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Ende des Cannabisverbots in Sicht?

Es ranken sich ja einige Geschichten darum, wie es überhaupt zum Verbot von Hanf als einer der ältesten Kulturpflanzen gekommen ist. Wie dadurch ein großer Teil unserer europäischen Kultur willkürlich und absichtlich vernichtet wurde und sich die Amerikaner (englischen Freimaurer) einen immensen ökonomischen Vorteil verschafften, indem sie die Hanf- und später dann auch die europäische Wollwirtschaft zu Gunsten der US-Baumwollindustrie kriminalisierten und geplant zerstörten findet man in dieser Quellensammlung:

https://www.hanfmuseum.de/en/quellen-und-links-ueber-die-hanf-verschwoerung-zur-24-langen-nacht-der-museen-31-01-2009

es soll auch eine 4 stündige Arte Doku über den Hanf geben (von den zugekifften Pharaonen über Jesus den Kiffer und Opiumschnüffler über die englische Hanfsegelflotte bis hin zu amerikanischen Hanftodesopfern in Propagandafilmen. ) Wie bereits in einem Kommentar geschrieben bin ich selbst kein Befürworter von Cannabis als Droge. Zum einen, weil ich doch so einige junge Menschen gesehen habe, die bereits nach dem ersten und zweiten Konsum in der Psychiatrie aufgeschlagen sind und ihrer Lebensplanung eine harte Wendung geben mußten, ihre Berufsziele nicht mehr verwirklichen konnten… andere wiederum entwickelten Depressionen in späteren Jahren oder kamen vom Reden und Schwelgen einfach nie wieder ins Tun, in die Tat. Sie verloren ihren Biss. Derzeit aber ist noch ein zusätzlicher Punkt nicht zu vernachlässigen, der mit der Cannabislegalisierung einhergehen könnte. Dem Staat und der Polizei dürfte daran gelegen sein, die Peace-Mentalität, das Lasche und Friedfertige, das mit dem Konsum von Cannabis einhergeht, für sich zu instrumentalisieren.

Es geht doch nichts über friedfertige lull-lalle deutsche junge Männer, quasi kastrierte junge Männer, in denen gewöhnlicherweise ein gesundes revolutionäres, rebellisches Potential liegt. Möglicherweise hat Cannabis im Bier in der Befriedung unserer germanischen und streitbaren Vorfahren bei Thing-Festen einen großen Beitrag geleistet, indem es verhinderte, daß sich die Teilnehmer gegenseitig die Köpfe einschlugen, aber ich bezweifle, daß diese drogeninitiierte Friedfertigkeit heutzutage noch Sinn macht. Im Gegenteil. Ich rate daher jedem, sich genau zu überlegen, ob man sich diese Droge ohne (medizinische) Notwendigkeit „antun“ will in Anbetracht der gegenwärtigen und zukünftigen Situation.

https://www.freenet.de/nachrichten/topnews/bund-deutscher-kriminalbeamter-fordert-ende-des-cannabisverbots_6457844_4702792.html

Der Bund Deutscher Kriminalbeamter (BDK) hat ein Ende des Cannabis-Verbots gefordert und sich für eine Entkriminalisierung von Konsumenten der Droge ausgesprochen. Der BDK-Vorsitzende André Schulz sagte der „Bild“-Zeitung (Montagsausgabe), das Verbot von Cannabis sei „historisch betrachtet willkürlich erfolgt und bis heute weder intelligent noch zielführend“. Es habe in der Menschheitsgeschichte noch nie eine Gesellschaft ohne Drogenkonsum gegeben, dies müsse akzeptiert werden.

Der Bund Deutscher Kriminalbeamter setze sich daher für eine „komplette Entkriminalisierung von Cannabis-Konsumenten ein“. Zur Begründung sagte Schulz der „Bild“, durch das derzeitige Rechtssystem würden Menschen stigmatisiert und kriminelle Karrieren erst befördert.

Es gebe bessere Möglichkeiten in der Drogenpolitik als vor allem auf Repression zu setzen, sagte Schulz. Dazu gehöre, zu lernen, mit einem verantwortungsvollen Drogenkonsum umzugehen, Konsumenten und Suchtkranken unter Fürsorgeaspekten zu helfen und einen tatsächlich wirksamen Kinder- und Jugendschutz möglich zu machen.

Für Autofahrer müsse Kiffen aber Tabu bleiben, sagte Schulz: „ Aus Sicherheitsgründen darf das Führen eines Kraftfahrzeuges weder im alkoholisierten oder sonst wie berauschten Zustand erfolgen.“

Derzeit gebe es jedoch beim Thema Autofahren „noch einige rechtliche Unsicherheiten und Gesetzeslücken“, was den Unterschied zwischen Cannabis und Alkohol sowie illegalem Cannabis-Konsum und Konsum auf Rezept betreffe. Zudem könnten Autofahrer heute den Führerschein wegen illegalen Cannabis-Konsums aus verschiedenen Gründen verlieren“, auch wenn sie nicht berauscht gefahren seien.

VW: Dieselautos sind Luftreinigungsmaschinen

und er hat damit noch nicht einmal Unrecht. So zögerlich ich auch Konzerndienern im Allgemeinen Recht geben möchte, hier scheint es angebracht. CO2 ist nun wirklich kein Umweltgift und was die heutigen Filter zusätzlich alles aus der (zugeführten) Luft ziehen, ist erstaunlich. Also man stelle sich vor, so ein deutscher Benz, der durch Smog-Beijing  oder Athen gurkt, der reinigt tatsächlich auch noch die Luft.

Aber wenn man dann liest, was so ein Katalysator als Katalysator freisetzt, also nicht die gereinigten Abgase, sondern das, was er freisetzt, wenn er arbeitet, dann wird einem mulmig. Werte Leser dürfen sich unten informieren.

Leute, pflanzt Bäume, holzt die Regenwälder nicht ab, lasst die Bodenmikroorganismen gedeihen (alles CO2 und Stickstoffverbraucher!) anstatt mit Kunstdünger, Pestiziden und Fungiziden und Monokultur das Bodenleben zu morden….und freut euch, wenn das natürliche Klima etwas wärmer wird. Nein, nicht wegen der Badesaison, sondern wegen der Vielfalt von Flora und Fauna und dem Gedeihen von Mensch und Tier und Pflanzen. Wärmeres Klima bedeuted neben mehr Nahrung auch weniger heizen, Ressourceneinsparung, insbesondere in Ländern, wo man dafür auf Kohle oder Holz zurückgreifen muß auch weniger Luftbelastung und weniger darauf zurückzuführende Krankheiten.

Und dann lese man, daß diese Kats Sauerstofferzeuger sind…

Wiki:  Die Aufgabe des Fahrzeugkatalysators ist die chemische Umwandlung der Verbrennungsschadstoffe Kohlenwasserstoffe (CmHn), Kohlenstoffmonoxid (CO) und Stickoxide (NOx) in die ungiftigen Stoffe Kohlenstoffdioxid (CO2), Wasser (H2O) und Stickstoff (N2) durch Oxidation beziehungsweise Reduktion. Je nach Betriebspunkt des Motors und bei optimalen Betriebsbedingungen können Konvertierungsraten nahe 100 % erreicht werden. Die dazu nötige Betriebstemperatur (500 °C) wird i.d.R. 3 bis 5 Minuten nach Starten des Motors erreicht. Dies ist besonders ungünstig bei kurzen Fahrten, da hier der Großteil der Schadstoffe innerhalb der (kalten) Startphase erzeugt und das Abgas somit nur unbefriedigend gereinigt wird.  Durch drastische Verkürzung der Kaltlaufphase konnten die Emissionen der Fahrzeuge erheblich gesenkt werden. Die Kaltstartphase kann durch folgende Maßnahmen verkürzt werden….

Dieselmotoren verbrennen kein vorbereitetes Brennstoff-Luft-Gemisch. Der Brennstoff wird innermotorisch in die komprimierte Luft zugegeben. Die Verbrennung selbst verläuft nur lokal stöchiometrisch oder gar unter Sauerstoffmangel.

Da der Brennstoff nicht gleichmäßig verteilt wird, führt die Verbrennung in Gänze zu einem hohen Luftüberschuss und damit zu λ > 1.

Im Abgas sind daher hohe Sauerstoffkonzentrationen vorhanden.

Somit ist die Reduktion von NOx wie beim Drei-Wege-Katalysator nicht möglich. CnHm– und CO-Emission können jedoch durch den Einsatz eines Oxidationskatalysators gemindert werden.

Die Oxidationsreaktionen laufen hierbei gleich wie beim Drei-Wege-Katalysator ab. Wegen der deutlich niedrigeren Abgastemperaturen im Vergleich zum Ottomotor sind Diesel-Oxidationskatalysatoren oft nahe am Abgaskrümmer verbaut, der Washcoat enthält nur Platin oder Palladium (Schwermetall = Gift) oder eine Kombination.

Die NOx-Minimierung von Dieselmotoren kann zunächst durch innermotorische Maßnahmen, also die gezielte Beeinflussung der Verbrennung zum Beispiel durch teilweise Abgasrückführung, erfolgen. Dies ist jedoch nur in engen Grenzen möglich, da ansonsten die Ruß-Emission ansteigt und die Motorleistung sinkt. In Zukunft soll der vermehrte Einsatz von NOx-Speicherkatalysatoren oder SCR-Katalysatoren den NOx-Ausstoß von Dieselfahrzeugen senken.

Neuere Arbeiten beschäftigen sich mit der Verwendung von Perowskit in Fahrzeugkatalysatoren für Dieselmotoren, die mit Sauerstoffüberschuss betrieben werden, um ihren Wirkungsgrad zu verbessern. Der im Abgas enthaltene Sauerstoff verhindert die Nutzung herkömmlicher Abgaskatalysatoren. Die Dotierung perowskithaltiger Katalysatoren mit Palladium erhöht die Beständigkeit gegen Vergiftung durch Schwefel.

In der Kritik stehen durch Fahrzeugkatalysatoren verursachte Emissionen von Platinpartikeln, Schwefeltrioxid, Schwefelwasserstoff und Cyanwasserstoff (Blausäure) sowie dem bei Benzin zugesetzten Antiklopfmittel Methyl-tert-butylether (MTBE), das mit Zink-Dithio-Phosphat aus dem Motorenöl sehr giftige Folgeverbindungen erzeugen kann, und Benzol.

Katalysatoren mit Keramik-Monolith können im Laufe der Zeit zerbröseln.

Auch die Beschichtungen der Katalysatoren können unter bestimmten Bedingungen abgetragen werden.

Beides führt zur verminderten Funktion der Katalysatoren bis hin zum Ausfall. Dabei werden nicht nur die krebserzeugenden Fasermatten (Aluminium-Silikatfasern; engl. RCF = Refractory Ceramic Fiber) ausgeblasen, sondern auch die Keramik-Monolithe mit ihren Edelmetallbeschichtungen. Da diese dann meist als sehr feiner Staub in die Umwelt gelangen (in dieser Form sind selbst Edelmetalle hoch giftig) besteht eine erhebliche Gefahr für den Menschen – vor allem in Städten.

Es gibt Studien, welche eine Straßenreinigung mit anschließender Wiederaufarbeitung der am Straßenrand aufgesammelten Staubpartikel und damit der Edelmetalle in Erwägung ziehen. Im Handelsblatt vom 17. April 2005 (Druckausgabe) wurde diese Thematik unter dem Titel: „Auch Katalysatoren sorgen für Feinstaub“ näher erörtert.

Das GSF–Forschungszentrum für Umwelt und Gesundheit (heute: Helmholtz-Zentrum München) hat in einer Studie z.B. den Einfluss der Edelmetalle Platin, Palladium und Rhodium auf die Umwelt näher erörtert. Die GSF kam zwar zum Schluss, dass die Vorteile des Katalysators dessen Nachteile überwiegen, wies jedoch gleichzeitig darauf hin, dass die Einwirkung der Edelmetalle auf Umwelt und Mensch noch nicht hinreichend untersucht wurde.

Das Umweltbundesamt schreibt in einer umfangreichen Untersuchung: „Für die Platingruppenelemente Iridium, Palladium und Rhodium konnten keine aussagekräftigen Modelle entwickelt und damit keine Expositionsquellen identifiziert werden. Bei diesen Metallen lagen 23–87 % der Messwerte unter der Bestimmungsgrenze. Hier besteht sowohl bezüglich des Gefährdungspotenzials, als auch bezüglich der Belastungsquellen erheblicher Forschungsbedarf. Zumindest für Palladium und Rhodium ist, aufgrund ihrer vermehrten Verwendung im Autokatalysatorbereich, mit einer weiteren Anreicherung in der Umwelt insbesondere in Straßennähe zu rechnen. Es sollte daher in künftigen Untersuchungen die Belastungssituation der Bevölkerung beobachtet werden, um eine möglicherweise steigende korporale Belastung frühzeitig erkennen zu können.“

Die Landesanstalt für Umweltschutz Baden-Württemberg stellt in einer Untersuchung fest: „Platin: Auch wenn durch die Platin-Immission in Straßennähe keine unmittelbare Gefahr droht, wäre es im Sinne der Prävention von Relevanz, mehr Informationen über die Aufnahmepfade und Wirkung von Platinverbindungen in Lebewesen einschließlich des Menschen zu erhalten.(man braucht Tierversuche, soll das heißen)  Platingruppenelemente (PGE): Zur Zeit besteht die Tendenz, Platin im Katalysator durch das billigere Palladium zu ersetzen. Dieses wird dann möglicherweise die ökotoxikologische und weltmedizinische Bedeutung von Platin einholen.

Um hier zu einer fundierten Beurteilung der Wirkung der PGE auf die belebte Umwelt zu gelangen, sind Studien zur Erforschung des ökotoxikologischen Potentials und vor allem der Wirkungsschwellen der PGE unerlässlich.  (Tierversuche mit dem Ziel der Tötung und schweren Vergiftung)   Ihre Bioverfügbarkeit, Verteilung und Akkumulation in den verschiedenen Umweltkompartimenten sind ebenfalls weiter zu beobachten.“ Man kam in diesem Bericht aus 2004 dann zum Fazit, dass „wohl keine Ertragsverluste und Wachstumsbeeinträchtigungen bei Nutzpflanzen zu erwarten wären und dass die ermittelten Konzentrationen bisher nicht für die menschliche Gesundheit relevant sind.

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http://www.mmnews.de/wirtschaft/47179-vw-dieselautos-sind-luftreinigungsmaschinen

Der heutige VW-Entwicklungschef Ulrich Eichhorn hat in einem Interview für die in der Kritik stehende Lobby-Organisation EUGT Dieselfahrzeuge als Luftreinigungsmaschinen bezeichnet. „Durch die modernen Abgasnachbehandlungsanlagen spielt der Dieselmotor in der umweltpolitischen Diskussion keine Rolle mehr, weil Partikel und Stickstoffdioxid auf ein nahezu homöopathisches Niveau sinken“, wird Eichhorn in einem Newsletter der EUGT aus dem Jahr 2013 zitiert.

Damals war Eichhorn Geschäftsführer des Verbandes der Automobilindustrie. Der Newsletter liegt der WirtschaftsWoche vor. „Man könnte fast sagen“, so Eichhorn weiter, „dass ein moderner Diesel in vielen Situationen sozusagen die Luft reinigt.“ Seit 2016 ist Eichhorn Leiter Forschung und Entwicklung bei Volkswagen.
Dieselautos gelten bis heute als eine der Hauptquellen von Stickstoffdioxid in Städten. Deshalb könnten schon in den kommenden Monaten Fahrverbote für Diesel in Deutschland verhängt werden. Eichhorn sieht jedoch auch auf Anfrage der WirtschaftsWoche keinen Grund, von seiner damaligen Einschätzung für das EUGT abzurücken. Auf Nachfrage teilte der VW-Konzern mit: „Grundsätzlich ist es auch heute noch in bestimmten Situationen der Fall, dass ein moderner Diesel die Luft reinigen kann.“

Staatlicher Zwang: gehörlosem Kind soll über Gerichtsbeschluss ein Cochlea-Implantat aufgezwungen werden

nun, als hörender Mensch erscheint einem der Gehörverlust schrecklich. Vielleicht nicht so schrecklich, wie der Verlust des Augenlichts, aber doch … nicht mehr an Gesprächen teilnehmen können, die zusätzliche Gefährdung im Strassenverkehr, wenn man herannahende Fahrradfahrer oder das Martinshorn nicht hört, keinen Vogelgesang und keine Musik mehr hören kann, nicht alle Fernsehübertragungen sind mit Gebärdensprache unterlegt, Radiohören ist passé und überhaupt: die Mühe, die Gebärdensprache erlernen zu müssen! Da ist man doch behindert!

Na, da ist es doch ganz wunderbar, daß es inzwischen so technische Segnungen wie ein Cochleaimplantat (CI) zumindest für diejenigen gibt, deren Hörnerv noch funktioniert, aber die Schallübertragung an anderer Stelle zerstört ist. Würden wir da nicht alle sofort zugreifen?

Und dann gibt es Leute, Gehörlose, die das ablehnen? Eltern, die es ablehnen, ihrem Kind ein solches CI implantieren zu lassen?! Ist das zu fassen? Und ach, diese Eltern sind selbst gehörlos! Die müssten doch wissen, wie schlimm die Gehörlosigkeit ist? Solchen Eltern gehört das Sorgerecht entzogen!  Oder? Vielleicht doch nicht? Wissen diese Eltern womöglich genauer bescheid? Fühlen sich Gehörlose als „Behinderte“? Und kann ein technisches Gerät überhaupt an das natürliche Hören heranreichen?

Sind die betroffenen Eltern informierter als die Hörenden? Und was ergibt sich aus den eingeleiteten Zwangsmaßnahmen gegen die Eltern für unser Rechtssystem und unsere Rechtsauffassung? Wo sind die Grenzen staatlicher Eingriffe in unser Leben und das Leben unserer Kinder? Dürfen wir die stetig fortschreitende Entmündigung der Eltern weiter zulassen?

Schulzwang, Impfzwang, Registrierungszwang, Sexualkundeunterrichtszwang, Implantatszwang… und bei Renitenz der Eltern steht die Jugendamt-Mafia vor der Tür. Was das bedeuted, davon können immer mehr Eltern und Großeltern ein Lied singen.

Die Eltern des betroffenen Kindes haben zudem nicht unrecht, sich an Zwangssterilisierungen minderwertigen Lebens erinnert zu fühlen.

Zuersteinmal muß dazu gesagt werden, die Implantierung so eines Gerätes ist ein medizinischer Eingriff mit allen damit verbundenen Risiken. Wie grundsätzlich jeder medizinische Eingriff, insbesondere UNNÖTIGE, d.h. Eingriffe, die nicht unmittelbar der Lebensrettung dienen, fällt die Implantierung rechtlich gesehen unter „Körperverletzung“. Ein Arzt wird nur deswegen nicht täglich der Körperverletzung angeklagt und verurteilt, weil man als Patient ihn freiwillig aufsucht, die Körperverletzung verlangt, ihr nach Aufklärung zustimmt und sie ohne Gegenwehr über sich ergehen läßt.

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Hier das Grundlegende zu CI:  http://www.der-albrecht.net/kann-zum-hoeren-gezwungen-werden/

Auszug:

  • Je früher implantiert wird, desto erfolgsversprechender verläuft die Sprachentwicklung. Daher wird meist empfohlen, bereits im frühen Kindesalter zu implantieren.
  • Bei Erwachsenen sollte die Ertaubung für ein gutes Ergebnis bestenfalls nach dem Spracherwerb erfolgt sein.

Zu den positiven Aspekten des CI gehört, dass Kinder, je nachdem wann das CI implantiert wurde,

  • die Möglichkeit eines annähernd ’normalen‘ Spracherwerbs erhalten und einen Alltag mit weniger zusätzlicher Hilfe.
  • Ganz allgemein ermöglicht es seinen Trägern die Wahrnehmung von Geräuschen und Alarmsignalen, was mehr Sicherheit im Alltag bedeuten kann.

Zu den Nachteilen der elektronischen Prothese zählt zum Beispiel,

  • dass sie vor Wasser geschützt werden und
  • bei bestimmten medizinischen Untersuchungen oder Behandlungen, beispielsweise einem MRT oder einer Strahlentherapie, im Vorfeld entfernt werden muss. (d.h. dann ist man plötzlich wieder taub!)
  • Die potentiellen Risiken bei dieser Gehirnoperation sowie die Tatsache, dass es sich dabei um einen invasiven Eingriff handelt, bei dem in den Schädelknochen gefräst wird, sind ebenfalls nicht zu vernachlässigen.
  • Ambivalent zu betrachten sind außerdem die einzelnen in der Praxis erzielbaren Erfolge beim Thema Hörverstehens- und Sprachverständnis, die stark variieren und vorher nicht abzusehen sind.

Abgesehen vom medizinischen Geschehen, dürfen die psycho-sozialen Folgen des CI nicht außer Acht gelassen werden.

  • Nach der OP sind CI-Patienten auf eine lebenslange und individuelle Nachsorge sowie ein spezielles Training angewiesen,
  • bei dem Hören und Sprechen erst (wieder) erlernt werden müssen.
  • Die Umgewöhnung sowie der äußere und innere Erwartungsdruck können dazu führen, dass sich Betroffene weder der Welt der Gehörlosen noch der der Hörenden zugehörig fühlen und dadurch Identitätsprobleme entstehen. Dabei ist einer der wohl wichtigsten Faktoren die Familie und der Freundeskreis, die dem Betroffenen unterstützend zur Seite stehen sollten und eine lebenslange Nachsorge mittragen müssen.
  • Letztendlich hängt der Erfolg des Implantats von einem Zusammenspiel verschiedener sozialer, psychischer und medizinischer Aspekte ab.

Zwang zur CI-Implantation

http://www.kestner.de/n/verschiedenes/presse/2017/Zwang_zur_CI_Implantation_Stellungnahmen.htm

Stellungnahmen: Diese Liste wird bei weiteren Veröffentlichungen laufend aktualisiert.

10.11.2017: Veröffentlichung des konkreten Falls in Goslar von Karin Kestner

10.11.2017: CI-Implantation zwangsweise? Bericht in kobinet Nachrichten

10.11.2017: Zwangsimplantation in Braunschweig? Bericht in taubenschlag.de

14.11.2017: Die Pforte zum CI-Zwang? Bericht der Deutschen Gehörlosenzeitung

15.11.2017: Stellungnahme des Landesverbandes der Gehörlosen Niedersachsen (PDF-Download)

16.11.2017: Stellungnahme Tut Initiative e. V. (PDF-Download)

17.11.2017: Stellungnahme der Deutsche Cochlea Implant Gesellschaft (PDF-Download)

17.11.2017: Stellungnahme des Deutschen Gehörlosenbundes (PDF-Download)

17.11.2017: Zwangsoperation? Klinik-Chefarzt soll Eltern angezeigt haben Bericht in regionalBraunschweig.de

17.11.2017: Doctor sued parents over cochlea Bericht von H3 broadcasting in international sign (von min 11:45 – 14:50)

18.11.2017: Klinik-Eklat: Erinnerung an behindertenfeindliche Tendenzen Bericht in regionalBraunschweig.de

19.11.2017: Entscheidungsprocedere zur CI-Operation eines Kindes mit Hörbehinderung (PDF-Download) Stellungnahme von Prof. Rathmann

20.11.2017: Bericht über die Anhörung vor dem Goslarer Amtsgericht von Karin Kestner

20.11.2017: Zwangsoperation: Jugendamt Goslar erklärt sich Bericht in regionalGoslar.de

20.11.2017: Stellungnahme für das Familiengericht (PDF-Download) von Dipl. Psychologe Dr. Oliver Rien

21.11.2017: Zwangsimplantation? – Familiengericht will weitere Gutachten Bericht in regionalGoslar.de

21.11.2017: CI-Zwangsimplantation vor Gericht Bericht in kobinet Nachrichten

21.11.2017: Zwangs-OP: „Indikation hätte nicht gestellt werden dürfen“ Bericht in regionalGoslar.de

22.11.2017: Zwangs-OP: Gehörlosenexpertin kritisiert Jugendamt Bericht in regionalGoslar.de

23.11.2017: Deutschlandfunk Interview mit Prof. Rathmann

26.11.2017: Stellungnahme des Bundeselternverbandes gehörloser Kinder e. V.

27.11.2017: Ausführungen „Warum sich Eltern gegen ein Cochlea Implantat entscheiden“ von Karin Kestner

27.11.2017: Stellungnahme zu zwei Fernsehbeiträgen zur gerichtlichen Anhörung (PDF-Download) von Uwe v. Stosch, GIB ZEIT e. V.

27.11.2017: Fragwürdiges Cochlear Implantat Bericht in kobinet Nachrichten

29.11.2017: Zwangsimplantation – Darf man ein gehörloses Kind gegen den Willen der Eltern operieren? Spiegel Online

30.11.2017: Zwangsimplantat für ein gehörloses Kleinkind? heilmed-krankheit.de

30.11.2017: Stellungnahme CIA „Zwangsimplantation“ Cochlea Implantat Austria

01.12.2017: Grotesker Rechtsstreit: Ein Richter soll entscheiden, ob ein Kind hören darf oder nicht Focus Online

04.12.2017: Was dem Kindeswohl dient, sollten die Eltern entscheiden Der Tagesspiegel

05.12.2017: Stellungnahme zum Spiegelartikel vom 29.11.2017 „Zwangsimplantation – darf man ein gehörloses Kind gegen den Willen der Eltern operieren?“ (PDF-Download) von Uwe v. Stosch, GIB ZEIT e. V.

07.12.2017: Kann einem Kleinkind ein Cochlea-Implantat gegen den Willen seiner Eltern implantiert werden? medstra-online.de

12.12.2017: Kein Cochlear Implantat für zwei gehörlose Kinder. Sozialamt Landkreis Trier-Saarburg übergibt Fall an Jugendamt von Karin Kestner

19.12.2017: Allgemeine Stellungnahme zur CI-Implantierung (PDF-Download) Landeselternverband gehörloser und schwerhöriger Kinder und Jugendlicher Nordrhein-Westfalen e.V.

19.12.2017: Cochlea Implantat – Keine Zahlen, Daten, Fakten CDU/CSU Bundestagsfraktion / Karin Kestner

20.12.2017: „Die sprachliche Deprivation tauber Kinder“ bedeutet eine Kindeswohlgefährdung – nicht die Erziehung in DGS! – BILING e.V.

23.12.2017: Kein Cochlea Implantat als Kindeswohlgefährdung? BR, Sehen statt Hören

10.01.2018: Eltern gegen die Operation des gehörlosen Kindes ÄrzteZeitung

10.01.2018: Streit vor Gericht: Dürfen Eltern ihrem gehörlosen Kind ein Cochlea-Implantat verweigern? MedScape.com

13.01.2018: Kann zum Hören gezwungen werden? DER ALBRECHT

18.01.2018: Hören oder Nichthören, Stern Print Heft Nr. 4

18.01.2018: CI-Zwang – ein Zwischenbericht Karin Kestner

19.01.2018: Elternrechte stärken – Zwangsimplantation verhindern Corinna Rüffer, MdB

20.01.2018: Nachgefragt zum Cochlea Implantant Zwang kobinet-Nachrichten.org

29.01.2018: Warum diese Eltern gegen eine Hörprothese für ihren tauben Sohn kämpfen stern.de

 

 

Ein anderer Behördenärger mit dem Jugendamt:

17.12.2017: Jugendamt riskiert Kindeswohlgefährdung, weil es keine Gebärdensprachkurse für die Eltern genehmigt  Biling e. V.

Chemikalen Attacken in London steigen weiter

465 Angriffe wurden 2017 allein in London registriert, 395 waren es 2016. Damit zählt London zu den Orten mit der höchsten Anzahl von Säureattacken weltweit. 60% der Opfer und 75% der Täter sind im Alter zwischen 10 und 29 Jahren, 71% der Täter und 72% der Opfer sind männlichen Geschlechts. 25% der Angriffe erfolgen im Zusammenhang mit Raubüberfällen (gefährdet sind besonders die motorisierten kleinen Auslieferer) und die dabei meist verwendeten Chemikalien beruhen auf Ammonium, so dass sie wenig lebensgefährlich sind, aber schwere Verletzungen verursachen, die zu schlimmer Narbenbildung führen. Polizeikräfte wurden deswegen in spezieller Erster Hilfe geschult und mit entsprechendem Equipment ausgestattet. Weitere Vorkommnisse sind verbunden mit Streit und Drogen. Man plant einen Verkauf von korrosiven Substanzen nur mit Altersnachweis einzuführen (was auch immer das bringen soll. Vielleicht soll das die Aufklärungsquote in jeder Alterstufe erhöhen, wenn sich ein Verkäufer dadurch auch an Namen erinnert von über 18 Jährigen, weil er sich deren Ausweis hat zeigen lassen?)

https://www.express.co.uk/news/uk/910659/acid-crime-london-metropolitan-police-acid-attacks-gangs-uk

Das Problem ist inzwischen so präsent, daß man die Entstehung von Nogo Zonen befürchtet. Eine Parlamentarierin meint sogar, sie entstünden nicht in Zukunft, es gebe sie bereits in London. Man versuche weiter eine Registrierpflicht für Verkäufer gefährlicher Substanzen zu erwirken. Bis dahin appelliere man an die freiwillige Zusammenarbeit. Der Ex eines in UK bekannten Serienstars wurde zu 20 Jahren Haft verurteilt, weil er in einem Nachtclub 22 Besucher mit Säurespray verletzte.

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https://www.express.co.uk/news/uk/895306/Acid-attacks-London-Arthur-Collines-TOWIE-Ferne-Mccann-crime-Stephen-Timms

 

Bereits 191 Grippetote durch japanische und australische Grippe im UK

über 2000 Erkrankte mußten hospitalisiert werden. Die Krankenhäuser kommen langsam an ihr limit und es ist unklar, ob der  Höhepunkt des Ausbruchs bereits erreicht ist. Häufiges Händewaschen, Hygiene und Desinfektion werden dringend empfohlen, um den grassierenden 4 Virensorten entgegenzuwirken.

https://www.express.co.uk/news/uk/910957/aussie-flu-uk-nhs-hospital-winter-england-scotland-wales-northern-ireland-japan

Frouwe aus`em Walde: smartmeter grid – wehrt Euch!

In Hamburg steht es den Menschen jetzt bevor: Im Zuge der Modernisierung des Stromnetzes werden überall die intelligenten Stromzähler („Smart Grids“) eingebaut.

40.000 sind bereits installiert;

langfristig sollen alle 1,1 Millionen Abnehmer die Zähler erhalten.

In Bremen wurden die Stromzähler bereits 2010 eingeführt, allerdings sind sie nur in Neubauten Pflicht. 55.000 Abnehmer besitzen sie jedoch schon.

Falls Sie, lieber Leser, bald oder heute vor der Entscheidung stehen, dass in dem Haus, in dem sie wohnen, ein intelligenter Stromzähler eingebaut werden soll, dann verweigern Sie dies bitte! Vorgegeben wird, dass es sich bei den neuen Stromzählern um das Stromsparen dreht, was wir ja wegen der „globalen Erwärmung“ und des „CO2´s“ so dringend nötig haben.

In den USA wird die Technik bereits seit 2009 eingeführt. Nun soll auch die EU dran sein, denn eine Vorgabe der EU sieht vor, dass überall in Europa das Stromnetz auf das Smart-Grid-Modell umgestellt werden soll. In Italien hat man die Technik bereits in mindestens 85 Prozent aller Haushalte installiert (Stand: Sept. 2011!).

Und in Deutschland ist der Einbau eines solchen Stromzählers seit 2010 Pflicht, zumindest wenn es sich um einen Neubau handelt oder wenn ein Haus in großem Maß umgebaut wird. Für den Endkunden entstehen jedoch nur Unannehmlichkeiten.

Zunächst die Kosten:

Der Endkunde muss den Einbau des Gerätes (100,- Euro) sowie

die jährlichen Betriebskosten (60,- bis 240,- Euro) selbst bezahlen, obwohl das Stromsparen auch Geldsparen bedeuten müsste.

RWE zum Beispiel bietet seine „Smarthome“-Pakete für einmalige 400,- bis 800,- Euro an.

Neben den Kosten gibt es ein weiteres Problem: dem Verbraucher wird immer dann der Strom abgestellt, wenn er zuviel verbraucht hat.

Der Stromzähler wird deshalb als „intelligent“ bezeichnet, weil er ein Zuviel an Energieverbrauch erkennt und diese Information an das E-Werk weiterleitet.

Doch die Übertragung dieser Daten verbraucht Energie, weshalb das Energiesparen, um das es geht, für ad absurdum erklärt werden kann.

Den einzigen Gewinn haben die Energieversorger, weil sie mehr Profit machen, und die Mächte, die mit unseren Daten arbeiten. Denn die Stromzähler übertragen alle Nutzungsdaten, die das Gerät misst – wann wir die Waschmaschine anstellen, wann wir den Kühlschrank aufmachen und wann wir Fernsehen.

Ein YouTube-Video vom 24. April letzten Jahres (2017) zeigt, wie schädlich die Geräte sind. Mit einem Messgerät, das elektro-magnetische Strahlung misst, wurde nachgewiesen, wie hoch die Strahlung der Stromzähler ist und wie permanent – alle paar Sekunden – hochfrequente Impulse abgegeben werden.

Das Gerät strahlt so stark, dass die Pflanzen, die nahe eines Zählers wachsen, verdorren. Erst ab einem Abstand von 3 Metern weisen sie wieder gesunde, hellgrüne Blätter auf. Die Bewohner des Hauses litten unter Schlafstörungen, nachdem die Energy-Box installiert worden war. Dadurch, dass die EM-Strahlung ins Stromnetz eingekoppelt wird, strahlt sie auch über jede einzelne Steckdose und jedes Kabel aus.

Dass die Strahlung in der Stromleitung steigt, zeigten auch Messungen.

Eine Abschirmung von dieser krankmachenden Strahlung ist kaum noch möglich, wenn das Gerät ersteinmal installiert ist. Man hat beobachtet, dass Lampen durchknallen, immer wieder kurze Stromausfälle passieren, Internet- und Mobiltelefonverbindungen zusammenbrechen, Computer knacken und Lampen flackern.

Der Einbau eines intelligenten Stromzählers ist dasselbe wie das Verbot der Glühbirne und die Zwangsbenutzung der giftigen Energiesparlampe. Beides dient nur der Industrie und den Mächten, die uns schwächen und überwachen wollen. Ziel ist es, ein globales intelligentes Netzwerk aufzubauen, gesteuert vom „Global Energy Network Institute“ (GENI).

Am Bau der Geräte sind IBM, Siemens, Panasonic, Toshiba, Mitsubishi und andere Großkonzerne beteiligt. Man steuert ein neues WWW an – nur eben für technische Dinge.

Und sie haben sogar berühmte Fürsprecher wie den Dalai Lama oder den Erzbischoff Desmond Tutu dafür gewonnen.

Später soll dann eine CO2-Währung eingeführt werden, mit der man Energie kaufen und verkaufen kann, so der Plan der NWO.

Großbanken wie J.P. Morgan Chase, Goldman Sachs und Morgan Stanley stehen als „Händler“ bereit.

Grundlage dafür ist die exakte Messung und Überwachung des Energieverbrauchs. Dazu gehört auch das Konzept des E-Autos mitsamt Stromvertrag.

In den USA wird all das seit 2003 mit der Gründung eines Energieministeriums vorbereitet.

Dort ist die Installation von landesweiten 850 Überwachungssensoren,

200.000 intelligenten Transformatoren,

700 entsprechenden Umspannwerken und

345.000 digitalen Stromzählern in Vorbereitung.

Ausgangspunkt der Entwicklung war die Klimalüge (CO2).

Doch wir müssen uns dagegen wehren, dass die Stromzähler bei uns eingebaut werden. Jeder, der in einem Haus lebt, das zwangsgezählt werden soll, muss sich dagegen wehren, indem er den Einbau des Gerätes verweigert.

In Österreich hat dies erst kürzlich zum Erfolg geführt. Dort hatte sich ein massiver Widerstand gegen die Installation der neuen Stromzähler aufgebaut. Die Regierung hatte vor, bis 2018 rund 90 Prozent aller derzeitigen Stromzähler auszutauschen. Doch Anfang August 2013 wurde ein Gesetz beschlossen, das dem Verbraucher gestattet, den Austausch des Zählers auf die neue Technologie zu verweigern.

Dem voran gegangen war eine Petition einer Mietervereinigung, die darauf verwiesen hatte, dass das Auslesen der Smart-Meter verfassungs- und datenschutzwidrig sei.

In den Niederlanden ist der Einbau der „Energy-Box“, wie sie auch genannt wird, seit ganz Schweden damit ausgestattet wurde (siehe auch den Bericht in „Lichtsprache“ Nr. 65, Seite 37), auf Wunsch der Bevölkerung ebenfalls verboten worden.

Quelle : http://www.lichtsprache-online.com/aktuelles/intelligente-stromzähler/

Frouwe aus`em Wald teilt die Stimme eines Wutbürgers über den Kindermord durch einen Migranten

https://www.facebook.com/christian.horst.334/posts/10215334691059222

Der Krieg in unserer Gesellschaft II  Gefunden bei Nik Grump

WUT IM BAUCH.

Gestern, am 27.12.2017 wurde in einem Drogeriemarkt eine 15-jährige Deutsche von einem 15-jährigen Afghanen nach einem Streit erstochen.

Ich habe gestern mit erhöhtem Puls und unter Freunden getippt, dass ich mir die Wut über dieses Drama aus dem Leib schreiben werde. Und jetzt sitze ich hier und will genau das tun – und ich habe immer noch erhöhten Puls.

Mir geht da einiges durch den Kopf, mit dem man eine Wutrede beginnen kann. Ich fange an zu tippen finde es gut und lösche es wieder. Ich lösche die ersten Worte nicht, weil sie schlecht sind.

Nein, im Gegenteil.

Sie sind alle auf den Punkt. Ihnen ist nur eins gemeinsam: Sie überleben keine 24 Stunden auf Facebook: die Verräter lesen mit und melden was das Zeug hält.

Und mit der Vernichtung meiner Worte via Mausklick im Zensurbüro von Facebook, würde auch mein Profil gesperrt werden.

Das wäre ein kleiner Preis für die Wahrheit, den ich gerne bereit wäre zu bezahlen. Aber am Ende bringt es halt nichts, wenn man stummgeschaltet wird.

Also, wie fange ich meine Wutrede an?

Vielleicht so:

Fickt Euch. Fickt Euch einfach alle, die Ihr uns erzählt, dass sich Deutschland ändern wird und ihr das gut findet.

Fickt Euch. Fickt Euch einfach alle, die Ihr uns zum Schweigen gebracht habt, uns, die wir mahnend gesprochen haben, die diese Entwicklung voraussahen.

Fickt Euch. Fickt Euch einfach alle, die Ihr nichts tut, um dieses Morden zu beenden, die auf den Flughäfen dafür plädieren, dass Straftäter nicht zurück in ihre Heimat geschickt werden.

Fickt Euch, die Ihr als Politiker und Presseleute alles dafür getan habt, dass die Wahrheit sich weinend in eine Ecke verkrochen hat, weil Eure Lügen und Drohungen so mächtig sind.

Nein, das sind nicht die richtigen Worte. Es ist zu einfach. Zu dumm.

Vielleicht muss man es anders anfangen.

Vielleicht so:

Liebe Eltern des Teenagers, des jungen Mädchens, das gestern von einem Afghanen zu Tode gemetzelt wurde: Es tut mir leid.

Es ist meine Schuld, dass das geschehen konnte. Vor ein paar Tagen noch habt Ihr mit Eurer hübschen Tochter im Wohnzimmer gesessen und Weihnachten – das Fest der Liebe – erlebt.

Und jetzt ist sie tot.

Sie ist von vielen Messerstichen durchbohrt worden, man hat ihren jungen Körper aufgeschlitzt und ihre Eingeweide zerrissen. Sie ist verblutet.

Sie wird all das, was sie werden wollte, niemals werden. Angefangen damit, erwachsen zu werden.

Und es ist meine Schuld.

Ich war nicht laut genug, als ich gemahnt habe, dass hier in unserem Land etwas ganz gehörig falsch läuft. Ich habe mich nicht entschieden genug gewehrt, als man mich und die, die ähnlich denken wie ich, sozial geächtet hat.

Mein Leben, meine Ruhe, meine Gemütlichkeit war mir wichtiger als das Leben Eures Kindes.

Es ist meine Schuld, dass Eure Tochter tot ist.

Dass sie nie einen Schulabschluss haben wird, dass sie nie die Welt kennen lernen wird, so wie ich es tun konnte.

Es ist meine Schuld, dass Ihr nun heute in ihrem Zimmer auf den Knien seid und Euch die Seele aus dem Leib heult, während die Poster von der Wand, die Kleinigkeiten die das kurze Leben Eurer Tochter auszeichneten von Regalen und Sideboards auf Euch herab schauen und Ihr Euch nun irgendwann – wenn der erste dumpfe Schmerz nachgelassen hat und man Euch sagt, dass das Leben weitergehen muss – fragen müsst, ob man das Zimmer so lässt oder daraus ein Bügelzimmer machen soll.

Es ist meine Schuld, dass Eure Tochter tot ist.

So wie es auch meine Schuld ist, dass überall in unserem Land junge Männer mit Messern und mit Fäusten, mit bösen Worten und bösen Taten all das vernichten, was unser Land mal auszeichnete.

Es ist meine Schuld, dass hier immer noch Politiker schalten und walten dürfen, die man längst mit Forken aus dem Land hätte jagen müssen, dass Menschen uns bedrohen, wenn wir die Wahrheit sagen.

Ich war zu bequem. Ich war zu faul. Ich habe gedacht, dass andere den Karren aus den Dreck ziehen sollen, während ich mich weiter um mich und mein Leben kümmern kann. All das tut mir leid.

Ich habe einen Sohn. Der ist 20 Jahre alt und damit lebt er schon fünf Jahre länger als Eure Tochter. Vielleicht wird er sogar mal so alt wie ich und wird selber ein Kind haben. Ich weiß es nicht, ich hoffe es.

Auch er hat sich schon in gefährlichen Situationen mit Menschen wiedergefunden, die wir als Gäste aufgenommen haben. Er wurde mit dem Messer bedroht, er wurde in der Schule rassistisch beleidigt, man hat ihn abgezogen und es ist meine Schuld, dass die Leute, die meinen Sohn und die Kinder vieler anderer Deutscher hier bedrohen, sich über uns totlachen, dass Lehrer in den Schulen machtlos sind oder gar nicht reagieren wollen.

Es ist meine Schuld, dass all das irgendwie normal zu sein scheint. Das ist es aber nicht. Es ist das Gegenteil davon.

Ich habe gegenüber meinen Freunden und Bekannten wie Unbekannten geschwiegen, als sie noch im orgastischen Freudentaumel waren und ich schon kommen sah, was heute passiert. Ich wollte keinen Streß.

Ich habe gegenüber den Medien geschwiegen, als diese sich – gewollt oder ungewollt – verschworen, um unser Land und unsere Kinder preiszugeben.

Ich habe gegenüber den Politikern geschwiegen, die uns weiszumachen versuchten, dass uns hier Menschen geschenkt werden, die wertvoller sind als Gold.

Ja, all das und noch viel mehr ist meine Schuld. Ich habe geschwiegen oder war einfach nicht laut genug.

Mein Schuldbekenntnis bringt Euch Eure Tochter nicht zurück und auch all die anderen Menschen werden nicht wieder lebendig, die Opfer meiner Unterlassung wurden und noch werden.

Auch dieser Tag und der Tag darauf wird nicht vorübergehen, ohne dass wir wieder ein Opfer aus unseren Reihen zu beklagen haben werden das verletzt, getötet, vergewaltigt oder beleidigt wird von Menschen, die das Gastrecht missbrauchen, weil man es ihnen erlaubt hat.

Wir alle werden jeden Tag vergewaltigt. Wir machen die Beine breit für eine Politik, die unser Land in eine der dunkelsten Phasen der Nachkriegsgeschichte bringen wird und wir wehren uns nicht, weil man uns gesagt hat, dass wir damit etwas Gutes tun und wer was anderes behauptet, ist ein Hetzer, ist ein Nazi, ist ein Arschloch, ist ein Mensch wie ich.

Eure Tochter wurde angelogen.

Sie glaubte an die Regenbogenwelt, die ihr versprochen wurde und sie glaubte, dass Menschen wie ich der Feind und alle anderen die Freunde sind und nun hat sie keinen Puls mehr.

Sie ist tot.

All das ist meine Schuld. Und es tut mir leid.

Ich beklage den Tod Eurer Tochter. Und ich werde nicht mehr schweigen und meine persönliche Komfortzone über das Leben unserer Söhne und Töchter in diesem Land stellen.

Denn als Vater weiß ich, dass Eltern ihr eigen Fleisch und Blut nicht überleben sollten. Es liegt an mir, hier für mich und andere Eltern gegen eine Politik zu agieren, der wir nicht wichtig sind auf ihrem Weg zu den „Vereinigten Staaten von Europa“.

Sie gehen über unsere Leichen. Sie nehmen uns unser Land. Sie nehmen uns unsere Sicherheit. Sie gehen über die Leichname unserer Kinder und gebieten uns zu schweigen, sie drohen uns mit der Justiz oder erlauben Gruppierungen, Institutionen und Stiftungen uns Angst zu machen und uns zu verfolgen.

Damit ist ab heute Schluss. Das verspreche ich Euch.

Mein Beileid zu Eurem Verlust, der auch der meine ist. Der Tod Eurer Tochter soll nicht umsonst gewesen sein und ich hoffe darauf, dass viele die wie ich denken nun ihre Stimme erheben und dieser Entwicklung Einhalt gebieten.

Ich wünsche Euch Stärke und uns allen Kraft.
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Die Gemeinden und Bürgerversammlungen haben die wahre Macht – David gegen EU Goliath

Ursprünglich veröffentlicht auf volksbetrug.net: Was Deutschland nicht schaffte, machen jetzt Betriebe, Gemeinden und Bundesländer vor: Sie entscheiden sich entgegen der EU-Entscheidung gegen den weiteren Einsatz von Glyphosat. Südtirol machte es bereits vor: Der kleine Ort Mals, der Apfelplantagen kultiviert, hat in einer Volksabstimmung beschlossen, in seiner Gemeinde kein Glyphosat mehr zu verwenden.…

über DANKE: Kleine deutsche(!) Molkerei schafft GLYPHOSAT ab! — pressefreiheit24

Krankenversicherung soll nach Wunsch der SPD zur Bürgerversicherung umgestaltet werden

Versuch einer Regierungsbildung, zweiter Teil: Nachdem die Sondierungsgespräche zwischen Union, Grünen und FDP zum Schluss doch recht überraschend abgebrochen wurden, ist eine Neuauflage der großen Koalition zwischen CSU/CDU und SPD die nächste Option.

https://www.gesundheit-aktiv.de/index.php?option=com_content&view=article&id=997:solidarisch-oder-selbstbestimmt&catid=78:nachrichten&utm_source=newsletter_175&utm_medium=email&utm_campaign=krebsmedikamente-depression-impfen-anthroposophika-medien-paedagogik

Die SPD zeigt sich zwar offen, bringt aber Gepäck mit: Sie fordert nun erneut die Einführung einer Bürgerversicherung.

Die Debatte um das Konzept ist nicht neu, seit 2003 wird darüber diskutiert: SPD, Grüne und Linke sprechen sich dafür aus. Dagegen wollen Union und FDP ebenso wie diverse Interessenverbände die Einführung verhindern.

 

Für die SPD geht es bei der Bürgerversicherung vor allem darum, die Finanzierung der Krankenversicherung wieder gerechter zu machen.

Zur Erinnerung: In Deutschland wurde der Anteil, den die Arbeitgeber für die Beiträge bezahlen, bei 7,3 Prozent eingefroren. Weitere Beitragssteigerungen werden also alleine von den Arbeitnehmern getragen.

  • Die Bürgerversicherung soll damit Schluss machen.
  • Außerdem geht es darum, das duale System aus gesetzlicher und privater Krankenversicherung in ein Einheitssystem zu wandeln.
  • Eine Bürgerversicherung für alle soll auch für die jetzt Privatversicherten verfügbar sein, Selbstständige und Freiberufler sollen dort mit einzahlen.

Unser Kommentar
Bürgerversicherung? Ist das wirklich eine Versicherung von und für Bürger? Nein.

Sie entspringt einer von oben gedachten Gerechtigkeitsvorstellung (Anm.: in meinem Augen einer kommunistisch-sozialistischen Gleichmacherei), indem sie eine Einheitsversicherung für alle schafft.

Viele Kritiker – wir auch – befürchten, dass das die Zweiklassenmedizin erst recht befördert. Was bisher durch eine eher breite Privatversicherung abgedeckt wurde, ließe sich dann durch teure Zusatzversicherungen ergänzend absichern. (Anm.: und nicht zu vergessen, werden auch die Privatversicherten dann in die große Gesundheitsdatenkrake der Telematik-Infrastruktur hineingezwungen! Da geht es um Daten, die Milliarden wert und auf die viele viele Firmen scharf sind.)

Jegliche Koppelung an das Einkommen ginge verloren.

Und – last but not least – eine Mitbestimmung durch die Versicherten ist nicht angedacht.

Wir meinen, dass die Krankenversicherung zu einer bürgerschaftlichen Versicherung weiterentwickelt werden müsste. Wir müssen endlich das 19. Jahrhundert in der Krankenversicherung überwinden. Solidarität lässt sich nur gemeinschaftlich organisieren! Könnten nicht unter dem Dach der gesetzlichen Krankenversicherungen auch neue Solidarformen entwickelt werden? Was meinen Sie? Schreiben Sie uns Ihre Meinung dazu! (zu spät, der Zug ist längst abgefahren. Wirtschaftsinteressen im big data Geschäft und politische Diktatur sowie Dummheit in der Politkaste sind über den point of no return hiausgewachsen)

Neue Krebsmedikamente oft (nicht immer!) nutzlos

zu den „neueren“ Therapiemethoden für gewisse Krebserkrankungen gehören Immunglobuline. Diese zeigen oftmals eine erstaunlich gute Wirkung.

https://www.gesundheit-aktiv.de/index.php?option=com_content&view=article&id=996:teure-bittere-pille&catid=78:nachrichten&utm_source=newsletter_175&utm_medium=email&utm_campaign=krebsmedikamente-depression-impfen-anthroposophika-medien-paedagogik

Im Oktober 2017 wurde eine Studie veröffentlicht, die zu dem Schluss kommt, dass rund die Hälfte der neu zugelassenen Krebsmedikamente für die Patienten keinen relevanten zusätzlichen Nutzen zeigt. (Anm. die andere Hälfte jedoch sehr wohl)

Erstmals wurden systematisch alle Zulassungen ausgewertet, die die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) zwischen 2009 und 2013 für Krebstherapien erteilt hat. Die Wissenschaftler fanden heraus, dass nur gut die Hälfte der zugelassenen Mittel lebensverlängernd wirkte oder zumindest die Lebensqualität verbesserte.

„Das ist eine erschreckende Zahl“, kommentierte Prof. Wolf-Dieter Ludwig, Krebsmediziner und Vorsitzender der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft in der „Tagesschau“ vom 30. November 2017. Jetzt seien die Zulassungsbehörde und auch die Bundesregierung gefragt, damit Patienten nicht „wie im Blindflug“ behandelt werden müssten.

Milliardenschwerer Markt
Dass es in der Krebsmedizin um viel Geld geht, zeigen die stetig steigenden Arzneimittelkosten. Heute bezahlen die Kassen für neue Krebstherapien bis zu 100.000 Euro pro Jahr und Patient.

Die EMA geht seit einigen Jahren verstärkt dazu über, Medikamente gegen Krebs schneller auf den Markt zu bringen.

Viele Experten halten eine solche beschleunigte Zulassung nur selten für gerechtfertigt, da eine vorübergehende Besserung noch nichts über die Lebensqualität oder ein längeres Überleben aussagt.

Sie raten, dass neue Arzneimittel in länger angelegten Studien zeigen sollten, dass sie dem bisherigen Standard überlegen sind. Das Bundesgesundheitsministerium dagegen hält die gesetzlichen Bestimmungen für ausreichend.

Patienten besser informieren
„Die Ergebnisse der Studie sind erschreckend. Pharmakonzerne verdienen massiv an neuen Krebsmedikamenten“ kommentiert Stefan Schmidt-Troschke, Geschäftsführer von GESUNDHEIT AKTIV, die aktuellen Zahlen. „Die Patienten werden über die Fakten im Unklaren gelassen.

Wenn man bedenkt, was man mit dem Geld machen könnte, das die Krankenkassen – und damit wir alle! – für die Arzneimitteltherapie aufbringen, zum Beispiel in der Pflege auf onkologischen Stationen oder in der Palliativmedizin! Wir von GESUNDHEIT AKTIV setzen uns dafür ein, Patienten so aufzuklären, dass sie selbstbestimmt entscheiden können, welche Art der Therapie sie haben möchten.“

Quelle:
“Neue Krebsmedikamente – teuer und oft nutzlos“, Tagesschau online, 30. November 2017

Original-Studie: „Availability of evidence of benefits on overall survival and quality of life of cancer drugs approved by European Medicines Agency: retrospective cohort study of drug approvals 2009-13“, BMJ2017; 359doi (Published 04 October 2017)

Glyphosphat: Kreuzresistenzen gegen Antibiotika wurden nicht in die Diskussion miteinbezogen

Die konservative website doccheck für Jungmediziner schreibt zur Glyphosphat-Forschung:

Das Herbizid Glyphosat darf weitere fünf Jahre verkauft werden. Bei der Diskussion um mögliche Risiken hatten sich Wissenschaftler auf Krebs konzentriert, andere Gefahren jedoch kaum beachtet. Dazu gehören Kreuzresistenzen gegen Antibiotika.

Ende November sprachen sich 18 aller 28 EU-Mitgliedsstaaten dafür aus, Glyphosat für weitere fünf Jahre zuzulassen. Nachdem sich Deutschland zuvor enthalten hatte, gab Landwirtschaftsminister Christian Schmidt (CDU) entgegen internen Absprachen der geschäftsführenden Regierung doch noch seinen Segen.

Jenseits des politischen Flächenbrands kritisieren Wissenschaftler, die Diskussion habe sich zu stark auf mögliche Krebsrisiken fokussiert und andere Gefahren außer Acht gelassen.

Kreuzresistenzen zwischen Glyphosat und Antibiotika

Es wurden in den vergangenen Jahren bei Mikroorganismen Kreuzresistenzen gegen unterschiedliche Antibiotika-Klassen und Glyphosat nachgewiesen, sagt Professor Dr. Maria R. Finckh.

Sie ist Fachgebietsleiterin Ökologischer Pflanzenschutz im Fachbereich Agrarwissenschaften an der Uni Kassel. “Da die Berichte über Antibiotikaresistenzen parallel zum Einsatz von Glyphosat weltweit massiv zugenommen haben, muss dringend erforscht werden, ob Glyphosat dabei eine Rolle spielt.

Bei Kreuzresistenzen werden Bakterien gegen ähnliche Moleküle oder Stoffe mit vergleichbarem Wirkmechanismus widerstandsfähig. „Von vielen Bioziden ist bekannt, dass sie einen Mehrfachantibiotikaresistenz-Phänotyp induzieren“, berichtet Brigitta Kurenbach von der University of Canterbury in Christchurch, Neuseeland. „Dies kann entweder auf eine Erhöhung der Expression von Efflux-Pumpen, eine reduzierte Synthese von äußeren Membranporinen oder auf beides zurückzuführen sein.“

Efflux-Pumpen befördern Fremdstoffe unter Energieverbrauch aus dem Inneren von Zellen nach außen.

Ärzte kennen sie eher von Patienten, bei denen Chemotherapeutika plötzlich nicht mehr anschlagen.

Im Unterschied dazu diffundieren Moleküle durch Porine, also Transmembranproteine, aufgrund von Konzentrationsunterschieden passiv nach innen.

Neben den Aquaporinen, die der Wasserversorgung dienen, gibt es etliche Vertreter.

Die Kreuzresistenz zwischen Glyphosat und Antibiotika betraf in Kurenbachs Arbeit medizinisch relevante Stämme wie Escherichia coli und Salmonella Typhimurium.

Ariena van Bruggen bestätigte dies bei typischen Bodenbakterien und Benzylpenicillin. Sie forscht an der der University of Florida in Gainesville.

Rückstandswerte überdenken

Ausgehend von zahlreichen Einzelbeobachtungen haben Bruggen, Finckh und Kollegen jetzt eine breit angelegten Übersichtsarbeit veröffentlicht. Basis waren 220 Studien der letzten Jahre.

Ihre Erkenntnisse sind:

  • Aufgrund der fast exponentiellen Zunahme des Glyposat-Verbrauchs kommt es zur „besorgniserregenden“ Anreicherung der Substanz in der Umwelt.
  • Die Autoren fanden Hinweise auf eine chronische Toxizität, die möglicherweise schon bei geringen Dosen auftritt. Im Gegesatz zur akuten Toxizität kann die schädigende Wirkung bei einer chronischen Toxizität erst nach einer längeren Zeitspanne oder nach Ende der Exposition beobachtet werden.
  • In Ökosystemen kommt es durch Glyphosat zu Verschiebungen von Mikrobiomen im Boden, in Pflanzen und Tieren – möglicherweise auch hin zu pathogenen Erregern.
  • Antibiotikaresistenzen kommen auch in Böden vor, die keiner hohen Antibiotika-Konzentration ausgesetzt sind. Eine denkbare Erklärung ist die Kreuzresistenz. Bakterien, die eine Glyphosat-Resistenz zeigen, enztwickeln auch eine Resistenz gegen Antibiotika.
  • Viele Befunde aus den Veröffentlichungen können als Hinweis auf Resistenzen gegen weitere Herbizide gewertet werden.
  • Manche Stoffwechselprodukte wie Aminomethylphosphonsäure (AMPA) sind toxischer als Glyphosat selbst.

http://news.doccheck.com/de/newsletter/4424/29618/?utm_source=DC-Newsletter&utm_medium=E-Mail&utm_campaign=Newsletter-DE-DocCheck+News+17.49+%28Campus%29-2017-12-06&user=794a8bebcffb79b71e7350ecbd918d50&n=4424&d=28&chk=9db758fb40c5da1ab6dc23eb1b1788a7

Abbau von Glyphosat zu Aminomethylphosphonsäure (AMPA; Weg A) und weiter zu Ammoniak/ Kohlendioxid beziehungsweise zu N-Methlyglycin (Weg B) und weiter zu Glycin © Yikrazuul / Wikipedia

Unsere Meta-Studie zeigt auf, dass die erlaubten Rückstandswerte überarbeitet werden müssen“, fasst Finckh zusammen.

  • „Erstens müssen nicht nur die Rückstände von Glyphosat, sondern auch
  • die von AMPA reguliert werden.
  • Zweitens wurden die MRL nicht aus wissenschaftlichen Gründen, sondern aus Gründen der Praktikabilität erhöht.“. Dies sei „absolut inakzeptabel und mit dem Vorsorgeprinzip, das in der EU gilt, nicht vereinbar“.

Als Maximum Residue Level = MRL = Rückstandshöchstmenge definieren EU-Behörden:

  • Konzentrationen eines Pestizids in Lebensmitteln
  • ohne negative gesundheitliche Folgen.
  • Für Glyphosat in Sojabohnen wurde dieser Wert schon vor Jahren von 0,1 mg/kg auf 20 mg/kg angehoben.

Steigende Werte im Urin

Weitere Daten befeuern die Kontroverse um Grenzwerte. Landwirte setzen Glyphosat in zunehmendem Maße ein. Seit 1994 sind gentechnisch veränderte, gegen das Herbizid nicht empfindliche Ackerpflanzen verfügbar.

Paul J. Mills von der University of California, San Diego, wollte wissen, ob steigende Mengen des Moleküls und seiner Stoffwechselprodukte im menschlichen Organismus landen.

Daten bekam er von der Rancho Bernardo Study (RBS) of Healthy Aging, einer prospektiven Kohortenstudie mit Probanden über 50 Jahre.

Für die RBS rekrutieren Wissenschaftler bereits seit 1972 Teilnehmer im südlichen Kalifornien. Von 1.000 Personen hatten 112 mehrere Urinproben zwischen 1993 und 2016 abgegeben.  Die Nachweisgrenze (Limits of detection, LOD) lag bei 0,03 μg/L für Glyphosat und 0,04 μg/L für AMPA.

Zwischen 1993/1996 (0.024 μg/L) und 2014/2016 (0,314 μg/L) erhöhte sich die Glyphosat-Belastung kontinuierlich. Ähnlich sah es im gleichen Zeitraum mit dem Metaboliten AMPA aus (0,008 versus 0,285 μg/L).

Geht es ohne Glyphosat?

Bevor Experten jahrelang über Glyphosat-Obergrenzen streiten, stellt sich eine ganz andere Frage: Lässt sich das Molekül nicht ersetzen?

Das ist umstritten. Alternativen seien für die Umwelt häufig deutlich schädlicher, betonen Professor Dr. Christoph Schäfers, Ökotoxikologe am Fraunhofer-Institut für Molekularbiologie in Schmallenberg, und Klaus Gehring von der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft.

Professor Dr. Daniel Dietrich, Leiter der Arbeitsgruppe Human- und Umwelttoxikologie an der Uni Konstanz bestätigt diese Sichtweise: „Andere zugelassene Herbizide sind toxischer für die Umwelt.“

„Die wichtigste Maßnahme ist ein Umdenken in den Agrarsystemen”, widerspricht Maria Finckh ihren Kollegen. Sie rät zu weniger Dünger, zur Einhaltung von Fruchtfolgen und zu Unkraut unterdrückenden Zwischenfrüchten. „In solchen Systemen kann mit wenigen mechanischen Eingriffen die Beikraut-Kontrolle bewältigt werden und Herbizide würden seltener gebraucht.“

Kärnten kann wegen EU Gesetzen Glyphosphateinsatz nicht verbieten

Den EU-Kratten und ihren Familien sollte man den giftverseuchten und genveränderten Fraß täglich zum Frühstück, Mittagessen und Abendesmahl kredenzen, aber die leisten sich „öko“ und Privatmedizin, Honig aus den Anden und Salz aus dem Himalaya…und ihre Villen stehen weit ab von landwirtschaftlichen Betrieben und den Orten des Gifteinsatzes.

Der Österreichkorrespondent:

Kärnten hatte einen Alleingang beim Verbot des Unkrautvernichtungsmittels Glyphosat starten wollen, doch Juristen sagen, das sei wegen EU-Rechts nicht möglich. Nun strebt man ein temporäres Verwendungsverbot von drei Jahren an. Auch die Umweltschutzorganisation Greenpeace bestärkt Kärnten.

http://kaernten.orf.at/m/news/stories/2882181/

Schmerztherapie für Prepper – neue Studie

Kernbotschaft: Bei der Verletzung von Extremitäten linderte eine Kombination aus Ibuprofen und Paracetamol die Schmerzen ebenso gut wie Kombi-Therapien, die ein Opiat enthalten.  dies ist insofern relevant, da beide Mittel für Prepper frei in Apotheken erhältlich sind.

ABER immer Vorsicht! Paracetamol kann unter gewissen Umständen zu Leberschäden führen und auch Ibuprofen hat unerwünschte Wirkungen. Diesbezüglich immer die Fachinformationen studieren. Doch in Notsituationen, wie sie Prepper erwarten, werden Risiken auch anders gewichtet.

https://www.univadis.de/viewarticle/ibuprofen-plus-paracetamol-statt-opiate-bei-verletzungen-des-bewegungsapparats-567105?s1=news

Hauptergebnisse: Eine Kombinationstherapie aus Ibuprofen und Paracetamol ließ die Schmerzen auf der numerischen Rating-Skala um durchschnittlich 4,3 Punkte zurückgehen.

Die Linderung der Schmerzen war damit beinahe genauso gut wie nach der Gabe von Oxycodon und Paracetamol mit 4,4 Punkten.

Die Schmerzlinderung unter der Kombination von Hydrocodon und Paracetamol lag bei 3,5 Punkten,

unter der Kombination von Codein mit Paracetamol bei 3,9 Punkten.

Design: 411 Patienten einer US-amerikanischen Notfallambulanz wurden in vier Gruppen mit verschiedenen Schmerzmittel-Kombinationen randomisiert. Bei den Verletzungen handelte es sich um Frakturen, Zerrungen, Verstauchungen und Muskelschmerzen.

Die Teilnehmer der Gruppen 1 bis 3 erhielten unterschiedliche Opiate in Kombination mit Paracetamol (Gruppe 1: 5 mg Oxycodon plus 325 mg Paracetamol, Gruppe 2: 5 mg Hydrocodon plus 300 mg Paracetamol, Gruppe 3: 30 mg Codein plus 1.000 mg Paracetamol) Die Patienten der vierten Gruppe erhielten kein Opiat, sondern 400 mg Ibuprofen plus 1.000 mg Paracetamol.

Als primärer Endpunkt wurde anhand einer numerischen Rating-Skala der Rückgang der Schmerzen zwei Stunden nach der Einnahme definiert. Eine Schmerzlinderung um mehr als 1,3 Punkte wurde als klinisch relevante Schmerzlinderung eingestuft.

Klinische Bedeutung: Knapp 500.000 Tote durch Überdosierungen mit Opiaten haben in den USA eine Diskussion über deren freizügige Verordnung in der Schmerztherapie ausgelöst. Auch beinahe 20 Prozent der Patienten in chirurgischen Notfallambulanzen werden Opiate verschrieben. Die vorliegende Studie zeigt, dass bei Verletzungen des Bewegungsapparats oft auf Opiate verzichtet werden kann. Eine Kombination von Ibuprofen und Paracetamol bietet sich wegen der unterschiedlichen Wirkmechanismen an.

Wo demnächst das medizinische Cannabis wachsen soll: Bunkeranlage Memmingerberg

https://de.snoopytube.com/2017/10/25/memmingerberg-atombunker-aus-dem-kalten-krieg-soll-groste-cannabisfabrik-werden/

aber die Genehmigung steht noch aus. Trotzdem eine interessante kleine Bunkertour (Atomschutzbunker) auf dem ehemaligen Fliegerhorst aus WKII.

Ideale Bedingungen: Hanflabor im Atombunker

Ab Januar könnten die ersten Hanfpflanzen in den ausgedienten Atombunker der Bundeswehr bei Memmingen einziehen. Hier will Christoph Rossner künftig ein Hanflabor betreiben, ganz legal.  https://www.bunker-ppd.de/

Die Bedingungen sind ideal: meterdicke Betonwände, ein 140 Tonnen schweres Stahltor. Das ganze atombombensicher. Hier will der Unternehmer Christoph Rossner künftig ein Hanflabor betreiben und zwar ganz legal unter staatlicher Kontrolle, zu Forschungszwecken versteht sich.

Ab Januar könnten die ersten Hanfpflanzen in den ausgedienten Atombunker der Bundeswehr bei Memmingen einziehen. Noch steht allerdings die Genehmigung des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte aus. Die Sicherheitsauflagen sind hoch.

“Das ist zwar eine Heilpflanze”, sagt Rossner, “aber wir müssen sie hier in dem Bunker anbauen weil aufgrund von Paragraph 3 eine Gefahr von der Pflanze für Dritte ausgeht, weil sie als Betäubungsmittel gewertet ist. Und deswegen brauchen wir so hohe Sicherheitsnormen, wie in einem Atombunker.”

Seit März 2017 darf Hanf in Deutschland zu medizinischen Zwecken offiziell angebaut werden. Rossner und seine Partner, unter anderem von der Technischen Universität München, wollen in ihrem künftigen Bunkergarten an der Nutzung von Hanf als Heilmittel gegen Krankheiten wie Alzheimer, Epilepsie oder Krebs forschen.

Die Pflanze kann aber noch viel mehr als das, erklärt Rossner. “Man kann auch an Kunststoffe aus Hanf denken, Faserverbundstoffe. Man kann ihn auch als Energieträger sehen. Das sind so Punkte, die wir in unseren Forschungen neu beleuchten wollen.

Christoph Rossner kämpft seit 17 Jahren für die Zulassung und Erforschung von Cannabis. Inzwischen bewertet auch das Bayerische Wissenschaftsministerium das Projekt als positiv. Erst mal muss der Bunker allerdings etwas aufgefrischt werden.

https://www.tz.de/bayern/in-atombunker-soll-cannabis-erforscht-werden-8935936.html

Sollte die Erlaubnis bis Ende des Jahres vorliegen, könne der Anbau der Cannabispflanzen im Frühjahr 2018 starten, sagt Professor Wolfgang Eisenreich von der Fakultät für Chemie der TU. „Wir stehen in den Startlöchern.“ Das Forschungsprojekt würde dann mindestens drei bis vier Jahre laufen.

Für die Erforschung sollen mehrere Doktorandenstellen geschaffen werden. Eisenreich möchte den Anbau und die Inhaltsstoffe von mindestens 80 verschiedenen Zuchtlinien untersuchen. „Es gibt relativ wenige wissenschaftliche Studien zu Cannabis“, erklärt er. Nach dem Anbau in dem Atombunker würden die Extrakte der Cannabispflanzen zum TU-Campus in Garching bei München zur Laboranalyse gebracht.

Cannabis soll für medizinische Zwecke angebaut werden

Um die bislang schwierige Versorgung schwer kranker Patienten sicherzustellen, soll auch in Deutschland Cannabis zu medizinischen Zwecken angebaut werden. Ein im März 2017 in Kraft getretenes Gesetz hat die Möglichkeiten der therapeutischen Nutzung der Droge erweitert. Beim Bundesinstitut wurde eine Cannabisagentur eingerichtet, um den Handel zu medizinischen Zwecken staatlich zu überwachen. Cannabis kann beispielsweise bei Schmerzpatienten und Kranken mit Multipler Sklerose von den Ärzten verschrieben werden.

Für den Zeitraum 2019 bis 2022 wurde die Lieferung von Cannabis im Umfang von 6600 Kilogramm von der Behörde ausgeschrieben. Mehr als 100 Interessenten hatten sich an dem Verfahren beteiligt, wie aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linken hervorgeht. Es handele sich zumeist um Unternehmen aus Deutschland, aber auch um Interessenten aus Israel, Kanada, den Niederlanden, der Schweiz, Uruguay, den USA und Zypern. Das Ausschreibungsverfahren ist nach Angaben einer Sprecherin des Bundesinstituts noch nicht abgeschlossen.

 

Wikipedia: Der Fliegerhorst Memmingerberg wurde im Zuge der Aufrüstung der Wehrmacht 1936 eingeweiht und das Kampfgeschwader 51 „Edelweiß“ dort stationiert. Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs wurden große Teile der Anlage durch drei Bombenangriffe zerstört. Ab 1956 wurde der Fliegerhorst von der deutschen Luftwaffe genutzt und 1959 das Jagdbombergeschwader 34 „Allgäu“ in Dienst gestellt. Während des Kalten Krieges lagerten im Rahmen der nuklearen Teilhabe amerikanische Atomwaffen auf dem Gelände. Die Auflösung des Geschwaders wurde im Zuge der Einnahme der Luftwaffenstruktur 5 am Ende des Jahres 2000 beschlossen. Die Stilllegung des Fliegerhorstes erfolgte Mitte 2004.

Bereits 2002 gründete ein Konsortium aus lokalen Unternehmern die air+park allgäu GmbH & Co. KG, die sich später in Allgäu Airport GmbH & Co. KG umbenannte. Sie ist die Betreibergesellschaft des Flughafens und mit über 70 Kommanditisten zum größten Teil in der Hand lokaler mittelständischer Unternehmen. Im Juli 2004 erfolgte die Zulassung als Regionaler Verkehrsflughafen Allgäu. Mitte 2007 wurden die ersten Linienflüge aufgenommen und im September 2008 der Platz formal in Flughafen Memmingen umbenannt.

Geschichte:

Fliegerhorst Memmingerberg 1935–1945

Die ersten Planungs- und Vermessungsarbeiten für die Anlage eines Flugplatzes begannen 1934. Der damalige Memminger Oberbürgermeister Heinrich Berndl bat in einem Brief an das Reichsluftfahrtministerium, dass der Flughafen für eine gute Verkehrsanbindung möglichst nah an die Stadt gebaut werde. Am 21. Januar 1936 wurde mit dem Bau des 300 Meter mal 1.500 Meter großen Militärflugplatzes bei Memmingerberg begonnen. Am 18. Oktober 1936 wurde Richtfest gefeiert und um den Jahreswechsel 1936/37 wurden Teile des Kampfgeschwaders 255 Alpengeschwader dort stationiert, das bald in Kampfgeschwader 51 Edelweiß umbenannt wurden. In dieser Zeit kamen auf dem Flugplatz unter anderem Flugzeuge der Typen He 111, Do 17 und Ju 88 zum Einsatz. Bis August 1939 waren sechs Hallen fertiggestellt. Ziel des Ausbaus war es, genügend Kapazität für zwei Gruppen an Kampfflugzeugen zu schaffen.

Nach Ausbruch des Zweiten Weltkriegs wurden Einsätze zunächst von Memmingerberg aus geflogen, Anfang 1940 wurde dann das Geschwader auf verschiedene Flugplätze nach Frankreich verlegt. Die Anlage wurde daraufhin erweitert, unter anderem mit einer einen Kilometer langen Start- und Landebahn aus Beton. Dazu wurde zwischenzeitlich auch eine Abteilung des Reichsarbeitsdienstes von Rißtissen nach Memmingerberg verlegt. Während des Krieges wurde der Platz von der Zerstörerschule 2 benutzt. Er diente zudem zur Erprobung verschiedener neuer Fluggeräte, darunter der erste Düsenjäger Me 262 und der „Amerikabomber“, Me 264. Auch andere Kampfverbände wurden kurzzeitig, manchmal nur für wenige Tage, auf dem Fliegerhorst stationiert.

Der erste schwere Bombenangriff mit größeren Schäden erfolgte am 18. März 1944. Über 800 Flugzeuge drangen in den Luftraum über Memmingen ein und das Bombardement dauerte etwa eine Stunde und 15 Minuten.

Zwölf Menschen starben an diesem, weitere 27 Menschen am darauf folgenden Tag.

Ein weiterer Großangriff auf den Fliegerhorst am 18. Juli 1944 begann um 11 Uhr in vier Wellen mit jeweils 50–60 Maschinen. Dabei wurden 170 Personen getötet und 140 verwundet.

Drei Hallen wurden vollständig zerstört, drei weitere, die Werft und die Unterkünfte beschädigt.

Zudem wurden 26 Flugzeuge vollständig zerstört und 40 weitere beschädigt.

Auf der Gegenseite wurden 14 amerikanische B-17-Bomber und sieben P-51-Mustang-Begleitjäger abgeschossen.

Zwei Tage später wurde der Flugplatz erneut angegriffen und dabei wurde die noch verbliebene Infrastruktur und 40 Flugzeuge zerstört, 30 weitere wurden beschädigt. Auf dem Fliegerhorst waren weitere 18 Tote und sieben Verwundete zu beklagen.

In den darauf folgenden Wochen wurde notdürftig versucht, die Infrastruktur wieder instand zu setzen. Bis zur Kapitulation im Jahr 1945 gab es noch drei weitere schwere und mehrere leichte Luftangriffe. Am 14. August 1944 wurde der Horst durch Jagdbomber angegriffen und sieben Flugzeuge stark beschädigt.

Am 25. Februar, 8. und 22. März 1945 wurde der Platz von Tieffliegern angegriffen.

Am 9. April erfolgte ein schwerer Angriff mit 96 B-24-Bombern, bei denen nicht nur der Fliegerhorst, sondern auch Teile Memmingens zerstört wurden, was zu hohen Verlusten bei der Zivilbevölkerung führte. Der letzte Angriff auf Memmingen fand am 23. April 1945 statt. Am 26. April wurde die Stadt kampflos an die Streitkräfte der Vereinigten Staaten übergeben.

Nach dem Krieg dienten die noch intakten Gebäude als provisorische Unterkünfte für Heimatvertriebene.

Militärflugplatz von 1954 bis 2003

Flugplatz Memmingen im Jahr 2000 mit dem noch grünen Kontrollturm und der grünen Picasso-Halle im militärischen Betrieb.

Ab 1954 nutzten die United States Air Force das Areal des Fliegerhorsts als Übungsplatz. 1955 wurde mit dem Wiederaufbau der Start- und Landebahn, der Hallen und Gebäude begonnen. Im Juni 1956 wurde ein Vorkommando mit der Flugzeugführerschule „S“ auf den Platz verlegt und dieser damit für die deutsche Luftwaffe genutzt, die ab Oktober 1956 den vollen Fluglehrbetrieb mit Flugzeugen vom Typ Piper PA-18 und Nord Noratlas aufnahm. Die Schule umfasste die Transportflieger- und Hubschrauberausbildung sowie die Blindflugschulung.

1959 wurde die Schule aus Platzgründen nach Wunstorf, Diepholz und Faßberg und von dort das neugebildete Jagdbombergeschwader 34 nach Memmingerberg verlegt. Am 5. Mai 1959 wurde diese neue Einheit, die 1992 den Beinamen Allgäu bekam, durch den damaligen Bundesminister der Verteidigung Franz Josef Strauß feierlich in Memmingerberg in Dienst gestellt. Seit dieser Zeit waren am Fliegerhorst ungefähr 2400 Soldaten und Zivilbedienstete beschäftigt.

Während des Kalten Krieges waren im Rahmen der nuklearen Teilhabe amerikanische Atomwaffen auf dem Gelände gelagert. Für diese Waffen war von 1966 bis 1996 eine Staffel der U.S. Air Force mit bis zu 400 Soldaten verantwortlich. Diese waren auf einem separaten Bereich des Fliegerhorsts untergebracht, dem auch eigene Einrichtungen wie eine amerikanische Schule und Supermarkt angehörten.

Die Auflösung des Geschwaders wurde im Zuge der Einnahme der Luftwaffenstruktur 5 am Ende des Jahres 2000 beschlossen. Am 31. Dezember 2002 wurde der Einsatzflugbetrieb offiziell eingestellt. Am 30. Juni 2003 erfolgte die endgültige Außerdienststellung. Der Fliegerhorst Memmingerberg wurde am 31. März 2004 stillgelegt. Ab 1. April 2004 gehörte das Gelände dem Bundesministerium für Finanzen.

 

fahrlässiges psychologisches Gutachten brachte 74 Jährigen 2 Jahre ins Gefängnis

Der 74-jährige Norbert Kuß, der wegen eines mangelhaften Gutachtens einer Psychologin zwei Jahre zu Unrecht im Gefängnis gesessen hat, hat nun den jahrelangen Rechtsstreit gegen sie gewonnen.

Am Donnerstag sprach ihm das Saarländische Oberlandesgericht ein Schmerzensgeld in Höhe von 60.000 Euro zu.

http://www.focus.de/panorama/welt/saarbruecken-justizopfer-norbert-kuss-bekommt-schmerzensgeld_id_7884863.html

„Ich bin erleichtert, aber wäre froh, wenn all das nicht geschehen wäre“, sagte Kuß spontan nach der Entscheidung.

Auf der Grundlage des Gutachtens, das ein Experte als „grob fahrlässig“ bezeichnet hatte, war Kuß im Mai 2004 vom Landgericht Saarbrücken wegen schweren sexuellen Missbrauchs seiner ehemaligen Pflegetochter zu drei Jahren Gefängnis verurteilt worden.  Bereits Anfang 2015 war die Gutachterin vom Landgericht Saarbrücken zu 50.000 Euro Schmerzensgeld verurteilt worden. Dagegen hatte sie Berufung eingelegt.

In einem weiteren Verfahren wird es nun auch noch um einen geforderten Schadenersatz in Höhe von 41.000 Euro gehen.

Vorbild und Hoffnung: der Förster und Waldmensch Peter Wohlleben – es geht auch ohne Staat

oder besser gesagt: es geht nur noch „ohne“ in eine gesunde Zukunft ….

Peter Wohlleben ist Baumfreunden sicher als Buchautor bekannt, aber daß er nicht nur ein Naturmensch ist, sondern durch sein Tun auch hochpolitisch ist kann man in seiner Kurzvorstellung sofort erkennen. Sein Beispiel zeigt, was möglich ist, wenn Gemeinden zurückfinden zu ihren Ursprüngen und sich Menschen aus ihrem Staatskorsett befreien. Macht es ihnen gleich!

Unterstützt diese Menschen, fahret hin, habet eine gute Zeit und lasset Euch bereichern. Nehmet Euere Bürgermeister und Gemeinderäte gleich mit….

http://www.peter-wohlleben.de/Ueber-mich/

Über mich

Geboren 1964 verbrachte ich meine ersten Lebensjahre in der Innenstadt von Bonn. Trotzdem oder vielleicht gerade deswegen hatte ich mir schon als Sechsjähriger vorgenommen, Naturschützer zu werden.

Aufgewachsen in Sinzig am Rhein studierte ich später an der Fachhochschule für Forstwirtschaft in Rottenburg am Neckar. Es folgten zwei Jahrzehnte als Beamter in der Landesforstverwaltung Rheinland-Pfalz.

Nach wenigen Jahren als Büroleiter eines Forstamtes wurde ich in mein Traumrevier versetzt: Die Wälder der kleinen Eifelgemeinden Hümmel und Wershofen, durch die staatliche Forstverwaltung betreut, wurden mein berufliches Zuhause.

Ökologie und Ökonomie

 Schon bald musste ich feststellen, dass die klassische Forstwirtschaft unsere Wälder nicht schützt, sondern ausbeutet. Das hatte ich mir ganz anders vorgestellt. Gemeinsam mit den Waldbesitzern begann die Suche nach neuen, sanften Wegen. Auf Exkursionen im In- und Ausland lernte ich, dass es durchaus einige wenige Forstbetriebe gibt, die Ökologie und Ökonomie in Einklang bringen.

Die Gemeinden Hümmel und Wershofen beschlossen, mit meiner Hilfe diesen Weg einzuschlagen.

Urwaldähnliche Laubwälder

 15 Jahre eines steinigen Weges, gepflastert mit Widerständen der Jagdlobby und Forstverwaltung, führten zum Erfolg: Mein Revier ist heute eines der wenigen, die konsequent den Weg zurück zu urwaldähnlichen Laubwäldern beschreiten. Pferde statt Holzerntemaschinen, Buchen statt Fichten, völliger Verzicht auf Chemieeinsatz, keine Kahlschläge mehr: Die Natur rund um Hümmel und Wershofen atmet auf.

Die Fesseln der Verwaltung

Damit ich weiterhin ohne Kompromisse wirtschaften und auch über die Hintergründe der Mißwirtschaft anderenorts erzählen konnte, kündigte ich am 1. Oktober 2006 meine Beamtenstelle auf Lebenszeit bei der Forstverwaltung. Da zeitgleich auch die Gemeinden Hümmel und Wershofen das staatliche Korsett ablegen wollten, stiegen wir gewissermaßen zusammen aus, wobei ich in ein Angestelltenverhältnis übernommen wurde. 

Mit der Sicherheit des Beamtendaseins legte ich zugleich auch die Fesseln einer großen Verwaltung ab. Neue Ideen konnten von nun an noch mehr Raum greifen. So wurde ein uralter Buchenwald unter Schutz gestellt, indem wir ihn zu einem Urnenfriedhof umwidmeten.

Der friedliche Urwaldnachfahre wird nun von Naturliebhabern als letzte Ruhestätte genutzt, wodurch die Bäume in den nächsten 100 Jahren nicht mehr angetastet werden können.

Neue Wege

Blockhüttenbau sowie Seminare zu den Büchern sind neue Formen von Waldevents, die mir viel Freude machen. Dazu habe ich im Dezember 2016 mit meinen Kolleginnen Lidwina Hamacher und Kerstin Manheller eine Waldakademie gegründet. Mit dieser Akademie sind wir schwerpunktmäßig im Revierteil Wershofen aktiv, weil sich hier besonders gute Möglichkeiten für Outdooraktivitäten ergeben. Und auch das Schreiben von Büchern ist erst durch diesen beruflichen Wandel möglich geworden.

Piloten moderner Kampfjets beklagen ein miserables Sauerstoffsystem in ihren Flugzeugen


Im Juni ging das soweit, daß Luke Air Force Base alle F-35 Flüge einstellte, weil 5 Piloten über schwere Sauerstoffmangelsymptome berichteten. Die Flüge wurden 12 Tage später eingeschränkt wieder aufgenommen. Die Sauerstofflage während der Flüge soll künftig gesetzlich verpflichtend kontrolliert werden.

https://www.defensenews.com/naval/2017/11/07/lawmaker-demands-regular-updates-from-the-navy-on-combating-hypoxia

 

Die erhöhten Ruthenium 106 Werte in Europa

Die vom 27. Sept. bis 13. Okt. entdeckten Spuren von Radioaktivität entstammten wahrscheinlich keinem Atomreaktor. Das French Institute of Radioactive Protection und das deutsche Federal Office for Radiation Protection / Bundesamt für Strahlenschutz gaben bekannt, daß es zwischen Wolga und Ural einen Unfall gegeben haben muß, bei dem das radioaktive Isotop Ruthenium-106 austreten konnte. Das Isotop wird als Strahlungsquelle zur Behandlung von Augentumoren verwendet und entsteht bei der Wiederaufbereitung von Brennstäben. Die nicht schädlichen Partikel waren über wenige Wochen in Frankreich, DE, Österreich, der Schweiz und Italien gefunden worden. Wenn auch keine Gefahr für die Gesundheit oder Umwelt bestanden habe, so sei doch bedenklich, daß ganz Europa davon betroffen worden sei. Hätte ein Unfall dieses Ausmaßes in Frankreich stattgefunden, hätte die Region um den Unfallort evakuiert werden müssen. Von Seiten Rußlands gab es keine direkte Stellungnahme.