Schlagwort-Archive: Kulturgeschichte

Frouwe aus ´em Wald: böses Omen

Odins Raben wurden die Beine gebrochen. Die Folgen sehen wir jeden Tag.
http://www.pi-news.net/2019/07/grausame-tierquaeler-aus-anderem-kulturkreis/

Hugin und Munin sind in der nordischen Mythologie die beiden Raben Odins, der auch den Beinamen Hrafnáss „Rabengott“ trägt.
(…)
„Zwei Raben sitzen auf seinen [Odins] Schultern und sagen ihm alles ins Ohr, was sie sehen und hören. Sie heißen Hugin und Munin. Bei Tagesanbruch entsendet er sie, um über die ganze Welt zu fliegen, und zur Frühstückszeit kehren sie zurück. Von ihnen erfährt er viele Neuigkeiten.“ https://de.wikipedia.org/wiki/Hugin_und_Munin

interessanterweise gab es vergleichsweise harte Urteile, härter als für manche Vergewaltigung. Aber auch ich dachte mir, daß sich so eine Untat gegen eines unserer Wappentiere nicht gut ausgehen wird.  Es hat wahrlich Symbolcharakter.

Ägypter und Inder und ein geflügelter Skarabäus

https://www.weltraumarchaeologie-7-space-archaeology.com/G.oe.tterbotschaften-neu-interpretiert.htm

12,000-Jahre altes Steinbild (Petroglyphe) in Indien weist auf erdumspannende Vernetzung der Kulturen

Am 1. Oktober brachte BBC eine Geschichte story[1] über die Entdeckung von Petroglyphen wie Felszeichnungen bai Ratnagiri und Rajapur (state of Maharashtra an der Westküste Indiens). Viele dieser Felsbilder sind sehr ausfedehnt und liegen auf den flachen Gipfeln der Hügel.

Figure 1: Ratnagiri, Maharashtra on the Konkan coastline

Der Direktor des Maharashtra state archaeology department, Tejas Garge, sagte der BBC, daß man davon ausgehe, daß sie von der Zeit um 10.000 vor Christus erschaffen wurden und damit in der Frühzeit der menschlichen Zivilisationsgeschichte. Zwischen die Younger Dryas Periode und dem Ende der Eiszeit.  (………………………………….)

Der geflügelte Skarabäus

Eines dieser Bilder zeigt einen geflügelten Skarabäus, ein Symbol der Schöpfung und der Wiedergeburt, das sehr populär war im alten Ägypten. Es findet sich in Grabbemalungen, Steinritzungen und Manuskripten, als Amulette und Schmuckstücke oder Siegel.  

Figure 2: Petroglyph in Maharashtra, India, depicting the Winged Scarab. Source: bbc.com

Figure 3: Winged Scarab on the breastplate of Tutankhamun, Egyptian Museum, Cairo.

Die Ägypter nannten den Käfer auch Khepri (“He who has come into being”) und verehrten ihn als die Morgensonne. In einer Geschichte verführte ISIS den Sonnengott RA, ihr seine vielen Namen zu enthüllen: Kephri (Morgensonne), Ra (Mittagssonne) und Atum (Abendsonne).(…………………………….)

interessant ATUM, klingt wie das Englische autumn, der Herbst, die niedersteigende Sonne, Herbstsonne… jaja die Pharaonen sind weit in den Norden gekommen.

http://www.bibhudevmisra.com/2018/10/12000-year-old-petroglyphs-in-india.html

Vikings and Astronomy — Die Goldene Landschaft

Astronomen: Vikings and Astronomy — Die Goldene Landschaft

Ursprünglich veröffentlicht auf forestcsharp: This link details how the ancient Vikings were themselves keen astronomers. As the article details, the Vikings utilized the ever-popular Polaris as a guiding light during sea travel. They would measure the angle relative to Polaris to determine cardinal directions for navigational purposes. During the day, the Vikings would utilize…

über Vikings and Astronomy — Die Goldene Landschaft

Die Osterinsel und das heilige Dreieck — Die Goldene Landschaft

Die Osterinsel und das heilige Dreieck — Die Goldene Landschaft

Trotz einer Jahrtausende lang andauernden Erosion der Küstenlinie lässt sich bei der Osterinsel immer noch die Idealform eines gleichschenkligen Dreieckes erkennen, das einen Winkel von 90° an der Spitze aufweist. Das für für den sagenumwobenen Vogel-mannkult wichtige Felsenriff Moho-Nui, liegt im Südwesten, aber außerhalb des eigent- lichen Dreieckes der Osterinsel. Wie die Mittelachse Polynesiens dem […]

über Die Osterinsel und das heilige Dreieck — Die Goldene Landschaft

Ein Blick über den Tellerrand – rechte Intellektuelle

da „Rechts-Gesinnte“ doch eher Menschen der Tat, des Alltags, also Macher und wenig elitär sind, haben sie im Bereich Theorie und Strategie einen großen Blinden Fleck.

Daher gibt es heute einen kleinen Ausflug in die Kreise der Rechts-Intellektualität, die in Frankreich ausgeprägter ist und die die deutsche Rechte Bewegung nicht unmaßgeblich beeinflußt.

Die Deutschen, in ihrer immer etwas kindlichen Naivität interessieren sich – im Gegensatz zur österreichischen IB – nicht besonders für die Art und Weise, wie und welcher Art der Einfluß aus Frankreich tatsächlich ist und meint, alles, was sich hier in der Rechten Szene abspielt, sei originär, made in Germany.

Und nicht wenige wundern sich, warum zum Beispiel die französischen Gelbwesten Proteste nie nach BRiD übergeschwappt sind. Das liegt zum einen daran, daß solche großen Proteste immer „geführt“ sind. Elitär geführt und vorbereitet sind.

So hatte man für uns kühlere Nordlichter – im Gegensatz zu den Club Mediterranee zugehörigen Frogs – die passendere Klima-Thunfisch Bewegung vorgesehen, denn die Arbeitstiere in der BRiD dürfen nicht gestört werden. Die Revolution darf nur die Unproduktiven erfassen. Schüler, Studenten, Omis und Opis und Hausfrauen…im Kampf gegen die Industrie und gegen Rechts. Irgendwie erinnert dies an die Dolchstoß“legende“.

Jedenfalls bereitet man jeder Mentalität ihr passendes Ventil. In Frankreich darf es etwas martialischer zugehen, die Kontrollstrukturen sind dort enger, der Hauptarbeitgeber ist (noch) der Staat und Dienstleister und die EU ist nicht auf die Produktivkraft Frankreichs angewiesen.

Nun also zu den Theoretikern der Politischen Rechten. Die Wiki-links bei diesem heiklen Thema bitte nur als grobe Hinführung in die Thematik betrachten. Wir wissen alle, wie eingefärbt dieses Thema ist…

Guillaume Faye ist verstorben – ein Nachruf

Guillaume Faye gilt noch heute als einer der bekanntesten Protagonisten der französischen rechten Publizistik. Nun (im März 2019) ist er verstorben.

Faye wurde 1949 im Südwesten Frankreichs als Sohn einer vermögenden Familie des klassischen Großbürgertums geboren.

Nach einer kurzen Trotzphase als Schüler, in der er Begeisterung für die »Situationisten« aufbrachte, wandte er sich nationalistischen Studentenzirkeln in Paris zu.

Am renommierten Institut d’études politiques (bekannt als »Sciences Po«), dem politikwissenschaftlichen Institut, an dem 50 Jahre vor ihm auch Pierre Drieu la Rochelle studiert hatte, promovierte Faye 1973.

Aber bereits drei Jahre zuvor gelangte Faye über Vermittlung des jungen rechtsrevolutionären Kaders Dominique Venner in jene Kreise, die wenige Jahre später als Nouvelle Droite (Neue Rechte) europaweit bekannt wurden.

Faye wurde

  • zu einem der Hauptakteure des Groupement de recherche et d’études pour la civilisation européenne, kurz GRECE,
  • übernahm die Leitung des angeschlossenen »Forschungssekretariats« und
  • startete – damals waren entsprechende Konstellationen vorübergehend möglich – parallel eine Karriere als Journalist in den bürgerlichen Medien Figaro und Paris-Match.

Bis heute wird Faye – speziell in antifaschistischen Verlautbarungen – als GRECE-Aktiver gelistet, er verließ die Studieneinrichtung um ihren Motor Alain de Benoist aber bereits Mitte der 1980er Jahre, nachdem er mit der eingeschlagenen Richtung der jungakademischen Gruppierung nicht einverstanden war.

Ebendieses dezidiert Akademische störte nicht nur Venner, der seine eigenen Wege – jenseits Benoists – einschlug, sondern auch Faye.

Ihm fehlte die realpolitische Erdung, der Drang zum Allgemeinverständlichen.

Gleichwohl zog es Faye nicht in Strukturen der Tagespolitik.

Stattdessen wirkte er für etwa zehn Jahre als Mitarbeiter französischer TV-Sender.

Ausgerechnet während seiner politischen Enthaltsamkeit wurde Fayes Publizistik in Deutschland eingeführt.

  • Das noch heute lesenswerte Warum wir kämpfen (Manifest des Europäischen Widerstandes) wurde 1985 von nationalen Studenten in Eigenregie übersetzt und verlegt;
  • die entschlossene Rede an die europäische Nation als Ein Appell gegen die Bevormundung Europas erschien sechs Jahre später im Tübinger Hohenrain-Verlag, dessen damalige deutsch-französische Kernmannschaft sich in den 1980er und frühen 1990er Jahren um deutsch-französische Übertragungen bemühte.

https://gegenstrom.org/2018/04/20/guillaume-faye-und-das-vaterland-europa/

1997 zog es Faye nach zehn Jahren Abstinenz zurück in die Politik.

Über die Vermittlung seines Bekannten Pierre Vial, eines neoheidnischen Historikers, der wenige Jahre zuvor den völkisch-nationalen Kreis »Terre et Peuple« gegründet hatte, fand er schnell Anschluß an verschiedene Gruppen am Rande und rechts der Nouvelle Droite;

es waren dies Gruppen, die mit dem

  • ethnopluralistischen,
  • national- und
  • sozialrevolutionären Kurs von Alain de Benoist und seinen Medien – Nouvelle École, Krisis, éléments

wenig anfangen konnten und ausdrücklich rassenpolitische Standpunkte erarbeiteten.

Inhaltlicher Differenzen ungeachtet wurde Faye erneut Mitglied von GRECE, das als Sammelbecken der französischen rechten Intelligenz für jeden Autoren schwer zu umgehen war, der als Multiplikator auf neue Resonanzräume innerhalb nonkonformer Milieus hoffte.

1998 legte Faye mit seinen erklärten Ansätzen, »Evola mit Marinetti zu versöhnen« und ein archäo-futuristisches Zeitalter nach der nahenden »Konvergenz der Katastrophen« zu skizzieren, sein wohl bekanntestes Werk vor:

L’Archéofuturisme (englische Arktos-Edition: Archeofuturism) wurde für junge Rechte Westeuropas zum – oftmals indes nur als Schlagwort rezipierten – Kultbuch.

Archäofuturismus

»Archäofuturismus« besteht aus fünf politischen Aufsätzen und einer Novelle.

Während die Essays unterschiedliche Niveaus erreichen – kluge Kritik am Gramscismus von rechts hier, esoterischer und elitistischer Religionszugang da –, ist die Erzählung eminent lesenswert.

»Ein Tag im Leben des Dimitri Leonidovich Oblomov« ist nichts anderes als Science-Fiction von rechts und will eine »Chronik archäofuturistischer Zeiten« darstellen.

Obschon bekannt und beliebt, steht eine deutsche Übersetzung dieser Novelle ebenso aus wie im Falle der elf Fortsetzungserzählungen in Archeofuturism 2.0, die 2016 – ebenfalls bei Arktos – in englischer Übersetzung vorgelegt wurden.

Das GRECE-Intermezzo währte indessen nur kurz. Im Jahr 2000 schloß die Führung um Alain de Benoist (und damals noch Charles Champetier) Faye aus.

Ein Text Fayes über die »Kolonisation Europas«, in der er seine – mittlerweile bekannteren – Ansichten eines »weißen Nationalismus« einführte, gab den Ausschlag.

Faye wirkte als freier Denker ohne eigene Organisation, was nicht bedeutete, daß er anschlußlos verblieb: In Frankreichs politischer Rechten sind die Grenzen durchlässiger, auch krasse Meinungsverschiedenheiten und weltanschaulicher Zwist werden meist ausgetragen, ohne daß persönliche Beziehungen darunter litten, und die durchaus vorhandenen Trennlinien zwischen »alter«/»harter« und »neuer« Rechten werden explizit durch Inhalte markiert, nicht durch Kontaktverbote.

2007 wurde diese französische Besonderheit aber auf eine harte Probe gestellt: Guillaume Faye publizierte seine Schrift über La Nouvelle Question juive. In dieser Polemik über die »neue Judenfrage« holte er zum Rundumschlag gegen aktuelle und ehemalige französische Weggefährten aus; er wurde gewissermaßen Solitär.

Neben Alain de Benoist traf es insbesondere den heutigen nationalrevolutionären Verleger Christian Bouchet und den linksnationalen Skandal-Aktivisten Alain Soral mit voller Breitseite:

Faye warf ihnen Appeasement gegenüber der aus seiner Sicht größten Bedrohung aller Zeiten – das sei der globale Islam – vor.

Er plädierte für kämpferische Solidarität mit Israel als dem zivilisatorischen, der westlichen Welt entschlossen vorangehenden »Bollwerk« gegen rückschrittliche, islamische Barbarei.

Es waren diese dichotomisch artikulierten Positionen als ideologischer Synthese zwischen (hierzulande operierenden) Vulgär-Antideutschen und (bevorzugt im US-amerikanischen Raum aktiven) White Supremacy-Anhängern, die Faye in seiner zweiten politischen Lebenshälfte bis zu seinem Tod stark machte:

eine weiße, westliche, moderne Welt mit zivilisatorischen Errungenschaften einerseits; eine rückständige, feindliche und islamisch dominierte Außenwelt andererseits (China, Südostasien oder Lateinamerika sahen sich ignoriert).

Daß Faye wirtschaftliche, soziale und ökologische Fragen samt und sonders in den Hintergrund rückte oder dedizidiert negierte, weil die konstante Auseinandersetzung mit dem scheinbar omnipräsenten Machtfaktor Islam alles überlagerte, baute endgültig unüberwindbare Hürden zur differenzierter und komplexer arbeitenden französischen Nouvelle Droite auf, während er in Teilen der angloamerikanischen Szene prominenter wurde.

Eine deutsche Rezeptionsgeschichte ist hingegen seit 1991 – als die Rede an die europäische Nation erschien – nicht (mehr) geschrieben worden;

für die Neue Rechte der BRD, einschließlich für diese Zeitschrift und ihr metapolitisches Umfeld, spielte Faye schlicht keine theoriebildende Rolle, was freilich nicht ausschließen soll, daß auch in Deutschland Einzelpersonen jenseits des Komplexes »Schnellroda« Faye als Vordenker für sich entdeckten.

Fayes ab der Jahrtausendwende vertretenen Ideen von Rassen- und Kulturkampf als Schlüssel zur westlichen Selbstfindung mündeten final in einem Buch, das vor wenigen Wochen erst in den Druck ging: Guerre Civil Raciale (Rassenbürgerkrieg) soll in einigen Tagen erscheinen.

Guillaume Faye erlebt dies nicht mehr; er starb in der Nacht vom 6. auf den 7. März nach einer schweren Krankheit und hinterläßt ein widersprüchliches, diskutables und doch – was den kleineren, belletristischen Part anbelangt – überdauerndes Werk.

https://sezession.de/60561

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als die ägyptische Kultur verschwand

…Veränderungen in den Bestattungsgewohnheiten

Die Bestattungsgewohnheiten der ptolemäischen Ägypter (ca 500 v.Chr. bis 300 v.Chr, endete mit dem Tod Alexanders) folgen meist alten Traditionen. Die Körper von Mitgliedern der Oberschicht wurden mumifiziert, mit einem dekorierten Sarg und einer Mumienmaske zum Abdecken des Kopfes ausgestattet.

Die Griechen, die damals nach Ägypten kamen, folgten meist ihren eigenen Gewohnheiten. Es gibt Beweise aus Alexandria und anderen Orten, die darauf hinweisen, dass sie die griechische Tradition der Einäscherung praktiziert haben.

Dies spiegelt im Großen und Ganzen die allgemeine Situation im hellenistischen Ägypten (d.h. der griechische Einfluß auf den Mittelmeerraum war sehr dominant in dieser Epoche: ab dem Tod Alexanders bis zur Machtergreifung Roms, dh. ca 300 v.Chr. bis 30 n.Chr.) wider, dessen Herrscher sich selbst als Pharaonen bezeichnen, aber ansonsten in einer rein hellenistischen Welt leben, die nur sehr wenige lokal-ägyptische Elemente enthält.

Umgekehrt entwickelten die Ägypter nur langsam ein Interesse an der griechisch-hellenischen Kultur, die das östliche Mittelmeer seit den Eroberungen Alexanders dominierte.

Diese Situation änderte sich mit der Ankunft der Römer erheblich. Innerhalb weniger Generationen verschwanden alle ägyptischen Elemente aus dem Alltag.

Städte wie Karanis oder Oxyrhynchus (Anm.: siehe dazu auch Blogbeitrag auf Heimdallwarda) sind überwiegend griechisch-römische Orte.

Es gibt eindeutige Hinweise darauf, dass dies auf eine Mischung verschiedener Ethnien in den herrschenden Klassen des römischen Ägypten zurückzuführen ist.

Religiöse Kontinuität

Nur im Bereich der Religion gibt es Hinweise auf eine Fortsetzung der ägyptischen Traditionen.

Ägyptische Tempel wurden erst im 2. Jahrhundert errichtet.

In Bezug auf die Bestattungsgewohnheiten vermischen sich nun ägyptische und hellenistische Elemente. Särge wurden immer unbeliebter und wurden im 2. Jahrhundert völlig unbrauchbar. Im Gegensatz dazu scheint die Mumifizierung von großen Teilen der Bevölkerung praktiziert worden zu sein. Die Mumienmaske, ursprünglich ein ägyptisches Konzept, wuchs immer mehr im griechisch-römischen Stil, ägyptische Motive wurden immer seltener.

In diesen allgemeinen Kontext gehört die Übernahme der römischen Porträtmalerei in den ägyptischen Grabkult.

https://en.wikipedia.org/wiki/Fayum_mummy_portraits

Fayum Mumien Porträts

https://commons.wikimedia.org/wiki/Fayum_mummy_portraits

hierbei handelt es sich um auf Holz gemalte Porträts von Verstorbenen aus römisch-Ägypten.

Man sieht, wie modern die Menschen damals in jener Gegend waren. Die Maler schufen zum Teil fotogleiche Abbilder. Die Gemälde sind in Museen und Privatsammlungen über die ganze Welt verstreut. Die Bewohner hatten EInschläge aus allen Kontinenten. Viele „griechische“ Physiognomien, aber auch Schwarze und mongolisch anmutende Gesichter sind darunter, wie auch sehr europäisch wirkende hellhäutige Frauen mit dunklen Haaren und dunklen Augen, wie man sie von Porträts in deutschen und französischen Schlössern kennt. Kam der Adel also aus Ägypten? Ein Männerporträt zeigt einen anscheinend Blauäugigen und eine andere Dame erscheint aus heutiger Sicht eine Verschmelzung zwischen Indien und Europa zur Jugendstil-Zeit.

Fayum-71.jpg

Fayum-37.jpgFayum-06.jpg

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/5/54/Museo_archeologico_di_Firenze%2C_Museo_Egizio%2C_Ritratto_da_Al_Fayum.JPG Funeral portrait of a woman - Google Art Project.jpg

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/1/19/Fayum-20.jpg

Hawara MoS 1911.210.1.JPG

Fayum-16.jpg https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/e/e5/Fayum_mummy_portrait_%28Sotheby%27s%29.jpg

 

Versteckte Botschaft Im Alten Ägyptischen Tempel Entdeckt! — Treue und Ehre

Ursprünglich veröffentlicht auf Terraherz: https://youtu.be/yGMm5yTwAsM Der Hathor-Tempel oder auch Tempel von Dendera, liegt etwa 60 km nördlich vom Luxor am östlichen Ufer des Nils. Es handelt sich um einen der rätselhaftesten Orte des alten Ägyptens. Dieser Tempel war der Hathor gewidmet, der Göttin der Liebe und Fruchtbarkeit. In seinem inneren befinden sich 12…

über Versteckte Botschaft Im Alten Ägyptischen Tempel Entdeckt! — Treue und Ehre

Die ewige Macht des Deutschen Reiches

http://www.causa-nostra.com/Ausblick/Die-ewige-Macht-des-Deutschen-Reichs–a1009a03.htm

Blicken wir im Jahr 2010 um uns, so ist vom einst mächtigen Reich, das jahrhundertelang die Geschicke des Abendlands bestimmte, nichts verblieben. Selbst die Spuren sind anscheinend verweht. Territorial amputiert und von anderen Völkerschaften überströmt, die unserem Geist und unserer Kultur so fremd sind wie Bongotrommeln oder das Lärmen in den Gassen eines Bazars zu den Klängen von Bach und Mozart, sehen wir nunmehr traurige Schatten von dem, was einst groß war – letzte Schatten im Sonnenuntergang. Mit welchem Recht also vom Ewigen Deutschen Reich sprechen? Mit dem Recht eines Erbanspruchs, der nicht erloschen ist, der nicht erlöschen kann!

Denn das Reich – das Heilige Römische Reich Deutscher Nation – war einst die bedeutendste Macht auf diesem Planeten. Unangreifbar. Unüberwindlich. Es stand hoch über den kleinlichen Nationalismen, die sich später gern „great“ oder „grand“ fühlen wollten, ohne es im Vergleich mit dem Reich auch bloß von ferne zu sein.

Das Reich war deutsch und italienisch – und stand doch über allem, was einzelne Nationen hätten darstellen können. Es umfaßte viele – und unterjochte doch keine. Es war allen Heimat, bot ihnen allen Schirm und Schild. Das Reich: Die Idee eines ewigen Abendlands. Von deutschen Kaisern geführt, die sich gleichsam als Hüter der Christenheit wie als Erben der Cäsaren verstanden. Das Reich war unbesiegbar, erhaben über alles, was es eventuell hätte anfeinden mögen. Wo die Flagge mit dem Reichsadler aufstieg, galt allein dessen Gesetz.

In etwa so sah die Vorstellung vom Reich jahrhundertelang aus – und sie traf im Kern der Dinge die Wahrheit. Bis das Reich seine Kräfte nicht mehr einzusetzen verstand, und Kleingeistigkeit in seinen Ländern als Fäulnispilz wirkte. Niemand vermochte das Reich zu besiegen, außer dieses sich selbst. Und nichts brachte ihm größeren Schaden als jene Christenheit, für die es zu stehen meinte: im Dreißigjährigen Krieg. Es vermochte es noch, die Angriffe Fremder aus der Islamischen Welt nachhaltig abzuwehren. In Europa indes setzte es sich nicht mehr durch. Es fehlte der gemeinsame Wille, die Entschiedenheit. Am vorläufigen Ende des Wegs stand die Kleinstaaterei. In Deutschland wie auch in Italien. Das Heilige Römische Reich Deutscher Nation war zu einer losen Ansammlung verkommen, die keine Kräfte mehr zu bündeln vermochte. So unterlag schließlich das Große dem Kleinen, das Ideal der Geistlosigkeit.

Das Reich schrieb einen der wertvollsten Teile der Menschheitsgeschichte. Mit Macht und mit Geist: Den bedeutendsten zwischen Antike und Neuzeit. Es war einzigartig, blieb unerreicht. Wiedererwacht ist es nie. Nicht im Wilhelminischen Staat, der in den gleichen engen Nationalismus verfiel wie Frankreich, Britannien und Rußland. Nicht in jenem, das sich das „Dritte Reich“ nannte, dies aber ebensowenig war, wie das Wilhelminische das Zweite. Das Erste Reich ist bisher das einzige geblieben. Das wahre, das unvergleichliche. Man könnte wehmütig meinen, es sei vorbei. Unwiederbringlich. Viele Kleingeister haben das große Ideal zu Fall gebracht. Tückisch, ohne ritterliches Denken. Wie sollte es je wieder auferstehen?

Ein Deutschland, das unter immer bedrohlicherem Geburtenschwund leidet bei gleichzeitig selbstvernichtender Förderung zunehmender Überfremdung? Das sich den psychischen HIV-Virus des Ethno-Aids der Selbstaufgabe oktroyieren läßt? Ein deutsches Volk, das sich durch Indoktrination bereits mitten im Ethno-Suizid befindet? Aus diesem Deutschland sollte trotz allem noch einmal ein neues Reich hervorgehen? Ein Reich, welches das Vermächtnis des Ersten und einziges Reiches erfüllt? Ein Reich Europa!

Es klingt im düster-flackernden Schein dieses Augenblicks der Geschichte undenkbar. Und doch: das Erbe des Reiches ist da! Verdeckt zurzeit und verdunkelt. Beinahe unerkannt. Dennoch: Es ist da! Die Wahrscheinlichkeit, daß es trotz aller Widrigkeit erneut zu Leben erwacht, erscheint gering. Doch es ist nicht unmöglich! Vielleicht gerade, weil diese Kraft im verborgenen lebt. Niemand sie zu erfassen versteht. Was nicht greifbar ist, das trifft auch kein Feind. Denn die Furcht vor dem Reich ist im Unbewußten der Kleingeister noch immer vorhanden: Die Furcht des dumpfen Mammons vor dem strahlenden Geist – dem Empfinden des Ideals.

Die Finsternis herrscht in dieser Zeit, ja. Doch es ist ein Leichtes, in der Finsternis Licht einzuschalten. Unmöglich dagegen, im Licht Finsternis anzuknipsen! So lange das Erbe des Reiches lebt, diese geistige Kraft, sei’s auch nur als kleiner, kaum wahrnehmbarer Funke – so lange ist nichts verloren!

Möglich, daß deutsche Volk könnte verlöschen. Denkbar, in wenigen Jahrzehnen leben nur noch Fremde in diesem Land – dann hier so ärmlich wie zuvor in jenen Ländern, aus denen sie stammen. „Made in Germany“ ist begehrt, weil es für den Erfindungsreichtum und die Güte von „Made by Germans“ steht! Nicht, weil es auf einem bestimmten Territorium hergestellt wird. Mit den Deutschen würde auch all das untergehen, was das europäische Deutschland ausmacht. Möglich, Deutschland ohne Deutsche könnte derart zur Wüste werden. Ganz Europa droht ein ähnliches Los – wenn es sich nicht aufrafft.

Woher aber sollte rettende Kraft kommen? Der Geist Deutschlands und des ganzen Abendlands sich seiner wieder bewußt werden? Stark genug, zunächst all das feindliche Gift zu überwinden, das uns den ethnischen Todesstoß versetzen will. Denn der schlimmste Feind kommt nicht in Scharen von außen. Es sind nur wenige, die gezielt Geisteskrankheit suggerieren: Diener des Mammons. Anbeter des Goldenen Kalbs. Sie indoktrinieren den Kleingeist der Selbstaufgabe im Inneren.

Um welches Banner könnten die vitalen Reste der europäischen Völker sich scharen? An was anknüpfen, um zu sich selber zurückzufinden? An das Reich! Den Ursprung des Abendlands. Jenes Reich, das Nationalismus nicht kennt. Sondern: Ein Land aller europäischen Menschen. Mit Provinzen und vielschichtig im Kleinen – aber groß und einig im Ganzen. Unüberwindlich – wie einst.

Ist das ein Traum? Vielleicht. Doch Menschen, die keine Träume mehr haben, sind schon bei lebendigem Leibe tot! Und ein starker Traum, kann zur Wirklichkeit werden! Durch eigene Kraft. Wie der Traum Karls des Großen.

Europa wird entweder zur Wüste werden, oder zurückfinden zu seinem natürlichen Traum – und ihn erneut verwirklichen. Der europäische Mensch hat die größten kulturellen und zivilisatorischen Leistungen erbracht – für alle. Was wäre dieser Planet ohne die Erfindungen des europäischen Geistes? Keine andere Völkerschaft vermag es, diesen zu ersetzen! So sehr unser Geist im Augenblick auch geschwächt sein mag – weil er selbst sich hat schwächen lassen: Er bestimmt die Welt durch seine schöpferischen Kräfte. Und diese können sich wieder erheben. Aus dem Staub der Jetztzeit in ein helles Morgen. Vereinigt in einem Neuen Reich. Es kann sein!

Der starke Geist vermag mehr, als geistlose Massen. Also haben wir Mut !

Der Österreichkorrespondent: Das Keltische Industrieviertel „Deserta Boiorum“

ja, unsere Vorfahren waren schon schlaue Leute und mitnichten Waldstreuner… High-Tech in der Metallverarbeitung, Meister in Abbau und Veredelung, der Wegebau (ein weitläufiges Wegenetz zog sich durch ganz Europa), im Norden waren sie die unübertroffenen Schiffbauer…

Forscher wiesen bei Oberpullendorf Tausende Eisenerz-Abbaustätten nach

Tausende Gruben, in denen Eisenerz gefördert wurde, großflächige Waldrodungen und eine stark befestigte, weitläufige keltische Siedlung: So etwa kann man sich die Gegend um das heutige Oberpullendorf im Burgenland vor 2.000 Jahren vorstellen.

Archäologen haben in den vergangenen Jahren die bisher ungeahnten Dimensionen dieses früheren Zentrums der Eisenerzeugung mit neuen virtuellen Forschungsmethoden erfasst.

Seit rund 25 Jahren erforschen Wissenschafter des Ludwig Boltzmann Instituts für Archäologische Prospektion und Virtuelle Archäologie (LBI ArchPro) und der Universität Wien die Gegend im heutigen Grenzgebiet zwischen Niederösterreich und dem Burgenland rund um das keltische Freilichtmuseum am Burgberg in Schwarzenbach in der Buckligen Welt (Bezirk Wiener Neustadt-Land). Die Lage auf dem Burgberg gewährte den dort ansässigen Keltenfürsten einen guten Überblick über das weite Umland. Seine Blütezeit hatte der Ort im Zeitraum zwischen ungefähr 250 bis 15 vor unserer Zeitrechnung.

Etwa so dürfte die Keltensiedlung im Raum Schwarzenbach-Burgberg vor über 2.000 Jahren ausgesehen haben.
illustr.: apa/lbi archpro/s. lochau

Eisen von berühmter Qualität

Der Schlüssel zum einstigen wirtschaftlichen Erfolg lag in der Eisenproduktion und dem Eisenhandel. Über die hohe Qualität des „ferrum noricum“, des norischen Stahls, berichtete bereits Ovid in seinem „Metamorphosen“ ([…] durior […] ferro quod noricus excoquit ignis […] („hart wie Eisen und Stahl, in der norischen Esse geschmolzen“). In welchem Ausmaß dieses gewonnen und verarbeitet wurde, analysierte das Forschungsteam nun mittels digitaler Modelle des Geländes und anhand neuer Luftbilder. Zur Überraschung der Wissenschafter zeigte sich, dass es einst in der Gegend Tausende sogenannte Pingen – also Eisenerzgruben – gab.

Laut Schätzungen des Teams um den Leiter des Boltzmann-Instituts, Wolfgang Neubauer, wurden in einem Zeitraum von rund 150 Jahren zwischen 35.000 bis 60.000 Tonnen Eisenerz gefördert. Das entsprach wiederum rund 3.500 bis 6.000 Tonnen Eisen, die in und um diese wohl zu den wichtigsten Zentren des Königreichs Noricum gehörende Ortschaft erzeugt wurden.

Rekonstruktionen keltischer Häuser im Freilichtmuseum Schwarzenbach.
foto: lbi archpro/s. lochau

Bis zu 4.000 Hektar Wald gerodet

Eine Produktion dieses Ausmaßes hatte demnach auch enorme Auswirkungen auf die Umwelt, da es dazu großer Mengen an Holzkohle bedurfte.

Es sei davon auszugehen, dass die Kelten in der Gegend 2.200 bis 4.000 Hektar Wald abgeholzt haben.

Das derart entwaldete, mit Pingen durchlöcherte, verwüstete Gebiet bezeichneten römische Historiker als „Deserta Boiorum“.

Inmitten dieses frühen Industriegebiets ließ es sich für die Elite aber offenbar gut leben: So konnten sich die Keltenfürsten nachgewiesenermaßen Pferde aus römischer Zucht leisten – obwohl das eigentlich nur römischen Bürgern vorbehalten war. Funde aus dem Handwerkerviertel von Schwarzenbach bezeugen, dass dort mit einem über die Zeit zunehmend abgenutzen Stempel Silbermünzen geprägt wurden.

So stellt man sich die umfangreiche Wallanlage rund um die Siedlung vor.
illustr.: lbi archpro/s. lochau

Einzigartige keltischen Münzprägestätte

Es handle sich hier um den ersten gesicherten Nachweis einer keltischen Münzprägestätte in Österreich und den Beweis für den hohen Status des Ortes, der allerdings vor über 2.000 Jahren ein jähes Ende fand.

Die Siedlung war zwar mit einem bis zu sieben Meter hohen Wall gesichert, ihren Untergang konnte diese jedoch nicht verhindern: Mindestens zwei Mal wurde die nun auf Basis der neuen Erkenntnisse virtuell rekonstruierte Siedlung angegriffen und schlussendlich auch zerstört.

Heute können sich Besucher trotzdem ein Bild vom damaligen Leben machen. Mit zwei neuen, vom Experimentalarchäologen Wolfgang Lobisser von der Uni Wien und einem Team aus Archäo-Technikern erbauten keltischen Wohngebäuden kann das an dem historisch bedeutenden Ort seit rund 15 Jahren bestehende  Freilichtmuseum  aufwarten. Die Eröffnung findet am Donnerstag (30. Mai) statt.

Frouwe aus ´em Wald: warum die Deutsche Volksseele nicht getötet werden darf

…„Wir sehen die kontinuierliche Fortentwickelung der germanischen Seele zum deutschen Geist; wir sehen den deutschen Geist in einer Anfangsetappe, sehen die Keime, die da sind und die Versprechen, dass er noch auf Höhen steigen muss, die schon implizite in ihm liegen, und die nicht getötet werden dürfen, sondern die sich entwickeln müssen, weil sie zu seinem Wesen gehören. Einzelne Menschen können sterben, bevor sie ihr Leben voll ausgelebt haben. Menschen können sterben in den Jugendjahren ihres Daseins, weil sie wiederkehren in anderen Erdenleben, und weil außerdem für das irdische Kulturleben andere an ihre Stelle treten können.
Unvollendete Menschenleben können sich im äußeren physischen Dasein abspielen.
Unvollendete Völkerleben nicht! Denn wenn ein Volk, bevor es seine Mission erfüllt hat, hingemordet würde oder in seiner Existenz beeinträchtigt würde, dann tritt nicht eine andere Volksindividualität an seine Stelle.
Völker müssen sich ausleben! Völker müssen den Kreislauf ihres Daseins – nicht nur das Kindes- und Mannesdasein, sondern ihr Dasein bis in die höchste Vollendung hin erreichen. Der deutsche Geist, das deutsche Geistesleben steht nicht an einem Ende, nicht vor einer Vollendung; sondern es steht an einem Anfange. Ihm ist noch viel zugeteilt.
Wenn Feindeswünsche, die nach dem Entgegengesetzten gehen, sich von allen Seiten gegen die Existenzmöglichkeiten des deutschen Volkes, der mitteleuropäischen Welt erheben, dann muss es dieses sein, was der mitteleuropäischen Welt, was dem deutschen Volke die Kraft zum Widerstände gibt, die Kraft gibt, die Keime lebendig zu erhalten, die wir in seine Seele gelegt finden gerade dann, wenn wir diese Seele in ihrer ganzen lebendigen Entwickelung betrachten.
Und der Glaube an die Sieghaftigkeit des deutschen Lebens, er braucht nicht ein bloßer blinder Glaube zu sein; er kann hervorgehen aus der lebendigen Erkenntnis des deutschen Wesens, aus jener lebendigen Erkenntnis, welche da zu der Anschauung kommt, dass das deutsche Leben fortleben muss, weil das deutsche Wesen in der Weltenentwickelung seine Mission erfüllen muss, weil nichts da sein würde, was die rein äußere materialistische Weltanschauung erheben würde zu jener ideellsten spirituellen Höhe, deren Intention im deutschen Wesen liegt.“

Rudolf Steiner (1861-1925)

Frouwe aus ´em Wald: alle sind gleich

https://nuada1111.wordpress.com/2019/03/09/moral-und-abstraktes-denken-wie-afrikaner-und-europaeer-sich-unterscheiden/

Ich bin Amerikaner und habe zwischen 1976 und 1988 in mehreren afrikanischen Universitäten Philosophie gelehrt und seither in Südafrika gelebt. Als ich das erste Mal nach Afrika kam, wusste ich praktisch nichts über den Kontinent oder seine Menschen, aber ich lernte schnell. Mir fiel zum Beispiel auf, dass Afrikaner nur selten Versprechen hielten und auch keinen Anlass sahen, sich zu entschuldigen, wenn sie eines brachen. Es war, als ob ihnen nicht bewusst wäre, dass sie irgendetwas getan hatten, für das man sich entschuldigen müsse.

Ich brauchte viele Jahre, um zu verstehen, warum Afrikaner sich so verhalten, aber ich denke, dass ich jetzt in der Lage bin, das und andere für Afrika typische Verhaltensweisen zu erklären. Ich glaube, dass Moral abstraktes Denkvermögen voraussetzt – wie es auch Zukunftsplanung tut – und dass ein relativer Mangel an abstraktem Denkvermögen vieles erklären könnte, was typisch afrikanisch ist.

Das Nachfolgende sind keine wissenschaftlichen Erkenntnisse. Es könnte auch alternative Erklärungen für meine Beobachtungen geben, aber meine Schlussfolgerungen sind aus mehr als 30 Jahren des Lebens unter Afrikanern gezogen.

Meine ersten Ahnungen über einen Mangel an abstraktem Denkvermögen speisten sich aus dem, was ich über afrikanische Sprachen zu lernen begann. In einem Gespräch mit Studenten in Nigeria fragte ich, wie man in ihrer lokalen Sprache ausdrückt, dass sich eine Kokosnuss auf halber Höhe des Baumes befindet. „Das können Sie nicht ausdrücken“ erklärten sie. „Alles, was Sie ausdrücken können, ist, dass sie ‚oben‘ ist.“ „Ganz oben an der Spitze?“ „Nein, einfach nur ‚oben‘.“ In anderen Worten schien da keine Möglichkeit zu bestehen, Abstufungen auszudrücken.

Ein paar Jahre später lernte ich in Nairobi etwas Weiteres über afrikanische Sprachen, als zwei Frauen sich wegen meines Englischwörterbuchs erstaunt zeigten. „Ist Englisch nicht Ihre Muttersprache?“ fragten sie. „Doch“ sagte ich „Es ist meine einzige Sprache.“ „Aber wozu brauchen Sie dann ein Wörterbuch?“

Sie waren verwirrt darüber, dass ich ein Wörterbuch brauchte, und ich war über ihre Verwirrung verwirrt. Ich erklärte, dass man manchmal ein Wort hört und sich nicht sicher über seine Bedeutung ist und es dann eben nachschlägt. „Aber wenn Englisch Ihre Muttersprache ist,“ fragten sie „wie kann es dann englische Wörter geben, die Sie nicht kennen?“ „Was?“ sagte ich „Kein Mensch kennt alle Wörter seiner Muttersprache.“

Kikuyu-Frauen brauchen keine Wörterbücher

„Doch, wir kennen alle Wörter in

Kikuyu, und jeder Kikuyu tut das,“ antworteten sie. Ich war noch überraschter, aber so langsam dämmerte mir, dass ihre Sprache, da sie vollkommen mündlich ist, ausschließlich in den Köpfen von Kikuyusprechern existiert. Weil es eine Obergrenze dessen gibt, was sich das menschliche Gehirn merken kann, bleibt der Gesamtumfang der Sprache mehr oder weniger konstant. Eine Schriftsprache hingegen, die in Millionen von Seiten des geschriebenen Wortes existiert, wächst weit über die Grenzen der Kapazität hinaus, die sich irgendjemand in Gänze merken kann. Aber wenn der Umfang der Sprache begrenzt ist, folgt daraus, dass die Zahl der in ihr enthaltenen Konzepte ebenfalls begrenzt ist, und daher sowohl die Sprache als auch das Denken verarmt.

Afrikanische Sprachen waren notgedrungen in ihrem präkolonialen Kontext ausreichend. Verarmt sind sie nur im Vergleich zu westlichen Sprachen und in einem Afrika, das versucht, den Westen nachzuahmen. Während zahllose Wörterbücher zwischen europäischen und afrikanischen Sprachen gedruckt wurden, gibt es nur wenige Wörterbücher innerhalb einer einzelnen afrikanischen Sprache, und zwar genau deswegen, weil die Muttersprachler keine brauchen. Ich fand zwar ein Zulu-Zulu-Wörterbuch, aber es war ein kleinformatiges Taschenbuch mit 252 Seiten.

Meine Forschungen der Zulusprache begannen, als ich die Fakultät für Afrikanische Sprachen an der Witwatersrand Universität in Johannesburg anrief und dort mit einem Weißen sprach. Gab es den Begriff „Präzision“ in der Zulusprache schon vor dem Kontakt mit Europäern? …. weiterlesen….

von Millenials, Notre Dame und die Kunst, sich für den Nabel der Welt und aller Zeit zu halten

sprachkulinarisch exzellent gekocht…. die Kommentare stehen übrigens in Nichts nach!

https://unbesorgt.de/notre-dame-ein-millenial-belehrt-das-mittelalter/

In Arti­keln wie diesem von Anne Kunz in der „Welt“ zeigt sich exem­pla­risch, warum der Jour­na­lis­mus in diesem Land derart auf den Hund gekom­men ist. Ober­leh­rer­haft und atemlos rennen Kunz und Genos­sen mit ihren klein­geis­ti­gen Geo­drei­ecken durch die Geschichte um Maß zu nehmen.

Was hätte sich die Mensch­heit doch alles sparen können, wäre der Athe­is­mus vor dem Mono­the­is­mus erfun­den worden, die 2-Zimmer-Küche-Bad-Wohnung in Hamburg-Altona vor dem ver­schwen­de­ri­schem Barock und wie schön wäre es doch gewesen, wenn der Tesla schon gefah­ren wäre, bevor jemand auf die Idee kam, in Texas nach Öl zu bohren. Mit dem Halb­bil­dungs­dün­kel glu­ten­freier Mil­le­ni­als betrach­tet, bricht jede Errun­gen­schaft ver­gan­ge­ner Epochen im LED-Licht der Neuzeit in sich zusam­men: zu teuer, zweck­los, nicht kli­ma­neu­tral, man­gelnde soziale Gerech­tig­keit, falsch gegen­dert. Pyra­mi­den fallen durch, weil sie auch durch Skla­ven­ar­beit errich­tet wurden, die Kanal­bau­ten von Suez oder Panama sind eine einzige Umwelt­zer­stö­rung, der Die­sel­mo­tor wird vom Sockel der indus­tri­el­len Revo­lu­tion geholt und als Fein­staub­schleu­der ver­teu­felt. Wie viele Kin­der­gar­ten­plätze ent­stan­den wohl nicht, weil die Ame­ri­ka­ner unbe­dingt zum Mond wollten? Wenn sich Kunz prüfend und rügend rück­wärts durch die Zeit schreibt, erscheint die Gegen­wart allein als Ergeb­nis end­lo­ser Fehl­ent­schei­dun­gen. Der Bau von Kathe­dra­len wie Notre-Dame in Paris zum Bei­spiel. Kunz:

Die Kathe­drale von Notre-Dame wird welt­weit bewun­dert. Doch sie stammt aus einer düs­te­ren Zeit. Der fran­zö­si­sche Kir­chen­bau der Zeit war grotesk teuer – und könnte das Mit­tel­al­ter um Jahr­hun­derte ver­län­gert haben. – Der Ver­schwen­dungs­wahn der Kirche kostete nicht nur sehr viel Geld: Tau­sende Arbeits­kräfte waren im Einsatz, um die prunk­vol­len Bauten zu errich­ten.“

https://unbesorgt.de/notre-dame-ein-millenial-belehrt-das-mittelalter/

Notre Dame der brennende Speer

https://projekt2a.wordpress.com/2019/04/22/der-brennende-speer-der-notre-dame-de-paris/

bitte der Fairness halber im Original lesen! Hier nur zur Archivierung und nicht mit allen Bildern eingestellt.

…. Der am 15 April durch Brand eingestürzte „Turm war ein Werk der beiden Architekten Jean-Baptiste Antoine Lassus und Eugène Viollet-le-Duc, die die Renovierungsarbeiten der Kathedrale Mitte des 19. Jahrhunderts betreuten. Heute wird das Werk Viollet-le-Duc zugeschrieben, einem der großen Erforscher mittelalterlicher Baukunst in Frankreich. Die Erkenntnisse seiner Forschungen, zusammen mit zahlreichen Zeichnungen veröffentlichte er in dem Buch `Wörterbuch der französischen Architektur des 11. bis 16. Jahrhunderts´. Der Vierungsturm war eine mit Blech verkleidete [Eichenbalkenkonstruktion], die durch ein Sprengwerk mit den steinernen Vierungspfeilern der Kathedrale verbunden war. Er ersetzte den erst im 18.Jahrhundert zusammen gestürzten Vierungsturm aus dem 13.Jahrhundert.

Seine Gestalt, wenngleich etwas [?], war dem Turm der Kathedrale von Orléans nachempfunden [wo sich] 1429 die letzte Bastion der Franzosen während des 100 Jahre dauernden Kampfes gegen die Engländer [befand], die im selben Jahr unter der Führung [von] Jeanne d`Àrc befreit werden konnte.

Konstruktionseichnmung Viollet-le-Duc, Scan BuzzWikimedia

Die Zahl 16 und 15

Unterhalb dieses Turmes standen auf stufenartigen Podesten angeordnet, 16 überlebensgroße Statuen der 4 Evangelisten, sowie der 12 Apostel.

Die Zahl 16 taucht auch wieder in der Höhe des Turmes auf, der auch Flèche, der Speer genannt wird.

Er war 96 m hoch und entsprach damit dem Produkt 6×16.

Die erste Quersumme der 96 ergibt 15 und verweist mit der 1 auf den Schöpfergott und mit der 5 auf den Menschensohn. Menschensohn nicht als Jesus, sondern den Menschen an sich und zwar den Menschen in seinem Transformationszustand. Die 5 ist aber auch die Zahl der Venus und damit der Maria….im Tarot ist 15 die Zahl des Teufels, des Ego. Die 1 und 5 finden sich auch im 1.Mai, dem 1.5. der Walpurgisnacht wieder.

Drei, Sechs und Neun – drei besondere Zahlen

Wenn du die Herrlichkeit der 3, 6 und 9 verstanden hast, hast du einen Schlüssel zum Universum gefunden.   – Nikola Tesla

Die Zahlen 3, 6 und 9 sind magisch. Sie stehen für Prinzipien, worauf die elementaren Gesetze von Wachstum und Zerfall im Universum gründen. Nimmt man sie etwa aus der Zahlenreihe der einstelligen Ziffern heraus, bleiben 6 Zahlen übrig, aus denen sich sogar die Gesetze der biologischen Zellteilung herleiten lassen.

Alle drei Zahlen basieren arithmetisch auf dem Gesetz der Dreiheit, wie die folgenden Gleichungen beweisen:

3 + 3 = 6
3 x 3 = 9
6 + 6 = 12; Quersumme 1 + 2 = 3
6 * 6 = 36; Quersumme 3 + 6 = 9

alles lesen unter: https://www.ewigeweisheit.de/numerologie/besondere-zahlen-drei-sechs-und-neun

Über die Ishtar Zahl 15: https://www.ewigeweisheit.de/geheimwissen/numerologie/zahlenmystik/die-fuenfzehn-15

 

Aktuell, auf Grund des Brandes natürlich auch auf das Datum des 15. April.

In der Bibel steht die Zahl 96 in Zusammenhang mit dem Weggehen, der Entfernung vom Glauben und auch dem Zurückkommen (8×12 oder 16×6)

Keltisch-gallische Wurzeln

Das Motiv des Speers verweist aber auch auf die keltisch-gallischen Wurzeln des Glaubens und damit verbunden dem Feiertag Imbolc. auch den Speer des Fischerkönigs, die Lanzenwunde an der Seite des Gekreuzigten….uralte und gleiche Symbole) An diesem Tag wurde mit der Göttin Brigid das neu erwachte Licht des Jahres gefeiert. Sie war die Schutzgöttin kultureller Güter, zugleich Heilerin und Wissens-vermittlerin. Übersetzt bedeutet ihr Name glänzender Pfeil, Feuerpfeil, die Strahlende, Erhabene, Mächtige oder auch die Kraft. Der Tag wurde im Christentum dann zu Mariä Lichmess, ein heute längst nicht mehr gebräuchlicher Name.

Inzwischen zählt das Fest zu den 23 Herrenfesten der patriarchal geprägten Kirche, wobei die ursprünglichen Wurzeln des Festes nur noch in ländlichen Gebieten bekannt sind. Doch diese Erinnerung an den Ursprung des keltisch-gallischen Glaubens ist in der Geometrie der Île de la Cité, wie auch der Kathedrale von Notre-Dame de Paris erhalten geblieben, denn sie ist auf den Sonnenaufgang an 2. Februar ausgerichtet, an dem früher das 2. große Marienfest des Jahres gefeiert wurde.

Sonnerichtung der Île de la Cité

Da der 15. April ein geradezu symbolisches Datum darstellt, lohnt sich hier ein Blick zu- rück.

  • Vom 2. Februar, dem 33. Tag im Jahr,
  • bis zum 15. April
  • sind es 72 Tage.

Diese Zahl verweist nicht nur auf den Zyklus der Erde wo sich alle 72 Jahre der Fixsternhimmel um 1° verschiebt, sondern eben auch auf den Zahlenwert des Gottesnamens Jahwe im Alten Testament. Den gleichen Zahlenwert besitzen aber auch die hebräische Wort für Gunst, Güte, Liebe oder Gnade, die in der Buchstabensumme ebenso den Totalwert 72 ergeben.

Der Verweis auf die Zahl 72 erschließt nun auch das Motiv Feuer. Der Gott der Israeliten erschien Moses in einem brennenden Dornbusch und wurde im Alten Testament mehrmals verzehrenden Feuer erwähnt. Nicht nur der Zorn Gottes wird dort als Feuer gesehen, auch sein Wort wird als Feuer betrachtet.

Ich möchte ergänzen: https://www.ewigeweisheit.de/geheimwissen/numerologie/zahlenmystik/die-zweiundsiebzig-72

Die das Gras wachsen hören

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