst in dieser neuerdachten Territorial-Reserve aufrief, zeigte er sich zuversichtlich, bis 1965 würde ein Stamm von 25 000 gedienten Landsern freiwillig in seiner modernen Landwehr stehen.
Das war falsch kalkuliert. 80 000 gedienten Soldaten machte Bonn das Angebot, sie möchten sich auf drei Jahre für die Territorial-Reserve verpflichten
– nur ein Zehntel, genau 8384, ließen sich registrieren.
Nur 5500 von diesen wiederum konnten eingesetzt werden; die anderen wohnten zu weit von den schutzwürdigen Objekten entfernt und wären im Ernstfall nicht schnell genug zur Stelle gewesen.
Und was die verbleibende Territorial -Reserve trieb, umschrieb der Landserjargon bald so: „Heldenkurs nach Ladenschluß“. Nach den Bestimmungen des Dreijahreskontraktes hatte der Territorial-Reservist pro Jahr abzuleisten:
– neun Abendausbildungen von je drei Stunden;
– vier Wochenendausbildungen von Sonnabend nachmittag bis Sonntag nachmittag und
– eine 13-Tage-Übung.
Die Kriegsspiele nach Feierabend litten unter personellen und materiellen Schwierigkeiten.
So übten in den Reservisten-Kompanien auch Mariner und Flieger, die nicht recht wußten, was ein Grenadier zu tun hat.
Und Heeres-Soldaten, die ihre Dienstzeit weitgehend auf Schreibstuben und in Sanitätsrevieren verbracht hatten, fummelten ratlos am MG.
Nur das Anlegen der Montur erwies sich als problemlos, denn die Uniform hatten die Reservisten – wie jeder gediente Soldat – im Kleiderschrank zu Hause.
Der Umgang mit Waffen und Gerät jedoch, das von der Bundeswehr aufbewahrt und gepflegt wird, bereitete nicht selten Verdruß; Waffenwarte beklagten sich über „versaute MGs“.
Altgediente hatten vieles vom Soldatenhandwerk vergessen oder konnten die inzwischen neu eingeführten Waffen nicht kennen.
Und schließlich war die Masse der Ausbilder – Unteroffiziere wie Offiziere – den Aufgaben nicht gewachsen; sie vermochten nur unzulänglich zu improvisieren.
Dem Verteidigungsministerium blieb nicht lange verborgen, daß sich diese Territorial-Reserve im Ernstfall wohl sehr reserviert verhalten würde.
Die Traditionalisten, die der militärischen Feierabendgestaltung von vornherein nur den Nutzeffekt von besseren Schützenvereinen beigemessen hatte, drangen auf Reform.
Angesichts der Geschichte der deutschen Heimatverteidigung konnten sie mühelos darlegen, daß allein, mit Zwang etwas auszurichten sei:
Schon Preußen brachte 1813 eine Landwehr nur durch „Verordnung“ auf die Beine: Alle Männer zwischen 17 und 40, die nicht im stehenden Heer dienten, wurden „erfaßt“; Wehrfähige bis 50 kamen zum Landsturm.
Und auch Hitlers Wehrmacht wartete nicht auf freiwillige Veteranen:
Bei der Mobilmachung 1939 wurden 301 Landesschützen -Bataillone aufgestellt; sie bewachten militärisch wichtige Objekte und Kriegsgefangene.
Als Bonn sich nun ebenfalls dazu durchrang, für seine moderne Landwehr gediente Soldaten (im Alter bis zu 45 Jahren) einzuberufen, schienen zumindest einige Probleme der vormaligen Territorial-Reserve gelöst.
Um den Personalbestand brauchten die Verteidigungsplaner nicht mehr zu bangen; die für Territorial-Reservisten einst verlockende Klausel, daß ein Freiwilliger nach drei Jahren sein Pensum an Reserveübungen abgegolten habe, wurde ersatzlos gestrichen;
die Unkostenerstattung für Wochenend- und Abendausbildung wurde drastisch reduziert – so bekommt ein Reserveleutnant für eine Wochenendübung nur mehr 20 statt früher 49,20 Mark.
Die Guderian-Devise „Klotzen, nicht kleckern“ stand Pate bei dem Entschluß, die Heimatschützer in zunächst sechs (später 22) Trainingszentren zu unterweisen.
Wohnort der Reservisten, Trainingszentrum und schützbedürftiges Objekt sollen nahe beieinander liegen.
Beispiel: Reservisten aus den Hamburger Stadtteilen Harburg oder Wilhelmsburg sollen die Bewachung der Elbbrücken üben.
Das Trainingszentrum wird ebenfalls in Brückennähe eingerichtet.
Waffen und Gerät sind in sogenannten Rüsthäusern jederzeit griffbereit.
Umständlich erwies sich für die Bonner Militärs bei der Reform der Heimatverteidigung eigentlich, nur die Namensgebung, für die schließlich auch ein demoskopisches Institut zu Rate gezogen wurde. Bezeichnungen wie „Landwehr“, „‚Heimwehr“ oder „Landsturm“ gefielen ebensowenig wie von Hassels Idee, die Reservisten-Armee „Nationalgarde“ zu nennen.
Genehm war „Heimatschutztruppe“ – eine Bezeichnung, die nach sachverständigem Demoskopen-Urteil erwünschte Assoziationen am zuverlässigsten auslöst.
„Heimat“ ist noch immer ein hochkarätiger Gemütswert für die Deutschen.
Und „Schutztruppe“ behagt außer dem einstigen ostafrikanischen Sisalpflanzer Hassel auch allen Bürgern, die noch wissen, daß der kaiserliche General von Lettow-Vorbeck als einziger deutscher Militär dieses Jahrhunderts „im Felde ungeschlagen“ blieb.
* Die Heimatschutztruppe ist Bestandteil der Territorialen Verteidigung (unter General Übelhack), deren Truppen nicht der Nato unterstellt sind.
Territorial-Reservisten: Der Verteidigungsminister war für eine Nationalgarde

Der Krieg gegen Thanksgiving

während die amerikanischen Rechten krampfhaft versuchen, den Natives, den amerikanischen Indianern, ihre Heimatrechte abzusprechen, um die weisse Präsenz zu rechtfertigen, versuchen die Europäer ihre Heimatrechte gegen Neusiedler zu verteidigen.

Ein Grund, daß die US Rechten und Europäischen Rechten sicher nicht zusammenpassen.

In USA werden die Natives von den Linken unterstützt, in Europa die Neusiedler. Dies dürfte ausreichend belegen, wer für die Linken die Feinde sind. Die weissen Kaukasier.

Wenn die US Rechten nicht baldigst aufhören, das Vergangenheitsbild zu bedienen, daß die Weissen nur Unglück gebracht hätten und das Unglück relativieren, während die Natives viele Privilegien geniessen und zum Teil Millionäre geworden sind… wohlgemerkt ihre Millionen auch nicht mit ihren Stammesbrüdern- und Schwestern barmherzig teilen… dann wird die Agenda gegen die Weissen, gegen Kaukasier, sicher bald Früchte tragen, denn eine Vereinigung mit den Europäern wird so verunmöglicht.

Ich frage mich nur immer, was bringt gewisse Weisse dazu, das zu unterstützen, was sie selbst zerstört? Ist es tatsächlich „nur“ Selbsthass? Ist es die seelische Heimatlosigkeit, die sie in die Arme(e) des globalen Sozialismus treibt? Ist es die Hoffnung, unter den dann Leidenden endlich zu den Gewinnern, zu einer herrschenden Klasse, zu gehören?

https://www.crisismagazine.com/2019/the-war-on-thanksgiving-is-real

Auszug:

Dieses Erntedankfest war ein eindrucksvolles Beispiel für schlimmste politische Korrektheit, mit dem Ziel, die Geschichte und Traditionen unserer Nation zu untergraben und die übliche Überverschönerung einer der bevorzugten Minderheiten der Linken und die Verunglimpfung der Mehrheit vorzunehmen.

In diesem Fall war die bevorzugte Gruppe“ amerikanische Indianer“ und die verunglimpfte Gruppe waren natürlich“Kaukasier“.

Anstatt den Feiertag zu feiern, wie unsere Pilgernachfahren dem allmächtigen Gott für unsere nationalen und persönlichen Segnungen zu danken – versammelte sich eine Allianz von Indianerstämmen (oder, wahrscheinlich richtiger, indianische Aktivisten) zu ihrem fünfzigsten jährlichen „National Day of Mourning“ – Nationalen Trauertag in Plymouth, Massachusetts, mit dem Ziel, an „den Völkermord an Millionen von Eingeborenen, den Diebstahl von Heimatländern und den unerbittlichen Angriff auf die einheimische Kultur“ zu erinnern.

Interessanterweise haben sie ihre Unterstützung für illegale Einwanderer bekräftigt, ohne den offensichtlichen Widerspruch zu sehen oder sehen zu wollen, dass die Europäer vor vierhundert Jahren irgendwie Eindringlinge in die westliche Hemisphäre waren, aber Menschen, die sich jetzt aus dem Süden der Grenze in das Land einschleichen, sind willkommen.

….

Die Tatsache, dass der Nationale Trauertag am Erntedankfest stattfindet und offensichtlich dazu dienen soll, das, worum es bei letzteren geht, zu verdrängen – d.h. Gott zu danken – suggeriert einen säkularistischen Unterton in diesem ganzen Unternehmen.

Diese Aktivisten sind bereit, Gott für die Opferlegende aus dem Bild zu drängen, und ihre Klagen über den Angriff auf die einheimische Kultur sowie die scheinbare Unwilligkeit, dies kritisch zu beurteilen, könnten dazu führen, dass man spekuliert, dass das Heidentum der Stämme vor vierhundert Jahren für sie in Ordnung ist.

ja, warum denn nicht? Solcherlei Christentum unterscheidet sich ja kaum von der Intoleranz des Islam.

Eine ähnliche rousseauische Perspektive wurde übrigens auch im Arbeitsdokument der jüngsten Amazonas-Synode der Bischöfe gesehen, wie in der jüngsten monatlichen Veröffentlichung der Katholischen Liga für Religion und Bürgerrechte hervorgehoben wurde.

Die Kultur der abgelegenen Stämme wurde gelobt, da sie dadurch gekennzeichnet sei,

  • dass sie die Brüderlichkeit nicht nur unter den Menschen, sondern auch mit der Natur fördert,
  • im Gegensatz zu unserer üblichen zeitgenössischen „Wegwerfkultur“ ökologisch perfekt geordnet ist,
  • einen Kontrast zur Ausbeutung und Unterdrückung der heutigen entwickelten Nationen bietet,
  • einen Geist des universellen Teilens hat (im Gegensatz zu diesem gefürchteten System des Privateigentums) und
  • die „Götzendienst des Geldes“ ablehnt, wie man es anderswo sieht.
  • Der Artikel nannte dies unverblümt ein „romantisiertes Porträt“ und erwähnte, dass es die Wissenschaft völlig ignorierte, die zeigt, wie gewalttätig und konfliktträchtig die Geschichte der Amazonas-Stammeskultur tatsächlich war.

Es ist traurig, dass die rousseauische Denkweise der National Day of Mourning Aktivisten in den USA sogar die Kirche infiltriert hat – besonders wenn ein großer Teil dessen, was sie anstrebt, die Untergrabung der christlichen Kultur ist (die, wenn auch unvollkommen, die europäischen Siedler mitbrachten).

Anstatt den Gedanken eines der Gründerväter des modernen Säkularismus, Rousseau, anzunehmen, sollten sie auf St. Juan Diego und St. Kateri Tekakwitha (die Lilie der Mohawks) – nach der meine älteste Tochter benannt ist – als Beispiele für die Indianer von heute schauen, um sie zu Glück und Würde im wahrsten Sinne des Wortes zu führen.

 

Zitate zur Agenda, das Deutsche Volk zu zerstören

https://www.bitchute.com/video/GQjQIDCCEOzF/

leider nicht immer mit fundierten Quellenangaben, daher keine Gewähr für die Richtigkeit. So ist die vielzitierte Aussage über die Einhegung Deutschlands von Joschka Fischer so wohl nicht aus seinem Buch belegbar. Daher immer vorsichtig sein, bei der Weiterverbreitung.

Frouwe aus ´em Wald: ist der Thunfisch eine Zeitreisende?

ein Foto von vor 120 Jahren zeigt Kinder beim Goldwaschen in Klondike, von dem eines aussieht wie der Thunfisch. Auch eine Methode, die Medienpräsenz dieser Aktivistin nicht einschlafen zu lassen:

https://www.blick.ch/news/ausland/klima-aktivistin-auf-120-jahre-altem-bild-entdeckt-ist-greta-eine-zeitreisende-id15624568.html

Greta Dummberg

Der Kunstmaler Rolf Knie stichelte gestern mit einem sarkastisch geschriebenen Post auf Facebook gegen Thunberg. «Ein Pinsel für Greta Dummberg», beginnt der Musical-Produzent sein Schreiben. «Nun herrscht ‹Alarmstufe Rot› – beziehungsweise ‹Alarmstufe Grün›. Deshalb mach ich den ersten Schritt – und stifte meinen wertvollsten Pinsel (es ist kein Einfaltspinsel) an Greta. So kann sie die Blüten rund um den Globus bestäuben und die Menschheit vor dem Untergang retten.»

Greta als Schulschwänzerin

Aus den weiteren Worten von Knie ist zu lesen, dass er ihren Aktivismus lediglich darin sieht, dass sie zum Schulschwänzen animiert: «Schliesslich hat Greta bewiesen, dass es keine Schulbildung braucht, um die Welt zu retten.» Zum Schluss wiederholt er sein Wortspiel und bezeichnet Thunberg erneut als «Greta Dummberg». alles lesen unter:

https://www.blick.ch/people-tv/schweiz/kunstmaler-beleidigt-klima-aktivistin-fuer-rolf-knie-ist-greta-thunberg-greta-dummberg-id15588277.html

Osama Bin Laden: in den USA existiert eine Regierung in der Regierung

„Ich war weder an den Anschlägen vom 11. September in den Vereinigten Staaten beteiligt noch hatte ich Kenntnis von den Anschlägen. Es gibt eine Regierung innerhalb einer Regierung in den Vereinigten Staaten. Die Vereinigten Staaten sollten versuchen, die Täter dieser Angriffe in sich selbst zu finden….. Diese Geheimregierung muss gefragt werden, wer die Anschläge durchgeführt hat. … Das amerikanische System hat die volle Kontrolle über die Juden, deren oberste Priorität Israel und nicht die Vereinigten Staaten ist.“     -Osama bin Laden Erklärung, veröffentlicht von der BBC

Im Wesentlichen handelt es sich bei diesem Artikel um eine Karte, ein Video, eine Zeitleiste und ein Diagramm. Bitte nehmen Sie sich ein paar Minuten Zeit, um jede einzelne sorgfältig zu untersuchen….

Original:

„I was not involved in the September 11 attacks in the United States nor did I have knowledge of the attacks. There exists a government within a government within the United States. The United States should try to trace the perpetrators of these attacks within itself… That secret government must be asked as to who carried out the attacks. … The American system is totally in control of the Jews, whose first priority is Israel, not the United States.“ 

-Osama bin Laden statement, published by BBC

In essence, this article is about a map, a video, a timeline, and a chart.  Please, take a few minutes to carefully examine each.

alles lesen: https://www.zerohedge.com/news/2019-11-18/there-exists-government-within-government-within-united-states

 

 

Die universelle weisse Bruderschaft

Kommunen, Kommunen, Kommunen und immer wieder Kommunen… frustrierend. Der einzige, der die Kommunenbildung nicht propagiert ist Rudolf Steiner. Zusammearbeit, JA! Kommune NEIN, denn diese widerspricht der Freiheitsentwicklung des Menschen, läuft ihr zuwider. Der individuelle, individualisierte, ich-fähige und freie Mensch muß sich Kraft seines Bewußtseins zur gemeinschaftlichen Zusammenarbeit befähigen.

https://videlinata.ch/de/die-universelle-weisse-bruderschaft/

Die Universelle Weisse Bruderschaft

Die Universelle Weisse Bruderschaft ist eine spirituelle Bewegung, die auf der Lehre von Omraam Mikhaël Aïvanhov (1900 – 1986) beruht. Sie stammt von der Weissen Bruderschaft ab, die im Jahr 1900 von Peter Deunov (1864 – 1944) in Bulgarien gegründet wurde.

Peter Deunov wurde als Sohn eines orthodoxen Geistlichen geboren. Da für ihn eine Laufbahn in der orthodoxen Kirche vorgesehen war, studierte er Theologie und anschliessend Medizin in den USA. Als er 1895 nach Bulgarien zurückkehrte, empfand er den starren Rahmen der Institutionen und Dogmen der orthodoxen Kirche als beengend. Ab 1900 fing er an, öffentliche Vorträge zu halten, die den traditionellen christlichen Lehren ein neues Leben einhauchten. Mit Unterstützung einiger Schüler begann er Kongresse zu organisieren, die seine Bewegung allmählich in ganz Europa bekannt machten.

Im Jahr 1937, als der Zweite Weltkrieg nahte und Peter Deunov vorausahnte, dass die politischen Wirren in Bulgarien ein Verbot aller spirituellen Vereinigungen nach sich ziehen würden, fasste er den Entschluss, einen seiner Schüler, Mikhaël Ivanoff, zur Aufrechterhaltung, Verbreitung und Weiterentwicklung seiner Lehre nach Frankreich zu schicken.

Peter Deunov (1864-1944)

Mikhaël Ivanoff der dereinst in Indien den Namen Omraam Mikhaël Aïvanhov erhalten sollte, setzte diese Arbeit fort, indem er in Frankreich und den meisten anderen Ländern Europas, später auch in Nordamerika, öffentliche Vorträge hielt. In der Schweiz trat er erstmals 1945 auf. Die Veröffentlichung seiner wichtigsten Vorträge in Form von Büchern, die nach und nach in mehrere Sprachen übersetzt wurden, machte diese Lehre in der ganzen Welt bekannt.

Zum vertieften Studium dieser Lehre förderte Omraam Mikhaël Aïvanhov die Schaffung von Zentren geschwisterlichen und kollektiven Lebens. So hat sich die Universelle Weisse Bruderschaft in nicht gewinnorientierten Vereinigungen in mehr als dreissig Ländern und auf allen fünf Kontinenten organisiert. In diesen Ländern finden in den Zentren der Vereinigungen wöchentliche Treffen und regelmässige Kongresse statt, damit die Teilnehmenden die Lehre entdecken, besser verstehen und in die Praxis umsetzen lernen.

Steigert in euren Herzen die Überzeugung, dass ihr alle Mitglieder dieser Bruderschaft seid, die ihren Ursprung in der göttlichen Welt hat.

Die Universelle Weisse Bruderschaft lebt auch nach dem Tod von Omraam Mikhaël Aïvanhov im Jahr 1986 durch ihre Vereinigungen und Zentren weiter. Die Methoden, die er gelehrt hat, werden dort weiterhin angewandt, und das Studium seiner Lehre erfolgt anhand von Video und Audioaufnahmen seiner Vorträge.

Mikhaël Ivanoff ca. 1940

 

Ein Tag in der Bruderschaft sieht folgendermassen aus: gemeinsame Gebete und Meditationen, Gymnastikübungen, vegetarische Mahlzeiten in Stille, Chorsingen und das Anhören von Tonbandaufnahmen von Vorträgen von Omraam Mikhaël Aïvanhov. Dazu kommen die Zubereitung der Mahlzeiten, Haushaltsarbeiten, Unterhaltsarbeiten an Räumlichkeiten und Aussenanlagen, Gartenarbeit und künstlerische Tätigkeiten.

Im Frühling und im Sommer beginnt der Tag bei schönem Wetter mit dem Sonnenaufgang. Die Teilnehmenden gehen ins Freie und schauen sich das Schauspiel am Himmel an: ein besonders geeigneter Moment für das Nachdenken, die Meditation und das Gebet. An Sonntagen versammelt sich die Bruderschaft auf einer Wiese zur Paneurythmie. Die Paneurythmie ist ein Tanz, der die Kräfte der Harmonie im Menschen weckt. Eine Abfolge schlichter Bewegungen, zusammengestellt von Peter Deunov, der auch die Musik dazu komponierte.

Tonbandvortrag im Vortragssaal in Videlinata

Der Tanz der Paneurythmie

weisse Bruderschaft und die delphische Idee

https://www.db-thueringen.de/servlets/MCRFileNodeServlet/dbt_derivate_00028573/Doktorarbeit_Heinzel.pdf

Inhaltsverzeichnis Auszug

Vorwort11I.

Einleitung

Pierre Bourdieus Theorie sozialer Felder

Martin Riesebrodts handlungstheoretisches Religionsverständnis

Höheres Wissen als Kapital: Esoterische Religiosität

Historischer Umriss und Definition von Esoterik

Esoterik in der „entzauberten Welt“: Die Theosophische Gesellschaft und ihr Einfluss.

Forschungsstand und Quellenlage

Petăr Dănov und die Weiße Bruderschaft

Angelos Sikelianos und die Delphische Idee

Manifestationen esoterischer Religiosität in Bulgarien und Griechenland

Petăr Dănov und die Weiße Bruderschaft

Biographisch-historischer Überblick

Das Selbstbild Dănovs und seiner Anhänger

Zentrale Punkte inDănovs Lehre64

Die Verwirklichung der göttlichen Liebe

Das Streben nach Einklang mit der Natur

Das Kommen der Sechsten Rasse und das Erwachen des kollektiven Bewusstseins

Die Mission des Slawentums

Die Weiße Bruderschaftim politischen Kontext

Gesellschaftsethische Ideale und politische Implikationen

Der Fall Ljubomir Lulčev

Weiße Bruderschaft und Orthodoxes Christentum

Dănovs Positionierung gegenüber der Orthodoxie

Kirchliche Reaktionen und Stellungnahmen

Ritualisierung: Die Paneurhythmie

Entstehung und historischer Kontext

Ausübungspraxis, Struktur und Symbolik

Zugesprochene Funktionen und Effekte

Angelos Sikelianos und die Delphische Idee

Biographisch-historischer Überblick

Sikelianos’Welt-und Selbstbild

Die Delphische Idee

Das Erbe des „Delphischen Griechenlands“

Eine neue „Geistesaristokratie“

Die Delphische Universität

Fürsprecher und Anhänger des Vorhabens im politischen Kontext

Intellektuelle und kulturjournalistische Kritik

Sikelianos nach 1936 und das Erbe der Delphischen Idee

Delphische Idee und Orthodoxes Christentum

Sikelianos’Positionierung gegenüber der Orthodoxie

Orthodoxe Stellungnahmen zur Delphischen Idee

Inszenierungen im Rahmender Delphischen Idee

Der historische Kontext

Die Delphischen Festspiele

Aufführungspraxis und religiöse Deutung

Nationalistische Inszenierung und internationalistische Vision

Das Mysterienspiel Der letzte orphische Dithyrambus

Vergleichend-analytische Betrachtungen

Soziale Beglaubigung und Mobilisierung

Esoterik und Orthodoxie

Ritualisierung und Inszenierung

Abschließende Bemerkunge

 

Die das Gras wachsen hören

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