Studie der Universitätsmedizin Mainz: Pflanzen-Cocktail hilft gegen Katzenjammer — CHRISTLICHES FORUM

Saufen für die Wissenschaft

Studie der Universitätsmedizin Mainz: Pflanzen-Cocktail hilft gegen Katzenjammer

Eine Mischung aus Pflanzenextrakten hilft effektiv gegen Symptome, die durch übermäßigen Alkoholgenuss verursacht werden und sich meist am nächsten Tag als Kater zeigen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, die Prof. Dr. Bernhard Lieb und Patrick Schmitt von der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) durchgeführt haben. Demnach wirkt ein Pflanzen-Cocktail aus Früchten, Blättern und Wurzeln, versehen […]

Schmitt hat dazu im Vorfeld auf der Basis von 600 Veröffentlichungen in Fachzeitschriften eine Formulierung aus verschiedenen pflanzlichen Substanzen entwickelt.

Dazu gehören Acerolakirsche, Kaktusfeige, Ginkgo, Silberweide und Ingwerwurzel, die für den Test mit Mineralstoffen und Vitaminen kombiniert wurden. Als Vergleich dienten ein Placebo und eine Mischung, die nur aus Mineralstoffen und Vitaminen bestand. Der Alkoholkonsum der Versuchsteilnehmerinnen und Versuchsteilnehmer im Rahmen des Experiments belief sich im Durchschnitt auf rund 1,6 Gramm Alkohol pro Kilogramm Körpergewicht. Das entspricht bei einem Gewicht von 60 Kilogramm etwa 2,5 Liter Bier.

Hangover-Symptome fallen milder aus

über Studie der Universitätsmedizin Mainz: Pflanzen-Cocktail hilft gegen Katzenjammer — CHRISTLICHES FORUM

Energetische Hausreinigung

die Schwellenthematik der heutigen Nacht:

https://hexenworte.com/2014/12/09/vom-aberglauben-und-der-zauberei-der-turschwellen/

https://www.im-allgaeu-daheim.de/raeuchern-zwischen-den-jahren-mit-rauch-durchs-haus/

Räuchern im Allgäu…

Gegen Ende der Rauhnächte kam die Oma – gerne hemdsärmelig und in Küchenschürze – mit Ihrem „Haus reinigen“ ganz groß raus. Nach der Zeit von „feiern und ruhen“, packte die alte Dame der Tatendrang …Ja, das Jahr muß positiv starten ….Und weil Weihrauch, Myrrhe und andere exotischen Harze und Pflanzen nicht greifbar waren, wurden die getrockneten heimischen Wundermaterialien aus Garten und Wald verkokelt. Auch der eventuell geweihte Kräuterboschen von Maria Himmelfahrt findet jetzt seine Verwendung. Aromatherapie annodazumal …

Der Rauch zieht in jede Ritze und vertreibt schlechte Gerüche. Macht Platz für Neues.

Und weil die Oma das so machte, räuchern auch heute noch sehr viele Menschen im Allgäu ihr Haus. Jedes Jahr, wenn der Schleier zum Totenreich langsam wieder dichter wird …, wenn wir uns für das neue Jahr Frieden, Fröhlichkeit, Gesundheit, Toleranz, Friedfertigkeit, Ehrlichkeit, Harmonie und positive Energie wünschen …. , ja dann geht es los mit dem Ritual.

https://alpenschau.com/2018/12/20/die-rauhnaechte-ritual-raeuchern-brauchtum-rund-um-den-jahreswechsel/

Raunächte: Räuchern mit Heilkräuter und ihre Wirkung

Geräuchert wurde seit jeher nicht nur, um die bösen Geister fern zu halten, es wurde in diesen zwölf Nächten auch orakelt.

So räucherte man am Abend für hellsichtige Träume. Jede Nacht der zwölf stand für einen Monat des kommenden Jahres und entsprechend wurden die Träume gedeutet.

Nach dem Räuchern mit Kräutern liegt ein ganz spezielles, „reines Gefühl“ in der Luft – Frei von Viren und Bakterien…

  • SALBEI. Salbei hat eine starke Reinigungskraft.
  • KAMPFER. Kampfer löscht alte Informationen im Haus.
  • ANGELIKAWURZEL. Angelikawurzel erhellt die Raumschwingung.
  • WEIHRAUCH. Weihrauch bringt Segen, erhöht die Energie.
  • WACHOLDER. Wacholder vertreibt negative Einflüsse.
  • MYRRHE. Myrrhe desinfiziert, klärt, reinigt und schenkt Ruhe.
  • MYRTHE. Myrthe sorgt für Klarheit, Reinheit und bringt Frieden.
  • THYMIAN. Thymian reinigt und stärkt die Energie.
  • STYRAX. Styrax gibt Wärme und Geborgenheit, öffnet für die Liebe.
  • BEIFUSS. Beifuß wirkt wirkt reinigend, lebensstärkend, schützend, aufbauend, heilend, psychoaktiv, potenzsteigernd, stärkend, willensstärkend, entspannend, abwehrend und transformierend.
  • FICHTENHARZ. Fichtenharz wirkt desinfizierend, reinigend, erkältungshemmend und klärend.
  • LAVENDEL. Der Rauch von Lavendel wirkt ausgleichend, beruhigend, stärkend und klärend auf Geist und Körper. Darüberhinaus hat der Rauch eine desinfizierende und reinigende Wirkung.
  • HOLUNDER. Holunder wirktschützend, reinigend, intuitionsstärkend, austreibend, exorzierend, stimmungsaufhellend und heilend.
  • MISTEL. Mistel hat eine reinigende und schützende Wirkung auf Körper und Geist.

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Ayurveda in die Psychiatrie und die deutsche Neigung an Verschwörungen zu glauben

Quelle….Gründe dafür, dass sich Komplementär- und Alternativmedizinisches bei vielen Menschen in den säkularisierten westlichen Ländern großer Beliebtheit erfreuen, gibt es mehrere: Ein Beweggrund soll, wie kürzlich die Mainzer Psychologen Pia Lamberty und Roland Imhoff berichtet haben, das Misstrauen gegenüber Macht sein, was den Glauben an Verschwörungstheorien fördere und dadurch auch die Neigung zu alternativmedizinischen Verfahren („Social Psychology“).

Vor allen in Deutschland sei der Zusammenhang zwischen Verschwörungsmentalität und Befürwortung alternativer Methoden „unglaublich stark“, so Lamberty.

Weitere Studien zeigten zudem, dass die psychologische Brücke zwischen Verschwörungsmentalität und Bevorzugung von Alternativmedizin in einem Misstrauen gegenüber Macht begründet liege. 

Weitere altbekannte Bewegunggründe für die Neigung zur Alternativmedizin sind

  • die Unzufriedenheit mit der Schulmedizin und
  • dem als Reparaturbetrieb empfundenen Gesundheitswesen,
  • der enorme Stellenwert der Gesundheit in der Gesellschaft und
  • das Bedürfnis, zusätzlich zu schulmedizinischen Maßnahmen selbst noch etwas für die Gesundheit zu tun,
  • vielleicht auch der Reiz des „Exotischen“ und
  • das Bedürfnis nach Entschleunigung,
  • nach innerer Ruhe und
  • die Suche nach einem Sinn im Leben. 

Ayurveda: in der westlichen Medizin zu wenig beachtet

Die Ayurveda-Medizin kommt diesen Bedürfnissen und Wünschen vieler Menschen entgegen – ähnlich vielleicht wie die Klostermedizin , die traditionelle mittelalterliche europäische Heilkunde. Denn auch ayurvedische Medizin ist Lebenskunst, Lebensführung und ganzheitliche Medizin, der es primär um die Prävention von Krankheiten geht, wie Professor Georg Juckel von der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Präventivmedizin der Universität Bochum und sein Kollege Dr. Knut Hoffmann erklären.

Zu den Krankheiten, denen mit ayurvedischer Medizin vorgebeugt werden soll, zählen auch psychische Erkrankungen wie die Depression. Vorbeugende Maßnahmen seien hier „die Aufgabe jeglicher Aktivität, Askese, gesunder Schlaf sowie die Befreiung von der Sorge um sich selbst“ bei.

Durch ayurvedische Methoden seien wahrscheinlich insbesondere die immunologischen Mechanismen bei psychotischen und affektiven Störungen beeinflussbar.

Bis heute werde Ayurveda zwar teilweise sehr erfolgreich in Indien angewandt, berichten die Psychiater; die westliche Medizin, speziell die Psychiatrie, habe dies bislang aber nur unzureichend wahrgenommen.

Zentrale Elemente der Ayurveda-Medizin

  1. Wesentlicher Bestandteil der Ayurveda-Medizin ist die Ernährung. Sie gehöre „zum Prinzip einer gesunden, präventiven Lebensführung“ gemäß dem Motto: „Wer richtig isst, braucht keine Medizin“.
  2. Ein weiteres wichtiges Element sind „Einläufe zur Darmreinigung und der Beeinflussung vor allem immunologischer Faktoren, aber eben auch der im Darm reichlich vorhandenen Nervenendigungen und entsprechender Neurotransmitter.
  3. Hinzu käme die „äußere Reinigung durch Waschen, Bäder, Güsse, Schwitzen, verschiedene Auflagenumschläge, äußerlich angewandte Medikamente, Einreibung…“
  4. Einen großen Stellenwert in der Ayurveda-Medizin, auch bei psychische Störungen, hätten zudem „sogenannte körpertherapeutische Angebote, vor allem Berührung und Massage,
  5. und auch pflanzliche Therapien. Beispiele hierfür sind Shobhanas (Kurkuma) bei Infektionen, Rheuma, Arthrose, Entzündungen, Depression sowie Demenz und Dadima (Granatapfel) bei Herzschwäche, Colitis ulcerosa, Impotenz und Anämie. Zentrale
  6. Verfahren bei psychischen Störungen sind laut Buckel und Hoffmann aufklärende Gespräche, Konzentrationsübungen, Autohypnose, Versenkung in religiöse und philosophische Überlegungen, Trost, Bestärkung.

Mangel an naturwissenschaftlichen Belegen

Ein Problem auch der Aryuveda-Medizin ist der Mangel an ausreichenden Belegen im Sinne der modernen naturwissenschftlichen Medizin. Dies gelte insbesondere für randomisierte, kontrollierte Studien sowie Metaanalysen bei psychischen Erkrankungen. Ein solches Manko soll aber nicht allein bei der Ayurveda-Medizin existieren. Für fast kein pflanzliches Arzneimittel der rationalen Phytopharmakologie gibt es laut einer aktuellen Übersichtsarbeit überzeugende Wirksamkeits-Belege bei psychischen Erkrankungen. Es gebe nur eine Ausnahme, und zwar Johanniskraut-Extrakt bei Depressionen, so Dr. Dennis Anheyer und seine Kollegen (Klinik für Naturheilkunde und Integrative Medizin, Knappschafts-Krankenhaus, Kliniken Essen-Mitte). 

Medizinethisch geboten

Nach Ansicht der Bochumer Psychiater wäre es „angezeigt, wenn sich die westliche Psychiatrie eingehender mit diesen Ansätzen beschäftigen würde“.

Die kritische, westlich und auch wissenschaftlich geprägte Aneignung komplementär-medizinischer Verfahren wie Ayurveda sei ausgesprochen sinnvoll.

Kernelemente mit belegter Wirkweise zu integrieren und das „augmentativ mit unseren psychiatrisch-psychotherapeutischen Methoden zu verbinden“, erscheine „angesichts des Elendes unserer psychiatrischen Erkrankungen“ mehr als notwendig und medizinethisch geboten.

Es wäre, schreiben Juckel und Hoffmann, auch sinnvoll zur „Erweiterung unserer Kenntnisse im mentalen, aber auch neurobiologischen Sinne und zum Lernen von alten Kulturen, deren Wissen im Gegensatz vielleicht zur europäischen Geschichte bis heute bewahrt geblieben ist“.

Genauso wie viele Volkssprichwörter sehr zutreffend im psychiatrischen Fachgebiet seien, könnten auch Volkswahrheiten und tieferes naturheilkundliches Wissen zur Gesundung von psychisch Kranken nützlich sein. 

Vorbild und Hoffnung: der Förster und Waldmensch Peter Wohlleben – es geht auch ohne Staat

oder besser gesagt: es geht nur noch „ohne“ in eine gesunde Zukunft ….

Peter Wohlleben ist Baumfreunden sicher als Buchautor bekannt, aber daß er nicht nur ein Naturmensch ist, sondern durch sein Tun auch hochpolitisch ist kann man in seiner Kurzvorstellung sofort erkennen. Sein Beispiel zeigt, was möglich ist, wenn Gemeinden zurückfinden zu ihren Ursprüngen und sich Menschen aus ihrem Staatskorsett befreien. Macht es ihnen gleich!

Unterstützt diese Menschen, fahret hin, habet eine gute Zeit und lasset Euch bereichern. Nehmet Euere Bürgermeister und Gemeinderäte gleich mit….

http://www.peter-wohlleben.de/Ueber-mich/

Über mich

Geboren 1964 verbrachte ich meine ersten Lebensjahre in der Innenstadt von Bonn. Trotzdem oder vielleicht gerade deswegen hatte ich mir schon als Sechsjähriger vorgenommen, Naturschützer zu werden.

Aufgewachsen in Sinzig am Rhein studierte ich später an der Fachhochschule für Forstwirtschaft in Rottenburg am Neckar. Es folgten zwei Jahrzehnte als Beamter in der Landesforstverwaltung Rheinland-Pfalz.

Nach wenigen Jahren als Büroleiter eines Forstamtes wurde ich in mein Traumrevier versetzt: Die Wälder der kleinen Eifelgemeinden Hümmel und Wershofen, durch die staatliche Forstverwaltung betreut, wurden mein berufliches Zuhause.

Ökologie und Ökonomie

 Schon bald musste ich feststellen, dass die klassische Forstwirtschaft unsere Wälder nicht schützt, sondern ausbeutet. Das hatte ich mir ganz anders vorgestellt. Gemeinsam mit den Waldbesitzern begann die Suche nach neuen, sanften Wegen. Auf Exkursionen im In- und Ausland lernte ich, dass es durchaus einige wenige Forstbetriebe gibt, die Ökologie und Ökonomie in Einklang bringen.

Die Gemeinden Hümmel und Wershofen beschlossen, mit meiner Hilfe diesen Weg einzuschlagen.

Urwaldähnliche Laubwälder

 15 Jahre eines steinigen Weges, gepflastert mit Widerständen der Jagdlobby und Forstverwaltung, führten zum Erfolg: Mein Revier ist heute eines der wenigen, die konsequent den Weg zurück zu urwaldähnlichen Laubwäldern beschreiten. Pferde statt Holzerntemaschinen, Buchen statt Fichten, völliger Verzicht auf Chemieeinsatz, keine Kahlschläge mehr: Die Natur rund um Hümmel und Wershofen atmet auf.

Die Fesseln der Verwaltung

Damit ich weiterhin ohne Kompromisse wirtschaften und auch über die Hintergründe der Mißwirtschaft anderenorts erzählen konnte, kündigte ich am 1. Oktober 2006 meine Beamtenstelle auf Lebenszeit bei der Forstverwaltung. Da zeitgleich auch die Gemeinden Hümmel und Wershofen das staatliche Korsett ablegen wollten, stiegen wir gewissermaßen zusammen aus, wobei ich in ein Angestelltenverhältnis übernommen wurde. 

Mit der Sicherheit des Beamtendaseins legte ich zugleich auch die Fesseln einer großen Verwaltung ab. Neue Ideen konnten von nun an noch mehr Raum greifen. So wurde ein uralter Buchenwald unter Schutz gestellt, indem wir ihn zu einem Urnenfriedhof umwidmeten.

Der friedliche Urwaldnachfahre wird nun von Naturliebhabern als letzte Ruhestätte genutzt, wodurch die Bäume in den nächsten 100 Jahren nicht mehr angetastet werden können.

Neue Wege

Blockhüttenbau sowie Seminare zu den Büchern sind neue Formen von Waldevents, die mir viel Freude machen. Dazu habe ich im Dezember 2016 mit meinen Kolleginnen Lidwina Hamacher und Kerstin Manheller eine Waldakademie gegründet. Mit dieser Akademie sind wir schwerpunktmäßig im Revierteil Wershofen aktiv, weil sich hier besonders gute Möglichkeiten für Outdooraktivitäten ergeben. Und auch das Schreiben von Büchern ist erst durch diesen beruflichen Wandel möglich geworden.

Die Espan Quelle am Fürther Heilquellenweg – update

Werte Leserschaft, leider hat sich der Urheber zweier Bilder über die Fürther Quellen darüber beschwert, daß ich zwei seiner Bilder indem Artikel über die Fürther Quellen verlinkt habe und mich als Dieb bezeichnet. Folgendes Urheberrecht steht auf der website von Johannes Heuckeroth:

Urheberrecht: Die Betreiber der Seiten sind bemüht, stets die Urheberrechte anderer zu beachten bzw. auf selbst erstellte sowie lizenzfreie Werke zurückzugreifen. Die durch die Seitenbetreiber erstellten Inhalte und Werke auf diesen Seiten unterliegen dem deutschen Urheberrecht. Beiträge Dritter sind als solche gekennzeichnet. Die Vervielfältigung, Bearbeitung, Verbreitung und jede Art der Verwertung außerhalb der Grenzen des Urheberrechtes bedürfen der schriftlichen Zustimmung. Downloads und Kopien dieser Seite sind nur für den privaten, nicht kommerziellen Gebrauch gestattet. http://faszination-fuerth.de/impressum/

Mich als Dieb zu bezeichnen ist unter diesen Umständen schon ein bedenklicher Akt und ich verstehe auch nicht, was einen dazu treibt, kostenlose Werbung für die eigene website zu verhindern (ungeachtet ob man nun der Fremdwerbung bedraf oder nicht), aber in Gottes Zoo lebt vielerlei Getier, ein jedes in seinem Biotop. Das eine in seinem engen Brunnenloch, das andere in den Weiten des Meeres und wieder andere in den Lüften. Und so nehme ich die zwei betroffenen Bilder aus dem Blog, aber das beeinträchtigt den Artikel nicht weiter. 

auf Forderung von Johannes Heuckeroth gelöschtes Bild

Es gibt im Netz auch ein Video zu dieser Quelle, das ich aber aufgrund zweier Falschaussagen darin nicht verlinke. Die eine Falschaussage ist, daß die Quelle aufgrund ihres Schwefelgehaltes rot sei und die andere, daß der Mensch nur zusammen mit Strontium Kalzium in die Knochen einbauen könne und „man dies wisse“. Ich hoffe doch sehr, daß ich und werte Leser kein giftiges Strontium in den Knochen haben.

auf Forderung des Johannes Heuckeroth gelöschtes Bild.

Im Unterschied zu den bereits Anfang des 20. Jahrhunderts gebohrten Fürther Quellen, bei denen anfangs nach Kohlevorkommen gesucht und erst dann eine Nutzung der entdeckten Mineralwässer ins Auge gefasst wurde, entstand die Espanquelle als gezielter Versuch, den Traum vom „Thermalbad Fürth“ noch zur Wirklichkeit werden zu lassen. Die älteren König-Ludwigs-Quellen hatten bereits in der Zeit des I. Weltkrieges ihre Attraktivität eingebüßt, das damit verbundene Bad wurde 1920 geschlossen. Im Jahr 1935 fasste die Stadt den Plan zur Bohrung einer Quelle nördlich von der Pegnitz. Trotz der qualitativ guten Beurteilungen des Wassers aus der Bohrung blieb die Nutzung der Quelle für gesundheitliche Zwecke allerdings immer auf einen relativ kleinen Kreis beschränkt.

Es gab auch Pläne zur Errichtung eines Thermalschwimmbades, diese scheiterten jedoch am hohen Eisengehalt des Wassers, den Besucher auch heute noch an der „Rost“-Färbung des abfließenden kleinen Baches ablesen können. Der II. Weltkrieg sorgte dafür, dass Pläne für großangelegte Kuranlagen nie zur Realität wurden. Erst 1961/62 ließ die Stadt dann eine kleine Kuranlage in dem neu erschlossenen Gebiet mit dem Namen „Klein Mainau“ errichten.

Ursprünglich sollte auch der benachbarte kleine Weiher mit dem Quellwasser gespeist werden, doch dafür war das salzhaltige Thermalwasser nicht geeignet.

Die Anlage mit der pavillonartigen Trinkhalle wurde 1961 fertiggestellt und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Der „Kurpark Espan“ kostete der Stadt insgesamt rund 160.000 Mark. Nachdem die Quelle im Laufe der Jahrzehnte wieder etwas in Vergessenheit geriet und die Anlagen langsam aber sicher verfielen, fanden umfangreiche Sanierungsarbeiten statt.

Seit 2001 findet an der Anlage das vom Förderverein Fürther Heilquellen einmal jährlich organisierte „Quellenfest“ statt.

Wasserqualität

Obwohl verschiedene Gutachten über die Qualität dieses „Fürther Mineralwasser“ vorliegen, das als Natrium-Calcium-Chlorid-Sulfat-Therme eingestuft wird, finden sich an der Quelle Hinweise, dass das austretende Wasser kein Trinkwasser ist und – wenn überhaupt – nur im Rahmen von ärztlichen Verordnungen zu sich genommen werden dürfe. Diese amtsäztliche Warnung soll auf drohende Gesundheitsschäden bei nicht sachgemäßer Anwendung hinweisen.

Die Fürther Heilquellen wurden 2009 saniert

Gustav-Adolf-Quelle

https://www.fuerthwiki.de/wiki/images/4/42/Gustav-Adolf-Quelle.jpg

Fadenbildung wird mit Wasserspiel verhindert.

  • Schüttung: > 600 l/min
  • artesischer Druck: 2,5 bar
  • Wassertemperatur: 21,2 °C
  • ph-Wert: 6,43

Die Bohrung wurde im Jahre 1901 bis 1903 zur Erschließung von Kohle- und Kalisalzen durchgeführt. Ursprünglich wurde die 726,9 m tiefe Bohrung nach ihrem Besitzer „Böhner-Quelle“ benannt. Das Wasser der Quelle mischt sich aus zwei Mineralwasserzuflüssen verschiedener Tiefen. Außerdem wurde nach Zusatz von weiterer Kohlensäure das Wasser als „Gustav-Adolf-Quelle“ im Handel angeboten.

Im Bereich des Quellengeländes befand sich einige Jahre ein privat betriebenes Flussbad. Dieses wurde jedoch 1953 aufgrund hygienischer Bedenklichkeiten geschlossen. Reste davon sind heute noch im Gelände erkennbar.

https://www.fuerthwiki.de/wiki/images/a/ab/Weikershof_A6301.jpg

Quelle

Im Jahr 2000 errichteten ehrenamtliche Arbeiter des Bürgervereins Gebersdorf den heutigen Pavillion sowie Sitzgelegenheiten aus Recyclingmaterial. Selbige kümmern sich auch um den Erhalt und die Pflege der Anlage. 2005/2006 sanierte die infra fürth gmbh die nun nur noch 411 m tiefe Bohrung und baute diese zur Grundwassermessstelle aus. Bei einer Überprüfung des Bohrloches durch die infra fürth gmbh wurde festgestellt, dass die Stahlverrohrung von der Erdoberfläche bis zum Thermalwasser mit einer Länge von etwa 250 m beschädigt ist. Der freistehende Brunnenkopf musste daher vollständig ausgetauscht werden; die 250 m lange Leitung im Bohrloch wurde mit korrosionsbeständigen, glasfaserverstärkten Kunststoffrohren ausgestattet. Die „Gustav-Adolf-Quelle“ sollte anfänglich zu Beginn des Jahres 2016 wieder sprudeln; die Reparaturarbeiten weiteten sich jedoch aus, so dass die Freigabe zur Freizeitnutzung erst im Juni 2016 erfolgen konnte. Die Brunnenbauarbeiten wurden von der namhaften Fa. Ochs für rund 300.000 Euro ausgeführt.

Der König-Ludwig-Brunnen erhielt neues Bassin:

Datei:Ludwigquelle.jpg

Quelle   Anmerkung: ziemlich häßlich und freimaurerisch gestaltet. Nun ja, ist auch nur der klägliche Rest eines einst schönen Bades.

Als letzter Sanierungsfall ist die König-Ludwig-Quelle in der Uferstadt runderneuert worden. Beim Niedergang des Grundig-Konzerns verschwanden die Reste der Quellnutzung in Form des firmeneigenen Frei- und Hallenbades.

Hier hatten Max Grundig und enge Mitarbeiter gekurt – ganz in der Tradition des zu Beginn des vergangenen Jahrhunderts auf dem Gelände aufgebauten ersten Fürther Kurbades.

Zum privaten Gebrauch hatte Grundig in seinen Labors sogar eine Heilsalbe mit Mineralien aus dem Quellwasser herstellen lassen.

Nachdem die Industriebrache als Standort innovativer Unternehmen zu neuem Leben erwacht ist, wurde zum Abschluss der Umwandlung auch die König-Ludwig-Quelle reaktiviert.

Mit dem Uferstadt-Investor Doughty Hansson hat die Stadt vereinbart, dass dieser die Brunnentechnik überholt. Mit 5000 Euro beteiligte sich die Kommune an der Renovierung. Äußerlich zeichnet sich die Maßnahme durch eine neue Wasserschale mit neuen Wasserrohren im Brunnenpavillon aus. Das meiste Geld steckt jedoch in der bereits 2007 vorgenomenen Sanierung der 400 Meter tiefen Bohrung. Schließlich lag die letzte Sanierung bereits 70 Jahre zurück.

Durchschlagender Erfolg

Dass es sich bei dem 1901 erbohrten Nass um einen ganz besonderen Bodenschatz handelt, stand schon früh fest. Bereits 1912, kurz nach Eröffnung des Kurbades (an das heute nur noch der Name der nahen Kurgartenstraße erinnert), gab es die staatliche Anerkennung für die Heilquelle.

Mehr als 12 000 Kurgäste aus ganz Deutschland wurden schon im ersten Jahr angelockt. Hinzu kamen etwa 70 000 Trinkgäste. Später wurde das Mineralwasser auch als «Dosana»-Sprudel (vom Quellort Doos) in Flaschen abgefüllt und verkauft. Das Kurbad selbst wurde 1916 schon ein Opfer des Ersten Weltkriegs. Vielversprechende Versuche einer Wiederbelebung scheiterten am 2. Weltkrieg. Die Nationalsozialisten planten auf der gegenüberliegenden Seite der Pegnitz ein gigantisches Thermalbad, das jedoch nie realisiert wurde.

Eine Wasseranalyse der König-Ludwig-Quelle von 1979 hat ergeben, dass die Natrium-Calcium-Chlorid-Sulfat-Therme in der Uferstadt mit nahezu elf Gramm gelösten Mineralien pro Liter den Mindestwert für die Begriffsbestimmung für Kurorte und Heilbrunnen um mehr als das Zehnfache übertrifft.

Regelmäßige Untersuchungen zeigen zudem: Das 22,2 Grad warme Quellwasser ist bakteriologisch in einwandfreiem Zustand. Allerdings handelt es sich streng genommen um kein Trinkwasser und sollte nur nach ärztlicher Verordnung konsumiert werden. Auf die Geschichte und medizinische Bedeutung der König-Ludwig-Quelle macht eine Erläuterungstafel am Brunnenpavillon aufmerksam. Über den nahen Quellensteg gelangt man rasch zu einer weiteren Heilquelle: zur ebenfalls sanierten Espanquelle in der Kleinen Mainau.

In Eigenleistung

Kommerziell genutzt wird das Fürther Heilwasser heute durch das Fürthermare. Dazu wurde am Scherbsgraben ein neuer Brunnen gebohrt. In diesem Zusammenhang wurde auch die Gustav-Adolf-Thermalquelle bei Weikershof saniert. Eine Maßnahme, die für den Nachweis notwendig ist, dass Fürth dem Steiner Palm Beach nicht das Wasser abgräbt. Der Bürgerverein Gebersdorf hat in ehrenamtlicher Eigenleistung vor neun Jahren einen Brunnenpavillon nach dem Vorbild der Espanquelle errichtet und eine reizvolle Grünanlage mit Tisch und Ruhebänken drum herum angelegt.

Einziger Nachteil: nach der Erneuerung der Wasserleitung bildeten sich durch den hohen Schwefelwasserstoffgehalt im Wasserbecken Brunnenfäden, die regelmäßige Reinigungen notwendig machen. Stolz ist Pavillonarchitekt Ingo Dittrich vom Bürgerverein auf den selbst entwickelten Reinigungsmechanismus. Er sorgt nicht nur für einen höheren Sauerstoffgehalt im Wasser, sondern auch für einen Blickfang.

Lange hatte die für den Brunnen zuständige Infra mit unterschiedlichen Rohren experimentiert, bevor Dittrich ein PVC-Rohr für 12,50 Euro aus dem Baumarkt besorgte und eine Wasserdüse aus dem eigenen Garten aufpfropfte. Nun sprudelt als Blickfang ein Wasserpilz im Becken. Wie die anderen Brunnen am Fürther Heilquellenweg hat auch die so genannte Gaggalasquelle bei Weikershof viele regelmäßige Besucher, die auf die Heilwirkung ihres Wassers schwören.

Nachrichten aus´em Wald: wer einen guten Trunk zu schätzen weiß…

verehrtes Weibe, Frouwe aus´em Walde, kann es sein, daß holde Maid sich zur Zeiten des ein oder anderen Schlückchens Bieres oder Met´s gegönnt? Daß es Euch wohl gemundet mag seyn offensichtlich. Eurer Fürlieb noch einmal Euere Gedanken dem wunderbaren Trunke hiero zu widmen gebührt unser aller Dank. Skal!

So kam das Bier zum Bärenfell

Die germanischen Götter waren überhaupt recht durstig. Am schlimmsten war es mit Ägir, dem Gott des Meeres.

Aber auch Donnergott Thor tat sich als großer Biertrinker und Brauer hervor. Eines Tages passierte Schreckliches: Den Göttern wurde der Braukessel entführt.

Worauf sich die Götter Tyr und Thor zum Riesen Hymir ins Eismeer begaben, um dessen größten Kessel zu stehlen. Die Riesensippe mochte das nicht gern, aber es nutzte ihnen nichts. Tyr und Thor töteten alle Riesen und brachten den Kessel der Einfachheit halber als Himmelsgewölbe an. Da wird nun das Götterbier gebraut, das bei den großen Gelagen im himmlischen Walhalla serviert wird. Man sieht das: Immer wenn der Himmel voller Wolken hängt, wird göttliches Bier gekocht. Wenn es donnert, putzt Thor den Sudkessel. Und jeder Germane hoffte, nach seinem Tod bei der Ankunft in Walhalla an Wotans Tafel genügend Bier zu finden.

Einmal wurde allerdings auch der rotbärtige Thor hereingelegt; sein gewaltiger Durst brachte ihn dazu. Loki, der Herr der Unterwelt, hatte mit ihm um eine Trinkprobe gewettet. Thor trank stundenlang, aber das Horn voller Bier wurde nicht leer. Erst später entdeckte der Donnergott, daß der listige Loki das Horn durch eine Pipeline mit dem Meer verbunden und das Wasser verzaubert hatte, damit es nach Bier schmeckte. Thor verlor die Trinkprobe; das ganze Meer schaffte er dann doch nicht. Aber durch seinen riesigen Durst hatte er immerhin ein Naturereignis bewirkt: die Ebbe. Seitdem gibt es die Gezeiten.

Wie stark Lokis Zauber sein mußte, um Wasser wie Bier schmecken zu lassen, ist nicht ganz klar. Denn über die Qualität des germanischen Biers wird nur wenig berichtet. Tacitus fand es scheußlich: »Ein Saft aus Gerste oder Weizen, ein Gebräu, das eine gewisse Ähnlichkeit mit schlechtem Weine hat«. Ein anderer römischer Chronist beschreibt es als ein »Gemisch von schlechten Säften, welches den Muskeln schadet«. Aber das besagt nicht viel. Die meisten Römer waren eben ihren Wein gewöhnt. (Der übrigens war bei den Germanen – so steht es in der »Edda« – den Göttern vorbehalten, für besondere Gelegenheiten.)

Wenn man weiß, daß die Germanen ihr Bier mit Myrte, Eschenlaub und Eichenrinde würzten, wird einem schnell klar, daß es nicht gerade edel geschmeckt haben kann. Sogar Pilze und Blaubeeren sollen damals ins Bier gemischt worden sein. Andererseits aber ist bekannt, daß die römischen Legionäre gern germanisches Bier tranken. Das galt bald auch für die vornehmeren Römer, die sich im besetzten Land hinterm Limes niederließen. Bei vielen Ausgrabungen fand man in den Fundamenten herrschaftlich-rörnischer Häuser Gefäße mit den Resten von Germanenbier. Es war wohl üblich, vielleicht auch schick, sich einen Bierkeller anzulegen. Und es gab zumindest einen Römer, der sein Geld als Bierhändler, als »Cervesarius«, verdiente. Er kaufte Bier bei germanischen Hausbrauereien und verkaufte es an seine römische Kundschaft. Das berichtet ein Gedenkstein, der aus dem Jahr 260 stammt und bei Trier gefunden wurde.

 

Wir sagten vorhin, die alten Germanen hätten sich aus Lesen und Schreiben nichts gemacht. Das römische Latein interessierte sie nicht. Eine brauchbare Schriftsprache lernten sie erst von den Missionaren, etliche Jahrhunderte nach Christi Geburt.

Aber da ist doch die Edda, dieses urgermanische Epos, aus dem wir das meiste über Wotan, Ägir, Thor und den göttlichen Bierdurst wissen?

Nun, dieses älteste germanische Literaturwerk entstand erst ab dem 13. Jahrhundert. Die Handschriften stützten sich dabei auf überlieferte nordgermanische Lieder aus dem 9. bis 12. Jahrhundert.

Textauszug  gefunden hier :  http://www.bier-lexikon.lauftext.de/germanen-2.htm#

Havamal: Des Hohen Lied

18
Lange zum Becher nur, doch leer ihn mit Maß,
Sprich gut oder schweig.
Niemand wird es ein Laster nennen,
Wenn du früh zur Ruhe fährst.

Havamal: Des Hohen Lied Strophe 18

138
Dies rat ich, Loddfafnir, vernimm die Lehre,
Wohl dir, wenn du sie merkst:
Wo Ael getrunken wird, ruf die Erdkraft an:
Erde trinkt und wird nicht trunken.
Feuer hebt Krankheit, Eiche Verhärtung,
Ähre Vergiftung,
Der Hausgeist häuslichen Hader.
Mond mindert Tobsucht,
Hundsbiß heilt Hundshaar,
Rune Beredung;
Die Erde nehme Naß auf.

Odins Runenlied

Gefunden: http://oaks.nvg.org/havamal-simrock.html

 

Abgeschabt waren alle die eingeschnittenen
und vermischt mit dem Meth des Heiles ….
Das sind Buchenrunen und Bergerunen,
brauchbare Bierrunen auch,
Runen an Zauberkraft reich

Bierrunen lerne, dass dein blindes Vertrauen
nicht täusche des fremden Frau,
ritz sie ins Horn, und den Rücken der Hand
und bezeichne den Nagel mit Not.“

Aus:  Die Edda: Die Lieder der sogenannten älteren Edda

von Hugo Gering https://archive.org/details/dieeddadieliede00geri

Bei diesem Beispiel haben wir es mit einem Abwehrzauber oder auch Zauber zur Vorbeugung von Schaden und Verrat zu tun, somit können Runen auf magischem Gebiet auch zur Abwehr von Schaden gebraucht werden. Eine bedeutende Rune auf diesem Gebiet ist die Algiz-Rune, die für sich schon für Abwehr und Verteidigung steht.

Gefunden: http://www.forn-leid.de/runen_2.html

 

Sigrdrifumal aus die Edda von Karl Simrock

Das Lied von Sigdrifa

7
Aelrunen kenne, daß des andern Frau

Dich nicht trüge wenn du traust.

Auf das Horn ritze sie und den Rücken der Hand

Und mal ein N (Not) auf den Nagel.

 

8
Die Füllung segne vor Gefahr dich zu schützen

Und lege Lauch in den Trank.

So weiß ich wohl wird dir nimmerdar

Der Met mit Wein gemischt.

19
Das sind Buchrunen, das sind Bergrunen,

Dies alle Aelrunen

Und rühmliche Machtrunen,

Wer sie unverwirrt und unverdorben

walten läßt zu seinem Wohl.

Lerne sie und laß sie wirken

Bis die Götter vergehn.

 

Gerd Høst sprach sich jedoch für eine Verbindung von alu mit an. l aus (Høst 1976: 102; Høst Heyerdahl 1981: 43-45; 2006: 179) und verwies darauf, dass Bier eine wichtige Rolle bei rituellen Handlungen und Feiern spielte: “Ølet var germanernes hellige, rituelle, tradisjo-nelle drikk svarende til soma hos inderne, haoma hos de gamle iranerne og for den del også vinen i Middelhavsområdet.” (Høst Heyerdahl 1981: 45)

Die Rolle des Bieres zeige sich aber nicht nur in Beschreibungen heidnischer Opferfeste der Germanen auf dem Kontinent in der Vita Columbani, sondern auch in den Bezeichnungen an. l, ldr „Trinkgelage‟, an. erfis-l, an. minnis-l, norw. gravøl „Grabbier‟ und norw. barsel < *barns-øl „Kindsbier‟.

Auf Grab-steinen könne alu deshalb als Ausdruck dafür stehen, dass das Begräbnisritual gemäß altem Brauch durch einen Leichentrunk (norw. gravøl) vollzogen wurde.

Brakteaten mit den In-schriften alu und laukaR seien in heiliges Bier getaucht worden, das mithilfe von Lauch oder Zwiebel geschützt wurde (vgl. Sigrdrífumál 8), alu habe wie laukaR „Lauch, Zwiebel‟ eine prophylaktische Bedeutung (Høst Heyerdahl 1981: 45-49; 2006: 179-183).

Die Interpretation von alu als „Bier‟ hat zahlreiche Anhänger gefunden, die jedoch oft Høsts Vorschläge modifizierten oder einzelne Aspekte besonders hervorhoben.

So nahm Pieper (1986: 193f.) an, dass alu auf einem Brakteaten oder Ring die dem Bier innewohnenden Kräfte des Wachsens und Gedeihens auf den übertrug, der diesen Gegenstand am Körper trug, und so die Schutz- und Abwehrkräfte des Trägers erhöhte. Als Formel auf einem Grabstein habe alu eine abwehrende Wirkung.

Lundeby und Williams (1992: 21f.) reihen alu zusammen mit laukaR, lina, salu und tuwa unter die Pflanzen und Pflanzenprodukte ein, denen eine nährende oder heilende Kraft zuge-schrieben wurde. Nowak (2003: 220 Anm. 46, 222 Anm. 51) hebt die Verwendung von Bier als Rauschmittel hervor und erwägt die Möglichkeit, in alu nicht nur die Bezeichnung für die Substanz selber, sondern auch für die von ihr erzielte Wirkung zu sehen.

Grønvik (1987: 137-143) nahm an, dass alu in Grabinschriften das Bier bezeichne, das als Beigabe im Grab platziert wurde, und den Wunsch ausdrücke, dass der Tote im Jenseits mit Bier empfangen werde

Gefunden: https://www.khm.uio.no/english/research/publications/7th-symposium-preprints/zimmermann.pdf

Nachrichten aus´em Wald: Was innerhalb der Erde… Pilze und Schwammerl

C. F. Schimper
Was innerhalb der Erde
Geheim gezettelt werde,
Man kann es weder sehen
Noch wissend übergehen.
Urplötzlich reift das Ganze,
Kommt Hut an Hut im Kranze,
Ganz gleiche, viele hundert,
Daß jeder sich verwundert,
Stehn mit behextem Fleiße
Gestielt im „Hexenkreise“!
Ein Augenschmaus von Bildern
Auszug:
„Ich wurde überflutet von einem Meer von Farben. Diese Bänder rauschender Flüssigkeit. Es war, als wäre man unter Wasser, in einem Meer von verschiedenen Farbbändern. Manchmal lösten sie sich zu Mustern mit Bedeutung auf und dann wieder waren es nur diese schönen Strudel aus Farbe. Es war abwechselnd bedrohlich und beeindruckend. Es war ein radiales Design, wie ein Mandala, bei dem die Farben aus der Mitte zu den Seiten führte, die jeweils eine andere Farbe und Muster zeigten.“ Young fühlte, daß er in der Mitte des Kreises eingefroren wäre, bis er eine Entscheidung traf. „Ich konnte sehen, daß jedes Farbband eine andere Lebenserfahrung war. Ein anderer Weg, den man nehmen könnte. Und ich war in der Mitte, wo alles begann. Ich konnte jeden Pfad wählen, den ich wollte. Es war eine unglaublich Freiheit, aber ich mußte einen wählen. In der Mitte zu bleiben, hieße zu sterben. Ich konnte keine Wahl treffen. Ich konnte einfach keine auswählen. Und dann bin ich gestorben.“
Während dieser Tortur schrieb Young eine Notiz an sich selbst. Sobald der Trip vorbei war, fand er sie und las „Niemand sollte dies durchmachen müssen. NIEMALS!“ „Ich habe nicht den Drogentrip gemeint,“ sagte er später. „Ich meinte diese Wahl, die man treffen müsse. Ich meinte ein Ego zu haben und es sterben lassen zu müssen, um in Freiheit zu leben. Ich mußte sterben, um zu werden, wer ich sein könnte. Ich habe mit dieser Bereitschaft zu sterben meine Wahl getroffen.“ Young verbrachte nach dieser Erfahrung noch ein paar Stunden auf Trips, in was er als angenehmen Abstieg beschrieb. Es erlaubte ihm, den Tod seines Ichs zu reflektieren und wie es ihn als Person auf eine zutiefst religiöse Weise befreit hatte.
Auszug:
Auch viele Sagen der Germanen weisen auf eine tiefe Verehrung des Fliegenpilzes hin, so wurde berichtet, daß Wothan, der germanische Gott der Extase und der Erkenntnis für die Entstehung der Fliegenpilze zuständig ist. Der Sage nach reitet Wotan nebst Gefolge zur Wintersonnenwende durch die Wolken. Immer dort, wo nun der Geifer seines Pferdes auf die Erde fällt, sollen dann genau neun Monate später im Herbst Fliegenpilze aus dem Boden sprießen.

Traum-Baum

viele europäischen Völker, insbesondere die nord- und osteuropäischen, haben eine tiefe Beziehung zu Bäumen und dem Wald. Die Menschen sagen häufig „sie gingen in die Natur“, es wäre kraftspendend, erhebend, beruhigend. Was meinen die Menschen aber mit „Natur“? Sie meinen die Begegnung mit dem, was ist. Die Begegnung mit der Schöpfung, mit der Schönheit und mit dem Licht, dessen Teil sie sind. Es ist die Versicherung, daß auch sie schön sind, dass sie als Mensch Teil der Schöpfung sind. Wenn ein Mensch hinaus geht in die Landschaft, hinein in einen Wald, wenn er heran tritt an einen Baum, an einen Bach oder einen See, dann wird er zu einem Bestandteil der Landschaft, des Waldes oder der Wiese. Er nimmt Anteil an dem Wind, dem Schatten, dem Nebel, der Sonne und der Wärme. Sein kurzer Besuch ist ein Eindruck in der Zeit, eine Gravur in das Buch des Lebens, das die Bäume führen.  An dieser Eiche ist schon mein Opa vorbeigegangen…an jener Linde hat meine Oma die Hochzeitsbilder machen lassen und dort unter dem alten Birnbaum steht noch immer meine Kinderschaukel. Glücklich, wer solche Erinnerungen in sich tragen kann.

An einem Tag wie heute, der vielleicht auch ein wenig als Schicksalstag für Deutschland gesehen werden kann, möchte ich anknüpfen an meinen allerersten Blogartikel, der dem Baum gewidmet war. Lest nicht nur, sondern schaut sie Euch an, diese wundersamen Wesen und Chronologen der Zeitgeschehnisse. Virtuell aber auch an ihrem wahren Ort und wie sie dort ihre Umgebung, die Landschaft und sogar die Menschen prägen.

Baum-Schaumburg Burg Hessisch Oldendorf

Baum-Schaumburg Burg Hessisch Oldendorf

http://www.teutoburger-maerchen-wald.de/html/uralte_baume.html

Wenn Bäume erzählen könnten

Die uralten Bäume im Teutoburger Wald und Weser- bergland sind stumme Zeitzeugen einer tausend- jährigen Geschichte. Könnten Sie berichten, würden sie von Freud und Leid erzählen. Von Dorfgemein- schaften, die ihre Bäume als Treffpunkt für Tanz und Musik nutzten, von Kriegen, von Seuchen, als Ort wo Gerichtsurteile gesprochen und vollstreckt wurden. Bäume gehören zu den ältesten und größten Organismen unseres Planeten. Manchmal riesig oder klein, manchmal urig und bizarr prägen sie entscheidend unsere Landschaft. Gerne erinnern wir uns zurück an unsere Kinderzeit, an Baumhäuser, Versteck spielen, Räuber und Gendarm, Cowboy und Indianer oder Klettern in alten Ostbäumen – Immer spielen Bäume eine vertraute Rolle. Um so geschockter sind wir, wenn ein vertrauter Baum gefällt wird, einem Unwetter zum Opfer fällt oder einfach nur stirbt. Auf dieser Seite möchte ich möglichst viele Bäume mit ihrer einzigartigen Geschichte sowie der Legenden und Mythen, die sich um sie ranken, festhalten. Ich würde mich freuen, wenn Sie mir Standorte und Geschichten zu alten Bäumen zusenden würden. E- Mail: Wittbrock@online.de

https://www.thomasgauck.de/themen/baum-verzeichnis/

https://www.thomasgauck.de/wp-content/uploads/2013/07/scan0001750.jpg

http://russische-volksmedizin.info/die-heilende-kraft-der-baeume/

Baum und Mensch sind sich näher, als man denkt. Vieles von dem, was wir heute über Bäume wissen, stammt aus dem uralten Volksglauben und wurde durch Bräuche, Sagen und auch Lieder überliefert. Die Menschen waren Teil des Waldes, begriffen das Wesen der Pflanzen und sahen in ihnen nicht nur Nutzmittel. Unsere Vorfahren wussten ihre Eigenschaften auch als Heilmittel zu nutzen. Sie wussten, jede Baumart hat ihren Charakter und enthält eine ihr eigene Medizin.

 

Der Heilsame Wald

Natürliche Killerzellen erkennen abnormale Zellen wie zum Beispiel Tumore und sind dazu ausgelegt, diese abzutöten. Sie gehören dem angeborenen Immunsystem an und können, laut eines neuen Studienergebnisses, durch intensive Waldspaziergänge aktiviert werden. Kurz gesagt: Naturerlebnisse helfen wahrscheinlich gegen Krebs.

https://www.pravda-tv.com/2017/05/intensive-waldspaziergaenge-erhoehen-anzahl-krebsbekaempfender-zellen-im-koerper-videos/

Japanische Wissenschaftler haben entdeckt, dass sich die Zahl der natürlichen Killerzahlen im menschlichen Blut nach Waldspaziergängen erhöht.

Zuerst schickten sie männliche Studienteilnehmer auf einen dreitägigen Waldurlaub, und später auch einige Frauen im Alter zwischen 25 und 43 Jahren.

Das Blut der Probanden wurde täglich getestet und schon am ersten Tag, nach einem zweistündigen Aufenthalt im Wald, hatte sich die Anzahl der NK um die Hälfte erhöht.

Am zweiten Tag standen zwei ausgiebige Spaziergänge an, danach enthielt das Blut sogar noch mehr Killerzellen, darunter auch viele krebsbekämpfende Proteine.

Sieben Tage nach diesem naturnahen Urlaub fand sich immer noch eine deutlich erhöhte Anzahl an NK im Körper der Studienteilnehmer, das heißt also, der Effekt hält mehr als eine Woche lang an – sogar nach der Rückkehr in eine so turbulente Stadt wie Tokio.

Der intensive Kontakt mit der Natur schützt also unsere Gesundheit und kann den Körper sogar in der Krebsbekämpfung unterstützen (Hilfe aus dem Wald: Natur als Medizin (Videos)).

Die von den Bäumen abgesonderten Phytoncide in der Luft senken die Konzentration von Stresshormonen und sind wahrscheinlich auch daran beteiligt, dass die natürlichen Killerzellen sich so stark vermehren.

Waldspaziergänge sollten also ganz oben auf Eurer Liste stehen, wenn es darum geht, Eure Gesundheit zu erhalten und Euch richtig gut zu erholen.

Sich einmal pro Woche ins Grüne zu begeben, reicht bereits aus, um eine anhaltende Wirkung zu erzielen – und im Gegenteil zu anderen Medikamenten ist eine Überdosierung unmöglich! (Der Heilungscode der Natur: Die verborgenen Kräfte von Pflanzen und Tieren entdecken (Video))

Dabei muss es nicht unbedingt ein anerkannter Heilwald sein, wie er jüngst auf Usedom eröffnet wurde. Ein stinknormales Wäldchen in der Nähe Eurer Stadt reicht aus, um eurem Körper – und der Seele! – richtig viel Gutes zu tun.

SHTF Teil 4: XStat, Klemmen und Naturheilkunde zur Blutstillung im Notfall

in diesem vorerst letzten Teil der Serie zur notfallmäßigen Blutstillung möchte ich noch ein paar weitere Alternativen ansprechen, die in ausgewählten Fällen zum Einsatz kommen könnten. Einen Überblick findet man auch in einem Fachartikel der deutschen Bundeswehr aus dem Jahr 2011  hier

Ich verweise (leidigerweise) wieder auf meine Disclaimer in den zuvor veröffentlichten Beiträgen dieser Reihe. In Kürze: Ich übernehme keinerlei Verantwortung bzgl. der Nutzung der hier nur zusammengestellten und im Netz frei verfügbaren Informationen…

Eine von der FDA zugelassene blutungsstillende Anwendung ist XStat. Dabei handelt es sich um kleine pillenartige Schwämme, die sehr viel Flüssigkeit aufsaugen können und mittels eines Zylinders tief in die Wundhöhle (beworben wird die Anwendung bei einer Schussverletzung) eingebracht werden. Dort expandieren sie und üben dadurch vom Inneren der Wunde heraus Druck auf das blutende Gefäß aus, was in Folge zur Stillung der Blutung (lt. Hersteller in 15 Sekunden) beiträgt. Die Schwämmchen müssen bei der chirurgischen Wundversorgung von einem Arzt dann wieder entfernt werden (da wünsche ich dem Operateur noch genügend Geduld und ein funktionsfähiges Röntgengerät). Ich verlinke hier: XStat zu einem spanisch sprachigen promotion Video, da dort ein paar anschaulichere Wund- und Anwendungsbilder gezeigt werden als in dem US Video, damit man sich eine Vorstellung davon machen kann, was in einem Anwendungsfall auf einen zukommt. Sowohl als Verletzter als auch als Ersthelfer.

VetiGel ist ein vielversprechendes hämostyptisches Alginat in der Veterinärmedizin und (noch) nicht zugelassen für die Anwendung bei Menschen. Es kann in eine Spritze aufgezogen und in tiefe Wunden eingebracht werden. Es kann in der Wunde verbleiben und ist biologisch gut verträglich.

Und zu guter letzt gibt es noch sehr wirksame und leicht handzuhabende Klemmen, die vermehrt ihren Weg in den Prepper Rucksack oder den Erste Hilfekasten im Auto finden, wie die iTClamp

So. Und nun ein kurzer, dafür umso härterer Schwenk in die Naturmedizin. Obwohl, wenn man es sich näher betrachtet, es gar kein so harter Schwenk ist. Die bisher angesprochenen blutstillenden Substanzen sind ziemlich „reine“ Naturprodukte. Das Chitosan aus den Krebsschalen, die Alginate, das Kaolin … alles sehr potente und nebenwirkungsarme Substanzen aus der Natur, die in hoch konzentrierter Form zum Einsatz kommen (frei nach Paracelsus: die Dosis macht`s) .

Daher erscheint es mir nur legitim auch weitere, bisher in der Naturheilkunde verwendete Substanzen zur Blutstillung zumindest zu erwähnen, ohne jedoch näher auf diese einzugehen oder ihre Effektivität zu beurteilen, denn ich kenne dazu keine wissenschaftlich belastbaren Studien. Ich kann mir aber vorstellen, dass es Situationen geben kann (ich denke da speziell an den Jugoslawienkrieg), in denen es an schulmedizinischen Mitteln mangelt, aber Naturheilmittel noch greifbar sind. Ich erinnere an dieser Stelle nocheinmal besonders an meinen Disclaimer und Haftungs- respektive Verantwortungsausschluss, denn Naturheilmittel sind nicht immer harmlos und andererseits nicht immer gleich wirksam, was sich schon aus den z.B. sich im Jahreslauf verändernden Wirkstoffkonzentrationen in den Pflanzen oder auch deren unterschiedliche Standorte ergibt. Bitte konsultiert diesbezüglich Fachleute wie naturheilkundlich arbeitende Ärzte, Apotheker …. sofern Ihr nicht selbst vom Fach seid.

In jedem Fall ist man auch in der Naturheilkunde aufgerufen, nach Wissenschaftlichkeit und hohen Standards zu streben und eine rege Diskussionskultur pflegen:  gegen blinden Glauben und sich immer die Frage nach den geeignetsten Mitteln und Methoden zu stellen.

So komme ich für mich an die Grenze meiner Vorstellungskraft, wenn ich nach einem naturheilkundlichen Mittel suchen sollte, mit dem ich mich einer schmerzfreien mehrstündigen Operation unterziehen könnte. Oder ein homöopathisches Mittel, das die spritzende Arteria femoralis Blutung schnell genug stoppt, bevor der Verletzte (oder ich selbst)  verblutet. Für mich liegt daher der Anwendungsbereich naturheilkundlicher Mittel eher auf Seiten der Vorbeugung und komplementären Behandlung chronischer weniger starker Blutungen, die auf Dauer schädliche Auswirkungen haben können. Wie hämorrhoidal Blutungen, Nasenbluten und starke Regelblutungen und in einem SHTF Szenario so fatal enden können wie eine Combat Verletzung.

Und da ich soeben auf einer sogenannten naturheilkundlichen Seite sinngemäß folgendes gelesen habe: „falls eine Wunde nicht blutet, sollten Sie diese zum Bluten bringen, damit sie sich reinigt“, möchte ich dazu kommentieren, dass man nicht auf die Idee kommen sollte, an so einer Verletzung herumzudrücken, nur damit sie zu bluten beginnt. Das Drücken schädigt das Gewebe und verteilt eingedrungenes Fremdmaterial nur umso mehr, so dass auch die nachfolgend einsetzende Blutung das nicht mehr an die Oberfläche spülen können wird. Die Wahrscheinlichkeit einer eitrigen Entzündung steigt. Mit Seife und/oder purem, möglichst fliessendem, Wasser gründlich auswaschen, ein geeignetes Desinfektionsmittel (kolloidales Silber, alkoholische Lösungen, Micropurwasser in einem SHTF Szenario) auftragen -unbedingt beachten, dass nur wenige Desinfektionsmittel für tiefe Wundreinigung zugelassen sind, dass Wasserstoffperoxid von Blut inaktiviert wird und Jod eine sogenannte Eiweisslücke besitzt, dh in seiner Wirksamkeit nicht nur erhebliche Mängel aufweist, sondern auch Gewebe schädigen und eine allergieähnliche Reaktion auslösen kann. Zusätzliche Risiken bestehen bei gewissen Schilddrüsenerkrankungen!-   und gut belüftet abdecken, dürfte die geeignetere Strategie darstellen.

Alkoholhaltige Desinfektionsmittel können ggf. die Blutung anregen, ohne dass das umliegende Gewebe durch Druck geschädigt wird. Im Verlauf die Wunde beobachten, seinen Tetanus-Impfschutz prüfen (ist nie verkehrt) und rechtzeitig professionelle medizinische Hilfe in Anspruch nehmen, sofern diese erhältlich ist.

Kräuter mit blutungsstillender Wirkung kann man bei Interesse z.B.  hier    nachschlagen oder man bemüht die einschlägigen Suchmaschinen.

Auch homöopathische Mittel wie Arnica montana, Hamamelis, China, Melilotus oder Alchemilla unter vielen anderen, sollen blutungsstillende Wirkung haben, doch die homöopathische Lehrmeinung ist generell so vielschichtig, wenn nicht gar zersplittert, dass es unmöglich ist, hier auch nur annähernd fundiert und unparteiisch etwas darüber zu schreiben. Aus dem Mineralreich werden von naturheilkundlich arbeitenden Ärzten zur Blutstillung angewendet, z.b. homöopathisches Stibium met. (Antimon) wie eine Ärzteumfrage ergab: Merkurstab